Ihre Meinung zu: Italien und Malta wollen gegen Schleuserbanden vorgehen

21. April 2015 - 14:00 Uhr

Schleuser setzen bewusst das Leben von Flüchtlingen aufs Spiel - und verdienen Millionen damit. Nach der jüngsten Flüchtlingskatastrophe wollen Italien und Malta mit einem gezielten Polizeieinsatz gegen Schlepperbanden vorgehen.

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Kommentare

1. Jetzt schon? 2. Im

1. Jetzt schon?

2. Im gesamten 10-Punkte-Plan der EU war NICHTS was auf eine Korrektur der wirtschaftlichen Fluchtgründe schließen ließe ... also hat man in Brüssel NICHTS GELERNT. Italien und Malta müssen mit der Realität vor Ort klar kommen.

Nicht nur Symptome sondern Ursachen bekämpfen.

Die Ursachen für den Massenexodus sind eine verfehlte Militär- und eine mangelhafte Entwicklungspolitik.

Die Schleuserbanden sind widerlich, aber nur
Nutznießer dieser Politik.

Übertrumpfen im Unsinn-reden?

Vor 60 min erzählt ihr mir, das eigentliche Problem mit geretteten Flüchtlingen sei die Toilettenfrage, und nun erzählt ihr mir, dass Schleuser das Selbe sind wie Sklavenhändler?
Nein, das ist eine komplett andere Kategorie! Schleuser sind mit Schmugglern vergleichbar, nur lebt ihre Ware. Und ihre Ware will geschmuggelt werden! Sklaven wollen keine Sklaven sein. Schleuser und Sklavenhändler sind wirklich zwei komplett unterschiedliche Dinge.
Ist Heute der erste April? Soll der Unsinn den ihr Heute von euch gebt lustig gemeint sein? Ich verzweifle wirklich wenn ich das lese und beginne am gesunden Menschenverstand der Autoren zu zweifeln, oder an meinem.

Das könnte in der Tat funktionieren.

Diese Menschenhändler verstehen offenbar nur die Sprache der Härte. Und damit man sie im Kern trifft, muß man einschreiten, noch bevor sie den Menschen die "Fahrkarte in den Tod verkaufen".
Das geht nur in Afrika: die UN sollte schnellstens eine Resolution zu einem internationalen Einsatz verabschieden.

Damals so, heute so.

"Die Sklavenhändler unserer Tage" ??

Vor 1990 waren Menschen, die andere illegal aus dem Ostblock über gesicherte Grenzen "schleusten" noch Helden. ("Fluchthelfer")

Die Beurteilung der "Schleuser" hängt also nicht von ihren Taten, nicht von ihrer "Ware", sondern vom Interesse der Empfänger ab.

Schleuser

Verbrecher die mit der Not Anderer noch Geld machen und nicht einmal eine Gegenleistung (sicheres Boot) zur Verfügung stellen.
Problem1. Die politische Lage in Lybien, Syrien, etc. Es gibt ja niemanden mit dem tatsächlich verhandeln könnte.
Problem2. Die starken Staaten, Organisationen (EU, UNO) haben lediglich Angst, dass Sie doch noch ein paar Euro rausrücken müssen.
Problem3. Die Probleme werden schnell vergessen. Europas Politiker schauen betreten nach unten, in der Hoffnung, dass in Kürze ein anderes Ereignis die Weltpolitik bestimmt und dieses Problem verdrängt. Es interessiert keinen mehr und man weiss auch nicht mehr ob wirklich was getan wurde. Naja bis zur nächsten Katastrophe, dann weiss man, es ist nichts gemacht worden.

Dämonisierung eines Randproblems

Diese Dämonisierung der Schlepper als "Sklavenhändler der Neuzeit" verfehlt das Grundproblem und ist genau genommen sogar falsch.

Die Flüchtlinge wollen von Afrika nach Europa und sind bereit, für die Überfahrt zu bezahlen. Die Schlepper treten hier also als "Dienstleister" auf und nicht als Händler.

Das eigentliche Problem sind auch nicht die Schlepper oder gar die Flüchtlinge selbst. Das Kernproblem sind die Gründe, warum diese Menschen zu Flüchtlingen wurden. Doch dieses wird in der aktuellen Debatte wieder einmal weitestgehend ausgeblendet.

Die Lösung für das Randproblem mit den Schleppern wäre äußerst einfach: Die Marine soll die Flüchtlinge einfach abholen und sicher nach Europa bringen. Alternativ könnte man auch die Ursachen der Flucht bekämpfen.

Wenn nicht die..

machts ein anderer. Schleuserbanden sind wie die Hydra, Schlagt man ein Kopf ab, wächst ein neuer. Mitunter sind die meisten genauso Arme Schw... wie die Flüchtlinge. Wenn man die Menschen Retten will dann muss man die Lebensbedingungen so ändern das keiner mehr sein Land Verlassen möchte.
Oder gezielt Legal vor Ort den Flüchtlingen Alternativen Anbieten die Schlepper Arbeitslos machen. Was die Vorhaben ist nur ein Placebo Effekt fürs Schlechte Gewissen.

um 14:29 von CE

"Im gesamten 10-Punkte-Plan der EU war NICHTS was auf eine Korrektur der wirtschaftlichen Fluchtgründe schließen ließe ... also hat man in Brüssel NICHTS GELERNT. Italien und Malta müssen mit der Realität vor Ort klar kommen."
Zitatende

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Es wurde zumindest angedeutet, wie dieses "Klarkommen" aussehen soll. Bevor wieder alle sagen, dies sei nicht beabsichtigt gewesen:
Wie viele Kriege haben als kurze Polizeiaktion begonnen? Wie viele Bürgerkriege wurden mit kurzen Polizeiaktionen angeheizt?

Den Schuldigen gefunden!

Jetzt hat man endlich die Schuldigen gefunden (Ironie aus). Da kann man jetzt die ganze Verantwortung auf die Schlepper abwaelzen und von der eigenen Veratwortung ablenken. Das ist mal wieder typisch fuer die Politiker. Richtig ist: Ohne Fluechtlinge gaebe es auch keine Schlepper.

"Die Sklavenhändler unserer Tage"

Sorry, das kann man so nicht stehenlassen.

Die Menschen wenden sich freiwillig an die Schleuser und haben sogar häufig den Erfolg, in Europa anzukommen. Was hat das mit "Sklaverei" zu tun? Eher ist man als Zeitarbeiter o. Ä. ein "Sklave", da einem dieser Job häufig zwangsweise aufgedrückt wird, ohne dass man sich wehren kann.

"gegen die Sklavenhändler

"gegen die Sklavenhändler unserer Tage."

hmm...
Wenn diese "illegalen Einwander" also Sklaven sind,
würde dies ja bedeuten, dass sie dann in Europa (z.B. Deutschland, Schweden) auf Sklavenmärkten feilgeboten und von Sklavenhaltern erworben werden um dann diese Sklaven auszubeuten....

Die militärischen Aktivitäten u.a. von EU-Ländern dienen demnach u.a diesen "Strom von Sklaven" nicht abreißen zu lassen & die aktuellen Routen "zur Auslese der Belastbarsten"...

Und ohne Nachfrage würde es kein Angebot geben...
...also WER sind die Sklavenhalter in Europa?

Was ist los

... mit uns, müssen die Leichen erst auf Rügen oder Sylt anschwimmen, damit man auch in Deutschland aktiv wird. Mit der Vogel-Strauß- Technik wird man hier nicht weiterkommen. Hier ist internationale Hilfe oder Einsatz gefragt. Wie würde sich wohl ein deutscher Marinesoldat fühlen, wenn es zu seinem täglichen Arbeitseinsatz gehören würde Menschen tot aus der Nordsee zu bergen? Oder haben wir nur noch Mitgefühl wenn es um das Bergen von Deutschen geht? Ich erwarte da mehr von allen europäischen Ländern Einsatz als leere Worte. Oder wer das nicht glaubt der sollte mal Urlaub im Lampedusa machen und nicht in Rimini....

Liebe Nachfragerin...

...und andere Kommentatoren - natürlich sollte dem normalen ts.de Leser klar sein, das die geschleusten Menschen keine Sklaven sind! Ich denke, dem Autor gehtr es um den Fakt, unter welchen Bedingungen geschleust wird - menschenunwürdige nämlich: zu kleine, unsichere Transportmittel, brutale Methoden, sicher schlechte Versorgung etc...absolut deckungsgleich mit dem Transport von sklaven. Und letztlich ist es für den Schleuser/Sklavenhändler ein sehr ähnliches Ziel: die Ware Mensch möglichst gewinnbringend transportieren.
Und der ts.de vorzuwerfen, es würden hier zu wenig die Ursachen des Symptoms riskante Flucht reflektiert, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Die Kritik an den nationalen und internationalen Behörden aber durchaus.

Ursachen müssen bekämpft werden

Es ist zweifellos eine Aktion gegen Kriminelle, wenn die EU sich nun gegen die Schlepperbanden wendet. Die Ursachen liegen jedoch woanders, nämlich in der Ausbeutung der Fluchtländer durch den rücksichtslosen Kapitalismus und die innere Instabilität dieser Länder, in denen zumeist Krieg oder Bürgerkrieg herrscht oder marodierende Banden unter dem Deckmantel der Religion die Bevölkerung terrorisieren. Die Hebel, an denen gedreht werden muss, sind bekannt, aber die Politik ist nicht fähig, sich gegen diese beiden Ursachen durchzusetzen. Krieg und Flucht werden deshalb bittere Realität bleiben, wie schon in den letzten 2000 Jahren.

@ von Kessl

Stimmt. Derartige Vergleiche machen sich in der Öffentlichkeit immer gut, um den Teufel zu bannen. Schlagwörter, wie diese sind gewissermaßen die Lieblingsspielzeuge der Medienmacher. Warten sie nur auf die morgige Bildzeitung. Allzu oft aber sind sie, wie sie richtig feststellen, eine Beleidigung wider den gesunden Menschenverstand, gegen die Regeln der Logik und Kategorien. Oder kauft irgendjemand in Europa die Sklaven dieser "Händler"? Wenn nicht, dann kann es am Angebot liegen, aber auch an der Nachfrage oder aber schlicht daran, dass die Sklaverei hierzulande abgeschafft wurde.

Ursachen erkennen

Man sollte viel lieber die Ursachen der Flucht erkennen, benennen und was dagegen unternehmen und weniger auf diejenigen schimpfen, die die Leute versuchen nach Europa zu schleusen.
Wer die Ursachen nicht bekämpft wird, der wird auch machtlos gegen die vielen Flüchtlinge sein.

das eu-grenzregime und somit

auch deutsche poltiker tragen die verantwortung für das massensterben im mittelmeer.aber statt nach oben zu treten tritt man lieber nach unten und macht die fluchthelfer zu sündenböcken.

@Hasifisch

16:04 von Hasifisch:
"Und letztlich ist es für den Schleuser/Sklavenhändler ein sehr ähnliches Ziel: die Ware Mensch möglichst gewinnbringend transportieren."

Diesen Gedanken haben Sie nicht zuende gedacht.
Dem Sklavenhändler liegt es durchaus am Herzen, dass wenigstens ein Teil seiner Ware lebendig am Ziel ankommt. Dem Schleuser hingegen ist alles egal, sobald er das Geld in den Händen hält. Keines derer Schiffe ist für eine zweite Fahrt konzipiert.

Und der Berichterstattung kann man schon vorwerfen, dass sie nur an der Oberfläche kratzt. Es ist doch die Aufgabe der Medien, unsere Politiker zu überwachen und gegebenenfalls nachzubohren. Was wir hier erleben ist eine politikerfreundliche Ablenkung vom Grundproblem.

Und die Ursache?

Wo bleiben die Fragen nach den Ursachen?
Warum müssen Menschen, die vor Krieg, Elend und Not fliehen überhaupt diese gefährlichen Seewege in Anspruch nehmen?
Warum werden die europäischen Außengrenzen millitärisch gesichert?
Warum wurde Mare Nostrum auf Druck der Bundesregierung eingetellt?
Welche Rolle spielt Frontex?

Das sind die Fragen, die mich interessieren!

Ursachen der Migration bekämpfen

Ich sehe die Probleme ganz klar in den wirtschaftlichen und politischen Zuständen in den Ursprungsländern. Und für die wirtschaftlichen Zustände ist Europa massgeblich mitverantwortlich.
Industrielle EU Fischtrawler vor Westafrika, gestrandete Giftkähne an den Küsten von Somalia, Shell Gebaren in Nigeria, elektronischer Schrott in Accra, ....

Bei der Freigabe der Milchquote vor ein paar Tagen, habe ich nirgends eine Notiz gefunden, dass gleichzeitig der Export von Milchpulver nach Afrika verboten worden ist, ich rechne schon in Kürze mit entsprechenden Berichten.

Unsere Wirtschaftsweise muss nachhaltig ins Gleichgewicht kommen, auch wenn es viel schwieriger ist. Wir als Europäer bekommen in der jetzt globalisierten Welt die Quittung für mehrere Jahrhunderte Afrikapolitik, wir haben es nicht besser verdient.

Schleuser oder Fluchthelfer sind Geschäftleute die ein florierendes Geschäftsmodell betreiben, mehr nicht.

Solange "wirtschaftliche Not"

Solange "wirtschaftliche Not" kein anerkannter Asylgrund ist, sollte hier nicht die Bezeichnung Flüchtlinge gebraucht werden. Insbesondere die jungen, arbeitsfähigen Männer, die den überwiegenden Teil der Geschleusten stellen, sind einfach nur: "Einwanderer". Und ohne gültige Papiere sind sie: "illegale Einwanderer".
Die Ablehnung ihres Asylantrages ist so sicher wie das Amen in der Kirche - ganz im Gegensatz zu ihrer Abschiebung.
Als Flüchtling will ich nur eines: Weg aus der Gefahr und in Sicherheit. Mit jedem weiteren Schritt wird aus der Flucht Aus-/Einwanderung.

@ceterum

"Die Ursachen für den Massenexodus sind eine verfehlte Militär- und eine mangelhafte Entwicklungspolitik."

Sie machen sich das zu einfach. Viele Menschen fliehen auch aus Gebieten, wo weder "verfehlte Militärpolitik" noch mangelhafte Entwicklungspolitik herrschen.

Das Problem sind Kriege, Bürgerkriege, fanatische Kämpfer, Schmuggler, korrupte Staaten und Machthaber in den jeweiligen Ländern.

Da kommen Sie weder mit Entwicklungshilfe noch mit "Militärpolitik" gegen an.

Aber grundsätzlich mögen Sie Recht haben: Es könnte schon helfen, wenn wir unsere Agrarsubventionen zusammenschmelzen, wenn die Chinesen nicht weiter ganze Landstriche "aufkaufen" und damit die einheimische Bevölkerung vertrieben wird und der Lebensgrundlage entzogen wird. Wenn wir dafür sorgen würden, das wenigstens so etwas wie ein kleiner Handel und auch ein Export der Waren der afrikanischen Staaten in die EU besser möglich wäre.

Aha, EU muss also die Ursprungsländer coachen..

Hier machen sich ja mal wieder viele es sich ganz leicht: die Menschen kommen, weil ihnen die Fische weggeschnappt werden und MIlchpulver importiert wird. Milchpulver wird importiert, weil Mangel herrscht und ein verantwortlicher Staat Milchpulver für seine Bevölkerung ausreichend vorhalten muss. Fischereirechte werden in allgemeinen Abkommen mit anderen verkauft. Das ist Wirtschaft. Es liegt nicht an den Käufern der Fischereirechte, sondern an dem veräußernden Staat, dies im Interesse seiner Bevölkerung auszuhandeln. Die Art und Weise wie etwa China fruchtbare Böden pachtet und mit eigenen Arbeitskräften bebaut müsste doch jeden Afrikaner stutzig machen, wieso wollen die Chinesen nicht deren Arbeitskraft. Diese Zustände können die allesamt souveränen Staaten Afrikas nur allein lösen, jederzeit können sie sich vom IWF etwa lösen.
Meiner Meinung nach lassen Schlepper immer wieder die Medien mit Absicht hochkochen, um mit der angekündigten Hilfe noch mehr Schiffe loszuschicken!

Falscher Ansatz

Solange man illegale Grenzübertritte nicht strafrechtlich verfolgt, sondern noch honoriert, darf man sich über die steigenden Zahlen nicht wirklich wundern ....

Kultur der Gleichgültigkeit/Feigheit...

Natürlich kann man Menschen jagen, die ein lukratives "Geschäft" betreiben..., was bleibt, ist das lukrative Geschäft...

Alle Elemente des Nährbodens stehen weiterhin zur Verfügung, nachrückende Kräfte sind somit garantiert...

Angesichts der geografischen Grösse des Problems wird die grosse Nachfrage somit auch die Anbieter nachwachsen lassen und umgekehrt...

Nein..., diese Hürde kann man mit einem Wort beschreiben..., Teilungsbewusstsein!!!

Die Alternative ist eine Phantom-Drohnen-Mauer in 10-15 Jahren...

Alles was dazwischen liegt, ist eine Verschiebung des Problems...

Unsere Kinder werden sich freuen...

Warum sollen eigentlich immer

Warum sollen eigentlich immer Lebensmittel aus Afrika nach Europa exportiert werden wenn die Menschen dort selbst zu wenig haben? Ordentliche Bildung und vor allem eine gezielte Geburtenkontrolle würden meiner Meinung nach viel mehr bewirken...

Mittelmeer

Das Sterben im Mittelmeer hört erst auf wenn 100% sichergestellt ist dass keiner der auf diesem Weg nach Europa kommt auch nur die Aussicht auf Asyl oder Duldung hat.
Es dürfte nur eine Zentrale Anlaufstelle in Nord Afrika geben wo Asyl beantragt werden kann. Und nur ,absolut nur auf diesem Weg sollte es möglich sein eine Duldung in Europa zu erhalten.In Seenot geratenen helfen ist ok aber sie müssten sofort da hin gebracht werden wo sie herkommen. Irgend wann würde sich rum sprechen dass auch für noch soviel Geld keinen Einreise nach Europa möglich ist. Und das ist das Aus für die Schleuser.

Ursachen

Die Destabilisierung der arabischen und afrikanischen Welt ist eines der Ursachen, all die sich daran beteiligt haben, haben auch die Verantwortung mit zu tragen an dem was heute geschied.

Der tausendfache Tod im

Der tausendfache Tod im Mittelmeer – er ist keine Katastrophe, die wie ein Erdebeben über uns hereingebrochen ist. Er ist das zynisch einkalkulierte Resultat gewollter Politik. Wer die Landgrenzen dichtmacht. Wer Seenotrettungsprogramme einstellt. Wer Bürgerkriegsflüchtlinge in den Botschaften ins Verderben schickt. Der handelt aktiv, vorsätzlich und aus niedrigen Beweggründen. Weil er den Tod Tausender billigend in Kauf nimmt, um andere abzuschrecken. Ein Leichenberg als Mittel der Politik – das ist tiefstes Mittelalter. Und es ist Mord. Ein Mord, für den die Regierungen Europas verantwortlich sind – auch wenn sie nie dafür zur Verantwortung gezogen werden. Deshalb: Spart Euch Eure Krokodilstränen! Gesteht Eure Schuld ein – und übt Euch in tätiger Reue! Wenigstens das!Mal sehen wenn ich jetzt diesen Standpunkt ohne Kritik an Frau Merkel schreibe, ob der Admin ihn jetzt durchgehen läßt oder wieder -ganz objektiv, ganz neutral, ganz überparteilich....nicht freigibt !

die Sklavenhändler unserer Tage

Hier wird nur Stuss und Scheiße gelabert!Ehrlichkeit währt am längsten.Die Medien,reinste Propaganda titulieren "Flüchtlichtlinge neuerdings als"Sklaven"??!!Diskriminierung vom allerfeinsten.Europa ist selbst schuld an dem Elend,die haben etwas zu verschulden!und ihr wisst Warum?wer das nicht weiß und wissen will,ist wohl nicht zur Schule gegangen oder nicht gerade auf dem mittleren Bildungsniveau!Wer gläubig ist,weiß der liebe Gott sieht alles,er weiß was früher geschah und jetzt geschieht,soll uns damit evtl.die Augen geöffnet werden?Damit wir,du und ich,endlich begreifen?wir sollten und aufhören nur über Fakten zu labern und diskutiren.Was regten sich alle auf?dann tut was,warum warten bis es die Politik tut.warum Länder angreifen;kriege führen,Waffen liefern?Warum Gewalt überall,warum keine Nächstenliebe,Menschenverstand.Jeder denkt nur an sich und sein Bier,Widerlich!!!Und die Politiker meinen die "Schleuser wären schuld.Die Schuld darf man auch mal bei sich suchen.

@ eli 17:49

".... die Menschen kommen, weil MIlchpulver importiert wird."

Polemik und absurdes Verdrehen von Argumenten ist wenig hilfreich.

"Milchpulver wird importiert, weil Mangel herrscht und ein verantwortlicher Staat Milchpulver für seine Bevölkerung ausreichend vorhalten muss."

Wenn es Sie interessiert, können Sie sich gerne mal mit dem Milchpulverskandal auseinandersetzen.
Liegt nun zwar ein paar Jährchen zurück, zeigt aber an einem Beispiel exzellent auf, wie europäische Konzerne zwecks Gewinnmaximierung sogar bereit sind, hemmungslos über Leichen zu gehen. Babyleichen. Afrikanische Babyleichen.

Nicht von ungefähr müssen alle Muttermilch-Ersatzprodukte seit vielen Jahren den Hinweis tragen, dass - wann immer möglich - Stillen vorzuziehen ist.

hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Nestl%C3%A9_t%C3%B6tet_Babys
stellt den Vorfall relativ gut und fair dar.

Gruß von einer Kinderärztin

Es sind nicht die Schleuser

Wenn reiche Länder vor dem Hintergrund eines enormen Wohlstandsgefälles laut verkünden, sie seien Einwanderungsländer, sie bräuchten Zuwanderung, weil ihnen die eigenen Kinder fehlen, weltoffen und bunt zu sein, Willkommenskultur predigen, dann rufen sie die Menschen ja geradezu herbei. Denn mit Hilfe globalisierter Medien, wird diese Botschaft bis in den letzten Winkel der Welt getragen und natürlich werden Schleuser ihr übriges tun, damit diese frohe Kunde auch jeden potenzielle Kunde erreicht.
Wenn diese Länder dann auch noch jeden Flüchtling unter Asylrecht einreisen lassen, gut versorgen und dauerhaftes Bleiberecht in Aussicht stellen, dann ist kein Halten mehr.

Dies sind für alle Seiten verantwortungslose Signale.

diese Überschrift trift in das Herz

"Die Sklavenhändler unserer Tage"
Danke.

re 19:12 von träumensollteer...

@ eli 17:49
".... die Menschen kommen, weil MIlchpulver importiert wird."
*
Liegt nun zwar ein paar Jährchen zurück, zeigt aber an einem Beispiel exzellent auf, wie europäische Konzerne zwecks Gewinnmaximierung sogar bereit sind, hemmungslos über Leichen zu gehen. Babyleichen. Afrikanische Babyleichen.

Nicht von ungefähr müssen alle Muttermilch-Ersatzprodukte seit vielen Jahren den Hinweis tragen, dass - wann immer möglich - Stillen vorzuziehen ist.

hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Nestl%C3%A9_t%C3%B6tet_Babys
stellt den Vorfall relativ gut und fair dar.
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Wer diesen Text liest kann erkennen das keine afrikanischen Babys ermordet wurden.
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Nicht die Profitgier der Konzerne, sondern die Subventionierung durch Entwicklungshilfeministerien ist das Problem !
*
Fehlerhafte Gutmütigkeit schädigt bei Ihrer Hilfe die dortigen einheimischen Strukturen!

@ ceterum von 14: 31 h

Sie schrieben :

"Nicht nur Symptome sondern Ursachen bekämpfen.Die Ursachen für den Massenexodus sind eine verfehlte Militär- und eine mangelhafte Entwicklungspolitik.
Die Schleuserbanden sind widerlich, aber nur Nutznießer dieser Politik."

Ich kann Ihren Kommentar bis dahin nur voll unterstützen.

Hinzufügen würde ich persönlich als eine weitere Ursache jedoch zusätzlich noch die Art und Weise, wie Industriestaaten teilweise Wirtschaftsabkommen mit oder in den betreffenden Ländern abschließen, von denen aber dann im Normalfall die dort ansässige Bevölkerung selbst kaum oder aber gar nicht profitiert.

Frei nach Goethe, dessen "Zauberlehrling" ich an dieser Stelle mal "missbrauchen" möchte:

" Die Geister, die ich = Die Erste Welt (wach-) rief, wer ich nun nicht wieder los. "

@ Mounteener 20:14

Ich habe nicht von aktivem Ermorden gesprochen, sondern davon, den Tod "billigend in Kauf nehmen".

Wenn stillfähigen Müttern ausgeredet wird, dass diese Ernährung gut für ihre Kinder sei und stattdessen - ausreichend aggressiv - ein Produkt beworben wird, welches grundsätzlich minderwertiger ist UND unter den herrschenden Bedingungen eine Gefahr für die Kinder darstellt, dann ist das für mich kriminell.

Ihren letzten Satz verstehe ich leider nicht.
"Ihrer Hilfe". Also - meine????

@ eli und mounteneer

mounteneer:
"Nicht die Profitgier der Konzerne, sondern die Subventionierung durch Entwicklungshilfeministerien ist das Problem !"

Ich hoffe es gilt nicht als off-topic, weil Amerika und nicht Afrika.

Im Mx hat Coca-Cola sein Produkt in die hintersten Winkel des Landes gekarrt, lange, bevor die Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser hatte.
Wer nichts anderes hat, trinkt dann auch Coca.

Heute ist Mx weltweit das Land mit dem höchten Prozentsatz an Übergewichtigen/Adipösen mit einer extremen Inzidenz an Folgekrankheiten (Diabetes) und den Folgekrankheiten der Folgekrankheiten.

Entwicklungshilfe war hieran nicht beteiligt, sondern allein das allgegenwärtige Erschließen neuer Absatzmärkte zwecks Gewinnen.

Gruß

um 16:20 von Archimedes

"Oder kauft irgendjemand in Europa die Sklaven dieser "Händler"? Wenn nicht, dann kann es am Angebot liegen, aber auch an der Nachfrage oder aber schlicht daran, dass die Sklaverei hierzulande abgeschafft wurde."
Zitatende

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Die Schleußer würde auch ich eher mit Schmugglern als mit Sklavenhändlern vergleichen.
Trotzdem trägt das Geschäftsmodell der erzwungenen Flucht auch Züge moderner Sklaverei. Nur ein ganz vereinfachtes Beispiel.
Ein Tomatenbauer in Afrika kann seine Tomaten nicht kostendeckend verkaufen, weil subventioniertes Tomatenmark aus Italien billiger ist.
Er wandert los. Landet in Italien. Kann nur schwarz arbeiten. Erntet Tomaten.
Tomatenmark wird noch billiger.

Der aus Europa exportierte Krieg ist im Beispiel noch gar nicht berücksichtigt.

um 19:08 von Hermann M.

"Viele Kommentatoren hier kommen mir vor wie die lieben Mitmenschen, die sich fürchterlich über die Arbeitsbedingungen in Fernost nach einem Bericht in der ARD aufregen, sich aber dann doch nach einer Woche das billige T-Shirt für 3,00 Euro kaufen."
Zitatende

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Ich gehöre zu der von Ihnen beschriebenen Personengruppe. Mein aktuelles Oberhemd hat 2,99 € gekostet. Ich weiß, dass ich Teil des Problems bin.
Trotzdem ist es so, dass ein T-Shirt für 30,- € nur die Taschen dessen füllt, der das Label aufnähen lässt. Die Näherin hat davon 0,Josef.

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