Kommentare

Wer's glaubt

wird selig..

Woher kommen die Zahlen....

Hat sich Eurostat eventuell hereinlegen lassen? Eventuell ist diese Betrachtungsweise unfair und ganz sicher nicht politisch korrekt, aber irgendwie möchte man auf die Richtigkeit der obigen Aussage keine Wette eingehen.

positiv denken

Neuverschuldung gesenkt - das ist wie eine Diät, bei der man weniger zunimmt als sonst.

Im Vergleich zu 2013 ist im

Im Vergleich zu 2013 ist im gesamten Euroraum und in der EU das Defizit gesunken, die öffentlichen Schulden stiegen dennoch weiter.

Deutschland verschuldet sich trotz der schwarzen Null mit:
2015 = 26,8 Milliarden Euro.

Das müssen wir schon auch noch erwirtschaften. Trotz keiner Nettoneuverschuldung.

Primärüberschuss

Die Neuverschuldung von 3,5% wäre etwas mit dem man hätte arbeiten können. Aber leider wird dies nächstes Jahr wieder weit mehr seien. Griechenland zahlt aktuell 3% des BIP als Zinsen. Sie sind also nur knapp an einen Primärüberschuss vorbei geschrammt. Nur 2% der ausstehenden Steuern eintreiben hätte genügt um das hin zu bekommen. Leider wollten die Griechen diesen Weg nicht weiter gehen.

Durch die Einführung des Euro ...

.
...wurde - leider ! - nicht berücksichtigt,
daß die jeweiligen Staaten bis dato
mehr oder weniger (halbwegs) "gut
gefahren" waren.

Durch die Kunstwährung Euro wurde
dieses Wirtschaftsgeflecht leider zum
Negativen hin umgewandelt.

Hat die griechische Regierung inzwisch-
en dieses unglückselige un seit 70 Jahren geltende Gesetz endlich gekippt,
wonach es der Obersicht des Landes
verboten ist, Steuern zu entrichten ???

Hellas stünde weitaus besser da als
jetzt, wenn es auf Steuereinnahmen
der griechischen Oberschicht, einge-
nommen für den Zeitraum von 70
Jahren, zurückblicken könnte !

Wieso hört und liest man(n)/Frau
davon nichts ?

Die Nichtbesteuerung von - angeb-
lich noch nicht fertiggestellten Wohn-
häusern, aus denen oben die Spann-
anker herauslugen - muß auch abge-
stellt und für die letzten 70 Jahre
beigetrieben werden.

Dann wäre man(n) schon mal ein
deutliches Stück weiter (weg von
"fleiki-flaki" = Schwarzgeldzahlungen)
!!!

Steuerrechtlich der totale Augias-
Stall !!!

voriges Jahr

Tja, da reden wir über das letzte Jahr. Da war das tatsächlich so. Ein Erfolg der eingeleiteten Sparmaßnahmen unter der alten Regierung. Heuer wird das wesentlich anders aussehen. Die Wirtschaftsleistung wird höchstens stagnieren wenn nicht sogar, wegen Einbruch beim Tourismus, sogar sinken. Dann werden es schnell wieder 5 - 8% sein.
Dieses deutet doch noch einmal auf den Wahnsinn hin, welchen die jetzige Regierung fabriziert.
Dozenten sind halt keine Finanzminister. Die reden viel, aber umsetzen, dazu braucht man Erfahrung. Die griechische Regierung hat in so kurzer Zeit viele Milliarden verbrannt.
Das Geheimnis, wenn alle mitmachen geht es aufwärts, das kennen die nicht.
Durch falsch geweckte Hoffnungen ( dadurch wurden Steuern sogar zurückgehalten statt alte Steuern auch bezahlt ), durch verprellen der Geldgeber, durch Anfeindungen von anderen europäischen Regierungen, durch Drohungen und Untätigkeit auf der Einnahmenseite ist das ein einziges Fiasko.

Griechenland hat Neuverschuldung gesenkt?

nee, sie wurde von den Geldgeben gesenkt.
Denn wenn ein Schuldner kein Geld mehr bekommt, verschuldet er sich eben nicht mehr neu!

Mit anderen Worten hier wird suggeriert, das GR auf einem guten Weg ist.
Nein eben nicht. Denn GR hat faktisch nun keine verfügbaren Mittel um etwas zu verändern. Es wurde gelähmt.

"Positiv"? Irgendwie mit Beigeschmack

d.h. doch in Klardeutsch, dass Griechenland, trotz aller Sparmaßnahmen und allen Rettungsaktionen der EU, 3,5% Schulden zusätzlich zu den 13,5% des Vorjahres machen musste?

Das als positiv zu sehen bleibt wohl nur dem übrig, der sonst nichts positives finden kann.

2014?!?

Nun, wenn das für 2014 gilt, dann muss es ja wohl eine Leistung der abgewählten Vorgängerregierung und der stringenten Programme der Troika sein.

Herr Varoufakis arbeitet sicher daran, in diesem Jahr die "Schwarze Null" hinzukriegen, oder?

Die entsprechenden Pläne liegen doch bestimmt bei den "Institutionen" vor, oder?

Habe den zeitlichen Ablauf aus den Augen verloren.

Sind da Schuldenschnitte, günstige Kreditkonditionen von Steuernehmerländern usw. dabei?

Abgesehen davon, darf man ohne schlechtes Gewissen die Echtheit dieser Zahlen anzweifeln.

Wieso ist bei scheinbar allen

Wieso ist bei scheinbar allen Ländern eine illegal hohe Neuverschuldung erlaubt, bei Griechenland jedoch nicht? Frankreich ist da das Paradebeispiel. Ich glaube, dass man Griechenland gar nicht retten will, sondern nur die Syriza-Regierung vorführen möchte, um mal wieder das alte, "gute", neoliberale System zu beweisen.

Sorry - aber diesen Zahlen

Sorry - aber diesen Zahlen bzw. Angaben traue ich nicht mehr. Es hat sich nachdem Europa überwiesen hat immer als falsch herausgestellt!

Man beachte im letzten Jahr!!!

Tsipras und die linken Kollegen werden dies schon wieder korrigieren!

Gefälschte Zahlen?

Die ersten Kommentatoren deuten an, die Zahlen seien gefälscht und Eurostat habe sich eventuell hereinlegen lassen.

In keinem dieser Kommentare finde ich aber irgendein Indiz oder gar einen Beleg für eine solche Behauptung.

Das ist mir zu dünn. Wenn ich eine Verschwörungstheorie brauche, dann mache ich mir selber eine.

@Ollih

Ich weiß nicht was unsere Schulden mit denen der Griechen zu tun haben. Für Griechenland sind 320 Milliarden viel mehr als 2,2 Billionen für Deutschland. Es kommt doch auf die Leistungsfähigkeit eines Staates an.
Da liegen Welten dazwischen. Wir reden hier über Schulden, welche sich ein Land mit kleinen Einnahmen einfach nicht leisten kann.

@ Fexos:

"Wieso ist bei scheinbar allen Ländern eine illegal hohe Neuverschuldung erlaubt, bei Griechenland jedoch nicht?"

Warum glauben Sie, dass das bei Griechenland nicht erlaubt ist? 3,5% ist zwar ein wenig zu hoch, führt aber normalerweise nicht zu Strafen.

@ holyknights:

"Deutschland verschuldet sich trotz der schwarzen Null mit:
2015 = 26,8 Milliarden Euro."

Tilgt aber auch Kredite in fast genau dieser Höhe. Sonst wäre ja nicht die Neuverschuldung gleich Null.

@alpha sigma

Die Zahlen stimmen. Sie betreffen die alte Regierung. Genau das ist aber das Problem. Heuer werden diese Zahlen von Tsipras und Varoufakis umgedreht.

Griechenland kann keine Schulden mehr machen

@ Südbaden:
"Tsipras und die linken Kollegen werden dies schon wieder korrigieren!"

Das glaube ich nicht. Griechenland kann derzeit ja keine Schulden mehr selbständig machen. Das griechische Parlament könnte das zwar beschließen. Wenn aber niemand da ist, der den Kredit gibt, dann geht es halt nicht.

von LLogik 67

an @Ollih
"Da liegen Welten dazwischen. Wir reden hier über Schulden, welche sich ein Land mit kleinen Einnahmen einfach nicht leisten kann."

Aber wir können uns immense Schulden leisten? Unser Export geht zu Lasten anderer Staaten. Auch Griechenland haben wir mit Rüstungsgeschäften überhäuft.
Das alles sollte uns nicht hindern, Griechenland viel Erfolg zu wünschen, auf dass sie in unserer EU mit Euro bleiben können. Alles andere wäre ein Rückfall in längst vergangene Zeiten.

@OlliH

Im Gegensatz zu Griechenland läuft der Laden bei uns aber. Niemand hier würde sich beschweren, wenn die Griechen nicht aufgrund der jahrzehntelangen Misswirtschaft finanzielle Unterstützung gebraucht hätten. Haben sie aber, und obendrein schon mehr als einmal die Zahlen gefälscht. Die Skepsis ist hier durchaus berechtigt.

@ Cicero-secundus:

"Durch die Kunstwährung Euro wurde
dieses Wirtschaftsgeflecht leider zum
Negativen hin umgewandelt."

Nein im Gegenteil, es wurde zum Positiven hin gewendet. Außerdem ist der Euro keine Kunstwährung, sondern eine echte und vollwertige Währung.

Vertrauensverlust

Ein Junkie ist nicht plötzlich gesund, nur weil er keinen Dealer mehr findet, der ihm seinen Stoff verkauft.
Ich schätze mal, dass die Zahl der Deutschen, die den Griechen noch ernsthafte Bemühungen abnehmen, nach dem Verhalten der letzten Zeit bei unter 10% liegen dürfte.
Daran wird auch diese Meldung kaum etwas ändern können.

@Cojo

Einspruch:

Gerechnet in % vom BIP hat Griechenland dreimal so viel Schulden wie die Bundesrepublik.
Ihr Vergleich bringt den Griechen nichts. Sie meinen dann vielleicht noch, dass sie eigentlich gut sind.

@Anti Wirtschaft Augenwischerei

Es gibt aus dem Jahr 2010 eine gesicherte Zahl.
35,8 Millionen orderte Griechenland in der Bundesrepublik. 24 Millionen war für Fahrzeuge, deren Bestimmung nicht näher genannt wurde.
Das Märchen, wir wurden durch die Griechen reich, dürfte damit vom Tisch sein.
Natürlich haben wir 2,2 Billionen Schulden. Trotzdem sind es nach BIP gerechnet nur ungefähr ein Drittel der Schulden von Griechenland.
Also bitte, wenn schon Zahlen, dann fundiert, geprüft und nicht einfach wischi waschi.

Niemand lähmt Griechenland

@ COJO:
"Denn GR hat faktisch nun keine verfügbaren Mittel um etwas zu verändern. Es wurde gelähmt."

Wenn die Troika die griechische Regierung dazu verpflichtet, nur das Geld auszugeben, was sie auch einnimmt, hat das ja noch nichts mit lähmen zu tun. Es ist doch eher eine Frage der Vernunft.

Am 21. April 2015 um 13:57 von OlliH

Sie können Ihren Kommentar noch einnamal anbringen, wenn Griechenland und Resteuropa mit ihren Steuergeldern den deutschen Staatshaushalt finanziert.
So wirkt es eher wie ein verzweifelter Versuch Vergleiche zu ziehen, wo keine zu ziehen sind.

Griechenland geht endlich pleite!

Da niemand mehr, nicht einmal Frau Merkel, (wenn der Euro scheitert, ...) Griechenland Kredit geben will, so kann Griechenland keine neuen Schulden aufnehmen. Da das Land aber vielfältige Zahlungsverpflichtungen nach innen und außen zu leisten hätte, wird es jetzt sehr interessant!

Die griechische Bevölkerung gibt sich noch der Illusion hin, den Euro behalten zu können. So das gehen soll, müssen aber die gesamte Lohn- und Rentenbezüge in der Summe extrem abgesenkt, sowie die eigenen Millionäre endlich besteuert werden.
Da Tsipras und seine Kollegen schon überall, selbst bei Herrn Lucke, waren, werden sie schon wissen, wie das Schiff zu steuern ist, damit es möglichst wenig Schaden nimmt. Ob es wohl auf eine Sandbank oder ein Riff läuft?

Am 21. April 2015 um 14:23 von alphasigma

"...In keinem dieser Kommentare finde ich aber irgendein Indiz oder gar einen Beleg für eine solche Behauptung.
Wenn ich eine Verschwörungstheorie brauche, dann mache ich mir selber eine."

Das nennt man Erfahrung.
Oder politisch Korrekt bzw. für diejenigen, denen es nicht passt: Vorurteil.

Ändert aber nichts an den zurückliegenden Fakten.

Der Euro kann nicht scheitern

@ Vernunft:
"Griechenland geht endlich pleite! Da niemand mehr, nicht einmal Frau Merkel, (wenn der Euro scheitert, ...) Griechenland Kredit geben will"

Wie kann denn eine Währung scheitern?

@sozial demokr links

"Es ist doch eher eine Frage der Vernunft."

Einfache Antwort: Nein ist es nicht.

Ihre Denkweise funktioniert klasse bei kleinen Haushalten, einfachen Unternehmen, Aktienunternehmen usw, aber nicht bei Staaten.

Ein Staat muss in bestimmten Situationen mehr ausgeben als er einnehmen kann, ansonsten fährt dieser Staat in den Abgrund.
Wir haben gesehen was passiert wenn man die Renten um bis zu 40% senkt, was passiert wenn man die Löhne um bis zu 40% senkt.
Die Folgen davon sind bedeutend geringere Staatseinnahmen. D.h. man muss ja wieder nach Ihrer Logik/Vernunft sparen, also die Löhne und die Renten kürzen, oder Förderungen einstellen.
Dadurch werden die Staatseinnahmen aber auch wieder sinken.
Darum endet dies, wenn man es vernünftig macht, im Abgrund.
Staatsschulden sind auch kein Problem.
Der Staat wird erst durch zu geringe Einnahmen, oder einer zu hohen Steuerlast handlungsunfähig und dies muss verhindert werden.

Das ist ja die Griechische Tragödie.

Auch andere Quellen sprachen davon, dass Griechenland 2014 langsam einen Turnaround zu schaffen begann. Die Dinge sich langsam besserten.

Und dann kam 2015 die neue Griechische Regierung an die Macht. Und verließ den bis dorthin erfolgreichen Weg der Troika.

Seit dem Beginn der neuen Regierung dieses Jahr, verschlechterten sich die Wirtschaftsdaten beständig. Ohne dass es der Bevölkerung deshalb besser geht.

Die linksextreme und rechtsextreme Koalition scheint es wirklich in kurzer Zeit zu schaffen, die ersten ermunternden Fortschritte bei der Staatssanierung - die lange dauerte und den Griechen viel abverlangte - in kurzer Zeit völlig zu zerstören.

Ohne eine Lösung für ihr Volk zu haben.

Denn von schönen Reden wird niemand satt.

Eine Tragödie.

@ Shantuma

Sie irren sich. Wenn ein Staat immer darauf achtet, dass er im Wesentlichen so viel ausgibt, wie er einnimmt, dann wird es niemals "Lohn- oder Rentenkürzungen" um 40% geben müssen.

@die Vernunft

Nun meldet sich auch noch die Vernunft.

Was machen wir mit den nicht gezahlten Schulden? Abschreiben?
Woher nehmen wir dann das Geld? Was passiert wenn dies dann noch weitere Krisenländer machen?
Sie wissen hoffentlich das unser Anteil beim Rettungsschirm etwa so groß ist wie ein kompletter Jahreshaushalt.
Das wären die Folgen für Deutschland.
Das es nebenbei Vereinbarungen gibt, mit nicht EU-Ländern die Investitionen in bestimmten Länder machen würden, aber nur solange wie Griechenland im Euro ist können Sie ja nicht wissen. Da darüber hier ja nicht berichtet wird.

15.35 Uhr sozial demokr links

Natürlich kann eine Währung scheitern. Der Euro ist Dank Supermario auf dem Weg dahin, aber noch ein ganzes Stück davon weg. Doch hier geht es nicht um den Euro, sondern um Griechenland.

Was eigentlich zu sagen war, war Frau Merkel ihre unsinnige Verknüpfung von dem Euro mit der Europäischen Union. Die EU funktionierte besser zusammen, als wir den Euro noch nicht hatten. ...

Am 21. April 2015 um 15:39 von Mediendienst

"Und verließ den bis dorthin erfolgreichen Weg der Troika."

Da würde ich gerne einmal einige Zahlen zu sehen... Alles, was mir bislang unter die Augen gekommen ist hat eigentlich nur gezeigt, dass die Arbeit der Troika einen noch schlimmeren Effekt auf die griechische Wirtschaft hatte als ein mittelschwerer Krieg...

Fakt ist doch, dass erst von ernsthaften fortschritten gesprochen wurde als Neuwahlen ins Spiel gebracht wurden bei denen abzusehen war, dass Syriza (eine nicht marktkonforme Partei) gewinnen könnte.

@Mediendienst

"Seit dem Beginn der neuen Regierung dieses Jahr, verschlechterten sich die Wirtschaftsdaten beständig. Ohne dass es der Bevölkerung deshalb besser geht."

Auf die Schnelle finde ich nichts dazu, vielleicht können Sie mir ja nachhelfen.

"Denn von schönen Reden wird niemand satt."

Und wahr muss es auch nicht immer sein.
Ist halt schon komisch das sowas wie die Neuverschuldung erst Mitte-Ende-April veröffentlich wird, aber Sie kennen schon die Wirtschaftsdaten aus den ersten 3 Monaten.
Ich finde dies unglaubwürdig, aber wie gesagt, anscheinend haben Sie Quellen dafür.

@Shantuma

Einspruch:
Was sie beschreiben wäre das Perpetuum mobile.
Allerdings hat man nur einen Versuch, ein Zweiter geht nicht mehr wegen Überschuldung. So war es in der ehemaligen DDR oder in der Sowjetunion und und und

@sozial demokr links

"Sie irren sich. Wenn ein Staat immer darauf achtet, dass er im Wesentlichen so viel ausgibt, wie er einnimmt, dann wird es niemals "Lohn- oder Rentenkürzungen" um 40% geben müssen."

Doch es gibt Situationen.

Z.B. die Banken pusten eine Blase auf, z.B. mit Immobilien.
Nun platzt diese Blase und die Banken und ihre Anleger verlieren viele Milliarden.
Nun muss der Staat eingreifen, Schulden machen, denn aus der Portokasse kann das keiner bezahlen, und diese Banken retten, damit die Wirtschaft, welche auch am Finanzstrom hängt, weiter funktionieren kann.

So und genau dies ist passiert, sowohl in Deutschland, als auch in Griechenland.
Wir haben die Banken gestützt und die Nachfrage gesteigert (Abwrackprämie) um wirtschaftlich gut dazu stehen.
Griechenland hatte leider weder so viel Glück noch hatte Griechenland die Möglichkeit so gut an Kredite zukommen.

@von die Vernunft

"Die griechische Bevölkerung gibt sich noch der Illusion hin, den Euro behalten zu können. So das gehen soll, müssen aber die gesamte Lohn- und Rentenbezüge in der Summe extrem abgesenkt, sowie die eigenen Millionäre endlich besteuert werden."

Nicht nur die griechische Bevölkerung sondern auch die EU. Griechenland ist schon längst pleite bzw. nicht zahlungsfähig.

Wenn man es bildlich darstellen will - Titanic ist schon vorher an den Eisberg gestoßen und sinkt. Man will aber hierbei das Schiff bis zum geht nicht mehr bzw. bis zum bitteren Ende nicht verlassen und zwar bis das aller letzte Teil nicht mehr zu sehen ist.

Dabei hätten sich einige Menschen schon vorher mit Booten eigentlich retten können. Damit meine ich einen kontrollierten GREXIT. Jetzt wartet man nur bis es knallt.

re Cojo

Griechenland hat sehr wohl noch faktisch Geldmittel zur Verfügung, nur treiben sie diese Steuerrückstände eben nicht ein. Nein sie setzen noch eins drauf und und lassen Tausende von Reichen ungeschoren.

15:45 von Shantuma

Ihre Fragen sind berechtigt, aber ich bin der falsche Ansprechpartner. Als unser Staat die Kredite vergab, wurde unser Volk, wie leider immer, nicht gefragt. Muß man einem überschuldeten Land immer neues Geld hinterherwerfen?

Um wenigstens künftig solche Fehler zu minimieren, sollten Regierende und Wirtschaftsbosse bei Fehlern mit ihrem Privatvermögen anteilig haften müssen.

Es ging um: Was machen wir mit den nicht gezahlten Schulden bei einer Pleite Griechenlands? Abschreiben?

Ganz sicher hat GR seit August 2014 weniger Schulden

...gemacht als ursprünglich kalkuliert.
Und das hat einen sehr einfachen Grund. Seit August hat GR nämlich keine Hilfsgelder mehr aus Brüssel erhalten, die ja die Schulden weiter erhöht hätten.
Lediglich die EZB hat die sog. ELA-Kredite aufrechterhalten und sogar noch aufgestockt.
Der überaus hohe Schuldenstand ist nur erreicht worden, weil sich die EU zusammen mit IWF und EZB im Jahr 2010 dazu entschieden hatte, einem Pleiteland noch mehr Kredite zu geben. Hätte es stattdessen einen Schuldenschnitt gegeben und GR wäre aus dem Euro entlassen worden, gäbe es heute weder den hohen Schuldenstand GR's noch die heutige schlimme finanzpolitische Situation.
Statt Milliarden zu verschleudern, hätte man die Gläubiger (deutsche + französische Banken) in die Insolvenz entlassen und deren GLÄUBIGERN helfen können. Das wäre auch systemkonform gewesen, während das damalige und heutige Szenario eher dem einer Planwirtschaft entspricht. Dass DIE nicht funktionieren kann, wissen wir doch.

re 15:35 von sozial demokr links

Der Euro kann nicht scheitern@ Vernunft:
"Griechenland geht endlich pleite! Da niemand mehr, nicht einmal Frau Merkel, (wenn der Euro scheitert, ...) Griechenland Kredit geben will"
Wie kann denn eine Währung scheitern?////
*
*
Der Euro ist bereits gescheitert. Man hat bereits in der EG Äpfel und Birnen als gleich in einen Korb gelegt. Griechische und deutsche Wirtschaftskraft=1?
+
Beim € wurden die natürlichen Kurs-Schwankungen zwischen den Länderwährungen ignoriert!
*
Bis auf wenige Foristen bremst die gnadenlose Verschuldungsgeneration jetzt.
*
Nachdem sich wegen der Gleichheit alle refinanziert hatten, war speziell Griechenand "überschuldet"!
*
Mit Minuszinsen und Inflation versuchen die "Experten" jetzt den nächsten EU-Wirtschaftswahnsinn!
*
Finanzwissenschaft sollte zur Führung eines Haushalsbuches in der Lage sein!
*
Deren Creme hat schon Probleme mit dem PLUS oder MINUS gezeigt!
*
Weltmarktimporte bezahlt der Bürger weiterhin mit dem logischerweise stärker werdenden US-Dollar!

@LLogik 67

"Allerdings hat man nur einen Versuch, ein Zweiter geht nicht mehr wegen Überschuldung."

Richtig, dann geht nur noch ein gepflegter Staatsbankrott.

Man könnte aber auch versuchen die Staatseinnahmen zu erhöhen.
Sich lohnen würden sich z.B. große Reichtümer, diese Reichtümer wären ohne die Schulden ja auch nicht möglich gewesen.
Das Problem was wir dann aber haben können Sie sich sicherlich denken, Stichwort: Investorenunsicherheit.

@ Anti Wirtschaft

Einspruch
Die Hubschrauber waren französischer Umsatz
Kein Kunde muss kaufen. Die Firmen liefern wenn bestellt wird.
Aber was soll das?
Griechenland hat 320 000 Millionen Schulden und sie reden über 1 000 Millionen. Die Ursachen sind Andere. Reden wir doch auf was es ankommt und nicht Wischi Waschi
Das ist der Unterschied zwischen Pragmatikern und linken Ideologen.

hessin65 14 Uhr 17

Zitat: *Sorry - aber diesen Zahlen bzw. Angaben traue ich nicht mehr.Es hat sich nachdem Europa überwiesen hat immer als falsch herausgestellt!*
Das fällt mir die Fabel von Aesop ein,im Übrigen, ein Grieche... *Der Hirtenjunge und der Wolf*: Die Hauptperson der Fabel ist ein Hirtenjunge,der aus Langeweile laut „Wolf!“ brüllt.Als ihm daraufhin die Dorfbewohner zu Hilfe eilen,bemerken sie,dass falscher Alarm gegeben wurde und sie ihre Zeit verschwendet haben.Als der Junge kurz darauf wirklich dem Wolf begegnet, nehmen die Dorfbewohner die Hilferufe nicht mehr ernst und der Wolf frisst die ganze Herde (und in manchen Versionen auch den Jungen).Die Moral aus der Fabel:
„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!“
Die Fabel ist gut mit der Situation Griechenlands zu vergleichen, weil es eben solche Leute gibt,die dann kein Wort mehr glauben.Aber ich finde,man sollte den Griechen die Chance geben,es zu versuchen und nicht von vornherein abzublocken... !!

Sehr aufschlussreich ...

... war außerdem die Reaktion der EU, als Papandreou ein Referendum seines Volks ankündigte. Das wurde sofort in eine "Drohung" umdeklariert und kurz darauf gab es Papadreou nicht mehr als Regierungschef, dafür aber einen willigen Helfer der EU, den ehemaligen Goldman-Sachs-Mitarbeiter und ehem. EZB-Vize Lukas Papademos , der prompt die weitere Verschuldung mittels neuer überflüssiger Kredite in die Höhe trieb.
Das Land war total pleite, die EU hat die Kredite quasi aufgezwungen und nun hat sie die Frechheit, das insolvente Land noch unter Druck zu setzen. DAS ist jetzt mal die andere Seite der Medaille - SO kann man das nämlich auch sehen.
Leiden und zahlen müssen die griechischen Bürger und dann die europäischen und wir deutschen - in dieser Reihenfolge. Gewinne machten die Banken (Zinsen) und die EU-Politiker (Machtzuwachs).

Na da lese ich aber was anderes !

Schulden außer Kontrolle: #
Die Vorahnung eines perfekten Sturms

Der neue Bericht des IWF über die globale Finanz-Stabilität ist ein Eingeständnis des Scheiterns der Alchimisten des Geldes:
Schon die kleinste Krise in der Welt kann zu einem Crash führen, fürchten die Finanz-Eliten.
Lösungen haben sie keine.
Ab sofort gilt das Prinzip
„Rette sich, wer kann“.
Die Sparer, Steuerzahler und Bank-Kunden sollten höchste Wachsamkeit walten lassen.
Von der Öffentlichkeit streng abgeschirmt, haben an diesem Wochenende in Washington der IWF und die Weltbank ihre Frühjahrstagung abgehalten.
Es ist erstaunlich, dass von den Beratungen kaum relevante Details an die Öffentlichkeit gedrungen sind.
Selbst die großen Finanzmedien wie die FT oder das Wall Street Journal berichten so, als hätten die Finanzeliten in Washington nur von Griechenland gesprochen.

@die Vernunft

"Muß man einem überschuldeten Land immer neues Geld hinterherwerfen?"

Man hat es getan und man kannte das Risiko, ansonsten wären die Zinsen wohl für Griechenland geringer gewesen.
Aber warum hat nun der Staat die Schulden übernommen? Vor der Krise war Griechenland zu 100% nur Privaten (z.B. Banken) etwas schuldig.
Dies hat sich nun geändert, nun haben die Öffentlichen (also Staaten) 80% dieser Kreditforderungen an Griechenland.
Am Ende wäre so, oder so der deutsche Staat eingesprungen.

"... sollten Regierende und Wirtschaftsbosse bei Fehlern mit ihrem Privatvermögen anteilig haften müssen."

Dann haben wir in 2 Jahren keine Kandidaten mehr für Wahlen. Politiker sind nicht ohne Grund von Straftaten, welche sie im Dienst getan haben befreit.
Ich würde eher das Einkommen von Politikern an die Wahlbeteiligung knüpfen. =)
Bei 80% Wahlbeteiligung gibt es dann 100% der Diät. Ok über die 80% kann man diskutieren.

@LLogik 67

"Reden wir doch auf was es ankommt und nicht Wischi Waschi"

Ok die Hubschrauber selber sind kein großer Deal, aber dazu noch die ganzen Panzer, oder gepanzerte Fahrzeuge, dann noch die Wartung dieser, das Personal, die Kosten für die Unterbringen usw.
Fakt der griechische Militärhaushalt ist überzogen hoch.
Ich frag mich eh warum ein Land mit zig hundert Inseln die größte Panzerarmee Europas hat. Schiffe hätte ich ja noch verstanden.

Dies kommt von einem linken Ideologen, der Pragmatiker dachte wohl eher nur an die 1 Milliarde und vergas die Folgekosten. Kleiner Spass, man muss sich ja nicht immer anzicken.

@Shantuma

Einspruch

Aufzählung von erheblichen Fehlern
3,5 Milliarden pro Jahr hinterzogene Steuer auf Tabak, Alkohol und Benzin
( Angabe gr. Regierung )
15 Milliarden hinterzogene Mehrwertsteuer im Jahr
( Angabe gr. Regierung )
78 Milliarden nicht bezahlte >Steuern,
8% der Bevölkerung sind Staatsdiene
wenn es nur 4% wären ( immer noch zuviel )
Einsparung ca 16 Milliarden pro Jahr
Keine Haussteuern, kein Katasteramt und und und.
Die Summe der obigen Zahlen auf 15 Jahre seit 2000 ist gleich: 595 !!! Milliarden

@Delinix

"Statt Milliarden zu verschleudern, hätte man die Gläubiger (deutsche + französische Banken) in die Insolvenz entlassen und deren GLÄUBIGERN helfen können."

Woher hätte dann die Wirtschaft die dringend benötigten Kredite bekommen?
Ein großes Unternehmen hat fast nie Geld in der Hand. Da läuft alles über Kredite.

"... während das damalige und heutige Szenario eher dem einer Planwirtschaft entspricht."

Ähh, was? Was hat die zentrale Planung des Produktionsprozesses mit der Griechenland-Krise zutun?
Oder reden Sie von Verstaatlichung der Schulden? Bzw Verstaatlichung der Banken und meinen deshlab es wäre Planwirtschaft.
Dies ist leider nicht der Fall. Man kann gerne Banken verstaatlichen, aber man entlässt sie erst in private Hände wenn sie die Schulden abgezahlt haben, die der Staat aufnehmen musste.
Das hat man leider fast überall (bis auf in den USA) verpeilt.

@miraculous power

"„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!“"

Wir sollten nicht vergessen das die Griechen nicht alleine waren.
Goldman Sachs hat da fleißig bei geholfen und auch verdient.

@Mounteneer

"Griechische und deutsche Wirtschaftskraft=1?"

Darum weitergehen mit der Euro-Zone nicht nur eine Währungsunion, sondern auch eine Steuerunion.

"Beim € wurden die natürlichen Kurs-Schwankungen zwischen den Länderwährungen ignoriert!"

Ein Außenhandelsgleichgewicht zwischen den Euro-Länder muss her, oder sowas wie ein Länderfinanzausgleich.

"Mit Minuszinsen und Inflation versuchen die "Experten" jetzt den nächsten EU-Wirtschaftswahnsinn!"

Inflation? Wo? Wir haben in der Euro-Zone eine Inflationsrate von 0,3%.

"Finanzwissenschaft sollte zur Führung eines Haushalsbuches in der Lage sein!"

Ich schätze dazu wären die schwäbischen Hausfrauen in der Lage, aber Volkswirtschaft ist etwas anders. Wird aber recht häufig kritisch drüber berichtet, natürlich nicht hier, hier ist dafür kein Platz.

um 12:43 von onepercent

"Wer's glaubt wird selig.."
Doch, das wird stimmen, denn es handelt sich um eine bereits von der neuen Regierung nach oben korrigierte Zahl, die die Lügen der alten richtig stellt. Bloss, was daran positiv sein soll ist wohl nur einem TS-Autor nachvollziehbar. Das ändert ja nichts daran, dass Griechenland überschuldeter denn je ist.

@ Anti Wirtschaft

Das Griechenland ein Staat ist, in dem die Korruption blüht ist bekannt. Dazu sind griechische Gerichte da, um dieses zu unterbinden und zu bestrafen.
Trotzdem, das sind einige Schaufeln Sand von einem Sandberg

@Anti Wirtschaft Augenwischerei

In Griechenland geht es nicht um eins zwei Milliarden sondern um hunderte, wie ich beschrieben habe.
Die jetzige Regierung ist nicht fähig und vielleicht auch nicht willens die richtigen Schlüsse zu ziehen. Einfach ein Trauma.

@ pnyx:

"Das ändert ja nichts daran, dass Griechenland überschuldeter denn je ist."

Dann wäre es doch höchste Zeit, mal mit dem Sparen anzufangen.

Shantuma 16 Uhr 54

Ja, das stimmt...aber das mit *wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht...* bezog sich auf die Aussage von hessin65. Sie schrieb, sie glaubt den neuen Daten der Griechen nicht. Ich glaub schon, dass es so ist...weil die neue Regierung sehr seriös ist und alles genaustens prüft. Seit August 2014 kam kein frisches Geld mehr nach Griechenland... Es wurde nur zurückgezahlt und zwar aus dem, was sie erwirtschaftet haben. Das ist OK, aber es hätte noch besser sein können, wenn die Samaras-Regierung auch wirklich Reformen eingeleitet hätte... er hat aber nur nach Anweisung der Troika die Renten und Löhne gekürzt und die Griechen in die Armut katapultiert....

@Shantuma

"Aber warum hat nun der Staat die Schulden übernommen? Vor der Krise war Griechenland zu 100% nur Privaten (z.B. Banken) etwas schuldig.
Dies hat sich nun geändert, nun haben die Öffentlichen (also Staaten) 80% dieser Kreditforderungen an Griechenland."

das ist ja nicht richtig. Die privaten Gläubiger verzichteen zunachst au ca. 25% ihrer Forderungen (107 Mrd EURO). Erst dann begann das Aufkaufprogramm durch die EU.

Und: Auch wenn es die Banken und die Versicherungen trifft, trifft es doch am Ende wieder die Menschen: Die meisten Forderungen hatten die griechischen banken. Diese wären unweigerlich pleite gegangen, mit allen negativen Folgeerscheinungen. Große Versicherungskonzerne hätten teilweise ihre privaten renten nicht mehr auszahlen können und so fort.

Es ist halt alles nicht immer so einfach.

@ Anti Wirtschaft

Griechenland ist das Thema und sonst nichts. Die haben das Geld verdattelt oder einfach nicht eingenommen. Die Griechen haben über ihre Verhältnisse auf Kosten der anderen Staaten gelebt. Das ist das Thema.
Ausweg: keiner mit dieser Regierung.
Sie haben einfach keine Ahnung und davon sehr viel.

@ Anti Wirtschaft

In Griechenland gibt es wenige Reiche und laut Regierung etwa 3 Millionen Arme.
Das gibt es aber in jedem Land. Auch und gerade in sozialistischen Staaten bedient sich die Spitze der Parteien auf Kosten der Bevölkerung.
Ich habe nichts dagegen, wenn einer viel Geld ehrlich verdient hat warum nicht?
Frau Wagenknecht als Millionärsgattin trägt schließlich auch Kleider, die sich ihre Klientel nicht leisten kann.

Darstellung: