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Entscheidender Unterschied

Entscheidender Unterschied zwischen den USA und Europa: Die Bevölkerungsdichte!
http://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsdichte#/media/File:
Countries_by_population_density.svg

Auch die USA begehen den Fehler der Abschottung

Es sieht nach diesem Punkt aus dem Artikel:

Am Ende landeten sie in hektisch aufgebauten Auffanglagern. Grenzschützer wurden zu Kinderbetreuern: "Diese Kinder kamen her, weil sie zu Hause nicht sicher waren, sie sind in Gefahr", erzählt Anwältin Kathleen Gasparian im amerikanischen Fernsehen.

so aus, dass auch in Mexiko Probleme sind, die endlich angegangen werden müssen. Denn auch ich lese immer wieder von regelrechten Drogenkriegen dort und von schlecht laufender Wirtschaft und von sehr weit verbreiteter Kriminalität. Und von daher sehe ich es auch so, dass hier die USA eigentlich Mexiko längst helfen sollten, anstatt den gleichen Fehler zu begehen wie es die EU bislang getan hat, nämlich diese falsche Abschottung.

Auch die USA müssen endlich aufwachen!!

Außerdem sage ich zu diesem Punkt:

Innerhalb von 72 Stunden müssen die Flüchtlinge einem Richter vorgeführt werden, der eine Entscheidung über ihre Zukunft trifft. Wer nachweisen kann, dass er verfolgt, verlassen oder misshandelt wurde und einen Verwandten hat, der für ihn sorgt, kann bleiben. "Das gibt ihnen die Möglichkeit in den USA zu bleiben, es schützt sie vor Deportation und sie müssen nicht in die Zustände zurück, aus denen sie kamen," sagt Gasparian.

Diese Flüchtlinge sind doch keine Kriminellen und gehören eigentlich nicht vor Gericht. Sondern eigentlich müssten auch die USA endlich einsehen, dass auch die endlich eine geordnete Zuwanderung brauchen und dass auch die USA ein Einwanderungsland sind.

Daher sollten auch die USA endlich zur Einsicht kommen, dass sie nicht die gleichen Fehler machen sollten, wie sie die EU bislang gemacht hat. USA, wacht auf!!

Obama lässt Mexiko im Stich - Obama muss aufwachen!!

Weiterhin ist zu diesem Punkt:

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist 3000 Kilometer lang. Seit Jahren drücken Gewalt und Armut Zehntausende durch die kleinen Schlupflöcher in die USA. Wer als Erwachsener erwischt wird, wird umgehend wieder zurückgeschickt. "Wir haben den Sicherheitskräften mehr Mittel zur Verfügung gestellt, damit sie Illegale aufgreifen und schneller zurückschicken können. Ich möchte wiederholen, Grenzsicherheit ist wichtig", sagte Präsident Obama.

klar zu sagen: NEIN Obama, auch du begehst den fatalen Fehler, dass du Mexiko im Stich lässt! Mexiko braucht die USA, genauso wie die USA Mexiko brauchen!! Mexiko braucht Wirtschaftaufschwung, Arbeitsplätze, Bildung. Die USA lassen Mexiko im Stich, Obama!! Auch vor deiner Haustüre besteht ein gewaltiges Problem, Obama!! Mexiko und die USA brauchen einander!!

Die USA als Beispiel für

Die USA als Beispiel für menschenfreundlichen Umgang mit Flüchtlingen ? Nein danke.
Die Großmacht USA hat ihre Stärken. Teilen mit anderen gehört nicht dazu.
Das ungleich kultiviertere Europa hat andere, bessere Möglichkeiten.

Die Mexikaner sind die Arbeitnehmer u. Steuerzahler von Morgen

Und final ist zu diesem Punkt:

Dabei sind viele Amerikaner der Meinung, dass die Wirtschaft ohne die Einwanderer zusammenbrechen würde. Kindererziehung, Gartenarbeit oder der Bausektor sind fest in mexikanischer Hand.

Wenn dem so ist, warum machen die USA dann die Grenzen dicht??

Die USA wären groß genug, um noch weitere Zuwanderer aufzunehmen.

eben!! Genauso ist es!

Und wer es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geschafft hat, ist ja dann irgendwann auch ein Kunde, der die Wirtschaft ankurbelt.

Nicht nur dass, sondern die sind auch die Arbeitnehmer von Morgen und die Steuerzahler von Morgen!! Die USA müssen endlich den Mexikanern ebenfallseine geregelte Zuwanderung ermöglichen!!

"Die USA werden immer ein Land von Einwanderern sein", sagt der Präsident.

Worte sind ja schön und gut, Obama. Aber du tust das Gegenteil davon und dass ist falsch!!

Der ganz große Unterschied

Die Flüchtlinge, die nach Europa kommen, kommen über das Mittelmeer. Also brauchen sie einen schwimmenden Untersatz. Die Flüchtlinge, die vom Süden aus die USA erreichen, kommen auf festem Boden. Da können nicht viele hundert Menschen ertrinken. Der Vergleich hinkt also gewaltig. Außerdem pflegt die USA mit dem Ableben anderer Menschen ziemlich unbesorgt umzugehen. Man stelle sich vor, in Deutschland würden Bürger mit nicht weißer Hautfarbe von Polizisten mit weißer Hautfarbe erschossen werden. Dazu noch zwei Sätze hochrangiger US-Politiker "Hätten wir nach dem Vietnamkrieg die gleichen Maßstäbe angelegt wie in Nürnberg, hätten wir Todesurteile gegen viele Soldaten fällen müssen". "Wenn irgenwo auf der Welt US-Bürger so behandelt würden, wie wir die Gefangenen in Guantanamo behandeln, würden wir dort einamarschieren, und die Welt hätte Verständnis dafür." Nein, die USA ist nun wirklich kein Vorbild.

@09:27 von CE Entscheidender Unterschied

Sie schreiben: "Entscheidender Unterschied zwischen den USA und Europa: Die Bevölkerungsdichte!
http://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsdichte#/media/File:
Countries_by_population_density.svg
"

Das mag ein Argument sein, dass erklärt, warum die USA stärker als Europa auf Einwanderer angeweisen ist - auch wenn in dieser Grafik Aspekte wie Überalterung der Bevölkerung und die Beschaffenheit des Landes (Wüsten etc.) nicht berücksichtigt werden können.

Dennoch sollte man die Frage der "Einwanderung" nicht einfach mit dem Thema "Flüchtlinge" bzw. "Asyl" gleichsetzen.

Bei dem einen geht es um eine gewollte Zuwanderung zum Nutzen des Gastlandes, bei dem anderen um Hilfe für bedrohte oder verfolgte Menschen.

Ihre Grafik zeigt übrigens, dass z. B. der Libanon eine sehr hohe Bevölkerungsdichte hat.

Dort gibt es aktuell außerdem eine äußerst große Zahl von Flüchtlingen aus Syrien. Das ist ein Grund für Europa speziell dort zu helfen.

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Hier fehlt was!

Zwei Dinge, um genau zu sein.

Erstens schieben die USA ab und das nicht zu knapp und zweitens haben sie verglichen mit uns einen minimalistischen Sozialstaat.

@10:30 von Resistance1405

„Diese Flüchtlinge sind doch keine Kriminellen und gehören eigentlich nicht vor Gericht. “

Wer sagt, dass man sie vor Gericht stellt?

@Der ganz große Unterschied 10:58 von JokeSchuette

"Nein, die USA ist nun wirklich kein Vorbild."

Wohl nicht mehr.
Wobei man diskutieren könnte,
ob sie es je waren.
Denn:
Jedes Wirtschaftssystem ist ein Vorbild
in 'goldenen' Zeiten.
Wenn es ans 'Eingemachte' geht, ist es
meist damit vorbei.

Damit komme ich zum
'ganz grossen Unterschied'.
China steuert ja wohl, vielleicht auch schon nicht mehr,
auf 'goldenen Zeiten' zu.
Aber kaum jemand sieht darin ein Vorbild.

Und was uns Europäer angeht, ist ja
wohl auch der Lack ab,
spätestens seit den Mittelmeerdramen.

@Resistance1405

Jemand der "illegal eine Grenze überschreitet" ist schon ein "Krimineller" ... sowohl hier als auch in den USA, nur wird das in unserer deutschen Gesellschaft das nicht mehr ernst genommen (spätestens sein Schengen).

Die Lösung des Problems liegt NICHT in einer Öffnung der Grenzen! Eher das Gegenteil ... und zwar für UNS. Unsere Wirtschaft muß sich aus den Ländern der Dritten Welt zurückziehen, und dort die Wirtschaft sich entwickeln lassen. Damit aber diejenigen die eine Veränderung wollen den dortigen Ländern erhalten bleiben MÜSSEN wir uns abschotten ... ansonsten bleiben nur noch die "zahmen Lämmer" in den Ländern übrig und nichts wird sich ändern.

"Wirtschaft ohne Einwanderer" ?

"Dabei sind viele Amerikaner der Meinung, dass die Wirtschaft ohne die Einwanderer zusammenbrechen würde. Kindererziehung, Gartenarbeit oder der Bausektor sind fest in mexikanischer Hand."

Lässt sich diese Meinung auch mit Zahlen begründen?
Oder geht es nur darum, Lohnkosten zu drücken, weil 11 Mio. Illegale sich nicht über ihre Bezahlung beklagen können?

Aber natürlich geht es auch um Wahlen: wer 11 Mio Illegale zu Amerikanern macht, darf auf eine kleine "Gegenleistung" an der Wahlurne hoffen.
Und deshalb ist es kein Zufall, daß gerade die Republikaner ihr fremdenfeindliches Image durch "Latino-Kandidaten" aufzubessern versuchen, während sie gleichzeitig die Einwanderungsreform des Präsidenten torpedieren, damit sie nicht als rein demokratische Reform der Gegenseite Stimmen bringt.

@CE

"Entscheidender Unterschied zwischen den USA und Europa: Die Bevölkerungsdichte!"

Das ist nun wirklich ein Scheinargument. In Indien, weiten Teilen Asiens, in Mittelameriga und in einigen Staaten Afrikas ist die Bevölkerungsdichte oft höher als in den meisten europäischen Ländern.

Desweiteren führen diese Zahlen in die irre, da in der Mitte der USA große Wüsten- und Steppengebiete sind, die naturgemäß die Zahl der Bevölkerungsdichte im mittel drücken.

Dieses Argument geistert seit den 1940er Jahren bereits hier rum und war damals wie heute falsch.

Tendenziöser Satz am Ende

"Dabei sind viele Amerikaner der Meinung, dass die Wirtschaft ohne die Einwanderer zusammenbrechen würde. Kindererziehung, Gartenarbeit oder der Bausektor sind fest in mexikanischer Hand. "

Was bedeutet viele ? 10% ? 20% ? 30 % ? Nur diejenigen, die Frau Sabina Fritz persönlich interviewt hat, also persönlich GEFÜHLT viele ? Ist es die Mehrheit der US-Amerikaner ? Soweit ich mich erinnere, war gerade in den grenznahen Bundesstaaten der Unmut sehr gross gegenüber den unkontrollierten Einwanderungswellen und der Druck auf Obama wurde gross, etwas zu unternehmen.

Diese schwammigen alles und nichts sagendenen Formulierungen wie oben, finden sich leider immer häufiger heute in journalistischen Texten.

@Resistance1405

"Die USA lassen Mexiko im Stich, Obama!! "

Haben Sie da auch mal substanzielle Vorschläge, was die USA in dem korrupten, Teils von Drogenkartellen Land machen sollen?

@JokeSchuette

"Die Flüchtlinge, die vom Süden aus die USA erreichen, kommen auf festem Boden. Da können nicht viele hundert Menschen ertrinken. "

Dafür verdursten sehr viele auf dem beschwerlichen Weg durch die Wüsten...

Zwischen Flüchtlingen unterscheiden

Ich denke man muss bei den Flüchtlingen zwischen denjenigen unterscheiden, die vor einer akuten Bedrohung fliehen und denjenigen die aus wirtschaftlichen Gründen illegal in ein Land einreisen wollen. Erstere haben moralische Rechte. Dazu zählt vor allem das Recht auf Hilfe. Allerdings haben sie auch Pflichten, nämlich die Pflicht ihre Retter und Helfer nicht über Gebühr in Anpruch zu nehmen und, wenn es die Lage erlaubt, auch wieder nach Hause zu reisen. Für die zweite Gruppe muss eine geordnete Einwanderungspolitik mit klaren Regeln her.

Eigenstädige Politik

Gibt es denn überhaupt keine eigenstädige
Meinung unserer Presse mehr? Für mich ist die Politik der USA ( Innen.- wie Außen.-) in keiner Weise orientierungswürdig.

Wer die Fragen nach den Uraschen von Flucht,
Verteibung, Krieg,Hunger, Not usw. sucht, wird
auch die Verursacher benennen können.
Dann dürfte es doch wohl für unsere Politker nur noch ein kleiner Schritt sein mit der Beseitigung der Mißstände zu beginnen. Oder?

Selbst wenn die USA viel mehr

Selbst wenn die USA viel mehr ins Land lassen würden, ein Unterschied ist, dass es dort kein Sozialsystem wie in Europa gibt, das belastet wird. Vielmehr sind die Menschen dort mehr auf sich gestellt.

Konsequenzen und deren Umsetzung

Entscheidender Fakt in diesem Vergleich ist doch, dass die USA und analog Australien, sich aktiv um die Einwanderungsproblematik bemüht. Hier werden nicht nur verbale Absichtserklärungen verbreitet, nein, da wird auch aktiv mit Maßnahmen versucht, das Problem zu begrenzen bzw. in den Griff zu bekommen. Und vor allen Dingen werden Maßnahmen zügig und direkt umgesetzt. Das Problem steht hierbei im Vordergrund. Wenn sich die EU schon durch eigene Gerichtsurteile in Bezug auf Verteilung und Rückführung von Flüchtlingen auseinander differenzieren lässt, so ist das ihr eigenes Problem. Zeigt aber auch auf, dass hierbei die EU in ihrer jetzigen Form in keiner Weise funktioniert!

@Hugomauser

Natürlich ist die Bevölkerungsdichte ein Mittelwert, aber der Unterschied ist schon beträchtlich (33 (USA) zu 116 (EU) pro km²).
Ähnlich ist allerdings die ungleiche Verteilung der Bevölkerung.

Und auch die Wanderungstendenzen sind ähnlich. In der EU selbst, sogar innerhalb D flüchten Bürger in die wirtschaftlichen Zentren genauso wie in den USA.
Und die Flüchtlinge machen es genauso: sie bewegen sich innerhalb Europas zu genau den Ländern, die ohnehin schon die höchste Bevölkerungsdichte haben (D, F, GB, I).

Um diese Konzentrationen und die damit verbunden sozialen und finanziellen Probleme abzumildern kam ja auch der Gedanke eines europäischen Verteilschlüssels für Flüchtlinge auf.

@ GDN um 11:10; Resistande 1405 um 10:30

Die Flüchtlinge müssen nicht "vor Gericht" sondern werden einem Richter vorgeführt, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Das ist etwas anderes.

Ein Ansatz...

...scheint mir doch aufgreifenswert:
"Wer nachweisen kann, dass er ... einen Verwandten hat, der für ihn sorgt, kann bleiben."

Es muss ja kein Verwandter sein, es können auch Freunde, Bekannte, Paten oder Institutionen sein.

Kein Land kann ALLE Einreisewillige aufnehmen.
Jedes Land mit besseren Lebensbedingungen als jenen in den Herkunftsländer der Flüchtlinge sollte eine gewisse Zahl aufnehmen können.
Dafür müssen Reglemente her, das bedeutet auch: Kontingente.
Kriegs- und Verfolgungsflüchtlingen muss Schutz gewährt werden.
Armutsflüchtlingen muss die pauschale Einreise verwehrt werden dürfen und über neue Primäraufgaben der Entwicklungshilfspolitik in ihren Heimatländern Unterstützung gewährt werden.
Ein Grenzzaun und Patrouillen sind keine Lösung.

Es gab da mal eine Reportage, glaube vom ZDF...

Über die Lage an der Grenze zwischen USA und Mexiko..

Wo ein Pathologe zu Wort kam und sagte das die Friedhofe längs der Grenze voller "John Doe" und "Jane Doe" liegen.... Die vielen namenlosen armen Teufel, die es zwar über den Zaun, aber nicht durch die Wüste dahinter geschafft haben.

Der TS-Artikel liefert keine Antwort zum Drama im

Mittelmeer.
.
Statt zu berichten, wie (un)fähig die USA im Umgang mit Flüchtlingen sind, sollte die TS berichten, wann und wie unsere Politiker mit der Situation umgehen werden, damit das sinnlose Sterben ein Ende nimmt.
.
Als Europäer will ich mich nicht an US-Standards orientieren und auch die (Lese)Zeit ist nicht da, um vom eigentlichen Thema abzulenken.

nee, warum sollen sie sich Kriminalität ins Land holen

Usa macht es richtig.

Soll die EU nun eine Mauer bauen und nichts gegen

die Ursachen des Elends (Kriege und wirtschaftliches Elend) tun?

Usa Australien Kanada usw.machen es richtig

Unsere Sozialromantiker und ständig Betroffene, haben keine Ahnung , was passiert, wenn die Million Afrikaner hier reinkommt, die nach Europa wollen.Jeder REalist weiss, dass es dann hier knallen wird.Die REchten werden immer stärker usw. Gottseidank gibt es genut REalisten in diesem Land.

Ich möchte nicht sagen dass

Ich möchte nicht sagen dass die USA es richtig machen, aber sie schützen ihre Bürger besser.
Beide USA sowie EU haben Handelsabkommen die andere Länder verarmen zu deren Gunsten und dies ist ein Hauptgrund für dies illegalen Einwandere oder Flüchtlinge.

Hm sicher sind die Bilder

im Mittelweer nicht sonderlich schön und es ist auch tragisch, wenn Menschen ums Leben kommen.

Aber ich denke, man sollte diesen jetzt einsetzenden Rummel einfach mal nüchtern betrachten. Ich weis nicht wieso wir auf die USA schauen oder uns ständig über Europa aufregen. In einer Disskusionsrunde am Sonntagabend kam es mal wieder beiläufig zur Sprache.....

Es gibt Länder, z. b. auf der arabische Halbinsel, die einfach keine Flüchtlinge aus ihrer Region aufnehmen und gut. Egal ob Saudi Arabien, Katar, VAE usw.. Hier sollte Einfluss genommen, dies sollte mal durch die Journalisten thematisiert werden.

Aber in diesem altlinken Wahn der 68ziger glauben wohl die Meisten nur noch dann ein guter Menschen zu sein, wenn sie für noch mehr Flüchtlinge demonstrieren, die aufgenommen werden sollen.

Aus meiner Sicht ist das der falsche Weg, es muss in den Ländern geholfen werden wo die Leute herkommen bzw. in den betroffenen Regionen.

Dieser Artikel bezieht sich auf ein Ereignis

vor einem Jahr und endet mit dem Satz:
"Die USA werden immer ein Land von Einwanderern sein", sagt der Präsident.
.
Im Artikel sehe ich ansatzweise einen Zusammenhang zu unserer heutigen Situation in Europa und stelle mir die Frage, was wir Europäer aus dieser US-Lösung lernen können. Sicher steckt hinter der Intention des Journalisten, diesen Artikel gerade heute zu veröffentlichen, etwas mehr, denn das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer dauert schon Jahre!
Unsere Leser wollen Vorschläge lesen und wenn die Antwort der USA als ein konstruktiver Vorschlag zu verstehen ist, dann sollte dies im Bericht auch hervorgehoben werden, damit wir beispielsweise darüber diskutieren könnten, ob es sinnvoll wäre, auch bei uns "einen Zaun zu ziehen" oder "ein Land von Einwanderern zu werden".

Wo bleibt die Meldung von den

Wo bleibt die Meldung von den hunderten von Toten an der US-Grenze zu Mexiko, die einfach per Schussbefehl getötet werden?
Wieso stellt dieser Artikel Abgrenzung und Aufrüstung als Alternative dar?

vorbild usa?

die usa als vorbild kann man sich nicht ernsthaft vorstellen....

es gibt kaum soziale absicherung, die krankenversorgung ist mittelalterlich, es gibt die todesstrafe, nur das geld regiert, weitere parteien können nicht entstehen, die republikaner würden am liebsten alle sozialkosten abschaffen usw usf.
des weiteren werden menschen, die illegal in usa leben, in ihren jobs ausgebeutet, denn sie können sich nicht wehren, das wiederum ist von der wirtschaft durchaus erwünscht usw---

nein, in usa zu leben, ob legal oder illegal, ist sicher keine alternative zu europa.

Während wir hier darüber diskutieren,

setzen profitgierige Menschenschlepper zu tausende von lebendigen Menschen in eine Nußschale und schleppen sie aufs offene Meer.
Wir sind nicht in der Lage, diesem perversen Unternehmen ein Ende zu setzen.
Wir debattieren bestenfalls darüber, wer unter den Flüchtlingen ein Recht auf Asyl hat und wer ein Wirtschaftsflüchtling ist. Wir haben keine andere Wahl, als das Problem an der Wurzel zu packen und das geht nur in und von Afrika aus.
Wenn die Menschen erst auf dem Meer sind, ist es für viele von ihnen zu spät.
Unsere Politiker erkennen nicht, daß die fruchtlose Debatte Wasser auf die Mühlen der Schlepper ist. Diese denken sich: laßt die Europäer noch lange ergebnislos diskutieren, denn wir haben Millionen von Menschen, die wir ausnehmen und auf den ungewissen Weg durchs Mittelmeer schicken werden.

@10:30 von Resistance1405

Sondern eigentlich müssten auch die USA endlich einsehen, dass auch die endlich eine geordnete Zuwanderung brauchen und dass auch die USA ein Einwanderungsland sind.

Die USA HABEN eine geregelte Zuwanderung und sie betrachten sich schon immer als Einwanderungsland. Es werden sogar jedes Jahr etliche Arbeitserlaubnisse per Losverfahren vergeben - noch einfacher kann man nirgends einwandern.

Die USA wollen allerdings die Kontrolle über die ethnische und soziale Zusammensetzung ihrer Gesellschaft behalten und nicht aus dem Süden überrannt werden. Es ist bereits jetzt so, dass man in bestimmten südlichen Landesteilen kaum noch ohne Spanisch auskommt.

Souveränitätsrechte

Die USA ist ein souveräner Staat, der sein elementares Recht auf Grenzsicherung selbstverständlich in Anspruch nimmt.
Kann man leider nicht von allen EU-Staaten behaupten.

Wie die USA mit Flüchtlingen umgehen ?

Sie verursachen Sie und ignorieren Sie anschließend.

Guter Ansatz

Auch die Schweizer haben gezeigt, dass der Ansatz funktioniert:

- Keine Geldleistungen
- statt dessen wirksame Unterstützung in den Heimatländern
- Möglichkeit der Einreise für Kriegsflüchtlinge und Qualifizierte
- mehr Grenzschutz
- Asylprüfung in 48h und gleich Zurückbringen

...ist offensichtlich praktikabel und hätte den Vorteil dass Schlepper weniger verdienen und es weniger Tote gibt. Der derzeitige Kreislauf wird durchbrochen und mit dem Geld hilft man sinnvoll vor Ort, ohne dass man das wichtigste Kapital der Herkunftländer , die jungen Menschen welche diese Länder aufbauen könnten, nach Europa zieht

@boesermann

"nein, in usa zu leben, ob legal oder illegal, ist sicher keine alternative zu europa."

Tja, es ist schon ärgerlich, nicht wahr, wenn weltweit unzählige Menschen täglich Ihre Vorurteile ignorieren und sie damit Lügen strafen. Sie dürfen das aber gern in den Ursprungsländern erzählen und sich dort auslachen lassen.

Fuer alle, die meinen, die

Fuer alle, die meinen, die USA muesse dieses oder jenes tun: Die USA muessen F -all. Es gibt dort Immigrationsgesetze, die konsquent umgesetzt werden. Es ist an der Zeit, das Deutschland anfaengt, Gleiches zu tun.
In den USA zu leben, ist ganz sicher eine Alternative. Ich hatte dort vier wunderbare Jahre.

@bösermann

Einspruch:
Ich habe in den Staaten bei 36 Reisen 39 Staaten besucht. Ich habe auch sehr viele Freunde und vor allem Verwandte in den USA.
Was sie beschreiben stimmt so nicht.
In den USA muss, wie bei uns, jeder behandelt werden. Kann er nicht zahlen, bleibt die Klinik auf den Kosten sitzen. Diese Kosten werden dann auf die anderen Patienten umgeschlagen. Da diese soziale Geschichte nicht funktioniert auf Dauer, hat Obama die Einführung einer Krankenversicherung angeschoben. Die Mehrheit der Nichtversicherten nimmt dieses Angebot nicht an und bleibt dabei und zahlt halt nicht.

Bezueglich der Kinder: "Wer

Bezueglich der Kinder:

"Wer nachweisen kann, dass er verfolgt, verlassen oder misshandelt wurde und einen Verwandten hat, der für ihn sorgt, kann bleiben."

Stutzt da keiner? Wieso wird ein zusaetzliches Hinderniss geschaffen in Form einer Vorraussetzung die einfach nicht fair ist wenn man "verfolgt, verlassen oder misshandelt wurde"?

@Resistance1405: USA kein Einwanderungsland???

Kann man so nicht sagen. Die USA sind in der Tat ein Einwanderungsland, mit sehr klaren, detailierten Einwanderungsgesetzen. Dafuer gibt es kaum die Chance, ueber Asyl ins Land zu kommen. In D ist es umgekehrt: es gibt keine richtige Einwanderungsregulierung (Quoten, Visa etc), dafuer eben ein stark ausgebautes Asylrecht.

Im uebrigen empfehle ich denjenigen usern, die so gerne die USA als das Uruebel ausgemacht haben, doch einfach mal in dieses schoene Land zu reisen. Ich lebe nun schon viele Jahre hier - natuerlich ist nicht alles ideal, aber das ist's in D ja nun auch nicht. Rassismus und Angst for "Zuwanderung" gibt's hueben wie drueben.

@15:08 von Zate

Wie die USA mit Flüchtlingen umgehen ?

Sie verursachen Sie und ignorieren Sie anschließend.

Indem man sich wirtschaftlich besser entwickelt als das Nachbarland? Is klar.

um 14:08 von boesermann

die usa als vorbild kann man sich nicht ernsthaft vorstellen....

es gibt kaum soziale absicherung, die krankenversorgung ist mittelalterlich, es gibt die todesstrafe, nur das geld regiert, weitere parteien können nicht entstehen, die republikaner würden am liebsten alle sozialkosten abschaffen usw usf.

Vielleicht kännen SIE sich nicht vorstellen in den USA zu leben, nur sehen das gaaaanz viele anders. Daher werden die Grenzen gesichert.
Sozial Absicherung gibt es hier nur in dem Maße, wie die Bürger es wollen. Die meisten Amerikaner wollen eben nicht so leben wie die Europäer. Eine staatliche Einmischung in alle Belange des Lebens von der Wiege bis zur Trage ist uns Amerikanern eine Grauensvorstellung. Leistungswillige Menschen wird es immer in die USA treiben, daher mache ich mir auch wenig Sorgen um die wirtschaftliche Stärke der USA in der Zukunft.

Systeme

Es gibt in USA neben dem Einwanderungsverfahren durchaus auch Asyl fuer politisch Verfolgte.
Das Drama letztes Jahr mit den Kindern und Jugendlichen betraf vor allem Zentralamerika, da die Schlepper eine Sonderregelung fuer jene Laender verfaelscht propagierten gegenueber den Eltern.
Was in USA unsinnig ist, ist das Vertrauen darauf, dass Leute deren Personendaten von den Behoerden aufgenommen wurden dann auch tatsaechlich zu einem Gerichtsverfahren ueber ihren Aufenthaltsstatus erscheinen. Es ist in USA sehr viel leichter als in Europa, einfach wegzutauchen und sich den Behoerden zu entziehen solange man nicht straffaellig wird und in keine Verkehrskontrolle geraet. Hier wird sogar schizophren darueber diskutiert ob man illegalen Einwanderern nicht Fuehrerschein-Ausweise ausstellen soll. Da koennten sich die USA noch was von deutsch-gruendlicher Verwaltung abschauen, aber das waer ihnen dann zu unfreiheitlich wie z.B. das Meldeverfahren.

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