Kommentare

Ich frage mich was ist das Ziel des IWFs?

"Der IWF sieht im Vorfeld einen Hoffnungsschimmer. "Seit einigen Tagen ist ein wenig mehr Schwung in die Verhandlungen zwischen den drei Institutionen und und der griechischen Regierung gekommen", so Poul Thomsen, Europa-Chef des IWF. Das sei eine gute Entwicklung, man sei aber noch "weit vom Ziel entfernt", sagte er dem "Handelsblatt"."

Weit vom Ziel entfernt, soll Herr Thomson gesagt haben. ich frage mich was denn das Ziel des IWF (nicht nur in Griechenlands) sei?

Mich würde so eine Form ...

des Wirtschaftens aus der leeren Tasche nerven - Das laugt ja schon aus, wenn es nur um einen Einpersonenhaushalt geht... Warum gibt Varoufakis nur sein Mandat nicht zurück... erst vier Wochen Urlaub auf Kreta und dann zurück an die Uni.
Sollen doch die Institutionen mal sehen, woher sie ihr Geld bekommen.
Dieses "rosstäuscherige" Gerede vom Silberstreif am Horizont - wessen Horizont, dem von Frau Lagarde, dem nordgriechischer Kleinbauern, oder gar dem kretischer Tischler?

Geld, das der Regierung nicht gehört

Sehe ich das richtig, dass die sozialistisch-rechtspopulistische Koalition ihre Finger nach Geld ausstreckt, das ihr nicht gehört? Das ist eine Ungeheuerlichkeit. Das kann sich die Bevölkerung nicht gefallen lassen.

Was wäre denn dabei, wenn die Renten ein wenig später bezahlt würden, man kann schließlich immer nur das ausgeben, was man hat. Fürchtet die Regierung Tsipras um ihre Umfragewerte? Oder will sie verstecken, dass sie immer noch nichts für mehr Steuergerechtigkeit getan hat?

Gefordert sind endlich Reformkonzepte

@ Pilepale:
"Weit vom Ziel entfernt, soll Herr Thomson gesagt haben. ich frage mich was denn das Ziel des IWF (nicht nur in Griechenlands) sei?"

Das hat die Troika ganz klar formuliert: Dringend notwendige Reformen zur Begrenzung der Ausgaben und Stärkung der (Steuer-) Einnahmen. Die griechische Regierung muss lernen nicht mehr auszugeben, als sie einnimmt.

griechenland zentralbank

jetzt wird es aber lustig.

staatliche Institutionen sollen Geldbestände an die Zentralbank abliefern. man versucht also das Papiergeld das man woanders genommen hat jetzt wieder aus anderen Töpfen zu nehmen.

Geldeinlagen an die Zentralbank

Geht doch Griechenland, mann muss nur wollen. Und jetzt nicht nur die staatliche Institutionen dazu vepflichten, sondern auch die Milliardäre und die nicht bezahlte Steuern. Die könnten sofort unverzüglich bezahlen. Vielleicht könnten die Milliardäre ein Konsortium schliessen und ein griechischer Nationalfonds errichten und den Hafen, die Eisenbahn und Sonstiges übernehmen und nach wirtschaftlichen Prinzipien führen. Dann braucht auch nicht Putin sein Spargeld, dass er für die Rote Armee braucht, anzurühren. Es wäre auch mehr mit dem griechischen Nationalstolz vereinbar. Ich bin sicher die Griechenoligarchen lieben ihr Vaterland.

re rumpelstielz

"Sollen doch die Institutionen mal sehen, woher sie ihr Geld bekommen."

Das heißt auch: Sollen die griechischen Rentner doch mal sehen, woher sie die Rente bekommen.

Haben Sie eigentlich so weit überhaupt gedacht?

@ Arbeiter Einhei...

"...die sozialistisch-rechtspopulistische Koalition ihre Finger nach Geld ausstreckt, das ihr nicht gehört? Das ist eine Ungeheuerlichkeit. Das kann sich die Bevölkerung nicht gefallen lassen."
Warum nicht?
Die deutsche Bevölkerung, sofern Pflichtversichert, musste sich doch auch den Griff in die Sozialkassen, anstatt aus dem Steuerhaushalt, gefallen lassen.
Der normale Bürger, ob in D in der EU oder in GR, ist immer der Betrogene.

Kapitalverkehrskontrolle dringend !

Wann führt Griechenland endlich
d. Kapitalverkehrskontrolle ein ,
u. a. Abhebungen limitiert !

jeden Monat verschwinden ca. 13 mrd ins Nirwana , d.h.,
beim Kleinen Mann ,,,,,,,,,,,,,,
bunkert der das , o. was macht ER damit ?

Oder d. Angst vor einem Währungs-
schnitt/Umstellung ?

Warum wird das Nicht sofort gestoppt ?

Bildlich gesprochen

wird da jetzt jedes Sofakissen umgedreht und jede Zuckerdose ausgeleert, um noch ein paar Euro zusammenzukratzen.

Tsirpas plündert jetzt also

Tsirpas plündert jetzt also die letzten Reserven der SozialKassen, um keine Reformen machen zu müssen, um seinen BeamtenApparat zu bezahlen und sein Spiel noch etwas spielen zu können. Folge wird Verelendung sein, die humanitäre Hilfe wird sah von Europa kommen. Frage ist nur, welches politische Ziel er damit erreichen will und wird.

Tsipras-Regierung kratzt alle füssigen Mittel zusammen

Nach Plünderung der Rücklagen von Rentenkassen verpflichtet Athen nun alle öffentlichen Institutionen und staatliche Unternehmen in Griechenland zur Überweisung von Geldeinlagen an die Zentralbank, um die demnächst fälligen Löhne, Renten und IWF-Rückzahlungen zahlen zu können. Das dürften wohl die letzten Mittel sein, die im Land von öffentlichen Institutionen aufzutreiben sind, um den Staatsbankrott zu verhindern.

Umso erstaunlicher ist es, dass die von der linken Syriza dominierte Tsipras-Regierung Stundungen für reiche Steuersünder verfügt hat und nichts Ernsthaftes Unternimmt, die Steueraußenstände von 78 Mrd. € einzutreiben, um flüssig zu bleiben. So wurden bisher auch nicht die Auslandskonten von Steuerflüchtlingen gesperrt.

Tsipras und Varoufakis tun all dies als Hasardeure, um die ungewollten Strukturreformen so lange wie möglich aufzuschieben. Spätestens im Juni müssen größere Beträge an den IWF zurückgezahlt werden. Dann heißt es, Farbe zu bekennen.

18.30 h von Arbeiter Einhei...

"Was wäre denn dabei, wenn die Renten ein wenig später bezahlt würden, man kann schließlich immer nur das ausgeben, was man hat."

Warum das - sofern irgendwie vermeidbar - sicherlich auch keine Lösung darstellt, haben Sie sich in ihrem letzten Nebensatz eigentlich selbst beantwortet:

Weil manche Rentner -auch dort- möglicherweise auf die Auszahlung ihrer Renten angewiesen sind, um sich die Dinge des täglichen Bedarfs (neben Miete, Strom, Lebensmitteln etc. z.B. auch dringend benötigte Medikamente) zu leisten ?

Die können nämlich auch nicht ausgeben, was sie möglicherweise nicht haben. Und somit bei verspäteter Zahlung eventuell ihren Lebensunterhalt nicht mehr regulär bestreiten.

"Die griechische Regierung

"Die griechische Regierung hofft auf Einnahmen.."

*hust* ist das eigentlich nicht einfach nur eine Umschichtung, im besten Sinne.. ?

18:33 von Arbeiter Einhei...

"Die griechische Regierung muss lernen nicht mehr auszugeben, als sie einnimmt."

Genau. Und deswegen keine Gehälter und Renten mehr ausbezahlen, wenn man Ihrem Kommentar von 18:30 h folgt ?

Na, wenn Ihr Vorschlag nicht mal geeignet ist, die griechische Binnenkonjunktur zu befeuern : Leute, die nichts mehr in der Tasche haben, können WEDER etwas kaufen NOCH Steuern oder sonstige Rechnungen zahlen.

Im Übrigen weise ich darauf hin, das u.a. auch die Bundesregierung über JAHRZEHNTE mehr ausgegeben hat, als sie an Einnahmen verzeichnen konnte.

Deutsche Verbindlichkeiten derzeit : Nahezu 2.200.000.000.000 €

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Die Moderation

Unglaublich

Tsipras und Varoufakis fallen immer noch Sachen ein, die unglaublich klingen.
Man stelle sich vor , die Bundesbahn, die Post und andere Unternehmen deren Aktienmehrheit die Bundesrepublik hält, sollten ihre Barmittel mal schnell der Bundesregierung zur Verfügung stellen.
In Griechenland kann bestimmt keiner sagen, wie viele Mittel jeder Betrieb braucht, um seine Geschäfte weiter zu führen.
So ein Eingriff kann unabsehbare Folgen haben. Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass dieses nicht funktioniert. Da werden sich einige wehren, und die Barmittel einfach weiter geben. Die müssen ja auch Löhne usw. bezahlen.

Der letzte Schritt vor dem Griechelandeuro

Der nächste Schritt ist ein Zwangsumtausch von Euro zu griechischem Binneneuro.
Renten und Gehälter werden nicht mehr in normalem Euro gezahlt, sondern in in griechischen Schuldscheinen. Diese ersetzen den Euro als Zahlungsmittel in Griechenland.

Die Reserven der Staatsbetriebe haben sie schon, fehlen nur noch die der Bürger.
Fertig ist der Graccident.

Dem Ende nahe

Die griechische Regierung muss der Zahlungsunfähigkeit schon sehr nahe sein, wenn man das so sieht. Das wäre dann natürlich auch das Aus für die Syriza.

Den Geldhahn weiter zulassen.

Den Geldhahn weiter zulassen. Jetzt sehen die Herren die alles versprechen aber nicht halten (können), das ihre Wahlversprechen nur mit Steuergeldern der Bürger aus anderen Ländern zu finanzieren sind.
Die Griechen wachen erst auf wenn sie gar nichts mehr haben. Keine Rente mehr, nichts mehr. Und dann sind sie auch berreit wieder vernünftig zu wählen. Leider reicht es oft nicht den Menschen die theoretischen Gefahren aufzuzeigen. Sie müssen erst schmerzhaft erfahren wie diese in der Praxis aussehen.

re 19:32 von firefighter1975

18:33 von Arbeiter Einhei...
"Die griechische Regierung muss lernen nicht mehr auszugeben, als sie einnimmt."
Genau. Und deswegen keine Gehälter und Renten mehr ausbezahlen, wenn man Ihrem Kommentar von 18:30 h folgt ?
Na, wenn Ihr Vorschlag nicht mal geeignet ist, die griechische Binnenkonjunktur zu befeuern : Leute, die nichts mehr in der Tasche haben, können WEDER etwas kaufen NOCH Steuern oder sonstige Rechnungen zahlen. /////
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Sie haben das Problem erkannt!
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Nur mit der Zweckentfremdung, der missbräuchlichen Verwendung dieser zweckgebundenen Gelder wird noch einmal die Binnenkonjunktur befeuert wird!
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Mit welchem Geld wollen Sie Tsipras raten den nächsten Monat zu tricksen?
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Mit den bisherigen "Kostensteigerungen" für Wahlversprechen ist das nicht einfacher geworden!

Regelmässige Kosten wie es

Regelmässige Kosten wie es scheint? "eine Milliarde für Verpflichtungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF)." - da wundert mich nichts, wenn regelmässig viel Geld aus dem Staat gezogen wird, und es auch wirtschaftlich nicht vorwärts gehen kann, wenn statt Investitionen die 1 Milliarde zu den Gläubigern fliesst.

re 19:32 von firefighter1975

18:33 von Arbeiter Einhei...
Im Übrigen weise ich darauf hin, das u.a. auch die Bundesregierung über JAHRZEHNTE mehr ausgegeben hat, als sie an Einnahmen verzeichnen konnte.
Deutsche Verbindlichkeiten derzeit : Nahezu 2.200.000.000.000 €/////
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Im Forum bekämpfen Sie den Versuch der schwarzen 0!
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Ihre Quellen werden Ihnen sicher zeigen, das die Verschuldung nicht in einer schwarzen Regierung begonnen hat.
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Ein erheblicher Teil enstand bei denen, erst bei der durch die Insolvenz nötigen, Renovierung der "neuen" ehemalig sozialistisch ruinierten Länder!
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Insofern halte ich Ihre Empfehlungen nicht für geeignet die griechischen Probleme, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Logik zum Erfolg, zu begleiten!

Niemand will Schuldscheine

@ Maik0a: "Der nächste Schritt ist ein Zwangsumtausch von Euro zu griechischem Binneneuro.

Finden Sie, dass der Staat das darf? Es gibt Gesetze gegen staatliche Willkür.

@ Maik0a: "Renten und Gehälter werden nicht mehr in normalem Euro gezahlt, sondern in in griechischen Schuldscheinen. Diese ersetzen den Euro als Zahlungsmittel in Griechenland."

Und wenn im Mietvertrag echte Euro stehen und der Automechaniker für die Reparatur auch nur echte Euro akzeptiert?

@ Gandhismus:

"... da wundert mich nichts, wenn regelmässig viel Geld aus dem Staat gezogen wird, und es auch wirtschaftlich nicht vorwärts gehen kann, wenn statt Investitionen die 1 Milliarde zu den Gläubigern fliesst."

Wo soll das Geld denn sonst hin fließen? Es war ja wohl nur geliehen. Oder soll immer weiter alles auf Pump laufen?

21:54 von Boris.1945

Sie schrieben: "Sie haben das Problem erkannt!"

Sie plädieren also, wenn ich Sie richtig verstehe, ebenfalls eher wie der Mitkommentator "Arbeiter Einheim..." dafür, dass der griechische Staat z.B. seine Rentner einfach nicht oder erst wieder ausbezahlen ausbezahlen soll, um zu sparen, auch WENN dies möglicherweise die Lebensgrundlage dieser Menschen bedroht ?

Ihnen ist aber schon bewusst, WAS Sie dann folgeschlüssig einfordern, oder ?

re gandhismus

"da wundert mich nichts, wenn regelmässig viel Geld aus dem Staat gezogen wird, und es auch wirtschaftlich nicht vorwärts gehen kann, wenn statt Investitionen die 1 Milliarde zu den Gläubigern fliesst."

Es ist völlig normal, dass aus einem Staatshaushalt Geld an die Gläubiger fließt, resp. die Staatsschulden bedient werden.

Ungewöhnlich wird das Im Fall Griechenland nur dadurch, dass der Staatshaushalt die nötigen Mittel nicht vom Finanzmarkt bekommen kann, weil der Staat die Schuldenspirale überdreht hat.

Nur deshalb kräht kein Hahn danach, wenn in Frankreich oder Italien 1 Milliarde für Schuldendienst fällig werden.

22:31 von Arbeiter Einhei...

"Wo soll das Geld denn sonst hin fließen? Es war ja wohl nur geliehen. Oder soll immer weiter alles auf Pump laufen?"

Nachgefragt:

Sie sind DANN- gemäß Ihrer Aussage- auch dafür, dass z.B. auch Deutschland - mit sofortiger Wirkung- nicht nur die Zinsen seiner derzeitigen Verbindlichkeiten, sondern auch die Verbindlichkeiten selbst tilgt ?

Oder gilt Ihre Aussage jetzt ALLEIN für Griechenland und NICHT für die anderen EU- MitgliedsStaaten?

Wobei: Durchaus interessantes Gedankenspiel, wie DAS dann aussehen könnte.

Wenn man mir 10 Millionen

Wenn man mir 10 Millionen bieten würde um griechischer Ministerpräsident zu werden, würde ich laut lachen und ablehnen. Was in Jahrzehnten verbockt wurde durch Misswirtschaft kann man nicht in 1- 2 Monaten wieder herstellen. Und was man hier erlassen hat, ist nett ausgedrückt Umverteilung, aber eigentlich eine Enteignung. Ich sehe schwarz. Sowohl für Griechenland, als auch für die europäischen Steuerzahler die dafür gerade stehen wenn Griechenland die Kredite nicht mehr bedienen kann und bankrott ist.

@ firefighter1975

Ein Staat sollte grundsätzlich nur das Geld ausgeben, das er auch einnimmt. Das gilt für alle Staaten. Wenn kein Geld da ist, wie soll die griechische Regierung dann die Renten in voller Höhe auszahlen? Das wird nicht gehen.

Gruß
Arbeiter Einheitsfront

Goldman Sachs soll das mal

Goldman Sachs soll das mal bezahlen. Die haben da "eine goße Aktie dran".

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