Kommentare

Wirtschaftsinstitute?

Moment mal...
Sind das nicht die Vereine, die Jahr für Jahr mit ihren Prognosen weit neben der dann eintreffenden Realität liegen?

Voraussagen einer Gruppe von Wahrsagern, die in der Vergangenheit so (teils eklatant) daneben lagen, zur Grundlage von Politik zu machen, halte ich für absurd.

Ich kann es

nicht mehr hören oder lesen.

Steuerentlastung für kleine/mittlere Einkommen?

Was für ein Humbug. Was sind das denn bitteschön für "Forscher" die das fordern? Selbst wenn es völlig utopische 10% Steuersenkung gäbe, dass sind bei kleinen Einkommen doch peanuts. Bei richtig hohen Einkommen hingegen machen ein paar Prozent schon einen ordentlichen Unterschied. Ich habe so eine Vermutung, in welches Horn diese "Forscher" da blasen.
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Wie wäre es, die Löhne zu erhöhen? Das würde den Staat nicht einmal etwas kosten, im Gegenteil.

Steuersenkung für die Herrn "Experten"

Nicht, dass ich mich nicht über mehr Geld auf dem Konto freuen würde, aber Investition und Entschuldung, sehe ich als wesentlich dringlicher, als Steuersenkungen! Andernfalls müssen wir die Steuern dafür wieder erhöhen, wenn gerade schlecht läuft! Das genaue Gegenteil von dem, was man uns noch in der Schule erzählte....

Schuldenbremse

Nein!
Wenn bei einer Rezession die Steuern nicht erhöht werden dürfen, um die Krise nicht zu verschärfen, was wohl allgemeiner Konsens ist, müssen umgekehrt bei guter Konjunktur die Steuern eher erhöht werden, um die Schulden aus der Rezession zu tilgen!

Diese Schulden = 2000 Milliaren € sind das schlimmste was es gibt. Die müssen weg!!!

Auf keinen Fall !

"Allerdings hat die Anregung der Institute so gut wie keine Chance, von der Großen Koalition umgesetzt zu werden".

Selbstverständlich nicht, denn tatsächlich ist es ja gerade die deutsche Mittelschicht, denen unter den Augen und mit Billigung DIESER Bundesregierung, auf Weisung der intern. Finanzlobby, die eigene Vorsorge im Sturm gestohlen wird.

Es gilt endlich die Mär von deutscher Souveränität und der eigenen Budgethoheit durch diese Bundesregierung zu beseitigen.

Obendrein würde es dieser lobbygesteuerten CDU und dieser ewig im Kielwasser schwimmenden SPD ohenhin nie einfallen, die arbeitende Mittelschicht erhlich zu entlasten, somit auch die Binnennachfrage zu erhöhen und nachhaltig stabiliseren.

Die Besitzer der "Hausausweise" geben dieser Regierung wie selbstverständlich die Richtung vor, nicht die eigenen Expertenkommissionen oder Sachverständigenräte.

Schauderhaft zu erleben, wie unterwandert und ferngesteuert diese Mimen von CDU und SPD bereits sind.

Kennen diese Herren nur ein "Allheilrezept"?

Als ich heute morgen im Radio (Radio 1 RBB) den Vorschlag zur erneuten Steuersenkung gehört habe, musste ich lachen.

Als in den 90ziger Jahren die erste Steuersenkung kam, war mir die Begründung dafür sogar recht glaubhaft, wenn ich auch - wie sich zeigte - zurecht annahm, dass dies nur ein kleines Strohfeuer würde und diejenigen, bei denen es sich richtig rentiert hat, ihr Geld nicht in den "gewöhnlichen" Markt geben, sondern es anlegen (mehr oder weniger erfolgreich).

Aber damals hieß es von den gleichen "Fachorganisationen" bei einer boomenden Wirtschaft könne man ja die Steuern wieder anziehen. Dies zur Beruhigung von "Pesimisten", die darin eine Schwächung des Staates bei der Erfüllung seiner Aufgaben sahen.

Übersehen diese -wohl meist Herren - die immer mehr steigende Notwendigkeit in die Investition von öffentlicher/n Infrastruktur/Anlagen und zwar nicht nur in Prestigeobjekte?

Diese Leute sollten über jede Milliarde froh sein, die der Staat einnimmt und wieder investiert.

Betriebsblind

Die Fokusierung auf Monetäre Schulden macht uns blind für alle anderen Defizite. Wir betreiben Raubbau an der Natur, wir haben es noch nicht im Ansatz geschafft eine Nachhaltige Wirtschaft aufzubauen, ein drittel der Arbeitenden Bevölkerung leben von unsicheren minimalbezahlten Jobs, unsere Alten und Kranken werden Menschenunwürdig verwaltet weil es an Geld fehlt, die Infrastruktur verrottet und der Bildungssektor dümpelt auch so vor sich hin. Das einzige wo man noch Defizite und Handlungsbedarf erkennt ist ausgerechnet das Militär.

Wir haben die Technik, die Ressourcen, das Know-How, Arbeitsfähige Leute, die Kommunikationswege und die Notwendigkeiten die unser Handeln leiten könnten, wenn man nicht alles in Geldeinheiten denken würde könnte man auch erkennen wie Absurd diese sogenannte Wirtschaft und die sich so nennende "Wirtschaftswissenschaft" ist.

@laureat:genasführt seit 1998/ nach island schauen

"Sie nennen mich Staatsfreund,zählen sie sich nicht dazu?Sind sie ein Staatsfeind?Ich freue mich auf einen weiteren gesunden Austauch auch mit ihnen"
Ein"Staatsfeind"bin ich ebensowenig wie Will Smith ein Staatsfeind=im Film"Staatsfeind Nr1"
Man glaubt es kaum,was dieser Film aus 1998!!! bereits vorwegnimmt+wofür man damals alles"Verschwörungstheoretiker"genannt wurde.
Was in diesem Film die diskutierte"Utopie"war,=mittlerweile bewiesene Realität.
Also nennen Sie mich ruhig wie Sie wollen.
Ich bin ein konservativer Staatsbürger,der gegen diesen EZB-G&S Politik vorgeht. Gegen die Enteignung der Bürger.Gg die Entrechtung durch TTip,Ceta,Tisa,gg Überwachung durch Vorratdatenspeicherung+NSA,BND+NSU Verhohnepopelung.
Für Vielfalt in Kultur+Presse.
Gg Ukraine_Russland Wahnsinn,gg Bevormundung durch US Interessen.
Gg"Frühjahrsgutachter"+VernebelungsExperten,
Die Lösungen sind klar,auch unserer Regierung.
Warum werden sie nicht umgesetzt?
Schaut mal nach Island.
Geht nicht gibts nicht !

Läuft bei uns

Die solide Regierungspolitik wirft Früchte ab. Wie es wäre wenn die Linkspartei regieren würde sieht man in Krisenland, pardon, Griechenland.

@12:02 von lamusica

"Wie wäre es, die Löhne zu erhöhen? Das würde den Staat nicht einmal etwas kosten, im Gegenteil."

Allerdings kann der Staat das nicht einfach so entscheiden - außer natürlich für jene, die er selbst angestellt hat.

irgendwie verstehe ich es nicht

denn vor einer Woche las ich, Wirtschaft bricht ein, Leute wollen nicht soviel Geld ausgeben.Paar Tage später kommt das Gegenteil. Also was jetzt

@13:07 von Bill Hicks

Unsere Wirtschaft ist ein recht leistungsfähiges System. Alle Alternativen dazu sind bis jetzt weitaus weniger erfolgreich gewesen. Natürlich gibt es enormes Verbesserungspotenzial. Werden die Rahmenbedingungen richtig gesetzt kann der Markt sehr gut z.B. auch für nachhaltiges Wirtschaften sorgen.

Das Problem ist allerdings, dass oft nach einem Kompromiss zwischen einer sinnvollen, von der Wissenschaft vorgegebenen Lösung, und einer nicht sinnvollen von Lobbyverbänden vorgeschlagene Lösung gesucht wird.
Das Ergebnis ist dann häufig wenig sinnvoll - siehe z.B. EU-Emissionshandel.

Steuer in die andere Richtung lenken

Die Gutachten dieser "Experten" haben erwiesener Maßen soviel Seriosität wie Weissagungen durch Kartenlesen oder Glaskugeln. Wir benötigen keine Steuersenkungen für besser verdienende, sondern eine radikale Umverteilung von oben nach unten. Ach ja, und nur wer Steuern zahlt, und nicht sein Geld in ein Steuerparadies verschiebt, kann auch von Steuersenkungen profitieren...

Im Westen nichts Neues...

Wenn man sich vor Augen hält was alles an Problemen auf unsere Gesellschaft zukommt kann einem Angst und Bange werden.
Was fehlt sind Visionen und klare Handlungsstrukturen in die Wege zu leiten statt immer nur die nächsten 100 Tage zu bewältigen oder von Wahl zu Wahl zu denken.
Gerade mit einer grossen Koalition wäre es jetzt angebracht die Weichen für die Zukunft zu stellen und nicht kleinlich um Macht und Prestige für die jeweilige Partei zu Pokern.
Doch egal ob es um Stromtrassen,Braunkohlekraftwerke,Steuerreformen oder eine vernünftige Finanzpolitik für die Bereiche Jugend und Soziales und Bildung zu machen,will man an allen Fronten Sparen.Das wird bestimmt mal in die Geschichte eingehen als die Zeit der verpassten Gelegenheiten.

Geschwätz...

den Steuerzahler entlasten? Da könnt ihr lange warten. Und falls ja, dann werdet ihr durch irgendwelche Gebühren etc. weiter abgezockt. Es wird im Endeffekt nicht mehr zum Konsum bleiben, garantiert...

Steuern senken? Willkommen in Utopia!!!

Eine nette Forderung, aber für die heutigen Regierenden in Bund und Ländern sicher unvorstellbar? Sie geben das Geld ja mit vollen Händen gleich wieder aus und brüsten sich damit, dass sie nicht zusätzlich auch noch unsere bereits irrsinnig hohen Schulden weiter erhöhen. Anstatt wenigstens mit diesen Mehreinnahmen direkte Schuldentilgung zu betreiben und damit mit der dringend notwendigen Sanierung der Haushalte zu beginnen.

Russlandsanktionen kostet Wachstum und Arbeitsplätze

"Sorgen um Griechenland, die Ukraine-Krise und Konflikte im Nahen Osten - all das macht der deutschen Wirtschaft nicht zu schaffen, ganz im Gegenteil: Die Wirtschaftsinstitute rechnen mit einem kräftigen Wachstum (...)."

Die Ukraine- Krise und die hiermit verbundenen Russland-Sanktionen sind kein Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft, ganz im Gegenteil: Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze gehen der besonders stark exportorientierten deutschen Wirtschaft verloren. Bis zu einem Prozent mehr Wachstum wäre ohne die ideologisch motivierten Sanktionen möglich.

Der oben zitierte Satz behauptet das Gegenteil. Die Griechenland-Krise, die Konflikte im Nahen-Osten und die Ukraine-Krise führen zu einem "kräftigen Wachstum". Richtig ist: Trotz Russlandsanktionen und Griechenland- Krise wächst die deutsche Wirtschaft. Ohne unsinnige Sanktionen würde sie aber deutlich stärker wachsen.

@13:22 von WiPoEthik

Doch, der Staat könnte einiges. Zum Beispiel einen kompromisslosen Mindestlohn einführen.

@13:55 von Boko

"Es wird im Endeffekt nicht mehr zum Konsum bleiben, garantiert..."
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Richtig: es muss Geld abgezogen werden, welches eben nicht mehr im Konsum landet. Bedeutet sehr Wohlhabende müssten deutlich mehr zur Kasse gebeten werden.

@WiPoEthik 13:32

"Unsere Wirtschaft ist ein recht leistungsfähiges System." Fragt sich für wenn und auf wessen kosten. Woran macht man diese Leistungsfähigkeit fest, die Kriterien sind m.M.n. schon falsch. Solange es Möglichkeiten gibt aufgrund anderer Überproportional zu profitieren wird man das tun, es ist die Triebfeder dieser Wirtschaft. Dieses Problem ist ein Feature und kein Bug.

"Werden die Rahmenbedingungen richtig gesetzt kann der Markt sehr gut z.B. auch für nachhaltiges Wirtschaften sorgen."
Solange es billiger ist Ressourcen auszubeuten und Möglichkeiten wird es dazu immer geben, nutzen auch Regeln nichts, im Gegenteil das umgehen künstlicher Verbote erhöht sogar noch die Profitmöglichkeiten. Konventionelle LW-Produkte als Bio zu verkaufen z.B., von daher ist es nicht möglich im Kapitalismus Ökologie und Ökonomie zusammenzubringen. Leider haben das nicht einmal große Teile der Grünen begriffen.
Die Wissenschaft und Lobbys sind Teil der Kommunikation in der Wirtschaft.

Pfeifen im Walde ...

... würde ich dazu sagen.

Wir drucken jährlich zig Milliarden Euro hinzu. Der Euro wurde abgewertet und deshalb sind die Sachwerte teurer geworden. Die gesamte Wahrnehmung ist verzerrt.

Erst wenn man alle Subventionen und Marktmaßnahmen abschaltet und danach eine Marktberuhigung bzw. -bereinigung abwartet kann man sehen, wie stark eine Wirtschaft wirklich ist.

Nur weil derzeit weltweit alle das gleiche machen (RU, CN, USA und EU) merkt man die Abwertung derzeit nicht. Aber es handelt sich um eine gigantische Blase, die jederzeit platzen kann.

Pfeifen im Walde eben.

Nicht Steuerreform sondern Geldreform ist nötig

Das Kreditwesen beruht ja auf der Vorstellung das man eine Leistung von anderen jetzt erhält und in Raten später bezahlt. Das heißt dem geliehenem Geld steht eine äquivalente Leistung gegenüber, die theoretisch in der selben Menge an Leistung über eine gewisse Zeit zurückgeleistet wird.
Leider gibt es Zinsen, sodass man als Kreditgeber zusätzliche Leistungen abrufen kann die vom Kreditgeber selbst nicht erbracht wurden, das ist der Umverteilungsmechanismus an dem unsere Wirtschaft krankt, der allg. Steuerzahler z.B. ca. 30-50 Mrd. pro Jahr an die Gläubiger.

Irgendjemand muss diese Leistung erbringen ohne dafür eine entsprechende Gegenleistung zu erhalten.

Richtig absurd wird es dadurch das im Akt der Kreditvergabe Geld aus dem nichts von Banken geschaffen werden kann. Das meiste Geld ist also surreal und so auch die Schulden.

Alles Geld was sich D. je geliehen hat ist allein schon durch die Zinsen mehr als einmal bezahlt worden und das gilt für die meisten Staaten Weltweit.

12:02 von lamusica

Steuerentlastung für kleine/mittlere Einkommen?
Wenn das wirklich ernst gemeint ist,müsste zunächst einmal die Mehrwertsteuer abgesenkt werden. Dann würden nämlich auch Rentner und Harzler davon profitieren.
Aus politischen Gründen will man das natürlich nicht haben. Das sind die Gruppen, zunehmend auch Rentner, die aus lauter Frust Wahlverweigerung betreiben.
Ich denke mal, der ÖD und die Beamtenschaft wird da wohl eher auf irgendeinem Weg bedient werden.

Glaskugelkabinett

Dieses Glaskugelkabinett...

Vor sechs Monaten im Herbstgutachten haben die gesagt, dass die Wirtschaft wegen Mindestlohn und Rentenpaket einbricht. Und nachdem sich an diesen Gesetzen nichts geändert hat, sollte für jeden offensichtlich sein, dass selbst griechische Staatsanleihen noch mehr Substanz haben als diese Schlechtachten.

@lenamarie 13:26

Irgendwie verstehe ICH das auch nicht.

Will man nun plötzlich Euphorie verbreiten,damit die Kauflust nicht abflaut?

Trotz der Schwarzmalerei von

Trotz der Schwarzmalerei von einigen wenigen wegen dem Embargo gegen Russland und der Sorge um abfallende Exporte zeigt sich kein Auswirken auf die Wirtschaft.

"Erst wenn man alle Subventionen und Marktmaßnahmen abschaltet und danach eine Marktberuhigung bzw. -bereinigung abwartet kann man sehen, wie stark eine Wirtschaft wirklich ist."

Wenn man alle Subventionen und Maßnahmen abschalten würde, dann könnte keine Volkswirtschaft funktionieren, nirgendwo

@15:05 von 19ikarus43

Ein guter Hinweis!

Völlig logisch, wie beim Gummiband!

Wenn man das Gummi dehnt, dann schnappt es wieder zusammen. Vor Sozialverhandlungen geht´s uns dreckig. Wenn die gestutzt sind, geht´s gewaltig aufwärts. Und aus dieser natürlichen Dynamikbewegung fangen die Kapitalmärkte ihre Gewinne ab. Zur Belohnung müssen dann natürlich die Steuern gesenkt werden, logisch in der Spitze (unten brint´s eh nix!), denn so kann man die Exponential-Gleichung für das Anwachsen des Kapitalvermögens in ihrem Effekt noch erheblich steigern. Und dann geht´s uns statistisch immer besser. Denn selbst wenn 25% der Menschen am Soziallimit dahinvegetieren, geht das Durchschnittseinkommen dank der enormen Steigerungen oben signifikant hoch.
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Wir leben in einer virtuellen Welt. Und da zählt nicht, was Menschen in der Ukraine, Jemen, Irak, Kreuzberg oder in der Bronx etc. sagen, sondern nur die Grafiken auf den Bildschirmen der Broker und Statistiker. JUHU!

so eine Schwachs... Forderung.

Ein Staat kann nicht von der Hand in den Mund leben.
Nur ein Staat der viel auf der hohen Kante hat ist für die Zukunft gerüstet.
Bei Helmut Kohl zahlte man 53% Spitzensteuer,davon sind wir weit weg.
Diese Fachleute machen diese Vorschläge bestimmt nicht für den Arbeiter der sich am monatsende von der ersparten Steuer ne curry mit pommes mehr leisten kann.
Im Gegenteil die Steuern müssen rauf um endlich mal diesen Schuldenberg von 2000 mrd abzuzahlen, der ,zwar im augenblick wenig Zinsen kostet,sich dies aber schnell ändern kann.
Wann sollen die Schulden zurückbezahlt werden wenn nicht jetzt wo es angeblich brummt in der wirtschaft?

Die Unternehmen haben Probleme

ihren qualifizierten Mitarbeiter Mehrarbeit schmackhaft zu machen. Wenn einer bei 60000 € brutto im Jahr ist, wird er wohl kaum noch Überstunden leisten die sich fast komplett in Luft auflösen... der Anreiz für diese Berufe fehlt gänzlich und somit ist in den meisten Fällen auch die Produktion begrenzt, denn Spezialisten kann man nicht einfach einstellen. Die die es gibt haben Jahrzentelang Ihr Wissen vervollständigt und sind die Stütze unserer Wirtschaft.

Die Politik erhöht lieber die Sozialleistungen

das abschaffen der kalten Progression wäre der richtige Weg.
Doch unsere Bundesregierung lässt sich lieber neue Subventionen ihrer Bürger einfallen, das allerneueste ist die Entlastung von Alleinerziehenden.
Vor kurzem wurde vorgeschlagen, man solle Hartz 4 Empfängern die Pille danach bezahlen, bei Bedarf.
Dann war es noch die Rente mit 63, Mütterrente, Erziehungsgeld, usw.
Immer neue Sozialleistungen mit Verwaltungsaufwand, die man nie wieder Weg bekommt.

Keine Steuersenkungen!

Mitterweile müsste man doch wissen wie so etwas abläuft. Am Ende profitieren doch nur die ganz Reichen. Und wenn dann tatsächlich etwas bei den Normalverdienern ankommt, dann sind es nur wenige Euro Entlastung. Dafür hat der Staat weniger Geld zur Wahrnehmung seiner Aufgaben und wird kürzen. Dadurch wird die Mehrheit am Ende draufzahlen.
Außerdem haben wir einen Investitionsstau bei allen politischen Körperschaften (Bund, Länder und Gemeinden). Wenn diese Investitionen nicht getätigt werden (z.B. keine Infrastruktursanierung) wird es für die Wirtschaft weitaus schädlicher.
Zum Thema Infrastruktur: der Staat senkt die Steuern, bei der Mehrheit kommen paar Euros heraus, und holt das Geld mittels Straßenmaut, die -ob arm oder reich- jeder gleich bezahlen müsste. So zahlt die Mehrheit drauf.

Deutsche Wirtschaft resistent gegen alles ?

Das würde ich selbst nach 8 Bier nicht glauben....

Ich bin - grad hier - oft ein wenig überrascht das es viele gibt, die glauben, ein potentiell Pleite Griechenlands wäre ohne Folgen - gewissermaßen schon eingepreist.

Bei dieser doch sehr erheblichen Geldmenge und den Verbindlichkeiten, die auf die BRD zukämen infolge von Bürgschaften, kann ich das unmöglich glauben.

ich habe den Eindruck, das man sich viel einbildet und sich die Welt zurechtlügt mit der durch billiges Geld initiierten Scheinblüte.

An einen wirklichen und nachhaltigen Aufschwung glaub ich, wenn die Sparzinsen wieder über der Inflationsrate liegen und gleichzeitig signifikantes Wachstum vorliegt.

@WiPoEthik

zu breit angelegten und erheblichen Lohnsteigerungen außerhalb von Firmen, die für den Export arbeiten, kommt es erst dann, wenn Arbeitskräftemangel Auftritt.

Davon sind wir in D mit - genau betrachtet - 3.8 Mio Arbeitslosen und einer starken Zuwanderung von Arbeitskräften noch ziemlich weit entfernt.

Arbeitgeber zahlen nur dann mehr Lohn, wenn sie durch Fachkräftemangel nicht anders können oder durch Gewerkschaften gezwungen werden.

Vergessen Sie einen stark anstehenden Lohn - es wird denn sie arbeiten in einem Bereich mit tatsächlichem Arbeitskräftemangel.

@Carolus0001

"Diese Schulden = 2000 Milliaren € sind das schlimmste was es gibt. Die müssen weg!!!"

So ein Blödsinn. Das sind läppische 25000 EUR pro Kopf. Da muss nichts von weg, gerade in der heutigen Zinsphase wäre es unsinnig zu tilgen. man sollte im Gegenteil investieren. Jeder Bundesbürger der jetzt geboren wird, erhält vom Staat mind. 50000 EUR Kindergeld geschenkt. Also das doppelte seiner nominellen Verschuldung. Die Schulden sind rein den Sozialausgaben geschuldet. Wer die Schulden weg haben will muss den Sozialstaat aufgeben...

Liebe TS Redaktion

"Angesichts des kräftigen Aufschwungs fordern die Wirtschaftsforscher umfangreiche Steuersenkungen."

Herr Sinn und seine Freunde fordern IMMER Steuersenkungen. Ob nun heute, "angesichts des kräftigen Aufschwungs" oder auch von einiger Zeit. "um Gelder für Investitionen freizumachen, um einem Abschwung entgegenzuwirken."

Was das ifo fordert hat absolut nichts mit der Wirklichkeit zu tun, sondern lässt sich zu 100% aus deren theretischen Axiomen herleiten.

@Am 16. April 2015 um 14:44 von Carolus0001

"Diese Schulden = 2000 Milliaren € sind das schlimmste was es gibt. Die müssen weg!!!"

Aus deren Perspektive ist das leider nicht so.

Diese Schulden werden von von unseren Kindern beglichen werden müssen.

Das Schlimmste was es gibt, sind Schulden die man selbst begleichen muss!

@ Thomas Wohlzufrieden um 13:41

"Radikale" Massnahmen haben der Menschheit noch nie gut getan.
Gibt genügend Beispiele in der Vergangenheit.

13:41wolf12 - die Zeit der verpassten Gelegenheiten

"Doch egal ob es um Stromtrassen, Braunkohlekraftwerke,Steuerreformen oder eine vernünftige Finanzpolitik für die Bereiche Jugend und Soziales und Bildung zu machen,will man an allen Fronten Sparen.Das wird bestimmt mal in die Geschichte eingehen als die Zeit der verpassten Gelegenheiten."
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Und diese Zeit der verpassten Gelegenheiten,ist seit Schröders Agenda, Programm!
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Eine solidarische Gesellschaft, wurde dem Finanzkapital,geopfert!
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100erte Milliarden €,wurden seitdem an Steuergeldern verschleudert, für nutzlose Umschulungsprogramme,Fördergelder für Konzerne usw.,um den Druck auf die untersten Einkommensgruppen aufrecht zu erhalten,dem Arbeitsmarkt für Hungerlohn zur Verfügung stehen zu müssen!
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Profitiert haben in d.Regel,die sowieso schon Reichen!
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Anstatt,durch den Vorteil des damaligen technischen u. finanziellen Know How gegenüber Osteuropa,Afrika und Asien,eine moderne Gesellschaft für das ganze Volk zu schaffen,hat man einen Großteil des Volkes nach unten angepasst!

Ruhige Kugel spielen...

Erstens, deutliche Kritik an EZB...."es ist nicht auszuschliessen, dass..."... so schreibt man als Prof, wenn man etwas fadenscheiniges behaupten will ohne direkt widerlegt werden zu koennen.

Zweitens, "fuehrende Wirtschaftsinstitute"? Da wird nur ifo namentlich erwaehnt, und das Video leitet direkt damit ein dass sie selben Leute gestern noch was anderes behauptet haben. Sprich, sie haben keine Ahnung. Und wo bitte fuehren die?

Drittens, Steuersenkung weil Konjunktur erwartet wird? Seit wann haengen unsere Steuern vom Tagesgeschaeft ab, oder gar vom *zu erwartenden* Tagesgeschaeft? Noch nichtmal die naechsten paar Monate vorhersagen koennen aber die Steuern anpassen wollen? Und was ist denn aus anti-zyklischer Politik geworden? Ausserdem gibt es mehr als genug kaputte Bruecken, Schulen, und ganze Sozialsysteme die auf Sparflamme laufen und mal repariert werden sollten.

Wir haben keinen Aufschwung sondern Krise in ganz Europa, da ist Deutschland's Politik der ruhigen Kugel fatal!

Dieses ewige Lamento nach Erniedrigung von Steuern

ich kann es nicht mehr hören!
Diese Forschern entziehen mit ihren Forderungen den lebenswichtigen Gemeinschaftsaufgaben die finanzielle Basis.

Liebe ARD, die Kritik an der EZB hätte sich vielleicht besser in dem Titel dieses Artikels gemacht.

@ 16:42 von Andrej Zaindinov

@ 16:42 von Andrej Zaindinov

Volle Zustimmung!

Im Gegenteil: Steuererhöhungen!

"Die Gewinne von heute sind die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen", welch ein schönes Zitat, nur leider funktionierte es anderst: "Die Gewinne von heute waren die Finanzspekulationen von morgen und die Wirtschaftskriese von übermorgen".
Seit spätestens unter Gerhard Schröder die Unternehmens- und die Reichensteuern massiv gesenkt wurden, führte das zu einem Anwachsen der Staatsverschuldung und das nun "freie" Geld wanderte an die Börse und lies diese verrückt spielen (man beachte nur die Kursschwankungen des DAX der letzten 10 Jahre). Wir haben soviel notwendige Ausgaben, die der Staat unbedingt tätigen müsste, dafür braucht er aber Geld.

Nur lachende Boomgesichter überall?

"Ein boomender Konsum, Rekordbeschäftigung und steigende Löhne:"

Wer schon eingangs qualitativ Wertloses behauptet, muss dann folgerichtig quasi in Jubel über so viel erfolgreiche Politik ausbrechen: Und jetzt noch die Unternehmenssteuern für KM-Einkommen runter und das deutsche Paradies ist perfekt! Da werden sich die ~30% nicht sv-pflichtige Arbeitnehmer freuen.

0,8% mehr BIP (vor o. nach Inflation?) im Instituts-Ratespiel der Uneinigkeit macht dann auch einen "kräftigen Aufschwung". Und der Ölpreis erst: Lässt allen Deutschen mehr Geld für Konsum! Etwa ab 10.000 Liter Benzin oder Gas reichts dann auch für was Teures! Radfahrer, Solarhausbesitzer, Autolose, Arme und Pflegefälle zuerst.

Und schon kommen die Lieber-Schulden-Abzahler. Na klar. Sollte die ganze EU machen. 4 Billionen € der Nachfrage entziehen, am besten auf einen Schlag, um auf Maastrichts 60% vom BIP zu kommen. Da geht die Steuer von Abermillionen direkt auf Null, Renten, Kindergeld und Alg sinken dann auch ab.

Wenn es nach mir geht:

Keine Steuersenkung! Die nächste Krise kommt bestimmt und nur aufgrund der aktuell guten Lage, haben wir unsere Schulden einigermaßen im Griff. Steuersenkungen ist das falsche - wenn auch überaus populäre - Signal. Wann wollen wir unsere Schulden zurückzahlen, wenn nicht jetzt? Selbst wenn wir jedes Jahr 50 Mrd EUR zurückzahlen würden - wovon wir weit entfernt sind (2014 war der Überschuss etwa 0,19 Mrd EUR) - und keine Zinsen hätten, dauerte es in etwa ein Arbeitsleben, bis die Schulden zurückgezahlt wären. In den Krisenjahren wuchs die Schuldenlast um fast 500 Mrd EUR. Wie wird das erst bei der nächsten Krise aussehen? Man muss kein Wissenschaftler oder Banker sein, um sich das auszurechnen.

"Wirtschaftsweisen"

Diese sogenannten Wirschaftsweisen haben noch nie eine Änderung in der Konjunktur vorhergesagt, sie rennen lediglich dem Trend hinterher. Das hat natürlich damit zu tun, dass Wirschaft keine Wissenschaft ist und alle mathematischen Modelle bisher kläglich gescheitert sind.
Die Bundesregierung täte gut daran, das zu berücksichtigen und solche "Weisen" nicht mehr zu beauftragen.

Der Ölpreis steigt doch wieder!

Der Ölpreis ist aber fast wieder auf dem alten Stand. Durch den schwachen Euro steigen die Energiepreise wieder.

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