Kommentare

Google Klage

Manchmal hat man den Eindruck, das diese Klagen nur gemacht werden, weil da evtl. was zu holen ist.
Ich persönlich nutze als Suchmaschiene ausschließlich Google.de und habe noch nie was von Google-Shopping gehört.
Aber selbst wenn, es steht doch jedem Frei eine der anderen Suchmaschienen zu nehmen, es sei denn einem gefallen die Treffer da nicht, die Frage ist aber ob das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen für Google ist.
Wenn die Kommision dem Bürger mal was gutes tun will sollte sie die Datensammelwut der Internetkonzerne (einschliesslich Google) eindämmen, und die daraus resultierende "BLÖDSINNIGE" Werbung. (Bspw. wenn ich ein Fahrrad gekauft habe brauche ich keine Angebote für ein Fahrrad mehr sondern höchstens Zubehör).

Google-Gegner können die nächste Firma start

Ich fände es angebrachter Google bleibt wie es ist, sollte dafür einfach 5 Milliarden Steuer an Europa zahlen, das wäre geordneter Kapitalismus, alles andere wird im Gericht nicht durchzusetzen sein.

Steuern zahlen und alles OK

Besser wäre es doch wenn Unternehmen wie Google und Co, endlich dort die Steuer zahlen würden wo sie Geld erwirtschaften.

Dann brauchte es auch keinen Politischen Einfluss auf Unternehmer.

Dafür müssen dann endlich mal die Steueroasen in Europa (Luxemburg, Irland) trockengelegt werden. Dann ist auch wieder unternehmerisches Gleichgewicht hergestellt.

das kann man nicht verstehen

was die EU hier wieder möchte! Jeder hat die freie Wahl eine andere Suchmaschine zu verwenden und wenn ich mich persönlich für Google entscheide und die bringen Ergebnisse welche ihre Firmen unterstützt, das ist doch normaler Wettbewerb! Sie EU mischt sich überall ein - mir scheint da gibt es zuviele Abgeordnete und die müssen irgend was tun dass sie gerechtfertigt sind - egal wie hohl es auch sein mag!

@Schalk01 Ihnen ist schon

@Schalk01
Ihnen ist schon klar dass sie nur eines haben können? Entweder mehr Datensammelwut und damit besser angepasste Werbung, oder halt umgedreht.

Das nennt man wohl ausgewogen

Erst der Kommentar "Google, der willlkommene Sündenbock", hier dann zunächst Googles Selbstdarstellung in aller Ausführlichkeit, gefolgt von ganzen Absätzen mit Zitaten eines Google-Fans. Gegenmeinungen? Hier nicht vorgesehen.

Mir ist natürlich klar, dass viele sich Google schönreden müssen, weil sie bei objektiver Betrachtung dessen Dienste längst meiden müssten. Und das wäre ja unbequem.

Google-Alternativen aus Europa...

...natürlich gibt es sie! Ixquick (Holland) als Suchmaschine und Dailymotion (Frankreich) als Videoplattform, um nur zwei zu nennen. Aber aus mehreren Gründen nutzen auch Europäer lieber die Google-Infrastruktur, was zumindest im Fall von YouTube nachvollziehbar ist. Die Suchmaschine von Google nutze ich schon seit Jahren nicht mehr, aber ohne YouTube kann auch ich nicht mehr "leben" ;) Im Musikbereich ist Dailymotion zwar besser aufgestellt, aber wenn es um "Tutorials" aus allen Bereichen geht ist YouTube einfach unschlagbar. MyVideo bzw. MySpass taugen nur sehr bedingt als Ersatz.
IxQuick nutzt zwar auch Google-Ergebnisse, speichert aber keine Daten (Firmenphilosophie!) und nutzt auf Wunsch auch gesicherte HTTPS-Verbindungen.
Im Smartfone-Bereich hat man ja sowieso nur die Wahl zwischen Pest (iOS), Cholera (Windows Mobile) und AIDS (Android).

Ja und?

Ich bin auch selbständig. Warum bitte will mich die EU zwingen, auf meiner Webseite oder Werbeannonce gleichzeitig meine Mitbewerber zu erwähnen, am Besten mt Dingen die sie vielleicht noch besser können als ich?
Das hat doch nichts mit freiem Markt zu tun.

Ich zitiere mal frei einen Kommentar den ich seinerzeit zu Microsoft und dem IE hier gelesen habe:
Das ist das gleiche wie sich einen Mercedes zu bestellen, der Händler ist aber verpflichtet mir die Liste der Zusatzausstattungen von BMW und Audi dazuzulegen.

Liebe im Heimatland ausgemusterte EU-Menschen: Wo ist da der Zusammenhang den ich nicht sehe?
Das ist doch nicht der freie Markt der ständig propagiert wird. Google ist ein Unternehmen, keine öffentliche Einrichtung mit gesellschaftlicher Verpflichtung oder Aufgabe.

Das muss man verstehen lernen.

Warum ein zu großes Unternehmen eigentlich sogar zu zerschlagen ist, kann man nicht mit 1000 Zeichen beantworten. I. A. ist es aber klar, dass eine Marktwirtschaft einfach nicht funktionieren kann, wenn ein Teilnehmer mehr als 65% oder sogar 90% der Marktanteile besitzt.

In der Tat wirken die Argumente der meisten Kommentatoren auf den ersten Blick einleuchtend, doch wer sich von Anfang an mit Google beschäftigt hat, lang genug das Geschäftsmodell und die Strategie des Unternehmens untersucht hat und zudem aus eigenen Erfahrungen betroffen ist, der weiß, dass dieses Unternehmen eigentlich nur heiße Luft ist, sich auf eine "gewisse" Art und Weise die Macht in den freien Gesellschaften "angeeignet" hat und deshalb sogar überhaupt nicht existieren dürfte.

Zudem reden wir hier über die Infrastruktur des Internetzes. Da gibt es für freie Gesellschaften nichts mehr zu diskutieren, sondern nur noch zu handeln, denn man will ja Demokratie und keine Monarchie. Oder?

Mit schönen Grüßen
C.S.

Man kann ja auch anders suchen

Da gibts doch Suchmaschinen, die zwar u. a. auch bei Google suchen, aber den Suchenden "nicht verraten". Ich hoffe es jedenfalls. Z. B. startpage.com.

@Axtos + Schalk01

Es ist doch logisch, daß Werbemaschinen "denken", was man einmal kauft, kauft man auch öfter.
Das ist der Gedanke des Kapitalismus: Was ich wirklich will, will ich auch oft und viel.

Aber da kommt das Paradoxon: Wenn ich schon ein Fahrrad habe, brauche ich nicht noch eins, sondern Zubehör. Nach dem Kauf der Angel benötige ich noch Köder, Schwimmer,...
Weil ich aber bisher kein Zubehör gekauft habe, weiß die Maschine wohl nicht, daß ich mich dafür interessiere. Also dreht sie mir den selben Mist nochmal an, den ich schon habe.

Bei Verbrauchsartikeln vielleicht sinnvoll.

Nun gut... Ich hab hier AdBlock.

etwas übertrieben...

...scheint mir das Ganze!
Als habe es nur eines Aufhängers bedurft, um medienwirksam eine lukrative Klage bei einem der Grossen zu platzieren.
Der Beifall der breiten Öffentlichkeit scheint gewiss.
Aber worum geht es?
Eine "Bevorzugung" des eigenen Portals "Google-Shopping" bei der Ergebnisausgabe....
Nun, ich nutze viele Google-Angebote intensiv, habe aber von Google-Shopping noch nie etwas gehört.
Man gebe einfach irgendein Produkt mit Preisanfrage ein und sofort erhält man ganz oben Ergebnisse aus Amazon, Ebay etc.
Nicht nur Suchlisten, sondern Ergebnisse.
Google ist nach wie vor die mit Abstand beste Suchmaschine, deren Service ich im Alltag nicht missen möchte.
Sicher müssen sich Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung an Regeln und Auflagen halten - und damit wird es im konkreten Fall wohl auch sein Bewenden haben - aber jetzt die Zerschlagungskeule zu schwingen, erscheint wirklich übertrieben.

So wie...

...Arbeitgeber Wege finden, Mindestlöhne und andere Regelungen zu unterlaufen, so wird auch Google immer wieder Wege finden, staatliche Regilierung zu überwinden.

Wenn Europa erst mal TTIP / TISA am Hals hat, gehören Klagen wie diese eh der Vergangenheit an.

Wer die Marktmacht von Google und deren geschaeftsmodell nicht ok findet - und das finden wohl etliche Leute - der soll hat konsequent handeln :
Keinen Google Account haben
Keine Google Suchmaschine verwenden
Kein Google Earth verwenden
Android vermeiden

Alles das ist ohne große Probleme möglich.

Man muss es nur tuen.

Konsumenten haben Marktmacht - Nutzen sie aber leider viel zu selten aus.

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