Kommentare

Positiv ist festzuhalten

dass jetzt endlich die endlosen Spekulationen der Verschwörungstheoretiker zwar nicht beendet sind (da gibt's immer ganz hartnäckige - Elvis lebt und Bielefeld gibt es nicht), aber wenigstens nicht mehr so penetrant vorgetragen werden.

Es gibt Hinweise zum Motiv und dass schon vor Tagen

Zum Motiv gibt es durch aus Hinweise.

So ist es bekannt, dass dieser Todespilot unter schweren Sehstörungen gelitten hat, die das Ende seiner Karriere gewesen waren. Und das Motiv könnte wohl auch darin begründet gewesen sein, dass seine ex-Freundin die schon vor Tagen vor diesem Typen gewarnt hat, sich von dem getrennt hat und er dass nicht verkraftet hat.

Hier mal ein ein Bericht darüber:

http://tinyurl.com/lq4m9p3
abendblatt.de: Co-Pilot litt offenbar unter massiven Sehstörungen (28.03.15)

Co-Pilot litt offenbar unter Sehstörungen

17.29 Uhr: Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine litt nach einem Pressebericht unter massiven Sehstörungen. Wie "Bild am Sonntag" vorab meldet, hatte sich der 27-Jährige deswegen in ärztliche Behandlung begeben. Ob diese Probleme organischer oder psychosomatischer Natur waren, sei derzeit unklar und Gegenstand von Ermittlungen. Jedenfalls hätten sie seine Flugtauglichkeit gefährdet, berichtete das Blatt weiter.

Ermittlungen gehen von geplantem Absturz durch den Copiloten aus

Bereits am Donnerstag vor einer Woche, also zwei Tage nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen, gingen die Ermittler in Marseille nach der Auswertung des Stimmen-Rekorders von einer willentlichen Tat des Co-Piloten Andreas L. aus, die 150 Menschen das Leben kostete. Die Auswertung des Flugdatenschreibers und die Ermittlungen der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigten dieses vorläufige Ergebnis und fügten hinzu, dass die Tat des 27-jährigen Andreas L., der am Absturztag krankgeschrieben war, vorher genau geplant wurde.

Der Co-Pilot schloss den Kapitän nach einem WC-Gang aus dem Cockpit aus, programmierte den Autopiloten auf einen Sinkflug und beschleunigte mehrmals die Geschwindigkeit des Airbusses A320 bis zum völligen Zerschellen in einem Bergmassiv. Allein das Motiv dieser Tat, die mit hoher krimineller Energie ausgeführt wurde, ist noch ungeklärt. Möglicherweise kann diese offene Frage durch die Auswertung der Krankenakten geklärt werden.

Pilotenauswahl

Der Pilot hat also nachweislich das Flugzeug zum Absturz gebracht.
Der Pilot war bereits in der Ausbildung wegen einer psychischen Störung mit Suizidgefahr aufgefallen.
Der Pilot hat sich vor der Tat zwei neue Audi Fahrzeuge bestellt ( Hinweis auf eine manische Handlung ).
Am Tag vor dem Absturz hat die Lebensgefährtin Schluss gemacht. Sie hat um ihr Leben gefürchtet.
Der Pilot war mindestens bei 5 Ärzten im Vorfeld in Behandlung ( Hinweis auf eine Manie in allen Fällen.
Da zum Beispiel bei einer bipolaren Störung in den Zwischenzeiten einer Manie und einer Depression der Patient vollkommen normal sein kann, verstehe ich nicht, dass er eine Pilotenlizenz bekam.
Ärztliche Gutachten lagen vor. Vermerk in den Akten war vorhanden.
Hier haben alle Sicherheitsvorkehrungen versagt.
Mit dieser Vorgeschichte kann jemand keinesfalls Pilot werden.

Objektiv

Danke Tagesschau, für diese objektive Zusammenfassung der Tatsachen, ohne auf Gerüchte und Meinungsmache einzugehen. Sehr erfrischend, wenn man die Berichterstattung in den letzten Tagen dazu betrachtet.

Naivität oder Dreistigkeit?

Es ist immer das gleiche, wenn von vornherein sich auf eine "Interpretation" einlässt.

Ich sehe hier keine Aufklärung, nur den leichtesten Weg für alle.

Gleiche Vorverurteilung in Tröglitz. Hier wird sofort ein Stimmungsbild erzeugt. Schon mal darüber nachgedacht, dass dies vielleicht gewollt ist?

Die "Medienmacher" sind nicht kritisch, hinterfragen überhaupt nichts, aber sie sind leicht lenkbar.

Psychologische Untersuchungen des Flugpersonals

Dass die Fluggesellschaften ihr Cockpit-Personal nicht in regelmäßigen Abständen von Betriebspsychologen untersuchen lassen ist skandalös, weil es zu Lasten der Sicherheit der Passagiere geht.
Dass der Absturz nicht hätte verhindert werden können, sind Schutzbehauptungen interessierter Gruppen. Zumindest würden Risiken (wie im vorliegenden Fall) für Passagiere verringert. Dass Airlines dies aus Kostengründen nicht wollen und auch Piloten dies ablehnen, ist nach deren Interessenslagen nachvollziehbar.
Wir wissen, dass Piloten enormen Stress ausgesetzt sind (komplexe Technik, wachsende Verkehrsdichte, terroristische Bedrohungen) und dauerhafte Stressoren auch gefestigte Menschen früher oder später aus dem Gleichgewicht bringen können.
Deshalb müsste der Gesetzgeber hier klare Auflagen erteilen.

Die grosse Gefahr ...

... besteht darin, dass einzelne "Puzzleteile" unabsichtlich passend gemacht werden könnten. Auch wenn alles auf diese eine Ursache hinausläuft, muss weiterhin akribisch untersucht werden!

Warum gibt es eigentlich keinen Abschiedsbrief, in dem die Motive geschildert werden?

Und könnte sich jemand die psychische Labilitaet eines Menschen in verantwortlicher Position zunutze machen, um ihn negativ zu beeinflussen, zu erpressen (z.B. mit der Todesdrohung gegen nahe Angehoerige), zu bestechen? Dieser Punkt sollte für diesen Fall und für die Zukunft auch untersucht werden.

Noch als Erklärung

Da es immer noch sehr viele Menschen gibt, die sich nicht erklären können, warum jemand bei einem Selbstmord 149 unschuldige Opfer mit sich reißt.

Den Suizid mit einem Mord an anderen zu verbinden, macht es für manche einfacher, als sich alleine das Leben zu nehmen, denn: "Ich bin ein Monster! Ich nehme unschuldige Menschen mit in den Tod. Ich habe es nicht verdient, weiterzuleben. Ich verdiene den Tod am allermeisten."

Der Täter bringt sich selbst in eine Situation der äußeren Bedrängnis, um sich selbst gegenüber nicht einen einzigen Grund mehr anführen zu können, warum er diesen Suizid doch unterlassen sollte bzw. sich nicht mehr die Frage stellen muss, ob er es nicht vielleicht doch verdient hätte weiterzuleben. Keine ewigen Zweifel mehr! Ein beruhigendes Gefühl für den Suizid.

Ein Phänomen, dass u.a. auch bei vielen Amokläufen zu verzeichnen ist. Und selbst nicht wenige Geisterfahrer setzen sich mit dieser Absicht bewusst auf die falsche Fahrbahnseite.

Oh je ich dachte ENDLICH

würden die Verantwortlichen sagen, was beim Nachfliegen im Simulator passiert ist.
Meiner Erkenntnis nach, ist unter den Genannten kein einziger Pilot oder Flugsicherheitsexperte.
Der einzige Pilot , der bisher sich äusserte, ist Herr Haisenko; und DER sagte es sei technisch unmöglich bei diesem Flugzeugtyp den Autopiloten auf Absturz zu programmieren.

Was kann man nun tun ? Eine Idee:

Unsere Technik im Flugzeug wird derzeit von Menschen ueberwacht - einer der Gruende fuer die Anwesenheit von Piloten im Cockpit. Man sollte darueber nachdenken, ob nicht auch andersherum die Technik den Menschen ueberwachen sollte - dass z.B. ungewoehnliche Steuerbefehle auf ihre Plausibilitaet hin ueberprueft werden (Flughoehenprogrammierung auf 100 m wenn gerade 3000 m hohe Berge ueberflogen werden). Dabei koennte eine mehrstufige Abfrage an den Piloten erfolgen. Wenn diese nicht sekundenschnell plausibel beantwortet wird, koennte eine unmittelbare Uebernahme der Steuerung z.B. durch Flugpersonal am Boden (wie bei Drohen schon laenger ueblich und tausendfach praktiziert) erfolgen, das Flugzeug also ferngesteuert werden.
Die Technik dafuer existiert laengst, es muessten aber unter anderem auch die gesetzlichen Voraussetzungen fuer eine solche Regelung geschaffen werden. Trotzdem sind wohl zunaechst die Techniker gefragt, solche - oder aehnliche Vorlagen einzubringen.

Kein Motiv?

Die Motivation erklärt sich doch aus der Tat und den Umständen heraus. Dass es für einen normalen Menschen kein Motiv geben kann, was diesen Irrsinn erklärt, ist klar, aber für diesen Soziopathen machte es alles Sinn.

17:22 von Auftragslügen

Wirklich toll und "interessant". Das haben Sie doch vom Hetzblock des Verschwörungsexperten M.G. kopiert und hier eingefügt.

Danke für diese "seriöse" Nachricht welche an unseriösität kaum zu überbieten ist.

Ursache

Man kann in das Gehirn nicht hinein schauen.
Die Taten eine psychisch Kranken sind meist logisch. Der Fehler liegt an der Abspeicherung in der Großhirnrinde. Diese Fehler beruhen bei eine bipolaren Störung auf fehlerhafter oder besser ungenügender Leitfähigkeit der Nerven und wird hier zum Beispiel mit Lycium behandelt.
Beispiel:
Wenn im Gehirn abgespeichert ist, dass eine rote Herdplatte kalt ist, dann wird der Patient die Hand auf die heisse Herdplatte legen. Es ist logisch, da sie als kalt eingeschätzt wird.
Wahnvorstellungen sind mannigfaltig und nur Nahestehende können durch die Aufnahme von Äusserungen ein wenig die Gedankenwelt kennen.
Die Gefahr ist einfach zu groß. Bis zu 30% mit einer bipolaren Störung machen Suizidversuche.
Hier darf keine Pilotenlizenz vergeben werden.

Was bleibt? Vertrauen bleibt unersetzbar..!

Aus den Vermutungen zum Geschehensablauf wird mehr und mehr Gewissheit, dass der Copilot das Flugzeug absichtlich, in suizidaler Absicht, zum Absturz gebracht hat.

Die Frage, ob man diese Tat hätte verhindern können ist müßig, weil man letztendlich auf die Integrität der Flugzeugbesatzung, vor allem im Cockpit, angewiesen ist u. diese eben nicht mit allumfassenden Kontrollen und "Sicherheitsmechanismen" hergestellt werden kann.

Wir sind in unserer komplexen Welt darauf angewiesen, dass wir unserem Sozius vertrauen.
Depressionen haben mittlerweile den Charakter einer Volkskrankheit, gehören zu unserem modernen Leben, sind größtenteils behandelbar/heilbar, so dass es ganz natürlich u. unabdingbar ist, dem depressiven Koch im Restaurant, Wasserwerker, Lokomotivführer, Arzt, Pflegekraft, Polizeibeamten, Kollegen/Kameraden, Autofahrer oder eben Pilot, vertrauen zu müssen, dass diese uns nicht nach dem Leben trachten, oder dieses aufs Spiel setzen- - absolute Sicherheit wird es nie geben!

re llogik67

"Hier haben alle Sicherheitsvorkehrungen versagt.
Mit dieser Vorgeschichte kann jemand keinesfalls Pilot werden."

Allein 2 von den 4 "Anzeichen", mit denen Sie argumentieren, liegen in der Privatsphäre und fallen somit für eine berufliche oder ärztliche Beurteilung volllkommen aus.

Bei "Ärzten in Behandlung sein" ist ebenfalls ein Umstand, der einem Arbeitgeber weder bekannt sein muss, und schon gar nicht für den Arbeitgeber irgendeine Information über Arbeitsunfähigkeit enthält.

Da bleibt also nichts weiter als eine Jahre zurückliegende und seither nicht mehr dokumentierte psychische Erktankung.

Welche Sicherheitsvorkehrungen haben da versagt? Bitte konkret werden.

@agentlemon:warum entschuldigen für gute fragen?

denn sinnvoll Fragen dient der Wahrheitsfindung egal was am Ende raus kommt;noch vorgestern hat TS Coment Werth vom"unglaublichenFund des kleinen Chips"gesprochen,also die HollandeVariante bestätigt.Nach der hätten wir jetzt 3 Boxen.Erst gestern hat TS die intakte Hülle gezeigt,für die ich tagelang+noch gestern hier gegeiselt wurde,weil ich bezweifelte,daß"ein chip herausgesprungen sein könnte"
wo kommen ausserdem die zusätzlichen daten der flughöheneinstellungen her die von den ersten zahlenmäßig diverieren?Logisch wäre eine Übereinstimmung der bisherigen mit den aktuellen Daten,da diese alle auf dem gleichen Weg nach aussen gesandt worden waren.Weiterhn unklar der Türöffnungsmechanismus,wer am fliegen war,das seltsame Googel-verhalten,akt Diagnosen ohne"wohl"+konjunktiv,konkrete ak.Medikamente.
Bei derartig schlampigen Behörden+Berichterstattern würde ich auch gerne die Herkunft/Echtheit der präsentierten Flugschreiber nachgewiesen haben.
A.I.=hochverdächtig,ja.
Ich will Beweise

Offene Fragen

Welche Psychopharmaka wurden dem Piloten verschrieben und in welcher Dosierung?

Welche Rolle spielen diese Medikamente im Zusammenhang mit Selbstmordabsichten?

Wer waren die behandelnden Ärzte und wird gegen diese ermittelt?

Dazu hätte ich gerne weitere Informationen.

Nu aber mal die Kirche im Dorf lassen

Der Copilot litt ja offenbar unter schweren psychischen Störungen, die dann im Endeffekt zum Suizid geführt haben. Dabei nahm L. offenbar billigend in Kauf, dass dabei eine große Zahl weiterer Personen umkommt. Muster ähnlich Geisterfahrer zB.
Das die Internen Kontrollmechanismen der Lufthansa an der Stelle versagt haben ist tragisch.
Wenn die bisherigen Berichte gestimmt haben, wurden die Problemen in der Ausbildung ja als Burnout eingeordnet, was häufig vorkommt und meistens "ausheilt". Davon losgelöst hat in diesem Fall die Kontrolle durch Kollegen offenbar versagt.
Eine unter Generalverdachtstellung sämtlicher Piloten geht imho aber meilenweit an jedweder Verhältnismäßigkeit vorbei. Es gibt wohl insgesamt weltweit eine einstellige Zahl solcher Mitnahmesuizide durch Piloten (iirc gabs zwei weitere).
Die Rückkehr zum drei-Personen-Cockpit wäre jedenfalls sinnvoll. Das Problem ist aber, dass ja keiner den Mehrpreis dafür zahlen will. Die meisten fliegen ja dann doch Billigairline.

@18:38 RoyalTramp -- Phantastische Deutung

Sehr bewegende Deutung...er hatte ja immens versucht, sich Hilfe zu holen und als diese kaum wirkte, auf die Dauer, gab er sich ggf. auf und brauchte ein Motiv, den Tod verdient zu haben: ein hassenswerter unheilbarer Massenmörder zu sein, hoffnungsloser Fall, Todesstrafe durch eigene Hand. Er wird sich wahrscheinlich sehr gehasst haben und das narzisstisch durchseuchte Arbeitsumfeld wird davon auch nicht gerade abgehalten haben.

Vielleicht haben Sie Recht und es war tatsächlich die aggressive Seite der Manisch-Depressiven Erkrankung. Wenn es so wäre, also, dann ist es noch erschütternder als ohnehin schon. Das einzige was bleibt ist, aus dem Fall irgendwie zu lernen. Es bleibt ein extremer Einzelfall, spiegelt aber auch mehr wieder.

@LLogik67..

all die von Ihnen vorgebrachten Vorgänge weissen nicht unbedingt auf eine Manie hin..da sollte man schon vorsichtig sein.

Klar hab ich in 27 Jahren Krankenpflege hinter verschlossenen Türen schon Maniker erlebt,die sich einen Porsche bestellt haben,ohne das nötige kleingeld.

Aber das waren Einzelfälle.

Wo wir jetzt aufpassen müssen ist,nicht wieder in alte Denkmuster zurückzufallen

"Psychisch Krank = gefährlich!"

Entschuldigung

Es handelt sich nicht um Lycium sondern um Lithium

Andreas L: Ein billiges Bauernopfer?

Verschwörungstheorien Hin oder Her! Fakt:Absturz Unglück!Medienbeflissener Staatsanwalt ruft Verfahren wg. Vorsatz auf, noch bevor die Bergungstruppen richtig angefangen haben zu arbeiten. Medien pushen alles bis zum Erbrechen. Zu viele Ungereimtheiten und Diskrepanzen werden mit VERMUTUNGEN übertönt.Beziehungskrise Fehlanzeige,etc. Sind die Menschen wirklich so naiv und glauben alles was propagiert wird?Die werden niemals die Voicercorder oder Flugschreiber Daten veröffentlichen.Zu viel steht für Flugzeughersteller und Fluggesellschaft auf dem Spiel. EIN AUSGEBILDETER PILOT MUSS NICHT IM INTERNET NACHSCHAUEN, WIE DER MECHANISMUS BLOCKIERT WIRD, SIE LERNEN ALLES IN DER AUSBILDUNG! Menschen sterben, Anteilnahme für die Hinterbliebenen, aber wer denk an die des Co Piloten die Sohn/Partner verloren haben und mit der Scham und Schande Leben müssen, er sei ein Massenmörder?Ein Hoch den Medien und die Leichtgläubigkeit der Menschen!MfG Eine selbstdenkende Weltbürgerin

@monti:weniger ist mehr.

"Das Fahrwerk wird beim jedem Flug ausgefahren,wie das mit der TÜRVERRIEGELUNG funktioniert hat er vermutlich mal in der Pilotenschule lernen müssen aber das war es dann auch.Damals hatte ich als Ingenieur viele Formeln im Kopf, heute muss ich auch danach googeln"

Das ist doch absolut an der Sache vorbei.
Geht man nun von täglich immerexistierender Terrorgefahr aus oder nicht?
Wenn ja,muss jeder Pilot auf jedem Flug immer wissen,wie er verhindert,daß der potentielle Terrorist in die Kabine eindringt.
Reicht ein einmaliges"Schalter auf Lock"Muss er das alle paar Minuten neu machen,also einen neuen Impuls setzen?
Kann man den Schalter auf Lock blockiern damit nicht er nicht dauernd aufpassen muß.Terrorist=dauerhaft ausgesperrt?
Alles fragen die uns Usern nicht so recht erklärt wurden-mag ja dsbzgl auch okay sein.
Aber ein Pilot muss das auswendig wissen und immer präsent haben,sonst bräuchte man die Schutzmechanismen ja wohl gar nicht einbauen.
googeln=quark
was soll das?

Weitere Fragen

Ein Punkt bei dieser unbegreiflichen Tragödie scheint mir viel zu wenig diskutiert worden zu sein. Welche Rolle könnte die Medikation des Copiloten gespielt haben?
So ist bekannt, dass beim
Symptombild Depression eine sehr häufig verordnete Substanzgruppe, die sogenannten SSRI-Hemmer, ein aggressionsfördendes und wie bekannt ist, bei suizidgefärdeten Patienten auch suizidauslösendes Potential besitzt. Auch können mehrere Psychopharmaka gleichzeitig verordnet
u.U. nicht vorhersehbare Wechselwirkungen auslösen.
Es geht mir nicht darum, Psychpharamaka generell zu verteufeln, trotzdem sollte ihr Nutzen und Schaden kritischer gegeneinander abgewogen werden.

Standpunkterweiterung

Wenn die Tat so geschehen ist, wie es die aktuellen Erkenntnisse nur allzu deutlich zeigen - wenn also ein Kranker 149 Menschen umgebracht hat und sich selbst tötete:

Das Motiv der Selbsttötung tritt für mich bis zur Unkenntlichkeit in den Hintergrund.

Stellen Sie sich einfach vor, der Täter wäre kein Pilot gewesen.
Sagen wir mal stattdessen ein Arzt im Krankenhaus.
Der will sich umbringen, geht aber vorher durch zehn Stationen und ermordet kaltblütig 150 Patienten.

Oder ein Lehrer.
Erschießt 150 Schüler, dann sich selbst.

Wo bitte nehmen manche diese absurde Exkulpation des Mörders her, die hier mancherorten aufscheint?
Weil er depressiv war?
Mehr als 10000 Deutsche, viele von ihnen depressiv, wählen jährlich den Freitod.
Ohne dabei die Bevölkerungszahl eines Dorfes auszuradieren.

Tut mir leid: Pfui.

Alles, alles erdenklich Gute an alle Hinterbliebenen.

re prof.

"Die "Medienmacher" sind nicht kritisch, hinterfragen überhaupt nichts"

Vor allem haben sie nicht Bedürfnis, krampfhaft die Fakten zu ignorieren, um an irgendwelchen abstrusen Theorien festzuhalten.

So offen sinf die Fragen nicht

@ lord

Zitat: Offene Fragen
Welche Psychopharmaka wurden dem Piloten verschrieben und in welcher Dosierung?

Das fällt unter die ärztliche Schweigepficht.

Zitat: Welche Rolle spielen diese Medikamente im Zusammenhang mit Selbstmordabsichten?

Das ist ohne den Patienten wohl nicht zu klären.

Zitat: Wer waren die behandelnden Ärzte und wird gegen diese ermittelt?

Das geht die Öffentlicheit nichts an. Gegen Ärzte kann aus den von Ihnen vermuteten Gründen nicht ermittelt werden. Die Behandlung von Piloten ist nicht strafbar.

Zitat: "Dazu hätte ich gerne weitere Informationen."

Mit welchem Recht?

re lord

"Wer waren die behandelnden Ärzte und wird gegen diese ermittelt?"

Seit wann ist es strafbar, Piloten zu behandeln? Welches Recht sollten Sie oder allgemein die Öffentlichekeit haben, die Namen der Ärzte zu kennen?

@sydb:bitte informieren,argumentieren,kommentieren

Sie sollten bitte argumentieren oder Argumente widerleg

"Wirklichtoll+"interessant".Das haben Sie doch vom Hetzblock des Verschwörungsexperten M.G. kopiert+hier eingefügt.
Danke für diese"seriöse"Nachricht welche an unseriösität kaum zu überbieten ist"

Was Sie oder ich von Peter Haisenko halten hat keinerlei Relevanz.
Es sind einzig die Argumente und Quellen die genannt werden.
Als Pilot mit 30 Jahren Berufserfahrung und Beziehungen zu aktuellem Flugpersonal stellt er sehr sachlich Fragen und bietet Alternativen an.
Und das ist genau was hier oft fehlt: Alle Alternativen denken und auswerten und nicht nur alles in eine vorgefertigte Richtung hinzusortieren.
Herr Haisenkos Meinung zur Weltgeschichte interessiert mich Null.
Die Wahrheit,was bei diesem Absturz geschah,allerdings sehr.
Es gibt nach wie vor verschiedene Möglichkeiten.
Die,die hier hetzen mögen doch bitte die Sachfragen beantworten.
Ich zumindest,habe bisher alle echten Indizien akzeptiert+fehler immer korrigiert.

@Rudi1

Dachte ich mir, daß Sie das Interview mit Haisenko NICHT kennen.
Im Airbus dieses Typs ist eine Geländekarte eingespeichert.
Daher ist über den Bergen KEIN Sinkflug zu programmieren, und damit auch kein Absturz.
Soweit die Ausführungen eines Praktikers.

Sicherheitsvorkehrungen

Eine Fluggesellsch. hat die Sicherheit für die Passagiere als oberstes Gebot.
Dieses trifft gerade auch auf die Auswahl der Piloten zu.
Erkrankungen mit Suizidabsichten sollten schon alleine als Grund für eine Ablehnung einer Anstellung genügen.
Hier darf es keine Ausnahme geben. Der Beruf Pilot kann nur dann ausgeführt werden, wenn keinerlei Einwände bestehen. Eine zeitliche Besserung reicht dafür nicht aus, wie man am Ergebnis auch sieht.
Die Lufthansa braucht bestimmt keine Risikopersonen anstellen.
Ein Vorbestrafter wird ja auch nicht Polizist werden können.
Die Lufthansa ist zertifiziert. Die Zertifizierung wird überprüft. Wenn in dieser Zertifizierung nicht exakt festgelegt ist, was zum Scheitern einer Anstellung führt, dann liegt da der Fehler.
Das Bundesluftfahrtamt hatte in seiner Akte einen Eintrag. Auch hier ist unerklärlich, warum ein Suizidversuch nicht unbedingt zu einer Ablehnung führt.
Ich erwarte dieses, wenn ich in einen Flieger steige.

Langsam reicht es. Absolute

Langsam reicht es. Absolute Sicherheit gebt es nirgendwo. Wer kontrolliert eigentlich die Reisebusfahrer die am Steuer eingeschlafen sind (oder vielleicht doch nicht??).
Die LKW Fahrer die in ein Stauende rasen, eingeschlafen (oder vielleicht doch nicht??). Den Lokführer, der die Indusi ausschaltet und dann in einen anderen Zug rast (Selbstmord??). Ja der Mann hatte psychische Probleme wie so viele andere auch. erinnert sei hier auch an die Geisterfahrer auf der Autobahn. Ja, es ist eine schlimme Tragödie die sich ereignet hat. Solche Tragödien ereignen sich auf Deutschlands Straßen ständig und mit wesentlich gravierenderen Folgen. 3368 Tote in 2014. Das sind ca. 9 Tote pro Tag. Da brauchen wir auf unseren Straßen nur 2 und 1/2 Wochen für 150 Tote. 389.000 Verletzte in 2014 auf unseren Straßen. Ich verlange4 genauso strenge Tests für alle Autofahrer und vor allem vor jedem Fahrtantritt die Registrierung aller Mitfahrer beim Innenminister.

re Prof.

Zitat: "Ich sehe hier keine Aufklärung, nur den leichtesten Weg für alle.

Wenn die glasklaren Fakten der leichteste Weg sind, dann kann man sich sogar dazu herab lassen, den leichesten Weg zu gehen - finde ich.

Zitat: "Die "Medienmacher" sind nicht kritisch, hinterfragen überhaupt nichts, aber sie sind leicht lenkbar.

Irgend wo wird das Hinterfragen krampfhaft. Hier liegen die Fakten auf dem Tisch. Müssen wir jetzt noch wider jede Vernunft die x-te Verschwörungstheorie heraus quetschen?
Nein, es reicht.

offenbar interessiert es niemanden..

.. wie ein solcher Fall in Zukunft vermieden werden kann.

Leute, helft doch lieber mit kreativen Beitraegen.

Es ist aus meiner Sicht unerträglich und durch...

nichts zu rechtfertigen, was wir hier erleben. 1 französischer Untersuchungsrichter und ein deutscher Staatsanwalt, beide aktive Dreiradfahrer, Nichtflieger und ahnungslos in Sachen Fliegerei und behindern die Arbeit der Untersuchungskommission aus den Flugsicherheitsorganisationen des Herkunftslandes des Flugzeuges und der des Unfallortes sowie des Flugzeugherstellers, die nach internationalem Recht (Stockholmer Abkommen und Satzung der ICAO) die Hoheit über die Untersuchung haben und als einzige berechtigt wären, Fakten aus der Untersuchung in einem offiziellen Zwischenbericht und nach Abschluss der Ermittlung den Endbericht mit Empfehlungen herauszugeben. Wenn es sich so abgespielt hat, wie es sich herauskristallisiert, hatten beide überhaupt nicht das Recht, irgendwas zu veröffentlichen , nur weil die katastrophengeilen Medienvoyeure zeitnah gefüttert werden wollen. In Frankreich kommt es immer wieder zu solchen Eigenmachtigketen der Justiz, nun also auch in Deutschland.Ekelhaf

@denAndreas

Zitat"Die Rückkehr zum drei-Personen-Cockpit wäre jedenfalls sinnvoll. Das Problem ist aber, dass ja keiner den Mehrpreis dafür zahlen will. Die meisten fliegen ja dann doch Billigairline."
Welchen Mehrpreis?
Es geht lediglich darum, dass ein Crewmitglied zeitweise das Cockpit mit besetzt. Eine sinnvolle Regelung, aber wie so oft, erst wenn etwas passiert, werden sinnvolle Regelungen eingeführt.

Hobbydiagnostiker

Mich wundert schon seit Tagen, mit welcher Selbstverständlichkeit hier pschychiatrische Ferndiagnosen gestellt werden. Eine valide Diagnose psychischer Erkrankungen ist komplex, langwierig und erfordert viel Erfahrung. Auf keinen Fall gelingt sie, ohne den Patienten zu kennen, nur auf Grund von Medienberichten und Aussagen von Exfreundinnen. Also gemach...
Auch die Medikamente - wir wissen nur, dass bei Andreas L. Medikamente gefunden wurden, aber zumindest habe ich keine offizielle Meldung darüber in Erinnerung, welche das waren. Und wir wissen auch nicht. ob er sie eingenommen hat. Möglicherweise hat er die Einnahme verweigert, genau wie er die Krankmeldung zerrissen hat. Weil er ja unter dem Einfluss mancher Medikamente sicher fluguntauglich gewesen wäre, etwa weil sie müde machen und die Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Also immer noch ganz viel Spekulation - welche Krankheit hatte er, welche Medikamente, eingenommen oder nicht.....

Medikation beim Co-Piloten

Ich finde es sehr wichtig, zu erfahren, ob, wieviele und welche Medikamente A.L. genommen hat.
Zu oft werden Drogen und Medikamente eingenommen und die Sicherheit der Bevölkerung hat in diesem abscheulichen und grausamen Fall Vorrecht vor der Schweigepflicht. Der Patient lebt nicht mehr, Schweigepflicht über den Tod hinaus finde ich in diesem Fall kontraproduktiv.

Erdrückende Beweise ?

Schon beeindruckend, wie alles fast zu perfekt zusammenpasst. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Bekenner-DVD des Copiloten, die in den verkohlten Wrackteilen auf wundersame Weise völlig unbeschädigt von einer jungen französischen Polizistin gefunden wird … und dann sollten endlich auch die allerletzten Zweifler überzeugt sein, dass ein außerplanmäßiger Sinkflug nichts mit realen Problemen im Cockpit zu tun haben kann, sondern einzig mit der Psyche des Copiloten erklärbar ist.
Ein angeblicher Irrer als extremer Einzelfall ist einer hysterischen Öffentlichkeit halt viel leichter zu verkaufen als ernsthafte technische Probleme der Airline oder eine eiskalte militärische bzw. politische Entscheidung zum Schutz weiterer Unbeteiligter.

re bruddler

"offenbar interessiert es niemanden wie ein solcher Fall in Zukunft vermieden werden kann. Leute, helft doch lieber mit kreativen Beitraegen."

Zumindest mal die von uns, die bei einer Airline arbeiten und dort für Sicherheit zuständig sind ...

@boliche

";noch vorgestern hat TS Coment Werth vom"unglaublichenFund des kleinen Chips"gesprochen,also die HollandeVariante bestätigt."

Ich weiß leider nicht, woher diese Behauptung des "vermissten Chips" stammt, aber sie stammt definitiv nicht, wie so oft hier behauptet, von Hollande. Er hat mit seiner Aussage durchaus Platz für Interpretationen gelassen, aber einen fehlenden oder gar herausgesprungenen Chip hat er nicht erwähnt:

"Eine Black Box wurde gefunden [...]. Eine zweite Black Box wird gesucht, ihre Hülle wurde gefunden, leider noch nicht die Black Box selbst."
Quelle: http://www.lemonde.fr/europe/video/2015/03/25/crash-de-l-a320-la-deuxiem...

@ bruddler - eine Idee

Ich würde mich aber ungern in ein Flugzeug setzen, das vom Boden aus, an den Piloten vorbei, gesteuert werden kann.

Die Missbrauchsgefahr wäre mir zu groß. Ausserdem vertraue ich den Piloten im Flugzeug mehr, da sie ja quasi " im selben Boot" sitzen.

Wo bleibt unschuldsvermutung

Wo bleibt unschuldsvermutung ?
Vom Voice-Recorder, nur eine Spur ausgewertet, die beschädigt ist. Rekorder zeichnet mehrere Spuren auf. Es ist unklar, wie aus einer Spur herausgehört, dass Co-Pilot die Schalter für den Sinkflug und zum Blockieren der Tür betätigte. Wie will man das gehört haben bei ein Geräuschpegel bis 80 Dezibel. Es müsste Flugfunk und in der letzten Flugphase Warnsignale alles übertönt haben. Verwunderlich, dass der Flugdatenschreiber nicht gefunden, Zwischenzeitlich hieß es, die Hülle der „Blackbox“ sei gefunden, ohne Inhalt. „Das ist technisch kaum vorstellbar“, Zudem sind Voicerecorder und Flugdatenschreiber dicht im Flugzeugheck verbaut. Eine Auswertung des Voicerecorders, macht nur Sinn im Abgleich mit der Blackbox. Nur so kann man die Abläufe synchronisieren und genau sagen, zu welchem Geräusch welche Aktion passt. Festspeicher können Daten haben oder nicht.Wie verkohl ein Datenrecorder unter der Erde? gab es drei Recorder?

psych. Begutachtung für alle

Lese seit Tagen (sprachlos) mit. Bitterer Ironiemodus on: Wäre es nicht sinnvoller, man würde alle 80 Millionen Einwohner psychologisch begutachten, damit man weiß wer depressiv ist und das auch veröffentlichen ? Auch ein Fußgänger kann zum Amoktäter werden, das muß man alles auschließen !! Ironie aus.

Ein US-amerikanischer

Ein US-amerikanischer Ex-Marineflieger und Flugzeugkapitän äußerte in einem Interview auf MSNBC Erstaunen darüber, dass bisher offensichtlich noch niemand daran gedacht hat, dass das Computersystem der Germanwings-Maschine gehackt worden sein könnte und der Sinkflug von einer äußeren Quelle eingeleitet wurde. Laut der franz. Verkehrsministerin Royal dauerte er übrigens nicht acht, sondern 18 Minuten. Da kann man seinen Selbstmord so richtig genießen. Das Intereview finden Sie hier:
https://www.radio-utopie.de/2015/03/27/germanwings-absturz

Wie schläft man .....

...... wenn man diese Verantwortung auf sich geladen hat ? 149 Menschen sterben in einem Flugzeug , gelenkt von einem jungen Mann , der offensichtlich krank war . Kinder und Babys sind tot . Hinterbliebene verzweifeln im Angesicht dieser Katastrophe . Es ist immer noch unfassbar .

re karana

" bisher offensichtlich noch niemand daran gedacht hat, dass das Computersystem der Germanwings-Maschine gehackt worden sein könnte und der Sinkflug von einer äußeren Quelle eingeleitet wurde."

Und die äußere Quelle hat auch noch die Besatzung hypnotisiert, damit sie derohalben keinen Notruf absetzen konnte.

Immer wenn man denkt, jetzt sind die albernen Theorien mit ihrem Latein am Ende, kommt die nächste daher.

Das Puzzle fügt sich zusammem

Liebe Foristen,hört doch bitte endlich auf mit der gegenseitigen Hochpusherei,Aufgeilerei.
Bin ich richtig in der Annahme,dass niemand von Euch weder Psychiater,Pharmakologe,
Flugverkehrsmittel-Konstrukteur oder sogar Gutachter in den aufgeführten Berufe ist.
Fast jeder will es besser/mehr wissen wie der andere,und zum guten Schluß werden auch noch über die Ermittlerkommision Mutmaßungen angestellt.
Das geht gar nicht!
War jemand vor Ort,oder hat einer den Ermittlern über die Schulter geschaut?
Die "Besserwisser" können den Ermittlern ja mit Rat und Tat zur Seite stehen,die werden sich sicher über eine tatkkräftige Entlastung freuen.
Eines steht jedenfalls fest,149 unschuldige Opfer plus dem mutmaßlichen psychisch kranken Verursacher dieser Katastrophe.
Er ist tot,verurteilen kann man ihn nicht mehr.
Bleibt abzuwarten,ob andere eine Mitschuld zugewiesen bekommen.
Ganz auszuschliessen wäre das nicht.

@Gironimo

Eine psychologische Begutachtung von ein paar tausend Menschen, die per Knopfdruck eine mehrere tausend Tonnen schwere Kerosinbeladene Massenvernichtungswaffe in ein Fußballstadion fliegen könnten, erscheint ihnen unnötig? Und das Schadensrisiko erscheint ihnen gleich wie bei einem Fußgänger?? Soll das ein Ironietag noch besser machen???

Wer einen bestimmten hochverantwortungsvollen Job machen will, sollte damit kein Problem haben oder soll nicht Pilot werden. Da gibt es kein Grundrecht drauf und im Arbeitsrecht gibt es die Unschuldsvermutung nicht.

Ein Mensch, der irgendwann mal den ernsthaften Wunsch zu sterben verspürte und dessen Gefühlswelt sich maßgeblich genau damit beschäftigte gehört niemals in ein Cockpit. Und das nicht, weil Depressive an sich gefährlich wären, sondern weil psychische Erkrankungen meist in Bündeln kommen und das Risiko, dass der Depressive nicht nur depressiv, sondern wie hier auch eine unentdeckte soziopathische Persönlichkeit hat, zu groß ist.

Solch detailierte Ergebnisse...

haette man sich gerne bei dem Flug MH 17 gewuenscht.
Da hat man es gar nicht mehr so eilig, die wirklich Schuldigen beim Namen zu nennen, im Vergleich zu diesem aktuellen Fall.

re decki

"Medikation beim Co-Piloten
Ich finde es sehr wichtig, zu erfahren, ob, wieviele und welche Medikamente A.L. genommen hat."

Möglich, dass die Staatsanwaltschaft das untersuchen kann. Aber was geht es uns an? Wir haben mit Sicherheit kein Recht, das zu erfahren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schweigepflicht

@ Schlaubürger

Bitte keine Ironie oder Polemik . Sie verstehen meinen Kommentar nicht .

re Weitsicht

"... halt viel leichter zu verkaufen als ernsthafte technische Probleme der Airline ..."

Mag sein. Falsche Verdächtigungen werden deshalb aber noch nicht wahr.

re karana

"... dass bisher offensichtlich noch niemand daran gedacht hat, dass das Computersystem der Germanwings-Maschine gehackt worden sein könnte ..."

Wie hackt man sich denn in einen Computer, der nicht in ein Datennetz eingebunden ist?

re dito

"Eine psychologische Begutachtung von ein paar tausend Menschen, die per Knopfdruck eine mehrere tausend Tonnen schwere Kerosinbeladene Massenvernichtungswaffe in ein Fußballstadion fliegen könnten, erscheint ihnen unnötig?"

Auch eine psychologische Begutachtung kann

a) nichts mit absoluter Sicherheit diagnostizieren,
b) nur einen augenblicklichen Ist-Zustand begutachten.

Und wenn dann ein durchgeknallter Flugbegleiter die Piloten mit Pfefferspray ausschaltet und die Maschine abstürzen lässt, kommt die nächste Runde der psychologischen Begutachtung?

Diese Paranoia der herzustellenden absoluten Sicherheit ist schlimmer als ein paar Kranke, die durchs Raster der Flugtauglichkeitsuntersuchung fallen.

Was tun ?

Man wird in absehbarer zeit keinen suizid gefährdeten piloten zu 100 % erkennen können. Oder man müsste alle piloten mit lügendetektor untersuchen. Das macht zu Recht dann wohl keiner mit. Besser wäre es dann wohl, eine toilette in das cockpit zu integrieren. Dann wären immer sicher 2 Mann im cockpit. Alles andere wird schnell diskriminierend für die Piloten. Auch sicher anzudenken: Eingriff seitens der Bodenstation. Geht bei Satelitten ja schliesslich auch. Also neben dem wahnsinn trotzdem nüchtern denken. Piloten und fluggäste werden es in zukunft danken . Was aber leider immer wieder auffällt: immer mehr menschen verhalten sich wie diktatoren.Sie entscheiden für sich etwas und ignorieren jeden mitmenschen.

re Australitis

"Solch detailierte Ergebnisse haette man sich gerne bei dem Flug MH 17 gewuenscht."

Wie das? Bis zum Treffer waren alle Daten des Flugdatenschreibers und des Stimmenrekorders völlig unauffällig. Wer die Rakete abgeschossen hat, steht auf keinem der beiden Geräte.

Pilot vs. Computer

Wie ich an anderer Stelle schon sagte, es ist meist eine Kette von unglücklichen Umständen, die zum Absturz eines Verkehrsflugzeuges führt. Wenn tatsächlich der Autopilot einen Sinkflugbefehl über den Alpen ablehnen sollte, wie konnte der Co-Pilot überhaupt vorsätzlich den Absturz verursachen ? Andererseits sind schon Beinahe-Abstürze vorgekommen, bei denen sich der Autopilot nur mit Mühe abschalten ließ. Die modernen Verkehrsflugzeuge sind praktisch fliegende Computer und können eher durch Computerfehler abstürzen als durch das Versagen des Piloten, was nun als Hauptursache hingestellt wird...

Interview mit Peter Haisenko

Ich habe mir gerade das Interview von Hr. Haisenko von Anfang bis Ende mal angehört. Der hat aber mit keinem Wort gesagt, dass ein willentlich herbeigeführter Sinkflug über den franz. Alpen unmöglich sei. Er meinte nur, dass sei sehr schwierig. Man könne den Computer, der das (u. auch den Absturz) verhindern würde, auch abschalten. Ausserdem waren zu dem Zeitpunkt, an dem das Interview geführt wurde, noch gar nicht alle Flugschreiber ausgewertet. Er spekuliert über die Absturzursache genau wie alle anderen zu diesem Zeitpunkt, da ihm die jetzt bekannt gewordenen Fakten noch gar nicht bekannt sein konnten. Sollte der Copilot tatsächlich willentlich 149 weitere Passagiere und Crewmitglieder getötet haben, ist er für mich - Depression hin oder her - ein Verbrecher. Ich muss nicht 150 Leute töten, wenn ich mich selber umbringen will. Ich bin mir bewusst, dass jetzt wieder viele Kommentatoren schreiben, ich hätte keine Ahnung, was es heißt, depressiv zu sein.

@22:10 von karwandler

Das diese Paranoia, die sie unterstellen, schlimmer ist als 150 Tote, erzählen sie bitte den Angehörigen und Freunden der Ermordeten.
Zumal der durchs Raster gefallene hier gar nicht durchs Raster gefallen ist, sondern erkannt war.
Im übrigen kann die Unmöglickeit kompletter Sicherheit kaum ein Argument sein, nicht wenigstens das zu machen, was möglich ist.

re wahrheiter

"Auch sicher anzudenken: Eingriff seitens der Bodenstation."

Aber wer bewacht dann den möglichen Psychopathen in der Bodenstation ...

"Man wird in absehbarer zeit keinen suizid gefährdeten piloten zu 100 % erkennen können. Oder man müsste alle piloten mit lügendetektor untersuchen"

Damit erkennt man die ebensowenig zu 100 %.

Bitte an die "Symptomfreien"

Würden sie bitte darauf verzichten über die Motivation und die emotionale Lage dieser tragischen Persönlichkeit zu "psychologifizieren".

Ich lebe seit über 40 Jahren mit z.T. schwersten Depressionen. In dieser Zeit bin ich nur sehr wenigen symptomfreien Menschen begegnet, die sich in die Gefühlswelt eines Depressiven auch nur Annaeherungsweise einfühlen konnten, dass gilt auch für Psychologen und Psychiater.

Angelesenes Wiki oder Bildzeitungswissen sind hier nicht hilfreich. (Ihr habt einfach keinen Schimmer)

Über seine Motive und emotionale Lage könnte uns nur er selbst Auskunft geben. Dafür ist es zu spät.

Unbeteiligte mitzunehmen, wenn man den roten Staub von den Sandalen schüttelt, halte ich selbst für absolut verabscheuungswuerdig, aber wer weiss, vielleicht empfaende ich echtes Mitleid mit diesem Menschen, wenn ich auch nur ein paar Meter in seinen Sandalen gelaufen wäre.

Mit Mitgefühl gehört den Angehörigen "aller" bei dieser Tragödie verstorbenen.

Gruss, zopf.

re Mainstream Analyst

"Die modernen Verkehrsflugzeuge sind praktisch fliegende Computer und können eher durch Computerfehler abstürzen als durch das Versagen des Piloten, was nun als Hauptursache hingestellt wird..."

Darf ich fragen, ob sie zuvor den Artikel (oder irgend einen anderen Artikel zum Thema) gelesen haben?
Bei diesem Absturz war die Urasache weder ein Versagen des Computers, noch des Piloten. Der Absturz wurde vom Copiloten absichtlich herbeigeführt.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

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Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

re dito

"Zumal der durchs Raster gefallene hier gar nicht durchs Raster gefallen ist, sondern erkannt war."

Es nützt nichts, diese Unwahrheit zu wiederholen in der Hoffnung, dass sie nicht mehr als Unwahrheit auffällt.

Bekannt war eine Jahre zurückliegende Krankheit, eine danach anstandslos abgeschlossene Ausbildung und Berufsausübung.

Ihr Ansinnen, jeden, der mal psychisch krank war, für den Rest seines Lebens als untauglich für einige Dutzend Berufe zu stigmatisieren, ist mehr als paranoid.

Re karwandler

Das darf natürlich in der bodenstation keine one man show sein. Solche ereignisse sollten von einem gremium entschieden werden müssen . Das ist definitiv machbar. Zugegeben blöder vergleich: u- bahn wird gekapert. Zentrale hält zug in station xyz an und zugriff. Wenn poloten wissen, dass da eine zentrale am boden eingreifen kann, wählen sie einen anderen freitod mit hoffentlich keinen anderen opfern!

wie wir alle wissen

Haben Gutachter Straftätern die Unbedenklichkeit bescheinigt, die bald wieder rückfällig geworden sind.

Und Gutachter haben Menschen in die Klapse eingewiesen, die gar nicht krank waren.

Und hier laufen welche rum, die allen Ernstes behaupten, hätte man den Copiloten nur mal richtig begutachtet, wäre nix passiert.

Muss man nicht selbst ein psychisches Problem haben mit solchem Glauben an Unfehlbarkeit?

Nachdenklich

Da wird, kaum zwei Tage nach dem Unglück eine Version des Unfallhergangs durch alle Medien gejagt, die Spekulationen schießen ungehindert ins Kraut und man zerrt das Privatleben eines Menschen gnadenlos ans Licht der Öffentlichkeit.

Die Ursache des Absturzes mag wie auch immer geartet sein, Opfer sind nicht nur die 150 Insassen des Flugzeugs, sondern auch die Angehörigen des von der Öffentlichkeit längst verurteilten Copiloten.

Mir macht die Schnelligkeit, in der man einen Schuldigen ermittelte, die Gnadenlosigkeit, mit der man seine Privatsphäre ans Licht zerrte und die völlige Sicherheit, mit der man die Unfallursache darlegte, starke Bauchschmerzen.

Zu schnell, zu sicher, zu alternativlos das Ganze. Warum nur?

re zopf

"Ich lebe seit über 40 Jahren mit z.T. schwersten Depressionen. In dieser Zeit bin ich nur sehr wenigen symptomfreien Menschen begegnet, die sich in die Gefühlswelt eines Depressiven auch nur Annaeherungsweise einfühlen konnten, dass gilt auch für Psychologen und Psychiater."

Ich gehöre auch nicht zu den wenigen, denn es geht schlicht über meine Vorstellung, wie Depression- eine richtige, krankhafte Form - sich "anfühlt"

Um so mehr teile ich Ihre Ansicht, dass auch Psychologen und Psychiater sich nur mit den Einschränkungen eines, wenn auch professionell geschulten, Außenstehenden dem Innern des Kranken nähern können. Und schon kaum, wenn der Kranke selbst dabei nicht kooperiert.

Nicht ungewöhnlich

EIN AUSGEBILDETER PILOT MUSS NICHT IM INTERNET NACHSCHAUEN, WIE DER MECHANISMUS BLOCKIERT WIRD, SIE LERNEN ALLES IN DER AUSBILDUNG!
( 04. April 2015, 19:49 von MissColdEmber )

Es gibt viele Gründe, Dinge, die man mal gelernt hat, nochmal nachzuschauen. Das ist nicht weltfremd oder ungewöhnlich, viele Menschen tun das täglich, ich auch, insbesondere vor Situationen, in denen es darauf ankommt.

re line

"Mir macht die Schnelligkeit, in der man einen Schuldigen ermittelte, die Gnadenlosigkeit, mit der man seine Privatsphäre ans Licht zerrte und die völlige Sicherheit, mit der man die Unfallursache darlegte, starke Bauchschmerzen.

Zu schnell, zu sicher, zu alternativlos das Ganze. Warum nur?"

Die Schnelligkeit war einfach der Tatsache geschuldet, dass schon die auf der Hand liegenden objektiven Feststellungen kaum Alternativen zuließen.

Welche Alternative wäre Ihnen denn genehm, die AUCH mit den Fakten kompatibel wäre?

@22:50 von karwandler

Unwahrheit? - Die bis in die jüngste Zeit erfolgte Behandlung ist ja wohl mehr als belegt oder ist das jetzt die neueste Verschwörungstheorie.

Davon abgesehen, wer einmal suizidal war, behält mindestens seine Gedankenwelt in Form von Erinnerungen von damals zurück und die Grenzüberschreitung über die eigene Selbsttötung nachzudenken, ist damit unumkehrbar vollzogen und nicht wegtherapier.
Dieses im Vergleich zu Nichterkrankten höhere Restrisiko ist auch durch die einschlägige Fachliteratur belegt und ob sie sich stigmatisiert fühlen ist mir egal im Vergleich zu hunderten Toten. Es gibt kein Grundrecht auf irgendwelche Berufe und da muss man sein Ego eben zurückstellen. Ich hätte diesen Menschen nicht eingestellt und die Leute wären nicht tot.

@Zopf

Sie sprechen einen Aspekt an, der für viele Menschen sehr wichtig ist.

Könnte es nicht sein, dass man anhand der Presseberichte nun psychisch Kranken mit noch mehr Ablehnung und Misstrauen begegnet, als jetzt schon?

Könnte es nicht sein, dass man Menschen mit Depressionen durch die rigide Berichterstattung in eine Ecke drängt, die sie noch mehr belastet?

Könnte es sein, dass Menschen mit einer psychischen Behinderung es nun noch schwerer haben, ihren Alltag zu bewältigen, sich anderen anzuvertrauen und ihren Arbeitsplatz zu behalten?

In dieser Hinsicht halte ich diesen Medienhype um den Absturz der Maschine, mit all den dargelegten Verdachtsmomenten gegen den Copiloten für sehr bedenklich. Sie ist für alle Menschen mit psychopathologischer Diagnose eine enorme Belastung. Es könnte in diesem Zusammenhang durchaus noch weitere Opfer geben. Und diese wären vermeidbar gewesen, wenn man nur etwas sensibler vorgegangen wäre.

@ dito

"Eine psychologische Begutachtung von ein paar tausend Menschen, die per Knopfdruck eine mehrere tausend Tonnen schwere Kerosinbeladene Massenvernichtungswaffe in ein Fußballstadion fliegen könnten, erscheint ihnen unnötig?"

Das maximale Startgewicht dieser Flugzeugklasse liegt bei 78 Tonnen

Quelle: http://www.airbus.com/aircraftfamilies/passengeraircraft/a320family/a320...

§ 20 Schuldunfähigkeit wegen

§ 20
Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen

Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.

20:49 von Chipette:ah ja, bin schwer beeindruckt

"Eine Black Box wurde gefunden [...]. Eine zweite Black Box wird gesucht, ihre Hülle wurde gefunden, leider noch nicht die Black Box selbst."
Quelle: http://www.lemonde.fr/europe/video/2015/03/25/crash-de-l-a320-la-deuxiem..."

ah ja, was denn für ne hülle?????

die hülle, die jetzt nochmal gefunden wurde, haben wir jetzt drei von zwei möglichen? wieviele hüllen gibts jetzt und was wurde wann wie gefunden und zusammengeführt?

fällt Ihnen beim nachdenken nicht auf,daß das noch nie von einem am stück und logisch erklärt wurde?

es gab die dollsten, sich total widersprechenden aussagen bis zum schluss und das soll keine absicht sein?

niemand stellt sich hin und sagt was, weil es unvereinbar ist und keiner den dummen abgeben will, der sagt was stimmt und was nicht stimmt,weil man dann erklären muss wie das kam und warum?

solche details gibts einige und solange es die gibt, kann es keine endgültige klärung sein.
das ist bequemes mehrheitsgellule und mobartiges abwehren wichtiger fragen

Ein Recht auf Information

Zitat von n LiNe
"Mir macht die Schnelligkeit, in der man einen Schuldigen ermittelte, die Gnadenlosigkeit, mit der man seine Privatsphäre ans Licht zerrte und die völlige Sicherheit, mit der man die Unfallursache darlegte, starke Bauchschmerzen.
Zu schnell, zu sicher, zu alternativlos das Ganze. Warum nur?"

Weil die Angehörigen der 149 Opfer ein Recht auf Information haben.
Des Weiteren weisen viele unabhängig voneinander ermittelte Informationen alle in die selbe Richtung. Ich sehe zumindest keinen Grund sämtliche ermittelten Ergebnisse anzuzweifeln.

um 20:01 von ophorus

"Daher ist über den Bergen KEIN Sinkflug zu programmieren, und damit auch kein Absturz."
Vorweg; ich hab keinerlei praktische Ahnung in diesem Bereich. Aber ihre Aussage würd ich doch heftig in Zweifel ziehen, denn, mal angenommen ein Fenster im Flugzeug auf Normalreisehöhe geht kaputt. Da muss es doch möglich sein, einen Notfallsinkflug einzuleiten, Geländekarte hin oder her.

um 20:22 von klausjürgen

"Welchen Mehrpreis?
Es geht lediglich darum, dass ein Crewmitglied zeitweise das Cockpit mit besetzt."
In der aktuellen Diskussion schon. Aber eine wirkliche Erhöhung der Sicherheit wird nur erreicht, wenn die Cockpit-Besatzung auf drei ausgebildete Personen erhöht wird. Und das würde selbstverständlich die Kosten erhöhen, würde ich aber begrüssen.

Es gibt nur eine Änderung die

Es gibt nur eine Änderung die absolut durchgesetzt werden muss! Menschen mit psychischen Krankheiten dürfen nicht in einer Position arbeiten die andere gefährdet! Das betrifft Piloten, und Zugfahrer, evtl. Auch Busfahrer und vermutlich noch ein paar andere Berufsgruppen. Negrophile Pathologen will ja schließlich auch keiner... Jetzt aus reiner Kurzsicht Cockpittüren "abzuschaffen" um alles in drei Monaten, wenn Terroristen dies ausgenutzt haben rückgängig zu machen ist eine kognitive Glanzleistung...

Warum wird Herr Haisenko immer als DER Experte der

Luftfahrt dargestellt? Sicher (wenn seine eigenen Angaben stimmen) hat er viele Flugstunden im Cockpit von Passagierflugzeugen verbracht. Er musste aus gesundheitlichen Gründen das Cockpit verlassen. Er hat - meines Wissens nach - nie öffentlich gemacht, um welchen gesundheitlichen Grund es ging. Ich könnte ja mal spekulieren... aber das tut hier nichts zur Sache.
Natürlich kann ein Autopilot auf den Sinkflug auch unter die Höhe der Bodenerhebungen programmiert werden. Das GPWS wird sich zwar lautstark bemerkbar machen, aber die Warnung kann ignoriert werden. Der A320 selbst wird NICHT den Sinkflug abbrechen. Der AP muss auch bei einer GWPS Warnung manuell deaktiviert werden. Alles nachzulesen im Trainingshandbuch von Airbus.

Die Wahrscheinlichkeit, dass...

... sich zwei suizidwillige Piloten im Cockpit treffen, dürfte mächtig gering sein. Also muss der erste Schritt sein, dafür zu sorgen, dass nicht einer den anderen aus dem 'Spiel' nehmen kann. Was leider nicht trivial ist.
Die jetzt etwas schnell eingeführte '2-Personen-Regel' müsste zumindest dazu führen, pro Flug einen besonders geschulten, und überprüften!, Flugbegleiter (natürlich auch Frauen...) einzusetzen.
Den verführerischen Eingriff von außen, sollte man sich sehr gut überlegen, zumal mitten auf dem Atlantik nur Satelliten-gestützte Lösungen funktionierten.
Ich bin gespannt.

ich vermisse immernoch..

..Vorschlaege, wie die Wahrscheinlickeit des Wiederauftretens eine solchen Falles reduziert werden kann...
das sollte doch jetzt Vorrang haben vor weiteren Mutmassungen oder intellektuellem Kraeftemessen ..

Geradezu gebetsmühlenartig wird hier...

... das Leid der Angehörigen des Copiloten betont, was ja völlig richtig ist. In dieses Gedankengebäude hätte sich aber in erster Linie er selbst begeben müssen. Das es ihm möglich war auch dies auszublenden/hinzunehmen, macht deutlich, dass es wenig sinnvoll ist, ihn 'verstehen' zu wollen.
Man kann nur akzeptieren, dass Menschen zu so etwas fähig sind; nach den Zeichen muss man forschen.

danke, zopf!

danke, zopf! für alles, was Sie hier geschrieben haben.

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