Kommentare

Fakten fehlen!

Wie lang ist die Laufzeit?
Was bitte sind "leicht erhöhte Zusatzbeiträge"?
Guter Journalismus würde hier Fakten präsentieren statt Phrasen, die gar keine Information vermitteln!
Schade, von studierten Journalisten hätte ich etwas mehr Qualität erwartet.

Bürgerwertschätzung?

Die wirtschaftliche orakelhafte (?) Weitsicht unserer Verwaltung und Politiker zeigt sich in den vereinbarten Belastungen für zwei Jahre!
*
Zusätzlich muß sich jetzt der in der Wirtschaft Zuwachs erwirtschaftende Bürger fragen welche Wertschätzung von unseren Politkern und der Verwaltung genießt.
*
Die Alterverarmung zukünftiger Rentner wird vorhergesagt!
*
Die vorhersagenden Staatsdiener genehmigen sich die Beibehaltung von Zusatzrenten?
*
Quo vadis?

Man könnte auch die Bezüge der Beamten senken

Dann sind die Gehälter auch angeglichen. Das wäre mindestens genauso gerecht!

die Gewerkschaften demontieren sich selbst

und dies ja schon seit Jahren. Da brauchen sie sich dann auch nicht wundern, wenn ihnen die Mitglieder abhanden kommen.
Schließlich dürfen sich die Gewerkschaften den Reallohnverlust der letzten Jahrzehnte auf die Fahnen schreiben. Ihre verlogen präsentierten weichgespülten Verhandlungsergebnisse haben doch erst zu der zunehmenden Verteilungsungerechtigkeit geführt.
Und genau da, wo sie offensichtlich zu Tage getreten ist - eben bei den angestellten Lehrern - wird eben einfach eine Einigung vermieden.

Toll ....

Und wieder hat der öffentliche Dienst niedrigere Lohnzuwächse als in der Wirtschaft .... toller Erfolg

re ah6600

Dann haben Sie doch bestimmt eine Idee, wie anders die AN über Tarife verhandeln sollen?

Bezüge senken, welch ein Unsinn

An Karlmaria. Sollen Polizisten noch weniger verdienen?

Warum hetzen hier eigentlich

Warum hetzen hier eigentlich einige ständig gegen die im öffentlichen Dienst Beschäftigten? Wir sollten froh sein, dass wir eine funktionierende Verwaltung haben, wo fast jeder (schwarze Schafe gibt's überall) ordentlich seinen Dienst tut, ohne dass "bittstellende" Bürger "Fakelaki" rüberschieben müssen, damit ihr Antrag bearbeitet, ihr Kind ausgebildet, ihr Rechtsfall entschieden oder ihr Müll regelmäßig abtransportiert wird. Und wenn man die Gehaltssteigerungen der letzten 20 Jahre im öffentlichen Dienst mit denen in Metall,- Elektro- oder Chemieindustrie, im Bank- oder Versicherungswesen (ganz zu schweigen von den Gewinnsteigerungen selbständiger Unternehmer oder Freiberufler) vergleicht, kann wirklich nicht von Überalimentierung gesprochen werden. Irgendwie klingt das oft nach Neidausfälligkeiten solcher, die sich immer für zu kurz gekommen halten, weil sie sich bei der Berufswahl verkalkuliert haben.

22:55 von dersüsse

Und wieder hat der öffentliche Dienst niedrigere Lohnzuwächse als in der Wirtschaft .... toller Erfolg

Sie vergessen, dass die prozentuale Erhöhung sich meist auf Bruttolöhne bezieht. In anderen Branchen wirkt sich die prozentuale Erhöhung auf den Tariflohn aus, nicht auf die Zuschläge, wie zum Beispiel Leistungszulage. Deshalb scheint das Ergebnis niedriger, er ist es aber nicht!

Deutlich mehr Geld?

Wer das schreibt, hat von den Tarifgehältern einer Krankenschwester ebenso wenig Ahnung wie von Mathematik.

Ausgehend von einem Grundgehalt in Höhe von rund 2235,00 € beträgt die Erhöhung bei 2,1% etwa 47 €.

Wenn man jetzt die Steuer, die Sozialversicherungsbeiträge, den Soli-Zuschlag und die Inflationsrate davon abziehen, bleiben unterm Strich noch etwa 29 €.

Somit ist deutlich mehr Geld gleichzusetzen mit rund 1 € pro Tag.
Damit lassen sich die kommenden Erhöhungen und Kosten für Strom, Pkw-Maut, Benzin, Urlaub usw. bestens ausgleichen.

Dieses erbärmliche Spiel betreibt ver.di seit vielen Jahren. Eine Schande! Ver.di führt die Bezeichnung "Arbeitnehmervertretung" zu unrecht.

deutlich mehr Geld.

"deutlich mehr Geld. "

" Rückwirkend zum 1. März 2015 erhalten sie ein Plus von 2,1 Prozent, im kommenden Jahr noch einmal 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Die Tarifkommission muss allerdings noch zustimmen.

Der Tarifvertrag läuft über 24 Monate."

Ja genau... rund 1,9 % Inflationsziel und 2,2% mehr Geld (pro Jahr). Bedeutet: Bei gegenwärtig 1,4 % Produktivitätszuwachs ist das Ziel um 0,8% verfehlt. Und das ist deutlich mehr?

@hecker sie haben In ihrer

@hecker sie haben In ihrer ach so schönen berechnung den Nebensatz von mindestens aber 75€ vergessen der klar und deutlich im Artikel zu finden ist. Bitte bei den Fakten bleiben.

Man siehts doch an der Bahn ....

wohin die "entbeamtung" geführt hat. Als die Lokführer noch Beamte waren durfte diese nicht streiken .. Auch die Fluglotsen waren früher Beamte nach derzeitiger Besoldung würde er heute als Beamter 40-50 TSD Euro p.a.verdienen. Jetzt verdient ein Fluglotse zwischen 75.000-100.000 Euro ..privatisieren ist ja so günstig :-)

@hecker

"Somit ist deutlich mehr Geld gleichzusetzen mit rund 1 € pro Tag.
Damit lassen sich die kommenden Erhöhungen und Kosten für Strom, Pkw-Maut, Benzin, Urlaub usw. bestens ausgleichen."

Naja, kommende Erhöhungen müssen mit kommenden Erhöhungen ausgeglichen werden. Diese Lohnerhöhung gleicht zumindest die Kostensteigerungen seit der letzten Tarifrunde mehr als aus. Und 1 EUR pro Tag sind immerhin 365 EUR im Jahr netto ZUSÄTZLICH. Das finde ich auch als Gutverdiener nicht wenig.

1 EUR an Kosten mehr pro Tag würden Sie dagegen garantiert unverschämt finden, richtig? Oder ist das dann auch unerheblich wenig?

Mindestens 175 €

Wie immer hat sich Verdi sehr schnell zu einer Einigung "verführen" lassen. Die Dummen sind wieder die Mitglieder.Von den geforderten mindestens 175 € ist man ganz, ganz weit weg. Morgen wird wieder vor der versammelten Presse erzählt, daß man ein Gesamtergebnis von über 4 % erzielt habe. Quatsch! Bei der Laufzeit kommt man allenfalls auf 2 %, mehr nicht. Eine weitere Abkoppelung von der allgemeinen Lohnentwicklung. Wird Zeit, dass einige Funktionärsposten neu besetzt werden. Man kann jedem Gewerkschaftsmitglied nur empfehlen seine Mitgliedschaft zu kündigen. Bringt mehr Ersparnis, als die Lohnerhöhung, die keine ist.

Schwache Tarifeinigung

Wieder öffnet sich die Schere zwischen Industrie und ÖD weiter, wieder konnten nur 2% durchgesetzt werden. Wie wollen wir da noch gute Leute in den ÖD und in die Schulen kriegen, wenn wir sie so schwach bezahlen?

wieder einmal Schulterklopfen bei den Gewerkschaften...

was verschwiegen wird, ist der faule Kompromiss der Zusatzbeiträge:
Der Arbeitnehmerbeitrag in der VBL West wird in drei Schritten von bisher 1,41 v. H. zum 01.07.2015 auf 1,61 v. H. zum 01.07.2016 auf 1,71 v. H. und zum 1.7.2017 auf dann 1,81 v. H. erhöht.
Aufgrund der unterschiedlichen Systeme fallen die Beiträge im Abrechnungsverbund Ost anders aus. Hier werden die Arbeitnehmerbeiträge auch in drei Schritten um jeweils 0,75 v. H. erhöht. Damit liegt der Arbeitnehmerbetrag am 01.07.2015 bei 2,75 v. H., am 01.07.2016 bei 3,5 v. H. und am 01.07.2017 bei 4,25 v. H.
(Quelle: GEW Berlin)
so, und jetzt dürfen hier die Mathematiker wieder rechnen und mir als Erzieherin (Ost) erklären, über wieviel ich mich freuen soll. und das für mein soziales Engagement, welches kaum Wertschätzung noch angemessene Bezahlung erhält.

@ 23:05 von jamesy

"Schade, von studierten Journalisten hätte ich etwas mehr Qualität erwartet."
Sorry, aber wer hat denn behauptet, dass DIE Journalisten studiert haben? Müssen sie das, oder schafft man es auch als Quereinsteiger? Aber abgesehen davon - "Guter Journalismus würde hier Fakten präsentieren statt Phrasen, die gar keine Information vermitteln!" - unterschreibe ich voll und ganz.

Ein lausiger Abschluss.

Ein lausiger Abschluss. Ver.di sollte sich schämen.

Inclusion?

... kommt mit diesem Abschluss nicht einmal bei den Lehrer/Innen an.
Solange die verantwortlichen Politiker nur schön reden, aber ihre Kassen schonen,
wird es die Inclusion nicht geben können.
Das was z.Z. an den Schulen läuft ist nicht einmal eine vernünftige Integration.
Wer Inclusion will sollte sich vorher über die Kosten klar sein- Politiker machen ihre Hausaufgaben nicht das wäre ein klares ungenügend!
Gleiche Arbeit, (Inclusion) gleiches Geld!

Wohl dem, der noch Tarifbindung hat

In West DE noch 55% der Unternehmen, im Osten noch 35%.
Insofern geht die Nettoschere der Reallöhne (nach Inflation) auch zwischen Arbeitnehmern mit und ohne Tarifbindung auseinander wie schon lange zwischen einfachen und leitenden Mitarbeitern, Bestands- und Leiharbeitern, Arbeitnehmern insgesamt und denen die vom investierten Vermögen leben.
Selbst beim Mindestlohn wird weiter umgehend getrickst.

Natürlich haben die vielen Ex-Staatsdiener mit Drehtüreffekt im Parlament eine große Parteienlobby für Lohnerhöhungen durch den Staat, im Gegensatz zu Hausfrauen, Rentnern, Arbeitslosen, Niedriglöhnern u.a. großen Minderheiten.

Und letztendlich zahlen alle anderen Steuerzahler deren Lohnerhöhungen mit, haben aber keinen Einfluss darauf.

Die Alten behalten, die Jungen bezahlen...wiedereinmal!

Gott sei dank - die Altersversorgung ist gerettet! Kein älterer Angestellter muss Abschläge in Kauf nehmen - super. Für die Alten. Denn dafür war ja man kompromissbereit! Bei den jüngeren Angestellten. Sie müssen mehr Zusatzbeiträge. Klar die Alten müssen die auch zahlen - noch ein paar Jahre. Dann bekommen sie eine Rente, von denen die Jüngeren doch nur träumen können - hat man sie doch vom Start mit niedrigerem Gehalt eingestellt, ihnen Abschläge zugemutet und von der aktuellen Arbeitsdichte im Vergleich zu früher ganz zu schweigen!
Hier findet, wie in vielen anderen Bereichen, ein Raubbau an der jungen Generation statt!

Gerechter Umgang mit dem öffentlichen Dienst

Wer den deutschen öffentlichen Dienst beschimpft, der entlarvt sich als höchst unwissend. Er weiss nicht, dass immer weniger Menschen hier immer mehr leisten müssen. Die psychischen Erkrankungsraten sind im öffentlichen Dienst enorm hoch. Der Staat ist längst kein fürsorglicher Arbeitgeber mehr. Trotzdem leisten die Menschen viel. Wir Deutsche neigen ja gern zum Beschimpfen der Menschen im Staatsdienst. Wenn man einen faulen, korrupten und ineffizienten Staat erleben will, muss man mal in der Welt verreisen. Es gibt viel zu lernen und viele schlimme Beispiele. Der neue Abschluss ist nicht gerecht, aber ok. Was würde denn, wenn wenn die Löhne im öffentlichen Dienst so stagnieren, dann hätte der Beschimpfer echt Probleme, weil Schalter, Schulen und Behörden nicht mehr genügend Mitarbeiter hätten. Der Staat begänne tatsächlich nicht zu funktionieren. Das sollte man sich nicht wünschen.

mehr Geld für Lehrer

Die Erhöhung des Einkommens an sich ist gerechtfertigt. Allerdings vollkommen ungerechtfertigt sind die Arbeitszeiten der Lehrer.
Vor mehr als 15 Jahren war das Programm der Gewerkschaften, die Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft in kürzere Arbeitszeiten zu investieren. Man wollte das Gut Arbeit besser verteilen.
Beamte und vor allem Lehrer erhielten auch kürzere Arbeitszeiten, obwohl in dem Bereich von Produktivitätssteigerungen nicht die Rede sein kann. Heute behindert uns die damalige Entscheidung. Die Schulen könnten wesentlich effektiver sein. Ein Blick über den großen Teich zeigt uns, was Ganztagsschule alles leisten kann. Es liegt an der Verfügbarkeit der vorhandenen Lehrkräfte. An dieses Thema wird wohl die Mehrheit des Bundestages nicht heran gehen. Ist diese Mehrheit ja selbst verbeamtet mit Freistellung.

Darstellung: