Kommentare

Polit-Rating

Fitch ist konsequent. Wer keine neoliberale antisoziale Politik betreibt wird nach Möglichkeit versenkt.

Griechen - nie wertvoller als heute für fremde Daumen

Wer ohnehin kein Marktgeld bekommt, dem kann das zinserhöhende Rating egal sein wie die Schufa für Nichtkreditnehmer.

Man treibt die ungeliebte Regierung, die bisher ja bezahlt hat aber weiß wo Ende der Fahnenstange ist, dadurch alternativlos weiter in die Abhängigkeit der Troika, die ja am Ende die Reformen vorschreibt, die sie will, wenn sie nichts Anderes für die Alttranche billigt.

Nur löst das ganze Hickhack auf absehbare Zukunft rein gar nichts.
Dabei geht es GRE mit seinen 276% BIP Schulden noch viel besser als manch anderen nördlichen Euroland mit weit über 300% (MacKinsey Report).

Aber hinter GRE lassen sich die wachsenden Europrobleme trefflich verstecken, bis sie in aller Breite ans Tageslicht treten.

großes Unbehagen

Mir gefallen diese ganzen Aktionen der Ratingagenturen überhaupt nicht. Aber noch schlimmer scheint mir, dass es Instanzen gibt, die das für bare Münze nehmen, was die Ratingagenturen da so urteilen und daran ihre Handlungsweisen ausrichten. Handlungsweisen, die von großer Tragweite sein können.
In der Causa Griechenland darf man sicherlich davon ausgehen, dass da so schnell kein Land in Sicht ist aber sollte man ein Land vor derart großen Problemen in der Bewertung nicht lieber aussetzen statt dem am Boden liegenden Patienten noch weitere Tritte zu verpassen? Ich glaube, hier brauchen wir keine Ratingagenturen mehr. Es ist bekannt, was da los ist. Ich finde, Ratingagenturen haben zu viel Macht in ihrer Einflussnahme. Firmen, Länder werden, so fühlt es sich für mich an, eher so bewertet, wie der Finanzmarkt das Maximum aus ihnen rausholen kann aber nicht, wie man wirtschaftlich positioniert ist.

Wer braucht schon die Ratingagenturen

Dass Griechenland defacto Pleite ist, weiss jeder mit einem bisschen gesunden Menschenverstand. Da spielt es keine Rolle, ob irgendwelche "Agenturen" B, C oder Z verteilen. Nur zur Erinnerung: Wenige Tage vor der Pleite wurde LehmanBrothers von genau diesen Agenturen noch mit der "Bestnote" bewertet.

28. März 2015 um 04:56 von pnyx

"Polit-Rating -- Fitch ist konsequent. Wer keine neoliberale antisoziale Politik betreibt wird nach Möglichkeit versenkt."

Schön, wenn man sich die Welt so einfach machen kann. Mit der unerträglichen Taktik der griechischen Regierungsvertreter und ihren absurden Wahlversprechen kann das natürlich nichts tun haben. Der böse Westen und EUSA unterdrückt ganz bestimmt alles, was dem Volk in Griechenland helfen könnte. Alles Soziale wird einfach kaputt gemacht, weil sie nur wollen, dass es allen schlecht geht.

Nur: Man kann soziale Geschenke nur machen, wenn man für diese Geschenke vorher auch etwas eingenommen hat. Sie können nicht verteilen, was sie nicht haben. Da hilft Ihnen Ihr tradiertes ideologisches Feindbild herzlich wenig.

Tsipras-Regierung verantwortlich für schlechteres Rating

Die verzögerte Vorlage der Reformliste durch die Tsipras-Regierung habe das Vertrauen von Investoren und Sparern beschädigt, sowie die wirtschaftliche Erholung des Landes gestoppt. Zudem habe GR lein Zugang zu den Kapitalmärkten und ist abhängig von den internationalen Kreditgebern, dessen weiteres Engagement offen ist. So ist das Land von einer kurzfristigen Zahlungsunfähigkeit bedroht. Alle genannten Einflussfaktoren rechtfertigen die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Fitch.

An dieser Situation wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. Die neue Regierung in Athen will den Gläubigern die Bedingungen für neue Kredite diktieren. Sie droht den Kreditgebern EU (ESM), EZB und IWF mit einem kurzfristigen Zahlungsstop, wenn diese keine frischen Mittel aus dem verlängerten 2. Hilfsprogramm freigeben sollten. Das kann man auch Erpressung nennen. Das destruktive und zumutende Vorgehen und Verhalten der Tsipras-Regierung trägt zum weiteren internationalen Vertrauensverlust bei.

@vanPaten um 05:02

"...dem kann das zinserhöhende Rating egal sein wie die Schufa für Nichtkreditnehmer."

Vorsicht, eine Bekannte hatte eben wegen eines (fehlerhaften!) Schufa-Eintrages grosse unerwartete Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu mieten.
Der Grund war, dass zwischen der Bezahlung in einem Grossmarkt mittels Karte und der Abbuchung die Handtasche samt Karten entwendet wurde. Die Meldung an die Bank zieht eine automatische zeitweilige Sperrung der Begleichung von Kartenzahlungen nach sich. Die Nichtbedienung der Kartenzahlung wurde an die Schufa gemeldet.

@G-Townler um 05:19

"Aber noch schlimmer scheint mir, dass es Instanzen gibt, die das für bare Münze nehmen, was die Ratingagenturen da so urteilen und daran ihre Handlungsweisen ausrichten."

Genau dafür bezahlen viele dieser "Instanzen" die Agenturen. Sonst müssten eigene teure Abteilungen sich durch Gigabytes an Daten kämpfen. Irgendwoher müssen sie eine halbwegs belastbare Risikoeinschätzung erhalten.

@vanPaten:"Dabei geht es GRE mit seinen 276 % BIP Schulden ...

... noch viel besser als manch anderen nördlichen Euroland mit weit über 300 % (MacKinsey Report)."

Nun, Sie verkennen, dass die Verschuldung immer im Verhältnis zur Leistungskraft des Landes bewertet werden muss. Und die ist nun mal in GR sehr niedrig und weiter auf Talfahrt. Zudem ist der wirtschaftspolitische Kurs der Tsipras-Regierung weder vertrauenserweckend noch erfolgversprechend.

Eine Regierung, deren angebliche Unterstützer mangels Vertrauen ihr Geld vom Konto abheben und unter das Kopfkissen legen, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihr auch international das letzte Vertrauen entzogen wird. Auch der erpresserische Umgang der Regierung in Athen mit den Gläubigern, denen man die Bedingungen für neue Kredite mit einer eigenen, nicht abgestimmten, Reformliste vorschreiben will, ist nicht vertrauenserweckend.

Es wäre gut wenn die

Es wäre gut wenn die griechische Regierung so verantwortungsvoll wäre und den EURO verlassen und die Drachme wieder einführt. Auf Dauer wird das doch nix

@Helmut Baltrusch

Ach kommen Sie. Bei neu gewählten Regierungen gibt es üblicherweise die "100 Tage Schonfrist", nur für die Griechen nicht ... denn deren Regierung konnte man (also die EU und unsere Regierung) nicht leiden.

Die Troika wurde wegen ihrer inkompetenz abgeschafft und dennoch pochte Herr Schäuble und die EU auf die Einhaltung der Bedingungen die dieses nicht demokratisch gewählte Gremium gefordert hatte. Man hätte auch die Forderungen in den Verträgen in Frage stellen müssen.

Schauen Sie sich einfach die Dokumentation/Reportage "Die Spur der Troika" an und lernen Sie wie WIR Griechenland in den letzten Jahren von "angeschlagen" zu "ruiniert" gebracht haben.

Hier noch ein Zitat von gestern: "Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung ist die griechische Wirtschaft wegen staatlicher Ausgabenkürzungen eingebrochen. Ohne diese Kürzungen in den vergangenen Jahren oder mit einer langgestreckten Konsolidierung ginge es dem Land heute besser, …" aber das zählt für Sie natürlich nicht.

Kritik am Rating?

Wer das Rating kritisiert und sich wundert, dass es Menschen gibt, die sich danach richten, der würde offensichtlich derzeit sein Erspartes der griechischen Regierung leihen.
Das wundert mich, ich würde das nicht. Mir ist das Rating von Fitch egal, aber mein persönliches Rating sagt, kauf' keine griechischen Staatsanleihen. Aber es wird keiner gezwungen, sich danach zu richten.

@Helmut Baltrusch

> Nun, Sie verkennen, dass die Verschuldung immer im Verhältnis zur Leistungskraft des Landes bewertet werden muss...

Und Sie verkennen, dass die Verschuldung in GR immer noch weit unter der Verschuldung Portugals (360%) liegt, welches als "gerettet" gilt. Ausserdem ist es grotesk zu fordern, dass eine neue Regierung das in wenigen Monaten schafft, was die EU im Fall Portugal in Jahren nicht gebacken bekam.

> "erpresserisch..."
Nicht auf Knien angerutsch kommen, wie die "konservative" Vorgänger-Regierung, sondern auf Augenhöhe zu verhandeln, ist keine "Erpressung", sondern Verhandlungsgeschick.

> "nicht vertrauenserweckend"
Endlich das zu tun, was der korrupte "konservative" Vorgänger-Klüngel nicht getan hat (säumige Steuern einziehen, Steuerhinterziehung bekämpfen, bspw. durch Koppelung der Registrierkassen mit dem Finanzamt, Korruption bekämpfen etc.), ist vertrauenserweckend. Die korrupten "Konservativen" zuvor unternahmen nichts dergleichen.

---

Natürlich ist griechenland nicht kreditwürdig

Griechenland ist effektiv pleite.
Und das schon lange.

Braucht man für dieser Erkenntniss Ratingagenturen ?

Unabhängig von der aktuellen Regierung.
Auch bevor diese an die Macht kam stiegen die Schulden wieder an.

Braucht man für dieser Erkenntniss Ratingagenturen ?

Wenn man ehrlich mit sich wäre, hätte man schon vor Jahren den Staatsbankrott zugelassen.

Die Folgen für Resteuropa halten die Akteure davon ab.
300mrd € abschreiben zu müssen, wäre kein Pappenstiel.

Es gibt leider viele Leute, die die Rolle der Ratingagenturen vor/während der Finanzkrise verdrängen.
Die Lügenratings, die ein Grund der Krise waren...

Deren wesentliche Rolle heutzutage beschränkt dich darauf, Regierungen auf dem Pfad neoliberaler "Reformen" zu prügeln und unliebsame Regimes zu Maßregeln.

In wessen Dienst auch immer....

Verrottet wie diese Agenturen waren und sind, passen Sie jedoch gut in ein Finanzsystem, des gleichfalls von innen verrottet ist und den Keim der nächsten Krise in sich trägt.

Fitch senkt den Daumen

Griechenland hat jetzt ein Rating con "CCC".
Das ist Ramschniveau.
Jetzt hofft die Regierung, dass die EU weitere Gelder freigibt, da sonst die Pleite droht.

Griechenland hat angeblich eine Liste mit 18 Reformvorschlägen vorgelegt. Ob sie allerdings ausreichen, ist offen.
Bisher war der Reformeifer der Griechen sehr verhalten.

Mitte April ist Griechenland pleite!
Der Grexit bzw. Graccident stehen ante portas.
Dann muss Griechenland zur Drachme zurückkehren.

@ RKKS10 : Bekannte

Insofern sie eine Kreditkarte beim Einkauf genutzt hatte war sie ja Kreditnehmerin, also nicht der Fall, auf den ich mich bezog.

Dennoch ein gutes Beispiel wie rechtskonformes Verhalten den Schaden erhöhen kann.

Insofern GRE auch auf quasi unsere Kreditkarte konsumiert bzw. umschuldet führt das Downraten dennoch nicht zur szs. Kartensperre, Bürgschaftsverlust (anders s. Heta in Österreich) oder gar höheren Zinsen, da mit dem Euro angeblich auch Europa fallen soll.

@CE: "100-Tage-Schonfrist" und "Inkompetenzen"

Nach Ihrer unzutreffenden Einschätzung und den ideologischen Feindbildern gibt es offenbar nur die drei Institutionen als Schuldige an der desolaten Lage und Entwicklung Griechenlands. Tatsächlich sind aber Land und Leute, die lange Zeit über ihre Verhältnisse auf Pump lebten, sowie seine Regierungen und Eliten verantwortlich für den Niedergang. Die griechischen Verhältnisse und Probleme sind nachweislich vorrangig selbst gemacht.

Rating ade

Ich bin der Meinung das diese Agentur bzw die Art der Agenturen keiner wirklich braucht. Wieder ein hohles Wirtschaftsunternehmen das nur durch pseudowissen und Macht andere unterdrückt und noch ordentlich davon profitiert. Vielleicht sollte Griechenland mal eine ratingagentur für ratingagenturen ins Leben rufen. Das wäre dann mal einen aufgerichteten Daumen wert

@Anton Komasow:" Die korrupten "Konservativen" zuvor...

... unternahmen nichts dergleichen (säumige Steuern einziehen, Steuerhinterziehung und Korruption bekämpfen etc.)."

Das sind aber auch die einzigen Vorteile der Tsipras-Regierung, dass sie anscheinend unbelastet aus der Vergangenheit agieren kann. Dennoch ist sie an die Vereinbarungen und Auflagen mit den Gläubigern gebunden, zumal diese nicht zwischen Regierungen, sondern zwischen dem Land und anderen Ländern bzw. Institutionen rechtsverbindlich abgeschlossen wurden. Dagegen helfen keine Wahlversprechen.

Wenn Athen nun mit der Übergabe der nicht abgestimmten Reformliste die Äußerung verbindet, in Kürze zahlungsunfähig zu sein, wenn die Kreditgeber nicht schnell neue Kredite herausreichen, die man ja eigentlich gar nicht mehr haben wollte, ist dies nichts anderes als eine Nötigung und ein Erpressungsversuch. Die Institutionen werden aber nicht unbesehen neue Kredite auszahlen.

Und: Die Wirtschaftsleistung von GR ist im Verhältnis zu anderen Krisenländern unvergleichlich gering.

Wen interessiert das?

Jeder der die Entwicklung genauer verfolgt hat, sieht diesen Zustand seit Jahren, der ist nicht neu und ganz sicher kein Ergebnis des jüngsten Wahlausgangs. Wer so etwas behauptet, der betreibt Geschichtsfälschung schon fast für die Gegenwart! Es hat nie eine relevante wirtschaftliche Erholung gegeben. Und durch die sogenannten Rettungspakete, mit denen alles mögliche gerettet wurde, nur nicht die Griechen und ihr Land, ist die Verschuldung massiv angestiegen, während die Wirtschaft gleichzeitig einbrach, was die Nettoverschuldung ganz extrem trieb. Die Konservativen (in ganz Europa) haben sich dort 5 Jahre lang eine Traumwelt herbeiphantasiert, um vor den Steuerzahlern horrende Ausgaben zu rechtfertigen. Und jetzt, da eine ihnen nicht mehr genehme Regierung an der Macht ist, senken sie mit ihren Lakaien den Daumen. So einfach ist das! Ich bleibe bei der Behauptung, daß hier Plünderer am Werk sind!

um 06:42 von Klausewitz

"Es wäre gut wenn die griechische Regierung so verantwortungsvoll wäre und den EURO verlassen und die Drachme wieder einführt. Auf Dauer wird das doch nix"
Zitatende

----

Den Griechen wäre eine andere Währung ja zu wünschen. Aber - wer wird dann als nächstes versenkt?

@Helmut Baltrusch

"Tsipras -Regierung verantwortlich für schlechtes Rating"

Eines verkennen Sie immer wieder,wenn Sie über Griechenland schreiben.Diese Regierung
ist noch nicht mal richtig für 2 Tage im Amt gewesen,da ging der Druck auf diese Regierung immens los.Die Schonfrist für alle Regierungen von 100 Tagen,hat man nicht eingeräumt.Der Grund ist.Es ist eine "linke Regierung" und die muss man bekämpfen,damit keine anderen europäischen Länder ebenso wählen.Diese Regierung erpresst keine andere Regierung und wenn Sie das so sehen,dann verkennen Sie die Realität.Hier soll eine Regierung gefügig gemacht werden.Was denken Sie,weshalb die nicht aus der EU sollen?Weil
dies ein Dominoeffekt nach sich zieht.Das
Geplaudere von,die können ruhig raus,wir sind dagegen gewappnet,dies ist das Heulen im Walde.Man hat Bammel,dass sich Griechenland mehr und mehr dann in
Richtung Russland und China orientiert und es könnte auch einen Austritt aus der Nato nach sich ziehen und dann ist die Südflanke
offen.Capito?

um 07:33 von Helmut Baltrusch

"Tatsächlich sind aber Land und Leute, die lange Zeit über ihre Verhältnisse auf Pump lebten, sowie seine Regierungen und Eliten verantwortlich für den Niedergang. Die griechischen Verhältnisse und Probleme sind nachweislich vorrangig selbst gemacht...."
Zitatende

----

Richtig! Genau wie in D, F, I, E, P und Irland.

Welche Macht haben die

Welche Macht haben die Ratingagenturen denn?
Doch nur die, die ihnen ihre Auftraggeber und sonstige Zuhörer geben.

Die Agenturen tun ihre Meinung kund und wer ihnen vertraut, glaubt ihnen und wer nicht, eben nicht.

Machtausübung ist was anderes.

Sonst könnte man auch behaupten, der Frosch auf der Leiter hätte Macht über das Wetter.

Und wenn es jemand besser weiß als die Agenturen, kann sein "Expertenwissen" ja auch nutzen, um selbst reich zu werden:
Jetzt wo GR nochmal herabgestuft wurde, steigen sicher wieder die Zinsen für GR-Anleihen. Wer glaubt, dass Griechenland nicht pleite ist, kann ja jetzt die Anleihen kaufen und viel Geld verdienen!

@IchEinfachNurIch

Eine unabhängige Ratingagentur für Ratingagenturen täte notwendig.
Ganz jenseits davon, was mit Griechenland ist.

Effektiv werden diese Agenturen nur von ihren Hauptkunden gerated :

Der Finanzindustrie, mit der sie weiter eng verflochten sind.

Und zwar über in Auftrag gegebene Ratings.

Das dürfte wohl der wesentliche Grund sein, das trotz im Rahmen der Krise erfogter massiver Fehlleistungen diese Agenturen immer noch existieren.

An sich hätte es nach der Krise einer Marktbereinigung in diesem Sektor geben müssen.

Aber Marktwirtschaft funktioniert eben nicht immer wie sie soll.

@Fregattenkapitän

"Regierung ist noch nicht mal richtig für 2 Tage im Amt gewesen,da ging der Druck auf diese Regierung immens los"

War in diesem Fall ja auch richtig so.
Wer schon lospoltert, ohne sich eingearbeitet zu haben, wer einseitig Verträge kündigen will, ohne Rücksprache zu nehmen, wer sofort dümmlicherweise anderen Regierungen Umsturzversuche vorwirft, ohne Kontakt aufgenommen zu haben, und und und...
... der hat auch keine 100 Tage Schonfrist verdient, weil er gezeigt hat, dass ihm an einer konstruktiven Arbeit nicht gelegen ist.

@Helmut Baltrusch

Ach hören Sie doch auf mir eine Einseitige Haltung zu unterstellen. Ich habe NICHT gesagt, dass die Troika für ALLES in der griechischen Schuldenkrise zuständig ist, sondern nur dass sie die Lage VERSCHLECHTERT HAT.

Dummerweise aber gibt es da die Leute mit den Scheuklappen, die immer nur bei einer Seite die Fehler suchen. Eine offenere Sichtweise wäre angebracht, denn in vielen Krisen dieser Welt ist nicht nur eine Seite Schuld sondern eher alle ...

Hören Sie also bitte auf die Griechen für ALLES verantwortlich zu machen, denn einen Großteil der Menschen einfach zu entlassen hat die griechische Wirtschaft schwer geschädigt ... und das war eine Forderung der Troika.

100 Tage Schonfrist? Welche

100 Tage Schonfrist? Welche andere Regierung in Europa ist mit derartigen Problemen angetreten, jeder weiß mit welchen Versprechen Tsipras Verantwortung übernehmen wollte, keine Regierung hängt in diesem Umfang/ annähernd diesem Umfang am Finanztropf der EU/IWF ..... Da gibt es keine Zeit/Schonfrist. Da muss gehandelt werden.
Und Vertrauen bei den Investoren schafft man mit Handeln, Taten und Fakten!
Nicht mit dem was bis jetzt passiert ist........Drohen, erpressen, beleidigen, widerrufen ect......

um 08:12 von Gerhard Raden

"Welche Macht haben die Ratingagenturen denn?
Doch nur die, die ihnen ihre Auftraggeber und sonstige Zuhörer geben.
Die Agenturen tun ihre Meinung kund und wer ihnen vertraut, glaubt ihnen und wer nicht, eben nicht..."
Zitatende

----

Die Macht ergibt sich aus dem Umstand, dass Versicherungen, Banken usw. Anleihen schlechter Bonität nicht kaufen dürfen und vorhandene abstoßen oder in Ihren Bilanzen abwerten müssen.

Es ist also nicht nur eine Frage des Glaubens.

@naklar

Es geht in Griechenland nicht um soziale Geschenke, das ist doch die reinste Polemik!

Die neue Regierung versucht, soziale Einschnitte aufzuheben, die für viele Griechen in bitterste Armut geführt haben. Darüber hinaus generiert hohe Arbeitslosigkeit hohe Staatskosten, Ausfall von Lohn- und Einkommenssteuer und senkt die Wirtschaftskraft Landes weiter. Denn wer nicht arbeiten kann, erwirtschaftet auch nichts.

Durch die Troika-Tranchen wurde die hohe Staatsverschuldung Griechenlands zu einer exorbitanten Staatsverschuldung. Sie waren in erster Linie dazu da, die Banken vor Kreditausfällen zu bewahren und die Kreditwürdigkeit Griechenlands wiederherzustellen.
Wer konnte denn realistischerweise erwarten, dass die neue Regierung die Verhältnisse von heute auf morgen verändern kann? Sie versucht aber, die Menschen aus der Umklammerung des Austeritätsprogramms zu befreien. So herum ist es der richtige Anfang.

Fitch hingegen ist Dienstleister für die Finanzmärkte - sonst nichts.

@Gerhard Raden

Manchmal bestimmen die Frösche vielleicht doch das Wetter....
Die Ratingagenturen können mehr oder weniger sagen, was sie wollen.
"Die Märkte" fressen es und setzen es um.
Die Märkte fressen es auch, wenn die Verschuldung der USA >100% ist, weiter stark ansteigt.
Sie fressen es, obwohl die Handelsbilanz der USA permanent negativ ist.

Machen wir uns nichts vor :

Ratingagenturen sind nicht unabhängig.
Sie sind von Interessen der finanzinddustrie und vermutlich auch von politischen interessen beeinflusst.
Die Kunden auf der anderen Seite sind vermutlich keine kritischen und selbstständig denkenden Marktteilnehmer.
Das denken überlassen Sie den Agenturen...

Raiting, Rating über alles…?!

Die demokratische Wahl einer Linksregierung in Griechenland stellt die bisherigen politischen "Kräfteverhältnisse" auf den Kopf.

Die Hüter des neoliberalen, ausschließlich auf Gewinn und Wachstum angelegten Wirtschaftssystems fürchten nichts mehr, als dass eben diese Regierung erfolgreich sein könnte und entsprechende "Nachahmer" findet.

Nicht nur, dass man im Vorfeld dieser Wahl entsprechende "Warnungen" aussprach, seit Regierungsantritt vor etwa 2 Monaten wird alles schlecht und kleingeredet, was die Regierung um Tsipras unternimmt.

Das Rating Griechenlands war bereits vor dem Regierungsantritt Tsipras grottenschlecht, die "Erholung auf den Kapitalmärkten" gesteuert, um die Troika nicht alt aussehen zu lassen und die Griechen bei der Stange zu halten.

Jetzt exemplifiziert auch Fitch ein Exempel, gleichwohl dieses Tsipras egal sein sollte, denn die Insolvenz ist offenkundig, ob da Ratingagenturen den Daumen senken eine Marginalie, die Agonie Griechenlands wird weitergehen….!

Rating hin oder her, wer in

Rating hin oder her, wer in ein links orientiertes Land das alle paar Minuten einen Schuldenschnitt fordert investiert, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Wir sollte unsere Milliarden endlich abschreiben und die Griechen rauswerfen. Sie werden das Geld nie mehr zurückzahlen können, aber bis zur nächsten Wahl müssen wir noch weiter Geld reinpumpen. Keiner möchte zugeben das wir 90 Milliarden verloren haben. Den ich denke diese Partei würde das bei der Wahl spüren.

@fregattenkapitän:"Man hat bammel, dass sich GR mehr ...

... und mehr in Richtung Russland und China orientiert und es könnte auch einen Austritt aus der Nato nach sich ziehen und dann ist die Südflanke offen. Capito?"

Natürlich muss berücksichtigt werden, dass die Tsipras-Regierung erst zwei Monate im Amt ist. Dennoch hätte sie sich auf die Anforderungen des Regierens besser vorbereiten können, als durch unhaltbare Wahlversprechen, die niemand bereit ist, zu bezahlen. Zudem verfolgt die neue Regierung einen Kurs, der das Land weiter schwächt.

Weder Griechenland noch die EU oder die Nato beabsichtigen einen Richtungswechsel. Den gibt es nur in den Köpfen von geopolitisch gen Osten orientierten Ideologen. Welchen Vorteil sollte ein Richtungswechsel von GR haben? Die Schulden wird das Land auf keinen Fall los.

Athen hat -unabhängig davon, wer die Regierung stellt- nur die Wahl eines strikten Reformkurses zur Änderung der korrupten und ineffektiven Strukturen. Wer dies aus ideologischen Gründen verkennt, will den Staatsbankrott.

Wenn einem die Argumente

Wenn einem die Argumente ausgehen, muss halt die Verschwörungstheorie herhalten.
.....man wolle in Europa keine Linke Regierung .....tztztz
Diese GR Regierung hat bisher nur ihr eig Unvermögen unter Beweis gestellt.
Ich glaube die Drohungen und anderes Fehlverhalten der aktuell Verantwortlichen, schon im Wahlkampf bis heute, muss man nicht wiederholen

Wieder einmal!

Wann merkt die EU endlich, daß wieder einmal US-Agenturen GEGEN die EU wetten?
Wo bleiben denn die seit Jahren versprochenen eigenen Ratingagenturen?
China hat das einfach vorgemacht und schert sich jetzt einen feuchten... um die US-Ratings!
Einmal durchleuchten, wer das in Brüssel hintertreibt!

Von gestern...

Helmut Baltrusch: "Tsipras-Regierung verantwortlich für schlechteres Rating. Die verzögerte Vorlage der Reformliste durch die Tsipras-Regierung habe das Vertrauen von Investoren und Sparern beschädigt..."

Oh bitte, das klingt sehr nach "Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, schimpft die Mama."
Ich denke, durch die Erfahrungen der letzten fünf Jahre sollten wir über die unverdiente Ehrfurcht vor Ratingagenturen hinaus sein. Wie Melanda bereits völlig richtig schrieb, hat Mamas Urteil wenig bis gar keine Substanz.

@ 08:12 von Gerhard Raden: Macht durch Einfluss:

"Die zwei großen Ratingagenturen Moodys‘ und Standard & Poor’s verfügen deswegen über so viel Einfluss,

weil ihnen die USA gesetzlich umfangreiche Kontrollrechte eingeräumt haben,
die schrittweise auf die ganze Welt ausgedehnt wurden und auch
in verbindlichen Regelungen, wie Basel II, und in vielen privaten Verträgen sowie in
Bestimmungen der EU zu finden sind.

Macht trotz Fehlbewertungen?

Aus den letzten zwanzig Jahren sind viele krasse Fehlbewertungen von Ratingagenturen bekannt, z.B. in der Asienkrise (1997 und 1997), bei den Bankrotts von Enron (2001), WorldCom (2002) oder Parmalat (2003) oder in der Finanzkrise ab 2007. In vielen Fällen kam der Absturz von Finanzinstitutionen und Finanztiteln auch für die Agenturen überraschend. Oft haben sie noch Tage vor dem Crash Höchstnoten vergeben.

Die jahrelangen Fehlbewertungen haben den Einfluss von Ratingagenturen in keiner Weise geschmälert." (Walter Otto Ötsch)

Wer Macht hat, hat halt Einfluss!

Waren

das nicht Die die 2007-8 Lehmann Brothers noch eine 1a Bonität bestätigten bevor die Bank pleite ging und einige Banken darunter auch Deutsche noch brav Geld überwießen und Geschäffte mit denen machten.? Diese Agenturen sind die TOTENGRÄBER der sozialen Marktwirtschafft. Gesteuert von der USA um vom eigenen Bankrott abzulenken und immer weiter Geld in das US System zu pumpen,
IMMER auf Kosten Anderer, nun ist Griechenland dran.
Hört auf mit den Amis Geschäffte zu machen und in 6 Monaten hat sich auch TTIP erledigt. Dann hat die USA nähmlich
ZZZ-
Griechenland braucht keine halbseidenen Investorendie das Land noch mehr ausbluten, Griechenland braucht dieDrachme, ne Gesunde Tourismusbanche und ein ordendliches Steuersystem. Dann können die auch PöaPÖ ihre Schulen abstottern ohne das gleich Alles kaputt geht.
Das Milchmädchen lässt grüßen.

@Bernd39

Da gibt es viele.
Wofür sonst gibt es in Europa eine "Atlantikbrücke ", wenn nicht dafür einen starken amerikanischen Einfluss in Europa sicherzustellen.

Die Chinesen machen es definitiv richtig.
Sie sind kluge Beobachter und Analysten und versuchen sich rechtzeitig teilweise von den wackeligen Märkten in USA und der EU zu emanzipieren.

Und sie ahnen deutlich, wie krank ihr Hauptschuldner in Wirklichkeit ist.

Griechen müssen verstehen

Die Griechen müssen verstehen, daß sie aus dem Euro austreten müssen.

Das alleine reicht nicht, aber es ist ein unverzichtbareer Schritt.

Jeden Tag, den Griechenland in der EZ verbringt, ist eine Verschwendumg von Zeit und Geld.

@CE:"Troika hat die Lage verschlechtert..."

Die Troika hat die Aufgabe, die vertraglich vereinbarten Ziele zwischen GR und den Gläubigern bzgl. der Ziel-Einhaltung zu kontrollieren. In dieser Funktion vertritt sie die Kreditgeber als ausführendes Organ.

Für die Schuldenkrise ist zuvorderst GR verantwortlich. Das Land hat die Kredite zweckentfremdet eingesetzt und die vereinbarten Reformen nicht umgesetzt, sondern nur die Sparprogramme mehr schlecht als recht realisiert. So dienen neue Kredite zu 75 % dem Schuldendienst.

Die Hilfsprogramme der letzten fünf Jahre beinhalteten entsprechend der Krisenpolitik der EU und der betroffenen Länder leider keine Wachstums- und Beschäftigungsprogramme. Dieser Fehler der EU-Regierungsspitzen soll jetzt mit dem Juncker-Investitionsprogramm korrigiert werden. Die Troika hat damit aber nichts zu tun.

100% richtig

um 06:42 von Klausewitz
"Es wäre gut wenn die

Es wäre gut wenn die griechische Regierung so verantwortungsvoll wäre und den EURO verlassen und die Drachme wieder einführt. Auf Dauer wird das doch nix"

100% richtig!

@ 08:22 von garden.of.delight..

>> Eine unabhängige Ratingagentur für Ratingagenturen täte notwendig.
>> Effektiv werden diese Agenturen nur von ihren Hauptkunden gerated..

Die Agenturen werden durch die Realität bewertet. Liegen sie nämlich öfter daneben, glaubt ihnen bald niemand mehr.

Wer meint es besser zu wissen, kann ja sein ganzes Geld in schlecht geratete Anlagen investieren.

@Helmut Baltrusch

Ach geben Sie es auf. Schauen Sie sich "Die Spur der Troika" endlich mal an ...

Ansonsten sind Ihre einseitigen Schuldzuweisungen zu jeder Krise inzwischen eher langweilig.

Es spielt doch

keine Rolle, ob die Ratingagenturen ein Land bewerten. Im Falle Griechenland schon gar nicht, denn das Land ist bekannterweise pleite.
Entscheidend ist doch was passieren wird, wenn die neue Liste in Brüssel ausgewertet wird.
Das Ergebnis wird dann wohl positiv sein, was gleichzeitig bedeuten wird das Griechenland weitere Hilfen erhält. Ein anderes Ergebnis sehe ich nicht, den Griechenland kann nur auf eigenen Antrag den Euro verlassen und dies werden sie mit Sicherheit nicht tun.

@AfDwaehlender

Bei den beiden genannten Schritten können Sie davon ausgehen, das der Staatsbankrott eintritt, die Schulden abgeschrieben werden können und Bürgschaften fällig werden.

Damit das nicht passiert, wollen auch Leute ausserhalb Griechenlands nicht, das ihre Wünsche wahr werden.

Denn das dürfte unangenehme Auswirkungen auch bei uns haben.
Für Banken
Für den Staat

Im Sie werden noch in wenig warten müssen, bis ihre Träume wahr werden.

Dann allerdings dürfte es richtig knallen...

eigentlich...

dürfte das rating von GR viel besser sein...wenn man die geographische lage und die macht 1 million flüchtlinge in die rest-eu zu entlassen berücksichtigt...GR hat viel mehr macht als viele denken...
vom übertritt zu china und russland ganz zu schweigen...

@CE:"Schauen Sie sich "Die Spur der Troika" endlich mal an..."

Nun, ich habe die Erstsendung gesehen. Der Beitrag zieht aber falsche Schlussfolgerungen aus der nur ausführenden Funktion der Troika, die die Einhaltung der Ziele der Institutionen entsprechend den Kreditverträgen kontrolliert.

Die Auflagen der Kreditgeber entsprechen auch den politischen Vorgaben der EU-Staats- und Regierungschefs und der Eurogruppe. Wenn GR die Auflagen der Gläubiger -anders als Irland, Portugal und Spanien- nicht umgesetzt hat, muss das Land dies auch verantworten.

Die EU-Politiker und die Vorgängerregierungen in Athen haben zu verantworten, dass zu einseitig bei der mittleren und unteren Schicht gespart, aber in die Zukunft nicht investiert und die Oberschicht einbezogen wurde in die Krisenbewältigung. Diese Politik hat die Troika aber nicht zu vertreten.

06:52 von CE

Hier noch ein Zitat von gestern: "Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung ist die griechische Wirtschaft wegen staatlicher Ausgabenkürzungen eingebrochen. Ohne diese Kürzungen in den vergangenen Jahren oder mit einer langgestreckten Konsolidierung ginge es dem Land heute besser, …" aber das zählt für Sie natürlich nicht.//////////////////
*
*
Alle Troika- und Schäuble- Kritiker können deren Inkompetenz durch Verfügungstellung Ihres Vermögens beweisen.
*
Die Theorie des ständigen "weiter so "Hilfzahlungsverteilung" (Verschuldung) der Hans-Böckler-Stiftung hat schon was?
*
Ironie aus!

100 Tage Schonfrist...

...fordern viele Kommentatoren für die neue Regierung in Athen. Und übersehen dabei, dass diese sich hat mit dem Versprechen wählen lassen, bestehende Vereinbarungen mit den Kreditgebern nicht einzuhalten. In einem Land, das sich den Zugang zum Euro mit gefälschten Statistiken sozusagen erschlichen hat.
Könnte das so weitergehen - mit einer Politik, mit der die Wirtschaft nur noch durch immer neue Staatsschulden am Laufen gehalten worden ist (woanders nennt man so etwas Schneeballeffekt), während die Großkapitalisten einen abenteuerlichen Reichtum anhäufen (der sich natürlich nicht in der Obhut der griechischen Banken befindet)?
Es gibt keine Alternative dazu, dass die Regierung für einen ordentlichen Staatshaushalt sorgt. Europa täte gut daran, wenn wir unser Geld für die direkte Unterstützung für von Verarmung bedrohte Bevölkerungsgruppen verwenden und nicht nur für immer neue Kredite. Diese Solidarität haben die Griechen verdient.

re melanda

"Nur zur Erinnerung: Wenige Tage vor der Pleite wurde LehmanBrothers von genau diesen Agenturen noch mit der "Bestnote" bewertet."

Sie müssen schon zugestehen, dass nur bewertet werden kann, was bekannt ist.

@Dummk0pf

Die lagen schon mal krass daneben anno 2008/2009.

In einem Umfang, das das Geschäftsmodell jedes wirklichen unternehmns nachhaltig zerstört hätte.

Dennoch werden ihre Dienste writer in Anspruch genommen.

Man sollte das Wirken der Agenturen und deren weiter vorliegende Akzeptanz mit Dingen jenseits der Realitaeten im Zusammenhang sehen, die die Allgemeinheit sieht.

Die entsprechenden Prozesse, Beziehungen und Absprachen werden weder ich noch sie jemals zur Gänze mitbekommen.

Außerdem...

...die hier so ständig kritisierte Einstufung von Fitch bedeutet (siehe Tabelle im Link): Griechenland befindet sich noch zwei Stufen oberhalb der Einstufung "In default with little prospect for recovery".
Wer wollte das ernsthaft bestreiten? Tendenziell eher noch optimistisch...

Die griechische Regierung

Die griechische Regierung macht schlichtweg schlechte Politik, die sich in der wirtschaftlichen Entwicklung ebenso niederschlägt wie bei den politischen Beziehungen. Aber was will man erwarten von einer Partei, die in der schlimmsten Krise ihres Landes jahrelang einen rücksichtslosen Machtkampf geführt und das Volk gespalten hat, statt den nötigen Zusammenhalt zu födern, der zur Überwindung einer solchen Krise notwendig gewesen wäre.

Die Krise kam der Syriza gelegen und sie hat am meisten davon profitiert - kein Wunder, dass die nun Schwierigkeiten haben, etwas dagegen zu unternehmen, denn das war nie ihr Ziel.

@04:56 von pnyx

Wer keine neoliberale antisoziale Politik betreibt wird nach Möglichkeit versenkt.

Keine Rating-Agentur handelt ideologisch. Das wissen Sie auch.

Sozialismus muss man sich leisten können. Man braucht jede Menge Geld anderer Leute (Thatcher). Syriza setzt dem ganzen allerdings noch die Krone auf, indem die "anderen" noch nichtmal innerhalb Griechenlands gesucht werden.

um 09:06 von AfDwaehlender E...

"Die Griechen müssen verstehen, daß sie aus dem Euro austreten müssen.
Das alleine reicht nicht, aber es ist ein unverzichtbareer Schritt."
Zitatende

----

Die Alternative wäre ein Umbau des €-Systems, jedoch nicht nach AfD-Rezept. Das schaffen die Griechen aber nicht.

re 06:52 von CE @Helmut Baltrusch

re „27.03.15“ 17:17 von CE Griechenland stellt Reformliste fertig
"Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung ist die griechische Wirtschaft wegen staatlicher Ausgabenkürzungen eingebrochen." ///////
*
Diese Theorie ist Ihnen bereits gestern beantwortet worden. Sie ist durch Wiederholung nicht realistischer geworden.
**
Wenn eine Wirtschaft, wie die griechische nur mit geliehenen EU-geldern aufgebläht wird, muss Sie zusammenbrechen wenn diese "Süßen Drogen" der Verwaltung nicht kommen!
*
In allen Volkswirtschaften Europas sind mit der Bremse der gnadenlosen Neuverschuldung Probleme aufgetreten.
*
Die Verwaltungen haben bei den Einsparungen erstmal zu Ihren Gunsten umgewidmet!
*
Erst wenn die Schlaglochtiefe abnimmt, ist die Haushaltkonsolidierung einzuschätzen!
*
Wenn ein Land sich nicht aus eigener Kraft unterhalten kann, sind Kredite und Hilfsprogramme nur eine Verlängerung der Leiden der Sisyphusarbeit.
*
Dann hilft eher ein Haushaltsbuch als die Klappe eines Ökonomieprofessors.

Sympatien mit Griechenland ...

... sind toll. Kann man haben. Nur, überlegen Sie sich bitte, womit genau Sie sympatisieren. Griechenland hat sich über viele Jahre selber in die faktische Staatspleite manövriert. Dafür ist Griechenland selbst verantwortlich. Nicht die EU, nicht Deutschland, nicht Estland, nicht die Ratingagenturen, nicht die Troika. Griechenland wird die Euro-Währung nicht halten können, will es jemals wieder auf die Beine kommen.

Die Macht der Ratingagenturen:

Die Politik der USA ist mit den Ratingagenturen auf's Engste verflochten, sie unterliegen keinem Wettbewerb, sondern sind ein ökonomisches Machtmittel der mit der US-Politik eng verflochtenen US-Finanz! Deswegen verlieren sie ihren Einfuss auch selbst durch haarsträubende Fehleinschätzungen nicht.

Das ist unter

"Die Macht der Ratingagenturen"

von Walter Otto Ötsch im "blog.arbeit-wirtschaft.at" besser dargestellt, als ich das je und hier könnte.

"Ratingagenturen, die das finanzielle Schicksal von Firmen und Länder beeinflussen, befinden sich funktional gleichsam außerhalb des Finanzsystems. Sie steuern und beeinflussen Kapitalströme. Ihre Kontroll- und Regulierungsfunktion kann als quasi-hoheitlich bezeichnet werden. Sie liegt bei privaten Akteuren in Form der großen Agenturen, die auch als private Firmen auf der Börse gehandelt werden. Private Rechtssetzung oder -sprechung dieser Art beschreibt eine „Selbststeuerung“ von Teilen des Wirtschaftssystems durch private Firmen."

Euro Ausstieg würde auch nichts ändern

Selbst wenn Griechenland aus dem Euro aussteigen würde, würde das an den Ratings meiner Meinung nach nichts ändern. Ein Kommentator hatte es ja schon beschrieben, wer nicht neoliberale Politik für Banken, Wirtschaft und Spekulanten betreibt bleibt unten. Nur Sozialabbau lässt die Ratings besser werden. Ratings sind eine perfekte Form für politischen (anglikanischen?) Einfluss auf Regierungen, oft genug erlebt.

Ratingagenturen beweisen immer wieder wer die Macht hat. Man muss nur überlegen wer die Auftraggeber sind. Keiner wagt sich ran.

Übrigens sind auch bei uns der Schufa schon sehr oft falsche Einträge, oder nicht gelöschte, nachgewiesen worden. Das hatte auch für Privat- oder Geschäftsleuten enorme Nachteile nach sich gezogen. Schufa ist ja auch so eine Art Ratingagentur für die Bonität, nur etwas kleiner.

Unerträglich

Unerträglich ist es, diese Debatte in Endlosschleife.
Der deutsche Saubermann, der seine Hausaufgaben gemacht hat und die ungezogegenen Bengel aus der Nachbarschaft, die den Unterricht stören.

Als gäbe es nicht genug Dreck vor der eigenen Tür wegzuräumen.

re 10:22 von Bessergehtsnicht

Unerträglich ist es, diese Debatte in Endlosschleife.
Der deutsche Saubermann, der seine Hausaufgaben gemacht hat und die ungezogegenen Bengel aus der Nachbarschaft, die den Unterricht stören.
Als gäbe es nicht genug Dreck vor der eigenen Tür wegzuräumen.///////////
*
*
Unerträglich ist es wirklich, wenn wegen Ihres ideologischen Hundehaufens in Deutschland, eine korrupte Müllkippe komentarlos weiter finanziert werden soll!
*
Ein Zechpreller oder Kreditbetrüger ist kein ungezogener Bengel!

um 10:22 von Bessergehtsnicht: So ist es

Zitat: "Als gäbe es nicht genug Dreck vor der eigenen Tür wegzuräumen."

So ist es, vor allem wenn man sich anschaut was Eichel und Schröder so getrieben haben. Ohne Schuld ist da keiner, es wurde nur besser getrickst. Für mich gehört das Thema Korruption da nach wie vor auf die Agenda die aufgeklärt werden muss. Das will aber keiner unterzeichnen, was die UN vorgibt.

@ 10:21 von JueFie

>> Ratings sind eine perfekte Form für politischen (anglikanischen?) Einfluss auf Regierungen, oft genug erlebt.

Durch die (Konsum-)Schulden lässt man fremde Einflussnahme zu. Wer gleich heute besser leben will, muss eben morgen dafür umso mehr arbeiten.

@ 10:21 von JueFie:

"Euro Ausstieg würde auch nichts ändern"

Das sah Washington noch vor ca. 1 Woche anders:

"Washington wünsche eine schnelle Lösung des Problems"

"Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, machen sich die USA Sorgen wegen der Finanzkrise in Griechenland. Washington wünsche eine schnelle Lösung des Problems. Sollte Griechenland aus dem Euroland ausscheiden, könne dies schwerwiegende Folgen für die Südostflanke der NATO haben, hieß es./tt/DP/fbr"(faz.net)

Da die Sorge um die SO-Flanke ja nicht behoben sein wird, will man jetzt vielleicht die gr. Regierung loswerden.

Griechenland und kein Ende

Die Staaten in Europa haben wohl was wichtigeres zu tun als sich nur mit dieser unbelehrbare korrupte Republik Griechenland zu beschäftigen. Lassen wir es in Konkurs gehen, statt noch weiteres Geld zu verschwenden und beschimpfen zu lassen. Die griechische Oligarchen können endlich neben Lusten auch die Lasten übernehmen.

@Helmut Baltrusch

> Dennoch ist sie an die Vereinbarungen und Auflagen mit den Gläubigern gebunden

Das sind, entschuldigen Sie bitte, Binsenweisheiten. Alle Vereinbarungen wurden eingehalten.

> Wenn Athen nun ... die Äußerung verbindet, in Kürze zahlungsunfähig zu sein, wenn die Kreditgeber nicht schnell neue Kredite herausreichen ... Nötigung und ein Erpressungsversuch...

Das ist nur eine Tatsachenfeststellung und es ist doch besser, die Fakten von vorneherein auf den Tisch zu legen, statt im Nachhinein Lügen einräumen zu müssen wie bspw. diese "Troika" oder sind Sie anderer Meinung?

> Und: Die Wirtschaftsleistung von GR ist im Verhältnis zu anderen Krisenländern unvergleichlich gering.

Und: Jetzt, entschuldigen Sie bitte nochmals, wird es endgültig albern.
Bei etwa gleicher Einwohnerzahl erwirtschaftete Griechenland im Jahr 2013 ein BIP von 241.796 Mio. US-$, Portugal hingegen nur 219.972 Mio.

Darf ich Sie bitten, sich weniger um Plattitüden, sondern um mehr Fakten zu bemühen?

---

Im Westen nichts Neues... Was

Im Westen nichts Neues...
Was kann man von Rating Agenturen anderes erwarten als Druck auf alle Regierungen und Staaten, die sich nicht zu 1000% an das Systems der neoliberalen Marktes halten. Sie sind ein Produkt dieses Systems und in keinster Weise an Veränderungen Richtung 'sozialer Umverteilung' interessiert.

@Bessergehtsnicht / 10:22

Unerträglich ist etwas Anderes: Nämlich die Verklärung der Situation. Es geht nicht darum, ob Deutschland der Saubermann ist oder nicht. Von mir aus können die Griechen vom Arbeiter bis zum Milliardär so viel Steuern sparen, wie sie wollen.
Es geht nur darum, dass Griechenland sich von den Bürgern und Steuerzahlern ANDERER Länder aushalten lässt. Und nein, Deutschland verdient daran unterm Strich nichts.

Ganz einfach

CCC heißt: "Nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten."

Was regt ihr euch auf?

Die EU ist ein politisches Kapitalisten-Konstrukt, welches um jeden(!) Preis, von den Profiteuren, am Leben erhalten wird.

"no bailout" war nur eine der üblichen Mittel-zum -Zweck Märchen, um die Zahler nicht unnötig in Aufregung zu versetzen.

Es geht nicht um Menschen an sich, diese sind für das Kapital nur zahlende Marionetten und ein notwendiges Übel. Das sollte inzwischen jeder erkannt haben.

Also, was regt ihr euch auf?

Die Lösung des Problems liegt sicher nicht in Schuldzuweisungen, an diverse Völker und Länder. Die wirklich Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, mit drakonischen Strafen, um zukünftigem Mißbrauch vorzubeugen.

Beste Grüße

re afdwaehlenderengländer

"Die Griechen müssen verstehen, daß sie aus dem Euro austreten müssen."

Sie langweilen mit dieser endlosen Wiederholung.

Schreiben Sie eine Email an die griechische Regierung, wenn Sie Ihre Weisheiten unbedingt loswerden wollen, aber müllen Sie damit nicht jeden Thread zm Thema GR zu.

Augiasstall !

Jeder Staat, der es zB:

a) verbietet, daß seine Oberschicht
besteuert wird (das = bis heute in
GR immer noch geltendes Recht,
bzw. 1 gültiges Gesetz ! )

b) keine Grundsteuern erhebt (die
listigen gr. Grundeigentümer bezahlen - eigentümlich - diese
schon seit Jahrzehnten nicht, weil nach gr´. Gesetz Grundsteuer erst fällig = mit der Fertigstellung des Gebäudes, nicht mit der Grundbuch-
1tragung des Eigentumswerbs wie hierzulande !)

Deshalb schauen aus den unfertigen
Dächen allerorten (so gesehen 1996 auf Kreta !) Spannanker heraus, die
Gr bewohnen (+ nutzen sie daher)
jedoch diese Häuser ebenfalls seit Generationen.
Wenn dann 0 Zwangsvollstreckung
der Finanzämter stattfindet, dann geht auch der stärkste Haushalt letztl. pleite.
In DE existiert 1e Vollstreckung durch die Finanzämter, in GR findet sie erst gar nicht statt !

c) Die Entstehung der Schattenwirt-
schaft ("fleiki-flaki") war 1 Menetekel + hätte die gr Regierung zu Gegen-
maßnahmen veranlassen müssen,
0 passierte !

@Anton Komasow: BIP-Vergleiche von Krisenländern

Sie sollten nicht von "Plattitüden", sondern von Tatsachen ausgehen. Während die Wirtschaftsleistung in Griechenland weiter sinkt, ist die von Portugal aufgrund der -bei größten rechtlichen und tatsächlichen Schwierigkeiten- durchgeführten Strukturreformen auf aufsteigendem Ast. Die Perspektive der anderen Krisenländern ist weitaus besser.

Zudem will die Tsipras-Regierung die mit den Institutionen getroffenen Vereinbarungen hinsichtlich der notwendigen Sparmaßnahmen im ineffektiven und völlig überbesetzten Staatsapparat ohne Absprache nicht einhalten. Sie fordert bei verzögerter Vorlage der eigenen Reformliste nur frisches Geld und droht mit zeitnaher Einstellung der Zahlungen.

In diesem Zusammenhang ist dies Nötigung und Erpressung. Athen will damit erreichen, dass die Institutionen die Pläne -unabhängig von der Genehmigungspflicht- zur kurzfristigen Auszahlung der Resttranchen des 2. Hilfsprogrammes führen. Athen hat kein schlüssiges Sanierungskonzept, will nur frisches Geld.

10:39 von JueFie

um 10:22 von Bessergehtsnicht: So ist es
Zitat: "Als gäbe es nicht genug Dreck vor der eigenen Tür wegzuräumen."
So ist es, vor allem wenn man sich anschaut was Eichel und Schröder so getrieben haben. Ohne Schuld ist da keiner, es wurde nur besser getrickst. Für mich gehört das Thema Korruption da nach wie vor auf die Agenda die aufgeklärt werden muss. Das will aber keiner unterzeichnen, was die UN vorgibt./////////
*
*
Da haben Sie Recht, ist aber eine Rechenaufgabe!
*
Korruptionaufkärung theoretisch in Bananenrepublik:
*
Die Reifezeit der Bananen beträgt 3 – 4 Monate.
*
Bearbeitungsbeginn nicht Aufklärungszeit des Korruptionsvorwurfs im Magistrat in meiner Heimatstadt >365 Tage!
*
Tragezeit des afrikanischen Elefanten 630–722 Tage.
*
Wann kann Tsipras mit ersten Erfolgen rechen?
*
Kann man das noch bis dahin finanzieren?

ad Snoopy, 11:03 ; Tiefe Erkenntnis ...

.
...erhalten wir sehr wohl !

Worin besteht diese ?

Nun, unser aller Rentenkassen
werden heute leergemacht,
damit sodann, wenn die
politisch Verantwortlichen
(ein Euro-Stricker und Saumagenver-
tilger, ein schlitzohriger Ministerpräsi-
dent eines ganz kleinen, in der Nähe
von Trier (an der Mosel) angrenzenden
"Discouner-Steuerstaates", einem
"Mädchen" und noch vielen anderen
"Märchenfiguren")
nicht mehr das Zeitliche segnen müssen, sodann ungläubig feststellen
werden:

Es ist kein Geld (mehr) in den Renten-
kassen !

"Tue recht und scheue niemand(en)" !
(außer Griechen(-land) )

(Satire aus!)

@ 11:30 von Cicero-secundus: Waren die vorherigen besser?

Das ist ja wohl alles richtig, was Sie schreiben, aber dies ist ja nun die 1. Regierung, welche für die ganzen Korruption in der griechischen Politik keine Verantwortung trägt und die wegen der finanz. Situation Griechenlands ja wohl praktisch zu kaum etwas anderen mehr kommt, als sich um Finanzen zu kümmern - und das bei dem ganzen Geschrei, welches sie umgibt!

Der Zustand des Staates war bei den Vorregierungen ja schon ebenso marode, aber da waren die Mahnungen doch sehr viel moderater!

Ich bekomme tatsächlich den Eindruck, dass gegen diese Regierung besonders gehetzt wird, weil sie ein Minimum an Sozialstaat erhalten möchte, und das der Finanzwirtschaft eine stramme Militärdiktatur in der gegebenen Situation eigentlich lieber wäre.

Mit solchen Regierungen hat man ja früher durchaus gerne zudammengearbeitet, und die achten auch nicht so auf`s soziale, sondern eher auf militärische Stärke!

Ratingagenturen

Ratingagenturen sind notwendig. Es kann nicht jeder das Rad neu erfinden und genaue Nachforschungen zur Bonität betreiben.
Griechenland wurde durch die falsch erweckten Hoffnungen dieser Regierung vor und nach der Wahl in ein trostloses Loch gestürzt.
Natürlich geht es nicht, dass Reiche nicht besteuert werden. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit.
Die Reichen werden wohl bestimmt Milliarden an Steuern nicht bezahlt haben. Reden wir mal von 1000 sehr Reichen, jeder 50 Millionen, das wären dann 50 Milliarden.
Schnell sieht man, dass die Reichenbesteuerung bestimmt nicht alleine das Defizit von 360 Milliarden ausmacht.
Dieses Land hat 11 Millionen Einwohner und im Schnitt sind pro Einwohner 30 000 Euro Schulden entstanden.
Da haben sich nicht nur Reiche, sondern viele so gut es geht bedient.
Wie soll eine Regierung, die glaubt, nicht durch Leistung sondern durch verteilen von Geld an die Menschen werde Wirtschaftswachstum erzeugt, Erfolg haben können.

Darstellung: