Kommentare

Steuerehrlichkeit

Hoffentlich folgen den Worten der
griechischen Regierung auch Taten.
Bisher wurde leider nicht alles
eingehalten, was Europa und den
europäischen Bürgern versprochen
wurde. Es ist sicherlich ein Anfang,
wenn die Milliardäre in der Schweiz,
die aus Griechenland stammen und
dort ihr Kapital bunkern, ehrlich die
Steuern an Griechenland abführen.
Die Hilfe der Schweiz muss natürlich
angenommen werden

Ohne Reformwillen läuft nichts.

Ich kann mich nicht daran erinnern, das die
neue griechische Regierung reformunwillig ist.
Versäumt hat es vorausgegange Regierung,die den Christdemokraten zuzuordnen ist.In zwei Monaten das zu verlangen, was jahrelang versäumt worden ist,heisst die Realität auszublenden.
Reformen,die Elektrizitäts, Wasser versorgung zu privatisieren ,sollten sich die Griechen sehr gut überlegen. Auch wo der Staat ständig Einnahmen generieren kann,sollte man es nicht wegen eines Einmal Betrages weggeben.Bei der Übernahme von Flughäfen durch Fraport ist das eine andere Sache.
So ganz dem Diktat Brüssels ausgeliefert zu sein,
sind die Griechen allerdings auch nicht. Man braucht nur an deren geostrategische Bedeutung an der Südost Pherepherie im Mittelmeer denken.
Man sagt es nicht, aber man hat es im Hinterkopf.

"Die Ungeduld mit Athen wächst"

Nachdem die Troika das letzte bisschen Wirtschaft in Griechenland durch den unbedingten und sofortigen Sparkurs ruiniert hat [1], habe ich keinerlei Ungeduld mit "Athen". Die Schuld für die jetzige Situation liegt auch in Brüssel UND bei Herrn Schäuble.

Wer das nicht versteht sollte mal nach "Die Spur der Troika" googlen. Diese Reportage der ARD musste ja leider aus der Mediathek genommen werden, obwohl der Inhalt immer noch aktuell ist. Da wünschte ich mir einen ARD-Dokukanal der diese wichtigen Dokus alle 1-2 Wochen widerholen würde.

Griechenland muß seine Steuersünder verfolgen, aber das wurde ihnen "verboten" und stattdessen sollte Tafelsilber zum halben Preis averkauft werden.

[1] Putzfrauen und Ärzte zu entlassen ist eine absolut kurzfristige Reduzierung von Kosten, die spätestens dann wieder zurückschlägt wenn diese arbeitslosen Menschen nichts mehr einkaufen gehen und damit dann viele Geschäfte dicht machen. Geld muß FLIESSEN damit Steuereinnahmen generiert werden können.

re 19ikarus43

"So ganz dem Diktat Brüssels ausgeliefert zu sein,
sind die Griechen allerdings auch nicht. Man braucht nur an deren geostrategische Bedeutung an der Südost Pherepherie im Mittelmeer denken."

Die EU muss keineswegs NATO-Interessen vertreten. Außerdem profitiert Griechenland von der NATO erheblich durch die NATO-Basen auf Kreta.

Die Griechen werden kaum mit irgendwelchen NATO Konsequenzen drohen. Glaubt ihnen sowieso keiner.

Nur sind die Reformen nicht von der Art, wie sie die “Troika” bisher favorisiert hat:

- statt die korrupte griechische Elite zu schützen, kommt sie endlich unter Druck

- statt die Reichen immer zu schonen und alle “Sparprogramme” immer nur durch Sozialkürzungen zu Lasten der Bedürftigen durchzuführen, geht es nun den Vermögenden an den Geldbeutel

- statt den Bankrott in Form eines betrügerischen Konkursverzuges durch immer neue Beschwichtigungen und Erfindungen angeblicher “Erfolge” fortzusetzen, will Syriza ein Konkursverfahren mit Sanierung

- statt die Wirtschaft Griechenlands weiter in die Depression zu drücken, möchte Syriza ein Wirtschaftsförderungsprogramm

Kurz: Syriza möchte endlich Reformen. Der Bankrott nämlich nicht nur Griechenlands, sondern vor allem auch der Austeritätspolitik sollte inzwischen jedermann offensichtlich sein – zumindest jedem, der sich die Mühe macht, die Entwicklung der sozialen wie wirtschaftlichen Kennzahlen zur Kenntnis zu nehmen.

Die Tsipras-Regierung hat noch keine echten Reformen beschlossen

Kein Wunder, dass einen Tag vor dem Tsipras-Besuch in Berlin die Ungeduld mit der neuen Regierung in Athen wächst. Die radikale Links-Rechts-Regierung hat bisher den EU- und Eurogruppenpartnern nur gesagt, was sie nicht will. Eine Besserung der finanziellen und wirtschaftlichen Lage ist seit dem Regierungsantritt nicht eingetreten, im Gegenteil: Die Steuereinnahmen sind nach Senkungsankündigungen seit Nov. stark rückläufig, Ausgaben wurden ohne Deckung erhöht .

Somit kann die Tsipras-Regierung ihren angekündigten Politikwechsel auch nicht finanzieren. Zudem bleiben seit der Einstellung von Privatisierungen sämtliche Investitionen in die Zukunft des Landes aus. Das von der Staatspleite bedrohte GR beschloss lediglich Erleichterungen für säumige Steuerzahler. Laut Varoufakis schulden rund 3,7 Mio. Personen und 447.000 Unternehmen dem Staat ca. 76 Mrd. € Steuern.

Zur EU wurde das Vertrauenskapital völlig verspielt. Reformen der (Steuer-) Verwaltung oder gegen Korruption bleiben aus.

was tun

was tun wir, wenn es so läuft wie bisher. Herr Tsipras lacht, verhandelt, versteht, fährt nach Hause und sagt und macht das Gegenteil wie vereinbart.
Mit den Herren Tsipras und Varoufakis würde ich, könnte ich mir es aussuchen, keine Verträge abschließen.
Beide haben uns inzwischen gelernt, dass ihr Wort nichts gilt. In einer sehr schwierigen Lage befindet sich Griechenland und ausgerechnet jetzt zeigt sich die griechische Regierung in einem desolaten Zustand.
Am Montag eine neue Liste, welch Wunder, die alte Liste war nicht ausführlich genug. Ich befürchte, dass diese Truppe keine, auch noch so kurze Liste umsetzen kann.

Warum die Hängepartie?

Ich stimme 100% mit SPD-Fraktionschef Oppermann überein. Ich möchte bei dem Besuch morgen gern definitiv wissen, ob die neue sozialistisch geführte Regierung zu wirklichen Reformen bereit ist. Wenn es nur wieder vertröstende Versprechungen aus Athen gibt, sollten wir uns die angebotene Hilfe besser sparen.

re CE

"stattdessen sollte Tafelsilber zum halben Preis averkauft werden."

Eine durch nichts zu belegende Behauptung.

Bringen Sie doch mal Beweise, dass

a) diese Staatsbetriebe Profit für die Staatskasse abwerfen,
b) diese Betriebe aus eigener Kraft oder durch den Eigentümer in der Lage sind, Investitionen zu tätigen,
c) diese Betriebe nicht als Versorgungsposten für Nepoten dienen und daher im Sektor HR wirtschaftlich geführt werden,
d) diese Betriebe bei der Ausschreibung zur Privatisierung mit 50% Marktwert verkauft werden.

Welche Reformen?

In Griechenland wurden in den letzten fünf Jahren keine Reformen durchgeführt. Das, was auf Druck der Troika an Veränderungen stattfand, war das genaue Gegenteil einer Reformpolitik. Die Umverteilung von unten nach oben wurde beschleunigt, nicht zuletzt durch die Privatisierung staatlichen Eigentums, das unter Wert verschleudert wurde. Passt natürlich super in die neoliberale Heilslehre vom schlanken Staat. Syriza möchte nun die Tür einen kleinen Spalt für Maßnahmen öffnen, die das Etikett Reform tatsächlich verdienen. Diese Maßnahmen erinnern auch an die ursprüngliche Bedeutung des Wortes. Wenn Herr Oppermann nun nach echten Reformen verlangt, wissen wir, dass er genau das Gegenteil von dem meint, was die Wortbedeutung einmal ausmachte. Früher machte das Wort Reform Hoffnung, heute verbreitet es Angst. Der von der neuen griechischen Regierung geforderte 'glasklare Reformwille' meint nichts anderes als dies: Verelendungspolitik fortsetzen, sonst gibt's keine neue Kohle für die Zinsen.

The same procedure?

"Beim Abendessen am Montag mit Kanzlerin Angela Merkel wollen beide über die griechische Schuldenproblematik und die zuletzt angespannten deutsch-griechischen Beziehungen zu sprechen ."

Und nächstes Jahr:

"The same procedure as last year, Mrs. Angie?"

Und ewig grüßt das Murmeltier....

Wir hören seit 10 Wochen nur Vorwürfe und Unverschämtheiten in Richtung Brüssel und Berlin. Und in der ganzen Zeit hat man es nicht fertig gebracht, endlich eine Liste von dringenden Reformen zu erstellen. Ich wage mal zu behaupten, dass so etwas zumindest in der Grobform (mehr erwartet man doch in der EU gar nicht) innerhalb von 2 Wochen sehr gut zu erstellen ist. Wenn man natürlich Interviews gibt und Homestorys für französische Zeitungen macht, so fehlt natürlich die entsprechende Zeit.

Eine ordentlich Übersicht von Einnahmen und Ausgaben, dann Ansätze wo man sparen kann ohne die Mensch zu schlimm bluten zu lassen oder Steuern generieren kann, sowie endlich die ehrliche Bitte der EU Länder um Hilfe bei den Maßnahmen. Das Ganze in eine Powerpoint sowie die Zahlen in eine Excel Liste und fertig.

Ich kann die aktuelle Vorgehensweise von Varoufakis nur so deuten, dass er die Sache eskalieren lassen will und hoch pokert. Man kann sich aber auch verzocken wenn man den Bogen überspannt.

Lächerlich!

Ich kann die ständige Berichterstattung zu diesem Thema langsam nicht mehr ertragen. Muß denn über alles und jedes irgendein Bericht erfolgen? Muß über jeden Politiker ,der sich jetzt noch schnell zum Fenster raus hängt,um seine Meinung ins Land zu posaunen,berichtet werden ? Warten wir doch einfach ab,was am Ende raus kommt. Wir können hier unseren Unmut und unser Unverständnis über politische Vorgänge kundtun,ändern wird das überhaupt nichts! Athen wird irgendwelche Refomvorschläge Brüssel unterbreiten und irgendwie wird man dann am Ende doch wieder zufrieden sein oder auch weniger und Athen bekommt das,was es will und alles ist wieder einmal gut bis zum nächsten Hilfspaket. Ach ja,-Hilfspaket- wird es ja auch bald nicht mehr heißen,sondern "Investitionsprogramm". Umsetzen muß und wird ohnehin niemand die Reformen...es reicht einzig der Vorschlag!! Es wäre langsam alles zur Lachnummer geworden,ginge es nicht um das Geld der Steuerzahler! Armes Griechenland,arme,arme EU.

Steuereinnahmen

Eine seit zig Generationen gewachsene Zahlungsmentalität kann man nicht in 2 Monaten ändern.
Wenn ich es gewohnt bin, meinem Steuerbeamten z.B. € 100 zu geben, für jede € 1000 die er mir an Steuern erlässt, dann wird es eben so gemacht.
Hat der Ur Ur Großvater auch schon so gemacht, und der jetzige Steuerbeamte wird das Geld nehmen, ist er ja auch schon so gewohnt.
Beim Benzin - und Tabakschmuggel ist es ebenso.
Der Zollbeamte muss sich halt daran gewöhnen dass er den Kofferraumdeckel auch aufmachen lässt.
Bei ca. 3 Mio. Steuersündern heißt das für mich, JEDER private Haushalt hat Steuerschulden und vermutlich auch JEDE Unternehmung.
Ein Umdenken wird sicherlich stattfinden, braucht aber wieder viele Jahre, wenn nicht Generationen.
Und solange ist der Euro nichts für Griechenland.

Hatte Herr V. nicht letzte

Hatte Herr V. nicht letzte Woche noch von einem "kleinen Liquiditätsproblem" gesprochen? Wann merkt Brüssel bzw. Berlin das sie vorgeführt wird?

17:09 von CE

Ich seh das genau so. Die Austeritätspolitik
von Schäuble, Merkel, Draghi usw ist letztendlich gescheitert.
Die EU ein politisches gut gemeintes Projekt,ist am Euro gescheitert.
Der VFB Lübeck kann nicht in der gleichen Liga mitspielen,wie Bayern München.
Aus idoologischen Gründen hat man wohl die Ralitäten einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen.
Ein gutes Beispiel Polen.Sie haben ihren Aufschwung.Der aus zwei Komponenten besteht. Die Bevölkerung,fleissig, kreativ.
Zu recht Subventionen von der EU. Das allerwichtigste: Der Zloty,den man nach Bedarf ab oder aufwerten kann.
Ich werde wohl noch lange auf den Tag warten müssen,wo die damaligen Verantwortlichen zugeben müssen,wir waren so blauäugig, das der Verstand da irgendwie ausgeblendet wurde.

Es ist doch so einfach,

Griechenland muss nur seine Gesetze ändern, aber dafür braucht man Leute , die sich darin auskennen, sonst werden diese gleich wieder von Brüssel rückgängig gemacht..
Ich bezweifle sehr, dass die Griechische Regierung ohne Hilfe von anderen Europäern dies leisten können, ohne sich bei deren Beschlüssen gleich wieder in streitereien zu verwickeln.

re wendolin

"Die Hilfe der Schweiz muss natürlich
angenommen werden"

Wenn man hört, dass in Griechenland 76 Mrd. ANERKANNTE Steuerschulden aufgelaufen sind, wovon man jetzt ca. 10% durch Ratenzahlung, Verzicht auf Säumniszuschläge etc. reinholen will, bekommt man einen Eindruck, wie da bei der Finanzverwaltung gewirtschaftet wird.

Ungeduld und Ethik

Die Bundesrepublik ist bei der Ungeduld wie der Landwirt, der seine Kuh gerade schlachten will und dann noch dauernd melken will. Beides geht freilich nicht. Und Griechenland ist am Ende.

Mich nimmt Wunder, dass allein Deutschland als eines der Gläubigerländer, da schneller der Ukraine mit 500 Mio. Euro hilft, als zuzulassen, dass die Griechen den ärmsten Teilen der Bevölkerung mal 200 Mio. Euro zur Linderung der schlimmsten Not verwenden und das Geld nur später zurückzahlen.

Es ist eine zutiefst unethische Politik, die da von der Bundesregierung verfolgt wird.

re afdwaehlenderengländer

"Wie oft muss man den bildungsgeschädigten "EU"-Anbetern sagen, daß Griechenland aus dem Euro raus muss bevor sie es kapieren?"

Ich frage mich immer wieder, warum man sich mit solchen Vorschlägen nicht an die wendet, die es entscheiden müssen - die Griechen.

Was wird denn erwartet?

Niemand erwartet, dass Griechenland sich in 2 Jahren selbst finanziert, noch nicht einmal in 10 Jahren. Es wird noch sehr lange EU-Nettoempfänger sein und wir sind bereit zu zahlen. Doch es soll wenigstens die Grundlagen schaffen, soweit es ohne weiteres möglich ist, um zu seinem Staatshaushalt beizutragen. Seit der Unabhängigkeit vom osmanischen Reich wurde kein Flurkataster, keine Einkommenserfassung, keine Zahlungskontrolle der staatlichen Ausgaben und Einnahmen, keine Kontrolle der Effizienz der Verwaltung der staatlichen Betriebe etc. geschaffen. Tsipras soll das jetzt alles endlich auf den Weg bringen. Das kostet würde erst einmal viel Geld. Aber diese Reformen lehnt die Regierung, eins mit der Bevölkerung, ab. Man will weiter wurschteln, wie man es kennt. Am ausländischen Tropf lebt es sich bequem. Die Griechen müssen ihr Verhältnis zum Staat überdenken. Es ist nicht mehr das ausbeutende osmanische Reich, wo man sich selbst schadlos halten muss. Ein moderner Staat muss her!

Volle Zustimmung an fdik

Alles richtig, was Sie sagen. Nur, woher nehmen Sie Ihre Überzeugung, dass der Bankrott der Austeritätspolitik jedem einsichtig sein müsste? Der klare Blick vieler wird doch durch die auf Hochtouren laufende Desinformationspolitik behindert. Da ist von gierigen Griechen die Rede, denen es eigentlich gar nicht so schlecht geht. Die Troika habe gar keine Verelendung per Austerität durchgesetzt, Griechenland habe lediglich über seine Verhältnisse gelebt und, und, und. Gelegen kommt den Verfechtern einer knallharten Politik gegenüber Griechenland, dass die ursächlichen Zusammenhänge, die zur Misere geführt haben, kompliziert und schwer zu durchschauen sind. Aus diesem Grund verfangen bei vielen auch dumpfe Parolen, die die nationale Karte ziehen und darauf hinweisen, dass die Griechen ja nur auf unsere Kosten leben wollten. Um solche Überzeugungen zu entkräften, bedarf es aber mehr als der 1000 Zeichen, die uns hier zur Verfügung stehen.

re opolonius

"als zuzulassen, dass die Griechen den ärmsten Teilen der Bevölkerung mal 200 Mio. Euro zur Linderung der schlimmsten Not verwenden"

Das ist schlicht unwahr. Niemand hat's den Griechen VERBOTEN.

Allerdings war verabredet, dass man sich über höhere Staatsausgaben vorher mit der Troika verständigt.

So ging's auch dabei nicht vorrangig um "Linderung der schlimmsten Not", sondern um die Pflege des eigenen Ego - Guckt mal, wir machen doch, was wir wollen.

@karwandler

Den Hafen von Piräus sollte die letzte griechische Regierung verkaufen ... aber ein solcher Hafen bringt stetige Einnahmen. Insbesondere dieser!

http://www.deutschlandfunk.de/griechenland-privatisierung-des-hafens-von-
piraeus-gestoppt.795.de.html?dram:article_id=310424
Das ist genauso dämlich wie eine Privatisierung unserer Wasserversorgung. Ohne den Hafen funktioniert die Wirtschaft in einem Inselreich wie Griechenland nicht.

Für den Rest googeln Sie einfach mal "Die Spur der Troika" ... bei Youtube könnten Sie fündig werden. Diese Doku sollten Sie gesehen haben und auch da ging es um den Verkauf von Land WEIT unter Wert ... an nur einen Bieter (was in der EU üblicherweise eine Neuausschreibung zur Folge hätte), aber hier war das wohl ok.

re to Wendolin

Sie schreiben:
"Die Hilfe der Schweiz muß natürrlich angenommen werden."

Die Schweiz hat Griechenland angeboten,
die Gelder aufzuspüren,und an Griechenland
zu überweisen.
Bis dato hat Tsipras nicht reagiert.!!!!
Nicht nachvollziehbar!!!!

Frau Merkel!

um 18:20 von karwandler

're afdwaehlenderengländer

"Wie oft muss man den bildungsgeschädigten "EU"-Anbetern sagen, daß Griechenland aus dem Euro raus muss bevor sie es kapieren?"

Ich frage mich immer wieder, warum man sich mit solchen Vorschlägen nicht an die wendet, die es entscheiden müssen - die Griechen'

Das sollte Frau Merkel .

Gesetze ändern von xaver 13

'Griechenland muss nur seine Gesetze ändern, aber dafür braucht man Leute , die sich darin auskennen, sonst werden diese gleich wieder von Brüssel rückgängig gemacht.'
Nun sind die Griechen auch schon nicht schlau genug, ihre eigenen Gesetze zu machen. Wo soll das nur hinführen? Mal im Ernst, ist das Ihr Ernst? Vielleicht sollten Sie sich in diesem Zusammenhang daran erinnern, oder wissen Sie es gar nicht, dass sehr viel Gesetze in unserem Land nicht mehr in den Ministerien formuliert werden. Statt desse kommen Anwaltskanzleien zum Zuge, die dann derart komplizierte Gesetze designen, die nur noch sie selbst verstehen. Das hindert unseren Bundestag aber nicht daran, sie trotzdem zu verabschieden, in einigen Fällen mit großen finanziellen Nachteilen für den Steuerzahler. Griechenland möge von einer solchen Entwicklung verschont bleiben, wenn sie das Land nicht schon erreicht hat. Einfordern wollen wir sie zumindest nicht.

17:15 von karwandler

Warum sollten die Griechen der NATO mit Konsequenzen drohen?
Wie ich schon geschrieben habe, die Griechen
werden sich natürlich nicht offen dem
Verdacht der Erpressung aussetzen.
Trotzdem,es ist wie heute im,,Presse nachgefragt"zu erfahren war, in Brüssel ein brandaktuelles Thema. Da scheinen NATO und EU irgendwie im Gleichklang zu sein.
Glaubt ihnen sowieso keiner? So sicher wäre ich mir da nicht. Es ist sicherlich kein Zufall,das Tsipras bevor er nach Moskau fährt,sich erst mal mit Frau Merkel trifft.
Zumal in dieser Region die Türkei sich als NATO Partner sich zunehmend eigenständig verhält.

Auch in Griechenland

gibts die Eierlegende Vollmilchsau nicht. Die Probleme lassen sich einfach nicht wegreden, egal wie oft man sie in immer neuen Absichtserklärungen umformuliert. Schulden bleiben Schulden. Korruption bleibt Korruption, schwache Wirtschaft bleibt schwache Wirtschaft. Nur die Armen werden immer ärmer.

Haben deutsche Konzerne in

Haben deutsche Konzerne in der Vergangenheit an Lieferungen von Rüstung nach Griechenland nicht auch gut verdient? Wie wurde deren Bezahlung geregelt?

"...in Berlin gibt es mal

"...in Berlin gibt es mal wieder keinen Mangel an Forderungen, Mahnungen und Ratschlägen Richtung Athen."
Hör ich aus dieser Formulierung leise Kritik heraus? Für mich jedenfalls ist klar: der grösste Bock ist zum eifrigsten Gärtner geworden. Wachsen wird so allerdings nichts.

In Griechenland hat nicht

In Griechenland hat nicht einmal jeder zweite Jugendliche Arbeit. Viele Kinder wachsen ohne Krankenversicherung auf. Das Diktat der Troika hat aus einem maroden ein verelendetes Land gemacht. Was immer irgendwelche korrupten griechischen Eliten irgendwann einmal verzockt haben, daran sind die Kinder und Jugendlichen nicht Schuld. Wir Europäer lassen es zu, dass dort eine ganze Generation ohne Perspektive aufwächst. Wir schauen lieber weg und erhitzen unsere Gemüter beim Duell Varoufakis und Tsirpas gegen Schäuble und Jauch - als ob es nur um persönliche Kränkungen und Eitelkeiten ginge. Aber das ist keine Soap, es geht um reale, existenzielle Probleme von Millionen Menschen. Hier sind wir als Gemeinschaft gefordert. Wir sollten erst einmal unsere Hausaufgaben machen, bevor wir weltweit die moralischen Besserwisser spielen.

Ich gebe weniger an um den Rest zu behalten

Wenn die Schweiz 800 Millionen anbietet dann haben sie real das mehrfache diewser Summe in verwahrung.Mich erinnert diesen vorauseilenden Gehorsam an das Schäuble Gesetz bei dem auch von Schweizer Seite niedrige Zahlen genannt wurden.Ich schätze das Tsipras daS genau so sieht und erst einmal auf Distanz zu den Schweizer Banken geht.

Fass ohne Boden

Ich lese hier mit Verwunderung all die Kommentare, verbunden mit Vorschlägen, wie den Griechen aus ihrer Not geholfen werden kann, und wie mit der griechischen neuen Regierung umzugehen sei.
Zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen, ohne das griechische Steuersystem und die Korruption abzuändern, ist keine Option.
Griechenland scheint einen Kredit aufzunehmen, um damit einen fälligen zu begleichen. Daraus wird nie und nimmer etwas Gutes werden.
Politiker wissen genau, dass sie nicht gewählt werden, bzw. abgewählt werden, wenn sie etwas vom Volk oder den Eliten fordern, die sie
fördern. Warum gibt es in Deutschland nicht eine Wählerschaft, die sich neu ausrichtet und nicht wieder und wieder Politiker wählt, die ihr nur Schaden zufügen. Da muss man schon fast zum Wähler sagen: "Selber schuld!"

re 8geber

"Haben deutsche Konzerne in der Vergangenheit an Lieferungen von Rüstung nach Griechenland nicht auch gut verdient?"

Na und? Sogar der Bäcker, bei dem Sie morgens die Brötchen holen, macht das auch nur, weil er daran verdient.

Die Milliarden haben die konservativen Griechen woher?

@Karwandler_Sie ignorieren aber wirklich alles__()Etwa beim Besuch von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in Athen diesen Februar: Einerseits mahnt die Bundesregierung die griechischen Freunde zur Eindämmung ihres Haushaltsdefizits, andererseits möchte die deutsche Industrie "Eurofighter" verkaufen. Also sagt Westerwelle im Interview mit der griechischen Tageszeitung "Kathimerini", dass man die Athener Regierung natürlich nicht zum Kauf dränge - wenn sie aber, "zu welchem Zeitpunkt auch immer, eine Entscheidung zum Kauf von Kampfflugzeugen trifft, wollen die 'Eurofighter'-Länder, die hier durch Deutschland vertreten werden, bei der Entscheidung berücksichtigt werden".()Quelle Spiegel

Reformen&Liefern

Die Griechen können nichts liefern, weil sie nichts haben, so einfach ist das!

Ein weiter so...

hat keine Zukunft und das sollten alle einigermaßen klardenkenden Politiker wissen. Die Schulden Griechenlands steigen von Hilfspaket zu Hilfspaket immer weiter an. Da Griechenland ja jetzt schon seine Schulden nicht zahlen kann, wird es mit noch mehr Schulden schon gar nichts werden.

Fazit: Alle anderen Euroländer (am meisten Deutschland) bürgen für die Kredite, die Griechenland niemals zurückzahlen wird und das, obwohl es schon längst alle wissen.

Irgendwann wird sich dafür jemand verantworten müssen...

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