Kommentare

"Tsipras hat offenbar

"Tsipras hat offenbar verstanden"

Genial. Ja, entweder er hat verstanden, was genau 2 Tage dauert bis er sich wieder von seinen Genossen überreden lässt, oder er hat gar nichts verstanden, und täuscht seine Zustimmung nur vor. Oder aber er hat wirklich verstanden, ist Zuverlässigkeit in Person und spielt sein politisches Spielchen zu Hause. Mir persönlich ist Option 3 hundertmal lieber, aber eine Schande für die gutgläubigen Menschen in seinem Land, er sollte Ihnen die Wahrheit sagen.

Sie vergreifen sich im Ton - mal wieder

Die Schlagzeile suggeriert ja eindeutig, es gebe hier einen, der mal zur Vernunft gebracht werden musste und der jetzt verstanden hat - auch wenn Sie das natürlich geschickterweise unten an ein Merkel-Zitat knüpfen. Was maßen Sie sich denn an, hier zu urteilen, wer hier was versteht und wer nicht? Für wen halten Sie sich?

"Butter bei die Fische..."...

Zitat ts.de: "Tsipras hat offenbar verstanden".
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Vor welchem Erkenntnishintergrund kommt eine ARD-Korrespondentin/Redakteurin zu diesem Statement? War sie persönlich dabei und hat es gar aus erster Hand?
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Oder sind es doch wieder nur Deutungen, diesmal der Merkel-Äußerung "Das bedeutet, dass sich die griechische Regierung verpflichtet hat, in eigener Verantwortung Reformen vorzuschlagen, und zwar sehr schnell, in den nächsten Tagen."
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Wer die in die Merkel-Äußerung eingestreute Floskel "dass sich die griechische Regierung verpflichtet hat, in eigener Verantwortung Reformen vorzuschlagen" richtig deutet, erkennt, daß Tsipras keinen Millimeter Boden seiner Handlungsfreiheit preisgegeben hat. Und - ich persönlich finde das auch richtig, und habe das "Warum" hier schon mehrfach erläutert (bei dieseer Gelegenheit auch ein Pardon an manche Mitforisten, die meine Repliken wegen "roter Balken" nicht erreichten ... das alte Lied eben...).

Verstanden

Ist er "Verstanden" gemacht worden von der EZB und EU, der Tsipras?

Tsipras hat offensichtlich verstanden

Er hat sich umgedreht und bereits in Interviews zu Hause wieder Äusserungen gemacht, die mich zweifeln lassen.
Seis drumm, es kann ja nicht er sondern die Institutionen bestimmen ob er geliefert hat oder nicht.
Noch nie habe ich bei Verhandlungen erlebt, dass so oft, sofort nach Beendigung der Verhandlungen, die Statements so unterschiedlich ausfallen.
Glauben kann man also nur, wenn verwertbare Zahlen auf dem Tisch liegen.
Die Überweisung von Geld muß sich diese Regierung erst erarbeiten. Es soll ja jetzt alles schnell gehen. Gibt es Jemand, welcher schon einmal eine Schnecke hat rennen sehn?

Der Ton macht die Musik...

Diesbezüglich möchte ich mich dann allerdings unter Bezugnahme auf die Artikelüberschrift dem Mitforisten "rupertmurdoch22" von 14:42 h anschließen.

Mir ist der Titel des Berichts deutlich zu suggestiv.

Ich halte es für in der derzeitigen Situation für wenig zielführend, den gewählten Präsidenten des griechischen Volkes per suggestiver Überschrift als jemanden zu "verunglimpfen", der "erstmal verstehen muss". Damit stellen Sie m. E. die Person des Alexis Tsipras wie einen "unselbständigen, unerzogenen Jungen, der offenbar ohne den enstprechenden Druck und die Aufklärung von aussen nicht zu eigener Denkleistung fähig ist" dar.

Ob das der richtige verbaleUmgang miteinander ist, wage ich zu bezweifeln. Ein wenig mehr Selbstdisziplin und weniger suggestive Äusserungenm würde ich von einem sachlichen Autor sehr wohl erwarten.

"Tsipras hat offenbar verstanden"

Diese Aussage ist schon unverschämt. Herr Tsirpas ist kein kleiner Junge, dem man etwas erklärten muss, wie er etwas zu machen hat. Doch in den letzten Wochen ist diese herablassende Art mit bzw. über die Griechen zu reden salonfähig geworden.

Verstanden?

Ich bin überzeugt das Tsipras nichts verstanden hat, genauso wenig wie Cameron. Ehe die beiden das verstehen was sie verstehen sollten, lernt ein Kamel zu fliegen.

Tsipras hat offenbar verstanden

Das momentane Vorgehen Griechenlands sehe ich als ein ständiges Taktieren. Es würde nicht überraschen, wenn sich die von dort kommenden Reformvorschläge als Büchse der Pandora erweisen.
Es ist die Lebensart und die Einstellung, die
nicht nur in Griechenland sondern in fast allen Mittelmeerländern vorherrscht, man kann sie nicht ändern.
Vielleicht durch mehr Kompromisse und Zeit.

daß Tsipras keinen Millimeter Boden seiner Handlung

Muss er ja auch nicht.
Tsipras und seine Regierung haben volle Handlungsfreiheit.
Sie können völlig frei entscheiden wie sie Griechenland regieren wollen.
Nur, ohne Erfüllung der Auflagen und Vorgaben gibt es eben kein Geld.
Dazu gehört z.B. auch, dass die Troika in Athens Ministerien wieder die Bücher prüft.
Ganz einfach, eigentlich :-)

Tsipras hat die lösunsgfernen Betonköpfe bestimmt verstanden

Nach Lesart der Gläubiger hat GRE genau den Reformspielraum, der nach Zahlung der fälligen Schulden übrig bleibt. Also keinen.
Und das soll jetzt aufgeschrieben werden.

Dabei haben alle Seiten, vom Euroeintritt bis zur Rettung 2010, konzentriert auf diese Krise hingearbeitet und nichts zu ihrer Abwendung getan.

Dass Varoufakis noch alle zehn Finger hat, erscheint wichtiger, als was der Mann an Überlegungen vorbrachte, damit alle Euro-Fans eine erträgliche Win-win-Situation unter Wahrnehmung der Realitäten erzielen können. Will aber keiner wissen, weil es nicht mehr um Ökonomie, sondern um Machtpolitik geht. Dass schon bei letzten Plan, dem der Bundestag begeistert zustimmte, nicht ein messbares Kriterium verankert ist, entspricht dem Niveau der Verhandler. Nun kommt der neue Plan, das Primat der Staatschuldentilgung über allem, Teil 2. Vielleicht sind 30% Frauenquote in den Aufsichtsräten der heilsbringer? Wir werden sehen. Und die Griechen in die Euro-Röhre. Eurovision mal anders.

Brüder hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die

Internationale verprellt, verzockt, verzecht.

Ein ganzer Monat der völligen Bewegungslosigkeit ist ins Land gezogen, wir sind heute nicht einen Schritt weiter als vor 4 Wochen. Die taktischen Spielchen der neuen Kommunisten haben viel an Vertrauen zerstört und den Willen zur Hilfe bei vielen von uns ebenso.

Bis heute kennen wir nur Forderungen, aber kein Programm mit klar erkennbaren Strukturen. So könnten wir den Griechen heute 10 Milliarden zuwerfen, morgen stünden sie trotzt dieser Zuwendung wieder ohne Konzepte da aber mit den Problemen von heute. Investoren bleiben dem Land auch weiterhin fern und dieser eine Monat wird dem Land und auch den armen Menschen in Griechenland selbst am Ende wieder fehlen.

Was wir sehen ist erneut ein politischer Offenbarungseides griechischer Kommunisten.

Pingpong….

Das ganze mutiert so langsam aber sicher zur europäisch-griechischen Pingpong-Variante, denn alles dreht sich um "Reformvorschläge", die die EU als "conditio sine qua non" ansieht, mittlerweile aber Tsipras selbst bestimmen lässt, welche er seinem Volk zumuten will und kann, respektive nach seinem Verständnis aus der Krise führen.

So weit so gut, wenn sich nicht ständig jemand aus dem Kreis der EU berufen fühlen würde, mit dem Zeigefinger in Richtung Griechenland zu zeigen und Dinge anzumahnen, die mal eben vor 5 Minuten beschlossen wurden, respektive seit über 5 Jahren im Argen liegen.

Unter gleichberechtigten Partnern ist es eben nicht üblich, dass jemand ständig zum Rapport anzutreten hat, und seine "Hausaufgaben" empfängt und dabei noch mit Tadel bedacht wird.

Es gibt kein Lehrer-Schüler-Verhältnis und daher sei die Frage gestattet, ob diejenigen, die meinen hier die Richtung und den Takt angeben zu müssen "offenbar alles verstanden haben"?
Man darf das wohl bezweifeln..!

Verstanden hat es niemand,

auch Tsipras nicht.
Verstehen werden es auch die Bürger vieler Staaten nicht, die ihre Hausaufgaben gemacht haben.
Wieviele Täuschungsmanöver aus Griechenland wollen sich die Regierungen noch gefallen, sich von zwei Politneulingen vorführen lassen?
Fakt ist doch dass nun erst die bisherigen Forderungen erfüllt werden sollten um danach Gelder zu erhalten.
Der Euro in der bisherigen Form ist gescheitert, Europa wird deshalb nicht auseinanderbrechen. Griechenland passt mit seinen jetzigen Problemen nicht zur EU, sollte deshalb ausgeschlossen werden. Viele Verträge wurden beschlossen, viele wurden gebrochen. Deshalb würde es kein Problem sein wenn man Griechenland entgegen den Verträgen und nach sehr vielen Versuchen zur Rettung zum Ausstieg zwingt.
Jede weitere Verhandlung ist sinnlos, lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Zahlen müssen die Zeche wieder mal die Bürger, die Banken sind gerettet.

"Tsipras hat verstanden"

"Tsipras hat verstanden" bedeutet auf Deutsch: "Tsipras hat sich erpressen lassen".

"Es war ein letzter politischer Anschub gewesen" für Tsipras

... sagte der finnische MP nach dem Treffen der Sieben von der Eurogruppe. Nachdem viel Zeit und Vertrauen in Athen verspielt wurde, versprach Tsipras, die eigenen Reformpläne den Kreditgebern EU, EZB und IWF zur Prüfung schnell vorzulegen. Was das Versprechen noch wert ist, wird sich bald zeigen. Offenbar drückt den Griechen der Schuh so sehr, dass Athen keine Zeit mehr für taktische Spielchen bleibt.

Frische Geld gibt es aber erst, wenn die Voraussetzungen dafür aus Athen vorliegen. Es wird sich bald zeigen, ob die Tsipras-Regierung es ernst meint mit ihren Versprechen gegenüber der EU sowie den Geldgebern und tragfähige wie auch nachvollziehbare Reformpläne vorlegt und diese auch schnell umsetzt, oder ob dies nur für ungedeckte Wahlversprechen auf Kosten der Euro-Partner gilt. Mit derartiger Dreistigkeit wird man das Vertrauen der Europartner kaum zurückgewinnen können. Dennoch befürwortet die EU einen neuen Anlauf in der Zusammenarbeit mit Athen.

Offenbar

hat die EU und Berlin verstanden und haben 2 Milliarden für sofort bereitgestellt.
Was die ARD natürlich verschweigt.

Die europäische Großpolitik...

… Ist eindeutig Bankrott gegangen. Nur so können Äusserungen wie dieser Bericht der ÖR erklärt werden. Die Politik wascht sich die Hände. Und Griechenland druckt heimlich Drachme und sucht nach vernünftigeren Geldgeber, die auch mit denen wie mit normalen Menschen, und nicht wie mit den Sklaven reden werden können. Was für eine Blamage!

Verstanden aber nicht begriffen

Mich wundert die unglaubliche Naivität der Politiker und/oder die Dreistheit was man erzählt. Das Einzige was die Griechen wollen ist unser Geld, dazu jedes Mal eine neue Geschichte. Es ist schon eine Zumutung- 2000 Milliardärs-Angehörigen die auch jetzt immer noch keine Steuern bezahlen. Und wir, die kleine Steuerzahler, Otto Normalverbraucher sollen für Griechenland bezahlen......

Plan B noch immer eine denkbare Option für mich

ZDF Nachrichten Ticker aktuell:
"Griechenland kann im Kampf gegen die soziale Not im Land auf Milliarden-Hilfen der EU zugreifen. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sagte, dafür stünden zwei Milliarden Euro bereit. Die Mittel könnten für Projekte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, zur Unterstützung der Armen und auch für Vorhaben fließen, mit denen die Konjunktur angekurbelt werden könne. Brüssel stellte einen Stab zusammen, um das klamme ÄgäisLand bei der Verwendung der Gelder zu beraten. Damit wolle Europa den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras unterstützen, die soziale Not im Land zu lindern."
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Interessant dürfte sich und ich bleibe dabei das Treffen zwischen Tsipras und Putin noch ausnehmen. Mein Verdacht läuft darauf hinaus, aus der EU noch möglichst viel Geld einzustreichen, um sich dann Russland zuzuwenden. Die vielen Spielchen und das lange Taktieren haben einen Grund.......

Leider hat die EU nicht

Leider hat die EU nicht verstanden, warum es so nicht weiter gehen kann.

Krauses Oberlehrerattitüde

Krauses Oberlehrerattitüde ist einfach nicht zu bremsen. Arroganz statt Kompetenz.

Also, lassen wir die Fiskalthemen (leider eine sehr harte Realität…) einmal beiseite.

Sie wollen kein „Diktat einer…marktgerechten Demokratie“ mehr.
Interpretiere ich das richtig, dass Sie damit die soziale Marktwirtschaft meinen?
Ihre weiteren Ableitungen aus dem Begriff „Demos“ scheinen aber genau diese soziale Marktwirtschaft zu beschreiben.

Oder meinen sie doch eher kommunistische Gesellschaftsutopien?

Auch in diesen würden (Konjunktiv, da bis dato noch nirgendwo Realität – warum wohl?) die Menschen ebenfalls in einem Gleichgewicht von Produzieren und Konsumieren existieren müssen.
Also auch Einnahmen und Ausgaben in der Balance halten.

Griechenland macht derzeit das Gegenteil und setzt auf Existenz am Tropf.

Und der konkrete Vorschlag einer Umsetzung Ihrer „einfach funktionierenden gesunden Demokratie“ würde mich dann doch interessieren.

Schelte wegen 4 Wochen?

jeder Regierung sollte die Zeit für die Vorbereitung gegönnt werden.
Die EU hat länger ein Jahrzehnt in Griechenland ohne zu Handeln tatenlos zugesehen. Beim Eintritt ganz zu schweigen.
Wenn in GR keine Strukturen verändert werden, kommt man nicht weiter. Hatten das die Vorgängerregierungen eingeleitet?
Ferner löst man eine korrupte Gesellschaft nicht über Nacht auf.

EU will Sanktionen verlängern

"Wir stimmen alle überein, die Sanktionen bleiben so lange in Kraft, bis der Waffenstillstand und die Bedingungen aus dem Minsker Abkommen vollständig gelten."
Das ist nicht mehr nachvollziehbar. Warum nimmt man nicht die eigentlich Beteiligten in die Pflicht? Schließlich ist es Kiew, das jetzt die weiteren Punkte in Angriff nehmen muss. Aber dort lässt man sich Zeit. Warum auch nicht? Welches Interesse hätte Kiew die weiteren Punkte der Vereinbarung umzusetzen? Eigentlich wenig. Im Moment bekommen sie von der EU alles was sie möchten. Gerade heute wieder 1,8 Mdr. EUR. Militärische Unterstützung bzw. Ausbildung beginnt ab 01.04.
Aber was ist mit der finanziellen Versorgung der Ostukraine die Kiew lt. Minsk II wieder aufnehmen sollte? Was ist mit der Sicherstellung für humanitäre Hilfslieferungen? Wie will man die gewährleisten, wenn Kiew Bahn- und Straßenverbindungen sprengen lässt? Und was ist mit den vereinbarten Gesetzesänderungen?

Warum wird nicht auch über all das berichtet?

Wir werden es erleben

(Nochist es )Einer gegen sechs.Ab Herbst wird die Verteilung dann noch etwas anders sein so wie es aussieht(Portugal,Spanien,Italien).Tsipras kann man doch helfen wenn er immer ruhig ist.Ernste Gesichter um die Austeritäts Politik und somit die EU Banken zu sanieren.Ist Tsipras daruf herein gefallen?

Bevor diese "Reformbemuehungen"

nicht nachweislich umgesetzt sind, glaube ich Tsipras kein Wort. Und da die EU schon so sehr bereit ist Geld fuer ein Fass ohne Boden fliessen zu lassen: als naechstes wird Deutschland doch Reparationszahlungen akzeptieren?!

Tsipras hat verstanden ???

Wohl eher EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker !

Dieser hat soeben Athen die umgehende Zahlung von zwei Milliarden Euro fest zugesagt, ohne jede Auflage...und Merkel damit vollkommen blamiert...

Ein "Team" Junckers will Athen nun bei der Einsetzung der Steuergeld-Schenkung, äääh Mittel "beraten" !

Wer bekommt denn zuerst etwas, die darbenden Griechen oder werden doch eher Goldman Sachs Zinsforderungen bedient ?

Nun zeigt sich wer Chef im europäischen Ring ist, Merkel jedenfalls nicht !

15:21 von oriba

Herr Tsipras hat verstanden, dass die Rezepte der Eurokraten im Schlepptau von Frau Merkel und Herrn Schäuble zur Griechenland-Rettung grandios gescheitert sind. Diese sogenannte Rettung ist ein Desaster. Das Volk ärmer als je, die Schulden höher den je einfach genial. Wer eigentlich noch überhaupt nichts verstanden hat sind Frau Merkel und die Eurokraten. Dank ihrer Rezepte wurde das notwendige verschleppt und für den Steuerzahler immer teurer. Die neue Regierung hat das verstanden muss aber quasi durch den falschen Rettungsansatz nicht bei Null sondern eigentlich unter Null anfangen. Und dieses draufhauen auf die Griechische Regierung dient nur dem Zweck von dem eigenen Versagen abzulenken.

...

"Tsipras hat verstanden"
Klingt als: "hätte man ihm ein Angebot gemacht, dass es nicht Ausschlagen konnte"...

Offenbar nicht!

"Tsipras hat offenbar verstanden"

Offenbar nicht!

Er hat noch nicht verstanden, daß Griechenland aus dem Euro austreten soll.

Jeder Tag an dem er Ministerpräsident ist, ist eine Verschwendung von Zeit und Geld.

Verstanden?

Das "Verstehen" Tsipras dauert genau so lange, bis das Eu- Geld auf dem griechischen Konto ist.

@yoatmon

Der hat schon verstanden.
Er schaut nicht dumm aus und ich glaube er ist das auch nicht...

Aber wenn er zu folgsam ist, wird er bei seinem Volk genau so verhasst wie die, die er abgeloest hat.

Ich bin gespannt, wie weit die Musterdemokraten und Bruessel und anderswo in Europa ihn kriegen.

Und auch, ob sie ihn und seine Partei wohlmoeglich soweit bekommen, CETA zu ratifizieren....
Denn das steht an und muss so wie es scheint durch die Parlamente.

@ oribah um 15.21

Zitat: "Tsipras hat verstanden" bedeutet auf Deutsch: "Tsipras hat sich erpressen lassen".

So ist es. Und das bedeutet: Die Verelendung großer Teile der griechischen Bevölkerung wird weiter zunehmen. Herzlichen Glückwunsch Herr Schäuble! Herzlichen Glückwunsch Frau Merkel! Herzlichen Glückwunsch an alle, die sich am Griechenland-Bashing beteiligt haben! Was ist das für ein Gefühl, die Macht zu haben, ein ganzes Volk zu demütigen? Befriedigt sie die Vorstellung einer wachsender Zahl unterernährter Kinder und einer zusammenbrechenden Gesundheitsversorgung?

15:33 von telemark

"Sie wollen kein 'Diktat einer marktgerechten Demokratie' mehr.
Interpretiere ich das richtig, dass Sie damit die soziale Marktwirtschaft meinen?
Ihre weiteren Ableitungen aus dem Begriff 'Demos' scheinen aber genau diese soziale Marktwirtschaft zu beschreiben.
(...)
Oder meinen sie doch eher kommunistische Gesellschaftsutopien?"

Missverständnisse allenthalben! Was verstehen Sie denn unter einer "sozialen Marktwirtschaft"? Sollte das nicht eine Ökonomie sein, wo die Komponente "Sozial" zumindest auf gleicher Stufe steht, wie der "Markt"? Aber selbst hier in der BRD erleben wir doch eine immer stärkere Fokussierung Gesellschaft auf die Marktbedürfnisse hin! Und das sind die Bedürfnisse der größtmöglichen Kapitalverwertung. Wenn dem in Griechenland Einhalt geboten wird, dann handeln die Syriza-Regierung doch geradezu "sozialmarktwirtschaftlich"! Und ob das nun eine "kommunistische Gesellschaftsutopie" ist, hängt schließlich auch nur von der Definition "soziale Markwirtschaft" ab.

Bei mir nicht!

' "Ich will hierher zurückkommen mit einem klaren Mandat, um diese Organisation zu reformieren, und um die Rolle Großbritanniens neu zu definieren." Solche Worte kommen sicherlich gut an, vor allem bei den vielen EU-skeptischen Wählern in Großbritannien.'

Bei diesem EU-Skeptiker nicht!

Die EU ist nicht reformierbar.

Es lohnt sich nicht sich die Mühe zu machen.

Nur der Austritt lohnt sich.

Und danach sollten wir kein Verhältnis dulden wie die Schweiz und Norwegen es dulden.

Nur die völlige Abhängigkleit von der EU ist genug.

2 Mdr. zur Bekämpfung der sozialen Not

Na bitte, geht doch!
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/
griechenland-euro-gruppe-armut-bekaempfung

re zwicke

"Wer die in die Merkel-Äußerung eingestreute Floskel "dass sich die griechische Regierung verpflichtet hat, in eigener Verantwortung Reformen vorzuschlagen" richtig deutet, erkennt, daß Tsipras keinen Millimeter Boden seiner Handlungsfreiheit preisgegeben hat."

Sicher - er hat immer noch die volle Handlungsfreiheit, konkrete und nachprüfbare Vorschläge vorzulegen und sich selbst daran zu halten.

Wortkosmetik à la grec ändert nichts daran.

Reformpläne vorlegen

Ich verstehe nicht wozu diese Pläne gut sein sollen. Da kann doch alles mögliche drin stehen. Versprechen kann man viel. Wie kann in kurzer Zeit auch die Durchführbarkeit dieser Pläne überprüft werden?

Das ist doch wieder eine Augenwischerei. Unabhängig davon was da drin steht, zahlen muß EU sowieso.

@ lazytiger - Fakten - Fakten - Fakten

"So ist es. Und das bedeutet: Die Verelendung großer Teile der griechischen Bevölkerung wird weiter zunehmen. Herzlichen Glückwunsch Herr Schäuble! Herzlichen Glückwunsch Frau Merkel! Herzlichen Glückwunsch an alle, die sich am Griechenland-Bashing beteiligt haben! Was ist das für ein Gefühl, die Macht zu haben, ein ganzes Volk zu demütigen? Befriedigt sie die Vorstellung einer wachsender Zahl unterernährter Kinder und einer zusammenbrechenden Gesundheitsversorgung?"
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Griechen vs Griechen so sieht es doch aus

http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/Reiche-Griechen-feiern-in-Lon...

Vielleicht nehmen sie sich dann einmal fünf Minuten Zeit und werfen einen Blick in diese Dokumentation.

Herrn Schäuble die Schuld aus dem Versagen der Griechen vorzuwerfen ist ja auch leichter, als die wirklich verantwortlichen in den Reihen der Griechen selbst zu sehen.

Herzlichen Glückwunsch lazytiger

Ja wenn man

das so liesst,fällt mir eine andere Nachricht von heute ein.
China greift Venezuela mit Mill. Dollar unter die Arme.
Und was soll das ***Tsipras hat verstanden***???
Erst das Land aufnehmen,mit allen tücken die man kannte.Eine Regierung die nichts unternommen hat,gegen alles was da im argen lag und liegt.Und nun der neuen Regierung völlig unscheniert die Pistole auf die Brust setzen.Ja das ist EUROPA.

juncker

Schenkt griechenland 2 mrd euro steuergelder zur armutsbekämpfung...seltsam nur dass gerade auch 2 mrd euro zinsen für goldman sachs fällig werden! Na geht ein licht auf?

@15:33 von telemark

Sie fragen mich: "Sie wollen kein „Diktat einer…marktgerechten Demokratie“ mehr.
Interpretiere ich das richtig, dass Sie damit die soziale Marktwirtschaft meinen?"
>>> Nein - das interpretieren Sie falsch, denn die frühere und "gesunde" soziale Marktwirtschaft wurde von der "Merkelschen marktgerechten Demokratie" leider schleichend, aber längst abgelöst zugunsten eines Diktats rein renditeorientierter Marktkräfte ohne Verwantwortlichkeit gegenüber der Bürgergesellschaft.
_
Ihren lächerlichen Seitenhieb bzgl. Kommunismus lasse ich hier mal gnädig beiseite.
_
Sie fragen weiter: "Und der konkrete Vorschlag einer Umsetzung Ihrer „einfach funktionierenden gesunden Demokratie“ würde mich dann doch interessieren."
>>> Sehr einfach - man lasse - nach dem von geldgierigen Hasardeuren angerichteten Fiasko - nun GR genügend Zeit, innerhalb des Euro zu einem "gesunden" Mitglied innerhalb eines "Europa der Vaterländer" zu werden; z.B. mittels "sozialer Marktwirtschaft".

15:23 von Hollowman

Na, diese 2 Milliarden sind auf Vorschlag von Junkers geflossen.Stellen Sie sich mal vor,der Vorschlag wäre von Frau Merkel gekommen.
Ihr Image wäre noch weiter ruiniert worden, wenn ich daran denke das schon 2010 klar war, Griechenland ist pleite. Nur die Realität wollte damals niemand aus politischen Gründen zur Kenntnis nehmen.
Leider hab ich ein Problem damit, das einige Kommentatoren sich nicht darüber klar sind,
welche griechische Parteien für dieses Desaster verantwortlich sind.
Syziras da als pseudokummunistische Partei zu beschimpfen ist ziemlich unter die Gürtellinie.
Ich bezeichne mich ja auch als Linker. Trotzdem ist mir immer gegenwärtig, Wohltaten müssen erst einmal erarbeitet werden.

15:59 von lazytiger

So sehr ich Ihren Kommentar befürworte: Vergessen Sie es besser: Der Teil der Mitforisten, der hier teilweise mehr oder minder offen aber dauerhaft propagiert, er würde höchstpersönlich Monat für Monat das "dreistfaule" griechische Volk gezwungenermassen durchfüttern, hat ohnehin kein Ohr für berechtigte Zweifel an dieser Theorie übrig: Genehm ist nur, was ins Bild passt.

Da ist es dann auch einfacher, schlicht den Stab über ein ganzes Volk zu brechen.

15:35 von spom

Sanktionen verlängert!
Warum wird nicht auch über all das berichtet.

Genau das wäre auch meine Frage.
Die Antwort muss jeder für sich finden.
Meine Antwort darauf wurde nicht freigegeben. Warum auch immer.

Natürlich

hat Tsipras verstanden. Wenn du alleine bist und fünf oder sechs Kapitalismus-Experten setzen einem ein Messer auf die Brust, dass so groß wie ein Scharfrichterschwert ist, dann verstehst auch du. Wie du damit umgehst, ist deine Sache. Vielleicht erfährt man ja in einigen Jahren, was in derartigen "Spitzengesprächen" wirklich so von sich gegeben wurde.
Was die Meldungen hierzu betreffen, kann man den Inhalt getrost als Spekulation und Nichtssagend abhaken.

Am 20. März 2015 um 16:29 von 19ikarus43

Immerhin wird durch die Bereitstellung der 2 Milliarden auch die humanitäre Krise von der EU anerkannt.
So eine humanitäre Krise ist auch nicht Grundlos gekommen. Indirekt wird damit auch die bisherigen Politik der Troika der letzten 5 Jahre als Schuld für diese humanitäre Krise eingesehen.

Griechenland kann dem Grexit

Griechenland kann dem Grexit und dem Staatsbankrott garnicht mehr entgehen solange die anderen Euro-Staaten nicht alles über den Haufen werfen was in den letzten Jahren beschlossen wurde. Denn Tsipras will und kann sein Land garnicht reformieren weil er dafür in seiner SYRIZA-Partei nie eine Mehrheit bekommen würde. Aber ich bin mir ziemlich sicher das auch die Eurofinanzminster nicht nachgeben werden weil sonst sämtliche Euro-Institutionen ihre Glaubwürdigkeit verlieren würden und damit wohl das Ende des Euro auf lange Sicht besiegelt wäre da sich ja niemand mehr an irgendwelche Regeln halten müsste.

GLEICHE BEHANDLUNG WO WIE WANN

Ich kann mich nicht entsinnen, dass irgendein Land in Europa eine derartige Vorzugsbehandlung wie Griechenland bekommen hat. Die Armut in vielen Teilen von Ost/Europa ist wesentlich schlimmer als in Griechenland. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zu Griechenland, hier versucht das Beste aus der Situation zu machen. Und das mit Erfolg. Und man geht nicht schreiend und schimpfend wie die Bettelmönche durch ganz Europa. Es ist empörend zu hören, dass der Steuer-Juncker 2 Milliarden ohne Verpflichtungen wieder zugesagt hat.

Verstehen, @spom

nein, Griechenland ist kein kleiner Junge, Griechenland ist Kindergartenkrippe.
Erst bringen sie sich durch Lebensgier ( Schulden) in eine ausweglose Lage, wollen aber nicht zugeben, daß sie gnadenlos gescheitert sind mit ihrer Staats- und Lebensweise.
Und wenn sie dann im Kreis der Erwachsenen rumheulen, weil sie keine Bonbons mehr bekommen, wollen sie das schlichtweg nicht begreifen.
Dieses Verhalten ist zeitlich in der Erziehung vor " kleinen Jungs" anzusiedeln.

17:07, friedrich peter...

"Ich kann mich nicht entsinnen, dass irgendein Land in Europa eine derartige Vorzugsbehandlung wie Griechenland bekommen hat."

Diese Aussage ist zynisch. Vor allem, wenn man bedenkt, daß sie von einem Bürger des Landes kommt, das von allen europäischen Ländern am besten dasteht. Man könnte Deutschland sogar mit einigem Recht als Krisengewinnler bezeichnen.

16:40 von jukep

Zunächst einmal zurück zum Thema Griechenland.
Warum wird hier nicht mal aufgezeigt, das Griechenland mal bezogen auf das BSP seinen total überzogenen Militäretat zurückfährt?Ich kenne im Moment die Zahlen nicht,nur weiss ich,er ist viel höher, als das man es sich insolcher prekären Situation leisten kann.Man könnte auch evtuell bestehende Lieferverträge aus Solidarität stornieren. Die RF ist ja auch nicht verteidigungsunfähig, nachdem vertragsmässig nicht die beiden Mistral Schiffe und das Trainingscenter ausgeliefert worden ist.
Eine Million € kostet die Wartung eines einzigen U Bootes im Jahr.Zahlbar in die Kasse von HDW Kiel. Geld, das anderweitig besser angelegt ist.
Dann noch@ jukep.
Das gleiche Malöhr bei anderen Usern auch.
Scheint wohl, aus welchen Gründen auch immer, so eine Art Tabu Thema zu sein.
Denn da müsste man sich dazu bekennen, Sanktionen wären nicht nur auf der einen Seite erforderlich.

15:29, pnyx

"Krauses Oberlehrerattitüde ist einfach nicht zu bremsen. Arroganz statt Kompetenz."

Meine kapitalismuskritischen Ausführungen werden von der Moderation dieses Threads hier nicht geliebt und sämtlichst gerötet, deswegen in aller Kürze:

Herr Krause ist nicht inkompetent. Ihm das vorzuwerfen ginge am Thema vorbei. Er ist jedoch ein hart gesottener marktradikaler Wirtschaftsliberaler.

So, ich hoffe, damit komme ich jetzt durch:=)

Vernünftige Entscheidung zu Sanktionen

"Wir stimmen alle überein, die Sanktionen bleiben so lange in Kraft, bis der Waffenstillstand und die Bedingungen aus dem Minsker Abkommen vollständig gelten."

Das ist unterm Strich eine sehr vernünftige Entscheidung der EU gegenüber Russland. Putin weiß jetzt, woran er ist.

Die Griechen

sind ja nun wirklich nicht die Griechen, die das Land mit tatkräftigster Unterstützung aus interessierten EU-Kreisen in den Schlamassel geritten haben. Ist es wirklich verwunderlich, wenn ein von ihren "Eliten" über Jahrzehnte betrogenes Volk endlich mal Leute wählt, die zumindest einen anderen Stallgeruch haben?
Redet bei uns jemand darüber, wie gut die deutsche Rüstungsindustrie an den Einkäufen der vergangenen griechischen Regierungen verdient hat? Warum nicht aus EU-Mitteln kontrolliert Arbeitsplatz-schaffende Unternehmen gegründet wurden? Wieso sich griechische Oligarchen an irgendwelchen Steuern vorbei nach London, die Schweiz oder die Cayman-Islands verdrücken können? Weil es unserem System so ähnlich ist?
Als das verbindende Jugoslawien weggebrochen wurde, fing das Dilemma an, sichtbar zu werden. Ich glaube unseren Granden einfach nicht die Überraschung.
Tsipras kann man nur Glück wünschen - schwer genug wird es. Die Zumutungen für sein Volk hat nicht er zu verantworten.

re friedrich peter

Das mag vielleicht daran, liegen, dass in den östlichen Ländern nicht unmengen an Geld der Deutschen Bank liegen, welche nun doch bitte zurück gezahlt werden sollen, mit Zinst natürlich.
Hätte Griechenland 2010 damals tatsächlich den Stinkefinger nach D gezeigt, wären wir Bürger hier Zeuge einer Bankenrettung der Deutschen Bank, welche laut Medien ach so gut abgeschnitten hatte, während der Immobilienkrise und dann würde wohl auch der letzte Stammtisch begreifen, dass hier nicht das Sozialsystem Griechenlands gerettet wird, sondern unsere Banken.

Vorzugsbehandlung von Griechenland

Dann recherchieren sie mal was und die Wiedervereinigung bisher gekostete hat und wie viel die EU davon gesponsert hat. Nur soviel es war ein ordentlicher Batzen. Ich kann nur hoffen, dass wir nicht in eine Situation kommen bei der wir egal in welcher Form auf die anderen Länder angewiesen sind und die anderen Länder sich an den Umgang durch uns erinnern. Seit einiger Zeit leiden wir offensichtlich an einer Großmannsucht um nicht ein anderes Wort aus unserer dunklen Vergangenheit zu benutzen.

Arroganz

Was soll denn der arrogante Ton schon in der Überschrift? Daraus spricht die gleiche Überheblichkeit wie aus all den Äußerungen von Schäuble und Co. gegenüber der neuen griechischen Regierung. So tragen Sie nicht zu einer Verständigung mit Griechenland bei.

Übrigens: Wegen der arroganten Überschrift habe ich kein Wort des Artikels gelesen.

re 19ikarus43

"Warum wird hier nicht mal aufgezeigt, das Griechenland mal bezogen auf das BSP seinen total überzogenen Militäretat zurückfährt?"

Sehr einfach: Verteidigungsminister ist der Chef der kleineren Koalitionspartei, und der hat den Posten nicht übernommen, um den ungeliebten Sparkommissar beim Militär zu geben.

Das ist ein Fall von persönlichem Prestige und von Koalitionsarithmetik, da kommen Sie mit schlichter Vernunft nicht dazwischen.

17:23 von fathaland slim

"...Herr Krause ist nicht inkompetent. Ihm das vorzuwerfen ginge am Thema vorbei. Er ist jedoch ein hart gesottener marktradikaler Wirtschaftsliberaler. ..."

Vielleicht ist er das - aber er kriegt in jedem Fall seine Kommentare bezahlt. Und darum geht es wohl.

EU-Störungen durch Sonnenfinsternis?

Ob die heutige Sonnenfinsternis Schaltstörungen bei der EU verursacht hat kann ich nicht sagen, nur daß in dem Bericht mindestens drei wichtige Beschlüsse von dem EU-Gipfel Erwähnung fanden, von denen hier keiner unbehandelt bleiben sollte.

Das hat offenbar auch Herr Tsipras verstanden haben.

Gelten für Journalisten andere Regeln der Meinungsfreiheit?

Nein.
Herr Krause spricht für sich selbst und nicht für einen Sender oder für eine Organisation.
Solange er die Regeln eines fairen Journalismus nicht verletzt ist dies zulässig.

Auch wenn überempfindliche, leicht verletzbare und kapitalismusgeschädigte linke Socken sich an 1 Formulierung stören und laut aufjaulen, möchte ICH diese journalistische Freiheit nicht missen.

17:25 von Forengeschwätz

"Wir stimmen alle überein, die Sanktionen bleiben so lange in Kraft, bis der Waffenstillstand und die Bedingungen aus dem Minsker Abkommen vollständig gelten."
Also in meinem Bekanntenkreis wird heftig darüber gestritten. Zumindestens Einigkeit besteht darüber,das die Ukraine genau so wie die RF in Sachen Sanktionen behandelt werden sollte. Offenbar aber ist es so, man
berichtet nur darüber,was die Sepratisten in Sachen der Verletzung des Minsker Abkommens so machen,bei Poroschenko hält man sich da lieber raus.
So neu ist diese Strategie allerdings nicht.
Ob die EU sich da tatsächlich einig ist,Zweifel sind da sehr wohl angebracht.

17:22 ikarus

Bei beiden Punkten bin ich ganz bei ihnen. Doch wo haben den die Griechen das Zeug gekauft und wer hat ihnen das letzte U-Boot das sie stornieren wollten (mit leichtem Druck wegen Vertragstreue und so) aufgeschwatzt? Richtig das war die Dame die bis zu dem Zeitpunkt immer noch behauptet hat Griechenland hat keine Probleme. Dieses U-Boot verrottet jetzt vor sich hin, der Ehrlichkeit halber muss man aber zugestehen, dass man dieser Regierung das nicht ankreiden kann (bis jetzt). Und wie leicht es ist Staaten besonders die kleineren dahin zu lenken, dass sie mehr für ihre Verteidigung tun müssen erleben wir doch gerade hautnah alle diese Staaten die jetzt aufrüsten hängen alle am Tropf der EU. Wer bezahlt den deren Aufrüstung?
Zu den Sanktionen (die ich grundsätzlich ablehne) nur soviel wenn schon Sanktionen dann auf allen Seiten die sich nicht an Abmachungen halten.

17:38, Izmi

>>17:23 von fathaland slim
"...Herr Krause ist nicht inkompetent. Ihm das vorzuwerfen ginge am Thema vorbei. Er ist jedoch ein hart gesottener marktradikaler Wirtschaftsliberaler. ..."

Vielleicht ist er das - aber er kriegt in jedem Fall seine Kommentare bezahlt. Und darum geht es wohl.<<

Ich habe damit kein Problem, obwohl ich weiter von seiner Meinung nicht entfernt sein könnte.

Natürlich ärgere ich mich über ihn und seinen "Bruder im Geiste" Klaus Rainer Jackisch, aber es wäre schlimm, wenn alle meiner Meinung wären. Das würde bedeuten, daß es hier eine Einheitsmeinung gäbe und ich Teil derselben wäre.

Eine gruselige Vorstellung für einen demokratischen Sozialisten.

Deswegen gönne ich Herrn Krause seine Kohle.

Für "Griechenlandanalysen" nach meinem Geschmack empfehle ich Harald Schumann vom Tagesspiegel. Ein Linker mit messerscharfer Analysefähigkeit und immensem Hintergrundwissen.

Falls Sie sich mal von Herrn Krause erholen wollen:=)

Sie lernen es nicht

Mit Verstehen hat das Ganze nichts zu tun, und zwar auf keiner Seite. Die neoliberale Privatisierungskampagne in Griechenland wird im Interesse der internationalen Kapitalanleger knallhart durchgezogen, da ist für Menschlichkeit keinerlei Spielraum. Das hat Tsipras spätestens jetzt "verstehen" müssen.
Hier heißt es "Friss Vogel, oder stirb". Und dass man Menschen ohne weiteres sterben lässt, zeigt sehr deutlich die fast verdoppelte Säuglingssterblichkeit aufgrund der von der Troika verordneten Einschnitte bei der medizinischen Grundversorgung in Griechenland. Wie wäre wohl die Reaktion in Deutschland, wenn uns jemand sowas aufzwingen würde?!

Verstanden?

Ob die griechischen Linken und Rechtspopulisten die Botschaft der europäischen Partner wirklich verstanden haben, werden wir vermutlich bald sehen. Hoffen kann man ja.

re jukep

"Und wie leicht es ist Staaten besonders die kleineren dahin zu lenken, dass sie mehr für ihre Verteidigung tun müssen erleben wir doch gerade hautnah alle diese Staaten die jetzt aufrüsten hängen alle am Tropf der EU. Wer bezahlt den deren Aufrüstung?"

Da sind Sie jetzt im falschen Film. Wenn z.B. Polen oder die baltischen Staaten mehr für die Verteidigung ausgeben wollen fließt dafür kein Euro mehr aus Btüssel. Und schon gar nicht werden sie von der EU dazu gedrängt.

@ Arnsberg - Privatisierungen sind wichtig

@ Arnsberg:
"Die neoliberale Privatisierungskampagne in Griechenland wird im Interesse der internationalen Kapitalanleger knallhart durchgezogen ..."

Quatsch. Die Privatisierungen in einem aufgeblähten Staatssektor sind für Griechenland wichtig. Ob wir ihnen das Etikett "neoliberal" anhängen, oder nicht.

@ Arnsberg - Ursache und Wirkung

"Sie lernen es nicht
Mit Verstehen hat das Ganze nichts zu tun, und zwar auf keiner Seite. Die neoliberale Privatisierungskampagne in Griechenland wird im Interesse der internationalen Kapitalanleger knallhart durchgezogen, da ist für Menschlichkeit keinerlei Spielraum. Das hat Tsipras spätestens jetzt "verstehen" müssen.
Hier heißt es "Friss Vogel, oder stirb". Und dass man Menschen ohne weiteres sterben lässt, zeigt sehr deutlich die fast verdoppelte Säuglingssterblichkeit aufgrund der von der Troika verordneten Einschnitte bei der medizinischen Grundversorgung in Griechenland. Wie wäre wohl die Reaktion in Deutschland, wenn uns jemand sowas aufzwingen würde?!"

Dann habe ich eine ehrliche Frage an sie:

Bereich Steuern
Bereich Kataster
Bereich Gleichheit der Bürger
Bereich Korruption

Was war in Griechenland wirtschaftlich und politisch vor dem EU Beitritt anders als heute?

Griechenland hat seit Jahrzehnten Verdauungsstörungen.

Unmündige Regierung?

@ jukep:
"Doch wo haben den die Griechen das Zeug gekauft und wer hat ihnen das letzte U-Boot das sie stornieren wollten (mit leichtem Druck wegen Vertragstreue und so) aufgeschwatzt? Richtig ...

Falsch. Niemand hat Griechenland ein Rüstungsobjekt aufgeschwatzt. Für Rüstungsgüter macht man üblicherweise keine Werbung. Und selbst wenn, ist immer noch der Käufer für den Kauf verantwortlich. Oder war die griechische Regierung unmündig?

17.18 Fathaland slim ZYNISCH

Die Vorzugsbehandlung der Griechen ist ein Faktum. Die weitaus grössere Armut und das grössere Elend ist in Ost-Europa. Die Nicht-Anerkennung dieser Tatsachen ist zynisch. Zynisch ist auch die Tatsache, dass der Blick der Griechen nur auf den eigenen Bauch gerichtet ist. Gute Europäer sind sie nicht. Im übrigen wohne ich in den Niederlanden, wir sind dort genauso wenig Krisengewinnler wie in Deutschland. In Gegenteil die Milliardenkosten für Griechenland werden genauso mitgetragen von den Ärmsten.Und die spüren das.

re arnsberg

"Die neoliberale Privatisierungskampagne in Griechenland wird im Interesse der internationalen Kapitalanleger knallhart durchgezogen"

Die internationalen Kapitalanleger für den Hafen von Piräus kommen aus China.

Jetzt kommen Sie nämlich in Erklärungsnotstand, ob chinesische Investoren trotz oder wegen der Troika zum Zuge kommen, und warum überhaupt.

Gegen den Schwächeren?

@ 19ikarus43:
"Also in meinem Bekanntenkreis wird heftig darüber gestritten. Zumindestens Einigkeit besteht darüber,das die Ukraine genau so wie die RF in Sachen Sanktionen behandelt werden sollte."

Niemand würde ernsthaft das Opfer der Aggression sanktionieren dafür, dass es sich wehrt. Jedenfalls niemand in meinem Bekanntenkreis.

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