Das Ende des Schweizer Bankgeheimnisses naht

19. März 2015 - 16:55 Uhr

2017 wollen die Schweiz und die EU mit dem Austausch von Bankdaten beginnen: Dann könnte das eidgenössische Bankgeheimnis der Geschichte angehören. Noch müssen aber das Schweizer Parlament und der Rat der EU-Regierungen zustimmen.

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Kommentare

Quatsch

Das Wohl der Schweiz hängt schon lange nicht mehr an den Banken.

Ende des Schweizer Bankgeheimnisses

Damit naht auch das Ende der (Griechischen)-Schwarzgeldkonten.
Eine erneute Kapitalflucht wird panikartig einsetzen.
Aber wohin,nach England????

Bankgeheimnis als Schutz vor dem Staat

Das Bankgeheimnis wurde damals eingeführt zum Wohle der souveränen Bürger, damit ein übermächtiger Staat nicht auf dumme Gedanken kommt.

Gerade nach der Erfahrung aus den 3. Reich sollten wir darüber nochmal nachdenken, ob wir einem Staatsapparat diese Möglichkeit eröffnen wollen.

Ich plädiere explizit für das Bankgeheimnis.

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Wer freut sich warum?

Zitierend: "Die EU ist einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die Steuerflucht vorangekommen. Nach jahrelangen, schwierigen Verhandlungen fällt das Schweizer Bankgeheimnis für EU-Bürger."

Es wird ein Erfolg gegen die Steuerflucht gefeiert? Man ist innerhalb der EU doch noch nicht mal in der Lage, die Steuerverfolgung bzw. -kontrolle durchzuführen! Und dann noch die Steuervorteile und Anreize innerhalb mancher EU-Länder für ausländische Firmen? Wie passt das zusammen?

Für die Schweiz stelle ich jedoch fest, dort herrscht Basisdemokratie. Im Zweifelsfall wird es einen Volksentscheid geben; und wie dieser aussieht, das bestimmt immer noch das schweizerische Volk!
Wäre Steuerkonsequenz seitens des Staates gegeben bräuchte es mit gutem Grunde keine Aufhebung eines Bankgeheimnisses. Gleiches tritt auch indirekt auf die gegebene Steuerverschwendung seitens des Staates zu.

vieles bleibt verschlossen

"Ende des Schweizer Bankgeheimnisses" - gilt das jetzt nur betreffs Anlegern aus der EU?

In der Schweiz lagern grosse Vermoegen aus der ganzen Welt. Was passiert vor allem mit Geldern aus Entwicklungslaendern, die nicht die Macht haben, einen Datenaustausch mit der Schweiz einzufordern?

London City ist wahrscheinlich die groesste Steuer Oase und lenkt andere in der Karibik und Asien, schoen beschrieb von Nicholas Shaxson in "Treasure Islands". Wer wagt sich an dieses Spinnennetz?

Es bleiben viele Fragen offen, aber immerhin kommt weitere Bewegung in das Spiel.

Das Ende des Schweizer Bankgeheimnisses naht

Da ist man doch wahrlich ganz fasziniert, dass ich die Bankdaten von Putin, Timoschenko, allen Oligarchen, den Tudors, den Welfen, Prinz Charles, Peer Steinbrück, Mutti und Sigmar bekommen werde!
Da möchte ich noch die aller Waffenhändler, Drogenhändler, Bankmanager ...
Ach, so ist das gar nicht gemeint?

Luxleaks und die britischen Kanalinseln sind entscheidend

Es muss eben nicht nur das Schweizer Parlament und der Rat der EU-Regierungen zustimmen.

In der Schweiz unterliegt diese Entscheidung dem fakultativen Referendum. Dieses politische Instrument ist ein Veto-Recht des Volkes. D.h. wenn ein Bürger 50'000 Unterschriften innert 3 Mt. sammelt, hat das Volk darüber zu entscheiden und hat damit das letzte Wort.

Dem Schweizer Volk wurde damals versprochen, dass eine Zusage nur dann kommen wird, wenn alle(!) Staaten in der EU mitmachen werden.

Wird Luxleaks und die Frage der britischen Kanalinseln nicht vollständig geklärt, wage ich zu behaupten, dass die Schweiz nicht mitmachen wird.

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