Ihre Meinung zu: Das Leben auf der Krim ein Jahr nach der Annexion

16. März 2015 - 15:11 Uhr

Russland feiert den ersten Jahrestag des Krim-Referendums. Moskau fördert die Halbinsel mit Milliarden, viele Bewohner wollen nicht zurück zur Ukraine. Gleichzeitig hat die russische Bürokratie Einzug gehalten.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.266665
Durchschnitt: 2.3 (15 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

die Krim feiert

Die Menschen dort haben sich entschieden. Das Wort Annexion ständig zu benutzen ändert auch nichts an der tatsächlichen Situation.

Was mich zudem ärgert, ist die unvollständige Berichterstattung.

Kein Wort darüber, wer die Bahnverbindung zwischen der Krim und der Ukraine unterbrochen hat. Kein Wort über die ständigen Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung der Krim durch die Ukraine. Und das obwohl Russland dafür bezahlt.

"Doch die meisten der zwei Millionen Krim-Bewohner wollen trotzdem nicht mehr zurück in die Ukraine. " Und egal wie wir darüber denken, dass sollte doch genau das sein was zählt: dass die Menschen selbst entscheiden und ihr Leben bestimmen können.

1 Jahr danach....

Auf dem Krim geht es alle jetzt besser, das heißt die haben es richtig gemacht das die für Russland sich entschieden.

gar nichts zu tun hat (Erfindung der Lügenpresse) uuuups hat er jetzt ja zugegeben, ok sorryhatte ich vergessen :-) noch einen dicken Max und lässt viel Geld springen, um sich die Meinung der Krim Bewohner zu kaufen. Eine andere Reportage besagt, das die Arbeitslosigkeit rapide angestiegen ist, weil nieman mehr auf die Krim fährt. Der Ölpreis ist im Keller, mal sehen wie lange Mütterchen Rußland das noch duldet, das zig Milliarden für Putins Machtspiele in irgendwelche Enklaven überwiesen werden, aber Zuhause ist Schmalhans der Küchenmeister. Der nächste Millirdenklops ist die Ostukr. da werden wir mal sehen wie schnell Ru. die Puste ausgeht. Weil die 100te Millia. hat Putin ja gar nicht um das was er dort angerichtet hat wieder aufzubauen. Die Separatisten werden merken, alle Schlachten gewonnen, Krieg und Heimat trotzdem verloren. Weil die Ukr. wird das nicht bezahlen, und Ru. wollte nur stänkern und die Ukr. schädigen, die wollen ja nicht ernsthaft solche Habenichtse am Hals haben.

Tschüß Ukraine...

Auch wenn der Beitrag nur Schlechtes aufgezählt hat, gehts den Menschen auf der Krim besser als in der Ukraine. Und wenn Europa die Halbinsel nicht sanktionieren würde, würden einige der o.g. Probleme von alleine verschwinden. Hauptsache es gibt dort keinen Krieg, keine Rechten und und keine amerikanischen Helfer... Ich gratuliere der Krimbevölkerung zum Jahrestag und freue mich mit!

Es gab keine Annexion...

... Es war eine Sezession, wie bei der USA. Also, der Titel ist schon falsch. Im übrigen, nicht viele, sondern die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung will nicht zurück in die Ukraine, den Zuständen dort entsprechend, wie auch aus vielen anderen Gründen. In diesem Jahr erwartet man übrigens wieder 6 Millionen Touristen, wie im Jahre 2013. Im 2014 waren es "nur" 4 Millionen, meistens wegen der ukrainischen Blockade und westlichen Sanktionen. Alles zeigt nach oben, Leute.

Jetzt

möchte bitte der Reporter in die Ukraine fahren und die Versorgungsituation mit der von der Krim vergleichen.
Mit Sicherheit wird er feststellen, dass die von der UA in allem abgekappte Krim es viiiiel besser hat.
Glückwunsch an die Krimbewohner zum Jahrestag der Sezession.

Ein absolut gehaltloser

Ein absolut gehaltloser Artikel, der klar macht, dass der Auftrag darin bestand, ausschliesslich zu kritisieren.
Und im Übrigen wars keine Annexion.

Alles wird gut, solange Russland bezahlt......

Putin will auf der Krim seine Stärke demonstrieren, wenn die Staatseinnahmen stetig zurück gehen wird das sich das restliche Russland nicht mehr gefallen lassen........
Nur zurück zum Kommunismuss ist eine Möglichkeit, dann weden die Putinversteher auch mal am eigenen Leibe spühren wie hart der Kommunismus zu den Kleinen sein kann.

Nur zu, zurück in den Kommunismuss mit all dehnen die Putin so gut verstehen

@michicu um 15:35

"...gar nichts zu tun hat (Erfindung der Lügenpresse) uuuups hat er jetzt ja zugegeben, ok sorryhatte ich vergessen :-)..."

Die USA haben auch die ganze Zeit dementiert , dass sie mit dem Konflikt nichts zu tun haben. Dann sagte Obama, dass die USA den Umsturz der ukrainischen Regierung unterstützt haben - das finden Sie sicherlich in Ordnung...

@ um 15:21 von spom und um 15:40 von kirillsel

@ um 15:21 von spom
Die Menschen dort haben sich entschieden. Das Wort Annexion ständig zu benutzen ändert auch nichts an der tatsächlichen Situation.
___________________________

aber auch der versuch, es zu verharmlosen ändert nichts daran, dass trotzdem in allen atlanten des westens die krim immer den vermerk tragen wird "von russland widerrechtlich besetztes gebiet"....

@ um 15:40 von kirillsel
Und wenn Europa die Halbinsel nicht sanktionieren würde, würden einige der o.g. Probleme von alleine verschwinden.
_________________________

der westen sanktioniert nicht die halbinsel, sondern russland und das mit gutem grund. russland ist das einzige land, was nach dem zweiten weltkrieg ein nachbarland überfallen hat und sich einen teil davon einverleibt hat....
dafür bekommt russland die rechnung von der freien welt präsentiert

die Menschen auf der Krim

haben sich in einem Referendum mit einer überwältigenden Mehrheit für den Beitritt zur RF entschieden, natürlich ist es schwierig den Wandel zu vollziehen zumal der einzige Nachbar auf dem Landweg die feindlich gesinnte Ukraine ist, die negativen Erfahrungen einzelner könnte man auch 1 zu1 auf ukrainisches Gebiet anwenden, russische Firmen in der Ukraine wurden enteignet, den Menschen im Osten werden die Renten verweigert obwohl diese Menschen sich ja sicher diese Renten in und für die Ukaine erarbeitet haben, Bürokratie und Koruption gehen in der Ukraine Hand in Hand, Pressefreiheit wurde in der Ukraine abgeschafft, es gibt Zwangsrekrutierung und die Währung der Ukraine ist das Papier nicht mehr wert auf welches sie gedruckt ist.........

Vielen Dank für den Bericht

Und wie ist es in der Westukraine?
Haben dort die Menschen das Geld, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen, oder ist es dort evtl auch kostenlos? Wie ist das in der Stadt / auf dem Land? Wie ist die Lebensmittelversorgung? Wie sehen dort die Behördengänge aus?
Solange diese Fragen nicht beantwortet sind, kann ich mir kein Bild von der Situation in der Ukraine machen. Das aber ist doch die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Liebe TS, bitte ergänzen.
Danke

Glückwunsch an Russland

zum Tag der Wiedervereinigung.

Moskau feiert den Jahrestag der aggressiven Krim-Annexion

Bereits Mitte Februar 14, also vor der Flucht des Ex-Präsidenten nach Russland und dem Machtwechsel in Kiew, waren die Pläne fertig für die "Heimholung" der Krim mit Grenzveränderung und die Abspaltung der Ostukraine, deren Status noch offen ist. Am 22./23.02. gab Putin den rechtswidrigen Befehl zur Besetzung und Abspaltung der Krim durch schwerbewaffnete russische Truppen. Nach dem 25.02. floh Janukowytsch per Truppentransporter nach Russland.

Obwohl die Bevölkerung der Krim nicht bedroht war, ließ der Kreml entgegen der UA-Verfassung ein rechtswidriges Referendum zur Eingliederung der Krim in die RF unter Androhung von Waffeneinsatz organisieren. Das umstrittene Referendum erfolgte dann am 18.03.14.

Am Jahrestag der Krim-Annexion geht es der Bevölkerung insgesamt nicht besser als zuvor, wenngleich die Mehrheit wohl immer noch zu Russland gehören will. Die Wirtschaft und der Tourismus liegen am Boden, die Korruption grassiert. Die Tartaren leiden unter Menschenrechtsverletzungen.

@ um 15:49 von To_LE

"aber auch der versuch, es zu verharmlosen ändert nichts daran, dass trotzdem in allen atlanten des westens die krim immer den vermerk tragen wird "von russland widerrechtlich besetztes gebiet"...."

Es geht nicht um Verharmlosung. Auch wenn ich es schon mehrfach geschrieben habe, die Krim hatte Autonomiestatus, auch in der Ukraine. Die Bevölkerung hat über eine Selbständigkeit und den Anschluss an Russland abgestimmt. Was dagegen eine Annexion ist, können Sie gern selbst nachlesen.

Und was die Atlanten des Westens anbelangt, wäre es nicht die einzeige Differenz zu Atlanten in anderen Staaten. Auch der Kosovo ist noch nicht einmal von allen, nicht einmal allen EU Staaten bzw. Nato Staaten anerkannt.

@ m 16:03 von speete

"Und wie ist es in der Westukraine?"

Auf die Antworten warte ich auch schon lange. Aber ich denke nicht, dass wir die beantwortet bekommen. Wetten?

Pässe in Russland...

"Sie wollte bei der Meldestelle des Geheimdienstes FSB einen Pass beantragen..."

Die Pässe in Russland werden nicht von der Polizei, und schon gar nicht von FSB ausgestellt. Das macht "Федеральная миграционная служба (ФМС)"[Der Föderale Migrationsdienst].

Was gibt's zu Feiern?

Anschluss an das Reich des hungrigen Bären mit schwindenden Finanzmitteln. Zu empfehlen wäre aus unserer Sicht die Krim ganz schnell zu vergessen. Keine wie auch immer gearteten Beziehungen zu diesem geopolitischen Blinddarm, weder wirtschaftlich noch kulturell. In den hiesigen Erdkundebüchern einfach weiß lassen und aus unseren medialen Debatten streichen. Darauf einen Krimskoje. Nasdrowje!

@speete:"Und wie ist es in der Westukraine?"

Putin-Russland hat plangemäß mit der Krim-Annexion und der Destabilisierung der Ostukraine die Gesamtukraine in Mitleidenschaft gezogen. Kein Landesteil der Ukraine konnte sich infolge des von Russland ausgehenden Krieges in der OUA mit über 6.000 Toten positiv entwickeln. Im Gegenteil: Die Wirtschaft liegt -wie auf der Krim- am Boden, die geplanten Reformen in der Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und gegen die Korruption blieben in den Anfängen stecken.

Das war ja auch das Ziel von Putin-Russland. Das Land soll ruiniert dem Westen abschwören und sich wieder Moskau, der Eurasischen Union und der "Integration" der ehem. Sowjetrepubliken fügen. Solange dies nicht der Fall ist und die Ukraine selbstbestimmt ihren eigenen Weg gehen will, wird Putin die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine untergraben und über die abgespaltene OUA mit autonomen Status in Kiew mitregieren wollen. Putins großrussische Geo- und Militärstrategie scheint also aufzugehen.

80 Prozent der jungen Ukrainer würden ihr Land gern verlassen.

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44407/1.html

Ich bezweifle, dass es sich auf der Krim ähnlich verhält.
Kein Bürgerkrieg, keine Armut, gesicherte Verhältnisse. Die Krim hat eine Perspektive. Einzig der Westen versucht hier mit Sanktionen etwas zu verschlechtern.

Zug nach Westen

um 16:24 von henry.berlin:
"80 Prozent der jungen Ukrainer würden ihr Land gern verlassen."

Auf der Krim oder im russischen Teil des Donbas sind es aber genau so viele, die gerne in den Westen möchten. Schade. Es liegt nämlich nicht an der Ukraine.

Fast alle ukr. Streitkräfte sind auf der Krim geblieben

Weißt Ihr übrigens, dass fast alle ukr. Militärkräfte, die auf der Krim stationiert waren, sind dort freiwillig geblieben? Es haben sich mehr als 15.000 Militärleute für Russland entschieden. Es sind nur ganz wenige in die Ukraine gegangen (weniger Lohn in der Ukraine, schlechtere Bedingungen, ukrainische Nationalisten, all das hat die freiwillig gebliebenen nicht gereizt).

Und noch was - die Krim hat soeben die ersten Investitionen von Investoren in Höhe von 30 Millionen $ bekommen. Die Halbinsel hat enorme Entwicklungspotenzial.

Gegängeltes Land

Die öffentliche Meinung auf der Krim ist genau so gelenkt und gegängelt, wie im restlichen Russland auch. Das macht uns hier im Westen immer ein wenig fassungslos, wie wenig sich im Grunde seit den Sowjet-Zeiten geändert hat. Aber wie auch, Putin und seine Vasallen haben an Freiheitlichkeit kein Interesse.

@ um 16:10 von spom

nun dann haben sie wohl die kleinen grünen männlein vergessen, ohne die es wohl eine abstimmung nie gegeben hätte. oder die medienberichte aus russland in den letzten tagen, wo der große putin nun selbst zugegeben hat mit russischen truppen sein unwesen in der ukrainischen krim betrieben zu haben. oder das interwieve mit dem anführer der bewegung der eiskalt vor laufenden kameras sagt, dass die abgeordneten ins parlament einbestellt wurden und ihnen klar gemacht worden ist, wie sie abzustimmen haben...

hm und ja mir ist durchaus neu, dass der kosovo serbien überfallen und sich dann sich selbst einverleibt hat. das war ja wohl vielmehr eine unabhängigkeitsbestrebung....
in ein land einzufallen und ein teil davon zu seinem staatsgebiet zu erklären so wie es russland mit der krim gemacht hat ist ebend wirklich was völlig anderes.... und deshalb auch nicht vergleichbar....

Vergessene Versprechen

Russland hat der Krim bei der Einvernahme (ich dachte, ich lasse das Wort Annexion mal weg) viel versprochen. Unterstützung, Entwicklung, Fortschritt, Wachstum...

Aber zwischenzeitlich ist alles wieder vergessen, untergegangen im üblichen Schlendrian des Riesenreiches. Warum braucht das größte Land der Erde die kleine Krim und die unbedeutende Ostukraine? Ein Hunger, den man nicht versteht.

@helmut baltrusch: Rührend, Ihre Sorge um die "arme Krim"

Sie schreiben "Am Jahrestag der Krim-Annexion geht es der Bevölkerung insgesamt nicht besser als zuvor, wenngleich die Mehrheit wohl immer noch zu Russland gehören will. Die Wirtschaft und der Tourismus liegen am Boden, die Korruption grassiert."

Potzblitz - ein ganzes jahr und den Menschen geht es noch immer nicht besser dort? Böser Putin! Wo doch der Westen extra noch faktisch ein Handels- und Wirtschaftsembargo gegen jegliche Unternehmen auf der Krim verhängt hat, damit es dort wirtschaftlich besonders schnell aufwärts geht. Und wo die Ukraine sicherlich mit derselben hehren Absicht fast täglich die Strom- und Wasserversorgung für die Krim unterbricht.
Apropos, Ukraine. Als Teil der Ukraine wäre die Krim natürlich in den letzten 12 Monaten geradezu aufgeblüht. So wie es ja der gesamten Ukraine (abgesehen von Donetzk und Lugansk natürlich) enorm viel besser geht seit dem verfassungswidrigen Staatsreich vor einem Jahr. Und die korruption gabs vorher auf der krim ja auch noch nicht...

15:35 von michicu

>>Eine andere Reportage besagt, das die Arbeitslosigkeit rapide angestiegen ist, weil nieman mehr auf die Krim fährt.<<

Dann wurde in dieser Reportage auch sicher erwähnt daß die derzeitigen Sanktionen der Tourismusbranche verbieten die Krim anzubieten. Wurde nicht erwähnt ? Dann war das sicher eine der völlig ausgewogenen Berichterstattungen, wie sie uns seit einem ganzen Jahr präsentiert werden.

Den Touristen verbieten auf die Krim zu fahren und dann sich echauffieren wollen daß dort keine Touristen mehr sind ... clever ist das nicht.

Noch einige Jahrestage und

Noch einige Jahrestage und alles hat sich beruhigt. Wer spricht heute noch über Nordirland, Zypern u.a.

15:48 von xaver13

>>Nur zurück zum Kommunismuss ist eine Möglichkeit, dann weden die Putinversteher auch mal am eigenen Leibe spühren wie hart der Kommunismus zu den Kleinen sein kann. Nur zu, zurück in den Kommunismuss mit all dehnen die Putin so gut verstehen<<

Da haben sie sich wohl im Blog vertan. Hier gehts um die Ukraine und nicht um Nordkorea.

Annexion bleibt Annexion

Ich höre immer wieder: Die Menschen auf der Krim haben entschieden...Das ist, so hart es sich anhört, völlig IRRELEVANT! Diese "Wahl" wurde von Russland aus gesteuert und nicht von Kiew legitimiert und damit null und nichtig.Das wäre ja gerade so als wenn Österreich über eine Separation Bayerns bestimmen würde! Wer mir jetzt wieder damit kommen will das in Kiew ja eine "Putschregierung" herrsche: Diese wird von 90 % der ukrainischen Bevölkerung anerkannt und zudem wurde der korrupte und moskauhörige Janukowitsch völlig zu Recht entmachtet.Somit kann man sich bei der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch RU nicht auf solche Pseudoargumente stützen.Solange die Krim der Ukraine nicht zurückgegeben wird sollten die Sanktionen gegen Russland weiter laufen und massiv verstärkt werden.Wir sind doch nicht mehr in den 1930´er Jahren wo jedes Land sich anderer Herren Staatsgebiete einverleiben kann wie es einem gerade passt!!! Diese Tatsache muss Zar Putin akzeptieren und einlenken!

@spom:"...die Krim hatte Autonomiestatus, auch in der Ukraine"

Dieser Autonomiestatus reichte aber nicht aus, um gegen die Verfassung der Ukraine ein Referendum zur Abspaltung von der Ukraine und zum Anschluss an die RF zu votieren. Ohne Zustimmung der Ukraine nach einem Bürgerbegehren war das Referendum und der Anschluss an Russland staatsrechts- und völkerrechtswidrig. Der Autonomiestatus der Krim reichte auch nicht aus, sich als eigenes und bedrohtes Volk von der Ukraine zu trennen. Ebenso war Putins Befehl zur "Heimholung" der Krim vom 22./23.02.14 rechtswidrig.

Der gesamte Annexionsvorgang unterlag einzig dem Recht des stärkeren. Die Stärke des rechts muss erst wieder hergestellt werden. Die Ukraine wird auf die Krim als rechtmäßigen Teil des Landes nicht verzichten. So ist und bleibt die Krim ein Teil der Ukraine.

@Tada, 16:16 :

DANKE !

Ich habe letztens in einem Seminar erfahren, daß in Umfragen seit den 80er !! Jahren die Mehrheit der Krim-Bewohner zu Rußland gehören wollte.

Aber das passt ja nicht in unser "Medienbild", äääh, Bild, das die Medien zeichnen müssen !

Ich lese immer

"Annexion" ...

Wird also ein Land annexiert ?

"Früher" schrieb man das "Annektion", weil ein Land "annektiert" wird.

Schöne neue deutsche Rächdschreipunk.

@lubat

Solche Fehler sind inzwischen ein Feature.

@ 16:23 von Helmut Baltrusch

Das ist ihre Sichtweise. Meine sieht die Situation von der anderen Seite:
Um Putin weg zu bekommen, ist "dem Westen" so ziemlich jede Aktion recht. Ziel ist es, an die russischen Bodenschätze zu kommen, die man unter Jelzin schon fast sicher hatte. Die Bürger der Ukraine sind dabei Spielzeug in den Händen der Weltmächte USA, EU und Russland. Meiner Meinung nach sind hier die USA und die EU Beginner der Auseinandersetzung, die ja verdeckt auch in Syrien statt findet.
Solange die TS aber nicht auch aus dem Westen der Ukraine einen solchen Bericht veröffentlicht, sehe ich derlei Meldungen immer mit gemischten Gefühlen. Ihrer Meinung kann ich mich definitiv nicht anschließen, ich halte sie sogar für falsch. Bei der derzeitigen Nachrichtenlage habe ich aber Verständnis dafür.

Referendum

Mal angenommen, die Krimbevölkerung hat sich in der Tat mehrheitlich für einen Betritt zu Russland ausgesprochen, heißt das dann, sie könnte - sagen wir mal - in 5 Jahren die Schnauze voll haben und sich wieder der Ukraine anschließen?
Sollte man dann nicht einfach alle paar Jahre zyklisch ein Referendum abhalten? So bekäme man Stimmungsumschwünge auch mit und die Krim könnte alle paar Jahre (je nachdem, welches Land mehr bietet?!) die Flaggen austauschen.
Vielleicht möchte auch Kaliningrad nicht mehr zu Russland gehören, ich würde sicherheitshalber mal ein Referendum abhalten lassen, jetzt, woe in Russland doch die freie Meinungsäußerung möglich ist...

@To_LE

15:49 von To_LE:
"russland ist das einzige land, was nach dem zweiten weltkrieg ein nachbarland überfallen hat und sich einen teil davon einverleibt hat...."

Zypern zählt wohl nicht? (Um nur ein Beispiel zu nennen.)

Herzlichen Glüchwunsch

"Staatliche Löhne und Renten haben sich verdoppelt, für den Besuch beim Arzt muss man nicht mehr bezahlen."

Das reicht doch schon und es gibt keinen Krieg in Krim. Was will man mehr. Aufjedenfall gehts den Leuten besser als den Ukrainern.

Die Bürger auf der Krim sind

Die Bürger auf der Krim sind es, die sich mit der Situation arrangieren müssen. Sie werden zudem seit der Annektion vom russischen Fernsehen mit übelster Propaganda zum Krieg in der Ostukraine bombadiert.

Für Gesellschaften wie unsere ist der Gedanke, wie beeinflussbar die "freie Meinung" sein kann, unangenehm und er wird verdrängt, denn unsere Gesellschaften basieren darauf, dass jeder einzelne sich eine Meinungen frei bilden kann und soll. Dazu müssen aber Vorraussetzungen erfüllt sein, die auf der Krim seit über einem Jahr hingegen massiv eingeschränkt sind.

Das alles tut auch nicht das Geringste zur Sache, wenn man das Vorgehen Rußlands bei dieser Annektion betrachtet. Dabei handelte es sich ganz klar um eine Kriegshandlung - und zu dieser Bewertung spielt es keine Rolle, dass es durch das bedachte Verhalten der ukr. Streitkräfte nicht zu einer offenen Konfrontationen kam. Der Verstoß gegen den Vertrag zur Stationierung der russ. Streitkräfte war eine Invasion.

16:06 von Helmut Baltrusch

"...Bereits Mitte Februar 14, also vor der Flucht des Ex-Präsidenten nach Russland und dem Machtwechsel in Kiew, waren die Pläne fertig für die 'Heimholung' der Krim mit Grenzveränderung und die Abspaltung der Ostukraine, deren Status noch offen ist. "

So sieht es aus Sicht der Kiew-Vertreter aus. In Wahrheit ging am 14.2., also eine knappe Woche vor dem gewaltsamen Umsturz und der Flucht Janukowitschs das Papier mit Überlegungen eines Moskauer "Think Tanks" ein, wie die sich anbahnende Ukraine-Krise zu behandeln sei. Es wäre eine phänomenale Leistung, hätten Putin und seine Administration es fertig gebracht, in den zur Verfügung stehenden sechs Tagen nicht nur die kompletten Vorbereitungen, sondern auch noch die Umsetzung dieser Vorstellungen fertig gebracht zu haben. Das kann keiner glauben, der weiß, wie Bürokratien funktionieren. Nimmt man dazu die Aussage Obamas, dass Putin von der Situation völlig überrascht war, so wird deutlich, dass die Krim auch ohne Plan zu Russland wollte.

Krim

Meine Schwiegermutter lebt dort und ich weiß das Menschen viel besser geht als davor und die haben Krim immer als Russland wahr genommen und froh sind das Krim wieder zurückgekehrt.
Z.b. hat sie jetzt Rente 380 euro (umgerechnet )
Davor 68 euro.

16:13 von spom

Für den Regierungschef der West-Ukraine wird in Berlin gerade der rote Teppich ausgerollt. Ich denke er wird genau Bericht erstatten über die Fortschritte seit seinem Amtsantritt in der Ukraine. Allerdings unterliegen diese Fortschritte strengster Geheimhaltung, so dass unsere ÖR und die gesamte Presse noch nicht berichten kann. (Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten)

@Helmut Baltrusch

16:06 von Helmut Baltrusch:
"Am Jahrestag der Krim-Annexion geht es der Bevölkerung insgesamt nicht besser als zuvor, wenngleich die Mehrheit wohl immer noch zu Russland gehören will."

Ja komisch, oder? Wie verblendet und gehirngewaschen müssen diese Menschen nur sein, dass Sie noch immer zu Russland gehören wollen?

Naja, aber lieber das, als tot oder auf der Flucht.

Krim krieg

Russen haben fast 150 tausend Man in Krieg für Krim in Jahre 1853-56 gegen Türken verloren und ihr denkt das sie einfach so Krim zurückgeben....

Claudia Bauer meint ....

ich gratuliere den Menschen auf der Krim zu ihrer mutigen Entscheidung der russischen Föderation beizutreten.
Auch wenn die Grüne " Hinterbänklerin"
Harms behauptet es gehe den Menschen nicht besser, sondern schlechter als vorher.
Aufwachen Frau Harms, denn die Menschen haben Frieden und sind zum größtem Teil mit ihrer Situation zufrieden. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist.

@TO_LE: Sie bringen da einiges durcheinander mit der Krim

Aber nicht nur Sie. Deswegen kurz ein paar Fakten zum historischen Ablauf.

1992, nur 1 Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine, sollte es ein Referendum zu der Frage geben, ob die Krim zur Ukraine oder zu Russland gehören wollte. Damals verhinderte die Zentralregierung in Kiew die Abstimmung, auch mit Polizeigewalt.

27.2.1014: Das Parlament der krim beschließt eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit der Krim von der Ukraine. Der Termin wird später vom ursprünglich geplanten Datum (25.5.14) auf den 16.3. vorverlegt.

16.3.14 Im Referendum gibt es eine große mehrheit für eine Abspaltung von der Ukraine und einen Beitritt zur Russ. Föderation. Selbst das US-amerikanische Pew Research Center kommt am 8.5. im Zuge eigener Recherchen auf der Krim zu einem ähnlichen Ergebnis.88 % der Krimbewohner sagten, die Regierung in Kiew solle das Resultat des Referendums, den Beitritt der Krim zu Russland, anerkennen. 91 % waren der Meinung, das Referendum sei fair durchgeführt worden

SubventionenVonRussland

warten wir einfach bis die Subventionen eingestellt, oder reduziert werden!

@Gerd Hansen

"Annexion" ...

Wird also ein Land annexiert ?
"Früher" schrieb man das "Annektion", weil ein Land "annektiert" wird.
Schöne neue deutsche Rächdschreipunk.

vielen Dank! bei einigen Kommentaren vermisse ich nicht nur das Wissen an Rechtschreibung..........................

Der Status vom Kaliningrader

Der Status vom Kaliningrader Gebiet ist mit dem Potsdamer Abkommen geklärt. Ich wüsste auch nicht, dass die dortigen Bewohner Polen, Litauer oder Weissrussen werden wollten. Genauso könnten sie immer in Bayern abstimmen lassen, ob man mit Deutschland oder Österreich leben will.

@. AndyKing

"Auf dem Krim geht es alle jetzt besser, das heißt die haben es richtig gemacht das die für Russland sich entschieden."

Und wieso geht es den Krim-Tartaren so schlecht? Sie werden
drangsaliert, diskriminiert und vermehrt enteignet.
Wie können Sie derartig vermessen sein, zu behaupten, dass
es Allen besser geht?

@Xabbu:"Den Touristen zu verbieten, auf die Krim zu fahren...

... und dann sich zu echauffieren wollen, dass dort keine Touristen mehr sind ...clever ist das nicht."

Nun, das ist auch keine Frage von nicht cleveren Reiseverboten. Aus der Ukraine kamen freiwillig aufgrund des unsicheren Status 2,5 Mio. und aus Russland weit weniger als die Hälfte der früheren Touristen nicht mehr auf die Krim. Und aus dem Westen kamen aus dem gleichen Grund nur noch ganz wenige Touristen. Nachteilig wirkt sich auch aus, dass in die touristische Infrastruktur viele Jahre nicht investiert wurde.

Investitionsmittel aus Moskau wurden wegen der grassierenden Korruption zu 70 % wieder zurückgegeben. Das sagt sehr viel über die Entwicklung unter russischer Ägide. Zudem ist die Inflation auf der Halbinsel sehr hoch. Sie fraß Lohn- und Rentenerhöhungen wieder auf und die Einkommen sind insgesamt durch die stark gestiegene Arbeitslosigkeit gesunken.

Annexion einfach aussitzen?

um 16:46 von ostfrieden:
"Noch einige Jahrestage und alles hat sich beruhigt. Wer spricht heute noch über Nordirland, Zypern u.a."

Kann Unrecht durch Aussitzen zu Recht werden? Das lassen Sie zu meiner Überraschung nämlich offen. Ich finde, das kann es nicht.

Annexion

... mal abgesehen davon, dass "Annexion" nach aktueller Rechtschreibung korrekt ist, man mag ja persönlich dazu stehen wie man will.

@Helmut Baltrusch 16:50

Sie können es noch so oft aus dem uns verordneten Mainstream verbreiten: Wenn es nach dieser kruden Auslegung von Völkerrecht ginge, wäre (nicht nur) Königsberg wieder deutsch, die Teilung Oberschlesiens 1922 wäre nichtig, ein autonomes Südtirol gäbe es nicht und alle französischsprachigen Schweizer müssten deutsch können, um Schweizer zu sein.
Die Franzosen haben übrigens wegen der Volksabstimmung im Saarland auch keinen Krieg veranstaltet. Würde Deutschland in den Krieg ziehen, wenn die Insel Rügen von Schweden bewohnt wäre und heim ins ehem. Mutterland wollte?
Das Selbstbestimmungsrecht von Völkern ist ein weit höheres Gut als die sog. territoriale Einheit in oft genug willkürlich entstandenen Grenzen.

17:19 von michael

Oh dann frage ich mich was macht die Ukraine wenn die Hilfe (sprich Subventionen) vom Westen ausbleiben und wenn Russland den kompletten Handel mit der Ukraine einstellen sollte so als Retourkutsche weil der Westen die Krim sanktioniert (z.B.in den Reisebüros nicht angeboten werden darf). Ich glaube da gehen in der Ukraine noch schneller die Lichter aus.

natürlich Annexion

Es heißt ja auch Reflexion.
Früher mag ja Annektion korrekt gewesen sein, heute ist es aber schlichtweg falsch. (Kleiner Exkurs)

Sprachlich lässt es sich klären

um 17:22 von Franz.Graumann:
"Annexion" ... Wird also ein Land annexiert ?
"Früher" schrieb man das "Annektion", weil ein Land "annektiert" wird.
Schöne neue deutsche Rächdschreipunk.

Annex - der Anhang, die Ergänzung. Kleiner Tipp: Es kommt aus dem Lateinischen, nämlich von annexum, das Verb dazu ist annectere.

Falscher Adressatenkreis

um 17:15 von Claudia Bauer
"... meint ich gratuliere den Menschen auf der Krim zu ihrer mutigen Entscheidung der russischen Föderation beizutreten."

Wir erschaudern ob dieser treuen Lobeshymne. Aber warum tun Sie das nicht in einem russischen Forum? Dann könnten es die geneigten Fans der russ. Föderation auch lesen.

@speete:"Ihrer Meinung kann ich mich definitiv nicht ...

... anschließen, ich halte sie sogar für falsch. Bei der derzeitigen Nachrichtenlage habe ich aber Verständnis dafür."

Nun, meine Einschätzungen basieren nicht auf der Nachrichtenlage, sondern auf Tatsachen. Ihre Einlassungen sind vor allem ideologisch und von Spekulationen über angebliche amerikanische Absichten geprägt. Ihre Sicht ist vor allem die aus Putins Propaganda stammende, aber unglaubwürdige zur Rechtfertigung der aggressiven und invasiven Vorgehensweise in der Ukraine und darüber hinaus. Es gibt aber keine schlüssige und akzeptable Rechtfertigung der hegemonialen und neo-imperialistischen russischen Großmachtpolitik und der Vorgehensweise in der Ukraine.

um 15:49 von To_LE

wo sind die Bilder des Überfalls,so das die Menschen sich dieses abscheuliche Unterfangen anschauen können.Jeder Nachtblitz am Himmel ob in Deutschland,Russland der Ukraine wird irgendwie festgehalten.Nur von diesem schrecklichen Überfall fehlen die Bilder .Die riesigen Panzerverbände der roten Armee sind auch auf keiner Hightech-Gerät zu sehen.Das ist für die Leser die die Russen hassen schrecklich.

Falsche historische Bezüge

um 17:11 von AndyKing:
"Krim krieg Russen haben fast 150 tausend Man in Krieg für Krim in Jahre 1853-56 gegen Türken verloren und ihr denkt das sie einfach so Krim zurückgeben...."

Diese Kriegsrhetorik muss ich unmissverständlich zurückweisen.
In vielen Kriegen wurden sinnlos Truppen für sinnlose Ziele verheizt, z.B. im II. Weltkrieg. Sollen wir all das zurück holen wollen? Hoffentlich nicht.
Dass Russland die Krim annektiert, ist reine Machtpolitik und historisch unmöglich zu rechtfertigen.

Leute, ich glaube einige haben die Putins Rede falsch

interpretiert / falsch verstanden. Seine Botschaft war - es ging gar nicht um eine Annexion! Es ging darum, Krim-Bewohner von den ukr. Nazionalisten zu schützen. Er hat gesagt, es gab Hinweise auf mögliche Provokationen. Im Film über die Krim-Heimkehr wird auch darüber gesprochen. Die radikalen Nazionalisten haben mehrere üblen Sachen geplant, wie z.B. Vergiften des Wasservorrates oder Überfall auf die Grenzgänger.

freiheit ist mehr

Es ist ein jammer dass den Menschen die Freiheit nicht viel wert ist.
wie kann man sich sonst erklären das sich die Krim Russland angeschlossenen hat .
schluss mit Meinungsfreiheit und Pressefreiheit.
Alle schauen nur aufs Geld. Keiner auf die Freiheit und daß ist nicht nur auf der Krim so.

@Izmi: Planung des Krim-Coups vor Machtwechsel in Kiew

Gut möglich, dass Putin von der Flucht Janukowytschs am 22.02.14 überrascht war und dessen Bitte um Hilfe beim Übertritt nach Russland den endgültigen Anstoß für den Befehl von Putin zur "Heimholung" der Krim in der Nacht vom 22. zum 23.02. und die bereits seit dem 20.02. in der Ausführung befindlichen Vorbereitungen für die militärischen Aktionen zur Annexion der Krim gab.

Der Start der Militäraktion ist auf den Orden für die "Wiedergewinnung der Krim" mit dem 20.02. angegeben. Zu dieser Zeit gab es weder die später propagandistisch ausgeschlachteten diffusen "Drohungen des Rechten Sektors" noch von Russland initiierte "Anti-Maidan-Demonstrationen" auf der Krim oder in der OUA noch den Machtwechsel in Kiew. Rechtfertigungen für den rechtswidrigen Befehl Putins gab es erst nach der geo- und militärstrategischen Planung und dem Anlaufen der Militäraktionen zur "Heimholung" der Krim nach Russland.

Von der russischen Krim

Auf dem Krim geht es alle jetzt besser, das heißt die haben es richtig gemacht das die für Russland sich entschieden.

"Annexion"...

Die Krim galt einst als Zentrum des russischen Reiches. Heute ist dort der wichtigste militärische Stützpunkt Russlands. 1954, innerhalb der SU, wurde, auf B a s i s der Vereinbarung von Perejaslaw , anlässlich des 300.sten Jubiläums "des Treueeids, den die Saporoger Kosaken 1654 auf den russischen Zaren Alexej I. ablegten" die Krim, als Geste, an die Ukraine gegeben.
Würde Jemand ein für alle mal klarstellen, dass Russland die Krim nun nicht "annektiert" hat, wäre dem "intelligenten Westen" sehr geholfen!

Die Krim gehört nicht zur Ukraie

das sehen übrigens fast 50% der EU-Staatschefs so aber eben nur im Stillen.

https://www.youtube.com/watch?v=6U85qm1L_-k

Von der russischen Krim

Wir freuen uns, wieder nach Hause) Mit Liebe aus Russland sein))). (Sorry für mein Deutsch)

@Nachfragerin: Lage auf der Krim unter russischer Ägide

Auf Ihre unsachlichen Einlassungen möchte ich nicht eingehen, aber auf die Versprechungen Russlands vor dem Referendum, an die die Menschen damals glaubten. Russland und seine Handlanger auf der Krim, u.a. der jetzige MP, versprachen den Menschen ein besseres Leben, wenn die Krim in die RF zurückkehrt. So wurden wesentlich höhere Renten und Löhne versprochen. Diese Versprechungen waren für die Krim-Bewohner ausschlaggebend für ihr Votum.

Diese Versprechungen wurden zu 50 % eingehalten, führen aber aufgrund der hohen Inflation und den Einkommensverlusten infolge der großen Arbeitslosigkeit zu keinen tatsächlichen Verbesserungen für die Menschen. Zudem werden die Menschenrechte der Tartaren und die Presse- und Meinungsfreiheit beschnitten. Bereits 30.000 junge Tartaren haben die Krim innerhalb eines Jahres verlassen. Für Sie und die unverbesserlichen Putin-Anhänger ist dies aber wohl alles eine positive Entwicklung.

Sehr geehrter Herr Sambale,

Sehr geehrter Herr Sambale, trotz Ihrer immer einseitiger Berichterstattung über Russland, müssen sogar Sie, genau wie Herr Lielischkies, das einzig wichtige zugeben - "Bewohner wollen nicht zurück zur Ukraine". Die absolute Mehrheit der Menschen auf der Krim freut sich zu Russland zu gehören.

Und das ist das einzige was zahlt.
Deshalb lasse ich Ihre alles negative, was Sie versuchen den Lesern vorzutragen, außer Acht.
Es tut mir leid, aber Ihr Bericht hat wenig mit neutralem Journalismus zu tun.

Das ist doch Propaganda hoch 3

um 17:47 von ooo-2:
"Leute, ich glaube einige haben die Putins Rede falsch interpretiert / falsch verstanden. Seine Botschaft war - es ging gar nicht um eine Annexion! Es ging darum, Krim-Bewohner von den ukr. Nazionalisten zu schützen."

Nein wir haben es schon verstanden. Aber ich diskutiere nicht über Nuancen russischer Propaganda. Das ist ohnehin alles vorgeschoben, wenn ein Nationalist den anderen Nationalisten einen Nationalisten nennt.

Russland hält sich an nichts

Russland hat nach Auflösung der UdSSR ganz klar den Vertrag des Budapester Memorandum unterzeichnet, welcher besagt dass unter anderen die Ukraine in den damaligen Grenzen bestehen bleibt, die Krim wurde von Nikita Chruschtschow 19.2.1954 an die Ukraine überschrieben. Wer in Geschichte aufgepasst hat,kann nun schlussfolgern dass zu den Grenzen der Ukraine laut des Budapester Memorandum Vertrags auch die Krim gehört.
Somit ist es von Putin eindeutig eine Annexion und ein eindeutiger Bruch eines unterzeichneten Vertrages !!

P.s: Die kleine Insel "Tusla",welche schon immer zur Krim gehörte wurde 2003 gegen den erklärten Willen der damaligen ukrainischen Regierung von Russland beschlagnahmt, diese wollten ein Straßendamm von ihrem Territorium bauen... schon damals fingen die Provokationen seitens Russlands an

Darstellung: