Ihre Meinung zu: Ukraine-Krise: Ein Jahr nach dem Krim-Referendum

16. März 2015 - 13:51 Uhr

Heute vor einem Jahr wurde in einem umstrittenen Referendum über den Status der Krim abgestimmt - nur wenige Wochen nach der Gewalt auf dem Kiewer Maidan. Anschließend wurde die Halbinsel in die Russische Föderation eingegliedert.

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Kommentare

Ein Jahr Frieden! Meinen

Ein Jahr Frieden! Meinen Glückwunsch den Bewohnern der Krim, welche sich das Selbstbestimmungsrecht nicht von Exxon und Shell haben absprechen lassen.....

Die Krim war, ist und wird immer Teil der Ukraine sein."

Die Krim wurde 1954 vom sowjetischen Parteichef Nikita Chruschtschow an den Ukranischen Teil der Sowjetunion geschenkt. Anlass war das 300-jährige Jubiläum des Vertrags von Perejaslaw von 1654

Man sollte sich überlegen ob dies von Anbeginn schon im Rahmen des Völkerrecht gelegen hat außerdem sollte man erwähnen das die Krim seit 1991 sich schon 2mal versucht hat von der Ukraine abzuspalten und dies nur mit ehrheblichen zugeständnisse der Uk Regierung abgewendet worden konnte.

Man sollte eher sagen"Die Krim war, und ist schon lange Russsisch, und wird auch noch lange Zeit Russsisch sein!

nachdem Anfang der 90er der Bevölkerung der Krim

dieses Referendum versagt worden ist, kann man eigentlich nur begrüßen das es unter dem Schutz der sogenannnten "grünen Männchen" endlich durchgeführt werden konnte, ob mit oder ohne Beobachter (und es waren schon welche vor Ort) ,das Votum war eindeutig und die Eingliederung in die RF hat einen (Bürger) Krieg auf der Krim verhindert, vielleicht hätte die RF auch als offizielle Schutzmacht die Separatisten im Osten der Ukraine unterstützen sollen, dann wären warscheinlich keine 6000 Zivilisten umgekommen, die Soldaten die die Kiewer Regierung bis jetzt in der sogenannten Antiterroroperation geopfert hat sind bei den 6000 Toten noch nicht mit einberechnet, und Herr Poroschenko rüstet schon (und nicht nur verbal) zur nächsten Offensive..............

Eine Katastrophe mit

Eine Katastrophe mit unfassbarem Ausmaß, so wird dieses Ereignis in die Geschichte eingehen. OHNE Hohheitszeichen waren diese Batallione. Und das es soviele waren kam nicht von ungefähr: Russland rechnete anscheinend damit, dass die EU und die USA eingreifen - ohne Hohheitszeichen werd wird da bekämpft? Richtig - Terroristen! Und genau das hätte man auch tun sollen, mit aller Kraft! Nur so hätte die Glaubwürdigkeit des Westens gerettet werden können.Glauben Sie nicht, dass dies einen Krieg mit Russland hervorgerufen hätte.Denn diesen will Putin nicht.Er will sich klammheimlich nehmen was er kann.Beweis? Sobald die Amerikaner gedroht haben Waffen an die Ukraine zu liefern kommt ein Minsk-Abkommen zustande für den ein Waffenabzug erforderlich wird - die sonst so tauben Separatisten befolgen dem Plan - vorerst.Dies kann nur auf direkten Befehl Putins geschehen sein, genau wie alles andere was die letzten Monate dort passiert ist. Der Westen hatte vor einem Jahr EINE Chance, nicht genutzt.

Ergänzung zum Referendum - Wahlbeobachter

denn unabhängige Wahlbeobachter waren nicht zugelassen bei diesem "offenen und ehrlichen" Referendum.

Die wurden durchaus sogar eingeladen - lehnten aber ab, da diese nur eine Einladung aus Kiew akzeptierten. Da beißt sich der Hund m.E. selbst in den Schwanz.

Ukrainische Verfassung: warum diese über dem Völkerrecht stehen soll, ist mir unklar. (wie war das im Kosovo?)

Trotzdem ich diese Ungenauigkeiten bzw. doppelten Standards kritisiere, ist für mich die Angliederung der Krim an Russland in der Weise zu verurteilen. Einziger Trost ist, dass es keinen Krieg auf der Krim gibt. (dafür leiden viele, die nicht den Anschluss wollten)

Die Überschrift täuscht.

Nach der Überschrift würde ich etwas über die Krim lesen wollen und nicht schon wieder Einseitige Zusammenfassung des Konflikts.
Liebe Reporter, die Grenze nach Krim ist für alle offen. Also besorgen sie sich einen Visum, sammeln sie dort objektiv Informationen und berichten Sie uns ein komplettes, auf Beweisen begründeten Bild.
Liebe TS da Sie sicher es schwer mit Kommetatoren haben, die sich nicht um die Nase herumziehen lassen, bitte ich Sie sachlicher und unabhängiger zu berichten.
Es ist sicher für alle Bundesbürger besser wenn Foristen sich hier im Forum austauschen und nicht auf die Straßen gehen und alles larm legen.
Liebe Politiket, es wird kein BRD-Buerger bereit sein, eigene Sicherheit in die Gefahr zu bringen. Dies Thema wird ausschlaggebend für die nächste Bundestagswahl sein. Wird die Krise nicht bis zum Ende des gelöst, so wird es zum starken Umbruch, wie GR, FR, etc. Kommen. Also bemühen Sie sich um unsere Wirtschaft und Sicherheit solangeSie dazu noch Zeit haben.

Wahlbeobachter

Bzgl.:
"Überprüfen ließ sich das Ergebnis nicht, denn unabhängige Wahlbeobachter waren nicht zugelassen bei diesem "offenen und ehrlichen" Referendum."
*
Augenblick mal. So weit ich das in Erinnerung habe, waren OECD-Beobachter mehrmals eingeladen worden; nur hatten die mit Verweis aus fragwürdige Legalität des Referendums abgelehnt.
*
Bleiben Sie bei der Wahrheit, Tagesschau. ;)

Referendum

"96 Prozent der Wähler votierten für den Beitritt zu Russland. Überprüfen ließ sich das Ergebnis nicht, denn unabhängige Wahlbeobachter waren nicht zugelassen bei diesem "offenen und ehrlichen" Referendum. "

Man konnte es nicht sofort aber hinterher schon überprüfen.

Am 8. Mai 2014 veröffentlichte das Pew Research Center eine Umfrage, 88 % der Krimbewohner sagten, die Regierung in Kiew solle das Resultat des Referendums, den Beitritt der Krim zu Russland, anerkennen. 91 % waren der Meinung, das Referendum sei fair durchgeführt worden.

Putin ist auch nicht gegen die Wiederholung dieses Referendums.

Also wenn es noch Zweifel gibt, dann sollte man es wiederholen und gut ist. Dann kann es auch keine Zweifel mehr darüber geben.

Letztendlich soll das Volk dort selber entscheiden, was sie wollen.

Annexion?

Sehr geehrter Verfasser,

leider vergassen Sie in Ihrem Beitrag die Gefahr für die Bevölkerung der Krim zu erwähnen, die von der NICHT gewählten und somit NICHT legitimen Regierung in Kiew ausging - z.B. in Form speziell ausgebildeten und auf die Krim entsandten Truppen der rechtsradikalen Bewegung, die auf dem Maidan bereits "beste" Arbeit geleistet haben.
Oder dass die Halbinsel bereits mehrmals vom Stromnetz genommen wurde - ohne Vorwarnung.

Dass das, was "weschliwije lüdi" alias "grüne Männchen" auf der Krim verhindert haben, man paar Wochen später in Odessa und Mariupol sah und es immer noch im Donbass sieht.

Dass die internationalen Wahlbeobachter ihre Dienste selbst verweigert haben und auch keines der westlichen Behörden die Ergebnisse des Referendums analysieren oder gar akzeptieren wollte.

Und noch etwas: fahren Sie auf die Krim, machen Sie sich Ihr EIGENES Bild von der Halbinsel und Ihrer Bevölkerung - ich bin davon überzeugt, dass Sie dann einiges überdenken werden;)

stimmt aber nicht

"..denn unabhängige Wahlbeobachter waren nicht zugelassen..."

Das stimmt aber nicht. Das Parlament der Krim hat alle eingeladen. Aber die EU hat selbst erklärt, dass sie keine Wahlbeobachter auf die Krim schicken werde, weil das Referendum illegal sei. Und das ist verständlich: Wenn die EU ihre offiziellen Beobachter geschickt hätte, dann hätte es bedeutet, dass die EU die Volksabstimmung anerkennt. Also die EU hat selbst die Einladung nicht angenommen, und jetzt bitte nicht sagen, dass jemand nicht zugelassen war.

"unabhängige Wahlbeobachter"

Der Autor schreibt:

"...unabhängige Wahlbeobachter waren nicht zugelassen..."

Das ist nicht wahr. Es wurden Wahlbeobachter aus allen europäischen Staaten eingeladen. Obwohl viele der Eingeladenen diese Einladung boykotierten, nahmen dennoch zahlreiche Beobachter sie wahr. Berichte über den Verlauf des Referendums lassen sich zu Hauf im Internet finden.

Es ist doch immer das selbe.

Es ist doch immer das selbe. Wenn Deutschland sagt es war eine Annexion,dann war es eine. Basta.
Wenn der Putsch in Kiew als selbstbestimmungs Recht eingestuft wird dann ist das so.

Selbst die Reportagen der ör glänzen dabei nicht im lügen.
Im weglassen von Wahrheiten.

Premier Jazenjuk

Der Autor schreibt hier von Jatz als "Premier Jazenjuk", womit ihm warscheinlich die Rolle warscheinlich des Premierministers zugewiesen wird. Dabei wird nicht erwähnt, dass Jatzenjuks "Wahl" zum "Premier" nich die von der ukranischen Verfassung geforderte Mehrheit ergab. Seine Intronation wahr demnach genauso verfassungswidrig wie die Sezession der Krim. Richtigerweise müsste man Jatz als "Anführer einer Putschistenbande" bezeichen.

Tagesschau-Bericht vor 1 Jahr

http://www.tagesschau.de/ausland/krimreferendum104.html

Der Bürgerkrieg wird ausgeblendet

In der zweiten Hälfte des Beitrags springt der Autor von Beginn der Aufstände im Osten, direkt zum Absturz von MH17. Dabei wird nicht erwähnt, dass in der zwischenzeit die durch nichts legitimierte Putschistenbande um Jatz und Turtschinow das ukrainische Militär in den Krieg gegen die Menschen im Osten des Landes entsandt hat und, dass dieser Krieg von Poroschenko - dem neben Süßwarenfabriken auch Anteile an Waffenfabriken gehören - diesen Krieg weiter eskaliert hat.

Es ist die Wahrheit

Wenn die Krim nicht ihre Wahl gemacht hätte, würde sich noch ein schlimmeres "Bild" als in der Ostukraine heute abspielen. Nicht umsonst bittet die Kiewer Regierung mit Poroschenko die ganze Welt um Waffen. Dass bei der so genannte Annexion und bis Heute keinen Mensch ermordet wurde ist alleine der Verdienst vom Putin.

Der Satiriker Volker Pispers brachte es auf den Punkt

"Putin hat die Bewohner der Krim wenistens darüber abstimmen lassen, von wem sie in Zukunft unterdrückt werden wollen."

Angesichts des von Präsident Obama bei CNN bestätigen wirklichen Ablaufs der Ereignisse am21./22.2.2014 in Kiew war das, was auf der Krim stattgefunden hat, nicht Aktion, sondern Reaktion. Es bleibt zu empfehlen, sich Prasident Obamas Auftritt bei CNN anzusehen und sich dann ein Urteil zu bilden. Noch besser ware es, wenn TS den interessierten Nutzern dieses Material zur Verfügung stellen könnte...

Das war eine gewaltsame Änderung der Grenzen!

Die OSZE war bis zu dem Zeitpunkt vor Ort auf der Krim bis sie von einem "wütenden Mob" vertrieben wurde. Ich bitte doch darum bei den Tatsachen zu bleiben. Herr Putin hat letzte Woche direkt zugegeben, dass die Annektion der Krim von langer Hand geplant wurde und er am letzten Tag der Winterolympiade dafür den Befehl gegeben hat. Ich kann es nicht fassen dass hier immer noch Freunde von Putin die Tatsachen so verdrehen und Russland in diesem Punkt verteidigen, obwohl die Sachlage so eindeutig ist. Bevor Putin den Befehl gegeben hat kam es zu keinen Menschenrechtsverletzungen, oder einer Unterdrückung der russischen Mehrheit auf der Krim. Es gab keinen Grund für eine Annektion durch Russland. Außer seinen Marinehafen auch nach dem Auslaufen der entsprechenden Verträge zu sichern.

Richtigstellung

Herr Kazmierczak behauptet fälschlicherweise: "Überprüfen ließ sich das Ergebnis nicht, denn unabhängige Wahlbeobachter waren nicht zugelassen bei diesem 'offenen und ehrlichen' Referendum."

Tatsächlich war es so, dass seitens der Krim offizielle Wahlbeobachter eingeladen wurden. Diese Einladung erkannte die OSZE jedoch aus formellen Gründen nicht an, da sie nicht von der ukrainischen Regierung kam.
(http://derstandard.at/1392687774308/Drei-Milliarden-Dollar-Finanzhilfe-v...)

Ein Jahr Frieden

Werter Schwarzseher,

Sie gratulieren den Bewohnern der Krim zu einem Jahr Frieden?? Wollen Sie den Bewohnern der Krim nicht auch gleich noch zu einem Jahr Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit gratulieren, der Rechtsunsicherheit beim Eigentum den Moskaus Schergen bedienen sich wo immer sie wollen. Der Unterdrückung und Vertreibung von Minderheiten? Dem Zusammenbruch der Wirtschaft der eine eh schon arme Region um 10 Jahre zurückgeworfen hat.

Eine Gratulation an die Bewohner der Krim zu einem Jahr russischer Besatzung ist aus freiheitlich demokratischer Sicht unangemessen.

Ich hoffe ich konnte Sie zum Nachdenken anregen und bin Ihnen nicht zur sehr auf die Füße gestiegen.

Mit freundlichen Grüßen

Jonas Hamilton

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