Ihre Meinung zu: Juncker und Tsipras setzen im Schuldenstreit auf Entspannung

13. März 2015 - 12:37 Uhr

EU-Kommissionspräsident Juncker hat einen Austritt Griechenlands aus dem Euro trotz des aktuellen Schuldenstreits ausgeschlossen. Auch Griechenlands Ministerpräsident Tsipras bemühte sich bei seinem Besuch in Brüssel sichtlich um Entspannung.

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Kommentare

Juncker und fremde Steuergelder

Nur zur Erinnerung, die Griechenland-Hilfe wurden bewusst außerhalb der EU-Verträge beschlossen, da offiziell noch immer das Verbot des Bail-out gilt. Juncker uns seine EU-Kommission scheinen dies zu vergessen.

Ob und zu welchen Konditionen Griechenland weitere Kredite erhält ist und bleibt also den Kreditgebern überlassen.

Ausgeschlossen?

Wenn man weiß es kann einem nichts "passieren", warum sollte man sich denn bemühen etwas zu ändern?

Kein Europa ohne Griechenland

Leider hat Herr Schäuble den europäischen Grundgedanken noch immer nicht verstanden. Anstatt zur Lösung des Problems beizutragen, profiliert er sich lieber als Brandstifter, um innenpolitisch zu punkten. Wenn er Verantwortung bei den Griechen einfordert, dann sollte auch Deutschland endlich Verantwortung übernehmen, und eine rechtliche Aufarbeitung der Reparationszahlungen und der zahlreichen Korruptionsskandale vorantreiben, an denen auch deutsche Firmen blendend verdient haben. Ansonsten bleibt die derzeitige Krise was sie bislang ist: eine Polit-Posse.

Na dann kann ja nichts mehr passieren

Alles wird gut. Ich glaube ganz fest daran!

Und ja, Kamminer, ich denke schon, dass Giechenland auch ein wenig Verantwortung hat und auch zu dieser stehen sollte.

...und wieder wird nur geschwätzt

Kann diese Regierung in Athen eigentlich auch was anderes als nur rumschwätzen ? Wir wäre es statt immer nur über all und jeden zu klagen und in kollektive Jammerstimmung zu verfallen mal die Ärmel hochzukrempeln ?

Googelt mal nach "Was die Syriza-Regierung tun wird", da wird einem klar wohin die Reise geht. Sollte sich Herr Schäuble auch mal durchlesen ;-)

Naja

das die EU-Bürokraten jeglichen Bezug zur Realität verloren haben ist nichts neues.... Kenne ich auch noch von dem s. g. ZK. Und so führen die sich auch auf. In der Regel wird an der Masse des Volkes vorbeiregiert.

Insofern kann ich Islands Entscheidung (einschl. der Meinung der Bevölkerung) nur nachvollziehen.

Und war nicht Juncker der, der Steuersätze nach unten geschraubt hat? Na das ist ja ein Vorbild wie man anderen Ländern die steuerzahlenden Unternehmen abspänstig macht zum eigenen Vorteil.... Naja EU halt....

Schade das es bei uns keine Volsabstimmung zum Thema EU gibt, da würde aber Herr Schulz ziemlich komisch aus der Wäsche gucken .

Ausgerechnet Juncker,...

...und womit zahlt er denn den Schaden?

Vielleicht mit den Milliarden die, er als Premierminister von Luxemburg, vorher den europäischen Steuerzahlern mit seiner asozialen Steuerpolitik vorenthalten hat?

Es funktioniert wieder einmal: Gleich und Gleich gesellt sich gern.

Klaus von Hessen

09:55 von gierde zerstört / alter Thread

Ob Sie es verstehen wollen oder nicht, schon eine Abwertung von 10% bedeutet, dass Tausende Menschen arm werden. Um sich aus den Schulden rauszukaufen, wären horrende Abwertungen von 1:10 nötig. Das beträfe in Griechenland 100000e Menschen und jede Menge Firmen, deren Kapital dann nichts mehr wert ist. Jobs schafft man so nicht.

Ihre Vision ist in Wahrheit ein übles Wirtschaftsregime auf dem Rücken der Menschen - würde Ihnen auffallen, wären Sie in der Lage es vom kleinen Mann her zu denken: der kriegt dann nur noch zu essen, was gerade in Griechenland wächst, ein neues auto kann er sich nicht mehr leisten, ein Smartphone hat er nicht zu wollen, seine Ersparnisse verliert er zu Entschuldung des Staates ... und das wollen Sie uns als menschenfreundlich verkaufen.

10:43 von Raketenmann2 / alter Thread

So ein Quatsch [...] Überlegen Sie mal eine Sekunde.
Das kann ich angesichts des unrealistischen Inhalts Ihres Kommentares nur umgehend zurückgeben. Denn Bankster und wenige Finanzeliten wären vom Währungswechsel bestimmt nicht betroffen.
Danke.

@ 10:55 von cowboy8

"Wenn der einzige Anspruch ans Leben ist, zu essen, dann haben Sie vermutlich Recht."
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ich lese kalten zynismus aus ihrem beitrag! haben sie gar kein mitgefühl? geht es ihnen nur um den erhalt der währung, in der goldmänner und co ihre ergaunerten profite ernten?
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in der türkei gibts mit weicher lira für praktisch jeden die möglichkeit zu überleben. für den kleinbauern und für den konzernmanager. und dazwischen finden wir alle stufen. so war das vor euroeinführung in griechenland auch. und sie wollen doch nicht behaupten, dass man in griechenland vor euroeinführung nur "überleben" konnte?!!
der euro legt die gr-wirtschaft lahm. darunter leiden ALLE griechen. und wie "gut" es ihnen dank euro geht, dürfte sogar ihnen auffallen.
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@ 11:10 von karwandler
selbst wenn es um 500 km geht, beträgt der anteil spritkostenaufpreis je stück-/kilopreis lebensmittel einen marginalen bruchteil! das habe ich versucht ihnen zu vermitteln. lkw fahren nicht für eine olive durch die

um 11:11 von gierde zerstört

"eine eigene Währung mit Ankündigung geht nicht."
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"wieso soll das nicht gehen?"

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Weil die neue Währung gedruckt werden muss.
Weil die neue Währung ein Erfolg werden muss, sonst ist Syriza weg.
Weil die Banken am Freitag geschlossen werden müssen und am Montag das neue Geld im Automaten sein muss. Sonst gibt es Chaos.
Weil übers Wochenende die gesetzliche Grundlage geschaffen werden muss.
Weil die Einführung einer neuen Drachme nicht mit der Euro-Einführung vergleichbar ist.
Die parallele wäre eher die DM-Einführung, da wurde auch nichts angekündigt.

Das ist doch nicht mehr überschaubar/

das ist doch nicht mehr normal. Dieses Thema ist nicht mehr nachzuvollziehen :-(
Gestern noch berichteten die Medien, dass der griechische Finanzminister Zoff mit Schäuble hätte, wegen Beleidigungen heute ist jetzt auf einmal alles in Ordnung. Seit Tagen melden die Medien Griechenland würde sinnlos Zeit verstreichen lassen und die Reformen nicht umsetzten, jetzt ist alles in Ordnung laut Juncker.
Die Griechen sollten endlich raus aus der €uro Zone und am besten noch aus der EU. Schließlich haben sie sich in den €uro hineingelogen und was die Korruption angeht, ist Griechenland schlimmer als Rumänien und Bulgarien zusammen.

Alle wissen

wie schwierig es für den Euro und damit auch für D wäre, würde es an den Rändern bröckeln.
Irgendein etwas über den Tellerrand blickender Parlamentarier meinte kürzlich sinngemäß, es bräuchte kein deutsches Europa sondern ein europäisches Deutschland.
Vielleicht fragt sich mal jemand, der meint, Griechenland müsse liefern, wieso in GR kaum investiert wurde, warum dort nicht für Europa auch produziert wird. Was ist mit dem Land passiert, als der vergleichsweise gerade Landweg 1992 weg war? Es sind ihnen doch nicht nur die Touristen abhanden gekommen. Wieso hat niemand dagegen protestiert als rechte griechische Regierungen besonders viel Waffen kauften? Mit "unseren" Krediten?

Juncker

Und das kann der Herr Juncker alleine und für alle verbindlich beschließen?

Ein schnelles Ende der EU ist die einzige Hoffnung für den Erhalt von Demokratie.

Juncker hat ja auch nix zu verlieren

Und in seiner Amtszeit als Ministerpräsident hat er ja gezeigt, wie "man es richtig macht". Bezahlen müssen immer die anderen, für jeden, der seine Steuern nicht bezahlt oder dazu die nötige Beihilfe leistet. Und auch für den Griechenwahn zahlen wieder "die anderen". Wehrt Euch, Steuerzahler! Wählt diese Ban..e ganz schnell ab, bevor ihr -alternativlos- Euer Geld los seid. Denn ihr werdet bereits massiv enteignet, ob ihr das wahrhaben wollt oder nicht. Zinsen = 0, Euro = Dollar (Wertverfall mehr als dramatisch, bestenfalls noch gut für die Exportwirtschaft, nix für den kleinen Mann) - Wie lange wollt Ihr Euch das noch gefallen lassen!?!

re 12:12 von Phonomatic

Ob Sie es verstehen wollen oder nicht, schon eine Abwertung von 10% bedeutet, dass Tausende Menschen arm werden. Um sich aus den Schulden rauszukaufen, wären horrende Abwertungen von 1:10 nötig. Das beträfe in Griechenland 100000e Menschen und jede Menge Firmen, deren Kapital dann nichts mehr wert ist. Jobs schafft man so nicht. ///////
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>Gedanken< sollte man sich machen weil der €uro seit Jahresbeginn um 30 % gefallen ist!
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Im Prinzip 3x soviel wie über Griechenland!!

luxleaks

wie kann der mann, dessen volk die höchsten suizidraten erfährt, mit dem mann auf gut freund machen, der europa tausende milliarden steuereinahmen gekostet hat, derweil er austerität predigt?!!
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juncker - stichwort luxleaks - hat den jobvernichtenden megakonzernen in luxemburg unter 1% steuern gezaubert. sytsematisch. mittels tricks, die aus steuergeldern finanzierte beamte mit ihm gemeinsam entwickelt haben!!! und schäuble, merkel etc wussten alle davon, dass amazon und co ihre steuern in luxemburg bezahlen!!!
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wie kann es sein, dass tsipras und juncker so gut harmonieren???!!!!

@mm0815

"Googelt mal nach "Was die Syriza-Regierung tun wird", ..."

Also in den ersten paar Stichpunkten steht nichts erschreckendes drin.

Komisch nur woher die 12 Milliarden Einnahmen kommen sollen, aber nur 11,3 Milliarden ausgaben ... das sind 3-4% unseres Haushaltes, also nicht viel.

Desweiteren hört man in den Medien hier nicht viel was in Griechenland passiert, man bekommt hier nur die außenpolitischen Debatten mit.
Desweiteren frage ich Sie gerne wie denn die griechische Regierung was anpacken soll, wenn man doch kein Geld hat?
Geben Sie Beispiele für positive Wirtschaftsreformen die nichts kosten.
Selbst die Kündigung der Putzfrauen in den Ministerien hat keine Einsparungen gebracht weil man dafür eine private Firma mit beauftragte.

Griechenland braucht einen Marschall-Plan, anders ist die Schuldenlast nicht tragbar, oder eben ein Schuldenschnitt.

@ klaus s um 12:11

"Ausgerechnet Juncker,...und womit zahlt er denn den Schaden?"

Juncker zahlt keinen Schaden, er richtet auch nicht wirklich einen an.
Er ist ein Frühstücksdirektor, nicht anders Martin Schulz.
Sie können mit Tsipras strahlen, umarmen, händeschütteln und Schabernack treiben - es spielt keine Rolle.
Die Entscheidung über die Fortsetzung des Hilfsprogrammes und eine mögliche weitere Auszahlung liegt alleine bei den Gläubigern.
Und deren Finanzminister - vorneweg der hier im Forum teils unter der Gürtellinie beschimpfte Schäuble - beurteilen die Lage nüchtern anhand der vorliegenden Fakten.
Warten wir ab, was die griechische Regierung an Vorschlägen liefert, alles andere derzeit Berichtete ist Pausenfüllerei.

@ 12:14 von adler3103

ich sage nicht, dass sie unrecht haben, bisher gab es den geordneten fall wohl noch nicht so häufig. eine rückkehr zur drachme müsste idealerweise geplant werden. eine geordnete rückkehr zur drachme. und europa muss griechenland die rückkehr erleichtern - mittels übergangsphase, in der finanzspritzen (keine darlehen) gewährt werden müssen.
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und das geld sollte dann nicht von griechischen konten verschwinden, sondern von € in drachme umgerechnet werden.
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wie weit diese dann abgewertet wird liegt dann wieder in den händen griechenlands. mit einer hyperinflation ist selbstverständlich nicht zu rechnen.
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die griechen haben ein recht darauf, aus der fehlwährung auszutreten. und es sollte möglich gemacht werden. mit der unterstützung europas!
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ich will kein trojanisches goldman-pferd in meinem portemonnaie – noch weniger auf den konten der griechen, die am allermeisten darunter leiden.

wie in einer Ehe

In einer Ehe hat man sich meistens lieb. Dann kracht es tüchtig, man rauft sich zusammen und kehrt zur "meistens" Phase zurück.
Griechenland und Germanenland sind seit ein paar tausend Jahren belegt. Gefühlt würde ich sagen, waren die letzten 30 Jahre die davon, wo am meisten Zusammenarbeit und Vertrauen zu beobachten war.
So vom Auftreten her ist es anzunehmen, das Tsipras selbst
geeignet wirkt, die Wogen wieder zu glätten. Für sich selbst und alle Partnerländer hat sich Varoufakis in eine problematische Verhandlungslage manövriert. Manche Foristen schlugen vor, er solle an eine Uni zurückkehren. Das wäre aus meiner Sicht eine gute Idee.
Kann natürlich auch sein, dass Tsipras den "good boy" und seine Minister die "Wadenbeißer" spielen; was nicht so gut wäre.
Jedenfalls würde ich mir sehr wünschen, dass mit Griechenland wieder zivilisiert verhandelt und nach Lösungen gesucht wird. Ein Austausch von Varoufakis, der ja laut eigener Aussage nicht am Sessel klebt, wäre sehr hilfreich.

Zinsschnitt statt Schuldenschnitt

Was Griechenland bräuchte wäre das Umwandeln der derzeitigen Schulden in Kredite mit wesentlich längeren Laufzeiten und niedrigereren Zinsen. Es geht ja schon länger gar nicht mehr darum ob Griechenland das Geld aufbringen kann um die Schulden zurpückzuzahlen.. soweit ich das verstanden habe geht es inzwischen nur noch darum ob das Geld allein für die Zinsen reicht..
Wie also soll man eine Wirtschaft aufbauen und Schulden zurückzahlen, wenn praktisch alles verfügbare Geld in die GEWINNE anderer fließt?
Solidarität und Hilfe würde bedeuten, dass die Hilfen ohne gewinne rausgegeben würden.. und da vertraue ich auf den Rest an SOlidarität in der EU, dass das zu schaffen ist. Erlasst Griechenland nicht seine Schulden - aber lasst das mit dem Geldverdienen an den Schulden so, dass Griechenland überhaupt eine Chance auf Reformen und eine neue Wirtschaft bekommt..

@gierde zerstört

Bitte erinnern Sie sich das Griechenland nicht nur aus der Halbinsel besteht, sondern nebenbei aus vielen kleineren Inseln.

Und da können die Spritkosten, neben den Anbaukosten einen deutlichen Ausschlag auf den Preis haben.
D.h. eine Erhöhung der Benzinkosten durch einen Ausstieg aus dem Euro wäre fatal für die griechische Wirtschaft/Tourismus.

Leider kann man die Türkei nicht mit Griechenland vergleichen, da die Griechen momentan sehr wenig Vertrauen genießen wird es für sie schwierig überhaupt an Kredite zukommen. Anders steht die Türkei da.

Die Griechen brauchen wirtschaftliche Reformen wodurch die Breite der Bevölkerung profitiert, denn nur diese kann einen Staat tragen, die reiche Spitze verpisst sich ja gerne wenn es um Verantwortung geht. Beispiele dafür gibt es ja massig in der Welt und in der Geschichte.
Erst sagt die reiche Spitze, sie wäre nur so reich, weil sie die Verantwortung besitzt. Aber im entscheidenden Moment sieht man von ihr nichts mehr.

schuldenschnitt @ 12:12 von Phonomatic

"Um sich aus den Schulden rauszukaufen, wären horrende Abwertungen von 1:10 nötig."
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griechenland ist pleite – seit 5 jahren. es gibt kein geld zurück an die zocker. so einfach ist das.
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"Ihre Vision ist in Wahrheit ein übles Wirtschaftsregime auf dem Rücken der Menschen - würde Ihnen auffallen, wären Sie in der Lage es vom kleinen Mann her zu denken: der kriegt dann nur noch zu essen, was gerade in Griechenland wächst, ein neues auto kann er sich nicht mehr leisten, ein Smartphone hat er nicht zu wollen, seine Ersparnisse verliert er zu Entschuldung des Staates ... und das wollen Sie uns als menschenfreundlich verkaufen."
.
ach ja? so wie in der türkei? oder wie in griechenland vor dem euro???
sie verkaufen sich unter wert!!!
argentinien scheiterte an der peso-us-dollar-kopplung. so wie griechenland an der "drachme-euro"-kopplung.
wenn sie meinen, dass griechenland mit drachme ein entwicklungsland war, sollten sie sich mit den realitäten auseinandersetzen.

Immer wieder schön...

wie manche glauben, dass die jetzige NEUE Regierung Griechenlands, die erst seit 2,5 Monaten im Amt ist, alles, was die Vorgänger in all den Jahren nicht geschafft haben, innerhalb dieser kurzen Zeit umsetzen soll. Bleibt mal realistisch und gebt ihnen mehr Zeit.
Alles andere ist doch nur Stimmungsmache der Medien und/oder Politik und leider nicht mehr nur bei der B**D auf unterstem Niveau... Da werden vermeintliche Aussagen verschiedenster Leute aus dem Kontext gerissen und nach belieben verwurschtelt.

@ 12:14 von adler3103

Bei der Einführung der DM wurde in eine harte Währung gewechselt, es ist also nur vom Vorgehen zu vergleichen, nicht von den Folgen.
Die gr. Eurokonten würden an einem Wochenende 1:5 in Drachmen gewechselt und im Verlauf der nächsten Monate sinkt der Kurs der Drachme auf 1:25 während die Preise kontinuierlich steigen.

Juncker und griechischer Austritt ausgeschlossen

Genau so wenig wie Juncker "von den Europaern" an seine jetzige Stelle gewaehlt wurde (Erinnerung: in einigen Laendern tauchte sein Name auf Wahlplakaten zu keinem Zeitpunkt auf, ausser in Deutschland), genau so wenig ist seine jetzige Position demokratisch zu legitimieren. Wie waer's denn, wenn wir einfach die europaeischen Staaten abstimmen lassen ueber einen moeglichen Austritt?! Herr Juncker waere hoch ueberrascht ueber das Ergebnis - aber Demokratie ist diesem Mann eh total egal..

Dilemma der Griechen

Schade das ich nicht in Griechenland lebe. Dann hätte ich die Pension meines Vaters geerbt und hätte ein nettes Sümmchen neben meiner Rente. Warum geht man nicht an die Auslandskonten der Griechen ran? Weil vielleicht dann auch Namen wie Tsipras und Varoukakis auf den Listen stehen?

Verantwortung übernehmen

Die EU hat Griechenland wieder besseren Wissens in den Euroraum gelassen, und trägt jetzt auch Mitverantwortung für das weitere Schicksal des Landes. Davon ab, hat die griechische Bevölkerung von den Milliardenbergen die dorthin geflossen sind, nicht einen einzigen Cent gesehen. Die haben alle die Banken einkassiert.

Mir will scheinen, eines der Hauptprobleme

nicht nur von Herrn Schäuble ist, dass da eine Regierung an die Macht gekommen ist, die halt eben nicht neoliberal die Wirtschaft an erste Stelle setzt. Und man stelle sich vor, Tsipras, Varoufakis & Co würden den Beweis antreten, dass es auch anders geht. Und hätten mittelfristig womöglich gar Erfolge vorzuweisen? Wie stünde man denn dann da mit seiner teuer erkauften schwarzen Null und seiner mantraartig wiederholten Alternativlosigkeit???

Das gilt es natürlich zu verhindern, darum ist man auch so abartig unflexibel was ein Entgegenkommen angeht.
Da werden dann lieber Unsummen in die Ukraine geschaufelt.
Und ob man dieses Geld je wiedersieht ist ja nun auch mehr als fraglich...

@ 12:37 von Shantuma

wie gesagt – vor einführung des euro waren die spritpreise in relation auch wesentlich höher. aber wenn sie mit 2.000 kilo lebensmitteltransport statt für 200,- euro dann für 300,- euro sprit verbrauchen, ist das auf den kilopreis runtergerechnet verkraftbar! zumal sie ja dann wieder einen job haben, um ihre familie zu ernähren. teuer wird es für die vielen autohersteller in griechenland, die dann teuer ihren stahl importieren müssen ;-)

Spannungen basieren nicht auf Missverständnissen

Tsipras versuchte in Krisengesprächen bei Schulz und Junckers gute Stimmung zu machen, um nicht nur über die Verpflichtungen von GR zur Umsetzung der vereinbarten Auflagen von EU, EZB und IWF reden zu müssen. Über den Weg zur Meisterung der Schuldenkrise hatte es zuletzt erhebliche Differenzen und Spannungen zwischen der Tsipras-Regierung und den Staats- bzw. Regierungschefs sowie den Finanzministern der Eurogruppe gegeben, die durch die konfrontative Forderungen und unangemessenem Ton aus Athen entstanden.

So gesehen kann Entspannung nur förderlich sein, ändert in der Sache aber nichts. Wenn GR weiterhin mit den Geldgebern zusammenarbeiten will, geht das wohl nur zu deren Bedingungen und nicht nach eigenen Regeln. Nützlich ist jedoch der Hinweis aus Athen auf die sozialen Folgen der Schuldenkrise. Das Land sollte nicht nur Kredite zur Schuldenbedienung erhalten, sondern auch solidarische Hilfe bei der Lösung der ausgeprägten Wachstums- und Beschäftigungskrise.

um 12:38 von deutscher_grieche

Ihr Kommentar ist alle erste Klasse und trifft es auf den Punkt. Absolute Zustimmung! Gruß.

12:23 von Boris.1945

Jain, ist nicht ganz das Gleiche - dass es sich dabei defacto um den Griff in die Taschen der Sparer handelt, ist jedoch bekannt.

@ 12:02 von Kamminer

Danke für Ihren Kommentar, ich sehe es genauso.
Wer für den europäischen Gedanken ist, muss auch für europäische Solidarität sein. Man sollte die Fehler, die zur jetzigen Krise geführt haben, nicht ausschließ bei den Griechen suchen. Sicherlich hat die Zockerpolitik einiger europäischer Banken und hausgemachte Fehler der EU-Führung dazu beigetragen. Es gilt jetzt zu analysieren und Fehlerbereinigen. In der Weltwirtschaft kann ein europäisches Land nur in der Gemeinschaft bestehen, das sollte unsere Maxime sein.

Der Gute und der Böse

Varoufakis ist der Böse und Zipras wohl der Gute. Mitnichten, beide wollen Geld von uns und werden es nur bekommen, wenn sie Gegenleistung bringen. Gerade diese traue ich ihnen nicht zu. Entscheiden wird das nicht H. Junckers, er kann nur vermitteln und er darf auch mit H. Zipras betont freundlich umgehen.
Ich würde mit diesen Leuten keine Geschäfte machen wollen. Bei so viel Geld ist Verlässlichkeit unabdingbar. Den Eindruck, man kann glauben was sie sagen, hat man nicht. Großkotzig Geldgeber vor die Tür setzen um sie gefügiger zu machen, unglaublich.
Asterix würde sagen, die spinnen doch die Gliechen

Aktenzeichen XY Juncker immer noch ungelöst

Wer aktiv Steuerverschleppung zum Schaden der EU und zur Bereicherung von Luxemburg betrieben hat, gehört vor Gericht, und nicht in eine leitende politische Funktion. So kann Europa nicht funktionieren, und auch Griechenland nicht gerecht werden.

12:38 von gierde zerstört

Sie malen sich die Türkei schön, noch ist der Lebensstandard in Griechenland wesentlich höher und wem was an den Griechen liegt, der wünscht sich wohl kaum, dass dieser auf das Niveau der Türkei absinkt.

Womöglich versuchen Sie ja mal zu verstehen, warum ihr einstiger Held Tsipras kein Interesse an einem Euroaustritt hat, statt ihn von einem Tag auf den anderen zu einer von der EU installierten Marionette zu erklären ...

re gierde zerstört

"selbst wenn es um 500 km geht, beträgt der anteil spritkostenaufpreis je stück-/kilopreis lebensmittel einen marginalen bruchteil! das habe ich versucht ihnen zu vermitteln."

Und ich habe - wohl vergeblich - versucht Ihnen zu vermitteln, dass die gesamte Logistik eines Landes es nicht einfach wegsteckt, wenn sich der Treibstoffanteil an den Betriebskosten um 50 % erhöht.

Und wenn Sie speziell nur Lebensmittel transportieren wollen sollten Sie daran denken, dass der Bauer seinen Traktor und seinen Mähdrescher auch mit Diesel betreibt und der Fischer sein Fischerboot auch.

Hoffentlich hält der Traktor noch eine Weile, denn einen neuen kann sich der Bauer gar nicht leisten, da es sich um Importware handelt. Sehr teuer wegen schwacher Währung.

@bonaq(u)a79, 12:17 - Unnachvollziehbares

Verwirrend ist es, wenn jemand zunächst eingesteht, das Thema EU-Kredite an den griechischen Staat sei für ihn "nicht mehr nachzuvollziehen", sodann aber die Lösung des Problems zu kennen glaubt, indem er fordert: "Die Griechen sollten endlich raus aus der Euro-Zone und am besten aus der EU."

@gierde zerstört:"Die Griechen haben ein Recht darauf, ...

... aus der Fehlwährung auszutreten. Und es sollte möglich gemacht werden - mit Unterstützung Europas."

Wie kommen Sie darauf? Nach jüngsten Umfragen, wollen die Griechen zu 80 % im Euro bleiben. Davon geht auch die Tsipras-Regierung aus. Ihre Einlassungen sind also wieder einmal substanzlos.

@12:14 von gierde zerstört

in der türkei gibts mit weicher lira für praktisch jeden die möglichkeit zu überleben.

Im Vergleich zu einer neuen Drachme, ist die Lira eine steinharte Währung.

Was passieren würde, können Sie in der Ukraine beobachten. Die Währung hat sich im Vergleich zum Euro in den letzten 12 Monaten geviertelt. Das hat für den Normalbürger intern kaum Konsequenzen - Preise und Einkommen relativ konstant. Aber Produkte aus Westeuropa, geschweige denn einen Urlaub dorthin kann sich der Normalbürger nicht mehr leisten.

Würde dasselbe in Griechenland passieren, bedeutet das die soziale Ausgrenzung der Griechen innerhalb der europäischen Gemeinschaft.

Ausgerechnet Jucker,....

...der asoziale (wieder der sozialen Gerechtigtkeit) Luxembuger Steueroptimierer, dem gerade durch Mithilfe der SPE-Fraktion des netten Herrn Schulz nun kein Untersuchungsausschuß droht und der den reichen Griechen in den letzten Jahren den roten Luxembuger Teppich ausrollte, macht dem verzweifelten Griechen Tsipras Mut. Man glaubt es nicht !!!

Wo haben all die wohlhabenden Griechen die letzten Jahre denn ihre Steuern bezahlt und dem Staat massiv geschadet, wenn nicht in Griechenland ?
Kann Herr Juncker da evtl. Antorten liefern ???

Und ob es zum Grexit kommt oder nicht, hängt sicherlich nicht vom Willen der Unperson Juncker ab, sondern vielmehr davon, wie schnell die Wut in den Geberländern, auch Deutschland, wächst und die innenpolitischen Verwerfungen zunehmen.

Jedem Trottel ist eines klar !

Soll GR zukünftig seinen Schuldendienst bedienen, wird man ihm vorher europäisches Steuergeld schenken müssen, denn selbst generiert es keine nennenswerten Steuereinnahmen mehr.

"wirtschaftliche Reformen" @ 12:37 von Shantuma

"Die Griechen brauchen wirtschaftliche Reformen wodurch die Breite der Bevölkerung profitiert, denn nur diese kann einen Staat tragen ..."
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die wirksamste reform wäre eine angemessen weiche währung um mit vergleichbaren ökonomien wie der der türkei zu konkurrieren, die tourismus- und exportprodukte zum viel geringerem preis anbieten kann.
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eine theoretisch funktionierende reform wäre, in anbetracht der gesättigten märkte, ein riesenhelikopter, der bmw-mercedes-vw-werke von deutschland nach gr befördert.
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denkbar wäre zudem eine reform, per gesetz die doppelte effizienz deutscher industriekonzerne anzuordnen, um mitbewerber zu verdrängen.
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die märkte sind gesättigt. mit euro KANN gr. WEDER mit niedriglohn-china, oder mit der weichwährungs-türkei noch mit max-effizienz-undmax-qualität-brd konkurrieren.

re 12:44 von Thomas Wohlzufrieden

Verantwortung übernehmen
Die EU hat Griechenland wieder besseren Wissens in den Euroraum gelassen, und trägt jetzt auch Mitverantwortung für das weitere Schicksal des Landes. Davon ab, hat die griechische Bevölkerung von den Milliardenbergen die dorthin geflossen sind, nicht einen einzigen Cent gesehen. Die haben alle die Banken einkassiert.////////////////
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*
Nach dieser Version müsste es den griechischen Banken ja wunderbar gehen!
*
Dann könnte man mit "besserem" Wissen trennen, was augenscheinlich nicht mit normalen Regeln zusammegehören kann!

re gierde zerstört

"teuer wird es für die vielen autohersteller in griechenland, die dann teuer ihren stahl importieren müssen ;-)"

Das sollte wohl witzig sein?

Da Griechenland Fahrzeuge komplett importieren muss, werden die entsprechend im Preis steigen.

Natürlich dann auch die Fahrt im Taxi oder mit dem Bus.

Aber wahrscheinlich werden Sie den ÖPNV kräftig vom Staat subventionieren lassen. Der hat's ja ... NICHT.

was weiß der Volksmund nochmal?

Ach ja, eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.

Willkommen in der soft-Euro-Zone.

EU(ro)-Bashing

Ach, hört doch bitte auf mit dem "aber der hat gesagt" oder "aber der hat das (nicht) gemacht" ... bei Europa handelt es sich um eine IDEE, völlig egal, wer wann von wem weshalb wie profitiert. - Problemlösungen lassen sich nun mal nur durch ruhige Sachgespräche erreichen und momentan wird ständig nur laut durcheinander geschrien ohne irgendetwas Sinnvolles zu erreichen. Evtl. müssen auch mal Tabus auf den Tisch: z.B. Verkleinerung des griechischen Parlaments um die Hälfte, Anrechnung der NS-Zwangskredite auf die deutschen Rückforderungen, Reduzierung der griechischen Militärausgaben um zwei Drittel und so weiter und so fort. "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" geht einfach nun mal nicht.

@Nachtwind:"Was GR bräuchte, wäre das Umwandeln der derzeitigen

... Schulden in Kredite mit wesentlich längeren Laufzeiten und niedrigeren Zinsen."

Nun, das hat Schäuble auch in Aussicht gestellt für den Fall, dass GR die Auflagen der "Institutionen" für die Gewährung der restlichen Kredite erfüllt. Für die Zeit ab Juli muss ohnehin über neue Regelungen einschl. Umschuldungen verhandelt werden. Die Umschuldung würde zwar den finanziellen Druck auf Athen mindern, aber allein keine Problemlösung darstellen.

GR muss vor allem seine Wirtschaftskraft durch entsprechende Reformen und Bedingungen für ein investives Wachstums- und Beschäftigungsprogramm mit internationaler Beteiligung stärken. Auch diesbezüglich stellt die Tsipras-Regierung aber immer nur Forderungen an die EU, ohne selbst an den Voraussetzungen für ein Gelingen sichtbar zu arbeiten.

@ 13:00 von Phonomatic

ich male die türkei nicht schön. ich stelle heraus, dass es dort mehr vielfalt gibt. die türkei boomt, in giechenland gibt es rekord-arbeitslosigkeit und rekord-suizidraten. öffnen sie ihre augen!
tsipras war nie "mein held". ich war von anfang an skeptisch. weil er sich nicht gegen den euro ausgesprochen - ihn nichtmal zur disposition gestellt hat. er wirkt auf mich instrumentalisiert. ein goldman-showman – so wie der "change"-showman jenseits des atlantik.

@Helmut Baltrusch, 12:49 - Begrifflichkeitsprobleme

Wer übersieht, dass die EU nicht der "Geldgeber", sondern der Kreditgeber des griechischen Staatsapparates ist, kann auch übersehen, dass die Tsipras-Regierung damit brechen will, dass die griechische Finanzkrise weiterhin mittels EU-Austeritätspolitik zu Lasten der griechischen Lohnabhängigen, von denen bereits vierzig Prozent nicht mehr krankenversichert sind, überwunden werden soll.

@ 13:06 von cowboy8

"Im Vergleich zu einer neuen Drachme, ist die Lira eine steinharte Währung."
.
unsinn. ihre behauptung ist reine spekulation. nach einer übergangsphase passt sich die drachme an die leistungskraft der wirtschaft an. und die wird wieder wachse, wenn griechenland sich vom €-wahnsinn erholt hat.
.
"Was passieren würde, können Sie in der Ukraine beobachten."
.
in der ukraine liegt die haupt-industrieregion im osten brach! keine exporte mehr nach russland. äpfel sind keine birnen!

Völlig richtig!

Kann Ihnen nur zustimmen. Dieses unglaubliche Schmierentheater muss ein Ende haben.
Neue Besen kehren gut, sagt man, aber diese neuen Besen sind den Anforderungen nicht gewachsen. Griechenland ist ein Fass ohne Boden, Korruption, Misswirtschaft und Steuerbetrügereien sind fester Bestandteil dieses Landes, das merzt keiner in diesem Jahrhundert aus.

um 12:34 von gierde zerstört

"eine rückkehr zur drachme müsste idealerweise geplant werden. eine geordnete rückkehr zur drachme. und europa muss griechenland die rückkehr erleichtern..."
Zitatende

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Es wäre natürlich ideal, wenn Europa Griechenland bei der Umstellung unterstützen würde. Vielleicht ist der ganze "Streit" ja nur Theater fürs Volk.
Ich glaube aber nicht wirklich, dass die Herren des € ihre Machtbasis zerstören lassen.

Trojanische goldman-pferde haben wir alle im portemonnaie.

@12:02 von Kamminer

Leider hat Herr Schäuble den europäischen Grundgedanken noch immer nicht verstanden. Anstatt zur Lösung des Problems beizutragen, profiliert er sich lieber als Brandstifter, um innenpolitisch zu punkten.

Werter Kamminer, das Problem ist, daß die aktuellen Steuereinnahmen Griechenlands nicht ausreichen, um die Staatsausgaben zu decken. Und zwar selbst dann, wenn Griechenland komplett schuldenfrei wäre. Um dieses Problem zu lösen, gibt es drei Möglichkeiten. Ausgaben runter, Steuereinnahmen rauf oder jemanden suchen, der den Fehlbetrag dauerhaft alimentiert. Eins und zwei hat Tsipras ausgeschlossen, bekanntwlich wurden Beamte wieder eingestellt und Steuersenkungen versprochen. Bleibt Option drei, nur hat Herr Schäuble verständlicherweise keine Lust, hier Zahlmeister zu spielen, ohne von griechischer Seite feste Zusagen zu erhalten, daß in absehbarer Zeit Option eins oder zwei zum tragen kommt. Dies läuft aber dem Wahlprogramm von Tsipras zuwider.

@ 13:10 von karwandler

"Da Griechenland Fahrzeuge komplett importieren muss, werden die entsprechend im Preis steigen."
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korrekt. und von iphones und stahl und treibstoff. das schreibe ich auch. doch ohne job kein auto. mit rezession keine steuereinnahmen. der punkt ist: griechenland als NICHT-INDUSTRIELAND produziert keine autos. deshalb ist die ökonomie dort nicht auf billigem stahl angewiesen. autos kann man auch in der türkei kaufen. und dort braucht man auch nicht vorrangig billigen stahl

@13:01 von karwandler

Hoffentlich hält der Traktor noch eine Weile, denn einen neuen kann sich der Bauer gar nicht leisten, da es sich um Importware handelt.

Oder Ersatzteile...

Europas permanente Hartz 4-Empfänger

“Die Griechen” gehen mir allmählich wirklich auf den Senkel. Man hört immer nur Jammern und Vorwürfe, wie bei pubertären Teenagern. Ihr Krisenmanagement ist genauso unprofessionell wie ihr gesellschaftliches Selbstverständnis. 100 Jahre alte Berichte über marode Staatsfinanzen passen 1:1 auf heute. Alexis Sorbas läßt grüßen.
Athen stellt die Welt auf den Kopf, wenn sie von Demütigung durch die Troika sprechen. Blödsinn – sie haben sich mit ihrem in-den-Tag-Hineinleben über Jahrzehnte selbst gedemütigt.
Wo bleibt der innenpolitisch fokussierte 10-Punkte-Plan, mit dem die Produktivität gesteigert wird? Wann gibt es mal eine Erfolgsmeldung?
In Deutschland verfallen Schulen und Universitäten, Brücken werden wegen Baufälligkeit gesperrt, Kanalschleusen brechen zusammen. Für Reparaturen ist kein Geld da. Aber für Griechenland.
Tsipras und Genossen erinnern mich an Ryanair-Boss O’Leary. Der hat auch eine große Klappe. Aber immerhin ist er erfolgreich.

Ist doch klar

das von Junker nur so etwas kommen kann,die Griechen wissen das.Und es wird nix passieren und wenn sie noch so Zahlungsunfähig sind.
Deutschland knickt ein und es wird Geld fließen,man hat gerade gesehen wie es mit Frankreich geht.Wird einfach verlängert und fertig.

Alles nur dummes Geschwätz,wird wie immer unter der Hand geregelt,bissel Theater für das Volk nach außen und gut ist es.

Gruß

Hilfe nach dem Austritt

"...sondern, dass die europäischen Institutionen dazu bereit sind Hilfe und Solidarität zu leisten, um diese furchtbare Krise zu überstehen".

Wir werden den Griechen auch dann helfen können, wenn sie aus dem Euro ausgetreten sind und ich hoffe, daß wir das machen werden.

Glaubt doch bloß den Griechen nicht!

Tsipras redet heute so, morgen so - das hat doch die jüngste Vergangenheit bereits gelehrt. Es gibt keine andere Möglichkeit als den Grexit, davon bin ich inzwischen (leider ) mehr als überzeugt.

@12:38 von deutscher_grieche

Immer wieder schön wie manche glauben, dass die jetzige NEUE Regierung Griechenlands, die erst seit 2,5 Monaten im Amt ist, alles, was die Vorgänger in all den Jahren nicht geschafft haben, innerhalb dieser kurzen Zeit umsetzen soll.

Ich bleibe realistisch und weiß, dass dieser Prozess länger dauert. Allerdings sollte der Umsetzungsprozess zumindest mal gestartet werden. Und so kann man von der griechischen Regierung zumindest nach 2 Monaten verlangen, daß sie ein Konzept vorstellt, wie die griechische Haushaltsbilanz langfristig ausgeglichen werden kann. Also welche Steuer bis wann eingeführt werden soll und wie viele Mehreinnahmen diese bringen soll. (Und ja, diese Steuern dürfen gerne alleine die Wohlhabenderen und die Reeder zahlen.) Und dann vorrechnen, wieviel Geld für die Überbrückungsphase benötigt wird. Nur kam seitens der griechischen Regierung bis dato nix davon. Im Gegenteil, Beamte wurden wieder eingestellt (wofür?) und Steuersenkungen versprochen.

@phono:island hat vorgemacht,grld sollte nachmachen

islands bürger sind aufgestanden.
island hat die banken pleite gehen lassen,die bürger gerettet nicht die banken.
ein paar harte jahre,krise zuende.
stehen super da,musste sogar der iwf zugeben.
von wegen"KEINE ALTERNATIVE"
kann jeder nachlesen in taz,faz,zeit.
warum nicht hier?
könnte ein modell sein für alle,wird aber nicht mal diskutiert.
warum?
weil bürger ihre interessen gegen die grossen durchsetzen können,wenn sie einig sind?
weil das sehr ungelegen käme(spanienwahl,dito portugal,irland,italien etc)
was ist da los?
wollen wir europäer das nicht nachmachen?
die EU scheint nicht die interessen der europäischen bürger zu vertreten-müssen wir wohl dringend einiges ändern.
was macht die ezb eigentlich gerade?
entwertet den euro und enteignet die bürger?
gehts noch?
aufwachen,handeln wie die isländer,direkt für die bürger,nicht schwindelig quatschen lassen.
ezb quantitaveasing gegen hahadeflation,der ganze troika privatisierungsterror ist bürgerenteignung.
gierde hat recht:euro=troja

Wiederherstellung der Demokratie

um 12:21 von Pessimist

"Ein schnelles Ende der EU ist die einzige Hoffnung für den Erhalt von Demokratie."

Für die Wiederherstellung der Demokatie!

Geschiedenen am glücklichsten

um 12:37 von nochein@Argument

'wie in einer Ehe

In einer Ehe hat man sich meistens lieb. Dann kracht es tüchtig, man rauft sich zusammen und kehrt zur "meistens" Phase zurück.'

Im englischen Internet, habe ich gelesen, daß die glücklichsten Menschen die Geschiedenen sind!

Warum sollte die Regierung

Warum sollte die Regierung von Herrn Tsipras eigentlich ihren bisherigen Kurs ändern, wenn ihr ständig von Herrn Juncker gesagt wird, dass ein Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone keinesfalls in Betracht kommt?

12:14 v gierde zerstört:volle zustimmung/ermutigung

Sie haben vollkommen recht,die Lösungsansätzé ohne Euro sind überzeugend.
Wer etwas lernen will kann gerne die Thesen der promovierten Volkswirtin Sarah Wagenknecht sich zu Gemüte führen.
Wäre nett,wenn die lb mitforisten phono und monti und karwandler etc. sich mal auf diese thesen beziehen würden und diese widerlegen(damit meine ich nicht herabwürdigung der"linken"im allgemeinen,sondern thesenbezogene und praktische sachargumente).
ausserdem ist nicht zu vergessen,dass die griech.Regierung pokert.es gibt das argentinische modell(vor und nachteile)es gibt mischmodelle die verhandlungssache sind und es gibt die trickyvariante soviele euros wie geht mitzunehmen und dann Drachmenrückkehr.+enteignungen/rückübertragung der immensen bodenschätze und neuverträge über erschliessung und infrastrukturmassnahmen mit allen Interessenten incl BRICS Staaten.
Herr V. macht seinem Namen alle Ehre.
Man muss sehen,das Grld ohne Zinsen und Tilgung jetzt schon einen positiven Haushalt
schafft.
grüsse

V.

@13:01 von karwandle @ 13:23 von cowboy8

"Am 13. März 2015 um 13:23 von cowboy8
@13:01 von karwandler

Hoffentlich hält der Traktor noch eine Weile, denn einen neuen kann sich der Bauer gar nicht leisten, da es sich um Importware handelt.

Oder Ersatzteile..."
.
wie war das denn vor der euroeinführung – bevor der euro in griechenland die arbeitsplätze erodiert hat? konnte man sich da auch keine importe leisten? selbstverständlich doch! die türkei hat eine weiche währung. und griechenland hatte eine – vor der euroeinführung.
.
und nen traktor kaufen sie auch nicht jede woche. dafür wird ihnen aber das neue hotel im ort, welches europäische touristen lockt viel soviel abnehmen, dass sie ihre familie ernähren können und sich statt strick ab und zu ein erstzteil erlauben können!

@wiesengrund: GR will mit Austeritätspolitik brechen

Das Wollen der Tsipras-Regierung spielte auch bei den Verhandlungen mit der EU, den Regierungschefs und den Finanzministern ebenso eine Rolle wie in den Kontakten mit der EZB und dem IWF. Dabei hatte Athen bisher alle Gesprächspartner gegen sich.

Bei Schulz und Juncker suchte Tsipras heute Beistand und Verständnis zwecks Vermittlung. In der Sache muss die griechische Regierung ihre Hausaufgaben machen. Ansonsten gibt es kein frisches Geld und keine Möglichkeiten, über einen Haushaltsüberschuss auch mit dem Abbau sozialer Verwerfungen als Folge der Schuldenkrise und der Zielverfolgung durch die Kontrolleure aus Brüssel beginnen zu können. Schafft Athen durch die Reformen einen Überschuss, kann es auch soziale Maßnahmen finanzieren. Es genügt also nicht, nur Forderungen zu stellen. Die Tsipras-Regierung muss sich einen finanziellen Spielraum erarbeiten.

Sand in die Augen der Beobachter

blasen all diejenigen, die behaupten, die EU Staaten werden Greichenland helfen, sobald es die Bedingungen der Troika erfüllt habe.

Die Bedingungen der Troika laufen darauf hinaus, daß zu Lasten des griechischen Volkes die griechischen Banken mit Euros geflutet werden, bis sich der erhoffte Gewinn für westeuropäische Anleger endlich einstellt. Was in die Banken geflossen ist, sollen die Griechen bezahlen.

Pfui.

Tsipras, bleib' hart.

Der Schuldenstreit

Also wenn tatsächlich noch offene Zwangsanleihen aus dem II.WK existieren, dann sollten die gefälligst beglichen werden, das ist meine Meinung und dazu stehe ich.

um 13:23 von cowboy8

"Hoffentlich hält der Traktor noch eine Weile, denn einen neuen kann sich der Bauer gar nicht leisten, da es sich um Importware handelt.
Oder Ersatzteile..."
Zitatende

--------

Es ist nicht so, dass die Griechen überhaupt nichts können.
Beispiel:
Ein Austauschgetriebe für einen LKW kostet bei uns 18000 €.
Ein griechischer Unternehmer sammelt defekte Getriebe in ganz D, bringt diese nach GR, repariert sie und bringt diese wieder zurück. Soviel zu Ersatzteilen.

Janusgesichter allerortens

Ich bin der Meinung, dass jeder gegenüber seinem eigenen Lager das eine Gesicht und zum Gläubiger/Schuldner das andere.
Wozu? Man will in jeder Richtung die Zügel in der Hand halten und auch sein Gesicht wahren.
Kann ich alles irgendwie verstehen...

Aber ich finde hier wird zu viel gespielt, geplänkelt und taktiert. Und hier geht es um nichts anderes, als um eine unglaublich große Menge Geld, welches letztenendes der Steuerzahler berappen muss und um die Stabilität der Europäischen Union.

Anderen Staaten hatte man ja auch die "Troika aufgebürdet". Warum sollte man dies nun nicht bei Griechenland tun?
Gerade dort, wo das Finanzsystem das allergrößte Durcheinander aufweist, sollte schließlich auch eine vernünftig ordnende Hand sein, die man schließlich auch dann bemüht, wenn man Geld von ihr haben will.
Wenn dann mal wer die Geberhand zum warnenden Zeigerfinger erhebt, dann ist auf einmal das Geschrei groß.

Wer auf Einzelstaatlichkeit pocht, wie es jetzt Griechenland tut... na dann!

@gierde zerstört

Eine Rückkehr zur Drachme bringt so viele Probleme mit sich, die keiner auch nur ansatzweise überblickt. Das Problem ist nämlich, dass die alte Währung hinterher noch existiert.

Was ist mit einem Bank-Run?
Was ist mit privaten Schulden bei ausländischen Banken (den Hausbesitzern mit Hypotheken in Franken hilft grad auch niemand)?
Was ist mit den Preisen von Waren und Rohstoffen, die importiert werden müssen (wir reden nicht von I-Phones, sondern von banalen Sachen wie Autoersatzteilen)?
Was ist mit sozialer Ausgrenzung, weil kein Grieche mehr mit anderen EU-Bürgern mithalten kann?
Was ist mit der sozialen Schere innerhalb Griechenlands (jeder mit einem Auslandskonto wird dann erst richtig reich)?
Usw. usw.

Selbst eine komplette Rückabwicklung des Euro wäre chaotisch, weil dann trotzdem jeder Bargeld horten würde, um es nach und nach in die stabilste Fremdwährung einzutauschen.

Wenn überhaupt könnten nur starke Länder aussteigen, deren neue Währung stabiler als der € wäre.

ach so, die deutschen schulden sind existent

alle,die sich die Mühe gemacht haben gestern"Kontraste" in rbb/ard zu schauen müssen ja nun zugeben, dass wir tatsächlich ungefähr 11 Milliarden Euro Schulden bei Griechenland haben aus dieser Anleihengeschichte.
Und das Deutschland reichlich tricky und ungerechtfertigt versucht aus der Nummer herauszukommen.
Wer anderer Meinung ist, soll bitte die genannten Fakten,Dokumente und Beweise als Fälschungen nachweisen.
Es wäre also nur fair,dies Ansprüche zu verrechnen.
Das würde den dtsch.Bürger nichts kosten, den ob Grld nun 70 Milliarden nicht zurückzahlt oder nur 60 Milliarden nicht zurückzahlt,-macht wohl keinen Unterschied.
Zu fragen,warum wir nicht mit nachdruck nachfragen,ob wir in die griech Erdgasvorkommen investieren/gegenrechnen ist wohl zuviel verlangt?
Daß die Vorkommen existieren ist mittlerweile unbestreitbar,wird aber totgeschwiegen?
Warum?Wer hat die Ausbeutungsrechte?An wen ist privatisiert?Warum ist das nicht eine Chance für Europa?
Karten auf den Tisch!
wermauertwarum?

Warum hat man Griechenland nicht als Bedingung

für weiteres Geld Einsparungen im Militäretat
zur Auflage gemacht?
Warum muss Griechenland 10 mio Einwohner die grösste Panzerarmee in Westeuropa haben?
Wenn Geld für Panzer da ist und für die dazugehörige Munition dann ist bestimmt auch Geld für Traktoren und Diesel da um diesen auch zu subventionieren.

Bis vor wenigen Jahren war die Dichte an Porsche cayenne s in Athen grösser als in allen anderen europ. Städten.
Machen wir uns nichts vor und reden uns die Dingen nicht schön.
Der € möchte gleich machen was nicht gleich ist und wird nur mit einem europäischen Länderfinanzausgleich wie hier funktionieren.
Der ja fast praktiziert wird mit Bedingungen ,die müssen weg.
Tatsache ist das der Konkurrenzvorteil des einen der nachteil des anderen ist,der Überschuss des einen ,der Fehlbetrag des anderen.
Nur bei einem ausgeglichenen Handel haben beide seiten vorteile und fairness.
Die starken länder werden den € verlassen.
Junkers Meinung ist nicht konform mit vielen anderen.

Erpressung

Die EU kann auf dieser Basis nicht weiterkommen. Staaten versuchen ihre Versäumnisse und Unfähigkeit durch Erpressung wett zu machen. Egal wieviel Milliarden fließen werden, es ist nie genug.
Man sollte Staaten gehen lassen, ohne wenn und aber. Keiner weiß, auch die Politiker nicht , wie wir EU Staaten miteinander verknüpft sind und was das für jeden einzelnen Staat bedeuten wird. Ein Versuch ist es wert.

@gierde: was erlauben junker.schwach wie flasche leer

junker ist ein taschenspieler und verräter am europäischen volk.
oder wie soll man es bezeichnen, das grosskonzerne unmoralisch Billionen Euro an Steurn nicht zahlen, die dann in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur Bildung fehlen.

junker sagte auch, die bürger seien bei bedarf zu belügen
legendär das zitat junkers: "wenn wir was fragwürdiges vorhaben machen wirs einfach.warten ab, und wenn das geschrei ausbleibt,machen wir einfach weiter,bis man die folgen nicht mehr umdrehen kann"

man betrachte nur das bild im artikel.
das gleiche versucht er gerade mit griechenland.
die führer umgarnen und ins unumkehrbare führen.
furchtbar was für typen uns in Europa "führen".
Die EU Institutionen handeln gg die bürge Europas.
Was geschieht da? Man vergleiche die Aussagen Schulz/Gabriel vor der Wahl und Jetzt.
Zum Fürchten!

Immer das gleich ob nun EZB,Euro,Grld oder Spanien, Ukraine oder Russlandpolitik, ob NSA oder TTip,Ceta oder Tisa.

Immer gegen die Interessen der Bürger.
Pro Konzernförderung.

@12:38 von deutscher_grieche

Der griechiesche Staat hatte vor Tsipras&Co einen Primärüberschuss, d.h. konnte seine Ausgaben selbst bestreiten.

Jetzt ist deren Haushalt wieder stark defizitär, weil die Regierung Tsipras die Ausgaben erhöht hat und sie Einnahmen (via Wahlversprechen) gesenkt hat.

Zusätzlich haben die dortigen Bürger Angst um ihre Guthaben, was zu Notfallkrediten der ZB geführt hat.

Die aktuelle Problematik hat sie also selbst verursacht.

Würden Tsipras&Co nicht derart dilettantisch handeln, stünden sie zeitlich und finanziell jetzt nicht derart unter Druck.

Möchten Sie mit Ihrem Einkommen "mehr Zeit" für jene Regierung finanzieren?
Ich jedenfalls nicht.

@13:22 von gierde zerstört

autos kann man auch in der türkei kaufen.

Und welche Marke wird dort hergestellt? Es würde vielmehr so laufen, dass dann Griechenland der neue Absatzmarkt für unsere Schrottkisten wird.

Der Import von Rohstoffen wäre noch nichtmal das Problem, weil der durch den Staat organisiert werden könnte, wenn er auch den Devisenhandel kontrolliert.

Das Problem hat der Normalbürger, der irgendwie an Euros kommen muss, um seinen Lebensstandart aufrecht zu erhalten. Bei 40% Arbeitslosigkeit ist es schließlich so, dass 60% sehr wohl Arbeit haben - MIT entsprechendem Lebensstandart. Die Folge ist eine Schattenwirtschaft mit dem Euro als schwarze Parallelwährung.

Griechenland hat seine

Griechenland hat seine Probleme selbst verschuldet. Warum fängt diese Linke Regierung nicht an, " Reiche " endlich angemessen zu besteuern ?

@ 14:08 von cowboy8

sie beherrschen die gesamte klaviatur nicht wahr? kann es denn schlimmer werden als es ist? öffnen sie ihre augen!
.
und nochmals: eine vergleichbare volkswirtschaft, die der türkei, ist mit angemessen weicher währung ausgestattet. und dort kann man sich sehr wohl autos erlauben! und überleben, weil man einen job hat.
.
und nochmal: argentinien hatte damals seinen peso an den us dollar gekoppelt und es ist genau das gleiche passiert wie griechenland, nachem es seine drachme "an den euro" gekoppelt hat.
.
griechenland VERARMT. dass sie hier von einer zu befürchtenden "sozialer Ausgrenzung" sprechen, weil man sich keine smartphones mehr leisten kann ist in vielfacher hinsicht falsch und einfach unglaublich.

@ 13:16 von gierde zerstört

"Vielfalt" und Boom in der Türkei auf die Währung zu reduzieren und diese Interpretation auf ein vollkommen anderes Land zu übertragen, zeigt doch auf wie einfach Sie es sich machen und wie wenig sie dabei die konkrete Lage in Griechenland interessiert. Darüber brauchen Sie nicht versuchen uns hinwegzutäuschen, wenn Sie ständig von der gr. Suizidrate schwadronieren (zu denen ich Sie übrigens gern mal um eine Primärquelle bitten würde).
Mit Ihrem Jubel für Herrn Tsipras haben Sie uns wohl alle getäuscht, ich verstehe ... haben Sie schonmal über Ihre Glaubwürdigkeit nachgedacht?

@perchta

Der Verantwortung sind sich die Griechen auch bewusst ... nur leider haben sie seit der Troika nicht das letzte Wort über das was passieren soll. Da wurden ganz bewusst griechische Steuerbetrüger in Schutz genommen und von deren Verfolgung "abgeraten". Insofern liegt da die Schuld für die Verschlimmerung der Situation seit 2010 ganz klar in Brüssel.
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-
Ersten-Die-Spur-der-Troika/Das-Erste/Video?documentId=26963948&bcastId=799280

Kurzum: Die Griechen haben auf zu großem Fuß gelebt, Banken haben dies ignoriert und ihnen zu viele Kredite gegeben und die Troika hat mit ihren Maßnahmen Porzellan zerschlagen und die Wirtschaft stark belastet. ALLE haben Schuld daran ...

@shantuma: eh weng mehr fantasie,liebe shantuma ?

"Und da können die Spritkosten, neben den Anbaukosten einen deutlichen Ausschlag auf den Preis haben.
D.h. eine Erhöhung der Benzinkosten durch einen Ausstieg aus dem Euro wäre fatal für die griechische Wirtschaft/Tourismus."

Sie wissen aber schon,daß man viele Pkw Dieselmotoren mit geringem Aufwand auf Pflanzen/Salatöl umstellen kann?Im Sommer problemlos,im Winter kleine Vorwärmtechnik nötig.Funktioniert,Rhöner Bauern sind damit schon Millionen Kilometer gefahren.
Beispiel Rapsöl(o.ä):Man gewinn aus Raps 2/3 Trester,was hervorragendes Tierfutte ist.
Und gewinnt 1/3 Öl,womit deroptimierte Motor(zb.ältere Daimlers,fahren in GR reichlich rum)sauberer und leiser läuft als mit Diesel.

Es gibt immer eine Alternative.Lokale Flexibilität,VIELE Varianten.
Es sind immer die "Grossen" die das Herunterreden und Miesmachen.
Angepasste,grosse,inflexible Vorgänge sind besser zu steuern,ob nun Währung,Politik, Energie,Menschengruppen.

Ich nenn das "Verblödungspolitik"?
Ist da ein System dahinter?

Freitag der 13. oder doch der 1. April?

Herrlich.
Der oberste Steuerhinterzieher oder soll ich besser sagen "Finanzoptimierer zum Wohle des europäischen Geldadels" berät jetzt die griechische Regierung und bemüht sich um "Vorschläge".

Wenn 's nicht so traurig wäre müsste man fast lachen - hier wird gerade die nationale Souveränität und Ressortkompetenz der europäischen Finanzminister mit Füßen getreten.

Weiter so Herr Juncker. Heute ist Freitag der 13. und zwar noch mehr als 9 Stunden. Haben Sie noch mehr solche Botschaften im Köcher?

@MKir13

Und dass die griechische Regierung nicht schon an der Ausarbeitung solcher Konzepte und Planungen ist, wissen Sie, weil Sie über Insiderinformationen verfügen? Oder woher wissen Sie so genau, dass sie noch nichts getan haben. Zwei Monate sind eine kurze Zeit, in der es andere nicht mal schaffen, EINE Entscheidung zu treffen. Und die Griechen sollen in der Zeit detailierte Konzepte mit genauen Zeitangaben und am Besten garantierten Erfolgsaussichten ausarbeiten und umsetzen?
Hier in Deutschland schafft man es nicht einmal nach 9 Jahren!!! einen funktionierenden Flughafen zu bauen. Nur dass in den Flughafen schon tatsächlich mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern geflossen sind. Nach Griechenland noch nicht...

autos @ 14:22 von cowboy8

"autos kann man auch in der türkei kaufen.

Und welche Marke wird dort hergestellt? "
.
gemeint war, dass man sich auch in der türkei autos erlauben kann. trotz weicher lira. geht aus dem zusammenhang, in dem ich ihre fragen beantworte, auch hervor, denke ich!

@ 14:29 von Phonomatic

"schwadronieren"
.
in diesem zusammenhang (suizidraten) den begriff "schwadronieren" zu verwenden, befördert ihre goldman-fürsprache langsam auf eine persönliches ebene. das sollten wir uns ersparen.
.
nicht mein jubel über tsipras. meine freude über ein wahlergebnis der griechen. differenzieren sie! ich habe frühzeitig kommuniziert, dass ich tsipras für einen maulwurf halte.

gierde hat recht,phono springt zu kurz.

"Ihre Vision ist in Wahrheit ein übles Wirtschaftsregime auf dem Rücken der Menschen,würde Ihnen auffallen,wären Sie in der Lage es vom kleinen Mann her zu denken:der kriegt dann nur noch zu essen, was gerade in Grld wächst,ein neues auto kann er sich nicht mehr leisten,ein Smartphone hat er nicht zu wollen,seine Ersparnisse verliert er zu Entschuldung des Staates,und das wollen Sie uns als menschenfreundlich verkaufen."
sagt phono.
NEIN+ NA UND?
gierdes zutreffenden konter von 12.38 bzgl beispiele türkei,argentinien und dass es den leuten ohne falsche währung besser geht kann man da ja nachlesen.
hinweis an phono:wenn die länder der eu sich weiter herunterkonkurrieren,wird es von hinten her einen nach dem anderen erwischen AUFGRUND der mangelnden Soldaridät und Anst vor dem neoliberalen"Bestraferregime"Wenns dann uns BRDler erwirscht,Phono,gehts dann nicht mehr um"Autos und Luxus",WIR HABEN DANN NIX MEHR ZUM FRESSEN,es wird NOt und Elend sein.
Wir müssen raus aus dem System
JETZT

13:38 von boliche

Sie unterschätzen die Folgen für die Isländer ...

14:40 von gierde zerstört

Statt eine Quelle zu nennen stellen Sie nun auf persönlich angegriffen ab - wie Sie wünschen.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

Zwangsanleihe 2015

Da das Thema Zwangsanleihe ja seit Tagen durch sämtliche Medien geistert, hier mal ein Vorschlag, wie GR geholfen werden kann:

Die EU genehmigt eine Anleihe für Griechenland mit einem Zinssatz von 0%. Rückzahlbar innerhalb 10 - 20 Jahren.
Geld wird damit nicht verdient, aber Griechenland bleibt flüssig und baut seine Schulden ab, ohne an Zins und Zinseszins zu ersticken.

Naiv? Oder einfach eine Möglichkeit, mit seinen EU-Familienmitgliedern, die in Not geraten sind, umzugehen?

Gruß rambospike

Reparationsforderungen Griechenlands, sind populistische

Es hätte mit dem Euro eine der größten Erfolgsgeschichten sein können, aber es begann mit irreparablem Fehler durch die Einführung des Euro in Ländern wie u.a. Griechenland. Darüber brauchen wir nicht mit Schuldzuweisungen andere Menschen mit Worten zu beleidigen oder im Gespräch übertreiben wie zwischen die neue Regierung in Athen von unerfahren populistische „Politiker“ regiert und die Regierung in Berlin. Auch nach 75 Jahren heute als EU- Partner von Griechenland Premierminister Tsipras an Deutschland ob gerechtfertigten oder nicht neue Reparationsforderungen Griechenlands, sind populistische und kann das Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen die EU und Griechenland. Tatsache ist, dass damals die sogenannten gefunden Reglung 2+4, hat damit alle gerechtfertigten Reparationsforderungen ausgeschlossen. Andererseits wurden die Regelungen dieses Pariser Reparationsabkommens im Rahmen des Londoner Schuldenkonferenz 1953 überarbeitet. Aber diese kategorisch abzulehnen , ist arrogant

Entspannung wäre gut

Einen Grexit fände ich persl. nicht gut. Alleine schon weil das Wasser auf den Mühlen der Afd und konsorten wäre. Der Euro und/oder die EU sind nicht gescheitert - an den derzeitigen Problemen sollte die EU gestärkt hervor gehen können.

Nur leider wird vieles viel zu persönlich genommen. Ob Varu beleidigt wurde oder nicht - aus so einer Fliege einen Elefanten zu machen ist stimmungsmache und reiht sich ein in: "Es sind immer die anderen Schuld". Eben NICHT! Aber man kommt eben auch nur gemeinsam wieder aus diesem Loch heraus. Stimmungsmache hilft nicht.

Lustig hingegen finde ich die Argumentation einiger unserer Promi-Kommentatoren hier. Für gewöhnlich wird immer gemeckert wenn vermeintliches Unrecht mit unseren Steuergeldern passiert (z.B. Forschung). Aber wenn es um Griechenland geht sind eben jene ganz vorne mit dabei wenn es pro Schuldenschnitt für Griechenland geht. Natürlich betrifft das nicht jeden hier, aber es soll auch nur ein kleiner Denkanstoß sein ;-)

Gruß
d

Salidarität ist gefragt und nicht Konfrontation

Der britische Finanzminister George Osborne, dessen Land gar nicht Mitglied der Eurozone, sehr wohl aber der EU ist, zeigt sich besorgt. "Es gibt immer noch erhebliche Unstimmigkeiten zwischen Griechenland und den anderen Eurozonen-Ländern", sagt er. "Es geht jetzt ans Eingemachte: Wenn wir keine Lösung erzielen, wären die Auswirkungen auf das europäische Wirtschaftssystem erheblich." Weil eigentlich jeder weiß, dass der "Grexit" teuer wird - und zwar für alle - müsste es eigentlich ausreichend Interesse an einem Kompromiss geben…Aber was hat England an der Krise beizutragen? England ist nicht in der Eurozone und möchte gerne Ratschläge geben und sich wie immer einmischen! Wer hat bis jetzt von der Eurozone und von der Krise profitiert? England, Schweiz, auch Deutschland, erlauben und profitieren von der Kapitalflucht aus Griechenland wobei jetzt Einschneidende Reformen gewirkt haben nur mit europäischer Solidarität.

@ phono

wir sollten uns die hand reichen und gemeinsam bekennen, dass jeder jobverlust, jeder suizid in südeuropa einer zuviel ist. welche kräfte auch immer für diese opfer verantwortlich sind.

@Helmut Baltrusch, 13:58 - Wahlentscheidung

Leider blenden Sie bei ihrer Parteinahme für die neoliberale EU-Austeritätspolitik aus, dass die griechischen Lohnabhängigen eine Regierung gewählt haben, die ein Ende mit der Austeritätspolitik machen will, um die miserablen Lebensbedingungen der lohnabhängigen Griechen zu verbessern.

Ich werfe mal eine simple

Ich werfe mal eine simple Frage in den Raum: wieso maßt Herr Juncker sich an zu entscheiden ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht? In Wahrheit gibt es aktuell niemanden der mit dieser Entscheidungsbefugnis ausgestattet ist. Junckers Aussagen sind also leider nichts weiter als der Versuch die Gemüter zu beruhigen...ob ein Austritt erfolgt oder nicht hierfür sind Aussagen von Menschen die dies nicht entscheiden völlig egal.

Die Angst ist groß ...

das Griechenland zum Vorbild für andere Pleitestaaten wird.

"Junckers Aussagen sind also leider nichts weiter als der Versuch die Gemüter zu beruhigen..."

Eben drum!

Danke!

Genau!

Diplomatie-eine Chance für EUROPA

Griechenland war schon oft in viel schwierigerer Lage als jetzt und nicht nur für die Wittelsbacher ein Abenteuer und wirtschaftliche Katastrophe! Ein nicht nur durch häufige Erdbeben erschüttertes Land, hin und hergerissen zwischen Monarchie und Republik, Spielball ausländischer Mächte, grausame Fremdherrschaft und Partisanenkrieg, Sozialismus und Faschismus usw. noch bis etwa 1974. Misstrauen gegenüber Ausländern ist tief verwurzelt. Das Volk hat oft unsäglich gelitten unter Hunger, Vertreibung , Arbeitslosigkeit, Vetternwirtschaft usw unter europäischem Niveau. Extreme und nicht Mittelmaß sind Kennzeichen , Improvisation geht eben vor Planung. Zum Überleben hat es noch immer gereicht.
Doch das Land hat mehr Potential und braucht neben Geld eben gerade jetzt auch besonders viel Verständnis und Freundschaft von uns. Eine ehrliche Diplomatie in Europa ist hier besonders gefordert eine Bewährungsprobe abzuliefern.Das sind wir alle diesem Volk und uns rund 500 Mio Europäern schuldig

Oje

Europäischer Grundgedanken? Welcher? Südeuropa geht unter! 60 % Jugendarbeitslosigkeit, eine verlorene Generation, Madrid brennt, Lissabon brennt, Athen brennt, Massendemos mit Menschen die keine Existenzgrundlage mehr haben. Verzweiflung, Hunger, Hoffnungslosigkeit, Tränen, Angst, Hass und Apathie! ALLES, ALLES WEGEN DER EU und DES EUROS! Wie katastrophal muss es noch werden bis Ihr endlich Rafft, dass die EU und der Euro nur Unheil mit sich bringen. So viel Hass in der Luft. Ganz, ganz traurig das Ganze.

@ Kamminer um 12.02 Uhr

"Leider hat Herr Schäuble den europäischen Grundgedanken noch immer nicht verstanden. Anstatt zur Lösung des Problems beizutragen, profiliert er sich lieber als Brandstifter, um innenpolitisch zu punkten."

Sie bringen die Sache auf den Punkt. Um an den Stammtischen zu punkten gefährdet Herr Schäuble die Stabilität in Europa. Wenn jemand, der in der stärkeren Position ist, dies auf eine so überhebliche Art auskostet, wie Herr Schäuble das tut, dann ist das mehr als nur peinlich.

@wiesengrund: Wahlentscheidung in GR

Leider verkennen Sie in Ihrer Parteinahme für eine radikale Linkspartei, dass in keinem EU-Land durch eine Parlamentswahl internationale Verträge mit anderen Ländern oder Institutionen aufgehoben bzw. abgewählt werden kann, schon gar nicht gegen den Willen von 18 anderen demokratisch gewählten Regierungen.

Wenn die neu gewählte Regierung mit den von Vorgängerregierungen geschaffenen Kreditverträgen nicht einverstanden ist, muss sie sich um deren Kündigung bzw. andere Regelungen auf dem Verhandlungsweg kümmern. Im besten Fall kann es dann durch einen Kompromiss zu einvernehmlichen Regelungen bei Interessenwahrung aller Beteiligten kommen. Ist dies nicht möglich, kann die neue Regierung die Zusammenarbeit beenden. Das wäre eine demokratische Problemlösung.

Dass Hr. Junker hier die

Dass Hr. Junker hier die Griechen in Sicherheit wiegt hat am Ende zur Folge, dass sich Tsipras und Co weiter so weit aus dem Fenster lehnen und die Geldgeber weiter permanent vor den Kopf stösst. Das schaukelt sich dann soweit hoch, bis man Griechenland nicht mehr helfen will. Junker hätte lieber sagen sollen" Mach hinne, Tsipras. Sonst geht bald nix mehr.."

Ein Ausscheiden aus dem Euro

Ein Ausscheiden aus dem Euro würde wahrscheinlich den Reformschlafmützen mal die Augen öffnen.
Ich fänds gut.

Junker? man faßt es nicht

welchen Grund gibt es Geld an Gr zu geben? Wenn diese Krawallmacher im Euro bleiben, wird er untergehen und wir mit dem Spalt-teuro. Andere Süd-Länder werden den Griechen nacheifern. Derartige Nebelkerzen darf man nicht durchgehen lassen. Ökonomisch kann Gr im Euro nicht gesunden. Wenn Gr bleibt ist das Ende Bürgerkrieg und Verarmung -mir graust-ich habe mittlerweile Angst. Wenn keiner den Mut hat muss Deutschland aus dem Euro und leider zurück zur DM aber in der EU und Nato bleiben. Die DM würde sofort aufwerten. Wir müssten sofort gegensteuern mit Goldkäufen und Infrastrukturmaßnahmen usw. . Gut ist jetzt langfristig Anleihen mit niedrigen Zinsen aufzunehmen und dann wegen der Schulden gleitende gedrosselte Inflation zum Abbau. Sicher gibt es noch andere Lösungen. Wozu haben wir die Fachleute. Aber wie jetzt geht es nicht weiter.

Griechen werden von boy-group regiert

Herr Schäuble hat völlig recht. Was müssen wir uns von den jungen Wilden in Griechenland denn noch anhören? Griechenland war und ist pleite. Mit einer großen Klappe kann man Geld nicht herbeireden, sondern nur durch harte Reformen wird das Land wieder auf die Beine kommen. Ich habe mein Leben lang hart und sehr viel gearbeitet und meine Rente ist nicht sicher. Aber den Griechen werfen wir das Geld hinterher. Alles klar?
Alle Großbanken bestätigen intern, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wie lange der Euro in den jetzigen Euro-Ländern noch existiert. Griechenland wird nicht dazu gehören.
Die Regierung in Athen sollte sich schämen, andere zu diffamieren. Wer sich so verhält, verdient keine Hilfe.
Die Wirtschaftskrise ist durch Geldspielchen herbei geführt worden, jetzt brauchen wir nicht auch noch Spielchen von Griechenland. Die Griechen sollen einfach freiwillig den Euro abgeben. Das hätte doch Charakter!

Weitere Milliarden für Griechenland wären sinnlos

Weitere Milliarden für Griechenland wären sinnlos. Sobald Herr Tsipras Ministerpräsident geworden war, kündigte er an, den aufgeblasenen Staatsapparat weiter zu vergrößern. Tsipras will seinen Wählern Gutes tun.
Mit Reformen hat dieser Mann nichts am Hut.

@Oje Jammern hilft am wenigsten

Lähmung durch Angst und Verzweiflung sind eine Sache. Doch die gehen auch vorbei.. das ist meine Erfahrung und letzte Hoffnung .

Am 13. März 2015 um 14:11 von schaunwamal

Die Antwort ist leicht: Schauen Sie einfach mal nach, wer die Panzer baut und wann entsprechende Verträge geschlossen wurden. Dann wissen Sie warum ein Staat, der zu großen teilen aus Inseln besteht, die größte Panzerarmee in Europa hat..

an 17:09 von lazytiger

es geht nicht um "den Stammtisch", sondern um die Vernichtung der europäischen Idee durch Zerstörung der ökonomischen Grundlagen der Länder. Leider verursacht durch uns, denn wir haben die Politiker gewählt. Schäuble hat klug geantwortet. Es passen weder Wirtschaftskraft noch die Strukturen und Anschauungen der Länder zusammen. Am Ende haben wir ein Paradies für die "Goldman Sachs" geschaffen und sehen zu wir die Leute verarmen obwohl die Schulden wachsen. Bestes Beispiel die Geldflut von Super Mario. Einmal Goldman immer Goldman, sagt sich Drahgi. Für starke Länder wie Deutschland ist das Gift. Leider erkennen wir es zu spät. Deutschand wird defamiert obwohl es hilft? Wer ist Brandstifter? Was wäre wenn Schäuble so reden würde? Noch Fragen?
Aber wir sollten uns nicht mit diesen Befindlichkeiten aufhalten - sondern erkennen, das die Grundlagen zur Gesundung im Euro fehlen. Mal Otte oder Prof. Sinn lesen.

Herr Juncker wird offensichtlich alt...

... denn er scheint die Realitäten nicht mehr ganz klar sehen zu können.
Griechenland ist längst am Ende und auch neue Kredite werden nichts daran ändern, im Gegenteil sie sind ein weiterer Sargnagel.
Mal angenommen die Regierung Tsirpas würde Ihre Reformen 1:1 umsetzen und mit 80%igem Erfolg (was sehr unwahrscheinlich ist), wer glaubt denn allen Ernstes, das dieser Staat eigenverantwortlich dann tatsächlich gigantische Steuerinnahmen erzielt bzw. eine florierende Wirtschaft entwickelt??? Ich nicht...

@gierde:ernährung/medizin/bildung/frieden/wohnen

"wie war das denn vor der euroeinführung bevor der euro in grld die arbeitsplätze erodiert hat?konnte man sich da auch keine importe leisten?selbstverständlich doch!die türkei hat eine weiche währung und griechenland hatte eine-vor der euroeinführung
und nen traktor kaufen sie auch nicht jede woche.dafür wird ihnen aber das neue hotel im ort,welches europäische touristen lockt viel soviel abnehmen,daß sie ihre familie ernähren können und sich statt strick ab und zu ein erstzteil erlauben können!"
richtig!
ich war lange in südamerika und kuba.was dort alles repariert wird und immernoch läuft ist beeindruckend und-ganz ehrlich-gefällt mir besser als unsere wegwerfkultur.
die leute leben einfach aber glücklicher als hier(wenngleich sie sich nach luxus sehnen,stimmt schon)und:sie haben keine schulden.und:wenns hartaufhart geht, haben die alle,aufgrund der segnung des warmen klimas,zu essen.gottgegeben.
insofern ist alles eine frage der betrachtungseben.
sind WIR krisensicher?
NEIN!

re boliche

"Man muss sehen,das Grld ohne Zinsen und Tilgung jetzt schon einen positiven Haushalt schafft"

Illusion pur. Im Januar/Februar lagen die Steuereinnahmen 14% unter den Prognosen.

Bin voll bei Junker!

Herr Junker hat meine volle Zustimmung. Ich bin auch der Meinung, dass Griechenland im Euro bleiben sollte. Allerdings sollten wir austreten!

re gierde zerstört

"wie war das denn vor der euroeinführung – bevor der euro in griechenland die arbeitsplätze erodiert hat? konnte man sich da auch keine importe leisten?

Wie das vor der Euroeinführung war ist Geschichte.

Bleiben Sie doch mal bei Ihren eigenen Projekt einer weichen Drachme. Natürlich verteuert das die Importe. Und keiner kann absehen, WIE weich die Drachme dann sein wird.

Griechenland importiert nun mal die ganze Palette von Investitions- und Konsumgütern rauf und runter. Wenn Sie nicht begreifen wollen oder können, dass das mit einer weichen Währung zu einem enormen Preisauftrieb führen muss, dann ist allerdings Hopfen und Malz verloren.

Findet einen Kompromiss

Die deutsche Regierung sollte trotz allem Ärger hier einen Kompromiss finden, es macht keinen Sinn und wäre unmoralisch und wohl auch gegen geltendes Völkerrecht denen nichts mehr zu geben
Dieses Gerede vom 2+4 Vertrag als angeblichen Statusvertrag und deren Zustimmung der Griechen in der Charts von Paris überzeugt mich alles nicht
Es gab zudem eine Verbalnote aus dem Jahre 1995.
Neben der Zwangsanleihe könnten auch noch Reparationen anfallen
Griechenland braucht eben Geld, es wäre besser wenn die beiden Staaten das politisch endlich mal lösen, anstatt immer zum IGH zu rennen, was ein Armutszeugnis ist.

der euro wurde erlogen.......

nun ist man pleite, da hilft nichts mehr, auch nicht machogehabe.
forderungen stellen, andere beleidigen passt zudem gar nicht !
die folge: raus aus dem euro damit die steuerzahler europas nicht die zeche zahlen müssen, warum auch. wenn man pleite ist, gibt es nur einen neuanfang mit eigenen anstrengungen.

re boliche

"Sie wissen aber schon,daß man viele Pkw Dieselmotoren mit geringem Aufwand auf Pflanzen/Salatöl umstellen kann?"

Sie wissen aber schon, dass man dafür die entsprechenden Anbauflächen bearbeiten muss, auf denen dann Agrarerzeugnisse weder für den Binnenmarkt noch für den Export angebaut werden können.

Es tut mir leid, wenn ich es so direkt sagen muss, aber das ist naiver Glaube an plötzlich wirksame Wundermittel.

um 17:38 von EMS

"Griechen werden von boy-group regiert"
Zitatende
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von einer ähnlichen boy-group möchte ich auch regiert werden.
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Herr Schäuble hat völlig recht.
Zitatende
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Wirklich?
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Griechenland war und ist pleite.
Zitatende
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Und das schon seit langer Zeit
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Ich habe mein Leben lang hart und sehr viel gearbeitet und meine Rente ist nicht sicher. Zitatende
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Mir geht es ähnlich, nur der Teil, der von Norbert Blüm garantiert wird ist sicher. Vielleicht auch nicht?
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Alle Großbanken bestätigen intern, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wie lange der Euro in den jetzigen Euro-Ländern noch existiert. Griechenland wird nicht dazu gehören.
Zitatende
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Vielleicht sind die Griechen doch schlauer. Island lässt grüßen.

@karwandler:+tgl grüßt das murmeltier/antworten?

Meine Behauptung:"Man muss sehen,daß Grld ohne Zinsen und Tilgung jetzt schon einen positiven Haushalt schafft"
Ihre Antwort:"Illusion pur.Im Januar/Februar lagen die Steuereinnahmen 14% unter den Prognosen"
Tja, ich kann auch nicht hinfahren und es nachprüfen.Gestern bei Anne Will,haben das ALLE behauptet,von Wagenknecht bis CDU Laschet-sonst waren die sich natürlich bei nix einig.
Ich kann auch nicht ins Mittelmeer tauchen und sehen ob Gasbläschen aufsteigen.
Ich kann aber-und das habe ich gemacht-ein paar Tage lang recherchieren,ob die Quellen (google:Dirk Müller showdown quellenverzeichnis)substanz haben und wie belastbar die gegenmeinungen sind.
Ergebnis:Grld sitzt auf Energie,die Jahrzehnte Europa versorgen könnte.Man könnte über Investition(sverschreibungen) Infrastrukturmassnahmen einleiten und das ganze europ.Krisengewese in den Griff kriegen.DEnn es wird ja ein sinnvoller,sicherer Ausgleich gesucht für immense Schuldenberge/immenses Anlegerkapital.
ZB. Versicherer etc
MACHEN

@ 18:11 von boliche

ja das glück haben die deutschen nicht erfunden – vor dem euroexperiment haben wir alle sehnsüchtig gen süden geschaut und irgendwie gefühlt, dass es parallele lebensmodelle gibt, die vielleicht besser geeignet sind, natürlicher miteinander, respektvoller mit der natur umzugehen. und ausgerechnet diese ehemaligen vorbilder sollen sich nun zerfleischen, um immer weniger, immer effizientere jobs kämpfen oder im amazon-arbeitslager anreteten – sich an "uns" orientieren? wozu?
.
der euro vernichtet vielfalt. er vernichtet existenzgrundlagen. er vernichtet die perspektive, zu erkennen, dass WIR es sind, die werte, umwelt, alles natürliche vernichten. ich gratuliere island zum entschluss, der eu nicht beizutreten.

re boliche

"ich war lange in südamerika und kuba ....
die leute leben einfach aber glücklicher als hier ... wenns hartaufhart geht, haben die alle,aufgrund der segnung des warmen klimas,zu essen."

Griechenland ist nicht die Karibik, da gibt es auch Winter.

Aber wenn das schon mit dieser Sozialistenromantik losgeht vom armen aber glücklichen Menschen wird mir klar, dass da rationales Diskutieren nicht möglich ist.

Kann Cameron immer mehr verstehen

Obwohl ich Cameron ja nun auch nicht als den hellsten Stern unter dem Firmament bezeichnen möchte: Ich kann immer mehr verstehen, warum er gegen Juncker als EU-Kommissionspräsident angekämpft hat.

Dieser Mann wird immer gefährlicher für Europa. Nicht nur, dass er scheinbar in die Luxemb. Steueraffäre verstrickt ist, sondern auch, weil er dauernd seine Kompetenzen meint ausweiten zu müssen (zumindest verbal).

Er hat z.B. überhaupt nichts zu sagen dazu, ob Griechenland im Euro bleiben soll oder nicht. Das ist Sache der EUROGRUPPE = die Länder, die den Euro eingefürt haben.

Ausserdem ist er nur peinlich. Er ist schon aktuell auf CH Wahlplakaten abgedruckt wie er ekelhafts Frauen, die als Repräsentanten anderer Staaten kommen, abschleckt (z.B. Bundesräting Sommaruga aus der Schweiz). Als Symbol für das abstossende Brüssel-EU-Europa.

überarbeitete antwort an gierde:not kennt kein gebot?

"ich male die türkei nicht schön.ich stelle heraus,daß es dort mehr vielfalt gibt.die türkei boomt,in grld gibt es rekord-arbeitslosigkeit und rekord-suizidraten. öffnen sie ihre augen!tsipras war nie"mein held"ich war von anfang an skeptisch.weil er sich nicht gegen den euro ausgesprochen-ihn nichtmal zur disposition gestellt hat.er wirkt auf mich instrumentalisiert.ein goldman-showman?so wie der"change"-showman jenseits des atlantik?"

wer in schwierigkeiten gesteckt wurde,muss sich damit beschäftigen und macht sich logischerweise die hände dabei schmutzig.
die jetzige regierung ist an den vorgängen,die grld hineingeritten haben schuldlos.Muss aber die Bürger irgendwie aus der Misere führen.
Dafür MUSS Ihnen jedes irgendwie annehmbare Instrument recht sein.
Also warten wir ab.
Ihr einst jubelndes"the change has come"hat die letzten Wochen ja"varriert"?!
Schaunwamal.
Gewisse kräfte habens ins island geschafft,vlt wird man es hier doch, halt anders, schaffen?
Plan A oder B oder C.

Suizidrate ende 2012

Hier die von Ihnen geforderte Anzahl, Stand Ende 2012: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/38001/Gestrandet
bie Ende 2014 waren es 4500 Suizide. Wie in dem Artikel zu lesen ist, waren die Griechen bis dato mit 300 Suiziden jährlich, die Europäer mit den wenigsten. Bei einem statistischen Durchschnittseinkommen von unter 600 Euro ( tatsächlich 450) ist es auch kein Wunder. Es gibt inzwischen mit ARTE und auch dem WDR produzierte Dokus, in denen dieses Thema angesprochen wird, und die Rolle der EU in der gesamten Zeit der Krise, nicht nur für GR. Macht ohne Kontrolle...Wer rettet Wen?... sind 2 davon. Sollten Sie sich mal anscheuen. Ich hoffe Ihre Frage ist ausreichend beantwortet.

@ gierde

Eine Einführung der Drachme kann in Griechenland nicht mehr funktionieren. Bevor die neu gedruckten Scheine trocken wären, würden die Griechen ihre Ersparnisse so weit wie möglich in der wesentlich stabileren Währung Euro abheben (wer zuerst kommt, malt zuerst). Das würde alle Banken des Landes in die Zahlungsunfähigkeit treiben. Folge wäre ein kompletter wirtschaftlicher Kollaps, der die Schwachen am härtesten trifft. Die neue Regierung hätte dann fertig.

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