Kommentare - Onlinemedien oft mit Hasskommentaren konfrontiert

12. März 2015 - 14:18 Uhr

Hasskommentare und Beleidigungen sind Alltag: Die Kehrseite des offenen Meinungsaustausches im Internet beschäftigt zunehmend die Onlineredaktionen von Nachrichtenportalen. Auch tagesschau.de denkt über Änderungen nach.

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JAAA

Das ist die beste Idee bis jetzt. Ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Zahlen zum kommentieren. Wirklich. Bitte erwägen.

Hasspostings gehören ausgefiltert, keine Frage.

Leider wird man den Eindruck nicht los, daß auch kritische postings inzwischen einer starken Zensur unterliegen, speziell, wenn sie die Berichterstattung fundiert kritisieren.

Höhepunkt war die Sperrung der foren bei verschiedenen Tageszeitungen zur Ukrainekrise und die folgende Diffammierung kritischer Leser als "gesteuerte Putintrolle" und "Verschwörungstheoretiker". Gerade die Redakteure, die sich immer Freiheit & Demokratie auf die Fahne schreiben, haben auf sehr undemokratische Weise reagiert ...

Was sind Hass-Kommentare?

Wenn man eine Meinung hat,dann sage ich Sie und stehe dazu. Auch gegen über den Moderatoren. Nur Schipfwörter gehören in kein Forum.

Gerade ihr von der TS

moderiert ja die Diskussion so, dass persönliche Angriffe nicht frei geschalten werden.

Deshalb kann ich die Angst hier zu veröffentlichen nicht nachvollziehen.

Moderierte Zeitungen haben hier eine andere, tiefer gelegte, Hemmschwelle bei dem, was sie doch noch durchgehen lassen.

Insofern muss es jedem hier leichter fallen, seine Meinung zu schreiben.

Noch dazu, da dies in der Anonymität gegenüber anderen Usern geschieht.

Dass Gegenargumente allerdings von Postern ausgehalten werden müssen - ist auch klar.

Und dass diese nicht ins Persönliche abrutschen - darüber wacht ihr von der TS ja.

Einen Wunsch hätte ich dann doch: könntet ihr Kommentare von Staaten oder Firmen nicht herausfinden und uns zumindest Hinweise geben, dass diese nicht von Privaten kommen?

Dazu bräuchtet ihr wahrscheinlich aber extra Leute. Wohl eine Frage der Technik und somit des Geldes.

Kommentarseiten schließen

Ich verfolge von Anfang an, was auf den Tagesschau-Seiten vor sich geht, und muss leider sagen, dass die Beiträge hier selbst mit Moderation in keinster Weise repräsentativ oder hilfreich sind. Genauso wenig findet übrigens eine echte Diskussion statt, und ich halte es für sehr fragwürdig, ob anonyme Online-Foren überhaupt für fruchtbare Diskussionen sinnvoll sind.

Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen.

Wenn Sie sich dazu nicht durchringen können, sollten Sie wenigstens erwägen, das Forum komplett von der Internet-Präsenz der Tagesschau zu trennen, also nur noch per Link darauf zu verweisen.

Funktioniert doch?

Im Bezug auf tagesschau.de seh ich hier kein Problem.

Teilweise wird sogar zu viel weg-moderiert, aber die Konsequenz ist (zumind. für mich) dass ich wesentlich genauer darauf achte was ich wie schreibe. Trotzdem kommt mir häufig (gerade bei Ukraine/Syrien/Griechenland/etc.) der Gedanke dass da absichtlich provoziert wird. Das widerrum stimuliert keine ordentliche Diskussion, sondern resultiert in kontraproduktiven privat-diskussionen die am Thema vorbei sind. Nur - wie soll man Provokation von ernstgemeinter Ahnungslosigkeit unterscheiden? ;-)

Wenn ich aber an andere Portale denke oder an gelegentliche Prokrastinations-Facebook-Ausflüge, dann muss ich sagen: Freie Meinung, schön, aber bitte nicht unter die Gürtellinie. Es gibt Menschen die in der annonymität des Internets keine Grenze kennen.

guter Ansatz

...aber auch manche Medien verbreiten Hass und die Kritik und Beiträge sind auch bei TS nicht immer unparteiisch.

Meinungsfreiheit nur für denjenigen der genug zahlt? Haha!

Auch wenn es bedauerlich ist dass die Meinungsfreiheit unter der Flut von provozierenden und Hass-erfüllten Kommentaren leidet, so ist die dargelegte Idee von Krautreportern dass der Geldbeutel darüber entscheidet wer Reden darf ein wahrlich gieriger Einfall, welcher ungeniert auf den Idealen der Demokratie treten tut. Und das ausgerechnet von Journalisten. Wenn diese Idee die Norm wird, dann dürfen wir uns nicht mehr demokratisch nennen.

Ja, vor allem beim Thema

Ja, vor allem beim Thema kath. Kirche sollte die Tagesschau mal wirklich den Hass bekämpfen und die Beleidigungen, nur ist bei diesem Thema die Moderation anscheinend nicht gewillt dazu ganz anders als bei anderen Themen.

Das ist ein Problem

Wie immer im Leben machen einige das kaputt, wovon viele profitieren.

Ob es etwas bringt, nur noch Kommentare mit "Klarnamen" zu veröffentlichen , bezweifle ich deutlich. Immerhin könnte man sich mit einem fiktiven Klarnamen anmelden.

Eine gute Überlegung wäre es, sich mit seinem Ausweis bei einem Portal anzumelden.

Das Problem JEDER

Das Problem JEDER Kommentar"kultur" im Internet ist ... man kann einfach weggehen wenn man die Diskussion verloren hat. Deshalb gibt es dabei NIEMALS einen "Gewinner".

Diskussion ja, aber Hass bekämpfen als ...

Motivation der Moderatoren? Hier besteht meines Erachtens ein Widerspruch zwischen Anspruch und Handeln.

Beispiel Griechenland:
Jeder kann mit seinen Kommentaren so richtig über die Griechen abledern.
Ein Kommentar, der dem neuen Finanzminister rationales Handeln zugesteht, wird hingegen fast zwangsläufig rot.

Was soll

durch eine derartige Berichterstattung vorbereitet werden? Eine gebührenpflichtige Kommentarfunktion eines durch GEZ-Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Senders?

Von Interesse wären vielmehr eine Veröffentlichung der Standards der Moderation. Mich verwundert es gelegentlich schon, daß mir mutmaßlich als harmlos erscheinende Kommentare zunächst gesperrt werden, um wenig später im absolut identischen Wortlaut dann doch unbeanstandet durchzulaufen. Die durchaus auch meinungssteuernden Möglichkeiten einer Moderation und die mit ihr verbundene besondere Verantwortung wollen wir im Kontext dieser Diskussion doch bitte nicht ganz aus dem Auge verlieren.

Welche Änderungen sind denn

da so angedacht?Ich würde mal raten,Sachen die beweisbar sind,werden noch rigoroser gestrichen.
Was die sogenannten Hasskomentare angeht, die rühren daher,das man schon vorher ziemlich genau weiss,es wird wieder mal gestrichen.Dabei noch ruhig bleiben, die Füsse still halten, ich bin damit jedenfalls überfordert. Da werden denn schon mal Äusserungen getätigt,die ansonsten nicht getätigt werden.
Ein gutes Beispiel ZON.
Dort gibt es jede Menge Autoren, die fast täglich ihr RF, Putin Bashing ablassen. Botha, Luther, Dobbert usw. Geflügeltes Wort:unseren täglichen Dobbert gibt uns heute.
Es stört niemanden. Weil jeder seine Gegenmeinung als Kommentator, auch mit Belegen und Links widersprechen kann.
Solange da nicht unter die Gürtellinie gestochen wird, man ist absolut sicher, der Kommentar, er wird veröffentlicht.

"Hasskommentare und

"Hasskommentare und Beleidigungen sind Alltag: Die Kehrseite des offenen Meinungsaustausches im Internet beschäftigt zunehmend die Onlineredaktionen von Nachrichtenportalen."
Mich regen bei einigen Diskussionen die absolut stupiden Kommentare einiger Kommentatoren auf, die eine absolut einseitige Sichtweise haben. Gerade in der Ukraine-Krise oder auch beim Gaza-Krieg fällt das auf ... und wenn man diejenigen auf die Dummheit ansprechen will (durch eigenen Kommentar) dann geht das nicht, denn es wird wahrscheinlich als "Beleidigung" gewertet und nicht freigeschaltet.

Im übrigen habe ich schon einige emails von der Tagesschau bekommen, die mich auf die Diskussionsregeln aufmerksam machen ... ohne allerdings ein Beispiel zu bringen womit ich die Grenze überschritten habe. Da wären Beispiele echt hilfreich, denn ich schreibe doch eine Menge hier ...

also entweder

Funktionier die app schlecht und deshalb sind so viele meiner kommentare nicht zu finden oder ich versuche wohl Hass zu verbreiten. Da ich keine unwörter benutze oder radikale Ansichten habe wundert mich das recht oft.

Schon GEZahlt...

Gut das ich schon meinen Rundfunkbeitrag geleistet hab, dann kann es ja hier weitergehen wie bisher. ;-)
Was erwägt Tagesschau.de denn zu ändern? Hab leider keinen Ton beim Video... So etwas wie eine Ausländermaut für Kommentare von Nicht-Rundfunkbeitragszahlern?

14:37 von Das weite Meer

Einen Wunsch hätte ich dann doch: könntet ihr Kommentare von Staaten oder Firmen nicht herausfinden und uns zumindest Hinweise geben, dass diese nicht von Privaten kommen?
Diesen Wunsch würde ich mich anschliessen,
zumal es ja nun mal kein Geheimnis ist,das es jede Menge bezahlter ,, Kommentatoren "
gibt. Was natürlich äusserst schwierig ist.

Rauer Ton ?

Ich verwende hier keine rauen Töne, beleidige auch keine Forenteilnehmer, Nachrichtenredakteure oder Politiker - aber ich erlaube mir Ironie und Abweichungen von der offiziellen linksliberalen Linie:
Das scheint zu reichen, mich auf die "Rote Liste" zu setzen.
Unter Meinungsfreiheit verstehe ich etwas anderes, als von schulmeisterlichen Webmastern zensiert zu werden.

ja, in der Tat

Eine Debatten- oder Diskussionskultur kann man online nur selten finden. Zumeist geht es darum, die eigenen Vorstellung (gerne auch völlig themenfremd und stereotyp) hinauszuposaunen - aber nur selten auch eine kritische Rückmeldung dazu auszuhalten. Abweichler werden eher niedergemacht als sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Auch hier auf meta.tagesschau ist das oft so. Auch ich habe deswegen nur noch sehr selten Lust hier zu schreiben.

Eine Veränderung ist sicherlich notwendig. Gerne auch mit Bezahlsystemen, wie im Video beschrieben - warum auch nicht? Wenn die Selbstkontrolle nicht funktioniert, wird eben anders selektiert.

Da hilft nur Transparenz bei der Zensur

Ich denke ebenfalls, dass beleidigende, hasserfüllte Kommentare in Foren nichts zu suchen haben. Die gehören m. E. rausgeworfen.

Auf der anderen Seite kommen natürlich schnell Bedenken zur Meinungsfreiheit hoch, wenn intransparent gefiltert wird.

Daher mein Vorschlag: Klare Kriterien formulieren, was nicht geduldet wird. Diese müssten leicht über ein Link auf jeder Kommentarseite einsehbar sein.

Einen Sonderbereich eröffnen, in dem die ausgesonderten Kommentare zwar gelesen, aber nicht weiter kommentiert werden können. So bleibe ich als ernsthafter Nutzer davon verschont, kann mich aber bei Bedarf davon überzeugen, ob die genannten Kriterien tatsächlich eingehalten worden sind.

Raues Klima?

Mit Verlaub, aber die heutige Freigabepraxis ist bereits überzogen. Mir wurden bisher schon Kommentare verweigert, die sich klar im moderaten Rahmen bewegten und nicht zensurwürdig waren. Auf meine Anfragen wurden teilweise Kommentare dann doch freigeschaltet. Oder ich bekam einen vorgefertigen Textbaustein.
Ich habe meine Kommentare sogar überprüfen lassen - könnte ja sein, dass die Kommentare nur mir gemäßigt vorkommen. Aber ich wurde darin bestätigt, dass eine Nichtfreigabe stets unberechtigt war. Daraufhin habe ich probeweise Meinungen von Tagesschau-Kommentatoren übernommen , und .... wurde zensiert. Was nichts anderes heißt, als dass das Onlineportal die eigenen Kommentatoren zensieren müsste.
Damit eines klar ist. Gewalt, Hass, Propaganda, Beleidigungen, Diffamierungen, etc haben in einem Portal nichts zu suchen. Diskussionen und kontroverse Meinungen aber schon.

Weniger Hass in den Medien

Ich würde mich freuen, wenn weniger Hass in den Medien verbreitet würde. Hass auf die Russen, Hass auf Putin, Hass auf Rebellen, Moslems, etc.
Von dem angewandten Hass in Form von Angriffskriegen zur Bereicherung weniger ganz zu schweigen.
Das die Kommentare kritisch und Teils aufgebracht sind ist verständlich. Alles andere fände ich tragisch. Wenn man dem Deutschen Volk einen Krieg andrehen will und keiner aufmuckt dann sind wir soweit wie vor 100 Jahren.

Das beste Forum was ich kenne

Das beste Forum was ich kenne wird nicht "vor Kommentieren" moderiert, sondern hinterher ... und noch dazu können normale Teilnehmer die Moderatoren auf miese posts aufmerksam machen. Wer allerdings gegen die Regeln verstößt bekommt eine "Auszeit" und darf nicht mehr kommentieren ... für 1-2 Tage, eine Woche, einen Monat oder aber auch für immer. Das sorgt für ausreichend Disziplin.

Für das Forum der Tagesschau gäbe es allerdings ein weiteres Problem: MASSE der Beiträge. Auch da muß gefiltert oder limitiert werden, obwohl es auch dafür Möglichkeiten gäbe ... z.B. "1 Kommentar pro Stunde".

Was mich an dem Video verwundert hat, ist die Sicherheit mit der da von "Frauen" und "Menschen mit Migrationshintergrund" geredet wird ... wo doch das Internet anonym ist. Oh und es ist natürlich eine tolle Statistik wenn man nur die betrachtet die "am lautesten schreien" (und womöglich noch spezifisch gefragt wurden).

Natürlich ist es unter aller Sau,

wie sich manche Menschen in den Kommentarbereichen des Netzes verhalten, aber dieser Beitrag ist leicht an den Haaren herbeigezogen. "Unsere Nutzer haben Angst zu kommentieren" - genau, weil ein anonymes Hasskommentar auf ein vorheriges anonymes "normales" Kommentar schon einen erheblichen psychischen Druck erzeugen kann, Bullshit! Jeder, der nicht Angela Merkel heisst, weiss dass Hasskommentare zum Internet dazugehören und auch eine gewisse Authentizität gegenüber der auf teufelkommraus, immer übertrieben, geheuchelten freundlichen Art des realen Lebens bieten.Hasskommentar ist auch nicht gleich Hasskommentar, es gibt Kommentare voller sachlicher und unsachlicher Wut, es gibt verleumderische und hetzerische Kommentare. Es ist gut, das gewisse Sachen gefiltert und gelöscht werden, aber andere Hasskommentare wiederum haben ihre Daseinsberechtigung. Ich vermute hier nur den Wunsch auf mehr Zensurmöglichkeiten für unliebsame Kommentare... #internetinquisition

Kommentiersucht

Dies ist tatsächlich mein allererster Kommentar überhaupt, und ich habe mich vor wenigen Minuten aus Anlass der Meldung über die Kommentarfunktion dazu überwunden, mich hier zu registrieren.
"Früher", also als dieses Kommentierungsangebot an die Leser hier noch neu war, war es noch interessant und es hat noch Spaß gemacht, hier die diversen Meinungen und Sichtweisen zu lesen. Mittlerweile habe ich längst aufgehört die Kommentare überhaupt zu lesen. Ich lese nur noch die Nachrichten selbst. Zuletzt habe ich mich sogar gefreut, wenn im Kommentarfeld stand, dass die Kommentarfunktion geschlossen war.
Ich hoffe sehr, dass hier eine Lösung gefunden wird, damit unter den Kommentatoren ein höflicherer und respektvollerer Umgangston eingehalten wird.

Willkommene Hasskommentare?

Sind Hasskommentare oder ähnliches, nicht ein willkommener Grund, etwas "wegzumoderieren"?
Zuweilen habe ich schon den Eindruck, daß mit einer s.g. Moderation eine gewisse Zensur stattfindet.
Da in unserem GG, Art. 5 (1) aber ausdrücklich steht: "Eine Zensur findet nicht statt.", kann man ihr auch einfach mal einen anderen Namen geben.
Wohl dem, der dann auf Hasskommentare, die es durchaus im Überfluß gibt, verweisen kann, um sein Tun zu rechtfertigen!

Meine Kommentare sind schon mehrfach nicht freigegeben worden,..

obwohl ich mich erkennbar an die Richtlinien halte und keinerlei Beleidigungen und Beschimpfungen verwende. Mein persönlicher Standpunkt weicht aber erklärtermaßen vom Mainstream ab...!

Dass es die Redaktionen im Hinblick auf Hass-Kommentare zunehmend schwerer haben, kann ich durchaus verstehen.
Vielleicht sollte man dazu einfach mal wissenschaftlich fundierte, neutrale Erhebungen über die Ursachen durchführen?! Auf dieser Basis könnte man dann eine öffentliche Diskussion über die Bekämpfung dieses Problems durchführen....

Vielleicht wäre die Verwendung des richtigen Namens unter Unterlassung eines Pseudonyms ein Anfang...?!

Liebe Grüße

Stephan Ludwig

Man kann ...

... Hass auch ohne jedwede Schimpfwörter zum Ausdruck bringen. Da wird verleugnet, verleumdnet, behauptet, verunglimpft, gelogen usw usw usw. das sich die Balken biegen.

Bzw. wird auch oft nur so getan.

Viele Kommentare von bestimmten user´n, besonders auffällig bei meta und spon, sind da ziemlich eindeutig.
Ich nenn es "Krieg der Trolle".

Ein gewisser Herr Lobo schrieb, mehr oder weniger passend zu diesem Thema, einen tollen Artikel
www.spiegel.de/netzwelt/web/online-foren-
kommentarverfassung-nach-sascha-lobo-a-1019098.html

Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

Beleidigungen gegenüber Mitposter haben nichts im Forum verloren. Das ist ja klar. Und wird von euch auch so gehandhabt.

Aber auf humoristische oder zynische oder direkte Art Missstände in Politik und Gesellschaft anzusprechen - sollte immer möglich sein.

Man kann sich zu Tode fürchten und das auch vor Kommentaren. Aber die Furcht ist ein schlechter Ratgeber.

Wollen wir wirklich nur trockene Auflistungen der eigenen Meinung?

Oder darf es nicht auch ein wenig locker sein?

Es bleiben ja doch nur Worte. Die noch dazu leicht zu überscrollen sind. Wenn man auf die eines Posters stößt, den man partout nicht lesen mag.

Hier nur keinen Schnellschuss. Auch ein wenig zügellos, sollte ein Forum sein. Um in seinen Lesern Emotionen hervorzurufen.

Denn erst Emotionen erwecken in seinen Lesern den Wunsch, wieder zu kommen. Helfen die Leser zu binden, ja manchmal auch ein klein wenig zu ketten.

Um mit etwas Provokativem zu schließen.

Vollkommen richtig

Hassbotschaften sollten unter keinen Umständen durchkommen. Diese Diskussionen sollen immerhin ein positives Klima besitzen.

Ich habe noch eine kleine Frage wie die Moderation hier funktioniert...
Ich bin um ehrlich zu sein erst 2 Tage dabei und zu meinem Bedauern ist noch keiner meiner Kommentare durchgekommen. Wie henau funktioniert diÜberprüfung von Kommentaren? Wie lange dauert das ungefähr?

Noch ein kurzer Vorschlag: Ich weiß leider nicht inwieweit das praktikabel ist... Könnten die nicht durchgestellten Beiträge vielleicht mit so einer Art Begründung per Mail zurückkommen mit einer Bitte zur Bearbeitung o.ä. Ich weiß nämlich nicht so richtig wo ich (falls ich es tue) ein solches Klima verbreite

MfG Jumper

Ich verstehe...

...die Idee mit dem Zahlen für Kommentare. Beleidigungen spammen wäre dann weniger attraktiv, einfach weil man es sich überlegen müsste, ob einem das gute Geld der Kick der Beleidigung wert ist.

Das Problem ist - dann kann es sich nicht jeder leisten. Ich wäre zum Beispiel weg vom Fenster. Kleinvieh macht auch Mist, wie es heisst. Nun will ich Sie nicht mit meinem curriculum vitæ nerven, aber soviel möchte ich sagen, dass ich schon darauf achten muss, was ich wofür ausgebe. Und ich beteilige mich gerne und oft an Diskussionen - das würde sich schon summieren.

Falsches Signal

Solange es Freiheit gibt, wird es diejenigen geben, die sie mißbrauchen. Dabei ist ist egal, ob es "nur" durch Schimpftiraden im Internet ist oder mit Gewalt gegen Menschen oder Sachen.
Einschränkungen und mehr Kontrolle sind keine Lösung. Gerade die deutschen Medien haben seit 9/11 zu recht immer wieder den ausufernden Kontrollwahnsinn und Aktionismus amerikanischer Behörden angeprangert. Oder denkt hier irgendjemand, dass die Welt dadurch heute freier und sicherer ist als vor 15 Jahren?
Unliebsame Meinungen zu ignorieren oder gar zu unterdrücken löst keine Probleme, sondern schafft sogar neue. Wer seine Wut nicht mehr verbal ausdrücken darf, staut seinen Frust auf. Und das ist viel gefährlicher. Wer glaubt, sich anders kein Gehör verschaffen zu können, wird irgendwann eine "Aktion" starten. Das kann das Hakenkreuz an der Wand sein, das brennende Luxusauto vor der Villa oder das Flugzeug im Hochhaus.

Forum?

Ein Forum dient zu einer Diskussion. Eine Diskussion benötigt unterschiedliche Meinungen. Die werden hgier aber nur gelenkt zugelassen wenn überhaupt.
Hier gibt es somit gar kein Forum, da hier Meinungen die den "Entscheidern" der Redaktion nicht in den Kram passen gar nicht veröffentlicht werden.
Man hat hier immer öfter das Gefühl das Diskussionen sofort geschlossen werden sobald nur ungeliebte Meinungen geschrieben werden.
Bezahlen damit man seine Meinung schreiben darf? Also darf nur der seine Meinung sagen der es sich finanziell leisten kann? Ist es hier nun schon wieder so weit? Zwei Klassen von Menschen?
Dieses Thema ist nur eins, heuchlerisch! Seit es das Internet gibt, gibt es echte Foren. In denen jeder schreiben kann was er möchte. Und dann erst nachträglich entfernt wird wenn es sich um Beleidigungen handelt. Die im Filmchen voran geschobenen Beleidigungen sind nur ein schlechte Rechtfertigung für das was hier wirklich abgeht.

Es gibt eine bessere Methode...

… Sobald die liebe TS sich wieder zu den Grundsätzen des objektiven, sachlichen Journalismus bekennt, erlöschen auch die meisten Hasskommentare. Die kommen nämlich meistens aus Hilflosigkeit der Leute, die sich mit den von den ÖR in der letzten Zeit propagierten "Werten" nicht identifizieren können. Einfach weil das Hasswerte sind.

Hass ist auf meta.tagesschau.de kein Problem

Dafür sorgt die Moderation ja, sofern solche Kommentare eingehen.

Wenn die Meta etwas ändern und verbessern!! will,
dann muss sie an der Verfügbarkeit arbeiten.

Viel zu oft ist die Seite nicht erreichbar ("Service not available") aber noch sehr viel störender ist die ständige Überlastung irgengendwelcher Meldungen.

Es scheint ein chronischer Personalmangel vorzuliegen. Mit einigen Moderatorn mehr könnten auch die Wartezeiten bis zur Freigabe von Kommentaren, die teilweise sogar im Stundenbereich liegen, behoben werden.

In diesem Bereich hat die Meta dringenden Handlungsbedarf, wenn sie den Anschluss an andere seriöse Portale nicht gänzlich verlieren will.

Die Tagesschau ist keine

Die Tagesschau ist keine Zeitung. Die Zeitung kann sich aussuchen, was sie drucken will oder nicht. Sie hat private Eigentümer. Die Tagesschau ist eine öffentlich-rechtliche Institution und hat die Aufgabe, objektiv und mit Meinungsvielfalt zu berichten. Das ist das Hauptargument für die erhobenen Zwangsgebühren.

Es spricht eigentlich nichts

Es spricht eigentlich nichts dagegen in einem Rechtsstaat wie Deutschland mit seinem Namen für seine Überzeugungen einzustehen.

@murkel123

Ich denke ebenfalls, dass Meinungsfreiheit eine grundsätzliche Säule der Demokratie ist, dennoch besteht KEIN Anrecht darauf, diese Meinung überall gedruckt zu sehen. Besonders dann, wenn gesellschaftliche Reizthemen wie Vollverschleierung, Katholische Kirche, Rüstung...usw nicht sachlich ohne Verzerrungen, Beleidigungen und manchmal auch sogar Bedrohungen, wie mir ein befreundeter Redakteur mitteilte, diskutiert werden können., braucht es eine lenkende Hand seitens der Moderation oder eine Zugangsberechtigung für Mitglieder, damit Nachrichten nicht verzerrt werden , Angst geschürt und Hass transportiert wird.... Die Idee, einen online- Diskurs zu führen, ist letztlich gut, um zu wissen, wie die Menschen denken...dennoch...ist es erschütternd zu sehen, wie viele es als Ventil benutzen. In diesem Sinne ist der Vorstoß der Redaktionen ein guter!

Konsequenz

Ich bitte vorab um Entschuldigung für meine bewusste Polemik, aber sie erscheint mir angesichts dieses Kommentar das beste Stilmittel:

Wäre es bei dieser Meinung nicht konsequent,

1. nichts in Online-Foren zu lesen; und

2. erst recht nichts dort zu kommentieren?

Es gibt nun wirklich kein Recht auf Veröffentlichung

Es gibt immer Leute, die jede Art von Moderation gleich "Zensur" nennen. Aber es gibt genauso wenig ein Recht auf Veröffentlichung von Kommentaren auf Plattformen anderer, wie es kein Recht auf Veröffentlichung von Leserbriefen in einer Zeitung gibt.

Kurz: Der Normalzustand eines Nachrichtenportals oder jeder anderen Plattform ist, dass niemand außer den Betreibern dort etwas schreibt. Die Möglichkeit, Artikel kommentieren zu können ist ein Entgegenkommen, das natürlich nur dann und nur solange gewährt wird, wie es nicht missbraucht wird.

Wem das nicht passt, der kann ja gerne selber ein Nachrichtenportal aufmachen (und dann jeden dort zu seinen Meldungen alles schreiben lassen).

Dieses stumpfe Anspruchsdenken ("Ich will auf Portalen anderer alles schreiben und weltweit veröffentlichen dürfen!") werde ich nie verstehen. Schreiben diese Leute auch Leserbriefe an Zeitungen und schreien "Zensur!", wenn diese nicht veröffentlicht werden?

@ CE

Da haben sie vollkommen recht. Ich lese hier schon seit einiger Zeit die vielen Kommentare durch (u.a. auch die mit mehr als 100 ^^). Es sind für mich auch sehr hilfreiche Ideen und Kommentare dabei, aber ähnlich wie sie es beschreiben hört man einfach nichts mehr von den Betreffenden Personen. Das finde ich dann doch immer frustrierend, vor allem, da die Diskussionen da auch wieder sher interessant sind.

Etwas was noch dazugehört ist, dass häufig auch Kommentatoren nicht die Ganze Zeit über anwesend sind. Somit kann eine Diskussion nie lange genug geführt werden.

@ TS
Ein kleiner Vorschlag: Kommentatoren sollten vielleicht die Möglichkeit erhalten eine Art von privaten Schnellchat zu öffnen. Dann kann man sich über ein Thema gründlcih austauschen...

An sich...

...ist die Diskussionskultur hier recht gut. Ich bedanke mich da vor Allem bei Nutzern wie Phonomatic, Helmut Baltrush, den ganzen Laurischs aber auch Resistence, Thomas Wohlzufrieden, karwandler, Bernd1 und vielen weiteren, die mir gerade auf Anhieb mit Namen nicht einfallen aber zu jeder besseren Diskussion dazugehören.

Ich gebe zu, dass wir uns auch mal gegenseitig 'anzicken', aber ich hoffe ich spreche für uns alle, wenn ich sage: Wir geben uns Mühe zumindest miteinander zu reden und zu argumentieren statt anderen eine meinung aufzudrücken und andersdenkende einfach niederzumachen.

Die Moderation scheint wohl auch ihr bestes zu tun - leider aber ist vor allem die dieses oft ein Hinderungsgrund für gute (und lange) Diskussionen, da Antworten meist sehr schnell gerötet werden oder Diskussionen nach kürzester zeit wegen "Überlastung" vollständig beendet werden.
Und das finde ich persönlich extrem schade. Dennoch auch ein Dank auch an die Mods!

Hasskommentare

es sollten zukünftig nur noch Kommentare mit verifizierten Klarnamen veröffentlicht werden. Da werden sich die Hasskommentare über kurz oder lang von selbst erledigen.

Oh ja, genau - die Hass Kommentare sind es...

Ich könnte ja mal ein Link auf die Kommentare posten die von meiner Wenigkeit verfasst, aber wegmoderiert wurden - da würden sie keinen Einzigen Ausdruck finden, wie die zum Anfang des Beitrages gezeigten.

nur wäre so ein Text mit Sicherheit auch "durchgefallen"..

Wenn man aber z.B. die Tagesschauredaktion der Parteilichkeit oder gar bestimmte TS-Beitragsschreiber der Lüge beschuldigt, ist das schon ein Hasskommentar?

Meiner Meinung nach nicht, wenn man das im selben Kommentar auch begründet... Nur -was zählt meine Meinung schon?

Also bitte die Sachlage nicht so darstellen, als ob die Moderation nur Hasskommentare wegfiltern würde. Nach meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen - vieles was einfach nur gegen die Meinungsmache geht wird ebenfalls geblockt.

Sorry, aber Bezahlschranken

Sorry, aber Bezahlschranken halte ich nicht für sinnvoll, nur um unliebsame Kommentare weg zu bekommen. Der Kollateralschaden ist da nicht zu vernachlässigen, sprich gute Kommentare, die jetzt ans Geld gebunden sind fallen weg. Damit tötet ihr die Kommentare und deren Vielfalt. In einer Demokratie sollte das nicht sein. Vor allem auf TS kann es bei den GEZ-Gebühren nicht sein, dass ich auch noch für Kommentare bezahlen muss. Ich würde mir eher wünschen, dass die Wörter und Zeilen offen für jeden markiert werden, dass hier die Ausdrucksweise von der TS-Redaktion angemaht wird. Dann hat man auch mal mehr Feedback von euch, was ihr meint und wollt. Ich hatte auch schon Beiträge, die nicht frei gegeben wurde, wusste aber nicht warum. Ich möchte mehr wissen und diskutieren und für den Mut den Mund auf zu machen nicht auch noch zahlen müssen. Gebt uns mehr inhaltliches Feedback. Bezahlschranken haben nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

"Hasskommentare"?

Was is damit gemeint? Ein solcher ungenau definierter Begriff öffnet die Tür zur willkürlichen Zensur.
Ich habe leider in anderen Foren gesehen, wie "unangenehme" Kommentare von der Moderation gelöscht werden. Unabhängig davon, dass sie "Hass" oder Liebe enthalten.

Komplett verfehlt

Wie wird man sogenannte Hasskommentare los? Man beschäftigt sich mit den Symptomen. Diese Ansichtsweise ist leider überall im Leben vertreten. Anstatt sich die Frage zu stellen, wie kommt es dazu, dass Menschen sich so entwickeln, dass Sie Ihre negativen Gefühle im Netz freien Lauf geben. Wie, wo, mit wem wurden solche Menschen erzogen, welches Umfeld, war ein Zugang zu Wissenschaft oder eine Möglichkeit seine Interessen zu erweitern vorhanden? Ja, es ist kompliziert, denn wir sind kompliziert. Anstatt von Kommentatoren Geld zu verlangen, sollte man sich überlegen freie Kurse, Informationen, Workshops zur Verfügung zu stellen, die beibringen wie man sich im Netz verhält, was so ein Verhalten für Vorteile hat, usw. Aber man sollte sich im Klaren sein, dass viele junge Menschen kaum Erziehung Zuhause erleben und eben intensiv das Netz nutzen. In anderen Worten, eine Veränderung ist möglich, aber nur über Jahre, in dem man die Entwicklung der Gesellschaft richtig stimuliert.

bin sehr sicher

noch nie jemanden persönlich angegriffen zu haben. Wenn aber von 7 Kommentaren 5 "gerötet" werden und man den Eindruck hat, das Gerötete entspricht nicht dem Mainstream, dem der Mod offenbar zu folgen hat...

Am 12. März 2015 um 14:47 von

Am 12. März 2015 um 14:47 von von Schlotterstein

Ja, leider werde die Kommentatoren hier sehr stark "gelenkt". Es wird zugemacht, was unbequem wird. Frage bleibt: Wem?

immer häufiger liesst man

..ist zur Zeit überlastet...bitten zu entschuldigen. Das ist traurig.

Hasskommentare gibts aufgrund der prinzipiell guten Moderation kaum. Es wäre vielleicht an der Zeit mehr Geld in die Hand zu nehmen um auch weiterhin eine gute und weniger überlastete Moderation zu gewährleisten, es soll ja auch attraktive Arbeit sein zu moderieren. Die nächsten Verhandlungen über die Verteilung der Haushaltsabgaben im Rundfunkstaatsvertrag wären eine gute Gelegenheit dazu.

Ich persönlich lese die Kommentare immer gerne, da ist zwar auch immer ideologisch überspitztes oder sachfremdes Geschreibsel dabei aber sehr oft auch interessante Sichtweisen, Argumente oder Querverweise.

Man sollte sich doch (niveautechnisch) nicht immer nach unten orientieren bzw. sich die Freude an Diskussion nicht durch irgendwelche Trolle und Hater kaputtmachen lassen.

Unter Klarnamen würde ich hier nicht schreiben und im Falle eines kostenpflichtigen Angebots habt Ihr mich hier zum letzten Mal gelesen.

@ Murkel123

"Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen."

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Also sollen wir dann einfach alles glauben was uns vorgesetzt wird? Tolle Idee! Es gab in der Vergangenheit durchaus Berichte, die entweder nicht stimmten oder manipulativ formuliert wurden. Und erst durch die Diskussion im Forum konnten diese Misstände aufgeklärt werden.
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Siehe die vielen Programmbeschwerden gegen das ZDF!
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An dieser Stelle ein Zitat aus dem Grunggesetz Art. 5:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allg. zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Ich finde die

Ich finde die Kommentarfunktion sehr gut. Die Beiträge müssen zweifellos moderiert werden. Alternativ könnte man die Anonymität aufheben. Unter dem echten Namen schimpft es sich nicht so leicht. Allerdings finde ich die "Zensur" bei Tagesschau.de teilweise unverständlich. Ich habe den Eindruck, dass linksgerichtete Kommentare eine grössere Chance auf Freigabe haben als wirtschaftsliberale Beiträge.

Selbstverständlich muss man Hasskommentare heraus filtern

Ich denke da besteht allgemeiner Konsens.
Nur stellt man leider fest, das kritische, fundierte Post zur Berichterstattung der Tagesschau oftmals auch der Zensur zum Opfer fallen. So geschehen zum Ukraine-Konflikt, Syrien etc.

Eine Kommentarfunktion zum bezahlen halte ich für völlig verkehrt. Das hat mit freier Meinungsäußerung nichts zu tun. Allerdings kommt es mir so vor, als würde man schon einmal vorfühlen, ob man die Kommentarfunktion nicht gänzlich abstellen kann.

@Murkel123

14:41 von Murkel123:
"Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen."

Die Beiträge sind fest und im Kommentarbereich können Sie lesen, was einzelne Personen darüber denken. Ich bin oft auf Informationen gestoßen, die im Beitrag nicht erwähnt wurden. Wenn Sie die Inhalte als "falsch" empfinden, können Sie die entsprechenden Kommentare ja einfach überlesen.

Die Abschaffung der Kommentarfunktion würde die Informationsvielfalt einschränken. Außerdem wüssten manche Vielschreiber doch überhaupt nicht, was sie sonst den ganzen Tag über tun sollten... ;)

diskussionshemmung Kommentarsucht

Kann es sein, das wir immer weniger den realen Diskurs in unserer Gesellschaft führen aber immer mehr uns in Foren auskotzen - da muss man nämlich nicht zuhören, nicht auf andere eingehen und kann nicht verlieren

Selbst schuld!

Mein Mitleid mit der schreibenden Zunft hält sich in engen Grenzen. Ich hab unzählige Kommentare zensiert bekommen, ohne! jemanden beleidigt zu haben. Nur weil man eine andere Meinung als den von der Bundesregierung vorgegebenen Mainstream vertritt kann nicht zensiert werden. Die Journalisten haben schlichtweg Angst um ihren Job und klammern sich nur noch an ihren Stuhl. Klar die ARD wie vom Staat bezahlt, wer nicht spurt fliegt raus, oder wird nicht mehr zu den wichtigen Pressekonferenzen eingeladen. Was die ARD in Bezug auf Ukraine, Putin, -oder ganz schlimm, AfD unters Volk bringt ist schändlich. Noch schändlicher ist dass sie vieles weg läßt um die Dinge in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Man könnte es Lüge durch weglassen nennen. Das beenden der Kommentarfunktion eine Stunde nach erscheinen der Artikel spricht für sich. Denken die Verantwortlichen die Leser sind alle blöd ? Ein guter Tipp, stellt die Kommentarfunktion ganz ein, so könnt ihr nicht weitermachen.

Die Zensur bei tagesschau.de ist ohnehin schon schlimm genug

Man kann hier immer nur hoffen dass das tagesschau.de ausnahmsweise mal nicht zensiert.

Wenn ich schreibe nie beleidigend oder aggressiv aber tagesschau zensiert regelmässig meine Beiträge weg.

Wenn ich mir die Beiträge anschaue die ich geschrieben habe und mit dem vergleiche was tatsächlich von tagesschau.de dann veröffentlicht wurde dann vergeht einem die Lust sich die Mühe zu machen sich bei tagesschau zu informieren und an der Diskussion teilzunehmen.

@ Papafix

Geht mir genau so wie Ihnen. Da werden Kommentare grundlos einfach nicht freigegeben, weil sie nicht dem Mainstream folgen. Ausserdem ist es auch verboten, gewisse Dinge zu hinterfragen. Und so etwas nennt sich freie Meinungsäusserung.
Ich glaube, dass das Hauptziel solcher Foren ist, die Leute zu manipulieren.

Wie wäre es mit dem Prinzip

Wie wäre es mit dem Prinzip Herdplatte?
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Jeder der klar und deutlich Beleidigungen oder Hassreden schreibt wird sofort für X Tage gesperrt.
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Bei Wiederholung vergrößert sich die Sperrzeit auf Monate usw.
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Meiner Meinung nach würde eine sofortige Sanktion zu einem pädagogischen Lerneffekt, wie bei einer Herdplatte führen.

Zensur?!

Ich kann mich aus eigener Erfahrung des Anscheins nicht verwehren, daß durch die Moderation die Zensur fortgeführt wird, die in den eigentlich unparteiischen Meldungen längst ausgeübt wird.
Schon allein mit dem Begriff "Hasskommentar" läßt sich jede unliebsame Meinung unterdrücken. Beispiele? Es gelingt einfach nicht mehr, nach einem islamischen Terroranschlag sachlich auf dessen Wurzeln im Koran und in der islamischen Geschichte hinzuweisen. Das ist dann "Hass auf den Islam", bzw. "Islamophobie" und widerspricht der Staatsdoktrin vom "eigentlich friedlichen Islam".

Weitere Beispiele lassen sich bei der Frage der Flüchtlingspolitik finden. Jeder Kommentar über diese völlig aus dem Ruder gelaufene, irrwitzige Einwanderungswelle wird gestrichen - politisch ebenso unerwünscht wie Fragen nach der Finanzierung und den sozialen Folgen.

PS Persönliche Angriffe und Beleidigungen sind natürlich tabu.

Extra bezahlen? Nein danke!

Wer legt denn fest was ein "Hasskommentar" ist? Ich glaube auch nicht das extra bezahlen so durchgehen würde in Zeiten von "Zwangs-GEZ" schließlich haben wir ja alle schon bezahlt.

Die Debatte hatten wir bereits mehrfach ..

und ich denke, zumindest hier bei meta.ts sind wir ganz gut dabei, da hier moderiert wird. Nicht immer ganz nachvollziehbar, auch das gebe ich zu. Zumindest ich habe manchmal das Gefühl, dass auch kritische Meinungen oder der Hinweis auf andere Ansichten nicht freigeschaltet werden. In einigen Fällen wird sehr einseitig berichtet, das betrifft so wie ich es sehe derzeit insbesondere die Ukraine, Russland, Syrien, Griechenland. Dabei gibt es über andere Krisengebiete richtig gute Beiträge z.B. über Afghanistan.

Eine Einschränkung der Kommentarfunktion halte ich, zumindest für moderierte Foren, nicht für sachdienlich. Diejenigen, die es wirklich nur auf die Verbreitung von Hasskommentaren und Beleidigungen anlegen, finden leider über das Internet einen Weg. Eine sachliche aber auch kritische Diskussion sollte auf jeden Fall weiterhin möglich sein. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die Kommentare für z.B. 5 Beiträge zum Fall Nemzow an einem Tag zu einem Kommentarbereich zu bünden.

@adler3103

Genau diese Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht. Eine Ansicht, die nicht gefällt wird rot und andere Kommentare, die nicht gerade schmeichelnd sind, gehen durch.
Ich habe mich diesbezüglich auch schon beschwert. Das macht meine und Ihre roten Kommentare leider auch nicht grüner. ;-)

Es findet keine

Es findet keine Erziehungskultur statt. Wenn jemand etwas falsch macht, dann sollte man es ihm erklähren, wie es tagtäglich die Lehrer in der Schule tun. Sonst macht man den Fehler unabsichtlich immer wieder, was im Endeffekt alle Beteiligten stöhrt.

Die Kultur kam durch Erziehung. Jedenfalls was wir als Kultur verstehen. Sie ist nicht gratis auf irgendeinem Baum gewachsen. Menschen haben die Ideale erkannt und sie weiterverbreitet.

Ich verstehe es nicht. Man tut nichts dafür um die Diskussionskultur zu fördern ... aber man mahnt an, dass sie schlecht ist. Wie soll sie den sonst gut werden?

Onlinemedien sollen "müllfrei" bleiben

Die Lösung der angesprochenen Problematik sehe ich eigentlich nicht so kompliziert.
1. Die Allgemeinen Nutzungsbedingungen sind jedem bekannt und diese zu akzeptieren,
ist nicht schwer. 2. Das Veröffentlichen von Kommentaren ist eine Kann-Bestimmung.
3. Wer beleidigt oder unsachlichen Quatsch erzählt wird angemahnt und bei wiederholten Verstößen gesperrt ! 4. Betreffs Legitimierung und Bezahlung: es genügt
die Kundennummer der Rundfunkgebührenzahlung und eine E-mail-adresse.
P.S. Bedarf es allerdings einer zusätzlichen Einnahmequelle kann man natürlich
auch 10 Eurocent pro Kommentarverpackung verlangen.

noch mehr Zensur ?

Gerade in Zeiten, in denen die Meinungs - bzw. Deutungshoheit in den Mainstreammedien immer mehr verflacht, muss es erlaubt bleiben auch auf andere Sichtweisen nebst Verlinkung zu anderen Quellen hinzuweisen. Meine Erfahrung lehrt mich, dass gerade auch auf dieser Seite weit mehr zensiert wird als es die reine Sorge um die Netiquette vorschreibt.

@ DerRückspiegel

Sie schreiben, dass sie schon mehrfach zensiert wurden las sie die Kommentare anderer wiedergegeben haben. So wie ich das sehe gibt es da zwei Antworten, bei denen die TS keine wirkliche Schuld trifft. Zum einen das Verständnis der Moderatoren. Es wird sicherlich sehr unterschiedliche Meinungen unter diesen geben was i.O. Ist und was nicht. Das andere ist möcglicherweise die Tatsache, dass sie andere wiedergegeben haben, und, solange sie nicht ordentlich zitierten, diese als Wiedergabe fremden geistlichen Eigentums gesperrt wurde. Ist im Momant so das was mir am wahrscheinlichsten vorkommt...

@heinrichg

Dummerweise aber sind auch in unseren öffentlich-rechtlichen Medien nur MENSCHEN angestellt die dort die "Moderation" übernehmen. Teilweise artet dies aber - leider - in eine Art Zensur aus, wenn nämlich eindeutig einseitige Kommentare einer Richtung freigegeben werden und andere eben nicht. Da gibt es die üblichen "polarisierenden Themen" wie die Ukraine-Krise, Gaza usw. und manchmal ist "alles in Ordnung" und manchmal ist eindeutig ein Redakteur am Drücker der die Meinung "der Westen macht nie etwas falsch" vertritt.

Gerade deshalb halte ich das System der Tagesschau für nicht ausreichend, denn es gibt eine Zensur ... und sei es nur über die Menge der zugelassenen "pro a" oder "pro b" Kommentare.

Offene Hasskommentare...

... z.B. gegen Migranten sind eine fast zwangsläufige Folge, wenn marginal geschickter formulierte Ressentiments allerorten durchgewunken werden. Die Grenzen werden halt ausgelotet.

Die prinzipielle Frage, ob (noch so verschleierte) Fremdenfeindlichkeit unter Meinungsfreiheit und -vielfalt fällt, finde ich übrigens zu kurz gegriffen. Denn längst ist eine Schlacht um Scheinrepräsentativität entfacht. In sehr vielen Foren entsteht dadurch ein Meinungszerrbild zugunsten rechtslastiger Kommentatorenn mit Tagesfreizeit. Dafür spricht beispielsweise, dass sich die politische Ausrichtung des jeweiligen Mediums kaum auf das Kommentarspektrum auswirkt (ganz anders als auf den gedruckten Leserbriefseiten). Ob Welt oder FAZ oder Zeit oder Süddeutsche - es eilen anscheinend immer dieselben herbei, um es "mal sagen zu dürfen".

An die eigene Nase packen

Wie wäre es, wenn man bei den Redaktionen und deren Berichterstattungen erst einmal anfangen würde und aufgeflogene Falschspieler-/schreiber aus den eigenen Reihen rausschmeißt?

In gleicher Weise sollte man auch mit den bekannten, von außen gesteuerten Manipulierern unter den Kommentatoren umgehen, denn die vertreten ja gerade eben nicht ihre Meinungen.

Für das Kommentieren bezahlen zu müssen wirkt irgendwie komisch, aber die Standards der Moderatoren zu veröffentlichen ist längst überfällig. Dies sollte auch ein Zeitlimit für die oftmals viel zu lange Wartezeit für die Freigabe eines Kommentars umfassen. Mal sehen ob es heute wieder einmal 80 Minuten dauert.

MbG
C.S.

@Glasbürger: Bitte nie mit den Grundrechten argumentieren...

... wenn das Ziel ihrer Argumentation nicht direkt der Staat ist.

Private Medien wie Blogs oder Nachrichtenmagazine dürfen sich, ihre Mitarbeiter und ihre Leser selbstverständlich zensieren.

Die Grundrechte richten sich immer nur primär an das Verhältnis von Mensch zu Staat. Zensur bedeutet generell den direkten oder indirekten Eingriff des Staates in die Medien oder die allgemeine Meinungsfreiheit. In diesen Bereich geraten wir immer dann, wenn Regierungen oder politische Würdenträger versuchen, Berichterstattungen gezielt zu beeinflussen und zu verhindern, wie z.B. damals bei Christian Wulff.

Dennoch sollte klar sein, dass bei der Tagesschau oder bei sonstigen Nachrichtenmagazinen/Blogs keine Unterdrückung bestimmter (vor allem inhaltlich kritischer!) Inhalte stattfinden sollte, insofern diese Meinungen nicht im deutlichen Konflikt mit geltendem Recht stehen. Denn ja, die Meinungsfreiheit endet, wo Strafrecht beginnt (Volksverhetzung, Holocaustleugnung, Beleidigung...).

@15:01 von Papafix

Das gleiche Phänomen habe ich auch festgestellt. Im übrigen scheint es so zu sein, dass so mancher Moderator, wenn er den Namen eines Kommentators liest, sofort den roten Balken einschaltet und den Kommentar, auch wenn er noch so harmlos ist, nicht freischaltet.
Andere Moderatoren sind dagegen wesentlich moderater. Die Veröffentlichung von Beiträgen hängt daher m.E. ganz stark davon ab, an welchen Moderator man "gerät".

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