Ihre Meinung zu: Onlinemedien oft mit Hasskommentaren konfrontiert

12. März 2015 - 15:18 Uhr

Hasskommentare und Beleidigungen sind Alltag: Die Kehrseite des offenen Meinungsaustausches im Internet beschäftigt zunehmend die Onlineredaktionen von Nachrichtenportalen. Auch tagesschau.de denkt über Änderungen nach.

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Kommentare

JAAA

Das ist die beste Idee bis jetzt. Ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Zahlen zum kommentieren. Wirklich. Bitte erwägen.

Hasspostings gehören ausgefiltert, keine Frage.

Leider wird man den Eindruck nicht los, daß auch kritische postings inzwischen einer starken Zensur unterliegen, speziell, wenn sie die Berichterstattung fundiert kritisieren.

Höhepunkt war die Sperrung der foren bei verschiedenen Tageszeitungen zur Ukrainekrise und die folgende Diffammierung kritischer Leser als "gesteuerte Putintrolle" und "Verschwörungstheoretiker". Gerade die Redakteure, die sich immer Freiheit & Demokratie auf die Fahne schreiben, haben auf sehr undemokratische Weise reagiert ...

Was sind Hass-Kommentare?

Wenn man eine Meinung hat,dann sage ich Sie und stehe dazu. Auch gegen über den Moderatoren. Nur Schipfwörter gehören in kein Forum.

Gerade ihr von der TS

moderiert ja die Diskussion so, dass persönliche Angriffe nicht frei geschalten werden.

Deshalb kann ich die Angst hier zu veröffentlichen nicht nachvollziehen.

Moderierte Zeitungen haben hier eine andere, tiefer gelegte, Hemmschwelle bei dem, was sie doch noch durchgehen lassen.

Insofern muss es jedem hier leichter fallen, seine Meinung zu schreiben.

Noch dazu, da dies in der Anonymität gegenüber anderen Usern geschieht.

Dass Gegenargumente allerdings von Postern ausgehalten werden müssen - ist auch klar.

Und dass diese nicht ins Persönliche abrutschen - darüber wacht ihr von der TS ja.

Einen Wunsch hätte ich dann doch: könntet ihr Kommentare von Staaten oder Firmen nicht herausfinden und uns zumindest Hinweise geben, dass diese nicht von Privaten kommen?

Dazu bräuchtet ihr wahrscheinlich aber extra Leute. Wohl eine Frage der Technik und somit des Geldes.

Kommentarseiten schließen

Ich verfolge von Anfang an, was auf den Tagesschau-Seiten vor sich geht, und muss leider sagen, dass die Beiträge hier selbst mit Moderation in keinster Weise repräsentativ oder hilfreich sind. Genauso wenig findet übrigens eine echte Diskussion statt, und ich halte es für sehr fragwürdig, ob anonyme Online-Foren überhaupt für fruchtbare Diskussionen sinnvoll sind.

Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen.

Wenn Sie sich dazu nicht durchringen können, sollten Sie wenigstens erwägen, das Forum komplett von der Internet-Präsenz der Tagesschau zu trennen, also nur noch per Link darauf zu verweisen.

Funktioniert doch?

Im Bezug auf tagesschau.de seh ich hier kein Problem.

Teilweise wird sogar zu viel weg-moderiert, aber die Konsequenz ist (zumind. für mich) dass ich wesentlich genauer darauf achte was ich wie schreibe. Trotzdem kommt mir häufig (gerade bei Ukraine/Syrien/Griechenland/etc.) der Gedanke dass da absichtlich provoziert wird. Das widerrum stimuliert keine ordentliche Diskussion, sondern resultiert in kontraproduktiven privat-diskussionen die am Thema vorbei sind. Nur - wie soll man Provokation von ernstgemeinter Ahnungslosigkeit unterscheiden? ;-)

Wenn ich aber an andere Portale denke oder an gelegentliche Prokrastinations-Facebook-Ausflüge, dann muss ich sagen: Freie Meinung, schön, aber bitte nicht unter die Gürtellinie. Es gibt Menschen die in der annonymität des Internets keine Grenze kennen.

guter Ansatz

...aber auch manche Medien verbreiten Hass und die Kritik und Beiträge sind auch bei TS nicht immer unparteiisch.

Meinungsfreiheit nur für denjenigen der genug zahlt? Haha!

Auch wenn es bedauerlich ist dass die Meinungsfreiheit unter der Flut von provozierenden und Hass-erfüllten Kommentaren leidet, so ist die dargelegte Idee von Krautreportern dass der Geldbeutel darüber entscheidet wer Reden darf ein wahrlich gieriger Einfall, welcher ungeniert auf den Idealen der Demokratie treten tut. Und das ausgerechnet von Journalisten. Wenn diese Idee die Norm wird, dann dürfen wir uns nicht mehr demokratisch nennen.

Ja, vor allem beim Thema

Ja, vor allem beim Thema kath. Kirche sollte die Tagesschau mal wirklich den Hass bekämpfen und die Beleidigungen, nur ist bei diesem Thema die Moderation anscheinend nicht gewillt dazu ganz anders als bei anderen Themen.

Das ist ein Problem

Wie immer im Leben machen einige das kaputt, wovon viele profitieren.

Ob es etwas bringt, nur noch Kommentare mit "Klarnamen" zu veröffentlichen , bezweifle ich deutlich. Immerhin könnte man sich mit einem fiktiven Klarnamen anmelden.

Eine gute Überlegung wäre es, sich mit seinem Ausweis bei einem Portal anzumelden.

Das Problem JEDER

Das Problem JEDER Kommentar"kultur" im Internet ist ... man kann einfach weggehen wenn man die Diskussion verloren hat. Deshalb gibt es dabei NIEMALS einen "Gewinner".

Diskussion ja, aber Hass bekämpfen als ...

Motivation der Moderatoren? Hier besteht meines Erachtens ein Widerspruch zwischen Anspruch und Handeln.

Beispiel Griechenland:
Jeder kann mit seinen Kommentaren so richtig über die Griechen abledern.
Ein Kommentar, der dem neuen Finanzminister rationales Handeln zugesteht, wird hingegen fast zwangsläufig rot.

Was soll

durch eine derartige Berichterstattung vorbereitet werden? Eine gebührenpflichtige Kommentarfunktion eines durch GEZ-Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Senders?

Von Interesse wären vielmehr eine Veröffentlichung der Standards der Moderation. Mich verwundert es gelegentlich schon, daß mir mutmaßlich als harmlos erscheinende Kommentare zunächst gesperrt werden, um wenig später im absolut identischen Wortlaut dann doch unbeanstandet durchzulaufen. Die durchaus auch meinungssteuernden Möglichkeiten einer Moderation und die mit ihr verbundene besondere Verantwortung wollen wir im Kontext dieser Diskussion doch bitte nicht ganz aus dem Auge verlieren.

Welche Änderungen sind denn

da so angedacht?Ich würde mal raten,Sachen die beweisbar sind,werden noch rigoroser gestrichen.
Was die sogenannten Hasskomentare angeht, die rühren daher,das man schon vorher ziemlich genau weiss,es wird wieder mal gestrichen.Dabei noch ruhig bleiben, die Füsse still halten, ich bin damit jedenfalls überfordert. Da werden denn schon mal Äusserungen getätigt,die ansonsten nicht getätigt werden.
Ein gutes Beispiel ZON.
Dort gibt es jede Menge Autoren, die fast täglich ihr RF, Putin Bashing ablassen. Botha, Luther, Dobbert usw. Geflügeltes Wort:unseren täglichen Dobbert gibt uns heute.
Es stört niemanden. Weil jeder seine Gegenmeinung als Kommentator, auch mit Belegen und Links widersprechen kann.
Solange da nicht unter die Gürtellinie gestochen wird, man ist absolut sicher, der Kommentar, er wird veröffentlicht.

Auch tagesschau.de denkt über Änderungen nach.

Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Bin da eher skeptisch. (rede aus eigener Erfahrung mit dem roten Mod. - Balken bei der ts.de) ;-)

"Hasskommentare und

"Hasskommentare und Beleidigungen sind Alltag: Die Kehrseite des offenen Meinungsaustausches im Internet beschäftigt zunehmend die Onlineredaktionen von Nachrichtenportalen."
Mich regen bei einigen Diskussionen die absolut stupiden Kommentare einiger Kommentatoren auf, die eine absolut einseitige Sichtweise haben. Gerade in der Ukraine-Krise oder auch beim Gaza-Krieg fällt das auf ... und wenn man diejenigen auf die Dummheit ansprechen will (durch eigenen Kommentar) dann geht das nicht, denn es wird wahrscheinlich als "Beleidigung" gewertet und nicht freigeschaltet.

Im übrigen habe ich schon einige emails von der Tagesschau bekommen, die mich auf die Diskussionsregeln aufmerksam machen ... ohne allerdings ein Beispiel zu bringen womit ich die Grenze überschritten habe. Da wären Beispiele echt hilfreich, denn ich schreibe doch eine Menge hier ...

also entweder

Funktionier die app schlecht und deshalb sind so viele meiner kommentare nicht zu finden oder ich versuche wohl Hass zu verbreiten. Da ich keine unwörter benutze oder radikale Ansichten habe wundert mich das recht oft.

Schon GEZahlt...

Gut das ich schon meinen Rundfunkbeitrag geleistet hab, dann kann es ja hier weitergehen wie bisher. ;-)
Was erwägt Tagesschau.de denn zu ändern? Hab leider keinen Ton beim Video... So etwas wie eine Ausländermaut für Kommentare von Nicht-Rundfunkbeitragszahlern?

14:37 von Das weite Meer

Einen Wunsch hätte ich dann doch: könntet ihr Kommentare von Staaten oder Firmen nicht herausfinden und uns zumindest Hinweise geben, dass diese nicht von Privaten kommen?
Diesen Wunsch würde ich mich anschliessen,
zumal es ja nun mal kein Geheimnis ist,das es jede Menge bezahlter ,, Kommentatoren "
gibt. Was natürlich äusserst schwierig ist.

Rauer Ton ?

Ich verwende hier keine rauen Töne, beleidige auch keine Forenteilnehmer, Nachrichtenredakteure oder Politiker - aber ich erlaube mir Ironie und Abweichungen von der offiziellen linksliberalen Linie:
Das scheint zu reichen, mich auf die "Rote Liste" zu setzen.
Unter Meinungsfreiheit verstehe ich etwas anderes, als von schulmeisterlichen Webmastern zensiert zu werden.

ja, in der Tat

Eine Debatten- oder Diskussionskultur kann man online nur selten finden. Zumeist geht es darum, die eigenen Vorstellung (gerne auch völlig themenfremd und stereotyp) hinauszuposaunen - aber nur selten auch eine kritische Rückmeldung dazu auszuhalten. Abweichler werden eher niedergemacht als sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Auch hier auf meta.tagesschau ist das oft so. Auch ich habe deswegen nur noch sehr selten Lust hier zu schreiben.

Eine Veränderung ist sicherlich notwendig. Gerne auch mit Bezahlsystemen, wie im Video beschrieben - warum auch nicht? Wenn die Selbstkontrolle nicht funktioniert, wird eben anders selektiert.

Da hilft nur Transparenz bei der Zensur

Ich denke ebenfalls, dass beleidigende, hasserfüllte Kommentare in Foren nichts zu suchen haben. Die gehören m. E. rausgeworfen.

Auf der anderen Seite kommen natürlich schnell Bedenken zur Meinungsfreiheit hoch, wenn intransparent gefiltert wird.

Daher mein Vorschlag: Klare Kriterien formulieren, was nicht geduldet wird. Diese müssten leicht über ein Link auf jeder Kommentarseite einsehbar sein.

Einen Sonderbereich eröffnen, in dem die ausgesonderten Kommentare zwar gelesen, aber nicht weiter kommentiert werden können. So bleibe ich als ernsthafter Nutzer davon verschont, kann mich aber bei Bedarf davon überzeugen, ob die genannten Kriterien tatsächlich eingehalten worden sind.

Raues Klima?

Mit Verlaub, aber die heutige Freigabepraxis ist bereits überzogen. Mir wurden bisher schon Kommentare verweigert, die sich klar im moderaten Rahmen bewegten und nicht zensurwürdig waren. Auf meine Anfragen wurden teilweise Kommentare dann doch freigeschaltet. Oder ich bekam einen vorgefertigen Textbaustein.
Ich habe meine Kommentare sogar überprüfen lassen - könnte ja sein, dass die Kommentare nur mir gemäßigt vorkommen. Aber ich wurde darin bestätigt, dass eine Nichtfreigabe stets unberechtigt war. Daraufhin habe ich probeweise Meinungen von Tagesschau-Kommentatoren übernommen , und .... wurde zensiert. Was nichts anderes heißt, als dass das Onlineportal die eigenen Kommentatoren zensieren müsste.
Damit eines klar ist. Gewalt, Hass, Propaganda, Beleidigungen, Diffamierungen, etc haben in einem Portal nichts zu suchen. Diskussionen und kontroverse Meinungen aber schon.

Weniger Hass in den Medien

Ich würde mich freuen, wenn weniger Hass in den Medien verbreitet würde. Hass auf die Russen, Hass auf Putin, Hass auf Rebellen, Moslems, etc.
Von dem angewandten Hass in Form von Angriffskriegen zur Bereicherung weniger ganz zu schweigen.
Das die Kommentare kritisch und Teils aufgebracht sind ist verständlich. Alles andere fände ich tragisch. Wenn man dem Deutschen Volk einen Krieg andrehen will und keiner aufmuckt dann sind wir soweit wie vor 100 Jahren.

Das beste Forum was ich kenne

Das beste Forum was ich kenne wird nicht "vor Kommentieren" moderiert, sondern hinterher ... und noch dazu können normale Teilnehmer die Moderatoren auf miese posts aufmerksam machen. Wer allerdings gegen die Regeln verstößt bekommt eine "Auszeit" und darf nicht mehr kommentieren ... für 1-2 Tage, eine Woche, einen Monat oder aber auch für immer. Das sorgt für ausreichend Disziplin.

Für das Forum der Tagesschau gäbe es allerdings ein weiteres Problem: MASSE der Beiträge. Auch da muß gefiltert oder limitiert werden, obwohl es auch dafür Möglichkeiten gäbe ... z.B. "1 Kommentar pro Stunde".

Was mich an dem Video verwundert hat, ist die Sicherheit mit der da von "Frauen" und "Menschen mit Migrationshintergrund" geredet wird ... wo doch das Internet anonym ist. Oh und es ist natürlich eine tolle Statistik wenn man nur die betrachtet die "am lautesten schreien" (und womöglich noch spezifisch gefragt wurden).

Natürlich ist es unter aller Sau,

wie sich manche Menschen in den Kommentarbereichen des Netzes verhalten, aber dieser Beitrag ist leicht an den Haaren herbeigezogen. "Unsere Nutzer haben Angst zu kommentieren" - genau, weil ein anonymes Hasskommentar auf ein vorheriges anonymes "normales" Kommentar schon einen erheblichen psychischen Druck erzeugen kann, Bullshit! Jeder, der nicht Angela Merkel heisst, weiss dass Hasskommentare zum Internet dazugehören und auch eine gewisse Authentizität gegenüber der auf teufelkommraus, immer übertrieben, geheuchelten freundlichen Art des realen Lebens bieten.Hasskommentar ist auch nicht gleich Hasskommentar, es gibt Kommentare voller sachlicher und unsachlicher Wut, es gibt verleumderische und hetzerische Kommentare. Es ist gut, das gewisse Sachen gefiltert und gelöscht werden, aber andere Hasskommentare wiederum haben ihre Daseinsberechtigung. Ich vermute hier nur den Wunsch auf mehr Zensurmöglichkeiten für unliebsame Kommentare... #internetinquisition

Kommentiersucht

Dies ist tatsächlich mein allererster Kommentar überhaupt, und ich habe mich vor wenigen Minuten aus Anlass der Meldung über die Kommentarfunktion dazu überwunden, mich hier zu registrieren.
"Früher", also als dieses Kommentierungsangebot an die Leser hier noch neu war, war es noch interessant und es hat noch Spaß gemacht, hier die diversen Meinungen und Sichtweisen zu lesen. Mittlerweile habe ich längst aufgehört die Kommentare überhaupt zu lesen. Ich lese nur noch die Nachrichten selbst. Zuletzt habe ich mich sogar gefreut, wenn im Kommentarfeld stand, dass die Kommentarfunktion geschlossen war.
Ich hoffe sehr, dass hier eine Lösung gefunden wird, damit unter den Kommentatoren ein höflicherer und respektvollerer Umgangston eingehalten wird.

Willkommene Hasskommentare?

Sind Hasskommentare oder ähnliches, nicht ein willkommener Grund, etwas "wegzumoderieren"?
Zuweilen habe ich schon den Eindruck, daß mit einer s.g. Moderation eine gewisse Zensur stattfindet.
Da in unserem GG, Art. 5 (1) aber ausdrücklich steht: "Eine Zensur findet nicht statt.", kann man ihr auch einfach mal einen anderen Namen geben.
Wohl dem, der dann auf Hasskommentare, die es durchaus im Überfluß gibt, verweisen kann, um sein Tun zu rechtfertigen!

Meine Kommentare sind schon mehrfach nicht freigegeben worden,..

obwohl ich mich erkennbar an die Richtlinien halte und keinerlei Beleidigungen und Beschimpfungen verwende. Mein persönlicher Standpunkt weicht aber erklärtermaßen vom Mainstream ab...!

Dass es die Redaktionen im Hinblick auf Hass-Kommentare zunehmend schwerer haben, kann ich durchaus verstehen.
Vielleicht sollte man dazu einfach mal wissenschaftlich fundierte, neutrale Erhebungen über die Ursachen durchführen?! Auf dieser Basis könnte man dann eine öffentliche Diskussion über die Bekämpfung dieses Problems durchführen....

Vielleicht wäre die Verwendung des richtigen Namens unter Unterlassung eines Pseudonyms ein Anfang...?!

Liebe Grüße

Stephan Ludwig

Man kann ...

... Hass auch ohne jedwede Schimpfwörter zum Ausdruck bringen. Da wird verleugnet, verleumdnet, behauptet, verunglimpft, gelogen usw usw usw. das sich die Balken biegen.

Bzw. wird auch oft nur so getan.

Viele Kommentare von bestimmten user´n, besonders auffällig bei meta und spon, sind da ziemlich eindeutig.
Ich nenn es "Krieg der Trolle".

Ein gewisser Herr Lobo schrieb, mehr oder weniger passend zu diesem Thema, einen tollen Artikel
www.spiegel.de/netzwelt/web/online-foren-
kommentarverfassung-nach-sascha-lobo-a-1019098.html

Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

Beleidigungen gegenüber Mitposter haben nichts im Forum verloren. Das ist ja klar. Und wird von euch auch so gehandhabt.

Aber auf humoristische oder zynische oder direkte Art Missstände in Politik und Gesellschaft anzusprechen - sollte immer möglich sein.

Man kann sich zu Tode fürchten und das auch vor Kommentaren. Aber die Furcht ist ein schlechter Ratgeber.

Wollen wir wirklich nur trockene Auflistungen der eigenen Meinung?

Oder darf es nicht auch ein wenig locker sein?

Es bleiben ja doch nur Worte. Die noch dazu leicht zu überscrollen sind. Wenn man auf die eines Posters stößt, den man partout nicht lesen mag.

Hier nur keinen Schnellschuss. Auch ein wenig zügellos, sollte ein Forum sein. Um in seinen Lesern Emotionen hervorzurufen.

Denn erst Emotionen erwecken in seinen Lesern den Wunsch, wieder zu kommen. Helfen die Leser zu binden, ja manchmal auch ein klein wenig zu ketten.

Um mit etwas Provokativem zu schließen.

Vollkommen richtig

Hassbotschaften sollten unter keinen Umständen durchkommen. Diese Diskussionen sollen immerhin ein positives Klima besitzen.

Ich habe noch eine kleine Frage wie die Moderation hier funktioniert...
Ich bin um ehrlich zu sein erst 2 Tage dabei und zu meinem Bedauern ist noch keiner meiner Kommentare durchgekommen. Wie henau funktioniert diÜberprüfung von Kommentaren? Wie lange dauert das ungefähr?

Noch ein kurzer Vorschlag: Ich weiß leider nicht inwieweit das praktikabel ist... Könnten die nicht durchgestellten Beiträge vielleicht mit so einer Art Begründung per Mail zurückkommen mit einer Bitte zur Bearbeitung o.ä. Ich weiß nämlich nicht so richtig wo ich (falls ich es tue) ein solches Klima verbreite

MfG Jumper

Ich verstehe...

...die Idee mit dem Zahlen für Kommentare. Beleidigungen spammen wäre dann weniger attraktiv, einfach weil man es sich überlegen müsste, ob einem das gute Geld der Kick der Beleidigung wert ist.

Das Problem ist - dann kann es sich nicht jeder leisten. Ich wäre zum Beispiel weg vom Fenster. Kleinvieh macht auch Mist, wie es heisst. Nun will ich Sie nicht mit meinem curriculum vitæ nerven, aber soviel möchte ich sagen, dass ich schon darauf achten muss, was ich wofür ausgebe. Und ich beteilige mich gerne und oft an Diskussionen - das würde sich schon summieren.

Falsches Signal

Solange es Freiheit gibt, wird es diejenigen geben, die sie mißbrauchen. Dabei ist ist egal, ob es "nur" durch Schimpftiraden im Internet ist oder mit Gewalt gegen Menschen oder Sachen.
Einschränkungen und mehr Kontrolle sind keine Lösung. Gerade die deutschen Medien haben seit 9/11 zu recht immer wieder den ausufernden Kontrollwahnsinn und Aktionismus amerikanischer Behörden angeprangert. Oder denkt hier irgendjemand, dass die Welt dadurch heute freier und sicherer ist als vor 15 Jahren?
Unliebsame Meinungen zu ignorieren oder gar zu unterdrücken löst keine Probleme, sondern schafft sogar neue. Wer seine Wut nicht mehr verbal ausdrücken darf, staut seinen Frust auf. Und das ist viel gefährlicher. Wer glaubt, sich anders kein Gehör verschaffen zu können, wird irgendwann eine "Aktion" starten. Das kann das Hakenkreuz an der Wand sein, das brennende Luxusauto vor der Villa oder das Flugzeug im Hochhaus.

Forum?

Ein Forum dient zu einer Diskussion. Eine Diskussion benötigt unterschiedliche Meinungen. Die werden hgier aber nur gelenkt zugelassen wenn überhaupt.
Hier gibt es somit gar kein Forum, da hier Meinungen die den "Entscheidern" der Redaktion nicht in den Kram passen gar nicht veröffentlicht werden.
Man hat hier immer öfter das Gefühl das Diskussionen sofort geschlossen werden sobald nur ungeliebte Meinungen geschrieben werden.
Bezahlen damit man seine Meinung schreiben darf? Also darf nur der seine Meinung sagen der es sich finanziell leisten kann? Ist es hier nun schon wieder so weit? Zwei Klassen von Menschen?
Dieses Thema ist nur eins, heuchlerisch! Seit es das Internet gibt, gibt es echte Foren. In denen jeder schreiben kann was er möchte. Und dann erst nachträglich entfernt wird wenn es sich um Beleidigungen handelt. Die im Filmchen voran geschobenen Beleidigungen sind nur ein schlechte Rechtfertigung für das was hier wirklich abgeht.

Es gibt eine bessere Methode...

… Sobald die liebe TS sich wieder zu den Grundsätzen des objektiven, sachlichen Journalismus bekennt, erlöschen auch die meisten Hasskommentare. Die kommen nämlich meistens aus Hilflosigkeit der Leute, die sich mit den von den ÖR in der letzten Zeit propagierten "Werten" nicht identifizieren können. Einfach weil das Hasswerte sind.

Hass ist auf meta.tagesschau.de kein Problem

Dafür sorgt die Moderation ja, sofern solche Kommentare eingehen.

Wenn die Meta etwas ändern und verbessern!! will,
dann muss sie an der Verfügbarkeit arbeiten.

Viel zu oft ist die Seite nicht erreichbar ("Service not available") aber noch sehr viel störender ist die ständige Überlastung irgengendwelcher Meldungen.

Es scheint ein chronischer Personalmangel vorzuliegen. Mit einigen Moderatorn mehr könnten auch die Wartezeiten bis zur Freigabe von Kommentaren, die teilweise sogar im Stundenbereich liegen, behoben werden.

In diesem Bereich hat die Meta dringenden Handlungsbedarf, wenn sie den Anschluss an andere seriöse Portale nicht gänzlich verlieren will.

Die Tagesschau ist keine

Die Tagesschau ist keine Zeitung. Die Zeitung kann sich aussuchen, was sie drucken will oder nicht. Sie hat private Eigentümer. Die Tagesschau ist eine öffentlich-rechtliche Institution und hat die Aufgabe, objektiv und mit Meinungsvielfalt zu berichten. Das ist das Hauptargument für die erhobenen Zwangsgebühren.

Es spricht eigentlich nichts

Es spricht eigentlich nichts dagegen in einem Rechtsstaat wie Deutschland mit seinem Namen für seine Überzeugungen einzustehen.

@murkel123

Ich denke ebenfalls, dass Meinungsfreiheit eine grundsätzliche Säule der Demokratie ist, dennoch besteht KEIN Anrecht darauf, diese Meinung überall gedruckt zu sehen. Besonders dann, wenn gesellschaftliche Reizthemen wie Vollverschleierung, Katholische Kirche, Rüstung...usw nicht sachlich ohne Verzerrungen, Beleidigungen und manchmal auch sogar Bedrohungen, wie mir ein befreundeter Redakteur mitteilte, diskutiert werden können., braucht es eine lenkende Hand seitens der Moderation oder eine Zugangsberechtigung für Mitglieder, damit Nachrichten nicht verzerrt werden , Angst geschürt und Hass transportiert wird.... Die Idee, einen online- Diskurs zu führen, ist letztlich gut, um zu wissen, wie die Menschen denken...dennoch...ist es erschütternd zu sehen, wie viele es als Ventil benutzen. In diesem Sinne ist der Vorstoß der Redaktionen ein guter!

Konsequenz

Ich bitte vorab um Entschuldigung für meine bewusste Polemik, aber sie erscheint mir angesichts dieses Kommentar das beste Stilmittel:

Wäre es bei dieser Meinung nicht konsequent,

1. nichts in Online-Foren zu lesen; und

2. erst recht nichts dort zu kommentieren?

Es gibt nun wirklich kein Recht auf Veröffentlichung

Es gibt immer Leute, die jede Art von Moderation gleich "Zensur" nennen. Aber es gibt genauso wenig ein Recht auf Veröffentlichung von Kommentaren auf Plattformen anderer, wie es kein Recht auf Veröffentlichung von Leserbriefen in einer Zeitung gibt.

Kurz: Der Normalzustand eines Nachrichtenportals oder jeder anderen Plattform ist, dass niemand außer den Betreibern dort etwas schreibt. Die Möglichkeit, Artikel kommentieren zu können ist ein Entgegenkommen, das natürlich nur dann und nur solange gewährt wird, wie es nicht missbraucht wird.

Wem das nicht passt, der kann ja gerne selber ein Nachrichtenportal aufmachen (und dann jeden dort zu seinen Meldungen alles schreiben lassen).

Dieses stumpfe Anspruchsdenken ("Ich will auf Portalen anderer alles schreiben und weltweit veröffentlichen dürfen!") werde ich nie verstehen. Schreiben diese Leute auch Leserbriefe an Zeitungen und schreien "Zensur!", wenn diese nicht veröffentlicht werden?

@ CE

Da haben sie vollkommen recht. Ich lese hier schon seit einiger Zeit die vielen Kommentare durch (u.a. auch die mit mehr als 100 ^^). Es sind für mich auch sehr hilfreiche Ideen und Kommentare dabei, aber ähnlich wie sie es beschreiben hört man einfach nichts mehr von den Betreffenden Personen. Das finde ich dann doch immer frustrierend, vor allem, da die Diskussionen da auch wieder sher interessant sind.

Etwas was noch dazugehört ist, dass häufig auch Kommentatoren nicht die Ganze Zeit über anwesend sind. Somit kann eine Diskussion nie lange genug geführt werden.

@ TS
Ein kleiner Vorschlag: Kommentatoren sollten vielleicht die Möglichkeit erhalten eine Art von privaten Schnellchat zu öffnen. Dann kann man sich über ein Thema gründlcih austauschen...

An sich...

...ist die Diskussionskultur hier recht gut. Ich bedanke mich da vor Allem bei Nutzern wie Phonomatic, Helmut Baltrush, den ganzen Laurischs aber auch Resistence, Thomas Wohlzufrieden, karwandler, Bernd1 und vielen weiteren, die mir gerade auf Anhieb mit Namen nicht einfallen aber zu jeder besseren Diskussion dazugehören.

Ich gebe zu, dass wir uns auch mal gegenseitig 'anzicken', aber ich hoffe ich spreche für uns alle, wenn ich sage: Wir geben uns Mühe zumindest miteinander zu reden und zu argumentieren statt anderen eine meinung aufzudrücken und andersdenkende einfach niederzumachen.

Die Moderation scheint wohl auch ihr bestes zu tun - leider aber ist vor allem die dieses oft ein Hinderungsgrund für gute (und lange) Diskussionen, da Antworten meist sehr schnell gerötet werden oder Diskussionen nach kürzester zeit wegen "Überlastung" vollständig beendet werden.
Und das finde ich persönlich extrem schade. Dennoch auch ein Dank auch an die Mods!

Hasskommentare

es sollten zukünftig nur noch Kommentare mit verifizierten Klarnamen veröffentlicht werden. Da werden sich die Hasskommentare über kurz oder lang von selbst erledigen.

Oh ja, genau - die Hass Kommentare sind es...

Ich könnte ja mal ein Link auf die Kommentare posten die von meiner Wenigkeit verfasst, aber wegmoderiert wurden - da würden sie keinen Einzigen Ausdruck finden, wie die zum Anfang des Beitrages gezeigten.

nur wäre so ein Text mit Sicherheit auch "durchgefallen"..

Wenn man aber z.B. die Tagesschauredaktion der Parteilichkeit oder gar bestimmte TS-Beitragsschreiber der Lüge beschuldigt, ist das schon ein Hasskommentar?

Meiner Meinung nach nicht, wenn man das im selben Kommentar auch begründet... Nur -was zählt meine Meinung schon?

Also bitte die Sachlage nicht so darstellen, als ob die Moderation nur Hasskommentare wegfiltern würde. Nach meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen - vieles was einfach nur gegen die Meinungsmache geht wird ebenfalls geblockt.

Sorry, aber Bezahlschranken

Sorry, aber Bezahlschranken halte ich nicht für sinnvoll, nur um unliebsame Kommentare weg zu bekommen. Der Kollateralschaden ist da nicht zu vernachlässigen, sprich gute Kommentare, die jetzt ans Geld gebunden sind fallen weg. Damit tötet ihr die Kommentare und deren Vielfalt. In einer Demokratie sollte das nicht sein. Vor allem auf TS kann es bei den GEZ-Gebühren nicht sein, dass ich auch noch für Kommentare bezahlen muss. Ich würde mir eher wünschen, dass die Wörter und Zeilen offen für jeden markiert werden, dass hier die Ausdrucksweise von der TS-Redaktion angemaht wird. Dann hat man auch mal mehr Feedback von euch, was ihr meint und wollt. Ich hatte auch schon Beiträge, die nicht frei gegeben wurde, wusste aber nicht warum. Ich möchte mehr wissen und diskutieren und für den Mut den Mund auf zu machen nicht auch noch zahlen müssen. Gebt uns mehr inhaltliches Feedback. Bezahlschranken haben nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

"Hasskommentare"?

Was is damit gemeint? Ein solcher ungenau definierter Begriff öffnet die Tür zur willkürlichen Zensur.
Ich habe leider in anderen Foren gesehen, wie "unangenehme" Kommentare von der Moderation gelöscht werden. Unabhängig davon, dass sie "Hass" oder Liebe enthalten.

Komplett verfehlt

Wie wird man sogenannte Hasskommentare los? Man beschäftigt sich mit den Symptomen. Diese Ansichtsweise ist leider überall im Leben vertreten. Anstatt sich die Frage zu stellen, wie kommt es dazu, dass Menschen sich so entwickeln, dass Sie Ihre negativen Gefühle im Netz freien Lauf geben. Wie, wo, mit wem wurden solche Menschen erzogen, welches Umfeld, war ein Zugang zu Wissenschaft oder eine Möglichkeit seine Interessen zu erweitern vorhanden? Ja, es ist kompliziert, denn wir sind kompliziert. Anstatt von Kommentatoren Geld zu verlangen, sollte man sich überlegen freie Kurse, Informationen, Workshops zur Verfügung zu stellen, die beibringen wie man sich im Netz verhält, was so ein Verhalten für Vorteile hat, usw. Aber man sollte sich im Klaren sein, dass viele junge Menschen kaum Erziehung Zuhause erleben und eben intensiv das Netz nutzen. In anderen Worten, eine Veränderung ist möglich, aber nur über Jahre, in dem man die Entwicklung der Gesellschaft richtig stimuliert.

bin sehr sicher

noch nie jemanden persönlich angegriffen zu haben. Wenn aber von 7 Kommentaren 5 "gerötet" werden und man den Eindruck hat, das Gerötete entspricht nicht dem Mainstream, dem der Mod offenbar zu folgen hat...

Am 12. März 2015 um 14:47 von

Am 12. März 2015 um 14:47 von von Schlotterstein

Ja, leider werde die Kommentatoren hier sehr stark "gelenkt". Es wird zugemacht, was unbequem wird. Frage bleibt: Wem?

immer häufiger liesst man

..ist zur Zeit überlastet...bitten zu entschuldigen. Das ist traurig.

Hasskommentare gibts aufgrund der prinzipiell guten Moderation kaum. Es wäre vielleicht an der Zeit mehr Geld in die Hand zu nehmen um auch weiterhin eine gute und weniger überlastete Moderation zu gewährleisten, es soll ja auch attraktive Arbeit sein zu moderieren. Die nächsten Verhandlungen über die Verteilung der Haushaltsabgaben im Rundfunkstaatsvertrag wären eine gute Gelegenheit dazu.

Ich persönlich lese die Kommentare immer gerne, da ist zwar auch immer ideologisch überspitztes oder sachfremdes Geschreibsel dabei aber sehr oft auch interessante Sichtweisen, Argumente oder Querverweise.

Man sollte sich doch (niveautechnisch) nicht immer nach unten orientieren bzw. sich die Freude an Diskussion nicht durch irgendwelche Trolle und Hater kaputtmachen lassen.

Unter Klarnamen würde ich hier nicht schreiben und im Falle eines kostenpflichtigen Angebots habt Ihr mich hier zum letzten Mal gelesen.

@ Murkel123

"Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen."

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Also sollen wir dann einfach alles glauben was uns vorgesetzt wird? Tolle Idee! Es gab in der Vergangenheit durchaus Berichte, die entweder nicht stimmten oder manipulativ formuliert wurden. Und erst durch die Diskussion im Forum konnten diese Misstände aufgeklärt werden.
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Siehe die vielen Programmbeschwerden gegen das ZDF!
.
An dieser Stelle ein Zitat aus dem Grunggesetz Art. 5:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allg. zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Ich finde die

Ich finde die Kommentarfunktion sehr gut. Die Beiträge müssen zweifellos moderiert werden. Alternativ könnte man die Anonymität aufheben. Unter dem echten Namen schimpft es sich nicht so leicht. Allerdings finde ich die "Zensur" bei Tagesschau.de teilweise unverständlich. Ich habe den Eindruck, dass linksgerichtete Kommentare eine grössere Chance auf Freigabe haben als wirtschaftsliberale Beiträge.

Selbstverständlich muss man Hasskommentare heraus filtern

Ich denke da besteht allgemeiner Konsens.
Nur stellt man leider fest, das kritische, fundierte Post zur Berichterstattung der Tagesschau oftmals auch der Zensur zum Opfer fallen. So geschehen zum Ukraine-Konflikt, Syrien etc.

Eine Kommentarfunktion zum bezahlen halte ich für völlig verkehrt. Das hat mit freier Meinungsäußerung nichts zu tun. Allerdings kommt es mir so vor, als würde man schon einmal vorfühlen, ob man die Kommentarfunktion nicht gänzlich abstellen kann.

@Murkel123

14:41 von Murkel123:
"Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen."

Die Beiträge sind fest und im Kommentarbereich können Sie lesen, was einzelne Personen darüber denken. Ich bin oft auf Informationen gestoßen, die im Beitrag nicht erwähnt wurden. Wenn Sie die Inhalte als "falsch" empfinden, können Sie die entsprechenden Kommentare ja einfach überlesen.

Die Abschaffung der Kommentarfunktion würde die Informationsvielfalt einschränken. Außerdem wüssten manche Vielschreiber doch überhaupt nicht, was sie sonst den ganzen Tag über tun sollten... ;)

diskussionshemmung Kommentarsucht

Kann es sein, das wir immer weniger den realen Diskurs in unserer Gesellschaft führen aber immer mehr uns in Foren auskotzen - da muss man nämlich nicht zuhören, nicht auf andere eingehen und kann nicht verlieren

Selbst schuld!

Mein Mitleid mit der schreibenden Zunft hält sich in engen Grenzen. Ich hab unzählige Kommentare zensiert bekommen, ohne! jemanden beleidigt zu haben. Nur weil man eine andere Meinung als den von der Bundesregierung vorgegebenen Mainstream vertritt kann nicht zensiert werden. Die Journalisten haben schlichtweg Angst um ihren Job und klammern sich nur noch an ihren Stuhl. Klar die ARD wie vom Staat bezahlt, wer nicht spurt fliegt raus, oder wird nicht mehr zu den wichtigen Pressekonferenzen eingeladen. Was die ARD in Bezug auf Ukraine, Putin, -oder ganz schlimm, AfD unters Volk bringt ist schändlich. Noch schändlicher ist dass sie vieles weg läßt um die Dinge in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Man könnte es Lüge durch weglassen nennen. Das beenden der Kommentarfunktion eine Stunde nach erscheinen der Artikel spricht für sich. Denken die Verantwortlichen die Leser sind alle blöd ? Ein guter Tipp, stellt die Kommentarfunktion ganz ein, so könnt ihr nicht weitermachen.

Die Zensur bei tagesschau.de ist ohnehin schon schlimm genug

Man kann hier immer nur hoffen dass das tagesschau.de ausnahmsweise mal nicht zensiert.

Wenn ich schreibe nie beleidigend oder aggressiv aber tagesschau zensiert regelmässig meine Beiträge weg.

Wenn ich mir die Beiträge anschaue die ich geschrieben habe und mit dem vergleiche was tatsächlich von tagesschau.de dann veröffentlicht wurde dann vergeht einem die Lust sich die Mühe zu machen sich bei tagesschau zu informieren und an der Diskussion teilzunehmen.

@ Papafix

Geht mir genau so wie Ihnen. Da werden Kommentare grundlos einfach nicht freigegeben, weil sie nicht dem Mainstream folgen. Ausserdem ist es auch verboten, gewisse Dinge zu hinterfragen. Und so etwas nennt sich freie Meinungsäusserung.
Ich glaube, dass das Hauptziel solcher Foren ist, die Leute zu manipulieren.

Wie wäre es mit dem Prinzip

Wie wäre es mit dem Prinzip Herdplatte?
.
Jeder der klar und deutlich Beleidigungen oder Hassreden schreibt wird sofort für X Tage gesperrt.
.
Bei Wiederholung vergrößert sich die Sperrzeit auf Monate usw.
.
Meiner Meinung nach würde eine sofortige Sanktion zu einem pädagogischen Lerneffekt, wie bei einer Herdplatte führen.

Zensur?!

Ich kann mich aus eigener Erfahrung des Anscheins nicht verwehren, daß durch die Moderation die Zensur fortgeführt wird, die in den eigentlich unparteiischen Meldungen längst ausgeübt wird.
Schon allein mit dem Begriff "Hasskommentar" läßt sich jede unliebsame Meinung unterdrücken. Beispiele? Es gelingt einfach nicht mehr, nach einem islamischen Terroranschlag sachlich auf dessen Wurzeln im Koran und in der islamischen Geschichte hinzuweisen. Das ist dann "Hass auf den Islam", bzw. "Islamophobie" und widerspricht der Staatsdoktrin vom "eigentlich friedlichen Islam".

Weitere Beispiele lassen sich bei der Frage der Flüchtlingspolitik finden. Jeder Kommentar über diese völlig aus dem Ruder gelaufene, irrwitzige Einwanderungswelle wird gestrichen - politisch ebenso unerwünscht wie Fragen nach der Finanzierung und den sozialen Folgen.

PS Persönliche Angriffe und Beleidigungen sind natürlich tabu.

Extra bezahlen? Nein danke!

Wer legt denn fest was ein "Hasskommentar" ist? Ich glaube auch nicht das extra bezahlen so durchgehen würde in Zeiten von "Zwangs-GEZ" schließlich haben wir ja alle schon bezahlt.

Die Debatte hatten wir bereits mehrfach ..

und ich denke, zumindest hier bei meta.ts sind wir ganz gut dabei, da hier moderiert wird. Nicht immer ganz nachvollziehbar, auch das gebe ich zu. Zumindest ich habe manchmal das Gefühl, dass auch kritische Meinungen oder der Hinweis auf andere Ansichten nicht freigeschaltet werden. In einigen Fällen wird sehr einseitig berichtet, das betrifft so wie ich es sehe derzeit insbesondere die Ukraine, Russland, Syrien, Griechenland. Dabei gibt es über andere Krisengebiete richtig gute Beiträge z.B. über Afghanistan.

Eine Einschränkung der Kommentarfunktion halte ich, zumindest für moderierte Foren, nicht für sachdienlich. Diejenigen, die es wirklich nur auf die Verbreitung von Hasskommentaren und Beleidigungen anlegen, finden leider über das Internet einen Weg. Eine sachliche aber auch kritische Diskussion sollte auf jeden Fall weiterhin möglich sein. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die Kommentare für z.B. 5 Beiträge zum Fall Nemzow an einem Tag zu einem Kommentarbereich zu bünden.

@adler3103

Genau diese Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht. Eine Ansicht, die nicht gefällt wird rot und andere Kommentare, die nicht gerade schmeichelnd sind, gehen durch.
Ich habe mich diesbezüglich auch schon beschwert. Das macht meine und Ihre roten Kommentare leider auch nicht grüner. ;-)

Es findet keine

Es findet keine Erziehungskultur statt. Wenn jemand etwas falsch macht, dann sollte man es ihm erklähren, wie es tagtäglich die Lehrer in der Schule tun. Sonst macht man den Fehler unabsichtlich immer wieder, was im Endeffekt alle Beteiligten stöhrt.

Die Kultur kam durch Erziehung. Jedenfalls was wir als Kultur verstehen. Sie ist nicht gratis auf irgendeinem Baum gewachsen. Menschen haben die Ideale erkannt und sie weiterverbreitet.

Ich verstehe es nicht. Man tut nichts dafür um die Diskussionskultur zu fördern ... aber man mahnt an, dass sie schlecht ist. Wie soll sie den sonst gut werden?

Onlinemedien sollen "müllfrei" bleiben

Die Lösung der angesprochenen Problematik sehe ich eigentlich nicht so kompliziert.
1. Die Allgemeinen Nutzungsbedingungen sind jedem bekannt und diese zu akzeptieren,
ist nicht schwer. 2. Das Veröffentlichen von Kommentaren ist eine Kann-Bestimmung.
3. Wer beleidigt oder unsachlichen Quatsch erzählt wird angemahnt und bei wiederholten Verstößen gesperrt ! 4. Betreffs Legitimierung und Bezahlung: es genügt
die Kundennummer der Rundfunkgebührenzahlung und eine E-mail-adresse.
P.S. Bedarf es allerdings einer zusätzlichen Einnahmequelle kann man natürlich
auch 10 Eurocent pro Kommentarverpackung verlangen.

noch mehr Zensur ?

Gerade in Zeiten, in denen die Meinungs - bzw. Deutungshoheit in den Mainstreammedien immer mehr verflacht, muss es erlaubt bleiben auch auf andere Sichtweisen nebst Verlinkung zu anderen Quellen hinzuweisen. Meine Erfahrung lehrt mich, dass gerade auch auf dieser Seite weit mehr zensiert wird als es die reine Sorge um die Netiquette vorschreibt.

@ DerRückspiegel

Sie schreiben, dass sie schon mehrfach zensiert wurden las sie die Kommentare anderer wiedergegeben haben. So wie ich das sehe gibt es da zwei Antworten, bei denen die TS keine wirkliche Schuld trifft. Zum einen das Verständnis der Moderatoren. Es wird sicherlich sehr unterschiedliche Meinungen unter diesen geben was i.O. Ist und was nicht. Das andere ist möcglicherweise die Tatsache, dass sie andere wiedergegeben haben, und, solange sie nicht ordentlich zitierten, diese als Wiedergabe fremden geistlichen Eigentums gesperrt wurde. Ist im Momant so das was mir am wahrscheinlichsten vorkommt...

@heinrichg

Dummerweise aber sind auch in unseren öffentlich-rechtlichen Medien nur MENSCHEN angestellt die dort die "Moderation" übernehmen. Teilweise artet dies aber - leider - in eine Art Zensur aus, wenn nämlich eindeutig einseitige Kommentare einer Richtung freigegeben werden und andere eben nicht. Da gibt es die üblichen "polarisierenden Themen" wie die Ukraine-Krise, Gaza usw. und manchmal ist "alles in Ordnung" und manchmal ist eindeutig ein Redakteur am Drücker der die Meinung "der Westen macht nie etwas falsch" vertritt.

Gerade deshalb halte ich das System der Tagesschau für nicht ausreichend, denn es gibt eine Zensur ... und sei es nur über die Menge der zugelassenen "pro a" oder "pro b" Kommentare.

Offene Hasskommentare...

... z.B. gegen Migranten sind eine fast zwangsläufige Folge, wenn marginal geschickter formulierte Ressentiments allerorten durchgewunken werden. Die Grenzen werden halt ausgelotet.

Die prinzipielle Frage, ob (noch so verschleierte) Fremdenfeindlichkeit unter Meinungsfreiheit und -vielfalt fällt, finde ich übrigens zu kurz gegriffen. Denn längst ist eine Schlacht um Scheinrepräsentativität entfacht. In sehr vielen Foren entsteht dadurch ein Meinungszerrbild zugunsten rechtslastiger Kommentatorenn mit Tagesfreizeit. Dafür spricht beispielsweise, dass sich die politische Ausrichtung des jeweiligen Mediums kaum auf das Kommentarspektrum auswirkt (ganz anders als auf den gedruckten Leserbriefseiten). Ob Welt oder FAZ oder Zeit oder Süddeutsche - es eilen anscheinend immer dieselben herbei, um es "mal sagen zu dürfen".

An die eigene Nase packen

Wie wäre es, wenn man bei den Redaktionen und deren Berichterstattungen erst einmal anfangen würde und aufgeflogene Falschspieler-/schreiber aus den eigenen Reihen rausschmeißt?

In gleicher Weise sollte man auch mit den bekannten, von außen gesteuerten Manipulierern unter den Kommentatoren umgehen, denn die vertreten ja gerade eben nicht ihre Meinungen.

Für das Kommentieren bezahlen zu müssen wirkt irgendwie komisch, aber die Standards der Moderatoren zu veröffentlichen ist längst überfällig. Dies sollte auch ein Zeitlimit für die oftmals viel zu lange Wartezeit für die Freigabe eines Kommentars umfassen. Mal sehen ob es heute wieder einmal 80 Minuten dauert.

MbG
C.S.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe Moderation,

stellt bitte endlich jemanden ein.

Mit freundlichen Grüßen
Die User

@Glasbürger: Bitte nie mit den Grundrechten argumentieren...

... wenn das Ziel ihrer Argumentation nicht direkt der Staat ist.

Private Medien wie Blogs oder Nachrichtenmagazine dürfen sich, ihre Mitarbeiter und ihre Leser selbstverständlich zensieren.

Die Grundrechte richten sich immer nur primär an das Verhältnis von Mensch zu Staat. Zensur bedeutet generell den direkten oder indirekten Eingriff des Staates in die Medien oder die allgemeine Meinungsfreiheit. In diesen Bereich geraten wir immer dann, wenn Regierungen oder politische Würdenträger versuchen, Berichterstattungen gezielt zu beeinflussen und zu verhindern, wie z.B. damals bei Christian Wulff.

Dennoch sollte klar sein, dass bei der Tagesschau oder bei sonstigen Nachrichtenmagazinen/Blogs keine Unterdrückung bestimmter (vor allem inhaltlich kritischer!) Inhalte stattfinden sollte, insofern diese Meinungen nicht im deutlichen Konflikt mit geltendem Recht stehen. Denn ja, die Meinungsfreiheit endet, wo Strafrecht beginnt (Volksverhetzung, Holocaustleugnung, Beleidigung...).

@15:01 von Papafix

Das gleiche Phänomen habe ich auch festgestellt. Im übrigen scheint es so zu sein, dass so mancher Moderator, wenn er den Namen eines Kommentators liest, sofort den roten Balken einschaltet und den Kommentar, auch wenn er noch so harmlos ist, nicht freischaltet.
Andere Moderatoren sind dagegen wesentlich moderater. Die Veröffentlichung von Beiträgen hängt daher m.E. ganz stark davon ab, an welchen Moderator man "gerät".

@Glasbürger

Nur, dass der von Ihnen angeführte Art 5 GG überhaupt nicht greift, denn er bezieht sich nur auf die Vorzensur durch staatliche Stellen; als Abwehrrecht gegen die staatliche Autorität.

Löschen/Moderation (oder was auch immer zur Nichtveröffentlichung von Kommentaren führt) ist keine Zensur und berührt die Meinungsfreiheit nicht im Geringsten.

Was ist denn ein "Hasskommentar"?

Ich habe noch niemals einen der anderen Forenteilnehmer beleidigt, bin halbwegs in der Lage mich anständig auszudrücken und lege ansonsten auf eine gepflegte Gesprächskultur viel wert.
Dennoch bekomme ich oft genug von der Zen... Moderationsabteilung den gefürchteten "Roten Balken" um die Ohren gehauen, insbesondere dann, wenn mein Kommentar den allgemeingültigen Narrativ hinterfragt.

Das wird sich durch eine kostenpflichtige Kommentarfunktion auch nicht ändern.

@gast 15:54

"Es findet keine Erziehungskultur statt. Wenn jemand etwas falsch macht, dann sollte man es ihm erklähren, wie es tagtäglich die Lehrer in der Schule tun. Sonst macht man den Fehler unabsichtlich immer wieder, was im Endeffekt alle Beteiligten stöhrt."

Du hast "erklären" und "stört" falsch geschrieben.

Kleiner Scherz apropos Erziehungskultur. Entschuldige. Inhaltlich hast Du völlig recht. Dazu muss man natürlich bereit sein auch seine eigenen Einstellungen zu überdenken, was nicht immer allen sondern im Ggt. nur den Wenigsten gelingt.

Ich - für meinen Teil - freu mich, wenn ich was dazulerne.

Nochmal "Zensur"

Leute, es ist keine "Zensur", wenn eine Zeitung einen Leserbrief nicht abdruckt, ein Fernsehsender ein unverlangt eingesandtes Video nicht zeigt oder ein Webportal einen Kommentar nicht veröffentlicht.

Es gibt ein Recht auf freie Meinungsäußerung, aber es gibt kein Recht auf weltweite Veröffentlichung der eigenen Meinung. Jeder kann seine Meinung äußern, aber wer sie auf Plattformen anderer veröffentlicht sehen will, muss sich damit abfinden, dass dieser nur die Kommentare veröffentlicht, die ihm in den Kram passen.

Dieses ständige "Ich würde nie im Leben eine Zeitung gründen oder ein Webportal aufbauen, aber andere sollen gefälligst meine Kommentare immer und vollständig auf ihren Plattformen für mich veröffentlichen" ist einfach völlig daneben.

Ich würde an Stelle der TS schlicht nur die Kommentare veröffentlichen, die etwas neues zum Thema beitragen. Es gibt keinen Grund, auch noch den zehnten inhaltslosen Kommentar, der nur aus Gezeter besteht, auch noch zu veröffentlichen.

Ganz böses Foul und ein Merkmal für Neonazis

()Herkunft und Verwendung In einem Memorandum des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) wird festgehalten, das Wort sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Begriffs war. Dort wird aufgezeigt, daß "'Gutmensch' [...] auf das jiddische 'a gutt Mensch' zurück[geht], womit von den Nationalsozialisten auch ein Bezug zu den 'lebensunwerten Juden' hergestellt werden sollte. Adolf Hitler hat in seinen Reden und in 'Mein Kampf' ebenfalls die Vorsilbe gut als abwertend verwendet. So sind für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielen."()Wikipedia

Echte Themenstruktur ("threading") einführen

Mich interessiert ja weniger, was einzelne Personen direkt zum Text sagen, sondern die darauf folgenden Diskussionen und ihre Argumente. Wenn ich aus Kontroversen in kurzer Zeit die vorhandenen Argumente extrahieren kann, dann ist für mich das Optimum an Informationsversorgung geleistet. Dafür zahle ich gern meine Rundfunkgebühren.
 
Also bitte:
Führen Sie endlich "threads" ein, so wie das in den meisten Foren üblich ist.

Politische Freunde in der Moderation

Besonderrs bei Beiträgen aus dem Bayrischen Rundfunk.Beiträge die nicht BR/ CSU genehm sind werden nicht freigestellt und ohne Kommentar gelöscht.Das passiert auch bei vielen anderenCDU/CSU regierten Länderbeiträgen.Keinerlei Kontrolle bei diesen Staatsfunk Ländern.

@ reconquistator

Sie sprechen mir aus der Seele.
Als deutscher Bürger hat man keine Stimme mehr. Unliebsame Kritik wird einfach mundtot gemacht. Und dann wundern sich die Politiker mit ihren treuen Medien, warum sich Leute radikalisieren.

Zensur?

in der Tat, wie #Dennis oder #2otto2 anführen, ist es das formal nicht, weil eben nicht "staatlich".

Dennoch hat es ein "ÖR G'schmäckle", und lässt sich mit dem klassischen Leserbrief kaum vergleichen. Eine Zeitung hat eben nicht 97 Seiten Platz, um einen umstrittenen Artikel/ Sachverhalt zu kommentieren, ein Onlinemedium wie TS Online sehr wohl.

Meine Meinung: wer keine andere Meinung hören/ lesen will, und abweichende Ansichten redaktionell nicht ertragen kann (was mit "Rötungen" und "gerade nicht verfügbar" leider allzu oft trefflich signalisiert wird), der sollte eine Kommentarfunktion lieber ganz bleiben lassen.

So etwas zu bekämpfen ist

So etwas zu bekämpfen ist immer schwer, aber wie wäre es, wenn das Team von tagesschau.de ein Best-of der gelöschten Kommentare macht, damit man einmal sieht, was da so geschrieben wird? Wäre bestimmt amüsamt

zum Thema Bezahlschranken

Diese Schranken kann es zumindest auf der TS Seite ja gar nicht geben - denn, dank der GEZ, wer hier schreibt hat ja schon bezahlt...oder wird bezahlen, dafür wird schon gesorgt..

Nur wie hier schon jemand gesagt hat - wenn man denn anfängt hier im passenden Thema zu belegen, dass z.B. Terroranschläge durchaus Korankonform sind - wird man mit ziemlicher Sicherheit nicht durckommen - egal wie sachlich man dabei vorgeht und selbst wenn das Thema von TS Journalisten nachher selbst mal im selben Tenor angeschnitten wird.

Hasskommentare

sind natürlich das letzte was ich da manmal auch hier TS lese ist erschreckend.
Besonders beim aktuellen Thema der Ukraine.

Was mir aber auch nicht gefällt hier sind Einwürfe von TS-Forum selbst.
zB."Es wird darauf hingewiesen,dass die Funktiontion der Kommentare zum Abgeben einer Meinung da ist und nicht der persönlichen Kommunikationen dienen soll."

Das möchte ich jetzt gern bekommen.
Wird im Bericht doch von Debatten gesprochen welche dann aber unterbunden wird durch solches.
Es ist auch der Meinungsaustausch,der die Leute in der Meinungsbildung beeinflusst.

Wenn es halt extreme Verfehlungen gibt,sollten sie vielleicht auch über Sanktionen nachdenken zB.Das sperren der Kommentarfunktionen bei solchen.

Neben der GEZ noch Gebühren zu verlangen um zu Kommentieren halte ich jetz nicht für richtig und fördert auch nicht die Meinungsfreiheit.

Gruss

Wenn es keine Hasskommentare

Wenn es keine Hasskommentare gäbe, müsste man sie erfinden. Denn sie eignen sich vorzüglich als Argument um bereits eingeschränkte Kommentarfunktionen weiter einzuschränken.

Am 12. März 2015 um 16:33 von Harald Hoppenstedt

Das gab es damals vor meta...
Wurde leider aufgegeben :(

"Zensur"

Ist es wirklich Zensur, wenn durch eine Redaktion in einem Kommentarbereich Beiträge gelöscht werden?
 
Zensur als staatliches Machtinstrument setzt direkte Einflussnahme voraus. Wer sowas behauptet, sollte der Staatsanwaltschaft die fehlenden Beweise übergeben.
 
Mal ganz im Ernst:
Wir sind hier im Internet. Wer glaubt, dass eine Aussage wahr ist, weil sie auf dem Bildschirm erscheint, sollte nochmal 'nen Kurs belegen. Im Netz gibt's so viele alternative Informationsquellen, und die meisten bieten einen Newsfeed an. Besorgen Sie sich einen RSS-Reader und abbonieren Sie ein halbes Dutzend Nachrichtenquellen, dann sind Sie bestens versorgt. Aus den unterschiedlichen Darstellungen zur gleichen Meldung können Sie wertvolle Schlüsse ziehen. So geht das nämlich mit dem unzensierbaren Informationszugang.

Fragwürdige Moderation bei TS.de

Ich weiß nicht was mit der Moderation bei tagesschau.de los ist, aber mir wurden schon oft Beiträge nicht veröffentlicht die inhaltlich einwandfrei waren. Bei einem Artikel über Schäuble und der Griechenland-Krise habe ich mich positiv über Schäuble und seinen Kurs geäussert - wurde nicht freigegeben. Der erste Beitrag zu diesen Artikel hatte wiederum nichts mit dem Thema zutun und linkte auf eine fragwürdige Pro-Russische Seite zum Ukraine Konflikt! Da ist mir echt der Kragen geplatzt.

Auch viele meiner Russland-kritischen Beiträge wurden nicht freigegeben während der Artikel von Russland-freundlichen Kommentaren geradezu überschwemmt wurde.

Ich vermute es ist extrem unwahrscheinlich, aber manchmal war es echt so extrem, da habe ich mich gefragt ob manche Moderatoren nicht objektiv vorgehen und einen Russland-freundlichen Kurs verfolgen.

Ich weiß, dass manchmal Beiträge auch nicht freigegeben werden weil die Funktion gesperrt wird. Das war in diesen Fällen garantiert nicht der Fall

@Jumper_01

15:14 von Jumper_01:
"Ich habe noch eine kleine Frage wie die Moderation hier funktioniert..."

Diese Frage stellen sich viele. Es ist naheliegend, dass das Ergebnis der Moderation vom jeweiligen Moderator abhängt.

Man könnte mal versuchen, den Dienstplan der Moderatoren anhand der Sperr-Statistik zu rekonstruieren...

An dieser Stelle wäre eine Änderung wünschenswert. Die Frage ist nur, ob ein Moderator mit persönlicher Meinung überhaupt objektiv bewerten kann. Vielleicht wäre eine Selbstkontrolle durch andere User sinnvoll. (Für die Moderation blieben dann nur noch die gemeldeten Beiträge.)

Eine mögliche Offensive gegen Hass-Kommentare

Schön wäre es wenn veröffentlicht würde, welcher Prozentsatz an Kommentaren nicht veröffentlicht wurde und welche Ausdrücke/Wortwahlen im letzten Jahr zum Ausschluss geführt haben (mit Begründung; Beleidigung, Drohung...).
Manchen könnte das vielleicht zu sachlicheren Argumenten bringen, wenn die alltäglichen Entgleisungen wörtlich zu lesen sind.
Z.B. finde ich schon Sätze von @CE wie „...und wenn man diejenigen auf die Dummheit ansprechen ...„ grenzwertig oder außerhalb einer sachlichen Diskussion (wegen des Ausdrucks „Dummheit“: wertend, nicht statistisch belegt, kein Zitat). Kann aber noch Geschmackssache sein.

@ uhuznaa

Sie sind ja so gemein! All der Dampf, den ich gerade ablassen wollte, ist dank Ihres Kommentars verpufft.

Wir haben Meinungsfreiheit. Das heißt, ich habe das Recht, jederzeit meine eigene Nachrichtenagentur zu gründen und dort meine Meinung kundzutun. Es gibt aber kein Recht auf Veröffentlichung in den Medien, die andere betreiben.

So habe ich das noch nie gesehen, aber nach einigem Nachdenken muss ich sagen: Sie haben absolut recht.

@ uhuznaa: die öff.rechtliche sind aber nicht wirklich privat

wenn ein Kommentar irgendwo auf XY24 Seite nicht zugelassen wird – ist das deren eigene Sache. Die öffentlich-rechtlichen sind aber nicht wirklich „privat“.

Die ÖR sind ein Konstrukt in der Grauzone – einerseits soll Staatsferne vorgegeben sein, andererseits werden Rundfunkräte zum großen Teil von Regierungsparteien beherrscht.

Die Rundfunkabgabe trägt zwar nicht den Titel "Steuer" - ist aber im Kern nichts anderes, weil vom Staat verordnet und nicht wählbar.

Somit kann man meiner Meinung nach durchaus auch mit Grundrechten argumentieren- wenn auch mit Abstrichen. Vielleicht als eine freiwillige Verpflichtung seitens der ÖR... so wie die Rundfunkgebühr ja auch keine Steuer ist..

Hasstiraden im Internet

Hasstiraden sollten unterbleiben und werden doch so und so nicht durchgelassen, aber das ist doch nur die halbe Wahrheit.
Denn in den deutschen Internetforen wird politisch einseitig berichtet, es geht zu wie bei einer Hofberichterstattung und wenn mal einer seine eigene Meinung, die nicht angepasst ist und mit der Regierungsmeinung übereinstimmt bringt, dann erfolgt die Zensur und man verweigert die Ausstrahlung.
In den letzten zwei Jahren hat sich die freie Meinungsäußerung und damit meine ich ein ehrlich und nicht beleidigende Meinung hier nicht mehr durchsetzen können, man kommt immer mehr darauf es mit einer längs vergangenen Zeit zu vergleichen.
Nur darüber wurde heute in der Tageschau nichts dazu gesagt.
Und an hand der Kennzeichnung der eigenen Forenbeiträge kann man es sehr gut sehen, wie offen man hier mit unserer Lesermeinung umgeht.
Spon ist da nicht anders, auch dort wird seit geraumer Zeit die freie Meinunhsäußerung total zensiert.

Auch tagesschau.de denkt über Änderungen nach.

Wie denn? Noch mehr Zensur?

Einfaches Experiment

Einen geröteten Kommentar, in dem man selbst keinerlei Regelverstoß feststellt, nach 2 Stunden nochmal einstellen.

Es sind eben nicht nur nachvollziehbare Regelverstöße, die zensiert werden. Die subjektive Befindlichkeit des Redakteurs vom Dienst entscheidet.

Anderer Gedanke: warum wegen einer Stelle den ganzen Kommentar sperren? Kleiner Eingriff "Hier wegen Regelverstoß gestrichen" entfernt die fragliche Passage und gibt dem user sogar noch feedback, wo er sich nicht regelkonform ausgedrückt hat.

malmalreflektieren

"Leider wird man den Eindruck nicht los, daß auch kritische postings inzwischen einer starken Zensur unterliegen, speziell, wenn sie die Berichterstattung fundiert kritisieren."

Ja klar zensieren die sogenannten "Nachrichten" ohne Ende.

Sie nennen es "Selektion". Besonders bei stark ideologischen ausgerichteten Plattformen, wird extrem "ausselektiert" bis zur systematischen Sperrung (Ausgrenzung).

Interressant sind die Bewertungen der einzelnen Kommentare durch die Leser. Von 5 zugelassenen Kommentare, entsprechen 4 in der Regel der Richtung des Beitrages und der ideologischen Komponente des Mediums und eine der meist kritisch-konservativen Ansicht.
Die eine konservative Ansicht erhält in kürzester Zeit das hundertfache an Zustimmung von den Lesern als die ideologische treue Kommentare.

Das Ungleichgewicht ist überdeutlich und führt letztendlich zur Unglaubwürdigkeit einer ganzen Branche.

Moderation ja - Zensur nein!

Ich habe volles Verständnis für Moderation, jedoch nicht das Geringste für die radikale Zensur von TS - einem Staatsfernsehen, das ich durch meine Zwangsgebühren finanzieren muss. Beispiel: Auch die leiseste Religionskritik zum Beispiel bei den Charlie Hebdo Berichten oder den Mohammed-Karikaturen wird hier radikal weg-"moderiert", obwohl weder Hassparolen noch Schimpfwörter noch Verunglimpfungen im Spiele sind. Aber kein Wunder bei nur ca. 10% Atheisten in Deutschland - im Gegensatz zu 26% in Frankreich oder 44% in Schweden. Aber lästern über die Charlie Hebdo-Sperrung in der Türkei - das kann die TS. Es lebe unsere "freie" Presse.

@DerRückspiegel - 15:02

"Daraufhin habe ich probeweise Meinungen von Tagesschau-Kommentatoren übernommen , und .... wurde zensiert. Was nichts anderes heißt, als dass das Onlineportal die eigenen Kommentatoren zensieren müsste."

Das ist doch noch garnichts.
Mein Spitzenreiter ist, dass ein Kommentar von mir, der nur aus Artikel 146 des Grundgesetzes und der Anmerkung, dass sich die Mütter und Väter des Grundgesetzes bei seinem Einfügen etwas gedacht haben werden, bestand, zensiert wurde.

tagesschau.de braucht doch keine Angst zu haben

hier wird doch alles, was nicht in das Weltbild der Redaktion passt, zensiert.

Da geht es sogar beim Bayerischen Rundfunk demokratischer zu, jedenfalls in Bezug auf das Recht der freien Meinungsäußerung.

Und...

... wenn ich für meine Kommentare eine Gebühr bezahle, darf ich dann alles schreiben? Oder würde es trotzdem ein Glücksspiel bleiben...

Dieser Beitrag wurde zunächst gesperrt und ...

... später freigegeben. Warum?

um 14:50 von adler3103
Diskussion ja, aber Hass bekämpfen als ...

Motivation der Moderatoren? Hier besteht meines Erachtens ein Widerspruch zwischen Anspruch und Handeln.

Beispiel Griechenland:
Jeder kann mit seinen Kommentaren so richtig über die Griechen abledern.
Ein Kommentar, der dem neuen Finanzminister rationales Handeln zugesteht, wird hingegen fast zwangsläufig rot.

Meinungsstreit ist kein Maskenball

...wie wäre es denn, wenn wir alle unter unserem wirklichen Namen kommunizieren würden?

Muss ja nicht überall sein - aber auf Seiten, wie dieser, hielte ich das für angebracht. Hier kann man GESICHT eben nur über seinen Namen ZEIGEN.

Anonymität ist bei den Wahlen zugesichert - aber in öffentlichen Foren sollte der Forenbetreiber vielleicht die Echtheit der Diskutanten fordern.

Das Innere Kind führt bei anonymen Kommentaren vielleicht eher die Feder, als das erwachsene ICH, mit dem wir sonst im öffentlichen Raum agieren.

Den Umgang mit einer verdeckten Identität mögen Menschen schon immer - siehe Maskenbälle - aber ein demokratischer Meinungsstreit ist nun mal kein Maskenball.

Ich habe bei tagesschau.de manchmal sogar den Eindruck, dass einige Kommentatoren gleich mehrere Identitäten benutzen und andere wieder andauern wechseln.

meinungsäußerung adé

Bei mir wird ca. jeder zweite Kommentar nicht freigegeben. Dabei berufe ich mich auf Tatsachen die keineswegs unter die Gürtellinie fallen sondern nur Wahrheiten ansprechen.

Ist das der Anfang der Unterwanderung?

Auch ich habe den Eindruck,

Auch ich habe den Eindruck, dass die Meinungsfreiheit hier im Forum nicht die ist, die sie sein sollte. Natürlich ist richtig, daß es kein Raum für Beleidigungen geben sollte und man sich an das Thema halten sollte. Merkwürdig ist allerdings, daß manche Putinversteher von Kiewverstehern als von Russland bezahle Trolle diffamiert werden. Das sehe ich klar als Beleidigung an, die oft nicht zensiert werden. Dagegen werden kiewkritische Kommentare offensichtlich nur deshalb gerötet, um einen gewissen Ausgleich zu sichern. In dieser Hinsicht erscheint der Server häufig "überlastet" - aber das vermute ich nur.

@16:57 von Prof.

Von 5 zugelassenen Kommentare, entsprechen 4 in der Regel der Richtung des Beitrages und der ideologischen Komponente des Mediums ...

Das kann doch speziell bei Artikeln zum Ukraine-Konflikt unmöglich Ihr Ernst sein.

Selbstbetrug

Das Problem bei meta.tagesschau.de sind nicht die Kommentatoren. Natürlich sind Hasspostings und Beleidigungen zu löschen oder nicht durchzulassen.

Das Problem ist die endemische inhaltliche Zensur, oft aus kaum nachvollziehbaren Gründen ausser dem, dass die geäusserte Meinung nicht der der Redakteure oder Moderatoren entspricht, oder gar auf grobe handwerkliche Fehler der redaktionellen Beiträge hingewiesen wird.

Es ist da schon zynisch, wenn von "offenem und freiem Meinungsaustausch" gesprochen wird.

besser geworden...

ich muss sagen, dass die Zensur der TS 2015 erheblich besser geworden ist. Es wird weniger zensiert, auch etwas weniger diplomatische Beiträge werden jetzt viel häufiger veröffentlicht. Insbesondere ließt man inzwischen viele Argumente und Gegenargumente, während letztes Jahr oft durch einseitiges Wegmoderieren etwas einseitige "Diskussionen" entstanden sind.

Dafür der Moderation einen herzlichen Dank.

Dann kann natürlich eine Bezahlfunktion nicht die Antwort sein. Im Gegenteil, kluge Kommentare von Studenten und Arbeitslosen werden weitgehend verschwinden, bezahlte Meinungsmacher dürften sich davon nicht beeindrucken lassen.

Sinnvoller wäre es, nach Schimpfworten automatisch zu suchen, um die Moderatoren zu entlasten, und Hassbeiträge, Spam und Trollerei sofort durch eine Sperre zu bestrafen. 3 Tage für Ersttäter, 2 Wochen für Wiederholungstäter, und Permabann für Intensivtäter.Eventuell kombiniert mit einer Wartefrist für Neuanmeldungen, um Zweitaccounts zu verhindern.

kleine Klarstellung

Ich glaube, ein paar Leute hier haben das Argument missverstanden, weshalb ich der Meinung bin, dass die Kommentarfunktion geschlossen bzw. woanders hin verschoben werden sollte. Im Forum werden leider, soweit ich das sehen kann, vor allem Stammtischparolen wiedergegeben - manchmal mit Begründung, oft aber ohne, und oft beleidigend.

Das Argument ist nicht, dass niemand irgendwo seine Meinung kundtun darf, sondern, dass ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender die Meinung von kleinen, mitunter ziemlich polemischen Minderheiten nicht direkt unter seine Nachrichten stellen sollte. Dass es sich hier erschreckend oft um radikale Minderheitenmeinungen handelt ließe sich leicht im Vergleich mit Meinungsumfragen belegen, und leider gibt die Nähe zur serösen Berichterstattung manchen Stimmen hier im Forum m.E. das falsche Gewicht.

Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn es irgendwo im Netz ein ARD Forum gibt, in dem die diversen Verschwörungstheoretiker sich dann austoben können.

Natürlich verzichtet man lieber auf Haßpaolen ---

vor Allem, weil alle Youser neutraler waren.

Es ist traurig, dass dass die Foren so verkommen sind.

Aber irgendwie gehört das wohl auch dazu, wenn wir die
Freiheit des Internets fordern.
Wir können wohl nicht Beides haben und müssen uns
damit abfinden.

Verbesserungsvorschlag

Über das Sperren von Beiträgen rege ich mich schon lange nicht mehr auf. Das Gegenteil, ein unreguliertes Forum, kann ich ja, wenn ich will, ja auf Youtube erleben, und da ist mir ein wenig Kontrolle schon echt lieber.

Frustrierend ist allerdings, wenn mir jemand im Forum eine Frage stellt und meine Antwort dann nicht freigeschaltet wird. Das sieht dann immer so aus, als ob ich meine Kommentatoren-Kollegen missachte und ignoriere.

Noch frustrierender: Ich gebe mir Mühe mit meinen Beiträgen. Schreiben und Rechtschreibtest nehmen manchmal 10 bis 15 Minuten in Anspruch. Und da passiert es immer wieder, dass innerhalb dieser 15 Minuten ein Forum vorübergehend oder für immer geschlossen wurde und wenn ich endlich auf "Speichen" drücke, kriege ich einen roten Balken.

Bei aller Hochachtung vor Eurer Arbeit: Ich habe noch nie erlebt, dass Leute, die von Steuergeldern bezahlt werden, dermaßen oft "überlastet" sind.

Der Zweifel wird zum Ziel

Ich glaube daß der Meinungsaustausch im Internet einen Wandel durchlebt. Es gibt Kreise die daran interessiert sind, daß es keinen ernsthaften und Glaubwürdigen Meinungsaustausch sowohl im Internet als auch in den Medien geben soll. Die Kommentarfunktion wird zu einer Platform der Desinformation um den Zweifel an der eigentlichen Nachricht zu schüren. Ich empfehle diesen Artikel: "http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gastbeitrag-von-reinhard-mohr-ueber-putin-propaganda-13424382.html"
Es entsteht ein Klima, das zwangsläufig zu Hass in der Auseinandersetzung führt.
Meine Meinung!

@ karwandler

"Anderer Gedanke: warum wegen einer Stelle den ganzen Kommentar sperren? Kleiner Eingriff "Hier wegen Regelverstoß gestrichen" entfernt die fragliche Passage und gibt dem user sogar noch feedback, wo er sich nicht regelkonform ausgedrückt hat."

Das ist eine sehr gute Idee!

@Digital_radio

Jupp ... "Prinzip Herdplatte" ist sehr gut, ABER nur dann wenn auch nachvollziehbar UND ÖFFENTLICH ist warum man eine Auszeit bekommt. Abschreckung ist Teil des "Prinzip Herdplatte".

Dazü müssten auch die Kommentare von "user X" mit einem kleinen ROTEN Satz ergänzt werden, der auf die Auszeit hinweist. Natürlich funktioniert das auch nur als "hinterher verurteilt" anstelle von "vorher zensiert" UND bei einem Forum wo es eben keine "Zensur" gibt und wo alle Kommentare eingetragen und keiner gelöscht wird.

Das würde eine gänzlich andere Funktionsweise dieses Forums erforderlich machen und auch den Vorteil haben, dass die absolut unsägliche "wir haben Meldung X geschlossen, bitte kommentieren Sie bei Meldung Y weiter"-Methode endlich auf die Müllhalde bringen. Und auch das "zeitbegrenzte Kommentieren" einer Meldung ist absoluter Unsinn.

Vielleicht sollten sich die betroffenen Medien auch ...

.. mal an die eigene Nase fassen und sich fragen, inwiefern sie Ressentiments bedienen, oder spürbar in bedenkliche Unausgewogenheiten abdriften.

Es gibt im Gegensatz zur Aussage des Berichtes noch genügend Medien, die über Meinungszensur oder billige "Diskussions-Kappung" schlichtweg nicht nachdenken brauchen, weil der dortige Journalismus klar, verständlich, und frei von Heuchelei betrieben wird, und zumindest halbwegs intelligent den Verstand der Leser anspricht -- und eben nicht dessen Misstrauen weckt!

Es gibt zudem elaborierte Filterfunktionen, die Verfasser in Echtzeit auf Richtlinienverletzungen hinweisen oder deswegen intervenieren.

Übel wird es fernab von Derartigem spätestens dann, wenn man den Eindruck bekommen muss, dass die ein- oder andere Redaktion sich - aus welchem Grund auch immer - einfach nur ungefälliger Kommentare entledigen will.

also bei vielen anderen Seiten...

...kann ich diesen Beitrag nachvollziehen. Dass sich meta-tagesschau aber selbst in diese Kategorie drücken will ist echt dreist. Vielleicht war es aber auch nur Ironie. Ein schlechter Scherz...

Die Posts die hier zensiert werden haben viel zu of nichts mit dem beschriebenen "Meinungsmüll" zu tun.
Es gibt da einen Blog der solche zensierten Posts veröffentlicht aber wenn ich einen link poste wird dieser Post sicherlich nicht veröffentlich. Darum, wenn es interessiert, einfach mal nach meta-tageschau und zensur in einer Suchmaschine ihrer Wahl suchen.

Radikalisierung durch Zensur... wirklich?

Hier warnen ja manche vor einer Radikalisierung als Reaktion auf eine Zensur vermeintlicher Harmlosigkeiten... allein: Was derzeit in bestimmten Kreisen (AfD-Anhänger, Pegida usw.) für den moderaten Ausdruck des gesunden Volksverstandes gehalten wird, wäre vor wenigen Jahren als das identifiziert worden, was es eigentlich ist: bestenfalls noch Vorstufe zum Rechtsradikalismus. Und mitnichten fallen solche Äußerungen sämtlich irgendeiner Zensur zum Opfer. Warnen hier also 2/3-radikalisierte vor dem 3/3-Nationalisten? Das wäre ein bisschen scheinheilig, gelle?

Ich beobachte, dass hassmotivierte Kommentare in deutschen Foren ganz überwiegend von Rechts kommen. Die schlimmsten dürften dem Rotstift der Moderation zum Opfer fallen. Was aber übrig bleibt, grenzt zuweilen ziemlich haarscharf am Illegalen. Geschieht das wirklich im Sinne des offenen Meinungsaustausches? Mir kommt's zuweilen eher wie eine Inszenierung der Rechten vor, die sich als neue Mitte zu präsentieren versuchen.

ts-de ist doch okay...

Ein gewisses "Problem" sind doch nur völlig anonyme Foren / Gästebücher, die zwar auch alle Netiquette-Regeln haben und angeblich moderiert werden, dies aber derart mäßig, daß manche User dies als Freibrief betrachten, "die Sau" raus zu lassen oder das Forum bewusst mit Unsinn "vermüllen". Zum Ärgernis aller ernsthaften User. Beispiel: Presseclub-Gästebuch.
_
Deshalb finde ich die Lösung bei der ts-Kommentarseite erstens sinnvoll, und zweitens weitgehend ausreichend. Soweit ich weiß (jedenfalls war es bei mir so), muß man sich zunächst mit seiner persönlichen E-Mailadresse anmelden / registrieren, die i.d.R. nicht veröffentlicht wird, und kann sodann ein "Pseudonym" wählen, unter dem eigene Kommentare veröffentlicht werden. Daß dies gut funktioniert, beweist ts-de z.B. durch schriftliche Verwarnungen per E-Mail an Betroffene, oder gar mit zeitweiligen Account-Sperren.
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Ausgeschlossen sollten aber unpersonifizierte E-Mailadressen sein.

Zuwenig Raum

es ist sicherlich ein schmaler Grad und nicht immer einfach für Redakteure zu entscheiden, ob ein Kommentar nun durchgelassen wird oder nicht. Andererseits merkt man ob jemand öffentliche Hetze machen will oder nicht. Sehr störend finde ich jedoch, dass man nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen hat, man muss sehr komprimiert schreiben und dadurch läuft man Gefahr Dinge nicht hundertprozentig darzulegen. Gerade bei Themen, die einen selbst beschäftigen und auf die man ja keinen Einfluss hat im normalen Leben, ausser vielleicht das Kreuzchen da oder dort zu machen bei der Wahl, wünschte ich mir schon so 2000 bis 3000 Zeichen. Zuviel ja auch nicht. Z.b. halte ich das ein oder andere Gesetz nunmal für Schwachsinn und wenn man diskutieren will, dann müssen die Argumente auf den Tisch. Man kommt sich manchmal wie an der kurzen Leine vor, trotz Studium, Fachwissen, etc.

ich selbst habe auch schon hin und wieder

einen von mir hier, übererregt, geschriebenen text, nicht veröffentlicht gefunden.
meist war es jedoch kein problem diesen nach berichtigen der betreffenden stellen doch noch durch die moderation zu bekommen.
im großen und ganzen halte ich die moderation hier, in bezug auf die im video angesprochenen hassausbrüche und ehrabschneidungen, für durchaus kompetent.
ein bezahlforum empfinde ich als sehr seltsame idee die mit der FREIEN meinungsäußerung im sinne eines internetforums nur noch den platz gemein hat.
für hier könnte ich mir durchaus vorstellen, daß bei extremen kommentaren oder aussagen die den verdacht nahelegen strafrechtliche relevanz aufzuweisen, die zuständigen behörden verständigt würden. dies muß natürlich ohne eine direkte anzeige seitens der TS möglich sein. ein solcher aufwand wäre dieser nicht zumutbar.
illegale downloads können ja scheinbar meist auch problemlos zugeordnet werden. mit diesem wissen im hinterkopf ist mäßigung einfach.

Erst ist von einem Artikel die Rede ...

... dann ist es ein Video! Das müßte ich erst runterladen: wg. der GB-Beschränkung im UMTS-Netz.

Ich hatte hier schon einmal zum Thema das Forum der Zeit als vorbildlich erwähnt - nicht unbedingt wg. der Kommentare dort (die sind in Sachen Ukraine oft genug jetzt auch unterirdisch) sondern wegen der Moderation:

Der Beitrag erscheint sofort und wird erst bei Reklamation gestrichen - und dann wird auch der Grund genannt. Das hat auch den Vorteil, dass man nicht vermuten muss, dass der Gesprächspartner/ Kontrahent einen brüskiert, obwohl der halt grad mal wieder seinen Beitrag nicht durch die Gesichtskontrolle bekommt. Man muss ja auch nicht unbedingt lange Begründungen schreiben (wie bei der Zeit) sondern kann auch einfach die Ablehnungsgründe durchnumerieren und die entspr. Nr. veröffentlichen oder zumindest dem Schreiber mitteilen.

Oder gefällt man sich i.d. Rolle des undurchsichtigen Willkürherrschers? ;)

Prioritäten setzen!

Klarnamen... nicht sinnvoll. Man kann wohl zu seiner Meinung stehen, ohne zu wollen, dass z.B. der Arbeitgeber von einer gewerkschaftsnahen Einstellung, die Eltern von intensiver Teilname an Diskussionen über Schwulenrechte, oder der Vermieter von wiederholter CSU-Kritik erfährt.

Allerdings ist es in vielen Foren Usus, bei besonders lästigen Trollen, oder gar Drohungen die IP, und über diese zur Not polizeilich die Person zu ermitteln, und das Ganze unserem Rechtssystem zu übergeben.

Wenn die Hasskommentare so verstörend sind, würde ich auch der TS zu diesem Vorgehen raten.

Auf keinen Fall darf man aber wegen ein paar Spinnern die Debattenkultur zerstören, die wir hier aufgebaut haben. Wo, wenn nicht im gebührenfinanzierten öffentlich rechtlichen Internetauftritt sollen denn politische und gesellschaftliche Themen sonst diskutiert werden?

Da sollte man Prioritäten setzen. Und da stehen diese Diskussionen ganz oben auf der Liste.

Buhuhu, ist das alles gemein

Mein Kommentar von eben wurde nicht freigeschaltet. Scherz beiseite.
An alle konformen Rebellen hier die meinen sie befinden sich abseits des "linksgruenliberalen" Mainstream. Was glauben sie welche Farbe leuchtet wenn ihr Kommentar nur den Ruch von "Klassenrethorik" hat?
Die Moderation hier sind auch nur Menschen u. auch ich gebe es zu, dass ich mich auch schon ueber sie aufgeregt habe. Besonders dann wenn zu gewissen "Reizthemen" z.T. offen rassistisch und menschenfeindlich argumentiert wird u. wenn man darauf hinweisst wird man selber geroetet. Aber der User karwandler hat es richtig erkannt, manche Reizthemen sind Dauerbrenner u. Tage spaeter, bei einer anderen Moderation, kann der gestern nicht veroeffentl. Kommentar heute schon veroeffentlicht werden.

Wenn ich mir ansehe, wie

Wenn ich mir ansehe, wie viele Leute hier darüber klagen, dass ihnen ständig massenweise Kommentare gesperrt werden, dann frage ich mich, wie sie es jetzt wundersamerweise massenhaft geschafft haben, diese Kommentare hier einzustellen.
Ein wenig kommt mir das vor, wie der Übergewichtige, der klagt, dass er nicht genug zu essen bekommt.

Die Moderation erfolgt sehr

Die Moderation erfolgt sehr subjektiv. Belanglose Kommentare bekommt man schnell zum Lesen. Kommentare, die Fakten vermitteln, seltener. Wenn tage- und wochenlang der gleiche Forenteilnehmer immer wörtlich gleich dasselbe schreibt, sollte man diese Kommentare nicht mehr senden.
In der Ukraine-/RusslandBerichterstattung gehen eindeutig mehr unsachliche antirussische Kommentare durch als umgekehrt.
Trotzdem, Hasskommentare habe ich noch nicht gelesen.
Mich machen eher die Kommentare der User betroffen, die sich vorm "roten Balken" fürchten. Wenn ich das lese, mache ich mir schon Gedanken um die Meinungsfreiheit bei der ARD.

Man sollte sich die Mühe sparen

hier einen Kommentar einzustellen.
Wenn er nicht ins Konzept passt wird er nicht zugelassen. Das hat mit Meinungsfreiheit wenig zu tun.
.
Der gleiche Text in einem tatsächlich unabhängigen Medium wird ohne Probleme durchgelassen.
.
Aber Fernsehen und ÖR ist eben nicht Meinungsfreiheit sondern eine Form von Staatsfernsehen, wo man zumindest eine bestimmte Meinung verbreiten will. Sehr schön war das einst zu sehen, als das ZDF die Zuschauer bei der Herstellung eines Berichtes zuschauen ließ. Die gut begründete Meinung eines Menschen von der Straße passte nicht in den Bericht und wurde ausgeblendet.
.
Nur bei den Gebühren greift man den Privaten in die Taschen anstatt den Steuerzahler entsprechend seiner Leistungsfähigkeit dafür heranzuziehen.
.

Am 12. März 2015 um 14:35 von malreflektieren

Zitat:
"...Leider wird man den Eindruck nicht los, daß auch kritische postings inzwischen einer starken Zensur unterliegen, speziell, wenn sie die Berichterstattung fundiert kritisieren..."

Ich möchte nur ergänzen, dass ES ein Meinungsforum bei GMX gab und dieses wurde gesperrt.

Hier liegt der Fall eher so, das man einfach keine Meinungen mehr haben wollte. Die Meinungen wischen zu sehr von den Vorgaben ab, die man uns aufzwängte. Es konnten sich Leute treffen, die alle anderer Ansicht waren und damit diese, durchaus intelligenten, Meinungen nicht genehm, sogar gefährlich waren, schloss man sämtliche Foren. Ja, sämtliche! (Wie seltsam, nicht wahr) Jetzt will man den Nutzern, denen man einen Maulkorb verpasst hat, auch noch die Schuld geben. Hier steckt doch eindeutig ein Bevormundungskalkül dahinter, oder?

Worum geht es denn nun wirklich?

Man bekommt hier mal wieder einen Beitrag gezeigt, der Angst schüren soll - Angst vor dem Untergang der "offenen Kommentarkultur"; was immer das sein soll, denn heftig zensiert wird im Tagesschauforum schon jetzt. In Teilen ist das auch gut so, denn dank der Moderation gibt es hier [b]nicht einen einzigen[/b] 'Hasskommentar' zu lesen.

Die Kehrseite: viele kritische Beiträge werden ebenfalls nicht zugelassen. Ich finde das problematisch, denn Meinungen verschwinden nicht einfach, wenn man sie aus dem öffentl. Diskurs verbannt, anstatt sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Mein Vorschlag: einmal wöchentlich volle Transparenz durch einen 'Friedhof der abgelehnten Kommentare' (FSK18), in Anlehnung an die immer populärerer werdenden "Hate Slams".

@ 17:11 von clitourist

Ich bin eher verwundert, dass die Tagesschau unter Ihrem Nick überhaupt Beiträge veröffentlicht - auch wenn ich kurz grinsen musste ... ;)

Pseudonye und Pseudodiskussionen

Gerade im Sportbereich, werden Kommentare schnell für politische Pseudodiskussion mit all den Klischees und Hasstirolen missbraucht. Daher kann man wahrscheinlich bei Tagesschau.de auch keine Sportereignisse kommentieren (nur eine Vermutung). Allerdings sind Sportkommentatoren auf der anderen Seite in allen Ländern massiv patriotisch, dass es einem da schon manchmal wundert, was die so von sich geben. Eine Selbstreflexion der Medien täte aber nicht nur in diesem Bereich mal gut. Desöfteren hat man schon den Eindruck, dass hier in Zeiten von Absatzschwäche gerne ein wenig übertrieben und enseitig berichtet wird. Ich denke auch, dass manche ein Problem mit Pseudonymen wie meinem haben, obwohl ich aus der Wolfgang Welsch Postmoderne Ecke komme und mit dem platten Aktivismus nie was am Hut hatte und nie haben werde. Ich sollte ihn ändern in Montycantsin... Der Platz reicht nicht aus um das näher zu erläutern :(

Es gibt Lichtblicke

Es gibt in Deutschland keine Tradition der Free Speech wie in den USA. Mehr oder weniger willkürlich werden Kommentare gelöscht.

Aber darüber will ich mich nicht beklagen. Das ist kein gut bezahlter Job und die Leute, die es machen, sind nicht böswillig, irgendwas muss ja gelöscht werden, aber es ärgert mich schon, wenn ernst gemeinte Kommentare aus irgendwelchen Gründen nicht in den Kram passen oder nicht wünschenswert sind.

Dienste wie Voxeurop.eu zeigen wie eine harte Auseinandersetzung aussehen kann und wie wichtig und produktiv ein offener Diskurs mit schwacher Zensur ist. Stackoverflow zeigt wie man Qualitätskommentare anregt.

An die eigene Nase fassen

Liebe TS.
Sie machen es sich zu einfach. Das Grundproblem ist doch, dass ich als Nutzer keinerlei Rückmeldung bekomme, warum ein Beitrag von mir nicht durchgegangen ist. Button anklicken "Beleidigung" und schon habe ich eine Rückmeldung und kann meine Schreibe entsprechend anpassen.

bitterepille (17:26) schlägt auch eine einfache Verfahrensweise vor, dass beleidigendes Schreiben automatisch zur Sperrung führt und somit jeder regelmäßige Poster automatisch stärker über die eigenen Postings nachdenkt.

Bei den gesperrten Beiträgen habe ich selbst häufig den Eindruck (subjektiv), dass es meist die Meinungen betrifft, die der politischen korrekten Sichtweise widersprechen.

Wenn die TS im TV läuft findet die Kommunikation nur in eine Richtung statt. Wenn Journalisten aber im Internet sich Kommentare veröffentlichen, müssen sie aber ebenso die teils harsche fachliche Kritik ertragen (Beleidigungen natürlich nicht).

Wenn sich etwas ändern soll, wird die TS wohl vorlegen müssen. LG

Gibt es die "freie Meinung" noch?

Und das meine ich nicht Ironisch, sondern Ernst.
Dabei geht es mir gar nicht um die Beleidigung die ist sogar ein Straftatbestand.
Aber wer genau hinter der Meinung steht wissen weder die Leser noch die Redaktion.
Auffällig ist das bei bestimmten Themen besonders viele "Trolle" posten-diese werden von Regierungen oder Geheim-diensten bezahlt und versuchen undercover Meinung zu machen.Natürlich grenzt dieser Vorwurf an Verschwörungstheorien. Aber ganz im Ernst, es gibt keine bessere Propaganda als die Meinung im Forum zu beeinflussen und das wissen die "Meinungsmacher" auch.
Die freie Meinung ist also ein Ideal das es so im Internet nicht mehr gibt. Ob wirklich jeder Artikel über eine Kommentarfunktion verfügen muss, sollte diskutiert werden. Es wäre bestimmt sinnvoller bestimmte Themenblöcke zur Diskussion zu stellen und diesen dann den Zeitrahmen zu erweitern.
Dabei könnten aktuelle Entwicklungen quasi als Unterpunkte mit eingeflochten werden.

Hetze

Ein weiterer Punkt, der mich stört. Ich habe versucht gegen einige Leute zu argumentieren, die mit sehr sehr vielen Argumenten Hetze gegen den Islam machen wollten. Wenn ich dann selbst als Fanatiker hingestellt werden, obwohl mehr als sachlich war (mein Gegenüber allerdings auch, soweit man das sagen kann). Egal wie das Thema lautet und wie man sich positioniert, es ist sehr schlimm wenn Radikale aller Kuleur Hetze machen und die Unsicherheit und Unwissenheit von Bürgern mit offensichtlich falschen "Tatsachen" missbrauchen. Wenn das dann noch zensiert wird, sehe ich schwarz für die Zukunft.

moderieren aber abwägen

Ich habe mir in den letzten Monaten die Meinungs- und Medienkultur im Netz zu Gemüte geführt. Ich weiss nicht, ob mir das Hirn unterdessen löchrig geworden ist. Es ist kaum möglich eine Bestandsaufnahme darzustellen. Mir scheint aber eine Tatsache, dass hier schon seit längerem ein Foren-, wenn nicht Medienkrieg im Gange ist, der in den Foren, in allen, ein unglaublich aggressives Klima heraufbeschwört hat. Sogenannte 'Mainstreammedien' werden pauschal ('Mainstream') und mit differenzloser Wucht verdammt, abweichende Ansichten (von abweichenden Ansichten) geraten sofort unter 'Troll'-Verdacht.
Die Gedanken sind frei - und das ist gut so. Kritische Distanz zu etablierten Medien ebenso. Doch was da im Gange ist, das reflexhaftte umgehende Infragestellen 'offizieller Versionen' als Selbstzweck, als Weltbild, sprengt zur Zeit jedwedes Maß.

@SEPP58

"Am 12. März 2015 um 16:30 von SEPP58
Ganz böses Foul und ein Merkmal für Neonazis...."

Ach?

Und ich dachte dabei immer an das berühmte "Lied der Partei", worin sich die Vertreter eines bestimmten "progressiven" Lagers immer auf die eigene Schulter klopften....

Wie heisst es darin:

"Wer das Leben beleidigt, ist dumm oder schlecht....wer die Menschheit verteidigt, hat immer recht"

Manche Kommentare erinnern mich immer wieder daran.....

TS sollte erstmal bei sich selber "fegen"

@16:55 von karwandler :

Die Gleiche Erfahrung wie sie machte ich ebenfalls. Beiträge die man morgens einstellt und rot werden, unverändert nach Schichtwechsel bei TS neu einstellen ... fast alle wurden plötzlich veröffentlicht.

Es kann also unmöglich am Beitrag selber gelegen haben, sondern einzig am zuständigen Moderatoren.

Bevor sich TS also über die Diskussions-kultur beschwert, sollte sie mal dringend über ihre Moderations-kultur nachdenken.

Es kann in einem von "Zangsbeiträgen" finanzierten Medium, das ausdrücklich deshalb solche Gebühren erhebt um unabhängige Diskussion zu ermöglichen, einfach nicht sein daß einzelnen Usern JEDER Beitrag gerötet wird, nur weil er der gerade favorisierten Meinung der Redaktion oder Moderation widerspricht.

Sonst haben sowohl Redaktion als auch Moderation jegliches Recht verspielt sich in Zukunft über Länder zu beklagen in welchen angeblich zensiert wird und nähern sich selber jenen Zuständen an die sie so gerne in anderen Ländern beklagen.

15:14 von Jumper_01

Das Problem,das Sie ansprechen könnte doch ohne grossen Aufhebens gelöst werden.
Ich habe schon mal auf die vorbildlichen Kommentarfunktionen von ZON hingewiesen.
Dort steht dann evtl. Dieser Kommentar wurde wegen rassistischer Aussagen ,oder persönlicher Beleidigung gelöscht.
Oder : Bitte bleiben Sie beim Thema.
Klare Kante ist also angesagt.
Und nicht dieses nebiliöse Rote Karte zeigen, nach Art eines Schulmeisters
mit der man sich da billig aus der Affäre zieht.
Jeder wüsste doch gerne,warum weshalb.
Mehrere solcher roten Karten hintereinander, erzeugen nun mal auch eine gewisse Wut.
Sich dann da darüber beklagen,ist hanebüchen und weltfremd.

Moderatoren jammern

Tatsache ist, kein Moderator wird gezwungen als Moderator zu arbeiten. Weiterhin wird TS sicher vernünftig zahlen und Arbeitszeiten nach der Stechuhr arbeitnehmerfreundlich einhalten. Warum meckern dann ausgerechnet diese bezahlten Moderaten einer finanziell gut aufgestellten öffentlichen Anstalt über eine Flut von interessanten unbezahlten und informativen Diskussionsbeitragen? Die recht kurz gehaltenen Meldungen der TS sowie gelegentliche Interviews und Kommentare werden erst durch die Mitarbeit der Nutzer zu interessanten lesenswerten Seiten.

Ich persönlich empfinde die nun schon drittmalige Jammeraktion der Moderatoren als Affront meiner meist engagiert geschriebenen Kommentare.

Wo wir schon gerade dabei sind:

Was heißt bei tagesschau.de eigentl. zunehmend "überlastet"?

-- "Technische Probleme"? Falls ja - warum das laufend?
Seit wann gibt es die neue Site? Sind 18 Millionen EUR für einen nachhaltigen Relaunch etwa zu wenig?

-- "Moderation unterbesetzt"? Allein wie viel Tausende miserabel bezahlte oder arbeitsuchende, aber gescheite Akademiker könnte man mit einem anständigen Tele-Arbeitsvertrag aus ihrer Situation herausholen.

-- Oder etwa die Last "zu vieler unliebsame Kommentare"?
Tja, da lässt sich wohl nichts machen ... aber schiebt bitte nicht uns die Schuld dafür in die Schuhe.

@ pauline_8

Zitat: "Man sollte sich die Mühe sparen hier einen Kommentar einzustellen."

Da würde ich dann doch wirklich nur zu gerne wissen, warum Sie's trotzdem tun.

Die Redaktion der TS trägt zu dem Mißständen bei.

Mißliebige Kommentare und/oder KommentatorInnen werden zensiert; gelegentlich reichen Hinweise Zensierter auf handwerkliche Fehler eines Artikel, bzw. des/der AutorInnen ;-)

Daß dabei das eigene Verlangen nach höflichem und respektvollem Umgang leidet, wird offenbar jetzt auch der TS klar :-)

re 17:43 von Iris

Wenn ich mir ansehe, wie viele Leute hier darüber klagen, dass ihnen ständig massenweise Kommentare gesperrt werden, dann frage ich mich, wie sie es jetzt wundersamerweise massenhaft geschafft haben, diese Kommentare hier einzustellen.
Ein wenig kommt mir das vor, wie der Übergewichtige, der klagt, dass er nicht genug zu essen bekommt.//////////////
*
*
Es ist nur auch noch so, das diese Übergewichtigen den Anderen vorschreiben wollen, was gesund ist!
*
Im Übrigen habe ich noch keine direkten Hassargumente erlebt, manchmal vielleicht etwas Richtungs-vernarrt!
*
Bei der Moderation zeigt sich, das auch dort unterschiedliche Meinungen herrschen. Ist doch MENSCHLICH!!!!

In gewisser Weise gehört in

In gewisser Weise gehört in dieses Thema auch die "politische Überkorrektheit" unserer deutschen Kultur hinein. Diese ist es doch, die die übermäßige Zensur durch die Tagesschau-Moderation verursacht. Solange man nämlich niemanden direkt beleidigt besteht kein Grund einen Kommentar nicht freizuschalten. Wenn man - als Redakteur - mit einer "pro-PEGIDA" oder "Westen hat die Ukraine-Krise ausgelöst" oder "auch Medien müssen Respekt vor anderen haben und dürfen nicht alles unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit veranstalten"-Meinung nicht einverstanden ist, dann ist das KEIN Grund einen Kommentar zu blockieren!

"Hass" ist da sicherlich das kleinere Problem und mir kommt dies hier vor wie unsere Innenminister, die den "Terror" (der nur winzigen Schaden anrichten würde) als willkommene Gelegenheit nutzen, um ihre Datensammelwut zu rechtfertigen. Bitte nicht nachmachen liebe Tagesschau!

Wer fühlt sich in der Redaktion der TS gehaßt?

Ist das etwa der Cheredakteuer, der, gelegentlich vom Programmbeirat gerügt, selbst bei den viel Kritik produzierenden Versuchen des 'Zurückruderns' keine gute Figur gemacht hat?

DAS ist aber (auch) der Sinn von Kritik. Fehler werden aufgezeigt, Verbesserungspotentiale und/oder Optionen werden aufgezeigt.

Man darf eben nicht davon ausgehen, daß stets ausschließlich 'die Anderen' Fehler machen :-)

Vollkommen richtig!

Auffällig sind die Kommentare mancher User zu allen Themen und zur jeder Stunde. Anscheinend ist es ihr Arbeitsplatz. Viele von denen, die für mich einfach beleidigend sind, werden durchgelassen. Versucht man Gegenargumente zu äußern, bleibt man im roten Bereich.
Insbesondere bei den aussenpolitischenThemen, wenn man die Berichterstattung von TS kritisch sieht.

mh17

kritische kommentare zum thema abschuss mh17 konnte ich praktisch gar nicht posten. ganz egal wie vorsichtig sie formuliert wurden. wenn ich nach dem verbleib der flugschreiberauswertung, den beweisen, dass putin für den abschuss verantwortlich ist, nach den satellitenaufnahmen oder den funkaufzeichnungen gefragt habe, wurde geblockt.
.
und wenn sowas passiert, derweil man angst vor dem dritten weltkrieg entwickelt, kann es dann schonmal um die netikette geschehen. in meinem fall zwar nicht aber ich habe volles verständnis dafür, dass jemand in wut gerät, dessen kommentare geblockt werden, obwohl er nicht gegen irgendwelche regeln verstößt.

@ 17:31 von Sasquatch

""Anderer Gedanke: warum wegen einer Stelle den ganzen Kommentar sperren? Kleiner Eingriff "Hier wegen Regelverstoß gestrichen" entfernt die fragliche Passage und gibt dem user sogar noch feedback, wo er sich nicht regelkonform ausgedrückt hat."

Gute Idee! Und ganz einfach umzusetzen, ohne lange Begründungen zu liefern. Das sollte dann aber für alle Foristen gelten und nicht für bestimmte Ausrichtungen von Meinungen.

Die Beobachtung teile ich ...

@Mounteneer:"Im Übrigen habe ich noch keine direkten Hassargumente erlebt, ..."

Und wenn dann tatsächlich solche Exemplare unterdrückt worden sein sollten, dann ist es damit gut.

Somit erinnert mich der ganze Artikel mehr und mehr an Situationen, in denen ermahnte Kinder trotzig ihren Eltern mitteilen, daß sie, wenn sie heute keine Pommes zum Abend bekommen, einfach gar nichts mehr essen wollen ;-)

Wir, die Nutzer, haben euch doch lieb, werte RedakteurInnen - naja, vielleicht nicht alle von euch ;-)

TS Kommentare

Hasskommentare habe ich hier noch nicht
gelesen. Eine Diskussion ist bei der
vorhanden Forumsstruktur schlicht nicht
möglich. Dafür bräuchte man ein echtes
Forum.
Imho ist das aber auch von seiten der TS
gar nicht gewünscht. Genausowenig wie
Meinungen die zu sehr von den offiziellen
Vorgaben abweichen. Die werden,je
nachdem wer gerade Schicht hat,mehr
oder minder wegzensiert.

Quatsch

Zahlen um die Kommentarfunktion benutzen zu können - und dann doch zensiert werden, wenn ein Kommentar der politischen Ansicht des Zensors zuwider ist?

Auf keinen Fall!

Zensur, Zensur, Zensur, rund um die Uhr....

Ich stelle fest: Zahlreiche Kommentatoren hier haben den Eindruck, dass ihre Meinung zensiert wird.

Ich lese die Kommentare all dieser Kommentatoren hier regelmäßig.

Da sind so ziemlich alle Meinungen vertreten, von ganz rechts bis ganz links und alles dazwischen.

Was schließe ich daraus?

Die Tagesschau-Moderation zensiert jegliche Meinung, egal ob Mainstream oder nicht.

Oder aber: meine lieben Mitforisten betrachten sich als den Nabel der Welt und glauben, sie sind die letzten aufrechten Kämpfer gegen das wahlweise linksgrüne oder wirtschaftsliberale oder rechte Meinungsdiktat.

Sie sind also gern mal ungeheuer eitel.

Ich habe es übrigens aufgegeben, zu verstehen, warum Beiträge von mir gerötet werden. Eine ideologische Linie erkenne ich jedenfalls nicht.

18:25 von Crosterland

Ich hatte schon bei der letzten Diskussion um unser Diskussionskultur angeregt daß den Moderatoren eine "Menüleiste" verfügbar gemacht wird, in welcher sie eine Begründung abgeben können warum der Beitrag gesperrt wurde. Ohne Begründung kann der Kommentator nix dazulernen.

Wenn aber die Umsetzung dieses Vorschlags so lange dauert wie mein Vorschlag einen Zeichenzähler einzubauen damit man weiß wann die 1.000 Zeichen zu ende sind, bin ich wohl eher in Rente als der Vorschlag umgesetzt.

andere Medienbetreiber...

haben auch "No commennt " im Angebot, vergessen aber das schon allein durch die Tatsache wie und wo von wem gefilmt wurde Meinung gemacht wird.
Wer sich umfassend über Themen informieren möchte hat es im Internet nicht gerade leicht -bestimmte Seiten machen gar keine Geheimnis aus ihren Absichten- bei den Kommentaren bei TS ist es schon weit pluralistischer und manchmal kontrovers.
Das Abwägen durch die Moderation ist hilfreich aber nicht immer nachzuvollziehen.
Etwas mehr Transparenz für "User" warum einen Meinung Rot statt Grün ist wäre da schon Gut-denn nur aus Fehlern lernen wir.
Das die "Trolle" der Meinung die hier auch unterwegs sind schneller lernen, könnte daran liegen das sie gut geschult werden. Schließlich ist es nicht ihr Hobby sondern ihr Job.

17:46 von pauline_8: Zustimmung!

“Der gleiche Text in einem tatsächlich unabhängigen Medium wird ohne Probleme durchgelassen.”

Das stimmt! Das habe ich hier auch mehrfach durchexerziert, und meine entsprechende Rückmeldung ist dann natürlich auch “errötet”!

ich habe daraus den Schluss gezogen, hier nicht weiter meine Zeit zu verschwenden und ich veröffentliche deswegen kritische Kommentare eher im Forum der “Zeit” oder in dem der “Deutschen Wirtschafts Nachrichten“.

In letzteren werden auch die US-Trolle ganz schnell abgebürstet - das macht das Forum weniger öde als das der Tagesschau - außerdem gibt es in diesen Foren auch interessante Links. Die Mühe macht sich ja auf tagesschau.de kaum noch jemand!

@15:23 von Andel

Sie schreiben: "...dennoch...ist es erschütternd zu sehen, wie viele es als Ventil benutzen. In diesem Sinne ist der Vorstoß der Redaktionen ein guter!"
_
??? > Habe ich Sie richtig verstanden?... Sie halten es für gut, ein in vielerlei Hinsicht sinnvolles Ventil zu drosseln oder (durch Gebühren den Zugang für jedermann) gar ganz zu schließen..?

Das Problem liegt darin, dass

Das Problem liegt darin, dass die Zensoren, die den roten oder grünen Knopf drücken dürfen, das Prinzip des vorauseilenden Gehorsams viel zu sehr verinnerlicht haben. Permanent wird entschieden, dass man ja Das nicht sagen dürfe, auch wenn es die 100%ige Wahrheit ist. Das sperren eines Kommentars hängt dann aber nicht von Fäkalsprache oder persönlichen Beleidigungen ab, sondern von der persönlichen Weltanschauung des jeweiligen Mitarbeiters. Da sollte aber so manch einer sich selbst die Frage stellen, ob er Meinungsfreiheit und Demokratie tatsächlich verstanden hat, denn der Bogen wird zu oft überspannt.

Weshalb gibt es überhaupt "Hasskommentare"?

Eigentlich sollte man sich doch fragen, woher die ganzen Hasskommentare überhaupt kommen!

Meiner Meinung nach geschieht dies aus einem entscheidenden Grund: Wir fühlen uns im Internet anonym. Der Kommentierende überschreitet Grenzen, die er im privaten Umfeld mit Sicherheit nie überschritten hätte.

Sinnvoll wäre es doch, dass man nicht unter Angabe eines Alias kommentiert, sondern unter echtem Namen - jedenfalls so, dass der Absender eines Kommentars zurückverfolgt werden kann. So würde hoffentlich jeder seinen Kommentar überdenken.

Wenn hier wirklich...

...ausnahmslos von "Menschen aus Fleisch und Blut" ( die selbstverständlich auch mal Fehler machen dürfen ! ) moderiert werden würde, dann würden "identische" Postings nicht mal gesperrt und 20 Minuten später dann doch freigeschaltet.

In letzter Zeit sehe ich hier auch öfters "Doppelpostings", gleicher Autor / Zeit / Inhalt.

Das sollte JEDEM Moderator auffallen.

"Klarname" ? Wer möchte kann, aber wenn´s ein "MUSS" wird : Nein Danke.

Zumindest dann nicht, wenn man eben "nicht Mainstreamkonform" ist.

Sonst kann es einem schnell so ergehen , wie z.B. dem "Herrn" Edathy:

Viele setzen den "auf die unterste Schublade", aber KEINER HIER hat irgendwelche FOTOS, die er sich heruntergeladen HAT oder haben soll gesehen.
Trotzdem ist er quasi schon "vernichtet" worden.
ICH WEISS NICHT, was genau er heruntergeladen hat oder nicht, von daher kann ich ihn nicht "verurteilen" ( und die Justiz, die "es wusste" hat´s auch nicht können... )

@ 14:48 von CE

Ich bezweifle das es sich hierbei überhaupt um eine Diskussion im eigendlichen Sinne handelt, den das Posten von Meinungen ist ja noch keine Diskussion.
Und wenn man es denn als eine definiert, so kann es meiner Meinung nach überhaupt keine "Verlierer" geben. Wenn mich nämlich jemand überzeugt oder widerlegt so habe ich immerhin noch eine neue Erkenntnis/Einsicht GEWONNEN.

;-)

Bin gern dabei hier im Forum ...

und streite mich auch mit anderen Foristen. Besonders die Ukrainekrise geht mir sehr nahe. Was ich allerdings unerträglich finde, dass meine Kommentare im großen Stil nicht freigegeben werden, weil ich bestimmte Kommentare mancher Foristen kritisiere, oft wegen verunglimpfender Wortwahl. Begriffe wie Terroristen und Banditen für Menschen, die anders empfinden und handeln, sehe ich als grenzwertig an. Das gilt auch für den Begriff "Troll", mit welchem man Kritiker diffamiert, ohne den Funken eines Beweises zu haben.

Ähnlich verhält sich das mit meinen kiewkritischen Gedanken. Hier muss ich leider eine unverhältnismäßige "Kanalisierung" bzw. "Regulierung" beklagen. Obwohl ich mich stets bemühe, die Nettiquette zu bewahren, werde meine Kommentare häufig geblockt, manchmal denke ich, nur wegen meines Usernamens.

Eine Begründung würde das Blockierung bzw. das Löschen von Textpassagen wäre hilfreich, sollte aber für alle Foristen gelten, egal ob regierungsfreundlich oder -kritisch.

@ Crosterland

Danke fürs Feedback. Aber Ehre whem Ehre gebührt: Der Vorschlag kam von karwandler. Ich habe nur kommentiert.

die wahrheit ist meist unerwünscht

Bei mir werden ca. 10 bis 20% der Kommentare gesperrt bzw. nicht freigegeben. Dabei werde ich auch nie verbal ausfallend. Mir ist nur aufgefallen, dass die Meinung meist nicht freigegeben wird, wenn sie nicht in das allgemeine Weltbild passt oder wenn man kritische Fragen stellt. Mittlerweile gibt es zu einigen Themen überhaupt keine Kommentarfunktion mehr. Dies ist schon auffällig. Und für sowas soll man dann noch GEZ bezahlen.

ACHTUNG...

ACHTUNG - VERMUTLICHER HASSKOMMENTAR: Jetzt fehlt nur noch ein Video-Statement einer ts-de-Redakteurin, die in letzter Zeit - bis hin zum Unverschämten / z.B. bereits kurz nach dem Start einer Meldung - Überhand nehmenden "Vorübergehenden Schließungen der Kommentarfunktion" seien auch verursacht von Arbeitsüberlastung durch das nötige Wegfiltern von "Hasskommentaren"...

@Mounteneer 18:12

Zu ihrem letzten *-Ganz genau!

@ 18:38 von anonymanonym

"Sinnvoll wäre es doch, dass man nicht unter Angabe eines Alias kommentiert, sondern unter echtem Namen - jedenfalls so, dass der Absender eines Kommentars zurückverfolgt werden kann. So würde hoffentlich jeder seinen Kommentar überdenken."

Das ist zwar im Falle von wirklichen Hass-, Diffamierungskommentaren verständlich. Aber wo ist die Grenze? Gerade Menschen, die mit freier Meinungsäußerung schlechte Erfahrungen machten, werden sich dann aus Angst vor Nachteilen nicht mehr äußern. Regierungskritisches bzw. systemkritisches Denken ist nicht immer erwünscht und kann der Karriere schaden. Im Zeitalter einer beispielloser Verletzung des Brief- Post- und Fernemeldegeheimnisses muss man auch an seine Familie, seinen Beruf und sein Privatleben denken.

Wie wär's?

Wie wär's, wenn sich die Tagesschau.de mal objektiv und konkret zu den hier geschilderten Beispielen von Zensur äußert? Nicht hier, sondern in einem umfassenden Artikel oder Kommentar mit Begründungen, Offenlegung der (konkreten) Regeln etc.

Um auch mal was zum Thema "Hasskommentare" ...

... zu schreiben: Ich hasse Klugscheißer! :)))

um 18:52 von homburger

"Von mir aus kann Tagesschau.de das ganze "Forum" ersatzlos streichen, weil ich Infos von TS.de erwarte und keine Privatmeinungen"
Zitatende

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Meines Erachtens liegen Sie falsch. Die "Privatmeinungen" sind mir auch nicht so wichtig, weil ich abschätzen kann, wie das Meinungsbild entsteht.

Oft sind Hinweise der Nutzer auf Sendungen hilfreich. Auch auf Sendungen der ARD

TendenzMedien

Man kann gut nachvollziehen, dass die Frustration derer, deren Meinung systematisch aus den Presseerzeugnissen herausgehalten wird, irgendwann einmal in Hass umschlägt und sich gegen Journalisten und Medien richtet..

Dem könnte die Presse effektiv entgegenwirken, indem sie unvoreingenommen berichtet und politisch korrekte Kommentare unterlässt. Die Leser/Bürger sind nämlich nicht zu doof sich eine eigene Meinung zu bilden.

Was würde TS eigentlich machen wenn

man Kommentare noch mit Plus oder Minus bewerten könnte, und dann mittels Klick die besten Kommentare welche die meisten Plus erhielten sofort sehen könnte. Ich schreibe auch in der spanischen ElMundo und dort ist das ganz normal. Ich denke dann hätte TS echt ein Problem wenn 987 Personen nicht der Meinung des Artikelschreibers sind. Vor ElMundo muss man echt den Hut ziehen, Selektion nur bei Beleidigungen! Dass ist Meinungsfreiheit, Deutschland und seine Presse kann da nicht annähernd mithalten.

18:33 von Wollux

>>In letzteren werden auch die US-Trolle ganz schnell abgebürstet - das macht das Forum weniger öde als das der Tagesschau - außerdem gibt es in diesen Foren auch interessante Links. Die Mühe macht sich ja auf tagesschau.de kaum noch jemand!<<

Es war früher breiter Konsens im TS-Forum, daß man für Behauptungen auch Belege erbringt. Dieser Konsens wurde durch "west-freundliche" Kommentatoren aufgekündigt, mit der Begründung - Zitat : "Ich brauche für meine Aussage keine Belege zu erbringen".

Auch da hat die Moderation nicht reagiert, sondern jenen Kommentatoren sogar noch freien Lauf gelassen, indem diesen gestattet wurde immer hanebüchenere Anschuldigunen vorzubringen - wie immer ohne Belege.

Heute diffamierenen diese andere Kommentatoren welche eine ihnen ungeliebte Meinung vertreten ganz offen als Putin-Trolle - und wieder lässt die Moderation das zu.

Und dann beklagt man sich über eine ausufernde Diskussionskultur, nachdem man sie selber ausufern ließ. Erheiternd !

Etwas willkürlich

Ich gehöre zu den Leuten, deren Kommentare eher mit einer Chance von 60-70% veröffentlicht werden. Ich möchte behaupten, dass in den fünf Jahren, die ich laut tagesschau.de tatsächlich schon angemeldet bin, ich mich wirklich weniger als drei-vier Mal derart in Rage geschrieben habe, dass ich mit kühlerem Kopf im Nachhinein verstehen konnte, dass ein Kommentar nicht veröffentlicht wurde.
.
Das rechtfertigt jedoch nicht zahlreichen anderen Nicht-Veröffentlichungen. Ich bin nie persönlich beleidigend gegenüber anderen Kommentatoren. Ich versuche, eine klar definierte Meinung mit gewissem sprachlichen Anspruch zu formulieren, wenn auch manchmal mit sarkastisch-süffisantem Einschlag. Es mag sein, dass meine politische Einstellung tendenziell eher "rechts" der deutschen Mehrheitsmeinung liegt, jedoch fest auf dem Boden des Grundgesetzes.
.
Insofern bin ich doch so manches Mal arg verwundert, was für Kommentare meinerseits der "Auswahl" zum Opfer fallen.

@15:36 von Digital_radio

An dieser Stelle ein Zitat aus dem Grunggesetz Art. 5

Stimmt doch. Sie haben jederzeit das Recht, sich einen Blog einzurichten und ihre Meinung dort äußern. Sie können sich eine eigene Zeitung gründen oder eine Fernsehfrequenz mieten. Sie dürfen sich ein Grundstück kaufen und eine Plakatwand dort auf stellen und ihre Meinung veröffentlichen, ohne von staatlicher Seite Repressalien befürchten zu müssen..

Aber aus Art 5 GG ergibt sich für Dritte nicht die Pflicht, ihre Meinung verbreiten zu müssen.

@ 17:46 von ostfrieden

"In der Ukraine-/Russland-Berichterstattung gehen eindeutig mehr unsachliche antirussische Kommentare durch als umgekehrt."

Das sehe ich auch so. Das trifft jedoch auch die offizielle Berichterstattung der Tagesschau zu. Kritik daran, besonders zu dem, was Golineh Atai sagt, fällt dem Rotstift zum Opfer - allerdings nicht immer. Das hängt wohl davon ab, wer gerade moderiert.

Tagesschau na klar...

Wie in jedem anderen Forum sind beleidigende Kommentare zu entfernen. Eine Rückmeldung an die betreffenden User, sollte selbstverständlich sein.

Allerdings macht es sich die Tagesschau.de hier sehr bequem. Die Leser Kommentare auf Tagesschau.de werden moderiert, dass heisst, dass unbequeme Meinungen zu den Artikeln kommentarlos gefiltert werden. Andererseits werden Leser Kommentare in denen nachweisbar gelogen wird freigeschaltet, wenn Sie denn der Meinungsmache dienlich sind. Auch der Wunsch hier nur noch zahlende Leser kommentieren zu lassen, lässt tief in die öffentlich-rechtliche Welt der Tagesschau blicken.

Liebe Leute von der Tagesschau, Sie arbeiten als öffentlich-rechtliches Medium auf einer gesetzlichen Grundlage - vergessen Sie das nicht.

Zensur ...

Zensur kann auch zu Frustration und Hass führen, insbesondere wenn man nicht nachvollziehen kann, dass gewisse Kommentare freigeschaltet werden und andere nicht.

Deshalb habe ich mit meta.tagesschau eigentlich abgeschlossen.

Es gibt trotzdem einzelne Kommentare, die durchaus lesenswert und wertvoll sind - auf Seiten wie faz.net ist deren relative Häufigkeit aber höher.

18:33 von Wollux

Tatsächlich ist es so,warum sich die Mühe machen, hier noch zu kommentieren?
Eine Zeit lang hatte man mich hier gesperrt.
Der Grund war,ich habe mich nach mehrmaligen roten Karten dazu hinreissen lassen,

Redakteure tasächlich zu beleidigen,sie zu diffamieren.
Dabei handelte sich um Kommentare,die problemlos in anderen Foren durchgegangen sind. Beiträge,die gewiss nicht einseitig waren,jedenfalls auch Bemühungen gemacht worden sind,auch die Gegenseite zu verstehen.
TS ist nun mal kein privates ,sondern ein öffentlich rechtliches Mdium, das quasi aus Steuermitteln finanziert wird.
Deswegen müssen auch Meinungen akzeptiert werden,Beleidigungen usw nat. ausgenommen,
die nicht dem sogenannten Mainstream entsprechen
.
Ansonsten entsteht hier der Eindruck,man nähert sich hier mal einem Portal an,NTV war es,pro russische,anti amerikanische Kommentare werden hier nicht geduldet.

Bewertungsfunktion

Wie wäre es denn mit einer Bewertungsfunktion für Kommentare. Man könnte Kommentare positiv und negativ bewerten lassen. Zu schlecht bewertete Kommentare werden dann ausgeblendet. Jeder Benutzer sollte dann für sich selbst entscheiden können ob er auch die ausgeblendeten Kommentare sehen möchte.

Weiterhin wäre eine Verzweigung beim Antworten der Lesbarkeit der Beiträge bestimmt zuträglich.

Leider ist die Anonymität notwendig um die Nutzer zu schützen. Ansonsten wäre es schön, wenn die Kommentarfunktion eben nicht anonym wäre.

"Ich habe es übrigens

"Ich habe es übrigens aufgegeben, zu verstehen, warum Beiträge von mir gerötet werden. Eine ideologische Linie erkenne ich jedenfalls nicht."

Meine Kommentare werden seltsamerweise nur gesperrt, wenn ich mich zur Ukraine äußere. Zu Pegida, TTIP, Griechenland oder anderes erscheint nahezu zu 100%
grün. Wenn ich mich kritisch zum Maidan und zu Kiew oder Verständnis gegenüber Russland äußere, erscheint zu 40% rot. Dabei werden Kommentare aber durchgelassen, die sich auf staatlich kontrollierte russische Quellen berufen - denen glaubt man ja sowieso nicht, ich hingegen beziehe mich gerne auf Quellen, die im Westen recherchiert wurden. Meine Äußerungen, die die westliche Position zu Vorgängen auf dem Maidan, zur Olikratie in Kiew grundsätzlich hinterfragen und verdeutlichen, dass es in der Ukraine um knallharte Interessenpolitik des Westens und nicht um westliche Werte geht, werden gesperrt, je glaubhafter sie durch unabhängige westliche Quellen (z.B. Kujat) zu belegen sind.

@ 19:05 von Xabbu

"Dieser Konsens wurde durch "west-freundliche" Kommentatoren aufgekündigt, mit der Begründung - Zitat : "Ich brauche für meine Aussage keine Belege zu erbringen"." Das fiel mir auch auf!

Ich halte aber nichts von Wettbewerben, wer nun am stupidesten immer wieder die gleiche Sicht der Dinge in endlos vielen Kommentaren darlegen kann. Das ist mindestens Zeitverschwendung, möglicherweise aber auch der Versuch mit Endlosstreitereien andere davon abzuhalten, mühsam nach ernst zu nehmenden Informationsquellen zu suchen.

Ich vermute letzteres und habe mir zur Methode gemacht, meine eigene Meinung in kurzen, Prägnanten Sätzen zu googeln: Das eröffnet ein völlig neues Universum, das einzig allein von mir bestimmt wird!

Ich kann Nachahmung nur empfehlen! Man darf halt nur keine Angst vor Netzadressen haben, bei denen der Mainstream sich bekreuzigt/ sich in Schauder abwendet - auch wenn da manches auch tatsächlich Müll ist - aber das kann man auch allein entscheiden!

@Xabbu

"Heute diffamierenen diese andere Kommentatoren welche eine ihnen ungeliebte Meinung vertreten ganz offen als Putin-Trolle -"

...oder kommen ins Schwärmen darüber, daß bei DWN die "US-Trolle".."abgebürstet" werden???

Zitat: >>In letzteren werden auch die US-Trolle ganz schnell abgebürstet - das macht das Forum weniger öde als das der Tagesschau - außerdem gibt es in diesen Foren auch interessante Links. Die Mühe macht sich ja auf tagesschau.de kaum noch jemand!<<

Festststellung

Ich habe auch bei TS manchmal den Eindruck das Verunglimpfungen und Beschimpfungen bei manchen Themen gewollt sind. Da darf man dann durchaus Staatsmänner oder andere Personen der Öffentlichkeit beschimpfen und Verunglimpfen, zb. der Zwerg aus den Kremel (wobei das eine Beleidigung gegen alle Kleinwüchsigen ist) oder Schwachsinniger Despot usw.

Genauso gewinnt man auch den Eindruck das sachliches nachfragen gegenüber einigen Usern auch nicht erwünscht ist und Geblockt wird. Was soll dann die Antwortfunktion?

Bewertungsfunktion Am 12. März 2015 um 19:28 von para757

Das schlecht bewertete Kommentare ausgeblendet werden ist definitiv nicht die Lösung
Bewerten ja ausknipsen nein.

Da würde die Meinungsfreiheit auf extemste verletzt somal die die schlechtbewertete auch recht haben könnte.

Stimme ich zu...

einige von der ARD gemachten Berichte/Aussagen sind einfach nicht zu akzeptieren, nicht weil jemand anderer Meinung ist, sondern weil einfach die Tatsachen nicht richtig sind und dies manchmal sogar auf sehr menschenverachtender Weise.
Ein Beispiel die Aussage von Deppendorfer:
"Atomenergie ist Umweltfreundlich"
Dies ist nicht nur nach den Tatsachen völlig falsch und ist von daher auch keine Meinung, sondern eine Falsche Aussage, die sehr realitätsfremd ist. Dazu kommt eine Aussage, welche sehr Menschenverachtend ist, da die Nutzung von Atomenergie direkt und indirekt Menschleben fordert und die Natur/Umwelt schädigt.
Natürlich wäre hier eine sehr feindliche Stellungsnahme dazu, nicht nur angebracht, sonder sogar Pflicht, natürlich sollte diese nicht beleidigend sein, aber trotzdem sollte man auch in solchen Fällen die Person in Frage stellen, da es hier im Beispiel es offensichtlich zum Aufruf von Straftaten geht, welche sogar Mennschenleben in Gefahr bringt/bringen kann.

Art der Berichterstattung !

Erstmal Danke das sich die Redaktion überhaupt dem Thema widmet:

In der Gesamtheit meiner Kommentare überwiegen eindeutig die roten Balken und ich habe öfters die Redaktion deswegen schon angeschrieben weil ich keine Regeln verletzt habe (ja, ich habe die ARD kritisiert, aber nicht beleidigt !)
Fazit: ich bekam eine Standartantwort.
Ich vermute mal.... darf man eine Vermutung schreiben.. ?
Die Redaktionen sind selbst verunsichert, waren sie es doch gewohnt das Informationsmonopol zu haben, nun schlägt ihnen der Widerstand der Leser entgegen..., was sollen sie machen..., einknicken ider stur dagegenhalten...
gegenwärtig halten sie einfach stur dagegen !

@17:10 von Manfred Schoenebeck

"Anonymität ist bei den Wahlen zugesichert - aber in öffentlichen Foren sollte der Forenbetreiber vielleicht die Echtheit der Diskutanten fordern."
_
Ihrer "Logik" nach müsste doch erst recht bei Wahlen die Anonymität aufgehoben werden. Aber um zum - hier relevanten - Thema zu kommen: Die Anonymität in Internetforen hat ihren guten Grund im Schutz der Person vor eventuellen Unbilden seitens Dritter. Denn es ist wohl ein Unterschied, ob ich meine Meinung (egal ob Leserbrief oder Beschwerde an einen Dritten) individuell per E-Mail oder Brief mit Briefkopf und Klaradresse an einen einzelnen Empfänger sende, oder ob ich meine Meinung bzw. Stellungnahme zu einem Thema oder Sachverhalt im Internet mit "offener Post" für alle mitlesbar mache.
_
Würde man ab sofort Klarnamen in allen Foren einführen, gäbe es gar nicht genug Polizisten, um Anträge auf Personenschutz wegen Bedrohungen zu bearbeiten. Nicht zu reden von div. anderen, unerwünschten Querinfos (Kollegen, Arbeitgeber etc).

Ich habe auch schon gar keine

Ich habe auch schon gar keine Lust hier zu schreiben. Willkürliche Zensur, die nicht nachvollziehbar ist.

Zensur der eigenen Nutzer

Liebe ARD,
von mir wurden zwei Beiträge nicht veröffentlicht, obwohl diese in KEINSTER Weise verletztend, hasserfüllt oder sonstiges gewesen sind.

Eine Moderation und Zensur von Beiträgen (z.B. Hasstiraden, Verstoß gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung; Beleidigungen etc.) ist sinnvoll, aber sicher nicht dafür gedacht, Meinungen zu zensieren, die von einer vom Moderator politisch-motivierten "ARD-NORM" abweichen.

Ich dachte, dass eine Kommentarfunktion eines öffentlich-rechtlichen-Nachrichenmediums dafür gedacht ist, dass man sich verschiedene Meinungen zu Artikeln oder politischen Themen äußern kann. Falsch gedacht!!

Man bezahlt Gebühren, diese fließen bei der ARD zum Teil in eine "Online-Community", die man dann auch Nutzen dürfen sollte. Dies darf aber nicht durch Zensur bei völlig harmlosen Beiträgen erfolgen.

Nützliches Forum

Ich muss ja zugeben, als die Ukrainekrise im Ende 2013 losging, glaubte ich größtenteils das, was ich im Fernsehen bei ARD und ZDF sah. Als ich allerdings Demonstranten mit Molotowcoktails hantieren sah und die meisten Korrespondenten das guthießen - kamen Zweifel auf, die dann erst richtig bestärkt wurden mit dem Lesen der Beiträge im Forum und die Verlinkungen zu alternativen Informationsquellen.

In dieser Hinsicht finde ich das Forum hilfreich und nützlich. Die unterschiedlichen Meinungen der anderen Foristen regen zum Nachdenken an und leisten einen Beitrag zur eigenen Wissens -und Meinungsbildung.

Murkel123

"Ich persönlich finde, die Tagesschau sollte ihre Foren schließen, weil die Beiträge hier nämlich die Nachrichten verzerren, oftmals falsch wiedergeben und m.E. über dieses Forum auch gezielte Desinformationekampagnen laufen.

Was haben Sie für ein demokratisches Verständnis? Wer hier Informationskampagnen steuert, ist nicht geklärt, die ARD hat selbstkritisch eine gewisse Einseitigkeit in Sachen Ukraine eingeräumt.

Ihnen passt es nicht, wenn hier dem Mainstream widersprochen wird. Die Frage ist, wer hier Nachrichten verzerrt, der Journalist oder die Schreiber im Forum, vor allem zum Thema Ukraine. Ich halte es für grenzwertig, wenn der Großteil der deutschen Journalisten z.B. Herrn Platzek nach seinem Auftritt bei Günther Jauch in einer Art und Weise diffamieren, die schwer erträglich ist, nur weil er die Politik des Westens gegenüber Russland meiner Ansicht nach zurecht kritisch sieht. Gleiches gilt für Gabriele Krone-Schmalz, die es wagt, Kiews Aktionen sehr kritisch zu sehen.

Für Diskussionen ist das hier

Für Diskussionen ist das hier der falsche Ort, da durch die Moderation viele Beiträge, die weder verhasst, noch beleidigen sind gefiltert werden, sofern sie nicht die Meinung des Moderators teilen. So meine Langzeit Beobachtung

@ fathaland slim 18:30

Danke, deckt sich mit meinem Eindruck.

In den Foren sind alle Meinungen wiederzufinden, von sehr links bis sehr rechts bis hin zu sinnfreien Beiträgen und auch klaren Regelverstößen.

Dies widerlegt den subjektiven Eindruck manch eines Foristen, nur seine persönliche Meinung würde als unerwünscht "wegzensiert".

Ich habe eher den Eindruck, dass die Moderation ihr eigenes Regelwerk nicht stringent anwendet und daher öfters nicht nachvollziehbare Entscheidungen trifft. Weil die Regeln vom jeweils Zuständigen unterschiedlich ausgelegt werden - und diese Widersprüchlichkeit verwirrt und erzeugt auch mal Frustration :(. Was heute erlaubt ist, ist morgen untersagt und vice versa.

Einer sperrt allein wegen http, der andere drückt vielleicht grundsätzlich auf grün.

Manchmal habe ich allerdings auch schon an einen Zufallsgenerator gedacht ;)

etwas verlogen

von diesen Krautreportern höre ist das erste Mal. Dass man bei den Krauts fürs Kommentieren bezahlen muss, ist sicherlich eher eine nette Finanzierungsidee dieses Portals, mehr nicht. Von daher ist der Ansatz, dadurch zu einem besseren Kommunikationsbenehmen zu gelangen doch eher etwas verlogen. Es kommt auch immer gut zu sagen: Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen trauen sich schon gar nicht mehr, überhaupt ihre Meinung kund zu tun. Irgendwas zwickt mich bei solchen Aussagen doch sehr.

G.

Moderieren ist bestimmt nicht leicht

Ich freue mich über die Mitbeteiligung von vielen unterschiedlichen Usern. Kommentare ergänzen und korrigieren einseitige Artikel, da habe ich schon viel Wertvolles für mich gefunden. Leute, die im Stil beleidigend sind, und nervende Vielschreiber, die mit vorgefertigten Textbausteinen arbeiten, sortiere ich für mich aus. Noch mehr Zensur möchte ich nicht befürworten. Ich schreibe manchmal nicht so optimal, wie ich gerne möchte, weil der Zeitdruck da ist, dass man oft nicht weiß, ob die Moderation gleich wieder schließt. Sie schließt meines Erachtens tatsächlich sehr oft. Gesperrte Beiträge kann man leider auch selten korrigieren, weil die Freigabe oft so lange dauert. Meistens, nehme ich an, wird man nur wegen eines kleinen Teils des Textes nicht freigegeben. Ich stelle mir das Moderieren recht schwer vor. Genaueres Fehlerfeedback wäre wünschenswert.

Es sind doch die Meinungen

Es sind doch die Meinungen immer gleicher Gruppe von Foristen, die man hier lesen kann. Nach einer Woche kann man schon am Pseudonym erkennen, welche Meinung dieser Forist vertritt. Deren posts lese ich persönlich erst gar nicht, weil sich darin immer die gleichen Argumente wiederfinden, egal wie absurd sie sind.

@ 19:36 von Mayaguez_75

“...oder kommen ins Schwärmen darüber, daß bei DWN die "US-Trolle".."abgebürstet" werden???”

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie dies für “politisch inkorrekt" halten?

Ich bin allerdings der Ansicht, dass ICH bestimme was ich lese, und wenn ich Beiträge für “Gesülze” halte, dann nehme ich mir die Freiheit sie zu meiden bzw. froh darüber zu sein, dass solche Beiträge bestimmte Foren eben nicht “zumüllen” - so einfach ist das aus meiner Sicht!

@17:27 von Murkel123

"Im Forum werden leider, soweit ich das sehen kann, vor allem Stammtischparolen wiedergegeben - manchmal mit Begründung, oft aber ohne, und oft beleidigend."
_
??! > Und genau diese - Ihre Meinung - finde ich nun wiederum genzwertig, weil andere User abwertend. Nicht jeder hat ein VWL/BWL/oder Germanistikstudium, um fachspezifisch oder zumindest rhetorisch geschliffen zu parlieren. Außerdem ist gesunder Menschenverstand und "Volkes Meinung" einem akademischen Dünkel überlegen. Und - eine gewisse "Robustheit" (Stammtischniveau) im täglichen Umgangston, auch in Foren, halte ich für durchaus zumutbar.

Ein bisschen was darf man Menschen auch zumuten ...

da wo das Volk diskutiert - und nicht nur Diplomaten - da fliegen auch mal die Fetzen.

Um das in Grenzen zu halten ist die Moderation doch da, denke ich ... und wenn es mehr zu moderieren gibt, müssen einfach mehr Moderatoren eingestellt werden.

Seine Meinung öffentlich zur Diskussion zu stellen, war noch nie bequem oder einfach. Das ist hier jedenfalls weder Wohnzimmer noch Literaturzirkel und auch nicht das Parlament, sondern eine Art "Speakers Corner" in einem öffentlichen Park. Die hätte früher niemand einen Meinungsmüllplatz genannt - an was für Ansprüchen zieht Ihr Euch eigentlich auf?

Wer sich "nicht mehr traut" oder "keine Lust mehr hat" - obwohl man hier nichtmal mit einem "Idiot/in!" rechnen muss - dem kann man es möglicherweise auch einfach nicht recht machen, der diskutiert womöglich doch besser in einem weniger öffentlichen Rahmen.

Hier sollte nunmal jeder nach seinem rhetorischen Vermögen moderat moderiert posten dürfen, es zahlt ja auch jeder GEZ dafür.

@ Devora 17:53 - Zu den "Beleidigungen..."

"Das Grundproblem ist doch, dass ich als Nutzer keinerlei Rückmeldung bekomme, warum ein Beitrag von mir nicht durchgegangen ist. Button anklicken "Beleidigung" und schon habe ich eine Rückmeldung und kann meine Schreibe entsprechend anpassen."

Das ist eine prima Idee.

Aber was machen Sie, wenn Sie mit der in Ihrem Kommentar dargestellten Meinung die Kompetenz der Autoren/Korrespondenten in Frage stellen, die ggfs. beleidigt reagieren und sich in ihrer Ehre verletzt fühlen.

Dann ist es komisch, wenn Ihnen jemand signalisiert, Ihr Kommentar sei beleidigend gewesen, da die Beleidigung in solch einem Fall nur auf die Empfindlichkeit einer sich schützen wollenden TS-Redaktion zurückzuführen ist - und nicht darauf, dass Sie sich etwa im Ton vergriffen hätten.

Schade, wenn die Meinungsfreiheit solch kleingeistigen Erwägungen zum Opfer fällt.

Geht mir auch so...

wurde auch schon öfters zensiert in Fällen, wo ich mich an die Forenregeln gehalten habe und für mich selbst, wie auch viele andere welche ich zur Sichtweise befagt habe, war die Zensur nicht erklärbar/ersichtlich....
Denke im Netz wird zuviel zensiert und immer mehr kontroliert, dieses Problem der Menschrechtsverletzung gab es vor 5 Jahren gar nicht oder nicht so stark spürbar.
Habe hier im Form auch noch nie wirklich beleidigende Kommentare gelesen/gesehen, oder Aussagen von denen man abgeschreckt wird/keine Lust mehr hat, selber ein Kommentar zu schreiben.
Die falsche Darstellung von Tatsachen dagegen, findet man hier auf den ARD-Berichten sehr oft, sogar sehr offensichtliche Falschdarstellungen von Fakten, dies nicht nur bei Fachwissen, auch in den Kommentaren findet man dies öfters. Ist dies heir auch so ? Oder handelt es sich hier wirklich um Menschen welche Angst haben ein Kommentar zu schreiben, aus den genannten Gründen ?
Auch den Ausdruck Meinungsmüll find ich nicht gut.

kapazitäten

immer öfter wird die kommentarfunktion vorübergehend beendet. aus kapazitätsgründen. gerne auch bei brisanten artikeln.zum teil sind die artikel dann für stunden nicht kommentierbar. hin und wieder werden auch viele artikelkonforme kommentare durchgewunken. das ist ärgerlich. es kann nicht angehen, dass die öffentlich-rechtlichen überbudgetiert sind ja dann regelmäßig personalmangel besteht, wenn es um die moderation der kommentare geht. das ist unprofessionell oder manipulativ.

@ metafa 14:27 - Zahlfunktion

"Das ist die beste Idee bis jetzt. Ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Zahlen zum kommentieren."

Wenn ich zahlen muss, um kommentieren zu dürfen, werde ich aufhören (auf dieser Seite) zu lesen.

fehlende Kenntnisse?

bei manchen Beiträgen überlege ich mir 2 mal, was ich schreibe, da ich schon ungefähr weiß auf welchen Wortlaut ich achten muss bei Ts. Das ist von Plattform zu Plattform unterschiedlich. Vllt will man Streit vermeiden, ein bisschen Vertrauen in die user wäre hier gut, denn komische Beiträge werden auch von den usern meistens nicht akzeptiert. Egal ob sie ihrer Meinung entsprechen oder nicht. Auf der anderen Seite kann man vermuten, dass die Moderatoren fehlende Kenntnisse besitzen und Beiträge für unzulässig erklären, obwohl es halt in der Praxis so aussieht und eine Diskussion gerade auf dieser heiklen Ebene von nöten ist. Die Verantwortung für was man schreibt hat man halt mit den Forenregeln zu übernehmen. Wie gesagt bei stark überzeichneten Beiträgen sollte man schon eingreifen.

Verstehe das Problem nicht.

Warum "überlegen" Onlineredaktionen? Können die Moderatoren keine Hasstiraden von sachlich/konstruktiver Meinungsäußerung unterscheiden und entsprechend handeln? Das hätte ausnahmsweise nichts mit Zensur zu tun.

Die MODERATION ist das Problem!

Es gibt durchaus grosse Qualitätsunterschiede, wie verschiedene anerkannte Medien Kommentare moderieren. Bei der "Zeit" z.B. gibt es ein klares und insbesondere für jeden ersichtliches (und genau diese Sichtbarkeit sorgt für Disziplinierung im Diskussionsumgang, sowohl inhaltlich als auch im Tonfall!) Feedback, wenn ein Kommentator sich zu weit vom Thema entfernt hat, unsachlich ist, usw.

Leider muss ich konstatieren, dass die Moderation bei metatagesschau.de viel zu oft völlig intransparent zensiert und kann mich auch manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass bisweilen der ein oder andere metatagesschau-Moderator sein persönliches Ressentiment-geladenes Moderations-Süppchen kocht (und dabei gleichzeitig "problemlos" grobe Propaganda-Posts unbeanstandet veröffentlicht). Für die daraus resultierende Niveaulosigkeit des Forumsinhalts mache ich jedenfalls zentral die Moderation selbst verantwortlich.

Kommentare sind zweklos

Ich finde auch, man sollte auf die Kommentare verzichten. Gerade beim Thema Ukrainekrise ist deutlich zu sehen wie die Kommearfunktion von bezahlten Schreibern ausgenutzt wird unsere Medien als Lügenmedien darzustellen. Man kann solche Schreiberlinge mit etwas Übung ganz gut erkennen. Sie kommen ständig mit anderen Namen hier an aber ihr Schreibstil ändert sich nicht. Damit wird der Versuch unternommen ei Thema völlig anders darzustellen als es wirklich ist.

@gierde zerstört

das ist mir bereits leider auch schon sehr häufig aufgefallen, ebenso, dass Beiträge, die
den Moderatoren offenbar nicht gefallen,
einfach "zensiert" werden, obwohl sie nicht persönlich angreifen, oder den Regeln widersprechen.
Ein trauriges Bild für "öffentlich rechtlich".

re lutherblisset 20:05 - Genau!

"...obwohl es halt in der Praxis so aussieht und eine Diskussion gerade auf dieser heiklen Ebene von nöten ist."

Besser gar nicht als schlecht

Ich wäre dafür, das Forum der Tagesschau ganz zu schließen.

Begründung:
So mancher Moderator scheint ungeliebte Meinungen zu unterdrücken, hingegen haben es Posts, die vor Pauschalisierungen und lächerlich seltsamen Konstruktionen (z.Bsp. bezahlte Putintrolle etc pp) nur so triefen, leicht zu haben, veröffentlicht zu werden.

-> Eine objektive Moderation ist nicht gegeben.

Außerdem bemerke ich immer häufiger, wie Themen im Forum eine extreme Schwarz-Weißprägung erfahren. Die Beiträge zu Putin und Russland haben da eine sehr besorgniserregende Dynamik, von Vorverurteilungen und immer und immer wieder wiederholten Behauptungen, die sich für manche Schreiber mit der Zeit in Überzeugung und "unhinterfragbare Gewissheit" zu festigen scheint, was meiner Meinung nach schon Züge von Autosuggestion annimmt.

-> Die Kommentarfunktuion wird meiner Meinung nach eindeutig immer mehr zur Propagandaplattform. Es wird immer unerträglicher und gruseliger, sich die Kommentare durchzulesen.

Heisses Eisen!

Dieses Thema ist ein heisses Eisen, auch bei Heise.de quellen die Kommentare zu diesem Bericht über. Der Tenor ist recht eindeutig: Kommentare unterhalb der Gürtellinie sind no-go, aber ganz unschuldig ist der Journalismus daran nicht, denn wenn man zum x-ten Mal falsche Fakten präsentiert bekommt, tendenziös oder gar falsch berichtet wird, wohlwissend dass es inzwischen genug alternativen gibt, grenzt an Ignoranz und da darf man sich dann nicht wundern, wenn auch die Kommentare zunehmend hässlicher werden!

@ 19:59 von Caro-Line

"Aber was machen Sie, wenn Sie mit der in Ihrem Kommentar dargestellten Meinung die Kompetenz der Autoren/Korrespondenten in Frage stellen, die ggfs. beleidigt reagieren und sich in ihrer Ehre verletzt fühlen."

Das ist im Forum der "Zeit" auch clever gelöst: Da bekommen Sie dann die Nachricht, dass Sie sich mit Kritik an der Moderation doch einfach per E-Mail an die Redaktion (oder Moderation?) wenden sollen!

Schauen Sie doch einfach mal bei der "Zeit" rein, für mich ist das Moderationssysten da das beste, welches ich bisher kenne.

Die Hasstiraden sind NICHT das Problem

Das Lamentieren über Hasstiraden ist eine absolute Pseudodebatte und lenkt vom eigentlichen Thema, wie man nämlich die Qualität der Moderatoren bei der Moderation kontroverser und komplexer Themen sinnvoll kontrolliert, völlig ab (was ist denn so schwer daran, die im Videobeitrag vorgetragenen Hass-Posts als Hass-Posts zu erkennen?).
In Bezug auf die Kontrolle der eigenen Moderatoren bei kontroversen Themen hat metatagesschau.de bisher nicht wirklich seine Hausaufgaben gemacht.

19:30, paddi

Ich lese oft, dass Foristen der Meinung sind, ihre kritischen Kommentare zur "Mainstream-Ukrainelinie" würden gerötet. Wenn ich die Threads lese, dann stelle ich aber oft ein deutliches Übergewicht "westkritischer" Kommentare der verschiedensten Ausprägungen fest. Auch Ihre Kommentare lese ich dort oft.

Wenn ich mir unabhängig von der Anzahl der Kommentare mal die Anzahl der regelmäßigen Kommentatoren ansehe und sie grob in "Putinkritisch" und "Putinfreundlich" unterteile, dann haben die "Putinfreunde" ein entschiedenes Übergewicht.

Vielleicht hat man es als Putinfreund einfach schwer, sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen?

Ich versuch ja immer, beide Seiten kritisch zu betrachten, weswegen ich eigentlich alle zum Feind habe. Putinlover wie Hasser. Und die Moderation auch noch.
Schnüff.

Tagesschau.de-Kommentarforen sollten geschlossen werden

Ich kann mich den Forderungen nach Schließlung der Tagesschau.de-Kommentarforen nur anschließen.

Zweimal wurden Kommentare bereits nachträglich veröffentlicht, weil Kommentare meinerseits ungerechtfertigt nicht veröffentlicht wurden.

Bei nachträglicher Veröffentlichung liest sie jedoch keiner mehr.

Auch die neuesten Beiträge von mir wurden wieder nicht veröffentlicht, obwohl ich mich darin auf Veröffentlichungen in der ZEIT, der FAZ und der Süddeutschen Zeitung bezogen habe.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich direkt an den Intendanten zu wenden, wenn - wie bei mir - ungerechtfertigte Löschungen durch Tagesschau.de-Moderatoren stattfinden.

Vorschlag

Wie wäre es, an jede Diskussion eine Statistik anzuhängen, in der die zur Zeit freigeschalteten und die zensierten und Kommentare in der Warteschleife GEZÄHLT werden - sowohl für die aktuelle Diskussion, als auch eine Übersicht über das Gesamtforum.

"Überlastung" würde damit zu einer fassbareren Grösse werden.

Und intern liesse sich dieses Modell dahingehend erweitern, dass erfasst wird, wie einzelne Moderatoren freischalten/zensieren. Vielleicht finden solche Erhebungen bereits statt?

Vielfalt

Man kann doch nicht im Ernst "Je suis Charlie" sein, sich über Internetzensur in China aufregen, für Vielfalt statt Einfalt oder für ein buntes Deutschland protestieren und sich dann umdrehen und unliebsame Beiträge zensieren. Meinungsvielfalt bedeutet, dass man auch Ansichten zu lesen bekommt, die so ganz anders sind, als die eigenen. Wer damit nicht umgehen kann, sollte sich fragen, ob er nicht genau die Werte gefährdet, für die er in seinen eigenen Sonntagsreden einzutreten vorgibt.
Die Beiträge im Forum geben die Meinungsvielfalt in Deutschland inzwischen leider besser wieder, als die vielen Journalisten der ARD. Das ist genauso schade wie bedenklich!

einfach nur schwierig dazu was zu sagen

Die meisten sind wohl "Täter" und "Opfer", man versteht es zum Teil und zum anderen auch nicht - oft bin ich zufrieden mit der Moderation bei der TS manchmal aber auch ganz sicher überhaupt nicht.
Die ganze Sache ist doch viel komplexer als das Bild, das dieses Video einmal mehr abgibt: den einseitigen Fingerzeig auf den ach so rüpelhaften Nutzer.
Daher ist mein Kommentar auch ehr kritisch ausgefallen, obwohl ich dabei das Gefühl habe zum Advocatus Diaboli zu werden, so wie der Videobeitrag die Fronten zieht :-( Da ich mich aber auch selbst iwo bedroht fühle, fällt es mir schwer das "ja genau!" zu bringen, das der Beitrag als einzige Reaktion zulassen würde, ohne dass man sich schlecht fühlen muss.

Ich habe jahrelange Erfahrung

Ich habe jahrelange Erfahrung in einigen sehr stark frequentierten und notgedrungen stark moderierten Foren, in denen konsequent gebannt wird, was ich richtig finde. Aber die Moderation hier ist mir schwer nachvollziehbar. Nicht, dass moderiert wird, sondern was. Für mich ist teilweise eindeutig die Grenze zur Parteinahme überschritten. Wenn man zum Bsp. schon nicht mehr weiß, wie man einen Beitrag noch freundlicher umformulieren kann, und trotzdem zensiert wird, obwohl man auf einen eindeutig schlimmeren Post antwortet, der so nicht unwidersprochen stehen bleiben sollte.
Falls die Tagesschau sich ein einseitiges Repertoire an Mitgliedern und Meinungen heranziehen will, dann ist sie auf einem guten Weg. Andernfalls sollte sie das Forum ganz schließen. Ich habe selten eine sinnvolle Diskussionen in Newsforen gelesen. Schauen sie wohin sie wollen, alle drehen sich sinnlos in Kreisen aus Behauptungen und Gegenbehauptungen.

Ungeliebte Meinungen unterdrückt

@A.Möbius 20.13
Zitat:
"So mancher Moderator scheint ungeliebte Meinungen zu unterdrücken, hingegen haben es Posts, die vor Pauschalisierungen und lächerlich seltsamen Konstruktionen (z.Bsp. bezahlte Putintrolle etc pp) nur so triefen, leicht ..."
Das kann ich so Wort für Wort bestätigen, auch und nur für den Fall, dass konträre Meinungen mit Fakten unterlegt sind und sachlich vorgebracht wurden. Den Zensoren ist nicht bewußt, dass sie auch von meinem Geld bezahlt werden. Was hat dieses Verhalten mit Meinungsfreiheit zu tun?

Leider erlebe ich es zu oft, dass Posts zensiert werden, weil sie sich angeblich zu weit vom Thema entfernen. Aber was ist denn an der SACHLICHEN Ausdifferenzierung von (manchmal übrigens absolut nicht so nebensächlichen) "Nebenaspekten" schlimm, sofern dies einigermassen seriös geschieht?
Das finde ich jedenfalls interessanter, als 20 Mal dieselben Propaganda-Posts zu lesen, die nur deshalb veröffentlicht werden, weil sie "direkt" zum Thema einer Meldung Bezug nehmen, egal wie propagandistisch auch immer diese Posts ausfallen.

@ Wollux 20:18 - Danke für den Hinweis

"Das ist im Forum der "Zeit" auch clever gelöst: Da bekommen Sie dann die Nachricht, dass Sie sich mit Kritik an der Moderation doch einfach per E-Mail an die Redaktion (oder Moderation?) wenden sollen!"

Das ist sicher sinnvoll, wenn ein Kommentator die Farbe des Kleides der Moderatorin kritisiert. Politisch/inhaltlich ist mir diese Vorgehensweise, in der Sie eine "Lösung" sehen, zu "deutsch" und einschränkend.

"Jeder Engländer ist eine Insel" (Novalis) und jeder Deutsche unantastbar??

19:50, träumensollteer....

"Ich habe eher den Eindruck, dass die Moderation ihr eigenes Regelwerk nicht stringent anwendet und daher öfters nicht nachvollziehbare Entscheidungen trifft.

......

Manchmal habe ich allerdings auch schon an einen Zufallsgenerator gedacht ;)"

Der Eindruck drängt sich manchmal wirklich auf, oder?

Verbessern ist möglich

Da sind die "Moderatoren " wesentlich mitschuldig. Die offenkundige Zensur missliebiger Meinungen, obwohl Posts den Netiquetten entsprechen, erzeugt Aggression, wie ich am eigenen Beispiel bestätigen kann.

Die Flucht in die Abschaffung wie bei der Süddeutschen ist aber ein journalistischer Offenbarungseid und ein weiterer Schritt in eine gelenkte Mediendemokratie nach russischem oder amerikanischem Muster.

Die Zensur grober Unhöflichkeiten scheint mir unproblematisch. Ansonsten sollte man es dem Urteil der Leser/innen überlassen, wie überzeugend eine gepostete Meinung ist.

Was bitte ist ein

Was bitte ist ein Hasskommentar? Jede abweichende Meinung?

@Tagtest

"Am 12. März 2015 um 20:22 von tagtest
Die Hasstiraden sind NICHT das Problem
Das Lamentieren über Hasstiraden ist eine absolute Pseudodebatte und lenkt vom eigentlichen Thema, wie man nämlich die Qualität der Moderatoren bei der Moderation kontroverser und komplexer Themen sinnvoll kontrolliert, völlig ab (was ist denn so schwer daran, die im Videobeitrag vorgetragenen Hass-Posts als Hass-Posts zu erkennen?).
In Bezug auf die Kontrolle der eigenen Moderatoren bei kontroversen Themen hat metatagesschau.de bisher nicht wirklich seine Hausaufgaben gemacht."

.

Ich weiß nicht die TS da wirklich nicht seine "Hausaufgaben" gemacht hat? Wenn ich aber daran denke wie hier und auf welche Art noch vor 2 Jahren diskutiert wurde, dann muss ich feststellen, dass die TS einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Warum auch immer?

@Möbius 20:28, Voreingenommene Moderatoren

"...die Moderation hier ist mir schwer nachvollziehbar. Nicht, dass moderiert wird, sondern was. Für mich ist teilweise eindeutig die Grenze zur Parteinahme überschritten. Wenn man zum Bsp. schon nicht mehr weiß, wie man einen Beitrag noch freundlicher umformulieren kann, und trotzdem zensiert wird, obwohl man auf einen eindeutig schlimmeren Post antwortet, der so nicht unwidersprochen stehen bleiben sollte..."

Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Ich teile Ihre Erfahrung. Leider sind manche Moderatoren selbst entschieden zu parteiisch und/oder voreingenommen.

Hier im Forum generell unerwünscht sind insbesondere

kritische (sachliche) Kommentare
zu einseitigen TV-Korrespondenten oder zur Bundeskanzlerin, Beiträge gegen die Dämonisierung Russlands oder zu dem
Wirken rechtsradikaler Gruppen in der
Ukraine.
Der eine oder andere Moderator zeigt
durchaus lobenwerte größere Toleranz. Auch gibt es einige Sendungen wie "Jauch" oder
Monitor, in denen erfreulicherweise kritische Fakten und Meinungen vorgetragen werden.

Auch die Zeiten von guten

Auch die Zeiten von guten Diskussionen auf tagesschau.de sind leider vorbei.

Es ist zum Bsp. sehr häufig zu beobachten, wie eine Diskussion zunächst zaghaft kritisch stattfindet, pro und kontra, ausgewogen, gemischt - bis dann Zwangsläufig "der Hammer" gewisser Forenposter einschlägt, die sich bemühen, die Diskussion an sich zu reißen und pauschalisiert, pathetisch, vorurteilsbeladen, "patriotisch", schwarz-weiß-malerisch "dagegeschießen", nur um ihre Meinung durchzudrücken und mit der schieren Masse ihrer Behauptungen alle anderen erdrücken.

Dann besser kein Forum. Oder Bannen. Aber da habe ich, wie oben schon erwähnt, meine Zweifel, inwiefern die Moderation da objektiv vorgeht - und überhaupt vorgehen kann.

Alles andere halte ich für Augenwischerei. Einen Klarnamenzwang halte ich hingegen für unverantwortlich.

Man sollte seine Meinung auch anonym vertreten können. Bei der heutigen Datensammelwut von privaten und staatlichen "Interessenten", ist das wichtiger denn jeh.

fachanwalt

nachdem ich einem moderator einmal mit der beauftragung eines fachanwalts gedroht habe, hatte er meinen post dann rückwirkend freigeschaltet und mir dies per email mitgeteilt.
.
ich denke, dass fehlentscheidungen passieren können. wenn es jedoch zu extrem wird, sollten wir unser recht auf freie meinungsäußerung verteidigen. nötigenfalls mit juristischem beistand.

@Caro-Line um 20.25h

Sie schreiben:"Und intern liesse sich dieses Modell dahingehend erweitern, dass erfasst wird, wie einzelne Moderatoren freischalten/zensieren. "
Damit legen Sie Ihren Finger in die Wunde. Die Frage ist nämlich: Wer kontrolliert die Zensoren? Wie stellt die Tagesschau sicher, dass die Moderation objektiv erfolgt?
Ich würde aber weiter gehen. Ich finde, die Tagesschau sollte einmal publizieren, wie freigeshalten bzw. zensiert wird. Gibt es Unterschiede zwischen den Moderatoren? Wie groß sind die Unterschiede bei den verschiedenen politischen Themen? Werden bestimmte Positionen selektiv zensiert?

Bottom line: es ist ja gut und richtig, dass wir Foristen uns an die Regeln halten müssen. Dasselbe muss aber erst Recht und eigentlich noch viel mehr für diejenigen gelten, die die Zensur ausüben.

Eigentlich sollte GG Art 5

das Mass sein.
Ich würde mir wünschen, wenn die Moderation in einem abgelehnten (roten) Kommentar die beanstandeten Passagen kennzeichnet.
Es sollte kein Problem sein:
- Thema verfehlt
- gute Sitten/Nettikette/Hass
pauschal und schnell im abgelehnten Kommentar zu kennzeichnen.
.
Die Zensur durch die Moderation sollte nachvollziehbar gehandhabt werden. Ich habe z.B. einen bei TS abgelehnten Kommentar und weil ich die Ablehnung nicht begreifen konnte bei FAZ eingereicht und ... er ist veröffentlicht worden.
.
ein anderer wunder Punkt:
Zum Beispiel: ein Verteidiger von Joe Bidens Sohn hat zB in einem thread 10 Kommentare in einer Stunde veröffentlichen können. Mein Kommentar wurde im selben thread 2 Stunden lang blockiert ... und die letzten Minuten gerade noch freigegeben. Auch das ist mE Zensur.
.
Es bildet sich eine Schere im Kopf durch willkürliche Zensur. Man schreibt sachlich, aber beim Schreiben denkt man unwillkürlich an das DamoklesSchwert der Zensur.

"Ich wäre dafür, das Forum der Tagesschau ganz zu schließen.

Begründung:
So mancher Moderator scheint ungeliebte Meinungen zu unterdrücken, hingegen haben es Posts, die vor Pauschalisierungen und lächerlich seltsamen Konstruktionen (z.Bsp. bezahlte Putintrolle etc pp) nur so triefen, leicht zu haben, veröffentlicht zu werden.

-> Eine objektive Moderation ist nicht gegeben..."

So sehr ich sowohl Ihre Beobachtung als auch Ihren Frust teile, so sehr insistiere ich allerdings auch darauf, dass sich vor dem Schliessen eines solchen Forums doch wohl bitte erst einmal die Qualität der Moderatoren zu bessern hat. DAS sollte m.E. die Forderung an metatagesschau.de sein.

@ 20:24 von Christ: "Ich kann jedem nur empfehlen...

..., sich direkt an den Intendanten zu wenden, wenn - wie bei mir - ungerechtfertigte Löschungen durch Tagesschau.de-Moderatoren stattfinden."

Wenn das hier die einzige Möglichkeit wäre, seine Meinung loszuwerden, würde ich mich Ihnen anschließen.

Da die Redaktion aber - wenn auch mit einem Extremargument ("Hasskommentare") sich an die Foristen wendet, gehe ich mal davon aus, dass man Meinungen einsammeln will um sich selbst eine Meinung zur eigenen Tätigkeit zu bilden.

Ich gehe fest davon aus, dass die wichtigste Aufgabe der Ö-R-Medien darin besteht, den Zuschauern/Lesern auf der Grundlage ausgewogener und sachlicher Information das Bilden einer eigenen Meinung zu ermöglichen.

Aus meiner Sicht geschieht das heute nur noch in Satiresendungen - der Rest ist m.E. mehr oder weniger tendenziös, was am Einfluss der Politik liegen mag (Aufsichtsräte, Hessen). Das fällt nun besonders auf, weil das Nachrichtenangebot unglaublich erweitert ist: Die ÖR werden überflüssig so wie sie sind!

Verbessern: ja ... abschalten: nein

Diese Diskussion ist ein Teil unserer gelebten Demokratie ... und Demokratie ist nun einmal anstregend.
Wir sollten uns diese Forum leisten ... ohne ... wäre unsere Demokratie ärmer!
In diesem Sinne könnte man das Forum auch verbessern, falls möglich.

Wieso

Werden eigene Kommentare wegen bestimmten in den Kommentaren angeschlagenen Themen, die zum Kernthema gehören, nicht veröffentlicht? Ich vermute, dass Meta TS sich in bestimmten Fällen mit den veröffentlichten Meinungen identifiziert sieht. Hier vermisse ich den eindeutigen und üblichen Hinweis, dass die Foristenmeinung nicht mit der jenigen der Redaktion übereinstimmen muss.
Ich bitte ferner um eine Überarbeitung der Netiquette Regeln, damit über das was nicht erwünscht ist eindeutig Klarheit herrscht.

@A.Möbius 20:41, Was kann der User tun?

"Auch die Zeiten von guten Diskussionen auf tagesschau.de sind leider vorbei.

Es ist zum Bsp. sehr häufig zu beobachten, wie eine Diskussion zunächst zaghaft kritisch stattfindet, pro und kontra, ausgewogen, gemischt - bis dann Zwangsläufig "der Hammer" gewisser Forenposter einschlägt, die sich bemühen, die Diskussion an sich zu reißen und pauschalisiert, pathetisch, vorurteilsbeladen, "patriotisch", schwarz-weiß-malerisch "dagegen schießen", nur um ihre Meinung durchzudrücken und mit der schieren Masse ihrer Behauptungen alle anderen erdrücken..."

Wieder landen Sie einen Volltreffer. Aber ganz wehrlos sind Sie m.E. als User nicht. Sie können sich z.B. im Rahmen Ihrer Kommentare vorrangig an diejenigen User wenden, von denen Sie den Willen zu einer seriösen Diskussion erwarten können. Ein Forum im Forum, sozusagen. Dieser konstruktive Ansatz ist dann für alle Gleichgesinnten ermutigend, erfüllend und erfreulich.
Umgekehrt gilt: Mit Propagandisten ist Diskussion unmöglich.

Beamtenmentalität?

Garnicht lange denken, einfach auf 'rot' klicken... bei der Freigabe könnte man ja Fehler machen, die Sperrung hingegen bleibt für die TS-Moderation in 100% der Fälle folgenfrei. Da bleibt dann auch mehr Zeit für eine Kaffeepause.

@tagtest

"So sehr ich sowohl Ihre Beobachtung als auch Ihren Frust teile, so sehr insistiere ich allerdings auch darauf, dass sich vor dem Schliessen eines solchen Forums doch wohl bitte erst einmal die Qualität der Moderatoren zu bessern hat. DAS sollte m.E. die Forderung an metatagesschau.de sein."

Ich denke, dass es viel entscheidender ist, wie das Forum derweil zur Propagandaplattform geworden ist. Ja, manche scheinen eine Agenda zu haben, ihre gefühlt unterrepräsentierte Meinung unbedingt durchdrücken zu wollen. Man arbeitet mit ständigen Wiederholungen unbelegter Behauptungen, Unterstellungen, einigen rhetorischen Tricks, wie das permanente einstreuen von Vermutungen als Tatsachen derart dicht komprimiert, dass man das in einem einzigen Post gar nicht aufdröseln könnte usw. Das ist gang und gäbe und es ruiniert die Qualität des Forums deutlich. Das ist der Unterschied gegenüber früher, als das hier noch ein wenig genutztes Forum war, der sich nun qualitativ negativ auswirkt.

Es ist hier doch okay, wie es

Es ist hier doch okay, wie es ist. Ich freue mich über jeden Kommentar, den ich hier durch kriege. Und wenn es mal rot wird ... sei's drum. Dann schicke ich noch einen netten Post an den gestressten Moderator

Vorschlag

Vorschlag:
Regelmäßige Sichtung der zensierten Posts der verschiedenen Moderatoren durch einen unabhängigen Externen. Bei auffälliger Parteilichkeit: Abmahnung.

Keine Sperrung ohne Begründung

Das geht z.B. bei ZON.

Wieso nicht auch bei TS?

@Phonomatic 20:26, Warum also dieses Video?

"...Die ganze Sache ist doch viel komplexer als das Bild, das dieses Video einmal mehr abgibt: den einseitigen Fingerzeig auf den ach so rüpelhaften Nutzer..."

Sie sagen es. Das Video kann man beruhigt unter der Rubrik "Thema verfehlt" abbuchen. Aber warum wurde denn derart plump von tagesschau.de am Thema vorbei kommentiert?
Weil man sich dann in das Dornengestrüpp von Grenzen sinnvoller, sachlicher Diskussion hätte begeben müssen, an dem eben auch die Moderation sich dann ihre Schrammen holt, und eben nicht nur der User. Genau das NICHT zu thematisieren empfinde ich als oberflächlich und/oder feige. Von Seiten der Moderation, wohlbemerkt.

@ MaKiLu 20:45 - Die Zensur der Zensoren...

... finde ich problematisch.

Was ist "objektiv"?

Wenn grundsätzlich jeder passabel geschriebene Beitrag, der den Kommentar-Richtlinien enspricht, von den Moderatoren freigeschaltet werden soll, dann ist solche Kontrolle wohl möglich.

Ich weiss jedoch nicht, ob die inhaltliche Zensur am Ende nicht doch von der Redaktion erwünscht ist. Ist inhaltliche Zensur, die Kommentatoren dann und wann beobachten auf die Willkür eines Moderators zurückzuführen oder von der Redaktion gewollt?

Ich kann es nicht beurteilen.

re 21:15 von FDISK

20:09 von tagtest
* bisweilen der ein oder andere metatagesschau-Moderator sein persönliches Ressentiment-geladenes Moderations-Süppchen kocht (und dabei gleichzeitig "problemlos" grobe Propaganda-Posts unbeanstandet veröffentlicht).*
@21:15 von FDISKWenn das Wort Propaganda irgenwo auftaucht werde ich generell hellhörig, denn das ist meines Erachtens ein Anzeichen, das der jeweilige Kommentator eigentlich nicht mehr sachlich diskutieren will.
An Stelle von TS würde ich das Wort Propaganda auf den Index setzen.////////////
*
*
Ich verstehe schon was tagtest meint!
*
Propaganda ist die harmloseste Bezeichnung für systemverändernde Schwärmerei!
*
Ist natürlich praktisch, wenn man die Kritik daran bei "Index: Propaganda" ausschalten lassen kann?

@tagtest

Und da sie mich schon so loben. Es ist nun leider mal so, dass man dem sehr schlecht Herr wird, wenn sich es gewisse Leute in den Kopf gesetzt haben, ein Forum qualitativ runterzuziehen oder in ihrem Sinne zu beeinflussen, sofern sie es clever und ausdauernd genug anstellen.
Meine Antwort wäre, das Forum zu schließen um nicht sinnlos Ressourcen zu vergeuden. Das ist wohlgemerkt meine Antwort, da ich keine bessere habe und selbst nicht sehe, dass ich so eine Moderation durchführen wollte. Es ist schlicht nicht meine Veranlagung, mich ständig im Kreis zu drehen und Hydras zu bekämpfen. Ich sehe das als frustrierende Sysiphus-Arbeit und würde das auch von niemanden verlangen wollen. Aber natürlich verstehe ich auch, wenn Menschen das Bedürfnis spüren, etwas zu kommentieren. Es wird aber definitiv zum Problem. Newsforen werden sich in Zukunft und vielleicht auch heute schon professionellen Meinungskriegern gegenüber sehen.

@ scepticus 21:24 "Keine Sperrung ohne Begründung"

Und wenn die "Begründung" sinnlos ist? - z.B. Beleidigung, wenn "objektiv" keine vorliegt, oder "irreführend/unklar", wenn der post unmissverständlich formuliert war?

Die Rechtfertigung bietet letztlich auch keinen Schutz vor ungerechtfertigter Zensur.

Die Moderation sichtbar machen, erzieht deutlich....

Die Moderation von Foren wie meta.tageschau sind sicherlich schwierig- eineseits gibt es klare Regeln, andererseits sind es Menschen u. keine Maschinen, die hier letzendlich diese Regeln auslegen u. anwenden müssen u. dies häufig in einer entsprechenden Frequenz, wenn brisante Themen diskutiert werden.

Das häufig gesperrte Beiträge nicht nachvollziehbar sind, obwohl diese den Forenregeln entsprechen, lässt m.E. schon den Schluss zu, dass hier 'zensiert' wird- sei es, dass es eine redaktionelle Vorgabe gibt, o. das es den persönl. Einstellungen u. Präferenzen des Moderators zuwider läuft.
Was überhaupt nicht nachvollziehbar ist, sind die vielen verbalen Entgleisungen, wo Teilnehmer des Forums direkt o. allgemein angegriffen u. verunglimpft werden (bspw. "Putin-Trolle").
Es gibt andere Foren, da wird der gesamte Beitrag nicht wegen eines Wortes o. Ausdrucks gesperrt, sondern dies sichtbar entfernt, womit für den Forist die Intervention nachvollziehbar, u. für andere erkennbar wird.

Alles schön und gut,

aber Tagesschau.de hat mir auch schon genug Beiträge gesperrt,die im Tonfall neutral und rein faktenbasiert waren.Ohne irgendjemanden anzugiften....Und bevor die Rundfunkanstalten wieder überlegen,wohin mit den ganzen Beitragsüberschüssen,sollte man hier vielleicht mal 5 zusätzliche Moderatoren einstellen.Manchmal dauert die Kommentarfreischaltung ne Viertelstunde,manchmal geschlagene 2 Stunden....

@Caro-line

"Die Rechtfertigung bietet letztlich auch keinen Schutz vor ungerechtfertigter Zensur."

.

Das stimmt in meinen Augen. Deshalb sollten sich alle beteiligten Seiten, meine Betonung liegt auf alle, sich an Bundesdeutsche Gesetze einfach nur halten.

Meinungsagenten

So hat Frau Golineh Atai diejenigen bezeichnet, die "Hasskommentare" (auch dieser Begriff von ihr) zu russlandkritischen journalistischen Äußerungen und Artikeln schreiben. Eine sehr aufschlussreiche Auffassung von Meinungsfreiheit. Ich gebe zu, das ich mich überhaupt zu Kommentaren aufraffte liegt an der medialen Darstellung der Ukrainekrise. Wie soll man dazu schweigen können? Alle online Portale mit Kommentarfunktion beobachten, das sich die Anzahl der eingehenden Wortmeldungen seitdem explosionsartig entwickelte. Der Grund? Putins "Informationskrieger" müssen unterwegs sein (wieder ein Begriff von Frau Atai)! Was die Kriterien der Freischaltung hier im Forum angeht, fühle ich mich manchmal an das Peer Review System wissenschaftlicher Fachartikel erinnert (wie "böse Zungen" es sehen): es werden so lange Gutachtermeinungen gesammelt, bis der richtige (dh gewünschte) Meinungs-"Mix" Zustandekommt. Diese Berichte werden dann "veröffentlicht" dh dem Autor präsentiert.

20:41 von gierde zerstört

"nachdem ich einem moderator einmal mit der beauftragung eines fachanwalts gedroht habe, hatte er meinen post dann rückwirkend freigeschaltet und mir dies per email mitgeteilt."

Wer's glaubt...hier übrigens ein Auszug der Kommentarrichtlinien:

"Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines Kommentars. "

Das gilt auch für alle anderen, die sich über "Zensur" beschweren.

Meine Empfehlung: Einfach mal selbst ein Forum betreiben.

Das schließt nämlich die Mithaftung für jedes verbreitete Wort mit ein.

Höchste Zeit, gegen Hasskommentare vorzugehen

In Anbetracht der großen Anzahl negativer, oft diskriminierender und teils niveauloser Kommentare wird es höchste Zeit, über Alternativen zur offenen Kommentarfunktion nachzudenken. Das Problem, dass sich viele Leute durch Kommentare im anonymen Internet weitaus mehr herausnehmen, als sie sich im persönlichen Gespräch trauen würden, verbreitet sich immer mehr, auch in den sozialen Netzwerken.
Zum Glück gibt es immer mehr Kampagnen dagegen, zum Beispiel das "No Hate Speech Movement" des Europarats (http://www.nohatespeechmovement.org/) und eine Initiative Frankreichs, das "Respect zone Label", mit dem Cyberbullying in Form von Sexismus, Antisemitismus, Islamophobie etc. begegnet werden soll (http://www.respectzone.org/). Es wäre schön, wenn tagesschau.de demnächst mal darüber berichten würde.

@A.Möbius 21:20, Nicht-repräsentatives Forum

Ich stimme Ihnen absolut zu in Ihren Beobachtungen. Natürlich hat, und zwar zum Teil auch unabhängig von der Moderation, letztlich ein solches Forum immer ein wenig die Tendenz, "abseitige" Meinungen etwas über zu repräsentieren.
Ich "befürchte", damit muss man leben.

In der Tat sollte aber intensiver von Seiten der Moderation, und idealerweise vielleicht sogar mit den Usern selbst, diskutiert werden, wie denn mit offensichtlicher Propaganda umgegangen werden sollte.

Das ist bis zu einem gewissen Grade ein schwieriges Thema: Ich verweise u.a. darauf, dass z.B. selbst G. Krone-Schmalz oder der Hamburger Professor für Rechtswissenschaft, Reinhard Merkel, den Begriff Annexion im Zusammenhang mit der Krim energisch bekämpft haben. Das sind immerhin zum Teil "gern gesehene" Gäste bei Günter Jauch...

PS: Aber für Sie zum Trost hier noch ein brillanter offener Brief von Mathias Freise an G. Krone-Schmalz:

"http://www.n-tv.de/politik/Was-gibt-es-da-zu-verstehen-article14665966.html"

@ 20:31 von Caro-Line

"Politisch/inhaltlich ist mir diese Vorgehensweise, in der Sie eine "Lösung" sehen, zu "deutsch" und einschränkend."

Natürlich wird sich im Forum der Zeit auch politisch/inhaltlich mit dem Text/ der Meinung des Autors auseinandergesetzt.

Ich selbst beginne bei Artikeln - besonders zur Ukraine-Krise - zunächst mit dem Forum und entscheide dann, ob ich den Artikel oder Kommentar überhaupt noch lese - und wenn ja, dann höchstens bis zur 1. oder 2. Polemik. Und das dauert oft nicht lange.

Der Vorteil - z.B. bei der Zeit - liegt für mich darin, dass ich in den Foren lesen kann, dass ich mit meiner Meinung nicht allein stehe, was mir in Artikeln und Kommentaren der "Zeit" eher nicht vergönnt ist. :)

Wie weit man sich also tatsächlich mit der Meinung des Autors auseinandersetzen kann, kann ich aus eigener Anschauung nicht berichten, denn ich mache mir natürlich nicht die Mühe einen Beitrag zu kritisieren, den ich auf Grund der Kritik im Forum nicht des Lesens wert befunden habe.

Anonymität ist das Problem

Das Problem ist meiner Ansicht nach generell die Anonymität der Nutzer im Internet. Viele Menschen würden das, was sie im Netz so von sich geben, ungern im realen Leben mit ihrer Person in Verbindung gebracht sehen. Sie würden sich schämen und ertappt fühlen.

Ich lese oft Kommentare unter Meldungen weil es unterhaltsam und lehrreich sein kann. Meinungen sind aber überwiegend nicht durchdacht, zeigen fehlendes Hintergrundwissen, sind durchzogen mit paranoiden Verschwörungstheorien oder sind von Hass geprägt. Ein gewisser allgemeiner Politikverdruss und Verachtung für "die da oben" ist auch oft dabei.

Klar kann jeder meinen was er will, aber müssten die Leute auch mit Ihrem Namen (und Foto?) dazu stehen, wäre die Qualität und Sinnhaftigkeit der Kommentare sicher höher. Leider gäbe es dann auch viel weniger :(

Aber vielleicht wäre es auch für manche umso mehr ein Grund sich ernsthaft mit Themen auseinanderzusetzen und qualifizierte Kommentare zu schreiben, zivilisierte Diskussionen zu führen?

Moderatoren, die öffentsich auf einzelne Posts antworten, also Kommentare kommentieren und so unter anderem falsche Angaben korrigieren könnten, könnten auch hilfreich sein.

@Caro-Line

Kann sein, dass es auch inhaltliche Vorgaben der Redaktion gibt, bestimmte Meinungen nicht zuzulassen. Die parteipolitisch quotierte Besetzung von Intendanzen, Aufsichtsräten etc. würde dafür sprechen.
Klug ist das aber nicht. Die Einseitigkeit der Öffentlich-Rechtlichen z.B. in Sachen Ukraine hat den Seriositätsbonus gegenüber den Privaten bei vielen meiner Bekannten verspielt.

22:06 von Wollux

"...denn ich mache mir natürlich nicht die Mühe einen Beitrag zu kritisieren, den ich auf Grund der Kritik im Forum nicht des Lesens wert befunden habe."

Das bedeutet unterm Strich, Sie richten Ihre Meinung nach dem aus, was andere (möglicherweise jene, die "am lautesten schreien") über einen dargestellten Sachverhalt denken?

Sowas gibt einem schon zu denken...

@20:25 MaLiKu Vollste

@20:25 MaLiKu
Vollste Zustimmung.

Mein Vorschlag: Prüft weiterhin jeden Kommentar. Aber anstatt einen Kommentar zu sperren, sollte man den Kommentarbereich zweiteilen: In den einen Bereich alle grünen Kommentare, in den Anderen alle sonst gesperrten Kommentare. Dazu dann noch eine kurze Bemerkung warum gesperrt wurde ( Spam, Werbung, Beleidigung etc.), möglicherweise die entsprechende Textstelle farblich markiert hervorheben und fertig. Dann zensiert man nur schwach da jeder Interessierte immer noch alles lesen kann, und jeder kann sich ein Bild davon machen, ob wirklich politisch unliebsame Kommentare in Bereich 2 geschoben werden oder nur Spambots usw. Damit sollte man das Problem lösen und die Streitigkeiten über Zensur endlich beenden.

Hass gegen Putin und Russland

Hasskommentare und Beleidigungen begegne ich in den Tagesschauforen hauptsächlich zu Themen wie der Ukrainekrise, Pegida und Gaza. Wie das bei anderen Themen aussieht, kann ich nicht so beurteilen.

Zum Thema Ukraine ist allerdings recht auffällig, welcher Hass, welche Beleidigungen und welche Diffamierungen gegen die Putin, gegen die ostukrainischen Oppositionellen, gegen die Russen produziert werden. Begriffe wie Terroristen, Banditen, Verbrecher bezogen auf diese Menschen finden ungehindert Zugang zum Forum. Selbst unterschwelligen bzw. indirekten Vergleichen Putins mit Hitler oder Putin-Russland mit Nazideutschland gehen durch. Nun muß man Putin, Russland oder die aufsässigen Ostukrainer ja nicht mögen, aber so etwas gehört sich nicht - besonders deshalb nicht, wenn man an die jüngere Geschichte beider Länder denkt, oder hat man schon die Gorbi-Gorbi-Rufe in in Deutschland vergessen? Ohne diesem Mann und seinem Volk gäbe es heute keine freie Meinung im geeinten Deutschland.

"Hasskommentare"? Das ist nur eine billige Ausrede

"Hasskommentare"? Das ist nur eine billige Ausrede, meiner Meinung nach.

Ich bin einverstanden, dass man meine gesperrten Kommentare veröffentlicht. Dann fällt diese künstlich aufgebauschte Argumentation in sich zusammen, denn Hass wird man darin nicht finden, jedoch jede Menge zivilisierter Kritik an der Berichterstattung der tagesschau-Redaktion.

Es ist schon der zweite Versuch bei der tagesschau, die Minderheit der Schimpfkommentare als Begründung für eine Massenweise Sperrung unliebsamer und von der Redaktionsmeinung abweichender Leserbeiträge zu verkaufen.

Doch jeder der hier gepostet hat weiß es besser und lässt sich nicht den schwarzen Peter unter jubeln.
Doch irgend einen Grund für die Massenweise Sperrung der Kommentare muss man ja wohl finden, denn sonst müsste man sich mit der eigenen einseitigen und subjektiven Berichterstattung auseinandersetzen.

@A.Möbius 21:42, Ich kann Sie verstehen

"...Meine Antwort wäre, das Forum zu schließen um nicht sinnlos Ressourcen zu vergeuden....Es ist schlicht nicht meine Veranlagung, mich ständig im Kreis zu drehen und Hydras zu bekämpfen...Newsforen werden sich in Zukunft und vielleicht auch heute schon professionellen Meinungskriegern gegenüber sehen."

Ich bedaure es ausdrücklich, dass Sie zu diesem negativen Fazit für sich selbst gekommen sind. Wobei ich Sie natürlich sehr gut verstehen kann.
Ich kann Ihnen nur wünschen, anstatt "Hydras zu bekämpfen", sich in Zukunft z.B. lieber vorrangig diskursiv auf Musen wie tagtest einzulassen...;-)...

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