Kommentare

Und das bei Tarifabschlüssen über 3%

Das wird auch in diesem Jahr wieder echte Reallohnzuwächse geben wie schon mehrfachj seit 2008, denn die Tarifabschlüsse der anderen Branchen werden sich wohl stark an der IG Metall orientieren. Da gab es 3,4%!
Ein gutes Jahr für Arbeitnehmer!

Mindestlohn für Friseure

"Und vielleicht ein bisschen auch mit dem Mindestlohn - zum Beispiel für Friseure."
.
Ja gut das dem Lohndumping mal ein Ende gesetzt wurde, ich weiß noch wie in meiner alten Heimatstadt Salons der gleichen Friseurkette wie die Pilze aus dem Boden geschossen sind. Die Arbeitskräfte haben ihr Handwerk definitiv beherrscht, waren jedoch nach deutschem Ausbildungsrecht ungelernte Arbeitskräfte und bei einem Trockenschnitt für 5,- will ich gar nicht wissen was dort für ein Lohndumping geherrscht hat.
Der Schaden (Ruin) an den normalen Friseursalons ist da noch nicht mal mit eingerechnet.

Na, dann ist doch alles wieder gut und ...

Draghi kann seine unrealistischen Maßnahmen zurückpfei-
fen.
Aber - dann hat ja sein Italien nichts mehr davon.
Also bleibt es bei diesem Wahnsinn mit dem künstlichen
Deflationsgespenst.
Außerdem macht mir es nichts aus, wenn die Inflation z. B.
wegen des Mindestlohnes noch mehr steigt.
Solange sich bestimmte Arbeitgeber noch mehr in die Tasche
stecken.
Bei jedem Dienstleister wie z. B. Taxifahrer frage ich nach, ob
der Mindestlohn bei ihm ankommt - und wenn nicht, fällt
mein Trinkgeld noch günstiger aus, als ohnehin bisher.

Und ich rate dazu, seinen Arbeitgeber anonym über die
Hotline darüber zu informieren.
Aber bislang ist mir in meinem Umfeld nur ein Fall bekannt
geworden - und den habe ich auch über die Hotline ge-
meldet.

Der Warenkorb ...

Der Warenkorb für diese Berechnung ist meiner Meinung nach nicht gerade aussagekräftig für den Haushalt der meisten Arbeitnehmer, Rentner und, und und.

Diese Inflationsraten die uns immer wieder angepriesen werden sind meiner Meinung nach zu oft politisch "motiviert" berechnet um die jeweilige Regierung gut dastehen zu lassen. Das Gleiche gilt auch für irgendwelche Arbeitslosenstatistiken. Letztere sollte man zumindest zusätzlich mit Auftockern erweitern, die nicht von ihrer Hände Arbeit leben können. Ferner fallen seit der SPD mit Gerhard Schröder zu viele aus der Statistik raus. Nennt man schön rechnen.

Ferner gebe ich zu bedenken das eben diese Lohnerhöhungen auch nicht überall bezahlt werden. Dafür gibt es Betriebsvereinbarungen in vielen Betrieben. Überstunden werden nicht bezahlt, frei nach dem FDP Motto "Leistung muss sich wieder lohnen". Wochenarbeitszeiten werden im Vergleich zur tariflich geregelten Arbeitszeit ohne Lohnausgleich erhöht. Hat was mit sich was leisten zu tun

@. Bernd1

"Das wird auch in diesem Jahr wieder echte Reallohnzuwächse geben wie schon mehrfachj seit 2008, denn die Tarifabschlüsse der anderen Branchen werden sich wohl stark an der IG Metall orientieren. Da gab es 3,4%!
Ein gutes Jahr für Arbeitnehmer!"

Komisch, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren vermisse
ich aber bei Ihrem Optimismus die für Sie typische Kritik,
dass wieder mal - trotz Versprechen Ihrer Kanzlerin - die
Westrentner wieder einmal kaum Rentensteigerungen
haben werden.

So einfach also? Die Löhne

So einfach also? Die Löhne rauf und schon erhöht sich die Inflation wieder? Und das böse Gespenst der null Inflation was dafür sorgt das mein Lohn morgen noch genauso viel Wert wie heute ist verschwindet.
Aber einfach 1000 Milliarden Euro Drucken und den Banken damit ihre Fehlspekulationen abkaufen, damit diese noch reicher werden geht natürlich auch.

ich gehe regelmässig Lebensmittel einkaufen

und nichts ist billiger geworden. Milch sogar teuerer.WEnn man in den Warenkorb Handy,Fernseher usw. reinstopft, wird alles billiger. Die alltäglichen Dinge, die man braucht sind nicht billiger, im GEgenteil, sie werden teurerer

Der Tarifabschluss der IG

Der Tarifabschluss der IG Metall lag entgegen der öffentlichen Meinung nicht bei 3,4%, sondern bei 2,7%, weil der Vertrag auf 15 Monate abgeschlossen worden ist.

Langsam sollte es doch erkenntlich sein, dass der Treiber für die Inflationsrate die Lohnstückkosten sind, die über die Löhne gesteuert werden. Wenn wir eine Inflationsteigerungen haben möchten, müssen wir die Löhne erhöhen in Abhängigkeit der Produktivitätssteigerung und der Zielinflationsrate. Die Preise würden zwar teurer, aber die Masseneinkommen erhöhen sich ja auch. Zugleich würden wir auch unseren wahnsinnigen Aussenhandelsüberschuss reduzieren können um unsere EU Nachbarn wieder Luft zum Atmen zu lassen.

@Bernd1

Richtig muesste es heissen :
Ein gutes Jahr fuer tariflich beschaeftigte Arbeitnehmer

Viele AN beziehen keinen Tariflohn und bekommen ganz sicher keine 3%.
Sie bekommen seit Jahren Lohnsteigerungen deutlich darunter.

Es sei denn sie bekamen vorher weniger als den Mindestlohn....

Meine Beobachtungen sind anders

Der Wocheneinkauf wird kontinuierlich teurer, obwohl ich im gleichen Laden die gleichen Sachen einkaufe wie letztes Jahr. Der Benzinpreis ist seit Januar bereits, wahrscheinlich dank des immer schwächer werdenden Euros, von ca 1.25 auf 1.45 angestiegen. Grundsteuer, Krankenkassenbeiträge, öffentliche und Sozial-Abgaben, Strom werden von Jahr zu Jahr höher - aber mein Gehalt wächst nicht mit, denn mein Arbeitgeber ist nicht tarifvertragsgebunden und die Lage war nicht immer rosig in den letzten Jahren.

Tollhaus

Die EZB druckt aus Deflations-Ängsten jeden Monat 60 Mrd. Euro.

Der Euro hat in den letzten 12 Monaten 25% an Wert eingebüßt (gegenüber dem Dollar eine Inflationsrate von 25%)

Gleichzeitig liegt die Teurungsrate trotz Mindestlohn und Gehaltszuwächsen bei quasi 0%.

Die europäische Wirtschaft steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte.

Und der DAX rast von einem Rekord zum nächsten.

Das versteht kein Mensch mehr....

@Bernd1

"...ein gutes Jahr für Arbeitnehmer!"

ein gutes Jahr für Abgeordnete (saftige Diätenerhöhung).

ein weniger gutes Jahr für Rentner.

Wegen der Erhöhung der Pflegeversicherung wird von der versprochenen kläglichen Rentenerhöhung bei vielen Rentnern nichts mehr übrigbleiben.
Sollten auch noch die Zusatzbeitäge der gesetzl.Krankenkassen angehoben werden,haben die Rentner zudem noch ein Minus in der Nettorente zu erwarten.
Das nennt man voller stolz, "SOZIAL".
Der Rentner ist,und bleibt auch in Zukunft immer der in den A.... gekniffene.
Im Rentenalter ist man nur noch ein geduldetes Übel in der so gerühmten Sozialpolitik.

re europeo

"dass wieder mal - trotz Versprechen Ihrer Kanzlerin - die
Westrentner wieder einmal kaum Rentensteigerungen
haben werden."

Derzeit liegen die Prognosen für die Rentenanpassung 2015 um die 1,5%. Nicht viel, aber immerhin über der Inflationsrate, was in zurückliegenden Jahren meistens nicht der Fall war.

Versprechen der Kanzlerin dazu gibt es nicht, weil die Rentenanpassung nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt und nicht politisch entschieden wird.

Das dicke Ende kommt doch noch,

spätestens wenn der Ölpreis steigt und die Preise für Importwaren weiter anziehen werden.

Draghi, Italien und Frankreich wollten den Weich-Euro, wollten die neue "Lira" unbedingt, Merkel und Schäuble haben wie eigentlich immer klein beigegeben.
Vor allem im Mai des Jahres 2010 (Bail out), als Merkel in den Kotau verfallen ist.
Das wird wohl ewig an ihr haften bleiben, damit wird man Kohls Mädchen in Erinnerung behalten.

Mit Mario Draghi sitzt Goldman Sachs im Chefsessel der EZB und somit wird es von dieser bankenhörigen Merkel-Regierung nie und nimmer Kritik an der verheerenden Politik des Mario Draghi geben.

Hat man diese absolute Zurückhalung gegenüber den Finanzeliten bzw. Großbanken wirklich gewollt, diese devote Unterwerfung der Bundesregierung, als man am 22.09.2013 sein Kreuz machte ?

@Axtos

Sie schreiben "Aber einfach 1000 Milliarden Euro Drucken und den Banken damit ihre Fehlspekulationen abkaufen, damit diese noch reicher werden geht natürlich auch."

Die EZB kauf den Banken keine "Fehlspekulationen" ab. Dei EZB kauft überwiegend Staatsanleihen, die meisten davon aus Deutschland. Ziel ist es die Zinsen zu drücken und den Euro zu schwächen. Unter den tiefen Zinsen leiden vor allem die Banken.

@Sascha Bahl

"Langsam sollte es doch erkenntlich sein, dass der Treiber für die Inflationsrate die Lohnstückkosten sind, die über die Löhne gesteuert werden."

Es gibt aber Produkte, welche nicht besonders Arbeitsintensiv sind, somit ist diese Aussage nicht ganz korrekt.
Es gibt Produkte, insbesondere Dienstleistungen diese sind Arbeitsintensiv, kosten also Zeit, bei diesen trifft eine erhöhte Teurungsrate zu.
Nehmen wir meinen Beruf (Zerspanungsmechaniker) da haben die Lohnkosten einen Anteil von 17-20% auf die Produktkosten in etwa genauso groß wie die Kosten für Kühl- und Schmierstoffe.

Ansonsten gebe ich Ihrer Argumentation recht, würde Deutschland sein Importdefizit abbauen würde man so einigen Ländern in der Euro-Zone die Luft zum Atmen geben.

Da der Mindestlohn schon seit Januar gilt, kann

er als vermutlich nicht als entscheidende Erklärung für den Preisanstieg im Februar herhalten.

Ähnlich sollte man nicht die Hassmails der Rechten als Erklärung für die Zensur von Diskussionsbeiträgen anführen, die sich gegen eine Dämonisierung Russlands
in der "offiziellen" Berichterstattung wenden.

Es gelten allgemein die Regeln der Logik.

Thema Inflation - EZB

Liebe Kritiker

Bitte überseht nicht, dass es sich hierbei um die Inflation in Deutschland handelt, während die EZB die Inflation im EURO-Raum betrachtet.

Deutschland ist nicht gleich EU!

@Bernd1

Sie schreiben "Ein gutes Jahr für Arbeitnehmer!"

Stimmt die Reallöhne steigen in einem Tempo wie wir es seit vielen Jahren nicht gesehen haben. Gleichzeitig ist die Produktivität stark rückläufig. Die Wettbewerbsfähigkeit lässt laut dem entsprechenden EZB-Indikator schnell nach, aber solange der Euro im Sinkflug ist stört das die Unternehmen nicht. Wo dies hinführt ist klar; es wird nicht mehr lange dauern, bis die Arbeitslosigkeit wieder steigt. Dann kommen viele schlechte Jahre für (ex-)Arbeitnehmer.

@riewekooche

Man kann sich alles negativ zu recht legen.
Der Benzinpreis war auch schon bei 1,70
Strom war auch schon teurer, ansonsten sollten Sie mal Ihren Anbieter wechseln.

Und wenn wir beim wechseln sind, vielleicht auch den Arbeitgeber??

Mit der Inflation ist das so

Mit der Inflation ist das so eine Sache. Eigentlich ist Inflation der Kaufkraftverfall des Geldes. Dieser wird mittels Konsumentenpreisindex gemessen. In Wirklichkeit kommen aber viele Dinge dazu, die nicht im Index sind. Z.B. Immobilien, Anleihen und Aktien. Der S&P500 (ein Aktienindex ist seit Frühjahr 2009 um 160% gestiegen. Immobilienpreise steigen ebenfalls schnell an, was auf die ultra-tiefen Zinsen zurück zuführen ist.

Mogelpackung

Bei meinen Regelmäßigen Einkäufen stelle ich fest, das tatsächlich nichts billiger geworden ist. Bestenfalls sinkt der Packungsinhalt, und damit verbunden der Preis. Hat aber nichts mit "billiger" zu tun. Der Sprit ist auch nicht billig, sondern im Moment nur etwas weniger teuer. Das ändert sich gerade aber auch wieder an der Zapfsäule, mit Richtung nach oben...

@ 11:58 von JueFie

Sie schreiben:
"Der Warenkorb ...
Der Warenkorb für diese Berechnung ist meiner Meinung nach nicht gerade aussagekräftig für den Haushalt der meisten Arbeitnehmer, Rentner und, und und."
*
Da stellt sich die Frage ob Sie den Inhalt dieses Warenkorbes überhaupt kennen?
Sie können sich diesen ja mal näher anschauen beim Statistischen Bundesamt:
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt
/Preise/Verbraucherpreisindizes/Methoden/methodisches.htmll
*
DA es sich hier um einen für die Bevölkerung "durchschnittlichen" Warenkorb handelt trifft er natürlich nicht für jeden zu. Aber je näher man selbst dem Durchschnittsbürger entspricht umso besser passt genau dieser Warenkorb.
Aber Sie können sich dort auch ihren persönlichen Warenkorb zusammenstellen und berechnen lassen:
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/
Preise/Verbraucherpreisindizes/WarenkorbWaegungsschema
/Content75/PersoenlicherInflationsrechnerUebersicht.html
*
Bitte einfach mal versuchen!

@ 12:01 von europeo

Sie schreiben:
"Komisch, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren vermisse
ich aber bei Ihrem Optimismus die für Sie typische Kritik,
dass wieder mal - trotz Versprechen Ihrer Kanzlerin - die
Westrentner wieder einmal kaum Rentensteigerungen
haben werden."
*
Als Rentner habe ich selbst natürlich mehr von der Rentenerhöhung als von Lohnsteigerungen. Und die angekündigten ca. 1,5% die in diesem Jahr auf die Westrentner zukommen sind wieder mal mager. Ob die für 2016 angekündigten 4% Rentenerhöhung wirklich kommen ist sicher auch fraglich.
Aber ich freue mich über das Plus für die meisten Arbeitnehmer denn das stärkt den Binnenmarkt und der ist wichtig für uns alle!

@Hassknecht

"Die Arbeitskräfte haben ihr Handwerk definitiv beherrscht, waren jedoch nach deutschem Ausbildungsrecht ungelernte Arbeitskräfte und bei einem Trockenschnitt für 5,- will ich gar nicht wissen was dort für ein Lohndumping geherrscht hat."

Der Schuldige für das Lohndumping ist hier eindeutig der Kunde der zu solchen Friseuren geht. Ich zahle über 20 EUR für einen Herrenhaarschnitt und finde das i.O.

@Bernd1 "Und das bei

@Bernd1

"Und das bei Tarifabschlüssen über 3%"

Nicht vergessen: Gilt für 15 Monate.

Hauptsache Flation

Böse, wenn Preise sinken, obwohl das ja Sinn und Zweck des Wettbewerbs ist, vor allem des Lohnwettbewerbs.
Und nun nimmt man sich ein 2%-Ziel für Preiserhöhungen (Himmel) und alles andere ist falsch (Hölle) und begründet eine Gelddruckorgie für Inflation als ob das Lohnsubventionen für Kaufkraftsteigerungen wären, die wegen Warenmangels dann die Preise hochtreiben.

Dabei weiß außer dem lieben Gott und ggf. noch den Erfindern der nebligen Maastricht-Kriterien niemand auch nur einen vernünftigen Grund, woher diese 2% kommen? Sie sind genauso willkürlich wie die Staatschuldenlimits, die eigentlich nur Banken eine gewaltige Minimaleinkommen-Basis von 60% der verpfändeten Wirtschaftsleistung legitimieren helfen. Aber auch diese Welt ist ja schon nicht mehr genug und Deflation als schwindende Besteuerungsbasis gefährdet die Zinszahlungen. Also Geld nachschießen.

Die Eurogeldmasse drückt den Wechselkurs und weiter zunächst nichts. DE wendet ja gerade seine Exporte vom € ab.

@JueFie

"Der Warenkorb für diese Berechnung ist meiner Meinung nach nicht gerade aussagekräftig für den Haushalt der meisten Arbeitnehmer, Rentner und, und und."

Doch genau das ist es: er ist der aussagekräftigste Warenkorb, den man für alle erstellen kann, da er dem tatsächlichen Konsumverhalten (im DURCHSCHNITT!)entspricht. Wer einen eigenen Warenkorb will, der muss ihn sich selbst zusammenstellen. Jeder andere Warenkorb würde für eine steigende Zahl von Menschen sinkende Aussagekraft bedeuten. Es ist aber auch gar nicht der Sinn des Ganzen die Inflation für eine Person X auszurechnen, sondern die Entwicklung für einen Normbürger Y zu verfolgen. Und den Zweck erfüllt das Ganze perfekt.

re 12:24 von Sascha Bahl

Langsam sollte es doch erkenntlich sein, dass der Treiber für die Inflationsrate die Lohnstück-kosten sind, die über die Löhne gesteuert werden. Wenn wir eine Inflationsteigerungen haben möchten, müssen wir die Löhne erhöhen in Abhängigkeit der Produktivitätssteigerung und der Zielinflationsrate. Die Preise würden zwar teurer, aber die Masseneinkommen erhöhen sich ja auch. Zugleich würden wir auch unseren wahnsinnigen Aussenhandelsüberschuss reduzieren können um unsere EU Nachbarn wieder Luft zum Atmen zu lassen./////////////
*
*
Uber die Lohn- Preisspirale muss sich dann eigentlich der Rentner besonders freuen!
*
Aber wie wollen Sie den Aussenhandelsüberschuss reduzieren?
*
Die 30 % €-Verlust auf die Löhne und Gehälter von Exportfirmen?
*
Oder dürfen Maschinenbau- Und Waffenindustrie nur noch "national" Plastiktüten entsorgen?

@lenamarie

"und nichts ist billiger geworden. Milch sogar teuerer.WEnn man in den Warenkorb Handy,Fernseher usw. reinstopft, wird alles billiger. Die alltäglichen Dinge, die man braucht sind nicht billiger, im GEgenteil, sie werden teurerer"

Genau das bildet dieser Warenkorb ab. Dinge die alle 10 Jahre gekauft werden werden monatlich zu 1/120 gewichtet. Dinge die monatlich gekauft werden gehen zu 100% in die Monatsstatistik ein.

Interessant, dass im Internetzeitalter Menschen wie Sie noch solche Falschaussagen platzieren, da diese von jedem am Rechner widerlegt werden können.

Gibt es denn immer noch Leute, welche

nicht erkennen, dass Draghi das Deflationsgespenst nur hervorgeholt hat, um den Finanzjunkies ihre Beute zu sichern.
Wenn jetzt die völlig überhöhten Energiepreise etwas gesunken sind, ist das nur eine leichte Anpassung und keine Deflation. Ausserdem hat sich der Preis für E10 von 1,19 auf 1,31 Euro pro Liter schon wieder erhöht. Die Heizölpreise sind auch gestiegen. Dass der Euro zur Ramschwährung wird, haben wir dem Falschmünzer Draghi zu verdanken. Viele Kleinsparer wurden/werden durch die Niedrigzinspolitik enteignet. Diese fehlenden Gelder gehören auch in die Inflationsstatistik.

@Sascha Bahl

"Der Tarifabschluss der IG Metall lag entgegen der öffentlichen Meinung nicht bei 3,4%, sondern bei 2,7%, weil der Vertrag auf 15 Monate abgeschlossen worden ist."

Das ist fast immer so, dafür gibt es meist noch Einmalzahlungen etc.... Die Aussage 3,4% war trotzdem richtig, weil das der Abschluss ist und niemand von 3,4% pro JAHR gesprochen hat. Die 3,4% mehr wird es in 12 Monaten geben, in 15 auch und auch in 24 oder mehr. Ob es dann in 15 Monaten noch mehr gibt zeigt die Zukunft...

@Odin-HH

"Draghi, Italien und Frankreich wollten den Weich-Euro, wollten die neue "Lira" unbedingt, Merkel und Schäuble haben wie eigentlich immer klein beigegeben."

Blödsinn. Der EURO ist ja gar nicht weich. Im Gegenteil- viele Länder haben doch die Probleme weil der Euro für sie eigentlich viel zu hart ist. Und Deutschland profitiert von den Vorteilen weil die wirtschaftlichen Erfolge die Währung nicht belasten und damit Wettbewerbsfähigkeit nicht dämpfen.

Schäuble klein beigegeben? Sehe ich ziemlich anders.

Es wird noch schlimmer

Denkt man den dem Verfall des Euro werden wir bald Preissteigerungen haben die extremer sind.
Zieht der Ölpreis an werden wir es sehr schnell spüren was für ein Mist die EZB mit dem aus Italien veranstaltet.

@ceterum

"Da der Mindestlohn schon seit Januar gilt, kann
er als vermutlich nicht als entscheidende Erklärung für den Preisanstieg im Februar herhalten
"

??? Das ist eine haarsträubende Fehlaussage:

Der Preisanstieg bezieht sich nämlich auf den Vergleich Februar 2014 zu Februar 2015. Jeder Mindestlohn der nach Februar 2014 eingeführt wurde kann zeitlich betrachtet wirken.

@garden.of.delight.

"Ein gutes Jahr fuer tariflich beschaeftigte Arbeitnehmer

Viele AN beziehen keinen Tariflohn und bekommen ganz sicher keine 3%.
Sie bekommen seit Jahren Lohnsteigerungen deutlich darunter.

Es sei denn sie bekamen vorher weniger als den Mindestlohn....
"

Nun ja, "viele" ist relativ, die anderen sind aber auf jeden Fall MEHR: Gut die Hälfte aller Arbeitnehmer IST tariflich beschäftigt. Viele weitere sind übertariflich und außertariflich angestellt, verdienen also MEHR. Das sind bei uns in der Firma auch noch ein 2stelliger Prozentsatz. Ob die Beamten da noch zukommen, oder zu den Tarifangestellten zählen weiß ich leider nicht...

@Thomas Wohlzufrieden

"Bei meinen Regelmäßigen Einkäufen stelle ich fest, das tatsächlich nichts billiger geworden ist. Bestenfalls sinkt der Packungsinhalt, und damit verbunden der Preis. Hat aber nichts mit "billiger" zu tun. Der Sprit ist auch nicht billig, sondern im Moment nur etwas weniger teuer. "

Wenn Sie nur an der Tankstelle einkaufen kann ich Ihnen nicht helfen, ansonsten sind bei allen von mir besuchten Läden (Aldi, Lidl, Rewe, Real, Netto, Edeka,...) massenhaft Waren DAUERHAFT im Preis gesenkt worden.

Kann jeder im Internet überprüfen. Aber Ihre Aussagen und deren realer Wert ist ja hinlänglich bekannt (und nachprüfbar).

Wie definieren Sie billig und teuer? Die Entwicklung kann man eigentlich seriös nur am Wert des Einkommens messen. Also im Prinzip: Wie lange muss ein durchschnittlicher Arbeitnehmer für xy arbeiten. Beispielsweise Sprit: Früher war es (reine Spritbetrachtung)eigentlich viel teurer mit dem Auto von A nach B zu kommen.

Scheininflation ???

Mieten, Nebenkosten, Strom, Lebensmittel, es wird Vieles teurer hier in Deutschland, U.A. Schokolade um 10 %, Brot um 10 %, Margarine, Butter, Obst usw., aber die Inflation, so wird durch die Presse dauernd verkündet, diese sinkt. Da verstehe ich das Unwort einer politisch gewollt, gesteuerten "L......presse" wohl durchaus. Ist es nur bei der hier benannten Scheininflation so oder auch bei der Arbeitslosenquote und den Wahlergebnissen sowie den "Meinungen des Volkes" zu den Entscheidungen, die fern des Volkeswillen sind, wie immer so verkündet wird, es sind ....% für eine geregelte ..., für eine ......, für ein .... usw.

@Hafenstraße1982

"Denkt man den dem Verfall des Euro werden wir bald Preissteigerungen haben die extremer sind.
Zieht der Ölpreis an werden wir es sehr schnell spüren was für ein Mist die EZB mit dem aus Italien veranstaltet."

Unsinn, einen Ölpreisanstieg sehen wir völlig unabhängig von der Währung. +10% in USD sind auch +10% in EUR. An der Tankstelle ist es ohnehin stark gedämpft, da der größte Posten fixe Steuern pro Liter sind.

Wenn ich mir alle verfügbaren Wechselkurse EUR-USD (seit 87) anschaue, so sind wir auch heute noch ziemlich im Mittelfeld... Leute wie Sie haben übrigens nicht gejubelt, sondern genauso über den EUR gemeckert als es in die andere Richtung ging...

Draghis fatales Experiment

Die Geldschwemme erzeugt gigantische Blasen am Aktien-, Immobilien- und Anleihenmarkt, dort findet die angestrebte Inflation schon statt.
Aber wie läßt die EZB irgendwann mal die Luft aus diesen Blasen wieder heraus, ohne daß es zu einem Riesenknall kommt, der zu einer gewaltigen Finanz- und Wirtschaftskrise führen kann.
Die EZB bringt sich in eine Zwangslage, entweder weiter Geld zu drucken oder den Einbruch zu riskieren.
Die Schwächung des Euro wird früher oder später die Inflation anheizen, gleichzeitig findet ein Ausverkauf europäischer Vermögen an US-Investoren statt, die natürlich Rendite sehen wollen.
Als abschreckendes Beispiel sei die größte Investmentfirma der Welt, Blackrock, genannt, die massiv in den Immobilienmarkt einsteigt und die Mieten hochtreibt.
Selbst wenn ein Teil dieser Geldschwemme die reale Wirtschaft etwas beleben sollte, entsteht ein unabsehbarer Kollateralschaden.
Draghis startet mit einem Flugzeug, über die Landung macht er sich keine Sorgen.

12:20 von lenamarie: regelmäßig einkaufen

"Billiger wurden auch Lebensmittel, die 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr kosteten. So fielen zum Beispiel die Preise für Molkereiprodukte und Eier (minus 2,3 Prozent), Fleisch und Wurst (minus 1,0 Prozent) sowie Gemüse ( minus 0,8 Prozent)."

Dweckt sich mit meinen Beobachtungen.
Auch an der Tankstelle ist es für mich billiger. Auch dass die Lebensmittel und Waschmittel im Preis seit langem stabil oder gar etwas billiger wurden, deckt sich mit meinen Beobachtungen, ich gehe nämlich auch regelmäßig einkaufen. Vor allem die Sonderangebote haben größere Spannen nach unten und es gibt sie häufiger. Ihre Ansicht, dass die alltäglichen Dinge, zu dem bei mir außer Lebensmittel übrigens auch das Benzin oder die Heizung zählt, teurer werden kann ich nicht teilen. Ich weiß nicht, wo Sie einkaufen gehen, dass Sie das Gegenteil behaupten.

12:24 von Sascha Bahl

Zustimmung zu 100%. Da wir aber weiter zu gringe Lohnkosten haben und die notwendigsten staatlichen Investitionen (Brücken etc.) wegen dem Popanz der schwarzen Null nicht tätigen und nicht verstehen, dass unser Exportüberschuss die Schulden der anderen hochtreibt, versucht die EZB die Wettbewerbsfähigkeit der Südländer über einen niedrigen Eurokurs wenigstens außereuropäisch herzustellen. Da die Rohstoffpreise wie Erdöl momentan im Keller sind, treibt diese Politik der EZB nicht mal die Inflation an. Wenn die Rohstoffpreise wieder steigen, wird die EZB diese Politik des niedrigen Euro wieder austarieren müssen.

@ Skywalker

Für uns Deutschen ist der Euro zu weich und für die Südländer ist er zu hart. Deshalb müssen auch alle Wackelländer aus dieser Währung austreten, bevor auch noch die stabilen Länder runtergerissen werden.
Ausserdem gibt es genug Arbeitnehmer, welche vom Export nicht profitieren. Die eigentlichen Nutzniesser des Exportes sind die Manager mit den oberen Etagen.
@ Investigator
Sehr treffend auf den Punkt gebracht!

@ 13:28 von ladycat

Sie schreiben:
"Dass der Euro zur Ramschwährung wird, haben wir dem Falschmünzer Draghi zu verdanken. Viele Kleinsparer wurden/werden durch die Niedrigzinspolitik enteignet."
*
Wer den Euro als Ramschwährung bezeichnet sollte sich vielleicht erst einmal mit diesen Begriffen näher befassen um zu verstehen was sie denn bedeuten.
DER EURO IST NACH WIE VOR EINE DER HÄRTESTEN WÄHRUNGEN DER WELT!
Die Stärke einer Währung zeigt sch immer zuerst in der Oreisstabilität (Inflationsrate)!
Die Preisstabilität wie sie der Euro seit Beginn seiner Existenz im Januar 1999 hat ist einmalig.
Es gab noch keine Währung die über mehr als 15 Jahre so wenig Wertverlust hatte!
Die aktuellen Kursentwicklungen des Euro z.B. zum US Dollar sind gewollt gesteuert durch die EZB um die Wirtschaft in der Eurozone anzukurbeln. Man kann das vergleichen mit der Schweiz die ja über mehr als vier Jahre den Franken bewusst an den Euro gekoppelt hatte, auch das war eine bewusste Steuerung duch die Zentralbank der Schweiz!

@ 14:59 von ladycat

Sie schreiben:
"Ausserdem gibt es genug Arbeitnehmer, welche vom Export nicht profitieren. Die eigentlichen Nutzniesser des Exportes sind die Manager mit den oberen Etagen."
*
Sorry. aber vom Export profitieren nicht nur die direkt davon betroffenen Firmen UND deren Arbeitnehmer durch sichere und gut bezahlte Jobs sondern auch der gesamte Binnenmarkt in Deutschland.
Ohne den Export gäbe es weniger Geld zu verteilen und weniger Arbeitsplätze sowohl in den exportierenden Unternehmen als auch im Einzelhandel und anderen Bereichen. Die Zusammenhänge sind schon etwas komplexer als sie sich so mancher scheinbar vorstellen kann. Dass es nach der Krise 2008 wieder vermehrt Reallohnzuwächse gibt hängt ganz wesentlich auch von den Exporterfolgen deutscher Unternehmen ab!
Übrigens profitieren weit mehr als 10 Millionen Arbeitnehmer auch von den starken Prämienzahlungen zwischen 3.000 uns 9.000 € pro Mitarbeiter die viele Unternehmen seit 2010 wieder zahlen!
Informieren hilft!

siehe USA @ Investigator

"Die Geldschwemme erzeugt gigantische Blasen am Aktien-, Immobilien- und Anleihenmarkt"

In den USA ist es ja bereits so, dass der DowJones massiv einbricht, wenn bloß über einen Termin spekuliert wird, an welchem die FED einen Termin zur Entscheidung über einen Termin der Beendigung der Niedrigzinspolitik verkündet.

Und dass es zu einem Kursfeuerwerk kommt, wenn ein solcher möglicher Termin dementiert wird.

Schlimmer noch: Wirtschaftswachstum in den USA und sinkende Arbeitslosigkeit verursachen große Kurseinbrüche(!), weil damit ein solcher Termin wieder wahrscheinlicher wird.

Das hat mit Kopplung an Realwirtschaft nicht mehr das Geringste zu tun.

@ 14:27 von Investigator

Sie schreiben:
"Die Schwächung des Euro wird früher oder später die Inflation anheizen, gleichzeitig findet ein Ausverkauf europäischer Vermögen an US-Investoren statt, die natürlich Rendite sehen wollen."
*
Da der Euro nicht schwach ist (sondern nach wie vor die härteste weil preisstabilste Währung dieser Welt) geht diese Aussage schon einmal an der Realität vorbei.
Übrigens passiert hier in der Eurozone das was in den USA bereits mit Erfolg realisert wurde. Mit Niedrigzinsen und Geldschwemme durch Aufkauf von Staatsanleihen wurde die Wirtschaft angekurbelt so dass dort die Zinsen wieder langsam anziehen.
Der Weg war erfolgreich und zwar genau so wie de EZB ihn jetzt geht!
Manchmal sind die Zusammenhänge ganz anders und vor allem deutlich komplexer als man sich das so vorstellt.

@ 15:44 von elchico

Sie schreiben:
"In den USA ist es ja bereits so, dass der DowJones massiv einbricht, wenn bloß über einen Termin spekuliert wird, an welchem die FED einen Termin zur Entscheidung über einen Termin der Beendigung der Niedrigzinspolitik verkündet. "
*
Na ja bisher ist das nicht passiert OBWOHL die Zinsen dort bereits anziehen.
Der Dow Jones ist nach wie vor ganz oben!
Manchmal ist die Realität anders als man sich das vorstellt.

@ Bernd1 Danke für Ihre

@ Bernd1

Danke für Ihre sachkundigen Kommentare

Ich bin im übrigen der Ansicht, das Deflationsgespenst ist ein Relikt der Vergangenheit. Preisstabilität ist nicht bei 2%, sondern bei 0% Inflation erreicht. Kein Mensch verschiebt eine Anschaffung, weil er sie im nächsten Jahr vielleicht Ein, Zwei oder Drei Prozent billiger erwerben könnte. Die EZB sollte die begonnene Staatsfinanzierung schnellstens wieder einstellen.

Stimmt nicht @ Bernd1

"OBWOHL die Zinsen dort bereits anziehen."

Das ist schlichtweg nicht wahr. In den USA liegt der Leitzins seit 16.12.2008 unverändert bei 0-0,25%. Anderslautende Meldungen dürfen sie gern zitieren.

Und in wie fern ein Aktienindex "ganz oben" sein kann, erschließt sich mir auch nicht.

Vielleicht sollten sie die Realität ersteinmal verstehen lernen, bevor sie herablassend andere kritisieren!

@ 16:13 von Werner40

Ich gebe Ihnen Recht mit der Aussage zur Deflation.
Auch ich sehe in einem moderaten sinken der Preise kein wirkliches Problem.
Wobei die Angst über die Verschiebung von Anschaffungen wohl eher auf Unternehmen bei deren Investitionen gerichtet ist und weniger beim privaten Verbraucher.

@ elchico

Ich sehe das so wie Sie.
Ich bin auch sehr gespannt, was passiert, wenn die Zinsen wieder angehoben werden. Wahrscheinlich wird das lange nicht, wenn überhaupt, geschehen. Jetzt wo sich die Finanzjunkies so sehr an das billige Geld gewöhnt haben, wird es mit einer Entziehungskur äußerst schwer.
@ Bernd 1
Die Prämienzahlung von 3000-6000 Euro an die Mitarbeiter ist mir sehr wohl bekannt. Da brauch ich mir gar nicht informieren, das weiss ich aus eigener Erfahrung.
Dass der Euro immer weiter fällt, mag für die Wirtschaft gut sein aber nicht für die Verbraucher. Ohne den Verfall wären Benzin und Heizöl viel billiger. Aber der kleine Mann darf ja nicht profitieren.

@ 16:15 von elchico

Sie fragen:
"Und in wie fern ein Aktienindex "ganz oben" sein kann, erschließt sich mir auch nicht."
*
Das ist einfach zu erklären:
Wenn der Index auf einem (vergleichsweise zur Vergangenheit) hohen Wert liegt.
Man hilft ja gerne.
Im Übrigen habe ich von ZInsen geschrieben und nicht von Leitzinsen. Vegleichen Sie bitte mal die Zinsen der deutschen und US-Staatsanleihen. Die ZInsen ziehen dort seit einiger Zeit stärker wieder an wie auch die Kredit- und Einlagenzinsen der Banken.
Die Realität ist oft etwas komplexer.

@ 17:37 von ladycat

Sie schreiben:
"Dass der Euro immer weiter fällt, mag für die Wirtschaft gut sein aber nicht für die Verbraucher. Ohne den Verfall wären Benzin und Heizöl viel billiger. Aber der kleine Mann darf ja nicht profitieren."
*
Der Vorteil für die Wirtschaft ist aus den genannten Gründen auch für den Verbraucher als Arbeitnehmer gut weil er Arbeitsplatz und Einkommen sichert.
Die Vorteile gleichen die wenigen Nachteile der höheren Preise für importierte Güter mehr als aus.
Es ist vor allem der von Ihnen genannte "kleine Mann" der im Endeffekt profitiert. Oder glauben Sie er hat mehr davon wenn er seinen Job verliert aufgrund von weniger Export mit den bekannten Folgen davon:
Weniger Umsatz der Wirtschaft = weniger Arbeitsplätze = weniger Einkommen = weniger Binnenmarkt = noch weniger Arbeitsplätze auch im Einzelhandle usw...!
Wie gesagt:
Es sind die etwas komplexeren Zusammenhänge die im Endeffekt vor allem auch den "kleinen Mann" profitieren lassen.

@ladycat

"Für uns Deutschen ist der Euro zu weich und für die Südländer ist er zu hart. Deshalb müssen auch alle Wackelländer aus dieser Währung austreten, bevor auch noch die stabilen Länder runtergerissen werden."

Völliger Unsinn. Die Probleme heute haben wenig mit der Währung zu tun, sondern schlicht mit falscher Haushaltspolitik. Meinen Sie den Griechen ging es vor der EURO Zeit besser als heute in der Krise? Der Euro ist nicht weich, sonst hätten wir eine massive Deflation. Nach Ihren Kriterien müsste es auch einen harten EURO für Bayern und BW geben und Ostdeutschland, Berlin, Norddeutschland müssten austreten.

"Ausserdem gibt es genug Arbeitnehmer, welche vom Export nicht profitieren. Die eigentlichen Nutzniesser des Exportes sind die Manager mit den oberen Etagen."

???Das ist doch auch Unsinn. Vom Export profitiert vor allem der kleine Mann! Meinen Sie D könnte sich den Sozialhaushalt ohne den riesigen Exportüberschuss leisten?

@Werner40

"Preisstabilität ist nicht bei 2%, sondern bei 0% Inflation erreicht. Kein Mensch verschiebt eine Anschaffung, weil er sie im nächsten Jahr vielleicht Ein, Zwei oder Drei Prozent billiger erwerben könnte. "

Doch genau das machen die Menschen, gibt es genug Studien und Erfahrungswerte zu. Wenn etwas teurer wird wird früh gekauft, wenn etwas billiger wird spät. Raten Sie mal warum der Immobilienmarkt zur Zeit so ist wie er ist?

Es geht um statistische Effekte, es reicht schon wenn nur 5% der Menschen so handeln um enormen Schaden zu verursachen.

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