Kommentare - FAQ: Wer soll welche Altgeräte gratis zurücknehmen?

11. März 2015 - 12:13 Uhr

Das Kabinett hat eine Reform des Elektrogesetzes verabschiedet, um die Altgeräte-Rückgabe zu erleichtern. Große Geschäfte sollen Kleingeräte immer und größere Geräte beim Kauf eines neuen zurücknehmen. So sollen mehr wertvolle Metalle recycelt werden.

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Kommentare

Die einfache Methode sollte

Die einfache Methode sollte immer den Vorzug erhalten.

Elektronik in die Resttonne und zu große Teile danebengestellt.

Die Tonne wird regelmäßig geleert, also muss niemand die Umwelt zusätzlich belasten. Bequem ist es alle male, so gibt es auch keinen Grund das "Zeug" am Wegesrand wild abzukippen.

Der Bürokratiewahnsinn geht weiter

Altgeräte können und werden nach Anmeldung durch die örtlichen Bauhöfe/Müllunternehmen in der Regel kostenlos abgeholt. Gleichzeitig kann ich meine Kleingeräte bei jeder Sammelstelle meiner Gemeinde/Stadt etc. abgeben. Wenn schon nicht so, warum stellt man dann nicht einen weiteren Container für Elektrokleingeräte neben die mittlerweile fünf oder sechs sonstigen Container für Wertestoffe?! Warum muss alles und jedes bürokratisch bis ins letzte Detail geregelt sein, was dann aber trotzdem nicht funktioniert und nur das Geld des Bürgers kostet! Rückgabe beim Händler wird zur Folge haben, dass sich dieser dies dann bezahlen lässt, indirekt durch einen Preisaufschlag! Warum versucht Deutschland schon wieder, irgendwelche unsinnigen Vorgaben und angebliche Ziele zu übertreffen? Es gibt sicherlich wichtigeres und dringenderes in Deutschland. Darauf sollten sich unsere Politiker mal besinnen.

Falsches Signal

Jeder sollte für die Entsorgung seines Mülls selber verantwortlich sein. Wenn nicht alle Nase lang neue Geräte gekauft würden, obwohl die Alten noch bestens funktionieren, gäbe es auch viel weniger Elektroschrott.

FAQ: Wer soll welche Altgeräte gratis zurücknehmen?

Wird der deutsche Staat immer mehr zu einem Bevormunder? Sind die Endverbraucher immer fauler? Es gibt in den Landkreisen genügend Abgabestellen für Haushaltsgroß- und Kleingeräte. Wenn es schon bequem sein soll, warum wird keine Lösung gefunden, wie bei der Altkleidersammlung? In Frankreich stehen vor den meisten Baumärkten Einwurfkontainer für Kleingeräte und eine Superwerbung läuft im TV. Was wollen die Scheinpolitiker, die ihren Mund vor dem Verstand auf machen? Immer mehr Kosten für den bestehenden Einzelhandel. Demnächts steht an jedem Fachgeschäft der Zusatz Müllabgabestation? Jeder Bürger sollte sich die Frage stellen, wie er mit seinem selbst verursachten Müllproblem und den z.Z. zur Verfügung stehenden Entsorgungsmöglichkeiten klar kommt. Was kommt danach? Autoreifen zum Autohändler, Farben und Lacke zum Baumarkt oder Farbenhandel. Besser eine weitere Mülltonne für Elektroschrott in Pink!

Unsinniges Gesetz!

Bereits heute gibt es genügend Wertstoffhöfe bei denen alte Elektrogeräte abgegeben werden können. Wenn es jemandem schon zu umständlich ist dorthin zu gehen, wird er es vermutlich auch nicht beim Elektrohändler abgeben.

@. traurigerdemokrat

"Elektronik in die Resttonne und zu große Teile danebengestellt."
Gute Idee.
Aber werden Dinge, die neben der Restmülltonne stehen,
überhaupt mitgenommen?
Und ist es überhaupt zulässig, Elektronik in die Resttonne
zu verbringen?
Ich vermute nicht; denn diese Art Müll dürfte kaum für
Müllverbrennungsanlagen geeignet sein.

@. Diktatur D

" Es gibt in den Landkreisen genügend Abgabestellen für Haushaltsgroß- und Kleingeräte."

Auch Sie leben in einer zunehmend alternden Gesellschaft.
Wie sollen diese Leute das wohl anstellen?
Etwa mit ihrem Hackenschopper zum Einkaufen oder wohl-
möglichst mit dem Rollator?

Auch Sie werden mal älter und landen dann möglicherweise
im Rollstuhl.
Den müssen anschl. auch wieder Leute für Sie entsorgen.

Jeder Müll in eine Tonne. Ist

Jeder Müll in eine Tonne. Ist kein Problem, denn entsprechende Sortieranlagen sind längst marktreif. Die will die Politik nur nicht. Es geht um Erziehung, und um Profitmaximierung für die, die mit unserem Müll Geld verdienen. Denn die verdienen halt mehr, wenn wir Idioten kostenlos sortieren. - Und warum auch nicht? Wer alles mit sich machen lässt, muss sich nicht wundern, das man alles mit ihm macht!

Klar, daß der Onlinehandel dagegen ist...

potenzielle Kunden könnten spontan etwas in einem stationären Geschäft kaufen, wenn sie dort schon mal sind um ein Altgerät abzugeben. Auch die anfallenden Versandkosten, die Sie übernehmen müßten, gefallen Ihnen nicht, obwohl das kein Nachteil gegenüber dem normalen Einzelhandel ist, denn der belegt dafür Lagerfläche, die er auch bezahlen muß. Ich z.B. habe immer Motoröl online gekauft, da hier der Preis wesentlich besser ist. Als ich dann mal Altöl entsorgen wollte, war die Kundenhotline des Verkäufers dann gar nicht so erfreut. Mir wurden viele Hinweise für einen sicheren Umweltgerechten Versand genannt, und nahegelegt das Altöl selber zu einer Sammelstelle zu bringen. Das alles trotz einer kostenlosen Rücknahmeverpflichtung des Verkäufers. Seit dem kaufe ich mein Öl nur noch in Baumärkten oder Verbrauchermärkten. Hier klappt die Rücknahme ohne Probleme reibungslos. Es hat halt seinen Grund, daß die Preise nicht überall immer am billigsten sind. Service muß halt bezahlt werden.

Es ist ja richtig mehr Geräte

Es ist ja richtig mehr Geräte zu verwerten. Nur dafür den Handel verantwortlich zu machen ist schlicht Unfug. Nach der Logik kann man die Müllabfuhr und gelben Tonnen abschaffen und eben sagen, der Handel soll es wieder einsammeln- denn in der Regel kommt in die Mülltonne ja was vorher mal irgendwo gekauft wurde. Der Handel ist nicht der Verursacher sondern eben der Händler.
Wo soll das noch hinführen, werden eines Tages in Deutschland die Kneipen für die Alkis zur Kasse gebeten?

Es gibt schon die "Orangene

Es gibt schon die "Orangene Tonne", da soll sogar gezielt "Kleinelektroschrott" rein.

Es wäre ein einfaches, wenn man die "zu großen Teile" auch daneben stellen dürfte -> Personal ist da, ein Auto ist da, Sachverstand ist auch dann da (hoff).

Noch ist die "Gelbe Tonne" bei uns durch die orangene nicht ersetzt, ich hoffe es geschieht bald (ich habe einiges an Kleinkram welches auf die Tonne wartet, ich werde bestimmt deswegen nicht zum Recyclinghof fahren)

@ Thomas Wohlzufrieden

"Jeder sollte für die Entsorgung seines Mülls selber verantwortlich sein."

Dann schauen Sie mal in den Wald und in die Büsche. Dort sehen Sie die "Verantwortlichkeit".

Sollte alles in die

Sollte alles in die Reststofftonne rein dürfen, dann wären die ersten Wochen nach Start, eine Deutschlandweite Aufräumaktion der Superlative.

Die Rohstoffmenge die da zusammen kommen könnte wäre ... !

"Wenn nicht alle Nase lang

"Wenn nicht alle Nase lang neue Geräte gekauft würden, obwohl die Alten noch bestens funktionieren, gäbe es auch viel weniger Elektroschrott"

Das ist eine "andere" Baustelle :)

@diktatur: medizin

Nimmt jede Apotheke entgegen. Batterien jeder Supermarkt. Und wenn ich mir ne Waschmaschine kaufe, nimmt der Lieferservice die alte eh mit.

Elektrogeräte sind Rohstoff

In Elektrogeräten befinden sich viele wertvolle Rohstoffe, die viel zu schade zum Wegwerfen sind. Ein sinnvolles Recyclingkonzept hilft zudem, die Kosten für die Müllentsorgung zu senken.

Der Landkreis Aschaffenburg am Rande des Rhein-Main-Gebiets, in Bayern gelegen, macht es vor. Dort gibt es in allen Kommunen Wertstoffhöfe, in denen Elektrogeräte, Metalle, Bauschutt und Holz abgegeben werden können. Gartenabfälle können die Bürger auf Grünabfallplätzen entsorgen. Bio-Müll geht in eine braune und Papier in eine blaue Tonne, dazu kommt der gelbe Sack und Sammelcontainer für Blechdosen und Altglas. 2 x im Jahr werden Schadstoffe gesammelt. Das reduziert das Volumen in den Restmülltonnen auf ein Minimum. Die Recyclingquote liegt bei fast 80% und die Bürger zahlen die niedrigsten Müllgebühren in ganz Deutschland, weil die Gewinne aus dem Wertstoffverkauf mit den Kosten für die Müllentsorgung verrechnet werden.

Warum schließen sich nicht andere Städte und Kreise dem Vorbild an?

die WEEE Richtlinie sagt aus

Dass die Rückgabe für den Verbraucher in jedem Falle kostenfrei zu sein hat.

Auch Sie leben in einer zunehmend alternden Gesellschaft.

europeo Sie haben ganz Recht. Ich bin ein Teil dieser alternden Gesellschaft. Ich lebe aber nicht hinter dem Mond. Ich habe ein Telefon, so wie die meisten meiner älteren Bekannten und Freunde. Wir haben, sicher nicht alle, Kinder, Freunde und eine Brille zum Lesen. Die Kinder und Freunde erledigen schon mal das eine oder andere für uns. Eine Brille zum Lesen besitze ich auch um mir aus dem Telefonbuch den richtigen Entsorger zu wählen und Sie mögen es vielleicht nicht glauben, es funktioniert so gar in der Provinz! Mehr Gelassenheit für Sie und eine Portion Durchblick auch im Alter!

Verantwortung übernehmen

Sie haben meine volle Unterstützung G.Meyer. Es würde auch in anderen Orten funktionieren. Aber nein doch, wir sind ein Land der Nörgler und "ich bin dagegen, wenn du dafür bist". Wenn ich es will und verantworten kann, dann finde ich eine Lösung. Jedenfalls für die meisten von uns. Eine Quote von fast 80 % ist beim Recycling von Wertstoffen und Müll ist hervorragend. Von Faulheit geführt wird diese Quote nicht erreicht werden, also anpacken und dass überall im Land. Es geht doch wie in Aschaffenburg. Wir brauchen keine weitere Reglementierung.

Warum jetzt dieser Unfug?

Wollte die Ministeriun endlich wieder ins Fernsehen?

Hat die Ministerin noch nicht mitbekommen, daß die Städte und Kommunen Elektrik- und Elektronikschrott gerne selbst sammeln und gewinnbringend an Recyclingunternehmen verkaufen?

Oder wollen die großen Elektro- und Elektronikverteibsketten dies Geschäft jetzt selbst und sicher machen?

Dann bliebe die Frage, um welchen Preis sich die Ministerin hier zur Handlangerin machen lassen hat.

Zum lachen

"Am 11. März 2015 um 15:13 von deployed
@diktatur: medizin

Nimmt jede Apotheke entgegen."

Der Apotheker Ihres Vertrauens nimmt Ihre Medizin, die Sie vorne reintragen, entgegen, um Sie hinterm Haus in die Restmülltonne zu kloppen.

Fragen Sie Ihn NICHT, er wird's nicht zugeben !

Erfahrungswerte durch Tätigkeit in der Branche.

Kopfschütteln

...ist das, was man bei solchen Meldungen noch machen kann - besser, erst gar nicht mehr Nachrichten lesen oder anschauen, spart man sich die Energie fürs Kopfschütteln.

Es wird immer absurder, wie manche Politiker krampfhaft versuchen, ihren Posten zu rechtfertigen.

Armes Deutschland!

Warum tut sich D bei selbstverständlichen

Kleinigkeiten immer so schwer? Rücknahme/kostenlose Entsorgung von E-Geräten ist in der CH seit gut 20 Jahren Usus :-).....

15:13 von deployed

Und wenn ich mir ne Waschmaschine kaufe, nimmt der Lieferservice die alte eh mit.

Ihr Wort in Gottes (oder besser Hermes') Gehörgang. Leider wurde heute die Mitnahme des Altgerätes verweigert, weil sich (oh Wunder, nach bestimmungsgemäßem Gebrauch desselben) Restwasser in der Maschine befand...

Die kostenlose Entsorgung ist schon Gang und Gäbe

in den Wertstoffhöfen in ganz Deutschland.

Machen wir uns nichts vor - wird diese Entsorgung verpflichtend auf den Handel umgelegt, dann werden die Händler das nicht aus der Portokasse zahlen, sondern auf uns alle umlegen.

Wir, die heute schon ordnungsgemäß den Elektro(nik)schrott entsorgen, werden dann völlig unnötigerweise für die Faulen und Dummen mitbezahlen müssen!

@gedoens

Alte Medizin in die Restmülltonne zu geben ist vollkommen in Ordnung,wenn der Müll in einer Verbrennungsanlage entsorgt wird und nicht auf einer Deponie landet!
Nichts anderes hat das ehemalige kostenloses Entsorgungssystem der Pharmaindustrie,an denen die Apotheken angeschlossen waren, auch getan.
Wichtig ist alleine,das Medikamente nicht zum Beispiel in der Toilette entsorgt werden und so ins Wasser gelangen.Den selbst die modernste Abwasserbehandlung ist nicht in der Lage,die Wirkstoffe im Wasser zu neutralisieren oder zu entfernen.

Besser

Alles wird alt und irgendwann abgeschrieben. Geht ein Gerät vorher kaputt ist es vom Hersteller kostenfrei zu reparieren oder zu ersetzen. Geplante Obsoleszenz sollte hart geahndet werden. Geht aber nicht, wegen Wachstumsfanatismus.

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