Kommentare

Inflation

Damit sind der Inflation Tür und Tor geöffnet.
Und wie rette ich mein Geld für meine Altersversorgung?
Ich werde mich im Ausland umsehen müssen.

Strukturreformen ...

... um bitteschön was zu bewirken ? Dass es den Griechen besser geht ?

Wie Georg Schramm ...

so schön sagt, der Drogen-Krieg geht weiter.
Die Droge ist das Geld und die Staaten sowie die Bevölkerung sind die Abhängigen.

Soll doch die EZB mal erklären wie jemals Griechenland, Italien und Japan ihre Schulden loswerden sollen, es gibt kein Konzept dafür. Denn der Abbau von Schulden sorgt für einen Abbau von Reichtum.
Der Reichtum der letzten Jahrzehnte beruht allein auf Schulden, wer Schulden reduzieren will, wird Reichtum verhindern und gänzlich abschaffn. Und wenn man nun noch die Steuerhinterziehungstricks der Finanzelite kennt der weiß auch wer dies bezahlen darf.

Ich sag dazu nur, die Armen haben nichts und die Reichen werden geschont (warum auch immer), der Mittelstand darf bluten, selber schuld wenn man Parteien der Mitte wählt.

Griechenland sollte akzeptieren,

das es in der EU,jetzt wo eine sozialistische Regierung das Sagen hat,unerwünscht ist.
Auch als Drohgebärde gegenüber der spanischen Podemos gedacht ist. Wenn ihr so wählt,wie die Griechen,wir haben unsere Folterwerkzeuge.
Die Griechen sollten sich eben alleine irgendwie durchwursteln,auch wenn es schwer fällt. Griechenland ist eben ein souveränes Land,das sich nach anderen Parntnern umsehen sollte. Unter diesen Gesichtspunkten wird es einem Herrn Putin nicht schwerfallen,dem Gesuch des griechischem Landwirtschaftsministers,das Importverbot von griechischen Landwirtschaftsprodukten, incl Nutzvieh wohlwollend zu überdenken. Vielleicht könnte es ja der Anfang einer neuen Freundschaft sein.
Zypern hat in dieser Beziehung schon mal den ersten Schritt gemacht.

Griechenland

Es ist ganz normal, dass die EZB wie angekündigt agiert. Wer will jemanden Geld leihen, wenn dieser schon vorher bekannt gibt, dass er nicht zurück zahlen kann. Es wurden von der griechischen Absichten mitgeteilt, wie man die Einnahmensituation ändern möchte. Dieser absichtserklärung müssen jetzt erst einmal Taten folgen.
Die Wahlversprechen der Linksregierung sind kein europäisches Problem sondern das Problem dieser Regierung. Tatsache ist, dass innerhalb kürzester Zeit diese Regierung jeden möglichen Investor verprellt hat.

Was für eine Wahl hat die EZB denn auch?

Varoufakis musste ja laut rumposaunen, dass er die fälligen Staatsanleihen nicht auszahlen will. Wie soll die EZB unter diesen Vorzeichen rechtfertigen, Milliarden in weitere griechische Anleihen zu pumpen?

re 19ikarus43

"Die Griechen sollten sich eben alleine irgendwie durchwursteln,auch wenn es schwer fällt."

Das würde so schwer fallen, dass auch die sozialistische Regierung überhaupt nichts von der Idee hält. Die würde nämlich gleich vom Hof gejagt, wenn Beamte und Rentner kein Geld mehr kriegen.

War die EZB nicht unabhängig?

Und in der Hauptaufgabe für Geldwertstabilität zuständig? So habe ich es zumindest mal in der Tagesschau öfter gesagt bekommen ... Und was ist jetzt mit dem sinkenden Wechselkurs des Euro zum Dollar? Den sinkenden Werten der Ersparnisse? Was hat da die EZB für die Geldwertstabilität getan, wohl doc eher das Gegenteil! Und warum darf die Geldmenge extrem ausgeweitet werden, aber Griechenland aus politischen Gründen von den Anleihekäufen ausgeschlossen werden ... wie war das nochmal mit der angeblichen "Unabhängigkeit" der EZB? Da stimmt doch etwas hinten und vorne nicht!

re exkoelner

"Den sinkenden Werten der Ersparnisse?"

Ersparnise sinken nicht im Wert. Weder absolut noch nach Kaufkraft.

Griechenlands Manko und Chance

Das billigste Geld, in Massen verteilt, nutzt Griechenland nichts, wenn man es nicht in die Realwirtschaft investieren kann. Deshalb sind Strukturreformen, besonders in der Verwaltung und im Rechtswesen, notwendig, damit Unternehmen zügig und rechtssicher investieren können.

Die Griechen sollten einfach mal ihre Lautstärke herunterfahren und mit den Reformen schrittweise weitermachen. Dann wird das was. Zugleich muss sozial flankiert werden. Das könnte sogar wachstumsstärkend wirken.

Die EZB hat schon vor Jahren jede Menge griechische Staatsanleihen gekauft. Von daher dürften für weitere Käufe enge Grenzen gesetzt sein.

was heisst hier man lässt

was heisst hier man lässt Griechenland zappeln? Griechenland muss wie jeder andere bestimmte Mindestbedingungen erfüllen und es liegt an der griechischen Regierung diese zu erfüllen. Das nun darzustellen, als wolle die EZB den Griechen eins auswischen, ist unverantwortlich und wohl kaum der Journalismus dem man von einer steuerfinanzierten Institution erwarten sollte.

m 05. März 2015 um 17:27 von exkoelner

"War die EZB nicht unabhängig?"

So sahen es die Verträge vor, nach dt. Modell. Eines DER Kriterien überhaupt, warum die Deutschen bereit waren ihre DM aufzugeben!
Davon hat man sich verabschiedet, ist vertragsbrüchig geworden, rechtftertigt dies mit der Mehrheitsentscheidung. Gegen den Willen der Deutschen und wie von Druide um 16:25Uhr richtig erkannt, auf Kosten der Sparer.

Als ob nicht schon genug neues Geld "gedruckt" wurde, um Kredite zu bedienen. Im übrigen 80% davon im Süden Europas. (Zahl aus Gedächtnis, bitte um Korrektur sollte ich falsch liegen)

Irrweg

Ich halte das Anwerfen der Druckerpresse für einen Irrweg. Das gleiche hat meine Wahlheimat USA auch gemacht, was hier im Forum (zu Recht) kritisiert wurde.
Es liegt doch nicht am Mangel an Geld, dass nicht investiert wird und die Wirtschaft in den meisten europäischen Ländern stottert.
Es müssen Reformen durchgeführt werden, die einen Standort für Investoren attraktiv machen. Investitionen müssen gesichert sein. Ein Abbau der unsaglichen Bürokratie muss her, Steuern für "Produktionsbetriebe" und mittlere Einkommen runter, damit die Bürger mehr Geld für Konsum haben.
Es ist doch Tatsache, dass ein Bezieher eines mittleren und unteren Einkommen jeden Cent drei Mal umdrehen muss.
In Europa wird alles hoch besteuert und dann über Sozialleistungen teuer an die Bürger zurückgeführt. Was soll so ein Quatsch? Einkommen unterhalb von 40.000 Euro/Jahr sollten komplett steuerfrei sein. Danach progressive Besteuerung. Geringe Steuern auf Arbeit und hohe Steuern auf Kapital und nicht umgekehrt

Das Griechenland an

Das Griechenland an bestimmten Programmen nicht beteiligt wird hat doch nun wirklich nichts damit zu tun von welcher Regierung sie vertreten werden. Es ist eine Frechheit, egal von wem, etwas anderes zu behaupten.
Jedem muss doch nun endlich klar sein, das Griechenland die Bedingungen erfüllen muss um weitere Hilfe zu bekommen. Dabei reicht es nicht zu provozieren, beleidigen, verhöhnen geschweige denn zu erpressen !
Das ist Kontraproduktiv.

16:25 von Druide

"Damit sind der Inflation Tür und Tor geöffnet."

Und Sie glauben im Ausland besser dran zu sein?

Inflation ist das geringste Problem der Eurozone, eher das Gegenteil, die Deflation. Außerdem - die Altersvorsorge wird dadurch gefährdet, dass die Zinsen niedriger als die Geldentwertung sind. Ist z.b. die Inflation bei 1,0 % und der Zins bei 0%, dann haben wir ein Problem. Ist die Inflation bei 4% und der Zins bei 5%, dann haben wir kein Problem. Die Banken kassieren momentan auf unverschämte Weise ab. Sie selbst decken sich nahezu umsonst ein, verlangen aber selbst beim Dispo über 10%. Auch die Überschussbeteiligungen werden oft genug vorenthalten. Meine Vorsorge, die in Aktien des Dax angelegt wird, sollte beste Gewinne bringen, kaum hatte ich sie angelegt, reduzierte die Volksbank die meine Gewinnmarge meines Produktes um die Hälfte und kassiert jetzt allein.

Unsere Gelder wurden in Staatsanleihen wie Griechenland angelegt, weil da die Renidten am besten sind.

Systemfehler

Ich bin Verfechter der freien Marktwirtschaft und halte es für das einzige System, dass praktikabel und nachhaltig ist.
Allerdings hat das System einen Fehler.
Ich frage mich immer, wie es extrem Reiche schaffen immer reicher zu werden.
Bill Gates oder Warren Buffet stiften 40 oder 50% ihres Vermögens und 5 Jahre später haben sie wieder das gleiche Vermögen wie vorher. Als Reicher ist es quasi unmöglich nicht noch reicher zu werden.
Darin liegt der Fehler. Die Zeche zahlt die Mittelklasse, welche überproportional besteuert wird und kaum Geld für Investitionen und Anlagen übrig bleibt.
Wie kann ein Lehrer, Postbeamter, Elekrtiker oder Schreiner Vermögen anhäufen?? Geht nicht!
Wir müssen anfangen VERMÖGEN zu besteuern und nicht Arbeit
In meiner Wahlheimat USA herrschte der größte Wohlstand als die obere Steuergrenze bei 91% lag. Danach hat man sie auf 70% runtergefahren und Reagan hat sie dann Anfang der 80er Jahre auf 38% gesenkt. Heute stehen sie bei 35% und die Mittelklasse leidet

16:52 von LLogik 67: Wer hat uns belogen? Syriza??

Hier wird von der EZB eindeutig gegen eine linke Regierung agitiert. Die Oligarchen Griechenlands, die mit den europäischen Banken im besten Einvernehmen sind, fürchten um ihre Pfründe und die EZB leistet ihnen Amtshilfe.

Sie glauben nicht im Ernst, dass die Vorgängerregierungen gewillt oder in der Lage waren, die Schulden zurückzuzahlen. Seit Ausbruch der Krise haben diese Regierungen dafür gesorgt, dass sich die Schulden Griechenlands noch mal um 60% erhöht haben - und niemand in der EZB ließ Griechenland außen vor. Der einzige Unterschied ist, dass die neue Regierung so blöd ist nicht weiter zu lügen, sondern ehrlich zu sagen, dass sie nicht alles bezahlen kann.

Außerdem - Die EZB tat auch nichts, als sich die Vorgängerregierungen in den Euro gelogen haben.

Die jetzige Regierung will endlich die Steuern von den Vermögenden eintreiben, ein Katasteramt aufbauen. Nichts dergleichen taten die Vorgängerregierungen - und niemand in der EZB ärgerte sich darüber. Krähenprinzip?

Langsam ist doch klar worauf das hinausläuft.....

.......die Schulden kann eh KEIN Land mehr zurückzahlen, incl. Deutschland.
Nun wird also fröhlich gedruckt und alle Industrieländer werden sich daran bereichern können, nur natürlich nicht die Länder die kaum Wirtschaft haben z.B. GR.
Leider ist durch dieses Vorgehen aber die Altersvorsorge (Die man selber ansparen sollte) gefährdet, da bleiben nur noch Sachwerte, was auch ich seit mittlerweile 5 Jahren ausschliesslich mache.
Ein paar tausend € in bar reichen mir aus für evtl. Reparaturen oder sonstige Zahlungen.
Wenn der Bogen irgendwann so überspannt ist das es kein angebliches "Gegenmittel" mehr gibt wie z.B. EZB Druckmaschinen wird aus heiterem Himmel eine Währungsreform kommen, quasi € V2.0
Dann werden alle die die etliche Mio. auf dem Konto haben quasi übernacht um etliches "ärmer" werden.
Dann fängt das Spiel von vorne an und auch dann werden die "ärmeren" Länder wieder die Deppen sein.......... eine Einheitswährung für Länder verschiedener Wirtschaftsleistungen ist Blödsinn.

17:35 von karwandler

Ersparnise sinken nicht im Wert. Weder absolut noch nach Kaufkraft.

Zur Zeit ist das nahezu richtig - allerdings nicht für reine Sparbuchsparer, die nur geringe Ersparnisse haben und ihr Geld überproportional für sich stark verteuernde Mieten ausgeben müssen und dafür oft auch an Rücklagen gehen.

Die Experten, welche

Die Experten, welche Griechenland in den € aufnahmen und für kreditfähig hielten, haben ein Anleiheprogramm erdacht.
*
Diese Experte haben beschlossen, das eine "wünschenswerten" Inflationrate von 2 %
nötig ist.

Damit "wertschätzen" Sie die "Lebensarbeitsleistung " der 20,6 Millionen deutschen Rentner!

Die "beitragsfinanzierte Rente" in Deutschland ist damit für 2014 mit 0,5 % (?!) Strafzins abgewertet!
*
Euro- und deutsche Beamte sind mit Ihren beitragsfreien Pensionen, brutto inflationsgeschützt an der von Ihnen verursachten Alters- Enteignung, nicht beteiligt!!!

Ist doch völlig klar, dass

Ist doch völlig klar, dass Griechenland erstmal die zugesagten Reformgesetze verabschieden und umsetzen muß. Im übrigen ist Staatsanleihenkauf durch die EZB ein großer Fehler. Staaten sollten so Wirtschaften, dass sie sich am Kapitalmarkt finanzieren können oder noch besser mit ausgeglichenen Haushalten arbeiten.

Schade, dass es so weit

Schade, dass es so weit gekommen ist. Wäre man doch so streng von Anfang an, als der massive Schuldenberg noch ein kleiner Haufen war.
Es ist immer noch unbegreifbar weshalb so viele Investoren griechische Staatsanleihen über Jahre hinweg gekauftt haben. Aus Makroökonomischer Sicht war das doch eine Katastrophe. Man hätte dort eine Grenze setzten sollen, aber jetzt ist es zu spät.

Häusle bauen

<<< Und wie rette ich mein Geld für meine Altersversorgung? >>> von Druide. ### Als Nobert Blüm sagte, dass die Renten sicher sind, haben meine Frau und ich beschlossen, ein Häuschen zu bauen. Heute ist meine Rente zwar sicher, aber doch weniger als gedacht, dafür zahlen wir keine Miete. Hätte ich meine Beruf Programmierer als Beamter ausgeübt, wäre meine Pension rund 50 % höher als meine Rente. Netto.

17:35 von karwandler

"Ersparnise sinken nicht im Wert. Weder absolut noch nach Kaufkraft."
.
Wie bitte ?
.
Sollte das ein Scherz sein ? Seit vielen Jahren kann ich beobachten, dass mein Geld an Kaufkraft verliert. Sie nicht ?

Draghi bleibt "hart"

Wer schon so viel Geld verbrannt hat,
dem sollte es am Ende auch egal sein
was die Nachwelt von ihm hält.
.
Eine befürchtete "Deflation" mit billigem
Geld bis zum abwinken zu bekämpfen, ist das
selbe wie mit Bomben Frieden schaffen zu wollen.
.
Unmöglich. Da kann man ruhig auch noch ein
paar Bündel Scheine in das Fiasko GR jagen.
Helfen wird´s nix. Draghi und die EU hat fertig.
.
In ein paar Jahren werden wir es wissen,
aber politisch auch nicht schlauer sein.
Der Versuch EU war schön, das Ergebniss
gruslig und der Euro ist eine Witzwährung.

@paddi:"Die jetzige Regierung will endlich die Steuern ...

... eintreiben, ein Katasteramt aufbauen.

Nun, wenn die Tsipras-Regierung die vereinbarten Spar- und Reformprogramme umsetzt, wird sie auch die restlichen 7,2 Mrd. € aus dem verlängerten Hilfsproramm erhalten. Die EZB handelt nach ihren Grundsätzen und nicht nach der Farbe der Regierung. Sie hat schon vor Wochen griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit bewertet und keine Staatsanleihen mehr aufgekauft. Insofern ergibt sich mit dem heutigen Beschluss der EZB keine neue Lage.

Die Notprogramme der EZB für die griechischen Banken, für die der Staat haftet, werden bis auf Weiteres fortgesetzt. Eine nachhaltige Problemlösung einschl. Sicherung des Schuldendienstes ohne neue Schulden ist nur möglich bei verbesserter Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft und Verwaltung möglich. Noch tat die Tsipras-Regierung nicht kund, wie sie die Strukturreformen umsetzen will. Viel Zeit hat die neue Regierung nicht mehr, um zu sagen, wie ihre Verpflichtungen erfüllen will.

Damals wollte keiner Beamter

Damals wollte keiner Beamter werden.
Allerdings gab es auch Zeiten, wo es aufgrund der Zuzsatzversorgung bei Angestellten gute Gründe gab.
Aber das ist leider Geschichte.

Genau so ist es..........

.......... schön das noch jemand so denkt wie ich!

20:34 von Helmut Baltrusch - @paddi:

"Sicherung des Schuldendienstes ohne neue Schulden ist nur möglich bei verbesserter Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft und Verwaltung möglich. Noch tat die Tsipras-Regierung nicht kund, wie sie die Strukturreformen umsetzen will. Viel Zeit hat die neue Regierung nicht mehr, um zu sagen, wie ihre Verpflichtungen erfüllen will."
-
Gerade die Sendung "Quer" im 3. BR-Programm zu sehen!
-
In der Mediathek, ab morgen verfügbar!
-
Gibt auf leichte Art, Aufschluss über die absurden EU - Forderungen an die Tsipras Regierung und wer bisher, was an Geld einsackte und weiter einsacken will!

Ersparnisse @20:21 von Dittsche

Es stimmt schon, Ersparnisse sinken wirklich nicht im Wert.

Wenn Sie Ihre Ersparnisse so angelegt haben, dass der Ertrag nichtmal die Inflation ausgleicht, sollten Sie mal über Ihre Geldanlagestrategie nachdenken. Notfalls kaufen Sie doch einfach haltbare Dinge (z.B. Silber, Gold), bei denen gibt es keine Inflation. Allerdings im langfristigen Mittel auch keinen Ertrag.

Der Wert des Papieres.....

.....seien es Geldscheine, Lebensversicherungen, private Renten, Riester, all dies ist ein Versprechen...!
.
Ein Versprechen, dass gebrochen werden wird. Es gibt keine andere Möglichkeit.
.
Nur in Edelmetallen kann ich den Wert in den Händen halten.
.
Und dieser Wert bleibt bestehen. Ganz ohne Versprechen...!

Wer kann sich noch erinnern

Das was jetzt beschlossen wurde, war vor 15 Jahren noch nicht einmal "denkbar". Wie die Zeiten sich ändern. Wie verzweifelt muss die EZB sein.

Mit uns im Euro gehts vielen schlecht, D.h. ....

Dass GRE nun mal Steuern eintreiben will und anderes vorhat ist ja hinsichtlich des zur Schuldentilgung nötigen Staatshaushalts ganz nett und richtig.

Allerdings steht die eigentliche Frage ganz anders: Bleibt GRE im Euro, schafft es nie wettbewerbsfähiges Wachstum, weil die Lohnstückkosten zu den produktiveren oder noch billigeren Wettbewerbern zu hoch und die Industrie nichts mehr zu bieten hat, also alleine schon stets Leistungsbilanzdefizite (ohne die dito negative Kapitalbilanz) "erwirtschaftet".
Bei Niedriglöhnen statt Wechselkursanpassung kommt zudem kaum Umsatz zustande mit unbedeutendem (selbst wenn) Steueraufkommen, was Gewinne undd damit Investitionen drückende Deflation mangels Kaufkraft bewirkt.
Daraus folgt ein Dauertransferbedarf, den wir mit Steuern, Soli oder weiteren Haftungen für Schattenhaushaltskredite aufzubringen haben, wenn wir am "Euro für alle" festhalten.
Bleibt GRE etc. Peripherie im Euro, müssten wir auch , die deutsche Dampfwalze, raus.

@Druide 16:25

"Ich werde mich im Ausland umsehen müssen." Nützt auch nichts, da die Situation weltweit überall die gleiche ist. Es ist einfach zu viel Geld im Umlauf, das durch nichts "gedeckt" ist.

re dittsche

"Seit vielen Jahren kann ich beobachten, dass mein Geld an Kaufkraft verliert."

Dann haben Sie's wohl unter der Matratze liegen. I.d.R. gibt es immer (risikofreie) Anlageformen, die mindestens die Inflation ausgleichen.

Auch heute kriegen Sie (knapp über) 1 % Zinsen.

Was ist denn hier los?

Statt gegen Inflation anzukämpfen soll diese herbeigeführt werden?
Tut mir leid, ich verstehe nicht, wie das ehrlichen Menschen helfen soll.
Ich bin ganz gut in Mathe. ( Abschluss in Informatik) Aber was die Finanzmeschen da als gut und logisch bezeichnen, erschließt sich mir nicht

Besteuerung von Vermögen

Es wäre wirklich besser, Vermögen höher zu besteuern, vor allem ererbtes. Aber damit tun wir uns merkwürdigerweise schwer. Dass unser Arbeitseinkommen mit 40% versteuert wird, akzeptieren wir ohne weiteres. Wenn wir aber auf Zinsen, Dividende und Kursgewinne 25% Steuern müssen, empfinden wir das als Diebstahl.

Ausland

Das ist auch nicht mehr möglich, denn schon allein der Umtausch wird die Diviende schlucken, da der Euro im Tiefflug ist.

Es geht doch garnicht um die Griechen

Die EZB will erreichen, das die Banken mehr Geld zur Verfügung haben um an Investitionswillige auch Geld zu verleihen. Nur ist das so, als würde man einem Hund Knochen vorwerfen, damit er diese an deM Herrchen gibt. Was macht der Hund / Bank, sie spekuliert an der Börse, da dort ja mehr Geld zu machen ist. Denkt die Bank, aber iwr alle wissen, dass es eine Blase ist und zwar eine tödlich diesmal. Wenn Aber Milliarden Summen in eine Null-Wirtschaft wandern, die nichts produziert ausser Wünsche, dann kollabiert diese Blase irgendwann. Ich bin für eine Zweck Diktatur aus Fachleuten, die diesen Laien Selbstbedienern in der EU das Handwerk legt und rettet was geht. Wenn man all das Geld den Europäern schenken würde, wäre eine derart große Nachfrage an Kusumgütern, da Zinsen ja nichts bringen, dass es die Wirtschaft in allen Staaten stärken würde. So funktioniert ein Wirtschaftskreislauf.

re diskobolos

"Es wäre wirklich besser, Vermögen höher zu besteuern, vor allem ererbtes."

Manche träumen davon, Vermögen oder Erbschaften kräftig wegzubesteuern. Übersehen wird grundsätzlich, dass lt. Bundesverfassungsgericht ein Vermögensstamm durch Besteuerung nicht aufgezehrt werden darf, lediglich die (fiktiven) Vermögenserträge.

Damit ist der Besteuerung von Vermögen und Erbschaften ein enger Rahmen gesetzt.

Deflation, ja klar, nur wo?

Arbeit wird jedes Jahr teuere (die Gewerkschaften sorgen schon dafür).

Immobilien werden auch nicht teuer (laut Draghi). Die Mietpreisbremse ist also überflüssig.

Und das wir uns von unseren Ersparnisse immer weniger kaufen können interessiert Draghi auch nicht.

Die Zinsen müssen endlich wieder auf ein Niveau angehoben werden, daß nach Abzug von Steuern der Wert erhalten bleibt. Arbeit kann nicht jedes Jahr wertvoller werden. Ergo wird das Geld jedes Jahr weniger Wert, und genau das muß endlich mit höheren Zinsen kompensiert werden.

Es ist nicht Aufgabe der EZB die Wirtschaft anzukurbeln. Die Wirtschaft muß allein zurecht kommen.

@karwandler 17:35

Zitat "Ersparnise sinken nicht im Wert. Weder absolut noch nach Kaufkraft."

Wie können Sie das behaupten. Natürlich kann man sich immer weniger von seinem Geld kaufen. Was ist das dann, wenn nicht Geldentwertung.

Gucken Sie sich die alljährlich Lohnsteigerungsorgien an. Wenn die Menschen für die gleiche Arbeit immer mehr Geld bekommen, dann ist das ganz klar Inflation und zwar weit über 2%. Ich schätze mal eher so zwischen 3% und 5%.

Zappeln lassen

Ich finde die ARD-Überschrift "EZB lässt Griechenland weiter zappeln" schon sehr treffend und bezeichnend. In meinen Augen hat die EZB aber auf jeden Fall recht. Zuerst muss die griechische Regierung liefern. Es muss weitere Reformen und Sparanstrengungen geben, erst dann kann die EZB auch etwas für Griechenland tun.

@ vanPaten um 21:54

Sie konzentrieren sich viel zu sehr auf die Währung. Dabei ist es nur von untergeordneter Bedeutung, welche Währung Griechenland hat oder in Zukunft bekommen sollte. Denn die Steuermoral, die Korruption, die Produktivität usw. werden sich nicht schlagartig ändern, wenn eine andere Währung da ist. Ich erwarte aber von der sozialistisch geführten Regierung, dass sie alle Anstrengungen in die Hand nimmt, diese Dinge zu ändern und zu reformieren.

@ Dittsche um 20:21

"Seit vielen Jahren kann ich beobachten, dass mein Geld an Kaufkraft verliert."

Die Aussage hat ja nur Sinn für Geld, das Sie angelegt haben. Und da gibt es genügend sichere Anlageformen, die so viele Znsen erwirtschaften, dass die Inflation ausgeglichen wird.

@ Ente gut - Alles gut

"Notfalls kaufen Sie doch einfach haltbare Dinge (z.B. Silber, Gold), bei denen gibt es keine Inflation."

Das ist falsch. Die Inflation ist ja nicht davon abhängig, ob ich mein Geld in Gold, in Aktien oder auf dem Sparbuch anlege.

@pulmeier

Das Inflationsziel der Bundesbank war immer bei 2%, bei der EZB ist es genauso.
Warum sind sinkende Preise (Deflation) gefährlich?
Sinkende Preise schieben Investitionen und Konsum auf, Folge sind sinkende Produktion und steigende Arbeitslosigkeit. Das beflügelt eine Deflation noch weiter.

Die EZB würde nur bei zu hoher Inflation mit ihren Mitteln wie Leitzins, Mindesteinlage und Einlagenverzinsung die überschüssige Geldmenge wieder einsammeln.

Viele Lokalwährungen arbeiten Mangels Zentralbank mit Verfallsdatum der "Banknoten" um die Geldmenge zu kontrollieren.

Einlagensicherung?

Ob es wohl so kommen wird?

1. EZB lässt Griechenland außen vor
2. Griechen müssen davon ausgehen, dass ihre Banken in die Pleite rutschen
3. Griechen bringen das Geld ins Ausland
4. Griechische Banken kollabieren
5. Europäische Einlagensicherung kommt zum Zug
6. Griechenland kann diese nicht leisten
7. a) EZB springt ein. Ich lache wegen der Kurzsichtigkeit der EZBänker
7. b) EZB springt nicht ein. EZB-Versprechen dann gebrochen. Italiener und Spanier bekommen Angst um Ihre Einlagen, weil offensichtlich dann doch nicht sicher. Mittelabfluss, riesen Probleme, Eurozone zerbricht. Ich fange an zu weinen, wegen der Kurzsichtigkeit der EZBänker

@ exkoelner um 17:27

Zitat: "War die EZB nicht unabhängig?"

Das ist sie immer noch.

Zitat: "Und in der Hauptaufgabe für Geldwertstabilität zuständig? So habe ich es zumindest mal in der Tagesschau öfter gesagt bekommen ... Und was ist jetzt mit dem sinkenden Wechselkurs des Euro zum Dollar?"

Was haben Sie gegen einen steigenden Dollarkurs (jetzt mal abgesehen vom USA-Urlaub)?

Zitat: "Den sinkenden Werten der Ersparnisse?"

Der Wert unserer Ersparnisse sinkt nicht. Die Verzinsung ist ungefähr so hoch, wie die Inflationsrate.

@ Stefan P. um 22:46

"Das ist auch nicht mehr möglich, denn schon allein der Umtausch wird die Diviende schlucken, da der Euro im Tiefflug ist."

Der Euro ist immer noch eine der stabilsten Währungen. Und abgesehen davon kann ein Umtausch allein noch keine Dividende schlucken. Wie sich der Eurokurs in Zukunft bewegen wird, weiß keiner von uns beiden, denn sonst könnten wir viel, viel Geld mit diesem Wissen verdienen.

@ Stefan P. um 22:54

"Nur ist das so, als würde man einem Hund Knochen vorwerfen, damit er diese an deM Herrchen gibt. Was macht der Hund / Bank, sie spekuliert an der Börse, da dort ja mehr Geld zu machen ist."

Eine Bank kann nicht einfach mit Kundeneinlagen oder mit Geld, das sie sich bei der EZB leiht, an der Börse spekulieren.

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