Kommentare

Epic Fail!

"Dahinter steht das Kalkül, dass die Investoren das Geld, das sie von der EZB bekommen, in riskantere Wertpapiere wie Aktien oder Unternehmensanleihen stecken."

das Kalkül ist durchaus berechtigt, denn genau das wird passieren

"Dadurch soll der Wirtschaft frisches Kapital zufließen, was schließlich in reale Investitionen und neue Jobs münden soll."

hier ist jedoch der Wunsch der Vater des Gedanken, denn eben das passiert ja bisher auch nicht. Geld ist im Überflüß da, es will aber keiner haben, weil die Perspektiven so schlecht sind!

Konkrete Projekte

Das Geld sollte lieber in konkrete Projekte fließen.
Warum nicht einfach eine eropäische Stromtrasse bauen die Strom in alle Länder der EU liefert - bauen statt nur darüber zu reden!
Das Geld wäre gut angelegt, die Arbeiter an diesem Projekt hätten ein Einkommen das sie Ausgeben könnten - das kurbelt die Wirtschaft an - nicht irgendwelche Spekulationgeschäfte mit Staatsanleihen.

Die EU der Bankenrettung mit EU Steuergeldern

Dragi verstößt gegen die EU Verträge die ein Aufkaufen von Schulden aller EU Länder durch die EZB verbietet weil es zu eine Schuldengemeinschafts EU Führt.Dieses Bailout wird zu Spekulationsblasen führen und die Realwirtschaft bleibt außen vor.Die Banken vergeben immer weniger Kredite an die Realwirtschaft.Dragi stützt die Börsen und die Spekulation gegen die EU Verträge.Die EU ist eine Schulden Union und ich hoffe das Portugal und Spanien diesem Irrsinn im Herbst nach ihren nationalen Wahlen weiter einhalt gebietet.

EZB will ein Feuerchen mit Brandbeschleunigern löschen

Wenigstens gibt es deutsche Banken, die das böse Spiel der EZB nicht mitmachen wollen. Der Chef der DZ-Bank (Volksbanken-Zentralinstitut), Wolfgang Kirsch, hat kein Interesse und sieht keine Veranlassung der EZB Anleihen zu verkaufen. Kirsch betrachtet das Anleiheprogramm der EZB kritisch. Er befürchtet, dass die Notenbank die Banken benutzt um über diesen Umweg Staatsanleihen zu kaufen, was ihr verboten ist. Diese Strategie berge substantielle Risiken.

Diesem Beispiel sollen alle Banken und Sparkassen folgen und wenigstens keine Staatsanleihen an die EZB verkaufen. Das wird die EZB zwar nicht davon abbringen, aber es wäre ein deutliches Zeichen und ein praktischer Widerstand gegen diese Politik zu Gunsten der Schuldenmacher, die die deutschen Sparer enteignen und die Steuerzahler noch viele Milliarden kosten werden. Genobanken und Sparkassen sind Stabilitätsanker in der Bankenlandschaft. Gerade sie sollten auf allen Ebenen mehr Widerstand leisten. Das Beispiel muss Schule machen!

Damit werden alle Dämme gesprengt....

Draghis Super-Bazooka konterkariert jedwede verantwortungsvolle Geldpolitik und auch Geldwirtschaft.

Mit dem 1140 € Milliarden-Plan der EZB werden nun sämtliche Dämme gesprengt.
Nicht nur, dass dieser massive Ankauf von Staatsanleihen eindeutig die Kompetenzen der EZB überschreitet, er will ja auch noch erklärtermaßen die von den Papieren befreiten Institute zum "Risikospielen am Markt" verleiten- schlimmer geht's nimmer!

Das was uns vor 4 Jahren fast in den Abgrund gerissen hat, wird nun von der EZB mit dem Segen der Politik in den Abgrund reißen, hier wird eine gewaltige Blase geschaffen, die den Steuerzahler erdrücken wird, wenn das Ganze platzt, denn die Banken werden dann entgegen anderen Verlautbarungen wieder "too big to fail" sein, wenn sie das Monopoly-Spiel auf den Märkten wieder vergeigt haben und die Steuerzahler selbstredend für die Fehler der Politik, der EZB und der Institute aufkommen muss...

Überschrift unzutreffend

"So funktioniert der Billionen-Plan"

Ob ein Plan auch tatsächlich funktioniert, zeigt sich erst in der Umsetzung.
Die EZB selbst spricht da von einem Kalkül - also einer eher taktischen Maßnahme in der Hoffnung auf Erfolg.

Ich denke, hier soll der Text - wie so häufig auf diesem Gebiet - als psychologischer Katalysator dem angestrebten Ziel dienen.
Dass Wunsch und Ziel dabei schon mal getrennte Wege gehen, zeigt der Blick auf einige Aussagen der Vergangenheit:
"Griechenland ist auf einem guten Weg", "Ihre Spareinlagen sind sicher" (aber immer weniger Wert) oder "Scheitert der Euro - scheitert Europa" (was inzwischen auch mit dem Euro möglich erscheint).

Das funktioniert nicht

Möchte die EZB Geld in die reale Wirtschaft pumpen muss sie "direkt" (über Landesbanken) Kredite zu 0,5% Zins an Unternehmen zur Verfügung stellen. Die "rechtlichen" Probleme könnte man über eine entsprechende Gesetzgebung umschiffen. Es wurde auch schon "vorgeschlagen". Aber dagegen wehren sich die "Geschäftsbanken" . Denn ist das "Model" erfolgreich, würden die "normalen" Banken grossteils überflüssig oder zuminest nicht mehr "systhemrelevant" und sie könnten nicht mehr so leicht Steuergelder für "Rettungsaktionen" beanspruchen.

Alles Kaffeesatzleserei

Woher aber nimmt man das Geld. Macht man dazu womöglich Schulden? Soll hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden?

Fällt denn niemanden etwas substanzielles, vielleicht sogar etwas Neues ein?

Bazooka

..da ist der Wunsch der Vater des Gedankens, sehr unwahrscheinlich, dass dieses funktionieren wird, etwa so unwahrscheinlich wie dass Griechenland die Schulden zurückbezahlt, oder Wasser bergauf fließt..

um 12:04 von marciaroni

Absolute Zustimmung. Gruß.

Epic Recovery

@ marciaroni:
"Geld ist im Überflüß da, es will aber keiner haben, weil die Perspektiven so schlecht sind!"

Also wenn wir mal ehrlich sind, dann sind die Aussichten in Deutschland glänzend und es geht weiter aufwärts. Was will man mehr? Ich halte nichts von "Jammern auf hohem Niveau".

ganz schön im Eimer

Meine Güte was muß doch der westliche Kapitalismus so im "Eimer" sein, dass solch gewaltige Geldsummen nun in Umlauf gebracht werden sollen. Die spnnendste Frage ist nun aber gewiss nicht, ob die EZB Griechen-Bands kauft, sondern woher sie selbst all das Geld hat! Es ist ziemlich ausgeschlossen, dass 1140 Mrd. auch gedeckt sind. Spannend ist auch die Frage, wie marode und fragil eigentlich besonders die Eurozone ist.
Dann möchte man ja eigentlich gerne wissen, wie lange all das Geld Wirkung zeitigt und ob nicht wieder mal ein Art Rettungsschirm aufsteigt, der wenig dauerhafte Stabilität verheißt. Es muß davon ausgegangen werden, dass all das im Bereich eines Vabanque-Spiels rangiert.

Ende der Kalkulierbarkeit

Für mich sind die Maßnahmen der EZB das Ende jeglicher Kalkulierbarkeit der finanziellen Zukunft. In Praxis heisst dies, dass ich keinerlei weitere Altersvorsorge mehr treffen werde. Zum einen gibt es fast keine Verzinsung, was jegliche sichere Anlage uninteressant macht, zum anderen sehe ich die Gefahr einer übergroßen Inflation. Die würde dann jegliche Rücklage auffressen.
Schon jetzt ist eigentlich genug Geld im Umlauf, es fehlt aber an Investoren. Das zeigt, dass die EZB-Massnahme sich als wirkungslos erweisen wird, mit den o.a. Folgen. Es ist mir unbegreiflich, dass unsere tolle Regierung nichts dagegen unternimmt. Für mich weitere Konsequenz: künftig AfD!

@Epic Recovery

Die Perspektiven sind in Deutschland glänzend? Das wird leider von vielen anders gesehen.
Wir haben gerade eine gute Momentaufnahme, aber Deutschland ist nicht mehr weit davon entfernt, dass der aktuelle Effekt verbrannt sein wird.
Beispiele für absehbare Probleme:
- Sozialversicherungsbeiträge werden in den nächsten Jahren stark steigen
- Der Bund verweigert sich die Länder finanziell richtig auszustatten, hier droht an einigen Stellen Kahlschlag (z.B. Regionalisierungsmittel & Berufsverkehr)
- Verrottete Infrastruktur wird zu Produktivitätsverlusten führen (Der Bund nimmt sich dem Problem nur langsam nach dem Gießkannenprinzip an).

Dass die große Koalition etwas davon anpackt, wage ich zu bezweifeln. Und die Skepsis von Unternehmern, die langfristig denken können, ist daher verständlich.

EZB setzt auf das Prinzip Hoffnung

Das Anleihe-Ankaufprogramm ist ein ungezieltes Verteilen von frischem Geld an Banken, Investmentfonds, Hedgefonds u.dgl.
Wie wir bereits in den USA gesehen haben treibt diese Geld vor allem die Aktienpreise, Immobilienpreise und Assetpreise aller Art in die Höhe und führt zu gewaltigen Blasenbildungen.
Darunter leiden bereits jetzt die Mieter durch ständig steigende Mieten.
Für Millionäre und Milliardäre ist das die größte Party aller Zeiten, die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt drastisch zu.
In den USA wird sich der Erfolg dieser Politik erst zeigen, wenn Die FED gezwungen ist, die Zinsen zu erhöhen. Im Extremfall bricht dann alles in sich zusammen.
Draghis Politik ist ein Spiel mit dem Feuer, das allein auf dem Prinzip Hoffnung basiert. Bereits im Vorfeld eilt der DAX von Rekord zu Rekord, jenseits aller ökonomischen Fakten, rein Liquiditäts-getrieben.
Die Immobilienpreise sind ihm dicht auf den Fersen.
Ob die Geldschwemme einen realen Effekt hat weiß niemand !

Quantitative easing ...

Ich als Nicht-Experte in Finanzfragen befürchte, dass Herrn Draghi mittel- bis langfristig eine Steigerung der Inflationsrate gelingen wird mit diesen Massnahmen, aber leider deutlich stärker als die angepeilten 2% ...

Und ich befürchte auch, dass genau das gar nicht mal so unerwünscht ist in Regierungskreisen, kann man so doch endlich die unbezahlbaren Schuldenberge praktisch ALLER EU - Mitgliedsländer bequem weginflationieren.

Glücklicherweise ist der Mensch sehr anpassungsfähig, wer jetzt nicht reagiert und brav sein Erspartes in bar auf dem Sparbuch lässt, wird wohl die Zeche zahlen müssen.

Kredite lösen das Problem nicht

Der Aktienmarkt wird nicht stabiler, wenn immer mehr Geld da reingepumpt wird. Wo sollen die ganzen Aktien mit einem realen Gegenwert denn so schnell herkommen?

Besser: Schulen bauen und mit frisch "gedrucktem" Geld bezahlen. Das schafft reales Wachstum. Allein bei den Grundschulen werden so viele neue Mensen benötigt - und einfach mehr Platz für die Nachmittagsbetreuung. Oder allen Lehrern einen Arbeitsplatz in der Schule, damit diese eine kontrollierte 40-Stunden-Woche leisten.

@ Investigator

Guter Kommentar!
Wer stoppt endlich diesen goldman-Draghi?
Wir haben in Deutschland überhaupt keine Deflationsgefahr. Die Wirtschaft hat dank niedrigerer Energiepreise zugelegt, die Leute sind in Kauflaune und es wird auch wieder mehr investiert.
Eine länger anhaltende Niedrigzinsphase ist eine Katastrophe, sowohl für die Kleinsparer als auch für die seriösen Banken, weil letztere deshalb nicht mehr genügend Gewinn machen können. Aber wenn es nach Draghi geht, dürfen lieber etliche Sparkassen und Volksbanken schliessen, damit er seine südländischen Zockerzombiebanken weiter künstlich am Leben erhalten kann.

Billigeres Geld - der Euro fällt weiter. Hurra DE, armer Rest.

Bereits bezahlte Schuldscheine = Kreditausgaben werden nicht bloß mit Umlaufgeld weitergereicht, sondern mit frischem der EZB. Kurz: Derselbe Schuldschein wird zweimal bezahlt bzw. der Kredit darunter verdoppelt, wodurch die fixen Zinsen relativ zur nun größeren Kreditgeldmenge des Papiers fallen. Oder: Die wachsende Geldmenge halbiert ihre Zinserträge.

Auf den Aktienmarkt angewandt verdoppelte sich der Aktienpreis ohne das das Unternehmen mehr ausschüttet, wodurch die Rendite fällt.

Tatsächlich führt das Geldmengenwachstum im Bankensystem zur Umwandlung nicht sofort liquider Aktiva (Wertpapiere der Anleihen) in ertragloses Bargeld, das den Einlegern (Passiva d. Bilanz) gehört. So saniert man Banken, aber die Einleger wollen Zinsen sehen. Also raus mit dem Geld - in Spekulationen, doch nicht in die große Wirtschaft (die ihr eigenen Banken bei der EZB hat). Denn die Käufer haben ja nicht den Kaufkraftzuwachs für die dann mehr Produkte.

Liquiditätsfalle. Der € fällt weiter!

Japanische Verhältnisse drohen

Jetzt hat man den letzten Pfeil im Köcher abgeschossen, um die Wirtschaft zu stimulieren. Doch die Stimulation wird sich nur an den Börsen bemerkbar machen, bis irgend ein Großanleger anfängt, der Party ein Ende zu bereiten. Denn natürlich haben die von Spekulanten getriebenen Aktienkurse nichts mit den realen Unternehmenszahlen zu tun.

Es passiert das Gleiche wie 1928 an der Wall Street oder 1990 in Tokio. Deflation und Depression.

Ich bitte um Erklärung

Guten Tag.
Ich hoffe es kann mir jemand erklären wieso die Banken Staatsanleihen, welche einen Minizins abwerfen (bis zu 2% bei 10 jährigen italienischen, spanischen oder portugisischen Bonds) an die EZB verkaufen sollten.
Anschließend hätte die Bank ja Kapital, welches sie mindestens zwischenzeitlich bei der EZB für -0,2% Einlagenzins parken müsste.

Wieso sollten Banken also überhaupt Anleihen verkaufen und Minizins gegen Negativzins tauschen ?

@PaulG 14:32

Genauso sehe ich das auch und habe "alle" Ihre Kosequenzen schon vor Jahren getroffen, bzw. werde sie bei der nächsten Wahl treffen.

Signor Draghi

hatte schon einen schlechten Ruf, bevor er dieses Amt übernahm. Nun folgen die Blasen dicht aufeinander. Der Dax entwickelt sich zur Blase, in de USA gibt es eine Autokredit-Blase. Die Banken zocken auf Deubel komm raus. Der Geldmarkt ist übertherapiert. Die US-Banken verdienen wieder Riesensummen mit Zockerei. Kredite werden nur nach Bonität vergeben. Warum sollte man Risiken eingehen? Das alles ficht Herrn Draghi nicht an. Diese Zeche muss bezahlt werden.

qe in kurzform

Die Notenbank druckt Geld und schmeisst es ins Kasino d.h. an die Boerse. Dort kaufen alle wie blöd Papiere und schliessen wetten ab. Die Kurse steigen, der kleinanleger wird gierig. Nun kann man dem den Ramsch andrehen. Mit dem Reingwinn kauft man Gold und Immobilien.

So funktioniert der 1140 Milliarden-Plan der EZB.....

Letztendlich wird die Praxis zeigen was funktioniert.
Was macht die EZB ? Mit ihrem gedruckten Geld kauft sie Staatsanleihen der EU-Länder.Das bedeutet eine Flutung des Finanzmarktes ein pushen der Finanzindustrie.

Oder was würde es bedeuten,wenn ein Unternehmen sich billig Geld von der EZB besorgt und damit massiv die eigenen Aktien kauft ? Der Kurs würde nach oben getrieben,aber doch irgendwie künstlich.Das hat wenig mit Wertsteigerung zu tun.Das gibt eher eine Blasenbildung.

Ob dadurch die Konjunktur in Europa angetrieben wird,bleibt abzuwarten.Japan fährt seit langer Zeit eine solche Strategie,die aber offensichtlich nicht fruchtet.

Quantitative Easing

Wieder ein neuer Name für das immer Gleiche. Das neue Fass ohne Boden heisst Quantitative Easing.

14:36 von Investigator

"...Ob die Geldschwemme einen realen Effekt hat weiß niemand !"

Im Grunde darf sie gar keinen "realen Effekt" haben. Denn jede wirkliche Investition in die bestehenden Industrien führt dann auch zu mehr Arbeitslosigkeit. Die Wachstumsperioden der Wirtschaft über eine ständig steigende Nachfrage sind einerseits durch die Übersättigung der heimischen Märkte und andererseits durch die Billiglohn-Konkurrenz jenseits der Grenzen passé. So bleibt den Unternehmern nur die Steigerung ihrer Gewinne per Rationalisierung - d.h. weniger Angestellte= höhere Arbeitslosigkeit oder Lohndumping. Und das wiederum bedeutet Kaufkraftverluste. Wer heute investiert, rationalisiert oder kauft Konkurrenten und macht sie platt.
Denn das große Problem ist die fehlende Idee einer völlig neuen Industrie, die ganz neue Nachfrage in großem Rahmen schafft. Wahrscheinlich wäre aber selbst ein Totalumbau der ökonomischen Grundlage letztlich bedeutungslos, weil die Automatisierung noch schneller sein wird.

Euro fällt nicht

@ vanPaten um 15:13
"Billigeres Geld - der Euro fällt weiter."

Der Euro fällt überhaupt nicht. Die Preise steigen jährlich im Schnitt um etwa 1 bis 2%.

Seriöse Geldanleger

@ Der Mahner um 15:20
"Denn natürlich haben die von Spekulanten getriebenen Aktienkurse nichts mit den realen Unternehmenszahlen zu tun."

Dieser Satz hat am 5. März 2015 nicht mehr Wahrheitsgehalt, als am 5. März vor fünf, zehn oder zwanzig Jahren. Die allermeisten Aktienkäufer sind Anleger und keine Spekulanten.

Jetzt gehts also los!

Die EZB verstößt gegen all das, was uns bei Einführung des Euro als niemals möglich versprochen wurde! Merkel und Schäuble sitzen wie die Kaninchen vor der Schlange Draghi und harren der Pleite, die da kommen muss!

Woher kommt das Geld ...

Diese Frage stellt sich meiner Meinung nach gar nicht.
Die EZB braucht Geld? Schon ist es da. Weil die EZB über die Geldmenge wacht und soviel Papier bedrucken lassen kann wie sie will. Ob dieses Geld überhaupt gedruckt werden muss ist auch mehr als fraglich. Wahrscheinlich ist es nur eine Ziffernkolonne im EZB-Computer.
Interessant ist, wem man das Geld gibt. Man gibt es den Banken! Die haben davon nämlich nicht ohnehin genug, sondern müssen die Zinsen für die Alt-Anlagen bezahlen, die als einzige noch hohe Zinsen abwerfen. Die Banken wiederum werfen alles auf den Aktienmarkt um überhaupt noch gewinn zu erwitschaften. Alle anderen Anlagen sind für sie ein Minusgeschäft, dank 0% und negativ Zinsen.
Das Geld landet auf dem Aktienmakt. Der ist übervoll von Kapital und jeder sucht händeringend nach einem guten Geschäft.
Diejenigen, die Geld brauchen könnten oder sogar haben müssen, die bekommen keines (Griechenland). Die müssen sparen bis zum Zusammenbruch.
Fazit: "die spinnen, die Römer"

@ Willy.A.

Sehr treffend beschrieben.

WER zahlt am Ende d. Tages ?

@--perchta .

Das "Geld" wird einfach gedruckt ,
rund um d. Uhr laufen d. Druckmaschinen ...............
u. spucken euronen aus ......,
Es ist quasi "gratis" .
Also, Kohle ist genug da ,

aber WER sackt das am Ende d. Tages
ein ?

Der Rentner ?

Das Prekariat ?

oder die, die sowieso schon genug haben ?

Und d. Abrechnung zahlt WER ,

in 5 o. 10 Jahren ?

wird das dann durch einen Crash/Kollapps bezahlt ,
der dann dem gemeinen St.-Zahler
a.d. füße fällt. ?

@UdSSR 2.0

"Die allermeisten Aktienkäufer sind Anleger und keine Spekulanten."

Das ändert überhaupt nichts an meiner Aussage. Es reichen wenige große Spekulanten aus, um die entsprechenden Auswirkungen an den Börsen zu erreichen! Es reicht manchmal nur ein kleiner Anstoß, um den Dominoeffekt auszulösen. Die vielen kleinen Anleger reagieren dann nur wie gewünscht!

Woher das Geld kommt!

Für alle hier, die Fragen, woher das Geld kommt, ein kleiner, total vereinfachter Exkurs.

Das Geld kommt nirgendwo her! Und das bleibt auch so, so lange die Wirtschaft genug "Leistung" erzeugt, die eine stabile Geldmarktpolitik gewährleistet.

Also bedeutet das folgendes: das eigentliche Geld selber entsteht bei den Banken vor Ort. Diese stellen Geld zur Verfügung, welches sie bei den Nationalbanken abrufen. Diese stellen lediglich sozusagen nur die "Zahl" als Geldgröße zur Verfügung, die wieder von der EZB kommt! Es wird sozusagen nur auf dem Papier bestätigt, dass das Geld da ist.

Und genauso fliessen Gelder auch wieder zurück. Durch Tilgung sozusagen "löscht" die EZB diese Kredite irgendwann wieder.

Also mit reinem Papiergeld hat das nix zu tun! Das ist immer eher in einer bestimmten, fast konstanten Größe vorhanden.

Problematisch wird es nur, wenn die Gelder nicht mehr zurück fließen. Dann springt tatsächlich der Staat mit Steuergeldern ein! Und erst dann wird es wirklich teuer

17:05 von Der Mahner

"...Es reichen wenige große Spekulanten aus, um die entsprechenden Auswirkungen an den Börsen zu erreichen! Es reicht manchmal nur ein kleiner Anstoß, um den Dominoeffekt auszulösen. ..."

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das "Futter" der EZB ein "Fressen" für den computergesteuerten Handel wird. Es werden sicher gerade etliche Programme geschrieben auf der Grundlage der zu erwartenden Milliarden bzw. Billionen! Nach dem Prinzip: Wie fische ich am Meisten ab!

hmmm

Ich frag mich wo das ganze geld immer hinfliesst ,..ich mein in die infrastructur oder oeffentliche einrichtungen ja offensichtlich nicht .....und irgendwann ist halt mal schluss wo soll denn die wirtschaft noch hinwachsen???.....die ressourcen sind ja schliesslich nicht unendlich oder hab ich da was verpasst?

Finde ich gut

Man muss nur allen klarmachen, dass sie ihr Geld investieren müssen. Ohne die Masse läuft nichts!

Eine riesige

Eine riesige Spekulationsblase. Erst steigt der Dax, dann fällt er. Weitere Probleme der Währungen in der Welt kommen hinzu. Die Investoren, die hier das Geld durch die EZB kriegen, werden vermutlich nicht sehr investieren und am Ende war alles umsonst und es kommen die weiteren Probleme hinzu.

Es gibt kein besseres Mittel, das Finanzsystem an die Wand zu fahren als die Dynamik zu beschleunigen

Preise steigen durch Nachfrage!

Anleihekäufe können das Deflationsproblem kaum lösen, weil sie einseitig in die Wirtschaft eingreifen, d.h. sie versorgen nur die Anbieterseite mit billigem Geld. Damit werden nur noch mehr Produkte hergestellt. Der Antriebsmotor der Wirtschaft ist aber die Nachfrageseite, und die geht leer aus. Folgen? Steigendes Angebot, dass sich bei den Anbietern stapelt. Und was machen diese? Die Preise senken um die Sachen überhaupt loszuwerden …
Um das Deflationsproblem zu lösen hilft nur, den Massen mehr Geld in die Hand zu geben, damit diese loslaufen und konsumieren können; nur wenn dieser Konsum einsetzt, können die Händler die Preise erhöhen (=Inflation) und die EZB-Leute sich wieder hinlegen. Und wie startet man den Konsummotor? Z.B. durch 0-Zins-Konsumentenkredite direkt von der EZB an den Konsumenten: EZB als Onlinebank. Das Leute, die bei privaten Banken arbeiten, diese Idee nicht gerne hören, ist mir klar, und deshalb ist es um so wichtiger, sie öffentlich auszusprechen.

Staaten sollten sich am

Staaten sollten sich am Kapitalmarkt finanzieren. EZB Staatsfinanzierung ist ein übler Sündenfall. Besser noch sind ausgeglichene Haushalte.

Hoffen und harren

haben schon viele zum Narren gehalten.

Spielgelg

Ich bin kein Wirtschaftsexperte, vielleicht kann mir jemand erklären wie Wirtschaft funktionieren soll wenn die Reichen mit dem Geld spielen und dadurch immer vermögender werden und wenn man dem Mittelstand immer mehr Geld wegnimmt.

Da Merkel diese Politik vorantreibt und uns auf solche Fragen keine Antwort gibt möchte ich hier einen Experten fragen.

Schönen Gruss

Darstellung: