Kommentare

Sehr Gut..

Die Massen an Plastiktüten werden in ihrer zerstörerischen Wirkung unterschätzt oder ignoriert. Ein Reglement wie in anderen Ländern war überfällig. Ein guter Anfang.

Vermüllung der Landschaft

In den letzten paar Jahren hat sich unter unseren Mitmenschen eine erschreckende Selbstverständlichkeit eingeschlichen, den Müll, fast immer leere Lebensmittelverpackungen, an dem Rand der Straße zu entsorgen. Autobahnauffahrten, besonders in der Nähe von Fast-Food-Ketten, sind von Müll überzogen. Wäre schön, wenn die Grünen dieses Thema aufgriffen, aber die haben wohl andere Prioritäten. Man kann nur hoffen, dass diese EU-Initiative nur ein Anfang ist. Hoffen wir, dass wir nicht solche Gesetze, wie sie in Singapur herrschen, brauchen, aber besser solche, als weiter mit der Vermüllung leben müssen.

Tüten und Blasen

Besser wäre ein EU weites Verbot gewesen.Jetzt haben wir einen Flickenteppich den niemand wollte.

Es wurde wieder einmal der Lobby nachgegeben.Ein Kompromiss wie "ein bischen schwanger".

Jeder kann mit Tasche ,Netz oder Korb einkaufen.Niemand benötigt Kunststofftüten.

Papiertüten können das besser und können voll recycled werden.

Endlich mal was sinnvolles

Endlich mal was sinnvolles von der EU.
Sehr guter Entschluss. Die Dinger sollten 2 Euro kosten....
Leider können die meisten nur über den Geldbeutel auf die Dringlichkeit der Müllvermeidung aufmerksam gemacht werden.
Ich hoffe die Länder setzen dass auch um.

Dreck wie in TOGO

@Paul Puma__Nähe von Fast-Food-Ketten__

Habe ich auch bemerkt und noch so einVerschmutzer sind diese CAFFEE TOGO Leute die überall ihren Becher auf die Straße werfen.

Diese Läden sollten eine Sondersteuer zahlen weil sie das erst möglich machen.Entsorgen soll wie immer die Allgemeinheit.

Gut so

Seit Jahren benutzte ich schon keine Plastiktueten mehr bzw. nur wenn es sich ueberhaupt nicht vermeiden lässt.
Es ist meistens Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit mit der sich Menschen beim Einkauf oft mehrere Platiktueten aushändigen lassen um ihre Lebensmittel einzupacken. Das kann nur eingeschränkt werden wenn man dafuer bezahlen muss.
Und zwar erheblich mehr als fuer Papiertueten die es ja auch als Ausweichmöglichkeit gibt.
Besser ist es natuerlich Stofftaschen oder ähnliches dabei zu haben.
Fuer jeden Einkauf der in einer Plastiktuete Platz hat, kann man mit wenig gutem Willen
entsprechende Behältnisse selbst mitbringen.
Fuer mich wäre das eigentlich auch ein Thema fuer die Gruenen gewesen, aber die haben inzwischen andere Themen die mit dem Ursprung ihrer Partei aber auch garnichts mehr zu tun haben.

Wer definiert Müll-, bzw. Plastiktüte?

"Fast 200 umweltschädliche Plastiktüten verbraucht der durchschnittliche EU-Bürger pro Jahr".

Beim Einkauf lehne ich jede Plastiktüte ab!
Trotzdem verbrauche ich geschätzt 100 Tüten pro Jahr für den Müll. Werden diese in die 200 eingerechnet?
Kostet die Mülltüte demnächst 20 Cent?

was hat der homo sapiens

nur in der finsteren, kargen "Vorplastikzeit" gemacht?

Plastiktüten reduzieren, schön und gut,

aber was ist mit den Fast-Food-Ketten,
was mit dieser Kaffee-To-go-Unsitte, was allemein mit der überhandnehmenden Flut der Plastikverpackungen?

Ein Pfand auf Fast-Food-Verpackungen wäre ebenso angebracht. Man braucht sich ja nur mal die Gegend rund um Mc-Dingsbums anschauen. Warum um alles in der Welt muss man Kaffee mitnehmen und unterwegs trinken?
Die Reinigung der Straßen bezahlt je sowieso der dumme Steuerzahler.

Warum bieten Supermärkte nicht mehr Lebensmittel an, die abgewogen und einfach verpackt werden können?

Ganz einfach: Weils bequemer, einfacher, weniger personalintensiv und im Endeffekt billiger ist.

Solange sich daran nichts ändert, und das Umdenken der Verbraucher die Köpfe der Produzenten nicht erreicht, wird sich nicht viel tun. Erst wenn diese auf ihrem Plastikmüll sitzen zu bleiben drohen, wird reagiert. Wie üblich!

Man sollte vermehrt auf verrottende Plastiktüten setzen

Die Papiertüten sind längst nicht so umweltfreundlich wie immer behauptet wird.
Die Plastiktüten müssten umgestellt werden auf solche die innerhalb weniger Monate verrotten, wenn sie der Umwelt ausgesetzt sind. Das sit doch das Hauptproblem, das üten hergestellt werden, die hundert Jahre brauchen um abgebaut zu werden, so etwas benötigt man für Standardtüten doch gar nicht. Dann kann man die einfach im Biomüll entsorgen oder wenn die in die Umwelt gelangen werden ie wenigstens zersetzt. Das sich Dreckspatzen benehmen und endlich Müll dahin werfen wo der hingehört (z.B. Mülleimer) darauf kann man leider lange warten. Vor ein paar Jahren hat mir so ein Kappenträger beim gelben M den Müll direkt aus dem Auto vor die Füße geworfen, der Mülleimer stand direkt daneben. Das wir ihm dann aber doch peinlich, und der ist dann ausgestiegen und hat den Müll dann eingeworfen. Aber nur weil ich ihn wohl total fassungslos angeschaut habe.

Eine sehr gute Maßnahme

Beim Kauf von Obst und Gemüse kommt man ja kaum darum herum Plastiktüten zu benutzen, aber die großen Tüten, die man an der Kasse bekommt, sind wirklich überflüssig.

Wenn ich mal mehr einkaufe als geplant und keine Tasche dabei habe, dann kommen die Einkäufe lose in den Kofferraum und ich hole mir zuhause eine Tasche, um das Auto leer zu räumen.

@15:01 von Paul Puma und 15:13 von SEPP58: Vermüllung der Landschaft

Auch mir fällt auf, dass die Unsitte Müll einfach auf die Straße zu werfen mehr und mehr zunimmt.

Als in meiner alten Heimatstadt der erste Burgerladen aufmachte, sah es in den Straßen rundherum schnell zugemüllt aus. Überall lagen die Verpackungen auf der Strasse.

Das hat die Gemeinde dann schnell geregelt. Der Burgerladen musste zweimal am Tag einen Müllsammler losschicken, der die Verpackungen aufsammeln musste.

@15:35 von wdo: Es geht nicht ums Öl

"Der Rohöleinsatz für 200 Tüten im Jahr dürfte bei etwa 10 Litern liegen. Energetisch betrachtet ist das also eher nicht von großer Relevanz."

Der Ölverbrauch ist nicht wirklich das Problem, sondern die winzigen Plastikpartikel, in die sich die Plastikprodukte zerlegen, wenn sie lange genug Wind und Wetter ausgesetzt sind.

Mikroplastikpartikel lassen sich weltweit an jeder Küste nachweisen. Viele Tiere fressen die Partikel, weil sie sie nicht vom Plankton unerscheiden können.

Mir ist das ziemlich Banane

und auch jetzt schon sind die Tüten ja nicht kostenlos,10 Cent im Schnitt müssen die Kunden im Supermarkt schon zahlen.

Ich selber habe seit ewigen Zeiten Stoffbeutel und Korb.
Wichtiger wäre es die vielen zusätzlichen Plastikverpackungen von Artikeln zu vermeiden,manche sogar doppelt und so fest das es Mühe kostet Sie zu öffnen.

Wenn die EU sonst keine anderen Probleme hat,das ist einfach ein überbezahlter Haufen.

Gruß

Perfektionismus ahoy

Bei dem perfekten Wahnsinn der Bürokratie und der Regelungswut der Deutschen bin ich geneigt zu wetten, dass wir hier wiederum ein unsinniges "Pfandsystem" verpasst bekommen. Plastiktüte klein, 25 Cent, Plastiktüte groß 50 Cent, Rückgabe bei jedem Verkäufer; aber kleiner Laden, dann nur gleicher Verkäufer, ansonsten bauen wir doch wieder ein Recyclingsystem auf. Unser derzeitiges ist doch so ausgereift, perfektioniert und logisch aufgebaut!
Das sind folglich die wichtigen Dinge einer europäischen "Regierung".

welcher Ansatz ???

Die Plastiktüte ist eine "Einwegverpackung" meiner Einkäufe. Genauso wie der Kaffee to go, die Milliarden Tetrapacs, Einweg-Getränkeflaschen, der Feldsalat in der Plastikschale, das Getränk in der Dose.
Unser ganzer Plastikverpackungs-Wahnsinn gehört auf den Prüfstand.
b.k.

Wieder nur mehr Geld u. an der Sache vorbei!

Es ist doch unglaublich, wie die EU den Bürgern nur immer in die Tasche greifen mag. Eine kundenfreundlichere Entscheidung wäre gewesen, endlich Papiertüten kostenlos (!) zur Verfügung zu stellen u. ansonsten die Plastiktüten nur zu einem sehr unatraktiven Preis für den Notfall anzubieten.
Eine weitere Absurdität ist jedoch, daß dann Müllplastiktüten extra gekauft werden müssen, wenn man keine Tüte beim Einkauf bekommt, die dann dort Verwendung finden würden. Was also wird verändert?

In Asien u. anderen Kontinenten ist die Flut der Plastiktüten noch unglaublich höher. Es wäre sinnvoll, schnell eine globale, weltweite Entscheidung zu treffen. Beim Rauchverbot in Flugzeugen u. Flughäfen ist das ja - sehr zu meinem Bedauern - gelungen. Eine so wichtige Sache aber wie die weltweite (!) Eindämmung/Vermeidung der Verschmutzung durch Plastiktüten wäre vorrangiger u. sinnvoller gewesen!

Falscher Weg...

Ich finde es sehr gut, dass man dem Plastiktüte den Kampf ansagt. Aber ich sehe in Tüten das kleinere übel... ich arbeite im Verkauf und stelle jedes mal mit erschrecken fest, dass Verpackung von Kleinwaren mehr wiegen, als der Artikel selber... da sollte angefangen werden eine vernünftige Regulierung zu finden... mal wieder gut gemeint, aber nur von der Wand bis zur Tapete gedacht...

Man hat es geschafft in

Man hat es geschafft in erstaunlich kurzer Zeit einwandige Öltanker zu verbieten, das ging zack zack.

Die Plastiktüte wird zur Tode diskutiert, dabei könnte man biologisch abbaufähige in naher Zukunft zum Standard erklären.

Ein einfacher Satz:

Liebe Industrie, ihr habt 1-2 Jahre Zeit auf "aubbaubare" umzustellen.

Lang lebe unsere Dummheit!

@vonMartin

Aha ... weil also andere sich als A-löcher erweisen, soll das für uns heissen, dass wir auch A-löcher sein müssen? Tolle Logik!

Viel stärker ist zu kritisieren, dass die EU hier den Ländern Vorschriften machen kann was sie tun und was sie lassen müssen. Ein klares Zeichen dafür, dass Brüssel viel zu viel Macht hat.

Einfache Lösung: hören Sie doch einfach auf mit der Sauerei, dann zahlen Sie sich auch nicht zum Deppen!

Übrigens: seit Nordirland eine Gebühr von 5 Pence (7 Euro-Cent) auf Plastiktüten an der Ladenkasse eingeführt hat, ist der Verbrauch um satte 71 % (!) zurückgegangen. Na, bitte! Geht doch!

Quelle: http://www.bbc.co.uk/news/uk-northern-ireland-28952146

...Papiertüten kostenlos (!) zur Verfügung zu stellen...

Wie soll das denn funktionieren?

Da die Dinger nicht vom Himmel fallen, muss jemand die Tüten bezahlen. Wenn das der Kunde an der Kasse macht, merkt er sofort, dass die selber mitgebrachte Tüte / Stoffbeutel günstiger ist.

Wenn das Geschäft oder der Hersteller die Tüten bezahlt, wird es auf den Preis umgeschlagen, und der Kunde, der keine Tüte braucht, bezahlt die des nächsten Kunden mit.

Und wenn das Geschäft das Geld vom Staat zurückholen dürfte, bedeutet das auch noch zusätzlich einen Verwaltungsaufwand, der dann ebenfalls über die Steuern vom Verbraucher zu tragen ist.

Aber wie es immer ist, wenn die Kosten nicht sofort an Ort und Stelle einkassiert , sondern irgendwo hintenrum eingesammelt werden, ist der Lerneffekt gering. Der Kausalzusammenhang ist dann nicht mehr zu erkennen.

Kurzsichtiger Aktionismus

Deutschland hat eines der besten Müllsysteme der Welt, wenn Greenpeace über die Verschmutzung der Meere erzürnt ist, dann geht das nicht von deutschem Boden aus. Und bei und soll nun die Plastiktüte besteuert werden, ein wieder verwertbares Stück Technik das unser aller Leben so viel einfacher macht. Nichts ist so kräftig und doch gleichzeitig so leicht. Nichts lässt sich so klein falten und ist gleichzeitig Wasserdicht. Aber erneut, wie bei der Glühbirne, eilt die EU voraus und rettet uns vor einer Gefahr die es gar nicht gibt. Wir zahlen doch ohnehin schon Unsummen für die gelben Säcke. Dadurch wird so eine weggeworfene Plastiktüte recycelt und die Gefahr ist gebannt.
Oder plant hier irgendwer eine Steuererhöhung durch die Hintertür?

Wie wär's

denn mit dem Versuch, die Industrie dazu zu zwingen, sortenrein gesammelte Plaste gegen Entgelt zurückzunehmen.
Ich stelle mir so Länder wie Tunesien u.ä. vor, in denen Berge von Plastefolien durch die Wüste treiben oder anderswo im Meer landen. Würde manch einem ein brauchbares Einkommen bescheren. Die entsprechende Lobby wird natürlich beliebige Gegenargumente finden.
Ich weiß, dass es mit Papier einfacher ist, aber hier geht es schlicht um den Erhalt des Planeten und da wäre es kein ganz so kleines Pünktchen.

Papiertüten - keine Lösung => Umweltschädigung

1. Wiederverwertetes Papier kennen wir doch von Toilettenpapier z.B. .
-- - schäbig und ganz sicher nicht reißfest.

Wie soll man damit denn Lasten schleppen?
Nicht jeder hat bei Weitem ein Auto. Wenn man es überhaupt bis zum Gepäckraum schafft.

2. für Papier werden riesige Waldflächen zerstört auf unserem einzigen Planeten- (der hat auch keine zwei Leben, kann sich aber mit unserer Hilfe, genauso wie die Leber, selbst regenerieren).
Soll das etwa der beabsichtigte UMWELTSCHUTZ sein?

:::::::::::
Ist das denn so schwer, kleine und XL-große farbige, optisch ansprechende Taschen mit langen und kurzen Umhängehenkeln (Bitte keine blassen, weißen mit den fetten Eigenlob "Ach bin ich nicht wahnsinnig umweltfreundlich?"-Taschen, wie bisher überall) anzubieten?

Die Taschen müssen außerdem an den Kassen rasch zugänglich sein. Der Kunde soll nicht noch angestrengt suchen, bevor er mit dem Bezahlen dran ist.

Immens

Wenn man die Anzahl der "verbrauchten" Plastiktüten pro Kopf in der EU um nur 50% senken würde, wären das 50 Milliarden Plastiktüten pro Jahr weniger - das ist schon enorm! 50 Milliarden Paiertüten mehr wäre sicherlich nicht DIE Lösung, besser wäre wenn die Leute dran denken und ihre Behältnisse mitbrächten.

OK, ich höre schon wieder das Argument mit der zunehmenden Anzahl von Verboten - das ist lästig, zugegeben - aber es ist halt nun mal so, dass es gegen Plastiktüten vor gut 50 Jahren noch keines Verbotes bedurfte, weil es die Dinger eben noch nicht gab. Dasselbe gilt für viele andere Produkte in unserem Konsumparadies. Wo gehobelt wird fallen Späne.
Und mit einem Appell an die Vernunft der Konsumenten und Produzenten hat man es schließlich schon versucht.

wie soll man sich denn sonst helfen?

Also ... Ich kaufe nur deshalb Plastiktaschen beim Einkauf mit, weil diese idiotisch dünnen gelben Säcke sofort reißen und ich deshalb mein Abfall in Einkaufstüten packe, weil ich es dann schaffe meinen Müll in dieses Geschlampe zu packen. Wenn diese doofen gelben Säcke bißchen mehr taugen würden, brauchte ich keine 3 Einkaufstüten pro gelber Sack.

@sepp

Keine Ahnung, welches TOGO Sie meinen.....
ABER: Es liegt ja nicht an den Läden, sondern an den MENSCHEN- wer als Jugendlicher nie erzogen wurde, und welcher Jugendliche von seinen Elter(n) auch noch verteidigt wird wenn ihm jemand Bescheid stösst, der schmeisst natürlich als Erwachsener alles auf den Boden- in Erinnerung daß seine Mama das schon putzen wird.
Also: Strafe fürs Müll wegwerfen, ABER eben auch wieder Aufstellen von Mülleimern- diese wurden ja klammheimlich abgeschafft. In München z.B. können Sie heute 1 Stunde laufen, ohne einen Abfallkorb zu sehen. früher gabs den an jeder Kreuzung 4 mal!

@zeopatra

Mit Verlaub: Ihre Kenntnis von wiedervertetemn Paier ist sehr gering. PPS: Man kann auch ohne Toilettenpapier auskommen, so Sie Wasser im HAus haben. 3/4 der Welt machen es so!.

Äh...SAMMELN Sie noch Altpapier? Wofür, wenn Sie nichts daraus Hergestelltes kaufen!

Endlich hat auch in der

EU (nach Mauretanien) die Vernunft gesiegt.
Allerdings sind die kunstvollen Wege der Industrie bekannt- WENIGER Tüten werdens nicht werden

überfällig

Das war längst überfällig, wenn ich auch Zweifel habe, dass mit dieser Handhabe nun auch sinnvoll und effektiv umgegangen wird. Das gesamte Thema der Müllvermeidung gehört auf den Prüfstand, aber wenigstens nun endlich ein Anfang.

Wie man an den ein oder anderen Kommentaren erkennt, hält sich die Einsicht am Sinn der Vermeidung von Problemmüll (und die meisten Kunststoffe müssen hierzu gerechnet werden) leider in Grenzen. Die vielfältigen Auswirkungen auf die Umwelt sind verheerend und treffen am Ende wieder uns selbst - feinvermahlen und von den marinen Filtrierern wieder in die Nahrungskette eingebracht ...

Da Selbstverpflichtung beim durchschnittlichen Homo sapiens meistens leider nicht funktioniert, lassen sich Veränderungen im Verhalten leider nur durch Reglementierungen erreichen. Ich würde das sehr unterstützen.

Jedem der denkt, "das mit dem Müll sei ja gar nicht so schlimm", empfehle einmal folgende Serie des Fotografen Chris Jordan: www.chrisjordan.com/gallery/midway/

Nicht die Plastiktüten sind das Problem

sondern die Idioten, die die Tüten einfach in die Landschaft pfeffern!
Eine "normale" Plastiktüte verbrennt in der Verbrennungsanlage zu CO2 und Wasser
Und us dem CO2 macht man neue Plastiktüten.

ICH versteh die Welt nicht mehr!

Wie kommen eigentlich die

Wie kommen eigentlich die Plastiktüten in die Nordsee oder Ostsee ?

Sofort verbieten

War schon fast überall auf der Welt........bin Taucher....... Ganze Inseln........sogar ganze Länder mit Plastik vermüllt ! Auch oft unter Wasser nur Plastik! Deshalb sofort verbieten das Zeug........und bitte keine Ausreden.....jeder kann wenn er nur will auf Plastiktüten und vielen anderen Plastikkram verzichten!

Kompletter Blödsinn

Die Plastiktüten, die wir Verbraucher benutzen, werden ein paar Mal zum Transportieren verwendet und dann in der Verbrennungsanlage thermisch verwertet. Der Unterschied zur direkten Verbrennung des Rohstoffs ist, dass zwischendurch damit mal etwas getragen wurde. Das eigentliche Problem ist doch ein ganz anderes: Weil die Müllentsorgung in den Häfen mit immensen Kosten verbunden ist, lassen Schiffsbesatzungen auf den Meeren gerne ihren Müll einfach über Bord gehen. Es müsste eine internationale Absprache her, dass die Müllentsorgung mit den Liegegebühren bereits entrichtet wird, auch wenn die dafür dann angehoben werden müssten. Damit gäbe es keinen Anreiz mehr den Müll preiswert im Meer zu entsorgen. Typisch für den deutschen Spießbürger, wie man auch hier im Forum lesen kann, ist es, dass auf Verbote regelrecht abgefahren wird. Seien sie auch noch so bevormundend und nutzlos.

Wenn darüber schon debattiert wird

und die Staaten schon für sowas eine Erlaubnis brauchen, will ich gar nicht wissen, was hier los ist, wenn TTIP/CETA und TISA durch sind. Da gibts bestimmt eine Milliardenklage der Plastiktütenhersteller.

@ um 18:00 von ophorus _Papier

"...Ihre Kenntnis von wiedervertetemn Paier ist sehr gering. PPS: Man kann auch ohne Toilettenpapier auskommen, so Sie Wasser im HAus haben. 3/4 der Welt machen es so!."

WIR in Deutschland müssen das aber nicht.
Habe wiederverw. Papier durchaus schon gesammelt. Nur, bei allen Produkten ist es immer das selbe:
Es ist wie mit dem Energiesparlampen, zu denen wir gezwungen wurden- unerträgliches Licht mit Ladehemmung => schäbig

außerdem: Die Regierung, wenn sie denn wirklich Umweltschutzabsichten, gegen die Zumüllung des Planeten, verfolgt

Es gibt auch selbst auflösenden Plastik. Habe ich vor vielen Jahren zufällig entdeckt. Als Verpackungsmaterial beim Toilettenpapier (das recycelte Papier war tragisch- die Verpackung fand ich phantastisch: mehr Geld bezahlt, das Produkt verbraucht- und vollkommen ohne Verpackungsmüll_ außer dem Müll, den wir organisch hinterlassen - sorry;) ).

Bei "Schlecker" übrigens gekauft. Dieses Plastik löst sich bei Kontakt mit Wasser selbst auf

Hat Zukunft

Volkverdummung

Man hat vor der Industie kapituliet. So ein "Pastiktütengrsetz" ist gelinde gesagt "Schwachsinn". Vielmehr gehört die vorsätzliche "Obsoleszenz" ( durch Einbau eines minderwertigen Teils) bei "langlebigen" Gebrauchsgütern, was die Lebensdauer nur kurz über die Garantiefrist bewirkt, unter Strafe gestellt. Ich kenne viele, die füher "umweltbewust" gehandelt haben, denen das heute alles egal ist, da sie sich nur noch "verar...t" vorkommen.

Weniger Plastik

Der Schritt geht ja schon mal in die richtige Richtung. Die EU-Länder, in denen die vollständige und umweltfreundliche Entsorgung von Plastik und anderem Müll noch nicht richtig klappt, haben nun die Klarstellung, dass sie ihren Müll bereits bei der Herstellung reduzieren können. Und alle anderen Länder können dies nun von jedem EU-Land einfordern, ich denke, dies ist der hauptsächliche Zweck dieses Gesetzes.

Ich will bei dieser Gelegenheit auf ein anderes Plastikproblem auch bei uns aufmerksam machen: Mikroplastik aus Abrieb von Textilien. Dieser findet ständig und bei jeder Bewegung statt. Fegen Sie nur mal Ihre Wohnung aus und schauen sie sich den Inhalt auf der Müllschaufel bzw. im Staubsaugerbeutel an. Dort sind feinste Stofffasern aus Plastiktextilien drin. Die gelangen überall hin, wir atmen sie sogar ein.
Wenn wir schon die Erde retten wollen, sollten Textilien aus Kunstfaser verboten werden.

Für so mittlere ...?

Für welche Tüten genau soll das dann gelten?

Robuste Mehrfachtüten oder extrem dünne Tüten für Obst und Gemüse sind von dem neuen Vorhaben allerdings ausgeschlossen.

Für so mittlere - nehm ich an. Alles klar.

...

Übrigens nutze ich jede Tüte mehrfach, z.B. zum Pfand zurück bringen, oder mit würdigem Abgang als Mülltüte.

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