Kommentare

Dumm

Ich finde es traurig, dass dies als Erfolg gewertet wird, denn jetzt verlieren die Kubaner innerhalb weniger Jahre alles um das es sich zu leben lohnt. Im Gegensatz zu den meisten Menschen halte ich unser Wirtschaftssystem für tödlich und endgültig in Bezug auf die Balance in der Welt. Kapitalismus oder besser unfairer Kapitalismus bishin zum Monopolismus, wie ihn heute Russland/Amerika und China pflegen, indem staatliche Organisationen, bis hin zur Ermordung von Konkurrenz die eigene Wirtschaft stärken, kann nur tödlich sein. Irgendwann ist der "Kuchen" aufgeteilt und dann wird Krieg geführt. In Amerika gibt es Firmen, die dies schon heute können, denn Sie unterhalten ein mehrere tausend Mann starke Armee mit allem technischem Massenvernichtungs Potential welches für Geld zu kaufen ist. In Kuba wird es ablaufen wie überall, erst die Geheimdienste, dann die Spekulanten, dann die Investoren und schon bald können sich Kubaner nur noch auf dem Land Eigentum leisten. Traurig

Ein vernünftiger Schritt....

....und ich hoffe, dass BEIDE Völker davon profitieren.

so sehe ich das auch

so sehe ich das auch

Käuflich erworben

Bei diesen Spannungen die die USA mit Russland im Moment betreibt will die USA natürlich nicht wie bei der Cuba Krise das sich wieder ein Bruderstaat Russlands im Hinterhof der USA befindet, ohne das sie selber dort einen Einfluß haben.Unter dieser Prämisse muss man den soeben eingeleiteten "Cuba Frühling" sehen.Das ist kein plötzlicher Bruderkuss sondern die anektion über die Wirtschaft.Cuba soll als Gefahr feindlich übernommen werden ähnlich wie die EU mit TTIP und CETA

@stefan P.

Unser Wirtschaftssystem - der Kapitalismus - ist so stark aus dem Lot geraten, das es nicht mehr allzu lange in der jetzigen Form bestehen dürfte.

Das Raúl Castro ob dieser Entspannungspolitik ungehemmt den Kapitalismus ins Land lassen wird, Ist unwahrscheinlich.
Immerhin war er derjenige der Castro- Brüder, der bereits vor der Revolution Kommunist war.

Ich hoffe, das er da einigermaßen standhaft bleibt.

Denn was aus einem Land werden kann, wenn es sich zu stark mit den USA verhandelt, kann man an dem "Failed State" Mexico sehen.

@ Stefan P. - Freudlosigkeit

Freudlosigkeit, Abscheu vor dem kapitalistischen Wirtschaftssystem und jahrelanger, tiefgläubiger Pessimismus zeichnen diejenigen aus, die keine Alternative zu einem System aufzeigen können, welches den Kubanern über Jahrzehnte hinweg eine bessere Zukunft versperrt hat - aber auch allen anderen, die sich noch nicht von einem diktatorischen, sozialistischen und völlig aussichtslosen Unterdrückungssystem befreit haben oder erst vor kurzem befreit wurden und heute nachweislich bessere Lebensbedingungen vorfinden.

Ich wünsche Ihnen weiterhin angenehme Freudlosigkeit.

09:30 von garden.of.delight

Unser Wirtschaftssystem - der Kapitalismus - ist so stark aus dem Lot geraten, das es nicht mehr allzu lange in der jetzigen Form bestehen dürfte. Immerhin war er derjenige der Castro- Brüder, der bereits vor der Revolution Kommunist war. Ich hoffe, das er da einigermaßen standhaft bleibt./////////
>>>Denn was aus einem Land werden kann, wenn es sich zu stark mit den USA verhandelt, kann man an dem "Failed State" Mexico sehen.
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Vielleicht hat der "erbende" Castro-Bruder, gerade als bereits vorheriger Kommunist erkannt, das die Halbwertzeit dieser Ideologie abgelaufen ist.
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Zu Ihrem Vergleich mit Mexico hätte Deutschland doch bei der gleichen Inkubationszeit noch eher getroffen werden müssen?
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Glücklich nicht in einem Land Ihrer Wünsche leben zu müssen!
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Obwohl unsere Demokratur vieles von dem verschwendet, was deutsche Arbeitnehmer und Unternehmer erwirtschaften!

die armen kubaner ich glaube

die armen kubaner
ich glaube jede amerikanische botschaft ist ein trojanisches pferd

"Vielleicht hat der "erbende"

"Vielleicht hat der "erbende" Castro-Bruder, gerade als bereits vorheriger Kommunist erkannt, das die Halbwertzeit dieser Ideologie abgelaufen ist."

Castro wurde übrigens gewählt und ist wie alle politischen Funktionäre in Cuba dem Wähler rechenschaft schuldig und kann im Gegensatz zu euren Winkelementen jederzeit abgewählt werden.

Ich hoffe...

das die Kubaner nicht in das kapitalistische System abgleiten. Aktuell gibt es dort ein funktionierendes Bildungs- und Gesundheitssystem. Und leider ist zu befürchten, dass mit zunehmenden Einfluss des Kapitalismus zwar einige reich werden, für den Rest sich aber das Leben massiv verändern wird. Und zwar nicht zum Besseren.
Hoffentlich sorgt Raoul Castro dafür, dass man gerade die sozialen Errungenschaften und die Bildung aufrecht erhält. Denn gerade bei der Bildung ist Kuba in Südamerika ein Vorbild.

@ SEPP58 09.28

Wenn sich solche langjährigen politischen Spannungen lösen, wie sie zwischen USA und Kuba bestanden, ist das doch einfach nur zu begrüßen !

Dass da von Seiten der USA politisches Kalkül ( in Bezug auf Russland ) auch eine Rolle spielt, legt auf der Hand. Da stimme ich Ihnen zu.

Aber man darf ja dabei die kubanische Seite nun nicht vergessen ..
Die haben so viele Jahre Embargo durchgehalten ohne sich klein kriegen zu lassen.
Wenn DIE jetzt bewusst auf Entspannung setzen, dann soll ihnen doch Jeder den besten Erfolg dabei wünschen !

Gespannt bin ich allerdings darauf, ob und wie sie sich zum Thema Guantanamo einigen ...

Nach so langer Zeit, großer

Nach so langer Zeit, großer Erfolg. Ein großer Tag in der Geschichte.

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