Kommentare

gesundes Selbstbewußtsein

"Religiöser Fanatismus wird sich nie vollständig verhindern lassen – da müssen wir einfach realistisch bleiben. Wer sich unbedingt nach Syrien absetzen will, den werden Sie nicht aufhalten können."

Religiöser Fanatismus kann nicht verhindert werden,man muss ihn demütig ertragen wie schlechtes Wetter. Frau Kaddor spricht hier offenbar aus persönlicher Erfahrung, da aus ihrem eigenen Islamunterricht gleich fünf ihrer Schüler in den Dschihad marschiert sind. Solch berufliches Versagen passiert und man muss sich deswegen natürlich nicht aus der Öffentlichkeit zurückziehen und seinen "Expertenstatus" verlieren. Aber dass Frau Kaddor ihr Expertenprivileg hier dafür nutzt, um Islamkritik mit Rassismus gleichzusetzen und ihr gesetzliches Verbot zu fordern ist schon ein starkes Stück.

Viele unserer Strafgesetze

Viele unserer Strafgesetze ziert der Zusatz "Der Versuch ist strafbar."

Problematisch sein dürfte - wie allerdings auch bei einem "Bruch" - nur, zu bewerten, ob das Phantasien "man könn't ja mal", oder aber eine konkrete Planung darstellt.

Da aber die hier Betroffenen oft (noch) dumm genug sind, sich zuvor in allen möglichen Medien zu outen, sollte das vielleicht als Kriterium genügen. "Ich besuche die Oma in Syrien" war da jedenfalls meistens wohl nicht zu lesen.

War ich früher auch der Meinung, man solle solche Verblendeten ziehen und ggf. als "Knallfrösche" enden lassen, denke ich mittlerweile, man darf nicht wegsehen.

Die Duldung (z.B. durch Wegsehen bei der Ausreise) militanter, auch nur potentieller Täter kann eben auch als "Maßnahme, die geeignet ist, den internationalen Frieden zu stören" (UN Charta), gewertet werden. Das hat DEU nicht verdient.

Ein "Terrorcamp" ist kein Abenteuerurlaub. Nicht umsonst steht bei uns Söldnertum unter Strafe.

"Die meisten suchen vor allen

"Die meisten suchen vor allen Dingen nach Anerkennung, Orientierung und Halt. " Mit dieser Aussage bedient sie den Mainsstream und die viorgegebene Meinung. Ansonsten würde man sie gar nicht zu Wort kommen lassen. Die wahre Ursache sind die weltweiten Kriege gegen Muslime ( Beispiel Gaza, Afghanistan, Irak, Syrien, Jemen,,...........) Heutzutage haben Menschen eine unglaubliche Möglichkeit sich über Medien darüber zu informieren. Damit bleibt die Vorgehwensweise und Art und Weise ( der Amis,.....) nicht unentdeckt. Das berührt die jungen Muslime sehr, weil ggf. ihre Familien betroffen sind etc. Man sollte nach den wahren Ursachen suchen un die sind meiner Ansicht nach der globale Krieg gegen islamische Länder und die Islamphobie. Dies ist zu stoppen und der Rest legt sich von selbst.

Sehr schön

Ein gelungenes Interview. Warum lässt sich die Bundesregierung in Sachen Terrorbekämpfung eigentlich nicht von echten Experten wie Frau Kaddor beraten, sondern verfolgt lieber blinden Aktionismus und den Forderungen konservativer Stammtischredner?

Gut, eine Ämtervergabe nach Kompetenz ist ohnehin in der aktuellen Politik kaum erkennbar, aber wenn man einerseits seine Ziele erreichen will und damit/dabei andererseits seine Glaubwürdigkeit als Politiker wieder erhöhen will, führt daran eigentlich kein Weg vorbei.

Die neuen Anti-Terrorgesetze sowie die Forderungen der Konservativen nach noch mehr Überwachung führen doch alle am Ziel vorbei. Vorratsdatenspeicherung verhindert schließlich keine Anschläge, sie hilft höchstens im Nachhinein festzustellen, dass die Helfer der Terroristen im Ausland sitzen bzw. sich bereits dorthin abgesetzt haben.

Bildung und Wissenschaft gegen Menschenverachtung

Lasst uns einen größeren Raum für den Isalm in unseren Bildungs-und Forschungsintitutionen schaffen. Der Weg wird lang sein, aber nur so wird sich langfristig etwas gegen Menschenverachtung und Brutalität erreichen lassen.

Fehleinschätzung

Wenn es tatsächlich nur einige wenige Hundert Jugendliche wären, um die man sich intensiv kümmern müsste, damit sie nicht in den religiösen Fanatismus abglitten, hätten wir kein Problem. Selbst wenn wir von tausend ausgingen und für jeden eine Million Euro bereitstellten, kämen wir lediglich auf eine Millarde jährlich. Davon ließen sich locker Sozialbetreuer und Geheimdienstmitarbeiter für jeden einzelnen "gefährdeten Muslim" finanzieren.

Leider entspricht das nicht meiner Wahrnehmung noch den Statistiken. Jugendliche Migranten sind in einer Vielzahl noch in der dritten Generation nicht bereit und willens, sich konstruktiv in das gesellschaftliche Leben in Deutschland einzubringen - obwohl es an Angeboten und Förderprogrammen wahrlich nicht mangelt. Wenige Ausnahmen wie Frau Kaddor oder andere "Karriere-Migranten" aus Politik und Wirtschaft beweisen nicht das Gegenteil, sondern nur, dass es in Deutschland prinzipiell jedem möglich ist, einen hohen Bildungsabschluss zu erlangen.

Religionswissenschaften - welch ein Unsinn

Über eine Wissenschaft von Religionen und Sekten gleich welcher Art zu sprechen - was für ein Schwachsinn. Hinzu kommt, dass sich derartige Religionsschwätzer zur weiteren Verdummung real denkender Menschen selbst gerne auch noch als Wissenschaftler betiteln und betiteln lassen. Keine Religion hat mit irgendeiner Wissenschaft auch nicht das geringste zu tun.

Tatsache ist und bleibt: Wissenschaft ist etwas reales, etwas was belegbar und nachweisbar ist.
Wissenschaft braucht daher keinen Glauben und keine Deutungen. Wissenschaft bedeutet Wissen - nicht aber was man glaubt zu wissen.

Religionen sind hingegen allesamt nur virtuelle Geschichten und dienen seit Erfindung und Betreibung nur zur Vorteilsnahme der Erfinder und deren Betreiber. Wissenschaftlich betrachtet ist das nichts anderes, als absoluter Humbug.

Ein Wissenschaftsfach kann daher auch nicht ernsthaft mit virtuellem Humbug belegt werden.

In Deutschland wird virtueller Humbug auch noch besteuert.

Auch schwammig

Die Vorschlaege klingen wie aus dem Lehrbuch zum Umgang mit Aussteigern aus Sekten. Das mag richtig sein. Da aber laut Lamya Kaddor gilt: "Die meisten, die sich radikalen Kräften anschließen, interessieren sich nicht wirklich für Religion" - fragt sich u.a. warum "die Ausbildung islamischer Notfallseelsorger an akademische Institute" 'angebunden' werden soll. Ich glaube, sie weiss selber nicht genau, was man machen kann, sondern verfolgt nur ihre gelernten Konzepte, also nicht richtig passendes Stueckwerk.

Was wohl Lamya Kaddor von Zafer Senocak's Ansichten haelt?

@Technocore

"Da aber die hier Betroffenen oft (noch) dumm genug sind, sich zuvor in allen möglichen Medien zu outen, sollte das vielleicht als Kriterium genügen."

Vorsicht. Gerade Jugendliche verbreiten über die "sozialen Netzwerke" gerne dumme Sprüche, die sich nach Aufforderungen zu Straftaten oder Ankündigungen von Straftaten anhören. Ernst gemeint sind diese aber in den seltensten Fällen, weshalb soetwas von der Staatsanwaltschaft, wenn überhaupt verfolgt, meistens als "Störung der öffentlichen Ordnung" gewertet wird und nicht als "Versuch einer Straftat". Wenn wir jetzt für eine kleine Gruppe Jugendlicher plötzlich neue Maßstäbe anlegen, hat das wenig mit Rechtsstaat zu tun, immerhin sind auch die meisten Jugendlichen, die "Alta, morgen geh isch zum IS" posten, nur pubertäre Großmäuler und keine echten potenziellen Extremisten.

Will man wirklich was gegen

Will man wirklich was gegen den Terror tun sollten wir als erstes mal damit aufhören die muslimischen Länder zu terrorisieren. Ist es für die westliche Welt so schwierig zu akzeptieren das es Völker gibt die mit unseren Werten nichts am Hut haben. Zieht die Armee aus den Ländern ab, bezahlt was ihr zerstört habt und der Terror wird verschwinden.

es stimmt das Kaddor

es als Aktionismus deklariert, was zur Zeit politisch unternommen wird. Aber es bleibt wohl z.Z. nichts anderes übrig, Denn für Agieren ist es gegenwärtig zu spät. Denn das bedarf einer gewissen Langfristigkeit.

Was mir aber immer noch fehlt, ist der Bezug auf die Hassprediger.
Denn das sind i.d.R. keine Jugendlichen mehr. Und dort ist das Grundübel zu suchen!
Erschwert man diese "Orientierung" werden auch keine orientierungslosen Jugendlichen als Rekruten für Mord und Sinnlosigkeit mehr gefunden.
Hier fehlt ein offizielles allgemeines Statement der Islam-Oberhäupter . Die Ablehnung im Islam von Radikalismus und Terror ist bisher, wie der westliche Aktionismus auch schwammig.
Und dies ist wohl mit ein wesentlicher Grund, das es bei Aktionismus bleibt.

@HAQH 11:14 h

"Man sollte nach den wahren Ursachen suchen un die sind meiner Ansicht nach der globale Krieg gegen islamische Länder und die Islamphobie. Dies ist zu stoppen und der Rest legt sich von selbst."

Es tut mir leid, aber sie nehmen aus dem Teufelskreis ein Stadium heraus (globaler Krieg gegen islamische Länder) und stellen es als den einen Ursprung dar. Ist es das tatsächlich, oder anders gefragt, kann man in einem Kreis den Anfang noch erkennen? Nein, sage ich.
Dieser Kreis aus Angriff auf islamische Länder, mit Antwort Selbstmordattentäter und anderen Terrorismus, kann nur durch eine religiöse muslimische Instanz durchbrochen werden, die klipp und klar sagt: (in transzendenten Begriffen übersetzt)
Selbstmord und Mord führen direkt in die
Hölle! Ihr seid fehlgeleitet, wenn Ihr etwas anderes erwartet.
(in weltlichen Begriffen übersetzt)
Ihr begeht ein Verbrechen und seid Straftäter, die verfolgt werden.
Auch eine Religionspädagogin sollte dies klipp und klar erklären.

Mindestens fünf ihrer Schüler sind Dschihadisten,

moralisch verkommene mörderische Terroristen, das sind mehr als bei jedem durchschnittlichen Hassprediger.

Ist sie deshalb die Fachfrau der ARD zu moslemischen Extremismus?

Kriterien des Expertentums

Ich frage mich, welche Kriterien bei der Auswahl Frau Kaddors zur Expertin dieses sensiblen Themas galten. Als Apologetin verfassungswidriger Aktivitäten finde ich sie geeignet.

Ich befürchte mittlerweile, dass lediglich eine Katastrophe auf deutschem Boden den Umgang mit Islamismus und Islamisten in eine realistische Perspektive zu rücken vermag.

12:08 von lolli32

Ihr Beitrag sollte Satire sein? Naja. Aber um "etwas gegen Menschenverachtung und Brutalität erreichen" muesste unser ganzes Bildungssstem, ja sogar das Verstaendnis desselben veraendert werden. Unabhaengige und freigeistige Kreativitaet, Witz, Kritikwille und soziale, auch globale Verantwortung muessten die Wissenschaften z.B. mit Sinn erfuellen und anleiten. Sytematischer und gelehrter Gottglaube aller Art ist da generell fehl am Platz.

Frau Kaddor hat mir so vielen Punkten absolut recht

Also zuerstmal muss ich feststellen, dass Frau Kaddor hier mit sehr vielen Punkten absolut recht hat:

Lamya Kaddor: Im Prinzip ist das alles nicht falsch. Allerdings bezweifle ich, dass eindeutige Kriterien festgelegt werden können. Woran will man zum Beispiel festmachen, in welcher Absicht jemand nach Syrien oder in den Irak ausreist?

Diese Frage würde mich auch mal interessieren, anhand welcher Kriterien sowas festgemacht werden soll. Denn es kann doch nicht sein, dass man schon für eine Urlaubsreise in den Irak oder nach Syrien bestraft werden kann, wenn man dort nur harmlos Urlaub machen will. Außerdem sehe ich es so, dass solche Hilfsorganisationen wie gerade das Internationale Rote Kreuz (IRK) oder Misereor oder Brot für die Welt oder UNICEF dafür bestraft werden können, weil die dort helfen wollen.

Das kann es in der Tat nicht sein. Und wie Frau Kaddor auch richtig sagt: es kann doch nicht strafbar sein, wenn sie harmlos ihre dort lebenden Eltern besuchten will.

Auch dieser Aspekt von Frau Kaddor trifft absolut zu

Auch dieser persönliche Aspekt von Frau Kaddor

Meine Eltern, meine Familie stammen aus solchen Grenzgebieten, in denen sich Terrorcamps befinden. Müsste ich also befürchten, festgehalten oder festgenommen zu werden, wenn ich meine Familie besuchen will? Ich warne davor, mit generellen Verdächtigungen zu hantieren.

trifft absolut zu:
es kann nicht sein, dass Menschen die Verwandte dort haben und diese harmlos besuchen wollen, dafür bestraft werden können. Sowas wäre ja dann diese ungewollte Assimilation beim Thema Integration. Und genau damit müssten solche Menschen mit ausländischen Wurzeln die bei uns leben, ja dann quasi ihre Wurzeln verleugnen bis hin zur selbstverleugnung...Das kann es in der Tat nicht sein. So funktioniert Integration nicht.

Außerdem können diese Menschen nichts dafür, wenn Terroristen in diesen Gegenden in denen die Familien dieser Menschen leben, einfach Terrorcamps errichten! Was können Menschen, die mit ausländischen Wurzeln hier leben, dafür??

Junge Menschen suchen eh nur Abenteuer

Ich hab so das Gefühl, junge Menschen also so 18 - 35 suchen eh nur Abenteuer, und das ligeht in der menschlichen Natur. Blos hier ist das Problem, die meisten haben ein Realitätswahrnehmungsproblem. Viele haben vielleicht Videos, Bilder und viel über alles gelesen oder andere haben rumgepredigt, aber hat meistens nichts mit der Realität zu tun. Wenn man direkt dort ist, ist nämlich alles anderes, und dann spührt man auch mal eine wirkliche Todesangst. Aber da gibt es ja auch viele die es für Geld machen. Wenn man hier nichts bekommt warum nicht dort. Und ich glaub das sind auch die meisten wirklichen Kämpfer dort. Für die Religion kämpft dort niemand nur paar Gehirnmanipulierte die nicht mehr denken können. Besonders Menschen über 30 Jahre denken eher mehr ans Geld anstatt Abenteuer.

Auch dieser nächste Punkt von Frau Kaddor ist so wahr

Dann ist auch dieser nächste Punkt von Frau Kaddor:

Kaddor: Religiöser Fanatismus wird sich nie vollständig verhindern lassen - da müssen wir einfach realistisch bleiben. Wer sich unbedingt nach Syrien absetzen will, den werden Sie nicht aufhalten können. Ich bezweifele, dass Vorratsdatenspeicherung an dieser Stelle effektiv eingreift. Vor allem halte ich den Preis für zu hoch.

absolut genauso wahr. Die bereits verbotene Vorratsdatenspeicherung ist kein geeignetes Instrument, um soche Ausreisen zu verhindern. Denn wie ich in anderen Quellen heute gelesen habe, werden dafür auch gefälschte Pässe verwendet und die Reisen finden dann heimlich statt. Sowas kann man auch mit der Vorratsdatenspeicherung nicht verhindern.

Darüber hinaus ist und bleibt es so, dass der Preis für die verbotene VDS absolut zu hoch ist: Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, extremer Eingriff in die Menschenrechte, Abschaffung der Grundrechte in der EU.

@Nummer_08_15 12:54

"Ich befürchte mittlerweile, dass lediglich eine Katastrophe auf deutschem Boden den Umgang mit Islamismus und Islamisten in eine realistische Perspektive zu rücken vermag." Glauben Sie das wirklich? Ich erwarte da eher ein breites Lamento hinsichtlich mangelhafter Integration, Ausgrenzung von Imigranten und ungenügender Resozialisierung von straffällig gewordenen Islamisten. Legislative und Judikative leben in diesem unserm Land leider in Wolkenkuckucksheim.

Auch diese Frage ist von Frau Kaddor ist bislang unbeantwortet

Darüber hinaus ist auch diese Frage von Frau Kaddor:

Für das Verbot der Sympathiewerbung fehlen mir wiederum die Kriterien. Wenn einer meiner Schüler etwa aus Frust oder Wut heraus ausstößt, dass er das gut findet, was der "Islamische Staat" tut - ist das bereits eine Sympathiewerbung, ein Werben für den IS, und wäre das dann strafbar?

absolut unbeantwortet. Was verstehen de Maiziere und Maas unter sogenannter "Symphatiewerbung" für den IS?? OK, ich hätte einige Ideen für Kriterien die vielleicht sowas sein könnten:

offline:
- Propaganda die weitererzählt wird
Allerdings muss man dann dabei aufpassen, was von dieser Propaganda dann stimmt und was nicht. Auch Propaganda kann verfälscht werden.
- eindeutige Leserbriefe in Zeitungen
- deren Fahnen
- diverse Inhalte von Predigten bestimmter Imame, die eine solche IS-Werbung enthalten können

online:
- eindeutige Youtube-Videos
- eindeutige Webseiten oder Internet-Blogs
- bestimmte Chatrooms (im Darknet)

Aber zu diesem Absatz von Frau Kaddor sehe ich durchaus Wege

Allerdings widerspreche ich diesem einen Absatz von Fraui Kaddor:

Wenn man sich aber auf meine Religion konzentriert, und mich als Person dadurch trotzdem massiv verunglimpft, kann ich dem nichts entgegensetzen. Ich möchte auch geschützt werden: vor islamischen Fundamentalisten genauso wie vor Rassisten.

Doch, hier könnte man etwas entgegensetzen. Sie könnte diese Verunglimpfer dazu auffordern, sie anhand des Koran zu widerlegen. Und dann wird es für diese Verumglimpfer nämlich schon deutlich schwerer, ihre eigenen Sprüche mit dem Koran zu rechtfertigen. Denn diesen kann Frau Kaddor ja nachlesen, ob die behaupteten Inhalte dann so im Koran drinstehen oder eben nicht.

Aber in diesem Absatz bleibt auch Frau Kaddor schwammig

Allerdings bei diesem letzten Absatz:

Notwendig sind also zeitaufwendige Deradikalisierungsprogramme sowie eine psychologische Begleitung. Solche Verfahren bieten aber auch eine unglaubliche Chance.

bleibt auch Frau Kaddor schwammig. Was meint sich konkret mit "Deradikalsierungsprogrammen"?? Hier würde ich mir mal eine ausführlichere Schilderung von Ideen von ihr wünschen. Denn so eine Idee ist im Grundsatz durchaus gut. Nur müsste dass genauer im Detail dargestellt werden, wie solche Programme aussehen sollen. Gleiches gilt für die von Frau Kaddor vorgeschlagene psychologische Begleitung. Wie soll die konkret aussehen?? Was für Ideen hat Frau Kaddor hier??

@killing joke

"Frau Kaddor spricht hier offenbar aus persönlicher Erfahrung, da aus ihrem eigenen Islamunterricht gleich fünf ihrer Schüler in den Dschihad marschiert sind. Solch berufliches Versagen passiert ..."

Was ist denn das für eine Verunglimpfung? Frau Kaddor lehrt Islamkunde an einer Schule und ist nicht für das Leben und die Gesinnung der Schüler verantwortlich. Wie soll sie das denn leisten, bei 1,5 Stunden Unterricht die Woche abzüglich der langen Ferienzeiten?

Es dürfte eher umgekehrt so sein, dass natürlich eher diejenigen, die eher stark am Islam oder an das, was sie dafür halten, an so einem freiwilligen Unterricht teilnehmen als eher sehr gemäßigte Moslems, die vielleicht auch nur Freitags mal in die Moschee gehen, wenn überhaupt.

"Selbst wenn wir von tausend

"Selbst wenn wir von tausend ausgingen und für jeden eine Million Euro bereitstellten, kämen wir lediglich auf eine Millarde jährlich"

Eine Rund-um-die-Uhr-Bewachung für tausend Leute kostet allein schon ca. 1,5 Mrd. EURO/Jahr. Sie haben da scheints keine Ahnung von Polizeiarbeit.

Sie benötigen dazu fast 17.000 entsprechend ausgebildete Polizisten.

@Golems

"Zieht die Armee aus den Ländern ab, bezahlt was ihr zerstört habt und der Terror wird verschwinden."

Welche "Armee" steht denn in Lybien, im Sudan oder in Syrien?

Und: Einfach raushalten, wenn hunderttausende dahinmasakriert werden und vertrieben, vergewaltigt und versklavt werden? - Tolle Wurst!

15:08 von MehmetK

"Blos hier ist das Problem, die meisten haben ein Realitätswahrnehmungsproblem. "

Aber warum loesst deren Relegion dieses nicht? Wenn sich eine Lehre erheicht, qausi rund um die Uhr praesent zu sein, dann steht sie in einer gewissen Verantwortung. Das Christentum kann dieser Verantwortung auch nicht gerecht werden, zum Glueck laeuft es mittlerweile unter "fernerliefen". Ueber unser Bildungssysem habe ich mich schon geaeussert. Summesumarum haben Sie Recht, ob das aber mit dem Geld stimmt, sei mal dahingestellt. Wuesste auch nicht, was trauriger waere: Dem Geld oder einem Propheten (eher im uebertragenen Sinne gemeint) hinterherrennen. Alternativen werden faktisch nicht geboten.

Islamfeindlichkeit Straftatbestand?

Zitat: "Wenn eine solche Strategie wirklich ernst gemeint wäre, müsste man sich zum Beispiel auch darum bemühen, Islamfeindlichkeit beziehungsweise Islamhass in Deutschland unter Strafe stellen."

Bitte? man muss also eine bestimmte Religion *mögen*, um nicht straffällig zu werden?

Wenn das die Forderungen des "liberalen Islams" sind, möchte ich nicht wissen, wie die des radikalen aussehen. Das heisst...Wir wissen es ja alle schon.

Frau Kaddor, es gibt eine ganze Reihe Leute, die auch meine Religion / Weltanschauung Mist finden. Es käme mir aber in hundert Jahren nicht in den Sinn, Gefängnis oder Geldstrafen für diese Menschen einzufordern.

Vielleicht sollten sich manche einfach mal mit dem Gedanken abfinden, dass das eigene Weltbild nicht der Nabel der Welt ist. Dann wäre viel gewonnen.

Krieg = Hass = Verzweiflung = Terror

um 11:14 von HAQH

Ich stimme ihnen 100 % zu. Die Welt ist halt nicht nur Schwarz/Weiss.

@Hugomauser

Die US-Armee ist nach dem zweiten Golfkrieg in Saudi-Arabien geblieben ... und das war die Begründung für Al Kaida.

Beim IS (und auch den Taliban) stimmt das natürlich nicht und da muß man eher massiv mit Bodentruppen den aktuellen Terror beenden. Wie man dies "richtig" macht, ist eine sehr schwierig zu beantwortende Frage, denn die Kämpfer sind vermummt und können deshalb leicht untertauchen und dann im Untergrund arbeiten.

HINTERHER ist es eine gute Idee sich aus der Region herauszuhalten ... aber diese Maßnahme käme 25 Jahre zu spät und so langsam muß man zu der Überzeugung gelangen, dass die US-Außenpolitik IMMER das Falsche macht.

11:14 HAQH

Wahre Ursache "weltweiten Kriege gegen Muslime" lasse ich als Argument nicht gelten.
Afghanistan: gegen Extremisten. Der (westliche)Krieg hat angefangen nachdem Weltkulturerbe zerstört würde. Der Freiheitskampf würde sogar von USA unterstützt.
Gaza: gegenseitige Provokationen durch Hamas und Israel. Hamas repräsentiert die "Ultras", nicht die "normale" Muslime.
Jemen: Extremistische Muslime gegen die normale Bevölkerung.
Irak: Golfkrieg 1, gegen die Eroberung Kuwait. Golfkrieg 2, weil Sadam seine "ungeliebte" Landsleute mit Giftgas und Schlägertrups bearbeitet hat.
90% der Kriege wo Muslime betroffen sind, sind Kriege Muslime gegen Muslime. Sunniten gegen Schiiten, Allen gegen Kurden, Aleviten oder andere Strömungen weil jeder "sein" Islam als der Richtige betrachtet.

@ Golems (12:27): Der IS-Terror kommt nicht vom Islam her

hi Golems,

sorry aber dieser IS-Terrorismus hat absolut nichts mit dem Islam zu tun. Das sagen ja auch schon die ganzen Verbände der Muslimen und warnen vor einer Verfälschung und vor einem Missbrauch des Islam.

Von daher sehe ich es so, dass dieser Terrorismus der IS aus deren kranken Köpfen herkommt und von etwas, was die sich zurechtgezimmert haben was aber so gar nicht der Wahrheit entspricht. Ein Punkt ist zum Beispiel dass die IS sich als ein Volk darstellt. Das stimmt so nicht. Diese IS mag vielleicht eine größere Gruppe von Leuten sein. Aber dass ist noch lange kein Volk. Dann ist es so, dass deren Gräueltaten mit nichts im Koran zu rechtfertigen sind. Schon gar nicht dieses Köpfen von Unschuldigen wie es bereits mehrfach geschehen ist.

OK, dieses Köpfen mit der Guillotine im Mittelalter kann man auch nicht mit dem Christentum rechtfertigen, stimmt. Das entsprang damals auch den kranken Köpfen der damaligen Politiker - wenn man die so nennen will.

@Golems

Zitat User Golems: »Will man wirklich was gegen den Terror tun sollten wir als erstes mal damit aufhören die muslimischen Länder zu terrorisieren. [...] Zieht die Armee aus den Ländern ab, bezahlt was ihr zerstört habt und der Terror wird verschwinden.«

Bitte nicht übersehen: Erstens geht der IS gegen alles vor, was nicht absolut auf seiner Linie ist, also auch gegen ander Muslime, zweitens liefern auch sämtliche "Einflüsse" des Westens, ob militärisch oder ökonomisch, keinerlei Begründung für Vorfälle wie die Zerstörung der Zeugnisse des altmesopotamischen Ninive oder die Verbrennung von Büchern in Mossul.

@ Golems (12:27): Tatsachenverdrehung - wer zerstört hier??

@ Golems:

Zieht die Armee aus den Ländern ab, bezahlt was ihr zerstört habt und der Terror wird verschwinden.

Wie bitte?? Was soll denn diese Verdrehung der Tatsachen?? Wer hat denn hier was zerstört?? Wir?? Nein. Die IS aber hat zerstört und zwar viele Kulturschätze, wie hier in der Tagesschau zu lesen ist. Hier der Bericht dazu:

http://www.tagesschau.de/ausland/irak-633.html

Die Terrormiliz IS treibt rigoros die Vernichtung von allem voran, was sie für nicht mit dem Islam vereinbar hält. Nun zerstörten sie offenbar wertvolle Kunstschätze im Irak. UNESCO-Chefin Bokova fordert eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats - bisher jedoch vergeblich.

Diese IS-Terroristen sollten wirklich erst mal den Islam lernen. Das was die machen, hat mit dem Islam absolut NULL und NICHTS zu tun!!

Härtere Maßnahmen nötig.

Bezüglich der Sympathiewerbung für den Islamismus finde ich, es sollten die gleichen Regeln und Maßstäbe angelegt werden, wie bei Sympathie zum Nationalsozialismus. Es kann und wird nicht geduldet, wenn eine Person sympathie zu den Gräueltaten in der NS-Zeit zeigt. Dies sollte auch für das Thema Islamismus gelten. Diverse Politiker haben bereits gesagt, der Islam sei ein Teil von D. Aber wohlgemerkt NICHT der Islamismus, die politische Seite des Islam. Die ist nämlich mit einer freiheitlichen Weltordnung wie in den westlichen Staaten absolut unvereinbar. Darum sollte eine Aussage wie "Dich hätte man auch vergasen sollen" genauso geahndet werden wie die Aufrufe zum Jihad in Deutschland oder ähnliche radikalislamistische Aussagen.

Dies würde endlich einige "zwielichtige" Prediger dazu zwingen, Farbe zu bekennen. Stehen sie und ihre Anhänger für den friedlichen Islam und zum deutschen Gesetz, oder für den Islamismus und Salafismus (der die 1zu1 Anwendung des Koran inkl. Sharia fordert)?

Meinungsfreiheit?

Ich stimme Frau Kaddor in einem Punkt völlig zu: Beleidigungen von Muslimen müssen bestraft werden. Rassismus darf nicht toleriert werden! Aber wenn sie fordert "... Islamfeindlichkeit beziehungsweise Islamhass in Deutschland unter Strafe stellen", dann Frage ich mich schon, was ist denn ihre Definition für Islamfeindlichkeit ist? Öffentliche Kritik am Islam? Beleidigende Karikaturen? Gilt Dieter Nuhr als Islamfeindlich?

@ Resistance1405:

Sie sagen: "dieser IS-Terrorismus hat absolut nichts mit dem Islam zu tun."

In diesem Zusammenhang möchte ich die Zeitschrift "Focus" und deren Titelbild gerne zitieren: "DOCH!"

Der Islamismus ist die politische Seite des Islam. Der Koran ist ein Buch, das sowohl Aussagen zum Glauben enthält, wie auch die Bibel oder die Tora. Doch anders als die, die mehr in Vergleichen und Geschichten vorgeben, wie ein Christ seine Religion praktizieren soll, enthält der Koran handfeste Anweisungen. Der Koran enthält aber darüber hinaus noch politische Aussagen, Gesetzestexte und Strafen für Nichtbeachtung dieser Gesetze.

Ein gläubiger Moslem darf, nach Aussage des Koran, sich nicht aussuchen, welchen Teil des Korans er befolgt und welchen nicht. Der Koran soll als ganzes umgesetzt werden.

Damit ist in der Folge hier nur ein moderner, aufgeklärter Islam möglich, der eben dies zu trennen vermag.
Doch die Aussage, Islamismus habe nichts mit Islam zu tun, ist falsch!

15:54 Strubbi

Wahre Ursachen bitte
machen Sie sich mal schlau bevor Sie von Wahrheit Reden

Afganistan - Wer hat die Taliban dorthin gebracht ?
Gaza - Hamas ist das Resultat von Jahrelanger demütigung und Verzweiflung. Schauen Sie mal wer permanent ein fortschritt behindert und es immer noch tut mit seine Vetos im UN-Sicherheitsrat ?
Jemen - Welche Marionetten sind da im Amt gewesen ?
Irak- Sadam wurde an die Macht gepuscht und als er nicht mehr so wollte, nun ja das ergebniss kennen Sie ja, oder nicht ?

@Resistance1405

Hmmm ... wenn der IS-Terror nichts mit "DER Religion" zu tun hat, warum hat dann Katar die Truppe finanziert? Katar ist doch neben Saudi-Arabien eines der rigorosesten islamischen Länder. Abgesehen davon berufen sie sich doch auf den Islam ... nur eben auf ihre eigene Sichtweise des Islam.

Ein kleines "Gegenbeispiel". In den USA gibt es eine Kleinstadt, wo eine christliche Sekte das Kommando hat. Deren INTERPRETATION der Bibel artet darin aus, dass ein Mann beliebig viele Frauen haben kann UND dass Mädchen mit 14 verheiratet (und dann möglichst bald geschwängert) werden. Das hat mit UNSEREM VERSTÄNDNIS von "christlichem Glauben" nichts zu tun, aber genausowenig haben "die ganzen Verbände der Muslimen" (hier in Deutschland???) einen Alleinvertretungsrecht für die Religion.

Religion hat immer auch etwas mit der Auslegung einer heiligen Schrift zu tun. In Israel gibt es ja auch Menschen die glauben dass Gott höchstpersönlich den Juden das Fleckchen Land gegeben hat ...

@Natural Science 16:14 h

"Ein gläubiger Moslem darf, nach Aussage des Koran, sich nicht aussuchen, welchen Teil des Korans er befolgt und welchen nicht. Der Koran soll als ganzes umgesetzt werden."

Resistance1405 hat vollkommen Recht, wenn sie fordert, dass Prediger, Pädagogen etc. aus dem Koran heraus die Argumente gegen den Terrorismus, der im Namen des Islams begangen wird, den zu "Verführenden" liefern müssen. Im Grunde kann man den Terroristen tausende Argumente um die Ohren schlagen.
Sogar Sie, Natural Science, sagen selbst: alles oder nichts. Die Terroristen berufen sich lediglich auf Teile des Korans, die ihnen in den "Kram" passen, der "Rest" wird ignoriert.
Mord und Selbstmord sind die größten Sünden. Auch in der Scharia ist ohne eine faire und gerechte Gerichtsverhandlung kein Urteil möglich. Jede Enthauptung, jeder Mord, jede Vergewaltigung, jede anderweitige Grausamkeit, die die Terroristen vorführen, sind nicht durch eine islamische Rechtfertigung gedeckt.

15:21 von Resistance1405

Auch diese Frage ist von Frau Kaddor ist bislang unbeantwortet:
Für das Verbot der Sympathiewerbung fehlen mir wiederum die Kriterien. Wenn einer meiner Schüler etwa aus Frust oder Wut heraus ausstößt, dass er das gut findet, was der "Islamische Staat" tut - ist das bereits eine Sympathiewerbung, ein Werben für den IS, und wäre das dann strafbar?//////////
*
Die Islamwissentschaftlerin sieht das Vorhaben als zu schwammig an!
*
Wer eine Region mit Terrorcamps in der Heimat im Urlaub besuche könne automatisch in Verdacht kommen?
*
Wenn ein solcher Besuch nicht untersucht werden soll, kann der ganze Entwurf
"in die Tonne!"
*
Nicht jeder Gefrustete ist ein Terrorist. Aber alle Terroristen waren gefrustet.
*
Darf man das als Nichtwissenschaftler noch so sagen?

16:31 von CE

"Religion hat immer auch etwas mit der Auslegung einer heiligen Schrift zu tun."

Weswegen es keine Wissenschaft ist. Relativiert natuerlich durch die Tatsache, das Menschen irren. Was bei der Religionsinterpretation dann aber erschwerend dazu kommt. Es gibt wohl kaum etwas beliebigers als Religion. Trotz der Schriften. Oder wegen? Kein Wunder, das sie so reizvoll sind. Wo sonst hat manh mittels Interpretation sogar Macht ueber Gott und Goetter? Wenn es einen gibt, verharrt er in der Pose des Facepalm.

Islamfeindlichkeit NICHT Rassismus

Warum wird hier wieder Islamfeindlichkeit mit Rassismus gleich gesetzt? Das ist völliger Blödsinn! Es geht ausschließlich darum, die endlich auftretende Aufklärung und Säkularisierung Europas nicht zurückzudrehen und nicht wieder ins Mittelalter zu verfallen. Das hat weder mit Rassismus noch Nationalismus zu tun!

Es gibt also keine

Es gibt also keine Alternative für wiedereingliederung von IS-Rückkehrern? Wie wäre es mit lebenslanger Haft? Das hört sich doch sogar nach einer sehr guten Alternative an.

Gemeinsamkeit

@17:10 von Gildermann

Sie schreiben, man solle Islamfeindlichkeit nicht mir Rassismus gleichsetzen. Damit haben Sie Recht.

Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, z. B. die dass Islamfeindlichkeit und Rassismus ein pauschales negatives Urteil über eine ganze Gruppe von Menschen (oder mehrere Gruppen) fällen und nicht über einzelne Angehörige der Gruppe, die möglicherweise die Krtitik verdient haben (manchmal auch nicht).

Islamfeindlichkeit und Rassismus unterscheiden nicht. Sie sehen nicht hin. Sie machen blind.

12:27, Golems

"Ist es für die westliche Welt so schwierig zu akzeptieren das es Völker gibt die mit unseren Werten nichts am Hut haben."

Es gibt also Völker, die mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit nichts am Hut haben?

Verwechseln Sie da nicht vielleicht die Völker mit ihren Herrschern?

Oder decken sich unser beider Vorstellungen, was "westliche Werte" betrifft, nicht?

Aber stimmt. Es handelt sich nicht um westliche, sondern universell gültige Werte. Wenn "der Westen" nach Ihnen leben und handeln würde, hätten wir all die Probleme nicht und alles wäre großartig und wundervoll.

Ich weiß, ich träume....

17:23 von alphasigma

"Islamfeindlichkeit und Rassismus unterscheiden nicht. Sie sehen nicht hin. Sie machen blind."

Koennen Sie denn auch unterscheiden, was Kritik ist und was Feindlichkeit? Ich las gerade "rabische-welt-kernschmelze-im-orient" - beinhaltet Kritik und keine Feindlichkeit. Ein Kernsatz: "„Die überwältigende Mehrheit der friedliebenden Muslime muss sich der Frage stellen, welche Faktoren den beängstigenden Entwicklungen in der eigenen Religions­gemeinschaft zugrunde liegen“, so deutsche Bischoefe. Aber man sollte alles lesen, sonst kommt das wieder als Feindlichkeit rueber...

Umkehr

Ist es wirklich damit getan, den hassreligiösen und gewaltbereiten Extrembetern ein neues Gesetz vorzubinden und es dann doch nur ein "bißchen" zu verifizieren? Ich bin der Meinung, daß man die Arschlöcher, die dafür sorgen, daß den Betreffenden Gläubigen ihr Weltherrschaftsanspruch in Fleisch und Blut gepredigt wird. Und gegen die Propagandisten des "Kuffartötengebets", was bei ungebildeten und frühmittelalterlich Naiven sehr leicht verfängt, gibt es doch genug Gesetze.

Die Nachwuchsarbeit der Hass-Imame gilt es rigoros zu unterbinden, vielleicht auch deren Pseudogotteshäuser abreißen. Und sämtliche Staatsgelder, die unter eigenartiger Auslegung interkultureller Hilfe an diese Vereine gezahlt werden, in deren Bekämpfung zu investieren.

"Islamfeindlichkeit" vs. Rassismus

Nein, "Islamfeindlichkeit" (was für ein Unwort!) hat absolut nichts mit Rassismus zu tun. Denn der Islam ist wie jede Religion etwas, dem man beitreten und aus dem man auch wieder austreten kann (auch wenn die Vertreter der jeweiligen Religion das meist anders sehen), die Zugehörigkeit zu einer "Rasse", so es denn überhaupt verschiedene menschliche Rassen gibt (biologisch wohl eher nicht!), dagegen kann sich niemand aussuchen.

Und wenn eine negative Einstellung gegenüber Anhängern einer Religion als Rassismus bezeichnet wird, müsste konsequenterweise eine negative Einstellung gegenüber Anhängern eines Fußballvereins auch mit Rassismus benannt werden.

Außerdem ist das Abneigung gegenüber Religionen etwas anderes als die Abneigung gegenüber ihren Anhängern.
Ich mag auch keinen Krebs - habe ich deshalb etwa automatisch gleich auch eine Abneigung gegenüber Krebskranken?!

Wahrscheinlich rührt ein Großteil der allgemeinen Verwirrung schon aus der falschen Anwendung von Begriffen!

"Vereinigungslehre", wie waer's?

Ich kann der Frau in manchem, aber nicht allem zustimmen. Sie macht z.B. auch den Fehler, das was sie "Islamhass" nennt mit Rassismus gleichzusetzen. Und dabei ist der Islam ja gerade nicht auf eine bestimmte Ethnie beschraenkt, sondern es geht um die Anhaenger einer Religion, derselben Religion, die mit den Inhalten ihrer Religion unterschiedlich umgehen. Christen legen ihre Religion unterschiedlich aus, Moslems haben angesichts der Formulierung ihrer religioesen Schriften weniger Auslegungsmoeglichkeiten, gehen aber mit dem Geschriebenen unterschiedlich um.
Man koennte sich auch fragen, ob den in Europa aufwachsenden Kindern muslimischer Eltern ganz neue Alternativen geboten werden koennten, wie z.B. eine neue Religionsgemeinschaft die christliche und muslimische Gedanken verbindet und vereinigt. Unmoeglich waere das nicht. Sie muessen sich nur identifizieren koennen, und eine ganz neue Bewegung koennte das bieten, anstatt den Islamisten das "Feld" zu ueberlassen.

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