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Eurofighter und Fregatten

Die Beschaffung von 60 Eurofightern für
5 Milliarden Euro und ein paar Fregatten
kurz vor der Pleite sollte er mal genau unter die Lupe nehmen da dürften einige Gelder geflossen sein.

Viel Glück Herr Nicoloudis

Endlich mal eine gute Nachricht aus Griechenland. Ich habe die Hoffnung, dass es jetzt vorwärts geht mit der Steuerhinterzieherbekämpfung. Jetzt nur noch genügend Beamte und Juristen dafür einstellen, dann kommt auch der gewünschte Erfolg.

Erfolglos

Und wir sollen noch 30 Jahre warten, bis die Korruption einigermaßen bekämpft wird, damit überhaupt die Aussicht besteht, unser Geld zumindestens in teilen zurück zu bekommen.
Mit nur dieser Maßnahme ist ja noch nicht einmal der laufende Haushalt beglichen.
Einmal 2,5 Milliarden, und was dann?
Ein Sinneswandel im System Schmiergeld dauert meist 2 Generationen.
Na dann,

oha, dieser mann war .....

.... Chef der Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche .....
frage:
bedarf es nicht der geldwäsche, wenn man steuern hinterzieht?? ich denke schon, nun, dann war hr. Nikoloudis bisher aber nicht sehr erfolgreich - um es mal wohl wollend zu sagen.
ob das dann was wird
bezweifel ich .-(

Ich wünsche ihm, dass er

Ich wünsche ihm, dass er schafft dieses Netztwerk aus Korruption und Vetternwirtschaft ein für alle mal aushebeln wird.
Die EU muss jetzt der zuständigen Behörde alle Fakten und Papiere zur Verfügung stehen, für Fälle die Steuerhinterziehung im Ausland oder Skandale bei diversen Firmen (s. Siemens) betreffen.

OK, morgen beenden wir die

OK, morgen beenden wir die Korruption......als wenn das so einfach wäre. Das braucht Generationen, Korruption muss rauswachsen.

@ 09:14 christa112233

Wie wahr !!Genau dies habe ich auch schon in einem früheren Post angemerkt.
Die Mentalität eines Volkes läßt sich nicht verordnen. Die in GR über Jahrzehnte gewachsene Korruptionsmentalität bleibt eine Dauerbaustelle auf ingewisse Zeit. Und dieses Phenomen wird auch weiterhin alle Bereiche des gr. Lebens beeinflussen.
Auch die gegenwärtige Regierung wird vermutlich an diesen Gegebenheiten scheitern.
Es wäre schön, man würde eines Besseren belehrt.
Auch in D sollte sich vermehrt diesem Thema zugewandt werden. Es bleibt überall viel zu tun.

Ich vermisse ...

.
...sehr dasjenige, was sämtliche griechischen Regierungen bisher - sowohl während der letzten fünf Jahre (seit die
katastrophale "Nicht-Steuer-Erheb-
ungs-Situation" im griechischen
Steuer- und Finanz-Un-Wesen in der
ganzen Welt offenkundig wurde)

n i c h t

vorgenommen haben:

Steuern bei der Oberschicht zu erheben
und dort - ggfls. auch zwangsweise -
beizutreiben.

Naja, sehr beruhigend: Dafür darf ja
- insbesondere - der dumme deutsche
Steuerzahler-Michel berappen !

Daß Letztgenannter in seinen
Rentenanwartschaften den Gürtel
deutlich enger wird schnallen müssen
, verschweigen sowohl die griechi-
schen als auch "unsere deutschen
Politiker" !

"Politisch Lied, ein garstig Lied !" *

*Zitat aus: Faust, 1. Teil, eine Tragödie

von: Johann Wolfgang von Goethe

( geboren 1749 in Frankfurt am Main,
gestorben 1832 in Weimar/Thüring-
en)

Chatzimarkakis -griechischer Ehrenbotschafter

Das der obige Herr jetzt griechischer Ehrenbotschafter ist, passt zu der ganzen EU-Misere. In Deutschland beim Doktortitel gemogelt wird man griechischer Ehrenbotschafter - so stelle ich mir auch die Korruptionsbekämpfung in Griechenland vor.
Der EURO hat begonnen wie die lateinische Münzunion = Griechenland bescheisst, Griechenland wird ermahnt und irgendwann fällt die Währungsunion auseinander!! Gut, dass unsere verantwortungsvollen Politiker dann Ihrer "historischen Verantwortung" gerecht werden??!!! Hoffentlich, denn sonst wird mir Angst und Bange um die Zukunft unserer jungen Generationen!

Risiko Berufsgruppen

Dass sich die griechische Regierung einen Monat nach Ihrer Wahl bereits auf die großen Fälle der Steuerhinterziehung und der Korruption konzentriert, beweist ihre ehrlichen Absichten.

In Deutschland wird lieber Jagd auf Hartz-IV-Empfänger gemacht, die eventuell einen geschenkten Euro nicht dem zuständigen Amt gemeldet haben könnten.

Und sollte ein deutscher Steuerfahnder auf die gefährliche Idee kommen, die großen Verdachtsfälle auch in Deutschland ins Visier zu nehmen, wird er einfach für unzurechnungsfähig erklärt und in Pension geschickt.

Das griechische "Steuersparmodell" ...

.
...seit der Zeit nach dem Ende des
Zweiten Weltkriegs (1945) ist doch
wirklich einsame Spitze !

Ich hätte das Gebot (nicht nur der
Stunde, sondern dasjenige der Jahr-
zehnte !) nutzen sollen, um dort
günstig Ferienhäuser zu errichten,
diese an Großvermieter weiterzu-
vermieten, damit insbesondere
Urlauber dort günstig ihren Sommer-
und sonstige Urlaub(e) hätten ver-
bringen können !

Warum ?

Die steuerliche Abschreibung wäre
o.k. gewesen und dann - quasi oben-
drauf noch als Sahneschnitte - die
Nichterhebung von Steuern jedweder
(Un-)Art, insbes. von Grundsteuern,
wäre als Rechnungsposten überhaupt
nicht angefallen ! Dafür hätten "die
kleinen Leute" in GR "steuerlich
allein bluten dürfen."

Ein glasklarer Wettbewerbsvorteil !

Abschließend noch 1 Gedanke:
In Schilda hatte man ja auch ver-
sucht, mit Schaufeln Sonnenstrahlen
in Säcke hineinzuschaufeln, um diese
sodann in das fensterlose
Rathaus zu tragen, um sie
zum Erhalt von Sonnenlicht dort
auszuschütten.

(Satire aus!)

Na dann mal los, ich drücke

Na dann mal los, ich drücke die Daumen !

Steuerhinterziehung effektiv zu bekämpfen ist möglich, bei der Korruption wird's schwierig werden denn die hat sich über Jahrzehnte "eingebürgert". In beiden Fällen wird die Androhung drakonischer (Haft-) Strafen unumgänglich sein, vielleicht ja mit einem ähnlichen Modell wie bei uns wo die freiwillige Meldung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt straffrei ist.

Das Wichtigste wird erstmal sein quer durch die Gesellschaft das Bewusstsein zu erzeugen das Steuern keine "Staatsschikane" ist sondern einfach notwendig sind um damit notwendige Sozialausgaben zu finanzieren. Das Schreien nach medizinischer Versorgung alleine reicht z.B. nicht, man muss auch wissen wie es bezahlt werden soll...

Wer glaubt das noch?

Alle Erfahrungen sprechen dagegen, dass sich in Griechenland etwas zum Besseren wendet. Für mich gibt es nur eine realistische Lösung: Griechenland muss raus aus der Eurozone, im Zweifel auch aus der EU. Wenn Griechenland dann seine Probleme im Griff hat, sollte es herzlich willkommen sein. Solange aber die EU immer wieder mit Hilfsgeldern einspringt, wird sich nichts ändern, unser Geld wird weiterhin in Griechenland versenkt.

Dieser Minister

sollte umfangreiche Vollmachten bekommen.

Wirtschaftsdelikte ab einem gewissen Umfang (5000 Euro) sind als Kapital Verbrechen einzuordnen mit Strafen bis Lebenslänglich bzw bei den grossen Fällen wierdeinführung der Todesstrafe für wirtschaftskriminelle .

Einführung des Tatbestandes "Volksverrat" bei Wirtschaftskriminellen und Abstrafung als Volksverräter.

Standgerichtliche Abarbeitung der Fälle.

Volksverräter und Kapitalverbrecher die sich im Ausland verkriechen und sich nicht vor dem Standgericht verantworten wird aller Besitz konfisziert und verstaatlicht. Derjenige wird ausgebürgert und seine Verwandte werden die Strafe stellvertretend antreten müssen.

08:59 von Druide

Erfolglos
Und wir sollen noch 30 Jahre warten, bis die Korruption einigermaßen bekämpft wird, damit überhaupt die Aussicht besteht, unser Geld zumindestens in teilen zurück zu bekommen.
Mit nur dieser Maßnahme ist ja noch nicht einmal der laufende Haushalt beglichen.
Einmal 2,5 Milliarden, und was dann?
Ein Sinneswandel im System Schmiergeld dauert meist 2 Generationen.///////////
*
Wenn nicht noch eine Generation dazu kommt, die das nur Vorteilsnahme nennt!

Fairerweise

müsste man aber dazu sagen dass der Staat auch wenig für die normallen Bürger getan hat.
Keine Soziale Absicherung, keine gesetzliche Krankenkasse, keine Arbeitslosen Versicherung ganz zu Schweigen von Berufsunfähigkeitsschutz.
Das gab es nur für staatliche Bedienstete Berfufsunfägkeit wurde durch Frührente abgefangen aber eben nur bei Staatsbediensteten.

Wenn man den Arzt selber bezahlt und alle Medikamente zum vollen Preis, ein Polster schaffen für etwaige Unfälle und für den eigenen Lebensabend, ist es sehr verlockend gegenüber dem Staat nicht grosszügig zu sein sondern gucken muss wo man bleibt.

Tsipras-Regierung kämpft gegen Korruptionsmaffia an

Die neue Regierung hat den großen Vorteil, nicht im Korruptionssumpf der Vorgängerregierungen verwickelt zu sein. Um gegen die weit verbreite Korruption und Steuervermeidung wirksam anzukämpfen, werden nicht nur viel mehr qualifizierte Steuerfander oder schnellere Gerichtsverfahren und -Verurteilungen nötig sein.

Gegen die seit Jahrzehnten in allen Gesellschaftsschichten vorherrschende Korruption und Steuerhinterziehung muss ein Kampf gegen Windmühlen geführt werden, um einen Bewusstseinswandel, der offenbar erst bei 20 % vorhanden ist, flächendeckend zu erreichen. Anders kann der neue Minister seine Mission nicht erfolgreich gestalten.

@Druide

warum erfolglos?

Weil sie den Griechen ein Zeitlimit gegeben haben?
Wenn Sie in Griechenland alles in 10 Minuten haben wollen, brauchen die gar nicht erst anfangen es zu probieren.

Wenn die Griechen aber in 30 Jahren eine bessere Welt haben, dann ist das doch ein Erfolg.
Dann müssen wir uns fragen, warum sie nicht schon vor 30 Jahren angefangen haben, das System zu ändern?
Und ich weiß auch die Antwort darauf.
Weil Leute, wie sie, damals schon gesagt haben: "Erfolglos!"

Fakelaki

Ein einfaches Gesetz müsste doch genügen.

Fakelaki wird verboten. Wer anzeigt, bekommt von dem, der bestochen werden will, die zuvor geforderten Fakelaki-Summe. Der Staat bekommt dann das Vierfache der Summe.

Komisch ...

... unter der Vorgängerregierung war das alles kein Problem.
Jetzt sollen die "Linken" in Tagesfrist umsetzen, was die EU-,IFW- usw.-genehmen GR-Regierungen in Jahrzehnten nicht umsetzen konnten/wollten.
Lächerlich ...

Nur ein Staatsbankrott und eine Staatsreform können Griechenland

So wie alle Staaten sollte auch Griechenland bewußt sein, daß es sich allein aus eigener Kraft wiederaufrichten kann oder aber zugrunde gehen muß; der erste Schritt hierzu ist der gute alte Staatsbankrott, der bekanntlich kein Beinbruch ist (auch nicht in der Gegenwart, denn Argentinien gibt es noch immer), und die damit verbundene Neuordnung der Staatsfinanzen; wobei Griechenland hier schlicht eine spätere Rückzahlung seiner Schulden vereinbaren kann und daher seinen Gläubigern nicht unbedingt vor den Kopf stoßen muß. Zu Ordnung der Staatsfinanzen gehört, daß fortan die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten; weshalb vor allem die Wirksamkeit der Steuererhebung verbessert werden muß. Ein Verkauf der Staatsgüter und Betriebe sollte dagegen dringend unterlassen werden, weil sich der Staat hierbei meist um bedeutende Einnahmen bringt. Erhält Griechenland Hilfe von Außen, so muß diese zur Stärkung der Wirtschaftskraft verwendet werden, statt wie bisher zur Bestreitung der Ausgaben.

ich glaube...

... nicht daran. Für mich ist das nur Hinhaltentaktik. 2012 gab es bereits eine Liste von Steuersünder mit einem Betrag von 15 Milliarden Euro. Deutschland hatte damals sogar Hilfe zur Eintreibung angeboten. Es gab/gibt sogar Forderungen des griechischen Staates gegenüber den größten Steuerschuldnern in Höhe von 63 Milliarden Euro. 75 Prozent der qualifizierten Selbstständigen wie Ärzte, Notare und Ingenieure würden Einkünfte unterhalb des steuerlichen Existenzminimums erklären, die 1000 größten Steuerzahler mit 50 Prozent des Steueraufkommens würden kaum überprüft. 15 bis 20 Milliarden Euro Steuern würden jährlich hinterzogen und wir bezahlen dafür.

@ Karl der Hammer: Holzhammermethode

Sie schreiben: "Nur ein Staatsbankrott und eine Staatsreform können Griechenland"

Mit dem Wörtchen "nur" sollte man im Leben vorsichtig sein. Meist handelt es sich bei solchen Aussagen lediglich um unnötigerweise festgelegte Meinungen.

Über einen Schuldenschnitt kann man reden, wenn die Verwaltung so weit reformiert ist, dass der Schnitt tatsächlich auch starkes Wachstum ermöglicht. 2020 wird das vielleicht Thema sein.

Mit freundlichen Grüßen

ad Ethan, 12:57 ; Vielen herzlichen Dank ...

.
...für Ihren in der Sache äußerst wert-
vollen Beitrag !

Sie haben "Roß und Reiter genannt" !

Die Unfähigkeit sämtlicher bisherigen
griechischen Regierungen hat eindeutig
gezeigt, wo "der Hase im Pfeffer liegt !"

Es steht fest, daß sämtliche griechi-
schen Regierungsmitglieder in der
Vergangenheit bis heute nichts, aber
auch gar nichts, nämlich überhaupt

N i c h t s !!!

unternommen haben, um den gigan-
tischen, hausgemachten Schulden-
berg anzugehen und abzutragen !

Hier wurde doch klar die eigene
(Wähler-) und vermutlich auch
Verwandtschaftsklientel

r e c h t s w i d r i g , weil gegen den

auch im Steuerrecht geltenden
Grundsatz der

G l e i c h h e i t...vor...dem...Gesetz !

geschont !

Dafür fehlt unseren (auch künftigen)
Rentnergenerationen bereits schon
heute das Geld für die inflationsbe-
dingte Anpassung der Renten und
auch sonstigen Sozialbezüge, zB
Sozialhilfe, bzw. Hartz IV !!!

Ein Augiasstall, das Ganze !

Konstruktiver Vorschlag

Ich plädiere dafür, das griechische Fakelaki-System endlich als jahrhundertealte Kulturtechnik anzuerkennen und als Weltkulturerbe unter den Schutz der UNESCO zu stellen.

re - Norden, 11:47 ; V e t o !

.
Ja, ich stimme Ihnen zu, daß niemand
irgendetwas in 10 Minuten erledigt
erhält - erst recht nicht in wichtigen
Angelegenheiten wie Korruptions-
bekämpfung u.ä.

Gestatten Sie mir 2 Aspekte:

1. Seit ca. 60 Jahren werden in GR
bei der Oberschicht keine Steuern
erhoben;

2. Seit ca. 5 Jahren, seit der diese
Malaise offenbar ist, wurden gleich-
falls keine Steuern bei der griechi-
schen Oberschicht erhoben !

Um Schnelligkeit geht es nicht -
es geht darum, daß überhaupt
Steuern - überwiegend - von der
bislang verschonten griechischen
Oberschicht (für die letzten 60 Jahre)
erhoben werden !

Die EU kann nicht ewig zahlen !

@ladycat

" Jetzt nur noch genügend Beamte und Juristen dafür einstellen, dann kommt auch der gewünschte Erfolg."

Die können sie nicht so einfach "einstellen", die müssen zunächst entsprechend ausgebildet werden, daher hat ja unsere Regierung auch angeboten, einige Experten aus der Finanzverwaltung zu Schulungszwecken nach Griechenland zu entsenden.

@Hollowman

"mit Strafen bis Lebenslänglich bzw bei den grossen Fällen wierdeinführung der Todesstrafe für wirtschaftskriminelle . ... Standgerichtliche Abarbeitung der Fälle. "

So so. Sie wollen also den Rechtsstaat abschaffen, um Wirtschaftskriminalität zu bekämpfen? Nichts anderes sind "Standgerichte". Hier können sie keine vernünftige Beweisführung erbringen. Und die Todesstrafe? Die ist bei KEINEM Delikt gerechtfertigt, auch nicht bei Wirtschaftsstraftaten oder Steuerhinterziehung.

Ich kann nur den Kopf schütteln ob Ihrer Vorschläge.

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