Ihre Meinung zu: Ringen um weitere Euro-Hilfen: Athens Reformliste ist offenbar fertig

22. Februar 2015 - 14:41 Uhr

Um die Kreditverlängerung zu bekommen, drückt Athen aufs Tempo. Ein erster Entwurf der Liste mit Reformvorschlägen wurde offenbar bereits heute an die internationalen Geldgeber übermittelt. Die endgültige Fassung soll am Montag eingereicht werden.

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Kommentare

Konkrete Zahlen oder Ziele seien aber nicht vorgesehen

Hallo, sorry ich glaube ich lese nicht richtig.
Was soll der Muell, ohne konkrete Zahlen oder Ziele
ist diese Liste das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben ist.

Wie soll man denn bitte in vier Monaten ueberpruefen koennen
ob die Grichen all das was sie jetzt vollmundig versprechen
auch umsetzen.

In solch eine Liste gehoeren meiner Meinung nach
konkrete Zahlen und Zielvorgaben, einmal fuer einen Stichtag
am Ende der vier Monate (sind zu diesem Termin nicht
alle Zwischenziele erfuellt brauchen sich die Finanzminister
nach den vier Monaten ueberhaupt nicht mehr treffen
um neue Zahlungen freizugeben, gleich den Ausschluss einleiten)
und Selbiges dann noch einmal fuer das Ende diesen Jahres,
auch hier mit ganz konkreten Etappenzielen und Zahlen
die von den Grichen zu erfuellen sind.

Da kann man nur hoffen, dass Herr Dr. Schaeuble solch
einem unkonkretem Wisch gleich seine Zustimmung verweigert.

Vom Euro befreien!

Griechenland muss sich vom Euro befreien.

Alles andere ist ein Verschwendung von Zeit und Geld.

Alles wird gut!

Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird...

Eine Politposse um das Überleben des Euro

Vor 3 Stunden hieß es noch, dass die Liste heute geschickt würde - nun erst morgen früh. Es ist doch eine Posse, was da läuft. Um die Substanz geht es doch schon lange nicht mehr. Und die Zustimmung der Euroländer ist sicher. Andernfalls müssten die Finanzminister, die EZB, die EU ihr Versagen einräumen. Und wenn ich Herrn Schäuble sehe, wie er erst knallhart ist und zum Schluss doch einknickt. Gute Nacht Euro.

Die griechischen Wahrheiten

"Wir haben eine Schlacht gewonnen, aber noch nicht den Krieg", so äußerte sich Syriza gestern (21.02.15) vor seinem Volk, stellte so psychopatisch wirr, die Ergebnisse der Verhandlungen bei der Eurogruppe vor.
Allein wegen dieser Kriegsrhetorik, im Jahr 2015 wohlgemerkt, müssen die Griechen die EWU verlassen.
Kein Deutsches Geld mehr nach Athen oder ein umfassende Entschuldigung via deutschen TV.
Die überwiegend auf Kosten anderer leben, selber nichts auf die reihe bringen, der Betrug, die Hinterziehung, die Bestechung quer durch alle Schichten das tägliche Leitbild ist, dürfen wir und solche Ausritte nicht bieten lassen.
Es sind ja 3 - 4 Irre die vorgeben dieses Land regieren zu wollen.
Fakten, keine Versprechungen müssen die Grundlage des Handelns sein.
Geld darf, wenn überhaupt nur in kleinsten Tranchen fließen, denn hellenische Versprechungen und griechisches Papier?
Das politische Griechenland und Wertegemeinschaft, nichts schließt sich klassischer aus, wie das Geschriebene.

Es ist rechnerisch

ein Ding der Unmögluchkeit, dass Griechenland seine Schulden jemals zurückzahlen kann. Wer was von Geldschöpfung versteht, kann das schnell nachvollziehen. Man fragt sich, wo ist das Giralgeld geblieben, dass zwecks Griechenlandrettung zur Verfügung gestellt wurde. Ausserdem: Innerhalb kürzester Zeit etwas Vernünftiges auszuarbeiten, ist gelinde gesagt, ungünstig. Es sei denn, die einzureichende Liste gab es bereits bei Abreise des griechischen Finanzministers.... Und das griechische Parlament wird diese Liste dann durchwinken. So wie es der Bundestag voraussichtlich auch macht.
MfG

Varoufakis...

ist sich "fast sicher",dass die Eurostaaten die Vorschläge billigen.

Das "FAST SICHER" könnte bedeuten:
Sparzusagen in abgeschwächter Form.

"Fast sicher" werden die Eurostaaten einknicken,und jede Form der " Sparzusagen "ihren Segen geben.

Fortsetztung folgt!!!!

Wenigstens sieht man klar den

Wenigstens sieht man klar den Unterschied zur alten korrupten Regierung die nicht mal den Mund auf machen konnte gegenüber Brüssel. Einigung hin oder her....

Varoufakis rechnet mit Zustimmung zu seiner Reformliste

Griechenland will bereits heute, einen Tag vor der gesetzten Frist, die vereinbarte Liste mit Reformen vorlegen, sagte Varoufakis nach einer Sitzung des inneren Kabinetts von Ministerpräsident Tsipras.

"Wir sind dabei, die Liste mit Reformen für die Troika zu erstellen", sagte Varoufakis. Mit Troika sind die EZB, der IWF und die Europäische Kommission gemeint. Er sei sehr zuversichtlich, dass diese der Liste zustimmen, sagte Varoufakis weiter.

Seinen Angaben zufolge werden Griechenland und die Gläubiger die Reformliste am Montag per Telefonkonferenz besprechen. Sollte die Troika ihr nicht zustimmen, kommen die Finanzminister der Eurozone am Dienstag zu einem weiteren Treffen der Euro-Gruppe zusammen.

Nach Angaben eines Vertreters der griechischen Regierung will Varoufakis eine kurze Liste mit bestimmten Zusagen einreichen. Dabei gehe es um Bereich wie Steuerhinterziehung, Korruption und die öffentliche Verwaltung. Konkrete Zahlen oder Ziele seien aber nicht vorgesehen.

Souveränität

Dieses ganze Theater um Griechenland zeigt doch nur, dass viele EU-Staaten nicht mehr souverän sind. Wenn man diese Staaten so offensichtlich vorführt, wie unser Finanzminister es gerade tut, werden die EU-Gegner in diesen Ländern immer stärker werden. Die Menschen werden denken, die EU sei keine Solidaritätsgemeinschaft, sondern eine Machtgemeinschaft von z.B. Deutschland.

Wann wacht die Politik endlich auf

Manchmal frage ich mich wirklich, warum wir den Griechen unser Geld hinterher werfen. Haben wir nicht in unserem eigenen Land Kinder- Altersarmut? Können unsere Rentner, die sich ihr leben lang für dieses Land den A... aufgerissen haben noch eine menschenwürdige Wohnung leisten? Warum zwingen unsere Politiker diese alten Menschen zu Tafel, an die Suppenküchen, während in Griechenland fröhlich unser Geld verballert wird? Macht es überhaupt noch einen Sinn für diesen, unseren Staat, gerade zu stehen? Die Politik hat sich doch längst vom Volk, vom Wähler verabschiedet!

re afdwaehlenderengländer

"Griechenland muss sich vom Euro befreien."

Nehemn Sie doch einfach mal zur Kenntnis, dass Griechenland sich NICHT vom Euro befreien will.

Die Partei, die Partei....

Starkes Argument der Griechen: "Diese Regierung ist vom Volk gewählt".

Die anderen europäischen Regierungen sind aber auch vom Volk gewählt.
Das Volk wählt ja so manches....

Theoretisch hätte die neue Regierung...

nun die Möglichkeit, den griechischen Sauladen an Korruption und Vetternwirtschaft aufzuräumen. Und ich glaube, die restlichen europäischen Staaten (zumindest deren Bürger) wünschen sich das ebenso.

Ob dies allerdings bei den konservativen Regierungen in Europa auch gewünscht ist, wage ich zu bezweifeln. Man stelle sich nur mal vor die schaffen es, wieder etwas für die Menschen zu tun, der Reichen und korrupten Oberschicht endlich auch an die Tasche zu gehen und dazu noch die Wirtschaft zu stabilisieren. Dann würde durch dieses "marktkonforme" Europa eine Welle schwappen, die auch andere Regierungen z.B. in Italien und Spanien wegspült.

Ich habe nur leider die Befürchtung, dass auch diese Regierung es nicht hinbekommen wird und die EU sie zwingt, weiter so rumzuwurschteln wie gehabt. Zugunsten der Märkte und Banken, nicht der Bevölkerung. Die ist den mit Konzernen und Banken vernetzten und verbandelten Eurokraten so was von s........egal.

Kennen wir zur Genüge

"Dabei gehe es um Bereiche wie Steuerhinterziehung, Korruption und die öffentliche Verwaltung. Konkrete Zahlen oder Ziele seien aber nicht vorgesehen."

Das ist so was wie das Stichwort Subventionsabbau oder Entbürokratisierung bei uns. Als unverbindliches Ziel genannt stimmt jeder zu, aber jede konkrete Maßnahme trifft entweder auf ein "geht nicht" oder ein "viel wichtiger wäre ..."

Steuerhinterziehung bekämpft man nicht mit einem "Finde ich nicht gut", man muss schon sagen können, wie man dagegen anzugehen gedenkt.

Die neue griechische Regierung wäre gut beraten...

als erste in Europa damit voranzugehen, die Steuerpflicht an die staatsangehörigkeit zu binden. Dann bekommen sie auch die Reichen zu fassen, die ihre Kohle schon im Ausland gebunkert haben. Und natürlich macht eine Vermögenssteuer Sinn.

Dazu noch einen vernünftigen Kataster, eine massive Bestrafung der Korruption (ab einer gewissen SUmme immer Knast) sowie drastische Strafen auf Steuerhinterziehung.

Nur so bekommt man die Sache in den Griff. In Deutschland haben wir noch 10 Jahre Zeit für dermaßen drastische Maßnahmen, aber dann könnten wir von Griechenland lernen. Denn auch bei uns blüht die Vetternwirtschaft, und Korruption. Ohne Bezugsschein "B" geht auch hier kaum noch was und die Steuern sind so gemacht, dass auch hier die Oberschicht immer reicher und die Armen immer ärmer werden.

Seit dem Ende des 2. Weltkriegs ...

.
...werden in Griechenland so gut wie

k e i n e...S t e u e r n

gegen die Oberschicht erhoben !

Seit rund 5 Jahren ist diese Tatsache in
der EU offenbar. Geändert hieran hat
sich:

N i c h t s !!!

Da wegen der 317 Milliarden Euro, die
an Griechenland bislang geflossen sind, meine Rente in Gefahr ist,
t r a u e...i c h...dieser

neuen griechischen Regierung

absolut n i c h t über den Weg !

Zudem gibt es kein geordnetes Ka-
tasterwesen, kaum Vollstreckungs-
beamte bei den Finanzämtern, über-
all "Fliki-flaki" (eine Art Schwarzgeld-
Zahlung unter und durch die Bürger
Griechenlands), etc.

Ein Augiasstall !

Ausländische Medien

die sich erfreulich qualifiziert mit Geldmärkten - dazu gehören auch Staatsschulden- beschäftigen, sehen die Griechenland- Thematik anders. So wird dargelegt, dass Irland hinsichtlich der Verschuldung und des Wachstums der Verschuldung relativ zu GDP weitaus schlechter dasteht , dass Portugal nicht besser ist als Griechenland, und die Binsenweisheit , dass künstlich niedrige Zinsen in allen Bereichen die Aufnahme weiterer Schulden fördern. Insoweit sei es nicht nachvollziehbar, warum "man" sich auf Griechenland einschiesst. Hier gehe es um ein Symptom, während die eigentliche Krankheit die Gemeinschaftswährung sei.
Insoweit könnte die neue Regierung Griechenlands durchaus noch die Trumpfkarte im Ärmel haben.

Wie immer alles gegen die Kleinen

Die Superreichen zahlen keine Steuern. Die Reichen zahlen keine Steuern. Die Bank(st)er gewähren Kredit, die nicht zurück gezahlt werden können. Die Politker lassen sich schmieren und tun nichts dagegen. Die Kleinen mogeln, so gut sie können. Das ist Griechenland von der klassischen Antike bis heute. Nun ist Griechenland Pleite, und die EU zahlt viele Milliarden. Der Steurzahler in der EU zahlt für die Versäumnisse. Die grischischen Steuersünder haben aber die eingesparten Milliarden nicht zu Hause im Sparstrumpf wie Onkel Dagobert, dieses Geld liegt bei ihrend welchen Banken in der Schweiz und anders wo. Warum die EU nicht diese Konten beschlagnahmt, ist mir ein Rätsel. Ein Ableich der Steuererklärungen der 1.000 reichsten Griechen mit den Bankkonten gäbe Aufschluss über die Höhe der Steuerschulden, und schon wäre Griechenland ein normals Südeuropa-Land mit normalen Südeuropa-Schulden. Aber nein, die EU-Politker strangulieren das Volk, lassen aber die großen Sünder ungeschoren.

Langfristig Ünterstützung der schwächeren Länder?

Vor der Euro-Zeit haben die wirtschaftlich schwächeren Länder bei Exportschwierigkeiten ihre Währungen abgewertet, das hat jahrzehnelang funktioniert. Mit der gemeinsamen Währung ist das nun nicht mehr möglich. Innerhalb Deutschland oder der USA würde nun der Lastenausgleich einsetzen. Für die EU will Brüssel das aber nicht und will mit der Situation lieber neoliberale Reformen durchstzen um Wettbewerbsgleichheit zu erzielen. Das kann aber kaum ausreichend funktionieren, weil die schwächeren Länder dazu aufgrund ihrer Mentalitäten nur zum Teil in der Lage sind. Da hilft nur den Gürtel enger schnallen (68er-Konsumverzicht, lieber weniger konsumieren, aber mehr vom Leben haben). Die Neoliberalen wollen natürlich, dass die Leute für weniger Geld mehr arbeiten. Ein Lastenausgleich ist natürlich auch motivationshemmend, verführt also zur „infantilen Forderungshaltung“. Das will die EU natürlich garnicht.
Langfristig wird es wohl auf eine Teilunterstützung mit Schuldenbegrenzung hinauslaufen

@ 10:48 von BonnBeuel

Zitat "Die Menschen werden denken, die EU sei keine Solidaritätsgemeinschaft,"

Die EU ist in erster Linie eine Wirtschaftsgemeinschaft. Solidarität ist mit Sicherheit nicht der Focus und das ist auch gut so.

Unterschied zur alten Regierung

@zomil: "sieht man klar den Unterschied zur alten korrupten Regierung"

Ganz Ihrer Meining, das läuft doch in die richtige Richtung. Die nächsten Tage und 4 Monate werden spannend.

Zum Glück sind die Regierenden und Finanzminister mit längerem Atem und kühlerem Kopf ausgestattet als so manche Foristen, die ständig den Rauswurf Griechenlands aus dem Euro fordern. Als würde das irgend jemandem helfen!

Liebe AFD, das reingepumpte Geld werden wir vielleicht nicht mehr vollständig wiedersehen. Aber trotzdem ist gut, dass wir weiter dran bleiben, Reformen fordern, davon profitieren alle Seiten. Langen Atem beweisen, kein Kurzfristdenken, Geduld, das was uns von den "Heuschrecken" unterscheidet. So kommen die Griechen wieder auf die Beine, dann kommt wieder Wirtschaftswachstum, und SO wird der finanzielle Schaden für uns begrenzt. DAS ist es, was ich von der Politik erwarte.

Dann sehen wir mal in 10 Jahren wer Recht hatte.

Trojanisches Pferd

eine Einigung wo Gr. "Maßnahmen des Programms gegen eigene Maßnahmen tauschen kann"? geht's noch
Ein Maßnahmeplan ohne prüfbare Zahlen mit Allgemein-schauplätzen soll kommen. Es passt alles zusammen- Schmierentheater fürs dumme Volk.
Jeden von uns muss doch klar sein, wer sich so aufführt und noch gestern von Erfolgen spricht will nicht sparen und wird weiter tricksen und die andere Seite wird die 3-Affen machen.
Man müsste auf die Straße gehen- wen haben wir denn gewählt? Ich werde ab heute AFD wäheln. Wo bleibt der Sachverstand? Gr kann nur austreten. Das Schmerzmittel Geld heilt nicht die Krankheit. Der Patient verweigert sich. Prof.Sinn lesen.

Vielleicht wird doch noch getrickst?

Jetzt wo es ans Eingemachte geht wird sich zeigen ob Tsipras es Ernst meint oder ob er seine eigene Agenda durchsetzen will und der Eurogruppe nur ein "ja, ja" gegeben hat um weiterzuwurschteln.

Die Griechen sind Weltmeister im wurschteln und so wäre es eher überraschend wenn von Tsipras & Co. eine gerade Linie gefahren wird.

Die Griechen brauchen unbedingt eine Art Troika (wie auch immer man sie umbenennen möchte) die den hellenischen Akteuren auf die Finger schaut, damit sie nicht wieder ins Wurschteln zurückverfallen.

@ Pandor0611

......für die Troika zu erstellen.

Das Wort "Troika" wurde,gr.Wunsch entsprechend,durch den Begriff "INSTITUTIONEN" ersetzt!

Und diese "INSTITUTIONEN" geben den gr.Sparvorschlägen ihren Segen,egal wie die aussehen.
Niemand hat den Mut und sagt:
"Rien ne va plus".

Und somit werden weitere Milliarden in das Faß ohne Boden fließen.
Verantwortungsloser Umgang mit Gelder der Steuerzahler.

@klarobello

"Innerhalb Deutschland oder der USA würde nun der Lastenausgleich einsetzen"

Wo gibt es denn in den USA einen Lastenausgleich?

In den USA sind die Bundesstaaten wirtschaftlich und finanziell eigenverantwortlich. Das ist was sie zu verantwortlicher Politik zwingt und verhindert dass sie sich auf die Zentralregierung verlassen.

Genau das Gegenteil von einem deutschen Lastenausgleich.

Unser Finanzminister, Herr

Unser Finanzminister, Herr Dr. Schäuble, müsste das Märchen von Hans Christian Andersen: " Des Kaisers neue Kleider" noch einmal lesen.
Jeder, auch die neue griechische Regierung, weiß genau, dass diese gigantischen Schulden niemals zurückgezahlt werden können.
Trotzdem wird das Gegenteil behauptet um die neuen Geldströme nach Griechenland - zur Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft in der Eurozone - weiter "Kredite" und nicht "Spenden" nennen zu müssen.

...

Warum sollen die Griechen freiwillig den Euro abgeben?Es wird doch von uns für ein funktionierendes Bankensystem gesorgt,das aber nicht beim kleinen Bürger sowohl in GR als auch bei uns Gutes bewirkt.

Und warum sollen sie rausgehen,wenn eh nichts gegen den Schlendrian getan wird?

P.s. auch bei uns gibt es Vetternwirtschaft..nur wird das nicht so laut ausgesprochen

@klarobello

"Innerhalb Deutschland oder der USA würde nun der Lastenausgleich einsetzen."

Da haben Sie ausserdem etwas verwechselt, denke ich. "Lastenausgleich" ist ein Begriff der mit der Nachkriegssituation in Deutschland zusammenhängt und in den USA überhaupt nicht zutrifft.

Wenn ich lese:

Gestern haben die Gr. 1 Milliarde von den Banken abgehoben,enteht bei mir der Eindruck,so arm sind die Gr.nun auch wieder nicht.
Es ist anscheinend doch noch genug "Kohle" vorhanden.

Der deutsche Steuerzahler wird zur Kasse gebeten damit der Gr."Kohle bunkern" kann.

Unfassbar!!!!

Ein GREXIT geht "leider" nicht

Die genaue Einzelheiten über die Haftungsverpflichtungen die die BRD seit 2008 unter "EU-Zwang" unterschrieben hat, wurden letzte Woche in der britischen "Daily Telegraph" veröffentlicht.
Es sind schwindelerregende, kaum vorstellbare Zahlen/Beträge die im Falle eines GREXITs fällig wären. Und es ginge dabei nicht mehr um Haftung, sondern um AUSZAHLEN! Beträge die sogar die BRD sich von null auf nichts niemals leisten könnte. Ich kann als Brite sagen, "Ihr Deutsche habt euch so dermaßen über den Tisch ziehen lassen......" ...und das alles, nur damit die Wahnvorstellung von einem vereinten Europa, den niemand mit einem Hauch Verstand haben will (auf Kosten der deutschen Steuerzahler) vollzogen werden kann. Möge Gott euch retten!

@dummschwaetzer:"Theoretisch hätte die neue Regierung...

... nun die Möglichkeit, den griechischen Sauladen an Korruption und Vetternwirtschaft aufzuräumen."

Nun, sollte die Tsipras-Regierung entgegen ihren Wahlkampfversprechen, aufgrund derer sie gewählt wurde, die notwendigen Spar- und Strukturreformen einschl. einer Steuer- und Verwaltungsreform, der Bekämpfung der alles auffressenden Korruption und einem Wachstums- und Beschäftigungsprogramm nicht mit sichtbaren Maßnahmen in Angriff nehmen, wird es Ende Juni kein fortgesetztes Hilfsprogramm mit weiterer Unterstützung mehr geben.

Die neue Regierung hat jetzt die letzte Chance, GR auf einen wettbewerbsfähigen und sozialverträglichen Weg zu bringen. Geschieht dies nicht, wird es kein weitere Rettungsprogramm der Institutionen mehr geben können. So kommt alles auf die Reformvorschläge und deren Umsetzung durch Athen an. Auf die Tsipras-Regierung kommen bis Ende Juni eine Unmenge Hausaufgaben zu.

Niemand wird jemals seine

Niemand wird jemals seine Schulden begleichen.
Griechenland nicht.
Die USA nicht.
Deutschland nicht.
Niemand. Der Tag, an dem diese Erkenntnis umsich greift, wird das Ende unseres Finanzsystems sein.

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Die Moderation

Kontrolle tut Not!

Wenn das Kontroll-Organ nicht mehr 'Troika' genannt werden darf, bekommt es eben den Namen 'die Institutionen' - oder auch TIFKAT = 'The Institutions Formerly Known As Troika'. Hauptsache, es gibt Kontrollen!

Schade um das schöne Papier

Ich erlaube mir, schon mal über diese Reformliste zu urteilen, obwohl ich sie noch nicht kenne. Wir wissen jetzt seit 4-5 Jahren, wie die Griechen die Sache handhaben. Es gibt nichts weiter als leere Versprechungen. Die haben es sich nett gemacht in ihrer Ecke des armen, armen Landes das die Milliardenzahlungen von den doofen Partnern frei Haus bekommt. Daran wird sich in den nächsten vier Monaten nichts ändern und, wenn es nach Griechenland geht, auch in den nächsten 20 Jahren nicht.

Soziale Krise vertieft sich, Beamte werden gerettet

Also geht es mit viel Blabla, Spielräumen und Schulterklopfen weiter wie bisher und in 4 Monaten Inkubationszeit wird was Neues Häßliches ausgebrütet.
Nämlich dass, es so weitergeht mit dem Stillstand.

GRE wollte statt Auflage 4,5% nur 1,5% Primärüberschuss = nach Abzug von 1,5% BIP-Leistung und ohne Privatisierungserlöse (die es ohnehin wegen Marodität kaum gibt) ausgeglichener Haushalt.
Njet, sagen die Kreditoren um Schäuble.

Heißt 3% BIP Ausgabenkürzung, wo schon von wegen Austerität Verarmten, Arbeitslosen und Unversicherten nichts ins Budget kommt.

Da kann man lange an konkreten Positionslisten fummeln, besser sich in Allgemeinplätze retten bevor
die Griechen es merken, dass die Austeritätslasten bleiben und pro Kopf steigen, da die Gesamtschuld bleibt, die Jugend auswandert und die Wirtschaft keine Jobs schafft, alles verfällt, da niemand groß investiert. Die türk. Lira fällt, "beggar your neighbor" wirkt zudem +DE besteht auf Handelsplus.

Die EZB hat nun Allmacht.

re dummschwaetzer

"Man stelle sich nur mal vor die schaffen es, wieder etwas für die Menschen zu tun, der Reichen und korrupten Oberschicht endlich auch an die Tasche zu gehen und dazu noch die Wirtschaft zu stabilisieren."

Habe ich mir soeben vogestellt ... der Witz ist gut. Griechen als Vorbild für Europa !!!

Worum ging es denn eigentlich?

Worum ging es denn eigentlich bei dem ganzen Theater? Es ging darum, dass das, was mit der Vorgängerregierung Griechenlands bereits ausgemacht war, nun von der neuen Regierung endlich als ausgemacht akzeptiert wird. Mehr ist nicht passiert. Es hat zwar lange gedauert, bis man in Athen endlich kapiert hat, dass wer die Kohle herausrückt auch die Bedingungen und Regeln macht, aber immerhin. Wichtig ist diese Posse im Grunde genommen nicht gewesen. Wichtig ist nun allein der Zeitpunkt Ende Juni. Hier muss nämlich ein neues Programm verhandelt werden oder der GREXIT kommt. Darauf bin ich gespannt und ebenso bin ich gespannt darauf, wann man bei den Geberländern endlich kapiert, dass der ständige Einsatz eigener Steuergelder in ein Fass ohne Boden geworfen wird. Wir können Griechenland dauersubventionieren oder wir lassen endlich das Spiel des Marktes zu und das bedeutet dann, dass die Griechen den EURO aufgeben. Nichts wäre mir lieber als das!

Was man von anderen verlangt können sie selber auch leisten?

Wie kann man einen Athleten zur Olympiade bringen?Indem man ihm seine Beine bricht?
Auf diesem Stand ist Griechenland im Moment mit Hilfe von EU und EZB. Troika Vorschläge waren das brechen der Beine von GR.Wenn die EU Griechenland als Wirtschaftsraum erhalten will dann muss sie dort investieren und der Regierung dort helfen auch die Steuerhinterzieher dingfest zu machen und deren Geldströme abzufischen die in Luxenburg,London,Lichtenstein und selbst im nicht EU Land Schweiz abfischen bzw.polizeilisch verfolgen.Schäuble ist da wohl der falsche Mann für Deutschland denn der versuchte doch Steuerhinterziehung zu legalisieren mit seinem Schweizer Steuerabkommen.Hier jetzt Beispiele der reichen Griechen zu wort kommen zu lassen hieße doch das die Reichen ihre eigene Strafrechtsordnung haben.Dann darf man aber auch nicht GR verurteilen sie täten nichts gegen Steuerstraftäter.Die EZB hat wohl ihre Möglichkeiten Gelder einzufrieren und die EU bis Montag eine Steuergesetzgebung zuschaffen.

"nur durch den Austritt"

'Hans-Werner Sinn kritisiert Euro-Finanzminister

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat den Beschluss kritisiert: „Zusätzliches Geld ist nichts als ein Schmerzmittel für die griechische Krankheit und trägt nicht zur Heilung bei“, sagte der Ökonom am Samstag. „Griechenland wurde durch den Euro zu teuer und muss nun billiger werden, um seine
Wettbewerbsfähigkeit zurückzuerlangen. Das geht nur durch den Austritt aus dem Euro und die Abwertung der Drachme.“'

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/reaktionen-...

@ Sepp58

Warum die Griechen Fragen?

In anderen Ländern musste auch drastisch gespart werden, und dort kommt man langsam auf die Beine.

Komischerweise scheinen die Reformen in Griechenland an den Griechen selbst zu scheitern. An alten Seilschaften, fehlenden Strukturen und dem dauernden suchen nach einem geeigneten Sündenbock.

Und bitte nicht vergessen: Die Griechen hatten die letzten Jahre eine Regierung gewählt. Wenn Troika nicht nur Vorschläge gemacht hätte, sondern konkret "regiert", wäre das wohl auch kaum im Sinne der Griechen gewesen. Faktisch und offensichtlich eine Fremdherrschaft.

Und wenn die gewählte Regierung eine Gesetzeslage zu gunsten der reichen macht, ist es faktisch so das die Reichen ihre eigenen Gesetze haben. Mit Billigung des Volkes, das gewählt hat.....

14:51, karwandler,@dummschwaetzer

>>"Man stelle sich nur mal vor die schaffen es, wieder etwas für die Menschen zu tun, der Reichen und korrupten Oberschicht endlich auch an die Tasche zu gehen und dazu noch die Wirtschaft zu stabilisieren."

Habe ich mir soeben vogestellt ... der Witz ist gut. Griechen als Vorbild für Europa !!!<<

Na ja, wenn Sie mal die letzten zwei- dreitausend Jahre in der Retrospektive betrachten, dann erkennen Sie nicht nur, dass Europa so ziemlich alles, was es heute ausmacht, von Griechenland gelernt hat, sondern dass Europa ohne Griechenland (und den Stier natürlich) gar nicht denkbar wäre.

Das sollte man bedenken, wenn man sich mit solch im Grunde trivialen Problemen wie den vorliegenden beschäftigt.

Es geht ausschließlich um Geld. Geld war noch nie von bleibendem Wert.

Es möge sich doch bitte jeder, sofern vorhanden, an seine humanistische Bildung erinnern.

Was meinen Sie, wie nachfolgende Generationen über uns und diese bescheuerte, kleingeistige Diskussion hier urteilen werden?

@ matthias

....auch bei uns gibt es Vetternwirtschaft.........

die Steuerhinterziehungen der "ehrenwerten Gesellschaft" dürfen in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden.

Bevor man mit dem Finger auf andere zeigt,erst einmal den Dreck vor der eigenen Haustür wegfegen.

Merkel und Co.sehen sich gerne als "Motor " Europas.
Die "Spritkosten" bekommt der "brave" Steuerzahler am Ende in Rechnung gestellt.

So einfach ist das.

RE wm: "Gestern haben die Gr. 1 Milliarde von den

Banken abgehoben, enteht bei mir der Eindruck,so arm sind die Gr.nun auch wieder nicht. Unfassbar!!!"

Na, dann lassen Sie mich mal rechnen: 1 Millarde dividiert durch 11 Mio Einwohnern, das sind 91 Euro pP. Naja wenn Sie denken das ist REICH??

Bürger haben Angst um Ihr Erspartes. Da kann man es keinem verübeln, seine privaten Reserven vor einem Zusammenbruch in Sicherheit zu bringen, das würde hier auch jeder machen. Und: NEIN das sind nicht die EU Hilskredite die da unterm Kopfkissen landen, das sind private Ersparnisse! Ist natürlich trotzdem ein schlechtes Zeichen.

Zeit dass Tsipras neues Vertrauen schafft: konkrete Reformen, messbare Ziele. Vage Absichtserklärungen gabs genug. Glaube aber auch nicht dass die EU Finanzos sich mit 2 Seiten Larifari abspeisen lassen. Dass die es wissen hinter verschlossenen Türen, an den wichtigen Stellen knallhart zu bleiben, haben ich schon letzte Woche sehr zu schätzen gewusst; ohne Polemik, ohne Gesichtsverluste, eben unter Partnern.

15:57, AfDwaehlender

Wenn Sie hier Hans Werner Sinn als Kronzeuge für Ihre Forderung anführen: ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, dass Herr Sinn immer den Standpunkt vertreten hat, dass unser Wirtschaftssystem nur gesunden kann, wenn die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer werden. Die Armen würden dann irgendwann irgendwie auch wieder reicher...

Er war einer der Vordenker der neoliberalen "Reformen", die uns den ganzen Schlamassel erst eingebrockt haben.

Er hat immer, um es sarkastisch zu formulieren, für die Enteignung der Besitzlosen plädiert.

Marktradikaler als Herr Sinn geht nicht.

Warum sollte die Bank sie frgen wenn sie ihrem Konto Geld

entzieht?__

@ Jadawin1974 __Warum die Griechen Fragen?_

Das kann man leicht beantworten.Jedes Land ist autark in der EU.

So steht es in den EU Verträgen die Dragi und die EZB gerade brechen, indem sie Schulden aller Länder aufkaufen mit Steuergeldern aller Länder!

Die Troika hat alle Vorschläge gemacht was GR tun soll und auch gleich die Käufer beigebracht duch Gründung einer GR Treuhand die alle Kronjuwelen von GR an Heuschrecken verkaufen sollte und schon Hat wie Teile eines Hafens zb.

Varoufakis liefert: Krisen-Verursacher sollen zahlen!

Das hat sich Schäuble und Merkel nicht erwartet. Zum einen setzt Varoufakis weiter beharrlich seine Wahlversprechen um. Zum anderen setzt er die schmerzhaften Reformen nicht bei Kranken, Armen und Alten an sondern bei den Krisenverursachern, den Superreichen. Die Bekämpfung der Korruption und Steuerhinterziehung ist das Gebot der Stunde.

Die Gruppe der Superreichen wurde von Merkel und Schäuble bisher geschont. Obwohl sie von unbändiger Gier über riskante Spekulationen die Finanzmarktkrise ausgelöst haben galt das Hauptaugenmerk Merkels und Schäuble dieser Gruppe der Superreichen. Die 70 Mrd. Steurgelder flossen eben nicht an gr. Rentner sondern die superreiche Bankkunden die sonst Milliarden verloren hätten. In Deutschland wurden die Superreichen mit rund 500 Milliarden Steuergeldern subventioniert. An den Kosten ihrer Krise wurden die Superreichen jedoch weder in Deutschland noch in der EU herangezogen. Varoufakis bricht nun diese Tabu. Die Verursacher werden zu Kasse gebeten!

Die schwäbische Austeritätsfalle: Sparen alle, gehts bergab

Die Griechen, Spanier, Portugiesen, Iren etc. sollen sparen, manche haben die Schuldenbremse in der Verfassung, andere nicht. Klingt nach schwäbischer Hausfrau, nur nicht nach Lösung des Paradoxons:

Maastricht heißt 60% BIP Gesamtstaatsverschuldung (o.Zinsen), davon 1/20 =3% darf die Zentralregierung Schulden machen.

Nun liegen fast alle EU- inkl. Euroländer darüber bei 80- 175%. Nehmen wir mittlere 40% BIP an, die insgesamt heruntergeführt werden sollen, so heißt das, die EU-Staaten sollen 40% EU-BIP weniger ausgeben, also einige Billionen.

Irgendwie sind das aber auch Einnahmen.
Und jetzt die Preisfrage: Wer will weniger durch Staatsaufträge/.-investitionen, Staatsgehälter, Sozialtransfers an Familien, Kinder, Rentner, Arbeitslose etc. verdienen, seinen Lebensstandard um ca. die Hälfte (je nach Land mehr oder weniger) runterfahren?

Und gleichzeitig soll Wirtschaftswachstum erzeugt werden, um die stärkste Region d. Welt (s. Lissabon-Vertrag) zu werden.

Wundersame Ökonomie.

Euro-Zone wird vorgeführt

Tsirpas und Varoufakis vertreten nicht nur die Interessen ihres Landes, sie führen uns auch die Euro-Entscheider wie am Nasenring vor. Das ist der eigentliche Knaller!

Noch nicht!

um 10:52 von karwandler

"Nehemn Sie doch einfach mal zur Kenntnis, dass Griechenland sich NICHT vom Euro befreien will."

Noch nicht!

Man darf aber versuchen sie von der dringenden Notwendigeit zu überzeugen.

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