Ihre Meinung zu: Pleite in Griechenland abgewendet, dennoch kein Jubel

21. Februar 2015 - 16:39 Uhr

Das griechische Volk habe eine Schlacht gewonnen und ein Ende der Sparpolitik sei in Sicht - so bewertet Griechenlands Ministerpräsident Tsipras den Kompromiss im Schuldenstreit. Die Reaktionen im Land jedoch sind eher kritisch.

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Kommentare

Sorry, Mr. Tsipras

"Das griechische Volk habe eine Schlacht gewonnen und ein Ende der Sparpolitik sei in Sicht"

Das griechische Volk darf meiner Meinung noch viele Schlachten gewinnen. Aber wenn ein Ende der Sparpolitik in Sicht wäre, dann würde der Bundestag dem Spielchen hoffentlich nicht zustimmen. Oder sollen wir etwa bezahlen, weil andere nicht sparen wollen?

Ich habe nichts anderes erwartet ...

Es ist schon abenteuerlich, wie sich die griechische Regierung hier propagandistisch - um nicht zu sagen verlogen - aus dem Fenster lehnt. Die Befürchtung liegt nahe, dass man in Griechenland noch immer nicht verstanden hat. Ich bin sehr gespannt auf das Papier am Montag und auf die Bewertung durch die Troika. Die griechische Regierung hat keine Schlacht gewonnen, sondern sie hat auf ganzer Linie versagt und ihr sind gestern in einer Art und Weise die Grenzen aufgezeigt worden, dass den Herren in Athen intern die Ohren gellen, man gibt das nur nicht zu. Wie soll sich eigentlich dann das gestern so viel beschworene neue Vertrauen entwickeln können, wenn heute von Seiten der griechischen Regierung gelogen wird, dass sich die Balken biegen? Hört man sich die Äußerungen der griechischen Regierung an, so muss man konstatieren, dass die Ohrfeige durch die EU gestern wohl noch nicht klar genug ausgefallen ist. Sei`s drum: Ende Juni votiere ich für den GREXIT.

ihm glaubt keiner mehr

wie kann sich Tsipras hinstellen und so unwahres Zeug von sich geben- aber die kritischen Medien wussten das und halten dagegen.
Es ist einfach so das die Einnahmenseite des griechischen Staates schwächelt- es werden keine oder zu wenig Steuern gezahlt.
Ich habe im Urlaub bemerkt das Restaurantbesuche, selbst Tankstellen niemals Rechnungen ausstellen- das Geld fehlt natürlich dann dem Staat.
Und während wir bis 67 schuften sollen, genehmigen sich die Griechen schon Frührente (nach ärztl. Attest bei Krankheit- aber da geht immer was) ab 55 Jahren.
Weil die Leute keine Krankenkassenbeiträge zahlen- haben Ärtze und Krankenhäuser kein Geld und können auch z.B. keine deutschen Medikamente kaufen. Ich habe gesehen das viele Geschäfte dunkel sind- sie wurden riegoros abgeklemmt- der Grund war das Griechen oft keine Grundsteuer zahlen und das auch (trotz riesigem Beamtenapparat) niemand das kontrolliert. Nun wollte man die Steuer zusammen mit der Stromrechnung einziehen- und scheiterte

Pleite abgewendet? - Eher nur verschoben...

..., denke ich, denn diese griechische Regierung wird alles versuchen, die uneinheitlichen Europolitiker reinzulegen. Doch das werden sie sich nicht gefallen lassen. Nochmals so ein Spiel mit Varoufakis werden sie nicht mitmachen. Ich bin erleichtert dass es für Varoufakis in dieser Partie "Game over" heißt. Aber - er ist ein Profi, wie man weiß und wird es sicher nochmals versuchen. Dann wird die Pleite nicht mehr abzuwenden sein.

Umgeknickt

Damit ist die griechische Regierung unter dem Druck aus dem Ausland also umgeknickt, schade für die Griechen.

Tsirpas bedient also doch das selbe Klientel wie seine Vorgänger und betrügt so die Menschen, die ihn gewählt haben. So angespannt wie die Lage in Griechenland ist, wird er sich nicht lange halten werden.
Und die nächste Regierung wird dann eine rechtsradikale sein.
Kann das jemand wollen? Anscheinend ja.

Wie erwartet

nichts erreicht und vor der Wahl ist eben nicht nach der Wahl.
Das einzige was erreicht wurde die Schulden werden mehr und man hat Zeit gekauft für die Sommerurlaubssaison.

Erst schaffen die Deutschen die Steuergelder hin und dann im Urlaub noch von Ihrem privaten ersparten ;-).

Alles wie immer.

Gruß

nichts ist gewonnen. Grosse Worte und einknicken

hoffentlich werden die Griechen diese Leerversprecher entsprechend empfangen

Tagesschau ist bemüht...

Tagesschau ist jetzt bemüht, die Einigung als Schlappe für Syriza hinzustellen, denn es kann ja nicht angehen, dass eine linke Regierung irgendwie erfolgreich ist. Tatsächlich aber hat Varoufakis durchgesetzt, dass "Sparmaßnahmen" zukünftig verhandelbarer sind und der abzuführende Haushaltsüberschuss nicht festgelegt ist. Damit hat die Regierung einigen Spielraum gewonnen gegenüber ihren Vorgängern. Knackpunkt werden die Privatisierungen und die Liberalisierung des griechischen Marktes sein, die Schäuble den deutschen Konzernen versprochen hat. Da wird sich Syriza querstellen mit der Folge neuen Streits. Langfristig wird ein griechischer Sonderweg mit evtl. Grexit nicht zu vermeiden sein, wenn Griechenland eine soziale Alternative zum Kapitalismus entwickeln möchte.

Realität

Die griechischen Regierung ist auf dem Boden der Realität angekommen. Letztlich können sie alles fordern, das Sagen hat aber die EU und speziell auch die Bundesregierung mit Hr. Schäuble. Letztlich haben die Griechen nur ein bisschen Staub aufgewirbelt und merken jetzt, an welcher Kette sie hängen. So ist das mit den linken "Revolutionären", große Versprechungen machen und dann aber kläglich gegen die Wand fahren. Vielleicht mal ein Denkanstoß für unsere Linke, vollmundige Versprechungen besser zu lassen und nur realisierbare Dinge zu versprechen.

Pleite in Griechenland abgewendet

All die schönen Grafiken und Kommentare haben uns immer noch keinen Deut weiter gebracht in dem Unwissen, wohin denn nun eigentlich die 240 Mrd. Griechenland Hilfe geflossen sind. Was wir sehen, ist was wir sehen sollen. Was Griechenland jetzt den Steuerzahlern kostet. Aber wohin ist das Geld zur Abdeckung der Schulden geflossen? Welche ungesicherten Forderungen welcher Parteien sind den eigentlich bei dem Bailout raus gekauft worden? Das wäre doch die Aufgabe von Journalisten herauszufinden, wenigstens meiner unwesentlichen Meinung nach.

"Endlich mit der Arbeit beginnen"

Das war ja hoffentlich nur ein rhetorischer Fauxpas von Herrn Varoufakis. Was hat denn die neue Regierung sonst in den ersten vier Wochen ihrer Regierungsverantwortung gemacht? Urlaub in der Ägäis?
Auf der Ausgabenseite ist ja auf Druck der Troika unter der alten Regierung vieles passiert. Jetzt müssen die Genossen endlich mal auf der Einnahmenseite etwas erreichen. Steuerehrlichkeit, Verhinderung der Kapitalflucht und Steuergerechtigkeit. Eigentlich typisch linke Themen. Oder könnte es sein, dass diese Vorhaben am grundsätzlichen Selbstverständnis der Griechen scheitert?
Wenn ich mich mit griechischen Freunden unterhalte, habe ich den Eindruck, es dreht sich immer alles um den eigenen Clan. Der wird versorgt, keiner wird fallen gelassen. Alles was diesem Ziel nicht dient, hat keine Bedeutung. Ein Paradigmenwechsel wäre da wohl angebracht.

aha

Er hat also eine Schlacht gewonnen. Hat Herr Tschirpas wirklich kein anderes Interesse, als seinem Volk weiter etwas vor zu machen und es zu täuschen und zu belügen. Aber vielleicht ist es die Art der Linken oder die griechische Art so eine polemische Politik zu machen und sich so auszudrücken. Es ist ganz einfach: Er hat die zugegeben sehr strengen aber vernünftige und unausweichliche Bedingungen aktzeptiert und setzt sie hoffentlich auch um. Nicht mehr und nicht weniger. Da gleich wieder von gewonnener Schlacht zu reden, kommt bei den übrigen Europäern mit Sicherheit nicht so gut an.

Wohl ein Schreibfehler

"Wir haben eine Schlacht gewonnen"

Sehe ich da richtig oder meint er das wirklich, daß sie tatsächlich eine Schlacht gewonnen hätten.

Oh Mann wie Politiker die Fakten verdrehen können. Statt sowas zu publizieren, hätte es auch heissen können wir haben die erste Schlacht verloren aber nicht den Krieg.

Es gibt hierbei eigentlich keinen Gewinner weder Griechenland noch die EU.

Spannung

Man darf weiter gespannt sein......nächste Woche! Nach wie vor ist alles offen und Griechenland hängt noch immer in der Luft. Man hat erstmal "jaja" gesagt um wiederum Zeit zu schinden. Eine Liste vorlegen die dann auch umgesetzt wird und damit gleichzeitig Europa und den Griechen genügt, ist mehr als unwahrscheinlich.
Was Herr Tsipras da von sich gegeben hat ist Geschwafel. Was er seinen Griechen da verkaufen will wirkt weltfremd. Die Hoffnung stirbt zuletzt aber sie stirbt !

Ungläubiges Kopfschütteln

*******************
Unverständlich, wie man so viele negative Kommentare über GR bringen kann.
Als Mitglied der EU und der Eurozone haben GR das Recht und wir alle die Pflicht alle finanziellen Mittel einzusetzen, damit GR unterstützt wird ohne dieses Geld zurückzahlen zu müssen.
Das Geld wird doch sonst unsinnig ausgegeben!
In GR kommt es den Menschen zugute.
********************

Schlacht gewonnen?

Welche Schlacht haben Sie gewonnen, Herr Zsipras? Sie und Ihr Finanzminister haben nur 4 Monate gewonnen. Wie wollen Sie die fortgesetzte Sparpolitik Ihren Wählern verkaufen? Spätestens im März werden Ihre Bürger auf die Straßen gehen, um gegen niedrige Löhne, Renten, soziale Einschnitte demonstrieren. Klar, weil soziale Einschnitte immer weh tun, weil die Griechen zuvor über ihre Verhältnisse gelebt haben. Und warum soll ich bis 67 arbeiten und mit meinen Steuern für den griechischen Schuldenberg bürgen. Nein, dass sehe ich und jeder Bürger im Euroland nicht ein. Deshalb gibt es Ende Juni nur noch eine Lösung: den Grexit.

Deal hat geklappt. Sorry, +3% dt. MwSt äh gr. Schulden.

Tsipras macht, wofür seine Partei 2007 aus Maoisten, Trotzkisten und alt-Marxisten (die deutsche Linke ist solidarisch, obwohl selbst längst verbürgerlichte Mitte) gegründet wurde:
Anstelle den nach der Volksverarmung ab 2007 erwartungsgemäß abgesackten Sozialdemokraten und Konservativen dasselbe Spiel weiterführen.
Draghi zahlt die ELA-Kredite und die reichen Kontenhalter räumen damit ab und gehen ins Ausland ohne dass Varoufakis Kapitalverkehrskontrollen (von Steuern ganz zu schweigen) erhebt wie einst Zypern. Aber 10.000 entlassene Finanzbeamte, die Handhalter der alten Eliten, sollen wieder eingestellt werden nachdem sie jeden EU-Rettungsfonds und vereinbarte (!) Auflagen für unsere Kredite und Bürgschaften (=Arbeit und Steuern) ad absurdum führten.

Und Schäuble steckt wieder Geld rein, weil er muss. Die Griechen und Mittelmeerproblematiker liegen ihm eben mehr am Herzen als Millionen prekär lebende Deutsche.

Wir müssen aus dem € raus, sonst ändert sich nichts, außer dem Hass.

Kriegsmetaphorik

Es ist schon bezeichnend, dass Alexis Tsipras die Metaphern Krieg und Schlacht in diesem Zusammenhang gebraucht. Da ist nichts Gutes von ihm zu erwarten. Um im Jargon des Griechen zu bleiben: Der erste Sturm auf die Mauern ist misslungen, dafür dürfte man aber in Athen nun auch etwas mehr über den "Feind" und die Beschaffenheit der Mauern der "Festung Euro" wissen. Nun werden die Regierenden in Athen versuchen, neue Verbündete zu gewinnen und die Reihen der Verteidiger zu schwächen. Anzeichen für Schwachstellen gibt es in Rom, Paris und in der Brüsseler Kommission ja bereits.

Man darf gespannt sein, sollte aber keine zu hohen Erwartungen an die Einsichtsfähigkeit der neuen Regierung haben.

Wahrheit

Ich glaube , dass viele Kommentaroren in deutschen Presseorganen, wie auch auf tagesschau.de, sich hier die Wahrheit zurechtlügen, wenn sie meinen, Griechenland hätte gestern nachgegeben. Für wie blöd halten sie denn die griechische Regierung? Bis jetzt ist doch noch gar nichts passiert, außer dass der EU klar gemacht worden ist, dass es mit der neoliberalen Auspressung des griechischen Volkes so nicht weiter gehen kann und dass man sich anschickt, das von Tspiras eingeforderte Moratorium zu gewähren, für 4 Monate. Warten wir also mal ab, was am Montag an Reformen aufgelistet wird, die die griechische Regierung vorhat, und vor allem, was bis in 4 Monaten an Zugeständnissen an Griechenland gemacht wird.

Eigentlich ist das gut so .....

... weil jetzt kann Tsipras was fuer Leben lernen wenn ihm die Wirtschaftsminister der erfolgreichen EU Länder anhand historischer Fakten beweisen werden dass einfach mal ein paar Milliarden mit der Gießkanne verteilen und den ohnehin schon viel zu großen Beamtenapparat noch zu erweitern keine akzeptablen Reformansätze darstellen werden. Ergo wird Tsipras wohl in 4 Monaten dann vor dem endgültigen Ende seiner ideologischen Traumwelt stehen und wenn er ein Mann ist, noch einmal ein paar Monate Ueberbrueckungsfinanzierung zu den bekannten Konditionen vereinbaren unter der Vorgabe dass in Griechenland umgehend Neuwahlen stattfinden.

Und schon wieder...

...reißt Tsipras den Mund viel zu weit auf. Es ist unglaublich.

Wer bezahlt hier schon was?

Zunächst einmal geht es bei der Griechenlandhilfe um Mittel der EZB, die wiederum einem politischen Neutralitätsgebot unterliegt. Einmischungen in die inneren politischen Angelegenheiten eines Staates stehen daher nicht an. Zudem ist es ein Irrglaube, dass "deutsche Steuerzahler" direkt in die Haftung kommen. In erster Linie haften dienjenigen, die mit ihrem überschüssigen Vermögen in Staatsanleihene spekulieren oder über private Rentenversicherungen sich in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation in ganz Europa dennoch eine Rendite erhoffen ("Lassen Sie ihr Geld arbeiten" ist da nur eine von vielen Ideologien). Das Hauptproblem wird gar nicht adressiert: Die Währungsunion hat ein gemeinsames Inflationsziel von 1,9% p.a.. Dieses Ziel haben im Schnitt alle Länder außer Deutschland eingehalten. Deutschlands Exportwirtschaft verletzt es, weil es durch beständige Außenhandelsüberschüsse seine Lohnstückkosten auf dem Weltmarkt künstlich senkt und andere Nationen zu Schuldner degradiert.

Eins ist doch klar

Nur die deutsche Ansicht ist die richtige.

Was viele Kommentatoren nicht verstehen: Deutschland braucht den Euro und Laender wie Griechenland.

Ohne die Ueberschuldung in solchen Laendern saehe es ziemlich schlecht aus mit dem deutschen Export.

Und die Ueberschuldung solcher Laender, ist doch nicht schlecht, solange die Zinsen an deutsche Banken gezahlt werden. An die Banken, versteht sich, und das Geld kommt zur Not vom deutschen Steuerzahler.

Ideologie statt Realitätsorientierung

Unsere neoliberalen Priester stellen alles auf den Kopf. Systematische Programme zur sozialen Verelendung und Zerstörung von Wirtschaftskraft nennen sie "Hilfsprogramm".
Die Steigerung der Kindersterblichkeit und die Zerstörung des Gesundheitssystem heißt bei ihnen "Reformen". Die Steigerung der Staatsschulden über immer neue Verschuldungsprogramme läuft unter der Bezeichnung "Rettungsfond".

Eine Bilanz der Reformen:
1. In 5 Jahren ist die Wirtschaft um 25% eingebrochen.
2. Der Schuldenstand ist von 120% auf 175% gestiegen.
3.Die Arbeitslosigkeit ist auf 27% explodiert.
4. Die Armutsquote liegt nun über 33%.
5. Das Gesundheitssystem ist kollabiert.
6. Die systematisch zerstörte Nachfrage trägt zur Deflation in der Euro-Zone bei.

Herr Schäuble und andere neoliberalen Ideologen verweigern die Wahrnehmung der Realität und fordern weiterhin Rezepte die in die Krise führen. Es waren genau diese Rezepte der Deregulierung und Liberalisierung die die Finanzkrise verursacht haben.

Griechenland ist schon mit

Griechenland ist schon mit falschen Zahlen und Dokumenten in den Euro Raum gekommen. Freitag hat man angeblich den falschen Brief nach Brüssel geschickt. Welchen Bären bekommen wir am Montag aufgebunden.

Angebot

Es ist schon seltsam, dass nicht nur hier und in Brüssel gejubelt wird (wenn überhaupt), sollte Tsipras mit seinen sozialen Umverteilungsplänen scheitern. Denn eines sollte doch allen klar sein: Der Kampf um die Politik in Griechenland wird nicht gegen Tsipras geführt, sondern gegen eine Mehrheit des griechischen Volkes. Und sollte dieses erst einmal den Kampf wirklich aufnehmen und aus purer Not (denn genau diese Not hat Tsipras stark gemacht) weit radikalere Parteien und Anführer wählen - was dann? Die Syriza mit Tsipras ist eigentlich ein Angebot der Griechen an Europa, gemeinsam und vor allem sozial die Probleme zu lösen. Sollte das die EU ausschlagen - aus welchen Gründen auch immer - es könnte böse enden... oder auch gut. Nur nicht für die jetzigen Machthaber der EU.

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Die Moderation

So

wird es noch unsinniger ausgegeben. Dieser Meinung sind ungefähr 80% aller Wähler hier. Sind die alle von Sinnen?

So ein Unsinn

"Warten auf die Hausaufgaben aus Athen" heißt ein anderer aktueller Artikel. Na Herr Lehrer hab ichs gut gemacht?
Im Ernst, Schäuble erwartet von der griechischen Regierung, dass Sie ihm ein Spar- und Reformprogramm vorlegen, dass eine Haushaltskonsolidierung beinhaltet. Bis vor kurzem war sogar von einem Primärüberschuss von 3% die Rede.
Gehts noch? Wie soll Griechenland dies bitte bewerkstelligen? Deutschland hat es nun nach 40!Jahren geschafft wieder eine schwarze Null zu schreiben und wir reden hier von einem Haushaltsüberschuss von nur 0,28%.
Der Unterschied Deutschland-Griechenland, BIP zu den Staatsausgaben, sollte nun jedem klar sein.
Man kann doch von einem Land das seit 14 Jahren durchgehend eines der größten "Nehmerländer" der EU war, nicht verlangen, dass es den Haushalt binnen Monaten konsolidiert.
Die Folgen(Alters-und Kinderarmut, allgemeine Unzufriedenheit, Arbeitslosigkeit...) nimmt man offenbar billigend in Kauf.
Schön dieser Wertegemeinschaft anzugehören.

Nix verstehn in Athen

Die Reaktionen des Herrn Tsipras zeigen einmal mehr, dass hier Laienschauspieler am Werk sind. Man mag das erfrischend finden, aber im politischen Alltagsgeschäft sind Tsipras und Varoufakis aufgeschmissen. Man denke dran: das, was jetzt herausgekommen ist, hätte Athen auch vorher und vermutlich sogar weniger scharf haben können. Aber die Herren mussten ja erst dicke Backen machen und ihre Helfer derbe beleidigen. Das sollte man nicht mal einem Kind durchgehen lassen. Aber ich bin mir ganz sicher, das böse Erwachen kommt noch. Hoffentlich nicht bei der EU, die sich immer wieder aufs Neue abzocken lässt.

Nein, Griechenland hat nicht nachgegeben...

Und ich möchte noch hinzufügen, dass die Erde eine Scheibe ist, um die sich die Sonne dreht.

Leider kein "Robin Hood!"

Eher ein "Münchhausen!".
Die Zusagen, die diese NeuPolitiker den
Griechen vor der Wahl gemacht haben,
war unverantwortlich, dreist und frech!
Wer vorgibt aussergewöhnliche Leistungen
zu vollbringen, wenn er denn am Ruder steht, handelt nicht fahrlässig, sondern kriminell, weil er vorsätzlich das Volk betrügt. Er hat alles Vertrauen in Athen, in
Brüssel und ebenfalls in Moskau verloren!
Aus und vorbei! Die Griechen sollten ihn
schnellstmöglich abwählen!

Hoffentlich sagt unser Hr.

Hoffentlich sagt unser Hr. Schäuble am Dienstagmorgen ein klares NEIN, nachdem die Linken aus GR mit Montagabend ihr neues Konzept zur Prüfung vorgelegt haben.
Der Wunsch nach Aufschiebung wichtiger Maßnahmen ist zwar verständlich; doch Reformen müssen jetzt sein. Es ist auch mein Geld, dass Hr. Schäuble ggf. verteilt.

@ 17:45 von Newsmassacre

Sie schreiben:

"Als Mitglied der EU und der Eurozone haben GR das Recht und wir alle die Pflicht alle finanziellen Mittel einzusetzen, damit GR unterstützt wird ohne dieses Geld zurückzahlen zu müssen.
Das Geld wird doch sonst unsinnig ausgegeben!
In GR kommt es den Menschen zugute."

Darauf möchte ich antworten:

Nein, Griechenland hat nicht das Recht weiterhin EU-Steuergelder zu verbrauchen ohne den eigenen Reedern weiterhin nicht in den Geldbeutel zu greifen und einen völlig überblähten Staatsapparat zu finanzieren, den es sich nicht leisten kann.

Es tut mir leid, aber Sie scheinen ein "Recht auf Solidarität" mit einem "Recht auf das Ausgeben fremden Geldes" zu verwechseln.

Griechenland kann nicht weitermachen wie bisher, weil die EU-Steuerzahler auch Rechte haben. Zum Beispiel das Recht, dass mit ihrem Geld verantwortungsbewusst umgegangen wird.

4 Monate reichen....

...doch diesmal prima um alle Hinterlassenschaften aus dem Katzenklo zu sammeln um damit Ende Juni nach Berlin zu fahren, falls nochmal verlängert wird...

Ökonomie macht Politik

Die Art und Weise, wie die „vorbildlichen“ Repräsentanten und Wortführer unseres Landes die Bedeutung von „Reichtum = Macht = Hierarchie = Status“ inszenieren, prägt den Geist dieser Gesellschaft.
Offenbar bemerkt niemand, wie viele der hier vertretenen Haltungen zur Reproduktion und Bekräftigung einer Politik beitragen, die
➢ ethnozentristisch angelegt ist, das heißt, den eigenen Standpunkt als Maßstab der Dinge anlegt, dem sich Andersdenkende unterzuordnen haben
➢ nicht nur im Euroraum, sondern auch im eigenen Land für soziale Ungleichheit und Verteilungsungerechtigkeit Sorge trägt
➢ Reformen und Maßnahmen ökonomischen und fiskalischen Interessen jederzeit unterordnet.
Wen verwundert es noch, welche Strömungen im Land immer stärker werden???? Mit B. Brecht sei gewarnt;
„Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Daß keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“
Brecht (1965): Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, Berlin: Suhrkamp, S. 139

@ 19:53 von Izmi: Sozialpolitik

Sie schreiben: "Sofern die Brüsseler keinerlei soziale Gedanken mehr hegen und alles der "Geldwirtschaft" unterordnen ... Das hat aber immer schon in der Geschichte zu Konsequenzen geführt, die manchmal denjenigen, die nicht sozial dachten, äußerst weh taten. Und zwar auch zu Recht!"/////////
*
Allein Zechprellerei löst das griechische Problem nicht!
*
Dazu fällt mir wieder Radio Eriwan ein.
*
Frage: Kann die Sahara sozialistisch regiert werden?
*
Antwort: Im Prinzip ja. Nur wird nach einiger Zeit der Sand knapp!
*
Wollen Sie neben Griechenland auch deutschen Arbeitnehmern den 2. Versuch zumuten?

zu light1

Es ist ein großer Unterschied wer das handelnde Subjekt und das zu behandelnde Objekt dabei ist. Bei dem Satz Ökonomie macht Politik ist die Politik das Objekt, dass sich der Ökonomie und dem Geld unterzuordnen hat, während sich die Bedeutung des Satzes Politik macht Ökonomie umkehrt, das heißt die Politik lässt sich nicht durch die Ökonomie und das Geld bestimmen. Und nebenbei bemerkt sind die griechischen Politiker die ersten, die einen Weg in diese Richtung vorschlagen.

Grexit ist kein Tabu mehr.....

Wer die Fakten kennt, weiß, es gibt nur eine Konsequenz......GREXIT

GR ist weit davon entfernt, die für eine Mitgliedschaft in der EU notwendigen Standards zu erfüllen. Nur mit gefälschten Haushaltsdaten hat sich GR in die EU reingemogelt. Und wer betrügt, der fliegt......

GREXIT

pleite ist pleite

da hilft es auch nicht, sich nochmals 4 monate zeit zu kaufen und die schulden noch weiter zu erhöhen........
die beiden arroganten herren, versuchen es derzeit nochmals die eu über den tisch zu ziehen.

@Light1: Es gibt keine "ökonomischen Gesetzmäßigkeiten"

ohne ökonomische Interessen, die meist weder der Natur noch der Humanität dienen.

Solche plumpen Interessen werden durch
demokratische Spielregeln eingeschränkt, die
aber oft nicht eingehalten werden, wenn
die Politik sich den wirtschaftlich Mächtigen
unterordnet.

Griechenland

Es reicht ! Wie lange soll der deutsche Steuerzahler noch für die Fehler der EU im Umgang mit Griechenland bluten?
Herr Schäuble hat nicht das Recht unser Geld zu verschleudern.
Griechenland muss die EU verlassen oder sich Geld woanders holen.

Bäcker

...gibts auch solche und solche: die kleinen und die industriellen. Und beide haben unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten. Jetzt haben die großen Bäcker meist viel mehr Schulden als die kleinen.
Komischerweise machen aber ständig die kleinen Bäcker dicht. Hm.

@22:04 von Gartenfreund1988

>>
Es reicht ! Wie lange soll der deutsche Steuerzahler noch für die Fehler der EU im Umgang mit Griechenland bluten?
Herr Schäuble hat nicht das Recht unser Geld zu verschleudern.
<<

Na ganz so ist es ja auch nicht, prinzipiell hat auch für Griechenland Hoffnung bestanden, die leichte Tendenz zum Aufschwung war in alle wirtschaftlichen Kenndaten in Griechenland zu sehen. Leider haben es die Linken geschafft dass sie 22% der Griechen gewählt haben. Und innerhalb von 2 Tagen nach Amtsantritt haben Tsipras und die anderen Linken Griechenland Schäden in Milliardenhöhe zugefügt.
Uns (als deutsche Steuerzahler) wird das so oder so eine Menge Geld kosten. Hoffentlich nehmen wir etwas positives mit in die Zukunft, nämlich dass jedem bewusst wird wie inkompetent die Linken sind. Und dass man solchen Leute niemals Regierungsverantwortung geben darf.

griechische Linke

waren wohl doch nicht so links. Eigentlich sitzen sie am längeren Hebel (NATO-Mitgliedschaft).

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