Ihre Meinung zu: Einigung im Schuldenstreit: Noch keine Zeit zum Luftholen

21. Februar 2015 - 14:30 Uhr

Nach Verhandlungsmarathon folgt Sprint: Bis Montag muss Athen eine Reformliste vorlegen und die muss für die Geldgeber akzeptabel sein. Dennoch sieht Griechenlands Finanzminister Varoufakis in dem Ergebnis die Chance, "mit der Arbeit zu beginnen".

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Kommentare

DE- je suis Euro. Wirklich?

Die ganze Dauerkreditiererei des Konsum auf Pump am Mittelmeer in Verbindung mit linksrevolutionären Träumen verkennt, dass irgendwann Zahltag ist, der ohne Arbeitstage nicht zu haben ist.

Eine Fortsetzung dieser Dauerrettungsmaßnahmen, also Transferunion, heißt am Ende für Deutschland runter mit dem Lebensstandard und Sozialstaatsleistungen, da man ja teilen soll, solidarisch sein, und rauf mit dem Soli oder Steuern. Ca. 150 Mio. weit weniger produktive Konsumbedürftige der Defizitländer wären von ca. 100 Mio. der paar reichen Nordländer zu finanzieren, da die anderen kaum was übrig haben.

Hier sollte Schäuble, auch angesichts noch vieler Schulden aus Vereinigungslasten, immer noch für unsere Staatfinanzen zuständig, mal lieber auf die Bremse treten und sich an den Amtseid erinnern.

Der ganze Euro-Zinnober zeigt nur die systemische Unvereinbarkeit unter einer Währung und einem (angeblich) Zins der Entwicklungsunterschiede.

DE sollte den Euro gleichstarken(schwachen) überlassen.

Die 4 Monate

der Verlängerung nutzt GR hoffentlich als Brückenfinazierung bis es endlich danach mit den eigenen Programm anfangen kann.
Es darf zwar in dieser Zeit nichts zürücknehmen aber neue Einsparungen wird es in den 4 Monaten nicht geben und danach wird das Spardikat endgültog ad acta gelegt.
Der Krieg ist noch nicht gewonnen nur eine Schlacht.

Geld bis Juni?

Es gibt Gerüchte, dass diese Frist was mit den neuen Trennbankengesetz zusammenhängt.

Am 01.07.15 tritt das Gesetz in Deutschland und in Frankreich in Kraft.

Demnach könnte die Abwicklung ab Juli erfolgen. Ich bin dafür.

Hoffnung

Hoffentlich gelingt der Spagat zwischen EU Zugeständnissen und das Volk zu überzeugen besonnen zu bleiben und mitzuziehen.
Ich drücke dieser Crew alle Daumen!

Folgendes ist klar:

-Athen hat bei den Kriterien für den Euro nicht die korrekten Zahlen auf den Tisch gelegt.
-Diejenigen, die diese Zahlen geprüft haben, wussten, dass die Zahlen nicht stimmen konnten.
-Athen hat wegen der damals niedrigen Zinsen für geliehenes Geld, zu viele Schulden gemacht, die nach der Weltwirtschafts-/Bankenkriese zum praktischen Staatsbankrott geführt haben
-Es wurden in Griechenland bisher keine Reformen durchgeführt, die ihre Wirtschaft hätte wieder in Schwung bringen und die Steuereinnahmen, grade von den Reichen, hätten erhöhen können....
-Das Spardiktat seitens der Europäischen Union war, alleine angewendet, dass falsche Mittel, um ein Land/eine Wirtschaft, wieder auf Schwung bringen zu können
All das mussten die Beteiligten gewusst haben.
MfG

Danke EU

Schön, dass wir wieder zahlen. Danke EU. Dank auch an Frau Merkel und Finanzminister Schäuble (der hat es ja mit prall gefüllten Briefumschlägen, siehe CDU-Spendenaffäre) und wer sonst noch verantwortlich ist für diese erneute Geldverbrennung. Wählbar ist keiner mehr auf dieser Welt!

Ein Oekonom auf BBC heute:

Solange die Deutschen stur bleiben, und sich nicht bewegen, wird die Griechenlandkrise nicht bewaeltigt werden.

Auch ne interessante Ansicht.

In England wurde im Guardian kommentiert:

die ganze Griechenlandkrise und das Abblocken Deutschlands ist evtl auch nur eine Ausrede fuer Deutschland, den Euro zu verlassen...

Am besten einen Süd und Nordeuro einführen..

Die Südländer können nicht mithalten - so könnten sie jederzeit abwerten und so ihre Produkte verbilligen - gegen den deutschen Niedrigstlohnsektor ( Schröder) ist kein Kraut gewachsen..

@kleinermuck2012

"Folgendes ist klar:

-Athen hat bei den Kriterien für den Euro nicht die korrekten Zahlen auf den Tisch gelegt.
-Diejenigen, die diese Zahlen geprüft haben, wussten, dass die Zahlen nicht stimmen konnten."

Man hat die Zahlen doch gar nicht streng kontrolliert. Viele Länder, die von der EU aufgenommen wurden, erfüllen die Maastricht Kriterien und sogar einige die Kopenhagen Kriterien nicht.

Im Augenblick erfüllt kein Land die Maastricht Kriterien der EU selbst Deutschland nicht.

alles gute

ich wünsche Griechenland alles gute für die Zukunft. Ein wunderschönes Land, endlich mit einer glaubwürdigen Regierung.

Hoffentlich knickt die EU bei

Hoffentlich knickt die EU bei dem am Montag vorzulegenden griech. Vorschlag nicht ein.
GR muss raus aus dem Euro. Endgültig!

Wenn ich mir hier die Reaktionen immer wieder ansehe...

Frage ich mich: Wie glauben Sie bitte, sähe es in Deutschland aus hätten wir die Hilfe nicht an Griechenland gegeben.
Glauben sie Ramsauer und Dobrinth hätten auch nur eine Straße mehr sanieren lassen? Glauben sie, dass Schavan und ihre Nachfolgerin auch nur einen Euro mehr in die öffentliche Forschung oder Schulen hätten stecken (lassen) können? Wäre auch nur EINE Kleinigkeit anders gewesen? Wurden die Euros ihnen direkt aus der Tasche gezogen?
Nein?
Warum also aufregen? Es ist nicht so als hätten wir in den letzten Jahren die Investitionsfreudigsten Regierungen gehabt.. Es wird sowieso jeder Euro der Schwarzen Null geopfert. Selbst mit den paar Euro, die tatsächlich nach GR geflossen und NICHT wieder zurückgekommen sind wäre nichts weiter passiert.
Dann lieber das Geld ausgeben um Europa weiter zu einem echten Verbund werden zu lassen..

Die Agonie geht weiter

Das, was gestern ausgehandelt worden ist, das ist nur eine Verlängerung der Agonie. In vier Monaten stehen wir wieder an derselben Stelle und es wird sich nichts bewegt haben. Der GREXIT ist und war überfällig und er wird es auch bleiben. Bei Herrn Schäuble hatte ich kurz die Hoffnung, dass er das nun endlich durchziehen wird, sehe mich aber als leidgeprüfter Steuerzahler einmal mehr in meiner Hoffnung enttäuscht. Alle Analysten und Experten sind derselben Meinung: Der GREXIT ist notwendig und schadet dem Rest der Gemeinschaft nicht. Es kann und darf nicht sein, dass der Schlendrian in Griechenland auf Dauer mit unseren Steuergeldern finanziert wird. In vier Monaten kann die griechische Regierung - das muss man ehrlicherweise auch sagen - die Versäumnisse von Jahrzehnten nicht beheben und so werden wir Ende Juni dasselbe Theater erneut erleben. Griechenland hängt am Tropf, es muss aber letztlich von selbst auf die Beine kommen, so wie das Spanien und Portugal auch versuchen.

Natuerlich....

KANN die Gr Regierung nicht das tun was die EU verlangt. Sie wird es auch nicht. Geld wird trotzdem fliessen. Draghi hat ja schon genug "hergestellt". Nicht den Grossen Bruder vergessen . China und RU stehen schon bei Fuss. Das weis GR;-))) und agiert entsprechend.

Bleibt zu hoffen

das Tsipras & Co jetzt wissen wie Europa tickt und nun endlich beginnen konstruktiv an Reformen zu arbeiten statt um Kredite zu feilschen. Die alten etablierten Parteien haben da über weite Strecken versagt - deshalb gab es die "Troika". Einer linken Regierung sollte es doch endlich gelingen auch die Reichen zu einem angemessenen Steuerbeitrag zu bringen und insgesamt Steuern "nachdrücklich" einzufordern, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen.
Fakt ist: Griechenland muss sich bewegen um die Situation zu verbessern und die "Würde" wieder zu erlangen. Das geht nicht an Kredittropf der EU.
Hoffentlich reichen Entschlossenheit und Kraft diesmal aus.

@deployed: In England wurde im Guardian kommentiert

@deployed: Ich glaube nicht, dass diese Zeitung hier richtig liegt. Ich glaube eher, dass es langfristig darauf hinauslaufen wird, dass sich die EURO-Gruppe deutlich verkleinern wird. Es gibt einfach ein massives Nord-Süd-Gefälle zuungusten des europäischen Südens und selbst Frankreich wird Probleme haben Schritt zu halten. Wenn Deutschland den EURO verlassen würde, dann müsste man die DM wieder einführen mit der Folge, dass die DM sofort eine Art "Fluchtwährung" werden würde, die entsprechend hart ist, wie der Schweizer Franken auch. Das wäre aber Gift für unsere exportorientierte Wirtschaft und insofern wird man davon schön die Finger lassen. Nein, ich denke eher, man wird Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Zypern und eventuell weitere Staaten eines nicht allzu fernen Tages aus dem EURO drängen müssen, will man diese Währung nicht komplett in Grund und Boden fahren.

@Paulemann IV: Danke EU

@Paulemann IV: Ich kann Ihren Ärger verstehen, aber ich frage mich immer, wo eigentlich die ganzen Menschen sind, die diese Entscheidung bei der letzten Bundestagswahl herbeigeführt haben? Irgendwer muss doch der CDU/CSU die meisten Stimmen gegeben haben oder nicht? Es ist schon merkwürdig, dass das immer keiner gewesen sein will. Dennoch finde ich Ihren letzten Satz definitiv falsch. Es gibt einen schönen virtuellen Satz, den man der Demokratie in den Mund geschoben hat. Da sagt sie zu uns als Volk: "Wenn du dich nicht entscheidest, dann verlasse ich Dich!" Daran sollte uns nun überhaupt nichts liegen. Die Deutschen haben nahezu alle Staatsformen ausprobiert, die es gibt, teilweise mit fatalen Folgen, und keine ist besser als die Demokratie. Wollen wir ein anderes Europa und wollen wir andere politische Entscheidungen, dann müssen wir anders wählen und uns engagieren, z. B. über Petitionen, Demonstrationen usw.

@ deployd: Die Briten

haben auch ohne den Euro genug sorgen, was die Wirtschaft angeht. Gibt ja auch mehr als genug Stimmen dort, die den Austritt aus der EU fordern koste es was es wolle.

Ich weiss auch nicht, wie die Stimmung auf der Insel wäre, wenn sie mehr in die griechische Schuldenkrise investieren würde. Wenn es um Geld verschenken geht, sind die Briten erstaunlich humorlos. Thatcher und Schäuble würden sich wahrscheinlich gut verstehen (mögen wäre allerdings zuviel verlangt)

Von daher darf man die Meldungen die sie zitieren wohl nicht allzu streng bewerten.

War doch klar...

...das die Wahlversprechen der neuen Regierung nur mit neuen Schulden ansatzweise Realität werden können. Hier war bei den Griechen mehr der Wunsch nach einer Besserung der Vater des Gedanken. Wenn ihre Wirtschaft wächst und die Reichen mal was zum Schuldenabbau beitragen.wird es für Griechenland auch wieder bergauf gehen

Erstens: Schäuble ist

Erstens: Schäuble ist fachlich, d. h. in diesem Fall ökonomisch inkompetent. Das beweist er mit jedem Kommentar, den er zu Griechenland abgibt. Er sollte dringend zurückgetreten werden, da er sonst die gesamte EU und auch Deutschland nachhaltig schädigt.
Zweitens: Leute, lest, was der Ökonom Heiner Flassbeck zu sagen hat, und versucht dann, seine Argumente zu widerlegen.

Griechenland und Euro

Ein Europa ohne Euro wäre wahrscheinlich gerechter für alle.
In der derzeitigen Form ist das mit der Euro-Währung so, als würden im amerikanischen Raum die Währungen in Süd-und Mittelamerika auf US-Dollar umgestellt. Da kämen genauso unterschiedliche Mentalitäten und Volkswirtschaften zusammen wie das in der EU passiert ist.

Zum Kom. "Tsipras biegt sich die Wahrheit zurecht"

Wer kommt auf so eine Idee, dass die neue Regierung in 4 (vier!) Wochen alles zurechtbiegen könnte?

Selbst unseren Schlafmützen gewährt man die obligatorischen 100 Tage.

Kaputt reden, ist genauso wie kaputt sparen!

Ist Tsipras tatsächlich in der Wirklichkeit angekommen?

Der griechische MP Tsipras interpretiert die Einigung mit den Euro-Partnern u.a. so: "Wir lassen die Sparmaßnahmen , das Rettungsprogramm und die Troika hinter uns." Es sagte aber auch: "Die Schwierigkeiten, die wahren Schwierigkeiten ... liegen noch vor uns."

Richtig ist, dass die vereinbarten Sparauflagen wie die Reformen des laufenden Programms Bestandteil des um vier Monate verlängerten Hilfsprogrammes sind. Vor der endgültigen Genehmigung der Verlängerung muss GR bis Montag eine Liste von Reformvorhaben vorlegen.

GR musste sich verpflichten, auf "einseitige" Maßnahmen zu verzichten. Zudem muss jede einzelne Maßnahme von den Geldgebern genehmigt werden. Das kann nur geschehen, wenn der Haushalt dies hergibt. Daraus kann Tsipras nicht schließen, dass die Sparmaßnahmen vom Tisch sind. Die kommenden vier Monate sollen genutzt werden, um mit den Geldgebern das weitere Vorgehen auszuhandeln.

Wie im normalen Wirtschaftsleben

Ich verstehe diese ganze Diskussion nicht.

Es ist wie im normalen Leben. Hat ein Unternehmen zu hohe Fixkosten (GR: Staatapparat, hohe Löhne, Renten etc, schlampige interne Organisation mit den damit verbunden Ineffizienzen und hohen Kosten, keine Nutzung interner Ertragsquellen z.B. Vermeidung von Forderungs-/Steuerausfällen etc.), dann wird dieses Unternehmen sehr risikoreich handeln und Geldgeber dazu veranlassen, keine zusätzlichen Kredite mehr zu gewähren. Das nennt man dann Illiquidität oder Bankrott=Ende des Unternehmens. Das passiert tagtäglich, sowohl bei Unternehmen als auch im privaten Bereich.

Hat das Unternehmen seine "Hausarbeiten" gemacht, effiziente Strukturen geschaffen (GR: Abbau der nicht-finanzierbaren Leistungen > in Deutschland hat man so etwas z.B. über die Umsetzung der Agenda 2010 mit all ihren negativen und scheren Folgen), ist es wettbewerbsfähig und hat es eine gute Voraussetzung für Wachstum.

Also: Ersten Schritt vor dem zweiten machen.

@ Agent lemon - EU Forderungen wurden komplett erfüllt

"Natuerlich....
KANN die Gr Regierung nicht das tun was die EU verlangt. Sie wird es auch nicht. Geld wird trotzdem fliessen. Nicht den Grossen Bruder vergessen . China und RU stehen schon bei Fuss. Das weis GR;-))) und agiert entsprechend."

China wird nur investieren, wenn sich solche Investitionen lohnen. Das sieht derzeit aber absolut nicht danach aus, denn Privatisierungen sind ein wesentlicher Schlüssel um Investoren zu gewinnen.
Das Vertrauen der Märkte hinsichtlich Griechenlands ist im Keller, dass eigene Volk plündert täglich die heimischen Banken. Kommunisten haben noch nie etwas auf die Reihe bekommen. Aber mit dem Mundwerk wie wir an Tsipras sehen sind sie stets auf den ersten Plätzen. Russland sehe ich als möglichen Investor, aber nicht wegen nicht vorhandener ökonomischer Vorteile, sondern um erneut zu spalten. Griechenland ist innerhalb der EU nicht wettbewerbsfähig.
Alle EU Forderungen wurden erfüllt, dass den Wählern als Sieg zu verkaufen ist schon reichlich dämlich

@pnyx: Erstens. Schäuble ist

@pnyx: Die Ansicht von Herrn Flassbeck ist bekannt, er gehört zu den Theoretikern, die die Schuld an der Misere Deutschland zuschieben. Wir müssten uns angeblich verschulden, damit es andere schwächere Länder nicht tun müssen. Wir sollten aufhören zu sparen und stattdessen das Geld mit vollen Händen ausgeben, damit andere EU-Staaten Gewinne einfahren können. Das ist - sehr knapp zusammengefasst - die Position von Herrn Flassbeck. Diese Ansicht ist nach meinem Dafürhalten vollkommen falsch, weil sie lediglich an dem ideellen und irrationalen Wert ausgerichtet ist, dass in einer EU alle einander helfen und jeder für den anderen da ist. Das ist aber eine Illusion. Die Menschen sind - man mag das bedauern - Egoisten und es ist in der menschlichen Natur angelegt sich vom anderen abzuheben, mehr zu besitzen als andere usw. Dass die Deutschen zuallererst nach sich selbst schauen, nach ihrem Wohlstand und nach ihrem Gemeinwesen, das halte ich für normal und absolut angebracht.

@ teacher-1 15:07: Ja und Nein

Mein Ja zu:
"Das, was gestern ausgehandelt worden ist, das ist nur eine Verlängerung der Agonie. "

Mein Nein zu:
"Der GREXIT ist notwendig und schadet dem Rest der Gemeinschaft nicht."
und
"Griechenland hängt am Tropf, es muss aber letztlich von selbst auf die Beine kommen, so wie das Spanien und Portugal auch versuchen."

Nicht GRE -und mit selber sozialer und ökonomischer Begründung auch andere Defizitstaaten müssten aus dem Euro, sondern wir und ggf. andere Nordländer mit wachsenden Überschüssen = Schulden des Südens und Ostens der immer schlapperen EU.

"Von selbst" kommen GRE und andere, was wir mit Sicherheit nach 5 Jahren Alimentierung ohne Rückzahlchance durch Arbeit wissen, auf diesem Tropf-Weg nicht mehr. Das sind linke, gelinde gesagt, Wunschträume. Das wissen auch der gegen Strafverfolgung im ESM immun gemachte Schäuble und Co. Show must go on.
Wachen Sie doch gelegentlich auf und sehen die Realitäten oder zeigen Sie den Wunderweg, den bisher keiner benennt.

Milliarden verschwiegen

"So viel Geld floss nach Griechenland"
Da fehlen einige Milliarden. Was ist mit den €-Staatsanleihen die nicht getilgt sondern per Schuldenschnitt enteignet wurden?
Private Kleinanleger, die nach dem €-Beitritt, wie von der Politik propagiert, quasi mündelsichere Staatsanleihen gekauft haben. Versicherungen und Banken haben gekauft und mussten für die so sicheren Anleihen keinen Cent Eigenkapital hinterlegen.
Dann folgte der "freiwillige" Schuldenschnitt für institutionelle Anleger. Enteignet wurden am Ende die Kleinanleger. Bemerkenswert, die Institution EZB hat am Schnitt nicht teilgenommen. Diese Ungleichbehandlungen kommen zum rechtswidrigen Schuldenschnitt, der auch gegen das Völkerrecht verstösst, hinzu. Schuldenschnitte sind Unrecht. Errinnert sei an den Vertrag zum gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen von 1961:
http://tinyurl.com/paqft8l
Warum werden die Milliarden Verluste der Kleinanleger ständig unter den Tisch gekehrt?

re traurigerdemokrat

"Wer kommt auf so eine Idee, dass die neue Regierung in 4 (vier!) Wochen alles zurechtbiegen könnte?"

Niemand ist auf die Idee 'alles zurechtbiegen' gekommen.

Aber man kann schon sehen, wenn einer vom ersten Tag an die falschen Enden zu biegen versucht.

Schäubles Blockadehaltung

ist mehr seiner Antipathie gegenüber einer sozialen menschenachtenden Linken geschuldet, als einer sachlichen zukunftsfähigen Geldpolitik, die die Menschen ein Überleben überhaupt erst ermöglicht.

ein Rendezvous mit der Realtität ...

das nennt sich Regieren.Gut so,mit den zig Millionen Überschüssen im Monat Januar sollte wohl dann unser Finanzminister Schulden echt abbauen.Griechenland wird es nie schaffen,seine Milliardenschulden abzuzahlen,sie erhielten auch nie eine echte Chance so wie andere Länder in der Eurozone.Auch wir werden unsere Billionenschulden nie abgelten.So internationaler und moderner es wird,Schulden zu machen,als wie der normale Bürger zu überlegen,sinnvoll und den Dringlichkeiten entsprechend,das vorhandene Geld zu verbrauchen ohne Kredite aufzunehmen,wird die Papierpresse immer weiter zum Laufen gebracht.Jedes Euroland hat zig Milliarden von Schulden,wenn man die politischen Eliten sieht,wie sie nachwievor von großen Dienstwagen angefangen,über zig Auslandsreisen,unnütze Treffen zig Eurogremien "arbeiten",wird weiter auf Pump Politik gemacht.Reformen nennt man heute Abstriche in sozialen Bereichen bzw. Erhöhungen für das normale Volk.

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