Kommentare

Keine Bange

Alles wird gut und jeder wird sich auf die Schulter klopfen und am Ende des Tages bekommt Griechenland Geld.

Der Rest war pokern und wenn Frau Merkel ja sagt dann kann Herr Schäuble nicht nein sagen.

Alles in Bester Ordnung.

Gruß

Griechenland scheint endlich

Griechenland scheint endlich zu akzeptieren, dass andere EU-Länder nicht für den aufgeblähten Beamtenstand einspringen können.
Und Deutschland sieht langsam ein, dass die Staatseinnahmen durch eine vollkommene Privatisierung und Ausverkauf der griechischen Infrastruktur nicht unbedingt steigen werden.
Vielleicht sind wir durch die Gespräche einen Schritt weiter gekommen.

Griechen-Soli

Ich denke mal, dass es am Ende dazu kommen wird, dass eine Art Soli für Griechenland eingeführt wird, der dann für die nächsten Jahrzehnte erhalten bleibt.

Nichts ist "unklar"

Tageschau schreibt: "Unklar ist, ob die griechische Regierung nicht nur die Kreditbedingungen, sondern auch alle Reformauflagen der internationalen Geldgeber akzeptiert."

Das ist und war nie unklar. Das sogenannte "Sparprogramm" ist gescheitert und die Syriza wurde gewählt, eine alternative Politik zu machen. Daher kann und wird Athen die bisherigen Reformauflagen nicht weiter akzeptieren, das haben Tsipras und Varoufakis nun auch zum x-ten Mal widerholt, auch wenn es die deutschen Medien einfach nicht tansportieren wollen. Es ist der normale Lauf der Dinge: Wenn ein Prgoramm, ein Vertrag oder eine Zahlungsvereinbarung nicht funktioniert, dann wird neu verhandelt. Jede Bank macht das mit ihren Kunden so, nur Schäuble, Bildzeitung und ihre Leser wollen es anders.

Die historische Entscheidung

Nach den "entscheidenden Gespräche" werden
weitere Milliarden in das Faß ohne Boden gepumpt.
Nach 6 Monaten wird weiter gepumpt und gepumpt und gepumpt usw usw.

Solange,bis die deutsche Pumpe den Geist entgültig aufgibt.

Athenhilfe

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Was sind 70Milliarden Verlust, als ewiges Zahlen für Griechen, die für ihr Versagen den Rest Europas ewig zahlen lassen wollen und selbst unschuldig an ihrem Verhalten sind?

Das Geld wird fliessen 100% es war immer so

ich denke mal, dass das Thema Hilfen bereits geklärt ist. Griechenland wird weiterhin Gelder aus dem Topf in Brüssel erhalten, egal ob sie Vereinbarungen halten oder nicht. Denn es gibt gar keine andere Möglichkeit. Ich sage es mal direkt... ich denke ob Brüssel Berlin egal welcher Politiker es ist alles nur Show was man uns bzw den Medien erzählt. Die Griechen haben die besseren Karten, sie sitzen am Hebel nicht Berlin/Brüssel oder sonst wer. Denn ein Bankrott Griechenlands wäre viel zu teuer und auch ein Domino Effekt. Spanien, Portugal, Slowenien, und andere würden folgen. Das wäre das Ende des €uros!!

Neue Runde des Dramas absehbar...

Wer glaubt wirklich, dass es jetzt was bringt, wieder 6 Monate ins Land ziehen zu lassen nur um dann WIEDER zu merken (was man jetzt schon weiss), dass das Geld nicht reicht ?

Beendet das Drama JETZT. Griechenland muss raus aus der Eurozone. Das ist für ALLe Beteiligten das Beste.

Es darf kein Aufweichungssignal gegeben werden

Dipolomatie hin oder her, mit einer aufgesetzten Harmonie ist hier niemandem geholfen. Sollte die Euro-Gruppe weitere Kredite ohne Einhaltung der Reform- und Sparverpflichtungen Athens gewähren, wäre damit ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt, und jeder Eurostaat könnte mit Darlehensempfang ohne Bedingungen rechnen. Das wäre das Ende jedes Anreizes für die Eurostaaten, ihre Finanzen im Griff zu halten und die direkte Weichenstellung zu einer gesamteuropäischen Pleite.

Schäuble und die EU-Vertreter haben deshalb gar keine andere Wahl als so zu handeln wie sie es Gott sei Dank noch tun. Ein politischer Spielraum oder Interpretationsrahmen liegt bei dieser Faktenlage gar nicht vor. Merkel kann versuchen, mit nichtssagenden Worten gute Stimmung zu machen, aber niemals Geld ohne Garantien / Gegenleistung rauswerfen.

Gutes Geld ?!

Man wird sich einigen, da die Folgen für GR fatal wären. Auf Kosten von BRD und anderen.
Bis zum Sommer wird man schlechte Ergebnisse dann schön reden und dann ? Es kann beim Status quo nur ein fauler Kompromiss werden. Man darf gespannt sein wie weit jede Partei der Verhandlungen zurück rudert und die Regierung Griechenlands das ihrem Volk erklärt und uns "Normalos" das dann verkauft wird.

Historische Entscheidung?

Ich glaube eher, dass man der griechischen Regierung jetzt etwas Zeit einräumen sollte, um einen substanziellen Vorschlag erarbeiten zu können. Alles was seit der Griechenlandwahl bis heute möglich war, kann diesem Anspruch nicht gerecht werden - dazu ist das Problem viel zu schwer wiegend. Also: Räumt den Griechen Zeit ein. Sagt ihnen, dass nicht nur die Steuerzahler in der EU zur Kasse gebeten werden können, sondern dass man auch von den Griechen selbst in Bezug auf ihren finanziellen Beitrag etwas "Substanzielles" erwartet. Das müsste auch jeder griechische Bürger verstehen und akzeptieren können. "Die sind ja nicht blöd!"

" Gutes Signal "

Na was denn jetzt? Schäuble ist Frau Merkels
Finanzminister und spricht eine ganz andere Sprache als die Chefin der leisen Töne. Weis da eine Hand was die andere gerne möchte?
Bildet sich Frau Merkel etwa auch noch ein, eine Antenne für Signale die aus ihrem Volk kommen zu haben? Ja ja, Einbildung ist auch eine Bildung, gelle!
Hezliche Grüße im Namen der hier schreibenden Dauersignalgeber, aber die liest
die Dame ja leider nicht.

Fauler Kompromiss?

Ich befürchte wieder mal einen faulen Kompromiss, den ausser den Politikern keiner versteht, basierend auf diesem Wischi-Waschi-Antragsformular, wo alles mögliche, nur nichts konkretes drinsteht.

Kleine €-und EU-kritische Parteien in den "Geberländern" wie AfD, "wahre Finnen" usw. können dann so richtig jubeln ...

@15:25 von Seacow: HOFFENTLICH!

Hoffentlich gibt es den Griechen-Soli, denn Europa wird langfristig nur funktionieren, wenn die reichen Regionen die armen unterstützen. Mit der DDR lief es genauso, ohne Solidarpakt wären die Ossis heute zigmal mehr Pleite als Griechenland. Interesannt ist auch, dass Griechenland trotz Korruption, Krise und Vetternwirtschaft das gleiche BIP pro Kopf hat wie z.B. aktuell das Bundesland Sachsen.

Die Griechen bekommen......

von Deutschland Kredite um den Bankrott zu verhindern.
Bekommt hierzulande ein Unternehmen auch einen Kredit um einen drohenden Bankrott zu verhindern?
Nein,das Unternehmen läßt man mit Mann und Maus in den Strudel untergehen.

Am 20. Februar 2015 um 15:25 von Seacow

Die Griechen in Deutschland bezahlen ja auch den "Deutschen Soli" seit über 20 Jahren klaglos.
Schliesslich haben sie als griechische Staatsbürger auch wenig davon gehabt.

Gutes Geld!

Am 20. Februar 2015 um 15:36 von Leon16
"Man wird sich einigen, da die Folgen für GR fatal wären."

Man wird sich auch einigen, weil die Folgen für Deutschland ziemlich fatal wären:
- Zuerst einmal würde bei einer Zahlungsunfähigkeit Griechenlands der deutsche Bürgschaftsanteil für die griechischen Staatsschulden fällig - über 100 Mrd. Lieber später abschreiben als gleich.
- Wenn ein Land den Euro verlässt, warum dann nicht auch noch weitere? Das werden sich viele fragen, und die deswegen nötige Stabilisierung der schwachen Euro-Länder (im Interesse der Gesamtwährung!) könnte sehr, sehr teuer werden.
- Nicht in Zahlen zu beziffern: Der politische Schaden. "Deutschland kickt Griechenland aus dem Euro" - macht sich nicht gut. Bei vielen Entscheidungen in dieser EU werden wir aber auf die Zustimmung aller anderen angewiesen sein.

Realthriller

Fast wie in einer klassischen griechischen Tragödie, aber wir wissen nicht in welchem Akt wir sind: Tsipras hat seinen Wählern etwas versprochen, was er nicht halten kann. Er wird kleine Zugeständnisse aushandeln und diese dann als Erfolg zuhause verkaufen. Das mag für ein paar Wochen die Wähler bei Laune halten. Aber die Stimmung wird schnell kippen und sein Koalitionspartner hat wenig Gemeinsames mit Tsipras außer dem Instinkt der Machterhaltung. Tsipras sitzt auf einem Feuerstuhl und wird vielleicht derjenige sein, der in 6 Monaten verkaufen muss, dass die Privatisierungsprogramme unausweichlich sind. Auf der anderen Handlungsebene Schäuble, als böser Bub, der Härte zeigen muss, weil er weiß, dass an der Diskussion mehr dran hängt als "nur" Griechenland. Die Geschichte ist fast filmreif.

Prizipienreiter die selber dreck am Stecken haben

Schäuble und die EZB Riege spielen das Bangster Spiel.

Dragi darf Schulden der Länder mit Steuergeldern aufkaufen gegen die EU Verträge und die Griechen sollen einfach die Verarmungspolitik der EZB und EU Protagonisten Schäuble /Merkel ertragen.Was ist das denn für eine EU die Mitgliedsländer verarmen lässt?

Das ist dann

keine EU, sondern eine Schuldengemeinschaft. Weitere Fragen?

So ein Schwachsinn!!! Und

So ein Schwachsinn!!!
Und nach der Wahl in Spanien haben wir die nächsten die nicht mehr sparen wollen.

Athen Hilfe

Das ist alles nur Schattenboxen, hinter den Kulissen sind die Milliarden schon in den Computern eingegeben.
Diese Show, die da abgezogen wird ist der Countdown zu einem Länderfinanzausgleich auf europäischer Ebene.

Schwierig schwierig

Ich selbst wohne als Deutscher in Portugal, wo die Spareinschnitte heftig zu spüren waren - auch ganz konkret für mich. Da kann ich die Bürger Griechenlands gut verstehen. Nicht verstehen kann ich aber deren neue Regierung, die hausgemachte Probleme auf die EU schieben. Leider gibt es diese Tendenz aber auch in anderen Ländern, insbesondere in Deutschland, man sollte mit allzu großer Kritik also vorsichtig sein. Dass die EU nämlich überhaupt für die wirtschaftlichen Tiefgänge irgendwelcher Staatshausalte verantwortlich sein könnte, ist verdammt weit hergeholt und macht bei genauer Hinsicht keinen Sinn.

Man kann das Gezetere aber auch positiv sehen: Statt wie früher andere Länder als Sündenbock herzuholen, dient dazu heutzutage eben die gesamte europäische Union. Dass hat immerhin den Vorteil, dass man gegen diese nicht Krieg führen kann. Aber die Rhetorik ist die gleiche, da kann man nur hoffen, dass GR zur Vernunft kommt und in Zukunft eben die Auflagen einhält.

@15:31 von Charlottenburger

Sie vertreten also die Position: Geld gibt's nur gegen Garantie der Einhaltung von Sparauflagen. Demnach glauben Sie, Griechenland könnte die Schulden nach Einhaltung der Sparauflagen zurückzahlen.

1.) Kein Land der Welt kann Schulden in dieser Höhe zurück zahlen, nicht einmal die Schweiz könnte das.

2.) Die von Schäuble und Ihnen erwünschten sog. "Sparauflagen" ersticken jedes mögliche Wachstum im Keim. Sie haben in den letzten Jahren nicht funtkioniert und werden das auch in Zukunft nicht, deswegen gehören sie modifiziert, so wie es Syriza vorschlägt.

3.) Eine Garantie zur Einhaltung der Sparauflagen würde die Möglichkeit einer Schuldenrückzahlung noch weiter senken, "Hilfsgelder" würden jedoch weiter gezahlt. Wollen Sie und Schäuble "unser Steuergeld" gänzlich zum Fenster hinauswerfen?

4.) Der Kern des Problems: Deutschland will Zugang zu griechischen Ressourcen und umschreibt das mit dem Wort "Sparprogramm" - gemeint sind die Privatisierung und Liberalisierung.

um 15:26 von wm

"Solange,bis die deutsche Pumpe den Geist entgültig aufgibt."
Bisher hat die deutsche Pumpe Geld aus Griechenland hinaus gepumpt.

re fridolin

" Mit der DDR lief es genauso, ohne Solidarpakt wären die Ossis heute zigmal mehr Pleite als Griechenland."

Da ist aber der kleine Unterschied, das die Ossis nicht mehr selbst bestimmen konnten, wofür das Geld auszugeben war.

Genau das Gegenteil zu den Griechen

Die neue griechische Regierung zeigt Charakter.

Das könnte allgemeine Freude in Europa
auslösen.

Ebenso das Entsetzen bei Söder&Co.

So geht es einfach nicht....

Deutschland kann nicht einfach immer nur zahlen, zahlen, zahlen....Damit wir wirtschaftlich in Europa wieder auf die Beine gekommen sind, bedurfte es auch in diesem Land harter Reformen, nämlich der AGENDA 2010. Viele jammern darüber heute noch und bejubeln die Regierung in Griechenland die genau solche Reformen ablehnt. Nun eins und eins kann man zusammenzählen... wem geht es nun aktuell wirtschaftlich besser?

Auch die Deutschen haben einen Preis bezahlt damit es uns heute wieder besser geht und genau deshalb sehe ich es überhaupt nicht ein, Griechenland mit durchzufüttern. Wenn man sich staatlich bezahlte Putzkräfte leisten will, na bitte von mir aus, aber wieso soll das Deutschland dann bezahlen?

Gut zu hören ist, dass nun auch andere Länder Herrn Schäuble den Rücken stärken. Man stelle sich mal vor, heute sagt die EU ja zu dem Geld... und morgen (so ist es geplant) soll in GR ein Gesetz beschlossen werden, wonach jedem 50% seiner Steuerschuld erlassen wird..... wir zahlen ja...

Augen zu und durch.....

.....Griechenland stände ohne EURO besser da. Nur wäre die neue Griechische Regierung dann selbst in der Verantwortung und könnte nicht mehr mit dem Finger auf alle anderen zeigen. Nur müsste die neue griechische Regierung dann ohne die "Gängelung" der EU auskommen und wäre völlig frei. Aber eben auch frei von Hilfe!
Müssen sie selbst entscheiden aber es sollte jetzt besser Schluss sein!

Tsipras gibt seit Tagen Geld für seine Reformen aus

"Alexis Tsipras hat in den vergangenen Tagen mehrere Reformen auf den Weg gebracht hat, die Geld kosten - einen Schuldenerlass für Steuersünder zum Beispiel" Noch Fragen? Wer sich so an der Nase herumführen lässt wird heute einknicken.

Die Probleme der Griechen

Die Probleme der Griechen sind hausgemacht und können nur durch Reformen zur Erreichung von Wettbewerbsfähigkeit gelöst werden. Da der Lebensstandard in Griechenland höher ist als in manchem Euroland und es einen Primärüberschuss im Haushalt gibt sollte eine Schuldenrückzahlung ohne neue Kredite kein Problem sein.

Griechenland weiter zu finanzieren

ohne auf die bisherigen Abmachungen zu bestehen, hieße der Euro scheitern lassen. So wie sich das die Regierung Tsipras vorstellt kann es nichts werden.
Ja, man könnte noch ein paar Milliarden hinterherschieben, in 6 Monaten nochmal, in einem Jahr ein paar mehr, usw...
Dann doch lieber sofort reinen Tisch machen und Griechenland eigenverantwortlich sein Süppchen kochen lassen.

Merkel muß Schäuble jetzt

Merkel muß Schäuble jetzt eindlich mal den Rückenstärken.

Wenn es der griechischen Regierung wirklich um Reformen ginge, dann hätten sich vom ersten Tag an den Dialog gesucht. Menschen, die mit Gewalt ihren Dickkopf durchsetzen wollen und im letzten Moment einknicken, denen kann man nicht mehr trauen. Nicht heute und nicht in Zukunft.

Egal wie groß der Schaden eines Austritts Griechenlands aus dem Euro wäre, ein Verbleib Griechenlands im Euro wird für uns noch teuer.

Immerhin wäre eine Großbaustelle im Euroraum mit einem Austritt beendet und wir könnte uns anderen Problemen zuwenden.

Der Punkt ist ja auch, über was will man denn verhandeln. Soll man den Griechen auch noch Zugeständnisse machen, dafür, daß man ihnen Geld leiht? Wohl kaum.

Fluch dem inflationären Spielgeld, genannt Euro!

O für welch tückische und liederliche Teufelei haben die Deutschen ihre gute alte deutsche Mark hingegeben! Nicht nur, dass jenes Spielgeld das Volk seiner Ersparnisse beraubt und eine verlässliche Währung gegen eine schwache eingetauscht hat, sondern auch, weil es die Nichtkanzlerin nicht über sich gebracht hat auch einmal nein zu sagen, wenn Deutschland zur Bezahlung irgendeines Unfugs vom Ausland aufgefordert wird – und dies obwohl die Verträge die Haftung für die Schulden anderer verbieten – muss Deutschland nun für die liederliche Schuldenmacherei des übrigen Euros bluten! So steigt die Schuldenlast Deutschlands an. Schlimmer noch: Dies zieht nun China an, welches dabei ist sich Anleihen der Südländer zu kaufen, um dann Deutschland zur Kasse zu bitten! Diesem Unfug muss umgehend Einhalt geboten werden, wenn sich hier auch das Dichterwort für die EU über dem Spielgeld erfüllt: „was die Befestigung ihres Bundes scheint, wird die unmittelbare Veranlassung ihrer Entzweiung werden.“

Hintergrund der Unterstüzung Frankreichs

Das Griechenland durch Frankreich unterstüzt wird ist wenig verwunderlich. Zumindest war es zu Beginn der Krise noch so, dass Frankreich überdurchschnittlich viel Geld in Griechenland gesteckt hatte, bzw. die französischen Banken in Griechenland ein sehr großes Engagement an den Tag gebracht hatten.

Frankreich handelt hier also durchaus in einem Eigeninteresse und nicht im Interesse der EU.

@Fridolin

Oh die Schweiz könnte das schon,aber da es hier praktisch keine oder nur wenig Politikerkorruption gibt werden Wir nicht in so eine Situation kommen.Was die Solidarität angeht die Sie so schön beschreiben ,Solidarität fusst auf Vertrauen und Respekt vor den anderen .Ich höre immer nur die Griechiechen Politiker nach Respekt rufen vor Griechenland was aber ist mit Respekt vor den Geldgebern?
Müssen die immer Kuschen nur weil in irgendeinem Land die Bevölkerung gewählt hat das Sie genug hat und jetz soll verdammt nochmal wieder ein anderer Zahlen?Ich weiss Geld ausgeben vorallem das der anderen fällt leicht.Mass halten und Sparen dagegen schwer,um so schwerer wenn man Jahrelang auf Kosten anderer gelebt hat und nun zur Kasse gebeten wird.
Und nein nicht nur die Korrupten Griechichen Politiker haben Profitiert sondern auch die normale Bevölkerung.Vieles das in Griechenland für Infrastruktur ,Öffentliche Gebäude (Olympia ein Finanzielles Desaster) ,uswusw ausgegeben wurde hat wer bezahlt?

Mehr Integration?

' Und er fügte hinzu: "Dies ist der Zeitpunkt für eine historische politische Entscheidung über die Zukunft Europas."'

Ich bin über diese Äusserung besorgt.

Meint er noch mehr Integration?

Wenn, dann Danke Nein!!!!!!

@ Fridolin

Sie scheinen eine gute Hausbank zu haben. Wenn ich nicht zahle, bekomme ich a) weder neues Geld und b) keinen neuen Kredit, wenn ich nicht nachweisen kann dass ich dann in Zukunft meine Verbindlichkeiten bezahlen kann. Im Zweifel heisst das raus aus der großen Wohnung, Auto kleiner, weniger Strom verbrauchen, kein Urlaub in Griechenland etc.
Halte ich mich nicht an Tilgungspläne, dreht man einfach den Geldhahn zu. Von wegen neu verhandeln.

Natürlich kann ich insolvent werden. Das heisst aber dann nicht automatisch fröhlich weiter wie bisher, sondern Hosen runterlassen und ich bekomme nur soviel Geld zugestanden, wie ich grade zum leben brauche. Das heißt auch, dass vorher alles an Besitz rangezogen zum Schuldentilgen.

Und ob ich nach einer Insolvenz sofort wieder einen neuen Kredit kriege, ist auch nicht gesagt.
Aber Ihre Hausbank scheint da anders zu sein.

Komisch, dass sie meine, Kredite gegen Auflagen wären etwas besonderes.

@wm Die Banken

"Nach den 'entscheidenden Gespräche' werden weitere Milliarden in das Faß ohne Boden gepumpt."

Wenn sie mit Faß ohne Boden die Banken meinen, da liegen sie richtig. Denn soweit haben die Griechen kaum Geld bekommen, da alles zu den Banken ging.

@15:45vFridolin@15:25vSeacow: HOFFENTLICH!/-Nicht, gabs ja!

>"Hoffentlich gibt es den Griechen-Soli, denn Europa wird langfristig nur funktionieren, wenn die reichen Regionen die armen unterstützen.
//O.K. aber mit gleichen Hoheitsrechten, z.B. Finanzen, Außenpolitik, Innenpolitik usw= bezweckte EU! Nicht aber die einen führen Steuern ab und die anderen nicht. Oder der eine Staat ist mit 3-fachem Beamtenapparat Pensionsabgesichert und dies sogar vererbbar, während die anderen ohne Altersabsicherung wie tw in D dies bezahlen//!
Mit der DDR lief es genauso, ohne Solidarpakt wären die Ossis heute zigmal mehr Pleite als Griechenland.
//Total daneben! die Ossis waren Steuer ehrlich, ohne aufgeblähtem Beamtenapparat usw//
Interesannt ist auch, dass Griechenland trotz Korruption, Krise und Vetternwirtschaft das gleiche BIP pro Kopf hat wie z.B. aktuell das Bundesland Sachsen.
//O.K. aber Sachsen war durch den Krieg und durch den Ostblock desolat, während Gr 70 Jahre Frieden + Unterstützung der Eu-Länder hatten//

13. Rente in GR

Wenn GR jetzt doch wieder Geld erhält, um z. B. auch den Rentnern eine 13. Rente bezahlen zu können, dann freue ich mich darüber für jeden griechischen Rentner. Allerdings hätte ich - nach über 45 Jahren Einzahlungen in die Rentenkasse - auch gerne eine solche Rente ... kann ich die bei Frau Merkel anfordern, oder sollte ich lieber Herrn Lucke danach fragen?

@ Pnyx

Bisher haben vor allem griechische Bürger Geld aus Griechenland herausgepumt.

Schön zu sehen zum Beispiel in Londener Nobelvierteln.

Am 20. Februar 2015 um 16:23 von Werner40

Wann gedenkt z.B die BRD Schulden zürückzuzahlen ?
Alles was in der letzten Dekade geschafft wurde ist "die Schwarze Null" was höchstens keine Neuverschuldung beduetet aber von "zürückzahlen" doch erheblich abweicht, 2 Billionen sind es Bitteschön.
Ausserdem wird Griechenland durch das Sparprogramm diskriminierend behandeln weil in anderen Ländern nur Sparziele formuliert werden jedoch wird keines einem "Programm" unterzogen.
Ausserdem ist die wissenschfatliche Basis auf denen sich dieses Spardiktat fusst falsch wie ein Student den verdutzten Ökonomen nachgewiesen hat.
"Growth in a Time of Debt" von Carmen Reinhart and Kenneth Rogoff wird häufig zitiert um Austeritäts Politiken zu rechtfertigen und der Student der diese blamierte heisst Thomas Herndon.

wenn ein vertrag zwischen zwei partnern ... hier

zwischen griechenland und der eu ... nach einer wahl keinen bestand mehr haben sollte, wenn eine andere, neue regierung gewählt wird, ist JEDER VERTRAG der geschlossen wird, bzw wurde für`n (sorry) popo !!!
deshalb - und ich bin normalerweise nicht ein freund von hr. w. schäuble - MUß die bundesregierung und vor allen dingen die eu auf die einhaltung geschlossener verträge beharren - andere länder haben den selben weg wie griechenland gehen müssen und sind - aufgrund der verträge, den dort genannten bedingungen - am entschulden und auf dem besten wege aus ihrer krise zugelangen. die bedingungen wurden doch nicht ausgehandelt um die griechen zu zanken, oder drangsalieren .... es gab - gibt doch klare ökonomische gründe dafür. das bisherige hilfsgelder zwar bedingungsgemäß ausgegeben worden sind, aber nicht beim gr. volk ankamen .... dafür kann die eu nix. das haben die letzten zwei regierungen in griechenland zu verantworten. deshalb, vertrag ist vertrag und wer ihn bricht kann gehn !!

Augen zu und durch oder gegen die Wand...

Man stelle sich vor: Jemand geht zu seiner Bank, weist diese in einem aggresiven und äußerst unhöflichem Ton darauf hin wie dumm sie war ihm Geld zu leihen obwohl er ja schon total verschuldet war, wirft ihr vor, dass sie darauf besteht, dass das geliehene Geld an einen bestimmten Verwendungszeck gebunden ist, lehnt eine Rückzahlung der bereits angehäuften Schulden ab und Achtung jetzt kommt es: Fordert die Bank im selben Atemzug dazu auf ihm noch mehr Geld zu geben.

Klingt wie aus einer schlechten Scripted-Reality-Sendung ist aber irgendie genau das was wir gerade auf der großen europäischen Bühne live miterleben dürfen.

Im Ernst: Wenn die neue Regierung in Griechenland ausgearbeitete Vorschläge für eine andere Art der Krisenbewältigung auf den Tisch legen würde könnte man ja über alles sprechen. Aber bisher kamen nur vage Aussagen darüber was man machen will, nichts konkretes, nichts mit Zahlen belastbares.

Das ist zu wenig und die Steuergelder der anderen EU-Bürger auszugeben!

Immer das gleiche Prozerdere

und am Schluß gibt es einen faulen Kompromiß. Merkel und Schäuble "blasen zwar die Backen auf", aber am Ende stimmen sie der Vernichtung deutscher Steuergelder wie gehabt zu.
Von mir aus kann die ganze EU platzen, dann gibt es vielleicht endlich Ruhe.
Glaubt denn je einer, daß Griechenland je einen Euro zurückzahlen wird bzw.kann?
Derjenige, der an dieses Märchen glaubt, ist ein Phantast bzw. hat im Matheunterricht nie aufgepaßt.
Beendet das Drama, bevor es zu spät ist!!!!!!!

Was gehen mich Staatsschulden an

Glaubt denn tatsächlich irgendjemand dass Deutschland sein Schulden jemals zurückzahlen wird? Ich jedenfalls nicht. Also weiter so. Warum wird den Griechen diesmal nicht zur Abwendung einer Staatspleite zur Auflage gemacht, eine einmalige Vermögensabgabe in Höhe von z.B. 80% (sozusagen zur nachgelagerten Besteuerung der bislang hinterzogenenen Steuern) Ihrer reichen Elite zuzumuten? Und das geknüpft and die Staatsbürgerschaft mit Erfassung auch aller Vermögen im Ausland? Die Frage warum so eine Besteuerung der Eliten nicht endlich zur Auflage gemacht wird, blieb auch gestern bei Maybritt-Illner unbeantwortet. Wahrscheinlich deswegen, weil das Volk sonst noch überall sonstwo auf die Idee kommen könnte, dass man die Eliten in ganz Europa mal abkassieren könnte für den Beschiss an den Völkern, den sie die letzten Jahrzehnte überall veranstaltet haben.

DIE Griechen, DIE Deutschen ...

Mit diesen Kategorien kann man dieWirklichkeit nicht erfassen. In Griechenland und in Deutschland und anderswo gibt es eine kleine Minderheit, der es besser geht als vor der Finanzkrise.
Nie ging es um die Rettung DER GRIECHEN. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken. Die Hilfsgelder sind an Banken geflossen, auch an deutsche Banken. Uns Steuerzahlern und den sozial Benachteiligten hingegen werden bis heute alle milliardenschweren Risiken zugemutet!

16:15 von ceterum

Die neue griechische Regierung zeigt Charakter.
Das könnte allgemeine Freude in Europa
auslösen.
Ebenso das Entsetzen bei Söder&Co.////////
*
Könnten Sie das etwas ausführlicher erklären?
*
Noch kann ich mich einfach nicht begeistern, das unser Geld weg ist.

Verlängerung ohne Deutschland möglich

Die Griechen halten die geschlossenen Vereinbarungen nicht ein. In Deutschland ist so etwas nicht vermittelbar. In anderen Euro-Staaten offenbar schon. Hier gibt es in der Eurogruppe offenbar unterschiedliche Auffassungen.

Formal hat die Eurogruppe aber keine Entscheidungskompetenz, sondern berät lediglich informell und spricht dann Ratschläge aus, die wiederum von den Eurostaaten oder auch der EU-Kommission nachvollzogen werden.

Darin läge dann auch eine Lösung: Griechenland muss eben einzelne Eurostaaten überzeugen, die Verlängerung der Hilfen (nur die Verlängerung, die alten Hilfen bleiben ja bestehen) auch ohne die unwilligen Eurostaaten, angeführt von Deutschland, zu übernehmen.

Nach sechs Monaten kann dann neu entschieden werden, ob die Griechen substantielle Fortschritte gemacht haben, dann übernimmt auch Deutschland wieder seinen Anteil oder ob die Griechen getäuscht haben, dann tragen das diejenigen Staaten, die jetzt noch einmal Vertrauen schenken wollen.

wären sie nur nicht in die Eurozone eingestiegen

Es war ein Fehler Griechenlands, dass es der Eurozone beitrat. Allein die Tatsache, dass Deutschland Vize-Exportweltmeister ist, hat/te zur Folge, dass es mit seinen Waren den griechischen Markt überschwemmte, die griechische Handelsbilanz unausgeglichen auch dadurch wurde. Hinzu kam die fehlende Steuereintreibun der Reichen, die ihr Geld zu sichern wußten.
Hellas selbst konnte übrigens keinen nennenswerten Export anbieten.
Das Beispiel Türkei zeigt, dass dieses Land, noch nicht mal in der EU, dennoch wirtschaftlich viel besser aufgestellt ist, als allerlei EU-Staaten, von Griechenland ganz zu schweigen!
Übrigens Athen hatte sich nie in die EU u. Eurozone reingeschummelt, denn deren Zahlenwerk wurde ohnehin nicht geglaubt, so der CSU-Wirtschaftsexperte G.Nüßlein.
Eine Mär ist auch, dass der dtsch. Steuerzahler für d. Kredite Griechenlands aufkomme. Die Bundesregierung leiht sich vielmehr das Geld und leitet es dann verzinst weiter.

Solidarbeitrag

Wo sind eigentlich die Sozalisten im Forum?
Niemand redet hier im Forum mehr von einem möglichen "Solidarbeitrag" der griechischen Oligarchen - Milliardäre, denen ja praktisch das ganze Land gehört, laut einem STERN-Artikel auch Presse und Fernsehen. Erinnert das nicht an eine "Bananenrepublik"? Wie wäre es, wenn diese dem griechischen Staat einen gewissen Betrag (vielleicht 50 Milliarden) als Kredit geben würden? Vielleicht noch zusätzliche 10 Milliarden als Vermögensteuer abliefern? Dann könnten die "Institutionen" gewiss leichteren Herzens einer Verlängerung zustimmen. So aber entsteht der Eindruck, dass die Deutschen mitbezahlen sollen dafür, dass diese Oligarchen ungeschoren bleiben. Das drückt halt auf die Stimmung.

Herr Schäuble, ich will mein Geld zurück

Die Bundesregierung hat aus den Griechenland- Schulden der Banken Schulden der Steuerzahler gemacht. Zugleich besteht Herr Schäuble auf "Reformen" die es Griechenland immer unmöglicher machen diese Schulden zurück zu bezahlen. Die "Hilfsmaßnahmen" haben einerseits die Schulden weiter erhöht und andererseits die Wirtschaftskraft um 1/4 vermindert.

Griechenland braucht Reformen die Wachstum und nicht Rezession auslösen, Reformen die Griechenland weniger und nicht mehr Schulden bringen. Diesen Ansatz der neue gewählten gr. Regierung lehnt Herr Schäuble aber radikal ab.

Wenn Herr Schäuble aus ideologischen Gründen weiter auf die wachstumsfeindliche Wirtschaftspolitik der Austerität besteht ist die Folge der Totalverlust unserer mühevoll erarbeiteten Steuergelder: 70 Milliarden sind dann morgen früh verantwortungslos vernichtet. Geld das wir brauchen, für Rentner die trotz lebenslanger Arbeit nur eine Rente auf Sozialhilfeniveau bekommen, Geld für Kranke, Niedriglöhner oder Bildung.

Das Hoffieren des Gruppenlümmels ruiniert die Zukunft der €EU+EU

Man sollte erwähnen, dass nicht alle Griechen die jetzige Regg gewählt hanen, genauso wie nicht alle Europäer diesen Stil bevorzugen.

Einen Stil der andersdenkende, gutwillige Helfer schlechthin vera..., so einen Stil darf es in Europa nicht als neuen Umgang miteinander geben: andre angreifen wenn er sich weigert wiederholte"Nachschläge"nur gegen Auflagen die auch ärmere Länder abgaben auch zu geben, oder den Geldgeber zu beleidigen, zu übergehen-...D muss ohnehin bezahlen.., sich selbst überschätzend der EU-€EU gegenüber zu verhalten ...

In einer Klasse wird ein Raufbold nur dann dieser seinen Stil aufdrücken, wenn die Lehrerkollegen+die Schuldirektion wie auch Schulaufsicht dies so wollen.

Wenn die EU - Eliten diesen Stil hoffieren, wird aus der EU und der €EU niemals nix!

Nicht der Schuldner diktiert=der Geldgeber+das ist vor allem der Michel, der ja schließlich auch seine Vertreter gewählt hat, z.B. FM Schäuble und BK Merkel und Gabriel die auch an ihre Wähler liefern müssen!

@16:53 von gunstderstunde UND 16:53 von Raketenmann2

Genau so ist es! Aber selbst studierte Journalisten schreiben und reden von DEN Griechen und DEN Deutschen ....
Die wahren Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen OBEN und UNTEN.
Laut Hilfsorganisation Oxfam wird das reichste Prozent der Weltbevölkerung schon im kommenden Jahr mehr besitzen als die restlichen 99 Prozent.

Verkneifen

Wenn ich das Schmunzeln von Herrn Varoufakis und das Lachen von seinem Chef sehe, dazu den "Dresscode" von diesem Finanzminister bekomme ich immer den Eindruck das die beiden Herrn gerade von einer Griechischen Insel kommen wo sie mit ein paar weiblichen und männlichen Groupies noch immer ihren Wahlsieg gefeiert haben. Der Arbeitsaufwand für diesen Antrag hat sicher gerade solange gedauert wie Flugzeit von Athen nach Saloniki. Nach den vergangenen 2 Wochen ist eines sicher, Vertrauen aufbauen sieht anders aus. Diesen Eindruck kann man sich nur schwer verkneifen.

@Seacow

Griechen-Soli. Für Jahrzehnte? Für Jahrhunderte!

Charakter? @ceterum

Das nennen Sie Charakter? Ich nenne das Tricksereien und Maulheldentum.

re to hessin65

Und nach der Wahl in Spanien haben wir die nächsten die nicht mehr sparen wollen!

Damit könnten Sie richtig liegen.
Wenn Griechenland die auferlegten Sparauflagen nicht mehr zu 100 % nachkommen müsste,brauchen es die andern Schuldnerstaaten auch nicht mehr.
Gleiches Recht für alle.
Darüber sollte Brüssel scharf nachdenken,bevor den Griechen eventuell Lockerungen der Sparauflagen bewilligt werden.

na hoffentlich nicht

Na hoffentlich wird das nicht nur so einfach. Man sollte sich lieber die Gasfelder als Gegenleistung sichern, ansonsten Geldhahn zu denn ansonsten geht jeder für uns arbeiten um andere marode Staaten zu finanzieren.

Sparpolitik?

Das ist mein Lieblingswort.

Sparen heisst doch dass man Geld NICHT ausgibt sondern von einem Mehrverdienst etwas zur Seite legt.

In Griechenland scheint ein "Spardiktat" aber zu heissen dass man mit dem leben muss was man einnimmt.
Wo bitte ist denn da das Sparen?

Hätten die Griechen eine "Sparpolitik" jemals betrieben, dann könnten sie von deren Früchten jetzt leben.

Griechenland soll lediglich normale Staats-Haushalte verabschieden in denen ein wenig mehr eingenommen wird als ausgegeben wird.

Momentan zahlt ja Griechenland kein bisschen Schulden zurück & die Zinsen der bisherigen Schulden sind auch so niedrig dass daran nicht mal Griechenland zugrunde geht.

Hier wird von Griechenland nur verlangt vernünftig zu haushalten & weil man den Griechen nicht trauen kann dies von sich aus zu tun, muss man jetzt eben von aussen Druck machen dass dies getan wird.

Soli never

Ein Soli für Griechenland, dem Land in welchem die meisten Steuern seitens der Bürger nicht gezahlt wurden bzw. hinterzogen wurden? Da kann ich nur sagen never. Um das als Bürger zu minimieren bleibt dann ja nur noch selber hier in unserem Land am Fiskus vorbei zu verdienen, damit man den Soli nicht zahlen muss.

"Hilfe"

Es heißt, Griechenland habe 240 Mrd. € Hilfen erhalten. Gerettet wurden damit aber nur die privaten Banken, Versicherungen und Investmenthäuser. Ihnen gehörten 2009 fast alle griechischen Staatsanleihen. 2012 - drei Jahre danach - sind diese Schulden fast gänzlich auf uns europäische Steuerzahler übertragen! Wir haben dadurch etwa 300 Mrd. € Schulden mehr. Dafür wurden viele reiche Griechen reicher und Hedgefonds, Banken, reiche Privatanleger vor jeglichen Verlusten bewahrt. Aus milliardenschweren „Hilfen" der Steuerzahler sind private Vermögen geworden.

Und was ist hiermit?

Stand gegen 17 Uhr im Focus online:

Griechen schickten falschen Brief an Brüssel und Berlin

16.07 Uhr: Peinlicher Fehler oder eine weitere Finte? Der am Mittwoch von der griechischen Regierung an die Euro-Gruppe gesendete Antrag auf neue Finanzhilfen ist offenbar von Finanzminister Yanis Varoufakis umformuliert worden, ehe er an Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem abgeschickt wurde. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Demnach hatte der griechische Premier Alexis Tsipras bereits am Mittwoch einen Antragstext in Absprache mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem verfasst, um sich die Zustimmung der Euro-Staaten zu sichern.

Sein Finanzminister Varoufakis verschickte dann jedoch eine geänderte Version des Tsipras-Briefes, in dem entgegen der Absprache die Zusicherung fehlte, dass die Finanzhilfen zu den Konditionen beantragt werden, wie sie die griechische Vorgängerregierung verabredet hatte, berichtet die Zeitung.

Schäuble habe die geänderte

@joachims

Und nocheinmal.
Ja die Banken haben das Geld bekommen damit Sie nicht Pleite gehen ,und jetzt?
Was passiert wohl wenn Banken Pleite gehen? Es herrscht kein Geldfluss mehr ,keiner der IHNEN Kredit gibt ,keiner der IHNEN das Konto führt,SIE haben keine Kreditkarte oder sonsteine Karte.SIE haben eine Hypothek mit einer Laufzeit von 30 Jahren? Vergessen SIE es ,mal das kleingedruckte im Hypothekenvertrag gelesen? Jede Bank kann diesen einseitig kündigen ,das heisst Sie will Ihr Geld zurück .Von IHNEN ,na was passiert dann wohl.
Griechenland hat Geld verprasst ,wo haben Sie es sich zuerst geholt? NA? Wen musste also die EU zuerst auszahlen?
Aber es wirtd immer wieder das gleiche geschrieben das die Armen Milliarden bei den Banken gelandet sind und nicht bei den Griechen.Meinen Sie etwa wenn die EU die Milliarden den Griechen gegeben hätte die hätten Ihre Bankschulden beglichen? Selten so gelacht ^^

Gib Kohle!

Griechenland (die Bankster) wollen frisches Geld von Europa. Schäuble wehrt sich dagegen.
Von den 272 Milliarden Euro "Hilfszahlungen" sind 90% (245 Mrd) bei den Banken gelandet.
Die Eurokraten fordern, die "Wirtschaft" Griechenlands zu unterstützen und wieder aufzubauen. Welche Wirtschaft? Griechenland ist ein Agrarstaat. Sollen sie jetzt mehr Schafs- und Ziegenkäse exportieren? Oder mehr Retsina?

Griechenland ist schon seit 30 Jahren pleite!
Was hier betrieben wird, ist nur eine Konkursverschleppung.
Der Euro ist gescheitert. Er musste seit seiner Einführung 2002 immer wieder gerettet werden. (ESM, ESFS, Rettungsschirm, Hilfskredit, etc.).
Das Experiment Euro ist gescheitert und sollte (endlich) beendet werden; aber das wollen die Eurokraten natürlich nicht.

Solidarbeitrag

@zyklop: ein Solidarbeitrag der Reichen Griechenlands, das hört sich recht vernünftig an. Eine Zwangsanleihe könnte es schließlich auch sein, so dass die Dauer-Nutznießer endlich mal rangezogen werden. Tsipras und die anderen Sozialisten könnten so auch zeigen, was an ihnen tatsächlich sozialistisch ist. Es wäre so was wie eine Nagelprobe.
Es gilt herauszufinden, wie die neue Regierung zu solch einem Ansinnen steht.

@17:22 von catze

Und was passiert, wenn die Banken die ganze "Hilfe" bekommen? - Antwort: Siehe Beitrag 17:20 "Hilfe"

@jkausm

Rente in GR

Ich hätte nach 48 Jahren Einzahlungen auch gerne eine 13.Rente wie in Griechenland.
Ebenfalls bitte meinen Rentenabschlag von 7,2 % streichen.

wieviel kostet die Krise für uns?

Weiß jemand die Kosten der griechischen Krise für uns? Ich habe einen interessanten Artikel in euronews gefunden.

Man kann im Google unter "euronews wieviel kostet die griechische Krise" den Artikel finden

re inge n.

"Dafür wurden viele reiche Griechen reicher und Hedgefonds, Banken, reiche Privatanleger vor jeglichen Verlusten bewahrt."

Sie beten hier das gleiche Sprüchlein herunter wie viele andere, und wie bei denen kommt der Schuldenschnitt von 107 Mrd. in 2012 einfach nicht vor.

"Aus milliardenschweren „Hilfen" der Steuerzahler sind private Vermögen geworden.

Wenn Sie Ihrem Nachbarn mal 100 Euro leihen und 105 zurückbekommen, werden Sie schwerlich behaupten, dass Sie damit privates Vermögen gebildet haben.

Haben es Sozialisten jemals ..

geschafft, einerseits den Kreislauf aufrecht zu erhalten und andererseits dafür zu sorgen, dass sich die oberen 10000 nicht dabei die Taschen füllen??
Das klappt dort eben so wenig wie hier und wenn es klappt, geht es zulasten des Wirtschaftskreislaufes und schadet allen.
Einen Nobelpreis für den, der diesen Knoten durch schlägt.

Wo sin die Reformen im

Staatssektor Griechenlands? Dort ist man nicht mal in der Lage, fällige Steuern einzutreiben. Und zu dieser Reform bedarf es keiner Kürzungen im Sozialbereich.
Da ist kein Wille zu erkennen.
Also raus aus dem Euro.
Übrigens haben die Griechen einen höheren Lebensstandard als manches Land in der Eurozone, das für Griechenland bürgen muss.
MfG

Schuld haben immer die Anderen

Wenn in Deutschland seit 2006 Löhne u Gehälter stagnieren, Renten u Sozialausgaben gekürzt werden, drückt das Land durch billig hergestellte Waren Länder an die Wand, die es nicht tun .
Durch Umverteilung zugunsten der Profitraten entsteht Kapital, was nach Anlagemöglichkeiten sucht. Griech. Banken und gr. Staat waren willkommene Abnehmer. Ihnen sind förmlich Kredite aufgedrängt u.a. um deutsche Rüstungsgüter zu kaufen (U-Boote, Panzer). Gr. Banken haben ihre Kunden angerufen, ob sie nicht einen Kredit haben wollen, die Zeit sei super günstig. Man hat sie sozus. süchtig gemacht (menschl. Schwäche nicht nur der Griechen). Für Kapitalgeber bestand ein geringes Risiko: wenn die Griechen nicht zahlen könnten, spränge der deutsche Steuerzahler ein u Rendite u eingesetztes Kapitel wären sicher. Hätten wir vom erwirtschafteten Reichtum mehr abbekommen, hätte der Grieche nicht über seine Verhältnisse leben können. Die Gelder wären in die deutsche Binnennachfrage gewandert.

@ Heeber

Immer das gleiche Prozedere

Guter Kommentar!

Wie soll denn ein haushoch überschuldeter Staat seine Tilgungsverpflichtungen nachkommen.
Etwa mit neuem gepumptem Geld?
Wer Tsipras Märchenerzählungen Glauben schenkt,dem ist einfach nicht mehr zu helfen.

Die Alternative muß zur Partei der deutschen Mark werden

Da die Alternative FÜR Deutschland von den hiesigen Parteiengecken und der Lizenzpresse anfangs zu Spielgeldeurofeinden erklärt worden ist – und diese erst jetzt ihren großen Fehler bemerken und versuchen die Alternative anderweitig zu verteufeln -, müßte diese sehr närrisch sein, ihren diesbezüglichen Ruf beim Volk zu verspielen. Es ist also ratsam als Partei der deutschen Mark aufzutreten und das Volk stets wissen zu lassen, daß die Wahl der Alternative die Wiedereinführung der deutschen Mark bewirken wird. Ferner ist dem Volk in Erinnerung zu rufen, was für ein Kleinod die deutsche Mark gewesen ist, indem man die paradiesischen Zustände unter der Mark mit der Hölle auf Erden unter dem Spielgeld Euro vergleicht. Man denke hier etwa auf die Zinsen für Spareinlagen. Tut dies die Alternative immer schön fleißig, so darf sie darauf hoffen, daß sie vom Volk mit überwältigender Mehrheit gewählt werden wird, wenn die Parteiengecken etwa das 38. Hilfspaket für Griechenland absegnen sollten.

Ratio

Klar ist, das Deutschland und die EU bei einer Hilfe an die Griechen auch sich selbst hilft. Klar ist aber auch, das Geld für einen Sozialstaat nur dann da sein kann, wenn es erwirtschaftet wird. Und damit es erwirtschaftet werden kann, kann es nicht nur Geld für die Bedienung von Krediten geben, sondern auch für Investitionen. Damit es überhaupt Geld gibt, muss Vertrauen da sein, das Korruption und Vetternwirtschaft bekämpft werden und eine funktionierende Finanzverwaltung geschaffen wird. Ich glaube, das die neue Regierung das ehrlich angehen will, finde aber die Art und Weise des taktieren, manipulieren und Hinhaltens sehr schwierig.

Das Fass ohne Boden

Am Ende wird doch sowieso wieder gezahlt, alles andere ist doch nur Show für die Steuerzahler in Deutschland.

Das Problem

Das Problem von Herrn Tsipras besteht darin, dass er vor dem, was Griechenland retten könnte, panische Angst hat: Rückkehr zur Drachme und ein engeres Bündnis mit dem größten Staat, der die gleiche Religion hat wie Griechenland.

Last den Griechen den Euro

Last den Griechen den Euro und wir bekommen die D-Mark zurück!
Die Europäische Familie ist ein Reinfall.
Wir sollten uns ein Beispiel an der Schweiz nehmen. Hier muss sich niemand vorschreiben lassen welchen Staubsauger oder welche Glühbirne er kauft.

@ pnyx

Bisher hat die deutsche Pumpe Geld aus Griechenland hinaus gepumpt.

Dem kann ich nicht ganz folgen!
Wenn das so ist,dann benötigt Griechenland eigentlich keine Kredite mehr!!
Ich bitte um eine verständliche Erklärung .

Neben dem wirtschaftlichen Schaden erhält Deutschland auch den H

Schlimm ist der volkswirtschaftliche Schaden durch das vermaledeite Spielgeld Euro fürwahr: Die Ersparnisse und Einkommen des Volkes werden beständig entwertet, da die Kaufkraft des Spielgeldes Euro in immer bodenlosere Tiefen fällt. Doch schlimmer noch ist der Haß, den sich die Deutschen durch das vermaledeite Spielgeld Euro zuziehen. Denn in ganz Europa machen die Gecken nun den deutschen Rumpfstaat für die wirtschaftlichen Gebrechen ihrer Länder verantwortlich und verlangen immer neue Unsummen. Die Wiedereinführung der deutschen Mark erscheint daher dringender als jemals zuvor. Man möge hier auf die Schweiz blicken, die sich gegen eine übermäßige Aufwertung ihrer Währung durchaus zu helfen weiß, ohne sich die Schuldenlast des übrigen Europas aufladen zu müssen. Allerdings erfordert die Wiedereinführung der deutschen Mark wohl den Sturz der Parteiengecken, außer freilich die Pfarrerstochter sollte das Spielgeld Euro ebenso plötzlich abservieren wie weiland die liebe Kernkraft.

15:23 von ElCamino89

Die EU fordert nichts Unmögliches von Griechenland.
Weder die EU noch die Troika verlangen
die Privatisierung aller staatlichen
Betriebe,
noch den Ausverkauf der griechischen Infrastruktur.

Andere EU-Länder haben die notwendigen Sparmaßnahmen, um aus dem Schuldenloch heraus zu kommen, erfolgreich durchgezogen.

Niemand ist in diesen Ländern dort arm geworden oder gar verhungert,
Das Elend der Griechen liegt nicht an den Kreditverträgen, sondern an Griechenland
desaströser Umsetzung ihres eigenen Sparprogramms.
Griechenland sollte nicht jammern, sondern seine Kredit-Verpflichtungen einhalten,
dann wird ihnen auch weiter mit Krediten geholfen.

Der Kompromiss

Wenn ich in einem Boot im offenen Meer ohne Kompass treibe dann vertraue ich dem Steuermann die richtige Richtung zur Heimfahrt zu finden, nicht dem Schiffsanimateur.

Wenn der Steuermann sagt wir müssen nach Westen um auf Land zu stossen, dann würde ich den Steuermann die Himmelsrichtung nach den Gestirnen errechnen lassen und losschippern.

Sagte der Schiffsanimateur er wäre der Meinung es ginge nach Osten an Land, dann käme ich doch NIE auf die Idee als Kompromiss vorzuschlagen mal nach Norden zu segeln, weil das ja irgendwo dazwischen liegt.

Wenn Schäuble & seine Experten nur Land im ausgeglichenen Haushalt sehen, dann darf man die Lebenskünstler aus Griechenland nicht mit einem "Kompromiss" wieder in die falsche Richtung segeln lassen.

Es sei den Griechenland steigt in ein Beiboot und segelt seinen eigenen Kurs.

Auf eigene Verantwortung.

Also sprach Tsipras:

Diese Lösung müsse auf Respekt fußen - "sowohl für die Regeln der EU als auch für das Wahlergebnis von Mitgliedsstaaten".

Das ist ja eine tolle Welt, die sich der Levatiner vorstellt: Das Wahlvolk wählt eine andere Mehrheit für das Parlament und der Staat kann sich damit von bindenden Verpflichtungen lossagen.. Es sind ja nur die Steuerzahler anderer Länder betroffen.
Und die sollen bitte noch ein paar Milliarden mehr spenden, aber nunmehr ohne Gegenleistung. An Zinsen zahlt Griechenland ja jetzt schon im Mittel niedrigere Raten als Deutschland. Na, da werden sich Steuerzahler der Länder freuen, die viel ärmer sind als die Griechen mit ihrem Immobilienbesitz bei 80% der Haushalte. Die sollen jetzt die Griechen ebenso zusätzlich subventionieren wie die vertragstreuen Iren, Portugiesen und Spanier. So eine Schnorrerei ist dann "voller Würde", ebenso wie die Hineinbetrügerei in die EURO.

re Ha Ho

"Ihnen sind förmlich Kredite aufgedrängt u.a. um deutsche Rüstungsgüter zu kaufen (U-Boote, Panzer)."

Hatte Griechenland demokratisch gewählte Parlamente und Regierungen?

Haben die den Staatshaushalt und die entsprechenden Schulden beschlossen?

Waren die volljährig und geschäftsfähig?
------------------------------------------------------
Welche von diesen Fragen können Sie mit Nein beantworten?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

um Ihre Kommentare zum Thema "Griechenland" besser bündeln zu können, haben wir uns entschlossen, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen.
Die Meldung "http://meta.tagesschau.de/id/95475/eu-beraet-athen-hilfe-wer-bewegt-sich-wieviel" bleibt für Sie weiterhin kommentierbar.

Die Moderation

Darstellung: