Kommentare

Zurück zur Sache

Die Debatte wird zunehmend emotional, was verständlich ist, der Problemlösung aber nicht sonderlich dient. In der Frage, was das Problem sei, scheint bereits kein einheitliches Verständnis zu herrschen.

Griechenland ist im Zuge der Bankenkrise in Not geraten, nicht unverschuldet. Der Bitte um Hilfe haben die europäischen Partner gerne entsprochen und diese notwendigerweise an Bedingungen geknüpft, die das zukünftige Wirtschaftswachstum leider sträflich vernachlässigt haben.

Diesen eingeborenen Fehler schnellstmöglich korrigieren zu wollen, ist verständlich. Konkrete Vorschläge hätten in Voraussicht eines Wahlsieges jedoch längst ausgearbeitet werden können. Wenn die neue Regierung unter Einbindung der OECD dafür mehr Zeit braucht, wäre es klüger gewesen, das bestehende Hilfsprogramm fortzuführen und die damit verbundenen Widrigkeiten noch eine Weile in Kauf zu nehmen. Von daher hat es die Regierung mit dem Rauswurf der Troika übertrieben. Im Prinzip ist das Vorgehen aber vernünftig.

Jetzt wird´s interessant in Griechenland

Einerseits muss Varoufakis sein XXL-Wahlversprechen einhalten, wenn er sich nicht als Lügner outen will - auf der anderen Seite muss er den Anforderungen der Eurogruppe entsprechen, um nicht fallengelassen zu werden, wie eine heiße Kartoffel.
Verklausulierte Schuldenschnitt-Lösungen kommen als Zwischenlösung ja nicht in Frage, wie wir unlängst gesehen haben.
Was wird er also tun?
Er wird höchstwahrscheinlich sein Wahlversprechen brechen und das natürlich entsprechend umformulieren, um es als Sieg seiner Politik darzustellen.
Und nachher werden wir sehen - die griechischen "Revoluzzer" sind als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet.
Die neue Regierung hat zu hoch gepokert und den Pott verloren.

Was können, was haben, was wollen die Greichen wirklich?

Außer ziemlich verworrenen Statements, sozialpolitischen Versprechen und Angriffen auf Deutschland hat die Tsipras-Regierung kaum etwas Konstruktives auf den Tisch gelegt, was und wie sie selbst zur Lösung beiträgt.

Mit Erpressungen kommt man nicht zu haltbaren Vereinbarungen.

Wann geht es den gr. Reichen an die Börsen? Die schieben milliardenweise ihr Geld außer Landes inkl. Steuern und Tsipras lässt die Tür auf. Das sollen wir ersetzen?
Was soll das Gerede von ominösen Finanzquellen anderer Staaten, ob USA, Russland, China etc.? Wenn's die gibt, geht doch in Frieden und zahlt. Schäubles Humor ist berechtigt.

Tsipras hat wohl keinerlei Vorstellungen über die Wettbewerbssituation seines Landes im Umfeld der Türkei, Spaniens und im Vergleich selbst zu osteuropäischen armen EU-Staaten, die ihre Zeit besser nutzten.
Was sollen die populistischen Angriffe auf Deutschland? DE hat effektiv dem Zusammenbruch abgeholfen, gebürgt, verzichtet. DE konkurriert nicht auf den Märkten.

Das griechische Parlament

Das griechische Parlament steht hinter Tsipras. Das griechische Volk möchte den eingeschlagenen Kurs der Politik weiter gehen (gem. Umfragen). Der Ausstieg aus dem Euro wird hierfür scheinbar in Kauf genommen.
Warum lassen wir nicht den Griechen ihren Weg gehen, der wahrscheinlich besser für das Land ist (natürlich mit Schuldenschnitt).
Wir müssen keinen Kompromiss finden. Respektieren wir doch einfach den Willen des griechischen Volkes.

Stunde der Wahrheiten

"Die griechischen Wähler können sich nicht per Wahlentscheid höhere Renten erwählen. Das kann nicht funktionieren in Europa."(M.Weber, cdU)

Ja, Herr Weber, was darf denn der Wähler überhaupt noch wählen? Nur noch das, was der EU genehm ist? Gibt es denn kein nationales Wahlrecht, keine nationale Demokratie mehr, wo die Parteien mit unterschiedlichen Programmen- bspw. mehr Rente, weniger Rente- um die Gunst der Wähler werben?
Bedeutet die "marktkonforme Demokratie" nach Merkel'schen Zuschnitt, dass sich alles dem Diktat von Brüssel, respektive der Troika unterzuordnen hat?

Noch stehen die einzelnen Länder nicht unter dem Kuratel Brüssels und nach demokratischen Regeln, sind politische Änderungen jederzeit möglich, weil vom Volk so gewollt.

In der Tat, es kommt die Stunde der Wahheit, nicht nur ob die schon längst existierende Staatspleite Griechenlands nun "alternativlos" geworden ist und ein Exempel statuiert wird, sondern auch, wohin sich die Demokratien der Länder entwickeln!

Grundlegendes Problem

Tsipras muss jetzt das ausbaden, was seine Vorgänger über Jahrzehnte verbockt haben. Das Problem ist, es weden "Wohltaten" über Schulden finanziert und den Nachfolgeregierungen überlassen, diese zu bezahlen. Aber auch Nachfolgeregierungen werden nur gewählt, wenn sie ebenfalls "Wohltaten" versprechen und so steigen die Schulden an, bis der Punkt der "Überschuldung" erreicht ist. Die Regierung, die dann "gezwungenermassen" harte Massnahmen ergreifen muss wird zu unrecht abgestraft. Ich komme aus einer recht "wohlhabenden" Familie. Aber mein Vater sagte immer: Junge, zuerst das das Geld verdienen, dann kannst du es zum Fenster rauswerfen - in dieser Reihenfolge, sonst bist du pleite. Nicht nur Griechenland, auch Deutschland hat sich daran gewöhnt "auf Pump" zu leben. Es sollte gesetzlich untersagt sein Staatsausgaben auf "Schuldenbasis" zu finanzieren.

Es gibt nichts umsonst...

nette Idee Gelder aus Russland China oder den USA zu bekommen, aber glauben denn die Griechen das gibt es umsonst? Jeder Geldgeber der nicht die EU-Interessen vertritt wird eine noch realere Gegenleistung für das gegebene Geld verlangen. Der Stolz der Griechen in allen Ehren, aber wer so hoch verschuldet ist muss zurückstecken und mehr Demut, Entgegenkommen und Zusammenarbeit zeigen. Wo sind die alten weisen Griechen geblieben, die Denker und Philosophen, die soviel geleistet haben in der Antike. Offenbar ist keiner übriggeblieben.

Plan ?

"Es gibt zu diesem Zeitpunkt keinen Juncker-Plan"

Soll heißen, Junker hat in diesem Konflikt derzeit nichts zu melden.

notfalls müsse man sich Geldquellen woanders erschließen

Wer hindert sie denn daran?

Reisende soll man nicht aufhalten

lasst sie gehen! und ihre Angelegenheiten ausserhalb der EU regeln.

Das Geld ist eh futsch.

Euro beinhaltet nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten

In Griechenland muss man zur Kenntnis nehmen, dass wer Solidarität einfordert, auch Pflichten erfüllen muss.
Man kann sich nicht das Rentenniveau und Mindestlohn erhöhen und gleichzeitig von weniger reichen Euromitgliedern günstige Kredite einfordern.

Schließlich müssen die das dann auch ihrer Bevölkerung erklären.

Wieso Drohung?

"Zuletzt hagelte es eher Drohungen und verbale Tiefschläge. Dazu zählt auch die Aussage des rechten griechischen Verteidigungsministers, notfalls müsse man sich Geldquellen woanders erschließen: in den USA, China oder auch Russland."

Das ist doch keine Drohung sondern sein legitimes Recht. Wenn er anderswo Kredite zu günstigeren Konditionen bekommt muss er diese wahrnehmen.

Wieviel Nachsicht noch ?

Ist es denn wirklich noch immer nicht genug ?
Griechenland fordert und fordert ohne Ende - Griechenland ( vertreten durch Herrn Tsirpas ) stellt ultimative Forderungen ; immer und immer wieder .
Nicht ein Ton das man vielleicht diese Situation selbst verschuldet hat .
Und nun weiter ?
Weiterhin nur neue Forderungen.
Wie lange muss man sich das anhören - haben wir nicht genug getan ?
Es gibt noch viele wichtige Themen auf der Welt , die auf Klärung warten !

Bleibe hart, Deutschland!

Es kann wohl nicht sein, dass wir den Pleitestaat Griechenland jetzt auch noch ohne Auflagen finanzieren sollen. Das griechische Volk wünscht sich per Urnengang, dass es zwar weiterhin reichlich Geld aus der EU bekommt, aber bloß nicht mehr in vollem Umfang kontrolliert wird. Dafür macht man dann auch noch Wahlgeschenke an das Volk, was dann u.a. von deutschen Steuerzahlern finanziert werden soll. Korruption, Betrug und Misswirtschaft sind nicht plötzlich weg. Sowas hat Wurzeln in der Gesellschaft und kann nur über einen langen Prozess behoben werden. Auch wenn die Griechen drohen den EURO-Raum zu verlassen, sollte es kein Grund sein grundsätzliche Positionen aufzugeben. Für uns ALLE wäre es besser, wenn die Griechen ihre Drachme wieder bekommen würden. Dann zieht der wirtschaftliche Untergang dieses Landes nicht noch andere Staaten hinterher. Es war auch einen Fehler dieses Land in unsere gemeinsame Währung aufzunehmen.

Helft mir mal...

Ich verstehe dieses ganze Gequake nicht, bin ja auch nur ein Normalo, aber ich sehe da ein Land, dass wirtschaftlich zu Grunde gerichtet wurde und nun ist da ein Häuflein Menschen, die versuchen und vor allem den Mut haben anzupacken und aufzubauen.
Und anstatt sich auf diese Aufgaben konzentrieren zu können, müssen sie den Himmel von "Geiern" freihalten.
Es wäre doch angebracht, Mittel und Kräfte bereitzustellen
und zu sagen, dann zeigt uns mal wie ihr euch das vorstellt.
Sie brauche HILFE, begreift das niemand.
Bei uns hiess diese Hilfe damals Marshal-Plan, vielleicht gar nicht so abwegig, oder...

Ich bin es leid immer höhere

Ich bin es leid immer höhere Abgaben bei meinem kleinen/mittleren Einkommen aufgebürtet zu bekommen. Als Hessin zahle ich schon für die anderen Bundesländer. Warum den jetzt auch noch in ein Fass ohne Boden - Griechenland???
Können wir nicht selber aus der EU gehen und die D-Mark wieder einführen?

wir haben viele Milliarden

nach Griechenland geschafft, nun sind die Griechen in der komfortablen Lage zu sagen - entweder ihr tanzt nach unserer Pfeiffe oder eure Milliarden sind weg! Tja, Herr Schäuble hat uns schon jahrelang angelogen was Milliardenhilfen anbetrifft. Nun tut er so also ob er "Forderungen" stellen wollte, wohl wissend, dass nichts mehr zu machen ist. Er will halt unser Geld noch mehr verschwenden!

Griechenland - Eurogruppensitzung

Es ist ja unglaublich, da wird Europa fast unregierbar durch Griechenland. Und dies weil dieser Kleinstaat versucht die gesamte EU Staaten in seiner Korruption mit hinein zu ziehen . Man stelle sich vor, jeder Staat in Europa würde dies bei jeder Wahl veranstalten. Welch eine Arroganz Griechenlands und welch eine Dummheit des übrgen Europas.

Ein paar griechische Stimmen...

Ich war am Wochenende in Athen und habe mich mit einigen Griechen unterhalten. Die sahen das recht pragmatisch. Sie sagten, sie hätten Tsipras gewählt, weil er einfach noch was herausholen könnte. Denen war klar, dass er seine Wahlversprechen nicht einhalten kann, aber neue Verhandlungen und ein paar Verbesserungen hier und da werden ihm zugetraut.
Die Quintessenz war einfach: wählen wir die alte Regierung, dann bleibt alles wie es ist. Wählen wir Syriza, dann besteht immerhin eine Chance, dass sich etwas bessert. Wenn nicht, kann man immer noch auf den Status Quo zurückrudern...
So einfach kann eine Wahlentscheidung manchmal sein.

der Wahnsinn hat System

Gr fordert das Unmögliche um das Maximale für sich zu erreichen. Sie wissen das die EU "alternativlos" umfallen wird und weiteres Geld Schlechten hinterherwirft wohlwissend das auch andere Staaten dann kommen werden.
Leider versteht auch Griechenland nicht, daß ihr einziger Ausweg der Austritt ist, um abwerten zu können.Für jede Reform werden danach Schulden erlassen. Es fehlt die Wirtschaftskraft zum Euro.
Man sollte mehr auf Leute mit Verstand wie Prof. Sinn hören.
Das Ergebnis die Schulden steigen ungebremst und Deutschland ist der "Böse". Der Euro wird noch viel mehr spalten- wenn uns Allen die Rechnung serviert wird. Ich sage nur Notkredit- das ist eine andere Form von Geld drucken, denn wie soll GR als Staat gegenüber dem Euro haften?? Das Geld ist weg- anständig wäre es wenn die Politik das uns endlich sagt- wir wissen das Alle längst. Auch die Medien sollten endlich fachkundiger schreiben.

13:10 von Light1

Es sind aber doch nun ganz andere Menschen dort die diese Sache angehen wollen und die bekommen von Anfang an nur zu hören, dass sie zahlen sollen.
Sie wollen ganz neu aufbauen und "diesen Boden in`s Fass legen"!
Und was die Frechheiten Deutschlands gegenüber anderen Nationen betrifft, denke ich, dass der Krieg da ansich schon genügte...

Wer sagt denn...

(13:08 von hammer)
...das "unser Geld" verschwendet wird, wenn es nach Griechenland geht??
Ich weiß, hier warten immer Leute drauf, das ihnen der unverdiente Reichtum, der da in der Welt herumgereicht wird in den Schoß fällt, aber sind das nicht bloß Träumer?
niemand hier hat auf etwas verzichtet, wegen der Finanzkriese, oder der Agenda Politik, das ist doch alles verzweifelter Aberglaube.
Einzig denen, die ihre Altersversorgung verdaddelt haben denen gilt mein Mitgefühl!

@Ninurta

Der Mashallplan war ein Finanzierungsprojekt zur Rekapitalisierung grundsätzlich wettbewerbsfähiger Staaten, die ihr Kapital durch den Krieg verloren haben.
Dabei wurde nur ein vergleichsweise winziger Betrag an die BRD gezahlt, das meiste ging an Großbrittanien und Frankreich.

Nach Griechenland wird bereits seit vielen Jahren massiv Geld geschickt (auch die Verschuldung Greichenlands ist ja Resultat das die Griechen Geld bekommen haben), dass wurde jedoch nicht verwendet um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen (Kapital aufbauen), sondern im Gegenteil wurde es verschwendet und dabei die Wettbewerbsfähigkeit gesenkt (z.B. wurde eine riesige Verwaltung aufgebaut die völlig ineffektiv ist).

Eine Fortführung dieser Entwicklung durch das schicken weiteren Geldes ist, solange nicht wirklich kontrollierbar sichergestellt wird dass die Wettbewerbsfähigkeit erhöht wird, absolut kontraproduktiv.

@ Light1

Sie schreiben: "... auch gab es keine bodenlose Frechheit Deutschlands anderen Nationen gegenüber..." - Sie wissen schon, was sich Deutschland damals für "Frechheiten anderer Nationen gegenüber" geleistet hat???!!!

Eurogruppen-Sitzung - Griechenlands Stunde der Wahrheit

Wann kehren die Austeritätsfanatiker endlich zur Realität zurück und geben den Griechen ihre Chance, zur Normalität zurückzukehren. Wäre Schäuble in der Weise wie er menschenverachtend die griechischen Mitbürger behandelt, gegen die griechischen Steuerbetrüger vorgegangen, die in deutschen Städten Immobilien gekauft haben, wäre ein Großteil der Probleme bereits aus der Welt geschafft. Allen Warnungen prominenter Wissenschaftler, Politiker und Gewerkschafter zum Trotz wird das griechische Volk zugrunde gespart.

Eurogruppen-Sitzung - Griechenlands Stunde der Wahrheit

Wann kehren die Austeritätsfanatiker endlich zur Realität zurück und geben den Griechen ihre Chance, zur Normalität zurückzukehren. Wäre Schäuble in der Weise wie er menschenverachtend die griechischen Mitbürger behandelt, gegen die griechischen Steuerbetrüger vorgegangen, die in deutschen Städten Immobilien gekauft haben, wäre ein Großteil der Probleme bereits aus der Welt geschafft. Allen Warnungen prominenter Wissenschaftler, Politiker und Gewerkschafter zum Trotz wird das griechische Volk zugrunde gespart.

13:28 von zacha

Danke dafür!
Da ergibt sich ja tatsächlich die Frage, was geschieht mit der EU wegen der weiteren Pleite Aspiranten wie z.B. Italien, Spanien, Irland und in Lauerstellung Frankreich, Rumänien usw.
Auch da brauchts Pläne und Eingriff in die Landespolitik, sonst läuft denn doch da auch nicht mehr?

was ist wenn Gr. pleite

was ist wenn Gr. pleite geht?
Ich lese zu wenig von den Medien darüber.

Vielleicht befürchtet man ja , damit eine Vorlage für diese Option zu bieten?
Dennoch glaube ich, dass wir uns das alle fragen, was denn dann passiert? Mit uns, den Griechen, was passieren kann mit dem Euro? Usw.

@ Bernd R. 12:22

nette Idee Gelder aus Russland China oder den USA zu bekommen, aber glauben denn die Griechen das gibt es umsonst?

Ich glaube kaum, dass Putin Griechenland Kredite gewähren wird.
Der hat selber extreme Sorgen wegen der eigenen Wirtschaft, die durch die Wirtschaftssanktionen der EU mittlerweile in ernsthaften Schwierigkeiten steckt.
Putin wird sowieso in Kürze umschwenken und sich kompromissbereit zeigen müssen,
will er nicht den wirtschaftlichen Zusammenbruch riskieren.
Denn das wäre nebenbei gesagt auch das Ende seiner Amtszeit.
China wird ebenfalls keine finanzielle Unterstützung leisten, weil es die für sie wichtigen Europäischen Handelspartner nicht verägern will.
Ausserdem - was gäbe es für sie denn dabei auch zu gewinnen?
Auf einen Schuldenschnitt können die Chinesen sicherlich gerne verzichten.

Warum kam Griechenland in den EURO?

Bestimmt nicht wegen ihres Olivenöls und Weines. Nein, wegen unserer Exportwirtschaft, um ihnen Dinge (Waffen) auf Pump zu verkaufen. Da waren alle Bedenken zweitrangig. So wird es auch mit den anderen Ländern, die in die Eurozone gezerrt werden. Wir müssen Exportweltmeister bleiben. Basta.
Wie will man die Schulden tilgen, wenn es D noch nicht mal bei diesen riesigen Steuereinnahmen schafft. Gerade mal keine Neuverschuldung. Na toll.

Es wird Zeit das die Entdemokratisierung der EU

rückgängig gemacht wird.
Es ist doch zur zeit doch egal wer regiert es ändert sich doch nichts,Griechenland ist jetzt die Ausnahme und das ist gut für die EU.

Von der Basis weit entfernte Politiker fällen Entscheidungen über Menschen mit unabsehbaren Folgen.

Was hat sich in Griechenland geändert ausser geschönter zahlen ,die höchste suizidrate in der EU und kein Licht am Horizont.

Der € wird ohne einen europäischen Länderfinanzausgleich ,so wie Deutschland diesen auch hat nicht funktionieren und scheitern.
Im Augenblick spaltet der € die EU und fördert so nationalistische Bewegungen die rasant Anhänger finden.

Die EZB druckt gerade 60Mrd € im Monat und das die nächsten 2 Jahre für die "Märkte"
Das Geld sollte auch in Griechenland investiert werden statt in die Aktienindexe.

Während der "sozialismus" vom kapitalismus verdrängt worden ist ,kreirt der kapitalismus gerade einen sozialistischen einheitsbrei namens EU.
Und wer sich dagegen stellt wird isoliert.

Eurozone wird Regierungsprogramm von GR nicht übernehmen

Nach der Aufkündigung des EU-Hilfsprogrammes und der ausstehenden Mittel von ESM,EZB und IWF durch die Links-Rechts-populistische Tsipras-Regierung in Athen ist offen, wie sich das hochverschuldete Land ab März (re-) finanzieren will und kann. Die Rest-EU wird nicht über das Stöckchen der neuen griechischen Regierung springen.

Bleibt es bei der Kompromisslosigkeit beider Seiten, ist der Grexit mit Austritt von Athen aus dem Euro nicht mehr fern. Sollte die Tsipras-Regierung ihren rigorosen und ideologisierten anti-EU-Kurs in Brüssel verteidigen, wird die EZB auch die Notkredite für die griechischen Banken kurzfristig aussetzen. Der Staatsbankrott ist dann zeitnah absehbar. Es ist auch nicht realistisch von der Tsipras-Regierung, in diesem Fall mit kurzfristigen Mitteln aus China, Russland oder den USA zu rechnen.

GR ist für die Verschuldungskrise verantwortlich und muss diese dann wohl allein stemmen. Die weitere Solidarität der Eurogruppe ist weder erwünscht, noch gerechtfertigt.

@Ninurta kommt - 12:58

"... ich sehe da ein Land, dass wirtschaftlich zu Grunde gerichtet wurde und nun ist da ein Häuflein Menschen, die versuchen und vor allem den Mut haben anzupacken und aufzubauen ..."
So, wo sehen Sie dieses Häuflein? Hinter dem großen Haufen, der so weitermachen will, wie vorher?

"Sie brauche HILFE, begreift das niemand.
Bei uns hiess diese Hilfe damals Marshal-Plan, vielleicht gar nicht so abwegig, oder..."
Was hat denn das "deutsche" Geld, das deutsche know-how und die deutsche Manpower gebracht? Undank und Trotz!

@ vanPaten - Griechisches Entertainment statt Politik

Was können, was haben, was wollen die Griechen wirklich?

In dem Verhalten der Griechen sehe ich nach wie vor eine Hinhaltetaktik. Diese bietet mögliche Optionen

1) Vorab hoch Pokern und sehen wie weit man kommt

2) Bei einem Scheitern wird Russland als Plan "B" einspringen, ich denke hier hat es bereits im Hintergrund schon Verhandlungen gegeben, die auch zu einem Abschluss gebracht wurden. Tsipras halte ich für extrem gefährlich und ich schließe nicht aus, dass ein in die Länge ziehen bewusst herbei geführt wird, um Europa und die Märkte im Sinn Putins massiv zu stabilisieren.

3) Bei einem Grexit halte ich es für absolut denkbar, dass dann auch ein Austritt aus der NATO folgen könnte, hierdurch brüskiert man dann die böse EU noch einmal und spielt Putin dem neuen Geldgeber und Verbündeten zusätzlich in die Hände.

4) Zahlungen an Griechenland zur Umsetzung d. Planungen wären für Russland mit relativem Einsatz höchst effizient zur Destabilisierung unserer Wirtschaft und Bündnisse

@13:22 - Ninurta kommt

"Und was die Frechheiten Deutschlands gegenüber anderen Nationen betrifft, denke ich, dass der Krieg da ansich schon genügte..."

Musste ja kommen.
siehe: Godwin's law.

Über das Eigentliche spricht kaum einer

Trotz Schuldenschnitt vor einigen Jahren, trotz ermässigter Zinsen, trotz Totsparen des normalen griechischen Bürgers ist die Gr. Wirtschaft zusammengebrochen und das Volk verarmt, wurde der Schuldenberg relativ gesehen immer grösser. Also ziehen wird die Schlinge noch enger. Ein strangulierter Patient ist ein geheilter Patient. Die jetzige Wirtschaft müsste um mind. 50 wachsen bei gleichzeitiger Reduzierung des Schuldenberges um 50 %, damit alleine die Schuldenlast wieder tragbar wäre. Selbst dann wäre an Rückzahlung der Schulden nicht zu denken. Und selbst dann wäre Griechenland weiter auf besonders niedrige Zinsen angewiesen. Alles illusorisch weit entfernt. Die angeblichen Rohstoff-Vorkommen Griechenlands müssten sofort erschlossen werden. Die Reichen müssten sofort zur Kasse gebeten werden. Statt Europäisches Spardiktat Investitionshilfen. Der Grexit wird durch das Spardiktat der EU herbeigeführt, nicht verhindert. Griechenland verarmt, wir tragen die Schulden. Wem nützt das

@ Didi - falsche Interpretation und Wiedergabe Webers

"Ja, Herr Weber, was darf denn der Wähler überhaupt noch wählen? Nur noch das, was der EU genehm ist? Gibt es denn kein nationales Wahlrecht, keine nationale Demokratie mehr, wo die Parteien mit unterschiedlichen Programmen- bspw. mehr Rente, weniger Rente- um die Gunst der Wähler werben?"

Was Herr Weber damit zum Ausdruck bringen wollte ist schlichtweg, dass es nicht sein kann, dass andere Länder zu Erfüllungsgehilfen werden sollen für nationale griechische Wahlversprechen.

Dann können auch wir hier wie heute schon unsere Linken den Wählern alles versprechen und Zahlen werden es dann andere.

Ich gehe aber davon aus, dass es die meisten Leser so und auch richtig verstanden haben.

@13:28 - mau71

"Sie wissen schon, was sich Deutschland damals für "Frechheiten anderer Nationen gegenüber" geleistet hat???!!!"

Nein. Klären Sie uns auf: Welche Frechheiten hat sich Deutschland während des Marshall-Planes denn anderen Nationen gegenüber geleistet?

@ um 13:50 von Light1

Sicher kam der Marshall-Plan NACH dem Krieg ... nachdem Nazi-Deutschland alles zerstört hatte. Und der Grund war ein humanitärer - Deutschland hatte ja alles ausradiert.

Wenn der Zenith überschritten ist

"GR ist für die Verschuldungskrise verantwortlich und muss diese dann wohl allein stemmen. Die weitere Solidarität der Eurogruppe ist weder erwünscht, noch gerechtfertigt."
.
Stimmt, denn Russland, China, BRICS-Staaten stehen bereit. Die freuen sich auch über die Türkei, wenn die mitmacht.
.
Insofern, in Westeuropa sind alle Banken und Spekulanten reichlich mit billigem Geld versorgt und haben keinen Bock, in lahme Wirtschaftsprogramme der Realwirtschaft zu investieren. Passt doch alles irgendwie zusammen. Und was zählen in der EU schon die Menschen?

@Kai Küstner

"...so der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble trotzig."

Warum "trotzig"? Nur so nebenbei bermerkt ist das eine Wertung. Warum ist nicht der "Grieche" kompromissbereit? Ist das nicht auch "Trotz"?

Varoufakis will den willen seines Volkes durchsetzen, was ist denn in der Griechenlandsache der Wille des deutschen Volkes?

Ich sehe da jedenfalls keinen Trotz von seiten Schäubles, ich denke es gibt einen Teil der Deutschen welche sich mit Gr solidarisch zeigen, aber ich denke diese sind nicht in der Mehrheit. Ich denke eher das es eine Mehrheit gibt das es so in Gr nicht weitergehen kann.

Ich hab auch nichts dagegen das wir Griechenland weiter unterstützen, aber nach den Forderungen welche von Gr derzeit gestellt werden sehe ich keine Verhandlungsbasis.

@Gandhismus

"was ist wenn Gr. pleite geht?
Ich lese zu wenig von den Medien darüber."

Weil das nicht erwünscht ist :-)

Wenn Griechenland sich pleite erklärt, sind die 300 Milliarden Schulden gestrichen.

Damit haben sie sich 300 Milliarden EU gespart. Diese Menge können sie weder von der USA, China noch von Rußland ohne Gegenleistung bekommen.

Die Gefahr ist, daß die anderen Länder die Idee doch gut finden und Griechenland folgen :-).

Es geht doch um die Rettung von Banken nichts anderes. Ich kann mir aber auch nicht denken, daß Griechenland die Inseln verkauft oder sich noch mehr demutigen läßt nur um Banken zu retten. Irgenwann ist Schluß.

12:34 von nodoping

"Wenn er anderswo Kredite zu günstigeren Konditionen bekommt muss er diese wahrnehmen."

Kredite mit noch geringeren Zinsen und noch längeren Laufzeiten? Wovon träumen die Griechen eigentlich? Das sie so solide wirken, dass ihnen jemand das Geld quasi aufdrängt?

Goldmann Sachs

hat Griechenland beim Eintritt die Bilanzen frisiert und sicher reichlich Provisionen dafür kassiert. Dann haben wir GR das Geld in den Rachen geschmissen und ihre Pleite verhindert. Und jetzt wollen sie (GR) die EU weiter vorführen. Lieber ein Ende mit Schrecken.

13:51 von Gandhismus

"was ist wenn Gr. pleite geht?"

Das ist zunächst mal alles weg. Die Kredite von außen ebenso wie die griechischen Banken (denn die halten die Staatsanleihen) und damit verbunden die dortigen Einlagen, sprich, die Vermögen der Griechen. Aller Griechen. Alle Beamten werden entlassen, Renten, Gehälter, Beihilfen u.dergl. nicht mehr gezahlt.

Und dann wird die Insolvenzmasse (griech. Staatseigentum) verramscht, um die Gläubiger soweit es geht zu befriedigen.

Das griechische Volk würde zumindest der größte Leidtragende sein.

Tsipras kann seine Wohltaten

ja mit den Geldern der griechischen Steuerhinterzieher finanzieren. Schäuble und die ganze EU können ihm dabei helfen, an die im Ausland gebunkerten Milliarden heranzukommen.
Sicherlich hat Tsipras Recht, dass wir uns alle gemeinsam gegen die Abzocker wehren müssen. Doch, der von ihm geforderte Schuldenschnitt würde nicht diese Bankster und Heuschrecken treffen, sondern die gemeinen Steuerzahler. Das sollte er mal überdenken.
Und, von den Amerikanern würde ich mir schon gar kein Geld leihen. Sonst geht es ihnen wie Argentinien mit den Geierfonds.

DER Artikel scheint ein wenig irreführend. Nicht nur für Griechenland steht viel auf dem Spiel. Wenn es Griechenland erwischt, errodiert möglicherweise die gesamte "Südflanke" von Griechenland über Italien (!) Spanien und Portugal sowie eventuell auch Frankreich....und diverse andere Mitglieder. Das wäre das Ende des Euro... Wenn auch in diesen Ländern die merkel-hörigen Regierungen solchen weichen müssen, die dem Volk versprechen, das es aufwärts geht ohne Troika und Brüssel. Die Menschen wählen, von wem sie sich etwas erhoffen und nicht jene, von denen sie den Eindruck haben, das sie ihnen fremdgesteuert etwas wegnehmen... egal, ob das "vernünftig" Ist, oder nicht.

Ob die Griechen wohl auch dieses Mal Geld bekommen werden?

Unter den normalen Spielgeldeuroumständen wäre wohl alles Theater und am Ende würden die Griechen wie immer frisches Geld bekommen. Daß dies im deutschen Rumpfstaat zu einem Quantensprung bei der Alternative FÜR Deutschland führen könnte, würde man als Risiko wohl durchaus in Kauf nehmen. Doch die Umstände sind nicht normal: Die VSA streiten nämlich mit Rußland um die Ukraine und die neue griechische Regierung hat sich unkluger Weise zu Rußland bekannt. Die Züchtigung erfolgte zwar rasch und kleinlaut erklären der Alex und seine links-rechte Chaostruppe nun, daß sie fortan mit den VSA gegen Putin streiten wollten. Doch dürften die VSA keinen derart unsicheren Kantonisten auf dem griechischen Thron sitzen lassen. Zumal der Alex auch noch gegen das VS-amerikanische Privatisierungsdogma verstößt. Es ist also durchaus möglich, daß dieses Mal Griechenland - zumindest vorläufig - der Geldhahn abgedreht wird, um dessen neue Regierung in den Orkus zu befördern.

Endlich wird eine Alternative

Endlich wird eine Alternative zur Alternativlosikeit aufgezeigt. Alles Gute den Griechen. Ihr habt Vorbildfunktion für die anderen Völker die unter dem Zwangssparen der Troika gegängelt werden.

2 Optionen gibt es für die griechische Regierung

Wenn Tsipras Erfolg haben soll, dann gibt es da m.E. nur 2 Optionen:
1. Die Gläubigerstaaten erlassen Griechenl. einen Großt. d. Schulden ggf. alle, oder aber Hellas tritt aus der Eurozone aus.
Im ersteren Fall bestünde die Möglichkeit, dass die Gläubigerbanken auf ihren Schulden hocken bleiben, so wie das in Island vor nicht allzu langer Zeit geschah. Man muß wissen, dass 90% der Schulden Gr. gegenüber diesen Banken besteht. Vorstellbar wäre auch eine Mischung, d.h. ein Teil der Bankkredite gehen verloren, ein Teil vergütet der deutsche Staat und koppelt diese Schuldenauffüllung mit der Begleichung der griechischen Reparationswünsche.
Sollte dieser Weg von Berlin, Brüssel und der Troika ausgeschlagen werden, dann sollte Athen aus der Eurozone austreten und die Drachme wieder einführen, um so endlich abwerten zuu können, damit die griechische Wirtsch. eine Chance auf Wettbewerbsfähigkeit hat. Wie auch immer, klappt einer dieser Wege, dann ist die Austeritätspolitik Berlins aufgeweicht

Orfee - Linke Rechts- und Wirtschaftspolitik ist komisch

"was ist wenn Gr. pleite geht?
Ich lese zu wenig von den Medien darüber."

Weil das nicht erwünscht ist :-)

Wenn Griechenland sich pleite erklärt, sind die 300 Milliarden Schulden gestrichen.

Damit haben sie sich 300 Milliarden EU gespart. Diese Menge können sie weder von der USA, China noch von Rußland ohne Gegenleistung bekommen."

Die Medien sind voll mit möglichen Szenarien/Auswirkungen eines Grexit - einfach mal googeln.

Auch bei einem Staatsbankrott bleibt die Haftung der griechischen Schulden bestehen. Fraglich wäre nur wann und wie die Rückzahlung erfolgt.

Sollte wie ich denke Griechenland sich den Russen zuwenden, so wäre eine Finanzhilfe von Russland nicht im Wert gegenüber seiner Schulden an uns zu berechnen, sondern kurz bis mittelfristig der griechische Haushalt mit wesentlich geringeren Milliardenbeträgen zu finanzieren/überbrücken.

Diese Gelder hat Putin und das wäre es Putin sicherlich auch wert. Dazu Öl und Gas zum Selbstkostenpreis als kleine Zugabe.

Wieviel Marshall Pläne will Griechenland eigentlich noch

Zunächst hat sich Griechenland in die Eurozone gemogelt, zugegebenermassen bei unterlassener Sorgfaltspflicht der anderen Länder. Griechenland bekam bereits einen Schuldenschnitt ( natürlich die Banken- aber wem haben die denn das Geld geliehen). Die berühmt berüchtigten Lagarde Listen mit Steuerhinterziehern sind auch in der Nichtbeachtung verschwunden. Ich sehe keinen noch so geringen Grund, der ein weiteres Entgegenkommen rechtfertigt. Die Schulden Griechenlands sind für mich persönlich erledigt, denn ob jemand bei minimalem ZIns irgendwann in 100 Jahren noch Verpflichtungen hat ist real irrelevant zumal er seine jetzigen schon nicht einhält. Damit währe denn sehr bald der Finanztransfer nach Griechenland zu Ende, der griechische Volkswille respektiert und alle sollten zufrieden sein. Die Griechen werden dann mit 2 Währungen zu leben haben, was aber in vielen Staaten ebenfalls der Fall ist. Drachme für das innergriechsiche Leben, Euro für den Export. Wo ist das Problem ?

@Bernd R.

"Wo sind die alten weisen Griechen geblieben, die Denker und Philosophen, die soviel geleistet haben in der Antike. Offenbar ist keiner übriggeblieben." Richtig. Keiner mehr da. Kann ja auch nicht. Nach Venezianer-Besatzung und Türkenherrschaft sind die "alten weisen Griechen" längst ausgestorben und haben Platz gemacht für die Maulhelden, die sich im Kafenion groß tun, aber selten wirklich aktiv werden. Ein Umdenken ist notwendig - nicht in der EU, aber in Griechenland. Anpacken wäre das Gebot der Stunde - Reformen voranbringen (vor allem in der öffentlichen Verwaltung), Wirtschaftsstrategien entwickeln, einfach mal kreativ sein. Schreien und jammern kann jeder. Und für den übertriebenen Nationalstolz kann man sich nichts kaufen.

Jahre d. Entsagung,,,,JA !

Schmeißt d. Griechen endlich raus ,

dann ist d. Thema erledigt .

wo ist das Problem ?

Was WIR von d. Griechen zu halten haben,
wissen WIR ...........!

Nach jaren d. Völlerei kommen
d. 7 Plagen , Demut, Entsagung, Entzug usw. das dauert mind. 36,5 Jahre .
Wenn d. um sind, sprechen WIR wieder m. G. !

ICH persönlich würde da ganz anders rangehen ..!

@ Laureat 14:06: Kein Entertainment

Hier geht es letztlich um vitale Interessen eines ganzen Volkes, das in der EU auf Entwicklungslandniveau abstürzte, nichts mehr zu verlieren hat und weiß, das 320 Mrd. € auch die staatliche Geber- bzw. Garantieseite der EU plus EZB nicht einfach in den Skat drückt, da die Staatshaftung = Steuerbürgerhaftung gegenüber u.a. den zuvor geretteten und dann wieder Kredite gebenden Banken besteht.

Die ständige künstliche Verbindungsherstellung mit dem Paria Russland dient auch nur der Schlepptau-Dämonisierung, ändert am Problem aber nichts. Da geht es um kleine Hilfen, v.a. aber um die Verteilerrolle GREs für die EU bei Turk Stream, der viele Transitgebühren bringen kann.

GREs Bevölkerung muss wieder anfangen zu arbeiten, das Hilfsgeld alleine wird es nicht tun. Dazu als eigener Beitrag Steuersystem, Antikorruption, Katasteramt, Kapitalverkehrskontrolle (s. Zypern damals) gg. Kapitalflucht (55 Mrd. Plus in DE Target 2 seit Ende 2014, viel von GRE dabei), Bürokratieabbau, Privatisierung...

Die AfD

steht schon in den Startlöchern, falls die Verantwortlichen vor allem der deutschen Regierung umfallen oder einem windelweichen Kompromiss zustimmen würden. In dem Fall hätten sie dann meine Sympathie (aber nicht meine Stimme).

Das zunehmende Griechenbashing quer durch alle Foren zeigt deutlich, was der Großteil der Bevölkerung von einem never-ending Support für GR hält. Ich halte Tsipras genausowenig für einen Europäer wie seine rechtsradikalen Koalitionspartner. Denen allen geht Europa sonstwo vorbei, es gilt lediglich die XXL-Wahlversprechen zu erfüllen, um in jedem Fall an den Hebeln der Macht zu bleiben. Einem Grexit sehen wohl höchstens die Börsianer schreckhaft entgegen. Ich habe das hinter mir, meine Altersvorsorge ist schon um 25% geschrumpft, dank dieser Geldpolitik der EU, die nur mehr auf Pump ausgelegt ist. Werft den ersten Dauerschuldner raus, vielleicht hilft es dem Rest, Wahrheiten zu akzeptieren

Richtigstellung

GR wurde zwar wirtschaftlich zugrunde gerichtet, aber von den Griechen selbst (die Gründe sind hinlänglich bekannt)

GR war bereits beim Einstieg in die EU zahlungsunfähig, die letzten Notgroschen hat die US-Bank für die Frisur der Bilanzen geschluckt

GR hat bereits einen Schuldenschnitt seinen Gläubigern zugemutet, die daraufhin wieder gewährten Kredite gingen erneut in alle möglichen Kanäle. Ergebnis: erneut pleite

Die BRD hat sich mit über 60Mrd ins Obligo gebracht und bürgt für diese Summe

Was sollte noch geschehen? Unbegrenzte Alimentierung, am besten ohne weitere Kontrollmaßnahmen?

Die EU und allen voran die BRD haben sich weit aus dem Fenster gelehnt, erhalten dafür aber höchstens die Kanzlerin mit Hitlerbart als Quittung und die Troika als Zumutung zurück.

So sympathisch kann ich als Steuerzahler dieses "Häuflein" nicht empfinden. Unser Marshallplan hat funktioniert, der in GR bis heute nicht

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