Kommentare

Anders herum...

Anders herum wird ein Schuh draus.
Es hätte nie sein dürfen das die EZB Schrottpapiere aus Griechenland als Sicherheit anerkennt.

Eine Sicherheit die keine ist, rechtfertigt keinen Kredit. Da hätte man sich vorher etwas überlegen müssen, aber das war ja nicht gewünscht und ist es immer noch nicht.

Mit dem Kopf durch die Wand, gegen welche die EU grade gefahren wird. Das wird nicht gut gehen.

Ausnahmsweise gebe ich der EZB mal Recht!

Wenn sich die Griechen wieder nur durchmogeln wie die letzten Jahre und die Kredite nicht zurückgezahlt werden, hätte Merkel ein grosses Problem. Die Geduld der deutschen Steuerzahler käme an seine Grenzen. Ausserdem würden es die anderen Krisenländer genau so machen und einfach ihre Schulden nicht bezahlen. Das wäre Aufwind für die rechten Parteien, womit die Etablierten schwer zu kämpfen hätten.
Die Griechen müssen erst mal Erfolge bei der Steuerhinterziehung vorweisen, dann können sie auf ein Entgegenkommen hoffen. Mit Ankündigungen und Versprechungen ist schluss. Nun müssen Taten folgen.

Ist eine Leiche nicht tot?

Die - noch immer - größte Volkswirtschaft der Welt hat es vorgemacht. Wie es geht:

Gnadenlos wurden mittlere Banken in die Pleite geschickt. Wenn sie nicht mehr zahlen konnten.

Und was bekamen die USA dafür?

1. Eine raschere wirtschaftliche Erholung als die Europäer. Obwohl sie es waren, die die Krise ausgelöst hatten.

2. Heute stehen die US Banken wesentlich besser da, als die EU Banken.

Wieso also nicht bei den Siegern lernen?

Es bringt nichts, eine Leiche alle paar Minuten zu bewegen. Um sich selber Leben vorzutäuschen. Wo keines mehr ist.

Die EZB hat recht - der Schritt war überfällig

Wenn man sich die Argumente der User auf welt.de zum Thema so durchliest, dann muss auch ich zugeben:

dieser Schritt der EZB war absolut richtig und überfällig!

Hier geht es um Ramschpapiere, die nichts mehr wert sind und die als Sicherheit nicht mehr tauglich sind. Da hat die EZB absolut recht damit, dass man sowas nicht mehr als Sicherheit anerkennen kann.

Darüber hinaus hat Griechenland hier keinerlei Reformen durchgeführt, wie es verlangt war in den Bedingungen für die Hilfen.

Und genau daher hat Griechenland sich hier NICHT an die Bedinungen gehalten, die vertraglich vereinbart waren. Sowas nennt man ganz glasklar Vertragsbruch!

Und diese Brüskierung der Troika durch die griechische Regierung war der Gipfel, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Von daher hatte hier die EZB gar keinen anderen Weg, als den Geldhahn für Griechenland zuzudrehen. Denn auch die griechische Regierung muss einsehn, dass man sich an unterschriebene Verträge zu halten hat.

@ Pessimist (14:32): diese Ramschpapiere sind tickende Zeitbombe

hi Pessimist

Anders herum wird ein Schuh draus.
Es hätte nie sein dürfen das die EZB Schrottpapiere aus Griechenland als Sicherheit anerkennt.

stimmt absolut. Denn aus diesen Ramschpapieren können sehr schnell wieder diese damaligen Leerverkäufe entstehen, die zur Finanz- und Währungskrise überhaupt erst geführt haben! Und genau daraus müssen Europa und auch der Rest der Welt endlich lernen!!

Eine Sicherheit die keine ist, rechtfertigt keinen Kredit.

stimmt, jede Bank verlangt von ihrem Kunden eine anständige Sicherheit, wenn man einen Kredit aufnehmen will. Genau das Gleiche gilt auch für Griechenland, Italien, Frankreich und andere. Solche wertlosen Staatspapiere sind keine Sicherheit. Sie sind eine tickende Zeitbombe, die zum Auslöser des Endes des weltweiten Finanz- und Währungssystems werden kann! Das hat die EZB ganz richtig erkannt. Endlich, möchte man da sagen, weil es schon fast zu spät war!!

Um Griechenlands Gläubiger zu

Um Griechenlands Gläubiger zu retten, hat eine internationale Gemeinschaft aus Geiern das Land komplett vor die Wand gefahren.

Statistiken sprechen klare Worte: die von der Troika vorgeschriebene Austerität im Gesundheitswesen hat tausende Menschenleben auf dem Gewissen. Man sollte schon schauen, wo man Einsparungen fordert.

Dem haben die Griechen jetzt einen Riegel vorgesetzt und die Troika abgewählt.

Und wenn's jetzt kein Geld mehr gibt, dann ist's wohl auch mit der Gläubigerrettung vorbei - Bankrott.

Denn lieber ein Ende mit Schrecken - und dann Neuanfang - als Schrecken ohne Ende.

Der europäische Gläubigerrettungsschirm hat genug Schaden angerichtet.

"Die EZB gießt Öl ins Feuer"

Und wer hat dieses Feuer angezündet, die neue griechische Regierung, und nicht die EZB oder die EU. Löschen kann nur noch Griechenland.

Nachdem Athen Öl ins Feuer gießt,...

darf die EZB doch sicher auch etwas zündeln, oder?

Verträge sind dazu da das man sich daran hält. Sicher nicht bis in alle Ewigkeiten, das wäre vermessen. Aber einfach so alles Aufzukündigen ist auch nichts.

Vieleicht sollte man mal nachschauen wo das ganze Geld geblieben ist welches in den lezten Jahren nach Griechenland geflossen ist (und nicht als Zinsen wieder zu uns zurückgekommen ist, Zinsen welche wir auch gerne genommen haben,...).

Der Sozialist hat ja die Privatisierung einige Krohnjuwelen in Griechenland gestoppt, vieleicht sollte er mal an die Verstaatlichung einiger Oligarchen in der Redereibranche nachdenken? Ich bin mir sicher die Steuerschulden der Rederei wären gross genug wenn man die Schlupflöcher zu machen würde.

Aber vieleicht hilft ja auch Putin mit einem Kredit, oder China,... oder ein Rederei-Steuerparadies.

Ach wäre es doch so schön wenn die Welt etwas einfacher wäre,...

Aber irgendwie ist sicher auch mein geld beim Zündeln dabei,... schade eigentlich.

Das ist wie mit Sonderzuwendungen des Arbeitgebers

auch aus wiederholtem Bezug über Jahre lässt sich kein Anspruch ableiten, heißt es da oft.

Haben die Profies in Griechenland ihre Strategie etwa auf der Erwartung von Gefallen aufgebaut? Von der EZB, von anderen EU-Ländern, von europäischen Steuerzahlern?

Dieser Schritt war richtig und konsequent. Nun ein Finanzinstitut verantwortlich zu machen weil es das tut was längst hätte tun sollen wäre falsch.

Richtig wäre, wenn GR ein anderes Konzept vorlegen würde als die reine Erwartungshaltung, von Banken und Staaten Geschenke zu bekommen.

Lösungen

"...Am Ende muss es einen Kompromiss geben, mit dem die griechische Regierung das Gesicht wahren kann, und der es andererseits den Geldgebern ermöglicht, ihre Hilfen fortzusetzen, vielleicht sogar zu erhöhen, oder sie zumindest stabil zu halten. ..."
Der eigentlich entscheidende Satz. Es muss weiteres Geld in Richtung Griechenland fließen, da sonst das Land in ein wirtschaftliches und politisches Chaos gestürzt wird. Ein Chaos, das sich schnell auf den Euro- und den EU-Raum selbst ausweiten würde. Der griechische Finanzminister hat Recht: Der Fehler steckt nicht allein in Griechenland, er steckt im Konstrukt EU-Wirtschaftsraum überhaupt. Eine Hauruck-Lösung gegenüber den Griechen wird als nächstes die anderen Mittelmeeranrainer auf die Barrikaden bringen, weil die eine mögliche Zukunft sehen, die ihnen auch blüht. Eine sanfte Lösung mit weiteren Zahlungen wäre aber eine Kehrtwende vom Merkel-Modell des eisernen Sparens. Man wird sehen, was oder wer sich durchsetzt.

Typisch Großkapital

Die EZB zeigt das für das Großkapital typische Verhalten. Jeder, der sich wehrt gegen die Herrschaft der Großbanken und Konzerne, soll platt gemacht werden. Es ist daher kein Wunder, dass sich die EZB so verhält, wie sie es jetzt tut. Der neuen griechischen Regierung sollte Respekt für ihr Vorgehen gezollt werden, aber sie kämpft einen Kampf gegen Windmühlen.

"Griechenland hat kein stichhaltiges Konzept"

Die anderen auch nicht. Ausser "verkauft euer Tafelsilber und streicht Gehälter zusammen" fällt den Kapitalisten dort nicht ein.

Das was jetzt gemacht wird, ist "Staatspleite mit Ansage" in Form einer sich-selbst-erfüllenden-Prophezeiung. Seit knapp 20 Jahren funktioniert die Finanzwirtschaft doch nur noch nach Gerüchten und dem Ruf einer Firma/eines Landes.

Der vernünftigste Weg für Griechenland ist eine Planinsolvenz

Dieser Absatz aus diesem Interview:

"Dann wird dem Land nichts anderes übrig bleiben als die Insolvenz anzumelden, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich dem Land andere große Geldquellen auftun."

ist wirklich der beste Weg. Denn: eine Planinsolvenz kann immer auch ein Neuanfang sein. Von daher halte ich hier eine Planinsolvenz für den besten Weg für Griechenland.

Planinsolvenz heißt: Wohlverhaltensphase für mindestens 7 Jahre, Schuldentilgung so weit als möglich, den Rest eventuell umschulden um dann einen Neustart zu machen.

Dieser Weg könnte Griechenland helfen, denn auch ich WILL dass Griechenland in der EU und im Euro bleibt! Griechenland braucht die EU und ist von der EU abhängig.

Wer erpresst wen?

Wie kann dem Wahlvolk das Blaue vom Himmel vorgegaukelt werden, wie können Versprechungen gemacht werden, die mit niemandem zuvor abgestimmt wurden … und wie kann man ernsthaft davon reden, ein Mandat des Volkes zu haben, das man zuvor belogen und betrogen hat? Wer fordert, weiter ohne Kontrolle unsere Gelder verprassen zu können, statt selber im eigenen Haus aufzuräumen? … und versucht damit den Geldgeber zu erpressen? Es reicht nicht, nur in Brüssel oder Paris zu lächeln und sich zu umarmen. Es wäre gut, die Griechen an die Grundregeln des geschäftlichen Miteinanders zu erinnern, bevor es zu spät ist. Welcher unserer (sogenannten) Politiker hat dazu den Mut? Das griechische Volk kann einem nur leid tun.

Ein Schubs zurück zur nationalen Währung

Wenn griechische Banken das Zahlungsmittel "Euro" nicht mehr parat haben, wird zwangsläufig eine Ersatzwährung entstehen.

Ob der EZB klar war, dass GR damit den roten Teppich zur Drachme ausgerollt bekommt?

Das wird nichts

Griechenland' s Problem und das Problem anderer EU Staaten kann so nicht gelöst werden. Wir haben eine einheitliche Währung für zig Länder, die unterschiedliche wirtschaftliche Leistung zeigen und völlig anders aufgestellt sind.

Der Exportüberschuß von Deutschland schadet damit anderen EU Staaten. Die Wirtschaft funktioniert in Griechenland von hinten und vorne nicht mehr.

Es ist absolut realitätsfern zu denken, daß nach diesen angeblich versöhnlichen Gesprächen sich an der aktuellen Situation von GRE irgendwas ändert.

Griechenland wird noch mehr Schulden machen und eigentlich hat die neue Regierung absolut nichts erreicht. Es ist sogar noch schlimmer geworden.

Ich habe sogar fast das Gefühl, daß Griechenland aus der EU rausgemobbt werden soll.

Gott sei Dank

Gott sei Dank ist der Einfluss Deutschland in der EZB nicht mehr besonders gross. Sonst wäre Deutschland ja wieder der Buhmann. Ich finde eine gute Fügung, dass die sog. Südländer in der EZB den Takt vorgeben.

Richtig so.

Den Griechen wurden zu lange ausländische Feindbilder geboten. Der wahre Schuldige der Krise im Land ist nicht die unglücklich Architektur der EU, sondern die Misswirtschaft im Land - das gleiche gilt für Italien oder Spanien.

Zeit, dass die Griechen die Bonsen im eigenen Land endlich zu Kasse bitten.

@Pessimist

Das hätte VOR JAHREN schon passieren müssen und ist genauso wie bei den Banken die sich selber mit ihren unsicheren Geschäften in die Krise geritten haben.

Was wollen Sie denn dass die Griechen jetzt machen? Wollen Sie das Land pleite gehen lassen? Glauben Sie ernsthaft, dass die daraus resultierende Schwächung des Euro uns nicht schaden wird? Das ist doch eine Illusion ... und somit müssen wir alles tun, um die "Stimmung der Finanzmärkte" beim Thema Griechenland (und Euro) hochzuhalten.

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung der griechischen Regierung, weil uns die andere Möglichkeit mehr kosten wird. Bei der Bankenrettung war es doch genauso. Da ist dies das falsche Signal.

Verzockt !

"Man muss das Ganze als einen Poker verstehen".

Das ist korrekt - und die EZB hat soeben geblinzelt.

Die EZB wird Griechenland mit 60 Mrd. Euro an Notfallkrediten zur Seite springen.

WIE und WOMIT wollen Merkel und Schäuble das NOCH rechtfertigen, vor allem weil diese entsetzliche Posse ja einen sehr interessierten Zaungast hat,...mit PODEMOS !

Troika, EZB und Demokratie

Wahrscheinlich muß ich demnächst auch, falls ich nochmal einen Kredit benötige, kontrollieren lassen, ob meine Kinder immer noch zum Arzt gehen und wir uns mit Abfällen ernähren.
Wenn wir dann schön abgemagert und schliesslich abgenippelt sind, wird die Bankberaterin (Frau Dr. Merkel) sicherlich erklären:
"Das war ein spitzenmässiges Schuldenmanagement, naja, mit dem Kollateralschaden, die renitenten Schuldner sind verstorben."

@Resistance1405

Wie macht denn ein Land "Planinsolvenz"? Und wie entscheidet man welche Ausgaben "notwendig" und welche Ausgaben "überflüssig" sind? Sind Infrastrukturmaßnahmen zum Beispiel "Luxus" oder "notwendig"?

Und wie ist es mit dem Verkauf von Tafelsilber? Für Kapitalisten ist dies ja eine "Grundvoraussetzung", aber andere Menschen glauben dass die Grudversorgung besser in die Hand des Staates gehört. Da prallen Ideologien aufeinander und ich befürchte dass die der EU eben "räuberkapitalistisch" und damit nicht gut für Griechenland ist.

14:55 von Izmi

Eine sanfte Lösung mit weiteren Zahlunge,
Kehrtwende vom Merkel-Modell des eisernen Sparen/////////
*
Man muß sich entscheiden können, ob man will das Schäuble und Merkel weiter Geld verschwenden oder eisern Sparen!
*
Beide Beschuldigungen schließen sich eigentlich aus.
*
Wer also meint zu griechichen Gesichtswahrung weiter Geld fließen zu lassen, muß den Deutschen erklären, das Sie mehr erarbeiten müssen, damit die griechischen "Elstern der Vergangenheit" weitermauschel konnen!
*
Hoffentlich setzen sich Ihre systemkritischen Ideen nicht durch.
*
Was nicht erwirtschaftet wird kann man nicht verteilen!
*
Erst wenn Alle auf 0 stehen sind Alle gleich!

Pleite ist Pleite

Ein Volk ist pleite, kapiert es denn niemand?
Wenn der Insolvenzverwalter kommt, gibt es gar nichts mehr, dann sind Milliarden verdampft worden.
Warum kein Aufschub? In einer Woche kann ein umgeworfenes Ruder doch kein so schwer beladenes Schiff zur Umkehr zwingen. Es müssen schnellstens möglichst viele Ruderer her, alleine geht das Schiff - baden.
Und dann gibt es nix mehr.

Spätestens dann wird sich Herrn Schäubles Schwarze Null ganz schnell errötend in die Büsche verdrücken. Aber die Zahlenreihen wären etwas kürzer.

Mit dem vergangenen HÄTTE kommen wir jetzt nicht mehr nicht weiter, das IST ist Fakt, und das ist die Wahl einer neuen Regierung in Griechenland vor erst einer Woche. Eine Woche reicht nicht !

Eines wundert mich

Wäre ich Grieche würde ich all mein Geld von den Banken holen, zumal die Zinsen eh nur minimal sind und in keinem Verhältnis zum Risiko stehen, dass der Staat über Nacht einfach alle Konten blockiert und man nur noch minimale Bertäge abheben darf. Bei uns in Brasilien ist es so passiert und alle waren ihr Erspartes los.

@Resistance1405 um 15:08

>> Planinsolvenz heißt: Wohlverhaltensphase für mindestens 7 Jahre ...

Das ist deutsches Recht, das hat auf Griechenland keine Auswirkungen.

Es gibt kein Insolvenzrecht für Staaten!

Auch daß Griechenland den Euro verlassen könnte ist Unfug. Dafür gibt es in den Verträgen keine Regelung. Die griechische Regierung will nicht aus dem Euro und es kann sie niemand aus dem Euro drängen.

Was die EZB da bezweckt, ist daß sich die griechische Regierung der EZB unterwirft. Die sollen vor der EZB auf die Knie fallen und sich alles diktieren lassen. Tsipras sieht aber so gar nicht aus wie die Marionette, die Draghi da gern hätte. :-)

Ich bin gespannt ...

€-Ausritt und Insolvenz ist für GR durchaus eine Option

Mit neuer Währung wäre GR schlagartig wieder konkurrenzfähig und mit einer Insolvenz die Schulden los.
Mittel- und langfristig würde dies eher uns treffen, denn der € würde stärker und unsere Exporte leiden.
Es führt doch so oder so kein Weg daran vorbei, dass wir unseren enormen Exportüberschuss beseitigen - der ist doch der eigentlich Grund für die Krisen.

Irgendwann stehen wir zusammen mit den wenigen anderen Exportüberschuss-€-Ländern alleine mit einem hoch bewerteten € da und jammern wie aktuell die Schweiz.
Gerade die "Krisen"-€-Staaten verhelfen uns doch zu dem niedrigen €-Kurs, der uns die Exporte so sehr erleichtert.

Wer die Schulden kontrolliert

kontrolliert einfach alles.
Wie ist heute auf heute.de zu lesen.
Die Verschuldung der Welt ist auf 199 Billionen Dollar gestiegen. In den letzten 8 Jahren um 17%.

Solange man die Schulden GR unter Kontrolle hatte, deren Gläubiger im eigenen Interesse befriedigen konnte und in der Regierung willfähige Unterstützer vorfand, war alles soweit in "bester" Ordnung. Alle wußten schon vor dem Regierungswechsel das GR-Anleihen Ramschniveau besitzen. Jetzt verweigert GR uU. der Troika die Kontrollfunktion? Das Finanzkapital lässt sich doch nicht sein erfolgreichstes Konzept zerstören.
Kredit geben, die eigenen Gläubiger schützen, Zinsen kassieren, Risiken über die Masse deckeln und mit all dem zusammen politischen und wirtschaftlichen Druck in die gewünschte Richtung lenken.
Geld allein ist nichts - die Kontrolle über die Verteilung ist die wahre Macht.

Seit Offenkundigwerden der Tatsache, daß ...

...der gr. Staat 1en Riesenschulden-
berg angehäuft hat, hat sich 0
geändert!

1. Es wurden weder Steuern erhoben,
noch rückständige Steuern beigetrie-
ben!

2. Auch seit den bisher verstrichenen
5 Jahren (seit Beginn des Bastelns
bei "Griechenland-erhebt-keine-Steu-
ern" - dafür sollen lieber alle anderen
EU-Bürger kräftig berappen !)
= 0 Änderung bei Steuererhebungen
in Sicht.

3. Sämtl. bisherigen gr. Regierungen =

v o r z u w e r f e n ,

daß sie - ausnahmslos alle -
den Riesenschuldenberg erst zur
Entstehung gebracht haben.

Selbst schuld ! Wenn 1 Staat
0 Steuern erhebt, dann braucht sich
doch niemand zu wundern, wenn
irgendwann der Staat zum

A u g i a s s t a l l

mutiert !

4. Aus dem Areopag heraus werden
"Schuldige" gesucht, die GR "ruinie-
ren", obwohl sich offensichtl. alle in GR weigern, die wahre Ursache + den wahren Verlauf der Krise - nämlich die

N i c h t e r h e b u n g

von Steuern - anzuerkennen !

Internat. WP-Gesellschaften haben
dies dabei längst publiziert!

ezb handelt richtig.......

nun kann mal einmal sagen, die ezb hat diesesmal richtig gehandelt.............
vielleicht hat man auch nicht vergessen wie man damals mit falschen zahlen zum euro kam.....

Tsipras und Varoufakis fehlt ein Konzept zur Schuldenkrise

Die neue griechische Links-Rechts-radikale Tsipras-Regierung hat nach der Wahl die im Rettungsplan vereinbarten internationalen Regeln einseitig außer Kraft gesetzt, ohne die Konsequenzen zu bedenken und ein tragfähiges Konzept für die Regelung der Schuldenkrise vorzulegen. Dies will Athen bis Ende Mai machen. Das europäische Hilfsprogramm läuft aber Ende Februar aus.

Erste Folgen des Vorgehens von Tsipras und Varoufakis ist das Veto der EZB für gr. Staatsanleihen als Sicherheit für frisches Geld. Entzieht die EZB auch der gr. ZB die Erlaubnis der Bankenfinanzierung, ist der Zusammenbruch der Geldversorgung in GR da. Wird bis dahin keine neue Finanzierungslösung zwischen GR und der EU-Kommission sowie der EZB und dem IWF gefunden, ist der gr. Staatsbankrott nicht mehr fern. Besser wäre, die neue Regierung kommt zur Vernunft und hält sich an die -änderungsfähigen- europäischen Regelungen.

"Weil ich mir nicht vorstellen kann

dass sich dem Land andere große Geldquellen auftun."
Ich schon, Herr Jackisch. Tsipras wird das tun, was er noch vorgestern dementiert hat, nämlich einen Kredit aus Moskau ins Gespräch bringen. Dann möchte ich mal sehen, wie in Brüssel das Fracksausen losgeht, weil der Konflikt dann öffentlich eine ganz neue Dimension bekommt, die er in seinem Inneren zumindest in meinen Augen vom Wahlsieg an schon immer hat. Nun hat Tsipras auch das entscheidende Argument, er kann sagen "Ihr zwingt mich zu tun, was ich eigentlich nicht will". Wir werden sehen....

Wer?

"...Wie kann dem Wahlvolk das Blaue vom Himmel vorgegaukelt werden, wie können Versprechungen gemacht werden, die mit niemandem zuvor abgestimmt wurden … und wie kann man ernsthaft davon reden, ein Mandat des Volkes zu haben, das man zuvor belogen und betrogen hat? Wer fordert, weiter ohne Kontrolle unsere Gelder verprassen zu können, statt selber im eigenen Haus aufzuräumen? … und versucht damit den Geldgeber zu erpressen? Es reicht nicht, nur in Brüssel oder Paris zu lächeln und sich zu umarmen. Es wäre gut, die Griechen an die Grundregeln des geschäftlichen Miteinanders zu erinnern, bevor es zu spät ist. Welcher unserer (sogenannten) Politiker hat dazu den Mut? Das griechische Volk kann einem nur leid tun."

Tja, wer? Wer hätte den langjährigen Regierungschefs in Griechenland den Marsch blasen müssen, bevor es soweit kam? Wer hat sein Volk belogen und betrogen? Wer hat die Gelder verprasst...? Doch nicht Tsipras! Also wer???

Re 16:01 von Izmi Wer?

Wer hätte den langjährigen Regierungschefs in Griechenland den Marsch blasen müssen, bevor es soweit kam? Wer hat sein Volk belogen und betrogen? Wer hat die Gelder verprasst...? Doch nicht Tsipras! Also wer???///////
*
Wenn ein Forist sich nicht einig ist, ob Schäuble und Merkel Geld verschwenden oder das Diktat der schwarzen 0 fahren, ist das seine Sache.
*
Aber wenn er sich jetzt empört, dass die Vorstehenden in Griechenland nicht „ausspähten“ wer betrogen und gelogen hat, ist hanebüchend.
*
Der deutsche Steuerzahler soll also weiterzahlen, weil er nicht weiß wer das bisherige Geld verjuxt hat.
*
Also den unbegrenzten Soli für Rot/Braune Experimente? Denn die waren ja noch nicht an der Kasse!

Die Hauptaussge ist hier eigentlich

Es gibt keine Demokratie und egal was das Volk sagt, wir werden von den Banken regiert. Ich bin mir sicher, dass diese Botschaft weit über Griechenland hinaus angekommen ist und die Tat der EZB den Schuldigen noch auf die Füße fallen wird.

re hanjustb

"Tsipras wird das tun, was er noch vorgestern dementiert hat, nämlich einen Kredit aus Moskau ins Gespräch bringen."

Soll er doch. Russisches Geld kann ihm zwar kurzfristig aus der Klemme helfen, verringert seinen Schuldenstand aber um keinen einzigen Euro.

@Izmi:"Wer hat sein Volk belogen und betrogen? ...

... Wer hat die Gelder verprasst...?"

Nun, die Rolle der Vorgängerregierungen und des Lebens über die Verhältnisse auf Pump über Jahrzehnte ist ja bekannt. Allerdings ist die Klientel-Politik der bisherigen Regierungen keine Ausnahme in GR, wo "Nehmen und Korruption" zur Mentalität so gut wie aller gehört.

Aus diesem Grund ist es befremdlich und nicht vertrauenswürdig, wenn die neue Links-Rechts-radikale Tsipras-Regierung die europäischen Regeln für die Rettungsprogramme von Eurogruppe, EZB und IWF aufgrund von "Abwahl" einseitig außer Kraft setzt, was juristisch gar nicht möglich ist bei Verträgen zwischen Staaten und ihren Institutionen.

Wie sagte Schäuble heute zu Varoufakis: "Vertrauen kommt von Verlässlichkeit." Und dieses Vertrauen haben die Neu-Regierenden schon verspielt. Hinzu kommt das fehlende Konzept der GR- Regierung zur Lösung der Schuldenkrise. Vorab werden aber schon mal die Vereinbarungen gekündigt und damit GR der Gefahr eines Staatsbankrottes ausgesetzt.

re CE

"Und wie ist es mit dem Verkauf von Tafelsilber?"

Gute Frage. Wie kommt wohl der Hafen von Piräus (mitsamt Arbeitnehmern) besser voran: Wenn ein Investor reingeht, der auch das Geld für Modernisierungen mitbringt, oder wenn er ein Staatsunternehmen bleibt, das wie weiland in der DDR üblich auf Verschleiß gefahren wird?

18:06 von Boris.1945

"...Also den unbegrenzten Soli für Rot/Braune Experimente? Denn die waren ja noch nicht an der Kasse! ..."

Sehen Sie! Also die (Antwort auf "rot/braun" schenk ich mir) Regierung Tsipras hat bisher keine Kasse sprich Schulden gemacht... genau das meinte ich.
Ansonsten bleibt mir der Sinn Ihres Beitrags ziemlich dunkel.

re dito

"Es gibt keine Demokratie und egal was das Volk sagt, wir werden von den Banken regiert."

Umfragen ersetzen zwar keine Demokratie, aber nach diesen will die Mehrheit hierzulande keinen Schuldenerlass für Griechenland.

@Ra-Ta-Zonk:" Wenn griechische Banken das Zahlungsmittel...

... "Euro" nicht mehr parat haben, wird zwangsläufig eine Ersatzwährung entstehen."

Nun, soweit ist es noch lange nicht. Die EZB hat heute Notkredite in Höhe von 60 Mrd. Euro an die griechischen Banken zugestimmt. Das sind zwar nur rund 37 % der zur Zeit stark abnehmenden Einlagen der Griechen von 164 Mrd. Euro, sichern aber erst einmal die Zahlungsfähigkeit der Banken in Hellas. Insofern ist die Einschätzung von Jackisch, die EZB würde mit dem Veto zu griechischen Staatsanleihen als Sicherheit für frisches Geld von der EZB gefährliche Politik betreiben, unzutreffend.

Die EZB kauft doch alle anderen Schuldner Papiere

Hier geht es gar nicht mehr um Europa sondern das die SchuldnerBanken befriedigt werden.Gemeinsam in der EU Bla Bla.

Hier soll ein Land gebrochen werden.

Aber das ist nur der Anfang vom Ende der EU Spanien.Portugal,Italienusw.

Will Deutschland alleine die EU repräsentieren?

Die Merkel EU?

Nein danke denn Korruption haben wir schon genug!

15:59, Helmut Baltrusch

"Die neue griechische Links-Rechts-radikale Tsipras-Regierung hat nach der Wahl die im Rettungsplan vereinbarten internationalen Regeln einseitig außer Kraft gesetzt, ohne die Konsequenzen zu bedenken"

Halten Sie die wirklich für so naiv?

Der Finanzminister ist ein ausgewiesener Wirtschaftsfachmann und -wissenschaftler, und Tsipras' "Ziehvater" ist auch alles andere als ökonomisch und fiskalpolitisch unbeleckt.

Ich glaube, da stehen noch ein paar Überraschungen ins Haus. Die regieren nicht einfach ins Blaue hinein, das glaube ich nicht.

Man sollte solche Leute nicht für dümmer als sich selber halten....

18:15 von Helmut Baltrusch

"...Nun, die Rolle der Vorgängerregierungen und des Lebens über die Verhältnisse auf Pump über Jahrzehnte ist ja bekannt. Allerdings ist die Klientel-Politik der bisherigen Regierungen keine Ausnahme in GR, wo 'Nehmen und Korruption' zur Mentalität so gut wie aller gehört.
(...)..."

Wie so viele hier machen Sie es sich sehr einfach: Die alten, langjährig machthabenden Regierungen sind abgewählt und damit auch jede Schuld ihrerseits. Die hat nun voll und ganz die neue unter Tsipras zu tragen. Dass es eine Klüngelei über die Jahrzehnte zwischen den EU-Vertretern, den Kreditgebern, dem IWF und bestimmt auch der deutschen Regierung gab mit den alten Regierungen (ich betone: alle mit allen!), das unterschlagen Sie. Die Korruption ist allenthalben und überall haben europäische (!) UJnternehmen und Banken mitverdient. Nicht nur griechische! Auch deutsche! Und warum? Weil die EU, EZB und IWF es zuließen! Klappte doch alles so gut - bis der Ballon platzte. Und das ist erst der Erste!

Krimi

Ich bin gespannt, wie dieser Wirtschaftskrimi ausgeht. Einerseits kann die griechische Regierung bei ihren Wählern nicht das Gesicht verlieren, andererseits darf die EU (und ihre Länder) nicht nachgeben, das wäre Betrug am Steuerzahler der EU-Länder und könnte außerdem von dem einen oder anderen Land zur Nachahmung verstanden werden. Jedenfalls das, was die Syriza versprochen hat, muss in den Bankrott führen. So tickt nun mal der Markt. Ob sich die neue griech. Regierung dagegen stemmen kann, ist mit einem großen Fragezeichen zu versehen.

Rechtsbruch an der Tagesordnung der EZB

Wenn wir einmal für einen Moment ausblenden, ob die Entscheidung der EZB richtig oder falsch ist, müssen wir doch feststellen, dass die EZB sich von ihrer Unabhängigkeit verabschiedet hat. Die EZB ist längst politisches Handwerkszeug korrupter Europapolitiker, mithin ungesetzlich und Betrug am Wähler.

Entgegenkommen

Die EU sollte so klug sein, und der eigentlich völlig machtlosen griechischen Regierung ein wenig entgegen kommen, wenigstens symbolisch. Sonst wendet sich die Bevölkerung sehr schnell wieder von den schillernden sozialistischen Wahlsiegern ab und könnte in eine tiefe Depression fallen.

um 18:26 von Helmut Baltrusch

"Die EZB hat heute Notkredite in Höhe von 60 Mrd. Euro an die griechischen Banken zugestimmt. Das sind zwar nur rund 37 % der zur Zeit stark abnehmenden Einlagen der Griechen von 164 Mrd. Euro, sichern aber erst einmal die Zahlungsfähigkeit der Banken in Hellas."
Zitatende

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Na Hauptsache, die Zahlungsfähigkeit der Banken in Hellas ist gesichert.
Dann hoffen wir einfach, dass das neue griechische Parlament den Isländer macht.

Tsipras ist kein Masochist

um 15:59 von hanjustb:
"Ich schon, Herr Jackisch. Tsipras wird das tun, was er noch vorgestern dementiert hat, nämlich einen Kredit aus Moskau ins Gespräch bringen."

Das ist äußerst unwahrscheinlich.
Die europäischen Kredite sind zinslos, die Rückzahlung variabel. Außerdem hat Tsipras eine weitere Verschuldung ohnehin abgelehnt. Die russische Zentralbank hat den Leitzins auf 15% (!) festgesetzt. Tsipras wäre nicht ganz bei Trost, wenn er versuchen würde europäische Kredite durch russische abzulösen.

18:24 von Izmi

Ansonsten bleibt mir der Sinn Ihres Beitrags ziemlich dunkel.////////
*
Meine Meinung ist, das Ihre Auffassung daneben ist, das jeder in der EU nochmal finanziert wird, der noch nicht in die Kasse gegriffen hat!
*
Was muß am nochmals nachstehendem Satz ausgeleuchtet werden?
*
18:06 Uhr "Der deutsche Steuerzahler soll also weiterzahlen, weil er nicht weiß wer das bisherige Geld verjuxt hat?"

Der Euro geht den Bach

Der Euro geht den Bach runter, was soll man dagegen schon machen. Selbst ohne den Faktor Griechenland, die Maßnahmen um die Ungleichgewichte zB Inflation zu beheben, sorgen für nur noch mehr Dynamik , dass alles in Schieflage gerät. Das beste aus Sicht der EZB wäre gar nichts zu tun!

Die verfallen in AKTIONISMUS! Radikaler Aktionismus. Das sieht man auch bei dem Aus für die Sonderreglungen. Sie haben die weitere Entwicklung in Griechenland nicht mal abgewartet.

Von einer souveränen verantwortungsvollen Institution müsste man anderes erwarten! Sorry, EZB, aber das ist alles sehr düster.

Jubel über die Kredit-Tilgung

um 15:59 von hanjustb:
"... nämlich einen Kredit aus Moskau ins Gespräch bringen. Dann möchte ich mal sehen, wie in Brüssel das Fracksausen losgeht ..."

Fracksausen? Die Banken würde jubeln, wenn sie ihr Geld sofort zurück bekämen und Moskau die faulen Kredite übernehmen würde. Unter uns: Das wird nicht passieren. Mal abgesehen davon, dass Russland selbst große Schwierigkeiten mit der Liquidität hat und Putins Devisenreserven gar nicht reichen würden.
Nicht mal die Pullover werden sausen.

Lieber nicht insolvent werden

um 15:48 von ah6600:
"Mit neuer Währung wäre GR schlagartig wieder konkurrenzfähig und mit einer Insolvenz die Schulden los."

Bei einer Insolvenz ist Griechenland aber auch alles andere los. In der Insolvenz haben die Gläubiger Zugriff auf alle vorhandenen Werte.

"Öl ins Feuer" - Was für ein unmöglicher Titel!

Das war längst fällig, diese griechischen Anleihen sind mindestens seit den rechtswidrigen Schuldenschnitten keine Sicherheiten mehr. Alle "Experten" gegen davon aus und Journalisten verbreiten, dass Griechenland seinen Schulden nicht zurückzahlen kann. Die Anleihen sollen dann Sicherheiten darstellen? Gehts noch!

Hätte ein Bankvorstand in Deutschland aufgrund solcher "Sicherheiten" Kredit gewährt, wäre spätestens beim ersten Ausfall der Staatsanwalt im Haus und der Vorstand würde wegen Veruntreuung und der Kreditnehmer wegen Betrug verurteilt.

Die EZB hat kein Mandat die griechische Verschuldung zu finanzieren oder gar noch zu fördern, auch nicht über diese Hintertüre. Die Angelegenheit reiht sich ein in den Verlust der Rechtsstaatlichkeit, in die Kriterien- und Vertragsbrüche seit der Euroeinführung und dem Beitritt Griechenlands, das war von Beginn an illegal! Die Griechen können zwar aus der Wirtschaftleistung nicht tilgen, aber aus Vermögen, das wird trefflich unterschlagen!

Wie lange soll das noch gehen?

Ich zitiere aus dem Artikel ... "Niemand kann ja ein Interesse daran haben, dass Griechenland in die Staatspleite rennt und aus dem Euro ausbricht. Die Finanzmärkte würden diese Situation wohl verkraften, aber für Griechenland wäre es natürlich eine wirtschaftliche Katastrophe."

Das ist meines Erachtens falsch. Ein geregelter Austritt Griechenlands aus dem Euro würde Griechenland Wettbewerbsvorteile durch eine abgewertete Drachme auf den Märkten bringen und die Wirtschaft und den Tourismus ankurbeln. Wo soll da bitte auf lange Sicht die wirtschaftliche Katastrophe sein? Und für Europa, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Nur nicht aufregen

Wir kommen auch noch dran.Aber erst die, die schon am Rand stehen.Den nächsten Bankcrash werden auch wir nicht so überstehen wie man es uns so gerne glaubhaft vermitteln möchte.

GR Renten

SCHÖN zu hören, dass die GR - Rentner u.a. 13 Monatsrenten erhalten - vom Geld der EU - Steuerzahler (also auch von meinen Steuern).
Frau Merkel / Herr Schäuble: nachdem ich 48 Jahre ohne Unterbrechung in die Rentenkasse eingezahlt habe, möchte ich dann auch bitte eine 13. Rente haben! Oder meinen Sie, es sei besser, wenn ich diese Bitte an Herrn Lucke richte?
PS: Natürlich gönne ich jedem GR - Rentner dieses Weihnachtsgeld...

..... wirds jetzt doppelt ....

.... teuer für die EU oder soll wer anders Griechenland unterstützen ?

Oder doch lieber Grexit ? .....

Verstehe wer das Bankertum .....

What's up? Die EZB hat

What's up?
Die EZB hat richtig gehandelt. Wer 240 Milliarden schluckt und meint sich nicht an die Auflagen halten zu müssen, der muss auch die Konsequenzen des Wahlzettels tragen.

Man hat kein Vertrauen mehr

Man hat kein Vertrauen mehr in die Politik. Es läuft alles schief was nur schief laufen kann, seit die USA sich überall einmischt u. was passiert wenn die USA sich einmischt? Meistens Krieg, weil sie keinen Durchblick haben u. nur sehen was sie sehen wollen, ihren Profit. Warum werden überall Soldaten stationiert? Bevor Amerika kam, war kein Land bedroht, jetzt auf einmal Ukraine? Die auf das eigen Volk schießen, USA schaut weg u. sieht überall Rußland als Schuldigen, hetzt noch weiter Poro. auf u. dieser denkt er wird beschützt von USA. Fehlentscheidung, USA geht es nur um Rußland, USA hat Angst, dass Rußl. als Großmacht größer wird als USA. Wieso setzt USA 3 Mitarbeiter in die Reg. der Ukraine? Diktieren die Poro. was er öffentl. sagen soll? Es ist lächerlich u. gleichzeitig beunruhigend was die USA vorhat. Hat sie Merkel in der Hand, so dass sie alles tun muss was die USA ihr vorschreibt, dann sollte sie als Bundeskanzlerin abtreten. Scheinbesuche bei Putin dikt.?

jaja

Kredit aus Moskau. Finde ich eine prima Idee. Griechenland hat ka ca 300 Mrd Schulden , Russland noch ca 300 Mrd auf der hohen Kante. Immer her mit dem Geld. in 3 Monaten sind beide pleite.

schön so EZB,

so sehr ich diese entscheidung auch verstehe, aber so wird genau das passieren, was man eigentlich verhindern wollte: griechenland wendet sich russland zu. die mögen zwar im moment (nach aussen) auch nicht auf rosen gebettet sein, aber für griechenland reichts allemal. und vor allem für den keil, den man so in die EU treiben kann...

bin auch dafür

dass der Hafen von Piräus in den vertrauensvollen Händen des griechischen Staates bleibt. Der arbeitet ja bekanntermassen seeeehr effizient. Gut dass jetzt ein paar tausend Beamte mehr das Beste wollen von ääääh für Griechenland.

Ist schon komisch

Die Vergabe von "Hilfsgeldern" die an dem Volk vorbei direkt in die Taschen der Gläubiger flossen, der Einsatz der TROIKA führten zu
- Hunger
- Selbstmord
- Abwanderung von Fachkräften
- keinem einzigen tragfähigen Arbeitsplatz
- Perspektivlosigkeit

Jetzt wird nochmal gedroht und verschärft, was die Situation der Griechen weiter verschlimmert.

Und das vor den Augen der restlichen Welt.
Vor allem Staaten, die ähnlich gelagerten Finanzprodukten aufgesessen sind, werden sehr genau hinschauen.

Ist man seitens EU/EZB wirklich der Meinung, das bliebe ohne Konsequenzen ?
Schätze, wir werden noch weitere Regierungschefs ohne Krawatte sehen.

Die EZB macht doch nur das

Die EZB macht doch nur das was der IWF in Afrika und Lateinamerika schon immer macht wenn sich ein Land aus der Umklammerung der westlichen Welt lösen will. Die Linken in Griechenland müssen scheitern, sonnst könnte es ja sein das in der EU plötzlich eine Politik für die Menschen gemacht wird und nicht für Banken und Konzerne.

Wo hat die USA nicht das

Wo hat die USA nicht das Sagen? Sehr wahrscheinlich leider auch bei der EZB, wie niederschmetternd das ist wenn alle vor der USA kuschen, USA will Rußland auf die Knie zwingen, geschafft haben sie das schon mal in den EU-Ländern. Erst wird der Euro abgewertet u. der US-$ aufgewertet u. wird uns vorgegaukelt, wie gut das ist, wir können dann besser exportieren, klar doch im Moment jubeln die Bosse der Konzerne u. die Banken, die die Dispozinsen nicht senken auf 0 % oder mind. auf 2 % u. bei uns wird die Ware auch billiger, die Kauflust steigt, wie lange noch? LV für die Renten abgewertet, gespartes oder sonstiges was wir auf dem Konto haben abgewertet; dann frag ich mich, warum macht das nicht die USA als Großmacht, denn bei ihr wurde ja aufgewertet u. alles teurer für das Ausland. Wie gut hat es die Schweiz u. alle Länder, die nicht in der EU sind, die können selbst entscheiden wo es lang geht. Also Griechenland laßt Euch nicht verunsichern durch scheinheiliges Getue oder Drohungen.

18:59 von Boris.1945

"...Was muß am nochmals nachstehendem Satz ausgeleuchtet werden?
"18:06 Uhr 'Der deutsche Steuerzahler soll also weiterzahlen, weil er nicht weiß wer das bisherige Geld verjuxt hat?'..."

Eben! Nichts. Wir wissen doch, wer das Geld verjuxt hat: die alten Regierungen unter Samaras, Simitis, Papandreou, Karamanlis (hoffentlich schreibe ich die nun alle richtig in der richtigen Reihenfolge) und all die anderen bürgerlichen Regierungschefs - nur, wie schon gesagt, die Regierung Tspiras ist noch nicht einmal zwei Wochen im Amt! Und die soll nun das Geld verjuxt haben?

@ 18:58 von Forengeschwätz

"Die russische Zentralbank hat den Leitzins auf 15% (!) festgesetzt. Tsipras wäre nicht ganz bei Trost, wenn er versuchen würde europäische Kredite durch russische abzulösen."

Wird auch nicht passieren. Tsipras war direkt nach Amtsantritt bei den Russen und bei den Chinesen.
Wir werden sicher keine russischen Kredite zu 15% in GR sehen.
Warum auch ?

Es ist offensichtlich, das der Plan B nicht aus der EU sondern von den BRICS kommen wird. Für weit weniger als 15% und ohne TROIKA.
Ganz Mutige (in Spanien, Italien,Frankreich) sehen sogar die eingeschlafene Mittelmeer-Allianz wieder blinzeln.

Man wird wohl nicht auf uns (Deutsche) warten.

von Light1 @ 14:46 von Gruselhut : Der Schrecken

"Die Konsequenz für die Griechen wäre ein Neuanfang mit noch mehr Schrecken."
-
Was kommt denn noch mehr an Schrecken, nach jetzt schon verhungern oder sterben, ohne sich einen Arzt leisten zu können?

@19:00 von Gandhismus

"Von einer souveränen verantwortungsvollen Institution müsste man anderes erwarten! Sorry, EZB, aber das ist alles sehr düster."

Die EZB wird ihre Gründe haben, warum sie genau so handelt (handeln muss ?)

Aber düster ist das nicht. Es geschieht im hellen Licht. Vor aller Augen.
Und wer sehen kann, wird daraus Konsequenzen ziehen. Hier und anderswo.

Batzi999

" … und wie kann man ernsthaft davon reden, ein Mandat des Volkes zu haben, das man zuvor belogen und betrogen hat?"

Von welchem Land reden Sie jetzt konkret? Mit dieser Beschreibung könnte es quasi jedes Land auf der Welt sein - Deutschland eingeschlossen.

Die Aussage ist doch wohl:

Die Aussage ist doch wohl: Die EZB hätte Griechische Staatsanleihen nie akzeptieren dürfen.

Und wenn Griechenland nun endlich den Euro verläßt, haben wir alle ein Problem weniger. An die Rückzahlung der Schulden glaubt ohnehin kaum einer mehr. Aber man soll nicht noch mehr Geld vernichten.

Es muß endlich Schluß sein mit der politisch motivierten Geldpolitik. Der Euro muß endlich wieder eine "Harte Währung" werden, nach dem Vorbild der DM und keine Gummiwährung wie sie die Lira war.

EU nicht schuldlos

nicht nur Griechenland ist schuld an der Pleite. Schon bei der Aufnahme in die Eurozone sind auch seitens der EU beide Augen verschlossen worden. Es wurde getrickst und gelogen. Das gleiche kommt auch noch mit den östlichen Ländern auf uns zu. Wenn man dann noch die Ukraine in die EU holen möchte muss man doch bei unseren EU Vertretern echt von Hirnaussetzungen oder riesen großer Dummheit reden . Diese Länder sind doch teilweise jetzt schon Pleite. Es ist einfach ungeheuerlich wie diese habgierigen unfähigen Leute mit unseren Steuergeldern umgehen. aber bei denen ist die Altersversorgung noch nie ein Thema gewesen. Bestimmen sie ja selbst .

Isländer

um 18:54 von adler3103
"Dann hoffen wir einfach, dass das neue griechische Parlament den Isländer macht."

Wie macht man denn den "Isländer"? Island hat übrigens etwa so viele Einwohner, wie der Landkreis Offenbach.

@ 18:22 von karwandler

"Gute Frage. Wie kommt wohl der Hafen von Piräus (mitsamt Arbeitnehmern) besser voran: Wenn ein Investor reingeht, der auch das Geld für Modernisierungen mitbringt, oder wenn er ein Staatsunternehmen bleibt, das wie weiland in der DDR üblich auf Verschleiß gefahren wird?"
#
#
Unsere Treuhand hat auch dies perfekt abgewickel. Dafür zahle ich doch gerne noch jahrzehnte den Soli.

um 19:12 von Forengeschwätz

"Bei einer Insolvenz ist Griechenland aber auch alles andere los. In der Insolvenz haben die Gläubiger Zugriff auf alle vorhandenen Werte."
Zitatende

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Wie ist das gemeint? Inseln pfänden? Soll es geben. Dazu braucht man aber eine Army, keine Bundeswehr.

@Izmi:"Dass es eine Klüngelei über die Jahrzehnte...

... zwischen den EU-Vertretern, den Kreditgebern, dem IWF und bestimmt auch der deutschen Regierung gab mit den alten Regierungen (ich betone: mit allen!), das unterschlagen Sie."

Selbst, wenn es so gewesen wäre, wie Sie behaupten, ändert das nichts an der Tatsache, dass die auf Pump finanzierten Schulden hausgemacht waren und sind. Hunderte von Milliarden sind im reformunwilligen GR verwirtschaftet und verkonsumiert worden, ohne dass damit nachhaltige Werte in Wirtschaft und Infrastruktur geschaffen wurden. Und dass die Kreditgeber und Firmen als Auftragnehmer auch partizipiert haben, steht außer Zweifel; das ist ja deren Geschäft.

Alle Regierungen haben sich echten Strukturreformen widersetzt und nur widerwillig und falsch gespart. Wäre von den Regierungen sinnvoll gespart worden, gäbe es auch nicht die sozialen Verwerfungen, z.B. im Gesundheitswesen. Die neue Regierung haftet nun für die alten und kann auch die Verpflichtungen nicht mit dem Argument der Abwahl des Sparens kündigen

Nur die halbe Wahrheit wird uns durch die Medien

erzählt.

Interessant war der pauschale Maulkorb, der dem Berater von MP Tsipras bei Anne Will vorgehängt wurde, als er von den Siemens -Managern abfangen wollte zu erzählen, die in GR per Haftbefehl gesucht werden und zu denen ein Auslieferungsgesuch nicht bearbeitet wird seitens der Deutschen Ermittlungsbehörden. Die hatten nämlich erwiesenermaßen per Korruption an Griechischen Beamten zu Wucherpreisen so Einiges an den Griechischen Staat verhökert, das man still und heimlich hier verschweigt.

Auch das sind Schulden von GR.

Nicht zu vergessen die Deutschen U-Boote und 400 neuen Leopard-Panzer zur Sicherung der gefährlichen Aussengrenzen vor Flüchtlingen...

Heuchelei wo man hin schaut in diesem Land. Ob Familienpolitik, Renten, Amerikanismus bis zum Speichellecken und.....

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"Selbst, wenn es so gewesen

"Selbst, wenn es so gewesen wäre, wie Sie behaupten, ändert das nichts (...) Hunderte von Milliarden sind (...)verwirtschaftet und verkonsumiert worden, ohne dass damit nachhaltige Werte in Wirtschaft und Infrastruktur geschaffen wurden.
(...)
Wäre von den Regierungen sinnvoll gespart worden, gäbe es auch nicht die sozialen Verwerfungen, z.B. im Gesundheitswesen. Die neue Regierung haftet nun für die alten (...)."

Doch - es ändert etwas. Die Geschäftsgrundlage hat sich eindeutig verändert. Während die alten Regierungen mit Mauscheleien und Korruption von den gleich denkenden EU-Politikern unterstützt wurden, macht sich nun eine neue Regierung auf, genau diese unmöglichen Zustände zu ändern. Und das nicht mehr auf Grundlage einer neoliberalen Ökonomie, die nur den Gewinn und nicht die Menschen sieht, sondern auf Basis eines sozialen Denkens. Die Haftung für die alten Fehler lehnt sie ab, zu Recht mit der Begründung völlig neuer Umstände, man könnte auch sagen: per Revolution. Und nun?

um 20:04 von Forengeschwätz

"Wie macht man denn den "Isländer"? Island hat übrigens etwa so viele Einwohner, wie der Landkreis Offenbach."
Zitatende

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Ganz einfach:
Keine Banken retten.
Das Land retten.

Rettung im Vakuum?

um 21:33 von adler3103:
"Ganz einfach: Keine Banken retten. Das Land retten."

Gehört das nicht zusammen? Oder wie rettet man ein Land?

Mit einer schwachen Währung ist man verloren

um 19:15 von Clubman:
"Ein geregelter Austritt Griechenlands aus dem Euro würde Griechenland Wettbewerbsvorteile durch eine abgewertete Drachme auf den Märkten bringen und die Wirtschaft und den Tourismus ankurbeln."

Das ist eine irreführende Vorstellung. Mit einer so weichen Währung könnten sich europäische Durchschnittsverdiener einen Luxusurlaub in Griechenland leisten, na und? Aber die einheimischen Bediensteten müssten für 'n Appel und 'n Ei schuften, kochen und servieren. Importgüter wie Technik oder Maschinen wären unbezahlbar. Eine Wirtschaft kann man so nicht ankurbeln. Und die Ausläner würden sich billig mit Häusern, Grundstücken und Antiquitäten in Griechenland eindecken.
Wenn Sie wissen wollen, wie man mit einer schwachen Währung lebt, brauchen Sie nur in die Dritte Welt zu schauen.

Offensichtlich

Die links-rechts Regierung soll scheitern, dies ist erklärtes Ziel des Establishment bestehend aus Lobbyisten des Finanzsystems, die die EZB, so wie viele Regierungen der westlichen Welt, unterwandert haben.

Wieso hat die EZB die Anleihen während der Austeritätspolitik akzeptiert? Die Entscheidung der EZB in der Vergangenheit war schon ein Fehler und sozusagen ein Geschenk, die Entscheidung jetzt ist eine Strafe. In der EZB sitzen bestimmt keine Idioten!

Syriza, Tsirpas und Griechenland müssen scheitern, denn zu groß ist die Gefahr vor Podemos in Spanien, FN in Frankreich, Fidesz in Ungarn usw. Diese Parteien stehen für Konzepte, die nicht mit einer globalisierten Welt vereinbar ist in der Finanzinstitute und Investoren herrschen, statt vom Volk gewählte Regierungen die auch souverän handeln. Ob diese Parteien ein Fortschritt oder Rückschritt für ihre Länder bedeuten lasse ich mal außen vor, dass wird die Geschichte zeigen, sie sind aber ein Gegenkonzept zum Ist-Zustand.

um 21:43 von Forengeschwätz

"Gehört das nicht zusammen? Oder wie rettet man ein Land?
Zitatende

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Banken und Länder ist sicher nicht das Gleiche. Fragen Sie doch einfach in Island nach.
Denen ginge es heute schlechter als Griechenland, Portugal und Spanien , hätten Sie das gleiche Programm gewählt.

Sie scheitert leider an sich selbst

um 21:46 von Azichan:
"Die links-rechts Regierung soll scheitern, dies ist erklärtes Ziel des Establishment bestehend aus Lobbyisten des Finanzsystems"

Ohje, mal wieder das böse Finanzsystem. Leider ist die Wirklichkeit nicht so idyllisch und mit so bequemen Feindbildern gepflastert.
Nein, es ist viel schlimmer: Die Links-Rechts-Regierung wird scheitern, wenn sie nicht bald die wirklich guten Strategien auspackt. Bisher war das gar nix, aber drei bis vier Wochen hat sie noch. Wenn die Griechen erst mal so richtig massiv am Bankschalter abstimmen, dann war's das.

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