Kommentare

Preisstabilität

Wenn die Verbraucherpreise um 1 % steigen, nennt das die EU Preisstabilität. Wenn sie um 0,1 % sinken, wird bereits das Gespenst der Deflation beschworen. Dabei sind die Preise größtenteils nach wie vor stabil, viele steigen (Lebensmittel z.B.) und nur der Ölpreis ist real gefallen. Wir haben also im Querschnitt Preisstabilität, in vielen Bereichen Inflation und der ganze Zirkus wird nur veranstaltet, um den Banken weiterhin billiges Geld zuzujubeln. Wobei diese doch schon heute wegen der verstärkten Kreditabsicherungsrestriktionen nicht mehr wissen, wohin mit dem bereits vorhandenen Geld, da sie wegen der neuen Eigenkapitalregelungen und Sicherheitsregelungen kaum noch Krdite vergeben können.
Was soll also das Gejammer? Ist doch gut, wenn die Preise mal nicht explodieren, sondern durch Gehaltssteigerungen die Inflation und damit der Kaufkraftverlust der letzten Jahre mal ausgeglichen werden kann. Die Gewinne der Unternehmen sprudeln schließlich ja immer noch, die Rendite reicht auch!

Niedrigere Preise und

Niedrigere Preise und gleichzeitig mehr Wachstum, was will man mehr :)

wirtschaft wächst juhu, =keine angst vor deflation !

da die wirtschaft wächst , ist die deflation ja erwiesenermaaßen keine gefahr.

wie schön.

ausserdem sind die preise nur was die energie betrifft zurückgegangen - und die sind immer noch zu hoch.die leute tanken,oelen,shoppen-
niemand hält also geld zurück und wartet au fallende preise!

als entwarnung an allen fronten?

oder warum kommt jeden zweiten tag die lächerliche "warnung" vor der deflation?

macht man den "blöden" angst oder will man die sinnlosen und wahnsinigen ezb aufkäufe von schrottpapiern so rechtfertigen?
schrottkauf zum nachteil der bürger, zum vorteil der banken?

wenns so wäre, was wär das dann?

ein riesenspaaaas oder ein fall für die gerichte?

der bundestagsabgeordnete peter gauweiler meint ein fall für die gerichte.

ausserdem würde er gern wissen, wann unsere goldbestände aus amerika zurückkommen, oder sind die barren in "geiselhaft"?

Sparpolitik führt in die Deflation

Schon vor drei Jahren warnte der Star -Investor Soros vor der rigiden Sparpolitik. Die systematisch abgewürgte Nachfrage führt zu einer Deflation. Die negativen Folgen der Austerität waren somit vorhersehbar.

Deflation führt zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage. Der Käufer wartet auf noch niedrigere Preise. Das Wachstum bricht ein oder stagniert. Aus diesem Teufelskreis heraus zukommen ist schwierig. Japan braucht ein Jahrzehnt.

Die Deflation ist eine weiter negative Auswirkung der Austerität.

Die Öl- u. Benzinpreise

hatten sich die letzten 6 Jahre viel zu sehr erhöht. Wenn sich diese jetzt ein wenig einpendeln, ist es noch lange keine Deflation. Und, die Leute halten sich auch nicht mit Käufen zurück, weil sie auf billigere Preise hoffen. Die Kauflaune ist nämlich gestiegen. Die letzten Tage haben die Benzin-u. Ölpreise wieder leicht angezogen. Sollten diese weiter steigen, wird es mit der Wirtschaft gleich wieder abwärts gehen. Ich kaufe grundsätzlich nur Qualitätsware. Heute ist mir aufgefallen, dass ein Teil davon eher teurer wurde, als billiger.
Das beste Konjunkturprogramm sind günstige Energiepreise.

Na so was...

Wirtschaftswachstum bei Deflation. Das ist genau, was wir brauchen. Die Mär, dass sinkende Preise zwangsläufig die Wirtschaft ruinieren, ist damit wohl vom Tisch!

Ich bitte um Mitteilung

a) in welchen Bereichen eine Deflation für mich als Verbraucher zu sehen ist
b) in welchem Zeitraum die Deflation berechnet wurde.
Denn seit Einführung der Euros (mit dem das Volksvermögen ja um 50% vermindert wurde) gibt es ein INflation von durchschnittlich 28%-per anno Beispiel Bahn , Medikamente und Kleidung.

Die Wirtschaftskrise ist nicht wegen Defaltion entstanden, sonder wegen der Konkurenzlosigkeit der deutschen Wirtschaft. Kein anderes EU Land hatte eine Chance. Die sanfteste Möglichkeit dies zu ändern wären massive Lohnsteigerung in Deutschland. Dann entstünde Kaufkraft, und die anderen EU Staaten würden wettbewerbsfähig.

@ladycat

Der Ölpreis ist nicht hoch genug, denn damit wird es wieder salonfähig Energie zu verschwenden.

@Initiative Neue...
Nicht die "Sparpolitik der Staaten" senkt die Nachfrage, sondern der Geiz der Unternehmer, die bei guten Gewinnen ihren Mitarbeitern immer weniger zahlen wollen und durch outsourcing, Zeitarbeit, Werksverträge usw. die Lohnkosten drücken. Der Grund warum dies notwendig ist, ist die Freihandelspolitik der Regierungen, denn man kann nicht Länder mit unterschiedlichsten Lohnkosten in einer Freihandelszone zusammenfassen, ohne einen Lohndruck zu erzeugen. Deshalb sind Schengen und der EU-Freihandel falsch und senken die Nachfrage (innerhalb Deutschlands), weil die Masse der Menschen immer weniger Geld hat und dann nur noch immer billigere Produkte (meistens noch "made in Anderswo") kaufen kann.

märchen........

man verkauft uns für dumm.....
der sparer bekommt für sein hart erarbeitetes geld praktisch keine zinsen mehr,
zahlt damit zumindest die inflationsrate voll und wird somit kalt enteignet.
wenn man uns erzählt wir hätten eine leichte deflation, dann kann man nur darüber lachen.
was ist denn konkret billiger geworden?
der staat langt hin, auch die bahn, die post, brauereien, gaststätten, versicherungen, usw. usw.
alle haben ihre preise erhöht. nur weil nun äpfel oder der sprit billiger sind, will man uns dieses neue märchen auftischen. die wenigen dinge, welche billiger wurden, gleichen das in keinem fall aus.
den rentnern hat man lumpige
1 % erhöhung gegeben, der bundestag aber hat sich 10 % selbst genehmigt. so sieht das aus.......

12:55 von Initiative Neue.....?????????????????????????

"Schon vor drei Jahren warnte der Star -Investor Soros vor der rigiden Sparpolitik. Die systematisch abgewürgte Nachfrage führt zu einer Deflation. Die negativen Folgen der Austerität waren somit vorhersehbar"

Sie meinen doch wohl nicht diesen Star(&Stripes) Investor Soros,der in der Ukraine durch Kaputtschiessen von allem was sich bewegt und nicht bewegt die Nachfrage anregt? Diesen Soros,der Umstürze anschiebt um Infrastrukturmassnahmen wie Panzer und Raketenkäufe anzuschieben?
Den Soros,der durch zugegebene Börsenmanipulationen ganze Volkswirtschaften mit in den Abgrund geschickt hat /Asienkrise)und somit das Leid von Millionen Menschen verursacht hat.

Den Soros, der darauf auch noch stolz ist und sich gleichzeitig Philantrop nennt?

Na , da Sie den ja ganz offensichtlich meinen,wiegen ihre Argumente dann schon ganz ausserordentlich schwer.

Meine Güte !

Das Hauptproblem der

Das Hauptproblem der Deflation ist wohl, dass sie bestehende Schulden noch beschwerlicher macht, und nicht, dass die Leute ihren Konsum aufschieben. Also; wer hoch verschuldet ist, kämpft gegen Deflation. Die, die keine haben freuts.

16:22 von contrazensor:... ja genau

So viele Soros gibt es ja nicht.

Er hat auch das britische Pfund kaputt spekuliert und eine Mrd. Gewinn gemacht. Insgesamt ist er eine Spekulations- Legende und sein Hedgefond Quatum weltbekannt.

All ihren Argumenten stimme ich zu. Soros ist ein Profiteur und Verursacher der neoliberalen Krise. Er wurde selbstverständlich von Sparauflagen oder anderen Beteiligungen an seinen Krisenkosten befreit. Er konnte in der Krise, so wie alle anderen Superreichen, sein Vermögen weiter ausbauen.

Soros ist aber andererseits, nicht völlig ahnungslos im Hinblick auf ökonomische Zusammenhänge. Darum erwähnte ich ihn als Quelle für die erwartbare Entwicklung hin zur Deflation.

Diesen Zusammenhang kann aber auch jedes Schulkind erkennen. Wenn das Angebot gleich bleibt und die Nachfrage (Staatsnachfrage, Löhne, Renten, Sozialleistungen) schrumpft fallen die Preise.

Die Krisenpolitik Merkel schont die Superreichen und führt zu einer gefährlichen Deflation.

Angst vor Deflation ist

Angst vor Deflation ist Quatsch. Wie man sieht steigt das Wirtschaftswachstum und der Konsum trotz Deflation. Alte Theorien passen eben nicht mehr in eine sich rasant verändernde globalisierte Welt. Provozierte EZB Inflation nutzt nur hochverschuldeten Staaten.

@ CE

Ich glaube, dass es sich die wenigsten Normalbürger heutzutage leisten können, Energie zu verschwenden. Früher hatten die Leute noch mehr Geld, aber jetzt wird es bei vielen immer knapper.
Und was ist mit den unterirdischen Sparzinsen? Tauchen die auch in der Inflationsstatistik auf? Ich persönlich habe viel mehr Verlust wegen der Niedrigzinsen, als ich an Heizöl und Benzin einspare.
Draghi kommt auf die dümmsten Ausreden, nur damit er seine Zombiebanken und Finanzjunkies beglücken kann.

Deflation?

O je! Das darf man aber der Mehrheit der Deutschen nicht erzählen. Wenn die sich nicht vor einer Inflation fürchten können, die entweder schon schleicht oder hinter der nächsten Ecke lauert, sind sie nicht glücklich. Zahlen sind da eher irrelevant.

Deflation>Angebot u. Nachfrage

Eine Deflation bezeichnet eine
wirtschaftliche Situation in der das Angebot größer ist als die Nachfrage.

Normalerweise hat das Überangebot zur folge, das es die Preise drückt und zu einer Minderung des Einkommens, einem weiteren Rückgang der Nachfrage von Konsumgütern und zu eines anstieg der Arbeitslosigkeit usw. führt.

Nach dem in den letzten Monaten der Euro gegenüber dem Doller erheblich an Wert verloren hat, sollte diese Deflation, durch die Steigerung des Exports und durch die Geldpolitik der EZB, zu keinen größeren, negativen, wirtschaftlichen Auswirkungen
in Deutschland kommen.

@ladycat

Aha ... und warum fahren dann immer mehr der Benzinverschwender hier herum UND warum hat die deutsche Automobilindustrie kaum noch kleine und einfache Autos im Programm? Mit großen Autos kann man besser Gewinne machen, deshalb werden diese beworben.

Abgesehen davon macht billiges Öl auch die Produktion von Kunststoffen - das Zeugs was wir alle massenweise jeden Tag wegwerfen - billiger. Das ist die versteckte Energieverschwendung, denn aus dem Kunststoff machen wir kein Benzin mehr ... die werden in unseren Müllverbrennungsanlagen verbrannt ODER um die Welt nach China und wieder zurückgeschickt.

17:32, Werner40

"Angst vor Deflation ist Quatsch."

Oha. Jeder, aber auch wirklich jeder Wirtschaftswissenschaftler, sogar Hans-Werner Unsinn, wird Ihnen erzählen, daß Deflation eine hochproblematische Sache ist. Das Wirtschaftssystem, in dem wir leben, ist schuldbasiert,das heißt, ohne Schulden läuft der Laden nicht.Ich weiß, daß hier im vor geballtem ökonomischem Sachverstand triefenden Forum die Meinung vorherrscht, man bräuchte einfach nur keine Schulden machen, dann ginge es einem gut. Das mag für einen Verbraucher richtig sein, aber schon für eine Firma ist es das pure Gift. Es führt dazu, daß notwendige Investitionen nicht getätigt werden.

Wir kommen aus der Sache nicht raus, indem wir die Schulden reduzieren, das geht nur über Inflation und Wirtschaftswachstum. Wobei letzteres bei uns an seine Grenzen gestoßen ist, deswegen die Krise.

Das ist alles mit 1000 Zeichen nicht zu erklären, und ich bin auch alles andere als ein Wirtschaftsfachmann. Damit allerdings hier in allerbester Gesellschaft.

Was billiger geworden ist?

Kleiner Tipp: DIESEL BENZIN

(in meinen augen viel zu billig, der staat könnte ein bisschen mineralölsteuer draufhauen und dafür den soli streichen).

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