Kommentare

Es macht mich wuetend

dass diese Verbrecher unbeachtet weitermorden koennen. Es nutzt nichts Jahrestage von international geaechteten Verbrechen mit allem gebotenen Aufwand zu zelebrieren und gleichzeitig neuen Verbrechen untaetig zuzusehen.

von westafrika bis auf die philipinen das gleiche bild...

der radikale islam bringt den menschen nur elend, krieg, unterdrückung und unglück.
wie das christentum im mittelalter.

Seit 60 Jahren das gleiche Lied.

In meiner Kindheit bekam ich die Informationen: Die Christen bewegen sich in Afrika wie z.B. Albert Schweizer. Sie bauen Kirchen und versuchen den Menschen zu helfen. Dann kommen die islamischen Krieger und zerstören alles. Sie wollen ihren Gottesstaat aufbauen. Das hat sich also nicht geändert. Aber die Waffen und die technischen Möglichkeiten sind wirkungsvoller geworden. So ist in kurzer Zeit viel mehr kaputt gemacht.

@ 06:26 von Der Hohe Rat

"IS"wie das Christentum im Mittelalter"

Da werden wieder mal Aepfel mit Birnen verglichen.

Welches Mittelalter und Christentum meinen Sie denn? Walter von der Vogelweide, Albertus Magnus, Albrecht Duerer, Roger Bacon, Meister Eckhardt, Wilhelm von Ockham, Nikolaus von Kues, Leonardo da Vinci oder gar Martin Luther,....

Glaube nicht, dass sich irgendetwas der IS mit dem christlichen Mittelalter vergleichen laesst.

@08:28 von macaniel

"Glaube nicht, dass sich irgendetwas der IS mit dem christlichen Mittelalter vergleichen laesst."

Nun, mir fallen da z.B. Schlagworte wie Kreuzrittertum, Karl der Große, Heilige Inquisition und Hexenverbrennung ein.

@macaniel - Mißbrauch von Religion

Wenn man die katholische Kirche als Vertreter der Christen betrachtet (zumindest tat sie das selbst) gibt es schon Gemeinsamkeiten - so wurden unter anderem in Namen der christlichen Religion vor allem Frauen auf brutalste Weise gefoltert und dann auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Eine Religion die eigentlich von Nächstenliebe und Vergebung spricht.

In beiden Fällen, so unterschiedlich sie auch sind, wird bzw. wurde Religion genutzt um ein unmenschliches und brutales Verhalten zu rechtfertigen. Heute gibt es dies auch noch in sehr abgeschwächter Form, etwa bei christlichen Sekten die von ihren Mitgliedern Gehorsam und Unterwerfung fordern.

Religion lässt sich auf viele Arten mißbrauchen, und dies gilt nicht nur für den Islam.

@ vonFritz um 07:55

Sie schrieben u.A.:"Die Christen bewegen sich in Afrika wie z.B. Albert Schweizer. Sie bauen Kirchen und versuchen den Menschen zu helfen."
Das, was sich derzeit im Bezug auf Boko Haram und deren "Eroberungszug" abspielt, ist natürlich das absolute Gegenteil von dem, was ein Albert Schweitzer tat. Allerdings :
Die "Christen" haben Afrika in der Vergangenheit rücksichtslos christianisiert, es waren Christen, die Afrika kolonialisiert haben UND es waren ebenso Christen, die über mindestens 2 Jahrhunderte hinweg hunderttausende Afrikaner in die Sklaverei gezwungen haben. Das war offen gestanden wohl kaum besser als heutzutage das marodierende Brennen und Morden der Boko Haram. Die "christlichen Schandtaten" sind lediglich etwas länger her.
Es ist nahezu IMMER die Religion, die von irgendwelchen Fanatikern als Rechtfertigung für Gewalt, Mord und Totschlag missbraucht wird.
Auch im Namen des Geldes wird gemordet.
NUR nicht ganz so offensichtlich - da die Waffen andere sind.

um 08:28 von macaniel

ja nun; Luther kommt nahe herran
aber nehmen wir doch lieber den Münzer oder das treiben der Husiten; die Täuferrepublik von Münster war auch eine "pikante" angelegenheit.
Gerechterweise sollte man Dominicus, Bernhard von Clairvaux und die Ketzerverfolgung, die heilige Johanna und die blutige Maria nicht verschweigen, un nur den einstieg in eine lange lange liste zu machen; oder Tilly der "Magdeburgisieren", etwas das dem handeln Boko-Harams ähnelt, nur perfekter hallt, sprichwörtlich machte

ja das ist großteils Neuzeit: da ist die Quellenlage besser falls jemand verifizieren will.

@ macanielvon 08:28h

Ist Ihre Aufzählung - so korrekt sie sein mag - nicht vielleicht ein wenig "einseitig" geraten ?

Ich vermute, er meinte Leute wie :
Thomas von Aquin, Heinrich Kramer, Jakob Spenger , Bernard Gui, Hernan Cortez, Francesco Pizarro und ähnliche.

Es ist natürlich nett, wenn man offenbar positive Beispiele aufzählt, doch sollte man die Negativen der Vollständigkeit halber vielleicht auch erwähnen.

Da gibt´s nix zu holen

In Nigeria, da gibt´s nix zu holen, denn das Öl gehört schon ausländischen Gesellschaften. Und die werden ihre "Anlagen" sicher schützen. Die haben jetzt sogar ein wenig Geld für die Verschmutzung des Nigerdeltas bezahlt, wovon möglicherweise 10% bei den Betroffenen landen werden, was aber das Biotop nicht retten kann.
.
Ich weiß, es ist unpopulär, aber es macht mich das ewige humanitäre Gerede sauer. Denn da geht es eigentlich immer nur um strategische und ressourcenmäßige Vorteile. Wir haben jetzt eine Reihe von Ländern nach der "Befreiung" gesehen. Nur da, wo Boko Haram und andere ihr Unwesen treiben, da kann man nicht angreifen. Das soll mir mal einer erklären! Und kommt bloß nicht wieder mit dem Völkerrecht. Viele US-Aktionen waren nicht vom Völkerrecht gedeckt.
.
Und für unsere Albert Schweitzer-Fans ein Zitat von Desmond Tutu: "Als die Missionare zu uns kamen, hatten wir das Land und sie die Bibel. Als sie gingen, hatten sie das Land und wir die Bibel!".

08:28, macaniel

"Welches Mittelalter und Christentum meinen Sie denn? Walter von der Vogelweide, Albertus Magnus, Albrecht Duerer, Roger Bacon, Meister Eckhardt, Wilhelm von Ockham, Nikolaus von Kues, Leonardo da Vinci oder gar Martin Luther,...."

Mir fällt auf, dass Sie hier lediglich Künstler, Wissenschaftler und Philosophen aufzählen, die Heerführer und Eroberer aber komplett außen vor lassen.

Warum?

Ich plädiere ansonsten dafür, den Begriff "Mittelalter" in der Diskussion über den Islamismus zu vermeiden. Es handelt sich hier um ein sehr modernes Phänomen.

Im Mittelalter gab es keinen Fundamentalismus, so wie wir ihn heute kennen.

Da werden wirklich Äpfel mit Birnen verglichen....

Es wird nichts unternommen

Solange man hierzulande aufgrund Toleranz, political correctness und Pazifismus nicht bereit ist, wirklich etwas gegen Islamismus zu übernehmen, braucht man nicht deren Opfer betrauern. Davon haben die auch nichts.

@ fathaland slim von 10:16 h

Es gab im Mittelalter KEINEN Fundamentalismus ????

Da stimmt doch wohl nur insofern, als das die Begrifflichkeit " Fundamentalismus" eine Kreation der Neuzeit ist. Ansonsten hat sich die Menschheit bezüglich des Inhalts dieser Begrifflichkeit KAUM weiterentwickelt.
Das Einzige, was sich geändert hat, sind die "Protagonisten" .

um 09:43 von firefighter1975

Kolonisierung und SKlavenhandel haben die Muslime in Afrika lange vor den Christen betrieben; die Grenze des Islamischen Gebietes im Norden des Kontinentes die auch genau durch Nigeria Läuft war die Grenze genau dieses Handelns, die Christen stiessen erst dazu als sie Nautisch in der Lage waren dieses Gebiet zu umgehen; vorher waren sie nur Kunden in diesem Geschäfft.
Christianisierung und Sclavenhandel schlossen sich auch aus; der Handel mit Christen war verboten (ein Grund warum es heidnische Gebiete im Baltikum und Ostdeutschland z.t.länger gab als millitärisch notwendig; am Mittelmeer wurde für blonde Sklaven viel gezahlt) weshalb die Christlichen Stämme die beschaffung übernahmen; der unterhallt europäischer Kontingente dortselbst währe unrentabel gewesen.

Wo sind denn die Guten Menschen die immer

Schokolade haben.
die immer Ressourcen aus der afrikanischen
Erde graben. fast Geld los ...
.
Und die Afrikaner können sich kaum eine Banane kaufen.

Und die Kinder ?????

um 09:43 von firefighter1975

"um 09:43 von firefighter1975 "

Auch wenn der Fundamentalismus unserer Tage am ehesten mit Hegelzu erklähren ist so gab es die Instrumentalisierung fanatischen Glaubens doch schon in der Antike und der blutstrom den dieser vergoss versiegte auch im Mittelalter nicht.
Mittelalterlich steht hallt synonym für civilisationsvergessen, nicht für das Jahrtausend zwischen dem 5ten und dem 15ten Jh

korektur

Mein Beitrag; 31.01.2015 - 10:38 ging an fathaland slim um 10:16 nicht firefighter1975

Ob in Nigeria oder im Kalifat des Schreckens

Die Methoden im Kampf gegen die "Ungläubigen" ist ähnlich,teilweise identisch.Diese Barbaren haben das gleiche Ziel,das Töten von Menschen,teilweise auf bestialische Weise.Ob Kinder oder Frauen,sie werden auf eine für uns unbeschreibliche Weise gemordet.Diese Mörder,ob im Kalifat des Schreckens (Syrien und Irak) oder in Nigeria,verdienen nur eine Strafe die Todesstrafe oder lebenslange Haftstrafe.Wer Mitleid mit diesen Schwerverbrechern hat,sollte bitte seine Einstellung zum Leben auf diesem Erdball überprüfen.

Mord im Namen der Religion

Die Boko Haram Morde sind nicht Mittelalter, sie sind ein Gebot des Koran, so wie er von strenggläubigen Sunniten verlangt wird.
Sure 2, Vers 191: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag
Ungläubige (alle Nicht-Muslime) werden von Al-
lah wie das ärgste Vieh betrachtet (8,56). „Darum
haut ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle En-
den ihrer Finger ab“ (Sure 8,13). „…Allah schlag
sie tot. Wie sind sie ohne Verstand“ (Sure 9,30).

Und ich dachte, wir hätten Religionsfreiheit.
Aber denkt mal an die Bartholomäusnacht oder an Irland.
Alles im Namen der Religion.
Und alle Macht den Männern, Frauen haben in der Religion nichts zu suchen, oder gibt es weibliche Priester bei den Katholiken? ( Diskriminierungsverbot zählt da wohl nichts.)

Mittelalterliche Religion in

Mittelalterliche Religion in Verbindung mit modernen Waffen und Fahrzeugen ist offenbar für alle, die nicht dieser Religion anhängen wollen, eine tödliche Kombination.

Warum aber hier immer wieder diese Mörderbanden mit dem Christentum vor über 1000 Jahren gleichgesetzt wird, um sie zu verteidigen und zu verharmlosen, ist mir schleierhaft. Den Opfern dieser Gotteskrieger wird das auch nicht gerecht.

Eigentlich ist es schon in sich der Beweis, wie rückständig und weit entfernt von Reformation und Aufklärung dieser Islam ist.

@firefighter1975

Traditionell waren die Sklavenhändler in Afrika, insbesondere in Ostafrika, seit dem 7. Jahrhundert vorwiegend Araber - in den folgenden Jahrhunderten versklavten diese bis zu 18 Mio. Schwarzafrikaner, wie Wikipedia verrät. In Westafrika waren ab dem 17. Jahrhundert u.a. Europäer und amerikanische Kolonisten im Sklavenhandel tätig. Der Grund war einfach: Man sah Sklaverei nicht als etwas Verwerfliches an. Das änderte sich in der westlichen Welt im 18. und 19. Jahrhundert grundlegend - in anderen Teilen der Welt aber bis heute praktisch nicht. In den Golfstaaten werden Hausangestellte bis heute de facto als Sklaven gehalten, und auf den Baustellen für die qatarischen Sportstätten für die diversen eingekauften Großevents herrschen Bedingungen, gegen die die Baumwollplantagen der amerikanischen Südstaaten im 19. Jahrhundert human anmuten. Ob Sklaverei also heute wieder gesellschaftlich akzeptiert wird, hängt davon ab, wieviel Kulturrelativismus wir zulassen.

Erstaunlich ist ja bei all

Erstaunlich ist ja bei all dem, das die Bevölkerung Nigerias zwar gegen die Entführung ihrer Töchter demonstriert hat, oder gegen die Gleichgültigkeit, mit der die Regierung Godlove den ganzen Konflikt angeht, aber dort demonstriert keiner gegen eine Islamisierung Nigerias!

Europäisches Mittelalter vs. moderner Islamismus

Dieser Vergleich mag angemessen sein, wenn als Schluss die Erkenntnis folgt, dass die Aufklärung in der westlichen Welt eben ein einzigartiges Ereignis ist, das es in anderen Kulturkreisen so nicht gegeben hat. Ostasien etwa ist daher nicht mit dem "Westen" zu vergleichen, aber die islamische Welt ebenso wenig.
Es steht nichtwestlichen Kulturkreisen frei, sich die Aufklärung und die daraus resultierenden Fortschritte zu eigen zu machen - in der Türkei ist das ab 1923 durch Atatürk umgesetzt worden, in Südostasien ab 1950 ebenfalls in verschiedenen Ländern. Im größten Teil der islamischen Welt hingegen geschieht diese Adaption leider in der Form, dass westliche Luxusgüter, Transportmittel und insbesondere Waffen gern genommen werden, aufgeklärte gesellschaftliche Konzepte aber auf keinen Fall akzeptabel sind. Bei aller - zeitgenössisch nicht unüblichen - Brutalität standen Conquistadores und Kreuzrittern zumindest keine modernen Waffen zur Verfügung - im Gegensatz zu IS und Boko Haram.

@mg.tobi

Bei welchem der voran gegangenen Kommentare haben Sie das von Ihnen genannte "Mitleid" rausgelesen? Ich find es nämlich nicht.

@ Hermes Conrad von 11.30h

Ich gehe mit Ihren Aussagen durchaus konform. Mir war lediglich daran gelegen klarzustellen, dass- im Gegensatz zu dem , was teilweise angeführt wird - die christliche Religion zu allen Zeiten in vielen Bereichen nicht weniger "menschenverachtend" im bezug auf Nichtchristen gehandelt hat wie der Islam im Bezug auf Nichtmuslime.
Der Einzige für mich klar erkennbare Unterschied liegt in der Zeitleiste.

JEDE - und ich betone - JEDE monotheistische Religion mit Allgemeingültigkeitsanspruch ( Wir haben den einzig wahren Glauben ) rechtfertigte zu allen Zeiten Ausbeutung, Gewalt gegen Andersgläubige und Nichtgläubige auf genau der Grundlage ihrer religiösen Ideologie, obwohl es letztlich rein um Machtverhältnisse und damit um geldwerte Vorteile ging.

Damals wie auch heute. Wie gesagt: Lediglich die Protagonisten haben gewechselt.

um 11:52 von Hermes Conrad

sie sollten nicht vergessen das die Aufklährung den Menschen über die Analyse der Struktur auch den Baukasten zum Weltbildselbstbau in die Hand gab so das im 20sten jh Strukturell Antike Weltbilder die Welt in einen noch nicht dagewesenen Albtraum stürzen konnten weil die Masse sich hallt selber keine Gedanken machte sonder einfach zur Stampede getrieben wurde, und wieder werden kann.
Eine Atombombe mag durchdachter sein, sie ist aber auch gefährlicher als ein Faustkeil, oder ein mittelalterliches Schwert, auch wenn dessen zweischneidigkeit noch heute das schönste Symbol dieser Problematik ist.

@11:24 von Druide

Zitat: Aber denkt mal an die Bartholomäusnacht oder an Irland.
Alles im Namen der Religion. Zitat Ende
Sie haben in Ihrer Aufzählung des Holocaust vergessen. Der allerdings wurde nicht durch eine Religion verursacht.
Ich wehre mich, alle Mordtaten irgendwelchen Religionen zuzuschieben. Es sind die Menschen, die verantwortlich sind. Die Fokusierung auf eine Religion wirkt wie ein Feigenblatt. Nehmen Sie bitte mal anstelle des Wortes Religion das Wort Partei und gehen in unser deutschen Geschichte 75 Jahre zurück.
Aber dennoch bestürzt es mich als gläubigen Christen, dass so viel Leid im Namen des Islam begangen wird.

um 10:16 von fathaland slim

ZITAT: "Ich plädiere ansonsten dafür, den Begriff "Mittelalter" in der Diskussion über den Islamismus zu vermeiden. Es handelt sich hier um ein sehr modernes Phänomen." TATIZ

100% Ablehnung.

1. Ist es eine Diskussion über den Islam. Islamismus ist ein unsinniger Euphemismus zur Verharmlosung.

2. Wer geistig und moralisch noch im Mittelalter verharrt, muss sich auch gefallen lassen, dass das genau so benannt wird.

3. Der Islam hat im Gegensatz zum Christentum seine Reformation und Aufklärung sowie die Anerkennung des Code Civil noch vor sich.

4. Alles andere sind Versuche, die Rückständigkeit zu verharmlosen.

11:48, Andypeine

"Nein, Fundamentalismus gab es schon immer und nur eine aufgeklärte, sekulare Welt ist imstande dies zu beenden. Aber leider mangelt es in ganz Afrika genau daran."

Dann müssten wir erst einmal definieren, was Fundamentalismus eigentlich ist.

Nicht alles, was blutrünstig und menschenfeindlich ist, lässt sich als solcher bezeichnen.

Der moderne Fundamentalismus ist ohne die Aufklärung nicht denkbar, er ist nämlich eine rückwärtsgewandte Reaktion auf dieselbe. Er ist reaktionär im Wortsinne.

Wie alle reaktionären Bewegungen versucht er, eine Zeit zu restaurieren, die es so nie gab.

Ich kann wirklich nur immer wieder allen hier empfehlen, sich mit der islamischen Welt im Mittelalter zu beschäftigen.

Ich glaube, die meisten hier wären sehr überrascht.

Kalender

ZITAT: "Ein Beispiel nur von vielen: Die Spanier schlachteten große Teile der Bevölkerung der Azteken und Inkas in Süd-Amerika auf brutalste Weise ...im Namen Christi !!!" TATIZ

Also, auf meinem Kalender steht 2015, nicht 1515.

Es will doch wohl ernsthaft niemand die Morde der islamischen Terroristen von Boko Haram mit den Untaten der Konquistadoren im 16. Jahrhundert rechtfertigen.

um 12:24 von Bayuware

Oh doch, es war eine Religion, weil das Weltbild das diese Verbrechen trug als Religion konstruiert war.
Religion und der Glaube an Metaphysische Wesen wie Götter, Geister, Einhörner oder Drachen sind 2 Paar schuhe, das eine bedarf des jeweils anderen nicht.

um 12:30 von JWW

es ging weniger um eine rechtfertigung als vielmerh um die wiederlegung der behauptung a währe besser als b weil bei b c vorkommt bei a aber nicht durch hinweis auf gelegenheiten bei denen bei a c vorgekommen ist.

JWW

Ich versuche immer wieder, Ihnen und anderen nahezubringen, sich ein wenig mit dem Islam im Mittelalter zu beschäftigen.

Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie sehr überrascht wären.

Der islamische Fundamentalismus wird durch den Begriff "Mittelalterlich" verharmlost.

Es handelt sich um eine sehr moderne, reaktionäre Bewegung, die mit dem protestantischen Fundamentalismus historisch und ideologisch eng verbunden ist. Sie hat ihre Wurzeln im englischen Kolonialismus, und der war protestantisch-sittenstreng.

Sittenstreng waren die Kolonisierten vorher nicht.

Nicht alles, was modern ist, ist gut.

Außerdem weiß ich nicht, warum Sie beständig Islam und Islamismus gleichsetzen und behaupten, wenn man das nicht täte, würde man verharmlosen.

Diese Gleichsetzung entbehrt aber jeder Grundlage.

12:30, JWW

>>Kalender
ZITAT: "Ein Beispiel nur von vielen: Die Spanier schlachteten große Teile der Bevölkerung der Azteken und Inkas in Süd-Amerika auf brutalste Weise ...im Namen Christi !!!" TATIZ

Also, auf meinem Kalender steht 2015, nicht 1515.

Es will doch wohl ernsthaft niemand die Morde der islamischen Terroristen von Boko Haram mit den Untaten der Konquistadoren im 16. Jahrhundert rechtfertigen.<<

Ich glaube, dass niemand hier irgend welche Morde, egal wann sie geschahen, rechtfertigen möchte.

Was ich aber nicht verstehe, ist, dass Sie behaupten, dass die heutigen Morde vom Koran befohlen seien, die damaligen aber nicht von der Bibel.

Ich behaupte, weder noch.

Was damals geschah und was heute passiert, ist beides Religionsmissbrauch.

Gläubige nennen so etwas Blasphemie.

@hermesConrad

Sie haben was den Islam in der islamischen Welt angeht recht. Allerdings wird oft vergessen, dass es schon einen viel fortschrittlicheren Islam gab vor einiger Zeit. Zur Zeit ist in einigen Teilen die dunkelste Stunde des Islam das wird sich hoffentlich bald wieder geben auch wenn man mit Blick auf Erdogan nicht so recht daran glauben mag

Unsere Schande ..

ist, dass es diesen gewalttätigen Zusammenschlüssen immer und überall gelingt sich mit Gewaltmitteln zu versorgen, dass es unserer hoch gerüsteten Welt aber nicht gelingt, ihnen entsprechend effektiv zu begegnen. Immer müssen erst tausende von arglosen Zivilisten daran glauben ... wie uneffektiv wir doch sein können mit all dem Waffenmüll.

ihre Geldgeber

Zu dumm, dass Boko Haram von sehr reichen Leuten finanziert wird, denn sehr reiche Leute können ihr Geld beliebig um den Globus transferrieren.
In deren Auftrag spielt diese marodierende Söldnertruppe in Nigeria den dreißigjährigen Krieg nach und der sogenannte "Westen" kann sie nicht stoppen, weil ihre Geldgeber von der totalen Freiheit/Undurchsichtigkeit der Finanzmäkte geschützt werden.

ZITAT: "Dann beschäftigen Sie

ZITAT: "Dann beschäftigen Sie sich doch mal mit der Geschichte der Kreuzzüge und Kreuzritter. Ich glaube schon das sich das vergleichen lässt. Ein ganz ähnlich dogmatisches Weltbild und ähnliche Lebensentwürfe. " TATIZ

Das eine war 1115.

Was soll dies mit 2015 zu tun haben?

@DeHahn

Der Einsatz internationaler Hilfe in Nigeria wäre vom Völkerrecht abgedeckt, da dieser auf dem Bestreben der nigerianischen Regierung, zur Bekämpfung einer international anerkannten Terrororganisation, fußt. Hierfür ist kein UN-Mandat nötig.

Ein Einsatz findet gegenwärtig keine politischen Mehrheiten im Westen. Insbesondere da man weder bereit ist Kosten von über 500 Milliarden Dollar noch zehntausende Todesopfer in Kauf zu nehmen.

Es gilt zu bemerken, dass in dem Einsatz der Wiederaufbau eine zentrale Rolle spielen müsste, etwas was man im dritten Golfkrieg und im ISAF Einsatz ignorierte und wodurch diese letztlich gescheitert sind. Hierfür fehlen die Kompetenzen.

Weiteres Problem ist die VR China. Diese erweitert den Handlungsspielraum autoritärer Staaten in Afrika und hat wenig Interesse an nachhaltigen Lösungen beizutragen. Aufgrund des Einflusses der VR kann es aber keine Lösungen gegen diese geben. Nun widerspricht aber der Einsatz westlicher Truppen dem Einfluss der VR.

ZITAT: "Ich versuche immer

ZITAT: "Ich versuche immer wieder, Ihnen und anderen nahezubringen, sich ein wenig mit dem Islam im Mittelalter zu beschäftigen.

Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie sehr überrascht wären." TATIZ

Bin ich nicht. Meine Helden sind da eher Karl Matell und Alfons VIII.

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