Kommentare

Theorie und Praxis

Tja, das Problem ist nur leider, dass sich Wirtschaftswissenschaftler selten einig sind und so manche Theorie sich in der Praxis als falsch oder undurchführbar erweist.

Außerdem müsste man wohl noch zwischen bloß aus Eigeninteresse vorgeschobenen und ernst gemeinten Argumenten unterscheiden...

Recht hat er aber meiner Meinung nach, dass soziale Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleiben darf, wenn Politiker, Banken und der Finanzmarkt ein Land in den Abgrund getrieben haben.

Suchtpotential

Das auch mal gute Nachrichten aus der Politik kommen, wie jetzt beinahe täglich aus Griechenland, ist erfolgversprechend. Bitte noch viel mehr davon. Ich hoffe, das die Befreiung vom Spardiktat, unter dem nur die kleinen Leute leiden, aber sich nichts zu erhoffen haben, durchgesetzt werden kann.

Ich bin ein Athener

Mein Gott, ein Politiker mit Intellekt und Intelligenz und Rückgrat. Das ich das noch - in Europa - erleben darf.

Mögen die "großen Spiele" beginnen. Und die griechischen Politiker für Griechenland gewinnen.

Danke für diesen Beitrag.

Ahnung haben schadet nicht

Bemerkenswert an Yannis Varoufakis ist vor allem, dass er versteht, wie die Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts tickt. Das unterscheidet ihn von all den hochmögenden Regierungschefs und Finanzministern der EU, die alles Mögliche gelernt haben, nur nicht Kapitalismus, Währung, Kredit, Saldenmechnik und so weiter -- Kenntnisse, die man braucht, um Wirtschaft zu verstehen und zweckmäßig zu handeln.

"Deutschland werde auch weiterhin zahlen müssen,..."

Ich bin selbst Grieche, verstehe aber Herrn Varoufakis nicht.
Wie kommt er nur darauf, daß die Steuerzahler anderer Länder die Suppe auslöffeln müssen, die uns die griechische Regierung und auch unsere Kontrollgremien in Brüssel eingebrockt haben?

Griechenland sollte die EU verlassen und ihre alte Währung zurückholen und wieder zu dem werden, was es immer war.

Na ja, warum hat keiner vor

Na ja, warum hat keiner vor zehn Jahren in Griechenland mal überlegt wie die Zukunft aussehen soll? Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist übertrifft man sich plötzlich an Kreativität im Bezug darauf, weniger zu zahlen. Dabei wäre Griechenland schon längst ein Entwicklungsland wenn Merkel und die EU ihnen nicht den Arsch gerettet hätten, um es mal salopp auszudrücken.
Wenn man bedenkt, was für einen Unwillen Merkel auf sich zieht, dadurch das sie Griechenland rettet, dann kann man die Griechen nur undankbar nennen.
Denn was die Griechen immer zu vergessen scheinen: Die Armut kommt durch die (Griechischen) Fehler der Vergangenheit, nicht durch die Rettung

Gewaltig

was für eine Aufgabe, die diese mutigen Menschen angehen.
Aber aus der Not heraus wachsen ja bekanntlich Fügel.
Bei Gelingen könnte so mancher ängstliche Beobachter hinter seinem Zaun hervorkommen und sein Land ebenso auf den "richtigen Weg" bringen, wenn man ihn denn lässt...

Es ist unglaublich,

daß weder in Griechenland noch in Brüssel irgendwelche Köpfe gerollt sind, nachdem jahrelang Mißwirtschaft und Korruption an der Tagesordnung waren.
Zumindest in Brüssel sitzen noch dieselben Leute im Sessel, die das alles möglich gemacht haben.

Das große Spiel des Yannis Varoufakis

Im Großen und Ganzen halte ich das Porträt für gelungen. Was mich ein bischen stört ist die Überschrift und der unerklärte bis saloppe Umgang mit dem Wort "Spiel". Zwar erwähnt Reinhard Baumgarten die wissenschaftliche Arbeit "Theorie des Spielens" aber zuvor und später hantiert er mit dem Begriff "Spiel" in einem anderen Zusammenhang. "Spiel" bedeutet für den Laien "nicht ernst", und schnell kann er denken Varoufakis betreibe deshalb keine ernste Politik. Eine kurze Erklärung, dass es sich bei "Spieltheorie" um einen Teilbereich der Mathematik handelt (in dem es um Entscheidungssituationen mehrerer sich gegenseitig beinflussender Beteiligter handelt), hätte Herrn Baumgarten zwar die Möglichkeit für die Wort-"Spiele" genommen, dafür hätte er aber auch einen besseren Artikel geschrieben.

Gerettet wurden europäische Bank-Besitzer.

Zwischen Großbanken, Industriekonzernen (Rüstungsgüter, Autos etc.) und einer Clique griechischer Kleptrokraten wurde zu Lasten der einfachen griechischen Bevölkerung eine wirklich üble Überschuldung organisiert.

Die sollte dann durch weitere Kredite, Lohnverzicht, Verkauf des Volksvermögens des griechischen Staates, Verzicht auf medizinische Hilfe etc. durch Rentner und Angestellte vor dem Kollaps gerettet werden.

Das hat natürlich nicht geklappt, wie jeder, der nicht durch ein akademisches Ökonomie-Studium erblindet ist, auf den ersten Blick erkennt.

Gott sei Dank greifen Tsipras und Varoufakis
da jetzt mit gesundem Menschenverstand ein.
Insofern scheinen die beiden in der europäischen Politiker-Kaste zu den seltenen Ausnahmen zu zählen.

Na da

hoffe ich mal, dass alle die hier die griechische regierung bejubeln ihre private geldbörse ganz ganz weit aufmachen, damit herr varoufakis zugreifen kann.

Leben auf kosten anderer wird hier also als gute nachricht gefeiert. In der tier- und pflanzen welt gibt es das auch das einer auf kosten des anderen lebt, da nennt man es schmarotzer.

also von mir aus können die griechen ihren sparkurs aufgeben, aber dann sollen sie auch nicht erwarten, dass ganz europa ihnen kredite gibt. wieso holen sie sich den keine auf dem normalen kapitalmarkt? richtig da bekommen sie keine mehr oder müssten so hohe zinsen zahlen, das es dann erst recht nix wird mit der entschuldung.

wer nichts hat, der kann auch nichts ausgeben, er kann nur sparen um seine lebenskosten der einnahmesituation anzupassen. so läuft es auch im ganz normalen leben.

wieso sollen die deutschen den jetzt die wiedereigeführte 13. monatsrente bezahlen? oder die wiedereingestellten staatsbediensteten?

Werden wir von Deppen regiert?

"Meine Botschaft an den deutschen Durchschnittswähler lautet. Es ist nicht so, dass Deutschland diesem Land nicht genug Geld gezahlt hätte. Das Problem war, dass es eine riesige Summe war, die durch den Orkus gegangen ist."

Der Herr Pofessor Varoufakis, der zwei wissenschaftliche Standardwerke geschrieben hat, vermittelt mir diesen Eindruck. Aber es ging ja wohl hauptsächlich um Bankenrettung und nicht um sozialstaatliche Verhältnisse. Der Herr Professor scheint da nun völlig andere Prämissen zu setzen als sie in der europäischen Politik üblich sind.

Die Gäule haben sich steif gestanden...

Endlich taucht da ein neuer Besen bei den selbstzufriedenen und unbeweglichen bis starrsinnigen Europäern auf und fängt an, mal ordentlich zu kehren. Ob Yannis Varoufakis das durchsetzen und -halten kann, was es sich vorgenommen hat, bleibt abzuwarten.
Aber immerhin tut frische Luft im Mief der Europazimmers mal richtig gut.
Ich wünsche den Griechen allen Erfolg, vor allem beim Ausmisten des Selbstbedienungs-Augurenstalls im eigenen Land.

Das ist ja wohl der Kracher

"Deutschland werde auch weiterhin zahlen müssen, stellte er wiederholt seit Wochenbeginn fest. "

Geht's noch ? Wir müssen GAR NICHTS ! GR muss endlich lernen auf eigenen Füssen zu stehen, der Grexit ist unausweichlich.

Die ~240 Milliarden der Geberländer von denen Deutschland rund 60 Milliarden reingebuttert hat sind eh futsch, die sehen wir nie wieder. Ohne eine Bekenntnis zur EU, der Einsicht zur Sparpolitik und solange der ganze wirtschaftliche Sumpf in GR nicht ein Ende hat bin ich strikt dagegen auch noch einen Cent an Unterstützung zu zahlen damit sich die neuen hohen Herren in GR die Hände reiben.

Zipras hat ein Ende der Sparpolitik, die Rückholung der Staatsbediensteten, höhere Löhne und steigende Renten verprochen, da wird er ja genau durchgerechnet haben wie er das bezahlen will...

@uselessDM

"Na ja, warum hat keiner vor zehn Jahren in Griechenland mal überlegt wie die Zukunft aussehen soll? Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist übertrifft man sich plötzlich an Kreativität im Bezug darauf, weniger zu zahlen."
- Da geht die EU mit bestem Beispiel voran, die denken ja noch nicht ein mal ein ganzes Quartal voraus, siehe z.B. Einsetzung von Juncker und dann "Luxleaks".

"Dabei wäre Griechenland schon längst ein Entwicklungsland wenn Merkel und die EU ihnen nicht den Arsch gerettet hätten, um es mal salopp auszudrücken."
- Es wurde nicht Griechenland, sondern die Gläubiger gerettet. Die Griechen selbst haben von dem Geld nichts gesehen. Und ein Entwicklungsland ist es mittlerweile auch, dank des Spardiktats.

"Die Armut kommt durch die (Griechischen) Fehler der Vergangenheit, nicht durch die Rettung"
- Leider ist es genau anders herum, schauen Sie sich doch z.B. mal die Schuldenentwicklung gemessen am BIP oder die Entwicklung der (Jugend-)Arbeitslosigkeit an.

" Wir werden Verhandlungen

"
Wir werden Verhandlungen mit unseren Partnern beginnen. Es geht aktuell um Befreiung
"
Von welcher Befreiung er spricht ?
Vom,Zitat:"fiskalisches Waterboarding".

Er sagte auch:
„Was auch immer Deutschland sagt oder tut, es muss in jedem Falle bezahlen“

Drohung ? Nein. Fakt.
Entweder:
Schuldenschnitt -> Deutschland muss zahlen,Teilverlust
oder:
es geht so weiter wie von der EU gewollt
Pleite Griechenlands -> Deutschland muss zahlen; Totalverlust
Die Banken wussten schon,warum sie vom Steuerzahler abgelöst werden wollten....

und auch folgendes sagte er:
„Es ist eine Tragödie, weil wir so viel Geld für ein schwarzes Loch aufgewendet haben, und wir haben diese Gelder nur bekommen unter der Bedingung, die soziale griechische Wirtschaft zu zerstören und Menschen zu liquidieren“

wer mehr von ihm lesen will,sollte seinen Blog lesen

Steuerimmunität

erst jetzt fällt mal jemanden auf, dass es vielleicht keine gute Idee ist riesige Vermögen unangetastet zu lassen und stattdessen bei geringverdienern den Strom abzustellen?

Und man geht lieber auf die Barrikaden und legt sich mit den verbliebenen Geldgebern an, bevor man mal auf die Idee kommt bei den eigenen reichen Mitbürgern anzuklopfen???

Soviel können die nicht gespendet haben, dass der Ausfall an Steuern wettgemacht würde.

Das Abschaffen der Steuerimmunität ist ein längst überfälliger Schritt, wobei nur wundert warum das nicht vorher schon vehement gefordert und umgesetzt wurde.....

SUPER!@uselessDM

Sie bennen die Fakten(die so manch einer hier wohl vergessen hat) klar und deutlich, stimme Ihnen voll zu. Besonders:
Denn was die Griechen immer zu vergessen scheinen: Die Armut kommt durch die eigenen Fehler in der Vergangenheit, nicht durch die versuchte Rettung.

@Pantelis

"Ich bin selbst Grieche, verstehe aber Herrn Varoufakis nicht."

Wenn Sie Grieche sind und den Herrn Varoufakis nicht verstehen, dann sollten Sie ihm mal zuhören, wenn er erklärt warum es für Griechenland momentan ein Schock wäre den Euro-Raum zuverlassen.

Sie glauben den Griechen geht es schlecht? Dann warten Sie erstmal einen Euro-Austritt ab.
Griechenland könnte dann zwar billiger exportieren, aber was ist mit den Importen?
Deutschland sitzt ebenso im Euro fest, weil es bei Deutschland andersherum ist.
Doch leider ist Griechenland nicht Deutschland, Griechenland hat einen Importüberschuss, Deutschland ein Importdefizit.

"... und wieder zu dem werden, was es immer war."
Außer einigen Jahrhunderten Fortschritt ein Land der Bauern?

@Am 30. Januar 2015 um 14:13 von Tagestrollschau

>>Im Großen und Ganzen halte ich das Porträt für gelungen. Was mich ein bischen stört ist die Überschrift und der unerklärte bis saloppe Umgang mit dem Wort "Spiel". Zwar erwähnt Reinhard Baumgarten die wissenschaftliche Arbeit "Theorie des Spielens" aber zuvor und später hantiert er mit dem Begriff "Spiel" in einem anderen Zusammenhang. "Spiel" bedeutet für den Laien "nicht ernst", und schnell kann er denken Varoufakis betreibe deshalb keine ernste Politik. Eine kurze Erklärung, dass es sich bei "Spieltheorie" um einen Teilbereich der Mathematik handelt (in dem es um Entscheidungssituationen mehrerer sich gegenseitig beinflussender Beteiligter handelt), hätte Herrn Baumgarten zwar die Möglichkeit für die Wort-"Spiele" genommen, dafür hätte er aber auch einen besseren Artikel geschrieben.<<

Sie vergessen leider zu erwähnen, dass Herr Varoufakis diese Verhandlungen in einem Interview selbst wortwörtlich "Spiel" genannt hat.

Gametheory bevorzugt

Gametheory bevorzugt kompetative Strategien vor kooperativen Strategien. Sie hat so schöne Grundsätze wie: betrüge selber sonst betrügen Dich andere ...

"de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie#Kooperative_vs._nicht_kooperative_Spieltheorie"

Dem was wir vernehmen nach, kann man sich wohl selbst denken, welches Spiel Varoufakis spielen möchte ...

@To_LE: Bitte erklären Sie

Von Ihrer Wortmeldung bleibt bei mir der Satz hängen: "Wer nichts hat, der kann auch nichts ausgeben, er kann nur sparen".

Alles Andere brauchen Sie nicht zu erklären, das wird Ihnen eh nicht gelingen. Aber diesen einen Satz, den müssen Sie uns logisch oder lebenspraktisch durchbuchstabieren: "Wer nichts hat...kann nur sparen".

immer dieses Gejammer

"...sagt der 53-Jährige. Befreiung vom Spardiktat, das seinem Land von der Troika aus IWF, EZB und EU aufgezwungen worden sei und so viel Leid verursache."
.
=> sollte er das wirklich gesagt haben, wird er nicht lange im Amt bleiben, denn:
Ursache und Wirkung sollte man -zumindest in entscheidenden Punkten- schon auseinanderhalten können.
.
URSACHE für die Probleme Griechenlands ist, dass die Griechen (fast alle, nicht nur ein paar leader) jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt haben.
.
Otto-Normalgrieche hat sich gern über Beziehungen in einen Beamtenjob bringen lassen, der offensichtlich nicht notwendig war.
Auch Steuerhinterziehung war Volkssport der Massen.
Wer öfter in Griechenland war, weiss das.
.
WIRKUNG: Griechenland war schon beim Eintritt in die EU pleite
.
FOLGEWIRKUNG: Griechenland musste finanziell "gerettet" werden
.
WEITERE FOLGEWIRKUNG: die Darlehensgeber haben Bedingungen an ihre Kredite geknüpft, die zu Sparzwang (="Leid") in der Bevölkerung führen.

Man könnte auch sagen ein Falschspieler

Erstens spielt er mal fleißig mit fremden Geld.
Wenn er so ein genialer Wirtschaftsprofessor ist, warum hat er sich nicht schon vor der Krise gemeldet und vor 20j in die Gr. Politik eingegriffen? Man tut ja so als wenn das erst seit gestern alles hochkommt. Und wer hat die 100te Milliarden verballert? Doch das Gr. Volk, nicht Merkel, nicht die Banken, das waren die Griechen selber: Griechenland hat Subventionen kassiert für mehr Schafe als Australien hat, für Blinde Taxifahrer, Weisenrente für 30jährige, Frühverrentung, 13. Rente, niemand wollte und hat Steuern gezahlt, eine funktionierende Verwaltung gibt es nicht, aber fast so viele Beamte wie die USA hat meine ich gelesen zu haben? So ein Land kann nur zusammenbrechen, und jetzt kommt jemand und will genau so weitermachen und verlangt frech das müssen die anderen mal bezahlen, weil das ist ja besser als sparen. Dann aus der EU und Euro austreten uns sich wieder ehrlich mit Drachme am Kapitalmarkt finanzieren, mal sehen wie das klapp

Klarstellung .......... der .Verantwortung !

@--michcu:

.........." Und were hat d. Hunerte MRD verbrannt .............Griechenland........."

sagen Sie :

Das ist diffiziler ,
denn merkel/cdu mit ihrer Goldenen
stimme hat es ja geradezu erst
ermöglicht ,
daß d. G. diese hunderte mrd bekommen haben .........
Sehen Sie , merkel /cdu ist in Hohem
Maße , auch grundsätzlich, dafür verantwortlich, was mit d. Dt. St.-Kohle geschieht ,u.z.,
über ihre amtszeit hinaus ...

Vielleicht hat sie das noch nicht
verinnerlicht ?

hat hier jemand Ahnung...

... über was er eigentlich redet/schreibt in den Kommentaren?
Erst mal über Bilanzierung und was sind Schulden informieren.
Dann mal ehrlich, wer glaubt den daran das ein kleines Land wie Griechenland jemals 320 Mia € erwirtschaften und zurückzahlen kann? Damit ist doch klar das das Geld zum Großteil "weg" ist und die Schulden abgeschrieben werden müssen. Hier "zahlt" dann jeder der Geldgeber da nun die Verluste aktiviert werden! aber defakto ist mit den Überweisungen das Geld schon weg gewesen!
Und somit müsste Deutschland soeben 30Mia-60Mia im Haushalt als Verlust ausweisen. Oh wo bist du hin du schöne schwarze null!
Wie verlogen doch Schäuble ist! Da diese Szenario schon immer klar war.
bzw. seit 2012 forciert wurde!
2012 war der Anteil der Haftung des Staates wesentlich geringer als jetzt! somit hat Merkel&Co unser Steuergeld verprasst! um private Banken aus der Schuld herauszunehmen! Das ist mal ein Kapitalverbrechen! Dafür gehören die Verantwortlichen nunja...früher geteert ...

Warum wird daran rumgemäkelt

das die neue griechische Regierung ihre eigenen Intressen vertritt? Griechenland ist auch ein Agrarland. Ein viertel aller Agrarexporte wurde ansonsten in die RF exportiert.60 000 t
Obst und Gemüse konnten nicht in die RF exportiert werden,verfaulten auf den Feldern. Dann die vielen russischen Touris.Soll man die alle verärgern?Tsipras muss der griechischen Bevölkerung zeigen, wir tun was für euch.
Keine Kompasition gab es dafür von der EU.
Stattdessen sind ständig neue Hilfsgelder sind nach Kiew geflossen.
In diesem Zusammenhang könnte man sich doch wünschen Frau Merkel würde genauso die Intressen Deutschlands und der EU vertreten,wie Herr Tsipras griechische Intressen vertritt.
Das ist leider was die Sanktionspolitik gegenüber der RF betrifft,nirgends auch nur ansatzweise erkennbar.

WER hätte d. gedacht ?

WIR, speziell d. Deutschen ,
können u. müssen davon ausgehen ,

daß WIR weiter v.d. G. abgezockt werden ,
dank dieser genialen Polit-Typen !

Da wirkt berlin u. brüssel blaß ,
sehr blaß !

Das Positive :
Der EU u. berlin/merkel
sind demonstrativ deren "Grenzen"
plakativ aufgezeigt worden ...

Ein Mega-Gau f. d. Abnicker in brüssel ..............!

WER hätte d. gedacht ?

Herr Varoufakis

hat für eine US Firma strategische Spiele entwickelt. Nun haben Griechenland und der vermeintliche neue Freund Russland eins gemeinsam: die jeweiligen Oligarchen zahlen keine Steuern, bekommen aber regelmässig Steuerrückzahlungen. Und selbstverständlich investieren sie nicht im Heimatland sondern lassen ihr Geld anderswo "arbeiten".
Wie Herr Varoufakis das ändern könnte, wenn Herr Putin es auch nicht kann...man wird es sehen bzw. nicht sehen.

Selber schuld?

Eigentlich haben die Griechen Recht, die EU ist schuld an der jetzigen Situation der Griechen.
Es war bekannt noch bevor der Euro da war, das Griechenland für die Euroeinführung die Zahlen geschönt hatte. Nach dem Motto „Augen zu und durch“, „Das wird schon gut gehen“ wurde der Grundstein für diese Soziale Katastrophe gelegt. Darum müssen wir kleinen Bürger für die Ignoranz unserer Politiker auch weiterhin bezahlen, denn die Griechen einfach so im Stich lassen ist asozial, oder zählt nur noch die Rendite? Unabhängig was war wir müssen den Menschen in Griechenland helfen und die Banken zahlen lassen.

das griechische Volk

ist jetzt auch noch zu allem Überfluss auf eine Bande von Halbstarken hereingefallen, die mit realitätsfernen Versprechungen die Wahl betrieben hat. Zu der absoluten Unkenntnis politischer und wirtschaftlicher Mechanismen gesellt sich die Dreistigkeit, sich um der Macht willen mit einer rechtspopulistischen Partei zu verbandeln, nachdem man sich im Vorfeld nicht entblödet hat, europäische Politiker als Nazis darzustellen. Wer soll diesen Haufen ernst nehmen? Das kann nur ein Volk sein, welches jahrzehntelang über die Verhältnisse gelebt hat, sich in eine Staatengemeinschaft gelogen und betrogen hat und immer noch uneinsichtig ist und glaubt, Dritte seien für die miserable Situation verantwortlich. Brauchen wir solche Staaten in der EU?

Das Wort "Spardiktat" wäre

Das Wort "Spardiktat" wäre ein guter Kandidat für das Unwort des Jahres. Schliesslich kann bei einem Haushaltsdefizit von über 12% nicht von Sparen sprechen. Sparen heisst nicht einfach nur weniger Schulden machen sondern weniger Ausgeben als man einnimmt. Davon sind die vielen Opfer des Spardiktats in Europa noch weit entfernt.

Vollkommen richtig Zeitungs-Ente

Mich wundert nur das die bisherigen Finanzminister das Thema Steuerimunität ausgeklammert haben. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Den Griechen viel Erfolg! Ich hoffe die neue Regierung bleibt standfest gegenüber den Oligarchen.

14:48, michicu

"Man könnte auch sagen ein Falschspieler
Erstens spielt er mal fleißig mit fremden Geld."

Wenn Sie ein wenig nachdenken, dann müssten Sie eigentlich erkennen, dass dies genau das ist, was an den Finanzmärkten prinzipiell gemacht wird.

Oder glauben Sie, dass da irgend wer mit seinem eigenen Geld spielt?

Übles "Spiel"

Dieser Boulevardstill ist beschämend.

Reinhard Selten:

Wiki: " Im Jahr 1994 erhielt er als bisher einziger Deutscher zusammen mit John Forbes Nash und John Harsanyi den Wirtschaftsnobelpreis für die gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie."

Die Spieltheorie wird wohl mit "Zocken" nichts zu tun haben.

Man wird sehen, wie erfolgreich der griechische...

Finanzenlord Voldemort pokern wird.
Manchmal sind es diejenigen, die neu einsteigen und den Alteingesessenen ihre Betriebsblindheit vor ihr getrübtes Auge führen.
Dass die Griechen so lange über ihre Verhältnisse gelebt haben und das, Verzeihung: streng genommen ja auch heute noch tun, ist nicht allein deren Schuld. Das sollte mal öfters deutlich erwähnt werden:
Die gesamte Europäische Gemeinschaft hat dabei jahrelang zugesehen - und da kann mir keiner weismachen, dass dort ausschließlich Blindschleichen sitzen, die das nicht mitgekriegt hätten.
Wenn nun alle in einem absaufenden Boot sitzen, sollte auch jeder kräftig mitschöpfen, damit es nicht untergeht.

14:41, morgari

>>@To_LE: Bitte erklären Sie
Von Ihrer Wortmeldung bleibt bei mir der Satz hängen: "Wer nichts hat, der kann auch nichts ausgeben, er kann nur sparen".<<

Ja, hier offenbart sich wieder einmal ein großes Missverständnis.

Denn wer nachdenkt, der müsste eigentlich erkennen, dass nur sparen kann, wer Geld hat.

Wer keine Kohle hat, kann auch nix sparen, wie jeder Kleinsparer weiß.

Kein Geld auszugeben, weil man nix hat, nennt man nicht Sparen, sondern Hungern.

Verantwortung...

..für das Desaster haben einige!
Das es den Griechen so schlecht geht dafür muss die abgewählte Regierung grade stehen inkl. ihrer Kumpane in der EU!
Das es nun dem deutschen Steuerzahler an den Kragen geht, dafür trägt ganz allein Merkel & Co die Verantwortung!!
Es wäre viel weniger Steuergeldverluste wenn nicht das Merkel es "veruntreut" hätte!
Ich bin für persönliche Haftung der Regierung Deutschland und der CDU inkl. aller Mitglieder nebst CSU/ FDP !!!

Chance

Die Griechen haben ihr Vertrauen in dieses Linkes Bündniss gesetzt. Natürlich wird die Regierung nicht alles halten können was sie verspricht, aber wenn sie die Lage in Griechenland deutlich verbessern kann, würde das eine Signalwirkung auf den ganzen Rest Europas haben.
Besonders in den südlichen Staaten, die von der Krise betroffen sind, könnten linke Parteien einen starken Zuwachs erhalten.
Dies könnte langfristig einen politischen Linksruck innerhalb der gesamten EU zur Folge haben, da auch in der nordeuropäischen Staaten bei weitem nicht alles so gut läuft, wie manche Parteien gerne behaupten. Ein Blick nach Frankreich macht das deutlich, doch auch in Deutschland besteht Unmut gegenüber den Etablierten Parteien.

Und meines erachtens ist es besser, die Menschen rücken politisch nach links, anstatt nacht Recht in Richtung NPD und AfD.

Wirtschaftswissenschaftler...

...mögen ja theoretisch viel auf dem Kasten haben, jedoch warten wir doch nun einmal die Praxis ab. Die neue griechische Regierung wird schnell merken, dass das Leben nicht nach Wirtschaftsformeln und den lautesten Sprüchen läuft, sondern ständig neues Handeln und Denken abverlangt.

Wenn Varoufakis meint, Deutschland MUSS zahlen, dann wird der Herr Wissenschaftler ja aber vielleicht erstmal mit gutem Beispiel vorangehen und richtige Bilanzen und Zahlen auf den Tisch legen müssen. Denn Rechenfehler sollte gerade er sich nicht leisten dürfen!

Viel Spass mit der so oft verdrehten Wahrheit!

..und ein Gaul gleicht dem anderen

Es tut richtig gut, wenn mal ein bischen frischer Wind in Europa weht. Viel Glück den Griechen und viel Durchhaltevermögen.
Die EU hat doch jetzt lange genug Dornröschenschlaf gehalten. Wo ist denn unser Geld ganzes Geld gelandet? Da sollten sich Merkel und Co. und auch Junker mal äußern?

Griechenland sitzt auf einem

Griechenland sitzt auf einem riesigen Vermögen, welches sogar ihre Schulden übersteigt. Nur brauchen sie Geld um überhaupt erst an dieses ran zu kommen und zeitgleich braucht Griechenland Geld für das eigene Volk und muss gleichzeitig Schulden begleichen.
Wenn mir nun noch jemand erklären kann wie das gehen soll, dann wären wir einen Schritt weiter.
Wenn Griechenland den Euro verlassen würde, dann zahlen wir mehr, bei einem Schuldenschnitt würden wir weniger zahlen, komische Welt oder?
Warum soll es nur einen Schuldenschnitt für Griechenland geben, warum kein Schuldenschnitt für Schulden in der EU, dann wären auch vielleicht die Teile der eigenen Schulden weg.

Varoufakis auf Konfrontationskurs mit intern. Geldgebern

Noch vor dem Treffen des griechischen Finanzministers mit dem Eurogruppenchef bekräftigte Athen, dass der harte Sparkurs beendet werden soll. Die neue Links-Rechts-radikale Regierung werde dies durchziehen, auch wenn der Geldhahn zugedreht werde. Notfalls wolle Athen sogar vor den IGH ziehen.

Schäuble konterte umgehend und warnte Athen vor Erpressungsversuchen: "Vertrauen und Verlässlichkeit seien die Grundlage für Solidarität, die alle in Europa benötigen"."In diesem Rahmen sind wir zu jeder Zusammenarbeit und jeder Solidarität bereit, aber nur in diesem und keinem anderen."

Das sind deutliche Ansagen von beiden Seiten. Der Spieltheoretiker Varoufakis geht ein hohes Risiko bei seinem Konfrontationskurs mit der EU und den Geldgebern. Die anderen Partner und die europäische Bevölkerung sind in GR Finanz. Verpflichtungen eingegangen in dem Bewusstsein, dass Athen die Griechen die versprochenen Änderungen auch durchführen und auch den Griechen geholfen werde - und werden nun getäuscht

@Noch ein Besucher

"Eigentlich haben die Griechen Recht, die EU ist schuld an der jetzigen Situation der Griechen,"

Das versteh' ich nicht. Keiner hat die Griechen gezwungen, ihrenStaatsapperat, obwohl völlig ineffiziet auf 30% aller Beschäftigten aufzublähen, keiner hat sie gezwungen, den Euro einzuführen, keiner hat sie gezwungen, in Vetternwirtschaftsmanier das Geld mit vollen Händen zu verteilen und keiner hat sie gezwungen, die 2000 reichsten Leute in Griechenland von der Steuergesetzgebung zu verschonen. Das alles haben die jeweils vom Volk gewählten Regierungen in Griechenland getan.

Wieso ist dafür die EU verantwortlich?

[b]@ Shantuma[/b] 14:37 Uhr

Natürlich wäre es ein Schock und das es dem Volk eine Zeit lang noch schlechter gehen würde, das glaube ich auch.

Aber haben wir denn eine andere Wahl? Schauen Sie sich doch mal an, was für Länder in den letzten Jahren der EU beigetreten sind.
Die meisten davon sind Zeitbomben. Sie werden die (noch) wohlhabenden Länder in den Abgrund ziehen.
Die ganze EU ist gescheitert, ab dem Zeitpunkt, als es mehr als die Gründungsmitglieder wurden.

Ich habe absolutes Verständnis dafür, daß der Durchschnittsfranzose oder-deutsche überhaupt keine Lust hat, hart erarbeitete Steuergelder in diese Länder fließen zu sehen.

Und überhaupt: Was ist verkehrt daran, ein Land von Bauern zu sein. Ohne sie, hätten wir keine Nahrung.
Denken Sie mal darüber nach.

@19ikarus43

"Keine Kompasition gab es dafür von der EU."

Das ist ja nicht richtig. Die EU zahlt hunderte von Millionen an Kompensation an die Obst- und gemüsebauern aus.

Geht es noch?

"Befreiung vom Spardiktat" - der Mann lebt offenbar wirklich in einer Paralleldimension.

Ich erwarte, dass sich GR an geschlossene Verträge hält, nicht mehr und nicht weniger.

ZITAT: "Deutschland werde auch weiterhin zahlen müssen, stellte er wiederholt seit Wochenbeginn fest." TATIZ

Die Partei in Deutschland, die weiter gutes Geld dem schlechten in Richtung GR wirft, wird für mich und viele andere unwählbar.

Nach Kreta werde ich erst wieder fahren, wenn diese Regierung in Athen abgewählt ist. Solange werde ich also Kreta-Urlaub bei meinem Kreta-Grill in Schwabing machen.

Keinen Cent mehr an diese Hasardeure!

Wieso ist dafür die EU verantwortlich? @Hugomauser

"Wieso ist dafür die EU verantwortlich?"

Weil die EU die Aufgabe hatte, dieses zu unterbinden.

"Warum soll es nur einen

"Warum soll es nur einen Schuldenschnitt für Griechenland geben, warum kein Schuldenschnitt für Schulden in der EU, .."

Zunächt gab es ja bereits einen Schuldenschnitt von 107 Milliarden EURO im Jahr 2012 für die Griechen. Und dann: Schuldenschnitt für ganz Europa würde bedeuten, dass der EURO ins Bodenlose fällt, Investitionen ausbleiben, Inflation massiv steigt. Kurz: Große Wirtschaftskrise mit noch mehr Arbeitslosen.

Unverständnis

Ich begreife immer noch nicht diese Foristen, die solche Politik des Vertragsbruches zulasten des deutschen Steuerzahlers auch noch als "frischen Wind" begrüßen.

Was ist denn so toll an einer Regierung, die aus linken und rechten Extremisten besteht und als erste Amtshandlung bestehende Verträge brechen will?

Endlich..

Politiker mit Profil und keine Gleichschaltung in Wort und Tat. Mögen diese sich Ihre Frische noch lange erhalten und nicht in das "Gewabberre" der Etablierten einstimmen. Wir sollten aufpassen und uns als Europäer nicht, wie von der bisherigen Politik und dem Großkapital gewünscht, Spalten lassen. Das viele Geld hat NICHT der gewöhnliche Bürger in Griechenland erhalten, sondern Spekulanten u.a. Schön, dass zukünftig die Bevölkerung von der neuen Politik profitieren kann. Ich finde es angenehmer, wenn die Steuergelder dem Bedürftigen zu Gute kommen und nicht "notleidenden" Banken und gut genährten EU-Politikern.
Viel Erfolg den Griechen und angemessenen Wohlstand!!!

lieber To_LE

koennte man es nicht auch andersherum sehen, also, dass nicht die griechen die schmarotzer sind, wie sie kuehn behaupten, sondern jene banken, versicherungen und fonds in deutschland und anderenorts, sowie deren anteilseigner und kunden, die von den rettungsgeldern profitieren, die an griechenland geflossen sind, die aber keinem einzigen durchschnittsgriechen und dortigen durchschnittsverdiener auch nur mit einem cent geholfen haben, sondern nur die gewinnversprechen der bereits erwaehnten nichtgriechischen spekulanten "retteten"? und fuer diese gewinnversprechen mussten tausende griechen ihre jobs und einkommen opfern?
koennte es also nicht auch so rum sein?
sicherlich nicht oder?

angelsächsische Wirtschaftszauberei

Hoffentlich hat der Herr Professor noch andere Ideen von Wachstum als eine Konsum- und Kreditkartenspirale angelsächsischer Coleur. So etwas endet letztendlich nur in Deindustrialisierung, einem versteckt subventionierten Finanzsektor und einer weiter klaffenden Vermögensschere.

Ich finde es unserioes

und gefaehrlich, wenn Volkswirtschaften von Leuten mit Spielermentalitaet gefuehrt werden.

Das kann nicht gutgehen.

Meine Bedingungen an Griechenland

Natürlich habe ich Griechenland keine Bedingungen zu stellen. Hätte ich es doch, wären meine Bedingungen jedoch v.A. die Bekämpfung der Korruption und der "Steuerbefreiung" der besonders reichen Griechen... im Prinzip ist beides das Gleiche.

Man wird niemals sagen können was passiert wäre, wenn die etablierten Parteien an der Macht geblieben wären. Vielleicht braucht es aber gerade diese als Populisten verschrienen Politiker um die Situation zu verbessern. Die echten Probleme Griechenlands sind kaum bekämpft worden - gut, der enorme Staatsapparat ist etwas verkleinert worden - das reichte aber noch nicht.

Es bleibt zu hoffen, dass unter neuen Vorzeichen und vor dem Hintergrund der vielen Einschnitte für die Menschen die echte Katharsis (übrigens eine griechische Erfindung) nun endlich einsetzt und zu einer "Grundreinigung" in Griechenland führt.

Was die Zukunft bringt kann derzeit wohl noch niemand vorhersagen.

@JWW Die Partei welche für

@JWW
Die Partei welche für Sie unwählbar wird hat es doch schon getan! Sehr viel gutes Geld wenigem schlechten hinterher geworfen! Warum haben Sie die gewählt?
die 320 Mia sind Großteils weg! Woher soll es denn kommen? Jeder der auf die Einhaltung der Verträge pocht muss seine wirtschaftliche geistige Zurechnung in Frage stellen lassen!

Ich fürchte

Ich vermute, es wird selbst Herrn Varoufakis nicht gelingen, Griechenland vom Spardiktat zu befreien und gleichzeitig den Euro zu behalten.
Solange in Griechenland der Euro gesetzliches Zahlungsmittel bleibt und das Land Mitglied der NATO und der EU ist, kann es kein freies Land werden.
Seine Bücher werde ich allerdings trotzdem lesen. Der Mann ist sicher mit Abstand der intelligenteste Finanzminister in Europa.

15:29 von DB_EMD

"Wirtschaftswissenschaftler mögen ja theoretisch viel auf dem Kasten haben, jedoch warten wir doch nun einmal die Praxis ab. "
Die Ergebnisse der von unserer Kanzlerin (und deren wirtschaftswissenschaftlichen Beratern) verordneten Austeritätspolitik kann man ja in Europa nun seit langem "bestaunen".
Mir fällt dabei folgendes ein: "Die besonders von Deutschland geforderte Politik auf den Punkt gebracht: „Die Regierung nimmt es für sich als Erfolg in Anspruch, dass sie rechtzeitig und als erste im Kreise der großen Nationen mit entscheidenden Sparmaßnahmen in den öffentlichen Ausgaben begonnen hat“. Und der Finanzminister fügt hinzu: „Die Dinge liegen an sich eher einfach: Der oberste Grundsatz für die Finanzpolitik jedes Staates ist der, dass nicht mehr ausgegeben werden kann als eingenommen wird“.
Der Deutsche Reichskanzler Brüning und der Finanzminister Klepper im Jahr 1931"
Wie gings nochmal weiter? Heftig steigende Arbeitslosigkeit und Verarmung. Und 1933 ein neuer Reichskanzler.

Unfug! @um 15:15 von Noch ein Besucher

ZITAT: "Eigentlich haben die Griechen Recht, die EU ist schuld an der jetzigen Situation der Griechen." TATIZ

Wieso das denn?

Hat die EU vor 25 Jahren Griechenland zwangsweise aufgenommen, gegen deren Willen?

Hat die EU des griechischen Verwaltungsapparat so aufgebläht, gegen den Willen der Griechen?

Hat die EU den Griechen solche dubiosen Pensionsregeln für ledige Töchter hoher Militärs erfunden? Oder die Möglichkeit, als Beamter zwei bis 5 Gehälter monatlich abzuzocken?

Hat die EU Griechenland in den Euro gezwungen? Gegen deren Willen?

ZITAT: "denn die Griechen einfach so im Stich lassen ist asozial" TATIZ

Geht es noch? Griechenland hat bereits 320 Milliarden Euro gelihen bekommen, hat schon einen sehr großzügigen Schuldenschnitt bekommen - aber weiterhin Geld verschwendet und verprasst.

ZITAT: "Unabhängig was war wir müssen den Menschen in Griechenland helfen und die Banken zahlen lassen." TATIZ

Kommen da auch Argumente?

Jemand der Ahnung hat von Wirtschaft ist schon schlimm

Das er Finanzminister ist eine Katastrophe.
Konnte man doch der Vorgägerregierung alles als Alternativlos verkaufen nach dem Motte akzeptier sonst kein Geld geht das hier nicht so.
Man fordert das Maximum damit möglichts ein grosser Teil erfüllt wird,ist wie bei den Tarifverhandlugen.
Die neue Regierung braucht für s Volk spürbare Erfolge.
Ein Euroaustritt Griechenlands könnte andere Parteien in anderen Ländern zulauf bringen mit der Folge das die gesamte politische Landschaft sich stark verändern könnte mit Folgen die nicht absehbar sind.
Auch was das zukünftige Verhältniss zu den Bündnisspartnern betrifft.
Man wird das kleine Griechenland nicht gehen lassen.
Einen europäischen Frühling wird man nicht entstehen lassen.

Ein Schuldenschnitt ist ein

Ein Schuldenschnitt ist ein No-Go. Hier geht es um unsere Altersvorsorge. Griechenland soll sich endlich aus dem Euro verabschieden.

Deutschland muß der Schweiz folgen und sich von einer gemeinsame Währung mit Schurkenstaaten wie Griechenland, Italien, Frankreich, ... verabschiedet. All diesen Staaten ist es gemein, daß sie nie einen stabielen Euro haben wollten. Die gigantischen Lohnsteigerungen nach der Euroeinfühung sind mit einer harten Währung nicht realisierbar, wenn nicht auch die Zinsen entsprechend hoch sind.
Und jetzt, da Arbeit in diesen Ländern nicht mehr wettbewerbsfähig ist, wollen sie den Euro entwerten.
Es wird aber leider übersehen, daß es Arbeitnehmer in anderen Ländern gibt, die eine geldbasierte Altersvorsorge haben. Und es ist absolut nicht nachvollziehbar, daß nun die Sparer darunter leiden sollen, daß die Löhne in den Kriesenländern in der Vergangenheit viel zu stark gestiegen sind.

15:53 von macaniel

"... gefaehrlich, wenn Volkswirtschaften von Leuten mit Spielermentalitaet gefuehrt werden."
Sie sollten sich mal über die Spieltheorie informieren (dafür gabs mal den Wirtschaftsnobelpreis) und vielleicht auch mal Vorgängerkommentare lesen.

Gegenfrage "dizmas1 15:16"

"Zu der absoluten Unkenntnis politischer und wirtschaftlicher Mechanismen gesellt sich die Dreistigkeit, sich um der Macht willen mit einer rechtspopulistischen Partei zu verbandeln." Gegenfrage: Würden sie die CDU/CSU auch als rechtspopulistische Partei bezeichnen. Ich kann mich noch gut an die Beschimpfungen der Griechen nach dem Staatsbankrott erinnern. Von den populistischen Aussagen zu Asylbewerbern und zum Asylrecht will ich gar nicht reden. Losungen wie Kinder statt Inder, die Rede von Sozialschmarotzern sind mir auch noch ganz gut im Ohr. Die aktuelle Regierung als Bande von Halbstarken zu bezeichnen ist so unqualifiziert, dass sie schon wieder lächerlich ist. Hier ist glaube ich mehr Sachverstand versammelt als bei einigen unserer Proporzminister. Übrigens den "Globalen Minotaurus" sollte man lesen, ausgezeichnete Analyse des Finanzcasinos und der Mechanismen, die zur Krise 2008 geführ haben.

Sozialneid, falsche Versprechungen und katastrophale Konzepte

Eines ist immer wieder erstaunlich, sowohl Rechts als auch Links hat erfahren müssen, dass diesem gedanklich abwegigen und extremen Gedankengut und deren politischen Modelle in der Geschichte immer eine Absage wurde. In Griechenland paaren sich derzeit gleich beide Modelle miteinander.
Gestern bei Maybrit Illner hat Gysi dann gezeigt, mit seinen Sozialneid Tiraden hätte er aus deren Umsetzung die Lösung aller Probleme. Wie in Griechenland erhofft man sich offensichtlich einen eigenen Gewinn, auch wenn der Staat damit in die Pleite getrieben wird. Wie auch die Pegida ist die Linke im Osten Deutschlands psychologisch zu erklären. Nach dem Ende WKII hat sich unser Land kontinuierlich und hauptsächlich unter der Führung von CDU, SPD, FDP und auch den Grünen zu dem entwickelt, es es heute ist. -->Beständig, glaubwürdig, wirtschaftlich erfolgreich, rechtsstaatlich, zuverlässig, vertrags treu und demokratisch. <--
Linke Politik hat dazu in den vergangenen 25 Jahren keinen Beitrag geleistet

@JWW"

"Geht es noch?"

"Nach Kreta fahre ich erst wieder,wenn diese Regierung in Athen abgewählt ist.Solange werde ich meinen Kreta-Grill in Schwabing
anmachen.Keinen Cent mehr für die Hasadeure!"
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Ich werde nächstes Jahr nach Griechenland fahren und da falle ich nicht mal auf.Sie werden wahrscheinlich auch nicht vermisst werden,wenn Sie nicht mehr nach Kreta fliegen.Diese Regierung ist noch nicht mal eine Woche im Amt und schon wollen Sie,dass die dort abgewählt werden.Jede Woche also eine Wahl,bis dort die "richtigen Leute"gewählt sind.Dann würden Sie auch wieder Griechenland besuchen.Mal sehen,wie lange Sie dann nicht mehr nach Griechenland reisen.Ich gebe dort gerne mein Geld aus,weil es ein schönes Land ist mit einer sehr guten freundlichen Bevölkerung.

@DieKleineGünther 15:55

Warum soll man nicht auf die Einhaltung von Verträgen pochen?

Wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt, kann es sich künftig in seiner eigenen Währung bei seiner eigenen Bevölkerung verschulden. Parallel können sie langsam ihre Altschulden in Fremdwährung abtragen, bis sie nur noch Schulden in ihrer eigenen Währung haben. Das wäre das beste für alle.

Ein Glücksfall, nicht nur für Griechenland...

Folgt man Herrn Baumgartens Beschreibung des Herrn Professor Yannis Varoufakis, dann ist dieser ein absoluter Glücksfall für Griechenland und letztendlich damit auch für die Eurozone, weil es pragmatisch die Krise betrachtet und auch entsprechend handelt.

Schaut man sich seinen Werdegang, seine Erfahrungen, vor allem auch seine internationale Reputation an, dann kann man erahnen, warum die europäische Elite so einen Bammel vor ihm hat- ich sehe aus der Masse derer, die bislang die Krise gemanaget haben, keinen, der auch nur annähernd Yannis Varoufakis das Wasser reichen könnte.

Wenn jemand Griechenland aus diesem dunklen Tal holt, dann er!

15:44 von JWW

"Nach Kreta werde ich erst wieder fahren, wenn diese Regierung in Athen abgewählt ist. Keinen Cent mehr an diese Hasardeure!"
Vorher sind Sie gerne dorthin gefahren? Als noch die Leute an der Regierung waren, die durch Betrug, Korruption und Vetternwirtschaft Griechenland und uns ausgenommen haben? Interessant.
Na ja, die ND ist ja schließlich die Schwesterpartei unserer CDU/CSU.
Da muß man das dann wohl anders sehen.

Verträge sind einzuhalten

So lautet ein guter kaufmännischer Grundsatz.
Die neue griechische Regierung täte gut daran, erst mal ihren eigenen Augiasstall auszumisten, anstatt gegen die EU zu stänkern.
Ein Land in dem Steuerhinterziehung, das Erschleichen von Leistungen, Korruption (fakelaki) und Vetternwirtschaft Volkssport ist, hat weitere Hilfe nicht verdient.
Mögen die Griechen aus der EU austreten und die Drachme wieder einführen.
Die EU sollte sich nicht erpressen lassen.
Griechenland braucht die EU, aber die EU NICHT Griechenland.
Ich hoffe, dass die Bundesregierung hier hart bleibt, da es nicht sein kann, dass noch mehr unserer Steuergelder verbrannt werden.

Am 30. Januar 2015 um 15:51 von JWW

Ich kenne den Wortlaut nicht, aber ich nehme an auch Griechische Politiker haben einen Amtseid, der sie verpflichtet ihrem Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuhalten.

Durch die "Verträge", die in den letzten Jahren geschlossen wurden wurde einzig das Volk geschädigt. Schauen sie sich bitte mal die Säuglingssterblichkeit an, die Krankenversorgung oder die Kaufkraft in Griechenland.. dann werden sie sicher einsehen, dass der bisherige Kurs falsch war.
Die neue Regierung kann nun nur versuchen durch radikales gegensteuern dem Eid gerecht zu werden und den menschen im Staat eine Chance zu geben.

Im übrigen geht das nicht zu lasten des Deustchen Steuerzahlers.. Die Euros, die nach Griechenland gegenagen sind, sind doch schon wieder ausgegeben - und das zu gewissen Teilen auch an deutsche Unternehmen, die ihre Panzer nach gr verkaufen sollten.. bleibt also alles im Kreislauf. Sehen sie es einfach als Subventionen für Banken und andere Industrien an..

Doe "Lösung" steht längst fest

Die Rückzahlung der "Kredite" wird verlängert bis 2030 und die derzeitig niedrigen Zinsen werden bis dahin eingefroren. Das wird Griechenland ermöglichen, sich auf den Geldmärkten neue Kredite zu beschaffen - vielleicht von Freund Russland, hier ist von 30 Mrd Eur "Soforthilfe" die Rede.
Mit anderen Worten, der Steuerzahler wird über die ECB nur mit der Zinsdifferenz belastet. Zunächst. Denn wenn sich Griechenland neue Kredite beschaffen kann, dann kommt es in das "Quantitative easing" Programm der ECB.

Griechenland tut wohl gut

daran den Euro hinter sich zu lassen und mit alter Währung einen Neustart zu versuchen.
Griechenland wird ansonsten an die Wand gefahren was sehr schade wäre.
Ich jedoch würde den Griechen und auch Italienern einfach Zeit, zinsloses Geld und und und...geben denn es wird so wahnsinnig viel davon anderweitig verschwendet.
Auch sollten wir alle uns mit Stimmungsmache zurück halten denn wir oder jedenfalls die meisten Deutschen mögen die Griechen doch eigentlich außerordentlich!
Die Scharfmacher der neuen griechischen Regierung wissen das vielleicht nicht?
Dennoch, ein bisschen Unruhe in Brüssel schadet nicht

Wie bitte?

"Deutschland müsse weiter zahlen" Hallo, geht's noch? Wir Steuerzahler haben Griechenland schon zwei Rettungspakete reingeschoben (das zweite sollte es ja eigentlich nie geben, gell Mutti Merkel?) Nicht nur, dass das Geld im griechischen Sumpf versickert ist, es soll die Rückzahlung verweigert werden. Und da erwarten die dass die Deutschen noch mehr Geld überweisen? Wenn ich eine Rechnung trotz Mahnung nicht zahle stehn die Schläger vom Inkassobüro vor der Tür. Die Griechen sollen ihre Schulden zurückzahlen, von mir aus durch eine Zwangsenteignung der reichen Oberschicht. An Recht und Gesetz scheint man sich in Griechenland ja eh nicht mehr gebunden zu fühlen. In spätestens 10 Jahren ist der Euro Geschichte. Dann gibt es bestenfalls noch einen Nord- und einen Südeuro. Eine Bundesregierung muss endlich auf den europäischen Tisch hauen: "Entweder ihr anderen zahlt eure Schulden bei uns zurück oder wir treten aus dem Euro aus" Und ohne Deutschland gibt es keinen Euro und auch keine EU.

Das Problem muss anders geloest werden

Das problem in the EU ist ein anderes, Deutschland hat statistisch gesehen Löhne und Kosten niedriger gemacht im Vergleich zum Grossen Rest Europas.

Die Folge ist eine florierende Wirtschaft. Da special kleinere Länder vor dem Euro darauf gesetzt habe durch eine Abwertung ihrer Wahrung Wachstum zu erzielen, funktioniert the Wirtschaft Politik einfach nicht mehr.

Das heisst aber auch dass jeder abstriche machen muss, was auch gegen höhere Löhne spricht. Da dies eine der wenigen Methoden ist die Kosten und Produkte billiger zu halten und dadurch Wachstum zu erwirtschaften.

Wenn ich daher die Kommentare höre Herr Varoufakis hat die Weisheit mit Löffeln gegessen, frage ich mich warum nur die Deutsche Wirtschaft so ausgesprochen gute funktionier. Wahrscheinlich weil wir nur Dumme haben die unsere Wirtschaftspolitik bestimmen. In der Folge, sehe ich eigentlich nur ein Deutschland raus aus dem Euro um den Druck auf die Solidargemeinschaft zu verringern.

Am 30. Januar 2015 um 15:44 von JWW

Was mich angeht würde ich jetzt erst recht die Griechen durch Urlaub stützen, da nun endlich ein Reformkurs begonnen hat, der dem griechischen Volk hilft, nicht mehr nur allein irgendwelchen ausländischen Banken, die über Jahrzehnte gezockt und verloren haben.

Noch zwei persönliche Worte:
Langsam wird es doch für Sie eng, oder? Sie fahren in kein Bundesland mehr in dem die Linke mit an der Macht ist. Griechenland und der Ostblock sind für sie auch Tabu...
Bayern ist ja groß, aber man lernt die Welt nur kennen, wenn man auch mal von Zuhause weggeht.

Abwarten

Alles schöne Worte und rosarote Luftballons, die man den Leuten in Griechenland erzählt und verspricht. Sollte es die neue Regierung wirklich schaffen das Land aus dem Schlamassel zuführen, dann meine Hochachtung. Ohne viel viel Geld wird das aber nicht möglich sein. Ich glaube, Griechenland braucht eher einen Zauberer. Trotzdem wünsche ich Griechenland alles Gute.

@michicu 14:48 h

"Wenn er so ein genialer Wirtschaftsprofessor ist, warum hat er sich nicht schon vor der Krise gemeldet und vor 20j in die Gr. Politik eingegriffen?"
GUTE FRAGE. er hat eingegriffen, er war berater von mininsterpräsident papandreou.
mit seiner genialität ist herr varoufakis maßgeblich an der vorbereitung der krise beteiligt gewesen.

Wenn im Inland Reformen

Wenn im Inland Reformen stattfinden und alle Steuern zahlen braucht Griechenland kein Geld mehr aus dem Ausland.

Wie jetzt? @um 16:04 von schaunwamal

ZITAT: "Einen europäischen Frühling wird man nicht entstehen lassen." TATIZ

Was soll denn ein "europäischer Frühling" sein? Dass in allen Ländern eine Koalition aus linken und rechten Extremisten die Regierung stellt?

Ich bin mal gespannt, ob sich die linke Ecke an ihr jetziges zustimmendes Schweigen zur Koalition der politischen Extreme in Athen noch erinnert, wenn Marine LePen bei der nächsten Wahl in Frankreich groß abräumt. Ist das dann auch "europäischer Frühling"?

Einfach mal aufstehen und gehen

Wenn jemand sich nicht an Formen und Regeln hält kann jeder Minister aufstehen und den Raum verlassen. Wenn das mehrere Minister machen würden hätte der griechische Minister vielleicht verstanden das er sich an Regeln halten muss

Am 30. Januar 2015 um 16:39 von nullkommanull

Vom Januar 2004 bis Dezember 2006.
Also in den Jahren wo Papandreou ganz fern von Regierungsverantwortung war.
Ausserdem betrachtet Varoufakis das Jahr 2008 und den Schock durch die Finanzkrise als seinen Wendepunkt in Bezug auf Kritik an den weltweiten Neoliberalismus.
2010 war er schon einer der schärfsten Kritiker von Papandreous Krisenbewältigung.

@15:46 von Pantelis

Weil die EU die Aufgabe hatte, dieses zu unterbinden.

Wissen Sie, was ich an der ganzen "die EU ist schuld" Argumentation nicht ganz verstehe? Einerseits wird gesagt, Griechenland sei ein souveräner Staat, der gerade in freier demokratischer Wahl eine neue Regierung gewählt hat und frei darüber entscheiden könne, seine Verträge nach Belieben zu brechen.
Andererseits existiert wohl doch ein Aufpasser in Form der EU, welcher seine Aufsichtpflicht verletzt hat, als sich der Staat Griechenland die Finger verbrannte... Dann kann es aber mit der Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheit nicht so weit her sein.

Am 30. Januar 2015 um 16:45 von JWW

"Was soll denn ein "europäischer Frühling" sein? Dass in allen Ländern eine Koalition aus linken und rechten Extremisten die Regierung stellt?"

Naja, das wäre immerhin besser als die inzwischen recht weit verbreiteten Koalitionen aus Konservativen und Rechtsextremen.. Immerhin können da Linke Regierungsparteien als Korrektiv gegensteuern.

"Ich bin mal gespannt, ob sich die linke Ecke an ihr jetziges zustimmendes Schweigen zur Koalition der politischen Extreme in Athen noch erinnert"
Ich weis nicht wo Sie glauben, dass geschwiegen wird, aber manchmal muss man auch mal aktiv nach Reaktionen schauen.

"wenn Marine LePen bei der nächsten Wahl in Frankreich groß abräumt. Ist das dann auch "europäischer Frühling""
Nein. das ist dann eine Katastrophe, da LePenn eindeutig rechtsradikal ist.. und sicherlich nicht mit Linken zusammen eine Regierung bilden wird.
Der rote Frühling wäre eher eine europaweite Welle von Linksgeführten Regierungen.

Fällt denn niemandem etwas auf?

Jean Claude Juncker hat die EU-Staaten mit seinem Luxemburger Steuermodell um Billionen von Steuereinnahmen gebracht. Macht alles nix, das ist halt ein Ehrenmann. Beim griechischen Finanzminister, der den Bürgern seines Landes ein besseres Leben verschaffen möchte, spricht man von einem großen Spiel.
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Früher hatten die Medien die Aufgabe, die Menschen neutral zu informieren. Das hat sich total geändert: geht es um Islam, Griechen, Russland, also um Problemzonen, dann kommen sofort abwertende Begriffe. Neutral wäre die Formulierung, dass er sich mit großem Ernst den Herausforderungen stellt.
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Die die ganze Steuertrickserei und Korruption in Griechenland gedeckt haben, werden mit mehr Respekt behandelt. Vielleicht, weil sie bei uns Panzer und U-Boote gekauft haben? - Wir müssen darauf achten, dass finanzielle Bewertungen nicht Vorrang vor moralischen Fragen bekommen. Das schleicht sich immer mehr ein. Kommt wohl von den Ratingagenturen. Die kennen das Wort "Moral" gar nicht mehr.

@15:52 von Abydos

koennte man es nicht auch andersherum sehen, also, dass nicht die griechen die schmarotzer sind, wie sie kuehn behaupten, sondern jene banken, versicherungen und fonds in deutschland und anderenorts, sowie deren anteilseigner und kunden, die von den rettungsgeldern profitieren, die an griechenland geflossen sind

Nein, könnte man nicht. Es sei denn, man ignoriert völlig die Tatsache, daß Griechenland gerettet werden musste, weil jene Banken, Versicherungen und Fonds in Deutschland und anderenorts frecherweise am Laufzeitende verlangt haben, daß die Gelder, die sie zuvor den "armen" Griechen geliehen hatten, zurückzuzahlen seinen. Unerhört sowas, wie können die nur auf solche Ideen kommen. Die Griechen sollten sich, anstatt die Deustschen zu beschimpfen, vielleicht mal fragen, wer die ursprünglichen Kredite eingesteckt hat. Und von der Seite mal anfangen, die Rückzahlung der Schulden in Angriff zu nehmen.

@JWW Wenn in Frankreich bei

@JWW
Wenn in Frankreich bei der nächsten Wahl die rechts nationalen gewaltig abräumen,ist das sicher nicht die Schuld der linken. Sondern die Schuld einer unhaltbaren Klientel Politik seitens der EU, der sich Griechenland gerade mit viel Mut entgegenstellt.

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