Ihre Meinung zu: Griechenland und der Euro - keine Bindung auf ewig?

24. Januar 2015 - 5:28 Uhr

Wie soll man mit Griechenland umgehen, wenn das Land internationalen Vereinbarungen aufkündigen sollte? Aus dem Euro werfen? Das wäre schwierig. In der Praxis würde es reichen, wenn die EZB den Geldhahn zudreht.

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Kommentare

Die Struktur des Staates ist die Ursache!!!

Alle wollen Veränderung, aber nicht bei sich selbst. Diejenigen, die selbst das Problem sind, werden sich immer der Gemeinschaft bedienen.

Auch Syriza kocht nur mit Wasser

Syriza macht zwar vollmundige Ankündigungen, sagt auf der anderen Seite aber auch klar dass sie sich zur Mitgliedschaft in der EU bekennen. Einen Quasi-Ausschluss wegen einseitigem Vetragsbruch werdem auch sie nicht riskieren wollen. Vermutlich würde es auf einen Kompromiss hinauslaufen bei dem beide Seiten ihr Gesicht wahren können. Ich hoffe das Syriza die Belastungen auch anders verteilt und die Wohlhabenden entsprechend zur Kasse bittet.

Die Taktik die hier gefahren wird ist allerdings recht fragwürdig, es wäre von EU-Seite her angemessen zu überdenken ob die bisherige Vereinbarung so fortgeführt wird.
Würde man nach dem Prinzip gehen gäbe es nichts zu diskutieren - Griechenland hat zu zahlen, Punkt.
Besser wäre jedoch flexibel auf die Auswirkungen zu reagieren wenn sie nicht so eintreten wie erwartet. Ansonsten führt es nur dazu dass wir am Ende doch zahlen weil der Staat sonst zusammenbricht.
Mehr als es kosten würde wenn man schon vorher interveniert.

die Vereinbarungen mit den internationalen Geldgebern aufkündige

, den Sparkurs rückgängig machen und die Schulden nicht mehr bedienen.
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Boa, der Satz hat s in sich !
Stellen sie sich mal das als Schufaeintrag vor , man würde ihnen einen Vormund stellen der ihr finanzielles regelt , der ihnen sagt was sie mit ihrem einkommen machen müssen und ob sie überhaupt irgendeinen Spielraum haben sich ihre träume zu erfüllen .
Kredite können sie mit diesem Eintrag ohnehin vergessen , keine Bank dieser Welt gibt ihnen auch nur einen Eurocent und so ist es natürlich auch mit den Banken (mit der Bank) die die Griechen doch sehr üppig mit Geld versorgten .
Wer dann noch mit einem solchen Partner Geschäfte macht, dürfte selber bald Pleite sein.Also Liebe Griechen, ihr steht kurz vor dem Abgrund, morgen Abend könntet ihr einen schritt weiter sein ....

...davon abhängig zu machen,

...davon abhängig zu machen, DASS ...

Umsetzung von Wahlversprechen endet im Staatsbankrott

Setzt ein gewähltes Linksbündnis die Wahlversprechen (Kündigung der internationalen Kreditverträge, Beendigung des Sparkurses und des Schuldendienstes)um, wird die EZB dem Land den Geldhahn zudrehen. Griechenland ist dann bankrott und muss zur Drachme zurückkehren.

Dieses Scenario ist angesichts der Vehemenz, mit der der Syriza-Chef seine Forderungen an EU und internationale Kreditgeber vorträgt, nicht von der Hand zu weisen. Offensichtlich werden die Thesen des Linksbündnisses von der Mehrheit der Wahlbürger getragen, die die bisherige Politik satt haben.

Wenn die bisherige Hilfe von EU und den Rettungsschirmen sowie dem IWF für die Griechen nicht mehr ertragen und sie die internationalen Vereinbarungen nicht mehr akzeptieren wollen, wird sich niemand finden, der diesem Land noch hilft. Insofern wäre eine neuen Regierung gut beraten, ihren Kurs zu Ende zu denken und im Interesse des Landes Vernunft walten zu lassen.

Also grundsätzlich....

.....ist es doch wohl so, das Griechenland sich durch die Fälschung von Bilanzen und Haushalten den Eintritt in die Eurozone erschlichen hat. Somit also nur durch Betrug Mitglied ist, wenn das nicht auch einen Ausschluss zur Folge haben kann, dann weiss ich nicht. Ich glaug der EuGH wäre da bei Klage gar nicht so zimperlich!

Grexit

Wenn die Griechen ihren eigenen Lebensstil pflegen wollen, dann bitte außerhalb des Euroraums und auf eigene Kosten. Wenn Sie Geldgeber finden, dann ist es ok, wenn nicht, dann geht's eben nicht.

EuGH

Jede Firma muß bei Bilanzfälschung und Betrug mit drastischen Konsequenzen rechnen. Man sollte es auf eine Klage beim EuGH ankommen lassen.

Das grösste Problem in Europa

Das grösste Problem in Europa ist der Euro. Hätte jedes Land noch sein Währung, könnte auf- und abgewertet werden.

Hoffentlich

Hoffentlich wähl Griechenland und geht bald aus dem Euro. Danach folgen hoffentlich Italien, Frankreich, Spanien usw... Das wäre das Ende für den Euro! Und das wäre auch gut so!Nach der letzten Woche sieht man wie es mit dem Euro weitergeht. Abwärts
Eine Europäische Gemeinschaft wie in den 80-90ern wäre absolut ausreichend. Eine gemeinsame Währung braucht es nicht!

Hopp Griechenland macht den ersten Schritt in eine bessere Zukunft!

Pleite

Wer über seine Verhältnisse lebt, geht irgendwann Pleite. Das ist der Lauf der Evolution. Nur wer die Wirklichkeit nicht aus den Augen verliert kann überleben. Griechenland ist ein seit tausenden von Jahren ausgebeutetes Land, in dem kaum noch ein Baum wächst, was besonders auf den Inseln zu beobachten ist. Keine Bäume =kein Wasser. Raubbau überall. Wenn die Griechen sich nicht besinnen und all ihre, auch noch das letzte Grün wegfressenden Ziegen schlachten, werden sie alsbald in ihrer selbstgeschaffenen Wüste verdursten. Dabei könnte dieses Inselreich ein wunderbares Paradies sein. Aber jetzt gibt es nicht einmal mehr genug Fische in der gesamten Ägeis um die Griechen selbst zu ernähren.

Lieber ein Ende...

...mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

Die Syriza wird auf einem Teil ihrer Wahlversprechen bestehen müssen, denn sonst verliert sie jegliche Glaubwürdigkeit und die nächste Wahl innerhalb diesen Jahres ist vorprogrammiert.

Also wird es auf einen Konflikt um einen Schuldenschnitt mit Griechenland hinauslaufen (ganz ehrlich: das wäre auch das beste, denn auch die Gläubiger haben einen große Mitschuld an dem Disaster. Wenn man einem eh schon hoch verschuldeten Land noch mehr Geld leiht, darf man sich nicht wundern, wenn es nachher weg ist. Deswegen wird ja Geld schließlich verzinst - der Risikozuschlag.).
Dieser Kleinkrieg wird sich so lange hinziehen, bis Mama Merkel den Schuldenschnitt als alternativlos darstellen kann. Weil, wie so oft schon, das Heft des Handels lange schon nicht mehr bei Raute Merkel liegt und sie auch dieses Problem aussitzen wird.

Also: Griechenland gehen lassen: Schrecken mit Ende. Weitermachen wie bisher: Schrecken ohne Ende.

au ja

dann mach ich auch mal Schulden auf Teufel komm raus, erkläre meine Insolvenz, erkläre einseitig einen Schuldenschnitt und mache weiter.

Merkwürdig, dass da so unterschiedliches Maß angesetzt wird.

Tolles Vorbild! Kein Wunder, dass so viele gegen die Politik auf die Straße gehen.

Das andere Volk

Man sollte sich eher fragen, warum bringen die Griechen ggf. Syriza an die Macht?

Die Altparteien haben den kreditfinanzierten Konsumrausch zur Schuldenernüchterung geführt und sich bereichert und die anderen Bereicherten in ihrem Fahrwasser verschont und sich dann ihrer Verantwortung entzogen und dem Volk den unmöglichen Schuldenabbau (nach einem Gläubigeraustausch von Privat zu Staat) unter ausländischer Kontrolle und Austeritätsfloskeln aufgehalst.

Das sozial abgestürzte Volk ist nicht mehr dasselbe wie im eurobeflügelten Konsumrausch auf Pump. Ernüchtert sieht es in den Altpartei-Oligarchen und Goldman-Klan-Vertretern keine Gemeinsamkeiten mehr. Niemand sagt wann das Leiden für 240 Mrd. € Schulden zu Ende kommt, dass die Arbeit auch von kommenden Generationen entwertet. Dieselbe Arbeit im troikafreien Ausland ist besser entlohnt und SV/RV gibt es auch. Sollen Millionen auswandern, den Milliarden-Arbeitsdienst den anderen überlassen, die dann noch mehr strampeln müssen?
Oder?

@goldschmiedel - eine Medaille mit zwei Seiten

Das grösste Problem in Europa ist der Euro. Hätte jedes Land noch sein Währung, könnte auf- und abgewertet werden.

Auf der anderen Seite - und das war ja auch einer der Gründe für die Einführung des Euro - ist es dann Spekulanten auch wieder möglich die Währungen zu beeinflussen, meist zum Nachteil der betreffenden Währungen/Staaten.

So tauscht man nur den Teufel mit dem Beelzebub. Zumal wir Deutschen doch mit dem Euro ohnehin bisher besser fuhren als so ziemlich alle anderen Staaten.

Europaeisches Muskelspiel

Ich bin mir sicher, dass die europaeischen Laender, die Griechenland gegenueber jetzt vor den Wahlen die Muskeln spielen lassen, danach klein beigeben und weiterzahlen wie bisher auch. Draghi hat ja selbst bewiesen, dass diese Waehrungsgemeinschaft kein Vertrauen verdient hat..

Staat und Volk

Was ich bei den Diskussionen um Griechenland und den Euro meist zur Gänze vermisse, ist die Unterscheidung zwischen dem griechischen Staat und dem Volk. Ich möchte daran erinnern, dass es der Staat ist, in dem leider vieles nur mit Korruption läuft, es aber die reguläre Bevölkerung ist, die leidet. Warum ist es nun wichtig diese Unterscheidung zu machen? Der Staat stellt das konstitutionelle und institutionelle Gerüst zur Verwaltung und Organisation des Landes dar. Seine Bediensteten werden unter Gesichtspunkten bestimmter fachlicher Anforderungen ernannt, d.h. der Einstellungsprozess eines jeden Beamten ist nicht im direkten Sinne von einem Konsens der Bevölkerung oder der Regierung abhängig. Die Besetzung der staatlichen Institutionen ist folglich relativ stabil, auch über Legislaturperioden hinaus (Ausnahmen treten meist nur in Diktaturen auf, in denen sämtliche individualrechtliche Statuten der Willkür der REGIERUNG unterliegen)...

Es geht gar nicht mehr anders,

als dass die Griechen einen neuen Weg gehen. Die Sparpolitik der Troika hat in 7 Jahren die Wirtschaft des Landes um 40% ruiniert mit fast 60% Jugend- und 30 % Gesamtarbeitslosigkeit, Zusammenbruch des Gesundheits- und Bildungssystems, Verdoppelung der Selbstmordrate u.s.w.. Nicht DIE Griechen waren für das Desaster verantwortlich, sondern im Wesentlichen eine kriminelle Elite (der Nea Democratica und Pasok), der sich bestimmt auch der eine oder andere Mittelständler angeschlossen hat. Aber ist es nicht verständlich, dass diejenigen, die die Zeche bezahlen, die Arbeitnehmer und -losen, die Rentner und kleinen Beamte sich die Alternative in der Politik suchen? Nachdem die etablierten Parteien, die den Schlamassel zu verantworten haben, nicht die notwendigen Konsequenzen gezogen haben? Für Europa könnte der Fall Griechenland mit einer Syriza- Regierung die Chance eines Neuanfangs bedeuten: weg vom Neoliberalismus, Neokolonialismus und Turbokapitalismus hin zum Europa der Bürger!

Paradies Griechenland

Nun kommt das Wort Demokratie ja aus dem Griechischen und bedeutet
" Herrschaft des einfachen Volkes ".

Die Bedeutung des Wortes muss in den letzten Jahren irgendwie verlorengegangen sein,wenn man den Artikel zwischen den Zeilen liest.

Die EU und die Banken bestimmen was aus einem Land wird und welche Politische Richtung es nehmen darf.

Selbst richtige Austrittsklauseln hat keiner eingerichtet,das ist wie früher in Ländern wo es keine Ehescheidungen gab.

Das hat weder was mit Demokratie zu tun noch mit einem Ordentlichen Bündnis.

Gruß

@tomtomtoy - Soweit sind wir noch nicht

"den Sparkurs rückgängig machen und die Schulden nicht mehr bedienen" - Stellen sie sich mal das als Schufaeintrag vor

Mal davon abgesehen dass die Einstellung einer Zahlung nicht dazu führen würde dass ein Gericht einen Vormund bestellen würde, ein Schufaeintrag ist eine vollzogene Tatsache.

Soweit sind wir hier aber noch nicht. Bisher sind es lediglich Ankündigungen von einem Politiker von dem noch nicht einmal feststeht dass er die nächste Regierung überhaupt führen wird. Und selbst wenn er es tut, Politiker haben im Wahlkampf schon viel gesagt was sich hinterher als Worthülse erwiesen hat.

Neben der Frage der Rückzahlung besteht auch die Frage wie man die Last verteilt. Die jetzige Regierung hat Gerechtigkeit dabei wohl nicht so im Auge gehabt, als Grieche würde ich das nicht unbedingt hinnehmen wollen. Ganze Berufsgruppen bleiben unbelastet, während die die ohnehin schlecht bezahlt werden nun noch weniger haben.
Ich würde sie nicht nochmal wählen.

Griechenland wird vermutlich

Griechenland wird vermutlich Links wählen und eine vernünftige Politik im Sinne der Bürger machen, kann nicht schlecht sein.
Bei uns werden bald auch neue Einsparungen kommen, dann kann das Volk ja entscheiden, ob wir die Alternativlosigkeit für ganz Europa verordnen, oder versuchen aus Europa das zu machen wozu es Gedacht war.
Wenn die Gasquellen in Griechenland die gesamte EU versorgen, dann hat sich das mit den Schulden schnell erledigt.
Ich hoffe nur dass die Pipeline nicht Richtung USA gebaut wird, das wäre extrem schlecht für Europa.
Wenn man diese neue Geldquelle beachtet, wird schnell klar wie wichtig vernünftige Investitionen in Griechenland sind.
Hätten die verantwortlichen Politiker damals schon den Schuldenschnitt, haben auch Experten gefordert geduldet, hätten wir heute weniger neue Schulden.

"Es gibt also keine Euro-Ausstiegsklausel"

dann wird es höchste Zeit, dass eine eingefügt wird.

Dass kein Land für die Schulden eines anderen aufkommen sollte, wurde ja auch klammheimlich geändert.

@Blitzgewitter

Nicht ganz richtig, aber falsch.....
Nicht die Sparpolitik der Troika hat das Land ruiniert, sondern die jahrzehntelange Misswirtschaft durch die durch die vom Volk gewählten Vertreter. Nicht der , der die Nachricht überbringt ist der Übeltäter, sondern der der sie verursacht.

Grichenland und Nato

Griechenland braucht nur die Nato-Mitgliedschaft in Frage stellen und ein bisschen mit Putin liebäugeln - uns schon würde Geld in Massen aus Amerika und Westeuropa dahin fließen.

@11:09 von Lügenlebender

Hätten die verantwortlichen Politiker damals schon den Schuldenschnitt, haben auch Experten gefordert geduldet, hätten wir heute weniger neue Schulden.

Es gab bereits einen massiven Schuldenschnitt!

Ein Vertrag aus dem man nicht aussteigen kann?

Ein Vertrag aus dem man niemals aussteigen kann ist rechtsunwirksam. Und soll doch die EZB den Geldhahn zudrehen. Man tut hier ja hier geradezu so, als ob das Geld die Griechen bekämen, anstatt mal darzulegen dass das von dort sofort weitergebucht auf die Konten u.a. der deutschen Bank, um die Schulden zu bedienen, die selbst schlecht gewirtschaftet haben.

Unerfreuliches Krakel

Die halbe Welt lacht sich ins Fäustchen, weil alle wissen, dass die Wirtschaftspolitik, die Deutschland in der EU durchgesetzt hat, eine Geisterbahnfahrt ohne Sinn und Verstand ist. Erst die anderen arm machen, indem man irrsinnigerweise in einem gemeinsamen Währungsraum anfängt, "Wettbewerb" gegen die anderen dadurch zu führen, dass man die Lohnkosten drückt. Dann steht man selbst gut da und die anderen schlecht. Und dann sagt man: "macht es doch wie wir, Sparen und Kürzen". Nur leider führt diese Politik Europa in den Abgrund und ist zudem in einer Krise überhaupt nicht durchführbar.
Das pfeifen die Spatzen von den Dächern und die Weltökonomen (Krugman anyone?) sagen es laut. Nur in Deutschland hält man sich die Ohren zu und betet mantraartig vor sich hin, "die Griechen müssen ihre Schulden bedienen". Ob das Land gerade komplett vor die Hunde geht, ob die Menschen dort leiden oder die Rückzahlung der Schulden überhaupt möglich ist, scheint nicht zu interessieren.

Viva Syriza!

@wenigfahrer

"Nun kommt das Wort Demokratie ja aus dem Griechischen und bedeutet
" Herrschaft des einfachen Volkes "."

Demokratie heisst eben NICHT " Herrschaft des einfachen Volkes ".

Im antiken Griechenland waren die Stadtstaaten die die Demokratie als Staatsform hatten in DEMOS aufgeteilt. Das waren Verwaltungseinheiten.

Wiki: "In der Regel wurde damit auch die Gesamtzahl der Vollbürger einer Polis (also die Bürger im Besitz der vollen Bürgerrechte) bezeichnet, die – beispielsweise in der attischen Demokratie – an der entsprechenden Volksversammlung teilnehmen konnten."

VOLLBÜRGER ist das Zauberwort.
Frauen (in Athen), Sklaven und andere Unfreie waren NICHT Teil des Demos und hatten somit auch gar nichts zu Entscheiden.

Ist die EU nach Ansicht der ARD ein Unrechtsregime?

"Die EZB hätte guten Grund bei einem einseitig erklärten Schuldenschnitt von Griechenland zu sagen, dass die griechischen Banken keine glaubwürdigen Geschäftspartner mehr sind und insofern nicht mehr kreditwürdig sind für die EZB-Liquidität."

Wenn die EZB wie beschrieben handeln würde, wäre das kriminell. Man kann ja nicht einer Bank sagen, dass sie nicht nach den Regeln der EZB mit Geld versorgt wird, nur weil einem die griechische Regierung nicht passt. Oder ist die EU nach Ansicht der ARD ein Unrechtsregime?

@Perkeo Die Rechnung ist

@Perkeo
Die Rechnung ist sogar sehr einfach, es wurden Kredite an Banken vergeben und nun muss man sich immer wieder retten lassen, weil das erhaltene Geld zur Rettung des Landes nicht sinnvoll investiert wurde, auch gibt es viele Steuersünder in Griechenland, selbst Deutschland verliert so jedes Jahr nur 100 Milliarden €, dafür muss man aber auch die Politiker verantwortlich machen die solche Zustände überhaupt erst zulassen.
Erklären sie doch mal warum Griechenland, mehr Leopard Panzer als Deutschland hat?

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