Kommentare

Hat funktioniert...

Es hat funktioniert den Komapatienten Zins- und Zinseszins weiterhin künstlich am Leben zu erhalten, doch um welchen Preis? Alle müssen expandieren, Kosten einsparen und Gewinn maximieren, bis zum bitteren Ende. Alle Kriege werden im Namen von Volksgruppen, Religionen, politischen Lagern, etc. geführt und letztendlich geht es doch nur ums Geld.

Selber Denken

Einfach mal im Internet unter "Staatsverschuldung" (USA/D/EU,usw) nachfragen.
Das Diagramm der US-Entwicklung ist sehr aufschlussreich, wenn man bereit ist selber Schlussfolgerungen zu ziehen. Das gilt aber auch für die EU-Währungszone wie auch für jedes andere Land.

Heiligs Blechle

Verstehe ich das richtig? Mehr Geld bedeutet also, es kann mehr Geld augegeben werden? Und mehr Geld ausgeben bedeutet Wachstum? Also brauchen wir doch nur Geld zu Drucken und verteilen und schon haben wir mehr und mehr und mehr und mehr Wachstum. Wir sollten mehr Geld ins Gelddrucken investieren. Weltweit ist ein riesiger, schier unendlich großer Bedarf an billigem Geld. Dieser übertrifft sogar noch den Bedarf an 1Euro Mercedesen bei weitem.

Economy ist kein Voodoo Zauber

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und dann kann eine - zusätzliche - Sichtweise von einer Anderen Richtung helfen.

Fällt auf, dass in der EZB kein Brite, kein US-Amerikaner und kein Deutscher leitet?

Gut, die ersten zwei sind nicht Mitglied im exklusiven Euro Club.

Aber es sind diese drei Länder, die sich bei Finanzen immer hervorragend auskannten. Und sogar dann noch, wenn sie Mist bauten, es verstanden ihren Mist anderen anzuhängen.

Denken wir nur an die letzte Finanzkrise, die ihren Ausgang in den USA nahm. Erstmals für alle sichtbar, mit der Pleite der Lehmann Brothers.

Wer erholte sich am schnellsten von der Krise? Wessen Banken stehen heute besser da, als die europäischen?

Eben die Amerikaner.

Es ist verständlich, dass D aus politischen Gründen nicht die Leitung der EZB übernahm.

Gut für den Euro und den zukünftigen Wert unser aller Geld aber, ist das sicher nicht.

Der Unterschied

Und es ist ein großer Unterschied, ob eine Zentralbank nur die Anleihen eines einzigen Staates - nämlich des Staates, bei dem sie auch selber viel mitreden kann - kauft, oder die Anleihen von bis zu 18 Staaten.

Wobei die EZB gerade die Anleihen von den schwächsten Staaten kaufen will. Also den Staaten, die diese Anleihen möglicher Weise nie bedienen werden können.

Völlig richtig, da ist ein großer Unterschied. Zwischen der US-Zentralbank und unserer EZB.

Und der Unterschied ist nicht für uns gut.

Da liegt der Fehler...

Der Fehler liegt darin das Alles auf diese Art nachgeschossene Geld bei den Banken auf Halde liegt und die nicht wissen was sie damit noch tun sollen.

Für Unternehmer soll der Anreiz geschaffen werden, Geld zu investieren. Das wollen diese aber nicht, weil keine Nachfrage an Produkten herrscht. Also warum die Kapazitäten ausbauen?

Die Privatleute brauchen das Geld, sowohl für Anschaffungen wie für Immobilien. Damit würde nicht nur die nötige Nachfrage generiert und damit Arbeitsplätze geschaffen, worauf die Unternehmer eben doch investieren würden/müssten, sondern der Staat würde auch über Mehrwertsteuer und anschließend Lohnsteuer mehr einnehmen.

Aber diesen Schritt will niemand gehen, warum auch immer.

Das Problem ist, das man das billige Geld

nicht wieder eingefangen bekommt. Letztendlich geht es beim Gelddrucken nur darum die Psyche eines ganzen Landes zu beeinflussen, damit nicht eine große Depression um sich greift. Der erste Teil hat funktioniert, es tritt aber auch eine Gewöhnung ein und man bringt das billige Geld nicht mehr einfach aus dem Markt. Wohin das führen kann, wenn man die nötigen Reformen oder Sparanstrengungen nicht durchführt, kann man gut an Japan sehen. Die Staatsverschuldung ist auf ein riesiges Niveau aufgebläht, trotzdem geht die Wirtschaft nicht mehr voran. Und wenn die Wirtschaft nur noch funktioniert, wenn das Geld billig auf den Markt geschmissen wird, dann stimmt was grundsätzlich nicht.
Und ob das sinnvoll ist die Banken mit billigen Geld zu versorgen, damit die wieder neue Blasen erzeugen? Besser wäre man hätte jedem Bürger 1000 Dollar geschenkt über Steuererleichterungen, dann bekommen es wenigstens die richtigen.

Funktioniert?

In den USA hat es schon funktioniert.
Eine Währung die keinerlei Wert mehr hat ausser den, der Militärisch erzwungen wird.

Ist das jetzt ernst oder Satire?

Fehlerhafte Analyze

@MaWo
Ja richtig wenn man die Staatsverschuldungsquote der U.S.A ansieht sind die de facto pleite wie Griechenland.

Ich denke auch nicht das diese Ankäufe zu mehr Kredite führen, wir haben schon festgestellt die Firmen wollen nicht investieren weil die Nachfrage fehlt, sondern weil die Entkopplung von Produktion und Arbeit die Kaufkraft innerhalb der EU Nachhaltig untergraben hat, weil trotz günstigere Produktion die Preise nicht sinken natürliche Reaktion: Deflation = Kaufkraft steigt

Was wir erreichen werden und haben ist das die Währungskurs des Euro fällt, was dazu führt das wir andere unter Druck setzen außerhalb der EU mit unseren Günstigen Waren, was das ganze Spiel von vorne wo anderster los gehen lässt über kurz oder lang.

Wenn der Kapitalismus sich nicht selbst neu erfindet wird er sich selbst auffressen.

Entscheidungen

Herr Ganslmeier sollte sich schon entscheiden, ob eine Wirtschaft auf immer mehr Schulden erfolgreich aufgebaut werden kann oder ob nicht letztlich doch Marktmechanismen greifen werden, die den Geldsegen rapide entwerten. Die einzige "echte" Erfolgsmeldung aus den USA betrifft wohl die Energiepreise - wobei aber die jetzige Ölkrise noch nicht eingerechnet ist. Was die die Arbeitslosenzahlen angeht, da ist Statistik geduldig. Keiner weiß, wie viele Bürger sich inzwischen ganz aus der Arbeitslosmeldung verabschiedet haben und wie viele Zwei- und Mehrfachjobs annehmen mussten, um über Wasser zu bleiben. Ist wohl wie bei uns: Die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab - bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, dass doch ziemlich getrickst wird. Und von einer auf über 4 Billionen (wirklich Billionen, nicht US-Milliarden!) gestiegene Anleihe-Depots sprechen eine sehr deutliche Sprache...

Versucht mal das hier:

Das Experiment ist erst dann geglückt, wenn

- die Anleihenkäufe (Quantitative Easing) wieder auf "normales" Level (praktisch keine) reduziert werden
UND
- die Wirtschaft danach gleich stabil bleibt.

Unausweichlich führt jetzige Situation zur Inflation in den USA, und dann haben Sie die Wahl:
Zinsen rauf und Wirtschaft abwürgen (Schulden wären komplett unbezahlbar), oder: Zinsen unten lassen und Inflation zulassen.
Lasst die Chinesen mal aufwachen, - am Ende stehen die USA als Einzige da, die ihre Anleihen kaufen. Per Druckerpresse. Das ist Wertschöpfung oder? :-)
Die Fed kann ja jetzt schon nicht mehr die Anleihen auf den Markt zurückwerfen, weil das ein Ende mit Schrecken wäre.

Na ganz kann man USA nicht mit Griechenland

vergleichen. Die USA ist imme rnoch die größte Wirtschaftsmacht der Erde und hinter den gewaltigen Schulden steckt trotz aller Krisen eine große Wirtschaft. Aber die Wirtschaft durch Schulden anzukurbeln und das als Erfolg zu werten ist doch reichlich naiv.
Siehe Japan wo das hinführt. Denn wenn anschließend andere Staaten und Banken Versicherungen Fond das Vertrauen verlieren, kann man diese Staatspapiere nicht mehr verkaufen. Andere Staaten und Fonds investieren nicht mehr im Dolalrraum und die Wirtschaft stürzt wieder ab. Ob das ein Erfolg war sieht man erst in ein paar Jahren, ob die Wirtschaft weiter an Faht gewinnt oder wieder einbricht und die Schulden abgebaut werden können. Die Zeiten wo der Dolalr das einzige Maß der Dinge war sind zum Glück auch vorbei, das leichte Endschulden wie früher durch Inflation und Abwertung geht nicht mehr so ohne weiteres. Es stehen genug andere Währungen parat. Glück für die Amis, das der Euro gerade auch nicht gut da steht.

@holyknights

Der USD hat gegenüber fast allen anderen nennenswerten Währugen aufgewertet. Und es ist mir niehmand bekannt der militärisch gezwungen wird USD zu kaufen/akzeptieren. Höchstens die Ölstaaten, aber auch die tauschen ihr Geld danach großteils in andere Währungen um wenn sie es weltweit investieren/verbrassen/an Islamisten spenden/Waffen kaufen...

Der USD hat aufgewertet weil die USA kaum noch Geld mehr für Öl-importe ausgeben müssen dank Wracking. Und weil (dank billiglöhne) in den USA tatsächlich ein solides Wirtschaftswachstum stadtfindet.

Geldmengenpolitik

Ein großer Unterschied ist, daß die USA seit Jahrzehnten nicht mehr preis gibt, wie viele Dollars sie denn nun gedruckt haben.

So werden die Länder der Welt mit den grünen Scheinen überflutet.

Und jeder weiß insgeheim, daß der Dollar nichts wert ist.

Aber jeder hofft, daß der Glauben an die Währung ungebrochen bleibt. Sonst könnten die mit ihren Dollarreserven nur noch Konfettiparaden veranstalten.

Und "Goldman-Sachs Draghi" versucht jetzt genau das Selbe mit dem Euro.

Warum wohl? Weil dann eine Alternative zum Dollar verloren geht und die USA imer weiter so machen können.

Kapital frisst mehr und mehr Arbeitsleistung

Mehr und mehr aller Arbeitsleistung muß für die Bedienung von Zinsen aufgewendet werden. "Wir sind das Geld", sollte die Parole aller Arbeiter sein! Wer Zinsen haben will, soll gefälligst dafür Arbeiten.

Die Enteignung von Sparern

Die Enteignung von Sparern als "Geglücktes Experiment" zu bezeichnen ist ziemlich absurt.

Wieso das Beispiel USA und nicht Japan?

Japan hat relativ zum Bip das deutlich grössere QE program:

Ergebniss: Japan rutschte grade wieder in die Rezession und das angestrebte Inflationsziel ist in weiter Ferne. Alles was QE bisher bewirkt hat ist die Zinsen nahe Null zu halten, für den Preis unglaublich hohen Verschuldung.
Und die USA? Die haben zufällig die Weltleitwährung und können so die Notenpresse folgenlos schon seit Jahrzehnten auf hochtouren laufen lassen. Ob der derzeitige Aufschwung etwas damit zu tun hat ist ebenfalls fraglich. Der Vergleich mit der EURO Zone hinkt jedenfalls gewaltig.

Wer kann der kann...

Scheinbar kann die EZB kaufen....kaufen ..kaufen....ich frage mich? Woher hat sie das ganze Geld um dauernd zu kaufen...Ach ja..geht das bei der EZB vielleicht schneller als ich hier diese Zeilen eintippe...
berstimmt.
Beweis:
1.000.000.000.000.000.000.000....
ging schneller.

@Pessimist 10:23

Zitat "Die Privatleute brauchen das Geld, sowohl für Anschaffungen wie für Immobilien."

Wenn sie sich die Preisexplosion bei den Immobilien ansehen sollte klar werden, daß schon viel zu viel Geld im Umlauf ist. 40% Inflation in nur 5 Jahren. Da muß man wirklich "Angst vor Deflation" haben.

Es ist nicht Aufgabe der EZB für Nachfrage zu sorgen. Und es besteht auch kein Anspruch darauf, daß sie das tun muß.
Eine Zentralbank muß neutral sein. Alles andere ist menschenverachtend.
Das billige Geld zerstört unsere Altersvorsorge.

Ökonomisches Analphabetentum

"Was aber, wenn die Staatsanleihen irgendwann wieder verkauft werden? Kritiker befürchten spätestens dann eine Inflation."

Wenn eine Notenbank Anleihen verkauft nimmt sie damit Geld aus dem Markt und verkleinert damit nicht nur ihre Bilanzsumme sondern auch die Geldsumme. Wie in aller Welt soll das zu einer Inflation führen? Eher das Gegenteil, eine Deflation ist zu befürchten. Zu einer Inflation kann es höchstens dann kommen, wenn die Staatsanleihen irgendwann ausfallen und abgeschrieben werden müssen. Von Verfassern solcher Artikel wünsche ich mir etwas mehr Fachkompetenz, siehe auch mein Kommentar zum Beipiel Japan.

Zur Erinnerung: US-Staatsschulden

Nur zur Erinnerung: allein unter der Regierung Obamas haben sich die US-Staatsschulden von 10 Billionen auf 18,5 Billionen U$ erhöht.

Inwiefern soll sich bitte die EU daran ein Vorbild nehmen?

Schuldenspiele, Währungskampf und keine Investitionen/Jobs

Am Anfang stand die hausgemachte US-Hypothekenkrise, die unseren Staatsbanken den Garaus machte und Schattenhaushalte zur Bankenrettungen auflegen ließ, aus der das verbrannte Staatsgeld nicht zurückfloss und wonach die USA nochmals auch die teilnehmenden EU-Privatbanken unter Anklagen aller Art in ihre Haushaltskasse schröpften.
Mit den QE kam die Geldschwemme in die Welt, die Japan, EZB und Schweiz u.a. zum eigenen QE gegen den Aufwertungsdruck und Exportverluste zwangen. Währungskrieg.
Die Basisgeldmengen schwollen unproduktiv an und hypten die Aktienbörsen samt Gold selbst in der Krise, die Vermögenden legten gewaltig zu, die anderen zahlten drauf.
Die USA kreditierten mit Billigzins Hunderte Milliarden in das (fehlkalkulierte) Fracking und verringerten das teure Importöl und begannen zu exportieren, was anderer Exporte bremste, den Ölpreis senkte und destabilisierend wirkt.
Die neue Statistik erhöhte d. BIP >2% (inkl. Schuldengrenze), auch hier zogen wir nach.
Nun das EZB-QE.

11:36 von michicu

"...Na ganz kann man USA nicht mit Griechenland vergleichen. Die USA ist imme rnoch die größte Wirtschaftsmacht der Erde und hinter den gewaltigen Schulden steckt trotz aller Krisen eine große Wirtschaft."

"Ganz" ganz sicher nicht. Aber man sollte nicht vergessen, dass Griechenland Teil der EU mit dem Euro ist und somit wiederum Teil einer größeren Wirtschaftseinheit, wie es auch die USA sind. Vielleicht wäre es deshalb richtiger Griechenland nur mit Kalifornien zu vergleichen, um ähnliche Problematiken und vor allem Lösungsmodelle zu beschreiben.

Wer selber Geld drucken darf, ...

kann sicher Strohfeuer entzünden. Die Fed kaufte 2014 monatlich im Umfang von 55 Mrd. Dollar Staatspapiere auf. Die Staatsverschuldung der USA betrug Anfang Januar 2015 18,08 Billionen US-Dollar oder 104 % des BIP. Solange die Welt den Dollar -leichtfertig oder mit politischer Absicht-aufsaugt, geht das. Mit dem Euro kann man das nicht machen.

80 milliarden @ 12:54 von Paul Puma

fast korrekt – es waren lange zeit 80 milliarden us dollar. das geld ging natürlich komplett in den zockerkreislauf – alles andere wäre kommunismus gewesen ;-)

Wann platzt eine Blase?

Wenn genügend Luft im Ballon sind. Und da die Blase von 2008 das Kapitaleinkommen um 40% haben steigen lassen (diese 40% liegen nun als Schulden in den Bad Banks kicher), denken die Jungs, dass sie nun noch mehr pumpen müssen, dann bringt´s vielleicht 60% mehr in 6 Jahren!
.
Ja, wir Menschen streben immer nach Verbesserung. Dabei ist das noch bescheiden. Herr Ackermann wollte doch für die DB 25% Gewinn pro Jahr haben! Na, da bleibt für die Ballonbauer ja noch viel Spielraum nach oben!

Tonfüße

Das ganze Wachstum steht doch auf tönernen Füßen.
"US-Bürger konnten sich zu günstigen Konditionen Neuwagen anschaffen, und die Firmen kamen an billiges Geld, um zu expandieren."
Genau da haben wir doch das Problem: Der ganze Aufschwung wird auf Pump finanziert. Wenn sich die Wirtschaftslage nun verschlechtert und die Banken die Zinsen erhöhen, laufen all diese Bürger und Unternehmen in die Zinsfalle, die schon 2008 die Weltwirtschaft in den Abgrund gerissen hat. Verhindern lässt sich das nicht, es kann höchstens mit weiteren Anleihekäufen rausgezögert werden. Bei 104% BIP-Verschuldung dürfte der FED aber sehr schnell der Atem ausgehen. Es spricht für sich, dass die FED auch zu Zeiten eines Wachstums, was wir in der westlichen Welt lange nicht mehr gesehen haben, keine Anleihen verkauft...

Der Markt ist überreizt, die Chance auf Reformen wurde nach der letzten Krise vergeben. 2008 lässt grüßen, denn die nächste noch größere Krise ist nur einen Steinwurf entfernt...

12:32 von Kenner

"...Wenn eine Notenbank Anleihen verkauft nimmt sie damit Geld aus dem Markt und verkleinert damit nicht nur ihre Bilanzsumme sondern auch die Geldsumme. Wie in aller Welt soll das zu einer Inflation führen? Eher das Gegenteil, eine Deflation ist zu befürchten. Zu einer Inflation kann es höchstens dann kommen, wenn die Staatsanleihen irgendwann ausfallen und abgeschrieben werden müssen. Von Verfassern solcher Artikel wünsche ich mir etwas mehr Fachkompetenz, siehe auch mein Kommentar zum Beipiel Japan."

Wer soll denn die Anleihen wieder zurückkaufen von der Notenbank, wenn jeder weiß, dass diese Anleihen letztlich nicht gedeckt sind, weil in einer Summe vorhanden, der einfach keine realen Werte gegenüber stehen?

Hier wird positiv geredet...

was eindeutig negativ ist. Aus dem nichts geschaffenes Geld zerstoehrt die Balace der Maerkte. Wir sehen nur noch die Pixelwelt. Nicht mehr Millionen Food coupon Empfaenger und noch mehr Trailerhome Bewohner. Das ist eine gezielte Ausblendung der Wirklichkeit zu gunsten geschoehnter Bildschirmaufschwuenge. Aber die greifbare Wirklichkeit wird sich nicht lange verdraengen lassen. Wachstum auf Schulden und Billigloehnen kann nunmal nicht funktionieren. Die ECHTEN Maerkte sind bereits satt und die Zahl der ZAHLUNGSFAEHIGEN Konsumenten sinkt staendig. Das kann niemals funktionieren. Wie hier im Artikel ausgesprochen: Kredite,Kredite, Kredite fuer Alles und Jeden. Genau das hat die Krise erst ausgeloest. Sie ist nicht vorbei, nur aufgeschoben und wird mit Macht zurueckkehren . Bald.

@tourist71

Dieses "kaufen und irgendwann bezahlen" Verhalten hat schon den Immo Markt in den USA kaputt gemacht. Nun wird noch eins draufgesetzt. Wer wirklich glaubt das dies nur mittelfrist funktioniert glaubt auch an den Osterhasen. Hier wird reine Gier geschuehrt. Aber ein gieriger Konsument hat in der Regel kein Geld und wird , wie ich es hier in Thailand erlebte, das Produkt der Gier nur kurz besitzen, weil er es nicht abbezahlen kann. Sitzen bleibt er auf der Restschuld. So werden die Armen immer aermer. Lasst euch nicht verfuehren. Kauft nur was ihr cash bezahlen koennt oder SICHER finanzieren.

Wenn mich einer Fragt ..

Was wir tun sollen statt dessen b.z.w was wir brauche?
1.) Einwanderung um die Demographische Entwicklung auf zu halten oder mehr Kinder bekommen.(hier geht es so wohl um Finanzierung als auch um Nachfrage an Gütern)

2.) Das andere lässt sich nur schwammig Formulieren, wir brauchen eine Bremse die die Entkopplung von Produktion und Arbeit abbremst, der Mindestlohn war da schon ein richtiger Schritt, wir müssen aber auch die Wild West Globalisierung in den Griff bekommen, damit nicht noch mehr Arbeitsplätze verschwinden und die Löhne nicht ihn das bodenlose gedrückt werden, selbe gilt auch für die Automatisierung.

3.)Steuervermeidung muss hart bekämpft werden, weil mit dem Geld das dem Staat fehlt könnten genug Investitionen getätigt werden um 100.000te Arbeitsplätze zu finanzieren und/oder Lücken bei der sozial Finanzierung zu schließen(Rente).

Mit dem Programm schwimmt man schon hart gegen den Strom

Wenn ich hier eine Karikatur veröffentlichen könnte

Wenn ich hier eine Karikatur veröffentlichen könnte, würde ich die Bänkergilde samt den Wirtschaftswissenschaftlern als Maffiosis darstellen. Das alles hat doch nichts mehr mit Ehrlichkeit und Redlichkeit zu tun, Begriffe, die unser Zusammenleben erst menschlich machen. Begreifen wir nicht endlich, dass das Fachwissen dieser Menschen nur Schall und Rauch ist? Begreifen wir nicht endlich, dass das gesamte System nichts taugt?
Richtig, ich bin keiner dieser sog. Fachleute. Gott sei Dank! Ich habe es nämlich nicht verlernt, zu denken.

Es gibt zwei Geniestreiche

Es gibt zwei Geniestreiche des Finanzmarktes: Das eine ist, den Geld- vom Goldpreis abzukoppeln. Das andere ist, das staatliche Monopol, Geld zu drucken, an die Bank zu verleihen/verkaufen.

Ich meine, macht eucht das mal klar: Der Staat hat das Monopol, Geld zu drucken. Aber er verkauft/verleiht/verschenkt es an eine Bank. Die Bank druckt jetzt Geld (bzw erfindet es) und leiht es dem Staat, der es mit Zinsen zurückzahlen muss. Und Staaten, das wissen wir ja von Finanzanleihen, bezahlen ihre Schulden immer. Das heißt, auf das gedruckte Geld kommen reale Zinsen. Wen kümmert es noch, ob das Geld vorher wirklich existiert hat? Wer hat da noch den Durchblick, wo das herkommt?

Wie haben wir es nur so weit kommen lassen können?

@Schlando

Es ist ein Irrtum zu glauben, das neue Fabriken mehr Arbeit schaffen. Sie schaffen durch Automatisierung der Produktion WENIGER Arbeit. Das Thema ist praktisch tabu. Niemand redet ueber darueber das global die produktive Arbeit zunehmend von Robots erledigt wird. Mehr Arbeit ist ein Luege. Es gibt, bei staendige wachsender Produktion, WENIGER Arbeit. Genau das wird durch billigste Kredite weiter gefoerdert. NACHDENKEN! Die vera...en uns.

Die massiv zunehmende Automatisierung...

der Produktion und die damit einhergehende steigende Arbeitslosigkeit GLOBAL ist ja ueberhaupt kein Thema. Warum eigentlich nicht, obwohl die momentanen Aktionen GENAU DAS forcieren. Wie werden nur noch angelogen! Mehr Arbeit? Lachaft und unrealistisch.

1,26 Billionen EURO

So jetzt wissen wir es. Die EZB will für 1,26 Billionen EURO Schuldscheine einkaufen.

Woher kommt das Geld?

Schneeballsystem

Das Ganze erinnert mich inzwischen an ein Schneeballsystem. So lange neues Geld hinein gepumpt wird, läuft es prima und die Initiatoren machen Gewinne. Nur leider wird die Geldmenge, die hinein gepumpt werden muss, immer größer und dann platzt irgendwann das System...

Der Vergleich mit den USA hinkt

Interessanter Wortbeitrag von Ökonom Hans-Werner Sinn, der findet, dass der Vergleich mit den USA hinkt:

"Der feine Unterschied zu den USA ist, dass die Fed, die amerikanische Zentralbank, ja nur bundesstaatliche Papiere kauft und nicht die Papiere der Einzelstaaten. Würde man die EZB nach Amerika schicken, würde sie jetzt die Papiere kaufen wollen von Kalifornien, Illinois oder Minnesota, drei Staaten, die am Rande der Pleite stehen. Aber die Fed kauft es eben nicht und deswegen müssen die sich selber mit ihren Gläubigern auseinandersetzen. Sie kriegen nicht genug Kredite und das hält die ganze Schuldenproblematik in Grenzen. Würde die Fed jetzt die Papiere von Kalifornien kaufen, was glauben Sie, was Kalifornien macht? Die würden sich munter weiter verschulden, weil ja gefahrlos man immer mehr Papiere ausgeben kann, ohne dass die Zinsen steigen. Das ist der große Unterschied."

@Johannes48

Nicht das System wird platzen, sondern eines schoenen nicht mehr weiten Tages wird eine grosse Menge Menschen in schneller werdendem Tempo probieren gleichzeitig fuer diese Versprechen, die wir Papiergeld nennen gleichzeitig dafuer greifbare Waren zu kaufen. DANN KNALLTS. Erst dann. Wann genau weis niemand. Mein Glaube liegt im Gold. Man wird sehen.

Dieser Artikel verbreitet

Dieser Artikel verbreitet ökonomischen Unsinn. Das ökonomische Hauptproblem der usa ist die Deindustrialisierung, also die Realwirtschaft. Diese kann man mit monetären Massnahmen nicht verhindern. Man kann zwar die Löhne und die eigne Währung so weit herunterfahren, dass ein Land wieder konkurrenzfähig wird, killt damit aber gleichzeitig den Konsum.
Das Wirtschaftswachstum der usa - soweit es real und nicht ein statistisches Artefakt ist - beruht einerseits auf dem auf geborgtem Geld aufgebauten, kurzlebigen Frackingboom, andererseits auf die sich selbst fütternde Finanzkapitalmaschine. Wenn der Ölpreis übers Jahr niedrig bleibt, wird dann QE 4 in Stellung gebracht. Der Süchtige braucht Stoff.

@Antipolitiker

"Woher kommt das Geld?" Das ist doch grad der Clou daran: Das Geld existiert überhaupt nicht. Das ganze ist ein psychologischer Trick, um eine Nachfrage zu erzeugen, die es de facto ebenso wenig gibt. Solange man aber fiktiv eine Nachfrage erzeugt, steigt der Kurs. Das geht zulasten von fiktiven Schulden. Fliegt das auf, bzw. traut der Markt dem nicht mehr. Damit fällt der Kurs rapide und die Ansprüche auf die Schulden schlagen sich dann in realen Forderungen nieder. Die wiederum können nicht gedeckt werden, weil es das Geld ja nie gab. Man nennt das ganze eine Finanzblase. Solange wie die Schulden mit exponentiell wachsenden Schulden bekämpft, geht alles gut. Je weiter der Wert der fiktiven Schulden sich von der Realwirtschaft abkoppelt, desto unsicherer wird das ganze, bis die Blase schließlich platzt. Die EZB tauscht ein mittelgroßes-großes Problem heute gegen ein Unlösbares in einigen Jahren ein. Bestenfalls einige Jahre...

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