Kommentare

Nachfrage generieren...

Wenn die Leute mehr Geld in der Tasche haben, geben sie es auch aus. Die Nachfrage steigt, es muss mehr produziert werden. Dadurch wird in den Unternehmen wieder investiert und es werden Leute eingestellt.

Durch die steigende Nachfrage steigen auch die Preise und wir haben die Inflation, die sich der EZB-Chef so dringend wünscht.

Es könnte eigentlich so einfach sein...

Schweizer Franken

Gern wird immer wieder vergessen, dass ein starker Franken auch gewaltige Vorteile mit sich bringt - denn alle Importe werden dadurch dementsprechend billiger. Die Schweiz muss (durch eigene Rohstoffknappheit) sehr viel importieren - ein starker Schweizer Franken hilft dort enorm.
Zudem ist der Schweizer Franken bereits in den letzten Jahren massiv aufgewertet worden von 1,65 zu 1,40 zu 1,20 und jetzt bei nahezu 1,00 zum Euro. Die ersten massiven Aufwertungen bis zu 1,20 hat die Schweizer Wirtschaft sehr gut überstanden.
Alle die in der Schweiz unterwegs sind wissen, dass mittlerweile sehr viele Japaner und Chinesen den Schweizer Tourismus am leben erhalten - von leeren Betten kann da überhaupt keine Rede sein.
Die Schweizer Uhrenindustrie erlebe trotz der starken Währung einen deutlichen Aufschwung und erhebliche Wachstumsraten.

Die Schweiz

hatte doch gar keine Wahl.
Eine ganze Weile geht es doch schon in den Berichten das Euro und Dollar 1 zu 1 werden sollen.

Und die EZB will ja noch mehr Geld ohne Wert in den Markt pumpen,warum sollen die Firmen Kredite nehmen wenn die Kaufkraft fehlt in den Länder wo sie hin exportieren.

Im Inland wird das Geld auch nicht mehr,also wird dort auch die Kaufkraft nicht explodieren.

Eher das Gegenteil nehme ich an,Auslandsreisen werden sich verteuern also ausfallen oder die Menschen fahren kürzer weg.

Und als privater werde ich den Teufel tun und mich verschulden und der Bank ausliefern.

Ich glaube ehrlich nicht daran das es funktioniert,wobei ich nur was von meiner Haushaltskasse verstehe wie die Schwäbische Hausfrau halt.

Borgen macht Sorgen.

Gruß

Wirtschaftlicher Sachverstand gefragt

Letztlich zeigt sich doch immer wieder, dass die derzeitige Besetzung entsprechender Spitzenpositionen in der EU eine vollkommene Fehlentscheidung war. Auch politisch - es soll "billiges" Geld an Bedarfsträger fliesen (Kredite), doch die Umsetzung/Durchsetzung solch einer gewünschten Maßnahme ist politisch in keiner Weise geregelt oder forciert -; folglich werden die Banken in keiner Weise sich darauf einlassen, Gelder billig einzukaufen und an Bedarfsträger zu verleihen. Ist schließlich sinnvoller und zweckmäßiger damit zu spekulieren! Tolle Politik!
Die EZB hat es immer noch nicht gelernt, marktkonform zu agieren, losgelöst von der Politik.

Gesunder Menschenverstand könnte die Krise beenden

Damit kleine Unternehmen expandieren können, müssten die Baslerverträge ausgesetzt werden. Große Unternehmen, die die Vergabekriterien erfüllen können, nehmen aufgrund der unsicheren Zukunft keine Investitionsdarlehen auf. Investieren würden die, die heute keinen Kredit von der Bank bekommen. Damit steigt jedoch wieder das Risiko, dass Banken faule Kredite vergeben.

Der Teufelskreis kann so nicht durchbrochen werden. Erst, wenn der „normale Bürger“ deutlich mehr Geld in der Tasche hat, gibt er es auch aus. Dazu wären gigantische Einkommensteigerungen, gerade in den unteren Einkommenschichten nötig. Konsumiert wird nur Geld, das da ist. Ab einer bestimmten Einkommenshöhe wird jeder Cent Mehrverdienst gespart.

Die europaweite Abkehr von fairen Löhnen für die breite Masse, eine Verlagerung zugunsten der Exportindustrie ist der eigentliche Systemfehler. So wandert das Geld nur in die Taschen von Spekulanten, die es nicht ausgeben, sondern damit pokern.

Unbequeme Wahrheiten

Schönen Dank Herr Jakisch für ihre ungeschminke Darstellung einer verfehlten Wirtschaftspolitik der EZB. Dieser Kommentar sollte ganz oben auf der Titelseite der Tagesschau stehen.

@von Gerechter66

Stimmt, die schweiz kann sich den hohen Wechselkurs leicht erlauben, da sie nicht durch ihre Politiker in den Euro gezwungen wurde.

Trotzdem bekommen wir die DM, mit der all dies auch in Deutschland möglich gewesen wäre nicht zurück.

Dieses billige Geld

gabs schon mal,in den USA und zwar vor Jahren .Das Ziel :Die FED gab billiges Geld an die Banken damit diese billige Kredite für Geschäfte und Firmen geben sollten,was war das Ergebniss?
Die Banken nahmen dieses Praktisch Zinslose Geld und gingen selbst auf Einkaufstour,das Ergebniss hatten Wir ja vor ein paar Jahren.
Dragi ist ein Italiener also reagiert Er auch wie einer:Kommt lasst uns Geld drucken ausgeben und dann schauen wir mal was dabei rauskommt .
Das dabei aber wieder die gleichenm Fehler gemacht werden wie auch schon wenn juckts

wir hatten

mit der D-Mark eine so gute Währung. Warum haben wir uns das angetan? Deutschland wird fremdbestimmt, ausgeplündert und ruiniert. Die Schuldenkönige jubeln und machen noch mehr Schulden. Am Ende erklären sie ihren Staatsbankrott und Deutschland darf alles bezahlen. Dazu brauchen wir für jedes Schuldenland dann einen neuen Soli. Man muss nur noch Dumme finden, die dann unter diesen Umständen noch arbeiten gehen.

EZB usw

der Anfang vom Ende ist eingelaeutet und Schaeuble hat im Hinterkopf: nach mir die Sintflut !!!

Wir leben jetzt und nicht vor

60 Jahren. Wir haben im Gegensatz zu damals eine Spass- u. Konsumgesellschaft. Die Leute verzichten auf nichts, wenn sie es sich leisten können. Es ist völliger Quatsch wenn Draghi sagt, dass sich die Leute mit dem Kauf zurückhalten, weil sie auf billigere Preise hoffen. So viel wie jetzt wurde schon lange nicht mehr gekauft, weil die Preise günstiger sind. Jetzt, wo endlich der Binnenkonsum angeregt wird, will Draghi eine höhere Inflation. Damit würgt er das aufkeimende Wachstum wieder ab.
Die Finanzjunkies brauchen billiges Geld um zu zocken, schliesslich muss die Rendite hoch ausfallen, mit etwas weniger geben die sich nicht zufrieden.

Wird sich am Ende einfacher Hausverstand bewahrheiten?

Wenn ein Staat - oder in diesem Falle eine Staatengemeinschaft - immer mehr Geld druckt; dann steht der im Umlauf befindlichen Geldsumme KEINE adäquate wirtschaftliche Leistung mehr gegenüber.

Irgendwann ist dann so viel Geld im Umlauf, dass es nur mehr bedrucktes Papier ist. Oder Zahlen ohne Aussagekraft auf Staatsanleihen.

Weil dem vielen Geld nicht einmal Ansatzweise Waren oder Dienstleistungen gegenüberstehen, die man dafür konsumieren könnte.

Ein Geld, für das ich aber nichts mehr kaufen kann - führt zur Hyperinflation. Sogar dann, wenn davor Angst vor Deflation herrschte. Und am Ende einer Hyperinflation steht eine Währungsreform.

Wer dann noch Geld hat - der hat wirklich nur mehr bedrucktes Papier in den Händen. Oder Ziffern auf einem Kontoauszug, ohne jedwedem Wert.

Damit ist dann nicht nur der Euro Geschichte; auch alles Ersparte in Euro ist verloren.

Mein Hausverstand hält die EZB Politik für brandgefährlich. Hoffentlich irrt er sich.

Die Geldmenge hat sich ...

... seit 2008 verdoppelt. Nur weiter so ...

@Sternenkind

"wir hatten mit der D-Mark eine so gute Währung. Warum haben wir uns das angetan? Deutschland wird fremdbestimmt, ausgeplündert und ruiniert."

Das ist ja nun wirklich Blödsinn. Deutschland profitiert in überproportioneller Weise vom EURO: Hätten wir noch die DM, so würde diese wahrscheinlich gegenüber der Lira und dem Franken zunächst steigen, aber unsere Exporte, von denen wir so abhängig sind, würden dann in gleichem maße fallen, da deutsche Waren dann am Weltmarkt zu teuer würden. Allein mit Binnennachfrage ist der hohe Standart in Deutschland nicht zu halten.

höhere Ungleichheit führt zu...

... gesamtwirtschaftlich abnehmender Leistung einer Volkswirtschaft. Da die Schere des Vermögensbesitzes weltweit auseinander driftet, befindet sich die Weltwirtschaft in Summe in einem Dillemma: Schon besitzen 0,1% der Weltbevökerung fast 80% aller Vermögenswerte. Hierdurch bricht weltweit gesehen in Summe der Konsum ein, da die Konsumneigung mit steigendem Einkommen sinkt.

Anders ausgedrückt: Gibt man jemanden, der 800 EURO im Monat hat, 100 EURO mehr, wird er diese sogleich verkonsumieren. Gibt man diese 100 EURO aber an jemanden, der über 100.000 EURO im Monat zur Verfügung hat, wird das verpuffen. Er wird höchstens nach weiteren Anlagemöglichkeiten suchen, diese 100 EURO aber nicht verkonsumieren, da er bereits alle notwendigen Dinge besitzt.

So frist sich der Kapitalismus langsam selber auf, bis das System in sich zusammenbricht und eine Umverteilung stattfindet. Ich befürchte, das geht langfristig nicht friedlich aus.

Man kann den Gaul zwar zur Tränke führen...

aber zum Saufen zwingen, kann man ihn nicht. Dieser Ausspruch des bekannten Ökonomen John Maynard Keynes beschreibt das Phänomen der sogenannten Liquiditätsfalle plastisch: Geld ist im Überfluss da, aber es wird nicht benutzt, obwohl der Zins praktisch nicht mehr sinken kann. In dieser Situation wird im Prinzip nun die Gelddruckerpresse angeworfen, indem die EZB den Banken die faulen Staatspapiere abkauft. Allerdings fragt man sich, wie durch Erhöhung der Geldmenge allein die Geldnachfrage stimuliert werden soll, da das bereits vorhandene Geld schon nicht in Anspruch genommen wird. Die Spekulationen werden allenfalls zunehmen. Hinsichtlich der Börsenkurse darf man gespannt auf den Wahlausgang in Griechenland sein. Die Rallye ist dann vermutlich zu ende.

Milchmädchen unter sich ?

So ganz kann das wohl nicht klappen.
Wenn Unternehmen investieren, um mehr produzieren zu können, wo sollen dann die Käufer herkommen?
Es können ja wohl kaum die neuen Angestellten sein, denn die müssen ja letztlich weniger verdienen als den Kaufpreis der von ihnen produzierten Waren.

Es müssen also erstmal die kaufen, die irgendwo Geld übrig haben, aber die haben meist schon alles.
Oder man erleichtert private Verschuldung, was schnell wieder eine Krise nach sich ziehen kann und zuerst einmal ein Wachstum der Inkassobranche bewirkt (immerhin).
Oder es wird wieder eine "Zwangsnachfrage" generiert, wie etwa Umweltplaketten oder Feuermelderpflicht.

Ein System, das auf Konsum basiert, dem Konsumenten aber höhere Löhne oder gar einen Arbeitsplatz vorenthält, fährt zwangsläufig gegen die Wand.
Umso schneller, je länger die großen Spieler mit reiner Geldakkumulation beschäftig sind.

@Hugomauser

1% der Weltbevölkerung besitzt mehr als 50% des Weltvermögens. Das sind die korrekten Zahlen. Aber sie haben völlig recht. Die Sparquote ist umso höher, je höher das Einkommen ist. Das führt zur Konzentration des Kapitals und der Einkommen. Die daraus resultierende Verarmung an anderer Stelle des Systems wird dem Kapitalismus zum Verhängnis. Es muss zur Umverteilung von oben nach unten kommen und zum Verzicht auf Forderungen. Ich fürchte ebenfalls, dass das nicht gewaltfrei stattfinden wird.

Die Katastrophe kommt

1. Der deutsche € ist zu billig. Deutschland exportiert zwar viel, muss aber wie die Schweiz fürchten dass beim Zusammenbruch des € Deutschland auf einen Schlag sehr teuer wird.

2. Die Südländer sind für den € immer noch zu teuer. Wenn Draghi den € so weich machen will dass Italien, Spanien, Griechenland, Portugal wieder wettbewerbsfähig sind, dann wird der € tatsächlich im freien Fall sein. Hyperinflation -> Zusammenbruch.

3. Das Target-Saldo der Bundesbank wird immer höher, die Südländer Zentralbanken werden dieses Saldo NIE MEHR ausgleichen. Beim € Zusammenbruch bleibt die Bundesbank auf diesen Forderungen sitzen -> der deutsche Steuerzahler verliert Billionen.

Wie lange noch wurschteln?

Wie sieht die Lösung aus?

Länder mit extrem unterschiedlicher Wirtschaftsleistung lassen sich nicht unter die Euro- Währung bringen.
Das hätten die Weisen der Wirtschaft vorher erkennen sollen.Ich denke in diese Richtung muss der Lösungsansatz gehen.Das würde einigen Ländern mit dann eigener Währung sehr helfen.Welcher Politiker wagt den Anfang?
Das Drucken von Geld wird zu einem bitteren Ende führen.

@ Joes Daily World

Dass wir noch keine Hyperinflation haben liegt nur daran, dass sich die grossen Geldmengen auf Wenige konzentrieren.
@ Hugomauser
Ich halte das alles andere als für Blödsinn. Wir waren auch mit der DM Weltmeister und mit dieser Währung ständen wir heute besser da als mit dem Euro. Der Euro wurde nicht zum Wohle der Bürger eingeführt, sondern zum Wohle der Wirtschaftsbosse und Banken. Mit der Globalisierung machte/macht das Zocken doch viel mehr Spass, zumal Deutschland auch noch für jeden Schrott haftet.

@hugomauser 17:15 - verschenkter Export -

Ihr "Export"-Argument ist nun wirklich ausgeleiert. Was @Sternenkind schreibt ist nicht "wirklich Blödsinn".
Unsere Exporte, mindestens die nach Griechenland, bezahlen wird doch am Ende überwiegend selbst. Wir gewähren in vielfältiger Forum dafür Kredite und die werden nicht zurückbezahlt. Was ist da jetzt so toll an diesem Export. Nochmal nachdenken, ist das nicht eher Blödsinn was "wir" da seit Jahren treiben? Reiche Griechen zahlen keine Steuern und investieren Milliarden im Ausland aus unversteuerten und fragwürdigen Quellen! Was dem griechischen Haushalt deshalb fehlt sollen wir mit unserem Geld ausgleichen? Gehts noch!

Private Anleger, die im ersten Schuldenschnitt direkt enteignet wurden haben das unmittelbar erfahren. Sparer für die Altersvorsorge, Ausbildung etc.pp. erfahren das jetzt schleichend, sie zahlen für diese €-Staatsschuldenpolitik früher oder später. Der deutsche Steuerzahler ist zunehmend auch dabei. Ist das nicht blöd? So geht das nicht weiter!

@. Sternenkind

"mit der D-Mark eine so gute Währung. Warum haben wir uns das angetan? Deutschland wird fremdbestimmt, ausgeplündert und ruiniert. "

So toll, wie manche sich nostalgisch in die DM
verklären, war sie auch nicht.

Wer sich mal zurückerinnert oder im Internet
nachsieht, hatten wir in Abständen erhebliche
Wechselkursschwankungen und Wertverluste
zu verkraften.
Deshalb war sie für die deutsche Exportindu-
strie zu einem großen Risiko geworden.
Und Deutschland hängt nun einmal vom Ex-
port ab.
Deutschland ist der größte Gewinner der
Euroumstellung.

Nicht umsonst fordert die britische Wirt-
schaft seit Jahren die Einführung des €.
Sie leidet nämlich enorm unter den schwan-
kenden Wechselkursen.
Und den damit verbundene Vertragsklau-
seln beim Export.

Die Realität auf diesem Stern sieht anders
aus.

@. ladycat

"Der Euro wurde nicht zum Wohle der Bürger eingeführt, sondern zum Wohle der Wirtschaftsbosse"

Na und?
Im Gegensatz zu den USA geht es dem deut-
schen Arbeitnehmer partipiziert der deutsche
AN davon, wenn es den Wirtschaftsbossen
gut geht.

@. ladycat

" Wir waren auch mit der DM Weltmeister und mit dieser Währung ständen wir heute besser da als mit dem Euro"

Weshalb ignorieren auch Sie, dass Deutsch-
land bereits seit Jahren nicht mehr Export-
weltmeister ist - sondern China?

Am 21. Januar 2015 um 17:15 von Hugomauser

Sie äußern die Vermutung, dass eine starke DM unsere Exporte, von denen wir so abhängig sind, behindern würden. Das mag zum Teil richtig sein, aber die DM hat viele Aufwertungen verkraftet, wie auch der Franken. Nicht nur der Preis sondern auch die Qualität bestimmt wie ein Produkt im Markt läuft. Andererseits sehe ich unsere Exportabhängigkeit nicht nur positiv. Schließlich mußten wir nicht nur unsere Waren exportieren sondern das Geld für diese noch dazu. Das bedeutet, die Arbeiter in Deutschland verschenken die von ihnen produzierten Waren ins Ausland. Es profitiert bei diesen Exportüberschüssen nur der Unternehmer in Deutschland.
Ich fände es besser die Kaufkraft im Inland zu stärken um Investitionen der Unternehmen anzustoßen und damit gleichzeitig die Exportüberschüsse zu vermindern.

noch mehr Geld ???

wo lässt sich dies sinnvoll Investieren ?
Das frage ich mich schon seit 15 Jahren.

Ist die Diskussion um - Ende des Wachstums - schon vergessen ?

Die Bäume wachsen nun mal nicht in den Himmel, egal wie stark sie gedüngt werden.
( oder: was vor 50 jahren richtig war , kann heute falsch sein ).

@ europeo

Sorry! Wollte Exportmeister schreiben und nicht Weltmeister. Passiert in der Eile.
Ja, und unter diesen Wirtschaftsbossen mit 14 Millionen Jahresgehalt gibt es genügend Leiharbeiter, Niedriglöhner usw. Ausserdem haben wir noch die Target2- Aussenstände. Der Manager hat seine Millionen eingesteckt und wenn die Schulden nicht beglichen werden, darf der Steuerzahler dafür aufkommen.
Lange wird es sowie so nicht mehr dauern, bis wir bei uns die gleichen amerikanischen Verhältnisse haben. Wir sind auf dem besten Weg dorthin.

betrug am sparer.........

man halte sich einmal vor augen, dass man in deutschland so niedrige habenzinsen hat, welche das vermögen der sparer aufzehrt.
in tschechien und polen bekommt man für den gleichen euro und gleicher garantierter sicherheit bis 100000 euro den doppelten habenzins. wie geht das zusammen?
also scheint man uns hier etwas zu erzählen was nicht stimmt........
die banken und die verschuldete staatskasse bei uns sind die gewollten nutznieser dieser politik.
wie heisst doch der amtseid..... ?

@Hugomauser um 17:15

"Deutschland profitiert in überproportioneller Weise vom EURO"

Dieser Aussage stimme ich zu. Es ist aber auch wahr, dass die BRD zu Zeiten der DM als Exportweltmeister definiert wurde. Also hat sich eigentlich nichts grundlegend geändert.

Fest steht aber auch, dass ein hoher Exportüberschuss immer auf Kosten anderer Nationen geht. Die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft ist diesbezüglich sehr egoistisch. Sie will den Export noch mehr steigern und ködert hierfür die fehlenden Arbeitskräfte im Ausland.
Eine exportorientierte Wirtschaft ist so ziemlich die fragilste Wirtschaft die es gibt.

Am 21. Januar 2015 um 17:27 von Hugomauser

"Höhere Ungleichheit führt zu gesamtwirtschaftlich abnehmender Leistung einer Volkswirtschaft"
Bei diesem Kommentar gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wahrscheinlich hatte Erhard das auch schon erkannt.
Ansonsten fand ich die Zusammenfassung:
Am 21. Januar 2015 um 17:40 von AlterSimpel : "Milchmädchen unter sich" sehr treffend. Genauso sehe ich es auch.

@17:51 von Archimedes

"Man kann den Gaul zwar zur Tränke führen, aber zum Saufen zwingen kann man Ihn nicht ..."

Sie nennen hier Zusammenhänge von John Meynard Keynes, die Draghi im ganzen Leben noch nicht nicht ansatzweise verstanden hat ... Mal gespannt was von Jens Weidmann kommt. Dieser und Draghi sind inzwischen auch persönlich zerstritten ...

@von Hugomauser

... stimmt meiner Ansicht nach nicht. Wir waren mit der DM "Exportweltmeister", weil wir kaum eigene Rohstoffe haben.

Für uns ist der preiswerte Wareneinkauf auf dem Weltmarkt die Basis für den Exporterfolg. Durch die EZB, der Euro hat mindestens 30 Prozent Kaufkraft in 12 Monaten verloren, und die aktuellen Umstände der gefallenen Ölpreise, kurbeln wir den Export aktuell nur unter großem Risiko an.

Für die Kriesenländer ist die Politik richtig. Für uns als Exportnation gesehen ist es brandgefährlich.

Steigen die Rohstoffpreise wieder bleibt als Ausweichmöglichkeit nur billiger zu produzieren. Importwaren für Verbraucher trffen dann wieder auf die fallende Kaufkraft der Konsumenten. Die Schwere zwischen arm und reich öffnet sich noch weiter.

Herr Jakisch will ausschließlich Kritik....

... an lockerer Zinspolitik üben. Das das Dogma, "niedrige Zinsen = zu viel Geld = Inflation" nur noch Verschwörungstheoretikern vermittelbar ist, weiß er auch. Wie kann man aber jetzt die immer wieder gleiche Forderung stellen bei 0,2% Deflation? Man behauptet einfach, dass dies sowieso sinnlos sei, wie er es auch richtig feststellt. Die EZB ist schon lange am Ende ihrer Möglichkeiten, auch wenn man fälschlicherweise behauptet sie darf Staaten nicht finanzieren. Laut Gesetz ist nur der "direkte Ankauf von Schuldtiteln" verboten was eben nur beinahe Deckungsgleich ist.
.
Der Widerspruch ist aber auf billige Investitionen zu hoffen und gleichzeitig festzustellen das nicht investiert wird. Die Deflation fiel nicht vom Himmel und ausländische Investoren treffen auf die gleichen Renditeerwartungen wie inländische, und es ist eine aus der Luft gegriffene Unterstellung die EZB würde dies in Erwartung einer externen Inflation tun. Die Wahrheit ist viel einfacher: festgefahrene Stagnation.

Hmmm....Schweizer sehen das anders

Also eigentlich stimme ich Ihnen, Herr Jackisch zu. Nur in einem Punkt haben Sie leider unrecht:

"Die Schweizer Substanz zerbröselt. Wieder bleiben sie auf Schokolade, Uhren und Käse sitzen und wieder bleiben die Betten leer."

De CH Wirtschaft hat sich schon damals an die 1.20 anpassen können (Euro kam ja von 1.45). Die Wachstumsraten waren immer höher als in D. Auch damals (trotz Weichwährungseuro in D). Auch jetzt herrscht eigentlich Optimismus hier vor. "Wir schaffen das". Noch mehr Innovationen, noch höhere Produktvität.

Für den Tourismus ist es wohl am schlimmsten. Das stimmt. Allerdings kommen die meisten Touristen sowieso aus der Schweiz selber. Die CHler sind aber sehr erfinderisch und pragmatisch. Sie werden neue Kundengruppen ausserhalb der Eurozone finden, sie werden ggf. ein wenig mehr arbeiten bis alles wieder so ist wie vorher.

Nicht vergessen: Die CH steht aktuell blendend da. Strukturbrüche können abgefangen werden.Nach der Anpassung ist die CH stärker als zuvor.

Hoffen wir auf Syriza in Griechenland

Wenn Syriza gewinnt und ihre Wahlversprechen wahrmacht MUSS die EU Griechenland aus dem Euroraum entfernen.

Mittel- langfristig ist dies die einzige Chance für die EU und Griechenland.

Damit ist der Euro nicht gerettet, denn in Italien sieht es ja auch ganz düster aus.

ABER der Druck auf die EU wird damit zumindest grösser und die Hemmschwelle kleiner, den Euroraum zu verkleinern.

Am besten wäre sowieso ein Dreierraum: Euro a / b / c je nach Wirtschaftspolitik und Wirtschaftslage. Den Übergang sichern die EZB und die nationalen Zentralbanken ab, damit es verkraftbare Schockwellen gibt.

Aber so geht es NICHT weiter. Bei der nächsten grösseren Krise kracht entweder der Euro zusammen, wegen der Finanzmärkte oder weil die Bürger revoltieren.

Leute, lieber KONTROLLIERT AUSSTEIGEN als dass alles chaotisch unkontrolliert implodiert. Und das wird passieren. Und wenn das erst in 5-10 Jahren passiert.

@europeo

Wo haben Sie denn DAS her? Der deutsche Arbeitnehmer partizipiert sehr häufig nicht daran, wenn es den Wirtschaftsbossen gut geht (das mag wohl bei den Autokonzernen so sein, aber der Durchschnittsarbeitnehmer geht i.d.R. leer aus). Der deutsche AN ist ja inzwischen schon froh, wenn sein Lohn über dem Mindestlohn liegt und sein Arbeitsverhältnis unbefristet ist. Die einzigen Profiteure des EURO sind die Großunternehmer, die ihre Waren dank Target2 auf Kosten ALLER deutschen Steuerzahler ins Ausland verkaufen können. Das Risiko trägt der Steuerzahler, der Gewinn geht an das deutsche Exportunternehmen (und dank schwachem Euro können die Waren auch noch billig ins Nichteuropäische Ausland verkauft werden).

Kolumne erscheint widersprüchlich

"Dadurch zieht die Wirtschaft an, es wird mehr produziert, die Preise steigen, dadurch steigt die Inflationsrate.
[...] Das wirkliche Ziel der Maßnahme ist daher ganz anderer Natur: [...] Dadurch werden Exporte ins außereuropäische Ausland viel billiger. Die Wirtschaft zieht an, die Preise steigen wieder, dadurch steigt die Inflation."
Das wirkliche Ziel ist ganz anders aber auch genau das gleiche wie das offizielle Ziel?

"Im Kern geht es der EZB also darum, den Außenwert des Euro zu drücken. Offiziell darf sie das nicht sagen, denn die Zentralbank betreibt keine Währungspolitik."
Seit wann? Währungspolitik ist doch genau ihre Aufgabe, schreibt die EU zumindest (siehe: europa.eu/about-eu/institutions-bodies/ecb/index_de.htm: "Der EZB-Rat legt die Währungspolitik für den Euroraum fest...")

"Die EZB wird aller Voraussicht nach verkünden, [...] Mal wieder alles unklar bei der EZB." Aller Voraussicht nach alles klar oder unklar? Das einzige was mir unklar erscheint ist diese Euroschau.

Binnenkonsum

Der Binnenkonsum wird m.E. durch den immer schwächer werdenden EURO angeregt. Die Leute kaufen lieber noch was für Ihr Geld, so lange es noch etwas wert ist...Auf dem Sparbuch bringt das Geld ja nichts mehr ein.

@ Draghi der Allmächtige

Gerade wurde bekannt, dass er einen Grosskauf der Schrottpapiere in Anlauf nimmt. Wer stoppt diesen Wahnsinnigen? Gibt es nicht schon genügend Geld bei den Finanzmärkten? Wir brauchen nicht noch mehr dicke Bertas, sondern Reformen. Daran besteht ein Mangel.
Ausserdem haben wir auch keine Deflationsgefahr. Seit 2010 sind die Lebensmittel um 11,5% gestiegen.
Draghi braucht nur einen Vorwand, um die Renditeträume seiner Geldjunkies zu befrieden.

In den USA wurde billiges Geld verwendet

um es im Kasino/an der Boerse zu verwetten.

Wenn der Staat unbedingt Geld in Umlauf bringen will, sollte er Strassen, Bruecken und Kanalisationen kaufen und keine Staatsanleihen.

@Hugomauser

Hmmmmm.....Und wie haben wir das vor der Einführung des EURO gemeistert? Im Gegensatz zu heute wurden damals unsere Exporte wenigstens bezahlt und nicht auf immensen Target2-Salden als bloße Forderung ausgwiesen (die möglicherweise auch noch uneinbringlich ist)

Hoffentlich ...

Na hoffentlich gehen diese Drecksbanken endlich mal das Loch runter...zuerst die EZB das die Hinternkriecherei , Spekuliererei,... aufhört anders gehts wohl nicht.
Nee ohne Witz kanns langsam echt nicht mehr hören ob Griechenland, USA, Blackrock, ...
Die Schweiz kann echt froh sein nicht den Eurowahnsinn mitzumachen. Vdh hat sie sogesehen richtig gehandelt. Der Kapitalismus ist (endlich) auf dem Weg sich selber zu verschlingen. Je eher je besser.
Dieses (und viele andere Länder) werden nur von Banken und Konzernen mit "Politikern" als Marionetten regiert. Man kann diskutieren und spekulieren wie man will solange sich hier nicht grundlegend was ändert knallts wieder wie erst vor ein paar Jahren. Nur für dieses Erwachen braucht es einen richtigen Knall das auch der letzte Wirtschaftsverblendete aufwacht. Ein Ballon bestehend aus Flicken, der hoffentlich bald platzt. Gibt immer mehr die die Nase voll haben von dem verlogenen Verein.
Sorry wenn ich mich teils primitiv ausdrück ...

Was sollen uns die Schweizer kümmern?

Steinbrück wollte ohnehin die Kavallerie schicken. Es geht um den Euroraum/EU-Raum und die Beschäftigung von EU-Bürgern. Die wenigsten Bürger sind selber direkt "Anleger" und die meisten haben keine Euros übrig, um daraus zu flüchten. Statt Angst zu schüren mit Hinweisen auf die "vielen Anleger", die da auf "Nummer sicher" gehen (diese "vielen Anleger" bleiben eine bescheidene Minderheit der EU-Bürger) sollten wir uns besser auf die in der Meldung notierten Ziele, nämlich "wenn dieser Mechanismus tatsächlich funktioniert, wäre die Basis für langsame Normalisierung gelegt" und "..Exporte ins außereuropäische Ausland werden viel billiger. Die Wirtschaft zieht an, die Preise steigen wieder, dadurch steigt die Inflation."
Wenn die Wirtschaft und die Beschäftigung so anzögen, wäre dem durchschnittlichen EU-Bürger geholfen und die Anleger-Minderheit kann sich auch noch über ihre Schweizer Franken freuen. Lediglich der aussereuropäische Urlaub würde teurer. Wäre nicht somit allen geholfen?

DM versus Euro

Immer und immer wieder die Mär vom alternativlosen Euro. Nicht endend wollend auch die Kommentare die deutsche Wirtschaft würde bei Euro Austritt wegen Kursanstiegs der DM kollabieren und Arbeitsplätze verloren gehen. Wer sich aktuelle Zahlen und die vergangener Jahre zu Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie anschaut, wird schnell eines besseren belehrt. Politik und Euro Befürworter unterstellen Kaufanreiz dt. Waren und Dienstleistungen am Euro. Hintergrund für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exportwaren sind aber vorwiegend die Qualität und die hohen Standards unserer Produkte,die weltweit gelten. Ein Blick in die Statistik der Abnehmerländer weltweit zeigt dies. So sind die Euroländer hier zwar stark, aber stark abnehmend. Die Zukunft des Euro wird sich schlussendlich in Frankreich und Italien entscheiden. Die Deutschen werden Jahre sinkender Renditen ihrer Sparvermögen ertragen und in Konsum ertränken. Das ist nicht der Untergang des Abendlandes, das weiss auch Frau Merkel

@europeo um 18:44

"Weshalb ignorieren auch Sie, dass Deutschland bereits seit Jahren nicht mehr Exportweltmeister ist - sondern China?"

Auf die Bevölkerungszahl und der Landesfläche bezogen kann das kleine Deutschland nicht ewig "Exportweltmeister" sein. Fest steht aber, dass der Export fast jedes Jahr gesteigert werden konnte. Fast jedes Jahr wurden am Ende eines Jahres neue Rekordzahlen gemeldet.

In Bezug auf die Bevölkerung und Staatsfläche hat Deutschland eigentlich die zweitstärkste Wirtschaftskraft (ausgenommen OPEC). Die USA hatte 2014 ein BIP von 55119$/Person. Deutschland hatte 2014 ein BIP von 47173/Person (1€ = 1,3$).

Auf zum Todesstoß......

EZB plant Anleihenkäufe für 50 Milliarden Euro monatlich.
Die EZB will Staatsanleihen für mindestens 600 Milliarden Euro kaufen, berichten mehrere Medien

Schweitzer ihr habt es richtig gemacht !

Die Katastrophe kommt

@von Maria-Jose´ Blumen 21.01.2015,Uhrzeit 18:02
Ihre Analyse ist richtig.Ich habe mir das Target2 Saldo der
Bundesbank angesehen,und bin zu dem gleichen Ergebnis
gekommen,das Sie hier anmahnen.Ich würde mich nicht
wundern,daß Sie aufgrund Ihrer Analyse in die AfD Ecke
bzw.der PEGIDA Bewegung zugerechnet werden.Spätes-
tens im Jahre 2030,wenn die Rentenanwartschaft nur
noch 43 Prozent beträgt,werden einigen Ahnungslosen
die Augen geöffnet.Der Rentenversicherung fehlen laut
Otto Teufel 680 Milliarden Euro,von nicht vollständig
zurückgezahlten versicherungsfremden Leistungen.

Darstellung: