Ihre Meinung zu: General Motors bleibt trotz Verkaufsrekords hinter VW

15. Januar 2015 - 1:21 Uhr

Fast zehn Millionen Fahrzeuge hat der US-Autokonzern General Motors im vergangenen Jahr ausgeliefert. Er stellte damit einen neuen Rekord in der Firmengeschichte auf. Im Kampf um die Weltspitze haben trotzdem zwei Konkurrenten die Nase vorn.

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Kommentare

ohne staatliche Hilfe

würde es GM nicht mehr geben

@ Tob851

Zumindest nicht als eigenständige Firma. Die Markennamen sind einiges Wert.

Das GM in US-HAUPTSTADT bleibt,war ihnen einiges Wert.

Ja und?

Ohne staatliche Hilfe gäbe es auch VW nicht mehr und hätte es auch nie gegeben. Ohne VW gäbe es wiederum Audi und sein Autounion-Logo nicht mehr, womit die ursprünglich Zwickauer Firma zumindest Nutznießer staatlicher Hilfe für VW ist. Dass BMW dereinst mal beinahe von der Goggofirma Glas geschluckt worden wäre, wird auch gerne vergessen. Also ist die Staatshilfe für GM weder ehrenruehrig, noch peinlich. Sie liegt nur noch nicht so lange zurück.

mir wäre lieber, es würden

mir wäre lieber, es würden nicht so viele Millionen Karren hergestellt, sondern die öffentlichen Verkehrsmittel würden mehr genutzt.

@Phonomatic

Tja. Öffentliche Verkehrsmittel. Ich benutze sie, fahren von meinem Haus aus in die Nachbarstadt mit dem Auto (9km) zur Straßenbahnendhaltestelle und dann mit der Straßenbahn.
Ich brauche mit dem Auto 15 Min. würde ich mit dem Bus fahren, bräuchte ich 90 Min. bis zur Endhaltestelle. Das wären 150 Min. pro Tag mehr.
Ich könnte auch mit dem Zug fahren, dann müßte ich mit dem Auto zum Bahnhof und pro Tag würde mich das ca. 10 Euro mehr kosten als mit dem Auto (Bahn + Parkticket).

Es wäre natürlich schön, bessere Anbindungen zu bekommen, die auch nicht ganz so teuer ist wie derzeit.

Ausbau des ÖPNV von Phonomatic 08:29 h

Von der reinen Theorie her würde ich Ihre Vorliebe sofort unterstützen : Für unzählige Arbeitnehmer ist dies bei der derzeitigen Struktur des ÖPNV in Deutschland allerdings unmöglich. Davon sind nach wie vor viele auf den Pkw angewiesen, viele noch mehr als früher, da vom Arbeitnehmer inzwischen auch mehr Mobilität und Flexibilität erwartet wird. Was in einigen Großstädten funktionieren mag, klappt, je nach Arbeitszeiten, in anderen Landesteilen spärlich bis oft überhaupt nicht. Der ÖPNV müsste, um dies überhaupt zu ermöglichen, massiv ausgebaut werden : Was in der derzeitigen realen Lage eher nicht der Fall ist. Im ÖPNV fehlen in vielen Regionen Millionen oder noch mehr , allein um die bereits bestehende Infrastruktur zu erhalten.

Es wird wohl noch viel Wasser den Rhein hinabfließen, bis man in Deutschland merkt, das in zeiten kommender Rohstoffknappheit NEUE, andere Konzepte gefragt sind, um die Mobilität vieler auf Dauer und lange Sicht zu erhalten.

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