Kommentare - Automesse Detroit: Fast alle profitieren vom neuen Boom

12. Januar 2015 - 11:11 Uhr

Zum Auftakt der Automesse in Detroit freuen sich die US-Konzerne: Die Krise ist vorbei, Pickups und SUVs sind der Renner bei den Kunden. Von der neuen Kauflust profitieren auch deutsche Hersteller - mit einer Ausnahme.

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Der neue Ford-Truck F150

verbraucht mit der kleinsten (2,7l) Maschine nur noch ca. 8l / 100Km und mit der größten (5,0l) nur 15l / 100Km. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind das ca. 10% weniger.

Das sind Verbrauchszahlen für die USA, die in Deutschland wohl niemand erreichen könnte.

SUVs und Trucks sind die Fahrzeuge, die der Kunde möchte. Genau die richtigen Fahrzeuge, um die lieben Kleinen morgens vor dem Kindergarten abzusetzen.
Wen interessieren da schon Ressourcen und Umwelt. Der Sprit ist ja gerade wieder so schön billig.

Profitiert Deutschland davon?

Mich würde aber dennoch interessieren inwieweit Deutschland davon profitiert?

Wie wir sicher alle wissen werden nämlich die meisten Fahrzeuge die in den USA verkauft werden auch dort produziert. Das gilt übrigens auch für den asiatischen Raum. Auch die Zulieferer aus Deutschland haben meines Wissens nur noch einen Bruchteil vom einstigen Kuchen.

Als Beispiel führe ich gerne BMW an. Alle Modelle der Z oder X Reihe werden in den USA gebaut. Die neue E-Klasse in Budapest.

Ich sehe das mit den Erfolgen deutscher Konzerne mit gemischten Gefühlen. Es wird immer mehr aus Deutschland ausgelagert, dafür aber als Made in Germany beworben. Und die Steuern zahlen die Konzerne zum grössten Teil auch nicht bei uns. Tätigkeiten in deutschen Firmen werden in Leih- und Zeitarbeit oder anders verlagert, bis auf die langjährig Tätigen.

Etwas mehr Informationen zu der Globalisierung von Gewinnen und wer daran profitiert wäre in solche einem Artikel nicht schlecht. Es ist nicht alles Gold was glänzt.

Nichts dazu gelernt

"Pickups und SUV's sind die Renner." Ja, sie überrennen das Klima, und bei der nächsten Unwetter-Katastrophe ist dann wieder das wehklagen groß...

Yup - mich interssiert die Umwelt...

...ebenfalls herzlich wenig, denn in ein paar Jahren bin ich eh tot. Und bis dahin freue ich mich über jeden Cent, den der Sprit weniger kostet, da ich auf Individualmobilität dringend angewiesen bin.

Die ganze Geschichte ist sowieso im besten Fall ein Nullsummen-Spiel; wahrscheinlicher ist jedoch, dass mit immer neuen Auflagen und Vorschriften bezüglich des Fz-Emissionsausstosses mehr Energie insgesamt verbraten wird. Alles, von Euro 6-Motoren bis zu effizienten Alternativantrieben, gibt es nämlich nicht zum Nulltarif.

Und solange in den USA, aber auch in Schwellenländern wie Indien, China, Russland etc. das Benzin tankerweise verbraten wird, sehe ich es nicht ein, warum ausgerechnet ich mit noch höheren Ausgaben und Einschränkungen die gesamte Welt retten soll...

Yup - mich interssiert die Umwelt...

Na, da überschätzt sich underpass aber sehr dass er die ganze Welt retten könnte. Etwas kleiner wär schon ganz gut, aber EGO zu Lasten der heutigen und der folgenden Generation ist ja wohl 'ne Prima Sache.
Seine Einstellung möge er den Leuten,die an solchen Umweltverschmutzungen schwerste Erkrankungen erlitten haben eröffnen. Er wird rauschenden Beifall ernten.

12:51 von JueFie

Haben Sie mal ueberlegt, wo die Gewinne hinfliessen?

Generation SUV

hat wahrscheinlich zuviel Colt Seavers geschaut und dafür den Biologieunterricht schleifen lassen.

SUVs sind sinnfrei.

SUVs haben keinen Sinn, sie sind einfach nur fett. Sie fungieren allein als Beziehungsmittel, als Aushängeschilder für den persönlichen Erfolg. Wer die Umwelt ernsthaft schützen will, der muss aufFahrzeuge und erst recht auf solche Fahrzeuge einfach verzichten, den Spaß, wenn es ihm ohnehin nicht nur um Selbstdarstellung nach außen geht, an anderer Stelle finden. Die Zeiten des sich Gönnens sind langsam vorbei. Das Argument, das sich den niederigen Verbrauch zum Inhalt macht, zieht nicht mehr, denn wer mit Bus oder Bahn fährt, mit dem Fahrrad unterwegs ist oder zu Fuß geht, verbraucht eben doch weniger. Und wer sich von den niedrigen Verbrauchszahlen ein gutes Gewissen einreden lässt, der fährt am Ende oft weiter als derjenige, der sein Fahrzeug als Drecksschleuder wahrnimmt. Und damit ist die vermeindliche Einsparung zunichte (Rebound-Effekt).

13:06 von underpass

"Yup - mich interssiert die Umwelt...
...ebenfalls herzlich wenig, denn in ein paar Jahren bin ich eh tot."

Nun, wenn ich dann aufgrund verschiedener Resulte dieser Umweltverschmutzung frueher als noetig sterben sollte, melde mich bei Ihnen im naechsten Leben...
Nein ersthaft, Sie und andere, denen die Umwelt auf tatkeaeftige Weise so egal ist, koennten sich mal fragen, ob irgendwann irgendjemand anfaengt, diese Angelegenheit mit den Gedanken der Selbstverteidigung zu koppeln und persoenlich zu nehmen...

Mein...

...SUV verbraucht weniger Sprit als ein alter Polo.

Macht man es sich nicht ein bisschen zu einfach?

Alle hier meckern über den hohen Absatz schwerer SUV oder sonstiger großer Karossen, aber andererseits wird wohl auch keiner bereit sein aus halbherzigen Umweltschutzgründen Kleinstwagen zu fahren, oder?? Es sei angemerkt, dass sich schwere Autos bereits unmittelbar nach der Rezession wieder sehr gut verkauften, den Trend gibt es also nicht erst seit gestern.

Das Problem liegt eigentlich auch nicht bei diesen Autos. Schadstoffemissionen wurden bereits vor Jahrzehnten auf Werte gegen Null reduziert, der Verbrauch (auch der der großen Geländewagen) ist in den letzten 5 Jahren deutlich zurück gegangen.

Ich persönlich bin dagegen mir vorschreiben zu lassen, welches Auto ich zu fahren habe. Umweltschutz bedeutet für mich in 1. Linie konsequentes Recycling von Abfallstoffen (insbesondere solchen aus fossilen Brennstoffen) und die Einrichtung großflächiger Naturschutzgebiete (darüber lässt sich übrigens Kohlendioxid binden). Und beides funktioniert in Deutschland leider nicht richtig.

@german-canadian

Das ist eine Lüge, denn Ihr SUV wiegt sicherlich mehr als das Dreifache ... und da kinetische Energie (die vom Motor erzeugt werden muß) auch die Masse beinhaltet ...

re german-canadian

"Mein...SUV verbraucht weniger Sprit als ein alter Polo."

Und der alte Polo noch weniger als ein noch älterer Käfer.

Womit Sie bewiesen haben, dass auch der alte Polo schon umweltfreundlich war.

Jedenfalls innerhalb Ihres Argumentationshorizonts.

Global \uneffetkliv

Ich weiss nicht, ob die SUVs weniger oder mehr Sprit verbrauchen als ein alter Polo, aber sicherlich wohl weniger als ein alter Kugelporsche - aber groesser als noetig sind sie fuer den stadtverkerhr allemal, und es gibt einfach Regionen ausserhalb der riesigen USA mit den dicken Strassen wie aus dem Fernsehen bekannt, in denen die SUVs sich "breitmachen", Stauungen verursachen, den Zweirad und Zufussverkehr an die Hauswaende druecken... Efektivitaet steht anscheinend ganz hinten an bei den Teilen. Entweder ein richtiger Gelaendewagen von Mercedes etwa oder ein Klein- oder Mittelklassewagen bitte schoen, das waere vernueftig.

Das wird ein kurzer Boom.

Das wird ein kurzer Boom. Erstens erlebt die us-Wirtschaft eine statistische Scheinblüte, zweitens wird der Ölpreis allerspätestens im zweiten Halbjahr wieder anziehen.

@CE

Nein das ist keine Lüge.
Mein SUV ist mit neuester Motorentechnik ausgestattet, ein alter Polo ist dies nicht.

@Thomas Wohlzufrieden um 12:53

"Nichts dazuglernt"

Sie anscheinend auch nicht. Haben Sie sich mal damit beschäftigt, wozu Erdöl alles benötigt wird. Damit wird ja nicht nur das Benzin oder der Diesel für unsere Fahrzeuge produziert, sondern vor allem auch Kunststoffe, also Erzeugnisse die so alltäglich geworden sind und auf die man nicht von heute auf morgen verzichten könnte. Jetzt überlegen Sie mal, wieviel Kohlendioxid dabei im Rahmen der Produktion freigesetzt wird. Das können wir im übrigen auch gar nicht verhindern, weil wir bei der jetzigen Bevölkerungsanzahl keine umweltschonenderen Alternativen haben.

Und Sie schreiben ja: "sie (die SUVs) überrennen das Klima", aber es ist ja wohl so dass jedes andere Auto auch fossilen Treibstoff verbrennt und Klimagase freisetzt. Der Anteil der SUV an den Gesamtemissionen wird da langsam geringer. Konsequenterweise müsste man dann ganz aufs Autofahren verzichten. Aber wenn es sie wohlzufrieden macht, Probleme derart simpel zu erklären, bitteschön.

@julianibus

Woher wollen Sie wissen das ein SUV für mich keinen Sinn macht.
Wenn man im kanadischen Winter unterwegs ist macht ein SUV durchaus sinnvoll.
Wenn ich zum jagen gehe ist ein SUV ebenfalls sinnvoll.

@16:11 von cgmf

Ich fahre auch ein Auto, das eigentlich viel zu groß ist, um nur täglich zur Arbeit oder Einkaufen zu fahren. Die Bequemlichkeit bei z.T. sehr langen Urlaubstouren sind aber nicht nur Ausrede. Also müsste man sich ein kleines Zweitauto anschaffen. Ist sicher auch Ziel einiger, sich besonders ökologisch gebärdenden Kampagnen.
Aber, wer Autos im Kühlschrankformat liebt, der soll dafür auch bezahlen. Stimmt die Umweltbilanz absolut nicht, wäre auch ein Aufschlag zur KFZ-Steuer zu rechtfertigen. Hat aber nichts mit Vorschrift zu tun.
Ich neide vielleicht jemandem seinen Ferrari, aber deswegen vielleicht sogar verbieten? Es ist doch nur der Staat etwas zimperlich. Die Versicherer sind da wesentlich unbefangener und nehmen so viel, wie die Dinger eben im Fall der Fälle kosten.
Bei uns meint man in abgelegenen Gegenden, man bräuchte eine PKW-Maut, obwohl es wohl nicht so unbekannt ist, dass die Dinger nur einen winzigen Bruchteil an der Straßenzerstörung haben.
Also Steuer nach Masse!

@ german-canadian

"Mein SUV verbraucht weniger Sprit als ein alter Polo."

Glaube ich unbesehen. Meine Freundin hatte in den Neunzigern einen Polo Benziner, der etwa 8 l geschluckt hat. Unser Tiguan verbraucht heute etwa 5,5 l Diesel.

13:55 von Eichkatz

"Na, da überschätzt sich underpass aber sehr dass er die ganze Welt retten könnte." Aber natuerlich nicht. Das hat er ja auch nicht gemeint. Es ging ihm ja nur darum sich gegen die hirnverbrannte Idee zu wehren dass seine persoenlichen Einschraenkungen einen Unterschied machen sollten in einer Welt in der sich die meisten sowieso nur um sich selbst kuemmern.

"Hat es einfach nicht kapiert."

Verdammt mich ruhig, aber ich plädiere dafür, Leuten, die sich heute den Luxus eines SUV leisten wollen, eine saftige Steuer explizit für mangelndes Umwelt- und Ressourcenbewusstsein aufzubrummen.

Zusätzlich könnte man auch vorschreiben, dass ein Sticker am Auto anzubringen ist:

"Hat es einfach nicht kapiert."

Jedes Kilogramm mehr kostet Sprit. Und Autos aus vergangenen Jahrzehnten mit heutigen zu vergleichen kommt dem berühmten Äpfel-mit-Birnen-Vergleich nahe.
Übrigens: Mein Panzer verbraucht weniger Ressourcen als Watts Dampfmaschine. ;-)

Nicht über SUVs aufregen

Der Mustang Shelby GT350 auf dem Foto schluckt mit Sicherheit mehr, als alle SUVs. Sieht aber auch deutlich besser aus.

Ich warte auf Ihre Antwort!

Am 12. Januar 2015 um 13:56 von americafl
12:51 von JueFie
Haben Sie mal ueberlegt, wo die Gewinne hinfliessen?

Ich warte auf Antwort. Bitte aber in diese Antwort mit einfliessen lassen, wo diese Gewinne besteuert werden und wie hoch die Steuerabgaben in der BRD darauf sind.

Ferner finde ich ihre Frage auf meinen Kommentar etwas seltsam.

Ich wollte eigentlich ausdrücken das diese Globalisierung nicht unbedingt der Allgemeinheit dient. Ferner auch das diese Super Wachstumsraten nur wenigen Nutzen bringen. Eher für die Arbeitnehmer vieler Länder auf Dauer zum Problem werden können, Umverteilung von Gewinnen und effektiv sinkenden realem Einkommen der Arbeitnehmer.

Das die Umwelt dabei auch noch kaputt geht interessiert unsere Egoismus Gesellschaft so oder so nicht, weltweit zugegebenerweise.

VW verliert weiter an Boden

Die einzige deutsche Automarke mit Problemen in den USA ist Volkswagen. Die Verkaufszahlen sind im vergangenen Jahr weiter eingebrochen. VW-Chef Martin Winterkorn kündigte eine Offensive an, um in den USA aufzuholen.

Das ist kein Wunder, dass VW der einzige Automobilhersteller ist, der in den USA Verkaufseinbrüche verzeichnet.
Man muss sich nur die Produktpalette von VW of USA ansehen. Alles Modelle, die bereits seit Jahren auf dem Markt sind. Viele VW Modelle werden überhaupt nicht angeboten. Die Motorenpalette ist enfalls lächerlich. Wenn VW in den USA ein neues Modell präsentiert so wurde dies in Europa schon 2-3 Jahre verkauft. Es kommt nur alter Schrott zu überteurten Preisen in Nordamerika an, hinzu kommt schlechter Service.
Dass es auch im eigenen Haus anders geht zeigt Audi. Die Verkaufszahlen steigen mächtig an und schon bald ist Audi Premiumhersteller Nr 1 in den USA.

@um 12:42 von GeMe

SUVs und Trucks sind die Fahrzeuge, die der Kunde möchte. Genau die richtigen Fahrzeuge, um die lieben Kleinen morgens vor dem Kindergarten abzusetzen.
Wen interessieren da schon Ressourcen und Umwelt. Der Sprit ist ja gerade wieder so schön billig.

Dazu fällt mir folgendes ein:
Warum fahren die Amerikaner größere Autos als die Deutschen?

Antwort: Weil sie es können.....

Seien Sie doch ehrlich. Die Deutschen würden doch auch am liebsten alle einen SUV mit 5 Litern Hubraum fahren und der Trend geht auch in Deutschland zum SUV.
Nur können es sich aufgrund der hohen Spritpreise nicht soviele leisten.

Und mal ehlich: Wenn ich in den USA einen Jeep Grand Cherokee in sehr guter Ausstattung zum Preise eines VW Passat bekomme brauche ich nicht lange überlegen für was ich mich entscheide.

@um 16:22 von pnyx

Das wird ein kurzer Boom. Erstens erlebt die us-Wirtschaft eine statistische Scheinblüte, zweitens wird der Ölpreis allerspätestens im zweiten Halbjahr wieder anziehen.

Das müssen Sie schon etwas genauer erläutern. Soso, die US Wirtschaft erlebt also nur eine "Scheinblüte"
Immerhin, das ist ja schon besser als das was ich normalerweise hier lese, wo doch immer gesagt wird, dass die USA nichts herstellen und wirtschaftlich völlig am Ende sind.
Ich kann davon als Amerikaner wenig spüren. Fast jedes Geschäft und jeder Betrieb such nach Personal.
Die Autoabsatzzahlen sind so gut wie seit 15 Jahren nicht mehr, die Arbeitslosenquote so niedrig wie zuletzt 2007, der US Dollar wird gegenüber anderer Leitwährungen immer stärker, das Haushaltsdefizit liegt nur noch bei 2.8% (was im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern traumhaft niedrig ist), man ist weitestgehend Energieautark und größter Öl und Gasförderer weltweit.
Was daran "Scheinblüte" ist müssen Sie uns erklären...

17:38 von JueFie

Koennen Sie auch googl'n ? Da finden Sie alle Ihre Antworten ohne, dass ich fuer Sie, alles erklaeren muss.

18:07 von Hügel

@um 16:22 von pnyx
Das wird ein kurzer Boom. Erstens erlebt die us-Wirtschaft eine statistische Scheinblüte, zweitens wird der Ölpreis allerspätestens im zweiten Halbjahr wieder anziehen.
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Auch ich bin gespannt auf eine Erklaerung !!
Recht geben tuh ich pnyx - der Oilpreis wird wieder steigen,aber auch fuer D !
Wir werden immer weiter unabhaengiger von Oilimporten, auch das ist gewiss.

"Damit können es sich mehr

"Damit können es sich mehr Leute die monatlichen Raten leisten. In den USA sind die Monatsraten entscheidend, nicht der Gesamtpreis eines Autos."

Fängt ja schon wieder gut an.. schön alles auf Pump kaufen, wie damals vor der Krise..
Und dann dürfen es natürlich wieder die dicken protzigen Pickups und SUV sein.
Und beim nächsten Husten der Wirtschaft können Sie weder die Raten noch den Sprit bezahlen. Wobei der Sprit bei den Amerikanern "dank" des Frackings wahrscheinlich eh nicht mehr viel mehr als eine Flasche mit Wasser kostet.

Man könnte meinen sie hätten nichts gelernt..

Was jetzt?

"Am 12. Januar 2015 um 18:25 von americafl
17:38 von JueFie
Koennen Sie auch googl'n ? Da finden Sie alle Ihre Antworten ohne, dass ich fuer Sie, alles erklaeren muss."

Solche Art Antworten werden uns in Zukunft noch viele Probleme bereiten. Nicht mehr denken und alles glauben was man auf einer Suchmaschine findet. Selbst bei Wikipedia steht oft viel Unwahres drin.

Zu ihrem Kommentar. Was wollen sie eigentlich in diesem Forum? Ich habe meine Ansicht zum Artikel und dem Teil mit dem Boom geschrieben und was ich davon halte. Ich habe sogar in meinem zweiten Posting beschrieben das diese Problem "weltweit" besteht.

Es geht mir darum solche angeblichen Super Nachrichten zu relativieren. Ich möchte keinem verbieten etwas zu tun.

Zwischendrin sollte man den eigenen Kopf anstrengen und Dinge zu hinterfragen, ob sie für uns so wichtig, oder auf Dauer von Vorteil sind. Explosionsartiges Wachstum zieht nämlich meistens einen tiefen Fall nach sich. Gar nicht so lange her, schon vergessen?

@ um 17:18 von Yoris

Verdammt mich ruhig, aber ich plädiere dafür, Leuten, die sich heute den Luxus eines SUV leisten wollen, eine saftige Steuer explizit für mangelndes Umwelt- und Ressourcenbewusstsein aufzubrummen.

Und wenn einer mit Polo täglich zum Bäcker fährt, der SUV-Besitzer bei gleicher Entfernung aber mit Fahrrad, wer hat denn dann das größere Umweltbewusstsein?
An Hand des Autos auf das Umweltbewusstsein zu schließen, ist eine ziemliche Verallgemeinerung, die man nicht als Steuerbegründung nehmen kann.
Wir haben schon längst ein viel bessere Umwelt-Steuer: Energiesteuer auf Kraftstoff (ehemals Mineralöl- und Ökosteuer). Damit zahlt jeder Steuer dafür, was er TATSÄCHLICH verbraucht, nicht das, was manche denken, was dieses und jenes Auto verbraucht. Und wenn ein 1,5t Kompakt-SUV, wie der Tiguan (meistverkaufter SUV in BRD) mit mit 6l Super oder 5l Diesel auskommt, dann zahlt der halt weniger als z.B. ein Mini-Van, Sharan, der 8l Super verbraucht, aber über den sich niemand aufregt.

Toll!

Europa und Russland hängen im Schlamassel und die USA erleben einen Aufschwung. Wie kann das nur möglich sein?
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Ganz einfach: die USA machen eine Menge Schulden, wenn der Dollar hoch ist. Dann fällt der Dollar, und es geht ans Zurückzahlen. Dazu lanciert man noch ein paar Schrottpapiere (Folgen der Lehmann-Pleite 6 Billionen Dollar Verlust weltweit), und die anderen haben einen Verlust. Und dann verurteilt man noch die Deutsche Bank, die UBS etc. wegen Kursmanipulation bzw. Steuerunterdrückung zu ein Paar Milliaden Strafe, schon stimmt die Richtung. Umgekehrt die USA auf Schadenersatz zu verklagen, das geht natürlich nicht!
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Ja wo mag denn nur der Erlös der Schrottpapiere geblieben sein, der erzielt wurde, bevor die Pleite kam? Einige deutsche Kommunen müssen heute noch Klimmzüge machen, um das verlorene Geld zu ersetzen!
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Stimmt, davon profitieren FAST alle, nämlich die, die daran verdienen. Die anderen haben halt Pech.

@16:33 von german-canadian

"Wenn ich zum jagen gehe ist ein SUV ebenfalls sinnvoll."

Also wenn ich nach den letzten Sonderangeboten in einem der umliegenden Supermärkte jage um unsere Familie mit dem Nötigsten zu versorgen hat sich bisher jedenfalls ein Fahrrad mit Anhänger, auch im Winter als besonders effizient und umweltschonend sowohl was Energieverbrauch als auch Kosten pro Km angeht, erwiesen. Aber ich kann ja mal versuchsweise eruieren, wie der Vergleich zum SUV ist. In Kanada sind wir zum jagen nur im Heli geflogen. War billiger als mit dem SUV.

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