Kommentare

Ich find es prima

"" Die niedrigen Inflationsraten nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Eurozone bereiten Ökonomen Sorgen. Die Europäische Zentralbank fürchtet eine sogenannte Deflation - also eine Abwärtsspirale aus rückläufigen Preisen und schrumpfender Wirtschaft. Eigentlich strebt die EZB eine Teuerung von annähernd zwei Prozent an. ""
#
Diese Sorgen der EZB kann ich zwar nicht verstehen. Mein Geldbeutel wird dadurch
endlich mal entlastet ! Deshalb gut so !

Klasse

Die Leute sitzen in Ihrer sauteueren Wohnung
Können grad die Nebenkosten noch bezahlen und haben ein prekäres Arbeitsverhältniss.
Essen bei L... oder A.... wenn Kohle aus " TAFEL". AAAAAAAAAABER es ist ja Alles so billig im billich willich Land. ( Kühlschr. TV u.s.w. )
Selbst einfache kleine Leute bringen ihre letzten Kröten ( Spargroschen ) schon in`s Ausland oder kaufen physisches Gold, die Reichen sowiso. AAAAAAAAAAAAAAAAber wir haben keine Inflation. Wenn der Junker nicht bald aufhört die Notenpressen auf Vollgas laufen zu lassen wird es bald eine Inflation geben wie sie in der Nachkriegszeit noch nicht da war. Die Südländer können erfhrungsgemäß damit locker umgehen,aber oberhalb des Alpenhauptkammes wird es Heulen und Zähneklappern geben.

Super tanken für 1,28 € und Heizöl für 0,58 €

Das hat es lange nicht mehr gegeben, dass man so günstig seinen Tank im Auto und im Heizungskeller füllen konnte. Wer E10 tankt kommt sogar nocht günstiger dabei weg aber dieses umweltschädliche Zeug kommt nicht in mein Auto!
Und das TROTZ des niedrigen Euro-Kurses, denn Erdöl wird international ja auf Dollar-Basis gehandelt.
*
Auch die Lebensmittel, die ja vor einigen Monaten noch die Preistreiber nach oben waren sind inzwischen wieder günstiger geworden. Für den normalen Verbraucher ist das gut und der niedrige Euro-Kurs ist außerdem auch noch für den Export der europäischen Waren in andere Währungsräume sehr hilfreich.
Aus diesem Grund sind die angehobenen Wachstumserwartungen für 2015 auch berechtigt.
Für den normalen Arbeitnehmer bedeutet das:
Bei den seit einigen Jahren wieder wachsenden Löhnen kann man sich mehr leisten und bei weiterem Wachstum wächst auch der Arbeitsmarkt weiter.
DAS STÄRKT AUCH DEN SEHR WICHTIGEN BINENMARKT!

Wohnen ein Fünftel des Warenkorbs..

Geht es nur mir so oder ist der Wert von 20% in Zeiten vieler Singles völlig realitätsfremd.

Ich wohne im Großraum (20km) von Düsseldorf. Unter 400€-450€ bekommt man keine geeignete Wohnung gemietet (2 Zimmer, keine Pappwände, nicht im Ghetto gelegen). Und bei 450€ sind wir bei einem Bruttolohn von rund 3800€/Monat oder auch 45600€/Jahr wenn es sich um ein Fünftel handeln würde.

Wo liegt noch mal der deutsche Durchschnittslohn? 32000€/Jahr? Sprich ein Großteil liegt noch darunter.

Schönfärberei vom Feinsten....

Wohnen - nur 20 % der Belastung???

"Die Wohnkosten machen etwa ein Fünftel des Warenkorbs aus, nach dem die Statistiker die Verbraucherpreise berechnen."

Meine Wohnung ist aber ein "bisschen" teurer als nur 1/5 meiner finanziellen Belastungen! Was soll das für eine Statistik sein? Das trifft nicht mal auf den Durchschnittsbürger zu!!! Gut- und Bestverdienende - auf die mag diese Rechnung zutreffen, aber nicht auf Otto-Normalbürger! Der wendet WEIT mehr als 20 % seiner Ausgaben für Miete auf!

Das hat mit einer sauberen Statistik nichts mehr zu tun! Hier wurden die Anteile offenbar völlig willkürlich berechnet.

Mittelwerte sagen gar nichts!

Die Inflations-Berechnung macht einen Durchschnitt über 80 Millionen Menschen. Wie viel das mit der Realität des Einzelnen zu tun hat, kann man sich ausdenken. Gar nichts! Man sollte endlich dazu übergehen, die Statistik für einzelne Gruppen aufzuschlüsseln!!! Mieter vs. Hausbesitzer. Angestellte vs. Chefs, und so weiter. In der schlechtesten Konstellation (Mieter, Arbeitnehmer, und ähnliches) ist die Belastung um ein Vielfaches höher! Kein Wunder, dass die Leute dieser Statistik nicht trauen. Ganz einfach, weil sie für SIE nicht gilt!

"Die Deutschen können sich mehr leisten" ist deshalb eine absolut falsche Aussage. Es gibt nicht "den Durchschnittsdeutschen", sondern es gibt immer Abweichungen davon. Laut Statistik hat jede deutsche Frau ja auch "1,3 Kinder". Daran sieht man, wie sinnvoll solche Durchschnitts-Statistiken sind. Sie sind für Statistiker interessant, haben aber mit der Realität des Einzelnen oft überhaupt nichts zu tun.

D. unterläuft EU Vereinbarung.

Das D. damit das Inflationsziel der EU von !.9% des BIP. unterläuft und sich damit Wettbewerbsvorteile gegenüber Südeuropa verschaft, fällt natürlich niemanden auf. Stattdessen wird dafür die höhere Staatsverschuldung z.B. France mit erhobenen Zeigefinger verwiesen, lange wird die Rest EU da nicht mehr nur zum Wohle D. mitspielen.
30% Wirtschaftsrückgang Griechenlands innerhalb von 5 Jahren, sind Vlt. in 20 Jahren schwer einzuholen.

@ 15:59 von Zahnbürste

Sie fragen:
"Wo liegt noch mal der deutsche Durchschnittslohn? 32000€/Jahr? Sprich ein Großteil liegt noch darunter. "
*
3541 Euro im Monat ist laut Statistik der Duchschnittslohn in Deutschland.
Das bedeutet dass sehr viele Menschen mehr verdienen und sehr viele weniger.
Wenn als durchschnittlich etwa 700 € fürs wohnen ausgegeben werden sind das etwa 20% vom Einkommen!

20% für Miete

Ich vermute einfach mal dass neben dem Anteil der (Kalt-)Miete auch ein Anteil für die Eigenheimfinanzierung mit einberechnet wird Anders kann ich mir diese Zahlen auch nicht erklären.

@Bernd1

Ihr Kommentar erscheint mir etwas zu euphorisch. Wie Sie schreiben, waren die Lebensmittel der Preistreiber des letzten Jahres. Und da gingen die Preise nicht etwa nur um 1-2 % hoch, wie sie jetzt wieder runtergehen! Da gab es bei Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln vielfach Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich! Und diese Steigerung ist mit der jetzigen Senkung keinesfalls wieder ausgeglichen oder auch nur im normalen Inflationsbereich!

Und Ihre Einschätzung zum "normalen Arbeitnehmer" teile ich in keinster Weise! Gute Löhne??? Prekäre Beschäftigung - das ist Normalität heute! Da treibt die moderate Inflationsrate auch keine Freudentränen in die Augen. Denn die Mieten steigen weiter. Und je weniger Geld man hat, desto heftiger trifft einen genau das!

@Bernd1

Sie gingen mir Ihrem Kommentar überhaupt nicht auf die Kritik vom User Zahnbürste ein. Er beklagt sich, wie ich, darüber, dass es sich hier um Durchschnittswerte handelt. Sie antworten darauf mit einer Durchschnittsrechnung. 3500 Euro ist fernab jeder Realität für einen Großteil der Bevölkerung. Und die Miete will trotzdem bezahlt werden. Die sinkt aber nicht mit dem Einkommen! Eine Wohnung für 200 Euro warm gibts nämlich praktisch nicht. Und sehr viele Menschen leben von z.T. weit unter 1000 Euro pro Monat. Deshalb vermittelt der "Durchschnittswert" völlig falsches Bild der Realität von Millionen Menschen!

@ 16:53 von Erich Kästner

Sie schreiben:
"Und Ihre Einschätzung zum "normalen Arbeitnehmer" teile ich in keinster Weise! Gute Löhne??? Prekäre Beschäftigung - das ist Normalität heute!"
*
Wenn nach Ihrer Meinung die Situation von 15% der Bevölkerung (so viele sind in einer prekären Beschäftigung) die Normalität in Deutschland ist dannfrage ich mich was überhaupt normal ist?
Immerhin sind 3/4 der Arbeitnehmer nicht in einer prekären Beschäftigung!
DAS ist Normalität!
Bitte informieren Sie sich doch mal wirklich ernsthaft über die Realität. Es macht wenig Sinn eine kleine Gruppe der Bevölkerung las "Normalität" zu definieren und darauf unser ganzes Land schlecht zu reden!
*
Und Sie schreiben:
"3500 Euro ist fernab jeder Realität für einen Großteil der Bevölkerung."
*
Nein, das IST der Duchschnitt und besser noch:
Der Medianlohn für das Jahr 2011 beträgt laut IG Metall 2.829 Euro brutto pro Monat.
Das bedeutet genau die Hälfte aller Arbeitnehmer verdienen mehr und die andere Hälfte weniger als diese Summe!

@ 16:53 von Erich Kästner

Sie schreiben:
"Da gab es bei Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln vielfach Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich! Und diese Steigerung ist mit der jetzigen Senkung keinesfalls wieder ausgeglichen oder auch nur im normalen Inflationsbereich!"
*
Wer sich infomiert der weiß etwa mehr:
www.raiffeisen.com/markt/telegramm
/produkt/eurex/kartoffeln/index_html
*
Dort kann man sehen dass der Kartoffelpreis an der Frankfurter Börse pro 100 Kg seit Juli 2013 von 15,6 € (historisch höchster Preis) auf etwa 4 € bis jetzt gesunken ist. Wie gesagt, informieren hilft um die Zusammenhänge zu verstehen!
Auch das ist ein Grund dafür dass wir seit langer Zeit eine geringe Inflation haben!

wer rechnet diese inflationsrate eigentlich so schön?

wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass der warenkorb nicht den tatsachen entspricht.
also ist das gerede einer so niedrigen inflationsrate politisch gewollt, denn dort wird auch der entsprechende warenkorb zusammengestellt. ..... zur beruhigung des deutschen zahlmichls....
oder hängt das evtl. auch damit zusammen, dass man den deutschen sparer für dumm verkauft, wenn man ihn nun auf diesem wege der betrugsverdächtigen habenzinsen still und leise enteignet ?

Fata Morgana

Die Schere zwischen arm und reich ist bereits so weit auseinander, das die immer größer werdende Unterschicht von der niedrigen Inflation nicht profitiert, da sie ohnehin nur vom Existenzminimum lebt. So hat zum Beispiel der immer größer werdende Anteil in der Bevölkerung, der sich gar kein eigenes Auto leisten kann, überhaupt nichts von dem derzeit etwas weniger teuren Benzin. Dieser warme Regen ist bereits verdampft, bevor er diese Leute überhaupt erreicht. Sie stehen weiter im trockenen.

@Bernd1

"Wenn nach Ihrer Meinung die Situation von 15% der Bevölkerung [...] die Normalität in Deutschland ist dannfrage ich mich was überhaupt normal ist?"

Gut, dann ergänze ich: Normalität für einen großen Teil der Bevölkerung! Und bei mehreren Millionen Menschen kann man durchaus von "großer Teil" sprechen. Und das im "reichen Deutschland" (wieder mal ein Durchschnitt!).

"Dort kann man sehen dass der Kartoffelpreis an der Frankfurter Börse"

Schade, dass ich so selten meine 10.000 Tonnen Kartoffeln an der Frankfurter Börse kaufe. Börsenpreis ist doch nicht Ladenpreis!

@ 18:06 von seehecht

Sie schreiben:
"wer rechnet diese inflationsrate eigentlich so schön?
wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass der warenkorb nicht den tatsachen entspricht."
*
Wer sich die Mühe macht und sich wirklich für den Inhalt des Warenkorbes interessiert der kann sehen dass dieser schon sehr sinnvoll zusammen gestellt ist.
Vielleicht informieren Sie sich mal näher dazu:
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/
Preise/Verbraucherpreisindizes/Methoden/methodisches.html
*

Zu hohe Erwartung

@ Erich Kästner:
"Mittelwerte sagen gar nichts!
Die Inflations-Berechnung macht einen Durchschnitt über 80 Millionen Menschen. Wie viel das mit der Realität des Einzelnen zu tun hat, kann man sich ausdenken."

Dann hatten Sie falsche Erwartungen an die Inflationsrate. Denn die ist mit Fug und Recht ein Mittelwert und dieser Mittelwert ist wohl aussagekräftig. Seine eigenen Werte kann man aber schwerlich in einem Artikel in den Medien erwarten, da müsste man selber rechnen.

Ich schätze mal, dass über 90% der Deutschen mit ihrer individuellen Inflationsrate in der Spanne von 0,4% bis 1,4% liegen. Leider ist das nur eine Schätzung, denn die Standardabweichung ist im Artikel nicht angegeben.

Mal eben die Inflation festgelegt?

@ Theo Hundert:
"D. unterläuft EU Vereinbarung.
Das D. damit das Inflationsziel der EU von !.9% des BIP. unterläuft und sich damit Wettbewerbsvorteile gegenüber ..."

Das klingt ja fast so, als könne man die Inflationsrate nach Belieben festsetzen. Fragen Sie mal die russische Regierung.

Wieso macht die Miete ...

... nur ein Fünftel des Warenkorbs aus?

Bei einem mittleren Einkommen von ca. 1400 EUR (Nettoäquivalenzeinkommen) bedeutet die Miete eine reale Ausgabe von bis zu 40% des verfügbaren Einkommens für viele Haushalte!

So kann man sich das auch schönrechnen ...

Es ist doch nur ein Durchschnitt

@ seehecht:
"wer rechnet diese inflationsrate eigentlich so schön?"

Niemand.

"wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass der warenkorb nicht den tatsachen entspricht."

Welchen Tatsachen? Ihren oder meinen?
Spaß beiseite, im Warenkorb sind alle Waren und Dienstleistungen so gewichtet, wie wir Deutschen sie im Durchschnitt verbrauchen.
Beschweren gilt nicht. Der Vegetarier muss mit Fleisch, der Bahnfahrer mit Benzin, der Analphabet mit Büchern im Warenkorb leben.

Niedrigverdiener profitieren ganauso

@ Thomas Wohlzufrieden:
"Fata Morgana
Die Schere zwischen arm und reich ist bereits so weit auseinander, das die immer größer werdende Unterschicht von der niedrigen Inflation nicht profitiert, da sie ohnehin nur vom Existenzminimum lebt."

Zur vermuteten Einkommensschere will ich mich nicht äußern. Dass von der niedrigen Inflation Niedrigverdiener nicht profitieren, ist sachlich aber falsch.

Gefühlte Preissteigerungen

@ Erich Kästner:
"Da gab es bei Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln vielfach Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich!"

Vielleicht sollten wir die Preisnachlässe auch mitrechnen. In den letzten Jahren sind gerade Kartoffeln unterm Strich billiger geworden.
Zugegebenermaßen sind aber andere Lebensmittel tatsächlich teurer geworden. Die Inflationsrate ist aber ein sorgfältig ausbalancierter statistischer Mittelwert.

Bei "gefühlter Inflation" bin ich allerdings nicht zuständig, ich bin kein Psychologe, ich rechnen nur.

@ am 05. Januar 2015 um 15:53 von Bernd1 ...

... wo sehen Sie denn wachsende Löhne?

Betrachten Sie doch einfach mal das Nettoäquivalenzeinkommen (gegenwärtig um die 1400 EUR), das ist eine aussagekräftige Größe.

Sie geben immer irgendwelche Statistiken wieder wie z. B. unser Bundespräsident neulich ("Wir haben so viel Arbeit wie noch nie").

Ein Blick auf die geleisteten Arbeitsstunden seit 2011 entlarvt diese Aussage als falsch:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/163577/umfrage/geleistete-...

Oder ein längerer Rückblick:

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsvolumen#mediaviewer/File:Entwicklung...

Ih frage mich, wer da ein Interesse an der Irreführung der Bürger hat?

Der Anstieg in den Wohnkosten reicht, um für die meisten Haushalte eine Preissteigerung weit jenseits des offiziellen Warenkorbs zu etablieren.

@Am 05. Januar 2015 um 16:29 von Bernd1

Statistik will auch gelernt sein.

"3541 Euro im Monat ist laut Statistik der Duchschnittslohn in Deutschland.
Das bedeutet dass sehr viele Menschen mehr verdienen und sehr viele weniger."

Diese Annahme ist möglich, aber nicht unbedingt korrekt.

Beim Durchschnittslohn von 3541 Euro können auch wenige ganz viel und viele sehr wenig verdienen.

Deshalb wird z. B. bei der Berechnung der Armutsgrenze das mittlere Einkommen (Nettoäquivalenzeinkommen) verwendet.

Das mittlere Einkommen ist das Einkommen, wo die eine Hälfte der Erwerbstätigen genau mehr und die andere Hälfte genau weniger verdient.

Das mittlere Einkommen in D. lag 2010 bei 1294 Euro!

Bei ca. 700 Euro Miete wären dies bei einem Einzelverdiener für die Hälfte der Arbeitenden mindestens mehr als 50% des Einkommens, bei Doppelverdienern mindestens 30%.

Ergo - der Anteil von 20% der Miete im Warenkorb ist unrealistisch, weil nicht differenziert genug.

@Am 05. Januar 2015 um 17:46 von Bernd1

Mittlerweile arbeitet fast jeder fünfte Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor.

WIe ich vorhin postete, verdient die Hälfte der Erwerbstätigen weniger als 1400 EUR netto im Monat (Nettoäquivalenzeinkommen).

2010 betrug der Medianlohn 1294 EUR.

Erstaunlich, das der sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat.

Davon hätte man doch gehört?

Ich nehme doch an, dass die Zahlen der IG Metall für die Beschäftigten im verarbeitenden (Metall)gewerbe gelten.

Ansonsten bitte einen Link, ich lasse mich gern eines besseren belehren!

@Am 05. Januar 2015 um 17:56 von Bernd1

Klar, ich kaufe meine Lebensmittel auch an der Börse!

Von solchen Preissenkungen merke ich auf dem Wochenmarkt bzw. im Supermarkt aber nichts.

Woran mag das wohl liegen?

@ 18:22 von Erich Kästner

Sie schreiben:
"Schade, dass ich so selten meine 10.000 Tonnen Kartoffeln an der Frankfurter Börse kaufe. Börsenpreis ist doch nicht Ladenpreis!"
*
Ich auch nicht!
Aber diese Preise bestimmen nun einmal auch den Endpreis im Laden!
Finden Sie es sinnvoll mit solchen Ablenkungen die Wahrheit zu negieren wenn Sie feststellen dass Ihre Behauptungen nicht der Realität entsprechen?
Und die von mir genannten 15 bis 20% sind immer noch ein "kleiner Teil" und nicht die von Ihnen genannte Normalität für einen "großen Teil" der Bevölkerung!
Wenn in Umfragen mehrfach 74% der Bevökerung von sich selbst sagen dass sie zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer persönlichen wirtschaftlichen Situation sind dann entspricht das wirklich einem "großen Teil" der Bevölkerung!

17:46 von Bernd1

"Nein, das IST der Duchschnitt und besser noch:
Der Medianlohn für das Jahr 2011 beträgt laut IG Metall 2.829 Euro brutto pro Monat.
Das bedeutet genau die Hälfte aller Arbeitnehmer verdienen mehr und die andere Hälfte weniger als diese Summe!"
Woher wissen Sie das das der Durchschnitt ist.
Bei diesen Berechnungen kommt es auf die Spitzen an. Also brauchen wir 999 Spitzenmanager mit einem Einkommen Jährlich von 40 Mio und schon liegt der Durchschnitt bei7000 € obwohl über die hälfte der 40 Mio. Arb.vlt. Einnahmen unter 10000€ im Jahr haben. (siehe Anstalt ZDF).

Ich als Betriebswirt sagen Ihnen......

Wir stehen vor einem Kollaps der Wirtschaft! Die EZB betreibt mit ihrer Politik eine politische gewollte DEFLATION. Die sorgt für einen Preisverfall der Produkte und Dienstleistungen. Dagegen wird aber Geld gedruckt im 3.Schichtbetrieb. Diese Politik ist eine gleichzeitige INFLATION. So..... Ein Dirk Müller (ist der bekannteste durch TV) sagt eben auch wie viele andere Professoren der Wirtschaftslehre und es kann jeder recherchieren, was eine künstliche DEFLATION mit einer künstlichen INFLATION um die DEFLATION zu regulieren (kann nicht funktionieren) eigentlich auslöst. Ich mache es kurz. Wir stehen vor einem Kollaps der weltweiten Finanzwirtschaft. Die Schere zwischen arm und reich ist zu groß geworden. Das wird auch wiederum in sog. Statistiken deutlich. Hier gibt es eben durch jede Lobby verschiedene Sichtweisen einer Statistik bzw. eigene Zahlen. Man kann sich nur zeitlich begrenzt gegen diese Folge wären. Die Folge ist eine bist jetzt wie ich finde Bsp.-lose INFLATION.

19:16 von JonasundderWal

Sie schreiben:
"Ein Blick auf die geleisteten Arbeitsstunden seit 2011 entlarvt diese Aussage als falsch:"
*
Es ist schade dass man Ihre Links nicht nachvollzihen kann weil sie unvollständig sind!
Ansonsten farge ich mich woher Sie die Ausage zu dem Medianlöhnen haben.
Aussage IG Metall:
"Sie weist für das Jahr 2011 einen Medianlohn für Vollzeitbeschäftigte von 2.829 Euro brutto pro Monat aus. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Medianlohn pro Stunde von 16,35 Euro. "
*
Das sind ganz andere Werte als die von Ihnen genannte!
Und hier finden Sie noch höhere Angaben zu den Medianlöhnen:
http://doku.iab.de/kurzber/2014/kb1714.pdf
*

@ 19:42 von Theo Hundert

Sie schreiben:
"Woher wissen Sie das das der Durchschnitt ist.
Bei diesen Berechnungen kommt es auf die Spitzen an. Also brauchen wir 999 Spitzenmanager mit einem Einkommen Jährlich von 40 Mio und schon liegt der Durchschnitt bei7000 € obwohl über die hälfte der 40 Mio. Arb.vlt. Einnahmen unter 10000€ im Jahr haben."
*
Sorry, aber der Begriff "Medianlohn" bedeutet ganz konkret dass genau die Hälfte der Betroffenen weniger und die andere Hälfte mehr als diese Summe verdient.
Das ist etwas anderes als Durchschnittslohn, da würde Ihre Ausführung eher passen!

@Bernd1, @mode d'emploi

@Bernd1: 15-20 % der Bevölkerung kann man nicht einfach ignorieren. Das sind Millionen Einzelschicksale. Und 40 % der Beschäftigten sind noch mehr. Soviele gehören zur "atypischen" Beschäftigung (Quelle: Hans-Böckler Stiftung). Und mindestens für die gilt diese Statistik nicht, weil ihre Miete mit ihrer größeren Inflationsrate einfach einen Großteil ihres Einkommens auffrisst. Dazu kommen noch diejenigen, die von Mini-Renten leben müssen. Diese Statistik gilt nur für ca. 50 % der Menschen. Die andere Hälfte (wenn nicht sogar noch mehr) trifft die Inflation viel härter.

@mode d'emploi: der Mittelwert ist definitiv nicht aussagekräftig wenn es um Einzelpersonen geht. Mit Mittelwerten kann man wunderbar die Kluft zwischen arm und reich vertuschen. Und was Standardabweichung angeht: genau darum geht es! Die steht nicht dabei. Deshalb ist Ihre Schätzung auch ohne jegliche (!) Datenbasis. Es ist sehr "kühn", dann überhaupt von 90 % zu sprechen. Ich vermute eine viel viel geringere Zahl!

@ 19:28 von JonasundderWal

Quellen zum Thema Medienalohn, wie z.B IG Metall:
www.sapler.igm.de/news/meldung.html?id=61794
Zitat:
"Sie weist für das Jahr 2011 einen Medianlohn für Vollzeitbeschäftigte von 2.829 Euro brutto pro Monat aus. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Medianlohn pro Stunde von 16,35 Euro."
*
oder:
http://doku.iab.de/kurzber/2014/kb1714.pdf
*
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/einkommen-in-deutschland-in-
stuttgart-verdient-man-am-meisten-11996587.html
Zitat:
".. mittlere Bruttomonatslohn (Median) betrug damals für Deutschland insgesamt 2615 Euro .."
*
Das sind doch genügend SERIÖSE Quellen zum Thema, oder möchten Sie noch mehr?
In jedem Fall liegen dies Zahlen weit über den von Ihnen genanten.

@ Bernd1

Super tanken für 1,28 € und Heizöl für 0,58 €

Schön für SIE.
Nur MEIN Busticket, mit dem ich jeden Tag zur Arbeit fahren muß, ist zum Jahresanfang GESTIEGEN und mit Sicherheit auch die Tickets vieler Anderen. So ist das mit der Statistik. Der Gewinn weniger geht auf die Verluste Vieler. Denn statischtisch gesehen sparen Sie jetzt mehr, je mehr sie fahren und wenn Sie Ihre Auto in der Garage stehen lassen überhaupt nicht (100km= 4€ Ersparniss macht bei 1000km= 40€ bei 10000km=400€ und bei Auto in der Garage = 0€) Leider habe ich selber nicht die Möglichkeit diese "400€" zu sparen sondern darf jetzt 3,29€/Mon mehr bezahlen was eine PREISSTEIGERUNG von 5,1% aus macht. Außerdem Hab ich seit Jahresbeginn schon durch die Senkung der Krankenkassenbeiträge ein VERLUST von 0,45% meines Lohnes. Da ich die 0,9% Beitragssenkung als Zusatzbeitrag nun alleine tragen darf.
So viel zu Statistiken und %-Rechnung.

@Bernd1

"Aber diese Preise [an der Börse] bestimmen nun einmal auch den Endpreis im Laden!"

Bestimmen? Nein. Er beeinflusst (!) ihn bestenfalls. Im schlechtesten Falle läuft beides völlig gegensätzlich. Siehe Strompreis: an der Börse seit Jahren im freien Fall. Beim privaten Endverbraucher aber stiegen die Preise genauso kontinuierlich! Da sieht man, dass ein Börsenpreis ein völlig ungeeigneter Indikator ist, um auf die Inflation beim Endverbraucher rückzuschließen.

@ 20:23 von Erich Kästner

Sie schreiben:
"Und 40 % der Beschäftigten sind noch mehr. Soviele gehören zur "atypischen" Beschäftigung"
*
Was ist eine "atypische" Beschäftigung?
Unter anderem jeder Teilzeitbeschäftigte?
Das sind überwiegend gewollte Teilzeitarbeitsplätze die nichts mit "prekärer Beaschäftigung" zu tun haben!
Interessante ist die Zahl der "prekären Beschäftigung" und die liegt deutlich niedriger bei etwa 20% mit abnehmender Tendenz!
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/beschaeftigung-weniger
-prekaere-jobs-mehr-normale-stellen-12549863.html
*

Mit der Berechnung der Inflationsrate

verhält es sich wie mit der Statistik, der man nur trauen kann, wenn man sie selbst gefälscht hat.
Wer die Inflationratemit 0,2% berechnet, der hat im Mathe-Unterricht wohl nicht aufgepaßt. Wenn ich fast nur Elektronik in den Warenkorb verfrachte, dann komme ich sogar auf eine negative Inflationsrate, wenn ich aber überwiegend die Dinge hineinpacke, die jeder unumgänglich braucht bzw. bezahlen muß, sieht diese Rate ganz anders aus: Essen, Trinken, Miete, Strom, Müllgebühren, Versicherungen, Steuern.....!!!! Diese Liste ließe sich fortsetzen!!!

@ 20:28 von Klabautermann 08

Sie schreiben:
"Schön für SIE.
Nur MEIN Busticket, mit dem ich jeden Tag zur Arbeit fahren muß, ist zum Jahresanfang GESTIEGEN und mit Sicherheit auch die Tickets vieler Anderen."
*
Das mag sein, aber das waren ja auch nur Beispiele.
Heizen Sie mit Heizöl?
Oder essen Sie Kartoffeln?
Die sind seit dem Höchstpreis im Juli 2013 auf ein viertel des damaligen Preises gesunken!
Und es gibt diverse weitere Beispiele bei anderen Produkten. Man kann natürlich immer sagen: Dieses Produkt nutze ich aber nicht!
Das ändert nichts daran dass insgesamt die Inflation bei nahezu 0% angekommen ist!

Nett ist wie immer

die Statistik nur merken die meisten nicht viel davon.
Ich komme mit 20 Prozent Miete nicht hin,das wäre ein Traum und zu schön um wahr zu sein.

Aber so lange eine Regierung auf bestimmte Dinge keinen Deckel macht wird daran gut verdient.

Unser Leben wird durch das wiederholen das es billiger ist nicht besser,und Statistik mag das eine Sein.

Das wir am Ende nicht mehr in der Tasche haben sieht jeder täglich selber.

Und der Euro fällt und fällt weiter,wird noch sehr lustig in der Eurozone.

Gruß

@ JonasundderWal

Zutat: "Statistik will auch gelernt sein."

Ok.

Zutat: "3541 Euro im Monat ist laut Statistik der Duchschnittslohn in Deutschland.
Das bedeutet dass sehr viele Menschen mehr verdienen und sehr viele weniger."
Diese Annahme ist möglich, aber nicht unbedingt korrekt.

Sie ist annähernd korrekt.

Zutat: "Beim Durchschnittslohn von 3541 Euro können auch wenige ganz viel und viele sehr wenig verdienen."

Tun sie aber nicht. In Wirklichkeit liegt ungefähr eine Normalverteilung vor.
hxxps://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung

@ Klabautermann 08

Das mit dem Krankenkassenbeitrag ist ärgerlich, mir geht es übrigens genau so. Mit Inflation hat das aber ausnahmsweise nichts zu tun.

Und bei der Beförderung haben Sie natürlich recht. Menschen, die viel ÖPNV nutzen, sind diesmal ein wenig im Nachteil.

@ Erich Kästner:

"Und was Standardabweichung angeht: genau darum geht es! Die steht nicht dabei. Deshalb ist Ihre Schätzung auch ohne jegliche (!) Datenbasis. Es ist sehr "kühn", dann überhaupt von 90 % zu sprechen. Ich vermute eine viel viel geringere Zahl!"

Vielleicht haben Sie recht. Aber wenn hier jemand behaupten würde, seine persönliche Inflationsrate sei über 2% in 2014 gewesen, dann würde ich das nicht glauben. Leider ist die Rechnung sehr komplex und datenintensiv.

@ Heeber:

"Wenn ich fast nur Elektronik in den Warenkorb verfrachte, dann komme ich sogar auf eine negative Inflationsrate, wenn ich aber überwiegend die Dinge hineinpacke, die jeder unumgänglich braucht bzw. bezahlen muß, sieht diese Rate ganz anders aus: Essen, Trinken, Miete, Strom, Müllgebühren, Versicherungen, Steuern..."

Das ist mir zu willkürlich.
Wer soll denn entscheiden, was wir "unumgänglich" brauchen? Sie oder ich? Hoffentlich weder noch. In den Warenkorb gehören alle die Waren und Dienstleistungen, die wir im Durchschnitt wirklich kaufen. Punkt.

Außerdem haben Steuern nichts mit Inflation zu tun.

Lebensmittelpreise

Ja, also, dass die Lebensmittelpreise sinken, merke ich fast täglich im Supermarkt.
Alles wird billiger: Milch, Backwaren, Obst, Fleisch, Getränke. Tagtäglich ist wieder Irgendetwas billiger. Damals, als die Ölpreise stiegen, ist ja auch alles teurer geworden.
Deshalb ist es jetzt umgekehrt.
Und in den Verpackungen ist jetzt meistens viel mehr drinne als früher.
Wie zynisch seid Ihr eigentlich?

@ mode d'emploi

Gute Beiträge von Ihnen, gut argumentiert.
Trotzdem bedauere ich Sie ein wenig, weil die Statistik, so gut man sie auch erklärt, immer im Hintertreffen ist gegenüber der populistisch angehauchten "gefühlten Inflation".

Natürlich werden Inflationsziele von EZB festgelegt

18:58 v mode d'emploi Mal eben die Inflation festgelegt

Googeln Sie einfach EZB Inflationsziel2014 oder
https://www.youtube.com/watch?v=Up_gWa_SEZ4

Darstellung: