Kommentare

Komische Fragen.

Ja, was tut man wohl am besten, wenn hier und da mal ein spezieller Fachmann fehlt?

RIchtig. MAN BILDET EINEN AUS!

Und schon ist die Diskussion beendet + ein Arbeitsloser aus der Statistik geschafft. Ganz ohne neoliberales Lohndumping via künstlicher Konkurrenz um Arbeitsplätze.

Mehr Ausländer,das ist es

Mehr Ausländer,das ist es wohl das man hören will.

"Außerdem fordern

"Außerdem fordern Arbeitgeberverbände seit Jahren, die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zu erleichtern."

Keine Ahnung wie das, dass Problem lösen soll Gibt immernoch unmengen an Arbeitslosen und Auch von der ARGE an Zeitarbeit vermittelte Arbeitskräfte.

Anstatt neue Zuwanderer zu holen sollte mann sich hierzulande der Wirtschaft entsprechend auch passende Löhn Zahlen, sowie die Ausbildung jener Fehlenden Fachkräfte besser Fördern als sie gleich zur nächsten Zeitarbeitsfirma zu schicken.

Was tun?

1. Ausbilden
2. Arbeitnehmer anständig bezahlen und sich um sie kümmern.
3. Gutes Betriebsklima

Für viele Betriebe trifft dies zwar alles zu, aber es gibt sehr viele schwarze Schafe die sich einfach durchmogeln und um ihre Pflichten drücken. Die "Flexibilität" erwarten und damit vor allem die eigenen Flexibilität meinen je nach Bedarf Menschen entlassen und dann wieder einstellen zu können.

Leider hat die Politik letzteres zu sehr gefördert ...

Hätte ich von TS erwartet,

den Hinweis, dass sich hinter dem 'Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung' das arbeitgeberfinanzierte 'Institut der Deutschen Wirtschaft' verbirgt.

Scheinheilig

Es sind noch nicht einmal 2 Tage im neuen Jahr vergangen und schon geht diese scheinheilige Diskussion weiter!

"Was tun gegen den Fachkräftemangel?"

Wir wäre es wenn die gut ausgebildeten und qualifizierten Arbeitskräfte eingestellt und angemessen bezahlt werden würden ?

Aber nein, die Wirtschaft geht pünktlich zum Start des neuen Jahres wieder zu den Propagandamedien und heult denen das ewige Lied des Fachkräftemangels vor.
Und diese springen ihnen auch gleich zur Seite und verbreiten, mal wieder, die schlechte Kunde!

Unflexibel

Am Fachkräftemangel ist Deutschland doch ausschließlich selbst schuld. Solange jemand, der einen Berufsabschluss zum Besohlen brauner Schuhe hat, keine schwarzen Schuhe besohlen darf, wird es immer auf der einen Seite arbeitslose Fachkräfte und auf der anderen Seite Fachkräftemangel geben.

Meine zu DDR-Zeiten renommierte Firma wurde 1995 abgewickelt. Als ich dann mit meinem Ingenieursdiplom und 21 Jahren Berufserfahrung auf dem Arbeitsamt aufkreuzte, sagte die dortige Beamte nach Blick auf meine Unterlagen nur: "Damit werden Sie hier nie einen Job bekommen."

Ich begann daraufhin, mich weltweit zu bewerben und hatte schon bald ein Angebot aus Kalifornien. Der neue Beruf hatte mit meinem alten Beruf etwa so viel zu tun, wie Kuchen backen mit A...backen - mein neuer Arbeitgeber ging einfach davon aus, dass ein Diplomingenieur in der Lage ist, sein Gehirn zu benutzen, auch wenn er etwas neues lernen muss.

Deutschland hatte einen Ingenieur weniger, aber ich habe den Schritt nie bereut.

Kein Vertrauen in den freien Markt

Der Markt wird es schon richten. Es wird zu höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen führen.

Fachkräftemangel an ganz anderer Stelle

Es ist richtig, daß in Deutschland jede Menge Fachkräfte fehlen - jedoch an völlig anderer Stelle, als es behauptet wird.

Was wir brauchen, sind Fachkräfte mit hoher sozialer Intelligenz und einem sauberen Charakter, und das sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik. Würde diese Lücke gefüllt, dann hätten wir die meisten übrigen Probleme nicht, da diese lediglich die zwangsläufigen Folgen von Ersterem sind.

Das genannteUrsprungsproblem wird aber vermutlich kaum noch lösbar sein, denn fast alle, die noch genügend soziale Intelligenz und einen sauberen Charakter hatten, sind entweder aus dem Markt gedrängt (in der Wirtschaft) oder wollen mit der Politik nichts mehr zu tun haben (sie wollen sich eben nicht in dem Dreck wälzen, der durch die gegenwärtige Politik dargestellt wird).

In

anbetracht der dessolaten Situation am deutschen Arbeits- und Bildungsmarkt habe ich meinem Sohn geraten sich nach seinem Naturwissenschaftlichen ABI in München an ausländische UNI´S zu schreiben.
Oslo und Rejkiavik haben zugesagt , na da setzt er sich auf den Hosenboden und lernt noch ne Sprache. In den Ländern kamen mit der Antwort der Uni zugleich Angebote von
ARBEITSPLÄTZEN von ansässigen Betrieben dort. Plus Stellenangebote für Praktika das macht jungen Leuten MUT.
Leider verlassen viele deutsche Höherqualifizierte das Land. Wieso wird dann nicht versucht diese Leute zu halten. KLAR zu teuer.
Ich bin 53 Jahre alt arbeite 8 Std täglich in einem tollen Beruf ( meinem, Handwerksmeister) und lebe Saugut davon.
Es ist doch sache der Politik wenn Betriebe gefördert werden BILLIGE arbeitskräfte einzustellen, dadurch gehen die Teueren altgedienten zum Arbeitsamt.
Jeden morgen fahre ich GERNE an meinen ARBEITSPLATZ in Akureyri ISLAND. Ich währe gern in München geblieben mit Kind, aber...

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Hausgemachtes Problem

Dieser sogenannte "Fachkräftemangel" ist eindeutig ein hausgemachtes Problem.
Zum einen kommt jetzt zum Tragen, dass viele Unternehmen in der Vergangenheit die Ausbildung von Nachwuchskräften versäumt oder aus Kostengründen eingespart haben. Natürlich ist es jetzt schwierig, Fachkräfte zu finden, welche im Ausbildungsinhalt genau dem entsprechen, was sich die spezielle Firma wünschen würde.
Zum anderen ist natürlich der Begriff des "Mangels" nicht ganz zutreffend. Je nach Quelle wird es nämlich als Fachkräftemangel bezeichnet, wenn nicht mindestens 5 grundsätzlich (Ausbildung, Erfahrung) passende Bewerber für eine Stelle ihre Unterlagen einreichen. Wenn ich dann natürlich die Lohnangebote runterschraube, dann springen auch diese Bewerber wieder ab.

Ergo: Die Unternehmen sollen wieder selbst ausbilden und anständig bezahlen, dann werden sie dieses "Problem" nicht zu spüren bekommen!

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