Kommentare

Hat man nicht schon gehört,

dass die Armee von Taliban unterwandert sei ? Vielleicht ist das die einfachen Erklärung, Wahnsinn aber denkbar.

"Trotz des jüngsten Abzugs....

"Trotz des jüngsten Abzugs der ausländischen Kampftruppen ist Afghanistan noch weit entfernt von einer friedlichen Ordnung."
Warum und weshalb waren sie denn dann in Afghanistan?

Wie nun ?

"Trotz des jüngsten Abzugs der ausländischen Kampftruppen ist Afghanistan noch weit entfernt von einer friedlichen Ordnung. "

Sollte man nicht lieber schreiben "Wegen des jüngsten Abzugs..." ?

Ein tragischer Fall...

… Das die Selbstständigkeit und Handlungsfertigkeit der afghanischen Armee nach dem Abzug der NATO Truppen dauerhaft unter Frage stellen kann. Der Fall wird bestimmt zum Dauerbrenner der Taliban Propaganda. Hoffentlich, werden die Schuldigen bald gefunden und bestraft. Das wird zwar keine Toten zurück bringen, kann aber weitere Menschenleben retten.

Aus versehen?

Ja klar die feuern mal aus versehen in eine hochzeitsgesellschaft......also wenn sowas ausversehen mal eben so passieren kann dann gnade uns gott..............Die regierungen dieser welt sollen endlich die waffen niederlegen und mal wieder zur vernunft kommen,.........das wird nicht ewig so weitergehen ,.........kranke kranke welt!

Tragödie.

Ich kann mich an mehr als eine Hochzeit erinnern welche von den NATO Kampftruppen beschossen wurden. Also bitte keine Fingerzeigerrei nun.

@10:40 von ostmann

"Warum und weshalb waren sie denn dann in Afghanistan?" - die Frage scheint berechtigt zu sein, wenn man solche Fehlleitung von Gedanken und Gefühlen sieht. Anscheinend ist es aber doch so, daß vom Mittelalter bis zur Neuzeit auch in Afghanistan Jahrhunderte vergehen müssen, selbst mit dem Handy in der Tasche.
Den Versuch zur Beschleunigung war es aber wert, und sei es "nur", um die Bildung und das Leben von Mädchen und Frauen zu erleichtern

@ Manfred Korte - Armee ist von Taliban unterwandert

Genau, wen bilden unsere verbliebenen 850 Mann eigentlich aus und was verspricht sich die Deutsche Regierung eigentlich noch davon ?

@ 11:31 Karussell

"Den Versuch zur Beschleunigung war es aber wert, und sei es "nur", um die Bildung und das Leben von Mädchen und Frauen zu erleichtern"

Sie meinen, dass der Versuch, Bildung für Frauen und Mädchen zu ereichen, einen 13 Jahre langen Krieg mit 1000en von Toten rechtfertigt?

Entschuldigen Sie, aber ich denke, dass hier einige Sachen durcheinandergebracht werden. Erstens gab es auch 2001 schon das Völkerrecht, in dem nirgendwo Kriege erwähnt werden, die Bildungszwecken dienen. Weiter ist es erschreckend, Zeuge einer Geschichtsklitterung zu werden, wo man mit absurden Behauptungen einen damals angeblich vorliegenden Kriegsgrund herbeireden möchte, der dazu nicht nur nicht taugt, sondern ebenso die Tatsachen verdreht.

Der Einmarsch geschah mit der Begründung, dass die Talibanregierung sich nicht hilfsbereit bei der Auslieferung von BinLaden zeigte. Inwieweit auch andere Interessen eine nicht offizielle Begründung darstellen könnten, mag jeder für sich anhand Faktenlage entscheiden.

@ TS

wenn es bei dieser Hochzeit viele Tote gab, dann waren darunter sicher auch, wie TS schrieb, Frauen und Kinder. Waren denn auch Männer dabei, also unter den toten Hochzeitsbesuchern? Mit welcher redaktionellen Begründung werden diese nicht erwähnt? Insbesondere, da man sich ja sonst, falls es tote Männer gibt, gerne hinter der Behauptung verschanzt, diese seien alle Terroristen. (Abgesehen von den Kollateralschäden - also abgesehen von den toten Zivilisten - im Fischfang redet man von "Beifang", was ich bewußt als zynischen Begriff hier einführe, um den "Kollateralschaden" in seiner Grausamkeit vorzuführen.)

Die Konsequenz der Mittel

Wenn jemand drohnengestützt Raketen auf eine aus der Höhe kaum zu definierende Menschenmenge abfeuert, ist es egal, ob Amerikaner oder Afghanen dies tun. Der Drohnenkrieg hat nach neueren Zahlen zu über 95% "Kollateralschäden" zum Opfer. So lange es westliche Streitkräfte waren, nennen wir sie meistens nur anders.

Das Söldnerheer

Die Soldaten der Afghanischen
Streitkräfte gehen meistens wegen den Geld zur Armee!
Inwieweit sie sich mit den Idealen und Werten der Nation indentifizieren ist ziemlich klar , sie kämpfen für Geld. Das Land das nur die Wahl einer prowestlichen Regierung hatte, da die ISAF Besatzer ja nur solche Politker
zur Wahl zulies, ist zutiefst gespalten. Die Armee ist ebenso in viele politische Lager
gespalten. Die Gewaltspirale
dreht sich immer schneller in den seit mehr als 10 Jahren besetzen Land.

Die afghanische Armee

wird auch in 10 Jahren ihr Land nicht verteidigen können,weil in dieser Armee
verschiedene Generale das Sagen haben.Es wird welche geben,die denken sehr patriotisch und wollen ihr Land vor den Taliban beschützen.Es wird welche geben,die stehen wahrscheinlich auch auf einer Gehaltsliste der
Taliban und es gibt welche,die profitieren vom
Drogenanbau.Alle haben aber eines gemeinsam.Sie schaffen keine schlagkräftige Armee,welche dem Ansturm der Taliban aushalten könnte.Ich bin schon jetzt gespannt,wann die Ausbilder dann Afghanistan verlassen.Die Menschen dort werden auf keinen Fall dem Frieden näher sein.

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