Ihre Meinung zu: Start der Eurasischen Union inmitten der Wirtschaftskrise

1. Januar 2015 - 9:31 Uhr

Der Start der Eurasischen Union fällt in eine ungünstige Zeit: Russland als treibende Kraft im Bündnis zieht die anderen Mitglieder in den Sog seiner Wirtschaftskrise. Die vier Ex-Sowjetrepubliken kämpfen mit den Folgen des Rubelverfalls.

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Kommentare

Keine Sorge...

die eurasische Union bekommt das schon hin.
Die Eurozone wird schon sehr bald, mehr aushalten muessen, denn der Euro ist der wahre Dorn im Auge der USA.

Haltet durch!

Eine Eurasische Union ist eine gute Idee, die leider durch die (ungerechtfertigten) Sanktionen gegen Russland torpediert wird. Da reiben sich die Vertreter in Brüssel und Washington garantiert die Hände.

Wenn Frankreich ihre Hubschrauberträger

an die Türkei verkauft, und diese dann dort neu Lackiert und an Russland verkauft werden... Ob das die EU so wiederspruchslos schlucken würde? Weisrussland konnte sich doch denken das dieses Umverpacken der von Russland Gegensanktionierten Lebensmittel Konsequenzen haben würde.

Und dann wundert es mich immer wieder wie man es schafft mit der Wortwahl eine an sich selbsverständliche Tatsache irgentwie negativ darzustellen.

""Dies verzögert sich jedoch seit Jahren auch deshalb, weil russische Firmen in Armenien ihre dominante Stellung nicht aufgeben wollen.""

Also sind Russische Firmen schuld das in Armenien nicht investiert wird, weil sie ihre dominante Stellung nicht aufgeben wollen? Wie bösartig von denen. :-)

""Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung Russland derzeit zum weniger attraktiven Partner macht""

Also 2014 war das Wirtschaftswachstum in Russland immer noch drei mal so hoch wie in Deutschland. Warten wir mal ab ob der Ölpreis 2015 so niedrig bleibt.

Eu vs Eurasische union

Ich begrüße die Eurasische Union als Gegesatz zur EU. Russland muss seine eigene Union bilden und sich keinem unterwerfen. Probleme hat die EU massenhaft. Mal schauen wie viele Länder schließen überlaufen zu Eurasischen Union! Der Anfang ist gelegt!

Gratulation!

Durchhalten und abwarten! Die EU wackelt gewaltig...und ist sauer auf Putin, denn er macht ihr richtige Konkurenz. Das ist auch gut so in einer freihen und globalen Welt!

Wieso russische Krise?

Russland macht doch gerade gute Geschaefte, mit der USA und China.

Die EU ist es, die in eine Krise fallen wird.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/30/eu-irritiert-ueber...

So viele Fakten...

… und alle ohne Ausnahme negativ. Man wird bald aufmerksam: vielleicht, geht es hier um Wunschdenken und Neid?
.
Ja, es gibt jetzt eine Alternative zur EU in Europa und - in Asien. Die Geburtsschwierigkeiten sind nicht neues. Was zählt, ist was darauf kommt. Und Konkurrenz beflügelt das Geschäft. Wir werden bald sehen, wie dieses Sprichwort zur Realität wird.

Eurasische Union schwächelt schon zu Beginn wg. Russland

Putins versöhnlichen internationalen Neujahrsbotschaften können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die treibende Kraft in der Eurasischen Union die anderen Mitglieder mit in den Sog der russischen Finanz- und Wirtschaftskrise zieht. Bereits jetzt zeigen sich Risse in der neuen Union.

Zudem dominiert die russische Führung weiter politisch und militärisch in den selbst proklamierten und privilegierten Einflusszonen des Südkaukasus und Zentralasiens. Das Schutzargument der russischsprachigen Bevölkerung und die Entwicklung in der Ukraine bestätigen den Moskauer Kurs und die Abhängigkeit der Mitgliedsländer.

So ignoriert die RF bei Beginn der Eurasischen Union, worunter die Mitgliedsländer aufgrund der engen Anbindung leiden: Verfall des Rubels, schwächelnde Wirtschaft mit Rezessionsperspektive, verschleppte Wirtschaftsreformen sowie die Sanktionen infolge der Krim-Annexion. Von "gegenseitigem Nutzen und Berücksichtigung gemeinsamer Interessen kann in der Tat keine Rede sein.

@annawin85:"Mal schauen wie viele Länder (der EU) ...

... schließlich überlaufen zur Eurasischen Union?"

Das wird wohl unbegründetes Wunschdenken bleiben, zumal die Eurasische Union weder attraktiv ist für europäische Länder noch wirtschaftlich entwickelt ist, um den Anforderungen dieses Jahrhunderts gewachsen zu sein. Der russische Großmachtanspruch steht im krassen Widerspruch zur geopolitischen und ökonomischen Realität.

Es ist eher damit zu rechnen, dass die Eurasische Union zwischen den wirtschaftlichen und politischen Schwergewichten China und EU zerrieben wird. Welche Perspektive hat denn die Eurasische Union unter der Führung der RF? Alle Mitgliedsländer haben -im Gegensatz zur EU und zu China- erforderliche Reformen zu mehr Wettbewerbsfähigkeit versäumt, die angesichts der russischen Krise und der internationalen Konfliktherde, in die Russland auf Dauer verstrickt ist, kaum noch aufzuholen sind. Alle anderen Märkte auf der Welt prosperieren besser als die weitgehend abgeschottete russische Wirtschaft und die der Mitgliedsländer

@Axtos

Am 01. Januar 2015 um 10:27 von Axtos:

"Also 2014 war das Wirtschaftswachstum in Russland immer noch drei mal so hoch wie in Deutschland. Warten wir mal ab ob der Ölpreis 2015 so niedrig bleibt."

Also Präsident Putin sprach in seiner Jahrespressekonferenz im Dezember von einem Wachstum von 0,6%. In Deutschland lag das Wachstum bei 1,5%.

Wenn Sie jetzt mal selbst nachrechnen wollen:
1,5 / 0,6 = 2,5
Also war das Wirtschaftswachstum der BRD 2,5 mal größer als das RU.

Bis auf wenige Optimisten

erwartet eigentlich keiner das die Eurasische Union nun einen Raketenstart hinlegt. Die EU hat für ihre heutige Form auch Jahrzehnte gebraucht. Dennoch kann uns die Wirtschaftliche Entwicklung dieses Nachbarn aber nicht egal sein. Denn meiner Meinung nach gibt es nur wenige Szenarien welche bleiben wenn Russland wirtschaftlich scheitert.
Da wäre zum ersten das solche Leute wie der vorgestern verurteilte "Opositionelle" und "Kremelkritiker" Nawalny an die Macht kommen und Russland einen wirklich starken Rechtsruck bis hin zum Faschismuss bekommt.
Oder zweitens das China in Russland politisch dominieren wird. Eine gerade für uns im "Westen" genauso schlimme Möglichkeit. Die USA als Hegemon ist schon schlimm, aber die sind wenigstens mehr oder weniger unser Kulturkreis. China welches sich Russland einverleibt, dürfte nicht mehr zu lenken sein.

Toi, Toi, Toi

Interessante Kommentare hier.

Jedenfalls wünsche ich dieser Organisation alles Gute. Mögen sie die Fehler vermeiden, die z.B. die EU gemacht hat und noch macht und dadurch vielen Menschen das Vertrauen in die EU genommen hat.

Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass die Politiker in der EU sich irgendwann darauf besinnen, dass sie nicht nur der Wirtschaftslobby verpflichtet sind, sondern auch dem Volk. Und ich wage zu bezweifeln, dass das Volk der EU in seiner Mehrheit eine Kopie der USA will.

Dieser neue Zusammenschluss hatte jedenfalls genügend Gelegenheit, aus Fehlern und aus gelungenen Aktionen der EU zu lernen. Falls sie sich die Mühe gemacht haben, dies zu beobachten. China hat dies wohl getan. So kann man erklären, dass China wenig Fehler in Wirtschaftsfragen macht.

Warum immer nur gegen?

Eurasische Union gegen EU
Russland gegen NATO
Wem nützt das?
Da sitzen Politiker in den Parlamenten, denen es vor Allem um sich geht.
Nicht um die Bevölkerung.
Und je mehr macht ein Präsident hat, desto schlimmer ist das.
Siehe Russland, siehe USA!

10:29 von annawin85

"Ich begrüße die Eurasische Union als Gegesatz zur EU. Russland muss seine eigene Union bilden und sich keinem unterwerfen. "

Russland muss seine eigene Union bilden?

In der EU gibt es keine einziges Land das seine "eigene" Union bildet.
Wie der Name schon sagt ist es eine UNION von mehreren Ländern.
Sie bestätigen mit ihrem Kommentar nur das was offensichtlich ist :
Putin will eine Eurasische Union deren Länder sich Russland unterwerfen sollen.

Gerade lese ich ...

...in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten, dass die USA wieder den Handel mit Russland ausbaut.

Um die eurasische Union mache ich mir deshalb keine Sorgen.
Man muss sich eher um die EU sorgen, denn die hat sich ueber Sanktionen, und Wutpredigten von Fr. Merkel, selbst aus dem Rennen genommen.
Man hat gute Wirtschaftswege in Richtung Osten, zugeschuettet und sich von der USA abhaengig gemacht.
Nun kann die USA ihren wirtschaftlichen Angstgegner in Europa, schoen an der Leine gassi fuehren.

Große Zwerge

Die vier Länder der eurasischen Union decken zwar eine riesige Fläche ab, sind wirtschaftlich aber eher Zwerge. Ihre momentane wirtschaftliche Schwäche wird die restliche Welt kaum zu spüren bekommen.

Irgendwann wird sich Russland wieder erholen und es wäre schön, wenn Putin zwischenzeitlich außenpolitisch einlenken würde. Das sollte er nicht seinem Nachfolger überlassen.

 2015 um 10:44 von vanrio85

Frohes neues Jahr alle zusammen.

Hallo Vanrio85
So wie ich es aus ihrem Kommentar raus lesen konnte, war es Russland,
der das eurasische zusammen Arbeit in die wege geleitet hat. Richtig?
Ich würde mich besser informieren bevor ich wass schreibe.
Es war Kasachstan der schon seit 1994 eurasische Bündnis, versucht zu zusammen arbeit!
Also bevor ich jemanden schlecht mache, hole ich mir passende info.
Ich habe in DE über 20 Jahre gelebt, lebe seit einem Jahr in RU,
Und ich bin sehr zufrieden. Es gibt viele hir aus DE und keiner von den versteht was grade pasirt in der EU.
was ich sagen will ist nur das man keine Urteile abgibt bevor man nich selbst ausprobirt hat.

fuer 2015 und in Zukunft

wuenschen wir sowohl der EURASIA Zone und als auch der EU sehr friedliche und erfolgreiche Zeiten.
Nur in friedlicher Koexistenz koennen wir bestehen.

Warum so negativ?

Eine eurasische Union schließt ja Europa gerade nicht aus. Vielmehr ist es doch so, dass die EU keinen Wert auf Russland legt, obwohl Russland doch wohl zumindest zum Teil eindeutig auch auf dem europäischen Kontinent liegt, anders als andere Staaten die Assoziierungsabkommen mit der EU haben.

Nicht vergessen sollten wir auch, dass Russland in diesem Jahr den BRICS-Vorsitz hat.

Interessante Konstellation.

Ich wünsche mir jedenfalls, dass unsere Politiker zur Vernunft kommen und diese unsinnige Sanktionspolitik, die vorallem uns selbst schadet beendet.

Letzteres mag bezweifelt werden

"...dass China wenig Fehler in Wirtschaftsfragen macht." ist wohl auch eher ein Wunschtraum, ähnliches gilt für die Eurasischen Union .. wer seine Hoffnung vornehmlich auf die Ausbeutung von Rohstoffen setzt und auf die Stützung einer Elite (also auf Großkapital), der baut von vornherein auf tönernen Füßen ...
Wer Kritik und Opposition unterdrückt (siehe Honkong) der zerschneidet das Tuch zwischen sich und der Zivilisation ..
Was hier in 2015 folgt, wird sich zeigen, wenn Griechenland gewählt hat, vielleicht eine feine kleine neue Euro Krise .. zu wünschen wäre es, dann man kehrt auch hier zu viele Dinge unter den Teppich.

Nur, das sind alles Nebenkriegsschauplätze und wir haben wirklich andere Probleme.

Etwas mehr Distanz zu Russland bitte

Alle Anwälte Russlands und alle Verbreiter von Durchhalteparolen für die russische Wirtschaft möchte ich zu etwas mehr Distanz auffordern. Die russische Schwäche wird sich schon von alleine wieder bessern. Außerdem sind wir echt kaum davon betroffen.

Wir sollten uns ein wenig zurück lehnen und die russischen Probleme mit Gleichmut betrachten. Sie sind außerdem im Wesentlichen durch eigene Fehler der russischen Führung und durch das Gewinnstreben der russischen Oberschicht verursacht, die ihr Geld zum größten Teil ins Ausland schafft.

Ein gutes neues Jahr.....

.....auch nach Moskau. Wird dort Silvester eigentlich nicht gefeiert? Ist nur verwunderlich, dass Putin's Propagandaministerium schon so früh am Neujahrsmorgen wieder Statements auf TS.de abgibt. Und soooo durchschaubar.... Unglaublich!!

Auch ich verstehe nicht warum man hier über die Krise redet

Man will uns vorgaukeln - Russland ist in die Krise geraten. Welche Krise denn? Mein Freund in Russland (Sibirien) hat gesagt, keiner hat etwas davon gemerkt. "Ich kaufe immer noch meine 7-8 französische Käsesorten in Laden, die ich schon vor der angeblichen Krise gekauft habe". So hat er zumindest gesagt und ich habe keinen Grund ihm nicht zu glauben.

Zu der Eurasischen Union: Soviel ich weiß, wollten sich auch Türkei und Iran und vlt. andere Länder in Asien (glaube Vietnam) der Eurasischen Union in 2015-2016 anschließen. Die heutigen 5 Länder in der Union ist nur noch ein Anfang.

@Lenni1979:"Also war das Wirtschaftswachstum in ...

... der BRD 2,5 mal größer als das RU."

Hinzu kommt, dass die Wachstumsbasis des BIP in Russland mit 1,8 Billionen USD nur ca. die Hälfte von Deutschland beträgt. Und das BIP der Eurasischen Union beträgt nur weniger als ein Viertel des der EU (19 Billionen USD). Zum Vergleich: China generiert ein BIP von 9, die USA von 18 Billionen USD.

Die Kennzahlen bestätigen, dass in Russland und in der Eurasischen Union viel zu wenig Investitionen in die Infrastrukturen und die Wirtschaftskraft getätigt werden. Auf diese Weise lässt sich der Rückstand zur EU und zu China nicht verringern, im Gegenteil. Die russische Finanz- und Wirtschaftskrise wird sowohl Russland als auch die Eurasische Union stark zurückwerfen.

Das wirkt sich bereits derzeit enorm auf die Einkommen und die Kaufkraft der Menschen aus. In der Eurasischen Union unter Moskaus Führung und Entwicklung werden sich der Lebensstandard der Bevölkerung eher verschlechtern - anstatt sich zum gegenseitigen Vorteil zu verbessern.

Jedem, wie er will

Russland ist doch selbst schuld, wenn es lieber mit ehemaligen Sowjetrepubliken in einer eurasischen Union zusammen arbeiten will, statt sich mit der EU zu einem starken Wirtschaftsblock zu vereinigen. Man kann Niemand zu seinem Glück zwingen. Das sehen eben die baltischen Staaten und die Mehrheit der Menschen in der Ukraine realistischer. Und andere europäische Staaten drängen in die EU.

@ trida

"Ich habe in DE über 20 Jahre gelebt, lebe seit einem Jahr in RU, Und ich bin sehr zufrieden. Es gibt viele hir aus DE und keiner von den versteht was grade pasirt in der EU."

Es wandern jedes Jahr über Hunderttausend Menschen von Russland in die EU aus. Umgekehrt sind es weniger als Tausend.
Außerdem haben Sie uns nicht erklärt, warum Sie glauben, dass Sie verstehen, was in der EU passiert.

@ ooo-2:

"Auch ich verstehe nicht warum man hier über die Krise redet. Man will uns vorgaukeln - Russland ist in die Krise geraten."

Da muss man nichts vorgaukeln, das ist so. Die Wirtschaftsdaten sind uns hier im Westen ja offen zugänglich.
Und deutsche Diskussionsforen sind nicht dazu da, fremde Nationen schönzureden.

Ende der Putin-Ära?

Die russische Regierung betont zur Zeit sehr ihre Verbindungen in den Osten und versucht sich gegen Europa mit nationalistischen Tönen abzugrenzen. Für das Land ist das ehr ein Nachteil und viele Russen hoffen auf ein Ende der Putin-Ära und denken über einen Neubeginn nach.

merkel angezählt

ttip tisa fracking überwachung ausländermaut genfood-anbau euro austerität bankenrettung eu-armee swoboda mh17 - sanktionen gegen russland ohne beweise. für all dies steht diese kanzlerin.
.
ich gelange zur überzeugung, dass sie und ihre luxleaks-eu-kollegen ein instrument der destabilisierung europas ist - um es zurückhaltend zu formulieren.
.
pegida, wechselt euer motto und morgen werden sich millionen deutsche erheben zur verteidigung echter westlicher werte vor diesen politdarstellern.

Seit wann ...

ist Europa ein Angstgegner der USA - wir sind doch verbündete ... und Europa ist aller höchstens ein ängstliches Anhängsel der Weltbewegung, die von den USA geführt wird .. Russland und China sind keinesfalls Gegner dieser Bewegung, sie drücken sich nur um die Konsequenzen herum, die aus der Befreiung ihrer Wirtschaft für die Gesellschaft folgen muss ... es gibt keine Alternative, nur den Übergang in Fäulnis und Siechtum.

Wer dem "Alien" Kapitalismus die Tür öffnet, der wird (höchstwahrscheinlich) auch gefressen werden .. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Eurasische Union in der Entwicklungsphase

hat gesetzmäßig und logisch immer Probleme wie jeder Neustart . Wichtig ist die Eigenständigkeit der Staaten dieser Union .Und die wird sich dabei positiv entwickeln ,gegenüber der EU .
In der EU liegen die Widersprüche innerhalb der Mitglieder offen .Keine gleichstarke Wirtschaft ,Unterschiede in der Arbeitslosenstatistik ,verschuldete Mitglieder .arme EU Antragsteller verschiedene Währungen usw . Die Probleme häufen sich .leider .

Der Westen sollte Zusammenarbeit mit Weißrussland suchen

Hallo CE, die Eurasische Wirtschaftsunion ist Teil des Plans Putin, den Einfluss Russlands auszudehnen. Entgegen Ihrer Auffassung sind die Sanktionen des Westen nur zu begründet, weil Putin in der Ukraine einen verdeckten Krieg führt. Der Westen sollte verstärkt die Zusammenarbeit mit Weißrussland suchen.

@spom:"Ich wünsche mir jedenfalls, dass unsere Politiker...

... zur Vernunft kommen und diese unsinnige Sanktionspolitik, die vor allem uns schadet, beendet."

Nun, ich glaube, dass sich Ihre Wünsche vor allem an die Verantwortlichen in Moskau richten, denn das sind ja entsprechend den Einlassungen von Moskauhörigen "unsere" Politiker. Bezogen auf die EU und D können Sie doch nicht von "unseren" Politikern reden, von denen Sie sich doch völlig distanzieren.

Zur Sache: Die RF ist und wird nicht EU-Mitglied, weil seine beanspruchte Großmachtrolle in Europa nicht akzeptiert wird. Die EU ist eine Union von Gleichberechtigten mit gleichen europäischen Werten. Hingegen zeigt die RF im Südkaukasus, in Transnistrien und in der Ukraine einschl. der Krim-Annexion das Streben nach Vormacht, Unterwerfung und Missachtung von territorialer Integrität und Souveränität unabhängiger Staaten.

Wenn Ihre Wünsche erfüllt werden sollen, muss dies also in erster Linie von Russland durch Abkehr von der aggressiven Geo- und Militärstrategie in der UA geschehen.

Eurasischen Union

Ja wenn die nicht vorhandene Wirtschaft den Bach runtergeht, der Rubel ins bodenlose fällt, die Innenpolitik versagt, alles wichtige aus USA, EU und China importiert, die Bevölkerung immer ärmer wird, versucht man es krampfhaft mit einer Eurasischen Union.

Zum Scheitern verdammt

Diese Union wird keine Zukunft haben. Den Hauptgrund sehe ich darin, daß es kein Zusammenschluß gleichberechtigter Partner ist. Putin betrachtet die beteiligten Länder als seine "Einflusszone". Souveräne Entscheidungen der Länder werden mit dem Ukraine- Szenario bedroht.
Bleibt der Ölpreis längere Zeit unten ist Russlands Wirtschaft am Ende. Sie haben weder Investoren nich Ingenieure um daran mittelfristig etwas ändern zu können. Das zieht auch die angebundenen Nachbaländer mit runter. Ich gehe davon aus, daß die Union sich mittelfristig wieder auflösen wird. Auf jeden Fall bleibt es spannend.

Deutschland vs Russland

Wie Wettbewebsfähig sind denn die anderen EU Länder außer Deutschland?! Die EU ist das Machtstreben Deutschlands. Die Eurasische Union ist eine gutes Gegengewicht damit deutsche Ambitionen nicht zu weit gehen!

Hat die EU keine Wirtschaftskrise ?

Klar hat sie.
Und sie Ist noch lang nicht überwunden.

Siehe die Stagnation/geringes Wachstum in fast allen Ländern Westeuropas und Südeuropas.

hat die EU keine Währungskrise ?
Klar hat sie eine.
sonst würde ich für die EU Härtung akzeptable Zinsen bekommen und nicht Strafzinsen auf mich zukommen sehen.

Nun hat ein Vorredner moniert, das 100000 Leute pro Jahr aus russland in nach Westeuropas auswandern.
Das mag schon sein...
Aber ist es denn anders innerhalb der EU ?
Siehe die Massenflucht osteuropäischer Arbeitskräfte aus ihren Heimatländern.
Und das sind weit mehr als 100000.

Osteuropa ist nun mal nicht wirklich wohlhabend.

Ob man der Russischen Regierung vorhalten kann, das die Wirtschaft zu stark auf Rohstoffe setzt ?

Es gibt auch andere relativ reiche Länder, die sehr stark von rohstoffexporten abhängig sind.
Australien und Kanada zB.
Diese haben das Glück, nicht nur Öl/Gas u exportieren.

Das aktuell vorliegende Problem ist daher wohl kein rein russisches.

unseriöse Betrachtungen

Ich finde es unseriös, schon am ersten Tag der eurasischen Union über deren Erfolg oder Misserfolg zu spekulieren. Das Projekt geht gerade an den Start.
In einem Jahr kann man dann eine erste Bilanz ziehen.

@ gierde zerstört

"ttip tisa fracking überwachung ausländermaut genfood-anbau euro austerität bankenrettung ..."

Wo ist das Problem? Und was hat es mit dem Thema zu tun?

@ garden.of.delight..

"Hat die EU keine Wirtschaftskrise ?"

Offenbar nicht.
Der niedrige Ölpreis gestattet uns sogar ein höheres Wachstum, weil wir einfach weniger von unserem schwer verdienten Geld für die Ölmagnaten in Russland und im Nahen Osten ausgeben müssen.

@ ce

danke für ihr engagement. danke für die verteidigung westlicher werte vor den falschspielern. vor den verrätern europas. vor den brutkastenlügnern, ajax-operatoren, nuland-regime-changern.
.
es ist traurig, dass die bürger ihre nationen vor einer wildgeworden politkaste verteidigen müssen. in europa und in den vereinigten staaten.
ich bin ein freund russlands und ein freund der us-amerikaner - aber kein freund falscher politik gegen die interessen aller bürger.
.
westliche werte werden heute von uns allen verteidigt. gegen die überwacher, die kriegshetzer, gegen diejenigen in ihren elfenbeintürmen, die für die eurokrise verantwortlich sind.
.
frohes neues ihnen, ce!

@. CE

"Eine Eurasische Union ist eine gute Idee,"

Warum auch nicht?
Aber in einer Union sollten alle gleichberech-
tigt sein.
Zur Zt. befinden und empfinden sich die an-
deren sog. Partner unter Rußlands Knute.

Somit steht diese Union z. Zt. nicht auf
festem Grund. Es rumort bereits.
Wenn Rußland das nicht bald erkennt und
nachbessert, sehe ich keine guten Aussichten
für die Eurasische Union.

Obwohl ich ihr es absolut gönnen würde.

@ annawin85

"Die EU ist das Machtstreben Deutschlands. Die Eurasische Union ist ..."

Welches Machtstreben dahinter steckt, ist ja nun ein offenes Geheimnis.

@garden.of.delight..:"Es gibt auch andere relativ reiche...

... Länder, die sehr stark von Rohstoffexporten abhängig sind, Australien und Kanada z.B. Die haben das Glück, nicht nur Öl/Gas zu exportieren. Das aktuell vorliegende Problem ist wohl kein rein russisches."

Wenn andere an Rohstoffen reiche Länder auch andere Güter in nennenswertem Umfang exportieren, liegt das an deren Wirtschaftspolitik mit Investitionen in die Wirtschaftskraft und ein diversifiziertes Angebot von technischen Produkten, Handelswaren und Dienstleistungen, ist also kein "Glück".

Russland hat es unter Putin in den letzten 15 Jahren versäumt, die Wirtschaft zu reformieren, modernisieren und diversifizieren. Anstatt selbst wettbewerbsfähig zu produzieren, hat sich die RF von teuren Importen abhängig gemacht.
Diese Defizite potenzieren sich infolge der Sanktionen gemäß der aggressiven russischen Geo- und Militärstrategie in der Ukraine und darüber hinaus.

Das aktuell vorliegende Problem der Finanz- und Wirtschaftskrise ist außer dem Ölpreis ein rein russisches.

@garden.of.delight

"sonst würde ich für die EU Härtung akzeptable Zinsen bekommen und nicht Strafzinsen auf mich zukommen sehen."
Gehören Sie denn zu den besonders vermögenden Geldanlegern, die Strafzinsen auf ihre Geldanlagen zahlen müssen? Jeder ganz normale Sparer muss nämlich keine Strafzinsen zahlen. Deshalb können sie beruhigt in der EU bleiben und müssen deshalb nicht nach RU auswandern, auch wenn dort so Vieles besser sein soll.

@. Helmut Baltrusch

"So ignoriert die RF bei Beginn der Eurasischen Union, worunter die Mitgliedsländer aufgrund der engen Anbindung leiden: "

Ich denke, dass sie eher an Putins Knute lei-
den; denn sie fühlen sich und sind nicht
gleichberechtigt, wie es in einer Union sein
sollte.
Darüber hinaus werden sie noch indirekt
militärisch bedroht.

Als 1998 eine Krise ausbrach

Als 1998 eine Krise ausbrach hatte die Bevölkerung wie beim Weltuntergangszenario Streichhölzer, Buchweizen und Nudeln hastig abgeräumt. Als nun 2014 die Krise ausbrach kaufte die Bevölkerung Importautos, Flachbildschirme und Handys wie bescheuert. Ich finde das ist eine enorme wirtschaftliche Entwicklung in 16 Jahren was den Wohlstand der Bevölkerung betrifft. Meine subjektive Beobachtung lässt all die geäußerten Kritiken Richtung des Präsidenten der RF als an den Haaren herbeigezogen erscheinen. Man sollte beim Rubelverfall die Ursache nennen - westliche Sanktionen. Und zwar gezielte Angriffe auf die russische Währung genau so wie vor 16 Jahren.

@pro PEGIDA Ein höheres Wachstum

Nach zwei Jahren des negativen Wachstums ist die Eurozone bereits glücklich wenn sie dieses Jahr wieder ein
Plus erwirtschaftet hat. Die Prognosen sagen jedenfalls ein Plus voraus aber es stellt sich die Frage ob die Prognose
nicht politisch motiviert possitiv erstellt wurde. So wird es sehr spannend ob die Eurozone aus der Rezession heraus kommt. Die Eurozone ist inzwischen sehr bescheiden geworden kein Wunder bei den Resultaten!
Da freut man sich das auch Russland dieses Jahr ein negatives Wachstum verzeichen muß! Aber hilft uns das wirklich ?

Haltet durch!

Die Eurasische Union ist unbedingt zu begrüßen. Ich wünsche ihr viel Kraft beim durchhalten, und viel Erfolg.

das Gleiche läuft in der Eu

das ist Deutschland dominierend und Eu steht sehr schlecht da. Griechenland, Frankreich usw. Man muss Milliarden ausgeben, damit die Länder überhaupt überleben können.Also warum die Aufregung über die Eurasische Union. Eu ist am Ende

Nur wenn alle Beitrittsländer

der Eurasischen Union gleichberechtigte Partner sind und nicht RF den Führung Anspruch stellt kann es damit was werden.
Und von der EU wird kein Land in dieser Union
beitreten. Da bin ich mir ganz sicher. M.M.

Viele Kommentare sind immer

Viele Kommentare sind immer auf Ost-West gerichtet.
Wir sind besser als die anderen.
Dabei wird einfach der Inhalt des Kapitalismus vergessen.
Profit! Profit gibt es nur wenn mehr Waren verkauft werden.
Dazu bedarf es Märkte. Und dieser fehlt nun im Osten.(darum will die EU auch Ukraine Moldawien Georgien.

Daher auch dieses Freihandelsabkommen.
Welches zumindest Konzernen Gewinne verspricht
Am 01. Januar 2015 um 13:45 von schiebaer45
Und von der EU wird kein Land in dieser Union
#
Was macht sie so sicher?
Nehmen Sie doch nur Griechenland wenn der Euro weg ist.

Prosperieren oder dümpeln ... 19 oder 21 ...

Sehen wir uns das aus der Perspektive der Markkräfte der globalen Wirtschaft an, dann entsteht ein Bild jenseits der hier so gern produzierten Wunschbilder.

Freie Märkte haben eine natürliche gegenseitige Adhäsionskraft, sie ziehen sich an bzw. reagieren aufeinander wie kommunizierende Röhren in der Physik. Verbundene Volkswirtschaften generieren gemäß den Gesetzen der komparativen Kostenvorteile gemeinsam mehr Wohlstand, als auf Autarkie setzende, isolierte Ökonomien. Wären EU und die eurasische Union so zueinander aufgestellt, würden beide davon profitieren. Wenn letztere sich aber primär aus der Abgrenzung gegenüber der EU definiert, wird sie scheitern, zumindest de facto.

Ich kann nur wiederholen: wenn sich die Regierung der RF aus der verlustträchtigen Geopolitik 19 verabschiedet (die Sanktionen mithin hinfällig werden) und sich für die Globalwirtschaft 21 entscheidet, kann sie nur gewinnen … ALLE würden gewinnen !

EAWU - immer noch Euroasiatische WIRTSCHAFTSunion

also eher EG statt EU. Für Nasarbajew schon vor 10 Jahren logisch, dass Nachbarstaaten besser einen gemeinsamen barrierefreien Wirtschaftraum bilden sollten (nicht zentralpolitischen und bei Währungen) als nationale Versuche alle selbst zu machen. Also Regionalisierung, mit der die EU auch einst begann und jetzt die Nationalstaaten und Parlamente zentralistisch unter Dominanz Deutschlands in allen Frage aushebelt. Warum also nur auf Putins RF zeigen, der als wirtschafts- und finanzstärkste Regional- und Bündnismacht ganz natürlich wie auch DE hier den meisten Einfluss hat. Zwerg GRE kann z.B. das deutsche Wachstum nicht per Nachfrage oder Investitionen anheben, aber riesigen systemischen Schaden anrichten durch falsche Euro-und Schulden-Dominanzpolitik. Warum in die Ferne schweifen, unsre Armut ist so nah und Dresdens Bewegung der Nichtwähler.

Lukaschenko macht Tam-Tam-Wahlkampf als angeblich starker David gg. Goliath - und beruhigt sich dann wieder mit noch einer neuen Regierung.

@Helmut Baltrusch ;01. Januar 2015 um 10:43

Zitat:
"...Von "gegenseitigem Nutzen und Berücksichtigung gemeinsamer Interessen kann in der Tat keine Rede sein..."

Wir betreten den Raum einer anderen als einer bloß taktischen oder nur verbalen Wende.

Es ist der Raum, in dem kooperative Solidarität statt imperiale Blockbildung als Grundkonsens persönlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens gilt.

Doch von einer solchen Perspektive ist die heutige EU-Politik ebenso weit entfernt wie der Moskauer Vertragspartner Putin.

Ja, es geht um Europa und Asien, nicht aber um Amerika.

Die EU muss sich sehr bald aus der "Katerstimmung" gegenüber Russland befreien.
Russland sollte seine nationalen Interessen nicht über internationales Recht stellen, denn eine solche Politik ist auf längere Sicht zum scheitern verurteilt, s. USA.

@ wohlzufrieden: Gebt auf!

Die eurasische Union ist unbedingt abzulehnen. Ich wünsche ihr schnellstmögliches Scheitern.
Kein Gruss

Panta rhei

Wenn in der Eurozone die Zinsen ähnlich stark gestiegen wären (von 0,05% auf zB 5 %),
wie der Ölpreis gefallen ist (warum auch immer), wäre die EU in ähnlichen finanziellen Schwierigkeiten wie Russland heute.
------------------------------------------------
Überheblichkeit + Schadenfreude sind fehl am Platz.

Zusammenarbeit statt Konfrontation

Nach dem das unglückselige Jahr 2014 zu Ende gegangen ist, sollte wohl allen Foristen klar geworden sein: Die Zukunft Europas liegt 2015 in einer friedlichen Zusammenarbeit ihrer Völker und ihrer Wirtschaftsorganisationen auf einer gleichberechtigen Basis und im gegenseitigen Respekt.
.
Allein schon für eine wirtschaftliche Wohlfahrt der Bewohner insbesondere der einfachen Menschen ist der Eurasischen Union eine gute Entwicklung zu wünschen.

An Alle Foristen erstmal ein

An Alle Foristen erstmal ein " Gesundes und friedliches Neues Jahr "

Meiner Meinung nach ist ein Bündnis wie die BRICS Staaten sehr mächtig.
Wenn wir es vom Markt aus Sicht der EU betrachten, natürlich ist die eurasische Union sehr gut damit verbunden...
und wenn die EU Milliarden in Euro zur Bankenrettung ausgeben können ist es für diese Vereinigung nur ein mildes Lächeln...
z.B. Brasilien ist ein sehr autonomes Land ( versuchen Sie mal etwas zu kaufen was nicht Made in Brazil ist, da gibt es nichts ) und genau zu einem Land wird die russische Föderation werden auf Grund sinnbefreiter Sanktionen...
In den nächsten Jahren wird es für diese Wirtschafts Alliance einen Erfolg geben den niemand erwartet, der Markt ist riesig, der Wert der Währung abgekoppelt von Dollar/Euro spielt keine Rolle.
Aber leider werden andere konkurierende Bündnisse versuchen dies zu torpedieren :(

ALL THE BEST for the BRICS and Partnership Organizations

@ schiebaer45

Zitat: "Nur wenn alle Beitrittsländer
der Eurasischen Union gleichberechtigte Partner sind und nicht RF den Führung Anspruch stellt kann es damit was werden."

Interessanter Gedanke. Dann kann das in der EU nix werden, denn da sind definitiv die Länder nicht gleichberechtigt, sondern werden, falls unwillig, auf Kurs gebracht.

Und dann kann das auch mit der Welt nix werden, denn da haben die USA den Führungsanspruch erhoben.

Aber innerhalb der EU sagt man: dass Deutschland dominiert, liegt daran, das es stärker ist, als zum Beispiel Griechenland.

Wo ist dann der Unterschied zu.. sagen wir mal Russland und Weissrussland?

Machtstreben?

Mir fällt in dieser Diskussion auf, dass die ,,Guten", die Russland eine Ausweitung der Macht (in Bezug auf Wirtschaft) zum Vorwurf machen, genau dieses Bestreben der EU, seine Wirtschaftsposition in der Weltwirtschaft zu verbessern (also seine Wirtschaftsmacht) für völlig in Ordnung und eben nicht anstößig finden.
Die Sanktionen sollen doch Russland nicht politisch schwächen sondern nur wirtschaftlich. wenn man weder einen heißen noch einen kalten Krieg dem Volk nahelegen kann, dann macht man eben einen Wirtschaftskrieg. Was in Kuba und Venezuela funktioniert,funktioniert auch gegen Russland. Vor 1989 war die Sache auch nicht viel anders.

" lenamarie "

"Also warum die Aufregung über die Eurasische Union. Eu ist am Ende"
Es sei doch Ihnen doch gegönnt, wenn Sie lieber in der Eurasischen Union leben wollen. Aber über 500 Millionen Menschen leben eben lieber in der EU. Und es werden immer mehr, denn es laufen noch mehrere Aufnahmeanträge von Staaten, die unbedingt in die EU wollen. Also ich finde, dass man hier nicht so schlecht leben kann, wie Sie uns einreden wollen. Und wenn Sie wollen, dürfen Sie auch mal das PIP der Eurasischen Union und der EU vergleichen. Da wissen Sie dann, wer am Ende der Rangfolge steht.

Geo-Ökonomie statt Geopoly 19. Jahrundert

Der völlige irrationale „Kräfteverbrauch“ der Regierung der RF im UKR-Konflikt verstellt den Blick für geopolitische Zukunftsperspektiven, die viel mehr Aufmerksamkeit verdienten als das Geopoly. Im Gegensatz zur rückwärtsgewandten Geo-Strategie der RF hat China eine geo-ökonomische Strategie – wissend - dass die Geo-Strategie der Kraft der Ökonomie fast automatisch folgt. In der Kommunikationen mit international tätigen Chinesen kann man viel über dieses Weltbild lernen: einmal die Erwartung, dass alle Chinas dereinst wiedervereint sein werden und zum andern die „natürlich“ erscheinende Vision, dass die auf russischer Seite menschenleeren, aber rohstoffreichen Räume Ostsibiriens näher an den (über-)bevölkerten Räumen Chinas als an Moskau liegen und dass die pure Kraft der ökonomischen Gesetze über politische Grenzen dominieren wird … ohne dass je ein Schuss fallen müsste.
Putin sollte sich mit klugen Ökonomen statt mit militärischen und nationalistischen Betonköpfen umgeben…

@lenamarie

Es ist richtig, Deutschlands Stimme ist zur Zeit stärker gehört als der Rest der EU, aber nur wegen des derzeitigen Stärke.
In der EZB hat die Bundesbank nur eine Stimme und ist im EU-Parlament nicht übermäßig stark vertreten, von der EU-Kommission ganz abgesehen.

In einer gemeinsamen Währung ist die Stimme der derzeit stärksten Länder halt entscheidend.

01. Januar 2015 um 13:45 von schiebaer45

"Nur wenn alle Beitrittsländer
der Eurasischen Union gleichberechtigte Partner sind und nicht RF den Führung Anspruch stellt kann es damit was werden..."

Warum sollte das so werden? In der Nato und den UN sind auch nicht alle Partner gleichberechtigt. Ein Mitglied erhebt in diesen Gremien einen eindeutigen Führungsanspruch. Und es scheint zu funktionieren.

Deutschlands Machtstreben?

Ich lese hier an einigen Stellen, dass die EU nur dem Machtstreben Deutschlands dienen soll.
Ich möchte doch daran erinnern, dass die EU eine Idee des Franzosen Schumans war um Deutschland in eine friedliche Europaordnung einzubinden und eben einem Machtstreben entgegen zu wirken. Das ist auf ganzer Linie gelungen. Europa hat sich mit allen seinen Fehlern zu einer großartigen Vision davon entwickelt welchen Weg Erzfeinde gemeinsam auch gehen können.
Europa ist der größte Wirtschaftsblock der Erde aber mit Nichten die dominante Macht. Darauf kommt es auch nicht an.
Dass in der EU eine Eurasische Union unter Beteiligung Russlands zur Zeit noch nicht vorstellbar ist, bedeutet nicht, dass sich das nicht entwickeln kann. Aber im Moment wäre Europa ein geographisches Anhängsel Russlands und das kann niemand wollen, so lange ein autokratisches Regime in Moskau herrscht.
Ob die USA z.Z. der bessere Partner Europas sind ich würde sagen ja. Ich fühle mich weder bedroht noch eingeschränkt.

Wertverfall des Euros

Fast 15% hat der Euro allein im letzten halben Jahr an Wert verloren. Hallo?! Natürlich liegt das nicht an irgendwelchen Sanktionen die Russland auferlegt werden, sondern am Euro-System an sich. Interessant und erschreckend zugleich, wie das hierzulande von der Politik unter den Tisch gekehrt wird.

wird nichts bringen

Diese Bemühungen können nicht kaschieren, dass Russland in einer tiefen Krise steckt. All dieses Theater ist doch nur, um die bevälkerung einzulullen. Die Probleme sind hausgemacht, die Regierung Putin tönt viel, macht aber wenig. Die Angehörigen der einfachen Schichten können sich von den Gehältern kaum etwas leisten, während die reiche Oberschicht mit Fuhrparks voller teurer Autos und anderen Luxusartikeln den krassen Kontrast bildet. Das ist typisch für undemokratische Systeme: Die Schere zwischen Arm und Reich ist besonders stark und deutlich zu erkennen. Um von diesen innenpolitischen und wirtschaftlichen Tendenzen abzulenken, macht Putin das, was alle Diktoren tun: Ablenken mit großem Pomp - und dem Anheizen von kriegerischen Auseinandersetzungen, um an das nationale Gefühl zu appelieren. Billig.

Weisrussland führt teilweise

Weisrussland führt teilweise Zölle wieder ein, Russland blockiert die Einfuhr Weisrussischer Ware....! Klingt vielversprechend! Wo kann Union funktionieren, wenn der Eine den Anderen nicht die Sahne zu den Plieni gönnt!

die russische "Krise"

ist keine von langer dauer.
Solange der Ölpreis steigt ist diese Geschichte.

Die Traumhafte Wachstumschancen jedoch der Eurasischen Union die in der Zusammenarbeit mit den Bevlkerungsrechisten Länder der Erde,China und Indien eng zusammenarbeiten wird, verheisst eine sehr gute Zukunft.
Es ist sehr zu empfehlen für sehr viele Länder der EU, dem Diktat der EU aus Brüssel zu entfliehen und sich einen besseren Zukunft mit resktvollen Umgang miteinander und staken militärischen Schutz durch Russland in der Eurasischen Union zu suchen und der arragantzen undemikratischen EU ihrem traurisgen Schicksal zu überlassen.
Die Zukunft ist Eurasien !

Nicht aufgeben!

Es muß unbedingt ein Gegengewicht zur USA und der EU geben. Und eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der entstehenden Eurasischen Union ist auch zu begrüßen, so wie mit anderen Staaten auch. Es wird höchste Zeit, daß die EU sich von der einseitigen Abhängigkeit mit den USA löst.
Ich denke, daß auch niemand in der EU eine Kopie der USA sein möchte und TTIP, CETA, TISA und Genfood benötigt die EU auch nicht.

@Schwarz-Seher:"Die Zukunft Europas liegt 2015 in einer...

... friedlichen Zusammenarbeit ihrer Völker und ihrer Wirtschaftsorganisationen auf einer gleichberechtigten Basis und im gegenseitigen Respekt."

Angesichts der von Putin-Russland geschaffenen Realitäten als Aggressor und Invasor in der Ukraine wird es eine friedliche Zusammenarbeit "auf gleichberechtigter Basis und im gegenseitigen Respekt" nur geben können, wenn Russland seine hegemoniale und neo-imperialistische Geo- und Militärstrategie zur "Integration" ehem. Sowjetrepubliken aufgibt.

Gleichberechtigte Partnerschaft im gegenseitigen Respekt gibt es allenfalls in der EU, aber nicht in der Eurasischen Union und in der Zusammenarbeit zwischen diesen Unions-Ländern. Unter "gegenseitigem Respekt" versteht die RF sicherlich auch die Respektierung der Krim-Annexion und der massiven Destabilisierung von "Neurussland".

Eine gute Zusammenarbeit kann es nur geben, wenn Russland die europäischen Werte (z.B. territoriale Integrität und Souveränität) respektiert und anerkennt.

Rubel-Absturz

Der Rubel-Absturz war sowieso völlig übertrieben und hat mit der Realität nichts zu tun, angesichts der recht stabilen russischen Staatsfinanzen und auch Wirtschaft. Russland steht gut da, wenn man sich die Situation von Japan, Europa oder der Vereinigten Staaten anschaut, die katastrophal ist. Vergleichen wir doch den Zustand der Finanzen von Amerika mit Russland. Washington hat gigantische Schulden von weit über 100 Prozent des BIP, Moskau aber nur 16 Prozent. So wenig Schulden hat kein einziges westliches Industrieland. Deutschland ist mit fast 90 Prozent verschuldet und Japan mit sagenhaften 210 Prozent!!! Der russische Haushalt ist praktisch ausgeglichen, wird 2015 voraussichtlich nur leicht ins Defizit rutschen und die Auslandsschulden der Unternehmen sind angesichts der bislang noch immer hohen russischen Devisenreserven mittelfristig auch kein Problem.

14:03, DerHeuchler

"Ich möchte kein Mitglied sein in einer Marktkonformen Demokratie."

Es gibt auf dieser Welt leider nur marktkonforme Regierungsformen.

Ich lebe lieber in einer marktkonformen Demokratie als in einer marktkonformen Diktatur oder Demokratur.

Marktkonform sind die alle, sonst könnten sie im weltumspannenden Kapitalismus nämlich nicht bestehen.

Oder meinen Sie, dass die Eurasische Union marktnonkonform angelegt ist?

Dieser "Beitrag" zum 01. Januar 2015...

...zeigt nur, dass man in ARD-Deutschland,
entgegen aller Widerstände in der
Bevölkerung entschlossen ist, genau DA
weiterzumachen, wo man Ende 2014
aufgehört hat!
Die mit den Sanktionen einhergehende
wirtschaftliche Schwächung Russlands
hat nicht den gewünschten politischen
Effekt! Im Gegenteil! Putin sitz fester
im Sattel als jemals zuvor!!
Niemand der sich einen "Politikwechsel"
in Russland wünscht, denkt hierzulande
offenbar darüber nach, wer denn eventuell
nach Putin kommen könnte...!?!
Wie im Nahen Osten wird blind und
strategielos der mögliche Sturz eines
Gegners angezettelt, ohne an die
möglichen schlimmen Folgen zu denken!
Im IRAK hat man sich dadurch den IS
heran gezüchtet! Was glauben "unsere"
Politiker und "Strategen" den, was nach
Putin kommen wird?
Wer genau hinsieht, kann sich die möglichen
Alternativen leicht ausrechnen!!!
Das will von den Menschen in Deutschland
und in Europa in Wahrheit KEINER!!
Hört endlich auf bevor es irgendwann
vielleicht wirklich zu spät ist...!

@ 14:19 von imagine_john / Smart vs. Voodoo

Immer wenn es um die wirtschaftlichen Perspektiven der RF geht, darf BRICS als erhoffte „Wunderwaffe“ hier nicht fehlen. Dabei geht die Hoffnung der spekulierenden Foristen immer dahin, die Mitglieder würden der Regierung der RF aus politischer Neigung irgendwie „beistehen“. So funktionieren dieses Bündnis und die globale Wirtschaft nicht. Die BRICS-Mitgliedsländer sind stärker mit den Weltmärkten und den Nichtmitgliedern verbunden als untereinander. Sie nutzen BRICS, um sich additiv Entwicklungs-, Finanzierungs- und Marktvorteile zu verschaffen, aber nicht im Gegensatz zum Weltmarkt.

China ist zu clever, um sich seine smarte Wirtschaftspolitik durch nicht steuerbare Probleme anderer ruinieren zu lassen.
Zu ihrer angenommenen Brasilien-Autarkie: das wäre Voodoo-Ökonomie. Schauen sie sich einfach mal die Außenhandelsstatistik von Brasilien an. Da wird nicht nur exportiert.

Unverständnis

Ich verstehe dieses unbedingte Gegeneinander nicht !
Haben wir denn aus der Vergangenheit immer noch nichts gelernt ?!

Die Gründung der "Eurasischen Union" ist ebenso legitim, wie das Bestehen der EU !
Ob sie es schaffen, wird die Zeit zeigen..
Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg.

Was macht "uns" denn so automatisch berechtigter, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu entwickeln - und warum sollten das andere Staaten nicht auch "dürfen"?!

Da die EU doch so überhaupt keine Probleme hat und die völlige Einigkeit herrscht (was nicht stimmt, uns aber suggeriert wird) - WARUM wird dann von vornherein jegliche mögliche Konkurrenz bekämpft ??
Haben "wir" Angst ?
Wenn ja, wovor?
Vor der möglichen Konkurrenz, oder vor "uns" selbst ?

Ich wünsche uns allen ein besseres, friedlicheres Jahr 2015!
Wie wäre es endlich mit dem Ausbrechen des ersten Weltfriedens ?
Wer könnte etwas dagegen haben ?!

Club der Autokraten

Diesem undemokratischem Verbund ist die Ukraine durch die Flucht ihres Autokraten Janukowitsch gerade noch entgangen.

Im Vergleich zur Europäischen Union hat Putins Verbund weder ideelle noch wirtschaftliche Strahlkraft.

Marktkonform @fathaland slim

"Oder meinen Sie, dass die Eurasische Union marktnonkonform angelegt ist?"

Da die größten Konzerne der Eurasischen Union ausschließlich in Staatshand sind und die Union protektionistisch sehr stark vom Westen und der "globalisierten Welt" abgeschirmt ist, würde ich die Marktkonformität doch stark anzweifeln.

Die Wirtschaft in Weißrussland zB. ist eine Planwirtschaft und KEINE Marktwirtschaft!

Die Eurasische Union wird bei uns verteufelt, weil sie eben nicht den freien marktwirtschaftlichen Idealen entspricht, sondern eher dem staatskapitalistischen bzw, planwirtschaftlichen Konzept zuzuordnen ist. Wenn die Kuchen in den Unions-Ländern in staatlicher Hand sind, dann gibt es für westliche Multimilliardendollarkonzerne eben weniger zu "futtern"!

Am 01. Januar 2015 um 15:17 von Petrocelli

Zitat:
"Die Angehörigen der einfachen Schichten können sich von den Gehältern kaum etwas leisten, während die reiche Oberschicht mit Fuhrparks voller teurer Autos und anderen Luxusartikeln den krassen Kontrast bildet. Das ist typisch für undemokratische Systeme: Die Schere zwischen Arm und Reich ist besonders stark und deutlich zu erkennen."

Es mag sein, dass man genau dies in Russland auch beobachten kann.
Aber soweit muss man gar nicht reisen.
Ich muss mir nur Deutschland anschauen.

Start der Eurasischen Union.....

Immerhin sichern sich die Teilnehmerländer an dieser Union günstiges Gas und Öl.Und die Volkswirtschaften dieser Länder passen wohl mehr zueinander als zur EU.
Ob diese Freihandelszone ohne Schiedsgerichte außerhalb der normalen Gerichtsbarkeit wie bei TTIP/CETA/TISA auskommt ?
Überall auf der Welt entwickeln sich Tendenzen sich von dem Einfluß von Nordamerika oder der Europäischen Union wegzubewegen.Es sind dies die ALBA-Länder Lateinamerikas und die BRICS-Länder.
Eines Tages werden Merkel und Juncker Augen machen.

Rubelabsturz @Schwarz-Weiss

"Der Rubel-Absturz war sowieso völlig übertrieben und hat mit der Realität nichts zu tun, angesichts der recht stabilen russischen Staatsfinanzen und auch Wirtschaft."

Das stimmt!

Der Rubelabsturz wurde vor allem durch eine angeheizte Hysterie und Spekulation verursacht. Für die Hysterie waren verschiedene Medienmeldungen verantwortlich, jetzt nicht nur westliche auch irgendwelche unrealistischen Aussagen von zweitrangigen Ölscheichs, "der Ölpreis wird nie wieder über 60$ das Barrel steigen" oder "der Ölpreis wird auf unter 40$ das Barrel fallen".

Zu den Spekulationen...
Ich weiß, dass das Langzeitgedächtnis der meisten Deutschen sehr sehr schwach ausgeprägt ist, aber der EURO war im Zuge der Eurokrise massiv durch Spekulation unter Druck geraten. Es gibt in der Welt ziemlich mächtige Währungsspekulanten die mit ihrem Vermögen eine Währung ziemlich unter Druck setzen, bzw. eine Spirale in Gang setzen können.

@Heidemarie Bayer

"Es wird höchste Zeit, daß die EU sich von der einseitigen Abhängigkeit mit den USA löst."
Wissen Sie auch, wieviel Prozent des Handels die EU mit den USA bzw. mit anderen Staaten hat? Ihre allgemeine Aussage können Sie so nicht stehen lassen.
Aber ich stimme Ihnen zu:
"Ich denke, daß auch niemand in der EU eine Kopie der USA sein möchte und TTIP, CETA, TISA und Genfood benötigt die EU auch nicht."

@ um 15:19 von WasWeissIch

"Wo kann Union funktionieren, wenn der Eine den Anderen nicht die Sahne zu den Plieni gönnt!"
Unsere "neuen Freunde" in der Ukraine machen das mit uns (der EU) gerade auch so. Auch sie führen Zölle wieder ein.

@Schwarz-Weiss

... bergüßenswert finde ich ihre Anstrengung, auf der Basis von Fakten zu argumentieren.

Allerdings springt ihre Wahrnehmung des reinen Schuldenvergleiches ohne die wirtschaftlichen Potenziale einzubeziehen, zu kurz. Die sind in den USA und der EU ungleich höher, das relativiert die Schuldenbetrachtung immens.

Die USA werden in diesem Jahr ein Wachstum von voraussichtlich 5 % (!) hinlegen, und das gemessen an dem ohnehin schon hohen BIP-Niveau. Zudem greift eine Re-Industrialisierungswelle mit modernsten, digitalisierrten Fabriken, die wir hier noch gar nicht auf der Uhr haben, weil wir uns ja alle mit "Rückwärts-Themen" beschäftigen müssen, statt die wahren Herausforderungen des 21. Jahrunderts zu diskutieren.

Das Attribut "katastrophal" entspringt da einer sehr selektiven (Wunsch-?) Wahrnehmung...

@Hollowman die russische "Krise"

"ist keine von langer dauer. Solange der Ölpreis steigt ist diese Geschichte.
Die Traumhafte Wachstumschancen jedoch der Eurasischen Union die in der Zusammenarbeit mit den Bevlkerungsrechisten Länder der Erde,China und Indien eng zusammenarbeiten wird, verheisst eine sehr gute Zukunft."

So ist es. Die Preise werden nach oben steigen. Wenn ISIS nach Saudi-Arabien geht und das Land kontrolliert (und alle Anzeichen stehen dafür), werden die Preise massiv steigen. Saudi-Arabien hat nichts gegenzustellen. Ich habe irgendwo gelesen, Osama bin Laden hielt den Öl-Preis im Bereich 124 $ für angemessen. Al Baghdadi haltet den Preis von 224 $ für fair. Krass.

Warum will jeder wissen, was

Warum will jeder wissen, was Putin denkt und was er will! Sie sind kein Experte und kein Putinvertrauter um zu wissen was er will. Die Länder haben sich der EUA freiwillig angeschloßen ob es Ihnen passt oder nicht! Das ist Tatsache!

Ein "pro-russischer Freundeskreis"...

...für korrupte Autokraten und Sowjetnostalgiker, die sich von Europa und den USA möglichst wenig reinreden lassen wollen. Mehr ist das Ganze doch nicht und wird´s wohl auch nie werden! Mir tun lediglich die armen Untertanen dieser 5 "Herren" leid...

@ 11:11 von Kajsa

Meine volle Zustimmung zu Ihrer Replik auf annawin85:

"Sie bestätigen mit ihrem Kommentar nur das was offensichtlich ist :
Putin will eine Eurasische Union deren Länder sich Russland unterwerfen sollen."

@ 11:27 von ooo-2

Zitat:
"Zu der Eurasischen Union: Soviel ich weiß, wollten sich auch Türkei und Iran und vlt. andere Länder in Asien (glaube Vietnam) der Eurasischen Union in 2015-2016 anschließen"

Türkei und Iran wollen sich da anschließen??? Nennen Sie bitte mal einen Beleg mit einer Äußerung Erdogans, die diese Behauptung rechtfertigt.

11:31 von pro PEGIDA

Zitat:
"Es wandern jedes Jahr über Hunderttausend Menschen von Russland in die EU aus. Umgekehrt sind es weniger als Tausend."

Treffer! Und irgendwie scheinen die Flüchtlingsströme aus dem Süden auch nicht die Zielrichtung Russlands sondern eher die so am Abgrund stehende EU zu haben ...... seltsam, oder?

14:15 von eselspinguin

Sie schreiben:
wäre die EU in ähnlichen finanziellen Schwierigkeiten wie Russland heute.
-------------------------------------------------------
Koennen Sie das mal belegen??

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ 11:58 von annawin85

Zitat:
"Wie Wettbewebsfähig sind denn die anderen EU Länder außer Deutschland?! Die EU ist das Machtstreben Deutschlands. Die Eurasische Union ist eine gutes Gegengewicht "

Sehr gutes Thema, annawin85:
Vergleichen Sie mal die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands mit GB und Frankreich und ANSCHLIESSEND die Wettbewerbsfähigkeit Russlands mit Weißrussland ...... Merken Sie etwas?

Bin absolut Ihrere Meinung!

Bin absolut Ihrere Meinung!

Probleme?

Ich kann mich noch gut an die Kritiken gegen und innerhalb der EU erinnern. Dank Euro-Probleme scheint es "Burgfrieden" zwischen den Mitgliedstaaten zu geben.

Die Eurasische Union macht jetzt das gleiche durch, wie die EU.

Für mich sind das ganz normale Prozesse innerhalb Interessengemeinschaften.

@ 17:06 von annawin85

Zitat:
"Die Länder haben sich der EUA freiwillig angeschloßen ob es Ihnen passt oder nicht! Das ist Tatsache!"

Im Zusammenhang mit Lukaschenko und Nasarbajew das Wort "freiwillig" in den Mund zu nehmen ist Satire - und keine Tatsache. Ich empfehle Ihnen die Seite der weißrussischen Opposition, charter97.org, die vom Super-Demokraten in Minsk derzeit trotz internationaler Proteste geblockt ist. DORT können Sie sich informieren, was für einen Zusammenschluss Sie hier permanent verteidigen.

17:08 von b-hh1980

Zitat:
"Ein "pro-russischer Freundeskreis"...
...für korrupte Autokraten und Sowjetnostalgiker, die sich von Europa und den USA möglichst wenig reinreden lassen wollen. Mehr ist das Ganze doch nicht und wird´s wohl auch nie werden! Mir tun lediglich die armen Untertanen dieser 5 "Herren" leid..."

DANKE für diese deutlichen Worte!

von Heidemarie Bayer

Sehr zutreffender Kommentar, genau meine Meinung. Gruß und frohes neues Jahr!

16:36, Azichan

"Die Wirtschaft in Weißrussland zB. ist eine Planwirtschaft und KEINE Marktwirtschaft!"

Es ist richtig, dass die weißrussische Wirtschaft noch zu großen Teilen in staatlicher Hand ist. Das wird aber in der eurasischen Union nicht so bleiben, da Herr Putin da was gegen hat. Der will seine nichtstaatlichen Oligarchen fördern, was wiederum Herrn Lukaschenko nicht passt.

Der "realsozialistische" Wirtschaftsblock gehört der Vergangenheit an, auch wenn die Nostalgiker hier das nicht wahrhaben wollen.

Es gibt mittlerweile nur noch EINEN Weltmarkt. Sämtliche Konzerne dieser Welt sind verflochten. Das Zeitalter der nationalen Ökonomien ist definitiv vorbei, wenn es das denn je gegeben haben sollte.

Man kann sich natürlich über die Rolle von Biden Jr. beim ukrainischen Gasversorger aufregen, aber wie soll man denn dann die Rolle Gerhard Schröders bei Gazprom einschätzen?

Mir ist die ganze Diskussion, die hier geführt wird, zu ideologisch.

@ 10:29 von annawin85

Zitat:
"Mal schauen wie viele Länder schließen überlaufen zu Eurasischen Union! "

Nennen Sie uns bitte EINES, das Ihrer Meinung nach dafür in Frage kommt - dann können wir ja darüber diskutieren.

Vergleichen Sie die

Vergleichen Sie die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands mit Estland oder anderen Baltischen Staaten, oder Bulgarien etc. Fällt Ihnen da nix auf?

EU hat Chance verpasst.

Man kann versuchen, alles schlecht zu reden, was einem nicht in den Kram passt. Und gewiß hat auch die von Russland initiierte "Eurasische Union" ihre Schwächen, und ist als Pendant zur "EU" noch längst nicht "erwachsen" genug. Aber - die Richtung stimmt ... nämlich einen künftig starken Wirtschaftsraum jenseits der Einflußsphären westlicher "Absauger" zu installieren.
_
Ob das gelingt, weiß ich freilich heute auch nicht. Zu wünschen wäre es den Menschen vor Ort - so wie damals die EWG auch zunächst Vorteile für alle Bürger brachte ... bis später Konzerne und Lobbyisten die Politik korrumpierten und die Vorteile zu ihren Gunsten umformten. Deshalb sprechen manche von "Mafia"...
_
Die "Eurasische Union" als potenziell starker Konkurrent zur EU wäre m.E. durch eine kluge EU-Politik zwar vermeidbar gewesen, ist aber ab jetzt die harte Realität eines starken, aber TTIP-freien Wirtschaftsraumes... und wird auch ohne EU-Konzerne die dortige Wirtschaft beflügeln - zum Nutzen der Bürger.

16:47, Cosmopolitan_Citizen

"Allerdings springt ihre Wahrnehmung des reinen Schuldenvergleiches ohne die wirtschaftlichen Potenziale einzubeziehen, zu kurz. Die sind in den USA und der EU ungleich höher, das relativiert die Schuldenbetrachtung immens."

Es wird außerdem immer übersehen, dass eine hohe Verschuldung ein Zeichen für großen Reichtum ist. Die Privatvermögen eines entwickelten "Schuldenstaates" übersteigen die Staatsschulden um ein Mehrfaches.

Eine Vermögensabgabe von, sagen wir, 20% auf die großen Vermögen würde den Staat auf einen Schlag entschulden.

Das ist aber nicht gewünscht, da der Kapitalismus ein schuldbasiertes System ist.

Auch in der eurasischen Union werden die Staatsschulden in dem Maße steigen, in dem die Privatvermögen wachsen.

Das wirtschaftliche Modell der eurasischen Union ist nicht sozialistisch und damit den Gesetzen des Kapitalismus unterworfen.

Der alte Sozialist Fathaland Slim bedauert das, aber auf ihn hört ja keiner...

Ich habe kein Problem diese

Ich habe kein Problem diese als Authokraten zu bezeichnen. Aber manchmal, wie im Falle von Lukaschenko und Nasarbajew, sind es adäquate Authokraten, die eifach schlau sind! Die wissen ganz genau, dass Ihre Ware in der EU keine Korkurenz darstellen kann. Das ist der Fall von Bulgarien, Slovenien und anderen Oststaaten in der EU.
Sie sollte eher aufpassen, dass die EU selber kein authokratisches System wird!

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