Kommentare

Die heutigen Schulden Griechenlands haben viele Ursachen.

Eine Ursache ist folgende: gleichgültig, welche der beiden großen Parteien der letzten Jahrzehnte eine Wahl gewann - danach wurden tausende Beamtenposten geschaffen, die primär einen Zweck hatten: treue Anhänger mit Geld zu belohnen.

Diese Beamten erschienen oft nicht zum Dienst, weil sie zu ihren eigentlichen Jobs gingen.

Bei diesen Jobs, nahmen sie es mit der Steuermoral auch nicht sehr ernst. Wobei diese im ganzen Land, nur wenig Beachtung fand.

Das kostete den Staat Geld, dass er sich bei Banken lieh. Und führte zu einem wachsenden Wohlstand der Griechen. Der aber nicht auf Wirtschaftsleistung, sondern Pump beruhte.

Wenn die GR heute wirtschaftlich leiden, dann primär deshalb, weil viel zu viele von ihnen, viel zu lange über ihre Verhältnisse gelebt haben.

Man kann GR nicht wieder auf Pump leben lassen.

Deshalb reagiert der IWF richtig. Und die EU sollte schleunigst folgen.

Internationaler Druck auf Griechenland

Schönes Beispiel, wie die Demokratie in Griechenland von Außen unter Beschuss genommen wird, wenn sie der Finanz- (und Rüstungsindustrie(!)) nicht marktkonform erscheint. Allen echten Demokraten sei gesagt, dass Demokratie eben nicht eine "alternativlose" Politik fordert, sondern offen für Alternativen sein muss. Sonst handelt es sich nicht mehr um Demokratie sondern um Diktatur.

Die äußeren Einmischer sollten die grichische Verfassung respektieren. Sie sollten Wahlen respektieren, sie sollten Alternativen respektieren, sie sollten Demoktratie respektieren, sie sollten die Entscheidung des griechischen Parlamentes respektieren. Nicht Griechenland ist das Problem sondern nicht vorhandener Respekt vor Demoktratie.

Daher sei großer Dank an das griechische Parlament gesagt, welches mit dem mutigen Schritt der Nichtwahl dieses Demokratiedefizit der Finanzgeier offensichtlich macht.

>>Bundesfinanzminister

>>Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnte vor einer Abkehr vom Sparkurs. "Die harten Reformen tragen Früchte, sie sind ohne jede Alternative", erklärte der CDU-Politiker.<<

Dem kann man nur zustimmen. Ob man will oder nicht. Mathematik lässt sich nicht austricksen, Herr Tsipras.

Warnungen?

Warnungen? Die nimmt doch keiner ernst. Da lach ich doch. Ist doch alles alternativlos, sagt Mutti. Am Ende (wobei es wohl irgendwie nie ein Ende zu geben scheint) wird wieder gezahlt und wieder und wieder.

Das ist doch das schöne an der Demokratie

Die Griechen können jetzt frei entscheiden ob sie weiterhin Geld von uns haben wollen und im Gegenzug weiter reformieren oder ob sie lieber in Konkurs gehen wollen. Dann müsste man aber wohl das Schengenabkommen aussetzen, sonst wird die Zuwanderung nach Deutschland zu groß.

Sehr spät kommen

die Reaktionen, die zu erwarten gewesen waren !

Reformen ja, Armut nicht

Es ist erschütternd wie tief viele griechische Mitmenschen gesunken sind, die Arbeitslosigkeit ist enorm, damit ist auch die Obdachlosigkeit im ähnlichen Maße gestiegen, Tausende von Griechen leben auf der Staße, Hunderttausende ohne medizinische Versorgung.

Für uns sieht es vielleicht aus wie Undankbarkeit dass eine Partei unterstützt wird die die EU-Vorgaben nicht einhalten will, ich halte es bei vielen einfach für pure Verzweiflung. Denn dort greift Armut um sich - echte Armut, kein Plattenbau in Marzahn.

Ich finde es unerträglich dass es die EU nicht einmal fertig bringt für alle ein existenzielles Minimum festzulegen - wenn wir eine Gemeinschaft sind sollte es selbstverständlich sein dass wir in dieser Gemeinschaft niemanden verelenden lassen.
Und dennoch, mitten in Europa passiert genau dies. Weil die EU nicht wirklich eine Gemeinschaft ihrer Einwohner ist - würde man dies irgendjemanden zumuten mit dem man sich verbunden fühlt ?
Wohl kaum.

Geldstopp wegen Neuwalen?

Die Notkredite sollte man erst dann aussetzen, wenn die griechische Regierung aufhört ihren Staat zu sanieren.

Nicht im Vorfeld, nur weil Wahlen angesetzt sind.

ein klares Bekenntnis zu Europa und Unterstützung für Reformen

"Wegen der Neuwahl in Griechenland wächst international die Sorge, dass das Land im neuen Jahr vom eingeschlagenen Reformkurs abweicht. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erklärte, ein klares Bekenntnis zu Europa und eine breite Unterstützung für den Reformprozess seien entscheidend, damit Griechenland innerhalb der Eurozone wieder aufblühen könne.

Dies müsse sowohl von der politischen Führung als auch von den griechischen Wählern kommen, die nun erneut über die Zukunft des Landes zu entscheiden hätten."

Was passiert denn wenn das "klare Bekenntnis" aus Griechenland nicht kommen sollte???

Die Drohungen

Die Drohungen kommen jetzt halt, weil Schäuble und co. der Arsch auf Grundeis geht. Wenn Griechenland wirklich aus dem Euro aussteigt, dann bekommen die restlichen Eurostaaten Probleme und das wahre Gesicht der Politik der letzten Jahre zeigt sich: naemlich wofuer die Ganzen Rettungsschirme und Finanzhilfen eingesetzt wurden. Die Griechen haben nie auch nur einen Cent der sogenannten Hilfen gesehen: Die wurden alle den Banken uebergeben. Jetzt traegt der europaeische Steuerzahler das Risiko der Kredite. Fallen diese nun aus, wird es teuer fuer Deutschland und den Rest der beteiligten Laender.

Genau dieses Szenario fuerchtet man nun, nachdem man sich selbst in genau diese Lage manoevriert hat.

Ich kann den Griechen nur wuenschen, dass sie stark genug sind den Weg weiterzugehen und den Euro endlich zu verlassen, vielleicht gleich die EU. Das wird erstmal hart und teuer, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende wie sie ihn zurzeit haben.

Eurozone wird mit EU verwechselt

Ich lese in dem Forum immer wieder von der EU also von der Europäischen Union, die hier wegen der Eurokrise kritisiert wird. Nur ist die EU nicht mit der Eurozone gleichzusetzen. Lediglich ungefähr 2/3 der EU Mitgliedsländer haben den Euro als eigene Währung, sind also der Eurozone beigetreten. Das prominenteste Nichtmitglied der Eurozone, das aber Mitglied der EU ist, ist Großbritanien. Aber auch Dänemark, Polen etc. sind zwar EU-Mitglieder nicht aber Mitgliedländer der Eurozone. Deshalb sollte auch nicht die EU kritisiert werden, wenn die Eurozone gemeint ist, denn Polen ist z.B. für die Waährungspolitik der Euroländer nicht verantwortlich und sitzt deshalb nicht im selben Boot wie die Euroländer. Die EU und die Eurozone sind zwei von einander unabhängige Gemeinschaften, deren Gemeinsamkeit ist, dass nur ein EU-Mitglied auch Mitglied der Eurozone werden kann. Aber nicht jedes Alt-Mitglied der EU muss zur Eurozone gehören, wie oben schon aufgezeigt.

es nervt

Diese verschwörungsartigen Warnungen sind doch zu erwarten und ich erwarte das das hier nicht so einfach übernommen wird. Irgendjemand wird immer vor irgendwas warnen und das mit Zahlen die aus dem Zusammenhang gerissen sind versuchen zu belegen. Es ist aber erforderlich gesamt Zusammenhang darzustellen und diesen mit Zahlen zu belegen und das erwarte ich von der Tagesschau. Das was hier steht ist, "Irgendjemand warnt vor Demokratie "

Interessant....

...die "Märkte" drohen.
Und Knecht Wolfgang der Unbestechliche stimmt brav ein in den Chor.

Wer hätte nur damit gerechnet. ;-)

@schlauer

Zu fordern, das griechenland gefälligst Zahlen soll, ist ja irgendwie verständlich.

Aber ändert das etwas daran, das das Finanzsystem in sich marode und verlogen ist ?
Diese Kredite wurden von banken vergeben, die Risiken falsch eingeschätzt haben.
Diese sollen - wenn schon - mithaften.
In erheblichem Umfang Bitteschön.

Ansonsten gilt :
Die Schweine von heut sind die Schnitzel von Morgen.
Das betrifft auch Deutschland.
Ein hochverschuldetes Land mit hoher Arbeitslosigkeit, wenig Investitionen und einer allmählich versenden Bevölkerung.

@von alle

"Schönes Beispiel, wie die Demokratie in Griechenland von Außen unter Beschuss genommen wird, ... Die äußeren Einmischer sollten die grichische Verfassung respektieren."

Kein Mensch spricht davon, dass die griechische Verfassung nicht respektiert wird. Es geht darum, einmal gemachte Verträge einzuhalten und darum, dass ich jemanden nicht noch mehr Geld leihe, wenn der von vornherein sagt, "ich zahle das aber nicht zurück".

Das ist doch keine Einmischung und hat mit der Verfassung schon gar nichts zu tun.

@metafa

Da haben Sie recht, aber welche Zahlen man wie zusammenrechnet ist entscheidend!

@ berlinverhüllt um 18:20

"Quidquid agis prudenter agas et respice finem

„Was auch immer du tust, tu es klug und bedenke die Folgen.“ "

Schreiben Sie bitte welche Folgen das für Griechenland haben wird, wenn die einen Schuldenschnitt verlangen werden?

@berlinverhüllt

Bravo zum " Stier "
Da liegt de Hase nähmlich im Pfeffer. Eventuell ist Griechenland ja das auslösende Moment die dieses total aufgeblähte Börsenszenario endlich zusammenkrachen lässt. Dann hätte die " Finanzindustrie ", das Wort an sich ist ja schon absurd, ausgedient und man könnte mal zu realen Werten zurückkehren.
Und , ach ja Schulden, welche denn ?
Die die auf dem bedruckten esperanto Scheinen namens Euro stehen. Das ist lächerlich.
Island hat`s Euch vorgemacht wie es geht, Banken verstaatlichen, Manager einsperren die Unsinn gemacht haben und die Börsen per Volksentsch. NICHT entschädigt.
Dort will man grad wieder zu zocken anfangen und das Volk hat ihrem Präsidänten und dem Parlament grade unmissverständlich klar gemacht was passiert wenn das wieder losgeht. Die Typen fliegen schlicht und einfach auf die Strasse. OHNE PENSION; ALTERSVORSORGE UND ABFINDUNG oder nem gutdotierten Posten bei nem Lobbyunternehmen.
Gut Griechen weiter so , das ist DEMOKRATIE hat was mit VOLK zu tun

@ TäglichSchlau

"Wenn ich mir Geld leihe, dies für allen möglichen Kram auf den Kopf haue, den ich mir eigentlich gar nicht leisten kann, dann darf ich mich nicht beklagen, wenn der Gläubiger mir den Gerichtsvollzieher ins Haus schickt,"

Ein wenig komplizierter ist das mit Volkswirtschaften schon.
Wenn Sie das Geld auf den Kopf hauen, sind Sie vielleicht noch Ihre Familie die Leidtragenden. Und selbst hier bleibt Ihnen mit Recht noch die Möglichkeit der Privatinsolvenz. (man könnte es auch Schuldenschnitt nennen)
Für die Fehler von Regierungen (in Griechenland seit Jahrzehnten beherrscht von wenigen dominierende Familien) leidet ein Großteil der Bevölkerung. Es ist doch wohl nicht so, dass die Griechen über Jahrzehnte in Saus und Braus gelebt hätten.

Die These die Griechen müsste für die Fehler der Vergangenheit möglichst lang und hart bestraft werden nutzt nur den Extremisten von Rechts wie Links.
Griechenland soll wieder auf die eigenen Beine kommen!

Moment mal, diese Schulden...

....wurden durch die Vermittlung von Lobbyisten ermöglicht, die damit den Verkauf der U-Boote, Fregatten, Panzer und leerstehenden Hotelkomplexe ermöglichten.
Das geliehene Geld muss denjenigen Banken zurückbezahlt werden, die der Rüstungsindustrie ebendieses ausbezahlten.
Ermöglicht durch nachgewiesene korrumpierte griechische Entscheider in der Politik und von Amts wegen genehmigt, bauten diese Deals auf Schulden auf, über die das Volk nie abstimmen durfte.
Das Ausfallrisiko liegt bei der Deutschen Bank und Konsorten, aufgrund der kriminellen Hintergründe dieser Geschäfte ist es für die EU ratsam diese Schulden zu erlassen, will sie nicht selbst durch ihre eigenen Subventionen ins Kreuzfeuer gelangen.
Ich hoffe, mit den Griechen kommt eine Eu-weite politische Änderung.
Schäuble schützt nur das Geld der Hochfinanz, das für unrechtmässige erworbene und höchst zweifelhafte Waren verliehen wurde.
Man kann davon ausgehen, dass die ausgehandelten Preise hierfür auf Hochpreisniveau waren.
Ansonsten sollten die GR eine eigene Währung bilden, und wir dort in Urlaub fahren.
Heuchlerische Finanzpolitik, die der arme Grieche ausbaden muss.
Die Linke kommt. Endlich. Ohne kommunistische Phantasien und DDR-Retro-Anspruch. Einfach nur gerecht.

Es ist nicht Aufgabe des

Es ist nicht Aufgabe des deutschen Finanzministers, den wahlberechtigten Griechen in ihr Geschäft hinein zu reden. Griechenland ist kein Protektorat.

"Wenn Griechenland einen anderen Weg einschlägt, wird es

schwierig", warnte Schäuble.
-
Ja das kennen wir schon aus CDU/CSU-Deutschland!
-
Thüringen!
-
Es wird dann immer so getan, als hätten die Linken die ganzen Schulden in Deutschland angehäuft!

Wer hier von Kosequenzen

Wer hier von Kosequenzen spricht, sollte nicht nur auf die Nichtzahlung der Schulden schauen.
Egal, ob die Griechen sparen und die Schulden zahlen, oder die Zahlungen aussetzen und kein Geld mehr bekommen. Das Ergebnis wird das gleiche sein, dass der Staat pleite ist und weiter ausgequetscht wird. Ich würde ihnen raten aus dem Euro raus zu gehen, dann kann deren eigene Währung so abgewertet werden, dass es sich wieder lohnt dort wegen günstiger Preise zu investieren. Anders wird es nicht klappen. Der Euro ist an sich ne schöne Idee zum verreisen und schnellem Handel, aber es macht die Regionen unflexibel, je nachdem wie es läuft.
Entweder es wird auf ewig für schwächere Regionen gezahlt, oder der Euro scheitert, denn er tut den Leuten bloß weh. Das kann nicht der Sinn von Europa sein und vor allem Deutschland holt sich so einen ganz schlechten Ruf ab, das können wir auch nicht brauchen. Es würde nämlich niemals besser werden.

18:10 von Daniel.Düsentrieb

"...Die EU und die Eurozone sind zwei von einander unabhängige Gemeinschaften, deren Gemeinsamkeit ist, dass nur ein EU-Mitglied auch Mitglied der Eurozone werden kann."
Das ist sicher richtig, es ändert aber nichts an der Krise im Euroraum. Und die Betroffenheit auch der übrigen EU-Mitglieder mit noch eigener Währung wird sich schon bald zeigen, wenn die Verwerfungen im Bankbereich zu wirtschaftlichen Problemen führen, weil das Geld immer knapper wird. Vorausgesetzt, Griechenland steigt aus dem Euro aus, gezwungen oder freiwillig, mit oder ohne Tsipras. Aber ich glaube noch nicht an dieses Szenario...

17:28 von metafa: Alternativlos?

Am 29. Dezember 2014 um 17:28 von metafa

>>Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnte vor einer Abkehr vom Sparkurs. "Die harten Reformen tragen Früchte, sie sind ohne jede Alternative", erklärte der CDU-Politiker.

Dem kann man nur zustimmen. Ob man will oder nicht. Mathematik lässt sich nicht austricksen, Herr Tsipras.<<
---
Also: Mathematisch alternativlos gibt es nicht und kann es nicht geben. Man kann stets andere Voraussetzungen wählen und damit andere Ergebnisse.

Mit "Axiom 1: Hauptsache, die Reichen werden noch reicher" gibt es möglicherweise wirklich keine Alternative.

Mit "Axiom 1: Das Wohl der Menschheit ist das Wichtigste" gibt es sehr viele Alternativen.

- Einkommenssteuer bis 100%
- Vermögenssteuer 30%
- Abschaffung Erbrecht
- Luxussteuer 500% auf Diamanten und Ferraris
- usw.
evtl auch: Abschaffung Geldsystem

Mathematisch alternativlos? Das können nur Juristen und Betriebswirte sagen, die von Mathematik nichts verstehen.

@Vivala Revolution

"diese Schulden..."
Woher wissen Sie denn so genau, dass die ganzen Schulden für unnötige Rüstungsgüter gemacht wurden? Belegen Sie dies, dann glauben wir auch Ihren Schlüssen.
"kriminelle Hintergründe" Wenn Sie kriminelles Handeln nachweisen können, gehen Sie zum Staatsanwalt. Persönliche Meinung, entstanden auch mit massivsten Vorurteilen, sind keine juristische Expertise.
"Ausgehen, dass ...Hochpreisniveau.."
Und wieder: Belegen Sie Ihre Behauptungen, sonst bleibt es bei unbewiesenen Hypothesen.

Ist Ihnen eigentlich entgangen, dass GR schon seit Jahrzehnten massiv "über seine Verhältnisse lebt"? Ohne leistungsfähige Volkswirtschaft im Hintergrund. Schon lange vor EURO war GR pleite, der Staatsapparat aufgebläht mit Leuten, die Gehälter für phasenweise Anwesenheit (nach 2 Stunden ab zum nächsten Job, natürlich nichts versteuert) erhielten.

@mawo:damals wie heute:samaras u gms/gas=rettung

"Zu Lasten der Steuerzahler(noch als Haftung)wurde die Banken-nicht aber die Griechen bislang gerettet.
Weshalb trägt überhaupt der EUSteuerzahler u nicht der Investor(die Banken)das Risiko?
Die Eintrittsmauscheleien Griechenlands waren den Investoren bekannt,nicht aber den normalen Steuerzahlern in der EU,denen einfach eine Haftung von ihren Regierungen übergestülpt wurde."
In den Euro geschummelt wurde Griechenland durch Samaras u GoldManSachs.
An die Wand gefahren wurde Griechenland durch GoldmanSachs u Konsorten.
Gerettet wurde nicht Griechenland,sondern die Einlagen von GoldmanSachs,der Deutschen Bank und wie sie alle heissen.

Wenn Griechenland heute pleite geht,dann sind die Banken fein raus,u auch die Mililardäre,die längst ihre Schäfchen im Trockenen haben.
Zahler:der europäische,vor allem dtsche Steuerzahler.

Einzige Rettung:die enormen Erdgasvorkommen Griechenlands europäisch u nicht USamerikanisch ausbeuten.

Dann gibts KEINE PLEITE,im Gegenteil
gute Quelle:Dirk Müller

Gibt es den hier nur noch Nörgler?

Warum wird in dem Forum eigendlich überwiegend geglaubt, dass es uns, den Griechen bzw. den Euroländern besser ohne den Euro gehen würde? Das eine Kleinstaaterei der Währungen besser sein würde als eine gemseinsame europäische Währung? Sobald Griechenland aus dem Euro aussteigt und eine eigene Währung wieder einführt, kommen die wirklichen Probleme auf GR zu. GR wird sich über Staatsanleihen kaum finanzieren können, denn die Investoren werden nur zu sehr hohen Zinsen GR Geld leihen und zusätzlich fehlt das Vertrauen, dass GR seine Schulden zurück zahlen wird. Ohne den Euro wird GR auf absehbare Zeit vom Kapitalmarkt abgeschnitten sein. Die IBZ und Weltbank werden auch keine Kredite mehr geben. GR wird dann in einem finanziellen Chaos versinken und den Menschen wird es noch schlechter als mit dem Euro gehen. Daher: der Euro ist alternativlos. Egal, ob man für oder gegen Mutti ist; ein Zurück in die Vielwährungen Europas wäre für alle Beteiligten eine Katastrofe.

@ Hugomauser

Kein Mensch spricht davon, dass die griechische Verfassung nicht respektiert wird.
.und.
Das ist doch keine Einmischung und hat mit der Verfassung schon gar nichts zu tun.

Ach nein? Die griechische Verfassung sieht in dem Fall der Nichtwahl des Präsidenten Paralamentsneuwahlen vor. Noch hat es keine Wahl gegeben, noch gibt es keine neue Regierung, und trotzdem gibt es jetzt schon Druck, Drohungen und konkrete Schritte gegen Griechenland. Und das obwohl alles gemäß der griechischen Verfassung abgelaufen ist. Selbstverständlich muss man hier von einer Nichtrespektierung der griechischen Verfassung sprechen.

@TäglichSchlau

Pacta sunt servanda - Verträge sind einzuhalten. Das gilt auch für...
Nun mal langsam. Ganz ohne Recherche fallen mir auf Anhieb zwei nordeuropäische EU-Länder ein, die Verträge nicht eingehalten haben (GB u. F.). Mit Recherche könnte ich wahrscheinlich etliche Fälle nennen. Was man von anderen fordert, muss man selbst auch so leben und vormachen, sonst fehlt einem die glaubhafte Legitimation.

Dankbar hungern

Wäre ich zum Beispiel ein griechischer Rentner, würde ich es vermutlich nicht einsehen, dass ich dankbar hungern soll, damit es sich die Aktionäre der deutschen Banken weiterhin gut gehen lassen können.

Die Griechen werden mir immer sympatischer...

... sie machen dem maroden und kriminellen Weltfinanzsystem echte Propleme, weil sie der lebende Beweis sind, dass es krank ist, sehr, sehr krank.
Griechenland geht offen mit der Krankheit um, waehrend sie andere schon seit jahrzehnten zu vertuschen versuchen.

Und das auch noch gerade jetzt, wo man der ganzen Welt klar machen will, wie kaputt Russland sein sollte.

Das einfädeln dieser

Das einfädeln dieser Alternativlosigkeit habt ihr lieben Politiker sehr fein gemacht. Das wird keiner vergessen haben wenn abgerechnet wird.

@18:34 von Pilepale

Wer war es denn der Griechenland überhaupt erst in den Euro aufgenommen hat und damit einen Blankoscheck zur Verschuldung ausstellte?

Ja, wer war es denn, der seine eigenen Wirtschaftsdaten geschönt hatte, um in den Kreis der Euro-Staaten aufgenommen zu werden?! Ja, wer hat denn laut gerufen "Aber gerne!" als andere fragten "Wollen sie noch einen Kredit?"

War nicht u.a. der aktuelle Präsident der Europäischen Zentralbank, Draghi, nicht daran beteiligt das Griechenland in den Euro aufgenommen wurde? Seltsam das genau dieser Mann nun seinen Dreck wegräumen soll ohne das ihm Strafe droht!

War das nicht Griechenland, das sich in den Euro gelogen hat?! Seltsam nur, daß ausgerechnet dieses Land nun die eigene Suppe auslöffeln muß, die es sich selber eingebrockt oder besser in die Tasche anderer gelogen hat...
Wenn die Griechen Fehler machen, sind natürlich immer andere Schuld...

@ TäglichSchlau

@Izmi: "Fragen Sie die Finanzexperten: Griechenland k a n n seine Schulden nicht zurückzahlen!"
.
Welchen Experten soll ich fragen? Ihren oder meinen? :-)

Wenn Sie einen Experten an der Hand haben, der die unmögliche Rückzahlung der griechischen Schulden in den Griff bekommt, sollten wir Ihren nehmen ;-)

um 21:31 von MKir13

Zitat:
>>>"War das nicht Griechenland, das sich in den Euro gelogen hat?! "<<<

Glauben sie im Ernst, dass man sich so einfach in den Euro luegen kann?
Glauben sie wirklich, dass das, was jeder halbwegs intelligente deutsche Griechenlandurlauber, schon immer wusste, naemlich dass es dort keine florierende ausgewogene Wirtschaft gibt, den Herren Draghi und Schaeuble entgangen ist?!

Griechenland ist nur der Anfang vom Ende, nur haette man das gerne noch etwas hinausgezoegert und wenn es nur so lange ist, bis Russland seine Bodenschaetze freiwillig hergibt. :-)

re alle

"Selbstverständlich muss man hier von einer Nichtrespektierung der griechischen Verfassung sprechen."

Quatsch. Wir Deutsche z.B. haben die griechische Verfassung weder zu respektieren noch zu disrespektieren, sie geht uns schlicht gar nichts an, denn sie regelt das Staatsleben eines anderen Landes.

Der IWF setzt Zahlungen aus,

Der IWF setzt Zahlungen aus, toll!!!
Was macht der IWF eigentlich immer? Wenn ich mir so die Staaten ansehe, dann haben alle nichts mehr, die "Hilfe" vom IWF angenommen haben.
Wenn der IWF etwas gibt ist es immer an die gleichen Bedingungen geknüpft. Privatisierung von Staatseigentum, wo man im normalfall nie rangekommen wäre. Und die vermeintlichen Investoren werden gleich bereit gestellt.
Nach einigen Jahren ist das "Tafelsilber" dann privatisiert und der Bevölkerung bleibt nicht weiter als die Versprechungen, die sich nie erfüllen werden.
Der IWF ist nichts weiter als ein Aufzug der Geld von unten nach oben befördert, wo schon genug ist.
Ich wünsche das die Griechen selbst entscheiden, was für sie gut ist! Auch wenn das bedeuten würde das sie wieder zu ihrer alten Währung zurückkehren. Mit dem Euro und dessen Schuldenlast werden sie nie wieder auf eigene Füße kommen. Das wissen auch unsere Politiker, doch man hat Angst das dass Euro-Kartenhaus zusammen bricht.

Schönes 2015 !!!!

Verantwortungsbewust wählen

"Das was hier steht ist, "Irgendjemand warnt vor Demokratie." Sorry, da geht bei Ihnen, werter Schattenkanzler einiges durcheinander: Das die TS vor Demokratie warnt, können Sie nicht ernsthaft meinen! Die TS verkündet heute Aussagen von den Handelnden geldgebender Institutionen. Denen kündigen die griechischen Linkspopulisten an, die geschlossenen Verträge nicht einhalten zu wollen. Das bedeutet im Umkehrschluss, das GR 22 Mrd. Euro den Geldgebern zu verweigern gedenkt. Herr Schattenkanzler, denken Sie sich doch mal in die Rolle von Schäuble: Würden Sie an seiner Stelle ERNSTHAFT über neue Ausleihungen an GR nachdenken? Das wäre doch politischer Selbstmord! / Ich halte es für redlich und geboten, dass diese Botschaft die griechischen Wähler rechtzeitig erreicht. Ich empfände es als unerträglich, vor dieser Drohkulisse die aktuell zur Disposition stehenden 11 Mrd. Euro derzeit effektiv werden zu lassen. UKIP u.a. warten ja nur auf derartiges, dann gerät die EU zum Tollhaus.

@ MKir13 um 21:31

Entschuldigen Sie, aber diese Mär dass die Griechen sich irgendwie in den Euro mogelten ist lächerlich! Denn es gab schon bevor diese in den Euro kamen Stimmen die sagten dass die Statistiken geschönt sind. Selbst wenn die das geschafft haben sollten, wie immer erzählt wurde, warum hat man denn nicht schon sher früh reagiert und hat entweder einen Euro-Kreditstop eingeleitet oder die Griechen aus den Euro rausgeschmissen?

Wer hat denn bitte Lettland 2014 in die Eurozone gezogen??? Auf welcher Grundlage wird denn gerechtfertigt das dieses kleine Land den harten Euro als Währung hat? Was produziert/exportiert denn bitte dieses kleine Land das den harten Euro rechtfertigen würde??? Ähnlich scheint Brüssel auch Griechenland wie auch andere in diese Währungsunion geholt zu haben. Die Zeche wird Euro-Mann nun bald zahlen müssen, was nicht heißen soll, das möchte ich hier betonen, das ich die Griechen und alle anderen aus der Verantwortung nehme. Aber das ist nur die eine Hälfte des "Euros"!

@Pilepale

Reformen, wenn ich das schön höre, wird mir übel.
Reformen bedeutet doch immer das die "kleinen" für die Fehler der "großen" zur Kasse gebeten werden.

Keiner, der diese Kriesen verursacht hatt wurde und wird je in Haftung dafür genommen! Immer nur die kleinen Bürger sollen alles bezahlen. Wenn sich Banken verzocken, haben sie eben Pech gehabt. Und es war auch kein Geheimnis das die Griechen damals die Kriterien für den Eurobeitritt nicht erfüllt hatten. Aber es hat keinen der Akteure interessiert in Brüssel. Griechenland erst einmal rein in den Euro und dann weitrer sehen. Das war die Devise. Ging eben schief!
Und wenn sich das Volk von Griechenland dafür ausspricht dem Euro Diktat nicht mehr zu folgen, dann werden die Nasen in Brüssel lang werden. Sollte es dazu kommen ist Griechenland nicht der letzte Kandidat, und davor hat man eine höllische Angst.
Ungarn hat den Forint, die Tschechen die Krone, warum soll Griechenland nicht die Drachme haben? Und alle sind in der EU. :-)

Viele Gründe

gibt es für das Desaster. Was nicht genannt wurde, ist die Vergabe der Kredite durch Manipulationen von Goldman Sachs! Es sind auch die GEBER verantwortlich und all diejenigen, die berufsmäßig alles schönlügen. Das griechische Volk ist`s, das das alles ausbaden muß.

verantwortungsbewusst politik machen

... heisst ohne euro politik machen. um existenzen zu schützen. um nicht den zockern den weg zu bereiten.

Offenbar wird versucht, das griechische Volk zu

nötigen statt seine souveräne Entscheidung
abzuwarten.

Die Griechen werden selbst wissen, was
sie von der Massenarbeitslosigkeit auf der
einen und maßlosen Überfluss auf der
anderen Seite halten.

imhotep1111 19:01

„Für die Fehler von Regierungen (in Griechenland seit Jahrzehnten beherrscht von wenigen dominierende Familien) leidet ein Großteil der Bevölkerung.“
---------------------------------------------------

Damit negieren sie völlig die Verantwortung der Bevölkerung für ihre Entscheidung. Nämlich ihre Wahlentscheidung.

Wahlberechtigte sind keine kleinen Kinder, denen man Süßigkeiten ohne Ende versprechen kann. Und die nicht verstehen, dass all die Geschenke auch jemand zahlen muss.

In einer Demokratie gibt es selbstverständlich die Mitverantwortung der Wähler.

Die Griechen wählten immer die Politiker an die Macht, die ihnen am meisten versprachen.

Es war die Entscheidung der Griechen, diese Leute zu wählen. Sie ließen sich von ihnen, nur all zu willig, verführen.

Dafür, haben wir Nettozahler schon unseren Beitrag geleistet.

Wenn eine neue Regierung nun glaubt, wieder in alte Strukturen zurückfallen zu müssen - soll man sie gewähren lassen.

Aber ohne einen weiteren Euro aus Europa.

@Joes daily World

Klar doch ???
Und was ist damit? Merkel gibt Krediter an Griechenland mit der Bedingung, das davon mindestens 2 U-Boote in Deutschland gekauft werden.
Kosten ja nur 5 Euro, die Dinger. Kann Griechenland nun nutzen um unter den Korallen zu tauchen.

Nein die Menschen leiden, weil die politisch Verantwortlichen Mist gemacht haben, und das wusste man auch in Brüssel und hat nichts dagegen unternommen.
Das ist eines der größten Fehler der ganzen EU.

Verhandlungen zur Streichung

Verhandlungen zur Streichung der Schulden, Regelung der verbleibenden Schulden, Reorganisierung und Konsolidierung der Mechanismen der Steuereintreibung, Aufhebung der Steuerbefreiungen für Schiffseigentümer und die Griechisch-Orthodoxe Kirche, Verfolgung von Steuerhinterziehung u.v.m - steht alles im Programm von Syriza. Alle bisherigen griechischen Regierungen haben hier nichts bewegt. Anstatt den Untergang des Abendlandes herbeizureden, sollte man mit Syriza vielleicht auch mal die Chancen sehen für eine andere EU-Politik. Denn die Austeritätspolitik hat in Griechenland zwar den Haushalt leidlich stabilisiert, aber das BIP ist um 25 %, die Löhne um 30 % und die Industrieproduktion um 35 % gefallen, die Arbeitslosigkeit ist um 25 % gestiegen. http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/dec/29/syriza-greece-auste...
Aber vermutlich kommt jetzt die geballte große Angstkampagne um die Griechen ja vin einer linken Regierung abzuhalten.

Was ist denn nun mit den

Was ist denn nun mit den Reformen? Wo bleiben sie? Wann werden die Krieseverusacher endlich für ihre Fehler haften? Wir haben doch ach so tolle Regierungen um die uns ganze Welt beneidet, wieso setzt diese mal nicht ein paar Reformen durch? Selbst in Russland tut sich diesbezüglich mehr.

Ursachen

Bitte nicht vergessen nach Ursachen in griechenland zu suchen!

Reformen

Die Griechen benötigen Reformen, nicht die EU.

@sifuss:grchlds scheinpleite=trick um gasgewinne

Vor Griechenland liegt Gas für mehr als 20 Jahre EUBEDARF u so Finanzmasse für die Lösung der sogenannten"Euro"=Staatsschulden/wg.BankenKrise.
Dirk Mülller legt mit guten Quellen in seinem Buch"Showdown"Beweise vor.
U Ideen,wie man mit einer Änderung der Invesitionsvorgaben für Versicherungen, Trusts,Pensionskassen etc über Investitionsverschreibungen u Infrastrukturmassnahmen die gewaltigen Schulden/Guthabenberge ausgleichen könnte,ohne Krise.Denn das ist ja,was gesucht wird.
Gute, sichere Anlageformen.In jedem Buchladen kostenlos einsehbar.Ich BITTE jeden das selbst zu prüfen.
Warum wird darüber nicht gesprochen?EUVorkommen für die EUBürger,oder?
Sind Lösungen ohne Krieg seit neuestem verboten o ehrenrührig?
O soll das Gas später(nach getürkter"Griechenlandpleite u EU Austritt?"als Schuldenrückzahlung an die übl.Banken gehen u die verkaufen das teuer an die Üblichen(USEnergiekonzerne,geschieht heimlich schon,bitte prüfen)die dann Riesengewinne einfahren,die Grld/EU BÜRGERN zustehen.

@ Mischa007 um 22:17

Ich bin da ganz bei Ihnen das bisher in dieser Finanzkrise nur nach unten getreten wurde...
Das Griechenland, egal wie diese Geschichte ausgehen wird, Reformen brauch ist m.E. aus den Zuständen des Haushalts des letzten Jahrzehnts ersichtlich. Wenn die Griechen mit 40 in Rente gehen wollen, müssen sie wissen wie sie das finanzieren wollen. Der EU Steuerzahler will solche Eskapaden offenbar nicht mehr finanzieren. Wozu ich ehrlich gesagt auch gehöre!
Es kann natürlich sein, das es wirklich stimmt dass die Griechen auf einer Öl- und Gasblase sitzen die diese Schulden als Vorschusszahlungen für zukünftige Ausbeutungen im Namen der Gläubiger rechtfertigen würden!?

"...warum soll Griechenland nicht die Drachme haben?"
Das Problem ist dass die Schulden in Euro gemacht wurden und diese dann auch so abgezahlt werden müssten. Russland hat z.B. gerade das selbe Problem mit Krediten die in Dollar ausstehen, die auch in der Währung abbezahlt werden müssten. Die Ungarn kennen das auch!

@ Joes daily World um 22:27

"Damit negieren sie völlig die Verantwortung der Bevölkerung für ihre Entscheidung. Nämlich ihre Wahlentscheidung."

Es ist m.E. recht einfach auf den sog. Souverän in einer Demokratie zu zeigen und ihn in der Verantwortung zu sehen. Aber in wie weit der Souverän dann auch wirklich Einfluß auf seine Politiker nehmen kann, steht auf einem anderen Blatt.
In BRD z.B. steht der Bundes-Politiker außerhalb des Grundgesetzes da für ihn das GG §3 Abs. 1 nicht gilt. Denn er hat einen Freifahrtschein und ist nur seinem Gewissen verpflichtet wie es so schön heißt. Nicht nur das die zweifelhaften Machenschaften der Treuhand und dessen Methoden, Bürger aus der Strafverfolgung vollständig herauszunehmen, hat man auf EU Niveau gehievt.

re pilepale

"Wer hat denn bitte Lettland 2014 in die Eurozone gezogen??? Auf welcher Grundlage wird denn gerechtfertigt das dieses kleine Land den harten Euro als Währung hat?

Was hat ein stabiler Staatshaushalt und eine geringe Verschuldung mit der Größe des Landes zu tun?

Haben Sie auch was gegen Luxembourg und Malta zu mäkeln?

Super Rezession von 25% Minus-Wachstum

Schon zum Zeitpunkt des ersten Hilfspaketes für Griechenland war klar: Die Kredite werden nie zurückgezahlt. Griechenland müsste 10 Jahre um 10% wachsen um die Schulden zurückzuzahlen. Es kam anders.

Herr Schäuble bezeichnet es als "Früchte":
Die desaströsen Folgen der Austeritätspolitik sind erschreckend. 1/4 des griechischen BIP´s wurde in nur 5 Jahren durch das Spardiktat der EU vernichtet.

Der Fiskalpakt und die neoliberale Medizin sind Gift und keine Medizin.

Ein notwendiger Schuldenschnitt ist alternativlos. Er wird kommen müssen. Dennoch halten Merkel und Schäuble an ihrer zerstörerischen Sparpolitik fest, ist Griechenland doch ein Symbol: Nicht die Zocker und Bankster sollen für die Finanzmarktkrise zahlen sondern Arme, Alte und Kranke. Jeden Tag sterben Kranke die nun ihre Medikamente aufgrund der Sparmaßnahmen nicht mehr erhalten.

Der Fiskalpakt ist geplatzt. Frankreich und Italien haben ihn bereits gebrochen. Die automatischen Sanktionen sind völlig wirkungslos.

Ursachen

Was wir sehen sind völlig klare und zwigende Auswirkungen und Reaktionen unseres Schuld-Geldsystems .

Nochmal für Alle :
Schulden lassen sich in unserem System (in der Summe gesehen) nicht begleichen , sondern nur vermehren , da Geld ausschliesslich durch Kreditvergabe entsteht , gekoppelt an einen Zinssatz - für die Tilgung des Zinssatzes allerdings ist garkein Geld vorhanden !! Teufelskreis

Reformen ?

Samaras sollte die komplette Privatisierung des Landes durchsetzen ! Strom, Wasser, Infrastruktur !

Zu Beginn der "Rettungsaktion" stand das Land bei 110% BIP Verschuldung. Als ich das Letzte Mal nachschaute, näherte man sich der 200% ! Sowas nenne ich ein Land zu Tode "sanieren" ...

Was nun die "Reformen" betrifft ... warum nennt man nicht endlich das Kind beim Namen ? Samaras sollte Griechenland "ausverkaufen". Nichts anderes. Jene die nun jammern wenn evtl. andere Kräfte an die Regierung kommen, bestätigen es mit ihrem "Gejammere".

21:14 von Kaludrigkeit - Dankbar hungern

"Wäre ich zum Beispiel ein griechischer Rentner, würde ich es vermutlich nicht einsehen, dass ich dankbar hungern soll, damit es sich die Aktionäre der deutschen Banken weiterhin gut gehen lassen können."
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Ich denke, Griechenland hat genug Möglichkeiten die Masse seines Volkes nicht ständig von IWF und EU, unter Druck setzen zu lassen!
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Und Russland könnte sich irgendwie mit den Griechen einigen, dass bei einem Austritt aus Europa und entsprechenden finanziellen Verträgen und anderer gegenseitigen Hilfen, Russland sich einen Sicherheits-Verteidigungsvorposten zu Europa, in Griechenland einrichtet!
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So wie die NATO, auf Bitten diverser Ost-Länder, für die Planung von Sicherheits-Verteidigungsvorposten, in der Nähe Russlands tätig ist!
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Griechenland müßte nicht ständig alternativlos, Diktate über sich ergehen lassen, die nur den kleinen Mann dort treffen!
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Eine wirklich linke Regierung, könnte wirklich mehr Ruhe und ein lebenswertes Leben, den Griechen ermöglichen!

@ karwandler um 23:43

"Was hat ein stabiler Staatshaushalt und eine geringe Verschuldung mit der Größe des Landes zu tun?

Haben Sie auch was gegen Luxembourg und Malta zu mäkeln?"

Klären Sie uns bitte alle auf womit diese kleinen Staaten den harten Euro buchstäblich verdienen!
Bei Luxemburg wissen wir seit der Steuer Affaire wie die Ihren Haushalt u.a füllen. Die Malteser haben eine "solide" Tourismusbranche und reiche Engländer die sich auf der Insel niederlassen und Geld mitbringen.
Was hat Lettland das diesen Euro rechtfertigt??? Können Sie nur "mäkeln" über berechtigte Fragen oder haben Sie auch Antworten?

Volksabstimmung währe anfangs nötig gewesen.

Die Griechen hätten am Anfang selbst entscheiden müssen ob sie gerettet werden wollen. Das Parlament kann so etwas nicht entscheiden. Das hat rechtliche und praktische Gründe.

Der rechtliche Grund ist, dass die Griechen bei einer Rettung ein Teil ihrer Souveränität abgeben. Die Geldgeber werden zwangsläufig mit "Reinregieren", um die Rückzahlung zu gewährleisten. Durch die Auszahlung in Raten passiert das auch mittendrin und nicht nur Anfangs. Ich hätte mich als Grieche wohl dennoch für die Rettung entschieden, um schlimmeres abzuwenden.

Der praktische Grund ist das beide Lösungen so harte Konsequenzen nach sich ziehen das keine demokratische Regierung das überleben kann. Was bei einer Rettung passiert wissen wir nun. Bei einer Pleite währe die Regierung aber auch gestürzt worden. Viele Griechen wünschen sich einen dritten Weg, der nicht existiert. Das er nicht existiert wird sich zeigen - nach der Wahl derer die anderes behaupten.

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