Kommentare

Schluss mit Sparen.

Klar doch. Neuwahlen.
Dann ist schluss mit der Sparpolitik.

Geld genug haben sie ja bekommen, die Griechen.
Jetzt ist mit unseren Geldern das Land gerettet.
Dann kann man ja wieder weitermachen wie zu früheren Zeiten.

Bis zur nächsten Rettung.
Die EU (Deutschland) wird schon zahlen.

Na dann wird

2015 noch richtig interessant.
Die Griechen wählen und Ukraine rüstet auf,wird ein prima Jahr was wir unbedingt brauchen.

Schöne heile Welt.

Gruß

"Griechenland ist auf einem guten Weg"

wird der sogenannte Bundesfinanzminister Schäuble jetzt bald wieder - wie schon so oft - erklären. Nur glaubt ihm keiner mehr.

Gute Nachricht ...........

Endlich mal eine Gute Nachricht ,

die Neuwahl am 25.01.15 wird
zeigen, ob merkels u. junckers
destabiles EU-Euro-Konstrukt
endlich restlich gg.d. Wand crasht !

ICH hoffe a. Sieg d. Opposition ..!

Wenn sieg, dann sehen merkel/schäuble u. Deutschland
alt aus, dann kommen evtl. zig-MRD
neue schulden oben drauf !

Wie wird merkel / cdu dann reagieren, oder wieder einfach aussitzen ,
u.d. deutsche Michel kann dann d. Zeche zahlen ?
Wie lange wird d. Dt. Malocher,
der d. Steuern erwirtschaftet ,
d. Füße still halten ?
Soziale Unruhen , die auch berlin
endgültig hinwegfegen werden ?
Und Neuwahlen hier in d. erzwingen ?

ALLES ist möglich ,,,,,,,,,,,
es wird eine heiße Overtüre...........!

Die ruhigen Tage f,. merkel laufen
defintiv endgültig ab !
Es wird ein polit.Erdbeben in D.
u.EU geben, das Alles bisherige i.d. Schatten stellen wird .
Das Währungsgefüge u. d. Schuldensumpf werden NEU justiert !

"Neuwahlen - und dann?"

Tja, dann werden deutsche Bürgschaften zu Abschreibungen. Dann ist auch die schwarze Null Geschichte.

Und wenn die deutsche Regierung nicht aufpasst, wird Mario Draghi auch noch Staatsanleihen Italiens kaufen, was einer verbotenen Staatsfinanzierung gleichkommt.

Ich kann nur empfehlen, nicht die Wahl abzuwarten, sondern frühzeitig zu intervenieren.

Zunaechst einmal die Neuwahlen abwarten

Zunächst sollten wir die Neuwahlen abwarten. Ich sehe das alles gar nicht so furchtbar wie viele andere hier im chat! Seien wir doch mal ehrlich, es ist doch immer einfacher in der Opposition zu poltern, als echte Verantwortung zu übernehmen. Auch Herr Tsirpas wird sich dann den Sachzwängen konfrontiert sehen und er wird einem vernünftigen wirtschaftlichen Rahmen handeln müssen. Ich bin viel beruflich in Griechenland unterwegs und vor allem der gesunde Mittelstand hat angefangen aufzuatmen. Und eins ist sicher, die haben auch eine starke Lobby. Er wird nicht so wahnsinnig viel Spielraum haben, höchstens ein bisschen an der Fassade kitten. Gratulation an die Abgeordneten, denn früher wurden solche Wählen mit Geld geregelt! Scheint wohl nicht mehr zu funktionieren. Das ist doch die gute Message bei dem ganzen.

Jetzt ist ein entschiedenes Auftreten der Nettozahler gefragt.

Griechenland hat Jahrzehnte lang über seine Verhältnisse gelebt. Sich auf Nettozahlungen der EU verlassen und geglaubt, so gut leben zu können. Ohne selber große Anstrengungen machen zu müssen.

In den Euro hat GR sich geschummelt. In dem falsche Wirtschaftsdaten nach Brüssel geliefert wurden.

Jetzt büßt GR für die Sünden seiner Vergangenheit. Auch die Sünden, korrupte Politiker gewählt zu haben.

Das alles fordert ein radikales Umdenken. Der Bevölkerung und der von ihr gewählten Regierung. Die strukturellen Änderungen müssen weiter gegangen werden.

Man zahlt ja gerne. Wenn man damit anderen hilft. Wenn man aber nur zahlt und der andere sich nicht ändern will und lieber auf mehr Geld hofft - so muss man auch STOPP sagen können.

Will GR den eingeschlagenen Reformweg verlassen - hat unsere Kanzlerin aktiv zu werden. Sie muss dann andere Nettozahler von einem Geldstopp nach GR überzeugen.

Nur aussitzen und unsere Brieftasche noch weiter zu öffnen, geht nicht mehr. Frau Kanzlerin.

So so, Syriza fordert...

... einen Schuldenschnitt zu Lasten der Steuerzahler Nord- und Mitteleuropas, die eh nur mehr als zähneknirschend die letzten Jahre Griechenland über Wasser gehalten haben?

Hoffentlich bleiben diese Länder im Falle eines Wahlsieges der Syriza hart und nehmen auch einen Staatsbankrott Griechenlands in Kauf für den Fall nicht akzeptabler Bedingungen seitens einer neuen griechischen Regierung. Eh schon eigenartig, dass Bittsteller Bedingungen stellen ?!?
Auch wenn eine drohende Staatspleite Griechenlands erstmal teurer wird als ein Schuldenschnitt, so werden letztendlich die Folgekosten des Schuldenschnitts, insbesondere wg.des Nachahmereffekts, letztendlich sicher teurer werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Ach ja: Hilfszahlungen an GR seitens der EU im Falle eines Staatsbankrotts wegen des zusammenbrechenden Bankensystems in Gr, wegen ausbleibender Pensionszahlungen und Einstellung von Sozialhilfeleistungen etc müssen dann selbstverständlich unterbleiben.

Das ist destruktiv

Die Sparbemühungen haben gegriffen, die Reformen haben begonnen Wirkung zu zeigen und mit der griechischen Wirtschaft ging es zuletzt zaghaft nach oben. In dieser Situation ist eine Neuwahl des Parlamentes, obwohl die Wahlperiode ja noch läuft, mehr als destruktiv. Dennoch hoffe ich, dass die Griechen ihre Stimme den gemäßigten und besonnenen Parteien geben.

Das war überfällig

Und vielleicht gibt es bei den Wahlen ein Ende mit schrecken.
Was die Etablierten Parteibonzen praktiziert haben war ein Schrecken ohne Ende.
Ich halte es da mit Georg Christoph Lichtenberg:
"Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."

Demokratie funktioniert?

Ich bin sehr gespannt, was das demokratische Griechenland nun unternimmt. Ich wünsche alles Gute für die Menschen dort.

Tsipras wird sehr geschickt agieren müssen

Um für die Griechen ein etwas weniger hartes Leben zu erreichen.

Denn Politik, die versucht, den Menschen und einem menschenwürdigen Leben zu dienen, wird üblicherweise recht schnell von den "Märkten" bestraft.

Siehe zb die Skrupel von Hollande in Frankreich, seinem Volk "den Schroeder" zu machen.

also :
Gut aufpassen, Herr Tsipras.
Nicht überreizten.
Aber erst recht nicht klein beigeben.

Schuldenschnitt wird kommen

Griechenland müsste 10 Jahre um 10% wachsen um ihre Schulden zurück zu zahlen. Jeder weiß das dies nicht realistisch ist. Die regide Sparpolitik treibt die Schulden sogar weiter in die Höhe.

Merkel und Schäuble nehmen die katastrophalen Folgen ihrer Austeritätspolitik in Kauf. In Griechenland wurde ein Exempel statuiert. Nicht die Zocker und Bankster sollen die Finanzmarktkrise bezahlen sondern Arme, Rentner, Arbeitslose und Kranke. Darum zögern sie den notwendigen und alternativlosen Schuldenschnitt weiter hinaus. Es sterben in der Zwischenzeit weiter Kranke die notwendige Medikamente aufgrund des Sparzwangs nicht mehr erhalten.

Frankreich und Italien haben den Fiskalpakt massiv gebrochen und die "automatischen Sanktionen" Merkels und Schäubles bleiben völlig wirkungslos. Nun werden sich auch die kleineren Staaten wie Griechenland nicht mehr an die zerstörerischen Sparauflagen halten. Der Fiskalpakt ist geplatzt und das ist gut so. Die Kranken und Alten haben wieder Hoffnung.

verschlungene Wege

nein, die Griechen haben das Geld nicht. Deren eigenes Großkapital ist "ausgewandert" und die Zahlungen der EU landeten bei internationalen Großbanken, aber nicht bei den Griechen.

@transarena

"Die EU (Deutschland) wird schon zahlen."

Bisher gab es nur Kredite. Und: 63% der Gelder kamen NICHT aus Deutschland.

Ein verzweifeltes Aufbäumen

der extremen Linken in Griechenland. Ein paar % Vorsprung (der jetzt schon bröckelt, und noch viel mehr bröckeln wird, wenn er überhaupt gehalten werden kann. Wenn die Griechen erstmal in der Wahlkabine stehen votierten sie in der Vergangenheit nie so extrem wie sie auf der Strasse blaffen) und Herr Tsipras wähnt sich schon an der Spitze einer neuen Regierung. Womit? Der Populismus-Blödsinn ist sein Segen und sein Fluch. Ja, er kann damit den Verbittertsten unter den Griechen einen kurzen Moment des Triumphs gewähren, um gegen die "elitären Politiker" und die EU zu trommeln, aber zu welchem Preis? Wie im Beitrag schon erwähnt erzielt dies politische Instabilitä, und damit wirtschaftliche Instabilität. Und dies in einem Land wie Griechenland. Absolut unverantwortlich. Es hat gerade angefangen wieder bergauf zu gehen, und Herr Tsipras findet er muss noch einmal sein Karriereglück versuchen, auf Kosten der ehrlicheren und fleissigeren unter den Griechen. Es ist zum kopfschütteln

14:13 Na dann

So ist es. Keine Sorge Mutti hat diese Jahr ein weiteres Milliardengrab an Land gezogen, dazu noch die Sanktionen die auch Milliarden kosten. Dagegen ist Griechenland ein "Nasenwässerchen". Ich wünsche den Griechen ein glückliches Händchen, und dass es den einfachen Menschen bald wieder besser geht. Denn in Zukunft müssen wir bezw. Frau Merkel sich dem anderen Milliardengrab zuwenden.

@transarena

Man sollte sich nicht zuviel einbilden auf sparerei und schäubles schwarze Null.

Derartige Praktiken haben In den 30er Jahren nicht geholfen.
Und sie helfen auch den meisten europäischen Ländern heutzutage
nicht.

Die USA und auch GB sparen nicht wie D, sondern akzeptieren Defizite, um die Wirtschaft zu stimulieren.

In beiden Fällen mit Erfolg.
Eine Flucht nach vorne eben.

Selbst das britische Wachstum liegt signifikant über dem deutschen.

Im Fall der USA finden im Land selber Investitionen statt, die in D wohl nur die etwas älteren noch kennen.

Das einzige was in D signifikant boomt, ist der Wohnungsbau.

Keine wirklich gute Basis für eine langfristig angelegte wirtschaftliche Entwicklung.

Wofür steht Syriza ?

Linksradikale, Trotzkisten, Marxisten, Maoisten und Altkommunisten sicherlich viele Stalinisten bis hin zu Extremisten, die auch bereit sind politische Ziele mit Gewalt durchzusetzen.

Vielleicht sollte hinterfragt werden, ob Syriza sollte es zu einem Wahlsieg dieser Gruppierung kommen, überhaupt bereit ist sich mit dem Staatsmodell "Demokratie" zu arrangieren.

Vielleicht hat Europa mit einem Wahlsieg von Syriza diese Zäsur zur Erkenntnis nötig: Nicht nur die radikale Rechte auch die radikale Linke ist eine Bedrohung für Europa.

Um den Sarkasmus zu bemühen: Linke und Kommunistische Parteien waren schon immer Garant für blühende Wirtschaften und dem Wohlergehen der Bürger.

Was in dem Bericht fehlt…

… ist der Hinweis, daß die tatsächlich zu Besteuernden – Millionäre und Milliardäre – in Griechenland vor Abgaben verschont blieben. Daß die Banken die "Hilfspakete" in Empfang nahmen, um umgehend neue Verbindlichkeiten zu konstruieren.

… daß in Griechenland vorexerziert wird, was morgen Europa, übermorgen vielleicht der ganzen Welt bevorsteht. Den "kleinen Leuten" werden die alten Zöpfe abgeschnitten (man kann es auch Skalpieren nennen). Die Eliten dagegen können weiterhin damit rechnen, daß ihre Taschen gefüllt werden. Das alles im Zuge der alternativlosen Reformen, die die Demokratie zum Zuschauer der Marktkonformität degradieren.

Es ist an der Zeit, das Primat der Politik über die Staaten wieder herzustellen. Nicht in Sonntagsreden, wie von Sigmar Gabriel praktiziert. Sondern mit Regulierung der Banken bis hin zur Enteignung. Mit Ablehnung von TTIP, CETA, TISA & Co. Spätestens an diesen Themen wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Die Probleme sind europ., nicht griechisch!

Arme Griechen

Was bringt die Neuwahl?
Eine funktionierende Finanzverwaltung? Ein arbeitsfähiges Katasteramt? Eine effektive Bekämpfung der Korruption? ...
Ich höre von den griechischen Politikern sehr oft, dass sie andere zu einem veränderten Handeln auffordern sehe aber nicht wo sie die eigenen Hausaufgaben erledigen.
Bitte nicht ständig ein neues Lamento, erledigt eure eigene Hausarbeit für euer Volk!
Nicht häufiges Wählen sondern Anpacken ist jetzt angesagt!

Griechenland

Ich wünsche den Griechen viel Erfolg im Kampf gegen die Finanzmafia.

And the winner is ......... ....

OIb Sieg oder Niederlage Siriza. Die nächsten Millarden Tranchen sind eh Alternativlos.
Die Deutsche Bank braucht ganz dringend frisches Geld um Ihre Anleger ruhig zu stellen.

Neuwahlen - und dann?

"Neuwahlen - und dann?"
Komische Frage. Wieso stellt man sie?

Es wird eine Regierung gebildet. Und die wird dann ihr Wahlprogramm durchzusetzen.
Das ist Demokratie.

Und wenn Syriza in den Umfragen vorene liegt und die Wahl gewinnt, dann ist das auch Demokratie. Damit sollte niemand der sich Demokrat nennt ein Problem haben. Im übrigen finde ich, dass Alexis Tsipras ein sehr gut aussehender Mann ist, das wollte ich mal gesagt haben.

Syriza soll mal zeigen was Sie kann.

Wenn Syriza an die Macht kommt, soll sie
zeigen was sie kann. Griechenland soll aber vorher die Eu und Währungsunion verlassen.
Das Motto lautet: Kein Geld mehr für Griechenland.

14:10 von transarena - "Schluss mit Sparen - Geld genug

haben sie ja bekommen, die Griechen.
Jetzt ist mit unseren Geldern das Land gerettet."
-
Ich versteh nicht!
-
Welche Griechen sind damit gemeint, genug Geld bekommen zu haben?
-
Was ich mitbekam ist, dass europäische und vor allem deutsche Banken, sich dieses Geld gleich wieder einverleibt haben!
-
Ebenso, dass die reichsten griechischen Familien,ihr Geld mithilfe der EU und vor allem Deutschland,in die EU und vor allem nach Deutschland geschafft haben!
-
Statt es dem griechischen Volk in der Not zurückzugeben,beteiligt sich Europa und vor allem Deutschland daran,diesen Zustand beizubehalten!
-
"Jetzt ist mit unseren Geldern das Land gerettet",davon habe ich nun wirklich noch garnichts mitbekommen!
-
Das von meinem Verdienst Steuergelder nach Griechenland flossen,bin ich mir sicher, obwohl ich es nicht dicke habe!
-
Diese, im Schutze Europas und vor allem Deutschlands geschonten, griechischen und EU-Reichtumsfamilien sind der Knackpunkt, dass Griechenland nicht auf die Beine kommt!

Die Verringerung des Giftes bedeutet keine Gesundung

In unseren Medien wurde ja selbst ein Absinken der Rezession als grandioser Erfolg gefeiert. Was hat man denn erwartet? Das eine Wirtschaft irgendwann bei Null ankommt? Selbst im tiefsten Steinzeitkommunismus hört die Schrumpfung irgendwann auf. Das ganze wird als langsam einsetzender und erfolgreicher Prozess der Reformbestrebungen verkauft. Die Katastrophe wird einfach ignoriert. Die Realität hat sich demnach Wirtschaftsdogma zu unterwerfen, nicht umgekehrt.
.
Die strukturellen Schäden an Griechenlands Wirtschaft durch dogmatischer Austeritätspolitik werden Jahrzehnte anhalten, ganz egal wer ans Ruder kommt. Auch Syrzia kann nicht zaubern, aber das dümpeln auf niedrigen Niveau wird weiter gehen. Nur wird man dies als ein Scheitern interpretieren. Die beiden letzten Regierungen konnten mit ihrer bedeutungsschwangeren "Reformpolitik" ja nur Erfolge erzielen die "jetzt langsam greifen".
.
Die Wirtschaftspolitik muss grundsätzlich in Frage gestellt werden.

@harry.berlin

" Das ist destruktiv "
"Díe Sparbemühungen haben gegriffen"

Natürlich haben die aufgezwungenen Sparbemühungen gegriffen,Wieviel haben bis heute in Griechenland Selbstmord begangen?
Die einfachen Menschen wissen nicht mehr ein noch aus und Sie erzählen hier was von Aufwärtsgehen.Aufwärts geht es erst einmal nur wieder für die Reichen.Es wird allerhöchste Zeit,dass Griechenland eine neue
Regierung bekommt,wo der alte Politikmuff
endlich rausgesogen wird.In Brüssel bekommen schon einige kalte Füsse an den Gedanken,dass in Griechenland die "Linke"
die Regierung nach Neuwahlen stellen wird
und für Brüssel ein härterer Verhandlungspartner als bisher sein wird.
Schlechter kann es den Griechen nicht mehr
gehen.Ich glaube ,es wird für das einfache Volk wohl eher besser werden.Warten wir
die Wahlen ab und dann werden wir schlauer sein.Jetzt schon Untergangsstimmung verbreiten,ist einfach
unüberlegt und vollkommen unrealistisch.

Ich fände einen Sieg der

Ich fände einen Sieg der linken gut. Nicht weil Ihre Forderungen realistisch sind, sondern weil die Populisten dann Realpolitik machen müssten.

Ich hoffe die EU bleibt konsequent und lässt Griechenland im Zweifel pleite gehen. Das ist zwar hart für die Menschen dort, aber irgendwie auch fair. Man kann nicht Jahrzehnte über seine Verhältnisse leben und dann auf Wunder hoffen. Ein Schuldenschnitt ist keine Lösung. Wahrscheinlich "hilft" es den griechischen Fiskus mehr, wenn der dann bankrotte Staat einfach mal Null Euro Rente und Gehälter zahlt. Mal sehen, ob da nicht der eine oder andere dann den gegenwärtigen Status quo besser findet

@. transarena

"Geld genug haben sie ja bekommen, die Griechen.
Jetzt ist mit unseren Geldern das Land gerettet."

So einfach ist es dennoch nicht mit dieser
Milchmädchenrechnung; denn immerhin hat
Griechenland nach 1948 auf seine erhebli-
chen Reparationen gegen Deutschland auf
dessen Kriegsverbrechen verzichtet, um
Deutschland einen wirtschaftlichen Wieder-
aufstieg zu ermöglichen.
Jeder Wirtschaftsfachmann bestätigt heute,
daß nicht Erhard der Vater des sog. Wirt-
schaftswunders war, sondern der auf US-
amerikanisches Betreiben Verzicht auf Re-
parationen der von D. überfallenen
Staaten.
Übrigens: die Reparationen des 1. Welt-
krieges hat Deutschland erst 2012 zurück-
gezahlt.
Ohne Beteiligung der DDR.

Man stelle sich mal vor, wie lange wir noch
zahlen müßten für unsere Kriegsverbre-
chen - auch in Griechenland - ohne deren
Verzicht.

der grösste schwachpunkt jeder demokratie isses...

...dat jeder wahlausgang gilt - egal wie niedrig die wahlbeteiligung war.
die griechen werden kaum ein grösseres vertrauen in ihre eigenen politiker haben als in unsere, warum sollten sie auch? und trotzdem wird auch dort stets irgendwer gewählt. die (an sich verständliche) hoffnung, es denen da oben durch "nicht-wählen" zeigen zu können, greift leider nich.

wirklich demokratische wahlen sollten eine verbindliche mindestbeteiligung haben...

Was eine dämliche Regelung in der griechischen Verfassung!

Hier ging es nicht im Geringsten um die Person des Präsidentschaftskandidaten, sondern um einen Trick, um eine Regierung zu kippen und das Land in Instabilität zu stürzen. Wie dämlich ist eine Verfassung, die einen solchen Missbrauch zulässt! Nun wird die Rosskur "Reformen" auf halbem Wege abgewürgt und die Griechen um die Chance gebracht, dass es funktionieren könnte. Wenn Tsipras tatsächlich gewinnen sollte, werden die übrigen Euro-Staaten kaum noch Lust haben das Land in der gemeinsamen Währung zu halten. Man mag noch so sehr über Akteure außerhalb des Landes schimpfen: Die Schuld für die Misere liegt in Griechenland selber - nämlich bei früheren Regierungen, die bei den Statistiken zur Euro-Verträglichkeit gnadenlos geschummelt und auf Kosten der heutigen Generation Schulden gemacht haben.
Als einzige Konzession unsererseits sehe ich: häufiger dort Urlaub machen - das Land ist wunderschön, warm und die Menschen immer eine Begegnung wert!

Griechenland wurde nie gerettet!

Diejenigen die das Geld eingestrichen haben waren die Gläubiger und eben nicht Griechenland.

Wenn ich das richtig in Erinnerung hab wollte Tsipras von Anfang an den Schuldenschnitt.

Dafür dass Merkel und co. Steuergelder raushauen damit die Gläubiger ja nicht leer ausgehen, obwohl es absehbar war dass sich die Griechen letztendlich (und 100% demokratisch) für Schuldenschnitt oder Pleite gehen entscheiden, kann der Tsipras ja nix.

Ach herrje !

Zitat:
"Frau Merkel und Herr Schäuble tun so, als könnten sie nicht hören. Aber die Wahrheit wird sie einholen", so Tsipras. "Die Eurozone kann nicht ewig auf des Messers Schneide balancieren. Entweder sie streicht einen Großteil der Milliardenschulden, oder sie werden alle in den Abgrund stürzen."

Ob wohl auch die aufmerksamen Spaniern, Italiener und Franzosen daran Gefallen finden könnten ?

Was nun Frau Merkel, was nun Herr Schäuble ?

Lange genug standen diese Menetekel mahnend an der Wand, nur man hat sie geleugnet - wie immer.

Nun kommt tatsächlich doch der Zahltag für den dt. Steuerzahler !

Seltsam, dass die Wenigsten überhaupt nicht verstehen um

was es eigentlich geht. Vom hohen Roß werden Griechen und überhaupt Südländer als korrupte Verschwender hingestellt. Dass Deutschland seine schwarze Null hauptsächlich drei Dingen zu verdanken hat, wird total übersehen.
Deutschland käme sofort in extreme Schwierigkeiten:

1. Bräche der Export ein und Deutschland müsste vom eigenen Markt leben.
2. Stiegen die Zinsen für Staatsanleihen nur um wenige Prozentpunkte.
3. Bekämen alle Deutschen fairen Lohn für ihre Arbeit.

Die langen Gesichter möchte ich sehen, wenn Deutsche die gleichen Einschnitte wie Griechen hinnehmen müssen.
Hoffentlich kommt Tsipras an die Regierung und zieht seine Politik durch. Es könnte ein Signal für Europa sein, dass die Politik wieder von Politikern und nicht von dubiosen "Märkten" gemacht wird.

@gradraus um 15:15

Ja , da sprechen Sie etwas fundamental Richtiges an und legen den Finger in die Wunde !

@Harald Schulze

Eine Insolvenz wäre in der tat konsequent und richtig gewesen.

Die Banken, die Griechenland Kredite gegeben haben, haben die Risiken falsch eingeschaetzt.

Das eingesetzte Kapital zu verlieren und die entsprechenden Geldhäuser abzuwickeln wäre eine mehr als verdiente Strafe für diese gewesen.

Für die verbleibenden Geldhäuser wäre dies eine klare Aufforderung gewesen, eigene Entscheidungen zu hinterfragen und vorsichtiger zu agieren.
Ausserdem eine Aufforderung sich nicht auf Ratingagenturen von Zweifelhaftem Ruf zu verlassen sondern selber zu denken....

Früher... Da gab es auch in

Früher...
Da gab es auch in Griechenland einen Militärputsch, wenn die Linken zu stark zu werden drohten. Das war die 'alternativlose' Block Politik noch in den 70er Jahren. Wie wird man bloss im Jahre 2015 das 'Gespenst, dass in Europa umgeht' in Griechenland eindämmen wollen? Knechten oder Kaufen?

Pyrrhussieg?

Hoffentlich war dies kein unnützer Erfolg der Syriza.

Vielleicht haben die Griechen dieses Mal den Mut das sinkende Schiff „Euro“ als Erste zu verlassen und wählen am 25. Januar eine entsprechende Regierung.

Nichts gegen den Euro. Der ist eine tolle Idee, aber nicht für jedes europäische Land geeignet solange in Europa noch solch große Unterschiede herrschen und die Volkswirtschaften einiger Länder mit dieser Währung abgewürgt werden.

Warum konnte/kann man es nicht bei einer Zusammenarbeit belassen, die auf Freundschaft und Vertrauen beruht und musste so schnell regelrechten Zwang einführen – nichts anderes war/ist m.E. der Euro. Von Freundschaft und Vertrauen ist ja gerade im Fall Griechenland wenig übrig geblieben.

@beat126

"""Ich kann nur empfehlen, nicht die Wahl abzuwarten, sondern frühzeitig zu intervenieren."""

Sorry, aber wie soll ich denn das verstehen???

Und außerdem haben die Amerikaner gerade genug zu tun, im "nahen Osten" und der Ukraine. Wer soll Griechenland dann übernehmen???

Ich finde es richtig das man den Willen des Souveränes befolgt, denn das ist Demokratie!
Und wenn das griechische Volk den Schuldeneintreiber der EU und der USA nicht mehr gehorchen wollen ist das auch deren Entscheidung und zu respektieren.
Man wollte die Griechen ja abstimmen lassen über die Inanspruchnahme des "Hilfspaketes" der EU unde des IWF.
Das wurde aber von Freu MERKEL verhindert.
Das kommt eben dabei heraus, wenn man Politik ohne die Völker, die es betrifft, macht.
Und ich befürchte, das Griechenland nicht der Letzte Staat ist, der es irgendwann zu lästig findet sich gängeln zu lassen von Technokraten und deren Lobbygesteuerten Entscheidungen.

Prost Neu Jahr Griechenland, und viel Erfolg !!!!!

Umkehrschluss ziehen !

@Hugomauser am 29. Dezember 2014 um 15:01h
"Bisher gab es nur Kredite. Und: 63% der Gelder kamen NICHT aus Deutschland."

Dies bedeutet aber im Umkehrschluss, dass 37% der Kredite (für die der dt. Steuerzahler haftet und bei Ausfall bezahlen muss) eben aus DE kommen, also mehr als ein Drittel.
DAS sind keine Peanuts mehr.

Ich wünsche der Linken viel Erfolg!

Und das meine ich ohne irgendeinen Hintergedanken!

Es ist hier schon viel gesagt worden, was mich einmal wieder an die Geschichtsvergessenheit vieler Deutscher erinnert. Aber schlimmer noch, werden sogar die Ursachen der so genannten EURO-Krise vergessen, die in Wahrheit eine Finanzmarktskrise war und leider immer noch ist. Griechenlands Probleme sind - nicht nur - aber wesentlich der Gier Mancher geschuldet, und ich kann jeden einzelnen Griechen verstehen, der davon die Nase voll hat, sich weiterhin als der Sündenbock für diesen Wahnsinn fühlen zu müssen, weil sie leider auch so behandelt werden. Ich finde, als Deutscher (ich bin selbst einer) sollte man sich schon etwas zurücknehmen und den Griechen einmal *wirklich* helfen, indem man sie ernst nimmt und auch die politische Linke nicht gleich als "Teufelszeug" abtut. Ob sie's jedoch besser machen wird, weiß niemand (wenn sie's denn wird)... das Problem ist eben nicht nur politischer Natur, oder in Griechenland allein zu lösen.

Es wird immer nur vom sparen geredet....

Sparen, sparen, sparen.....
Die Schulden sind hoch, Sparen tut weh, die Bevölkerung fühlt sich bevormundet und verlassen.
Dabei ist es ja nicht unbedingt nur eine Sache des Sparens.
Viel mehr muss man doch mal dafür sorgen dass diese unglaubliche Steuerhinterziehung und Korruption beendet wird.
Aber davon hört man gar nichts!
Was soll man sparen wenn kaum was rein kommt???

@Selektron

So so, Syriza fordert...

... einen Schuldenschnitt zu Lasten der Steuerzahler Nord- und Mitteleuropas, die eh nur mehr als zähneknirschend die letzten Jahre Banken über Wasser gehalten haben?

Hoffentlich bleiben diese Länder im Falle eines Wahlsieges der Syriza hart und nehmen auch bankrotte Banken in Kauf für den Fall nicht akzeptabler Bedingungen seitens einer neuen griechischen Regierung. Eh schon eigenartig, dass auf einmal eine griechische Partei was für seine Bürger tun will
Auch wenn eine drohende Bankenpleite erstmal teurer wird als ein Schuldenschnitt, so werden letztendlich die Folgekosten der Bankenrettungen, insbesondere wg.des Nachahmereffekts, letztendlich sicher teurer werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Immer ruhig bleiben

Ein Schuldenschnitt würde für die anderen EU-Länder Abschreibungen in MRD-Höhen bedeuten, letzlich also ein dramatischer Anstieg der Staatsverschuldungen der anderen Länder.
D könnte dies noch bewerkstelligen, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien etc. wären über Nacht "an die Wand gefahren".
Also, wird ein Schuldenschnitt nicht kommen.
Sollte Greichenland seine vertraglichen Verpflichtungen betreffend Reformen nicht nachkommen wird kein Geld aus der EU nachfliessen. Somit wird Griechenland zahlungsunfähig.
Zahlungsunfähigkeit bedeutet keine Rentenzahlungen, Zusammenbruch des Gesundheitswesens, kein Benzin und Heizöl etc.
Maximimum 2 Monate wird dies die Linke-Regierung überleben und die nächsten Neuwahlen werden wieder vor der Tür stehen.

Könnte eine Chance für die Geberländer sein

Dann sollen die Linken gerne die Wahl gewinnen. Irgendwann ist es hoffentlich nicht mehr vermittelbar, dass Deutschland und ein paar andere Geberländer immer neue Milliarden runterschicken und die griechischen Schulden werden (ob mit oder ohne Sparen) immer größer.

Griechenland kann da nicht mehr rauswachsen, denn es ist klassisch überschuldet. Unsere Milliarden sind sowieso weg, lieber endlich ein "Ende mit Schrecken" mit griechischer Staatspleite und Neuanfang ohne Euro-Währung.

@ Selektron

"So so, Syriza fordert einen Schuldenschnitt zu Lasten der Steuerzahler Nord- und Mitteleuropas..."
Das ist so nicht korrekt:
Zu Lasten der Steuerzahler (noch als Haftung) wurde die Banken - nicht aber die Griechen bislang gerettet.
Weshalb trägt überhaupt der EU-Steuerzahler und nicht der Investor (die Banken) das Risiko?
Die Eintrittsmauscheleien Griechenlands waren den Investoren bekannt, nicht aber den normalen Steuerzahlern in der EU, denen einfach eine Haftung von ihren Regierungen übergestülpt wurde.

Verpasste Chance

finde schade, dass in athen, anders als am vergangenen samstag in stokholm, alle demokratisch-unpopulistischen parteien am ende doch nicht fähig waren, einen gemeisamen pakt gegen radikalen von rechts und links, egal ob nationalisten oder kommunisten, zu schliessen.

dabei konnte doch ausgerechnet Stavros Dimas, der vor der abstimmung im parlament die unterstützung von seite der "Unabhängigen Griechen" abgelehnt hat, obwohl die 15 Stimmen dieser rechtsnationalistischen Partei ihm das Präsidentenamt gesichert hätten, da zu einer wichtigen symbolfigur werden, der den ganzen demokratischen grossteil der griechischen politik auch gegen extremismus eines linken couleurs vereint.

Halbwahrheiten

"Geld genug haben sie ja bekommen, die Griechen." - "Griechenland hat Jahrzehnte lang über seine Verhältnisse gelebt." - "In den Euro hat GR sich geschummelt. In dem falsche Wirtschaftsdaten nach Brüssel geliefert wurden." - usw
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Einige Kommentatoren haben es schon angedeutet:
- Nicht "die Griechen" haben genug Geld bekommen. Z. T. werden sie vom Staat extrem ausgeplündert und in den Ruin getrieben (kleine Immo-Eigentümer / Kleinunternehmer).
- Der griechische Staat wurde von einer Reihe mächtiger Milliardärsfamilien ausgenommen (Latsis u.a.)
- Die Eurokratie hat von den manipulierten Wirtschafts- und Finanzdaten gewußt. Die Sucht der Möchtegernmächtigen war aber größer als die Bedenken zahlreicher Sachverständiger.

Und ich hoffe auch, daß die Opposition gewinnt und die Schulden nicht zurückgezahlt werden - in der Hoffnung, daß dadurch die Erkenntnisse wachsen und ein weit größerer Schaden durch künftige Maßnahmen der EZB verhindert werden kann.

Gemach, Gemach!

Die vorgezogenen Wahlen sind nur zu begrüßen. Gewinnen die Linken die Wahl, dann müssen sie als die Regierung zeigen, dass sie auch Realpolitik betreiben können. Schäuble mahnt ja bereits die Vertragstreue einer neuen Regierung gegenüber der Troika und anderen Gläubigerstaaten an.

Und wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt, dann ist dies noch lange kein Weltuntergang. Einzig die "Schwarze Null" wird Schäuble nicht mehr halten können, sollten die deutschen Bürgschaften aktiviert werden müssen. Die Eurozone kann auch ohne Griechenland leben, wobei der Ausstieg aus dem Euro nicht bedeutet, dass Griechenland auch aus der Europäischen Union (EU) ausscheidet. In diesem Fall kann Griechenland unter dem Dach der EU seinen Handel und Währung wieder aufbauen und könnte seine Strukturen und Finanzsystem erneuern ohne an das Diktat der Troika gebunden zu sein. Und die EZB muss dann auch nicht durch Anleihenaufkauf den griechischen Staat finanzieren.

@Hermann M.

"Seltsam, seltsam ist es in der Tat, dass es immer noch Menschen gibt die glauben die "Linken" würden die Probleme lösen. Unser jüngste Geschichte ist doch voller Beispiele die zeigen, dass Linke weder von Wirtschaft noch von wirtschaftlichen Zusammenhängen einen Schimmer haben."
.
Seltsam ist eher, dass die lassiez-faire Marktwirtschaft einige Jahrzehnte zuvor doch katastrophal scheiterte und allerschlimmste Verwerfungen auslöste. Dies ging als Weltwirtschaftskrise in die Geschichte ein. Mit geringen Änderungen haben wir wieder so ein Denken in Europa und auf der Welt. Aber gerade in Europa scheitert diese Ideologie extrem. Beleg? Würde eine "linke Regierung" ein Fünftel der Wirtschaftsleistung binnen weniger Jahre vernichten, würde niemand was von "notwendigen Reformen" oder "Rosskur" schreiben. Und auch die Syrzia wird den Karren nicht aus den Dreck ziehen können. Wie denn auch? Selbst mit Investitionsprogrammen wird man den Schaden der Austerität nicht einfach wegbügeln können.

Nichts zu verlieren

Auch ich wünsche den griech. Menschen viel Kraft und Glück im Kampf gegen die Finanzmafia.

Die normalen Bürger dort können eh nichts mehr verlieren.

Demokratieverständnis ???

Es ist ein merkwürdiges Demokratieverständnis, dass ein Ergebnis, welches nicht ins Konzept passt sofort verteufelt wird und der Untergang des Abendlandes ausgerufen wird. Es ist auch ein sehr fragwürdiges Verständnis von objektiver Berichterstattung, wenn einzelne Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen als alleinige Strategie einer politischen Partei hingestellt werden und sofort die Populismuskeule geschwungen wird. Hat sich irgendjemand bei der TS mal das Programm von Syriza angesehen? http://www.uweness.eu/programm-von-syriza.html
Ja da steht Verhandlungen zur Streichung der Schulden aber auch u.a. Regelung der verbleibenden Schulden, Reorganisierung und Konsolidierung der Mechanismen der Steuereintreibung, Aufhebung der Steuerbefreiungen für Schiffseigentümer und die Griechisch-Orthodoxe Kirche, Verfolgung von Steuerhinterziehung. Alles das was unter den bisherigen konservativen und sozialdem. Regierungen nie realisiert wurde.

Katharsis

Es wurde auch Zeit, dass die griechische Tragödie weitergeht. Jetzt noch ein Monat Wahlkampf als retardierendes Moment und dann ein Wahlsieg Tsipras als Katharsis. Das kommt davon, wenn man Probleme nicht löst, sondern mit mehr und mehr und noch mehr Geld verschiebt. Nur dass es jetzt nicht mehr die Banken erwischen wird, wie noch vor vier Jahren, sondern - wieder mal- den Steuerzahler. Aber der hält ja bekanntlich einiges aus, sogar alternativlose Politik.

Spassvogel Tsipras

Tsipras ist ein Spaßvogel. Ich möchte sehen, wo er das Geld hernimmt um mit der Sparpolitik aufzuhören. - Wenn er mit einem Federstrich die alten Schulden streicht möchte ich die sehen, die dumm genug sind ihm Geld für seine Politik in die Hand zu drücken.

Ohne Schuldendienst hat Griechenland zwar im Moment eine schwarze 0 im Haushalt, zu verteilen ist deshalb noch lange nichts.

Spätestens wenn er in der Regierung ist, wird ihm das auch auffallen. Dann wird er jemandem zu Sündenbock stempeln und da weitermachen, wo die bisherige Regierung aufgehört hat.

Allein die notwenigen Reformen ( Stichworte: effiziente Verwaltung, Korruptionsbekämpfung, etc. ) wird auch er nicht angehen.

Leider werden die Griechen leiden, solange diese Aufgaben nicht erledigt werden.

Was noch trauriger ist, es ist niemand in Sicht, der sich dieser Aufgabe stellen will.

Linksaußen

Leider werde ich jetzt auch Griechenland und damit meine geliebte Insel Kreta auf meine No-Go-Liste setzen müssen.

Erst hat Griechenland Milliarden bekommen - und jetzt sind dort die Kommunisten vor der Machtergreifung.

17:53 von Daniel.Düsentrieb

"...Und wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt, dann ist dies noch lange kein Weltuntergang. Einzig die 'Schwarze Null' wird Schäuble nicht mehr halten können, sollten die deutschen Bürgschaften aktiviert werden müssen. Die Eurozone kann auch ohne Griechenland leben..."
Wie sagt der bürgerliche Volksmund: "Das Kapital ist ein scheues Reh..."
Ein Ausscheiden der Griechen aus dem Euro würde zunächst einmal psychologische Schockwellen aussenden, die die Bankaktien in tiefste Tiefen fallen lassen. Ist der Schock dann vorbei und man besieht den realen Schaden - als da sind etliche verlorene Milliarden, die Schwierigkeiten der Loslösung international handelnder Konzerne in Griechenland, Grenz- und Zollprobleme, vieles mehr, an das wir im Augenblick gar nicht denken - dann werden sich vor allem die nächsten Ausstiegskandidaten umsehen. Und genau aus diesem Grund wird die EU-Regierung Griechenland nur im äußersten Notfall in die Drachme entlassen. Sonst darf sie das bald mit der Lira auch...

Mein Wunsch

für die Griechen ist der,dass sie sich nicht bei der Neuwahl von Brüssel und Berlin beeindrucken lassen und sie sich für eine Regierung entscheiden,welche sie nicht mehr
bevormunden lässt .Mehr möchte ich nicht dazu sagen,denn es ist in Deutschland nicht
gut,wenn man einer "linken Partei" alles Gute
wünscht.

@17:35 von MaWo

Zu Lasten der Steuerzahler (noch als Haftung) wurde die Banken - nicht aber die Griechen bislang gerettet.

Ja? Und? MIt den Hilfen für Griechenland mussten offene Kredite bedient werden, Geld, das der griechische Staat zuvor von den Banken erhalten hatte. Ohne die Hilfen hätte Griechenland schon vor zwei Jahren keine Bankkredite mehr bekommen bzw. nur zu deutlich höheren Zinsen. Mit der Folge, daß der Absturz noh heftiger ausgefallen wäre.

Weshalb trägt überhaupt der EU-Steuerzahler und nicht der Investor (die Banken) das Risiko?
Weil den Griechen im Falle eines weiteren Schuldenschnittes keiner mehr eine müde Drachme leihen wird. Ganz einfach. Und weil das Risiko dann nicht von den Banken, sondern von den Bankkunden getragen wird. Was glauben Sie, was Banken mit Ihren Spareinlagen machen? Im Keller einlagern und der Herr Direktor nimmt täglich ein Goldbad? Und Zinsen wollen Sie dafür, daß die Bank auf Ihr Geld aufpasst auch noch?!

Tsipras maßlose Arroganz

Herr Tsipras glaubt nun mit billigem Populismus Stimmung im Land machen zu können - statt auf eine saubere Inlandspolitik zu setzen, gräbt er jetzt das Kriegsbeil gegen die EU aus - nicht gerade durchdacht - Griechenland kann sein Problem nur in den Griff bekommen, wenn es die Steuerhinterziehung in den Griff bekommt, denn die boomt nach wie vor. Wenn der Staat das Vertrauen seiner Bürger nicht gewinnt, dann geht das Land mit oder ohne Tispras und Konsorten den Bach (das Mittelmeer) hinunter. Beim letzten Griechenlandaufenthalt habe ich bei 23 Übernachtungen in verschiedenen Appartement z.B. nur für 6 Nächte eine Rechnung bekommen! Und der Tourismus ist nun mal die Haupteinnahmequelle Griechenlands. Auch das Gros der Ärzte und Unternehmer zahlen weiterhin nur wenn man Ihnen die Pistole auf die Brust setzt - das ist das wahre Problem Griechenlands! Wir sollten aufhören dieser Nation von professionellen Anarchos weiterhin Geld in den .... zu schieben - sinnlos!

Es ist schockierend, wie

Es ist schockierend, wie gewissenlos die Schuldner mit ihren Schulden umgehen.

Wenn ich auf der Straße einer alten Dame die Handtasche klaue, dann kommt sofort die Polizei, obwohl im Portmonaie vielleicht nur 100 Euro sind.

Wenn aber Staaten Milliarden von Schulden anhäufen, die sie bewußt nicht zurückzahlen wollen, wer bestraft dann die Staaten. Der Schaden, den notorischen Staatsschuldenbetrüger mit der Inflation anrichten überschreitet jede Vorstellungskraft.

Also Frage an die Politiker: Wie will man zukünftig Staaten bestrafen, die ihre Schulden nicht bezahlen? Schulden erlassen ist ein No-Go, denn es handelt sich um das Geld, für das andere Menschen ein Leben lang gespart haben. Embargo gegen Griechenland und Co. Oder vielleicht sogar Krieg?

Viele andere Optionen bleiben da wohl nicht. Je schneller wir zu nationalen Währungen zurückkehren, je geringer wird der Schaden sein. Am Euro festzuhalten ist finanzieller Selbstmord.

Der Krug geht zum Wasser, bis er bricht .

Risse genug hat er ja schon.

Wird vielleicht das Ende der jetzigen Politik :

Geld für die Grossen
Armut für die Kleinen

eingeläutet ?

was dieser Politiker verspricht

kann nie eingehalten werden. Mit welchem Geld?Wieso geben die LInken immer Geld aus, dass sie nicht haben

.. und dann weiter mit der Euroschuldenpolitik!

na, dann mal ohne Alternative.
EURO: Keiner haftet für Dritte war versprochen. Die Glaub- und Kreditwürdigkeit ist längst weg. Da war doch erst wieder von einer positiven griechischen Entwicklung zu lesen - "kein weiterer Schuldenschnitt nötig", so der Finanzminister! Warum war der erste rechtswidrige Schuldenschnitt überhaupt notwendig? Eine Stundung durch die verantwortlichen Eurostaaten, die den Eurobeitritt mit falschen Zahlen ermöglichten, wäre rechtsstaatlich gewesen. Aber nein, unter massgeblicher Mitwirkung der deutschen Politik, der Kanzlerin, wurden unbeteiligte Kleinanleger zwangsenteignet!

Von Anfang an war klar, das wird nichts! Schulden machen, die man nicht bedienen kann, immer noch keine angemessenen Steuern erheben, Geldwäsche zulassen? Reiche Griechen investieren unversteuerte Milliarden im Euroland. Der deutsche Sparer und Steuerzahler soll dann dafür aufkommen?! Nein, gebt den Griechen die Drachmen wieder oder raus aus dem Euro, das unabhängig vom Wahlausgang.

Neuwahlen ...

... werden endlich den von so vielen Bürgern in Europa erwünschten Politikwechsel herbeiführen. Schluss mit dem Kotau vor dem Kapital ...

18:28 von VWLer

"...Tsipras ist ein Spaßvogel. Ich möchte sehen, wo er das Geld hernimmt um mit der Sparpolitik aufzuhören. - Wenn er mit einem Federstrich die alten Schulden streicht möchte ich die sehen, die dumm genug sind ihm Geld für seine Politik in die Hand zu drücken."

Russland? China? Eigentlich sehr naheliegend... und sagen Sie nicht Russland wäre pleite, dafür finden sich immer ein paar Milliarden. :-)

Drachme!

Der einzige Ausweg wird die Drachme sein. Raus aus dem Euro, raus aus der EU.

Dann kann sich die kommunistische Machtergreifung ihren eigenen Weg suchen.

Ohne wird es nichts!

ZITAT: "... werden endlich den von so vielen Bürgern in Europa erwünschten Politikwechsel herbeiführen. Schluss mit dem Kotau vor dem Kapital ...TATIZ

Den Sozialismus werden aber die Sozialisten auch nicht ohne Geld aufbauen. :-)

PS: Wieviele Bürger wollen den sogenannten Politikwechsel denn?

Wieder OPM!

ZITAT: "Mit welchem Geld?Wieso geben die LInken immer Geld aus, dass sie nicht haben" TATIZ

Weil die immer nur das Geld anderer Leute ausgeben.

Und wie?

ZITAT: "Neuwahlen ...

... werden endlich den von so vielen Bürgern in Europa erwünschten Politikwechsel herbeiführen. " TATIZ

Wieviele Bürger in Europa wünschen sich denn nun genau welchen Politikwechsel und in welche Richtung?

re lenamarie

"Wieso geben die LInken immer Geld aus, dass sie nicht haben"

In Griechenland haben alle Politiker Geld ausgegeben, das sie nicht hatten.

Da kommt Ihr Linken-bashing ziemlich deplatziert daher.

re JWW

"Weil die [Linken] immer nur das Geld anderer Leute ausgeben."

Wessen Geld gibt denn Herr Schäuble (CDU) aus?

Seins?

Neuwahlen - und dann?

Lässt sich ganz einfach beantworten:
Finanzmarktkonforme Demoktratie wird ersetzt durch echte Demokratie.

Gut so.
Mögen alle anderen Europäer dadurch endlich auch Mut fassen,
sich von den Raffgierigen zu befreien.

@um 21:00 von JWW

"Den Sozialismus werden aber die Sozialisten auch nicht ohne Geld aufbauen. :-)"

Ich bin kein Sozialist ... Daher trifft mich Ihre Kritik nicht ...

Syrizia und Schuldenschnitt - gut für GR und gut für uns

Das schafft für beide Seiten Klarheit. Die Bürgschaften werden zwar fällig, vermehren sich aber nicht mehr ins uferlose. Wir sind das Fass ohne Boden los.

Die Griechen ihrerseits werden gezwungen, sich der Realität zu stellen. Bisher waren ja immer die Anderen schuld, vorneweg Deutschland. Sie haben die Atempause nicht genutzt, ihren Staat auf tragfähige Beine zu stellen. Warum auch, schließlich war es ja nicht eigenes Versagen sondern die Schuld der Anderen.

Wenn man die Misere dann aber nicht mehr auf irgendwelche Sündenböcke projezieren kann beginnt hoffentlich ein Umdenken und ein Neuanfang ausserhalb des Euro.

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