Kommentare - EU beschließt neue Krim-Sanktionen

18. Dezember 2014 - 15:00 Uhr

Die EU hat weitere Sanktionen gegen die Krim verhängt. Firmen mit Sitz in EU-Ländern dürfen keine Immobilien oder Unternehmen mehr auf der Halbinsel kaufen. Zudem dürfen Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in den Hafenstädten anlegen.

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Kommentare

Schade

auf der Krim konnte man gut Urlaub machen.

Russland wäre gut beraten sich von Europa zu lösen und seine Industrie in Ordnung zu bringen.Flächen hat Russland genug so das Sie eigentlich in der Lage sein sollten Landwirtschaft und auch die Industrie und Automobil Wirtschaft für Ihre Bürger bestreiten zu können.

Leider haben Sie da bissel verpasst,vielleicht ist diese Krise ja in der Lage Sie aufzuwecken.
Rohstoffe dazu haben Sie ja Alle im Heimischen Boden.

Vielleicht klappt es ja dieses Mal,aber Schade um die Krim ist es trotzdem,egal wem Sie gehört es ist eine schöne Gegend.

Gruß

Sanktionen: Eine Posse, wenn nicht so traurig und ernst

Na ja, abgesehen davon, dass doch die ganzen Sanktionen ohnehin in der angeblichen Sache wirkungslos oder kontraproduktiv sind: Man sucht sich doch nicht den Urlaubsort danach aus, wo einen ein Kreuzfahrtschiff hinbringt, sondern wählt das Verkehrmittel und das Unternehmen, das einen zum gewünschten Urlaubsort bringt. Also werden dann wohl die russischen und türkischen Schiffe etc. das Geschäft machen. Genauso die Immobilien: Weniger EU-Nachfrager, der Preis sinkt, Chance für rubelgeschwächte russische Käufer.
Hat nicht Obama gestern ggü. Kuba die Wirkungslosigkeit von Sanktionen zugegeben? Aber gegen Russland inkl. Krim werden welche verhängt, in den USA sogar derzeit ein extra Gesetz dafür entwickelt? Das zeigt doch, dass es dem Westen gar nicht um ein "Einlenken" Russlands im konkreten Konflikt geht (denn Sanktionen sind dazu ja erfolglos), sondern wohl eher um Schädigung der Beziehungen zu Russland generell. USA und UK (Cameron) reklamieren, die EU zu Sanktionen bewegt zu haben.

EU: Politik vs. Bevölkerung

Die EU scheint mir ein großer Sandkasten voller bockiger Kinder zu sein. Anders lassen sich solche Entscheidungen nicht erklären.
Russland war noch nie auf Tourismus angewiesen. Sanktionen gegen die Krim treffen demnach auch nur die Krim. Genauer gesagt: Die Menschen dort.

Es ist mir absolut unerklärlich, welcher Zweck damit erfüllt werden soll. Soll die Bevölkerung dafür bestraft werden, dass sie sich im Referendum für Russland entschieden hat?

Wenn sich die Politik gegen Menschen richtet, läuft irgendetwas gehörig falsch. Armes Europa.

Ab sofort nur noch:

Reisen ins befreundete Ausland! Kennen wir das nicht?

wenn das so weiter geht

dann wird mir noch vorgeschrieben wohin ich reisen darf.

An was erinnert mich das nur?

Menschenfreundlichkeit

Ich dachte der EU liegt etwas an den Menschen auf der Krim, damit sie nicht unter dem "schrecklichen russischem Regime" leiden. Da helfen Saktionen bestimmt.
Aber ich verstehe schon, da Russland nicht so schlecht ist wie uns die Medien weißmachen wollen und den Menschen auf der Krim helfen werden, treffen die Saktionen Russland.
Aber warum nochmal ? Da scheiden sich selbst bei Fachleuten die Meinungen, wurde sie annektiert, oder ist das Referendum vlt. doch eher rechtsgültig.
Klar ist nachwievor die Nato will ein Land nach dem anderen entgegen den Abkommen damals mit Russland. Die Ukraine hat das Fass zum überlaufen gebracht, und Russland hat dem Eimer darunter gestellt um auch etwas abzubekommen. Aber das lässt der Westen nicht mit sich machen, sodass nicht nur die ukrainische Bevölkerung unter Krieg und Menschenrechtsverletzungen leidet, nein nach der russischen leidet jetzt auch die Krim Bevölkerung unter Saktionen.

Kommt mir das nur so vor...

... oder schädigt man damit nicht eher den europäischen Firmen?

Nicht zu fassen

Sanktionen, Santionen weiter fällt der EU nichts ein. Die Warnungen der Fachleute und der Wirtschaft werden überhört, Frau Merkel kennt sich da wohl besser aus.

Nichts anderes erwartet. Der

Nichts anderes erwartet. Der große "Bruder" hats doch gesagt.
Wird jetzt meine Reisefreiheit eingeschränkt?
Langsam ist die EU eine Farce.

Na das ist ja mal ein Schlag

Na das ist ja mal ein Schlag gegen die Tourismusbranche. Es ist ja so schwierig eine Briefkastenfirma außerhalb der EU zu gründen und diese ein paar Immobilien auf der Krim erwerben zu lassen. Das macht sich doch sicher auch gut auf der Steuererklärung ...

dann bucht man halt woanders

es gibt schließlich auch Krim Kreuzfahrten von Reedereien, die nicht "europäisch" sind.
Völig absurd ist diese Maßnahme allerdings aufgrund der Tatsache, daß die meisten Kreuzfahrtschiffe ausgeflaggt sind. Was bedeutet, daß sie in Panama oder ähnlich registriert sind.

EU schneidet sich ab...

... von einer echte Perle der Natur. Das weiß ich durch reiche persönliche Erfahrung, die immer positiv war. Schade, für die EU. Damit gibt sie auch die Touristenindustrie in die Hände von Russland, Türkei, und anderen klügeren Nationen. Wieder gut gemacht, EU! Wie noch kann man sich in den Fuß schießen?

Inselwelten

Obama will gerade die Sanktionen gegen Kuba lockern, und die EU führt Sanktionen gegen die Krim ein?

Wo leben wir denn, etwa in OLD-EUROPE?

Langsam wirds wirklich lächerlich

Also richten sich die Sanktionen jetzt gegen Reedereien, Reisebüros und harmlose Touristen ?

mir fehlen die Worte

"Die EU-Diplomaten betonten, es handele sich nicht um eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland selbst. Die Maßnahmen richten sich gezielt gegen die annektierte Halbinsel Krim im Schwarzen Meer."
Die EU-Diplomaten sollen mit der Schönrederei aufhören.
Maßnahmen gegen eine Halbinsel?
Oder doch gegen die Bevölkerung?
Die Menschen auf der Krim sollen, laut EU, wirklich zu spüren bekommen was für sie ein EU-nichtkonformer Weg bedeutet. Aber sowas können ja "Diplomaten" nicht sagen.

Demokratisierung auf washingtonisch

Man versucht mit allen Mitteln, Russlands Volkswirtschaft zu schädigen. Besonders durch den niedrigen Ölpreis ist die Lage dort momentan wirklich nicht zum Jubeln. Aber auch die USA werden bald die Notbremse ziehen müssen, denn sinkt der Preis unter 60$, bekommen sie selbst Probleme.
.
Washington hofft, das russiche Volk gegen Putin aufhetzen zu können, denn es wäre ihnen recht, wieder jemand so nachlässigen zu haben wie Jelzin, der den Amis Handel mit russischem Öl ermöglichte, ohne dass von dem Geld etwas im Land hängen blieb. So dass es den Menschen genützt hätte. Oligarche wie Chodorkowski wurden reich, der Durchschnittsbürger hatte das Nachsehen.
.
Das Ziel freilich ist, Russland zu "demokratisieren", Freiheit bringen und so

Fatale Entscheidungen .........

--merkel u. Kollegen treiben weiter d. Keil in d. Annäherung durch Dialog !

Muß merkel mit ihren EU-lemmingen mitschwimmen ,
oder entspringt es gar ihrem DOGMA ?

Merkel sollte wissen:
Nicht Alle Bürger tanzen nach ihrer
Pfeiffe !
und das ist GUT SO !

Wofür ist das jetzt?

Schlupflöcher schließen?
Ich dachte EU zählt Krim nicht zu Rußland. Nagut Putin hat Krim annektiert deswegen die Sanktionen. Was hat denn Krim eigentlich angestellt oder wen hat Krim annektiert? Welche Menschenrechte haben denn die Leute in Krim verletzt?

Zitat: "Es ist aus EU-Sicht

Zitat: "Es ist aus EU-Sicht vor allem Russland zuzuschreiben, dass es eine verlässliche Waffenruhe in der Ostukraine nach wie vor nicht gibt."

Die wichtigste Frage hier wäre: Welche Gründe sollte Russland dafür haben? Warum sind sie nicht an einer Waffenruhe interessiert? Ist die EU überhaupt an einer Waffenruhe interessiert? Denn dann müssten sie ja die Sanktionen wieder zurücknehmen. Wollen sie das wirklich?

@Konoeshidan - Die falsche Frage

Kommt mir das nur so vor...
... oder schädigt man damit nicht eher den europäischen Firmen?

Das wird so sein. Es wäre auch garnicht schlimm wenn es in Folge einer Maßnahme geschehen würde mit der man irgendeine Verbesserung herbeiführen könnte - dann hätten solche Opfer auch Sinn.

Es ist die Maßnahme an sich die falsch ist - selbst wenn sie den gewünschten Effekt hätte.

Dabei wäre eine Einigung zwischen EU und Rußland garnicht so schwer wenn diese nicht stetig bedingungslos der Politik der USA folgen würde...

Peinlicher Aktionismus

Schlau wäre es gewesen, den Rückfall der Krim an Russland zu akzeptieren und über ein zweites Referendum mit neutraler Wahlüberwachung den Russen und sich selbst die Legitimation zu geben, dass dem Prinzip der Selbstbestimmung Genüge getan wurde.

Die Heuchelei

Da redet Frau Merkel von Sicherheit nur mit Russland und im Gespräch mit Russland bleiben und schon werden weitere Sanktionen
beschlossen.Keiner in den EU-Ländern,welche
diese Sanktionen mittragen,merken überhaupt,wie widersprüchlich ihre Aussagen sind.Ich habe gerade mit einem ehem.russ.
Kollegen telefoniert.Der lacht nur über diese neue Sanktion.Er sagt,"Europa denkt zu kurz,
unser Präsident wird es schon richten und ich habe Vertrauen zu ihm".
Ich in Deutschland habe aber zur Frau Merkel kein Vertrauen.Es wird eingerissen ,was in Jahren an Vertrauen zwischen Ost und West aufgebaut wurde.Dies waren aber noch andere Kaliber der Politik,als wir sie von heute kennen.

also bekommen wir von der Eu jetzt auch noch das Reisen

wo man hinwill verboten.Bescheuerte Lampden, Gurken usw. Jetzt auch das noch.Eu ist der grösste Fehler, nach dem 2.Weltkrieg.Und FRau Merkel , ich schäme mich dafür, dass ich sie gewählt habe

Die Wege werden schon gefunden

Also ich denke dass falls jemand auf der Krim seinen Urlaub machen will dann wird er schon die Wege finden wie er dorthin kommt.
Und wenn es nicht die europäische Transportmitteln werden dann eben werden die anderen das Geld verdienen.
Gruß.

KaZantip

KaZantip ist legendär, ich hoffe ich kann noch 2015 dahin. Aber wahrscheinlich wird bald auch das verboten.

Die Grundlagen der schlechten

Die Grundlagen der schlechten Lage in Russlands wurden schon lange vor der Ukraine-Konflikt gelegt.

Wenn nun tatsächlich die Regierung versuchen wird, sogenannte Kapitalverkehrskontrollen einzuführen, um das Abziehen von Investorengeldern zu stoppen, dann "Gute Nacht Russland"!

Was soll das denn?

Was soll denn der Schwachsinn? Kann ich als Deutscher mich auf der Krim jetzt noch sehen lassen? Meine Frau ist von dort, ich habe Schwiegereltern, Schwager, Neffen und Nichten auf der Krim - und was die inzwischen von der EU halten brauche ich hier wohl nicht mitzuteilen. Diese Sanktionen treffen doch weder Russland noch Putin - sondern nur die Menschen die vom Tourismus leben (nicht das der europäische Tourismus auf der Krim eine große Einnahmequelle war). Wer leidet denn jetzt darunter? Das Eiscafe in Jalta, Sewastopol, der Taxifahrer an der Südküste... Tut mir leid, das ist nur noch lächerlich... Hat eigentlich mal irgend einer unserer Politiker mit den Menschen auf der Krim gesprochen? Ich stelle gerne via Skype eine Verbindung zu "normalen" Menschen dort her, vielleicht stellt dann mal jemand die Frage des Referendums - wo wollt ihr dazugehören? EU oder Russland? Ich weiß das sich bei uns da einige dumm umgucken würden über die Antwort...

Auch wenn alle EU-Politiker unisono die ...

Halbinsel Krim als von Russland "annektiert" sehen, war sie seit 1782 russisch!
Eine deutsche Adlige aus dem Hause Anhalt-Zerbst hat im zartem Alter von 17 Jahren den Sohn der damalige Zarin geehelicht.
Nach deren Tod und der Aufgabe der Regierung durch den Tronnachfolger wurde sie Zarin und zwar Zarin Katharina die Große!
Russland hat das osmanische Heer besiegt, das damals die Krim und Teile der Ukraine besetzt hatten.
1782 erklärte Katharina die Große, die Krim ist russisch und wird es immer bleiben.
Daran ändert auch nicht das "Geschenk" des damaligen Partei- und Regierungschef Chruschtschow, selbst Ukrainer, an die ukrain. soz. Sowjetrepublik, Teil der Sowjetunion.
Geschenke von Ländereien innerhalb eines Staates sind völkerrechtlich nicht bindend.

Bitte alle zurückhalten!!!

"Solange die US-Investoren, die sich den Krim-Kuchen ursprünglich sichern wollten, nicht ihr Stück bekommen haben, darf auch erstmal kein anderer ran! Erst recht keine Europäer." So könnte man diese 'Sanktion' ebenfalls verstehen.
Es ist unfassbar. Die EU drohte nicht nur den Schotten und Katalanen mit erheblichen Nachteilen im Fall einer Abspaltung. Nein, es besitzt die Chuzpe, den Menschen außerhalb der EU ebenfalls aufzuzeigen, was es bedeutet, die "falschen Freunde" zu haben. Für wen halten wir (die) sich eigentlich?! #nichtmeineEU

Die Politik

Die Politik in Europa ist nur noch eine Farce.
Sie wollen den Menschen auf der Krim helfen
und helfen ihnen hin.Für so eine Politik kann man sich nur schämen.Menschen in Deutschland in die "rechte Ecke"stecken,weil sie auch wegen so einer Politk demonstrieren.
Wie lange will sich das dt.Volk noch in solche
aberwitzigen Dinge pressen lassen?Die USA würden schon lange mit dem Militär in Richtung Europa gedroht haben.

"Also werden dann wohl die

"Also werden dann wohl die russischen und türkischen Schiffe etc. das Geschäft machen."

Dann wird sich Krim an ein wenig verarmte Russen und paar Türken einstellen müssen, denn TUI und anderen werden da nichts anbieten. Auch ohnehin würde ich selber dort nicht hinfahren, dass die Gegend nicht so sicher ist, hat schon der Abschuss von zivilen Passagierflugzeug gezeigt.

"Soll die Bevölkerung dafür bestraft werden, dass sie sich im Referendum für Russland entschieden hat?"

Sogar Putins Berater haben gesagt, dort haben etwa 50% mit 60% mit "Ja" für Abspaltung gestimmt, ergibt etwa 30% der Bevölkerung, allerdings ohne neutralen Beobachter.
Aber gut, Putin kümmert sich selber um dortige Bevölkerung, und dabei bedient er sich aus der Kasse von den russischen Rentnern, ob die das so toll finden, kann ich nicht sagen...

EU Folter

Diese Krim Sanktionen sind wohl der Gegenzug zu Putin's Schachzug. Rußland hat davor kund gemacht, daß sie wegen derzeitiger finanzieller Schwierigkeiten Ukraine nicht subventionieren können.

Das heißt die Ukraine könnte jetzt es bereuen, daß sie sich für die EU entschieden haben.

Im Gegenzug dazu schicken die Eurokraten Geld nach Ukraine und möchten das Gleiche mit Krim machen. Krim bestrafen, daß sie sich für Rußland entschieden haben.

Das heißt die EU Gelder oder unsere Steuer, die für pleite gehenden Länder wie Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien usw. vorgesehen waren, werden Ukraine geschickt nur damit sich die EU nicht blamiert und ihre politische Bedeutung nicht verliert.

@ antizweierleiMaß

"Genauso die Immobilien: Weniger EU-Nachfrager, der Preis sinkt, Chance für rubelgeschwächte russische Käufer."
Es ist aber möglich, dass Russen in London Immobilien (neben Wohnhäuser auch Geschäftshäuser) kaufen können.
Sind also Sanktionen nur Lachnummern für Betroffene?

Nur Aufhebung von Sanktionen bringt Frieden!!

Das Verhalten Obamas im Falle Kubas führt die Sinnlosigkeit der Sanktionen gegen Russland umso deutlicher vor Augen!
Die Meldung zur Ausweitung der Sanktionen gegen die Krim war aber schon gestern im Internet zugänglich; in der ARD wurde sie gestern in beiden Ausgaben der Tagesschau zurückgehalten, wohl um den positiven Eindruck der "Kuba-Freundschafts-Aktion" nicht zu beeinträchtigen.
Die Meldung über die Krim-Sanktionen hätte direkt hinter die Kuba-Meldung gehört: das hätte die gefährliche Widersprüchlichkeit des US-Agierens offengelegt.
Mir als ehemaliger Journalistin liegt also der Verdacht auf eine "tendenziöse", primär USA-freundliche Berichterstattung nahe.
Ich würde mich freuen, wenn deutschlandweite Friedensforderungen der Bevölkerung in der Berichterstattung einen größeren Platz gegenüber den Kriegstreibereien einnähmen.
Die Menschen in EU UND in Russland wollen keinen Krieg und werden sich hoffentlich mit noch vielzähligeren Stimmen wehren! Es eilt!!
Wir wollen Frieden!

Den Menschen auf der Krim

Den Menschen auf der Krim geht es offensichtlich zu gut -das koennen wir nicht zulassen,es koennte ja nicht sein das die Menschen eigentlich von Ihrer Entscheidung profitieren sich Russland anzuschliessen.
Stellen wir uns einmal das Scenario vor das der Westen fordert - die Krim zurueck zur Ukraine,was wuerde das fuer die Menschen bedeuten... Arnachie ,Mord und Totschlag da sich die extremen sich bestimmt Raechen wollen, freier Fall der Wirtschaft, Armut ,Hunger und Tot wie in dem Dombas... Wollen wir das wirklich den Menschen antun... nur um Recht zu haben... Denken unsere Politiker ueberhaupt an die Menschen dort ? Es ist auch Voelkerrecht die Meinung des Volkes zu respektieren. Mit diesen Sanktionen geht die Politik wieder einen Schritt weiter den Konflikt aufzuheizen... sollten wir nicht die Guten sein wie wir behaupten... Nein leider ist der Westen der Agressor nicht die Menschen auf der Krim die sich fuer Russland entschieden haben. Lasst die einfach in Ruhe.

Cui bono?

Die EU-Diplomaten betonten, es handele sich nicht um eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland selbst. Die Maßnahmen richten sich gezielt gegen die annektierte Halbinsel Krim im Schwarzen Meer.

Nein, diese Maßnahmen richten sich, wie schon die bisherigen Sanktionen, hauptsächlich gegen europäische Bürger und Firmen. Bürger, die nicht mehr frei reisen dürfen, Firmen, die nicht mehr mit langjährigen Partnern zusammenarbeiten dürfen.

Europa taten und tun die europäischen "Diplomaten" keinen Gefallen: Der russische, in 2 Jahrzehnten gewachsene Markt ist futsch, in Europa werden dadurch Firmen und Arbeitsplätze gefährdet. Nun wird auch noch die Freiheit der Bürger eingeschränkt. Wem also nutzen die Sanktionen?

traurig, traurig, taurig ...

... klar zeigen die Sanktionen momentan Wirkung, aber wie ich Russland einschätze, werden die sich von dieses EU in 1-2 Jahren total unabhängig gemacht haben ... das wird ein Boomerang ... wenn Russsland die Krise als Chance nutzt ...
.

Richtige Sanktionen

Es ist schade, dass die Sanktionen auch ganz normale Menschen auf der Krim treffen. Das tut den Sanktionen und ihrer Berechtigung aber keinen Abbruch. Die EU handelt richtig, um das noch einmal klar zu stellen.

Vielmehr ist es so, dass die Mächtigen die kleinen Leute vorschieben, um sich hinter ihnen zu verstecken. Diese Strategie der russischen Machthaber ist allerdings leicht durchschaubar.

Urlaub auf der Krim

@ wenigfahrer:
"Schade auf der Krim konnte man gut Urlaub machen."

Dann kennen Sie die Krim ja noch mit ukrainischer Verwaltung. Wer hindert Sie jetzt daran, dort Urlaub zu machen?

"dann wird mir noch

"dann wird mir noch vorgeschrieben wohin ich reisen darf."
An was erinnert mich das nur?"

"Wird jetzt meine Reisefreiheit eingeschränkt?"

Wie ich weiß, keiner würde sie hindern, auf die Halbinsel Krim zu verreisen, setzt nur russisches Visum voraus...

"Es ist ja so schwierig eine Briefkastenfirma außerhalb der EU zu gründen und diese ein paar Immobilien auf der Krim erwerben zu lassen."

Überhaupt kein Problem, obwohl, weiß ich nicht wie es mit dem Kauf der Immobilien in Russland aussieht, als Ausländer.
Sieht aber eher nach schlechten Geschäft aus, Russen selber kaufen sich Immobilien in London ein, und die müssten eigentlich besser wissen weshalb sie nichts auf dem Krim kaufen...

Die Krim gehörte noch nie zur Ukraine

Wer nicht das populistische Gerede der Ukraine glaubt und sich ein eigenes Bild machen möchte, dem rate ich mal in den Geschichtsbüchern nachzulesen.

Die Ukraine war immer entweder türkisch, polnisch oder russisch.

Erst 1954 hat sich die Ukraine von Russland getrennt, mit dem Segen der UN. Aber erst 1991 erlangte sie ihre staatliche Unabhängigkeit.

Die Krim jedoch blieb mit einer eigenen Verfassung immer autonom gegenüber der Ukraine. Und dieses Recht hat sie bis heute behalten und behauptet.

Man kann das nicht mit den "Freistaaten" Sachsen oder gar Bayern vergleichen...

Wenn jetzt so manche Politiker im sogenannten Westen (USA ist noch westlicher als Europa) sich künstlich aufregen, dann verfolgt das nur wirtschaftlich polarisierte Ziele.

Denn niemanden interessieren die Menschen auf der Krim wirklich.

Es gibt kein Recht zur Annexion

@ Shalom:
"Auch wenn alle EU-Politiker unisono die Halbinsel Krim als von Russland "annektiert" sehen, war sie seit 1782 russisch!"

Dennoch gehört die Krim völkerrechtlich heute zum souveränen Staat Ukraine und jegliche Freifahrtscheine für eine fremde Annexion sind abzulehnen.

@g.e.r.o. 16:56

"aber wie ich Russland einschätze, werden die sich von dieses EU in 1-2 Jahren total unabhängig gemacht haben"

Das ist wohl mindestens utopisch. Russland kann alleine nicht einmal Landwirtschaft betreiben (siehe Dünger/Pestizid Importe etc.), an die Rohstoffe kommen auf denen es sitzt, geschweige denn selbige sinnvoll verarbeiten.

Eine solche Form von Unabhängigkeit (ganz abgesehen von Finanzmärkten etc.) kann heute kein Land erreichen, Russland ganz besonders nicht. Oder sollen mitten in der Investitions-, Staats-, Vertrauens- und Finanzkrise bei anhaltendem Brain-Drain auf einmal Technik, Software, Autos, Pharmazeutika etc. pp. selber entwickelt und produziert werden?

Solange in Russland niemand Nationalismus essbar macht, tritt das Land relativ hilflos auf der Stelle.

Kein faires Referendum

@ Brathamster:
"Es ist mir absolut unerklärlich, welcher Zweck damit erfüllt werden soll. Soll die Bevölkerung dafür bestraft werden, dass sie sich im Referendum für Russland entschieden hat?"

Hat Sie denn?
Haben Sie einen ausgefüllten Stimmzettel gesehen? Woher wollen Sie wissen, dass das Ergebnis echt war und dass richtig ausgezählt wurde? Weil pro russische Funktionäre unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein pro-russisches Ergebnis ausgezählt haben?
Ein bisschen mehr kritische Sicht auf die russische Annexionspolitik täte Not.

"Die wichtigste Frage hier

"Die wichtigste Frage hier wäre: Welche Gründe sollte Russland dafür haben? Warum sind sie nicht an einer Waffenruhe interessiert?"

Zuerst, die Separatisten haben nicht geschafft, den wichtigen Flughafen in Donetsk zu erobern. Zweitens, man kann dort immer noch der Bevölkerung erzählen, der böse Kiew ist schuld an allem. Sobald Waffen schweigen wird die Bevölkerung anfangen, unangenehme Fragen an die Separatisten zu stellen...

"Mein Mann und ich haben für die Osterfeiertage Moskau gebucht. Na, hoffentlich geht das gut."

Es wird bestimmt gut gehen, dabei werden Sie auch von dem aktuellen Tauschkurs sehr profitieren.

"Geschenke von Ländereien innerhalb eines Staates sind völkerrechtlich nicht bindend."

Allerdings Budapester Memorandum ist bindend, sowie russische Anerkennung der ukrainischer Grenzen, da hätte Russland vorher Anspruch stellen können

So ein Unfug. Dümmer geht scheinbar doch immer,

Was soll das? Bereits die jetzigen Sanktionen haben keinen Erfolg gebracht.

Jetzt also werden die Bewohner der Krim bestraft? Wofür? Dafür, dass sie sich frei entschieden haben, sich Russland anzuschließen?

Und wer aus der EU möchte denn gerade jetzt eine Immobilie oder ein Unternehmen auf der Krim kaufen?

Aber ehrlich, glaubt jemand wirklich dass was bringt?

Urlaub auf der Krim dürfte jetzt gerade interessant werden. Nur EU Unternehmen dürfen ja keinen Gewinn machen. Doch die Lücke wird sich schließen lassen.

Mal sehen was als nächstes kommt.

@ferromel 17:01

Yay, die tägliche Portion Geschichtsrelativismus.

Sollen wir den Briten vielleicht ihre (ehemaligen) 9/10 dieser Welt zukommen lassen?

Zum Verständnis des "International Law" ist eines der wichtigsten Ereignisse der Westfälische Friede (1648) und die Folgen (falls Sie mal sinnvoll Zeit mit Geschichte verbringen wollen). Umso schrecklicher, dass Russland uns ein wenig in die Zeit davor zurückstürzt.

"USA ist noch westlicher als Europa"

Wie definieren Sie dann westlich? Alle demokratischen Werte und der Großteil sonstiger (nach außen hin vertretener) "westlicher" Errungenschaften stammen nämlich aus dem Europa der Antike/Renaissance.

@Forengedöns

"Richtige Sanktionen"

Hier Ihr Widerspruch!
Richtige Sanktionen Ihre Überschrift.
Diese Strategie der russ.Machthaber ist
allerdings durschaubar.
Russland hat sich demnach selber sanktioniert.was erschaubar ist.
Schon mal heute davon mitbekommen,dass
es in der Automobilbranche schon Entlassungen gegeben hat,wegen der Sanktionen gegen Russland?Die Entlassenen werden diese Sanktionen bestimmt über Weihnachten feiern,oder sollte ich mich da irren?

Wer nicht in EU will wird jetzt bestraft!

Zählt in unserer Demokratie die Meinung des Volkes auf der Krim gar nichts mehr?

Wie wir jetzt wissen, leben auf der Krim 60% Russen. Sie wollen ihre Sprache sprechen und zu Russland gehören.

Ich schäme mich für unsere Scheindemokratie. Ich habe tatsächlich davor geglaubt wir hätten eine.

Krim ist Teil der Ukraine

@ ferromel:
"Die Krim gehörte noch nie zur Ukraine"

Das sieht die UN und die OSZE allerdings anders. Sie stellen es ungewollt in Ihrem Post weiter unten allerdings auch richtig, wenn Sie feststellen, dass die Ukraine 1991 ein eigener Staat wurde. Die Annexion der Krim ist völkerrechtlich von keinem UN-Mitglied anerkannt - außer von Russland.

@Forengedöns

"Dennoch gehört die Krim völkerrechtlich heute zum souveränen Staat Ukraine und jegliche Freifahrtscheine für eine fremde Annexion sind anzulehnen."

Dann sollten Sie sich vielleicht auch informieren wie Krim zu Ukraine gezählt wurde. Noch in UDSSR Zeiten 1954 hat Chruschtschow Krim als Geschenk der Ukraine gegeben. Die Menschen in Krim wurden nicht gefragt. Damals wurde das auch viel diskutiert ob das rechtlich korrekt war.

Nach Zerfall der UDSSR 1991 hat man Krim wegen der Zuteilung in UDSSR Zeiten der Ukraine gegeben. Es gab große Proteste in Krim und es kam fast deswegen zum Bürgerkrieg, weil Krim nicht zu Ukraine gehören wollte. Vielleicht sollte man einfach mal die Menschen selber entscheiden lassen.

Es fehlt jetzt nur

dass den Menschen aus der EU vorgeschrieben wird wohin man reisen darf und wohin nicht. Ich habe schon Bedenken auf den Krim zu reisen ohne dass ich hier Strafrechtlich verfolgt werde. Das habe ich unseren Verwandten in Moskau gesagt, wir hatten nämlich vor in kommenden Sommer uns auf dem Krim zu treffen.

Worte und Taten. Worte: Die

Worte und Taten.
Worte: Die EU ist an einer politischen Lösung und an der Zusammenarbeit mit Russland interessiert. Taten: Reiseverbote und Handelsverbote für die Krim.
Taten sind Fakten, Worte sind beliebig. In der Ukraine hält die Waffenruhe - warum muss jetzt wieder 'nachgelegt' werden mit weiteren Sanktionen? Hochmut? Kalkül? Wer hat ein Interesse daran, dass der Konflikt mit Russland eskaliert? Als 'teilinformierter' Bürger bin ich verwirrt, wenn ich diese Diskrepanz von Worten und Taten sehe.

Wem gehört die Krim?

Die Halbinsel Krim gehörte bis 1991 zur Sowjetunion. Nach deren friedlicher Auflösung wurden Russland und die Ukraine selbständige Staaten und die Krim gehörte und gehört zur Ukraine. Russland hat das 1991 in einem Memorandum anerkannt. Völkerrechtlich ist es nicht erlaubt dieses Memorandum einseitig zu lösen und sich einen Teil des Nachbarlandes einfach zu nehmen. Wäre die Ukraine militärisch stärker oder in einem starken Bündnis integriert, wäre diese Landnahme auch so sicherlich nicht möglich gewesen.

iwie kann man schon lange nicht mehr lachen

ich setzt mal gutwillig voraus das bestrebungen der eu gegen die eingliederung der ukraine in gewisser weise nachvollziehbar sind - das ich eine andere meinung habe ist nebensächlich

kreuzfahrtschiffe dürfen nicht mehr anlaufen... kein problem das ähnliche schiffe in diversen sehr bedenklichen, wenn nicht in ländern die gewohnheitsmäßig verbrechen begehen nette ausflüge anbieten in der welt, danke eu sag ich nicht, deutlicher wird leider eh nicht freigegeben*denk

wie auch immer, russland wird man vl mit dem einen oder anderen mittel zum einlenken bewegen können, mit sanktionen wird man den russischen menschen nur zu einem noch treueren verhalten in die regierung anhalten und die eigene wirschaft letztlich in europa weiter schädigen - wie auch immer, auch mit einer demokratischen und international beobachteten abstimmung auf der krim - wie würde die ausgehen? zurück zur ukraine? ich denke nicht

@Shalom

Ihre Argumentation bedeutet, dass Russland uns unser Königsberg zurückgeben müsste. Ist das Ihr Wunsch?

Ich finde es OK, dass die Krim jetzt etwas stärker sanktioniert wird. Es wäre zwar schlimm für die Ukraine nach all den Vorfällen, eine ausgeblutete Insel zurückzuerhalten, jedoch wird Putin sein "heiliges Land" eh nicht zurückgeben.

Sanktionen,Sanktionen

so sehen Sieger aus,bis aus Siegern ,Verlierer werden.Die Zeit arbeitet nicht für die EU.

@ Forengedöns

"Ein bisschen mehr kritische Sicht auf die russische Annexionspolitik täte Not."

Ein bißchen kritische Sicht? :-)

Wenn EU wirklich Frieden haben möchte, warum läßt man nicht das Volk entscheiden?
Dann sollen sie doch bitte schön Referendum wiederholen und die Menschen fragen, was sie wirklich haben möchten.

Warum werden die Menschen mit Sanktionen dann bestraft, wenn es tatsächlich um die Menschen in Krim geht?

Haben Sie sich vielleicht das schonmal gefragt?

@alex66:"Maßnahmen gegen die Halbinsel? Oder doch ...

... gegen die Bevölkerung?"

Die ergänzenden Maßnahmen zum Stopfen von Schlupflöchern gehören zu den bereits verhängten Wirtschaftssanktionen gegen den Aggressor und Invasor Russland und Unternehmen, die Geschäfte mit der annektierten Krim machen. Die Sanktionen betreffen auf der Krim das Wirtschaftsleben, vor allem den Tourismus, sehr stark.

Zudem blieben nach der Annexion etwa 90 % der russischen und ukrainischen Touristen der Krim fern. Die Einnahmeausfälle treffen die russische Staatskasse enorm.
Nach gleichem Muster läuft auch die Wirtschaftsentwicklung in der Ostukraine unter der Separatistenherrschaft ab. Auch dieses Gebiet ist allein nicht lebensfähig.

Wenn Russland von Kiew die Aufhebung der "Wirtschaftsblockade" fordert, will es offenbar selbst nicht vollumfänglich für den Defizitausgleich in den "Volksrepubliken Donezk und Lugansk" aufkommen, obwohl die RF den Bürgerkrieg in der OUA mittels Girkin und seinen Einheiten ausgelöst hat. Nun kommt es auf "Minsk" an.

@Forengedöns Also schuldig

@Forengedöns

Also schuldig bis die Unschuld zweifelsfrei bewiesen ist? 60-70% der Bewohner der Krim sind Russischstämmig die zweitgrößte Gruppe (Tataren knapp 300.000) sind nicht zur Wahl gegangen somit ist wohl klar, warum das Ergebnis so hoch ausgefallen ist. Eine Vereinbarung eine Annexion nicht durchzuführen ist egal, wenn die Bevölkerung ein Referendum abhält. Das ist eine Sezession und vom Selbstbestimmungsrecht der Völker abgedeckt.

Einlenken Putins?

Wenn ich mir diese Beiträge im Forum durchlese, könnte man den Eindruck gewinnen, Herr Putin ist völlig unschuldig an der Situation und braucht sich deshalb 0,0 mm bewegen.
Das sehe ich nicht so.
Und wenn es weiterhin Konsens bleiben soll, dass es wegen der zunächst getarnten, dann doch laut Putin offenen Militäraktion Russlands auf der Krim - und dann wohl das Gleiche im Donbas - kein Krieg geführt werden soll, bleiben eben "nur" Sanktionen.
So.
Und die müssen in die Richtung wirken, dass sich Putin bewegt.
Und die Leier "das die Krim heiliger russischer Boden sei": Als "Novorusja" begründet wurde, waren weite Teile Russlands mongolische Khanate. Wie sinnvoll soll es sein, wieder hinter Helsinki zurückzufallen? Ich finde, es war der Fortschritt für den Frieden in Europa, die Grenzen als unantastbar zu achten. Denn wenn jetzt jeder wieder eine für ihn "günstige" Landkarte hervorkramt, wie soll es friedlich bleiben???

Krim Urlaub ist wunderschön

wenn ich auf der Krim Urlaub mache verstoße ich da gegen EU Sanktionen. Wenn ich Freunde auf der Krim besuche die für den Anschluss an Russland gestimmt haben,werde ich da in eine Pro-Putin,Separatisten oder gar in eine Terroristische Ecke gestellt. Wenn ja wen kann ich um Hilfe bitten.

Die meisten Urlauber auf der

Die meisten Urlauber auf der Krim waren schon seit Jahren reiche Russen und reiche Türken; dort wird man die paar westeuropäischen Tagestouristen gut verschmerzen können,

@nochein@Argument

"Wie sinnvoll soll es sein, wieder hinter Helsinki zurückzufallen? Ich finde, es war der Fortschritt für den Frieden in Europa, die Grenzen als unantastbar zu achten. "

Es geht hier um Menschen und nicht um ein Stück Papier.
Achtet die EU denn immer auf untastbare Grenzen. Wie kommt es dann, daß die EU ein Kurdistan in der Türkei anerkennt und unterstützt?

Wenn es um Menschen und Menschenrechte geht dann sollten diese Menschen einfach selber entscheiden dürfen welche Seite sie angehören möchten. Die EU, die angeblich immer die Menschenrechte vertritt, sollte deswegen auch nicht Sanktionen gegen diese Menschen verhängen, weil sie sich aufeinmal für eine andere Seite entschieden haben.

Schlimmeres verhindert ?

Sanktionen gegen die Krim sind wohl der kleinste gemeinsame Nenner, denn die Halbinsel interessiert eigentlich niemanden mehr.

So langsam scheint die durch äußeren Druck geformte Einigkeit gegen Russland zu bröckeln, die wirtschaftlichen Konsequenzen wird man nicht ewig abstreiten können.

Derweil setzt der US-Kongress mit allerlei Resolutionen und Beschlüssen zwar vor allem Obama, aber auch die EU unter Zugzwang.
Letztere bemühte sich krampfhaft, einen Bezug zur Ukraine zu erhalten, während die neuerlichen Sanktionen aus den USA nur noch wenig mit der Ukraine, sondern unverhohlen mit strategischer Vorherrschaft zu tun haben.

Offiziell bemängelt die EU noch den brüchigen Waffenstillstand im Osten und ignoriert wohlwollend, daß Kiew ihn nur "Feuerpause" nennt und auch, daß längst nicht mehr klar ist, ob dort die ukr. Armee oder dubiose Privatarmeen weitere Deeskalation verhindern.

Vernunft in der EU deutet sich zwar an, aber es wird umso schwerer, je weiter jetzt die USA vorprescht.

Urlaub auf der Krim

War schon 2 mal auf der Krim im Urlaub .Ich hatte nur Kontakt zu Russen einmal waren wir bei den Krimtataren .Alles nette Leute habe nicht wahrgenommen ,daß ich mich in der Ukraine befiunden habe . Wird wieder im Urlaub dorthin fahren mit russ. Kreuzfahrtschiff .

@friedenspflicht:"Nur Aufhebung von Sanktionen bringt Frieden"

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Nur die Beseitigung der Ursachen für die Wirtschaftssanktionen des Westens bringt Frieden. Dazu gehört eine friedliche und einvernehmliche Regelung der Krim-Frage wie auch das Ende der Destabilisierung der Ostukraine mit Umsetzung der Minsker Vereinbarungen als erstem Schritt zum Frieden.

@nochein@Argument

"Ich finde, es war der Fortschritt für den Frieden in Europa, die Grenzen als unantastbar zu achten."

Bei einer neutralen Ukraine wäre dies wohl kaum passiert.
Da aber die Ukraine dank des Assoziationsabkommen auch militärisch an der EU klebt fühlt sich Russland bedroht.
Man könnte dies vergleichen mit der Kuba-Krise, vom Bedrohungsfaktor her.

Desweiteren wäre es eine große Schmach gewesen wenn die russische Schiffe aus Sewastopol abziehen müssten und auf einmal amerikanische Schiffe dort stehen.
Dies hätte Russland innenpolitisch so weit erschüttert das wir mit eventuellen Atomschlägen hätten rechnen müssen.
Ich weiß nicht wie lieb ihnen ein Russland ist welches innenpolitisch nicht mehr regierbar ist? Mögen Sie außer Kontrolle geratene Atommächte?

Wer die Abspaltung der Krim nicht als offensichtliche Reaktion gesehen hat, der sollte sich mal Hintergrundwissen aneignen.

Friede heißt immer das man die Interessen des anderen auch respektiert. In der Ukraine hat dies nicht geklappt.

Sanktionen, Sanktionen

Wer sich daran erinnert, warum D und die EU mit Sanktionen gg. Russland angefangen haben, der stolpert zwangsläufig über Flug MH17 !!

Dazu gibt es schon lange das Schweigen im Walde. Aber es ist ein allzu lautes Schweigen! D und die EU outen sich durch ihr Verhalten nur ZU DEUTLICH, in wessen Interesse sie fadenscheinig handeln.

Fakt ist und bleibt, dass "irgendwer" großes Interesse daran hat, Russland zu schaden. Die Kraftstoffpreise, schon seit vielen Wochen, sind kein Zufall ! Billig tanken mit einem sehr faden Beigeschmack ! Da die Flugzeugnummer schief ging, wird jetzt Öl verschleudert, um Russland Einnahmen abzugraben.

Die plötzliche Annäherung US-Kuba, mmhhh ..., möchte man da evtl. auch nur erreichen, dass Russland dort nicht mehr gern gesehen wird. So geographisch in nächster Nähe ??

Was hier mit Russland veranstaltet wird, ist aus allen Richtungen durchschaubar ! Das wird nicht gut gehen !

Die Kinderkrippen-Politiker gehen mit

ihrer bockigen Politiktaktik in die nächste Runde.
Und kein Erzieher weit und breit, der dafür sorgen könnte, dass sie jemals das schulfähige Alter erreichen könnten. Wie auch? - Ihr einziges und Lieblings-Bilderbuch ist das der Märchen-Propaganda in Ost und West.

@ 18:11 von Helmut Baltrusch

"Nur die Beseitigung der Ursachen für die Wirtschaftssanktionen des Westens bringt Frieden. Dazu gehört eine friedliche und einvernehmliche Regelung der Krim-Frage wie auch das Ende der Destabilisierung der Ostukraine mit Umsetzung der Minsker Vereinbarungen als erstem Schritt zum Frieden"

Den wahren Frieden kann, an Stelle der gegenwärtigen Kiewer Oligarchenregierung, nur eine Allparteien-Regierung in Kiew den wahren Frieden in die gesamte Ukraine bringen. Allerdings dürfte das nach all dem Terror der Ultranationalisten und Nazibataillone gegen die ostukrainische Bevölkerung schwierig, wenn nicht unmöglich sein.

Sind solche Sanktionen legal?

Können sich die betroffenen Firmen nicht dagegen währen?
Wieso dürfen einige Firmen das Geld am Handel mit dem russischen Gas oder Tourismus im Mittelrußland verdienen und andere Firmen dürfen es auf der Krim nicht?
Wenn will EU eigentlich bestrafen? Ich sehe da wirklich keinen Sinn.

17:10 von NMachiavelli_2014 - ökonomischer Suizid

17:10 von NMachiavelli_2014:
"Russland kann alleine nicht einmal Landwirtschaft betreiben (siehe Dünger/Pestizid Importe etc.), an die Rohstoffe kommen auf denen es sitzt, geschweige denn selbige sinnvoll verarbeiten."

So einen Satz kann nur jemand schreiben, der "den Westen" für den Mittelpunkt dieses Planeten hält (oder wahlweise die Russen für ein äußerst dummes Volk).

Nur weil Russland Technologie aus der EU importierte, heißt das nicht, dass es nicht auch darauf verzichten könnte. Der Importstop macht andere Anbieter attraktiv. Langfristig werden diese die Nachfrage abdecken.

Die EU begeht wirtschaftlichen Selbstmord. Jeder weiß es, aber Merkel & Co sind dafür. Warum eigentlich?

Das astreine Antlitz eines Obrigkeits-Regimes

"Unter anderem wird es künftig europäischen Kreuzfahrtschiffen verboten sein, in Hafenstädten wie Sewastopol anzulegen. Darüber hinaus dürfen EU-Unternehmen kein Geld mehr mit Tourismus etwa an den Stränden der Halbinsel verdienen."

Diese EU wird mir immer unheimlicher...

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