Kommentare

Von wegen BRD Dilema

Siemens und viele D Firmen freuen sich über MRD. schwere Aufträge.
Und nach TTIP vollziehen US Konzerene den Ausstieg´, aus dem Austieg, vom Austieg, des Austieges, der Bundesdeutschen ATOMKernkraft.
Alles verstanden?

EU-Fördermilliarden für neue AKW?

ne, oder?

Heute ist doch nicht der 1. April....???

nee, nee

wir haben schon Dezember. Das ist das Nikolausgeschenk für "Mutti".

100 Milliarden für die

100 Milliarden für die Kernkraft? Da zeigt sich wirklich was man von diesem ganzen Programm zu halten hat.

Woher kommt das Geld dafür? Aus Luxemburg?

Strom-Subventionen

100 Mrd. für KKW aber EE sollen teuer sein? An den prognostizierten (und zugesicherten, mit inflationsausgleich) Strompreisen für Atom-Strom in GB sieht man auch wie "billig" dieser ist. Traurig, dass sich einige immer noch EE madig reden können und wollen.

Als Atommüllendlager...

...nehmen wir dann aber den Sitz der EU-Kommission!

Ist eine gute Strategie zur

Ist eine gute Strategie zur CO2 Vermeidung. Deutschland sollte die KKWs auch länger laufen lassen. Der Müll wird dadurch nur unwesentlich mehr.

Euroa braucht Energiewende statt neuer AKWs!

Also ich sage zu diesem Punkt aus dem Programm:

So sei allein Großbritannien mit drei Reaktoren am Start. Rumänien wiederum wolle einen maroden Meiler modernisieren, während Polen plane, mit dem EU-Programm den Einstieg in die Nuklearenergie zu finanzieren. Zusammengerechnet hätten die in der Liste vermerkten Kernkraftwerke einen Wert von mehr als 100 Milliarden Euro.

auch mal: Europa braucht KEINE neuen AKWs mehr sondern eine europäische Energiewende!! Denn es bleibt dabei: Atomenergie ist und bleibt hochgefährlich und NICHT beherrschbar!! Es gibt andere bessere Ideen, die sogar GB nutzen könnte wie etwa gerade Windenergie, Strom aus Gezeitenkraftwerken an der Küste, Strom aus Solarenergie.

Von daher: NEIN zu neuen AKWs. Und auch Rumänien könnte Windenergie und Energie aus Biomasse nutzen (Bioabfälle aus der Küche, Gartenabfälle, Strohreste (also die Stoppeln auf den Feldern), Wasserkraft.

Von daher: weder Rumänien noch GB brauchen neue Atommeiler!!

@ mister interest (16:31): sehe ich absolut genauso!

hi mister interest,

Als Atommüllendlager...
...nehmen wir dann aber den Sitz der EU-Kommission!

stimmt, so würde ich dass auch sehen!! Denn wo soll denn dieser ganze hochgefährliche Müll denn endgelagert werden, der bei dem Bau neuer AKWs entstehen würde??

Wie wäre es statt dessen mit einer europäischen Energiewende, die dann in eine globale Energiewende münden könnte?? Wie wäre es mit Strom aus sauberen und regenerativen Energien anstatt mit Strom aus hochgefährlichen und NICHT beherrschbaren AKWs?? Haben die in Brüssel immer noch nichts aus Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima gelernt?? Wie viel muss noch passieren, bis die in Brüssel, in London und sonstwo aufwachen und diesen Irrweg erkennen??

Wie wäre es außerdem mit einem Ausstieg aus den Atomwaffen, Ausstieg aus biologischen und chemischen Waffen weltweit??

Wie viel unseres Planeten muss noch durch solche Fails wie in Tschernobyl und Fukushima noch verseucht werden??

Stromsubvention

Man sollte sich nicht wundern : ein fransösicher Wirtschaftskomissar und EDF das HikleyPoint in England bauen soll. Mit einem steuerfinanzierten Einspeisetarif über den sich die Photovoltaik freuen könnte. Nach dem uns die Atomindustrie über Jahre für dumm verkauft hat, grabschen sie nun nach allem, was ihr Business noch retten könnte. Aber das schlimmste ist, das der sogenannte aufgeklärte Bürger sich das auch noch gefallen lässt !

Hallo ?

Nachdem die Bundesregierung vor kurzem zugegeben hat, dass sich die Müllmenge verdoppeln wird ? Das ist ein Wunschdenken, das leider nicht der Realität entspricht, und nie entsprechen wird. Ausserdem, wer bezahlt den Müll und dessen Bewachung über Jahrhunderte ? Die Atomlobby ?

Wende

100 Milliarden Euro als Solarenergie (Strom/Warmwasser) und wir brauchen keine AKWs. Haben wir wenigstens kein Abfall, und werden wir unabhängig von russisches Gas oder arabisches Öl.

Am 09. Dezember 2014 um 16:37 von Werner40

Die Bilanz eines KKW sieht wesentlich schlechter aus als viele meinen.
Nur weil oben kein CO2 rauskommt bedeutet das nicht, dass unmengen CO2 gebraucht werden um es am laufen zu halten...

Deutschland und die EU

Deutschland wird sich daran gewöhnen müssen, dass sein Ausstieg aus der Kernenergie nicht Schule macht. Und die anderen Länder sind nicht dummer als wir. Entweder wir überzeugen sie durch eine funktionierende Energiewende, oder wir stehen alleine da. Unsere Energiewende ist aber, soll sie erfolgreich sein, auf den Export der Technologie angewiesen, damit wenigstens die Entwicklungskosten wieder eingspielt werden. Da ist noch viel Arbeit nötig. Wenn wir die Verstetigung nicht bald lösen, werden wir scheitern.

@Resistance1405

Also mir macht Polen viel mehr Sorge, denn da wollen sie mit dem Blödsinn doch gerade erst anfangen. Als ob man von den Nachbarn nicht lernen könnte.

Die Bilanz eines Windrads auch

Nehmen wir mal an wir haben nur Solar, Windkraft, Wasser usw. auf der Erde. Das funktioniert nicht, weil Nachts nur eine Erdseite Strom hätte, sofern auf der Schattenseite Flaute wäre. Der Solarstrom kann nicht einmal um die Erde geschickt werden und Wasserkraft kann in Europa wegen zu wenig geeigneter Flächen nicht genutzt werden. Leztztendlich kann man jetzt sagen, gut dann eben etwas Gaskraft für die paar Tage. Es muss aber genug Leistung vorhanden sein, die ganze Winternacht eine ganze Erdeseite mit Strom zu versorgen. Da diese Kraftwerke nur wenige Tage im Jahr laufen, wo tatsächlich starke Flaute ist, lohnt sich der Bau nicht, soetwas müsste verpflichtet werden. Strom in Wasserstoff überführen ist zwar auch eine Idee, aber die benötigte Fläche zum Umwandeln in so großen Stil, wie wir das benötigen würden, wäre ebenfalls zu kostspielig und müsste sozialisiert werden. Das Erneuerbare kommen müssen ist klar, nur ohne Kohle und Atom leider die nächsten Jahrzehnte NICHT möglich!!!

AKWs dürfen kein Teil des Investitionsprogramms werden.

Denn diese Anlagen schaffen kein nenneswertes Wachstum. Die Zahl der Arbeitskräfte in diesen Bereichen ist überschaubar, die eingesetzten Resourcen generieren auch kein großes Wachstum und wie andere Nutzer schon richtig schrieben, kommt nicht einmal wachstumfördernder günstiger Strom dabei heraus.

Für 100 Mrd. (ein Drittel der Gesamtsumme), sollte doch was Effektiveres zu finden sein. Hier wird doch die privatwirtschaftlich Unfinanzierbarkeit (kein Privatunternehmen der Welt betreibt/baut AKWs ohne Staatshilfe) nur wieder auf die Gesellschaft abgewälzt.

Von den 100 Mrd. könnten für ein Jahr 8,3 Mio. Menschen jeden Monat 1000 € erhalten, um Müll auszusammeln, Laub zu harken, bei Kreuzungen auf Kinder aufzupassen etc. Das wäre wachstumstechnisch wahrscheinlich sogar sinnvoller als dieser AKW-Quatsch.

um 16:31 von mister

um 16:31 von mister interest:

"...nehmen wir dann aber den Sitz der EU-Kommission!"

Klingt gut, vorher kann jeder der Verantwortlichen für diesen Geldsegen mit Brennstäben die Büros warm halten.

...das gesparte Geld kommt dann Obdachlosen innerhalb der EU zugute

Energie ist nicht knapp

Diesen Atomstrom braucht keiner. eon schaltet seine AKWs und Kohleöfen demnächst ab und setzt auf regenerativen Strom. Die Solarenergie kann tagsüber und vor allem im Sommer helfen, aber im Winter müssen Wärmepumpe, Erdwärme und Wind die Grundlast abdecken. Wind weht übrigens oft auch nachts. Wasserkraft aus Pumpspeichern kann auch nachts Lücken schließen. Und dann haben wir ja noch desertec in der Sahara - ein gigantisches Solarenergiefeld. Da muss einfach sinnvoll energiehungrige Produktion daneben gebaut werden. Man kann in der Wüste auch Wasserstoff erzeugen und in Rohren zu uns bringen. Vielleicht über south stream der Russen.

...

Der springende Punkt ist doch, dass man genau das sagt. Alternative Energien unterdrücken, damit jeder der Meinung ist AKWS wären die beste Lösung.

In der Wüste Wasserstoff erzeugen

Wasserstoff wird nicht erzeugt, sondern durch Spaltung der Moleküle bei großem Energieaufwand aus Wasser gewonnen. Daran hat das Projekt desertec von Anfang an gekrankt, dass zwar Sonne da ist, aber eben kein Wasser, auch nicht für Dampfkraftwerke über Solarthermie. Sinnvoller wäre es, in Norddeutschland bei viel Wind den Windstrom zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen (Simulation der Photosynthese), Wasserstoff oder Methan zu verwenden. Das würde das Speicherproblem ohne Bioenergie lösen helfen. Bioenergie ist weder CO2-neutral noch ethisch zu rechtfertigen.

@ CE

"""Woher kommt das Geld dafür? Aus Luxemburg?"""

Nee, das finanzieren wir mit der Maut.
Kommt ja schließlich alles in einen Topf.

Herr Juncker es reicht

1. Ich möchte Sie direkt gewählt haben können, um Sie nicht gewählt zu haben.

2. Atomstrom ist weder günstig noch sauber, wenn man den ganzen Prozess betrachtet.

3. Atomstrom wird zu 100% von der Allgemeinheit finanziert, wovon der größte Teil an Private fließt.

4. Durch dieses Programm werden die nächsten Generationen gefährdet.

5. Dadurch wird Demokratie gefährdet.

Wenn ich mir alles so recht überlege, sind Sie weder von mir gewählt, noch sind Sie in der Lage die Geschicke dieses EU positiv zu beeinflussen, verteilen wie gehabt nicht Ihr Geld von Unten nach oben und gefährden unsere Kinder und Kindeskinder. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich Sie als gefährlich einschätzen.

Zombie-Kapitlaismus

Mit öffentlichen Geldern die Profite privater Investoren abzusichern ist die neueste Absurdität eines Kapitalismus, der längst einem Zombie gleicht.
.

Ja, alle anderen sind blöd,

nur die Deutschen nicht. Letztere schmeissen nur gut funktionierende Kernkraftwerke weg, wegen der Tsunamigefahr an Rhein, Elbe und Isar, um sie durch "Erneuerbare Energien" (Frage: wie erneuert man Energie?) zu ersetzen, die uns heute schon, bei einem Anteil von nur ca. 25 % and der Stromerzeugung, die Kleinigkeit von 15 Mrd. pro Jahr an Subventionen ("EEG-Umlage") kosten. Dabei ist die "Ersatz-Leistung" durch konventionelle Kraftwerke nicht mitgerechnet, die bereitzuhalten ist, damit der ICE noch fährt, wenn kein Wind bläst.
Ich bin auch manchmal über die EU "entrüstet", hier aber eher über die Berichterstattung durch TS.de. Kritik an der sogenannten deutschen "Energiewende" ist wie früher Majestätsbeleidigung. Das tut man nicht.

@ Dr.Marti (17:58): Speicherproblem ist längst gelöst

@ Dr.Marti

Das würde das Speicherproblem ohne Bioenergie lösen helfen.

Das Problem mit den Speichern ist bereits anderweitig gelöst. Lesen Sie mal hier:

http://tinyurl.com/lxlnxn2
ndr.de: Europas größter Ökostrom-Akku ist am Netz (Stand: 16.09.2014 12:57 Uhr)

Europas größter kommerziellen Batteriespeicher in Schwerin ist am Netz. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Ministerpäsident Erwin Sellering (SPD) und Vertreter des Energieversorgers Wemag haben die Anlage am Dienstag in Betrieb genommen. Der Ökostrom-Akku mit einer Leistung von fünf Megawatt soll die Schwankungen bei Wind- und Sonnenenergie ausgleichen.

Ministerpräsident Sellering nannte den neuen Stromspeicher ein kraftvolles Zeichen für die Umsetzung der Energiewende, Bundeswirtschaftsminister Gabriel hob hervor, dass der Speicher kommerziell arbeiten wird und bis auf die Anschubfinanzierung keine weiteren Fördermittel braucht.

EU=Absurdistan

Wenn sich Staaten wie Deutschland derzeit Geld auf 10 Jahre zu Zinsen auf Inflationsniveau ausleihen können, warum investieren Sie dann nicht selbst in die "Zukunftsprojekte"? - richtig, es geht ja gar nicht um die Zukunft unseres Wohlstands, sondern darum, auch in einem künstlich erzeugten Niederzins-Deflationsumfeld Privaten Investoren mit dem geld der arbeitenden Steuerzahler Renditen zu garantieren....

@ Dr.Marti (17:58): was soll an Bioenergie unethisch sein??

@ Dr.Marti

Bioenergie ist weder CO2-neutral noch ethisch zu rechtfertigen.

Doch, sie ist ethisch zu rechtfertigen, solange man Abfälle aus der Biotonne, Abfälle aus dem Garten, Abfälle von den Feldern, Abfälle aus den Ställen wie Kuhmist, Gülle, usw. benutzt!! Was soll daran bitte unethisch sein?? Bei uns im Landkreis wird sowas längst in Biogas-Anlagen benutzt. Die schießen hier wie Pilze aus dem Boden und in Norddeutschland ebenfalls.

Mal eine ehrliche Frage: wieso bitte füllen wir unsere Gaspipelines nicht mit Biogas anstelle von Erdgas?? Wozu bitte brauchen wir Erdgas noch??
Antwort: gar nicht!!

Energiewende

Vor allem ist die Energiewende, wie sie in Deutschland praktiziert wird, absurd. In Japan passiert ein Unfall und in Deutschland bricht die Panik aus. Doch in Japan wird es weiter Atomkraftwerke geben, in China, Russland, den USA, Polen, Tschechien, Frankreich, Großbritannien und und und. Müssen immer wir Deutsche alles besser wissen? Es wäre gescheiter, endlich einmal die Kohlekraftwerke abzuschalten. Die belasten unmittelbar das Klima und sind damit viel schädlicher.

Müll?

Ich glaube in 50 Jahren ist der sogenannte Müll ein begehrter Rohstoff.

@propagandafeind

"Mit öffentlichen Geldern die Profite privater Investoren abzusichern ist die neueste Absurdität"

Falsch, dieses Prinzip ist schon über 77 Jahre alt, seit es formuliert wurde.

@ Mainstreamskeptiker

Das Problem War nicht der Tsunami, es ist der Strom ausgefallen. Ein AKW braucht immer Strom, sonst passiert eine Kernschmelze.

Müll

Wenn Sie glauben Atommüll könne Rohstoff (wofür?) werden, dann können Sie ihn sich ja kaufen, 50 Jahre sicher lagern und dann verkaufen. Warum macht das keiner? Weil Atommüll kein normaler Müll ist, sondern geruchslos, unsichtbar strahlt und Menschen tötet und unser Erbgut schädigt. Ganz langsam.

Zur Sache

Typ 1 Zivilisation nutzt nach der Kardaschow-Skala zirka 10^16 W bis 10^17 W Leistung. Menschheit nutzt zZ. etwa 3*10^9 W in der gegebenen Zeiteinheit. So ist sehr viel Energie (= Leistung * Zeit) da, das nutzbar ist ohne negative Auswirkungen auf den Planeten zu haben. Strom =/= Energie. Wer das nicht versteht, hat sowieso keine Argumente für welche Seite auch immer. Ich bezweifle auch, dass Privatabnehmer so viel Blindleistung beziehen, dass sie dafür bezahlen müssen. Aber eben diese "intellektuelle" Faulheit bringt das Niveau jeglicher Energiediskussionen auf 0.
Es gibt viele Ansätze für jegliche "Energiegewinnung" wo die technischen Aspekte überwunden werden. Nur kann man das in einer Gesellschaft, wo "man ohne Geld nicht überleben kann", eben nicht wirklich erklären. Zeit/Ressourcen wird/werden knapp und den Gesetzen der Physik gehen unsere Gesetze am Allerwertigsten vorbei. Das Geldsystem in dieser Form funktioniert nicht wirklich. RBE wäre ein guter Start in die Zukunft.

@wes

Da stimme ich zu. Transmutation (Umwandlung tödlich radioaktiver in leicht radioaktive Isotope, die nach wenigen Jahren zerstrahlen) ist physikalisch längst möglich und wird demnächst großtechnisch erprobt. Das Atommüllproblem wird in 50 Jahren keines mehr sein. (Daher ist ein "Endlager" a la Gorleben Blödsinn, nur ein sicheres Zwischenlager ist erforderlich). Aber bei dieser Entsorgungstechnik hat Deutschland, einst weltführend in der Physik, nichts mehr zu melden. Das machen dann andere.

Energiewende warum

Bei uns in Deutschland herrschten hohe Sicherheitsstandards für KKW. Jetzt hatte man viele abgeschaltet, weil Frau Merkel hier Tsuinamis und Erdbeben befürchtet.
Der Strom kostet an der Börse 2 Cent je Kw/H, und wir zahlen dafür 25 Cent.
Der Sinn der Energiewende war wohl nur, höhere Steuereinnahmen zu erzielen. Demnächst werden die KKW -Betreiber sicher noch Schadensersatz dafür erhalten, dass sie KKW, die sie im Auftrag der Industrie und Politik bauen sollte, abschalten mussten.

Wer erinnert sich noch an die Sprüche, dass beim Ausschalten auch nur eines KKW es hier dunkel werden sollte.

Ach ja, und ihre geophysikalischen Kenntnisse hat Frau Dr. Merkel wunderbar in ASSE III beweisen dürfen.

Allerdings ist es nichts Neues, dass hier Bürger täglich zu Gunsten bestimmter Gruppen, die näher an den Entscheidungsträgern stehen, über den Tische gezogen werden.

Es hat schon seinen Grund, dass es hier keine Volksentscheide geben wird

Frechheit

Erst wird uns vorgehalten, erneuerbare Energien seihen zu teuer, und nun stellt sich heraus dass die angeblich günstigere Kernenergie auf 100Mrd. Subventionen angewiesen ist. Passt herrlich zu dem neuen AKW in England zu welchem sich der Betreiber erst mit Einspeisevergütungen, die das EEG wie einen billigen Witz aussehen lassen, überreden ließ.
Es muss ja nicht mal jedes Land ein EEG haben, aber Subventionen jeglicher Art für konventionelle Kraftwerke zu streichen, alle Kraftwerkssubventionen in Erneuerbare Kraftwerke, Netzausbau und Speicher zu stecken, und dann den vielzitierten Markt walten lassen, das sollte doch drin sein.

@CE

"100 Milliarden für die

100 Milliarden für die Kernkraft? Da zeigt sich wirklich was man von diesem ganzen Programm zu halten hat."

Scheints haben Sie es nicht verstanden: Die Länder haben Projekte eingereicht, die sie gerne gefördert sähen. Jeder konnte einbringen, was er will. Was am Ende gefördert wird, steht noch nicht fest.

Und: Niemand spricht von 100 Mrd. Fördergelder für Atomkraftwerke, sondern einige Länder wollen Atomkraftwerke fördern lassen. Zusammengenommen geht es um 100 Mrd. Bauvolumen aber nicht um 100 Mrd. Fördersumme, da, wenn überhaupt ja nur ein kleiner Teil an Zuschuß gezahlt wird und nicht die gesamte Investition.

Hm...

Fusions- oder Spaltreaktoren, was soll da gefördert werden, bei ersterem täten sich ja neue Perspektiven auf .. :-)..

@ guckloch2012 (17:39): auch Biomasse ist grundlastfähig

@ guckloch212:

Die Solarenergie kann tagsüber und vor allem im Sommer helfen, aber im Winter müssen Wärmepumpe, Erdwärme und Wind die Grundlast abdecken.

Nicht nur. Es gibt auch noch andere Wege für die Grundlast. Wie wäre es mal mit Strom aus Biomasse??

Hier dazu mal ein Artikel vom Handelsblatt:

http://tinyurl.com/otrt8a7
handelsblatt.com: Wenn Gülle mit Kernkraft konkurriert (15.08.2010, 15:00 Uhr)

Alternative Energien sind längst mehr als nur ein Trend. Dabei muss es nicht immer Wind- oder Solarkraft sein: Zwei Orte in Ostdeutschland zeigen, wie die Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse blendend funktionieren kann.

Was dann Desertec angeht, so müssen wir dass endlich ins Laufen kriegen. Dieses Teil brauchen wir.

@Nakambale

"Für 100 Mrd. (ein Drittel der Gesamtsumme), sollte doch was Effektiveres zu finden sein."

Das war nur ein Vorschlag einiger Länder, bei dem es auch nicht um die Fördersumme von 100 Mrd. ging, sondern um das Inverstitionsvolumen. Da aber, wenn überhaupt, die EU nur einen Zuschuß zahlt, können das ja nie 100 Mrd. Zuschuß werden.

Begrüßenswert

Die Entscheidung der EU Zukunftstechnologien und den dazu gehört auch der Bau morderner Kernkraftwerke zu fördern, ist zu begrüßen.

Auch Deutschland sollte froh sein: Irgendwo muss der Grundlaststrom für den deutschen Sonderweg von 100% EE produziert werden.

1/3 Investitionen in

1/3 Investitionen in Kernkraft? Wir haben doch nicht den 1.April? Ich kann das gar nicht glauben, was die Politiker sich da wieder einfallen liessen. Investitionen. Wieviele Vorstandsitze werden denn dafür an die Politiker vergeben?

Atomkraft abschalten, und solche Politiker gleich mit abschaffen! Da müsste eigentlich gerichtlich vorgegangen werden. Ich glaub ich spinne. Das hat mit Infrastruktur so gut wie gar nichts zu tun. Und mit Wirtschaftsfähigkeit auch nicht. Das ist ein glatter Betrug, es Investitionen zu nennen.-

@ Resistance1405

"Der Ökostrom-Akku mit einer Leistung von fünf Megawatt soll die Schwankungen bei Wind- und Sonnenenergie ausgleichen."

Wow, fünf Megawatt hört sich viel an. Allein das AKW Biblis verfügt über eine Leistung von ca. 2500 MW bzw. 2.5 GW.

Die Leistung dieses Akkus ist noch nicht einmal ein Potemkinsches - Energiewende Dorf sondern eher eine Potemkinsches - Energiewende Hütte.

EU-Fördermilliarden für neue AKW?

@ Keilstein Uhrzeit 18:02 Sie haben es auf
den Punkt gebracht.Der Atomstrom wurde
von Anfang an schon subventioniert.Die
Kosten der späteren Endlagerung trägt der
Steuerzahler.Ich finde es unverantwortlich,
daß man eine so gefährliche Energie,noch-
mal fördern will.Einige Europäer haben
scheinbar aus dem schweren Unfall in Japan,(Fukushima)nichts gelernt.Man sollte
den Staaten ,die trotzdem noch für die
Kernergie sind,die verrosteten Fäßer aus
deutschen Zwischenlager wie Gorleben,
unentgeltlich liefern,damit sie sehen,
wie gefährlich diese Abfälle sind.Herr Dr.
Anton Hofreiter bzw.Frau Dr.Simone Peter
sollten der Bevölkerung dieser Länder mal
klaren Wein einschenken,was die Re-
gierung der einzelnen Länder der Bevöl-
kerung zumutet.Das Ganze wäre einmal
ein Thema für die AfD im europäischen
Parlament,wie unnötig Steuergelder in der
EU verplämpert werden.

@wes

Atommüll bestimmt nicht, denn das Problem der Strahlung besteht immer ... auch in der Zukunft ... und zwar für tausende von Jahren.

Bei normalem Müll hätten Sie recht, aber da haben wir schon genug Vorräte gesammelt.

4% kapital sind schon vorhanden?

das ist glaube ich für eine bank ausreichend ;)

@ Prof. Dr. Marti...

Nein ... sinnvoll ist Ihr Vorschlag leider auch nicht ... oder geht das vielleicht mit Wechselstrom?

In der Wüste hätte es einen Vorteil gegeben: PLATZ ... VIEL PLATZ ... und nur begrenzt Anwohner. Den Strom kann man dann über spezielle Gleichstromleitungen an die Küste schicken, wo es dann genug Wasser für die Herstellung von Wasserstoff geben würde.

Abgesehen davon ist die Sonnenenergie berechenbarer.

Einzig und alleine der Vorschlag den Wasserstoff dann in Kohlenwasserstoffe weiterzuverarbeiten lasse ich gelten, allerdings eben in Nordafrika und nicht Norddeutschland. Kohlenwasserstoffgase könnten dann direkt in das vorhandene Gasnetzwerk eingespeist werden, was bei Wasserstoff nicht möglich ist (da die Leitungen dafür nicht ausgelegt sind und das Gas auch andere Eigenschaften hat).

Nö, nur es ...

geht nicht um "Arbeitsbeschaffung" in und für Deutschland, wir haben genug davon ... außerdem profitieren wir als "Exportweltmeister" von solchen Programmen eh... aber es geht doch um Arbeitsplätze am weichen Bauch Europas und dort sind die Zinsen andere ...

Die deutsche Energiewende ist zukunftsweisend und

die nachfolgenden Generationen werden genau dafür sehr dankbar sein.
AKWs vergiften auf Jahrtausende ,und das todbringend.Eigentlich kann NIEMAND dafür Verantwortung tragen !

@Resistance1405

Leider reicht die Menge aus den Biogasanlagen nicht aus ... und ich würde mal schätzen, dass der Biomüll von Großstädten eine so gigantische Menge darstellt, dass man dafür ebenso gigantische Anlagen bräuchte. Das ist vertanes Potential, aber letztendlich sind diese Anlagen recht langsam in der kompletten Umwandlung des eingebrachten Materials.

Man könnte ja auch das Methan in unseren Kuhställen einfangen ... aber das sind alles Dinge die NICHT WIRTSCHAFTLICH sind. Der PREIS ENTSCHEIDET ALLES ... und da im Moment das Öl mal wieder billig ist, rechnen sich solche Projekte eben nicht. Leider.

@18:20 von wes

Ich glaube in 50 Jahren ist der sogenannte Müll ein begehrter Rohstoff.

Warum 50 Jahre?
In Russland läuft der BN800 seit Oktober. Mitfinanziert von den Amerikanern um Plutonium zu "verbrennen".

Im nächsten Jahr wird man damit auch Brüten. Ein weiterer BN800 ist in Russland, zwei weitere in China im Bau.

Förderung für Kohle/Gaskraftwerke?

Oder habe ich "Atomkraft" falsch verstanden?

Eine gute Nachricht

Während die GRÜN-befeuerte deutsche Angst in Fragen der Kerntechnik schon mittelalterlich groteske Formen annimmt, scheint man im Rest Europas vernünftiger.

Es ist keine Frage OB Kernkraft auf der Welt ausgebaut wird.
Es ist nur noch eine Frage wie lange Deutschland basierend auf bombastisch überteuertem Zufallsstrom auf Schwelenlandniveau gesunken sein wird.

70 Kernreaktoren sind derzeit im Bau. Tendenz steigend.
Indien kommt auf dem Weg zum Thoriumkreislauf mittels "Schnellen Brütern" planmäßig voran.

Deutschland war einst führend darin. bis der GRÜN-Rote Chancentod und Johannes Rau in NRW zuschlug.

Wie sagte Einstein doch:
Zwei Dinge seinen unendlich. Das Weltall und die menschliche Dummheit. Aber beim Weltall sei er nicht sicher.

Vielleicht hätte er menschlich durch "deutsch" ersetzen sollen.
Zumindest in Energiefragen geht's blöder und rückwärtsgewandter als hierzulande nicht.

ca. 20 Jahre

Wenn man die EE mit der gleichen Menge an Geld fördern würde wie man KKW in den letzten 50 Jahren gefördert hat und nach wie fördert bräuchten wir ca. 20 Jahre um unsere Netze und Energiequellen soweit zu flexibilisieren, dass wir in ganz Europa (bis auf die Autos und LKWs) keinerlei fossilen Energieträger mehr bräuchten. Die Technologien sind heute schon Vorhanden der Platz auch es fehlt nur der Wille in Europa das Thema gemeinschaftlich anzupacken. EE ist nur so teuer da es nicht konsequent genug umgesetzt wird!

@18:49 von imhotep1111 - begrüssenswert?

"Die Entscheidung der EU Zukunftstechnologien und den dazu gehört auch der Bau morderner Kernkraftwerke zu fördern, ist zu begrüßen."
.
Da bin ich anderer Meinung. "Zukunftstechnologie" hat mit der Auslauftechnik "Kernkraftwerk" m.E. nichts zu tun.

Diese Diskussion über

Endlager und Atommüll IST wieder mal spannend.

Da wissen einige von Lösungen für das Atommüllproblem, gehört hat man davon aber noch nie was. Frei nach Badesalz: "ach was Ozonloch, ich hab noch keines gesehen".

Dabei wäre diese Entdeckung mehr wert, als die Entdeckung eines bislang unbekannten Kontinents in der Größe Amerikas.

ZumThema: nicht der Atommüll IST das Problem. Sondern der Ausbau dieser Technik in Ländern die damit nicht umgehen können. Statistisch ist es nur eine Frage der Zeit bis zum GAU.

Früher hörte ich, statistisch gäbe es alle 10.000 Jahre einen Zwischenfall. Mir sind bis jetzt schon drei bekannt in nichtmal 50 Jahren (Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima). Und alles technologisch führende Nationen die schon lange mit dieser Technologie umgehen.

Also, was ist sicher...?

Für mich wäre das der Grund aus der EU auszusteigen. Man zwingt uns gegen unsere eigenen Gesetze zuhanden.

@Silbentraum

Dumm nur, wenn man selber die AKWs stillgelegt hat und im Nachbarland gleich hinter der Grenze eines hochgeht oder leckt ... da hat man den Schaden und ist noch nicht einmal dafür verantwortlich gewesen.

Ich würde jedenfalls allen deutschen Vertretern im EU-Parlament empfehlen gegen diese Pläne zu stimmen und schon gar keinen Euro aus Deutschland dafür zu bewilligen.

auf Atomkraft möge man verzichten...

nicht sicher genug - insbesondere wenn man gierige "Investoren" mit im Boot hat, die gern bei der " teuren " Sicherheit sparen.

Die deutsche Energiewende ist schon Ok - aber gelinde gesagt leicht verpfuscht durch damit befasste Politiker - und solche, die wo sich querstellen in dem bundesland wo ich lebe - Bayern.

@ Silbentraum

"AKWs vergiften auf Jahrtausende ,und das todbringend.Eigentlich kann NIEMAND dafür Verantwortung tragen !"

Macht letztendlich auch keiner...

Energiebilanz?

Wer sich schon mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigt hat kann sich, mit etwas physik Wissen, in kürzester Zeit ausrechnen (E=mc^2), dass die Energie die man für die Transmutation in Isotope die schnell genug zerfallen deutlich mehr Energie benötigt (mit 100% effizienz gerechnet) wie die KKW jemals in ihrer gesamten Laufzeit erzeugt haben benötigt. Es gibt keine industriellen Anlagen zur Tranmutation und wird es wahrscheinlich nur im aller größten Notfall geben.

Linthal Projekt

Vielleicht nicht der Ökostrom Akku, aber die Schweizer sind schon bereit sich unseren günstigen Ökostrom mit dem Linthal Projekt zu krallen. Das Problem ist ansich nicht die Speicherung sondern die sehr unflexible Zuteilung in unserem sehr trägen Netz. Die Nachbarn freuds. Die machen in Zukunft ein riesen Geschäft mit dem Ankauf von Strom in Zeiten von Überkapazitäten (durch die AKW und Öl- bzw. Kohlekraftwerken) und den Verkauf wenn Mangel herrscht. Das ist der einzige Grund warum die Schweiz Mrd. Franken für das Projekt ausgiebt.

Das ist der sogenannte Finanzhebel

Wenn man 100 Milliarden in Kernkraftwerke steckt, dann kommt dabei mindestens das Zehnfache an Folgekosten heraus (siehe Asse etc.), und das steigert das Bruttosozialprodukt enorm! So generiert man Wachstum!

@Hugomauser

"Da aber, wenn überhaupt, die EU nur einen Zuschuß zahlt, können das ja nie 100 Mrd. Zuschuß werden."

Bei derartigen Projekten geht es in der Regel um Bürgschaften im Rahmen der gesamten Investitionssumme. Die Kosten werden zwar nicht direkt wirksam, laufen aber als Risiko in voller Höhe mit.

Mit nem kleinen Zuschuss lassen sich AKWs nicht finanzieren. Das zeigt die bisherige Finanzierung dieser Anlagen, die entweder von Staatskonzernen oder dank umfangreicher monetärer und juristischer Bürgschaft durch den Staat abgesichert werden mussten, um überhaupt gebaut zu werden.

Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr...

... kommt ne neue Erokratenidee daher. Die angeblich ach so saubere und vor allem "günstige" Atomkraft wieder mal subventionieren? Läuft. Und was fangen wir dann mit dem ganzen strahlenden Müll irgendwann mal an, wo immer noch weit und breit kein Endlager in Sicht ist? Mein Vorschlag wäre: jeder Atomfreund, darf eine erkleckliche Anzahl Brennstäbe bei sich im Vorgarten endlagern. Mal sehen, ob die Begeisterung dann immer noch so groß ist.

Zurück zu den "Fördermilliarden". Ein echtes Konzept steht da ja anscheinend nicht dahinter. Einfach mal mit der Gießkanne Geldbündel über den Kontinent verteilen und hoffen, dass vielleicht was Sinnvolles beim rumkommt, das ist freundlich formuliert etwas mager. Man darf jetzt schon gespannt sein, wieviel davon in unsinnigen Prestigeprojekten versenkt werden wird.

Warum nur?

Wenn man die Zahlen mal "unvorteilhaft" addiert, wollen die ernsthaft 1/3 der geplanten Taler in Atomkraft stecken? Is da irgendwie so überhaupt nichts angekommen? Och maaaan... Es gäbe soo viele sinnvolle Inestitionen. Infrastruktur, Bildung (! damit die nächste Generation nicht auch son Quatsch fördern will !), saubere Energie... Sachen die irgendwie ne Perspektive haben. Das ist doch nicht so schwer :(

Kernkraft und Zukunft

Eine Aussage wird nicht wahrer, wenn man sie dauernd ohne Nachdenken wiederholt. Nach Fukushima hätte es viele Gründe gegeben, die Kernkraftbranche neu zu ordnen. Deutschland hat sich für den Ausstieg entschieden, obwohl es mit gewaltigen Mitteln diese Technologie gefördert hat. Eine Förderung macht man nur, um später die Dividende zu ernten. Deshalb ist die Wende aus ökonomischer Sicht fatal und macht nur Sinn, wenn die von uns entwickelten Alternativen wenigstens im Export das Geld wieder einbringen. Dazu müssen wir die anderen Länder von ihr überzeugen. Bisher sieht es nicht danach aus, dass andere Länder nachziehen. Einfach aber zu sagen, Kernkraft hat keine Zukunft, überzeugt keinen. Die Endlagerproblematik wird in Deutschland völlig überzogen. Eine Tonne Uran passt in einen kleinen Koffer. Im Weltkriegsbunker Valentin, der schiffbar am Wasser liegt, passt locker der Müll der nächsten Jahrhunderte.

@19:50 von püppie

„Früher hörte ich, statistisch gäbe es alle 10.000 Jahre einen Zwischenfall. “

Die Statistik stimmt. Und bewahrheitet sich in tragischer Weise.

Ich will die Berechnung mal sehr vereinfachen, aber prinzipiell läuft es darauf hinaus:

Wenn Sie sich 1 AKW anschauen, dann passiert bei diesem (einen) statistisch alle 10000 Jahre der bewusste Zwischenfall. – Das gilt jedoch für ALLE AKWs, also für jedes einzelne. Die AKWs sind statistisch nicht voneinander abhängig. Wenn Sie jetzt die Zwischenfall-Wahrscheinlichkeit für 1000 AKWs ausrechnen wollen, dann müssen Sie die Wahrscheinlichkeit für das einzelne (grob) mit der Gesamtzahl multiplizieren.

Und dann kommen Sie – in Anbetracht der auf diesem Erdball vorhandenen AKWs – einigermaßen auf den Zeitabstand zwischen Tschernobyl und Fukushima.

Wann also sagt uns die Statistik den nächsten GAU irgendwo auf der Welt voraus? Wir werden es noch erleben. Das ist (statistisch) gesichert.

Bioenergie

Eine Zeit hatte ich Hoffnung, dass eine Rückkehr zur kleinteiligen Landwirtschaft, weg von der Massentierhaltung, aus Umweltgründen durchsetzbar sein würde. Die Bioenergie trägt dazu bei, dass diese Illusion vorbei ist. Die Landschaft wird vermais, Mais benötigt als Spätentwickler überaus viele Herbizide und macht den Boden ärmer, anderswo wird in Monokultur deswegen Zuckerrohr angebaut, etc. Und Gülle ist auch ein Produkt der intensiven Massentierhaltung von Schwein, Geflügel und Rind. Früher hat man Pflanzenabfälle verrotten lassen oder untergepflügt und wieder dem Boden zurückgegeben. All das man die Bioenergie kaputt!

Statistik und Lernkurven

In den ersten Jahren der Entwicklung sind auch Autos reihenweise explodiert, heute laufen sie ganz zuverlässig. Fukushima hätte tepco nicht nur verhindern können, sondern sogar verhindern müssen, wenn das Management auf seine Ingenieure gehört hätte. Insofern kann man davon ausgehen, dass auch die Entwicklung der nächsten Generationen von Kernkraftwerken sicherer wird. Kernkraftwerke werden, wie Fukushima gezeigt hat, unsicher, wenn sie in absehbarer Zeit abgeschaltet werden. Dann wird weder in Ertüchtigung noch in vorbeugende Wartung investiert. In Fukushima wurde sogar am Diesel für die Notstromversorgung gespart. Außerdem verlassen gerade die besten Ingenieure ein Unternehmen, wenn sie keine Zukunft für ihren Job sehen. Ich glaube auch, dass wir aus Dummheit noch ein bis zwei GAU's erleben werden, ehe sich inhärent sichere Technik durchsetzt.

@Resistance1405 Speicherproblem gelöst?

"Das Problem mit den Speichern ist bereits anderweitig gelöst."

Das können Sie doch nur satirisch gemeint haben?!

auweia

Es ist wirklich unglaublich, dass weiterhin in eine derart rückständige Technologie investiert werden soll.
Zumal nun sogar e.on mit der Idee der Bad Bank für die Atomanlagen quasi die Bankrotterklärung für Atomkraft geliefert hat. Wird doch damit unter dem betriebswirtschaftlichem Gesichtspunkt die Unbeherrschbarkeit der wahren Kosten dieser Technologie dokumentiert. (Danke an dieser Stelle!)
Warum lernen andere Staaten nicht daraus?
Diese Lobby muß wirklich unglaublich stark sein und unglaublich fest um Sattel der EU-Bürokratie sitzen. Und mit Herrn Juncker ist natürlich ein auf allen Ebenen erfahrener Lenker am Start... :-/

@radium42 22:43 Rückständig?

"...eine derart rückständige Technologie..."

Ja klar, wenn man aus ideologischen Gründen eine Technik nicht weiterentwickelt, wird sie irgendwann rückständig...

@ilkk 23:15

Mir ist irgendwie entgangen, dass sich China, die USA, die Sowjetunion/Russland, Japan, Frankreich, UK usw. aus irgendwelchen ideologischen Gründen gegen eine Weiterentwicklung entschieden haben und wir daher auf die supi-modernen Geräte verzichten müssen, die es ansonsten quasi garantiert gegeben hätte.

Das einzige wovon ich lese ist eine nicht-existente Renaissance-Phantasie einer Lobby, Neubauten, die nur mit massiven Einspeisevergütungen funktionieren und die Kombination aus baulicher Verzögerung und Kostenexplosionen. Irgendwie immer noch rückständig.

@Prof.dr.Marti 22:22

Wo steckt in ihrer Lernkurve die Logik?

"Kernkraftwerke werden, wie Fukushima gezeigt hat, unsicher, wenn sie in absehbarer Zeit abgeschaltet werden."

Jedes, aber auch wirklich jedes Kernkraftwerk wird irgendwann abgeschalten. Also wird nach ihrer Logik jedes,aber auch wirklich jedes Kernkraftwerk zum Problemfall.

@19:43 von HartAberWahr

_Grün befeuerte Angst ?_

Wie wär´s mit einem Zitat von Klaus Töpfer (CDU)
"Wir können nicht warten, bis wir den Beweis erbracht haben, dass auch deutsche Kernkraftwerke nicht sicher sind."

Es ist eine Frage der Intelligenz, Atomenergie als rückständig zu erkennen. Insofern haben sie recht. Einstein muss aber auch für jeden Quatsch herhalten.

@von wes 18:20

"Ich glaube in 50 Jahren ist der sogenannte Müll ein begehrter Rohstoff."

Ich glaube mein sogenannter Hausmüll wird in 50 Jahren auch ein begehrter Rohstoff sein.
Wer hat Interesse und kauft ihn mir ab?

@Prof.Dr.Marti 17:14

"Deutschland wird sich daran gewöhnen müssen, dass sein Ausstieg aus der Kernenergie nicht Schule macht. Und die anderen Länder sind nicht dummer als wir."

Die Schweiz steigt aus, Taiwan wird aussteigen und wenn Japan von seinen 50 intakten Atommeilern nur 8-12 wieder ans Netz bringt und keine neuen AKWs baut, dann ist auch das ein Ausstieg. In Südkorea ist inzwischen eine große Mehrheit für den Ausstieg. In China ist der (Zubau-)Anteil an Kernkraft lächerlich gegenüber den anderen Stromerzeugern (u.a. auch ein mehrfaches an EE). Und wenn die Franzosen in den nächsten Jahren von der EU nicht 500 Milliarden Euro bekommen, dann wird auch dort der "Zwangsausstieg" erfolgen.

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