EU-Haushalt: Abspecken soll Notbudgets verhindern

28. November 2014 - 16:29 Uhr

Noch immer hat die EU für 2015 keinen Haushalt. Falls sich Parlament und Mitgliedstaaten nicht bald einigen, werden Notbudgets nötig. Um das zu verhindern, liegt ein neuer Vorschlag der Kommission vor. Und der umfasst 800 Millionen Euro weniger.

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Kommentare

Am Steuerrad drehen

Es müsste zunächst mal eine einheitliche Steuerpolitik in der EU geben, in der es bestimmten Ländern nicht möglich ist, Industrie und Wirtschaft bei der Steuerhinterziehung behilflich zu sein. Dann wäre soviel Geld vorhanden, das Haushaltsstreitereien darüber sich in Luft auflösen würden.

Eine Frechheit....

das die Brüsseler Bürokraten, die unsere Steuergelder rausblasen, den Hals nicht vollkriegen. Wie wäre es denn mal mit sparen?

Da werden zig Millionen dafür ausgegeben, dass das Parlament mit Sack und Pack zwischen Brüssel und Strassburg hin und her reist.

Oder wie wäre es denn mal, diesen aufgeblähten Beamtenapparat ein wenig zu verkleinern? Wer so viel Zeit hat, die Krümmung der Gurken zu reglementieren, der ist nicht ausgelastet.

Und natürlich kann ich meinem Vorredner nur zustimmen, dass es eine Unverschämtheit ist, mehr Kohle zu verlangen wärend es Länder gibt, die sich als Steuerparadies aufführen.

Man muss nur die...

Anzahl der Parlamentsmitglieder halbieren, dann ist wieder mehr finanzieller Spielraum.

Zu den Vorrednern

Die EU bräuchte eigene Steuermittel, damit wäre sie nicht mehr so sehr abhängig von den Mitgliedsstaaten (weniger Steuerwettbewerb). Dass die Parlamentarier umziehen, mögen Sie selbst nicht und wollen es abschaffen! Es macht zwar bei der Gesamtsumme nicht viel aus, ärgerlich ist es aber natürlich.
Und die Gurkenkrümmung hat der Handel gefordert, insofern sind es nicht die viel gescholtenen 'Bürokraten', die z.B. auch die Gelder für die deutsche Landwirtschaft auszahlen, oder die Klagen deutscher Bürger bearbeiten. Aufgebläht ist die Verwaltung mit 50,000 Mitarbeitern für 500 Mio. Menschen und all ihren Aufgaben bestimmt nicht. Das gilt auch für das Parlament. Je weniger Parlamentarier, desto mehr Bürger werden pro Parl. repräsentiert. Das würde demokratisch bedenklich wenn man es reduzierte!

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