Kommentare

"Es mutet verrückt an: . . ."

... und ist es auch. Fundamental hat sich wenig geändert.
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Dank der Zinspolitik der EZB und der Not institutioneller
Anleger sucht das "grosse Geld" seine Wege und findet sie
um wenigstens ein paar Cent Rendite zu erwirtschaften.
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Seit der letzten Rettungsaktion scheint ein erhöhtes Risiko
ja auch tragbar. Mal schaun, wieviel die EZB beim nächsten
Mal in die Runde wirft, um den Euro als einzige Klammer
der EU zu retten.
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Theorie und Praxis sind immer zwei Paar Schuhe ohne
zwingende Gemeinsamkeiten.

Falschmünzer Draghi

Klar, dass die Investoren kaufen wie wild, wenn Draghi verspricht, auch noch den grössten Schrott aufzukaufen. Das Risiko tragen ja hauptsächlich nur die deutschen Steuerzahler.
Und, hat sich die Arbeitslosensituation in Spanien und Italien deswegen annehmlich verbessert? Nein. Nach wie vor sind die Zocker und Bankster die Profiteure solcher Massnahmen. Und ,um die notleidenden Banken zu retten, macht Draghi eine Billion nach der anderen locker. Anstatt endlich mal Reformen anzugehen, wird immer nur die Notenpresse angeworfen.

Gefahrlos können ja die Heuschrecken spanische Anleihen kaufen

Das Triumphgeheul über die stets neue Errettung des Spielgeldes Euro nimmt langsam groteske Formen an. Denn der Kundige weiß hier gar wohl, daß das Spielgeld Euro schon lange tot ist und nur noch durch die Anleihenkäufe der Spielgeldeurozentralbank EZB künstlich am Leben erhalten wird. Entsprechend albern ist auch der Jubel über den Aufkauf spanischer Anleihen durch die Finanzheuschrecken, denn diese wissen nun gar wohl, daß die EZB sofort spanische Anleihen aufkaufen wird, wenn Spanien erneut der Staatsbankrott droht. Folglich besteht für sie keine Gefahr und so nehmen die Finanzheuschrecken die hohe Verzinsung gerne mit. Ansonsten würde niemand einem Staat wie Spanien mehr Geld leihen, hat er doch eine allgemeine Arbeitslosenquote von 27% und bei den Jugendlichen sogar von 57% und noch immer nimmt der spanische Staat weniger ein als er ausgibt und die spanische Volkswirtschaft vermag sich ebenfalls auch weiterhin nicht selbst zu tragen. Kein Grund zum Feiern also.

was lernen wir?

mario draghi hat als manager von goldman sucks aktiv an einem der groessten betrugsfaelle der europaeischen finanzgeschichte mitgewirkt, als er mit dafuer sorgte, griechenland durch bilanztricks in die eurozone zu bugsieren.
fuer diesen vorsaetzlichen betrug ist er nicht angeklagt und verurteilt, sondern mit dem posten des ezb-chefs belohnt worden.

sein versprechen an die professionellen spekulanten und zocker, die erneut verharmlosend als "investoren" bezeichnet werden, dass ihnen erneut der europaeische steuerzahler ihre moeglichen casinoverluste ersetzen wird, obwohl alle europaeischen politiker dies 2008/2009 mit grossen beteuerungen ausgeschlossen haben, wird ebenfalls konsequenzenlos bleiben.

beim naechsten crash, der so sicher kommen wird, wie das amen in der kirche, werden wieder die steuerzahler bluten. die zocker werden wieder als "systemrelevant" gerettet.
goldman sucks & co. werden dann ebenfalls wieder kasse gemacht haben.
und draghi wird uns als pensionaer auslachen.

Die Angst vor dem Donnerstag geht weiter

Fast jeden Donnerstag, das kann gern überprüft werden, sorgt einen Satz des EZB-Präsidenten dafür, dass der Euro gegenüber anderen Währungen verliert. Immer wieder erschreckend zu sehen ist, wenn die eigentlichen „Ramschwährungen“, durch die EZB regelmäßig gestärkt werden.

Im Ausland lebend freue ich mich auf den Tag, an dem meine Rente nicht mehr praktisch jeden Donnerstag entwertet wird. Wann geschieht endlich etwas, dass nicht nur ausländischen Großanlegern, sondern einfachen Bürgern etwas mehr Kaufkraft von ihrem Geld lässt.

Rating und Zinsen im Tollhaus

laufen her offensichtlich auseinander, dank Draghis Krediten (1 Bio. €) und wachsenden Aufkäufen von Staatschulden.
Der Trick. Fallen die internationalen Ratings, senkt die EZB die Qualitätsanforderungen an die Staatspapiere.
Damit wächst nur das systemische Ausfallrisiko - nicht bei den Kreditgebern, sondern bei den Anteileignern der EZB , heißt 27% für Deutschland.
Darunter 450 Mrd. Target-2-Verbindlichkeiten der Bundesbank, 2/3 für Spanien und Italiens Kreditaufnahmen ihrer Zentralbanken. So hält man Deutschland vernunftwidrig im Euro, denn wer will das verlieren beim Austritt Deutschland oder der Schuldner?
Aber wer kann das bezahlen beim Ausfall, wenn alle deutschen Nettolöhne futsch wären?
Ronaldos 94 Mio. Kaufsumme auf Kredit sind inzwischen auch gebündelt bei der EZB, da spanische Klubs pleite sind.
Draghis schwarzer Humor: Portugiesischer Kredit bis 31.12.9999, was einer verbrecherischen Schenkung gleichkommt.
Und Zyperns Pleitebank noch Rettungskredit zu geben -Tollhaus EZB.

Zeit, dass Draghi geht

Die völlig von der realen Bewertung der Finanzlage abgekoppelten Zinsen, die von den Sparern subventioniert werden, zeigen, dass Draghi weit übers Ziel hinaus geschossen ist.
Als ex Banker/ vice president von Goldman Sachs ist er den Zockern der Börse verpflichtet und tut alles um die Hausse an den Aktienmärkten zu fördern, sprich die nächste Blase zu schaffen.
Es ist Zeit zu gehen, Herr Draghi!

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