Kommentare

Brauchen wir noch eine

Brauchen wir noch eine Partei, die sich um die Wirtschaft kümmert?

Liebe Grüne, die sPD überholt gerade die CDU in Sachen Wirtschaftsumsorger, wo wollt ihr euch da einreihen?

Was heißt hier "Olaf Scholz vom Thron stürzen"?

Bei ihm handelt es sich doch wohl eher um
einen bescheidenen und ausgleichenden Po-
litiker.
Da sollten die Grünen doch mal vor ihrer Tür
kehren und sich an ihre Politiker wie Joschka
Fischer erinnern, die plötzlich wie Könige auf-
traten.

Wirtschaft, wer ist das?

Wenn sich die Grünen um alle, die primär oder sekundär mit der Wirtschaft zu tun haben kümmern, dann ist das genau das, was wir brauchen. Die Union wird von den Wirtschaftsbosen liebevoll gesponsort. Also tut sie das, was die da oben wollen. Die FDP ist/war eine reine Bonzenpartei, die Liberalität der FDP beschränkt(e) sich darauf, dass die Bosse die Erlaubnis hatten Arbeitnemer, Verbraucher und das Finanzamt zu schädigen. Wenn sich die Grünen um alle kümmern, die zum BIP beitragen, ist das hervorragend. dann fehlt nur noch eine Partei, die sich um die kümmern, die aus der Arbeitswelt ausgeschlossen sind. Als die Arbeitsplätze ausgelagert wurden, erfand man sofort den Begriff "Die wollen gar nicht arbeiten". Als es noch Arbeit für alle gab, gab es das nicht.

Die Grünen nehmen den Kapitalismus offensichtlich nicht ernst

Was bedeutet denn wirtschaften in einem Kapitalistischem System anderes als Ausbeutung von Mensch und Natur auf Kosten der Masse zu Gunsten der Begünstigten dieses Systems.
Solange an einer Wirtschaftsform festgehalten wird die immer währendes Wachstum also Ausweitung von Produktion und Konsum vorraussetzt, wird es kein vernünftiges Maß geben können zwischen dem was die Erde hergibt und was Menschen von ihr verfrühstücken können.
Alle Maßnahmen die Notwendig wären um eine Ökologische Wende der Wirtschaft zu schaffen, bei der der Lebensstandard gleich bleibt, laufen darauf hinaus das weniger gearbeitet und im Zeitverlauf weniger konsumiert werden muss. Also z.B. wenige langlebige Güter statt jedes Jahr ein neues Handy was dann pünktlich kaputt geht.
Der Grund liegt meiner Meinung nach im Kreditwesen, welches erzwingt, dass ein Betrieb wachsen muss um sich zu refinanzieren. Solange da niemand ran geht, gibt es keine ökologische Wende der Wirtschaft.

Aus dem Bericht ...

Aus dem Bericht ...
>>Michael Kellner: ... Beispielsweise in der Debatte zum Thema Freiheit konnten wir zeigen, dass wir die Kraft sind, die in Deutschland für Selbstbestimmung und für Freiheit in all ihren Ausprägungen steht.<<

Ist das so ?

Mir wäre nicht bekannt, daß die Partei "Die Grünen" ihr Wort erhob in Sachen Datenschutz (Selbstbestimmung) oder Freiheit ( Bespitzelung, Vorratsdatenspeicherung, Lobbyismus).

Glaubt denn die Partei "Die Grünen" mittlerweile AUCH, daß es vollkommen reicht dem Wähler ab und an Wohlklingende Phrasen zu verabreichen, damit dieser jenem Politiker-"Klientel" für alle Zeiten vom Steuerzahler wohlgefüllte Futtertröge zur Verfügung stellt, damit jene, sobald die Futtertröge erreicht wurden, sich gegen die Befüller wenden und sie "zerfleischen" (bildlich gesprochen) indem die Steuerzahler nur noch zur Kasse gebeten werden ?

@Xabbu 15:08

"Mir wäre nicht bekannt, daß die Partei "Die Grünen" ihr Wort erhob in Sachen Datenschutz (Selbstbestimmung) oder Freiheit ( Bespitzelung, Vorratsdatenspeicherung, Lobbyismus)."

Interessant daran finde ich das es nicht bekannt ist.

Denn u.a. Trittin und Ströbele haben sich in der causa Snowden sehr bemüht. Soweit ich das weiß haben die Grünen vor allem im EU-Parlament in Person von Sven Gigold gerade im Bezug auf das Freihandelsabkommen sich sehr für mehr Transparenz stark gemacht. Das selbe gilt für die Vorratsdatenspeicherung die einzig und allein auf SPD und CDU/CSU zurückgeht. Auch ein Antikorruptionsgesetz ist seit Jahren Ziel u.a. der Grünen.

Abstimmverhalten kann man auf Abgeordnetenwatch.de einsehen oder beim ZDF-Parlameter.

Ihr Eindruck rührt eventuell daher das die Grünen allein nicht die Macht haben an diesen Punkten irgendetwas zu ändern und mit ihrer Stimme die Masse der Bevölkerung gar nicht mehr erreichen.

Grüne und Ökonomie

Leider sind wirtschaftliches Know-How und Denken bei den Grünen immer noch nicht angekommen. Man kann sehr gut für den schnellen Atomausstieg sein, wirtschaftlich aber ist das Abschalten eine Katastrophe, wie jede ökonomische Portfolioanalyse zeigt. Auch einfach zu sagen, nutzt mehr Gaskraftwerke statt Kohle verkennt alle betriebswirtschaftlichen Argumente. Auch die überall empfohlene Ausrichtung auf lokale Erzeugnisse berücksichtigt nicht, dass Länder im Süden dieser Welt auch etwas exportieren müssen, z.B. Früchte und Gemüse, um einen Fortschritt in Infrastruktur oder Lebensbedingungen zu erreichen. Ihr Engagement für Flüchtlinge und Asylbewerber in Ehren, unsere Aufgabe wäre es, in den Ländern Bedingungen zu schaffen, dass es gar keine Flüchtlinge mehr gibt. Oder glauben die Grünen, dass die Migranten gerne ihre Heimat verlassen haben?

Ja die Grünen

werden langsam aber sicher eine Partei jenseits von gut und böse.

Ökologie zum Vorteil der Ökonomie

Das ist ganz und gar kein Paradoxon!

Schließlich sind Hersteller der Spezialgetriebe für Windkrafträder längst Milliardäre geworden, ebenso die Hersteller der Windräder und ihrer Elektronik. Die 'erste Generation' der Absahner bei Photovoltaik und anderen EEG-Übersubenventionierungen hat sich ökonomisch gut unterstützt gesehen; etwa so wie die Hoteliers und Kneipiers durch die FDP.

Wirtschaft und Ökologie sind keine Gegensätze ...

... in Indianergesellschaften zum Beispiel. Diese besitzen jedoch ganz andere ethische Grundsätze als die westlichen Gesellschaften. Die Idee der Grünen ist an sich zu unterstützen, die Frage ist jedoch nur, will die Gesellschaft wirklich einen Wandel hin zu mehr Harmonie? Sie müsste ihre Grundsätze grundlegend überprüfen und verändern ...

@SelbstStaendigDenker

So ist es. Aus der windigen Windkraftbranche fließen die Spendengelder in die Kassen der Grünen und zwar nachhaltig. 345000 Stromkunden wurde in 2014 zeitweise der Strom abgestellt, weil sie die Stromrechnungen nicht mehr zahlen konnten -Spiegelmeldung von heute- das ist die ökonomische Kompetenz der Grünen, die gesellschaftliche Transformation und Umverteilung in die Kassen der eigenen Klientel.

@Prof. Dr. Marti... 16:06

Ich sehe ihre Argumentation als Schlüssig im bestehenden, auf abstrakten, quantifizierbaren größen namens Geld basierendem Wirtschaftsgebaren.

Aber diese Argumentation vergisst das es im realen Leben auch nicht zählbare Werte gibt, bzw. nicht zu Ware zu verwertende Güter. Dazu gehört Gesundheit und eine intakte Umwelt.

Aber letztendlich stimmt es nicht einmal nach ökonomischer Analyse. Und in "Real Terms" betrachtet schon zweimal nicht. Atomkraft ist teurer als Windkraft. Man vergleicht ja ein wirtschaftlich abgeschriebenes System mit einem neu errichteten und finanzierten. Wenn Wind und PV-Anlagen abgeschrieben sind und die Subventionen auslaufen, produzierend diese Anlagen Strom zu den Wartungs- und Personalkosten also quasi für fast null Kosten.

Für die Länder im Süden würde es schon reichen wenn wir deren Waren zum Preis kaufen den sie wert sind und wir nicht unsere Überschüsse durch Subventionen verbilligen um deren grundlegender Landwirtschaft den Markt zu verzerren.

Wirtschaft braucht ökologische Ideen

Ja klar. Aber da hat die Wirtschaft selbst die beseeren Idden, um im Wettbewerb zu bestehen.

Diese ganze Grünen-Rhetorik mit den ganzen Öko-Popanzen ("könnte möglicherweise eventuell vielleicht spekuliert krebserregend sein", "kann aber Spuren von Haselnüssen enthalten", "macht bei 30kg Verzehr pro Tag süchtig") braucht nun wirklich niemand.

Genausowenig wie diese "Jetzt müssen aber WIR ALLE..."-Rhetorik. Hey, Grüne! Es gibt Individuen, die selber denken können und keine Massenbevormundung brauchen und mögen!

@MenschMitMeinung 17:12

Genau dieses Phänomen hat auch David Graeber schon in Worte gepackt als er in "Schulden die ersten 5000 Jahre" schrieb.:
"Für die Annahme, das der Kapitalismus[..]nicht mehr existieren wird, sprechen[..] vorallem die Tatsache, dass unendliches Wachstum auf unserem Planeten mit begrenzten Ressourcen unmöglich ist[..]
Aber auch diejenigen unter uns die sich als "progressiv" bezeichnen, fürchten sich mehrheitlich vor der Aussicht auf ein Ende des Kapitalismus. Wir klammern uns an das vorhandene, weil wir uns keine Alternative mehr vorstellen können, die nicht noch schlimmer wäre[..] In den letzten 20 Jahren ist ein Bürokratiemoloch entstanden[..]deren Hauptzweck darin besteht, jede Hoffnung auf eine andere Zukunft zu zerstören.[...]das Soziale Bewegungen durchaus gedeihen und überzeugende Alternativen hervorbringen könnten.[..] eine Atmosphäre in der jeder Gedanke an eine andere Welt wie ein nutzloses Hirngespinst wirkt"(S.484f)

Nichts ist Alternativlos auch nicht die Form der Ökonomie.

Appeasement?!?

Nein, Herr Kellner.
Die Wirtschaft braucht keine ökologischen Ideen.
Und die will sie auch nicht - es sei denn, diese lassen sich explizit in Gewinn ummünzen.
Die Wirtschaft braucht strikte Vorgaben - wenn es sein muss gegen deren Willen.

Subventionen

Die Kernkraft wurde mit ungeheuren Mitteln gefördert. Gerade darum ist es ökonomisch irrsinnig, eine Industrie dann abzuschalten, wenn sie die größten Entwicklungs- und Herstellkosten verdient hat und als Cash Cow für die nächste Generation der Stromerzeugung dienen sollte. Genau das war das Konzept von Schwarz-Gelb 2010. Und leider sind auch Wind- und Sonnenenergie nie umsonst. Gerade die Wartung ist sehr, sehr teuer. Der Preis eines Gutes hängt von seinen Herstellkosten ab, die sind bei Wind extrem hoch.
Ein Skandal ist die Zahl 106. Sie beziffert als Prozentzahl die Versorgung mit Lebensmitteln der EU. In Japan sind es nur 40%. Deshalb sorgt unsere Agrarlobby für den Export von Lebensmitteln. Mit anderen Worten: Die EU sorgt selbst dafür, dass Afrika verarmt und uns von dort Wirtschaftsflüchtlinge schickt.
Fair Trade, Aufhören mit "Esst lokale Lebensmitteln", Bevölkerungsreduktion auf der ganzen Welt, Reduktion der Treibhausgase und vieles mehr wäre das Gebot grüner Politik.

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