Ihre Meinung zu: EU-Botschafter: 40 Plastiktüten pro Person und Jahr

21. November 2014 - 14:39 Uhr

Statt derzeit 200 sollen in etwa zehn Jahren nur noch 40 Einweg-Plastiktüten pro Person und Jahr in der EU verbraucht werden. Der bereits vor drei Tagen ausgehandelte Kompromiss wurde nun von den Botschaftern aller 28 EU-Staaten gebilligt.

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Kommentare

Kommt nicht in die (Plastik)Tüte

Noch besser wäre, gar keine Plastiktaschen, und nicht erst in zehn Jahren, sondern so schnell wie irgend möglich. Es gibt genügend Alternativen.

Wahl der Qual bzw. des Behältnisses

Das Problem liesse sich schon jetzt in erheblichem Umfang eindämmen, wenn jeder für alltägliche Transportaufgaben eine Stofftasche oder ein anderes Dauerbehältnis verwendet; Voraussetzung ist natürlich ein entsprechendes Angebot in den jeweiligen Ländern.
Hier darf sich wirklich keiner beschweren, wenn mal wieder Brüssel bestimmt.
Immerhin besteht bei dieser Sache ein eher geringes Risiko, dass Leute in grossen Mengen Plastiktüten in einem Karton im Keller horten :-).

Papier statt Plastik

Warum überhaupt Plastiktüten? Immer mehr Geschäft bieten Papiertüten statt Plastiktüten an. Es ist traurig, das es für jede positive Veränderung ein Gesetz geben muss. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bieten Papiertüten an und gehen mit gutem Beispiel voran. Im übrigen haben es die Verbraucher in der Hand auf Plastiktüten zu verzichten.

Also sind die Knotenbeutel,

Also sind die Knotenbeutel, in die der Deutsche "ordnungsgemäß" und mit Hingabe seinen Eisbergsalat, den Blumenkohl sowie Paprika und Bananen einpackt, gar nicht betroffen.

Warum denn erst in 10 Jahren?

Wie im obigen Kommentar schon erwähnt. Es muss doch möglich sein so etwas schnellst möglich zu machen !

@Tunblablo

Also über einen Mangel an Stoffbeuteln braucht sich in diesem Land niemand beschweren. Die gibt es in jedem Supermarkt und man braucht sie nur zu kaufen.

Die Faulheit/Bequemlichkeit der Kunden macht das schlimm.

weltfremd

Familien mit Kleinkindern oder Senioren brauchen pro Jahr ca. 1000 Plastikbeutel zum Entsorgen der Einwegwindeln. Weiterhin Hundebesitzer, Altenheime, Kliniken, usw.
Wenn man nicht mehr die von Familie und Freunden gesammelten Einkaufstüten nutzen kann muss man extra welche kaufen. Sehr sinnvoll!
Die Umweltverschmutzung ist kein Problem der Tüten sondern der Anwender. In den Ländern wo überall Tüten rumliegen liegen bezeichnenderweise auch überall stinkende Einwegwindel rum.
Reine Einkaufstüten dürften im übrigen weit weniger als 1% aller Plastikbeutel ausmachen. Ein Krankenhaus produziert mehr Plastikabfall als -zig Supermärkte.

Ich hab schon immer

Stoffbeutel und muss nur beim Gemüsekauf oder Obstkauf auf die dünnen Beutel ausweichen.

Dafür könnte man auch Recycling Papiertüten nehmen die schnell zerfallen und ökologisch sind.

Warum die EU sich wieder mal um solche Kleinigkeiten kümmern muss ist mir unverständlich.

Das ist wie mit Gurkenkrümmung und Duschköpfe und sonstiger Unfug der auch einfach national geregelt werden könnte.

Dafür brauch wir eigentlich nicht solche hoch bezahlte Leute,die sollten sich um wichtige Sachen kümmern.

Gruß

Wieso sollen die Dinger

Wieso sollen die Dinger "rationiert" werden? Ganz abschaffen! Dabei könnte man auch gleich noch diverse - zum Wegwerfen produzierte - Produkte mit verbieten:
- "Spielzeug" im Kindermenü beim Burgerbrater
- Spielzeug im "Lotterie-Schokoladenei"
- übergroße "display"-Verpackungen bei Lebensmitteln (z.B. geschnittene Wurst oder Käse)
- ...

Die Politik versucht immer niemandem weh zu tun und verschwendet dabei Zeit und Geld, indem sie komplizierte Kompromissvorschläge unter 28 Staaten abstimmt und ausarbeitet. Man kann auch einfach sagen: Ab 2016 sind Plastiktüten verboten.

Es gab mal bei BBC World eine Reportage über Entwicklungshelfer in einem kleinen nepalesischen (oder da in der Gegend) Dorf. Dort fing man auch an die schweren Stoffkörbe durch Plastiktüten zu ersetzen. Dann wurden zwei Anführerinnen des Dorfes in England die Müllkippen gezeigt. Gleich nach der Rückkehr waren Plastiktüten wieder verschwunden.

Sch... auf die Plastiktütenindustrie!

Die Zahlen verschlagen mir fast die Sprache .....

... aber eigentlich ist das kein Wunder, wenn ich bei jedem meiner (seltenen) Einkäufe auf dem Markt immer wie ein Schießhund aufpassen muss, und rechtzeitig "Keine Tüte bitte !" sagen.

Im Supermarkt muss man die ja mittlerweile selbst aufs Band legen und bezahlen.

In Zeiten, in denen "Seniorenporsches" salonfähig geworden sind - auch für wesentlich jüngere Leute als mich - finde ich es überhaupt nicht schwer, mit maximal 10 Tüten im Jahr auszukommen.

Und davon sind mehr als die Hälfte die Übergroßen, die man beim Einkauf von Kleidung bekommt.

Plastik.

Wir nehmen immer eine von diesen großen Ikea Taschen mit. Spart, Geld, Zeit Nerven.

Viel schlimmer sind die vielen Plastikflaschen in denen Wasser verkauft wird.

Im Gegensatz zu den in D recht teuren Tüten werden die nämlich so gut wie nie wieder verwendet.

https://www.youtube.com/watch?v=Se12y9hSOM0

@schiebaer45

Geht nicht, denn die Tütenhersteller machen das ja nicht aus purer Freude.

@Wundertüte

"Warum überhaupt Plastiktüten? Immer mehr Geschäft bieten Papiertüten statt Plastiktüten an."

Weil Papiertüten nicht nur teurer sind, sondern noch viel schädlicher für die Umwelt, als Plastiktüten, vorrausgesetzt, diese werden ordnungsgemäß entsorgt.

Plastiktüten

Warum verbietet man diesen Müll nicht gleich ganz?

Nicht wichtig aber ein Fortschritt

Die Reduzierung der Tüten bringt kaum etwas, da sie zu leicht sind. Der Rohstoff- und Energieverbrauch ist also auch dementsprechend vernachlässigbar.

Der meiste Plastikmüll entsteht nicht durch die Tüte, sonder durch die Verpackungen der Dinge die IN der Tüte sind.

Mit gutem Beispiel voran

Man kann auch in seinem Urlaub zum Beispiel was voranbringen. Beim letzten Urlaub in Griechenland auf einer Insel z.B. habe ich in den kleinen Supermärkten rigoros alle Plastiktüten abgelehnt und meinen Rucksack oder Beutel hingehoben. Erst schauen sie etwas verwirrt, aber dann sehen's die Leute ein. Es ist halt einfach noch ungewohnt, aber es werden immer mehr, die mitmachen! Es macht auch bald echt gar keinen Spaß mehr im Meer zu baden, wenn dort alle paar Meter eine Plastiktüte oder Flasche schwimmt. Gegen die Plastikflaschen muss auch was geschehen! Und überhaupt, Plastikverpackungen aller Art... Es sind ja nicht nur die Tüten...

@wenigfahrer

"Dafür könnte man auch Recycling Papiertüten nehmen die schnell zerfallen und ökologisch sind."

Na ja. Papier ist nun nicht gerade "im Einklang mit der Natur". Die Papierherstellung verbraucht Unmengen an Trinkwasser, Chemikalien und Energie. Das zigfache einer Plastiktüte.

Nicht die Plastiktüte ansich ist das Problem, sondern deren fachgerechte Entsorgung. Die klappt scheints gerade in den Südeuropäischen Ländern nicht. Also muss wieder eine Verordnung über ganz Europa gestülpt werden.

@NHEO

"Wir nehmen immer eine von diesen großen Ikea Taschen mit. Spart, Geld, Zeit Nerven."

Die ist m.W. doch auch aus Plastik? Aber beim gezielten Einkauf ist ja das Problem des Transportes meist auch gar nicht gegeben. Da kann man ja entsprechende Behältnisse mitnehmen.

Sehr oft kommt es aber zu Impulskäufen: Man kauft etwas, ohne das morgens geplant zu haben auf dem Nachhauseweg oder man kauft mehr, als vorgesehen.

In dem Fall braucht es da eben irgendetwas, womit man die Sachen nach Hause bekommt. Da halte ich die Plastiktüte für die Beste Lösung. Papier ist in der herstellung wesentlich weniger umweltfreundlich und wenn der Plastikmüll ordnungsgemäß entsorgt wird, sehe ich nicht das Problem.

Der ganz normale EU-Wahnsinn

Die geballte Inkompetenz sitzt in Brüssel!

Der einzig sinnvolle Beschluss wäre, ab 2015 keinen Plastik-müll mehr zu verwenden.

Lachend muss ich

mich dann wohl bemühen, meinen Verbrauch von Plastiktüten ca zu verachtfachen. Und dann hab ich auch erst das vorgegebene Ziel für 2025 erreicht.

Es bleibt als eine Menge zu tun...

Plastiktüten besteuern und

Plastiktüten besteuern und ordnungsgemäß entsorgen und gut ist es.

Gibt es in dieser Verordnung

Gibt es in dieser Verordnung ein Verbot mehr zu tun?

also

Liebe Bundesregierung: Wir wollen mehr tun!

Entsorgung

@15:06 von Hugomauser
Na ja. Papier, Pappe etc. werden zumindest in D sehr flächendeckend entsorgt.
Die Plastiktüten sind bei uns (Gelber Sack etc.) wohl auch kein so gravierendes Problem.
Ich frage mich aber immer wieder, warum es der Politik nicht möglich ist, weltweit ein ordentliches Recycling durchzusetzen. Natürlich wären z.B. 10ct pro kg sortenrein gesammelte Plastik weit teurer als die Produktion aus Erdöl, aber sehr viele Menschen hätten einen Beitrag zum Lebensunterhalt und die Vermüllung unserer Welt könnte gebremst werden. Und die ist sicher teurer - allerdings nicht für die Produzenten des Zeugs.
Ich kann mich an eine Fahrt durch Tunesien erinnern, wo die alten Gewächshausplanen jedes Jahr einfach in die Landschaft flogen. Schaurig. Und behebbar.

@NHEO

Naja die Einwegpfandflaschen werden gepresst und dann nach China verschifft, wo aus ihnen feinster Vlies-Stoff gewoben wird. Etwa 3 1,5l Flaschen pro T-Shirt ... das wir dann übrigens wieder zurückgeliefert bekommen.

Mit Plastiktüten hat das zwar nichts zu tun, ist aber genauso eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, wenn das Zeugs einmal um die Welt gekarrt wird.

@ Hugomauser

"Papier ist nun nicht gerade "im Einklang mit der Natur". "

Aber Hanf wäre es. Ups, geht ja nicht, da man damit ja gleich ganzen Industriezweigen auf die Füsse treten würde. Das Zeug lässt sich nämlich nicht nur rauchen, sondern hat unglaublich viel Verwendungszwecke, vom Papier angefangen über Kunststein bis hin zu Ethanol.

@Wichtigwichtel

"Reine Einkaufstüten dürften im übrigen weit weniger als 1% aller Plastikbeutel ausmachen. Ein Krankenhaus produziert mehr Plastikabfall als -zig Supermärkte."

Sie betiteln Ihren Post mit "weltfremd", aber haben scheinbar gar nicht gelesen bzw. verstanden worum es überhaupt geht. Es geht nicht darum Plastikabfall zu generieren oder verhindern, sondern es geht um genau die ultradünnen Einweg Plastiktaschen, die es in D ohnehin kaum gibt. Ich kenn sie nur aus den Selbstscankassen meines Stammsupermarktes, wo ich sie nutzen MUSS (Artikelgewicht wird darin erfasst) und aus Pizzerien oder Imbissbuden. In einem haben Sie recht: Es ist ein Problem der Anwender. Was ordnungsgemäß entsorgt wird, gelangt nicht in die Meere!

Für Deutschand vollkommen unnötig

Weitere Regelungen für Platiktütenreduzierung sind für Deutschland unverhältnismäßig, denn wie auch im Artikel geschrieben, werden in Deutschland relativ wenig Plastiktüten verbraucht und die, die verbraucht werden, werden in aller Regel korrekt ensorgt und recycelt und stellen somit keine Gefahr für die Umwelt dar.
Es gab schon mehrere Petitionen, die Plastiktüten begrenzen oder verbieten wollten. Alle wurden vom Petitionsauschuss mit dieser Begründung abgelehnt.

Selbst das Umweltbundesamt hat festgestellt, dass "weder Tüten
aus Papier noch Tüten aus biologisch abbaubarem Kunststoff eine echte Alternative
zur Kunststofftragetasche."

@Tunablo

"Das Problem liesse sich schon jetzt in erheblichem Umfang eindämmen, wenn jeder für alltägliche Transportaufgaben eine Stofftasche oder ein anderes Dauerbehältnis verwendet; Voraussetzung ist natürlich ein entsprechendes Angebot in den jeweiligen Ländern."

Richtig ist: Wer ausschließlich Papier- oder Stoffbeutel verwendet, wird keinen Plastikbeutel in die Weltmeere verursachen. Umweltfreundlicher ist es aber noch lange nicht. Unter Berücksichtigung der Umwelteinflüsse während der Herstellung ist die Plastiktüte für mich das sinnvollste Transportmedium. So oft wie mir schon mal Dinge geplatzt sind, ist die Dichtigkeit ausserdem sehr wichtig, aber unabhängig davon: Ich nutze jede Plastiktüte mehrfach (5-10mal) und am Ende noch als Müllbeutel. Damit ein Stoffbeutel umweltfreundlicher wäre, müsste ich ihn 100-150 Mal verwenden. Utopisch, weil vorher kaputt oder versifft.

@CE

"Mit Plastiktüten hat das zwar nichts zu tun, ist aber genauso eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, wenn das Zeugs einmal um die Welt gekarrt wird."

Transport ist auf den einzelnen Artikel runtergerechnet meistens weit weniger teuer (und damit umweltschädlich) als gemeinhin vermutet!

Für nahezu ALLE Waren (selbst die, die mehrfach um die Welt gereist sind) gilt: Das schlimmste in der Umweltbilanz ist der letzte Transport zum Endverbraucher, weil hier enorme Ressourcen für wenige Produkte verbraucht werden!

"Plastiktüten... in Süd- und Osteuropa kostenlos"

Stimmt. In Malta wurde ich völlig entsetzt angesehen als ich mein neues Buch nicht in einer Tüte zum 50m entfernten Hotel tragen wollte: "Aber die ist doch kostenlos!"

Folge: in jeder windstillen Straßenecke sammelt sich der Plastikmüll. Es scheint den Bewohnern nicht einzugehen, dass die Touristen sich das nächste Inselparadies suchen, wenn die letzte vollends zugemüllt ist.

15:44 von Skywalker

" Ich nutze jede Plastiktüte mehrfach (5-10mal) und am Ende noch als Müllbeutel. Damit ein Stoffbeutel umweltfreundlicher wäre, müsste ich ihn 100-150 Mal verwenden. Utopisch, weil vorher kaputt oder versifft.

Ich benutze meine Stoffbeutel schon einige Jahre, d.h. bis jetzt mindestens !! 300 x und sie sind noch völlig in Ordnung.
Alles andere als utopisch!

Gegen das Versiffen gibt es ja wohl auch noch die Möglichkeit des Waschens.
Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt das Waschen auch nicht umweltfreundlich ist : gewaschen wird in jedem Haushalt und eine Stofftasche passt immer noch zu der anderen Wäsche in die Waschmaschine. Man muss sie ja nicht einzeln waschen.

Würde jeder seine Plastiktüten 5x verwenden, wäre das Ziel von 200 auf 40 ja schon erreicht.

Das Beste: schon einmaliges Wiederverwenden spart satte 50% ein! Die Steigerung von 10 auf 100x spart nur noch 9%.

@Skywalker

natürlich geht es nur um einige Arten sehr dünner Beutel.
"Normale" Plastik-Einkaufsbeutel sind in Deutschland bekanntlich bis auf einige Ausnahmen schon seit Jahren kostenpflichtig.

Endlich wieder ein Verbot!

Hurra - schon lange gab's keine Verbote mehr aus Brüssel - zuletzt waren es starke Staubsauger, demnächst starke Wasserhähne, da muss halt zwischendurch die Tüte dran glauben.

Nicht, dass solche Regeln in jedem EU-Land sinnvoll wären. Viele Länder recyceln erfolgreich und verbrauchen jetzt schon weniger Tüten, als es künftig alle dürfen. Wenn die Länder, die die Beschränkung eigentlich betrifft, wenigstens mal anfangen würden Wertstoffe zu recyceln oder thermisch zu verwerten, gäbe es das Kunststoff-Problem kaum noch.

Laut Wiki ist z. B. das Einwegpfand in den meisten Ländern Europas unbekannt - entsprechend sieht es in der Landschaft, am Strand und im Meer aus. Fragen Sie auf Korfu mal nach der Pfandannahme...

Trotzdem bin ich sicher, dass hierzulande übereifrige Mainstream-Politiker die Gunst der Stunde nutzen und mit erhobenem Zeigefinger eine neue Steuer gebären - nebst Verwaltungs- und Überwachungsapparat. Herrlich - wieder gewaltsam ein Problem gelöst, das gar keins ist!

@skywalker

seit mindestens 20 Jahren benutze ich Stoff-Beutel. Ich besitze zu Hause eine Waschmaschine, in der sie wieder einwandfrei sauber werden. Nix versifft. Reißt mal ne Naht oder ein Henkel mit Nähmaschine schnell repariert. Meine jüngesten St.-Beutel sind 5Jahre alt, die meisten im Schnitt 10-20 J.

Zum Haare raufen

1. Benutzt Deutschland die Weltmeere nicht als Müllhalde! Zu unterstellen es handle sich um deutsche Plastiktüten ist lächerlich, wir haben ein ausgeklügeltes Abfallsystem.
2. Natürlich hassen Politiker Plastiktüten. Die Tüte ist praktisch und wir lieben sie, Politiker machen alles viel komplizierter als nötig und wir.... lieben sie nicht.
3. Ich habe absolut nichts dagegen die Plastiktüte zu verbieten, aber bitte erst dann wenn eine Alternative gefunden wurde die mindesten gleich gut ist. Papiertüten funktionieren nun mal nur dann, wenn ich mit dem Auto vor dem Supermarkt parke, wie es die Amerikaner gerne machen. Hier in der Innenstadt tragen viele Menschen ihre Lebensmittel zu Fuß Heim, da ist Plastik nicht zu ersetzen.

@Skywalker

Man könnte den gesamten Transport von Einwegpfandflaschen einsparen, indem man diese "Wertstoffe" HIER VERARBEITET.

Sie haben recht mit der Behauptung, dass der letzte Transport viel Energie kostet ... und deshalb gehören auch Internetbestellplattformen und industrielle Großbäckereien verboten, denn diese verstopfen mit ihren Lieferfahrzeugen unsere Straßen und sie verschwenden Energie.

Wenn SIE mit einer mehrfachen Verwendung eines Stoffbeutels Probleme haben, dann ist das keine Aussage dass das nicht ginge. Immerhin kann man die Dinger waschen ...

Meine Stoffbeutel tun seit Jahren guten Dienst und wenn die etwas dreckig sind, stört es mich nicht die Bohne. Die sind zum Einkaufen gedacht und nicht zu einer Fashion-Parade am Strand von Nizza, wo ich irgendwen beeindrucken will.

Statt derzeit 200 .....

Um WAS für Plastiktüten handelt es sich konkret. Auf dem Foto ist eine EINKAUFSTÜTE abgebildet. Zählt die Chipstüte auch dazu? Wenn nicht: Das Jahr hat 365Tg. Sonn-. und Feiertage lass ich mal außen vor wegen diverser Märkte die dann stattfinden. Macht PRO Person ..... Nää. Ich Komm mit meiner Frau NIE auf 400 EINKAUFSTÜTEN/Jahr?

@ alb_trans 15:22

Geehrte/r alb_trans und ähnlich Kommentierende. Es läuft zur Zeit eine weite Diskussion darüber, wie man den Tonfall in den Foren verbessern könnte. Einigkeit herrscht weitgehend darüber, dass man nicht beleidigen sollte. Die von Ihnen behauptete "geballte Inkompetenz" der Brüsseler Politiker, Beamten und Parlamentarier passt da meiner Ansicht nach nicht ganz ins Bild, denn sie dient nicht der Argumentation in der Sache. Die Verabschiedung eines EU-weiten Gesetzes dauert aus sehr guten Gründen lange, die anschließende Umsetzung in nationales Recht ebenfalls. Mit Ruck-zuck-Verfahren á la "einfach ab 2014 verboten" (wie etwa von CE in diesem thread vorgeschlagen) geht es wirklich nicht. Vielleicht wird das besser verständlich, wenn man sich einige Internet-Zeit gönnt, um das komplexe, aber sehr ausbalancierte EU Gesetzgebungsverfahren zu studieren.

Irreführendes Bild

Das den Artikel begleitende Foto einer dickwandigen Plastiktüte ist meines Erachtens sehr irreführend - wie im Artikel klar gesagt wird, geht es um diese Tüten gerade nicht, sondern um die "hauchdünnen", die nur einmal verwendet werden können. Dies ist kein Kommentar zur Verteidigung der dickwandigen Tüten, aber Bilder sind im Fernsehen nunmal Schlüsselbotschaften.

Braucht eh kein Mensch,

Einweg-Plastiktüten! Hätte ich diese Meldung nicht gerade gelesen, mir wär`s wahrscheinlich jahrelang nicht aufgefallen ... (hab immer `nen Rucksack dabei, wenn ich einkaufe, bzw. einen Klappbeutel aus Nylon, der hält ewig und zerreißt auch nicht!)
Trotzdem: Ein Vielfaches sinnvoller wäre dann noch ein Verbot von Blister-Verpackungen!
Erstens dickes Plastik = viel Müll, extreme Volumenvergrößerung auch auf dem Müllberg, beim Auspacken (auch mit entsprechendem Werkzeug!) geschehen bereits die ersten Beschädigungen der Ware und oft auch ziemlich üble Verletzungen!
Weg damit, und am besten fristlos und ersatzlos!

@ Kessl

"Hier in der Innenstadt tragen viele Menschen ihre Lebensmittel zu Fuß Heim, da ist Plastik nicht zu ersetzen."

Und vor dem Öl-Zeitalter haben die Leute ihre Lebensmittel in ihren Händen heimgetragen?

Wie soll das gehen?

Wie stellen diese Bürokraten sich das denn vor?

Gibt es in jedem Supermarkt dann die Plastiktütenkontrolleure, die die Anzahl in einen Plastiktütenpass eintragen?

Oder muss jeder seine 40-Tüten-Ration am 2. Januar jedes Jahres im Rathaus abholen?

Wird es nicht einen Plastiktüten-Schwarzmarkt geben?

Welchen Bonus bekommen Jute-Taschen-Supermarkt-Kunden?

@ JWW (17:57): Sie denken zu kompliziert

hi JWW

Wie soll das gehen?
Wie stellen diese Bürokraten sich das denn vor?
Gibt es in jedem Supermarkt dann die Plastiktütenkontrolleure, die die Anzahl in einen Plastiktütenpass eintragen?

Nein, Sie denken da etwas zu kompliziert. Hier ist jeder einzelne Bürger für sich selbst aufgefordert, selbst darauf zu achten dass er möglichst wenig Plastiktüten verbraucht. Und jeder User kann selbst mal gucken, wie viele Plastiktüten er so verbraucht.

Übrigens: wie sind gerade vorhin vom Einkaufen aus der Stadt gekommen und wir waren auch beim Metzger und bei uns wird beim Metzger schon jetzt KEINE Plastiktüten mehr verwendet. Auch nicht für Fleisch. Bei uns kommt dass in eine Papiertüte, die innen mit Aluschicht beschicktet ist, die man trennen kann. Das finde ich richtig gut!!

Dass heißt: beim Entsorgen kommt die eigentliche Papiertüte ins Altpapier oder in den Biomüll und die Aluschicht kommt getrennt in den Restmüll.

@ JWW (17:57): Nein es wird keinen Schwarzmarkt geben

@ JWW

Oder muss jeder seine 40-Tüten-Ration am 2. Januar jedes Jahres im Rathaus abholen?

Quatsch, wie soll dass denn gehen mit einem schrittweisen verbot aller Plastiktüten, angefangen jetzt mit diesen großen Plastiktüten. Dann muss der zweite Schritt mit den kleinen Tüten kommen.

Außerdem sind auch die Supermärtke dazu angehalten, mal aufzupassen wie viele Plastiktüten sie so einkaufen und da auch mal zu reduzieren.

Wird es nicht einen Plastiktüten-Schwarzmarkt geben?

Klare Antwort: NEIN.

Welchen Bonus bekommen Jute-Taschen-Supermarkt-Kunden?

Der Bonus ist, dass Sie das Klima und die Weltmeere schützen und sauber halten.

Tatsächlich geht es um mehr als 18 Milliarden ...

Tüten. Und diese Anzahl soll halbiert werden.
Also auch der Müll in der Umwelt.

Und ?
Was bringen 50 % weniger Müll, wenn 'das Glas' immer noch halb voll bleibt.
Ein Tropfen auf den heissen Stein.

Die Plastiktüte 'sterben' zu lassen wird die Herstellerindustrie zu verhindern wissen.

Wie sie auch weiß, die Plastik-Pfandverpackung zu umgehen.

Gute Nacht, Europa.

Plastiktüten radikal besteuern

Die großen Plastiktüten sollten einen Euro und die kleinen, von denen hier die Rede ist, sollten 50 Cent kosten. Und zwar europaweit. Nur wenn man als Verbraucher wirklich spürbar sparen kann, wird auch die Bequemlichkeit überwunden werden und man wird tatsächlich das o.g. Einkaufsnetz oder den Stoffbeutel verwenden. Das eingenommene Geld sollte in die Reinigung der Meere, Strände, Strassen und Landschaften gesteckt werden. Das widerum schafft Arbeitsplätze, v.a. in den betroffenen Staaten. Ich finde die Initiative der EU gut und hoffe sie zeigt Wirkung.

Wer kann einem

Wer kann einem hochinteressieren Foristen hier erklären, auf welche wundersame Weise die Plastiktüten in so großer Zahl in die Ostsee oder Nordsee gelangen. Eine Verklappung von Müll mittels entsprechender Schiffe findet m.W. von deutschen Häfen aus n i c h t statt.

Sarkasmus verboten???

Wenn ich hier diese Antworten auf meine sarkastische Anfrage sehe --- offenbar sind hier die Berufsschreiber völlig humorbefreit und können weder Ironie noch Sarkasmus noch Zynismus erkennen.

Zum diesseitigen Missionierungszwang: Es gibt Supermärkte und Discounter, die ich auf meiner persönlichen No-Go-Area-Liste habe, WEIL sie mich zwingen wollen, jede Tomate in eine Plastiktüte zu packen.

Ich gehe seit Jahren mit den stabilen Einkaufstaschen eines bestimmten Supermarktes einkaufen (etwa 600x verwendbar!). Und ich wage zu behaupten, dass das weit mehr bringt als die Gutmenschen-Rhetorik.

Vorhin radelte ich übrigens am Öko-Supermarkt in der Schleißheimer Straße in München vorbei. Wild geparkt, halb auf dem Radlweg, standen dort zwei Hausfrauenpanzer mit "Atomkraft-Nein Danke"-Aufklebern.

Noch ein Verbot!°

Ich plädiere dafür, dass Hausfrauen-Panzer auf den Parkplätzen und Radlwegen vor Öko-Supermärkten parken dürfen.

Das bringt ökologisch garantiert das 10-fache des kompletten Plastiktütenverbotes ein. Wetten?

Entschädigungszahlung

Jeder amerikanische Plastiktütenhersteller wird enorme Gewinneinbussen angeben.

Wie hoch werden die Entschädigungszahlungen nach dem Freihandelsabkommen sein?

Wieso Platiktüten?

Wieso Platiktüten? ich kaufe meinen französischen Wein in Holzkisten und die trägt mein Personal in einem spritsparenden Boulevardpanzer nach hause (Ironie-ende)

@Fire

"Die großen Plastiktüten sollten einen Euro und die kleinen, von denen hier die Rede ist, sollten 50 Cent kosten. "

Auch Müllbeutel 1 Euro/Stück?

Ich finde generell Steuerung über den Preis nicht so toll, weil das Ärmere benachteiligt, während Wohlhabende weiter machen wie bisher. Aber wenn schon, dann Ich hätte da einen ganz anderen Traum mit viel größerer Wirkung. Ein Auto, dass allein schon in der Produktion 100 000 mal so umweltschädlich ist wie eine Plastiktüte, soll nicht unter 100 000 Euro zu haben sein, jedenfalls in Ländern, wo es ÖPNV gibt und das Auto daher überflüssig ist.
Eine Flugreise nicht unter 10 000.
Man kann auch in der sächsischen Schweiz Urlaub machen.

@Quakbüdel:
Aus Deutschland kommt sehr wenig Plastikmüll ins Meer. Schuld sind Länder mit schlechterer Müllentsorgung (offene Deponien) und weniger umweltbewusster Bevölkerung.

Mal abgesehen vom Sinn

Mal abgesehen vom Sinn bzw.Unsinn der Plastiktüten.
Jede meiner Tüten werden regulär entsorgt.(gelbe Tonne)
Wenn jedoch die Stadtentsorgung diese ins Meer kippt, dafür kann ich nichts.

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